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	<title>aheyer &#8211; politik-digital</title>
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	<title>aheyer &#8211; politik-digital</title>
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	<item>
		<title>Der Oscar für die digitale Stadt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[aheyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Dec 1999 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Global Bangemann Challenge]]></category>
		<category><![CDATA[Schweden]]></category>
		<category><![CDATA[Stockholm]]></category>
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					<description><![CDATA[<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>In Stockholm wurde der
'Global Bangemann Challenge' vergeben - und wir waren online dabei</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>In Stockholm wurde der<br />
&#8216;Global Bangemann Challenge&#8217; vergeben &#8211; und wir waren online dabei</b></span><!--break--></p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
Am Mittwochabend war es so weit: Schwedens König Carl Gustaf persönlich nahm in der Stockholmer Nobel-Halle<br />
die Ehrungen vor; in elf Kategorien hieß es: &quot;and the Challenge Award goes to&#8230;&quot;<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Verliehen wurden die Hauptpreise des <a href="http://www.challenge.stockholm.se/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
&#8216;Global Bangemann Challenge&#8217;</a> nicht an Filmstars oder Friedensstifter, sondern an die Macher hervorragender<br />
Internet-Projekte (bzw. IT-Anwendungen) aus den Städten aller fünf Kontinente.<br />
Zukunftsweisende Projekte, die im Modellfall sowohl den Menschen als auch den Kommunen,<br />
in denen sie leben, nutzen sollen.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Der Name des Wettbewerbs mag für manche kurios erscheinen, schließlich hat der deutsche EU-Kommissar Martin<br />
Bangemann in seinem Heimatland kein gutes Image, bzw. keine publizistische Lobby<br />
mehr. Obwohl in der von ihm verantworteten<br />
EU-Generaldirektion XIII für den Telekommunikations- und Informationsmarkt in den letzten Jahren<br />
viel bewegt wurde, wird Bangemann in der Öffentlichkeit als in mancher Hinsicht barocker<br />
Polit-Fürst wahrgenommen, dessen später Karrierknick durch den Rücktritt der Kommission kein<br />
Mitgefühl erzeugt.<br />
Der von ihm initiierte und seitdem nach ihm benannte Bangemann-Bericht <a href="http://www.ispo.cec.be/infosoc/backg/bangeman.html"><br />
&quot;Europa und die globale Informationsgesellschaft&quot;</a> gab 1994 das Startsignal für die<br />
Begründung der Informationsgesellschaft in Europa. Das hat man wohl auch in Schweden so gesehen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Ende 1995 rief die Stadt Stockholm  erstmals alle großen europäischen Städte zu einem<br />
&#8216;Bangemann Challenge&#8217; auf. Der Wettbewerb wurde ein großer Erfolg.<br />
Das machte Appetit auf mehr: Im Januar 1997 gaben die Stockholmer Initiatoren den<br />
Startschuß für einen weiteren, nun jedoch weltweit ausgerichteten, Wettbewerb:<br />
The Global Bangemann Challenge. Stockholms Bürgermeister Carl Cederschiöld betont, daß der<br />
größte Erfolg des Bangemann Challenge darin bestand und besteht, die Köpfe der<br />
verschiedenen IT-Projekte zusammenzubringen. Getreu der Parole, daß &#8216;learning by sharing&#8217; die<br />
beste Methode für das Informationszeitalter ist, werde so ein Beitrag geleistet, globale<br />
Netzwerke von Online-Pionieren und talentierten &#8216;Machern&#8217; zu schaffen.<br />
</span>
</p>
<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Für die elf Kategorien des Wettbewerbs wurden insgesamt über 700 Projekte eingereicht, von<br />
denen nun 92 nominiert wurden. Tag für Tag haben wir eine der elf Kategorien vorgestellt &#8211; damit<br />
