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	<title>afischer &#8211; politik-digital</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
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	<title>afischer &#8211; politik-digital</title>
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	<item>
		<title>And the Winner is&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[afischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Dec 1999 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
		<category><![CDATA[Preisträger]]></category>
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					<description><![CDATA[Anfang November wurden die Gewinner eines Studentenwettbewerbs, der vom
Innenministerium ausgeschrieben wurde, im Berliner Roten Rathaus ausgezeichnet. Im ausgehenden 20. Jahrhundert,
im Zeitalter der Chats, e-mails und Websites schrieb der Gewinner des ersten Preises,
Till Westermayer, zu einem hochaktuellen Thema: Chancen und Risiken elektronischer Demokratie in Deutschland.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Anfang November wurden die Gewinner eines Studentenwettbewerbs, der vom<br />
Innenministerium ausgeschrieben wurde, im Berliner Roten Rathaus ausgezeichnet. Im ausgehenden 20. Jahrhundert,<br />
im Zeitalter der Chats, e-mails und Websites schrieb der Gewinner des ersten Preises,<br />
Till Westermayer, zu einem hochaktuellen Thema: Chancen und Risiken elektronischer Demokratie in Deutschland.<!--break--></p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
Über 50 Studenten mussten lange warten. Manche hatten es vielleicht auch schon vergessen oder dachten, ihre Mühe wäre<br />
umsonst gewesen, denn immerhin kostete es den meisten von ihnen viele Stunden vor dem PC, um ihren Beitrag zum Thema<br />
&quot;Deutsche Staatlichkeit im Zeitalter der Globalisierung&quot; zu verfassen. Den Studentenwettbewerb, der vom<br />
<a href="http://www.bmi.bund.de/">Bundesministerium<br />
des Innern</a> zum 50. Jahrestag des Grundgesetzes schon im Sommer letzten Jahres ausgeschrieben wurde, hatte jedoch auch<br />
die neue Regierung nicht vergessen, und Anfang November schließlich die Gewinner benachrichtigt. Jedoch sind die<br />
&quot;Anfangsversprechen&quot;, nämlich die Teilnahme an einem Jugend-Verfassungskongress und die Veröffentlichung der besten<br />
Arbeiten, aus finanziellen Gründen vom Veranstalter gestrichen worden.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Im Oktober sind von einer unabhängigen Jury<br />
die eingereichten Arbeiten von Till Westermayer, Gerhard Kilian und Oliver Ernst als beste ausgewählt worden. Till<br />
Westermayer, der den mit 5000 Mark dotierten ersten Preis gewann, hat sich mit den &quot;Chancen und Risiken elektronischer<br />
Demokratie in Deutschland&quot; beschäftigt. In seiner wissenschaftlichen Ausführung legt der Soziologiestudent der<br />
<a href="http://www.uni-freiburg.de/">Universität<br />
Freiburg </a>jedoch nicht nur verschiedene Zukunftsvisionen dar, sondern führt auch die bisherigen Versuche elektronischer<br />
Demokratisierungsprozesse aus. Dabei stellt er die These auf, dass der Wunsch, elektronische Hilfsmittel zur<br />
Demokratisierung zu nutzen, nicht erst mit der Etablierung des Internets entstanden ist: Schon 1960 gab es den<br />
Begriff der &quot;Computerdemokratie&quot; in der Soziologie, wie der 24jährige in schildert. Interessante Beispiele geben<br />
Aufschluss über die Entstehung des Begriffs und die frühen Ideen der &quot;direkteren Demokratie&quot; in den USA. Till<br />
Westermayer kommt in seinem Wettbewerbsbeitrag zu dem Schluss, dass &quot;es nicht darum geht, den klassischen<br />
parlamentarisch-demokratisch verfassten Nationalstaat vor der Globalisierung zu schützen, sondern darum,<br />
neue Möglichkeiten in der Informationstechnologie flexibel zu nutzen, um so auch unter den Rahmenbedingungen<br />
einer sich globalisierenden Welt die demokratische Staatlichkeit gerade durch ihre Veränderung und Modernisierung zu<br />
erhalten.&quot; Neue technologische Möglichkeiten sollen also Werkzeuge sein für einen sich verändernden Staat, politische<br />
Chats zum Beispiel sieht Till Westermayer als einen wichtigen Schritt zu mehr Partizipation der Bürger. (siehe<br />
<a href="/archiv/koepfe/westermayer/interview.shtml">Interview</a>).<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Kurz nach der Preisverleihung, an der Till Westermayer ursprünglich, als er von seinem Gewinn noch nichts wusste,<br />
nicht teilnehmen wollte, &quot;um zuzuschauen, wie Preise an andere übergeben werden&quot;, entschloss sich der Veranstalter<br />
doch zu einer Publikation der drei Gewinner-Beiträge.</span></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Digital ist besser?</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/digital_ist_besser_0-635/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[afischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Aug 1999 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Die Digitalen]]></category>
		<category><![CDATA[Kleinpartei]]></category>
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					<description><![CDATA[<br />
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Das haben sich auch Jens Oenicke und einige seiner
Mitmenschen gefragt, und gründeten kurzerhand am 8. Juni diesen Jahres ihre Partei
&#34;Die Digitalen&#34;.</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Das haben sich auch Jens Oenicke und einige seiner<br />
Mitmenschen gefragt, und gründeten kurzerhand am 8. Juni diesen Jahres ihre Partei<br />
&quot;Die Digitalen&quot;.</b></span><!--break--></p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Knapp einen Monat später wurde die neue Partei vom Landeswahlleiter zur Wahl<br />
zum Berliner Abgeordnetenhaus zugelassen. Um aber auch tatsächlich daran teilnehmen zu können,<br />
benötigen <a href="http://www.digitalen.de/">die Digitalen</a> insgesamt 2200 Unterstützungsunterschriften von Wahlberechtigten<br />
Berlinern.</p>
<table align="right" border="0" cellpadding="0" cellspacing="0" width="120">
<tbody>
<tr>
<td width="120"><img decoding="async" src="http://www.politik-digital.de/archiv/koepfe/oenicke/images/oenicke_kl.jpg" alt="Jens Oenicke" border="1" height="143" hspace="0" vspace="0" width="120" /></td>
<td rowspan="2"><spacer type="block" height="1" width="10"></spacer></td>
</tr>
<tr>
<td bgcolor="#e0e0e0"><span style="font-size: xx-small; font-family: Arial,Helvetica; color: #333333"><br />
			Jens Oenicke</span></td>
</tr>
<tr>
		</tr>
</tbody>
</table>
<p>Jens Oenicke (33), Gründer, Vorsitzender und Spitzenkandidat der &quot;Digitalen&quot;, möchte kein Politiker<br />
der alten Schule sein (siehe auch das <a href="http://www.politik-digital.de/archiv/koepfe/oenicke/interview.shtml">Interview</a>). So erinnert seine vita doch<br />
irgendwie auch an einen anderen Politik-Quereinsteiger, der vergeblich versuchte der Politik seinen Stempel<br />
aufzudrücken und schließlich &quot;freiwillig&quot; seinen Verzicht erklärte. Oenicke ist ausgewiesener Marketing- und<br />
Kommunikationsfachmann, Vorstandsmitglied der VIRBUS AG und Buchpreisträger (&quot;Online-Marketing&quot;) und müßte sich eigentlich<br />
nicht in der Politik engagieren, da er seine Brötchen offensichtlich woanders verdient. Doch anscheinend hat Oenicke wie auch<br />
seine Mitstreiter eine Vision dieser Gesellschaft, die auch ein anderes Verständnis von Politik impliziert.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Deshalb wollen die Digitalen sich<br />
hauptsächlich der Neuen Medien bedienen, um höchste Transparenz<br />
gegenüber den Bürgern und Bürgerinnen zu erreichen. Dabei sollen die<br />
Neuen Medien dazu eingesetzt werden, um möglichst flexibel und schnell<br />
zu reagieren, Abstimmungen und Meinugsbildung vorzunehmen und<br />
