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	<title>afischer &#8211; politik-digital</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
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	<title>afischer &#8211; politik-digital</title>
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	<item>
		<title>And the Winner is&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[afischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Dec 1999 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
		<category><![CDATA[Preisträger]]></category>
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					<description><![CDATA[Anfang November wurden die Gewinner eines Studentenwettbewerbs, der vom
Innenministerium ausgeschrieben wurde, im Berliner Roten Rathaus ausgezeichnet. Im ausgehenden 20. Jahrhundert,
im Zeitalter der Chats, e-mails und Websites schrieb der Gewinner des ersten Preises,
Till Westermayer, zu einem hochaktuellen Thema: Chancen und Risiken elektronischer Demokratie in Deutschland.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Anfang November wurden die Gewinner eines Studentenwettbewerbs, der vom<br />
Innenministerium ausgeschrieben wurde, im Berliner Roten Rathaus ausgezeichnet. Im ausgehenden 20. Jahrhundert,<br />
im Zeitalter der Chats, e-mails und Websites schrieb der Gewinner des ersten Preises,<br />
Till Westermayer, zu einem hochaktuellen Thema: Chancen und Risiken elektronischer Demokratie in Deutschland.<!--break--></p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
Über 50 Studenten mussten lange warten. Manche hatten es vielleicht auch schon vergessen oder dachten, ihre Mühe wäre<br />
umsonst gewesen, denn immerhin kostete es den meisten von ihnen viele Stunden vor dem PC, um ihren Beitrag zum Thema<br />
&quot;Deutsche Staatlichkeit im Zeitalter der Globalisierung&quot; zu verfassen. Den Studentenwettbewerb, der vom<br />
<a href="http://www.bmi.bund.de/">Bundesministerium<br />
des Innern</a> zum 50. Jahrestag des Grundgesetzes schon im Sommer letzten Jahres ausgeschrieben wurde, hatte jedoch auch<br />
die neue Regierung nicht vergessen, und Anfang November schließlich die Gewinner benachrichtigt. Jedoch sind die<br />
&quot;Anfangsversprechen&quot;, nämlich die Teilnahme an einem Jugend-Verfassungskongress und die Veröffentlichung der besten<br />
Arbeiten, aus finanziellen Gründen vom Veranstalter gestrichen worden.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Im Oktober sind von einer unabhängigen Jury<br />
die eingereichten Arbeiten von Till Westermayer, Gerhard Kilian und Oliver Ernst als beste ausgewählt worden. Till<br />
Westermayer, der den mit 5000 Mark dotierten ersten Preis gewann, hat sich mit den &quot;Chancen und Risiken elektronischer<br />
Demokratie in Deutschland&quot; beschäftigt. In seiner wissenschaftlichen Ausführung legt der Soziologiestudent der<br />
<a href="http://www.uni-freiburg.de/">Universität<br />
Freiburg </a>jedoch nicht nur verschiedene Zukunftsvisionen dar, sondern führt auch die bisherigen Versuche elektronischer<br />
Demokratisierungsprozesse aus. Dabei stellt er die These auf, dass der Wunsch, elektronische Hilfsmittel zur<br />
Demokratisierung zu nutzen, nicht erst mit der Etablierung des Internets entstanden ist: Schon 1960 gab es den<br />
Begriff der &quot;Computerdemokratie&quot; in der Soziologie, wie der 24jährige in schildert. Interessante Beispiele geben<br />
Aufschluss über die Entstehung des Begriffs und die frühen Ideen der &quot;direkteren Demokratie&quot; in den USA. Till<br />
Westermayer kommt in seinem Wettbewerbsbeitrag zu dem Schluss, dass &quot;es nicht darum geht, den klassischen<br />
parlamentarisch-demokratisch verfassten Nationalstaat vor der Globalisierung zu schützen, sondern darum,<br />
neue Möglichkeiten in der Informationstechnologie flexibel zu nutzen, um so auch unter den Rahmenbedingungen<br />
einer sich globalisierenden Welt die demokratische Staatlichkeit gerade durch ihre Veränderung und Modernisierung zu<br />
erhalten.&quot; Neue technologische Möglichkeiten sollen also Werkzeuge sein für einen sich verändernden Staat, politische<br />
Chats zum Beispiel sieht Till Westermayer als einen wichtigen Schritt zu mehr Partizipation der Bürger. (siehe<br />
<a href="/archiv/koepfe/westermayer/interview.shtml">Interview</a>).<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Kurz nach der Preisverleihung, an der Till Westermayer ursprünglich, als er von seinem Gewinn noch nichts wusste,<br />
nicht teilnehmen wollte, &quot;um zuzuschauen, wie Preise an andere übergeben werden&quot;, entschloss sich der Veranstalter<br />
doch zu einer Publikation der drei Gewinner-Beiträge.</span></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Digital ist besser?</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/digital_ist_besser_0-635/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[afischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Aug 1999 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Kleinpartei]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Die Digitalen]]></category>
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					<description><![CDATA[<br />
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Das haben sich auch Jens Oenicke und einige seiner
Mitmenschen gefragt, und gründeten kurzerhand am 8. Juni diesen Jahres ihre Partei
&#34;Die Digitalen&#34;.</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Das haben sich auch Jens Oenicke und einige seiner<br />
Mitmenschen gefragt, und gründeten kurzerhand am 8. Juni diesen Jahres ihre Partei<br />
&quot;Die Digitalen&quot;.</b></span><!--break--></p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Knapp einen Monat später wurde die neue Partei vom Landeswahlleiter zur Wahl<br />
zum Berliner Abgeordnetenhaus zugelassen. Um aber auch tatsächlich daran teilnehmen zu können,<br />
benötigen <a href="http://www.digitalen.de/">die Digitalen</a> insgesamt 2200 Unterstützungsunterschriften von Wahlberechtigten<br />
Berlinern.</p>
<table align="right" border="0" cellpadding="0" cellspacing="0" width="120">
<tbody>
<tr>
<td width="120"><img decoding="async" src="http://www.politik-digital.de/archiv/koepfe/oenicke/images/oenicke_kl.jpg" alt="Jens Oenicke" border="1" height="143" hspace="0" vspace="0" width="120" /></td>
<td rowspan="2"><spacer type="block" height="1" width="10"></spacer></td>
</tr>
<tr>
<td bgcolor="#e0e0e0"><span style="font-size: xx-small; font-family: Arial,Helvetica; color: #333333"><br />
			Jens Oenicke</span></td>
</tr>
<tr>
		</tr>
</tbody>
</table>
<p>Jens Oenicke (33), Gründer, Vorsitzender und Spitzenkandidat der &quot;Digitalen&quot;, möchte kein Politiker<br />
der alten Schule sein (siehe auch das <a href="http://www.politik-digital.de/archiv/koepfe/oenicke/interview.shtml">Interview</a>). So erinnert seine vita doch<br />
irgendwie auch an einen anderen Politik-Quereinsteiger, der vergeblich versuchte der Politik seinen Stempel<br />
aufzudrücken und schließlich &quot;freiwillig&quot; seinen Verzicht erklärte. Oenicke ist ausgewiesener Marketing- und<br />
Kommunikationsfachmann, Vorstandsmitglied der VIRBUS AG und Buchpreisträger (&quot;Online-Marketing&quot;) und müßte sich eigentlich<br />
nicht in der Politik engagieren, da er seine Brötchen offensichtlich woanders verdient. Doch anscheinend hat Oenicke wie auch<br />
seine Mitstreiter eine Vision dieser Gesellschaft, die auch ein anderes Verständnis von Politik impliziert.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Deshalb wollen die Digitalen sich<br />
hauptsächlich der Neuen Medien bedienen, um höchste Transparenz<br />
gegenüber den Bürgern und Bürgerinnen zu erreichen. Dabei sollen die<br />
Neuen Medien dazu eingesetzt werden, um möglichst flexibel und schnell<br />
zu reagieren, Abstimmungen und Meinugsbildung vorzunehmen und<br />