sinnvolle Konzepte auch hierzulande ein interessiertes Publikum finden können. </span></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Jetzt geht&#039;s looos!</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/mitten-ins-netz-die-initiative-pro1530/jetzt_gehts_looos-663/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[aheyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Dec 1969 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mitten ins Netz: Die Initiative Pro15:30]]></category>
		<category><![CDATA[Spieltermin]]></category>
		<category><![CDATA[Medienpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesliga]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Premiere]]></category>
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					<description><![CDATA[<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> Damals, als 1974
auf dem Bieberer Berg Beckenbauer baden gingen, schien
kein Flutlicht. Damals ging man Samstag nachmittag zu
Fußball. In seinem Essay plädiert unser Mann
beim 1. FC Köln aber nicht nur für die Samstagspiele.</span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> Damals, als 1974<br />
auf dem Bieberer Berg Beckenbauer baden gingen, schien<br />
kein Flutlicht. Damals ging man Samstag nachmittag zu<br />
Fußball. In seinem Essay plädiert unser Mann<br />
beim 1. FC Köln aber nicht nur für die Samstagspiele.</span><!--break--></p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
<b>Bei den Umfragen über die bevorzugten Spieltermine für die Bundesliga stellt sich heraus,<br />
dass die Anstoß-Kombination Freitag abend plus Samstag nachmittag noch stärkere Zugkraft<br />
bei den Fußballfans hat als alle neun Spiele samstags um 15:30 Uhr. Dabei war es die Ausweitung<br />
auf den Freitagabend, durch die die traditionelle Einheitlichkeit der Liga flöten ging.</b><br />
</span>
</p>
<p>
<!--So lukrativ war Fußball-Allgemeinbildung noch nie: 230.000 Mark für Heiko Herrlichs erstes Saisontor!
So viel echtes Geld gewann neulich doch tatsächlich ein Studiogast der Sat1-Show ran, weil er,
bei vier vorgegebenen Namen, den ersten Bundesligatorschützen der Saison 2000/2001 richtig
benannte. Eine Frage, die nach den schweren Du-knackst-den-Jackpot-auch-nicht-Fragen der
Wochen davor für Heavy User der Bundesliga leicht zu beantworten war.


<p>
In der Gesamtbevölkerung bilden diese Menschen zwar eine kaum messbare Minderheit,
aber in den Bundesligastadien stehen sie eine Stunde vor Spielbeginn an den Ständen, wo
Fanzines und neue Schalkollektionen gehandelt werden, und sagen so schnell 'HeikoHerrlich', wie
der damals den Ball volley ins Rostocker Tor geknallt hat.


<p>
Nach langen Wochen der sommerlichen Bundesliga-Abstinenz nimmt der erste
Torschütze einer neuen Saison einen besonderen Platz in der Erinnerung
ein, so wie die erste Mannschaft, die man im Panini-Album komplett hat. Auch wenn
mittlerweile diverse Wettbewerbe in der Sommerpause die Vorfreude auf die Liga
verringern, so verbindet sich mit dem ersten Spieltag immer eine wochenlange
Phase der mentalen Vorbereitung. Nach der theoretischen Vorbereitung mit Hilfe des neuen
Sonderhefts geht es endlich los!-->
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Als wir noch nicht so groß wie heute waren, sind wir zum ersten Mal mit ins Stadion genommen worden &#8211;<br />
und weil die meisten<br />
Kinder bei Flutlichtspielen zu spät ins Bett kommen würden, war das höchstwahrscheinlich an einem<br />
Samstag um 15:30 Uhr. Klassisch, so soll es sein. Allerdings &#8211; die erste ernüchternde Einschränkung:<br />
Auch die Anstoßzeit<br />
15:30 Uhr ist kein &#8216;Urgestein der Liga&#8217;; ich zitiere aus einer kurzen Mail-Antwort der DFB-Pressestelle:<br />
&quot;Früher wurde samstags meist um 15 Uhr gespielt. Es gab aber auch die Anstoßzeiten 14.30 uhr oder<br />
(Jahreszeit-bedingt) 17 Uhr.&quot;<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Irgendwann, vielleicht sogar schon<br />
vor der Stadioninitation, haben wir auch zum ersten Mal mitbekommen,<br />
dass die Bundesliga neu geboren aus der Sommerpause kommt &#8211; auch dies ein Datum, das<br />
einen mit anderen Fußballfans verbindet &#8211; auch wenn die ein ganz anderes Jahr im Sinn haben.<br />
