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	<title>ahissen &#8211; politik-digital</title>
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	<title>ahissen &#8211; politik-digital</title>
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	<item>
		<title>&#034;Man müsste wirklich mal was Kaputtes machen&#034;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[ahissen]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Dec 1999 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Netzkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Gegenkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Last Tuesday]]></category>
		<category><![CDATA[Sebastian Lütgert]]></category>
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					<description><![CDATA[<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">
Der &#34;First Tuesday&#34; der New Economy bekommt Konkurrenz. Seit letztem
Monat trifft man sich im Berliner _lab zum &#34;Last Tuesday&#34;. Sebastian
Luetgert, einer der &#34;Last Tuesday&#34;-Gruender, sprach mit politik-digital
über Sinn und Zweck der Veranstaltung und die Zukunft des Internet.</span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><br />
Der &quot;First Tuesday&quot; der New Economy bekommt Konkurrenz. Seit letztem<br />
Monat trifft man sich im Berliner _lab zum &quot;Last Tuesday&quot;. Sebastian<br />
Luetgert, einer der &quot;Last Tuesday&quot;-Gruender, sprach mit politik-digital<br />
über Sinn und Zweck der Veranstaltung und die Zukunft des Internet.</span><!--break--><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Ein Gespräch mit Sebastian Lütgert, Mitbegründer des &quot;Last Tuesday&quot;</b><br />
</span></p>
<p>
<!--


<table border="0" align=left  width=120 cellpadding=0 cellspacing=0>
	

<tr>
		

<td width=120><img decoding="async" src="images/gbettin.jpg" width=117 height=158 border=1 hspace=0 vspace=0 alt="Grietje Bettin"></td>


		

<td rowspan=2><spacer type=block width=10 height=1></td>


	</tr>


	

<tr>
		

<td bgcolor=#e0e0e0><font FACE="Arial,Helvetica" size=1 color="#333333">
		Grietje Bettin </font></td>


		

<tr>
		</table>


		-->
		</p>
<p>
		<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Eine leere Fabrikhalle, ein paar PCs, ein Kaffeautomat: Das ist das _lab in Berlin. &quot;Keine<br />
		Scholz&amp;Friends -Etage&quot; wie es Sebastian Lütgert, Berliner Kulturwissenschaftler, formuliert.<br />
		Trotzdem &#8211; oder gerade deshalb? &#8211; arbeiten hier einige der hellsten Köpfe, die die Internetszene<br />
		in Deutschland hervorgebracht hat.<br />
		<br />
		Vor kurzem hat man den &quot;Last Tuesday&quot; ins Leben gerufen. Anders als beim ungleichen<br />
		Zwillingsbruder, dem&quot;First Tuesday&quot;, wo sich die new economy regelmäßig zum Monatsanfang selber<br />
		auf die Schulter klopft, geht es hier nicht um&#8217;s Geld verdienen. Außer beim Getränkeverkauf.<br />
		Ansonsten kann man laut Einladung&quot;mp3-cds mitbringen und tauschen&quot;, &quot;neue viren aus asien testen&quot;<br />
		oder einfach nur &quot;den duemmsten dotcom brand waehlen&quot;.<br />
		<br />
		Was die Macher des &quot;Last Tuesday&quot; ein wenig verblüfft hat, ist die starke Presse-Resonanz auf<br />
		die Veranstaltung. Es scheint, als sei die Medienwelt die immer neuen Jubelmeldungen aus der<br />
		Start-up-Branche müde. Der SPIEGEL zum Beispiel richtete bereits hämisch einen<br />
		&quot;Friedhof der dotcoms&quot; ein. Folglich stürtzt man sich jetzt auf<br />
		jene, die scheinbar das Gegenteil der aalglatten dotcom Karrieristen verkörpern. Aber war das<br />
		wirklich so gemeint? Sebastian Lütgert sieht die ganze Angelegenheit, wie überhaupt die Euphorie<br />
		um Internet und co, eher unaufgeregt.<br />
		</span>
		</p>
<p>
		<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
		<b><span style="color: #ff6600"><br />
		politik-digital:</span></b> Wo ist die Idee zum &quot;Last Tuesday&quot; geboren worden?<br />
		</span>
		</p>
<p>
		<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Lütgert</b>: Also, wenn ich mich nicht ganz täusche ist es mal geboren worden in irgendeinem<br />
		nächtlichen Gespräch in irgendeinem Hof. Da war einfach die Idee: was gibt es im Moment für<br />
		Optionen Veranstaltungen in Zeiten von &quot;First Tuesdays&quot; zu machen. Man hört ja auch schon, dass<br />
		diese ganze First Tuesday-Sache niemanden mehr so richtig begeistert und man konnte schon fast<br />
		so ein bisschen mitleidig beobachten, wie schlecht das in Deutschland geht, wirklich Erfolg zu<br />
		haben im Netz. Die Überlegung war: man müßte wirklich mal was Kaputtes machen. Es ist auch aus<br />
		so einem Gedanken heraus, dass es für die kritische Debatte über  Netzthemen eigentlich gar<br />
		keinen Ort in Berlin gibt, wo man das offline machen kann. Man kann toll im Netz debattieren,<br />
		aber so einen offenen, etwas formalisierteren Ort, wo das nicht ständig über Präsentationen<br />
		läuft, gibt es noch nicht.<br />
		</span>
		</p>
<p>
		<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600"><br />
		politik-digital:</span></b>Was steht denn eher im Vordergrund, sich mit anderen austauschen oder<br />
		soll &quot;Last Tuesday&quot; auch ein Zeichen setzen gegen den Kapitalismus im Netz?<br />
		</span>
		</p>
<p>
		<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Lütgert</b>: Gegen den Kapitalismus im Netz Zeichen zu setzen ist, glaub ich, ein bisschen<br />
		schwierig. Und andererseits wäre bloß Zeichen zu setzen auch wieder nicht genug. Ich bin selbst<br />
		ziemlich  mißtrauisch gegenüber allen, die versuchen sich zu schmücken mit Oppositions- oder<br />
		Widerstandsbegriffen, solche angeblichen Netz-Medien-Guerillas. Zumindest  wäre es mir in<br />
