Kurzmeldung
politik-digital.de ist eine Informations- und Kom­munikations­plattform zum Thema "Internet und Politik". Sie wird allein vom Verein pol-di.net betrieben, der die Unabhängigkeit gewährleistet. Mehr über uns

Newsflash

Abonnieren Sie unseren wöchentlichen, kostenlosen Newsletter:

Folgen Sie uns

Folgen Sie uns auf Twitter Twitter

Abonnieren

RSS-Newsfeed

Lesezeichen/Bookmark

Lesezeichen und Teilen

Obama: Broadcast Yourself

Präsident Obama hat in der Nacht zum 2. Februar 2010 im Youtube-Interview Fragen beantwortet, die User ihm im Vorfeld online stellen konnten. 11.000 Beiträge mit 667.000 Bewertungen waren es insgesamt. Aber nur eine kleine Auswahl der beliebtesten Fragen schaffte es letztendlich ins Weiße Haus.

Das Video-Interview wurde über CitizenTube, den Youtube-Kanal des Weißen Hauses gesendet. 35 Minuten lang stellte sich Obama den Fragen, die per Video oder Text eingesandt und bewertet worden waren.

„Wir haben das ja vor der Wahl schon einmal gemacht. Schön, dass wir wieder einmal dazu kommen“, beginnt Obama das Gespräch. Eines der vielen angerissenen Themen war natürlich die Netzpolitik: Die Regierung fühle sich weiter der Netzneutralität und dem „Geist der Offenheit“ verpflichtet, so Obama.

Auch der „Krieg gegen den Terror“ wurde von den Usern oft angesprochen: „Wie wollen Sie den Terror bekämpfen, wenn Sie Truppen abziehen“, fragte ein User. „Warum dauert es so lange, um Guantanamo zu schließen?“ ein anderer. Auf kritische Nachfragen des Interviewers, Steve Grove, wartete man bei den heiklen Themen allerdings vergebens.

Eventuell können die User sich auf eine Fortsetzung der Online-Fragestunde freuen. „Vielleicht können wir das ja mal wieder machen?“ fragte der Moderator am Schluss. Obamas Antwort: „Das war großartig! Vielen Dank an alle, die Fragen gestellt haben. Ich hoffe, wir können das jetzt regelmäßig machen.“

EOT
0 Kommentare

Kommentar hinzufügen

Der Inhalt dieses Feldes wird nicht öffentlich zugänglich angezeigt.
  • Zeilen und Absätze werden automatisch erzeugt.
  • Internet- und E-Mail-Adressen werden automatisch umgewandelt.
  • In den Kommentaren mögliche HTML-Befehle: <em> <strong> <cite> <code> <ul> <ol> <li> <dl> <dt> <dd>

Weitere Informationen über Formatierungsoptionen

CAPTCHA
Spamschutz: Bitte geben Sie diese Zeichenfolge ein, damit wir sehen können, dass Sie ein Mensch und keine Maschine sind.
Image CAPTCHA
Bitte auch Groß- und Kleinschreibung beachten.
Bild von Sebastian Dörfler

Sebastian Dörfler

Sebastian Dörfler (*1982 in Nürnberg) hat Politikwissenschaften in Freiburg und Glasgow studiert, ist dann nach Berlin gezogen und sucht seitdem auf www.liebernichts.de das „gewisse politische Etwas“.

Er hat bisher für die ...

Email Profil

Verwandte Artikel

Pressekonferenz zum Wahlvideo "Geh nicht hin"
Es gibt Politikverdrossenheit und es gibt Wahlmüdigkeit. politik-digital.de ...
Weiterlesen

Clintons großer Meinungsatlas
Seit Montag, 15.03.2010, können Menschen aus der ganzen Welt dem ...
Weiterlesen

"Die Tea-Party repräsentiert nicht Amerika"
Zur konservativen Tea-Party-Bewegung in den USA, die besonders im Netz aktiv ...
Weiterlesen

Links, zwo, drei, vier (KW10)
USA lockern Internetsanktionen gegen autoritäre Staaten, Sascha Lobo im ...
Weiterlesen

Regierungskommunikation: Senden, kaum empfangen
Bereits im Juli 2009 hat die Studie „Regierungskommunikation 2020“ von ...
Weiterlesen

Copyright

Copyright © 2010 politik-digital.de
All Rights Reserved