Und das einen verklärt an den ersten richtig wahrgenommenen 1. Spieltag denken lässt.<br />
Ich erinnere mich noch recht frisch daran, wie 1974 nach dem WM-Sieg mit Beckenbauer,<br />
Müller und Co. Bayern auf dem Bieberer Berg mit 0:6 baden ging, und in der Zeitung<br />
war ein Foto, wie Sepp Maier den Ball im Netz vergnatzt hinterher guckt.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Aber die Preview der Premiere am Freitag abend? Liebe Leser der jüngeren Generation: das<br />
war nicht immer so! Wir haben uns halt dran gewöhnt, und vielen gefällt so ein Flutlichtspiel<br />
ab und zu auch sehr gut. Zumindest wenn es zum Anfang des Wochenendes, eben am Freitag,<br />
stattfindet. Fußball am Samstag oder Sonntag abend ist den meisten Fans offenbar weniger recht.<br />
Und das gilt selbst, wenn man die direkt Betroffenen, die &#8216;Auswärts-sind-wir-auch-immer-dabei&#8217;-Fans<br />
mit ihren Logistikproblemen einmal ausklammert.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Um der Frage näher zu kommen, wo diese Ablehnung der Abende des Samstag und des Sonntag, die in so<br />
deutlichem Kontrast zur Befürwortung des Freitagsabendtermins steht, herrührt, bemühen<br />
viele  soziologische Argumente, die mit<br />
Freizeitverhalten und Traditionen zu tun haben. Andere ärgern sich vor allem<br />
über die vermeintliche oder tatsächliche Vergewaltigung des Fußballs durch das Fernsehen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">An dieser Stelle will ich zuächst einfach zurückblicken &#8211; darauf, wie der Freitag in die Samstags-Fußballwelt<br />
Einzug hielt. Und besonders markant ist dies eben an den ersten Spieltagen festzumachen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Durchgängig mindestens ein Spiel am Freitag abend zum Saisonauftakt gibt es erst<br />
seit 1982. Schnell waren es zwei Spiele, schließlich sogar drei. Bis der Fernsehsender Premiere den<br />
Freitag abend auf ein Spiel der ersten Bundesliga zurücksetzte.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Die Geschichte des Freitag abend</b><br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Aber wann begann das mit den Freitagsspielen eigentlich?<br />
Was ein konkretes Datum betrifft, ist das schwer zu sagen.<br />
Zum einen liegt das daran, dass sich auch die Datenbanken des DFB und von<br />
ran nicht über alle Spieltermine in den 60er Jahren einig sind. War es im Mai 1965 beim<br />
Spiel Duisburg gegen 60 München oder ein Jahr später beim Duisburger Heimspiel gegen Schalke?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">So oder so blieben Freitagspiele in den 60ern eine Seltenheit &#8211; von einem<br />
Dammbruch konnte keine Rede sein. Erst in der Saison 1970/71 wurden Freitagsspiele<br />
zur häufiger in Anspruch genommenen Gewohnheit.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Auch der erste Saisonauftakt am Freitagabend war eine &#8211; aus heutiger Sicht rätselhafte &#8211;<br />
Ausnahme: am 18.8.1967 spielte wieder der MSV Duisburg ein Heimspiel und erreichte gegen<br />
Borussia Dortmund <a href="http://www.dfb.de/bliga/bundes/archiv/1967/schemen/1.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ein 2:2.</a> Der erste Torschütze der Saison hieß Djordje Pavlic, der den<br />
sich und den MSV mit einem schnöden Foulelfmeter in die Pole Position gebracht hatte.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Null &#8216;Erstes-Tor&#8217;-Konkurrenz von den anderen Plätzen &#8211; das gab es dann elf Jahre nicht<br />
mehr am 1. Spieltag &#8211; bis zum 11.8.1978, als ohne Not das Spiel MSV Duisburg gegen Arminia Bielefeld auf den<br />
Freitagabend gelegt wurde. Ronnie Worm, wer sonst von den da noch wirklich quer<br />
gestreiften &#8216;Zebras&#8217;, schoss das erste Saisontor; am Ende stand es 1:1. Ohne Not spielten<br />
übrigens die Bielefelder in gelben Trikots und schwarzen Hosen. Die Spätfolgen<br />
prägen heute unser Bundesliga-Leben in absurd colorierten Auswärts-Trikots und einem<br />
