Auch auf lokaler und kommunaler Ebene drängt der Wahlkampf ins Netz: Ein Informatikstudent baut für seine Stadt eine eigene Informationsplattform für die Kommunalwahl. Und ein Projekt der Landeszentrale für politische Bildung ruft junge Leute in NRW zum Wählen und Kandidieren auf.
Der US-Präsidentschaftswahlkampf ist im vollem Gange. Die Spendensummen sind hoch wie nie. Doch woher kommt eigentlich das Geld, mit dem die Politiker ihre Kampagnen bezahlen? Mit „Follow the Oil Money“ wird anschaulich dargestellt, ob und in welchem Ausmaß den Kandidaten durch Wahlspenden von der Ölindustrie unter die Arme gegriffen wurde.

Am 4. November 2008 wird der 44. Präsident der USA gewählt. Die Primaries sind voll im Gange und die Anzahl der Präsidentschaftskandidaten auf beiden Seiten hat sich schon stark minimiert. Einzigartig macht diesen Wahlkampf nicht nur die Höhe der Spendengelder sondern auch die Art und Weise: Der US-Wahlkampf findet im Netz statt.
Wer wird Nachfolger von Johannes Rau? Gesine Schwan und Horst Köhler werben auch im Internet für sich. Dabei gibt es große Unterschiede im Konzept und in der Darstellung. Aber scharfe Töne vermeiden beide. (Von Ulrich Stern und Clemens Lerche)