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RSS-NewsfeedSozialdemokratisches Gezwitscher
26. August 2008 - 19:32Spätestens seit Spiegel Online über die Aktion berichtet, mischen sich auch zahlreiche anderen Twitter-Nutzer mit ein und der Dialog kommt in Gang. Mit Twitter kann man in maximal 140 Zeichen laufend im Internet durchgeben, was man gerade tut. Andere Nutzer können auf die Beiträge reagieren. Heil benutzt für seine Beiträge angeblich ein internetfähiges Mobiltelefon.
Florian Wittig |
Florian Wittig ist Berliner Urgestein und war bis Oktober 2008 Praktikant bei politik-digital.de.
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Wie heißt es doch immer so
Wie heißt es doch immer so schön? Gut informierte Kreise können die Nutzung eines internetfähigen Mobiltelefons bestätigen. Yeap - so ist es.Spätestens seitdem ich
Spätestens seitdem ich heute morgen den geschätzten Süddeutsche-Zeitung-Enthüller Hans Leyendecker auf Radio Eins über die Twitter-Aktion lästern hörte, möchte ich doch noch was zu den Reaktionen vieler Journalisten dazu sagen: Das, was Hubertus Heil aus Denver macht, ist ein Dialog. Klar ist es einfacher, einfach nur Nachrichten zu senden, wie es die klassischen Medien (und die meisten Politiker) tun. Wer sich wie Hubertus Heil auf einen Dialog einlässt, muss und darf auch mal Fragen zu Obamas Sockenfarbe beantworten oder mitteilen, dass er ein Glas Wein trinkt. Und ein paar Rechtschreibfehler bei schnellen aktuellen Tweets vom Blackberry sind dabei nun wirklich kein Drama. So wird es echt und authentisch und macht auch dem Politiker Heil sichtlich Spaß. Das Medien-Bashing (u.a. Spiegel Online, Sueddeutsche.de) klingt so, als habe da jemand Sorge um die eigene Deutungshoheit (und Twitter nicht verstanden) @Jochen Wiemken: Dank zurück in die gut informierten KreiseAch, übrigens twittert auch
Ach, übrigens twittert auch FDP-Bundesgeschäftführer Beerfeltz vom Nominierungsparteitag in Denver: http://twitter.com/Beerfeltz_FDPich finde die aktion auch
ich finde die aktion auch ziemlich gelungen und zu mal hubertus sicherlich auf der convention ist um eindrücke und tipps für den kommenden wahlkamp zu sammeln. twitter ist da nur ein bonus.hach ja, wie sie´s machen,
hach ja, wie sie´s machen, machen sie´s falsch: Der Spiegel beschwert sich in einem Atemzug über die ungenügende Internetnutzung der deutschen Politiker, die sich doch vielmehr an Obama orientieren sollten (der halt YouTube, Facebook, eigene Netzwerke und auch Twitter für sich zu nutzen weiß). Versucht es dann einer, ist es auch wieder nicht richtig... Da kommt halt mal der Mensch hinter einem Politiker zum Vorschein. Und echte Begeisterung. Was jetzt an mehr Offenheit und mehr Persönlichkeit schlecht sein soll, verstehen vielleicht Carsten Volkery (Spiegel) oder Hans Leyendecker - ich nicht.Hier zeigen Politiker aus
Hier zeigen Politiker aus Deutschland endlich einmal, dass sie eben nicht hinter dem Mond leben, sondern mitbekommen, was im Internet alles möglich ist. Die Resonanz zeigt: es bewegt sich was und wer ein Beharrungsvermögen wie Herr Leyendecker hat, wird eines Tages auch noch bewegt - von anderen. Was hingegen Herr Heil da macht finde ich sehr gut, denn es lässt eben gerade seine menschliche Seite durch die Berichterstattung hindurchschimmern.Kommentar hinzufügen