absurd auseinander gezogenen Spieltag.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>und warum nicht Sonntag?</b><br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Dennoch sind die Freitage in unserer Bundesliga-Wahrnehmung &#8216;richtige&#8217; Spieltage &#8211; selbst<br />
als jahrelang ein Drittel aller Spiele schon am Freitag abend über die Bühne war, regte<br />
sich dagegen kein wahrnehmbarer Protest. Wenn Ronnie Worm seinerzeit nicht am Freitag<br />
sondern am Sonntag abend getroffen hätte, bzw. wenn schon 1970 die Wahl eines zweiten<br />
Spieltermins statt auf den Freitag auf den Sonntag gefallen wäre &#8211; es wäre uns heute liebgewonnene<br />
Tradition. Allerdings erschien der Sonntag vor dreißig Jahren einer noch stärker von Kirchen und<br />
Amateursportvereinen geprägten Öffentlichkeit noch ein Stück heiliger als<br />
heute und kam deshalb offenbar nicht in Betracht.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Der Sonntag ist aber nicht per se ein gruseliger Spieltag &#8211; durch die frühe Anstoßzeit von 17:30 Uhr<br />
ist er dies noch nicht einmal für die Auswärtsfans, jedenfalls nicht mehr als der Freitag.<br />
Er war einfach nicht rechtzeitig da. Denn *zwei* Spieltermine will der Fußballfan &#8211; mehr nicht.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Jahrelang, seit am 8.8.1993 mit dem Spiel Werder Bremen gegen VfB Stuttgart (5:1) ein Spiel des<br />
ersten Spieltags an einem  Sonntag stattfand, wurde dieser Termin von den Fans mehr toleriert denn<br />
geliebt. Durch die Hinzunahme eines vierten Termins am Samstag abend und das zweite Spiel am<br />
Sonntag haben die Verantwortlichen bei DFB und Premiere den Bogen nun überspannt.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Denn an die Zerfledderung des Spieltags mit bis zu vier &#8216;Spitzenreitern&#8217; an einem Wochenende<br />
werden sich die Fans viel schwerer gewöhnen als an Flutlicht und vorgezogene Tor-Premieren.<br />
</span></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Citius Altius Nationalismus</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/gold-fur-deutschland/citius_altius_nationalismus-959/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[aheyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Dec 1969 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gold für Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Netzkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Berichterstattung]]></category>
		<category><![CDATA[Australien]]></category>
		<category><![CDATA[Olympische Spiele]]></category>
		<category><![CDATA[Sydney]]></category>
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					<description><![CDATA[<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">
Welches ist eigentlich das wahre olympische Motto? Dabeisein ist
alles? Rührend. Als Fernsehzuschauer kommt man eher auf das
Motto 'Zum Ruhme der Nation'. Das gilt wohl für fast jedes
einigermaßen erfolgreiche Sportland, aber uns geht's um die
Deutschen. Denn durch die nationale Brille bei ARD und ZDF müssen
Sie ja auch gucken!</span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
Welches ist eigentlich das wahre olympische Motto? Dabeisein ist<br />
alles? Rührend. Als Fernsehzuschauer kommt man eher auf das<br />
Motto &#8216;Zum Ruhme der Nation&#8217;. Das gilt wohl für fast jedes<br />
einigermaßen erfolgreiche Sportland, aber uns geht&#8217;s um die<br />
Deutschen. Denn durch die nationale Brille bei ARD und ZDF müssen<br />
Sie ja auch gucken!</span><!--break--><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
<b>Die Olympischen Spiele &#8211; <br />
ein Ereignis durch die nationale Fernsehbrille</b><br />
</span></p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Alle haben Eric Moussambani in ihr olympisches Herz geschlossen, als er dieser Tage im<br />
Sydney Aquatic Center fast ertrunken wäre. Unter der frenetischen Anfeuerung von 18.000<br />
Zuschauern schaffte es der Mann dann doch noch ins Ziel des Vorlaufs über 100 Meter Freistil &#8211; in einer Zeit<br />
von 1 Minute 52 Sekunden. Auf einmal wurde die Rumpel-Phrase vieler Fernsehzuschauer &quot;Da ist ja meine<br />