Informationen zu verbreiten. Dies alles sei im Rahmen des Grundgesetzes<br />
durchsetzbar, meinen die Digitalen. In ihrem Programm, das sich nicht<br />
an konkreten politischen Beispielen aufhält, sondern eher<br />
&quot;Pauschallösungen&quot; anbietet, heißt es &quot;wir verfolgen die Absicht, die<br />
eingefahrenen Bahnen der heutigen Politik mit den Mitteln des<br />
Informationszeitalters zu verändern&quot;. Die neuen Medien seien ein<br />
ideales Mittel, um Problemen angemessen zu begegnen und so langfristig<br />
die gesellschaftliche Veränderung aktiv zu steuern. Ganz groß<br />
geschrieben wird bei den Digitalen die &quot;Open Idea Policy&quot;, das heißt<br />
eine &quot;zeitgemäße pragmatische Politik jenseits von dogmatischen<br />
links/rechts Debatten&quot;. Sogar das Sparproblem scheint ganz einfach<br />
gelöst werden zu können, denn &quot;gespart werden muß nicht, wenn man nicht<br />
krampfhaft versucht, alte und erstarrte Strukturen künstlich am Leben<br />
zu erhalten.&quot; Stattdessen sollte man, laut Parteiprogramm, neue Wege<br />
finden, um den politischen und gesellschaftlichen Alltag zu<br />
revolutionieren. Daß die etablierten Parteien noch nicht<br />
darauf gekommen sind, ist bei so einfachen Lösungsmöglichkeiten kaum zu<br />
glauben.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
Obwohl sich die Digitalen von jeglichen Ideologien freisprechen, wünschen sie sich<br />
&#8211; ganz idealistisch &#8211; eine Gesellschaft, die tolerant, offen, grenzenlos, selbstbewußt und<br />
komplett eigenverantwortlich ist. Doch wenn dort steht &quot;Es soll wieder Spaß machen zu leben&quot;,<br />
fragt man sich schon, ob die anderen Parteien etwas anderes erreichen wollen.<br />
Nach Antworten soll erst gesucht werden, wenn die richtigen Fragen gestellt wurden. Damit<br />
wollen die Digitalen nach der Wahl am 10.Oktober anfangen.<br />
</span></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Braucht NRW digitales Tempo?</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/braucht_nrw_digitales_tempo-848/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/braucht_nrw_digitales_tempo-848/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[afischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Grüne]]></category>
		<category><![CDATA[Nordrhein-Westfalen]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Website]]></category>
		<category><![CDATA[FDP]]></category>
		<category><![CDATA[Landespolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Landtagswahl]]></category>
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					<description><![CDATA[<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Sechs Wochen vor der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen findet auch
im Netz auf den Homepages der Parteien eine Menge statt. Fast alle Spitzenkandidaten haben eine
eigene Homepage mit speziellen Wahlkampfevents.</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Sechs Wochen vor der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen findet auch<br />
im Netz auf den Homepages der Parteien eine Menge statt. Fast alle Spitzenkandidaten haben eine<br />
eigene Homepage mit speziellen Wahlkampfevents.</b></span><!--break--><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
</span></p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Die Diskussion um Greencards für ausländische Computerspezialisten wird zurzeit kontrovers geführt,<br />
vor allem Jürgen Rüttgers hat sich mit der<br />
umstrittenen Parole &quot;Kinder statt Inder&quot; in die Debatte<br />
eingemischt. Mit einer Bildungsoffensive im IT-Bereich möchte der frühere &quot;Zukunftsminister&quot;<br />
die Fachkräfte im eigenen Land ausbilden und sie nicht aus dem Ausland holen.<br />
Doch vielleicht fände der Spitzenkandidat der CDU in Nordrhein-Westfalen (NRW) im Augenblick sogar<br />
selbst Gefallen an externen Fachkräften &#8211; wenn sie seinem Internetauftritt unter<br />
<a href="http://www.juergenruettgers.de/">juergenruettgers.de</a> ein wenig<br />
mehr Zukunft einhauchen würden. Außer einer Webcam, die das Büro des<br />
Spitzenkandidaten und seiner Mitarbeiter zeigt, ist das Angebot eher<br />
gewöhnlich. Der Spitzenkandidat wird vorgestellt, die Reden und das<br />
Wahlprogramm stehen zum Download bereit und die e-mail-Adresse von<br />
Jürgen Rüttgers lässt sich abrufen. Einen Anfang zur Bildungsoffensive<br />
leistet die CDU NRW jedoch schon selbst mit einem Link auf <a href="http://www.knowledge.de/">knowledge.de</a>, das zwar von einer<br />
Werbeagentur veranstaltet, jedoch von der CDU in NRW gesponsort wird.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Moderner und übersichtlicher gestaltet, inhaltlich jedoch auch nichts neues bietend, präsentiert sich<br />
<a href="http://www.clement2000.de/">Wolfgang Clement</a> im Internet. Leider gibt es kein Forum, in dem sich<br />
die User zu verschiedenen Themen äußern können. Angeboten wird allein ein Feedback-Formular, mit dem<br />
die Webmaster zu Kritik oder Lob zu der Website aufrufen. Positiv ist jedoch, dass die Informationen<br />
nicht seitenlang aufgeführt sind, sondern kurz und prägnant den Nutzer informieren und zu bestimmten<br />
Standpunkten Clements Auskunft geben. Außerdem gibt es einen Newsletter, der jedem Interessierten auf<br />
Wunsch regelmäßig zugeschickt wird.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Viel besser als die Parteifreunde in anderen Bundesländern zeigt sich die<br />
FDP NRW im Netz. Unter dem Motto <a href="http://www.nrwbrauchttempo.de/">NRWbrauchtTempo.de&quot;</a><br />
(siehe <a href="http://www.politik-digital.de/archiv/edemocracy/nrw/goergen.shtml">Interview</a> mit Fritz Goergen, Wahlkampfleiter der FDP: in NRW)<br />
sind die Liberalen mit Spitzenkandidat Jürgen W. Möllemann seit dem 1.März in den virtuellen<br />
Wahlkampf gezogen. Nicht nur die technischen Effekte sind fortschrittlich, auch inhaltlich<br />
bietet das Angebot einige Neuigkeiten. Zum Beispiel wird die Interaktivität dieses Jahr bei<br />
der FDP groß geschrieben. Beim Tempotest kann man seine Standpunkte überprüfen und inwiefern<br />
diese mit denen der FDP konform gehen. Außerdem kann jeder User einen Tipp abgeben, wie viel<br />
Prozent der Stimmen die FDP am 14.Mai bekommen wird, und derjenige der am besten schätzt,<br />
gewinnt einen Fallschirmsprung mit Jürgen W. Möllemann. Nach einer Koalitionsaussage sucht<br />
man jedoch auch im Netz vergeblich, Möllemann hält sich beide Wege offen. Auf der Liste kann<br />
man fast jeden Namen anklicken, und so werden auch die anderen Kandidaten ausführlich vorgestellt.<br />
Die <a href="http://www.gruene-nrw.de/">Grünen</a> sind wie auch schon in Schleswig-Holstein im WWW gut auf den<br />
Wahlkampf vorbereitet: Programm, Kandidatenliste und ein Newsletter-Service sind in einem übersichtlichen Layout<br />
zusammengestellt und absolut zukunftsweisend. Auf der Seite des Spitzenkandidaten<br />
<a href="http://www.michael-vesper.de/">Michael Vesper</a> wird er in einem modernen<br />
Layout vorgestellt und auch die direkte e-mail Adresse ist aufgeführt.<br />
<a href="http://www.baerbelhoehn.de/">Bärbel Hoehn</a>, die Spitzenkandidatin<br />
neben Michael Vesper stellt sich ebenso auf einer eigenen Homepage vor.<br />
Hier gibt es auch ein Gästebuch, in dem sich die User zu allen Themen äußern<br />
können. Mit der Sprüchesammlung beweist die derzeitige Umweltministerin Humor im Wahlkampf.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Als Webangebot, das einen besonderen Wert auf die bevorstehende Landtagswahl legt, kann man<br />
die Homepage der <a href="http://www.pds-nrw.de/">PDS-NRW</a> nicht bezeichnen: Zwar wird auf das<br />
Wahlprogramm, auf die Landesliste verlinkt, und auch auf die Direktkandidaten verlinkt,<br />
jedoch müssen letztere noch vervollständigt werden.<br />
