Rechtliche Debatten um Haltbarkeit von Blog-Inhalten, Google startet Webseite zur Bundestagswahl und 17 Thesen zu Journalismus und Internet: Dies und mehr in der folgenden Linkliste.
Fünf der sechs Bundestagsparteien nutzen die mitgliederstarken Holtzbrinck-Netzwerke als Wahlkampf-Forum. Auch die „Piratenpartei“ will über diesen Kanal auf sich aufmerksam machen. Ihr Profil wurde jedoch mit Verweis auf den Benutzerkodex gelöscht.
Die Sozialen Netzwerke aus Holtzbrincks VZ-Gruppe (studiVZ, meinVZ und schülerVZ) wollen ihre 13,5 Millionen registrierten Nutzer für das Superwahljahr aktivieren. Zugeschnitten ist die Kampagne auf die Bundestagsparteien. Die recyceln jetzt ihre Webwahlkampftools in einem weiteren Sendekanal. Guido Westerwelle freut sich aber schon "aufs Gruscheln".
Im vergangenen Wahlkampf 2005 war das Internet noch überwiegend ein Informationsmedium. Die sozialen Netzwerke, Youtube, Twitter - damals alles noch Unbekannte. Internetnutzer heute erwarten von den Parteien, dass sie diese Kommunikationstools bitteschön auch benutzen. Doch wie sieht es damit tatsächlich aus, im Jahr "nach Obama"?
Eine Analyse und ein Ausblick.
Die CDU hat ihre Homepage cdu.de mit neuem Design und Konzept gestartet. Damit wird jetzt klar, in welche Richtung der Onlinewahlkampf 2009 der großen Parteien geht: CDU und SPD wollen online Unterstützer gewinnen, die überall im Netz ausschwärmen und die Parteibotschaften verbreiten.
Das war er also nun - der Auftakt ins Superwahljahr 2009. Thorsten Schäfer Gümbel hat in Hessen verloren, was niemanden wirklich überrascht hat. Roland Koch darf in sein elftes Jahr als Ministerpräsident gehen. Die FDP und die Grünen profitieren vom großen Frust, der ihnen die Wähler von den "großen" Parteien zugetrieben hat. Also alles beim Alten?
Mit einer eigenen Online-Kampagne tritt natürlich auch die CDU in Hessen an. Unter dem Titel webcamp09 wird damit jung und frisch auf eine ebensolche Wähler-Zielgruppe losgegangen. Und versucht, die mediale Aufmerksamkeit für die Konkurrenz von der SPD herunterzuspielen.
Beinahe alle Parteien haben sich im Nachgang der US-Wahl mittlerweile zu ihrer Online-Strategie für das "Super-Wahljahr" 2009 geäußert. So auch jüngst auf dem Parteitag in Stuttgart die CDU. Gefragt nach der jüngsten Erfindung, dem CDU-TV, sagte Oliver Röseler, Bereichsleiter Marketing:
"Online ist aus Wahlkampagnen nicht mehr wegzudenken". Bislang bleibt es bei den großen Parteien jedoch noch bei Ankündigungen.