		unserem Fall ziemlich suspekt, weil ich glaube, dass Opposition oder Guerilla oder gegen den<br />
		Kapitalismus zu sein  etwas anderes bedeuten würde, als hier einmal im Monat den Leuten ein paar<br />
		Bier zu verkaufen. Aber ich denke schon, dass es natürlich um eine Beschreibung oder Kritik von<br />
		kapitalistischen Zuständen geht.<br />
		</span>
		</p>
<p>
		<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600"><br />
		politik-digital:</span></b> Waren sie schon mal auf einer &quot;First Tuesday&quot; &#8211; Veranstaltung? Haben<br />
		sie da Kontakte?<br />
		</span>
		</p>
<p>
		<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Lütgert</b>: Nein, da war ich noch nicht. Kontakt&#8230;ist ein bisschen viel gesagt. Aber diese<br />
		ganzen Felder sind ja unglaublich dicht benachbart. Von daher ist auch jetzt dieser &quot;Last Tuesday&quot;<br />
		keine Bastion gegen etwas anderes. Also das ist jetzt nicht so scharf gegen den &quot;First Tuesday&quot;<br />
		gerichtet. Vielleicht eher am &quot;First Tuesday&quot; vorbei.<br />
		</span>
		</p>
<p>
		<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600"><br />
		politik-digital:</span></b> Steckt eine bestimmte politische Richtung hinter dem &quot;Last Tuesday&quot;?<br />
		</span>
		</p>
<p>
		<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Lütgert</b>: Da verbindet sich schon eine politische Richtung mit, aber jetzt nicht so im<br />
		klassischen Sinne. Ich glaube, dass es so einen linken Affekt gibt gegen Risikokapital und gegen<br />
		Spekulation, der dann auch Internetökonomie als Spekulationsblase beschreibt und zu ehrlicheren<br />
		Formen von Arbeit zurück will. Der ist mir einerseits völlig fremd  und den halte ich andererseits<br />
		auch nicht für links. Ich glaube eher, wenn das etwas politisches hat, dann auf einer formalen<br />
		Ebene. Dass man sich natürlich keine farbigen Sticker ans Revers heftet und über Geld, Ideen und<br />
		Kontakte redet, sondern sich hin setzt und guckt: was ist in der letzten Woche im Netz passiert,<br />
		was ist interessant?  Wie schafft man es, keine Mysterien aufzubauen um dieses Ding &quot;Internet&quot;?<br />
		Wie zeigt man das Netz auf eine Art und Weise wie es ja auch eigentlich ist: schmutzig und kaputt<br />
		und oft funktioniert es nicht und ist langsam. Das finde ich dann eher politisch oder links.<br />
		</span>
		</p>
<p>
		<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600"><br />
		politik-digital:</span></b> Der &quot;First Tuesday&quot; wird ja eher aus dem liberalen Spektrum heraus<br />
		unterstützt. Wenn jetzt hier einer reinkäme von den Grünen oder von der PDS, die sich ja auch<br />
		gerne mit solchen Projekten schmücken, und würde sagen: &#8216;Wir promoten das&#8217;,  würdet ihr darauf<br />
		einsteigen?<br />
		</span>
		</p>
<p>
		<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Lütgert</b>: Das würde keinen Sinn machen, weder für uns noch für die Partei. Es kann<br />
		natürlich jeder kommen, weil ihn das Thema interessiert, aber zur Parteipolitik, ich glaube<br />
		nicht, dass es da auch nur irgendeinen Link gibt. Ich halte jetzt auch die Grünen nicht für<br />
		weniger liberal als die FDP oder die SPD für weniger rechts was netzpolitische Vorstellungen<br />
		angeht als die CDU. Ohne gleich sagen zu wollen: das ist alles gleich. Es gibt schon noch<br />
		Unterschiede, aber der Last Tuesday ist viel zu brüchig und viel zu fragil und wir können ja<br />
		auch ganz schnell wieder verschwinden. das ist politisch einfach auf einer Ebene, die mit<br />
		Parteipolitik nichts zu tun hat.<br />
		</span>
		</p>
<p>
		<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600"><br />
		politik-digital:</span></b> Was ist denn eure Vorstellung vom Internet, wenn man kein Geld damit<br />
		verdient?<br />
		</span>
		</p>
<p>
		<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Lütgert</b>:Ich finde es gibt einfach unglaublich viele interessante Dinge, die man mit dem<br />
		Internet machen kann. Und nur bei ganz wenigen davon fällt Geld ab. Ich finde es frappierend,<br />
		und das ist in Deutschland vielleicht noch stärker als in den USA, was für ein konzeptuelles<br />
		Elend herrscht bei Buisiness-Ideen fürs Internet. Ich finde das nicht interessant. Ich glaube<br />
		unsere Vorstellung vom Netz wäre dann schon, die von Sachen, die ziemlich interessant sind, die<br />
		diesem Businessmodell entgegenlaufen. Wie das relativ freie Verteilen von allem, was digitale<br />
		Daten sind, das Herstellen von Software die wirklich interessant ist.<br />
		</span>
		</p>
<p>
		<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600"><br />
		politik-digital:</span></b> Und was macht ihr mit dem Internet?<br />
		</span>
		</p>
<p>
		<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Lütgert</b>: Ich mache zum Beispiel rolux.org. Das ist ein Art Archiv und eine Mailingliste,<br />
		wo man einen Einblick in ein paar Formen von Kritik, die das Internet möglich macht, bekommen<br />
		kann. Nicht primär um irgendetwas zu verkaufen. Das ist viel interessanter als irgendwelche<br />
		Websites, wo andere ökonomische Modelle herrschen, wo sich andere Formen von Intensität<br />
		herstellen, die mir echt abgehen. Es gibt viel zu wenig Glamour, es ist irrsinnig bieder,<br />
		irrsinnig dünn, irrsinnig esoterisch, so dass man mit Leuten nicht sprechen kann, ein<br />
		irrsinniges Brimborium um Business-Pläne. Nicht dass ich es nicht schick fände, wenn man mit<br />
		nichts Geld verdienen kann. Das ist natürlich toll, aber meistens ist das dann auch noch so<br />
		geerdet in  eine blöde 50er- Jahre mäßige Ärmelhochkrempeln, Häuslebauen-Konzeption wie man so<br />