Die Rechten scheint der digitale Wahlkampf noch nicht zu interessieren: Die NPD wünscht auf Ihrer Seite noch ein<br />
frohes Weihnachten und einen guten Rutsch ins Jahr 2000. Ähnlich sieht es bei der DVU in NRW aus, die Homepage bietet<br />
noch keine Inhalte, sonder einzig und allein eine e-mail-Adresse. Die Repunblikaner haben sich zwar auf die Wahl im Mai<br />
auch digital vorbereitet: sie rufen zu Unterstützungsunterschriften auf, damit sie an der Landtagswahl teilnehmen<br />
können. Das letzte Update auf der Site fand allerdings Mitte Februar statt.<br />
</span>
</p>
<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Insgesamt zeigen die etablierten Parteien jedoch, dass sie dem Internet-Wahlkampf immer mehr an Bedeutung zumessen.<br />
Die etablierten Parteien arbeiten für ihre spezielle Wahlkampfseite mit großen Internet-Agenturen zusammen und<br />
besonders der FDP ist es gelungen, ein umfassendes Webangebot zu schaffen, dass dem User auch noch Spaß macht.</span></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Blühende Internet-Landschaften? &#8211; Webwahlkampf in Brandenburg</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/bluehende_internet_landschaften_webwahlkampf_in_brandenburg-899/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/bluehende_internet_landschaften_webwahlkampf_in_brandenburg-899/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[afischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Landtagswahl]]></category>
		<category><![CDATA[PDS]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[Grüne]]></category>
		<category><![CDATA[Brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[DVU]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
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		<category><![CDATA[FDP]]></category>
		<category><![CDATA[Landespolitik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/bluehende_internet_landschaften_webwahlkampf_in_brandenburg-899/</guid>

					<description><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>
Die Landtagswahlen in Brandenburg haben im Internet schon für Aufsehen
gesorgt. Besonders durch den Domain-Mißbrauch
(siehe <a href="http://www.politik-digital.de/archiv/edemocracy/grabbing.shtml">Stolpe gekidnappt</a>) der CDU mit den Namen von
Manfred Stolpe und Regine Hildebrandt erfuhr der Webwahlkampf in
Deutschland eine neue Qualität. Doch von den blühenden
Internet-Landschaften ist in dem ostdeutschen Bundesland noch nicht bei
allen Parteien etwas zu sehen.</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><br />
Die Landtagswahlen in Brandenburg haben im Internet schon für Aufsehen<br />
gesorgt. Besonders durch den Domain-Mißbrauch<br />
(siehe <a href="http://www.politik-digital.de/archiv/edemocracy/grabbing.shtml">Stolpe gekidnappt</a>) der CDU mit den Namen von<br />
Manfred Stolpe und Regine Hildebrandt erfuhr der Webwahlkampf in<br />
Deutschland eine neue Qualität. Doch von den blühenden<br />
Internet-Landschaften ist in dem ostdeutschen Bundesland noch nicht bei<br />
allen Parteien etwas zu sehen.</b></span><!--break-->
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Dem Anschein nach ist der Landesverband der <a href="http://www.mit-uns.de/xxls/">CDU</a><br />
voll auf digitalem Draht<br />
und hat früh vorgesorgt, um vielleicht auch ein paar noch schwankende<br />
Wähler von ihrer Parteiarbeit zu überzeugen. Befindet man sich dann auch<br />
erst einmal auf der website der CDU in Brandenburg, empfängt den<br />
Besucher ein schlichtes Layout in blau. Inhaltlich setzt der<br />
Landesverband auf Information, Fakten und Umfrageergebnisse. Auf der<br />
Suche nach einem Forum klickt der User sich vergeblich durch das<br />
Angebot. Jedoch kann man per e-mail direkt Kontakt mit den  meisten<br />
Kandidaten aufnehmen und seine Fragen stellen und Kommentare abgeben.<br />
Der Spitzenkandidat Jörg Schönbohm wird zwar auf seiner persönlichen<br />
Homepage ausführlich vorgestellt, doch hier findet sich kein Angebot für<br />
den Web-Site Besucher, eine direkte e-mail Adresse anzuschreiben oder<br />
sich in einer Art Forum zum Internetangebot der CDU zu äußern.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Der von der CDU digital ausgetrickste Landesverband, die<br />
<a href="http://www.spd-brandenburg.de/">SPD</a><br />
Brandenburg, wartet mit einem ähnlichen Internet-Programm auf.<br />
Jedoch sind die Seiten etwas unruhig<br />
gestaltet und leider findet man in den Extra-Seiten zur Landtagswahl<br />
auch nur eine info-e-mail Adresse und keine eigene e-mail-Adresse der<br />
Kandidaten. Aber es gibt das Programm der SPD Brandenburg als PDF-Datei<br />
zum Download, und auch sonst ist das Angebot &#8211; genau wie bei der CDU &#8211;<br />
sehr umfangreich und informativ.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Nicht allein auf Informationen setzt die <a href="http://www.pds-brandenburg.de/">PDS</a><br />
in ihrem Internet-Angebot:<br />
Neben der Vorstellung aller Kandidaten  findet man unter dem Link<br />
&quot;Streitbares&quot; Einladungen zum Chat mit Kandidaten. Klickt man &quot;Kontakt&quot;<br />
in Internetprogrammen anderer Parteien an, erscheint meistens eine<br />
e-mail Adresse zum Webmaster oder zur Informationstelle der jeweiligen Partei.<br />
Bei der PDS hingegen werden die e-mail-Adressen von der<br />
Landesvorsitzenden Anita Tack bis zum Vorsitzenden der Landtagsfraktion<br />
Lothar Bisky angegeben. Insofern gibt sich die PDS von den<br />
Landesverbänden  in Brandenburger am bürgernähsten. Einen kleinen<br />
Schönheitsfehler hat das Angebot der PDS jedoch: Die Links zu den<br />
Rubriken &quot;Kultur&quot; und &quot;Frauen&quot; sind nicht anzuklicken. Jedoch beweist<br />
das Angebot der PDS mit der Einladung zum Chat, dass die webmaster die<br />
Möglichkeiten des Internets durchaus zu nutzen wissen und dadurch<br />
Bürgernähe schaffen wollen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Bürgernähe herzustellen ist auch das Ziel des Landesverbands der<br />
<a href="http://www.gruene.de/brandenburg/">Grünen</a>.<br />
Und tatsächlich schafften die Initiatoren ein Angebot, das dem<br />
interessierten Web-Site Besucher die Möglichkeit bietet, die Kandidaten<br />
per e-mail anzuschreiben. Sogar  Elisabeth Schroedter, Abgeordnete im<br />
Europäischen Parlament, gibt auf einer Site ihre persönliche<br />
Internetadresse bekannt. Ein besonderer Service ist die Linkliste, die<br />
nicht nur zur eigenen Bundespartei verlinkt, sondern auch zu<br />
parteiunabhängigen Umweltorganisationen, Medien und politischen Foren.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Für den Preis in der Kategorie &quot;Geschmacklosigkeit&quot; hat die<br />
<a href="http://fdplvbrb.cjb.net/">F.D.P.</a><br />
keine schlechten Chancen. Denn befindet man sich auf der Seite, auf der<br />
man den Newsletter bestellen kann, stolziert eine nackte Frau in<br />
regelmäßigen Abständen auf und ab. Anbei der Text:&quot;Wir können Ihnen zwar<br />
keine nackten Schönheiten zeigen, sie aber dafür mit jeder Menge nackter<br />
Tatsachen versorgen.&quot;  Ansonsten gestaltet sich das Internet-Angebot der<br />
F.D.P. in Brandenburg schlicht und gewöhnlich. Immerhin kann der<br />
Web-Site Besucher die jungen Kandidaten direkt per e-mail anschreiben.<br />
Und auch der Spitzenkandidat Hinrich Enderlein ist per e-mail zu<br />
erreichen, jedoch vermisst man ausführlichere Informationen zu seiner<br />
Person. Programm, Satzung und Mitgliedsformular sind in das Angebot mit<br />
eingebunden und  recht informativ.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Erstaunlich ist die Netz-Abstinenz der DVU, der man in Brandenburg einen<br />
großen Zulauf prophezeit. Obwohl rechtsextremistische Organisationen<br />
sich nicht selten auch im Internet organisieren, hat die rechtsradikale<br />
Partei keine eigene Homepage. Nur auf der Bundesseite findet man<br />
