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	<title>adersch &#8211; politik-digital</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
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		<title>Eine interaktive Farce</title>
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		<dc:creator><![CDATA[adersch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Untersuchungsbericht]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
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		<category><![CDATA[Bill Clinton]]></category>
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		<category><![CDATA[Starr-Report]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Große Politik wird in den USA zur Zeit nur im
Internet betrieben</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Große Politik wird in den USA zur Zeit nur im<br />
Internet betrieben</b></span><!--break-->
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
Während die Menschen in Rußland gerade von einer<br />
existentiellen Wirtschafts- und Staatskrise<br />
heimgesucht werden, dreht sich auf der politischen<br />
Bühne Amerikas alles nur noch um die<br />
Monika-Lewinsky-Affäre. Diese findet ihren Höhepunkt<br />
in der Online-Version des Starr-Berichts, in dem<br />
peinlich genau nachzulesen ist, wie Bill und Monika es<br />
miteinander tun. &quot;Politik verdirbt den Charakter&quot; schrieb<br />
Eugen Sierke 1882 und wenn man&#8217;s gar so moralisch<br />
nimmt, dann hat Bill Clinton eben einen schlechten<br />
Charakter. Who cares? </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">               Ist diese Affäre denn schon Grund genug, wochenlang<br />
nichts anderes zu tun, als eine Bettgeschichte aus<br />
demselben zu reißen und die beiden Akteure auf die<br />
politische Bühne zu zerren? </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">               Man könnte ja jetzt ganz böswillig behaupten, daß<br />
dieses Land seit Wochen faktisch ohne politisches<br />
Tagesgeschäft auskommt. Das ist enorm. Wo bleibt<br />
der zwingende Grund für die so eingehende<br />
Beschäftigung von Sonderermittler Starr und dem<br />
amerikanischen Parlament mit der Promiskuität Bill<br />
Clintons? Ist denn der Kausalnexus zwischen Bett und<br />
Politik überhaupt vorhanden? </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">               Politisch ist die ganze Angelegenheit aber irgendwie<br />
doch, denn der Untersuchungsbericht bewirkt im<br />
Internet genau das, was die große Politik schaffen soll:<br />
Sie bewegt die Massen. Und: Jeder kann mitreden.<br />
Wann kann der amerikanische Durchschnittsbürger<br />
sonst schon mal von sich behaupten, politisch auf dem<br />
neusten Stand der Dinge zu sein? Im Moment ist er&#8217;s.<br />
Dazu tragen pikante Details en masse bei, die durch<br />
das reichweitenstarke Medium Internet an den Mann<br />
und an die Frau gebracht werden. </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">               Kenneth Starr gebraucht das Internet als Folie, um am<br />
Stimmungsbarometer zu drehen; das bisher hohe<br />
Ansehen Clintons in der amerikanischen Öffentlichkeit<br />
empfindlich zu treffen. Und mehr noch: Mit dem<br />
Onlinegang des Untersuchungsberichts liest die ganze<br />
Weltöffentlichkeit im Kanon mit. Dies sind grobe Miiel,<br />
die tatsächlich nichts auslassen. </span>
</p>
<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">               Hier wird ein Medium vergewaltigt, daß jedermann mit<br />
dem nötigen Know-How bedienen und gestalten kann,<br />
ohne daß es von Objektiven geprüft worden ist. Und<br />
ach, in Rußland konstatiert der neue Ministerpräsident<br />
Primakov vor der Duma, sein erstes Ziel sei der &quot;Erhalt<br />
der Einheit Rußlands&quot;, den er gefährdet sieht, aber das<br />
ist ja nur die kleine Politik.</span></p>
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