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	<title>Alexa Schaegner &#8211; politik-digital</title>
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	<title>Alexa Schaegner &#8211; politik-digital</title>
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		<title>&#8220;Der Politik zeigen was möglich ist&#8221;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexa Schaegner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Feb 2021 11:39:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[politik-digital:live]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-0"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column text-lead" ><p>Im politik-digital:live Talk vom 17.2.2021 haben wir von unseren Gästen, dem Thüringer Justizminister <strong>Dirk Adams</strong>, <strong>Claudine Nierth</strong> (Mehr Demokratie e.V.), <strong>Antoine Vergne</strong> (Mission Publiques) und <strong>Janosch Pfeffer</strong> (Klima Mitbestimmung JETZT!), viel darüber erfahren, wie Politik in Zeiten globaler Krisen von Bürger*innen mitgestaltet werden kann.</p>
</div><div class="uncode_text_column text-small" ></p>
<blockquote>
<p><em>&#8220;Vor 20 Jahren wurden Bürgerräte als sehr komisch wahrgenommen, vor zehn Jahren waren sie schon bekannt, heute müssen wir niemanden mehr überzeugen.&#8221;</em></p>
</blockquote>
<p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Antoine Vergne weiß, wovon er spricht. Als Co-Direktor von <a href="https://missionspubliques.org/?lang=en">Missions Publiques</a> hat er bereits zahlreiche Bürgerräte in Deutschland und Frankreich begleitet.Wie unsere anderen Gäste geht er davon aus, dass die Bedeutung dieser Beteiligungsform aktuell größer ist denn je. Bürgerräte seien immer dann ein gutes Mittel, wenn die Politik an ihre Grenzen gerät und keine mehrheitsfähigen Entscheidungen zustande kommen. Das trifft aktuell sowohl auf die Corona- als auch auf die Klimakrise zu, zu denen vermehrt Bürger*innenräte ins Leben gerufen werden.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Einer davon beginnt bald in Thüringen. Der <a href="https://www.landesregierung-thueringen.de/medien/veranstaltungen/detailseite/thueringer-buergerforum-soll-unverfaelschtes-alltagswissen-in-die-politische-debatte-einbringen">Justizminister Dirk Adams</a> erzählt im Talk, wie er Ende November in einer Videokonferenz von dem Bürgerrechtler (und Vorstandssprecher von Mehr Demokratie e.V.) Ralf Uwe Beck mit der Frage konfrontiert wurde, wie sie eigentlich die Bürger*innen zu Fragen der Coronapolitik einbinden wollen?</p>
</div><div class="uncode_text_column" ></p>
<blockquote>
<p><em>&#8220;Das war für mich ein Punkt, wo ich ganz ehrlich gesagt, dachte: Mist, darauf hätte man schon eher von selbst kommen müssen.&#8221;</em></p>
</blockquote>
<p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Also ging er auf die Suche nach Verbündeten, fand diese in der Staatskanzlei und nun beginnt der Prozess mit etwas Verzögerung in den nächsten Wochen. Im Bürgerforum sollen 40-50 repräsentativ ausgewählte Personen ab 16 Jahren zusammenkommen und gemeinsam aus ihrem &#8220;Alltagswissen&#8221; Vorschläge rund um die Corona-Maßnahmen für die Parlamentarier*innen erarbeiten.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Am Auswahlverfahren der Bürger*innen wird in Thüringen aktuell noch getüftelt. Das Losverfahren, nach denen Bürgerräte zusammengesetzt werden, stellt ihre Initiator*innen häufig vor eine Herausforderung: Wie garantiert man Repräsentativität?</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Ein per Zufall ausgewählter Datensatz mit Bürger*innen (aus zuvor ausgelosten Kommunen) wird nach bestimmten Kriterien wie Alter, Geschlecht, Bildungsabschluss gefiltert, um eine möglichst repräsentative Gruppe zusammen zu bekommen, erklärt Claudine Nierth, Vorstandssprecherin und langjährige Beteiligungsaktivistin von <a href="https://www.mehr-demokratie.de/">Mehr Demokratie e.V.</a>: &#8220;Da die Rücklaufquote klassischerweise nur bei etwa 3 Prozent aller angeschriebenen Bürger*innen liegt, haben wir bei unserem aktuellen Verfahren zu &#8216;<a href="https://www.buergerrat.de/aktuelles/empfehlungen-fuer-deutschlands-rolle-in-der-welt/">Deutschlands Rolle in der Welt’</a> auch eine &#8216;aufsuchende Beteiligung&#8217; integriert.&#8221; Hier gehen die Initiator*innen speziell auf unterrepräsentierte oder auch strukturell benachteiligte Gruppen zu und laden sie gezielt zur Teilnahme ein. &#8220;Auf diese Weise lässt sich die größtmögliche Verschiedenheit der Teilnehmer als Abbild der Gesellschaft zusammenstellen, die weit höher ist als im Parlament&#8221;, so Nierth.</p>
</div><div class="vc_custom_heading_wrap "><div class="heading-text el-text" ></p>