Informationen zu verbreiten. Dies alles sei im Rahmen des Grundgesetzes<br />
durchsetzbar, meinen die Digitalen. In ihrem Programm, das sich nicht<br />
an konkreten politischen Beispielen aufhält, sondern eher<br />
&quot;Pauschallösungen&quot; anbietet, heißt es &quot;wir verfolgen die Absicht, die<br />
eingefahrenen Bahnen der heutigen Politik mit den Mitteln des<br />
Informationszeitalters zu verändern&quot;. Die neuen Medien seien ein<br />
ideales Mittel, um Problemen angemessen zu begegnen und so langfristig<br />
die gesellschaftliche Veränderung aktiv zu steuern. Ganz groß<br />
geschrieben wird bei den Digitalen die &quot;Open Idea Policy&quot;, das heißt<br />
eine &quot;zeitgemäße pragmatische Politik jenseits von dogmatischen<br />
links/rechts Debatten&quot;. Sogar das Sparproblem scheint ganz einfach<br />
gelöst werden zu können, denn &quot;gespart werden muß nicht, wenn man nicht<br />
krampfhaft versucht, alte und erstarrte Strukturen künstlich am Leben<br />
zu erhalten.&quot; Stattdessen sollte man, laut Parteiprogramm, neue Wege<br />
finden, um den politischen und gesellschaftlichen Alltag zu<br />
revolutionieren. Daß die etablierten Parteien noch nicht<br />
darauf gekommen sind, ist bei so einfachen Lösungsmöglichkeiten kaum zu<br />
glauben.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
Obwohl sich die Digitalen von jeglichen Ideologien freisprechen, wünschen sie sich<br />
&#8211; ganz idealistisch &#8211; eine Gesellschaft, die tolerant, offen, grenzenlos, selbstbewußt und<br />
komplett eigenverantwortlich ist. Doch wenn dort steht &quot;Es soll wieder Spaß machen zu leben&quot;,<br />
fragt man sich schon, ob die anderen Parteien etwas anderes erreichen wollen.<br />
Nach Antworten soll erst gesucht werden, wenn die richtigen Fragen gestellt wurden. Damit<br />
wollen die Digitalen nach der Wahl am 10.Oktober anfangen.<br />
</span></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Sumoringen und Gehirnjogging: Fit für die Wahl^</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/sumoringen_und_gehirnjogging_fit_fuer_die_wahl-847/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[afischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Website]]></category>
		<category><![CDATA[Landespolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Landtagswahl]]></category>
		<category><![CDATA[Nordrhein-Westfalen]]></category>
		<category><![CDATA[politische Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>
Einen Monat vor der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen bemühen sich
nicht nur die Parteien, digital ein gutes Bild abzugeben: Seit dem 30.
März informiert und unterhält auch die Landeszentrale für politische
Bildung mit ihrem Webangebot.</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><br />
Einen Monat vor der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen bemühen sich<br />
nicht nur die Parteien, digital ein gutes Bild abzugeben: Seit dem 30.<br />
März informiert und unterhält auch die Landeszentrale für politische<br />
Bildung mit ihrem Webangebot.</b></span><!--break-->
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Unter dem Namen <a href="http://www.chronovac.de/">chronovac</a>,<br />
der für chronos, die Zeit und vac, für die Computertechnologie steht,<br />
ist eine unterhaltsame und informative Website rund um NRW entstanden,<br />
mit der die Verantwortlichen klar ihr Ziel erreicht haben.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Die Website präsentiert sich in<br />
einem professionellen, übersichtlichen und absolut ansprechenden<br />
Layout, in dem es sich leicht zurechtfinden lässt. Das Webangebot ist<br />
in die drei Rubriken Chronik, Archiv und Links aufgeteilt.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">In der Zeitleiste der Chronik hat<br />
der User die Möglichkeit, ein Jahr zwischen 1946 und 2000 anzuklicken<br />
und erfährt daraufhin, was in diesem Jahr in NRW alles passiert ist.<br />
Darüber hinaus ermöglicht die Chronik eine ganz persönliche Zeitreise:<br />
Sie kann von Nutzern und Nutzerinnen „überschrieben&quot; bzw. ergänzt<br />
werden. So wird sie zum persönlichen Geschichtsbuch: Nutzer und<br />
Nutzerinnen können hier selbst Erlebtes und Erstauntes in Wort, Bild<br />
und Ton einstellen. Diese Interviews oder kurzen Stories erweitern die<br />
Timeline.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Wenn der Website-Besucher sich in<br />
der Chronik ausführlich über die Landesgeschichte informiert hat,<br />
bietet sich im Aktiv-Teil ein NRW-Quiz zum Test des neuerworbenen<br />
Wissens an. Hier werden Fragen zur Politik, Kultur und Wirtschaft NRWs<br />
gestellt. Im „Politik-Sumo“ tragen virtuelle Sumo-Ringer (Wahl-) Kämpfe<br />
miteinander aus. Bevor der User in den Ring steigt, wird er<br />
aufgefordert, die Partei anzugeben, für die er kämpfen möchte. Danach<br />
gibt es unter „Brainpower“ einen Gehirnhälften-Test, der fit für die<br />
Landtagswahl macht, und der hilft, den eigenen Informationsstand und<br />
seinen Lieblingskandidaten besser einzuschätzen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Wer sich nach einer Surftour<br />
durch die Chronik und den Aktiv-Teil des chronovacs noch nicht gut<br />
genug informiert fühlt, kann sich unter dem Teilbereich „Links“ andere<br />
Websites aussuchen, die angeklickt werden. Dieser Netguide mit den<br />
relevanten Internetadressen ist thematisch unterteilt und zusätzlich<br />
kommentiert. So kann man beispielsweise schnell alle Websites der<br />
politischen Landesverbände finden. Für eilige Nutzer fegt eine eigene<br />
Suchmaschine über alle Dokumente der Site. Danach können die User ihre<br />
gefundenen Informationen mit Bookmarks versehen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Mit der Wahl sind Spass und<br />
Information rund um NRW aber nicht vorbei. Chronovac wird auch nach der<br />
Landtagswahl am 14. Mai online bleiben. Neben Hintergrundinformationen<br />
zu NRW stehen die virtuellen Sumo-Kämpfe und das Gehirnjogging also<br />
auch weiterhin zu Verfügung.<br />
</span></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Alles wird gut?</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/alles_wird_gut-895/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[afischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Website]]></category>
		<category><![CDATA[Landespolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Landtagswahl]]></category>
		<category><![CDATA[Jusos]]></category>
		<category><![CDATA[Saarland]]></category>
		<category><![CDATA[Junge Union]]></category>
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					<description><![CDATA[<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>
Die Jugendorganisationen der CDU und der SPD im Saarland haben ihren Mutterparteien eine Menge an digitaler Kompetenz
voraus. Die Internetpräsentationen von Junger Union und Jusos sind professionell und einfallsreich. Gerade im Wahlkampf
sehen die Jungen das Internet als bestes Informationsmedium für ihre potentiellen Wähler.</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><br />
Die Jugendorganisationen der CDU und der SPD im Saarland haben ihren Mutterparteien eine Menge an digitaler Kompetenz<br />
voraus. Die Internetpräsentationen von Junger Union und Jusos sind professionell und einfallsreich. Gerade im Wahlkampf<br />
sehen die Jungen das Internet als bestes Informationsmedium für ihre potentiellen Wähler.</b></span><!--break--></p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">&quot;Alles wird gut&quot; steht in goßen orangenen Lettern auf der Homepage der generation.de, die Wahlkampfseite der Jungen<br />
Union Saar. Bezogen ist dieser Spruch auf die Zeit nach der Wahl, wenn  &#8211; nach Meinung der Jungen Union &#8211; ein<br />
Regierungswechsel stattgefunden hat.<br />