einige Informationen zu den Kandidaten und dem Programm &#8211; retro bleibt<br />
retro.<br />
</span>
</p>
<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Insgesamt präsentieren sich die Landesverbände der großen Parteien in<br />
Brandenburg zwar professioneller im Netz, haben ein besseres Layout als<br />
die kleinen Parteien, doch nutzen die PDS und auch die Grünen die<br />
Funktionalität, die das Internet bietet, weitaus besser, um Nähe zum<br />
Bürger zu schaffen.</span></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>&#034;Das Internet hat das Potenzial, mehr Bürgernähe zu schaffen&#034;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[afischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Website]]></category>
		<category><![CDATA[FDP]]></category>
		<category><![CDATA[Landespolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Landtagswahl]]></category>
		<category><![CDATA[Nordrhein-Westfalen]]></category>
		<category><![CDATA[Fritz Goergen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Dr. Fritz Goergen, Wahlkampfleiter von Jürgen W. Möllemann für den Landtagswahlkampf 2000, äußert sich
im Gespräch mit politik-digital über den Webwahlkampf seiner Partei.</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Dr. Fritz Goergen, Wahlkampfleiter von Jürgen W. Möllemann für den Landtagswahlkampf 2000, äußert sich<br />
im Gespräch mit politik-digital über den Webwahlkampf seiner Partei.</b></span><!--break-->
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
<b><span style="color: #ff9900">politik-digital:</span></b> Welchen Schwerpunkt setzen Sie innerhalb der Website? Steht<br />
die Vorstellung des Kandidaten im Vordergrund, oder spielt auch die Interaktivität eine große Rolle?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
<b>Fritz Goergen:</b> Je inter-aktiver &#8211; desto mehr steht unser Spitzenkandidat Jürgen W. Möllemann mit<br />
unseren politischen Aussagen im Vordergrund. Darum bemühen wir uns.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
<b><span style="color: #ff9900">politik-digital:</span></b> Inwiefern unterscheidet sich die Wahlkampfwebsite der F.D.P.<br />
in NRW von den Webangeboten der anderen Parteien? Was ist neu?</p>
<table align="left" border="0" cellpadding="0" cellspacing="0" width="100">
<tbody>
<tr>
<td width="120"><img decoding="async" src="http://www.politik-digital.de/archiv/edemocracy/images/goergen.jpg" alt="Fritz Georgen" border="1" height="144" hspace="0" vspace="0" width="100" /></td>
<td rowspan="2"><spacer type="block" height="1" width="10"></spacer></td>
</tr>
<tr>
		</tr>
</tbody>
</table>
<p></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
<b>Fritz Goergen:</b> Die Websites von CDU, SPD und den Grünen sind &quot;perfekt&quot; &#8211; wie deren Zustand.<br />
Rot und Grün schlummern in bleiernen Textwüsten und Jürgen &#8218;Kinder statt Inder&#8216; Rüttgers will mit der Farbwahl<br />
seiner Homepage offenbar viele Nordrhein-Westfalen erblinden lassen.<br />
Unverblümt: Diese Homepages sind so<br />
spannend wie das Telefonbuch von Reykjavik.<a href="http://www.nrwbrauchttempo.de/">www.nrwbrauchttempo.de</a><br />
ist professionelles Infotainment: Politische Positionen interaktiv unterhaltsam kommunizieren. Damit wir nicht<br />
&quot;boaring&quot; sind, wie US-Kids sagen würden.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
<b><span style="color: #ff9900">politik-digital:</span></b> Planen Sie Chats mit den Kandidaten?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
<b>Fritz Goergen:</b> Chats sind geplant und haben auch schon stattgefunden, allerdings nicht auf der<br />
Homepage www.nrwbrauchttempo.de,  sondern auf den Internet-Seiten verschiedener Medien &#8211; dort wo sowieso<br />
viel User sind. So hat Jürgen Möllemann zum Beispiel Anfang März bei Spiegel-Online gechattet. Am 10. April<br />
wird es einen Chat bei Focus-Online geben, weitere verraten wir ein anderes Mal.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
<b><span style="color: #ff9900">politik-digital:</span></b> moellemann.de ist schon vergeben. Haben Sie sich nicht<br />
rechtzeitig vor dem Domain-Grabbing geschützt?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
<b>Fritz Goergen:</b> Die gehört einem anderen Möllemann. www.juergenwmoellemann.de bringen wir später<br />
ins Spiel.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
<b><span style="color: #ff9900">politik-digital:</span></b> Wie ist das Feedback auf ihre Seiten. Sind Sie mit der<br />
Resonanz in dem Forum zufrieden?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
<b>Fritz Goergen:</b> Mehr als zufrieden. Die Besucherzahlen sind sehr ordentlich, die Rückläufe auf die 8<br />
Prozent-Wette übertreffen unsere kühnsten Erwartungen und außerdem freut uns besonders, dass die im Rahmen<br />
der 8-Prozent-Wette abgegebenen Tipps, wie viel Stimmen die FDP am 14. Mai holen wird, stetig steigen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
<b><span style="color: #ff9900">politik-digital:</span></b> Denken Sie, dass durch das Internet mehr Bürgernähe oder auch<br />
mehr Demokratie geschaffen werden kann? Und wenn ja, wie drückt sich dies denn genau in ihrem Angebot aus?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
<b>Fritz Goergen:</b> : Das Internet wird viel mehr Bürgernähe schaffen. Die Wähler und die Gewählten können<br />
schnell und einfach mit den Politikern und Parteien in Verbindung treten. Außerdem revolutioniert das Prinzip<br />
Internet Information,  Kommunikation und Wissen. Interessengruppen können sich leicht und billig  finden,<br />
verständigen und Allianzen schmieden. Der Koordinationsaufwand sinkt. Das Netz wird Politik radikal verändern.<br />
Dem Motto von E-Commerce: alle Macht den Kunden folgt das Motto von Politik morgen: alle Macht den Bürgern.<br />
Eine umfassend informiertes Volk ist ein kritisches Volk. Je transparenter die Welt wird, desto weniger kann man<br />
Verfehlungen unter den Teppich zu kehren oder Meinungen manipulieren. Das Internet wird Demokratie<br />
wirkungsvoll beleben und stärken. In unserem Auftritt greifen wir diesen Trend in den Foren und im direkten Draht<br />
auf.  Gerne würden wir weiter gehen. Aber noch setzt die Zahl der User und der niedrige elektronische<br />
Organisationsgrad unserer Gesellschaft Grenzen. Sicher nicht mehr lang.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
<b><span style="color: #ff9900">politik-digital:</span></b> Geht es ihnen darum, das Internet allgemein als<br />
Wahlkampfplattform oder auch als Bürgerplattform zu nutzen?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
<b>Fritz Goergen:</b> Beides. Aber in einem Wahlkampf überwiegt das erste. Nach der Wahl geht es dann um<br />
den Aufbau einer permanenten Bürger-Plattform.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
<b><span style="color: #ff9900">politik-digital:</span></b> Welche Zielgruppe wollen Sie mit www.nrwbrauchttempo.de<br />
ansprechen?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Fritz Goergen:</b>  Alle. Natürlich wissen wir, dass im Netz die Jüngeren überrepräsentiert sind. Und die,<br />
welche sich von den Massenmedien ihre Meinung nicht vorschreiben lassen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff9900">politik-digital:</span></b> Vielen Dank für das Gespräch.<br />
</span>
</p>
<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
Das Interview mit Fritz Goergen führte Anne-Katrin Fischer.</span></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>&#034;Wir sind überzeugt, amerikanische Verhältnisse erreichen zu können&#034;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[afischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Die Digitalen]]></category>
		<category><![CDATA[Jens Oenicke]]></category>
		<category><![CDATA[Kleinpartei]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Landespolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Abgeordnetenhauswahl]]></category>