		Start-ups macht. Und grade so ist Internet nicht. Internet würden wir vielleicht als Medium von<br />
		Verschwendung benutzen.<br />
		</span>
		</p>
<p>
		<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600"><br />
		politik-digital:</span></b> Finden der Start-up Boom und die Internet-Euphorie irgendwann mal ihr<br />
		Ende? Momentan herrscht ja die Stimmung vor, dass ein jeder überall vernetzt sein muss, wenn er<br />
		es zu was bringen will.<br />
		</span>
		</p>
<p>
		<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Lütgert</b>: Ich kann mir das nicht vorstellen, dass das so hipp ist. Man scheint das<br />
		manchmal schon so zu imaginieren, wenn man Zeitungen liest, in denen Internet als hipp<br />
		dargestellt wird. Aber die Hauptattribute des Internet sind im Grunde doch: dreckig , langsam,<br />
		ungesund. Es gehen immer Daten verloren. Der &quot;Last Tuesday&quot; beruht letztendlich auf der Annahme,<br />
		dass immer Daten verloren gehen. Aus einem bestimmten Blickwinkel sind wir auch viel<br />
		optimistischer als der &quot;First Tuesday&quot;. Der &quot;First Tuesday&quot; ist wenn ich mir das so überlege<br />
		wirklich eine pessimistische Veranstaltung, weil sie immer schon, zumal in Deutschland, davon<br />
		ausgeht, dass es bald vorbei ist. Diese Vorstellung von einer Blase, die bald platzt und dass<br />
		man jetzt noch grade alles mitnimmt. Das ist eine völlig pessimistische Veranstaltung, während<br />
		der &quot;Last Tuesday&quot; optimistischer ist. Weil man drauf vertraut, dass Daten verloren gehen, dass es<br />
		einen Netzstau gibt, dass es länger dauert, man vom Wege abkommt, wenn Links veralten, die<br />
		Verbindungen nicht mehr stimmen, die Browser nicht mehr erhältlich sein werden. Das ist schon<br />
		eher so ein Optimismus&#8230;oder vielmehr so eine Fassungslosigkeit oder so ein Erheiterung<br />
		gegenüber dieser Internet-Euphorie.<br />
		</span>
		</p>
<p>
		<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600"><br />
		politik-digital:</span></b> Wo liegt denn jetzt der Unterschied zwischen First und Last Tuesday?<br />
		Gibt es den überhaupt?<br />
		</span>
		</p>
<p>
		<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Lütgert</b>: Eigentlich steht unser Denken nicht in der Opposition zum &quot;First Tuesday&quot;.<br />
		Wir machen bloß etwas völlig anderes. Was gibt es für einen größeren Gegensatz als einen Optimismus<br />
		gegenüber einem Pessimismus?<br />
		</span>
		</p>
<p>
		<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600"><br />
		politik-digital:</span></b> Und warum ist euer Modell optimistisch und das andere pessimistisch?<br />
		</span>
		</p>
<p>
		<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Lütgert</b>: Der First Tuesday geht aus von einer extremen Knappheit. Von einer Knappheit an<br />
		Geld, deswegen muss man sich anstrengen welches zu kriegen, von einer Knappheit an domains, an<br />
		Zeit, wenn du in zwei Jahren nicht verkauft hast bist du raus. Es ist alles knapp und in Eile,<br />
		während hier alles im Überfluss vorhanden ist. Es gibt einen Überfluss an Internet, obwohl wir<br />
		hier bis jetzt erst eine ISDN-Leitung liegen haben. Es gibt Überfluss an Zeit, eine Vergeudung<br />
		an Energie, dass ist viel optimistischer, finde ich. Insofern ist Überfluss natürlich immer<br />
		schon &quot;links&quot;, irgendwie, Knappheit ist immer &quot;rechts&quot;. Aber das lässt sich jetzt schwer<br />
		runterbrechen auf so ein Parteienspektrum.<br />
		</span>
		</p>
<p>
		<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600"><br />
		politik-digital:</span></b> Aber das Konzept ist nicht unbedingt erfolgsorientiert, Erfolg im<br />
		materiellen Sinne.<br />
		</span>
		</p>
<p>
		<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Lütgert</b>: Was heißt Erfolg? Diese Konzeption von Erfolg, wie sie bei Start-ups herrscht,<br />
		die teile ich nicht. Ich halte das nicht für gut da mit solchen grünen, gelben, blauen Teilen am<br />
		Revers in irgendeinem Hotel rumzulaufen, mit der Gewissheit, dass es neun von zehn Start-ups<br />
		binnen einem Jahr raus haut. Für mich sieht Erfolg anders aus als &quot;lets-buy-it dot com&quot;. Anders<br />
		als an irgendwas drei Jahre zu sitzen und es dann doch nicht an die Börse zu schieben.<br />
		</span>
		</p>
<p>
		<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600"><br />
		politik-digital:</span></b> Und wie sieht Erfolg aus?<br />
		</span>
		</p>
<p>
		<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Lütgert</b>: Erfolg sieht so aus, dass du es schaffst, in einer Stadt beispielsweise wie<br />
		Berlin, verbindliche Zusammenhänge zu schaffen, von Leuten und Orten. Neue Vorstellungen zu<br />
		initiieren, wie Leute arbeiten können, publizieren können, ihre Kunst, ihre Texte oder ihre<br />
		Websites herstellen können und diese Menschen auszustatten mit einer Infrastruktur, die<br />
		benutzbar ist. Erfolg ist, wenn es klappt, über Jahre hinweg Sachen oder Räume zu machen, in<br />
		denen verbindliche Debatten stattfinden und man weiß, dass man nicht verarscht wird. Man weiß,<br />
		es spielt keiner ein blödes Spiel mit einem. Nicht, dass das beim First Tuesday so wäre, das<br />
		weiß ich nicht. Aber so was herzustellen über eine längere Zeit und davon dann auch Leben zu<br />
		können, das wäre schon Erfolg. &quot;Last Tuesday&quot; soll schon erfolgreich sein.<br />
		</span>
		</p>
<p>
		<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600"><br />
		politik-digital:</span></b> Wie geht es weiter mit dem Internet? Müssen wir alle online gehen?<br />
		</span>
		</p>
<p>
		<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Lütgert</b>: Diese Frage ob man das muss, dieser Druck, das ist vielleicht ein bisschen so<br />