Doch sowohl die zur Zeit Regierenden als auch die Opposition können auf<br />
dem Gebiet Internetpräsentation eine Menge von ihren<br />
Jugendorganisationen lernen: Junge Union Saar und Jusos Saar<br />
präsentieren sich perfekt im Netz:<br />
Das Angebot beider Jugendorganisationen ist riesig und trotzdem<br />
überschaubar, die Navigation führt den Web-Site-Besucher nach einem<br />
Mausklick auf die gesuchte Seite, und um den Kontakt zu den Usern sind<br />
sowohl JU als auch Jusos mehr als bemüht. Bei der JU äußern sich diese<br />
Bemühungen in Form eines Gästebuches, e-mail-Adressen aller Kandidaten<br />
und Ansprechpartner sind angegeben und zusätzlich hat man die<br />
Möglichkeit sich in dem digitalen Kalender über alle Wahlkampftermine<br />
der Jungen Union Saar zu informieren.<br />
Doch auch die Konkurrenz schläft nicht: Die Jusos warten mit einem<br />
ähnlichen Angebot auf. Zwar ist das Design nicht ganz so schlicht schön<br />
wie bei der Jungen Union, jedoch werden die technischen Möglichkeiten<br />
auch hier voll ausgeschöpft, z.B. ist es möglich, sich mp3 Dateien mit<br />
alten Arbeiterliedern in neuer Version<br />
herunterzuladen. Einen ganz besondereren Service ausserhalb der<br />
Parteipolitik liefern die Jusos, indem sie eine Linkliste erstellt<br />
haben. Diese bietet externe Links zu anderen &#8211; nicht politischen &#8211;<br />
Jugendorganisationen, regionalen Tageszeitungen und Zeitschriften.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Nicht nur um den Kontakt vom User zu ihren Organisationen sind sowohl JU als auch Jusos bemüht, zusätzlich wird der<br />
digitale Dialog zwischen e-mail Freundschaften gefördert. So laden extra für den Wahlkampf entworfene Postkarten dazu ein,<br />
einen elektronischen Gruß an Freunde und Bekannte zu verschicken.<br />
Früher als manch eine große Partei hat die Junge Union Saar die Bedeutung von einer angemessenen Präsentation im Netz<br />
erkannt. Dessen ist sich auch Stephan Toscani, Spitzenkandidat der Jungen Union Saar, bewusst:&quot;Die Junge Union Saar war<br />
1996 eine der ersten deutschen politischen Vereinigungen im Netz. Wir wissen, dass Wahlkämpfe in Zukunft verstärkt im<br />
Internet geführt und gewonnen werden. Wir sind froh, dass wir uns früh auf diese Entwicklung eingestellt haben und jetzt<br />
die Nase deutlich vorne haben.&quot;<br />
Auch mit dem Feedback der User ist Jörg Kohl, Landesgeschäftsführer der Jungen Union Saar, mehr als zufrieden, besonders<br />
die &quot;Wunsch fürs Saarland&quot;-Seite, die dazu einlädt, ein kurzes Statement abzugeben, findet  große Resonanz. Da die Seiten<br />
von Mitgliedern der Jungen Union Saar gestaltet wurden, benötigten die Initiatoren für die Realisierung nur knapp 500 DM.<br />
Thorsten Bischoff, Pressesprecher der Jusos Saar, hat die Zielgruppe der Websites  klar vor Augen:<br />
&quot;Die Seiten der Jusos werden insbesondere angeklickt durch junge Leute mit eigenem Zugang zuhause oder einem Zugang über<br />
Uni,Schule oder Jugendzentrum.<br />
Auch unsere Mitglieder informieren sich im Internet über Termine, Projekte und Veranstaltungen. Die Seiten der SPD werden<br />
insbesondere von externen, beispielsweise Medien angewählt, die einen Ansprechpartner suchen oder die neueste<br />
Pressemitteilung haben wollen. &quot;</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Trotzdem können die Mutterparteien noch eine Menge von ihren Jugendorganisationen lernen: Die Junge Union Saar<br />
den Nachhilfebedarf der CDU Saar bereits erkannt, und dementsprechend arbeiten JU&#8217;ler bei der Konzeption der Sites mit und<br />
beteiligen sich aktiv an der Pflege und Aktualisierung.<br />
Vielleicht sollte man parteiübergreifend einen Workshop mit dem Titel &quot;Jung lehrt Alt&quot; veranstalten- noch vor den<br />
nächsten Wahlen.<br />
</span></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Braucht NRW digitales Tempo?</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/braucht_nrw_digitales_tempo-848/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/braucht_nrw_digitales_tempo-848/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[afischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Landtagswahl]]></category>
		<category><![CDATA[PDS]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[Grüne]]></category>
		<category><![CDATA[Nordrhein-Westfalen]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Website]]></category>
		<category><![CDATA[FDP]]></category>
		<category><![CDATA[Landespolitik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/braucht_nrw_digitales_tempo-848/</guid>

					<description><![CDATA[<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Sechs Wochen vor der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen findet auch
im Netz auf den Homepages der Parteien eine Menge statt. Fast alle Spitzenkandidaten haben eine
eigene Homepage mit speziellen Wahlkampfevents.</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Sechs Wochen vor der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen findet auch<br />
im Netz auf den Homepages der Parteien eine Menge statt. Fast alle Spitzenkandidaten haben eine<br />
eigene Homepage mit speziellen Wahlkampfevents.</b></span><!--break--><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
</span></p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Die Diskussion um Greencards für ausländische Computerspezialisten wird zurzeit kontrovers geführt,<br />
vor allem Jürgen Rüttgers hat sich mit der<br />
umstrittenen Parole &quot;Kinder statt Inder&quot; in die Debatte<br />
eingemischt. Mit einer Bildungsoffensive im IT-Bereich möchte der frühere &quot;Zukunftsminister&quot;<br />
die Fachkräfte im eigenen Land ausbilden und sie nicht aus dem Ausland holen.<br />
Doch vielleicht fände der Spitzenkandidat der CDU in Nordrhein-Westfalen (NRW) im Augenblick sogar<br />
selbst Gefallen an externen Fachkräften &#8211; wenn sie seinem Internetauftritt unter<br />
<a href="http://www.juergenruettgers.de/">juergenruettgers.de</a> ein wenig<br />
mehr Zukunft einhauchen würden. Außer einer Webcam, die das Büro des<br />
Spitzenkandidaten und seiner Mitarbeiter zeigt, ist das Angebot eher<br />
gewöhnlich. Der Spitzenkandidat wird vorgestellt, die Reden und das<br />
Wahlprogramm stehen zum Download bereit und die e-mail-Adresse von<br />
Jürgen Rüttgers lässt sich abrufen. Einen Anfang zur Bildungsoffensive<br />
leistet die CDU NRW jedoch schon selbst mit einem Link auf <a href="http://www.knowledge.de/">knowledge.de</a>, das zwar von einer<br />
Werbeagentur veranstaltet, jedoch von der CDU in NRW gesponsort wird.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Moderner und übersichtlicher gestaltet, inhaltlich jedoch auch nichts neues bietend, präsentiert sich<br />
<a href="http://www.clement2000.de/">Wolfgang Clement</a> im Internet. Leider gibt es kein Forum, in dem sich<br />
die User zu verschiedenen Themen äußern können. Angeboten wird allein ein Feedback-Formular, mit dem<br />
die Webmaster zu Kritik oder Lob zu der Website aufrufen. Positiv ist jedoch, dass die Informationen<br />
nicht seitenlang aufgeführt sind, sondern kurz und prägnant den Nutzer informieren und zu bestimmten<br />
Standpunkten Clements Auskunft geben. Außerdem gibt es einen Newsletter, der jedem Interessierten auf<br />
Wunsch regelmäßig zugeschickt wird.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Viel besser als die Parteifreunde in anderen Bundesländern zeigt sich die<br />
FDP NRW im Netz. Unter dem Motto <a href="http://www.nrwbrauchttempo.de/">NRWbrauchtTempo.de&quot;</a><br />
(siehe <a href="http://www.politik-digital.de/archiv/edemocracy/nrw/goergen.shtml">Interview</a> mit Fritz Goergen, Wahlkampfleiter der FDP: in NRW)<br />
sind die Liberalen mit Spitzenkandidat Jürgen W. Möllemann seit dem 1.März in den virtuellen<br />
