<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>akapp &#8211; politik-digital</title>
	<atom:link href="https://www.politik-digital.de/author/akippimail-com/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.politik-digital.de</link>
	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
	<lastBuildDate>Wed, 30 May 2007 23:00:00 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/07/cropped-Politik-Digital_Logo_Sign_Gradient-512-32x32.png</url>
	<title>akapp &#8211; politik-digital</title>
	<link>https://www.politik-digital.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Im Internet nebenbei Gutes tun</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/im_internet_nebenbei_gutes_tun-3321/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/im_internet_nebenbei_gutes_tun-3321/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[akapp]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 May 2007 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Netzkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Fundraising]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/im_internet_nebenbei_gutes_tun-3321/</guid>

					<description><![CDATA[<b>Geben macht glücklich – besonders
wenn man nichts dadurch verliert. Im Internet kann man mit fremdem
Geld großzügig sein: Indem man eine bestimmte Seite aufruft,
wird Aufmerksamkeit „gespendet“, für die ein Werbepartner
an eine gute Sache zahlt.</b>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Geben macht glücklich – besonders<br />
wenn man nichts dadurch verliert. Im Internet kann man mit fremdem<br />
Geld großzügig sein: Indem man eine bestimmte Seite aufruft,<br />
wird Aufmerksamkeit „gespendet“, für die ein Werbepartner<br />
an eine gute Sache zahlt.</b><!--break--></p>
<p>
Für Unternehmen ist das interaktive Sponsoring praktisch,<br />
weil sie nur für den Werbeeffekt zahlen, der tatsächlich<br />
beim Verbraucher ankommt; ein Imagegewinn ist fast vorprogrammiert.<br />
Die einfachste Umsetzung dieser Fundraising-Methode sind Seiten<br />
wie <a href="http://hungersite.com/clickToGive/home.faces?siteId=1" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hungersite.com</a><br />
(seit dem Jahr 2000 gibt es auch eine deutschsprachige Zwillingsseite<br />
auf <a href="http://www.thehungersite.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">TheHungerSite.de</a>)<br />
– dort kann der Surfer einmal am Tag auf einen Button klicken,<br />
der eine Spende im Geldwert von ungefähr einer Tasse voll Getreide<br />
auslöst. Auf der Folgeseite stehen die aktuellen Sponsoren.<br />
Die Idee funktioniert so gut, dass die Betreiberfirma <a href="http://www.charityusa.com/chausa/index.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CharityUSA.com</a><br />
inzwischen ein ganzes Netzwerk ähnlicher Seiten zugunsten von<br />
Kindern, Tieren, der Krebsforschung oder des Regenwaldes geschaffen<br />
hat. Allein die Hilfsorganisation <a href="http://www.mercycorps.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Mercy<br />
Corps</a> hat seit 1999 nach eigenen Angaben über eine Million<br />
US-Dollar über hungersite.com eingenommen.</p>
<p>Andere Projekte nach dem Prinzip „ein Klick, eine Spende“<br />
sind oft nicht auf Dauer angelegt. Es ist nämlich gar nicht<br />
so einfach, die nötige Bekanntheit zu erreichen, um ständig<br />
genügend Sponsoren bei der Hand zu haben. Bei den Besuchern<br />
ist ebenfalls mit Fluktuationen zu rechnen: Zwar kostet es nicht<br />
viel Überwindung, wenige Sekunden für einen Klick zu opfern.<br />
Aber Tag für Tag bei der Stange zu bleiben, wenn jedes Mal<br />
nur ein Cent-Betrag auf dem Spiel steht, ist nicht selbstverständlich.</p>
<p>Auf dieses Problem reagieren die Wohltätigkeitsportale mit<br />
Angeboten, für die viele Internet-Nutzer sowieso viel Zeit<br />
im Netz – auf kommerziellen Seiten – verbringen. Suchmaschinen,<br />
Webmail oder elektronische Grußkarten: Die Möglichkeiten,<br />