		wie mit der Raumfahrt in den 60ern. Damals haben alle gesagt, Raumfahrt ist das große Ding und<br />
		wir werden auf den Mond fliegen und auf den Mars&#8230;<br />
		</span>
		</p>
<p>
		<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600"><br />
		politik-digital:</span></b>  Aber da hat man doch nicht gesagt, jedes Kind kriegt seine Mondsonde.<br />
		</span>
		</p>
<p>
		<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Lütgert</b>: Doch. Ich hatte in den 70er Jahren so ein Kinderbuch, das hieß &quot;Unsere Welt&quot; und<br />
		da war beschrieben, dass es Raumstationen geben würde, da würden dann Millionen von Menschen<br />
		drin wohnen. Also ein bisschen ist das mit dem Netz ja dann auch so. Die Situation jetzt ist<br />
		besser, weil jeder so ein bisschen mitmachen kann. Ich glaube nicht, dass es das Internet in zehn<br />
		Jahren noch geben wird. Und ich glaube nicht, dass das Verschwinden auf die Weise geschehen wird,<br />
		wie das jetzt diese wireds und dotcoms hoffen, nämlich dass jeder sein kleines Netzgerät in der<br />
		Tasche haben wird und dass man das Netz gar nicht mehr wird sehen können, weil es überall ist.<br />
		Ich glaube das wird noch mal ganz anders verschwinden. Also, ich finde diesen Hype schon<br />
		ziemlich lächerlich. Das trägt es nicht. Es ist halt ein Hype und das sagt ja auch schon<br />
		irgendwie aus, dass es irgendwann wieder vorbei ist. Dass man hinterher so ein bisschen<br />
		ernüchtert vor dem ganzen steht. Und das macht Last Tuesday sicher nicht. Der &quot;Last Tuesday&quot; ist<br />
		von diesem Hype nicht abhängig. Er beobachtet ihn, er schrammt an ihm lang, er wärmt sich<br />
		vielleicht so ein bisschen daran oder er ist ganz angewidert, aber er ist nicht davon abhängig.<br />
		</span>
		</p>
<p>
		<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600"><br />
		politik-digital:</span></b> Wie geht&#8217;s jetzt weiter mit dem &quot;Last Tuesday&quot;? Die erste<br />
		Veranstaltung war ja ein Erfolg.<br />
		</span>
		</p>
<p>
		<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Lütgert</b>: Also ich fand das echt überraschend. Wir haben auch erst gemerkt, seit wir<br />
		diesen &quot;Last Tuesday&quot; machen, dass einem dann plötzlich Leute die Türen einrennen, so<br />
		Wirtschafts- und Internet-Wirtschaftsmagazine, die das echt klasse finden. Wo du erst mal merkst<br />
		auf was für einem dünnen Eis dieser &quot;First Tuesday&quot; operiert. Da machst du einmal was, also das<br />
		war wirklich nichts Großes, und  solche Leute fahren dann so schnell darauf ab. Was eigentlich<br />
		schade ist, weil ein Last Tuesday braucht ja auch einen &quot;First Tuesday&quot; irgendwie, sonst macht<br />
		das keinen Sinn. Es sieht echt ein bisschen so aus, als hätte der &quot;First Tuesday&quot; drauf gewartet.<br />
		Na, dann muss man eben gucken, wie bei einer Ehe, wie man miteinander auskommt. Da kann man<br />
		dann ja vielleicht so eine Art Botschafter entsenden. Der &quot;Last Tuesday&quot;-Botschafter auf dem<br />
		&quot;First Tuesday&quot;&#8230;<br />
		</span>
		</p>
<p>
		<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600"><br />
		politik-digital:</span></b>  Herr Lütgert, wir danken ihnen für dieses Gespräch.<br />
		<br />
		</span>
		</p>
<p>
		<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
		Der &quot;Last Tuesday&quot; (www.rolux.org/lasttuesday) findet jeden letzten Dienstag im Monat ab 20 Uhr<br />
		im _lab, Ziegelstraße 23, statt, wird unterstützt von mikro e.V. (www.mikro.org) und zur Zeit<br />
		organisiert von Sebastian Lütgert, Natascha Sadr Haghighian, Pit Schultz und Erik Stein.<br />
		<br />
		</span>
		</p>
<p>		<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Das Interview führte Alexandra Hissen.</span></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Rechte Links</title>
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		<dc:creator><![CDATA[ahissen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Dec 1969 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wie rechts ist das World Wide Web?]]></category>
		<category><![CDATA[Website]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsextremismus]]></category>
		<category><![CDATA[Extremismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Hektisch flackert das Hakenkreuz. Martialisch blinken altdeutsche Buchstaben:
&#34;Radio Wolffschanze - deutsch, national,unzensiert &#34; - und illegal. Zumindest in
Deutschland, wo dieses Symbol verboten ist. Aber nicht im World Wide Web. Ausgerechnet
jenes Medium, das die Welt zum global village umwandeln könnte, dient als Tummelplatz
für jene, deren Denken an nationalen Grenzen aufhört.</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Hektisch flackert das Hakenkreuz. Martialisch blinken altdeutsche Buchstaben:<br />
&quot;Radio Wolffschanze &#8211; deutsch, national,unzensiert &quot; &#8211; und illegal. Zumindest in<br />
Deutschland, wo dieses Symbol verboten ist. Aber nicht im World Wide Web. Ausgerechnet<br />
jenes Medium, das die Welt zum global village umwandeln könnte, dient als Tummelplatz<br />
für jene, deren Denken an nationalen Grenzen aufhört.</b></span><!--break--></p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Die Anzahl der Homepages mit rechtsextremem Inhalt ist erschreckend hoch. Dem<br />
<a href="http://www.verfassungsschutz.de/"> Bundesverfassungsschutz</a>  sind  330<br />
entsprechende Seiten aus Deutschland bekannt, hinzu kommen 130 europäische und rund<br />
200 amerikanische  &quot;Gesinnungsgenossen&quot;. Das  <a href="http://www.wiesenthal.com/">Simon Wiesenthal Center</a>,<br />
das seit 1977 gegen das Vergessen des Holocaust kämpft, beziffert die Anzahl<br />