Wahlkampf gezogen. Nicht nur die technischen Effekte sind fortschrittlich, auch inhaltlich<br />
bietet das Angebot einige Neuigkeiten. Zum Beispiel wird die Interaktivität dieses Jahr bei<br />
der FDP groß geschrieben. Beim Tempotest kann man seine Standpunkte überprüfen und inwiefern<br />
diese mit denen der FDP konform gehen. Außerdem kann jeder User einen Tipp abgeben, wie viel<br />
Prozent der Stimmen die FDP am 14.Mai bekommen wird, und derjenige der am besten schätzt,<br />
gewinnt einen Fallschirmsprung mit Jürgen W. Möllemann. Nach einer Koalitionsaussage sucht<br />
man jedoch auch im Netz vergeblich, Möllemann hält sich beide Wege offen. Auf der Liste kann<br />
man fast jeden Namen anklicken, und so werden auch die anderen Kandidaten ausführlich vorgestellt.<br />
Die <a href="http://www.gruene-nrw.de/">Grünen</a> sind wie auch schon in Schleswig-Holstein im WWW gut auf den<br />
Wahlkampf vorbereitet: Programm, Kandidatenliste und ein Newsletter-Service sind in einem übersichtlichen Layout<br />
zusammengestellt und absolut zukunftsweisend. Auf der Seite des Spitzenkandidaten<br />
<a href="http://www.michael-vesper.de/">Michael Vesper</a> wird er in einem modernen<br />
Layout vorgestellt und auch die direkte e-mail Adresse ist aufgeführt.<br />
<a href="http://www.baerbelhoehn.de/">Bärbel Hoehn</a>, die Spitzenkandidatin<br />
neben Michael Vesper stellt sich ebenso auf einer eigenen Homepage vor.<br />
Hier gibt es auch ein Gästebuch, in dem sich die User zu allen Themen äußern<br />
können. Mit der Sprüchesammlung beweist die derzeitige Umweltministerin Humor im Wahlkampf.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Als Webangebot, das einen besonderen Wert auf die bevorstehende Landtagswahl legt, kann man<br />
die Homepage der <a href="http://www.pds-nrw.de/">PDS-NRW</a> nicht bezeichnen: Zwar wird auf das<br />
Wahlprogramm, auf die Landesliste verlinkt, und auch auf die Direktkandidaten verlinkt,<br />
jedoch müssen letztere noch vervollständigt werden.<br />
Die Rechten scheint der digitale Wahlkampf noch nicht zu interessieren: Die NPD wünscht auf Ihrer Seite noch ein<br />
frohes Weihnachten und einen guten Rutsch ins Jahr 2000. Ähnlich sieht es bei der DVU in NRW aus, die Homepage bietet<br />
noch keine Inhalte, sonder einzig und allein eine e-mail-Adresse. Die Repunblikaner haben sich zwar auf die Wahl im Mai<br />
auch digital vorbereitet: sie rufen zu Unterstützungsunterschriften auf, damit sie an der Landtagswahl teilnehmen<br />
können. Das letzte Update auf der Site fand allerdings Mitte Februar statt.<br />
</span>
</p>
<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Insgesamt zeigen die etablierten Parteien jedoch, dass sie dem Internet-Wahlkampf immer mehr an Bedeutung zumessen.<br />
Die etablierten Parteien arbeiten für ihre spezielle Wahlkampfseite mit großen Internet-Agenturen zusammen und<br />
besonders der FDP ist es gelungen, ein umfassendes Webangebot zu schaffen, dass dem User auch noch Spaß macht.</span></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/braucht_nrw_digitales_tempo-848/feed/</wfw:commentRss>
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			</item>
		<item>
		<title>Blühende Internet-Landschaften? &#8211; Webwahlkampf in Brandenburg</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/bluehende_internet_landschaften_webwahlkampf_in_brandenburg-899/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[afischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[DVU]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Website]]></category>
		<category><![CDATA[FDP]]></category>
		<category><![CDATA[Landespolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Landtagswahl]]></category>
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		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[Grüne]]></category>
		<category><![CDATA[Brandenburg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>
Die Landtagswahlen in Brandenburg haben im Internet schon für Aufsehen
gesorgt. Besonders durch den Domain-Mißbrauch
(siehe <a href="http://www.politik-digital.de/archiv/edemocracy/grabbing.shtml">Stolpe gekidnappt</a>) der CDU mit den Namen von
Manfred Stolpe und Regine Hildebrandt erfuhr der Webwahlkampf in
Deutschland eine neue Qualität. Doch von den blühenden
Internet-Landschaften ist in dem ostdeutschen Bundesland noch nicht bei
allen Parteien etwas zu sehen.</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><br />
Die Landtagswahlen in Brandenburg haben im Internet schon für Aufsehen<br />
gesorgt. Besonders durch den Domain-Mißbrauch<br />
(siehe <a href="http://www.politik-digital.de/archiv/edemocracy/grabbing.shtml">Stolpe gekidnappt</a>) der CDU mit den Namen von<br />
Manfred Stolpe und Regine Hildebrandt erfuhr der Webwahlkampf in<br />
Deutschland eine neue Qualität. Doch von den blühenden<br />
Internet-Landschaften ist in dem ostdeutschen Bundesland noch nicht bei<br />
allen Parteien etwas zu sehen.</b></span><!--break-->
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Dem Anschein nach ist der Landesverband der <a href="http://www.mit-uns.de/xxls/">CDU</a><br />
voll auf digitalem Draht<br />
und hat früh vorgesorgt, um vielleicht auch ein paar noch schwankende<br />
Wähler von ihrer Parteiarbeit zu überzeugen. Befindet man sich dann auch<br />
erst einmal auf der website der CDU in Brandenburg, empfängt den<br />
Besucher ein schlichtes Layout in blau. Inhaltlich setzt der<br />
Landesverband auf Information, Fakten und Umfrageergebnisse. Auf der<br />
Suche nach einem Forum klickt der User sich vergeblich durch das<br />
Angebot. Jedoch kann man per e-mail direkt Kontakt mit den  meisten<br />
Kandidaten aufnehmen und seine Fragen stellen und Kommentare abgeben.<br />
Der Spitzenkandidat Jörg Schönbohm wird zwar auf seiner persönlichen<br />
Homepage ausführlich vorgestellt, doch hier findet sich kein Angebot für<br />
den Web-Site Besucher, eine direkte e-mail Adresse anzuschreiben oder<br />
sich in einer Art Forum zum Internetangebot der CDU zu äußern.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Der von der CDU digital ausgetrickste Landesverband, die<br />
<a href="http://www.spd-brandenburg.de/">SPD</a><br />
Brandenburg, wartet mit einem ähnlichen Internet-Programm auf.<br />
Jedoch sind die Seiten etwas unruhig<br />
gestaltet und leider findet man in den Extra-Seiten zur Landtagswahl<br />
auch nur eine info-e-mail Adresse und keine eigene e-mail-Adresse der<br />
Kandidaten. Aber es gibt das Programm der SPD Brandenburg als PDF-Datei<br />
zum Download, und auch sonst ist das Angebot &#8211; genau wie bei der CDU &#8211;<br />
sehr umfangreich und informativ.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Nicht allein auf Informationen setzt die <a href="http://www.pds-brandenburg.de/">PDS</a><br />
in ihrem Internet-Angebot:<br />
Neben der Vorstellung aller Kandidaten  findet man unter dem Link<br />
&quot;Streitbares&quot; Einladungen zum Chat mit Kandidaten. Klickt man &quot;Kontakt&quot;<br />
in Internetprogrammen anderer Parteien an, erscheint meistens eine<br />
e-mail Adresse zum Webmaster oder zur Informationstelle der jeweiligen Partei.<br />
Bei der PDS hingegen werden die e-mail-Adressen von der<br />
Landesvorsitzenden Anita Tack bis zum Vorsitzenden der Landtagsfraktion<br />
Lothar Bisky angegeben. Insofern gibt sich die PDS von den<br />
Landesverbänden  in Brandenburger am bürgernähsten. Einen kleinen<br />
Schönheitsfehler hat das Angebot der PDS jedoch: Die Links zu den<br />
Rubriken &quot;Kultur&quot; und &quot;Frauen&quot; sind nicht anzuklicken. Jedoch beweist<br />
das Angebot der PDS mit der Einladung zum Chat, dass die webmaster die<br />
Möglichkeiten des Internets durchaus zu nutzen wissen und dadurch<br />
Bürgernähe schaffen wollen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Bürgernähe herzustellen ist auch das Ziel des Landesverbands der<br />