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					<description><![CDATA[<b><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Am 10. Oktober sind
Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus. Erstmals werden &#34;Die Digitalen&#34;,
eine erst kürzlich gegründetete Partei, daran teilnehmen. &#34;Die Digitalen&#34;
wollen sich in ihrer Politik hauptsächlich der neuen Medien bedienen,
um ein höchstes Maß an Transparenz zu erreichen. &#34;Chats statt stundenlanger
Laberdebatten&#34;</span></b>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Am 10. Oktober sind<br />
Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus. Erstmals werden &quot;Die Digitalen&quot;,<br />
eine erst kürzlich gegründetete Partei, daran teilnehmen. &quot;Die Digitalen&quot;<br />
wollen sich in ihrer Politik hauptsächlich der neuen Medien bedienen,<br />
um ein höchstes Maß an Transparenz zu erreichen. &quot;Chats statt stundenlanger<br />
Laberdebatten&quot;</span></b><!--break--></p>
<p>
<span style="color: #ff6600"><b><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">politik-digital</span></b></span><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">:<br />
Wieviele Unterschriften haben Sie schon, und wieviele benötigen Sie noch,<br />
um an der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus teilzunehmen? </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Oenicke</b>: Wir<br />
haben bisher Formulare von ca. 500 Berlinerinnen und Berlinern erhalten<br />
die uns mit ihrer Unterschrift unterstützen wollen. Um für die BerlinWahl99<br />
zugelassen zu werden, fehlen uns also noch ungefähr 1700 Stimmen.<br />
So eine Unterschrift verpflichtet zu nichts und man muß auch nicht Mitglied<br />
der Digitalen werden, um uns mit einer Stimme zu unterstützen, aber neue<br />
Mitglieder sind bei uns natürlich jederzeit herzlich willkommen. </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b><span style="color: #ff6600"><br />
politik-digital:</span></b> Warum sagen Sie von sich selbst, daß Sie keine<br />
Ideologie verfolgen, sondern pragmatische Politik, wenn man gleichzeitig<br />
in Ihrem Programm lesen kann &quot;es soll wieder Spaß machen zu leben, es<br />
soll sich lohnen, den eigenen und den gemeinschaftlichen Idealen nachzugehen.<br />
es soll wieder Visionen geben&#8230; Klingt alles doch sehr idealistisch?!<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Oenicke</b>: Wir<br />
wollen, von den verschieden Ideologien abgekoppelt, eine lösungsorientierte<br />
Politik etablieren. Es darf keine grauen Männer oder Frauen in Elfenbeintürmen<br />
geben, die über Probleme diskutieren, die sie nicht mehr betreffen oder<br />
nie betroffen haben. Ich verstehe unter Politik nicht, sich mitunter stundenlang<br />
während einer Debatte mit ausgesuchten Leuten im Kreis zu drehen, sondern<br />
eine klare Frage bzw. eine klare Problembeschreibung zu stellen und dann<br />
gemeinsam die geeignete Lösung dafür zu finden. Ob die Problemlösung,<br />
oder ein Ansatz dazu von Mann, Frau, rot, grün, Rentner oder Berufspolitiker<br />
kommt, ist völlig unwichtig, es zählt das bessere Argument und damit die<br />
bessere Lösung. Das ist die Voraussetzung um interessierte Menschen wieder<br />
an die Politik heranzuführen. Es macht niemandem Spaß, eine Idee zu entwickeln<br />
und entmutigt durch die bisherige politische Landschaft, sich mit einem:<br />
&quot;Mir hört ja eh keiner zu&quot; in sein Schneckenhaus zurückzuziehen. Mit dem<br />
Bewußtsein im Hinterkopf, daß einem nicht nur jemand zuhört, sondern daß<br />
man überhaupt die aktive Möglichkeit hat, etwas zu bewegen, macht es auch<br />
wieder Spaß, Ideen und Visionen zu entwickeln. </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b><span style="color: #ff6600"><br />
politik-digital:</span></b> Welche sind die erstarrten Strukturen, die<br />
sie oft in Ihrem Programm erwähnen? Mit ihren websites haben doch schon<br />
viele Politiker die Zeichen der Zeit erkannt. Oder reicht Ihnen diese<br />
Transparenz nicht? </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Die Digitalen</b>:<br />
Die aktuellen Webseiten der etablierten Parteien oder einzelner Politiker<br />
sind zum großen Teil solide erstellt und bieten einen guten aber statischen<br />
Inhalt an Informationen. Eine e-Mail an einen Politiker zu schreiben und<br />
im Ungewissen darüber sein, ob nicht seine Sekretärin oder extra dafür<br />
eingestellte Studenten die Post beantworten, reicht mir aber einfach nicht<br />
aus. Ich stelle mir Politik als ein lebendes, atmendes Gebilde vor. Wir<br />
wollen im interaktiven Dialog, ob persönlich oder digital, mit Mitgliedern,<br />
Nichtmitgliedern und allen politisch Interessierten, die richtigen Fragen<br />
stellen und gemeinsam die richtigen Antworten finden. Wir möchten mit<br />
Hilfe der heutigen Technik wie z.B. Internet-Chat, Diskussionforen, Video-<br />
und Telefonkonferenzen oder auch der einfachen e-Mail einer breiten Masse<br />
die Möglichkeit geben, Politik aktiv mitzugestalten.<br />
Tranparenz ist darüber hinaus ein gutes Stichwort, darunter verstehe ich<br />
zum Beispiel komplette Offenheit nach außen, das fängt bei unseren Ideen<br />
und Zielen an und setzt sich bis zu eventuellen Parteispenden fort. Bei<br />
uns wird z.B. jeder, der eine Spende an &quot;Die Digitalen&quot; leistet, mit Name<br />
und Summe, bzw. Sachwert, seiner Spende auf der Webseite veröffentlicht.<br />
Und selbstverständlich beantworten wir unsere e-Mails wirklich selbst.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b><span style="color: #ff6600"><br />
politik-digital:</span></b> Glauben Sie es genügt, wenn Sie Ihren Wahlkampf<br />
ausschließlich übers Internet führen, das schließlich noch kein Massenmedium<br />
in Deutschland ist? Vermuten Sie ausreichend Wähler vor den Rechnern?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Oenicke</b>: Wir<br />
werden zwar große Schwerpunkte des Wahlkampfes wie Livechats mit den Kandidaten,<br />
Wahlforum und ähnliche interaktive Events im Internet veranstalten, es<br />
werden aber auch einige kleine, nicht virtuelle Veranstaltungen der &quot;Digitalen&quot;<br />
in Berlin stattfinden. Die Anzahl der Internetanschlüsse in Deutschland<br />
steigt zwar ständig an, trotzdem ist es noch viel zu wenig verbreitet<br />
und auch nur einem bestimmten Personenkreis zugängig. Es gibt zwar gute<br />
und wichtige Aktionen, wie z.B. &quot;Schulen ans Netz&quot; aber Gruppen wie Hausfrauen<br />
und Hausmänner oder vor allem Senioren haben oft noch große Berührungsängste<br />
mit dem neuen Medium. Diese Gruppen wollen wir nicht einfach ausgrenzen.<br />
Wir wollen uns verstärkt dafür einsetzen, daß zusammen mit Wirtschaft<br />
und Politik Programme erarbeitet werden, die einer breiteren Masse kostengünstige<br />
Internetanschlüsse zur Verfügung stellt. Ein Ansatz hierzu wären z.B.<br />
mehr Internetterminals in öffentlichen Büchereien. Aber das braucht eben<br />
seine Zeit. </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b><span style="color: #ff6600"><br />
politik-digital:</span></b>Wenn Sie bei der Berlin-Wahl nicht erfolgreich<br />
sind, bleiben Sie trotzdem politisch aktiv? Vielleicht sogar auf Bundesebene?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Oenicke</b>: Das<br />
Internet ist ein globales Medium, und die Digitalen sind eine globale<br />
Partei. Sollten wir bei der BerlinWahl99 nicht die notwendigen 2200 Unterschriften<br />
bekommen, oder auf Grund der kurzen Zeit des Wahlkampfes zu wenig Leuten<br />
unsere Ideen vermitteln können, werden wir uns davon natürlich nicht entmutigen<br />
lassen und auf jeden Fall bei anderen Landtagswahlen und auch auf Bundesebene<br />
aktiv werden. Die Entscheidung in Berlin zu kandidieren ist uns sehr leicht<br />