&quot;problematischer Seiten&quot; im Netz sogar auf rund 2000 Stück.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Es sind sowohl rechte Parteien, wie die NPD, die vom Bundes- bis zum Ortsverband<br />
vertreten ist, als auch Einzelpersonen oder Zusammenschlüsse von mehreren Personen mit<br />
rechtsextremer Gesinnung, die das Internet als Forum nutzen. Dies gilt besonders für<br />
die Neonazi-Szene, die im Gegensatz zu ihrer Ideologie recht international ist. Die<br />
geographische  Palette reicht von der <a href="http://www.nsfront.com/">Nationalsocialistisk Front Schweden</a>,<br />
über  die südafrikanische <a href="http://www.hnp.org.za/">Herstigte Nationale Party</a><br />
bis zu den <a href="http://www.rahowa.com/">Skinheads of the Racial Holy War</a> aus Florida.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">So nimmt es auch nicht Wunder, dass sich im Internet wirklich alles findet. Selbst<br />
Volksverhetzung der übelsten Sorte. Aber die deutsche Justiz kann die Täter oftmals<br />
nicht belangen, da das Internet international  und somit nicht ausschließlich an<br />
bundesrepublikanisches Recht gebunden ist. Inhalte, die gegen deutsche Gesetze<br />
verstoßen, können ganz einfach über ausländische Provider ins Netz gestellt werden.<br />
Dabei tut sich besonders der amerikanische Provider &quot;Yonderanium&quot; hervor, der im Namen<br />
der sogenannten uneingeschränkten Meinungsfreiheit ganz bewusst rechte Sites<br />
unterstützt. Ist die Seite erst einmal im Netz, wird sie unter einem Pseudonym<br />
betrieben, was strafrechtliche Verfolgung nahezu unmöglich macht.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Auch rechten Usern bietet das Internet den Schutz der Anonymität. Diesen<br />
unschätzbaren Vorteil hat die Szene früh erkannt. Auf den Startseiten entsprechender<br />
Homepages kann man sich häufig Programme herunterladen, die ein anonymes<br />
surfen im Internet ermöglichen. Besonders beliebt ist dabei die Nutzung der<br />
&quot;Anonymus-Remailer-Funktion&quot;, bei der eine Nachricht zunächst an einen Server versand<br />
wird, der die Absenderkennung so verändert, dass sie nicht mehr identifiziert werden<br />
kann. Erst dann wird sie an den eigentlichen Empfänger weitergeleitet.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Überhaupt sind rechtsextreme Gruppierungen ausgesprochen findig, wenn es darum geht<br />
sich technische Rafinessen im Netz zu Nutze zu machen.  Man kommuniziert über<br />
einschlägige Mailboxen, wie sie zum Beispiel das <a href="http://www.thulenet.com/">Thule-Netz</a><br />
anbietet. Zugang haben nur eingetragene Benutzer, deren persönliche Daten durch den<br />
Boxbetreiber vorher genau überprüft werden. Darauf ist man &#8211; neben der Tatsache<br />
deutsch zu sein &#8211; stolz, O-Ton Thule-Netz: &quot;Gleichgesinnte Initiativen, die an<br />
verschiedenen Orten bestehen, müssen engen Kontakt halten, voneinander wissen,<br />
einander helfen. Wir wollen durch Vernetzung eine befreite Zone im Mailbox-Bereich<br />
schaffen!&quot;<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Doch was steht denn eigentlich drin in den Sites vor denen viele Politiker warnen,<br />
ohne ihrer jemals ansichtig geworden zu sein? Und ist es tatsächlich so einfach<br />
&quot;zufällig&quot; darauf zu geraten, nur weil man &quot;Deutschland&quot; in die Suchmaschine eingegeben<br />
hat? Letztere Frage muss wohl mit nein beantwortet werden. Rechtsextreme Seiten findet<br />
nur der, der sie auch sucht, sei es über einschlägig bekannte Webadressen oder per<br />
&quot;domain&quot;-Raten mit entsprechenden Begriffen. Ist er allerdings einmal auf einer<br />
angelangt, steht dem Besucher eine Fülle anderer Angebote gleicher Couleur zur<br />
Verfügung. Die meisten Sites sind weitläufig miteinander vernetzt.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Einen Dreh- und Angelpunkt stellt dabei das bereits erwähnte Thule-Netzwerk dar. Neben<br />
rechtsextremistischen Texten, Sounddateien mit größtenteils verbotenen Musiktiteln<br />
und antisemitischen Computerspielen,  bietet es eine spezielle Suchmaschine an, über<br />
die man ganz gezielt Homepages mit rechtsradikalem Inhalt finden kann. Hinzu kommt<br />
eine ausführliche Linkliste zu gleichgesinnten Parteien und Organisationen, sowie<br />
Adressen von politischen Gegnern wie der Antifa, was wahrscheinlich als eine Art<br />
&quot;Veranstaltungstipps&quot; für den Samstagabend des surfenden Skinheads verstanden werden<br />
soll.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Was die Inhalte angeht, so warnen Politiker zu recht: faschistische Polemik,<br />
anti-demokratische Hetzte und Aufrufe zur Gewalt sind der Stoff aus dem diese Sites<br />
gemacht sind. So empfiehlt das Thulenetz zum Beispiel seinen Usern &quot;Paintball&quot;-Vereinen<br />
beizutreten, um für den anstehenden Kampf um&#8217;s Vaterland gerüstet zu sein. In einer<br />
beigefügten Liste mit &quot;Verhaltensregeln für deutsch-nationale Farbball-Spieler&quot; heißt<br />
es mit unverholenem Zynismus:&quot;Laßt euch nicht von Ausländern in Farbball-Vereinen<br />
irritieren. Seht es als Gelegenheit (&#8230;) am lebenden Objekt zu trainieren.&quot;<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Das weniger professionelle, aber ebenso radikale <a href="http://www.ostara.org/">OSTARA-Netz</a><br />
räsoniert offen gegen die &quot;von den Zionisten gekauften Freimaurermedien&quot; der<br />
Bundesrepublik, in der &quot;die Moerder, Diebe, Kinderschaender und Drogenhaendler frei<br />
herumlaufen, während Menschen mit unterschiedlicher rechter Gesinnung auf ewig hinter<br />
Gitter verschwinden.&quot; Auf dem <a href="http://www.board88.da.ru/">Board: Allianz 88</a><br />
schanzt man sich gegenseitig Informationen zu, wie man strafrechtlicher Verfolgung entgehen<br />