<a href="http://www.gruene.de/brandenburg/">Grünen</a>.<br />
Und tatsächlich schafften die Initiatoren ein Angebot, das dem<br />
interessierten Web-Site Besucher die Möglichkeit bietet, die Kandidaten<br />
per e-mail anzuschreiben. Sogar  Elisabeth Schroedter, Abgeordnete im<br />
Europäischen Parlament, gibt auf einer Site ihre persönliche<br />
Internetadresse bekannt. Ein besonderer Service ist die Linkliste, die<br />
nicht nur zur eigenen Bundespartei verlinkt, sondern auch zu<br />
parteiunabhängigen Umweltorganisationen, Medien und politischen Foren.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Für den Preis in der Kategorie &quot;Geschmacklosigkeit&quot; hat die<br />
<a href="http://fdplvbrb.cjb.net/">F.D.P.</a><br />
keine schlechten Chancen. Denn befindet man sich auf der Seite, auf der<br />
man den Newsletter bestellen kann, stolziert eine nackte Frau in<br />
regelmäßigen Abständen auf und ab. Anbei der Text:&quot;Wir können Ihnen zwar<br />
keine nackten Schönheiten zeigen, sie aber dafür mit jeder Menge nackter<br />
Tatsachen versorgen.&quot;  Ansonsten gestaltet sich das Internet-Angebot der<br />
F.D.P. in Brandenburg schlicht und gewöhnlich. Immerhin kann der<br />
Web-Site Besucher die jungen Kandidaten direkt per e-mail anschreiben.<br />
Und auch der Spitzenkandidat Hinrich Enderlein ist per e-mail zu<br />
erreichen, jedoch vermisst man ausführlichere Informationen zu seiner<br />
Person. Programm, Satzung und Mitgliedsformular sind in das Angebot mit<br />
eingebunden und  recht informativ.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Erstaunlich ist die Netz-Abstinenz der DVU, der man in Brandenburg einen<br />
großen Zulauf prophezeit. Obwohl rechtsextremistische Organisationen<br />
sich nicht selten auch im Internet organisieren, hat die rechtsradikale<br />
Partei keine eigene Homepage. Nur auf der Bundesseite findet man<br />
einige Informationen zu den Kandidaten und dem Programm &#8211; retro bleibt<br />
retro.<br />
</span>
</p>
<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Insgesamt präsentieren sich die Landesverbände der großen Parteien in<br />
Brandenburg zwar professioneller im Netz, haben ein besseres Layout als<br />
die kleinen Parteien, doch nutzen die PDS und auch die Grünen die<br />
Funktionalität, die das Internet bietet, weitaus besser, um Nähe zum<br />
Bürger zu schaffen.</span></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>&#034;Das Internet hat das Potenzial, mehr Bürgernähe zu schaffen&#034;</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/uncategorized/das_internet_hat_das_potenzial_mehr_buergernaehe_zu_schaffen-849/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[afischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Landtagswahl]]></category>
		<category><![CDATA[Nordrhein-Westfalen]]></category>
		<category><![CDATA[Fritz Goergen]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Website]]></category>
		<category><![CDATA[FDP]]></category>
		<category><![CDATA[Landespolitik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Dr. Fritz Goergen, Wahlkampfleiter von Jürgen W. Möllemann für den Landtagswahlkampf 2000, äußert sich
im Gespräch mit politik-digital über den Webwahlkampf seiner Partei.</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Dr. Fritz Goergen, Wahlkampfleiter von Jürgen W. Möllemann für den Landtagswahlkampf 2000, äußert sich<br />
im Gespräch mit politik-digital über den Webwahlkampf seiner Partei.</b></span><!--break-->
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
<b><span style="color: #ff9900">politik-digital:</span></b> Welchen Schwerpunkt setzen Sie innerhalb der Website? Steht<br />
die Vorstellung des Kandidaten im Vordergrund, oder spielt auch die Interaktivität eine große Rolle?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
<b>Fritz Goergen:</b> Je inter-aktiver &#8211; desto mehr steht unser Spitzenkandidat Jürgen W. Möllemann mit<br />
unseren politischen Aussagen im Vordergrund. Darum bemühen wir uns.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
<b><span style="color: #ff9900">politik-digital:</span></b> Inwiefern unterscheidet sich die Wahlkampfwebsite der F.D.P.<br />
in NRW von den Webangeboten der anderen Parteien? Was ist neu?</p>
<table align="left" border="0" cellpadding="0" cellspacing="0" width="100">
<tbody>
<tr>
<td width="120"><img decoding="async" src="http://www.politik-digital.de/archiv/edemocracy/images/goergen.jpg" alt="Fritz Georgen" border="1" height="144" hspace="0" vspace="0" width="100" /></td>
<td rowspan="2"><spacer type="block" height="1" width="10"></spacer></td>
</tr>
<tr>
		</tr>
</tbody>
</table>
<p></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
<b>Fritz Goergen:</b> Die Websites von CDU, SPD und den Grünen sind &quot;perfekt&quot; &#8211; wie deren Zustand.<br />
Rot und Grün schlummern in bleiernen Textwüsten und Jürgen &#8216;Kinder statt Inder&#8217; Rüttgers will mit der Farbwahl<br />
seiner Homepage offenbar viele Nordrhein-Westfalen erblinden lassen.<br />
Unverblümt: Diese Homepages sind so<br />
spannend wie das Telefonbuch von Reykjavik.<a href="http://www.nrwbrauchttempo.de/">www.nrwbrauchttempo.de</a><br />
ist professionelles Infotainment: Politische Positionen interaktiv unterhaltsam kommunizieren. Damit wir nicht<br />
&quot;boaring&quot; sind, wie US-Kids sagen würden.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
<b><span style="color: #ff9900">politik-digital:</span></b> Planen Sie Chats mit den Kandidaten?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
<b>Fritz Goergen:</b> Chats sind geplant und haben auch schon stattgefunden, allerdings nicht auf der<br />
Homepage www.nrwbrauchttempo.de,  sondern auf den Internet-Seiten verschiedener Medien &#8211; dort wo sowieso<br />
viel User sind. So hat Jürgen Möllemann zum Beispiel Anfang März bei Spiegel-Online gechattet. Am 10. April<br />
wird es einen Chat bei Focus-Online geben, weitere verraten wir ein anderes Mal.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
<b><span style="color: #ff9900">politik-digital:</span></b> moellemann.de ist schon vergeben. Haben Sie sich nicht<br />
rechtzeitig vor dem Domain-Grabbing geschützt?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
<b>Fritz Goergen:</b> Die gehört einem anderen Möllemann. www.juergenwmoellemann.de bringen wir später<br />
ins Spiel.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
<b><span style="color: #ff9900">politik-digital:</span></b> Wie ist das Feedback auf ihre Seiten. Sind Sie mit der<br />
Resonanz in dem Forum zufrieden?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
<b>Fritz Goergen:</b> Mehr als zufrieden. Die Besucherzahlen sind sehr ordentlich, die Rückläufe auf die 8<br />
Prozent-Wette übertreffen unsere kühnsten Erwartungen und außerdem freut uns besonders, dass die im Rahmen<br />
der 8-Prozent-Wette abgegebenen Tipps, wie viel Stimmen die FDP am 14. Mai holen wird, stetig steigen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
<b><span style="color: #ff9900">politik-digital:</span></b> Denken Sie, dass durch das Internet mehr Bürgernähe oder auch<br />
mehr Demokratie geschaffen werden kann? Und wenn ja, wie drückt sich dies denn genau in ihrem Angebot aus?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
<b>Fritz Goergen:</b> : Das Internet wird viel mehr Bürgernähe schaffen. Die Wähler und die Gewählten können<br />
schnell und einfach mit den Politikern und Parteien in Verbindung treten. Außerdem revolutioniert das Prinzip<br />
Internet Information,  Kommunikation und Wissen. Interessengruppen können sich leicht und billig  finden,<br />
verständigen und Allianzen schmieden. Der Koordinationsaufwand sinkt. Das Netz wird Politik radikal verändern.<br />
Dem Motto von E-Commerce: alle Macht den Kunden folgt das Motto von Politik morgen: alle Macht den Bürgern.<br />