gefallen, Berlin ist Hauptstadt und hat ein kulturell und wirschaftlich<br />
stark wachsendes Umfeld &#8211; ideal für eine junge Partei mit guten, neuen<br />
Ideen. Zudem bin ich ein Berliner von Geburt an und das mit Leib und Seele.<br />
ich kenne somit meine Stadt und ihre Probleme nicht nur aus der Sicht<br />
eines externen Beobachters, sondern habe eine besondere Motivation, positive<br />
Veränderungen voranzutreiben. Ich bin eben ein Berliner, und das bleibt<br />
man für sein Leben. </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b><span style="color: #ff6600"><br />
politik-digital:</span></b> Nehmen wir an, Sie ziehen ins Berliner Abgeordnetenhaus<br />
ein. Welche Koalitionen würden Sie eingehen? </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Oenicke</b>:&quot;Die<br />
Digitalen&quot; wollen die richtigen Fragen stellen und lösungsorientierte<br />
Politik betreiben. Im Augenblick sehen wir keine unter den etablierten<br />
Parteien, die das Niveau erreicht hat, Politik mit uns zu machen die unseren<br />
Ansprüchen genügt. Deshalb haben wir &quot;Die Digitalen&quot; ja gegründet. Wenn<br />
wir unser Ziel, bei der Wahl als einzelne Partei auf der Hochrechnungsliste<br />
zu erscheinen, übertreffen und ins Abgeordnetenhaus einziehen, dann stehen<br />
wir nur für eine Partei als Koalitionspartner zur Verfügung, die sich<br />
an unser Verständniss von Politik annähert. Wenn Sie mich fragen, welchen<br />
Politiker etablierter Parteien wir gerne in unseren Reihen sehen würden,<br />
für Außenminister Fischer hätten wir immer einen Platz frei. </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b><span style="color: #ff6600"><br />
politik-digital: </span></b>Vielen Dank für das Gespräch. <br />
</span>
</p>
<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> Das Interview mit<br />
Jens Oenicke führte Anne-Katrin Fischer </span></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>NRW wählt</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/nrw_waehlt-850/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/nrw_waehlt-850/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[afischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[FDP]]></category>
		<category><![CDATA[Landespolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Landtagswahl]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[Nordrhein-Westfalen]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfgang Clement]]></category>
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					<description><![CDATA[<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>
Das Wahljahr 2000 wird auch im zweiten Teil spannend: Von Affären und Skandalen um Parteifinanzierung und
Vetternwirtschaft, von Verstrickung zwischen Partei- und Landespolitik war in den letzten Wochen viel die Rede.
Während die CDU in Schleswig-Holstein noch nicht einmal mehr selbst an ihren Sieg glaubte,
sieht die Situation für die CDU in Nordrhein-Westfalen, wo am 14.Mai gewählt wird,  ganz anders aus.</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><br />
Das Wahljahr 2000 wird auch im zweiten Teil spannend: Von Affären und Skandalen um Parteifinanzierung und<br />
Vetternwirtschaft, von Verstrickung zwischen Partei- und Landespolitik war in den letzten Wochen viel die Rede.<br />
Während die CDU in Schleswig-Holstein noch nicht einmal mehr selbst an ihren Sieg glaubte,<br />
sieht die Situation für die CDU in Nordrhein-Westfalen, wo am 14.Mai gewählt wird,  ganz anders aus.</b></span><!--break--></p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Im Gegensatz zu Hessen ist es hier die SPD, die in den letzten Wochen für Skandale auf Landesebene gesorgt hat.<br />
So belastet die sogenannte Flugaffäre die Partei, um ihren früheren Ministerpräsidenten Johannes Rau. Dieser nahm &#8211;<br />
wie er bereits zugab &#8211; den sehr bequemen Flugdienst der Westdeutschen Landesbank (WestLB) in Anspruch, ohne allzu<br />
große Sorgfalt walten zu lassen, Finanzminister Schleußer trat aufgrund privater &quot;AusFlüge&quot; zurück und auch<br />
Ministerpräsident Wolfgang Clement ist in die Kritik geraten, als der SPIEGEL vor einigen Tagen aufdeckte, dass<br />
das von der WestLB vorfinanzierte &quot;Verbindungsbüro&quot; in Berlin vor allem dem Zweck der sozialdemokratischen<br />
Parteiarbeit diente. </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Doch trotz all dieser Affären liegen die ersten Umfragewerte der SPD, die<br />
<a href="http://www.infratest-dimap.de/politik/nrw2000/default.htm">infratest-dimap</a> im Auftrag des WDR ermittelt<br />
hat, bei 45%. Der amtierende Ministerpräsident, Wolfgang Clement, ist 2000 Spitzenkandidat der SPD und hat eine<br />
vielversprechende SPD-Laufbahn hinter sich. So war der ehemalige Journalist Sprecher des Parteivorstands und<br />
stellvertretender Bundesgeschäftsführer. 1998 wurde er Johannes Raus Nachfolger als Ministerpräsident in<br />
Nordrhein-Westfalen.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Im Lager der CDU sieht es jedoch ebenfalls besser aus als in Schleswig-Holstein. 37% der Wahlberechtigten würden<br />
Spitzenkandidat Jürgen Rüttgers ihre Stimme geben, auch wenn dieser eher als ein früherer &quot;Kohl-Mann&quot; bezeichnet<br />
werden kann. Der 48jährige Jurist ist seit seiner Studienzeit Mitglied der CDU und seit 1987 Abgeordneter im<br />
deutschen Bundestag. Der ehemalige Minister für Forschung und Wissenschaft wurde vor einem Jahr zum CDU<br />
Vorsitzenden in Nordrhein-Westfalen gewählt und ist stellvertretender Vorsitzender der Bundestagsfraktion.<br />
Der Wahl zum 14.Mai sieht er mit positiven Gefühlen entgegen, &quot;34 Jahre SPD sind genug. Das merken auch die<br />
Menschen in unserem Land&quot;. <br />
Die kleinen Parteien kommen in den aktuellen Umfragen nur knapp über die 5%-Hürde: Die Grünen erreichen mit<br />
Spitzenkandidaten Bärbel Höhn (47) und Michael Vesper (47) 7%. Der Landesverband hofft, von den Affären<br />
innerhalb der großen Parteien zu profitieren, und so steht auch schon ein Wahlkampfmotto fest: &quot;Weg mit<br />
schwarzen Kassen, weg mit Rotem Filz &#8211; Grün wählen!&quot;<br />
Obwohl die FDP mit einem prominenten Politiker als Spitzenkandidat antritt, sind die Umfrageergebnisse in<br />
NRW noch schlechter als bei den norddeutschen Liberalen. Jürgen Möllemann erreicht nur 6% der Stimmen und<br />
muss im Moment um den Einzug in den Landtag bangen. Dabei sollte gerade gemäß dem Wahlkampfslogan<br />
&quot;NRW braucht Tempo&quot; frischen Wind in das Parlament kommen. Möllemann sorgte aber wieder einmal für Aufsehen<br />
als er vor einigen Tagen laut über eine mögliche Koalition mit der SPD nachdachte. </span>
</p>
<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Dass besonders die kleinen Parteien in dem von Affären gebeuteltem Land in den nächsten Wochen profitieren<br />
werden, ist zur Zeit nicht zu erwarten. Aber auch die Chancen der großen Parteien auf viele Stimmen werden<br />
mit jedem Skandal, der aufgedeckt wird, kleiner. Eine besonders spannende Entwicklung wird auch die der<br />
Wahlbeteiligung sein. Schon jetzt melden einige Bürger an, in diesem Jahr erstmals nicht ihre Stimme abzugeben.</span></p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>&#034;Die Bahn kommt ;-)&#034;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[afischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Bahnreisender]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[Kartenfuchs]]></category>
		<category><![CDATA[Kontaktbörse]]></category>
		<category><![CDATA[Mitfahrzentrale]]></category>
		<category><![CDATA[Reise]]></category>
		<category><![CDATA[Sven Koschik]]></category>
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					<description><![CDATA[<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>
Sven Koschik, 33, ist Initiator der digitalen Bahnmitfahrzentrale www.kartenfuchs.de.