kann und enthüllt dabei (unfreiwillig?) einige  Details über die angesprochene Klientel. So<br />
rät man zum Verhalten bei Hausdurchsuchungen: &quot;Mit Schreien (deine Mutter), Toben,<br />
Brüllen und mit aggressivem wie ohnmächtigem Verhalten machst du es nur den<br />
Polizeibeamten schwer, ihrer langweiligen Routinearbeit nachzukommen.&quot;<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Richtig gruselig wird es auf  pseudo-wissenschaftlichen Seiten, deren Autoren zwischen<br />
kruden &quot;Umvolkungs&quot;-Theorien und &quot;Holocaust Lüge&quot; delirieren. Dabei sind leider nicht<br />
alle Eintragungen so offensichtlich tendenziös wie die eines gewissen <a href="http://www.thulenet.com/texte/gesallg/text0003.htm">Dr. Reinhold Oberlercher</a>,<br />
der das deutsche Volk bereits &quot;untergehen und unsere Enkel in Bitternis und unter<br />
Tränen das trockene Brot der internationalen Knechtschaft essen&quot; sieht, &quot;mit Orientalen<br />
und Negern als Aufsehern über sich.&quot;<br />
Besonders die sogenannten Revisionisten, die es sich zum Ziel gesetzt haben, den<br />
Holocaust und die Existenz der Gaskammern zu &quot;widerlegen&quot;, bemühen sich um einen<br />
scientistischen Anstrich. Sie hüten sich vor plumpem &quot;Blut-und-Boden&quot;-Vokabular und<br />
präsentieren anstattdessen zweifelhafte Studien. Entlarvend ist bei ihnen in der<br />
Regel jedoch der permanent mitschwingende Antisemitismus, was bisweilen in<br />
menschenverachtenden Äußerungen wie &quot;There&#8217;s no business like Shoa business.&quot; gipfelt.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Als einer der bekanntesten Vertreter ist hier Ernst Zündel zu nennen. Der in Kanada<br />
lebende Deutsche verbreitet auf der <a href="http://www.zundelsite.org/">Zündelsite</a><br />
(der Name ist Programm) seine Ansichten zur sogenannten &quot;Auschwitz Lüge&quot; und stilisiert<br />
sich selbst zum Märtyrer, dem das Recht auf freie Meinungsäußerung genommen wird.<br />
Freilich nicht, ohne um finanzielle Unterstützung zu bitten. Ein Anliegen,  das auch<br />
unter seinen Kollegen, wie beispielsweise David Irving, weit verbreitet ist, die im<br />
wesentlichen mit laufenden Prozesse wegen Volksverhetzung und Verleumdung beschäftigt<br />
sind.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Doch glücklicher Weise bleiben rechte Netzaktivitäten nicht immer unkommentiert<br />
stehen. So liefert zum Beispiel der freie Journalist und Autor <a href="http://www.burks.de/"> Burkhard Schröder</a><br />
auf seiner Homepage umfangreiche Informationen zum Thema &quot;Rechtsradikalismus im Internet&quot;,<br />
samt einer ausführlichen Linkliste zu Sites mit entsprechenden Inhalten. Besonders<br />
lesenswert ist ein Link auf die Leuchter-FAQ (frequently asked questions), eine Auseinandersetzung mit dem berüchtigten<br />
<a href="http://www.burks.de/leuchter.html">Leuchter-Report</a>, dessen Behauptungen über nicht vorhandene Gaskammern<br />
und erfundene Holocaust-Opfer Stück für Stück seziert und falsifiziert werden. In diesem<br />
Zusammenhang sollte auch die <a href="http://www.nizkor.com/">Nizkor Organisation</a><br />
nicht unerwähnt bleiben, die sich online regelmäßig Diskussionsschlachten mit Ernst<br />
Zündel liefert und  viele seiner Argumente in den<br />
<a href="http://www.nizkor.org/features/qar/">66 Questions and Answers about the Holocaust</a> widerlegt.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Die Tatsache, dass Rechtsradikale das Internet für ihre Zwecke missbrauchen, wird sich<br />
wahrscheinlich niemals ganz aus der Welt schaffen lassen. Weder durch drakonische<br />
Zensurforderungen, wie sie in der momentanen Sommerloch-Hysterie gerne erhoben werden,<br />
noch durch das bisher praktizierte Totschweigen und Schlimmfinden. Man muss sich<br />
ansehen, worüber man spricht. Rechtsradikale Sites gehören nicht ins stille Kämmerlein,<br />
sondern in die Öffentlichkeit, in die Diskussion, in der sie niemals ernsthaft bestehen<br />
können. Das ist auch der Grund, warum auf dieser Seite ganz bewusst die Links zu<br />
entsprechenden Homepages vorhanden sind. Wie meinte einmal der Kabarettist Matthias<br />
Deutschmann: &quot;Küßt die Faschisten &#8211; irgendwie muss man ja an die Halsschlagader<br />
drankommen.&quot;<br />
</span></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Der Traum von &#034;always online&#034;</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/der_traum_von_always_online-927/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[ahissen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Internetverbindung]]></category>
		<category><![CDATA[Flatrate]]></category>
		<category><![CDATA[Provider]]></category>
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					<description><![CDATA[<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>&#34;Flatrate&#34; heißt das Zauberwort, von dem sich Internetunternehmer den
endgültigen Durchbruch des Internets zum Massenmedium versprechen.</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>&quot;Flatrate&quot; heißt das Zauberwort, von dem sich Internetunternehmer den<br />
endgültigen Durchbruch des Internets zum Massenmedium versprechen.</b></span><!--break--></p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">In allen Farben, Formen und Größen wird der Pauschalpreis für unbegrenztes Surfen angepriesen.<br />
Kleine Schönheitsfehler bei vielen &quot;supergünstigen&quot; Angeboten: Vertragsbindung, Beschränkung auf bestimmte<br />
Zeiten oder eine komplette Ummeldung des Telefonanschlusses auf die jeweilige Firma, die dann bei<br />
Telefongesprächen kräftig abkassiert.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Den Anfang machte 1999 die Firma Mobilcom, die versuchte eine Flatrate deutschlandweit zu etablieren. Erfolglos<br />
