So funktioniert Netzpolitik in digitalen Schwellenländern
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In unserer Gastautoren-Reihe 'Politics en Blog' geben Blogger aus China, Russland, Malaysia, Südafrika und anderen Ländern einen Einblick in ihre netzpolitische Welt.
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Wikileaks enthüllt geheime Afghanistan-Dokumente im Internet, Neonazis entstellen die Webpräsenz von Gedenkstätte, Piratenpartei entwickelt sich weiter, ein Amerikaner entblößt Facebook und das älteste Twitter-Mitglied entschläft - eine Woche World Wide Web in der Linkliste.
Ab Donnerstag, 29. Juli 2010 können die Internetnutzer über den Publikumspreis des eGovernment-Wettbewerbs 2010 abstimmen. Bereits zum 10. Mal lassen das Telekommunikationsunternehmen Cisco und die Beratungsfirma BearingPoint die interaktivsten und effizientesten Verwaltungssysteme Deutschlands von den Usern ermitteln. Bis zum 11. August kann man seine Stimme online abgeben.
Das Weiße Haus veröffentlicht die Termine von US-Präsident Barack Obama und seines Stellvertreters Joe Biden als digitalen Kalender. Man kann also in Zukunft seine Agenda mit der US-Exekutive abgleichen. Möglich ist dies auf auf www.whitehouse.gov via RSS-Feed oder mit einer iCalc-Datei für gängige Kalenderlösungen. Wer seinen Kalender mit Obama teilt, sollte bei der Terminplanung dann besser zweimal hinschauen. Sonst wird aus dem Kartoffelkauf fürs Abendessen schnell ein chinesischer Staatsbesuch.
Die gesundheitspolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion Ulrike Flach (FDP) und der Sprecher der SPD-Arbeitsgruppe Gesundheit im Bundestag, Karl Lauterbach, diskutierten am 28. Juli 2010 im tagesschau-Videochat in Zusammenarbeit mit politik-digital.de live miteinander - und mit den Nutzern. Ein großes Thema waren die Vor- und Nachteile von Kopfpauschale oder Bürgerversicherung im Gesundheitssystem.
Die FDP profiliert sich derzeit als liberale netzpolitische Alternative. Mit ihrer Forderung nach weniger Staat und mehr Wettbewerb im Internet grenzt sich die Partei von der Konkurrenz linkerseits ab. Allerdings muss sie sich als Regierungspartei auch an der (netz)politischen Tagespolitik messen lassen. In der Serie "Parteien im Netz" nimmt politik-digital.de in loser Folge die fünf im Bundestag vertretenen Parteien unter die digitale Lupe: Wo stehen sie netzpolitisch? Wie organisieren sie sich im Web? Und: Wer sind die Köpfe dahinter?
Im Projekt „HUWY“ (Hub Websites for Youth Participation) des Fraunhofer Instituts und der Jugendpresse Deutschland diskutieren junge Menschen aus Estland, Irland, Großbritannien und Deutschland über Netzpolitik. Die Diskussionsergebnisse sollen dabei auch in der Politik Gehör finden.
In Sachen Netzpolitik und digitale Gesellschaft folgt eine These auf die andere, Schwedens Piraten steigen ins Provider-Geschäft ein, Blick durchs Schlüsselloch bei der De-Mail und extra-3 nimmt Facebook auf die Schippe: Interessantes und Inspirierendes aus einer Woche Netzwelt in der Linkliste.
E-Konsultation oder Liquid Feedback? Die "Arbeitsgruppe Web" (AG Web) der Enquête-Kommission "Internet und digitale Gesellschaft" will dem Bürger wirksamere Werkzeuge zur Mitgestaltung der Enquête-Arbeit an die Hand geben. politik-digital.de hat mit Alvar Freude, Mitglied der AG Web, über das Vorhaben gesprochen.