Eine Klage der Deutschen Bahn AG gegen den Kartenfuchs ist vor kurzem vom Frankfurter
Landgericht abgewiesen worden.</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><br />
Sven Koschik, 33, ist Initiator der digitalen Bahnmitfahrzentrale www.kartenfuchs.de.<br />
Eine Klage der Deutschen Bahn AG gegen den Kartenfuchs ist vor kurzem vom Frankfurter<br />
Landgericht abgewiesen worden.</b></span><!--break--></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<table align="left" border="0" cellpadding="0" cellspacing="0" width="120">
<tbody>
<tr>
<td width="120"><img decoding="async" src="http://www.politik-digital.de/archiv/econsumer/images/koschik.jpg" alt="Sven Koschik" border="1" height="158" hspace="0" vspace="0" width="117" /></td>
<td rowspan="2"><spacer type="block" height="1" width="10"></spacer></td>
</tr>
<tr>
<td bgcolor="#e0e0e0"><span style="font-size: xx-small; font-family: Arial,Helvetica; color: #333333"><br />
			Sven Koschik</span></td>
</tr>
<tr>
		</tr>
</tbody>
</table>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600"><br />
politik-digital:</span></b> Wie sind Sie auf die Idee gekommen,<br />
<a href="http://www.kartenfuchs.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.kartenfuchs.de</a> einzurichten?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Sven Koschik</b>: Ich fahre oft nach Nordfriesland und entdeckte dabei unter den Mitreisenden<br />
häufig dieselben Gesichter. Warum sich nicht mit Ihnen zusammentun &#8211; warum<br />
nicht Bahnreisende grundsätzlich zusammenführen? So spart man als<br />
Bahnreisender Kosten, der Bahn werden neue Kunden zugeführt und die Umwelt<br />
wird entlastet, weil Autofahrer auf die Bahn umsteigen.<br />
Nach einer DIMAP-Umfrage ist für 42% der Deutschen der zu hohe Fahrpreis der<br />
Bahn abschreckend.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600"><br />
politik-digital:</span></b><br />
Wieviele Reisegruppen haben sich schon beim Kartenfuchs gefunden?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Sven Koschik</b>: Es sind derzeit an die 1500 Reisegruppen angemeldet.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600"><br />
politik-digital:</span></b> Gibt es schon eine Reaktion des Umwelt- oder des Verkehrsministers auf<br />
Ihren öffentlichen Brief oder sonstige politische Stellungnahmen?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Sven Koschik</b>: Der Umweltminister hat nicht reagiert; das Verkehrsmisnisterium hat auf die<br />
Eigenverantwortlichkeit der DB verwiesen, wollte aber wegen der genaueren<br />
Gründe noch einmal dort nachfragen. Ansonsten gibt es keine politische<br />
Stellungnahme.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600"><br />
politik-digital:</span></b> Nachdem nun die Klage der DB AG abgewiesen wurde, hat<br />
der Kartenfuchs wieder freie Bahn: Wie sehen ihre Vorstellungen aus?<br />
Soll www.kartenfuchs.de auch kommerziell genutzt werden?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Sven Koschik</b>: Vorweg: Der Kartenfuchs ist und bleibt für immer für die Anwender kostenfrei.<br />
Wir werden den Kartenfuchs -auch auf  vielfachen Wunsch der User- zur<br />
Mitfahrer-und Ticketbörse erweitern. Das heisst es werden neben der Bahn auch die<br />
anderen Mobilitätsarten Ihren Platz finden. Desweiteren richten wir eine<br />
Ticketbörse (An-Verkauf, Tausch usw.) ein.<br />
Natürlich freuen wir uns, wenn wir Kooperationspartner für den Kartenfuchs<br />
gewinnen können-wir sind da völlig offen. Die Bahn ziert sich leider&#8230;.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600"><br />
politik-digital:</span></b> Wird die DB AG weitere rechtliche Schritte gegen den Kartenfuchs<br />
unternehmen?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Sven Koschik</b>: Wir wollen es für die DB nicht hoffen. Das Urteil der Kammer war eindeutig.<br />
Aber natürlich: Nichts ist unmöglich! Denn, die Bahn kommt ;-)!<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600"><br />
politik-digital:</span></b> Haben Sie ein Geheimrezept gegen das Missmanagement der Deutschen<br />
Bahn AG ;-)? Und wie sieht es aus?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Sven Koschik</b>: Das überläßt der Kartenfuchs lieber den beauftragten<br />
Unternehmensberatungsfirmen. Es bietet sich natürlich an, Neuerungen nicht<br />
immer als Gefahr sondern vielleicht auch mal als Chance zu sehen. Wir<br />
wünschen uns eine fruchtbare Zusammenarbeit zwischen der Old economy und new<br />
economy. Im Falle des Kartenfuchses hätte die Bahn die Gruppentarife<br />
durchforsten können. Zum Beispiel könnte man sie einfacher strukturieren und -soweit<br />
notwendig- zeitlich auf die Zeiten vor und nach Rush-Hour beziehen. Aber<br />
solange die Bahn -wie vor Gericht in Frankfurt- sinngemäß erklärt, sie hätte<br />
Bedenken vor zu viel Bahnreisenden in den Reisezentren, die eine Fahrkarte<br />
kaufen wollen, werden diese Ansätze wohl frommes Wunschdenken bleiben.<br />
</span>
</p>
<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600"><br />
politik-digital: </span></b>Vielen Dank für das Gespräch.<br />
</span></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Top Links zur Nordrhein-Westfalen Wahl</title>
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		<dc:creator><![CDATA[afischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Landespolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Landtagswahl]]></category>
		<category><![CDATA[Nordrhein-Westfalen]]></category>
		<category><![CDATA[Linkliste]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
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					<description><![CDATA[<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">
<b>Spitzenkandidaten</b><br />
<a href="http://www.clement2000.de/">SPD-Ministerpräsiden Wolfgang Clement</a><br />
<a href="http://www.juergenruettgers.de/">CDU-Herausforderer Jürgen Rüttgers</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
<b>Spitzenkandidaten</b><br />
<a href="http://www.clement2000.de/">SPD-Ministerpräsiden Wolfgang Clement</a><br />
<a href="http://www.juergenruettgers.de/">CDU-Herausforderer Jürgen Rüttgers</a><br />
<a href="http://www.gruene-nrw.de/ltw2000/kandida/hoehn.htm">Grüne-Spitzenkandidaten Bärbel Höhn und Michael Vesper</a><br />
<a href="http://www.nrwbrauchttempo.de/unter/wer_home.html">FDP-Spitzenkandidat Jürgen Möllemann</a><br />
</span></p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Kandidaten</b><br />
<a href="http://www.nrwspd.de/aktuell/landesliste.html">SPD-Liste</a><br />
<a href="http://www.cdu-nrw.de/archiv/lvv2000/index.html">CDU-Liste</a><br />
<a href="http://www.gruene-nrw.de/ltw2000/liste/liste01.htm">Die Grünen-Liste</a><br />