leider, denn die übergroße Zahl von Anmeldungen und bekannt gewordene Sicherheitsmängel führten dazu, dass<br />
das Projekt ziemlich rasch wieder eingestellt wurde. Die Idee, mit günstigen Pauschalangeboten neue<br />
Kundenkreise zu erschließen, war jedoch geboren. Bald versuchten einige Provider über die 01804-Service-Nummer<br />
eine Flatrate aufzuziehen, weil bei diesen Nummern nur einmalig 48 Pf pro Einwahl für den Anrufer berechnet<br />
werden. Doch auch dieses Projekt war nur von kurzer Dauer. Eine Tarifänderung der DTAG brachte das Aus.<br />
Trotzdem reißt der Strom der Anbieter nicht ab, die mit immer neuen Flatrate-Versionen auf den Markt drängen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Aktuelle Beispiele gibt es zur genüge. Callando bietet seit Juli den Tarif Fun-flat 66 an, bei dem der User für<br />
66 Mark im Monat unbegrenzt surfen kann. Allerdings muss er sich dafür vertraglich binden, mindestens<br />
10 Monate. Wer das nicht will, kann ab dem ersten August die Privatnutzer-Flatrate von AddCom AG in Anspruch<br />
nehmen. Die kostet sogar nur 59 Mark und ist jeweils zum Monatsende kündbar. Allerdings gilt sie nur in den<br />
Abendstunden (18.00-9.00 Uhr) und am Wochenende. Auch regionale Telekommunikationsfirmen versuchen auf<br />
den Zug aufzuspringen. In Berlin ist &quot;always online&quot; mit der BerliKOMM für 49 Mark oder 99 Mark (je nach<br />
Übertragungsgeschwindigkeit des heimischen PC) möglich, theoretisch zumindest. Praktisch häufen sich die<br />
Beschwerden über mangelnde technische Kapazitäten des kleinen Unternehmens, Wartezeiten von 1,5 Monaten<br />
bis der entsprechende Anschluss gelegt ist, sind keine Seltenheit.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Die Firma <a href="http://www.flatrateinfos.de/">HostFactory</a> will ab September sogar kostenloses Surfen<br />
anbieten. Anstatt einen festgesetzten Betrag zu bezahlen, soll der User seine Flatrate einfach &quot;abarbeiten&quot;. Bei<br />
der Einwahl ins Internet wird er automatisch auf eine Startseite geleitet, wo eine &quot;Aufgabe&quot;, zum Beispiel<br />
Eintragungen in ein Meinungsforum, auf ihn wartet, die er erledigen muss. Dafür kann er dann 24 Stunden gratis<br />
online gehen. Ob sich dieses Konzept trägt, ist allerdings nicht nur in Expertenkreisen umstritten.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">So versuchen sich die Großen und die Kleinen im Kampf um die User gegenseitig zu über- oder besser gesagt zu<br />
unterbieten, freilich ohne jemals das vielzitierte US-Vorbild zu erreichen. Im &quot;Paradies für Quasselstrippen&quot;<br />
(Berliner Zeitung) ist die Flatrate bereits Alltag, ebenso wie das Internet. Für 15-30$ (ca. 21 &#8211; 43 DM) im Monat<br />
telefoniert und surft der Amerikaner ohne auf die Uhr zu gucken. Experten sehen hierin einen der Hauptgründe,<br />
warum das Internet in den USA bereits ein Massenmedium ist, das ganz selbstverständlich genutzt wird.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Davon sind deutsche User noch meilenweit entfernt. Zwar sind laut einer Studie der MediaGruppe Digital<br />
<a href="http://www.mgd.de/frames.html">@-facts</a> 21,1% der Deutschen online, aber im internationalen<br />
Vergleich ist das nicht gerade berauschend (<a href="http://www.nua.ie/surveys/how_many_online/europe.html">Rang 11</a> ).<br />
So stellt denn auch eine kürzlich veröffentlichte Studie der <a href="http://www.digital-law.net/welfens/">Universität Potsdam</a><br />
fest, dass die &quot;Internet-Nutzung in Deutschland bei Haushalten und Unternehmen deutlich unterhalb des<br />
Optimums&quot; bleibe.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Und alles wegen der Flatrate? Ja, sagt die Studie. Und Umfragen in verschiedenen Zeitschriften geben ihr recht.<br />
In einer Forsa-Umfrage der <a href="http://www.it-news.de/9911/5315.html">Online Today</a> gaben 38% der Befragten den<br />
Preis als entscheidendes Kriterium für die Auswahl eines Online-Dienstes an. Dieser ist also weit wichtiger als<br />
Service (24%) oder übersichtliche Tarifstrukturen (20%). Laut der Zeitschrift <a href="http://www.gnn.de/0002/6250.html">Connect</a><br />
würde jeder dritte Deutsche einen Internet-Anschluss anmelden, wenn es eine Flatrate von 20 Mark geben würde.<br />
In der Altersgruppe der 14 bis 29 Jährigen wäre es sogar beinahe die Hälfte. Alles in allem würde das einen<br />
Zuwachs von 13,3 Millionen neuen Usern bedeuten. Mit 10 Millionen neuen Anschlüssen rechnet die<br />
@-facts-Studie allerdings ohnehin im nächsten halben Jahr &#8211; Flatrate hin oder her.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Also vielleicht doch alles nur halb so wild? Auf keinen Fall, meinen die Gründer der Internet-Koalition, die sich für<br />
eine bundesweite Flatrate um die 40 Mark stark macht. In allen OECD-Ländern zeige sich ein<br />
&quot;deutlich negativer Zusammenhang&quot; zwischen teuren Tarifen und geringer Internetnutzung. Das bestätigt auch die<br />
neueste  <a href="http://www.oecd.org/dsti/sti/it/index.htm">OECD-Studie</a>. Der Trend zur Flatrate sei in<br />
sämtlichen untersuchten Ländern spürbar, die Preise fürs Onlinesurfen sinken permanent. Die Kosten für<br />
20 Stunden im Netz sind heute bereits 15% geringer als im letzten Jahr.<br />
</span>
</p>
<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Die <a href="http://www.warentest.de/wtest/plsql/sw_test.anzeige_beitrag?kontaktnr=0&amp;tmp_inh_id=16282&amp;tmp_zeitschrift=t&amp;tmp_ausgabe=10&amp;tmp_jahr=1999">Stiftung Warentest</a><br />
jedenfalls rät den Verbrauchern, momentan keine längerfristigen Verträge abzuschließen. Die Tarife, die zur Zeit<br />