Eine umfassend informiertes Volk ist ein kritisches Volk. Je transparenter die Welt wird, desto weniger kann man<br />
Verfehlungen unter den Teppich zu kehren oder Meinungen manipulieren. Das Internet wird Demokratie<br />
wirkungsvoll beleben und stärken. In unserem Auftritt greifen wir diesen Trend in den Foren und im direkten Draht<br />
auf.  Gerne würden wir weiter gehen. Aber noch setzt die Zahl der User und der niedrige elektronische<br />
Organisationsgrad unserer Gesellschaft Grenzen. Sicher nicht mehr lang.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
<b><span style="color: #ff9900">politik-digital:</span></b> Geht es ihnen darum, das Internet allgemein als<br />
Wahlkampfplattform oder auch als Bürgerplattform zu nutzen?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
<b>Fritz Goergen:</b> Beides. Aber in einem Wahlkampf überwiegt das erste. Nach der Wahl geht es dann um<br />
den Aufbau einer permanenten Bürger-Plattform.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
<b><span style="color: #ff9900">politik-digital:</span></b> Welche Zielgruppe wollen Sie mit www.nrwbrauchttempo.de<br />
ansprechen?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Fritz Goergen:</b>  Alle. Natürlich wissen wir, dass im Netz die Jüngeren überrepräsentiert sind. Und die,<br />
welche sich von den Massenmedien ihre Meinung nicht vorschreiben lassen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff9900">politik-digital:</span></b> Vielen Dank für das Gespräch.<br />
</span>
</p>
<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
Das Interview mit Fritz Goergen führte Anne-Katrin Fischer.</span></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>&#034;Wir sind überzeugt, amerikanische Verhältnisse erreichen zu können&#034;</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/uncategorized/wir_sind_ueberzeugt_amerikanische_verhaeltnisse_erreichen_zu_koennen-903/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/uncategorized/wir_sind_ueberzeugt_amerikanische_verhaeltnisse_erreichen_zu_koennen-903/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[afischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Landespolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Abgeordnetenhauswahl]]></category>
		<category><![CDATA[Die Digitalen]]></category>
		<category><![CDATA[Jens Oenicke]]></category>
		<category><![CDATA[Kleinpartei]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/wir_sind_ueberzeugt_amerikanische_verhaeltnisse_erreichen_zu_koennen-903/</guid>

					<description><![CDATA[<b><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Am 10. Oktober sind
Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus. Erstmals werden &#34;Die Digitalen&#34;,
eine erst kürzlich gegründetete Partei, daran teilnehmen. &#34;Die Digitalen&#34;
wollen sich in ihrer Politik hauptsächlich der neuen Medien bedienen,
um ein höchstes Maß an Transparenz zu erreichen. &#34;Chats statt stundenlanger
Laberdebatten&#34;</span></b>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Am 10. Oktober sind<br />
Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus. Erstmals werden &quot;Die Digitalen&quot;,<br />
eine erst kürzlich gegründetete Partei, daran teilnehmen. &quot;Die Digitalen&quot;<br />
wollen sich in ihrer Politik hauptsächlich der neuen Medien bedienen,<br />
um ein höchstes Maß an Transparenz zu erreichen. &quot;Chats statt stundenlanger<br />
Laberdebatten&quot;</span></b><!--break--></p>
<p>
<span style="color: #ff6600"><b><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">politik-digital</span></b></span><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">:<br />
Wieviele Unterschriften haben Sie schon, und wieviele benötigen Sie noch,<br />
um an der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus teilzunehmen? </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Oenicke</b>: Wir<br />
haben bisher Formulare von ca. 500 Berlinerinnen und Berlinern erhalten<br />
die uns mit ihrer Unterschrift unterstützen wollen. Um für die BerlinWahl99<br />
zugelassen zu werden, fehlen uns also noch ungefähr 1700 Stimmen.<br />
So eine Unterschrift verpflichtet zu nichts und man muß auch nicht Mitglied<br />
der Digitalen werden, um uns mit einer Stimme zu unterstützen, aber neue<br />
Mitglieder sind bei uns natürlich jederzeit herzlich willkommen. </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b><span style="color: #ff6600"><br />
politik-digital:</span></b> Warum sagen Sie von sich selbst, daß Sie keine<br />
Ideologie verfolgen, sondern pragmatische Politik, wenn man gleichzeitig<br />
in Ihrem Programm lesen kann &quot;es soll wieder Spaß machen zu leben, es<br />
soll sich lohnen, den eigenen und den gemeinschaftlichen Idealen nachzugehen.<br />
es soll wieder Visionen geben&#8230; Klingt alles doch sehr idealistisch?!<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Oenicke</b>: Wir<br />
wollen, von den verschieden Ideologien abgekoppelt, eine lösungsorientierte<br />
Politik etablieren. Es darf keine grauen Männer oder Frauen in Elfenbeintürmen<br />
geben, die über Probleme diskutieren, die sie nicht mehr betreffen oder<br />
nie betroffen haben. Ich verstehe unter Politik nicht, sich mitunter stundenlang<br />
während einer Debatte mit ausgesuchten Leuten im Kreis zu drehen, sondern<br />
eine klare Frage bzw. eine klare Problembeschreibung zu stellen und dann<br />
gemeinsam die geeignete Lösung dafür zu finden. Ob die Problemlösung,<br />
oder ein Ansatz dazu von Mann, Frau, rot, grün, Rentner oder Berufspolitiker<br />
kommt, ist völlig unwichtig, es zählt das bessere Argument und damit die<br />
bessere Lösung. Das ist die Voraussetzung um interessierte Menschen wieder<br />
an die Politik heranzuführen. Es macht niemandem Spaß, eine Idee zu entwickeln<br />
und entmutigt durch die bisherige politische Landschaft, sich mit einem:<br />
&quot;Mir hört ja eh keiner zu&quot; in sein Schneckenhaus zurückzuziehen. Mit dem<br />
Bewußtsein im Hinterkopf, daß einem nicht nur jemand zuhört, sondern daß<br />
man überhaupt die aktive Möglichkeit hat, etwas zu bewegen, macht es auch<br />
wieder Spaß, Ideen und Visionen zu entwickeln. </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b><span style="color: #ff6600"><br />
politik-digital:</span></b> Welche sind die erstarrten Strukturen, die<br />
sie oft in Ihrem Programm erwähnen? Mit ihren websites haben doch schon<br />
viele Politiker die Zeichen der Zeit erkannt. Oder reicht Ihnen diese<br />
Transparenz nicht? </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Die Digitalen</b>:<br />
Die aktuellen Webseiten der etablierten Parteien oder einzelner Politiker<br />
sind zum großen Teil solide erstellt und bieten einen guten aber statischen<br />
Inhalt an Informationen. Eine e-Mail an einen Politiker zu schreiben und<br />
im Ungewissen darüber sein, ob nicht seine Sekretärin oder extra dafür<br />
eingestellte Studenten die Post beantworten, reicht mir aber einfach nicht<br />
aus. Ich stelle mir Politik als ein lebendes, atmendes Gebilde vor. Wir<br />
wollen im interaktiven Dialog, ob persönlich oder digital, mit Mitgliedern,<br />
Nichtmitgliedern und allen politisch Interessierten, die richtigen Fragen<br />
stellen und gemeinsam die richtigen Antworten finden. Wir möchten mit<br />
Hilfe der heutigen Technik wie z.B. Internet-Chat, Diskussionforen, Video-<br />
und Telefonkonferenzen oder auch der einfachen e-Mail einer breiten Masse<br />
die Möglichkeit geben, Politik aktiv mitzugestalten.<br />
Tranparenz ist darüber hinaus ein gutes Stichwort, darunter verstehe ich<br />
zum Beispiel komplette Offenheit nach außen, das fängt bei unseren Ideen<br />
und Zielen an und setzt sich bis zu eventuellen Parteispenden fort. Bei<br />
uns wird z.B. jeder, der eine Spende an &quot;Die Digitalen&quot; leistet, mit Name<br />