im Internet Geld zu verdienen, sind vielfältig. Ob dieses nur<br />
die Taschen von Unternehmern füllt oder Hilfsprojekten zugute<br />
kommt, entscheiden letztlich die Verbraucher. Die wollen natürlich<br />
auch Qualität. <br />
Dienste, die zugunsten von gemeinnützigen Organisationen erbracht<br />
werden, müssen aber nicht schlechter sein als bei die Gratisangebote<br />
der am privaten Gewinn orientierten Konkurrenz. </p>
<p>Beispielsweise bietet das englischsprachige <a href="https://www.ippimail.com/handler.php?name=Login" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ippimail</a><br />
mit 200 MB Speicherplatz für elektronische Post fast soviel<br />
wie kommerzielle Webmail-Anbieter, inklusive Extras wie Weiterleitung,<br />
Abwesenheitsnotiz und Abholung der Nachrichten aus anderen Postfächern.<br />
Wer Probleme oder Verbesserungswünsche im Forum meldet, kann<br />
mit einer schnellen Antwort von den Machern aus der Open-Source-Community<br />
rechnen. Open Source steht für die Entwicklung von Programmen<br />
mit offenem Quellcode insbesondere für den nichtkommerziellen<br />
Vertrieb. Die Macher aus der Szene versprechen außerdem besonders<br />
aktuellen Schutz vor Viren und Spam. Zehn Prozent der Einnahmen<br />
von Ippimail sollen Open-Source-Aktivitäten zugute kommen.<br />
Weitere 45 Prozent des Erlöses, den ein Ippimail-Nutzer generiert,<br />
fließen an Wohltätigkeitsorganisationen seiner Wahl.</p>
<p>Noch häufiger als zum Nachrichtenschreiben geht der Normalverbraucher<br />
zur Informationssuche ins Internet. Bei Benefiz-Suchportalen hat<br />
der Surfer die Qual der Wahl: das weltweit erste war nach eigenen<br />
Angaben die britische <a href="http://www.charitycafe.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">charitycafe.com</a>,<br />
die seit 2000 die Umwelt- und Hilfsorganisationen Greenpeace, World<br />
Wildlife Fund (WWF) und Oxfam unterstützt. Wer mit den dort<br />
verwendeten Suchmaschinen Lycos und Ask Jeeves nicht glücklich<br />
ist, kann sich stattdessen auf <a href="http://searchkindly.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">searchkindly.org</a><br />
zu Google umleiten lassen – welche Organisation die Provision<br />
bekommen soll, stimmen die User dort monatlich ab.</p>
<p>Weit mehr als das Geld, das Suchmaschinen für einen zu ihnen<br />
gelenkten Nutzer zahlen, ist den Online-Shops jeder neue Kunde wert.<br />
Im deutschen Sprachraum machen sich dies zum Beispiel <a href="http://www.planethelp.de/helpcommunity/helpkit/default.asp" target="_blank" rel="noopener noreferrer">planethelp.de</a><br />
und <a href="http://www.beneclick.ch/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">beneclick.ch</a><br />
zunutze, die (ähnlich wie die unzähligen kommerziellen<br />
Preisvergleichsseiten) einen Überblick über verschiedene<br />
Einkaufsportale bieten. Von Umsätzen, die über planethelp.de<br />
angebahnt wurden, kann die Seite bis zu fünfzig Prozent als<br />
Provision erhalten. Davon geht wiederum mindestens die Hälfte<br />
– je nach Kostendeckung des Portals auch mehr – an die<br />
vom Käufer bestimmten Organisationen. Zur Wahl stehen als gemeinnützig<br />
anerkannte Partner. Planethelp prüft auch, ob diese es nicht<br />
ablehnen, von der jeweiligen Transaktion – etwa einer Flugbuchung<br />
– zu profitieren. Wolfgang Blum von der Initiative <a href="http://www.futuro-si.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Futuro<br />
Si!</a> für Kinder in Lateinamerika, die im Lauf der Jahre<br />
über tausend Euro von planethelp.de erhalten hat, sieht in<br />
dem Einkaufsportal mit Wohltätigkeitseffekt sowohl eine zusätzliche<br />
Finanzquelle als auch eine Chance, Hilfsbereite mit dem eigenen<br />
Projekt bekannt zu machen: „Vielleicht kommt der eine oder<br />
andere auch zu unseren Veranstaltungen in Düsseldorf.&quot;</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/im_internet_nebenbei_gutes_tun-3321/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