unter dem Namen &quot;Flatrate&quot; firmieren, seien im Bestfall für Vielsurfer interessant. Die geplanten Pauschalpreisen<br />
der in Deutschland führenden Provider T-Online (78 Mark) und AOL (79 Mark) rechnen sich nur für Unternehmen<br />
und Surfer, die mehr als 50 Stunden monatlich im Netz sind. Für die anderen heißt es abwarten und Schnäppchen<br />
machen. Unter <a href="http://www.billiger-surfen.de/">billiger-surfen</a> findet man eine ständig aktualisierte<br />
Auflistung von Anbietern und ihren Tarifen / Flatrates. Der Markt ist in Bewegung, die 50 Mark-Grenze fällt<br />
bestimmt.</span></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Linkliste zum Thema Rechtsextremismus</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/wie-rechts-ist-das-world-wide-web/linkliste_zum_thema_rechtsextremismus-963/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[ahissen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Dec 1969 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wie rechts ist das World Wide Web?]]></category>
		<category><![CDATA[Website]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsextremismus]]></category>
		<category><![CDATA[Linkliste]]></category>
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					<description><![CDATA[<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">
Wer setzt sich gegen Nazis im Netz ein? Wo kann man mitmachen? Und
wo gibt es noch zusätzliche Hintergrundinformationen? politik-digital
nennt die wichtigsten Links zum Thema.</span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
Wer setzt sich gegen Nazis im Netz ein? Wo kann man mitmachen? Und<br />
wo gibt es noch zusätzliche Hintergrundinformationen? politik-digital<br />
nennt die wichtigsten Links zum Thema.</span><!--break--><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Initiativen gegen Rechts</b><br />
</span></p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><a href="http://www.nazis.de/">www.nazis.de</a><br />
anders als der Name vermuten läßt, handelt es sich hier um ein Dialogforum, in dem mit<br />
Rechtsradikalen diskutiert werden kann. Ins Leben gerufen von der &quot;Initiative Dialog&quot;.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><a href="http://www.thulenet.de/">www.thulenet.de</a><br />
ebenfalls ein Forum in dem über Rechtsradikalismus diskutiert und das von ehemaligen<br />
Extremisten mit geleitet wird. Auch hier zeichnet die &quot;Initiative Dialog&quot; verantwortlich,<br />
übrigens sehr zum Ärgernis der Betreiber des rechtsradikalen thulenet.com(!)<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><a href="http://www.nazis-raus.de/">www.nazis-raus.de</a><br />
linkes Diskussionsforum<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
<a href="http://www.gegen-vergessen.de/">gegen vergessen &#8211; für Demokratie</a><br />
Zusammenschluss von  Politikern, Wissenschaftern, Pädagogen, Gewerkschaftern<br />
und Journalisten für die kritische Auseinandersetzung mit Extremismus und Rassismus<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><a href="http://www.aktioncourage.org/">Aktion Courage e. V. &#8211; SOS Rassismus</a><br />
politisch unabhängiger Bundesverband von Gruppen und Einzelpersonen aus allen gesellschaftlichen<br />
Bereichen für ein friedliches Zusammenleben von Menschen mit verschiedener Nationalität.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><a href="http://www.drei-n.de/"> Initiative 3n </a><br />
&quot;3n&quot; steht für &quot;Nein zu Nazis im Netz&quot;. Hier soll ein Netzwerk gegen den wachsenden<br />
Rassismus in Deutschland geschaffen werden.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><a href="http://www.zivile.de/frameset.htm">Die Weisse Rose</a><br />
Diskussionsforum in verschiedenen Regionen unter dem Motto: &quot;Zivile Argumente gegen alles Militante&quot;<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
<a href="http://www.nazis-raus-aus-dem-internet.de/">www.nazis-raus-aus-dem-internet.de</a><br />
PDS-Site gegen Rechtsextremismus im Internet<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><a href="http://www.netzgegengewalt.de/">www.netzgegengewalt.de</a><br />
das CDU-Pendant<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Weiterführende Information</b><br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><a href="http://gfpa.uibk.ac.at/ber/0010.htm"> Gesellschaft für politische Aufklärung</a><br />
Links zum Thema Rassismus und Antisemitismus<br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><a href="http://www.verfassungsschutz.de/publikationen/gesamt/lagerede.html">Lagebericht</a><br />
des Bundesverfassungsschutzes zum Thema &quot;Rechtsextremismus in Deutschland&quot;<br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><a href="http://www.hco.hagen.de/history/index.html">Virtuelle Bibliothek</a><br />
zur Geschichte des Dritten Reiches<br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><a href="http://www.vhf.org/home.html">Survivors of the Shoah</a><br />
Online-Forum auf dem Überlebende des Holocaust über ihre Erfahrungen berichten<br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><a href="http://www.burks.de/">Burkhard Schröder</a><br />
Homepage des Journalisten und Autors mit umfangreicher Linkliste und Information zum Thema<br />
&quot;Rechtsextremismus im Internet&quot;<br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><a href="http://www.ph-freiburg.de/semgym/politik/recht.htm">Rechtsradikalismus</a><br />
Weiterführende Linkliste zum Thema<br />
</span></span>
</p>
<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><a href="http://www.dokklarsfeld.de/">Antifaschistisches Dokumentationsarchiv</a> von Beate Klarsfeldt</span></span></p>
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