und Summe, bzw. Sachwert, seiner Spende auf der Webseite veröffentlicht.<br />
Und selbstverständlich beantworten wir unsere e-Mails wirklich selbst.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b><span style="color: #ff6600"><br />
politik-digital:</span></b> Glauben Sie es genügt, wenn Sie Ihren Wahlkampf<br />
ausschließlich übers Internet führen, das schließlich noch kein Massenmedium<br />
in Deutschland ist? Vermuten Sie ausreichend Wähler vor den Rechnern?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Oenicke</b>: Wir<br />
werden zwar große Schwerpunkte des Wahlkampfes wie Livechats mit den Kandidaten,<br />
Wahlforum und ähnliche interaktive Events im Internet veranstalten, es<br />
werden aber auch einige kleine, nicht virtuelle Veranstaltungen der &quot;Digitalen&quot;<br />
in Berlin stattfinden. Die Anzahl der Internetanschlüsse in Deutschland<br />
steigt zwar ständig an, trotzdem ist es noch viel zu wenig verbreitet<br />
und auch nur einem bestimmten Personenkreis zugängig. Es gibt zwar gute<br />
und wichtige Aktionen, wie z.B. &quot;Schulen ans Netz&quot; aber Gruppen wie Hausfrauen<br />
und Hausmänner oder vor allem Senioren haben oft noch große Berührungsängste<br />
mit dem neuen Medium. Diese Gruppen wollen wir nicht einfach ausgrenzen.<br />
Wir wollen uns verstärkt dafür einsetzen, daß zusammen mit Wirtschaft<br />
und Politik Programme erarbeitet werden, die einer breiteren Masse kostengünstige<br />
Internetanschlüsse zur Verfügung stellt. Ein Ansatz hierzu wären z.B.<br />
mehr Internetterminals in öffentlichen Büchereien. Aber das braucht eben<br />
seine Zeit. </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b><span style="color: #ff6600"><br />
politik-digital:</span></b>Wenn Sie bei der Berlin-Wahl nicht erfolgreich<br />
sind, bleiben Sie trotzdem politisch aktiv? Vielleicht sogar auf Bundesebene?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Oenicke</b>: Das<br />
Internet ist ein globales Medium, und die Digitalen sind eine globale<br />
Partei. Sollten wir bei der BerlinWahl99 nicht die notwendigen 2200 Unterschriften<br />
bekommen, oder auf Grund der kurzen Zeit des Wahlkampfes zu wenig Leuten<br />
unsere Ideen vermitteln können, werden wir uns davon natürlich nicht entmutigen<br />
lassen und auf jeden Fall bei anderen Landtagswahlen und auch auf Bundesebene<br />
aktiv werden. Die Entscheidung in Berlin zu kandidieren ist uns sehr leicht<br />
gefallen, Berlin ist Hauptstadt und hat ein kulturell und wirschaftlich<br />
stark wachsendes Umfeld &#8211; ideal für eine junge Partei mit guten, neuen<br />
Ideen. Zudem bin ich ein Berliner von Geburt an und das mit Leib und Seele.<br />
ich kenne somit meine Stadt und ihre Probleme nicht nur aus der Sicht<br />
eines externen Beobachters, sondern habe eine besondere Motivation, positive<br />
Veränderungen voranzutreiben. Ich bin eben ein Berliner, und das bleibt<br />
man für sein Leben. </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b><span style="color: #ff6600"><br />
politik-digital:</span></b> Nehmen wir an, Sie ziehen ins Berliner Abgeordnetenhaus<br />
ein. Welche Koalitionen würden Sie eingehen? </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Oenicke</b>:&quot;Die<br />
Digitalen&quot; wollen die richtigen Fragen stellen und lösungsorientierte<br />
Politik betreiben. Im Augenblick sehen wir keine unter den etablierten<br />
Parteien, die das Niveau erreicht hat, Politik mit uns zu machen die unseren<br />
Ansprüchen genügt. Deshalb haben wir &quot;Die Digitalen&quot; ja gegründet. Wenn<br />
wir unser Ziel, bei der Wahl als einzelne Partei auf der Hochrechnungsliste<br />
zu erscheinen, übertreffen und ins Abgeordnetenhaus einziehen, dann stehen<br />
wir nur für eine Partei als Koalitionspartner zur Verfügung, die sich<br />
an unser Verständniss von Politik annähert. Wenn Sie mich fragen, welchen<br />
Politiker etablierter Parteien wir gerne in unseren Reihen sehen würden,<br />
für Außenminister Fischer hätten wir immer einen Platz frei. </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b><span style="color: #ff6600"><br />
politik-digital: </span></b>Vielen Dank für das Gespräch. <br />
</span>
</p>
<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> Das Interview mit<br />
Jens Oenicke führte Anne-Katrin Fischer </span></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>NRW wählt</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/nrw_waehlt-850/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/nrw_waehlt-850/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[afischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Nordrhein-Westfalen]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfgang Clement]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[FDP]]></category>
		<category><![CDATA[Landespolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Landtagswahl]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
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					<description><![CDATA[<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>
Das Wahljahr 2000 wird auch im zweiten Teil spannend: Von Affären und Skandalen um Parteifinanzierung und
Vetternwirtschaft, von Verstrickung zwischen Partei- und Landespolitik war in den letzten Wochen viel die Rede.
Während die CDU in Schleswig-Holstein noch nicht einmal mehr selbst an ihren Sieg glaubte,
sieht die Situation für die CDU in Nordrhein-Westfalen, wo am 14.Mai gewählt wird,  ganz anders aus.</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><br />
Das Wahljahr 2000 wird auch im zweiten Teil spannend: Von Affären und Skandalen um Parteifinanzierung und<br />
Vetternwirtschaft, von Verstrickung zwischen Partei- und Landespolitik war in den letzten Wochen viel die Rede.<br />
Während die CDU in Schleswig-Holstein noch nicht einmal mehr selbst an ihren Sieg glaubte,<br />
sieht die Situation für die CDU in Nordrhein-Westfalen, wo am 14.Mai gewählt wird,  ganz anders aus.</b></span><!--break--></p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Im Gegensatz zu Hessen ist es hier die SPD, die in den letzten Wochen für Skandale auf Landesebene gesorgt hat.<br />
So belastet die sogenannte Flugaffäre die Partei, um ihren früheren Ministerpräsidenten Johannes Rau. Dieser nahm &#8211;<br />
wie er bereits zugab &#8211; den sehr bequemen Flugdienst der Westdeutschen Landesbank (WestLB) in Anspruch, ohne allzu<br />
große Sorgfalt walten zu lassen, Finanzminister Schleußer trat aufgrund privater &quot;AusFlüge&quot; zurück und auch<br />
Ministerpräsident Wolfgang Clement ist in die Kritik geraten, als der SPIEGEL vor einigen Tagen aufdeckte, dass<br />
das von der WestLB vorfinanzierte &quot;Verbindungsbüro&quot; in Berlin vor allem dem Zweck der sozialdemokratischen<br />
Parteiarbeit diente. </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Doch trotz all dieser Affären liegen die ersten Umfragewerte der SPD, die<br />
<a href="http://www.infratest-dimap.de/politik/nrw2000/default.htm">infratest-dimap</a> im Auftrag des WDR ermittelt<br />
hat, bei 45%. Der amtierende Ministerpräsident, Wolfgang Clement, ist 2000 Spitzenkandidat der SPD und hat eine<br />
vielversprechende SPD-Laufbahn hinter sich. So war der ehemalige Journalist Sprecher des Parteivorstands und<br />
stellvertretender Bundesgeschäftsführer. 1998 wurde er Johannes Raus Nachfolger als Ministerpräsident in<br />
Nordrhein-Westfalen.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Im Lager der CDU sieht es jedoch ebenfalls besser aus als in Schleswig-Holstein. 37% der Wahlberechtigten würden<br />
Spitzenkandidat Jürgen Rüttgers ihre Stimme geben, auch wenn dieser eher als ein früherer &quot;Kohl-Mann&quot; bezeichnet<br />
werden kann. Der 48jährige Jurist ist seit seiner Studienzeit Mitglied der CDU und seit 1987 Abgeordneter im<br />