Oma schneller!&quot; Wirklichkeit.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">&quot;Das ist eben Olympia&quot;, freuen wir uns über die <i>exotische Einlage</i> des Mannes aus Äquatorial-Guinea und<br />
freuen uns erneut, ihn zur besten Sendezeit auf dem ZDF-Traumschiff bei Wolf-Dieter Poschmann wieder zu sehen.<br />
Für das schöne Motto &#8216;Dabeisein ist alles&#8217; dient Moussambani als lebendige Illustration &#8211; oder Karikatur:<br />
Die Mittelbadische Zeitung apostrophierte ihn bedenkenswerterweise als &quot;Zlatko von Sydney&quot;.<br />
Aber für den Fernsehbeobachter stehen die Olympischen Spiele zu 99 Prozent<br />
im Zeichen des anderen olympischen Mottos &#8216;Schneller, Höher, Weiter&#8217;. Und immer mit diesem Leistungsanspruch<br />
verbunden ist das dritte Motto der <i>Spiele</i>: &#8216;Zum Ruhme der Nation&#8217;. Olympia ist, so könnte man meinen,<br />
zuerst eine nationale Angelegenheit.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Das Kräftemessen der Athleten ist freilich schon immer auch ein Kräftemessen der Nationen gewesen, die<br />
krassesten Belege dafür erkennen wir im Berlin1936-Film von Leni Riefenstahl und in der kritischen<br />
Auseinandersetzung mit ihm. Und dass dieses weltweit größte Sportereignis  auch heute den Menschen in allen Ländern über<br />
manche Enttäuschung des Alltags hinweg hilft und deshalb Erfolge auch von Politikern und Medienschaffenden<br />
sehr gerne gesehen werden, ist eine Binsenweisheit.<br />
<!--Eigentlich ist Sydney2000 da aus einem ganz anderen Holze geschnitzt: Die Zuschauer
feuern vor allem ihre Landsleute an, aber sie bejubeln auch die anderen Sportler - in manchen Sportarten
wurden diese zuletzt noch in Atlanta1996 nur beklatscht, wen sie Fehler machten, die den eigenen
Sportlern einen Vorteil verschaffte.--><br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Aber muss mir die tiefe Angst vor dem nächsten Tankstellenbesuch von ARD und ZDF wirklich mit dem Rundum-Deutschland-Paket<br />
vernebelt werden? Obwohl auch ich die komische Angewohnheit habe, im Grunde immer für die zu halten, die im gleichen Land<br />
wie ich geboren sind, würde ich mich lieber durch ein bunter gemischten Mix unterhalten lassen, der<br />
die olympische Atmosphäre und den so unterschiedlichen Reiz der einzelnen Sportarten näher bringt.<br />
Stattdessen sehe ich Interviews mit noch schnaufenden, enttäuscht drein blickenden Vorlauf-Fünften aus<br />
Baden-Württemberg. Nun weiß ich einiges über ihre Olympia-Vorbereitung, aber es wurde nur am Rande erwähnt, wer sich an<br />
ihrer Stelle über den Einzug in die nächste Runde freuen darf.<br />
</span>
</p>
<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Die Geschichten hinter den nackten Ergebnissen klingen aber nicht <i>nur</i> interessant, wenn sie jemand mit deutschem Pass<br />
erlebt! Es kommt eben drauf an, ob ein Journalist eine interessante Geschichte zu erzählen weiß oder nur eine Antwort<br />
auf die Frage &#8216;Wo ist unsere gelandet?&#8217; gibt. Oder gar, wie am ersten Tag des Beach-Volleyballs den Fehler einer<br />
französischen Spielerin zugunsten des deutschen Duos mit den Worten kommentiert &quot;Das gefällt mir schon besser&quot;.<br />
Mir nicht.<br />
<!--
Während das Publikum vor Ort und auch die meisten Olympioniken in Sydney einen recht entspannten Eindruck
vermitteln, wenn es um die Konkurrenz zu Sportlern aus anderen Ländern geht, ärgere ich mich über die Art,
wie mit diesem --><br />
Dass nicht immer deutsche Sportler im Endlauf präsentiert werden können, verdanke ich die plötzliche Bekanntschaft mit<br />
der Schwimmerin Inge De Bruijn. Die gut aufgelegten Reporter im Schwimmstadion kommentierten spannend, erzählten<br />
interessant, und das Interview am Beckenrand mit der frisch gebackenen Olympiasiegerin strahlte so viel aus, dass<br />
ich gar nicht umhin kann, mich mit ihr zu freuen. Mit einer Holländerin! </span></p>
]]></content:encoded>
					
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