<a href="http://www.fdp-nrw.de/wahlprogramm/landesliste.shtml">Die FDP-Liste</a><br />
<a href="http://www.pds-nrw.de/pds-nrw/ltw2000/ltw2000.html">Die PDS-Liste</a><br />
<a href="http://www.pbc.de/lv/nrw/nrw2000_kand.htm#Wahlkreis%2030">Die PBC-Liste</a><br />
<a href="http://www.bueso.de/nrw/Kandidaten.htm">Die BüSo-Liste</a><br />
<a href="http://www.mlpd.de/kandlist.htm">Die MLPD-Liste</a><br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Regierung, Behörden &amp; Politik</b><br />
<a href="http://www.nordrhein-westfalen.de/">Homepage von Nordrhein-Westfalen</a><br />
<a href="http://www.nordrhein-westfalen.de/politik/landtag.htm">Nordrhein-Westfalen &#8211; Landtag</a><br />
<a href="http://www.bundesrat.de/Laender/index.html">Nordrhein-Westfalen im Bundesrat</a><br />
<a href="http://www.wahlen.nrw.de/wahlen/wahlen.htm">Statistisches Landesamt Nordrhein-Westfalen</a><br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Parteien (Landesverbände)</b><br />
<a href="http://www.nrwspd.de/">SPD Nordrhein-Westfalen</a><br />
<a href="http://www.cdu-nrw.de/">CDU Nordrhein-Westfalen</a><br />
<a href="http://www.gruene-nrw.de/">Grüne Nordrhein-Westfalen</a><br />
<a href="http://www.fdp-nrw.de/">FDP Nordrhein-Westfalen</a><br />
<a href="http://www.pds-nrw.de/">PDS Nordrhein-Westfalen</a><br />
<a href="http://www.pbc.de/lv/nrw/nrw2000.htm%22">PBC Nordrhein-Westfalen</a><br />
<a href="http://www.bueso.de/nrw/index.html">Bürgerrechtsbewegung Solidarität</a><br />
<a href="http://www.mlpd.de/rfe.htm">Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands</a><br />
<a href="http://www.dkp-rheinland-westfalen.de/lmv.htm%3EDKP%3C/a%3E%3Cbr%3E%3Ca%20href=">Humanistische Partei</a><br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Programme</b><br />
<a href="http://www.nrwspd.de/richtungzukunft">SPD Nordrhein-Westfalen</a><br />
<a href="http://www.cdu-nrw.de/politik/politik.html">CDU Nordrhein-Westfalen</a><br />
<a href="http://www.fdp-nrw.de/wahlprogramm/inhalt.shtml">FDP Nordrhein-Westfalen</a><br />
<a href="http://www.gruene-nrw.de/ltw2000/progra/franav.htm">Grüne Nordrhein-Westfalen</a><br />
<a href="http://www.pbc.de/lv/nrw/wahlprog.htm">PBC Nordrhein-Westfalen</a><br />
<a href="http://www.neuer-humanismus.de/HP/Wahlen/NRW2000/PrgNRW2000_1.html">Humanistische Partei NRW</a><br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Initiativen</b><br />
<a href="http://www.proclement.de/">ProClement.de</a><br />
<a href="http://www.der-ruettgers.de/">Der-Rüttgers.de</a><br />
<a href="http://www.kinder-statt-inder.de/">Kinder-statt-Inder.de</a><br />
<a href="http://www.ruettgers-4-u.com/">Rüttgers-4-u.com</a><br />
</span>
</p>
<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Medien</b><br />
<a href="http://www.infratest-dimap.de/politik/nrw2000/">Aktuelle Umfrageergebnisse bei infratest dimap</a><br />
<a href="http://www.rp-online.de/">Rheinische Post</a><br />
<a href="http://www.wdr.de/">WDR</a><br />
<a href="http://www.visitnrw.de/">visitNRW.de</a></span></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Fuchsjagd mit Etappensieg</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/fuchsjagd_mit_etappensieg-914/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[afischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[Kartenfuchs]]></category>
		<category><![CDATA[Kontaktbörse]]></category>
		<category><![CDATA[Mitfahrzentrale]]></category>
		<category><![CDATA[Klage]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerbsrecht]]></category>
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					<description><![CDATA[<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">
<b>Die Klage der Deutschen Bahn AG, die das Internetangebot <a href="http://www.kartenfuchs.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">www.kartenfuchs.de</a> richterlich
verbieten lassen wollte, wurde abgewiesen.</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
<b>Die Klage der Deutschen Bahn AG, die das Internetangebot <a href="http://www.kartenfuchs.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">www.kartenfuchs.de</a> richterlich<br />
verbieten lassen wollte, wurde abgewiesen.</b></span><!--break--></p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Im <a href="http://www.politik-digital.de/archiv/econsumer/bahn.shtml" target="_new" rel="noopener noreferrer">Fall</a> www.kartenfuchs.de  vs. Deutsche Bahn AG kann der<br />
Fuchs einen Etappensieg für sich verbuchen. Die Deutsche Bahn AG wollte das Internetangebot<br />
für Reisegruppenbildungen per Gericht aus dem Netz treiben, da es ihre geschäftlichen<br />
Interessen beeinträchtige und damit den Wettbewerb behindere. Bahnfahrer, die sonst den<br />
vollen Preis bezahlen würden, könnten jetzt billiger fahren und der Bahn Umsatzverluste<br />
bringen, so die Klagebegründung. Der Monopolist warf dem Kartenfuchs einen Eingriff in seine<br />
Kalkulation und Preisgestaltung vor. Der Kartenfuchs startete eine Unterschriftenaktion zur<br />
Erhaltung seiner Art, die zahlreiche Unterstützer fand. Doch schon am 17.11. erklärte das<br />
Landgericht Frankfurt am Main eine Reisegruppenbildung per Internet für zulässig. Nach<br />
Meinung des Vorsitzendes Richters Bernhard Seyderhelm greife der Kartenfuchs nur die<br />
bestehenden Tarifmöglichkeiten der Deutschen Bahn AG auf. Diese Tarife seien nicht auf<br />
Gruppen beschränkt, die sich untereinander kennen, und so keinesfalls wettbewerbswidrig.<br />
</span>
</p>
<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Einen Streifschuss bekam der Fuchs jedoch ab: Direkt auf die Fahrplanserver der Deutschen<br />
Bahn AG darf er nicht mehr zugreifen. Dies jedoch hatte die Deutsche Bahn AG schon im<br />
Vorfeld verhindert. Nun müssen die Verbindungsdaten per Hand eingegeben werden. So steht<br />
ein Service für die User des Kartenfuchses nicht mehr zur Verfügung, sie müssen sich direkt<br />
auf der Site der <a href="http://www.bahn.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">Deutschen Bahn</a> über Ankunfts- und Abfahrzeiten informieren. Ob sie sich<br />
dort von den Innovationen der Deutschen Bahn AG im Bereich Surf &amp; Rail überzeugen lassen ist<br />
fraglich, denn in Gruppen zu reisen, ist immer noch günstiger. Seit August hat der Kartenfuchs<br />
29 Gruppen zusammengeführt sowie 3000 Interessenten registriert, so Sven Koschick, Initiator<br />
des Webangebots.<br />
Er hofft nun, dass die DB AG jetzt von ihrer Treibjagd ablässt, und sich um wichtigere Dinge<br />
kümmert. Denn eins ist klar: Für die ständigen Verluste der Deutschen Bahn AG ist sicher<br />
nicht der Kartenfuchs verantwortlich.</span></p>
]]></content:encoded>
					
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