deutschen Bundestag. Der ehemalige Minister für Forschung und Wissenschaft wurde vor einem Jahr zum CDU<br />
Vorsitzenden in Nordrhein-Westfalen gewählt und ist stellvertretender Vorsitzender der Bundestagsfraktion.<br />
Der Wahl zum 14.Mai sieht er mit positiven Gefühlen entgegen, &quot;34 Jahre SPD sind genug. Das merken auch die<br />
Menschen in unserem Land&quot;. <br />
Die kleinen Parteien kommen in den aktuellen Umfragen nur knapp über die 5%-Hürde: Die Grünen erreichen mit<br />
Spitzenkandidaten Bärbel Höhn (47) und Michael Vesper (47) 7%. Der Landesverband hofft, von den Affären<br />
innerhalb der großen Parteien zu profitieren, und so steht auch schon ein Wahlkampfmotto fest: &quot;Weg mit<br />
schwarzen Kassen, weg mit Rotem Filz &#8211; Grün wählen!&quot;<br />
Obwohl die FDP mit einem prominenten Politiker als Spitzenkandidat antritt, sind die Umfrageergebnisse in<br />
NRW noch schlechter als bei den norddeutschen Liberalen. Jürgen Möllemann erreicht nur 6% der Stimmen und<br />
muss im Moment um den Einzug in den Landtag bangen. Dabei sollte gerade gemäß dem Wahlkampfslogan<br />
&quot;NRW braucht Tempo&quot; frischen Wind in das Parlament kommen. Möllemann sorgte aber wieder einmal für Aufsehen<br />
als er vor einigen Tagen laut über eine mögliche Koalition mit der SPD nachdachte. </span>
</p>
<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Dass besonders die kleinen Parteien in dem von Affären gebeuteltem Land in den nächsten Wochen profitieren<br />
werden, ist zur Zeit nicht zu erwarten. Aber auch die Chancen der großen Parteien auf viele Stimmen werden<br />
mit jedem Skandal, der aufgedeckt wird, kleiner. Eine besonders spannende Entwicklung wird auch die der<br />
Wahlbeteiligung sein. Schon jetzt melden einige Bürger an, in diesem Jahr erstmals nicht ihre Stimme abzugeben.</span></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>&#034;Die Bahn kommt ;-)&#034;</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/uncategorized/die_bahn_kommt-913/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[afischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Bahnreisender]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[Kartenfuchs]]></category>
		<category><![CDATA[Kontaktbörse]]></category>
		<category><![CDATA[Mitfahrzentrale]]></category>
		<category><![CDATA[Reise]]></category>
		<category><![CDATA[Sven Koschik]]></category>
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					<description><![CDATA[<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>
Sven Koschik, 33, ist Initiator der digitalen Bahnmitfahrzentrale www.kartenfuchs.de.
Eine Klage der Deutschen Bahn AG gegen den Kartenfuchs ist vor kurzem vom Frankfurter
Landgericht abgewiesen worden.</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><br />
Sven Koschik, 33, ist Initiator der digitalen Bahnmitfahrzentrale www.kartenfuchs.de.<br />
Eine Klage der Deutschen Bahn AG gegen den Kartenfuchs ist vor kurzem vom Frankfurter<br />
Landgericht abgewiesen worden.</b></span><!--break--></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<table align="left" border="0" cellpadding="0" cellspacing="0" width="120">
<tbody>
<tr>
<td width="120"><img decoding="async" src="http://www.politik-digital.de/archiv/econsumer/images/koschik.jpg" alt="Sven Koschik" border="1" height="158" hspace="0" vspace="0" width="117" /></td>
<td rowspan="2"><spacer type="block" height="1" width="10"></spacer></td>
</tr>
<tr>
<td bgcolor="#e0e0e0"><span style="font-size: xx-small; font-family: Arial,Helvetica; color: #333333"><br />
			Sven Koschik</span></td>
</tr>
<tr>
		</tr>
</tbody>
</table>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600"><br />
politik-digital:</span></b> Wie sind Sie auf die Idee gekommen,<br />
<a href="http://www.kartenfuchs.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.kartenfuchs.de</a> einzurichten?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Sven Koschik</b>: Ich fahre oft nach Nordfriesland und entdeckte dabei unter den Mitreisenden<br />
häufig dieselben Gesichter. Warum sich nicht mit Ihnen zusammentun &#8211; warum<br />
nicht Bahnreisende grundsätzlich zusammenführen? So spart man als<br />
Bahnreisender Kosten, der Bahn werden neue Kunden zugeführt und die Umwelt<br />
wird entlastet, weil Autofahrer auf die Bahn umsteigen.<br />
Nach einer DIMAP-Umfrage ist für 42% der Deutschen der zu hohe Fahrpreis der<br />
Bahn abschreckend.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600"><br />
politik-digital:</span></b><br />
Wieviele Reisegruppen haben sich schon beim Kartenfuchs gefunden?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Sven Koschik</b>: Es sind derzeit an die 1500 Reisegruppen angemeldet.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600"><br />
politik-digital:</span></b> Gibt es schon eine Reaktion des Umwelt- oder des Verkehrsministers auf<br />
Ihren öffentlichen Brief oder sonstige politische Stellungnahmen?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Sven Koschik</b>: Der Umweltminister hat nicht reagiert; das Verkehrsmisnisterium hat auf die<br />
Eigenverantwortlichkeit der DB verwiesen, wollte aber wegen der genaueren<br />
Gründe noch einmal dort nachfragen. Ansonsten gibt es keine politische<br />
Stellungnahme.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600"><br />
politik-digital:</span></b> Nachdem nun die Klage der DB AG abgewiesen wurde, hat<br />
der Kartenfuchs wieder freie Bahn: Wie sehen ihre Vorstellungen aus?<br />
Soll www.kartenfuchs.de auch kommerziell genutzt werden?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Sven Koschik</b>: Vorweg: Der Kartenfuchs ist und bleibt für immer für die Anwender kostenfrei.<br />
Wir werden den Kartenfuchs -auch auf  vielfachen Wunsch der User- zur<br />
Mitfahrer-und Ticketbörse erweitern. Das heisst es werden neben der Bahn auch die<br />
anderen Mobilitätsarten Ihren Platz finden. Desweiteren richten wir eine<br />
Ticketbörse (An-Verkauf, Tausch usw.) ein.<br />
Natürlich freuen wir uns, wenn wir Kooperationspartner für den Kartenfuchs<br />
gewinnen können-wir sind da völlig offen. Die Bahn ziert sich leider&#8230;.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600"><br />
politik-digital:</span></b> Wird die DB AG weitere rechtliche Schritte gegen den Kartenfuchs<br />
unternehmen?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Sven Koschik</b>: Wir wollen es für die DB nicht hoffen. Das Urteil der Kammer war eindeutig.<br />
Aber natürlich: Nichts ist unmöglich! Denn, die Bahn kommt ;-)!<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600"><br />
politik-digital:</span></b> Haben Sie ein Geheimrezept gegen das Missmanagement der Deutschen<br />
Bahn AG ;-)? Und wie sieht es aus?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Sven Koschik</b>: Das überläßt der Kartenfuchs lieber den beauftragten<br />
Unternehmensberatungsfirmen. Es bietet sich natürlich an, Neuerungen nicht<br />
immer als Gefahr sondern vielleicht auch mal als Chance zu sehen. Wir<br />
wünschen uns eine fruchtbare Zusammenarbeit zwischen der Old economy und new<br />
economy. Im Falle des Kartenfuchses hätte die Bahn die Gruppentarife<br />
durchforsten können. Zum Beispiel könnte man sie einfacher strukturieren und -soweit<br />
notwendig- zeitlich auf die Zeiten vor und nach Rush-Hour beziehen. Aber<br />
solange die Bahn -wie vor Gericht in Frankfurt- sinngemäß erklärt, sie hätte<br />
Bedenken vor zu viel Bahnreisenden in den Reisezentren, die eine Fahrkarte<br />
kaufen wollen, werden diese Ansätze wohl frommes Wunschdenken bleiben.<br />
</span>
</p>
<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600"><br />
politik-digital: </span></b>Vielen Dank für das Gespräch.<br />
</span></p>
]]></content:encoded>
					
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