<h4>&#8220;Bürger*innenräte als Brücke ins Parlament&#8221;</h4>
<p>
</div><div class="clear"></div></div><div class="uncode_text_column" ><p>Diversität innerhalb der Teilnehmenden des Bürgerrats ist auch für Janosch Pfeffer von <a href="https://klima-mitbestimmung.jetzt/">Klima Mitbestimmung JETZT!</a> zentral. Als Initiative, die sich für eine dauerhafte Mitentscheidung von Bürger*innen in der Klimapolitik einsetzt, hat die Gruppe junger Menschen <a href="https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2020/_09/_16/Petition_116046.nc.html">eine erfolgreiche Petition</a> bis in den zuständigen Bundestagsausschuss gebracht. Der Initiative ginge es dabei vor allem darum, &#8220;der Politik zu zeigen, was möglich ist&#8221;, so Pfeffer. Sie verstehen Bürger*innenräte als Konsensinstrument in der Klimapolitik, das den politischen Diskurs bereichern und zu konkreten Fragestellungen wie beispielsweise dem CO2-Preis beraten kann. Und: Sie wünschen sich eine nachhaltige Institutionalisierung eines solchen Verfahrens in den politischen Prozess.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Auch Claudine Nierth sieht die große Chance von Bürgerräten in ihrer Beratungsfunktion und betont &#8220;Bürgerräte sind keine Protest-, sondern Konsensverfahren, die mehrheitsfähige Entscheidungen ermöglichen und so eine Brücke ins Parlament bauen können&#8221;.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Wie eine solche Brücke aussehen kann, skizziert Dirk Adams für das anstehende Bürgerforum zur Coronapolitik in Thüringen. Auf die Frage, inwieweit die kollektive Emotionalität in Bezug auf die Pandemie die Konstruktivität des Prozesses beeinträchtigen könne, betont er mit Nachdruck, dass er keine Angst vor dem Streit habe und es begrüßt, wenn auch Coronakritiker*innen teilnehmen würden.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ></p>
<blockquote>
<p><i>&#8220;Vor dem Streit habe ich keine Angst. In einem Landtag haben wir ja auch einen Streit über die Maßnahmen der Landesregierung. Und ich gewichte die Chance, dass wenn unterschiedlichste Menschen zusammensitzen diskturieren &#8216;Was ist jetzt das Wichtigste?&#8217; sehr hoch, dass da etwas Anschlussfähiges dabei herauskommt.&#8221;</i></p>
</blockquote>
<p>
</div><div class="vc_custom_heading_wrap "><div class="heading-text el-text" ></p>
<h4>Was passiert mit den Ergebnissen?</h4>
<p>
</div><div class="clear"></div></div><div class="uncode_text_column" ><p>Ein entscheidendes Stichwort ist hier die &#8220;Anschlussfähigkeit&#8221;. Die Übertragbarkeit der Ergebnisse in die Politik ist eines der wichtigsten Kriterien für den Erfolg eines Bürgerrats &#8211; darin sind sich alle Gäste einig. Die Frage, was am Ende mit den Ergebnissen passiert und welche Entscheidungsträger*innen die Ergebnisse berücksichtigen werden, muss Nierth zufolge von Anfang an in den Prozess integriert und transparent kommuniziert werden.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Adams sieht das genauso und wirbt mit Klarheit (&#8220;Die Entscheidung bleibt bei den Landesparlamenten, aber die Beratung durch die Bürger*innen ist wichtig&#8221;) und Zuspruch (&#8220;Es werden sicher eine Vielzahl an Vorschläge berücksichtigt oder sogar übernommen&#8221;) für das Vertrauen der Zivilgesellschaft in den anstehenden Beteiligungsprozess.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Zu dem Willen die Ergebnisse so gut es geht einfließen zu lassen, komme außerdem die Erfahrung über die Qualität der Ergebnisse. Vor einigen Jahren sei in Thüringen schon einmal ein Bürgergutachten zu einer Gebietsreform gemacht worden. Die Ergebnisse seien von der damaligen Landesregierung erst nicht richtig übernommen worden, dann sei es allerdings zwei Jahre später &#8220;genauso gekommen, wie die Bürger*innen es vorgeschlagen hatten&#8221;.</p>
</div><div class="vc_custom_heading_wrap "><div class="heading-text el-text" ></p>
<h4>Demokratischer Lernprozess mit Bürgerräten &amp; Co</h4>
<p>
</div><div class="clear"></div></div><div class="uncode_text_column" ><p>In Adams Ausführungen wird auch deutlich, dass am Ende auch von den Organisator*innen von Bürgerräten ein gewisses Maß an Offenheit und Vertrauen gefordert ist. Besonders wenn man ein solches Verfahren zum ersten Mal anwendet, liegt es in der Natur der Sache, dass vieles sich erst in der Praxis ergeben wird. So spricht Claudine Nierth aus langjähriger Beteiligungserfahrung davon, dass man gewisse Verfahren einfach ausprobieren muss und man &#8220;Demokratie stärkt, indem man sie ständig anwendet&#8221;.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Aus den Erfahrungen der beiden Bürgerräte zur Klima- und<a href="https://missionspubliques.org/launch-of-citizens-consultation-on-french-covid-19-vaccine-campaign/?lang=en"> Impfpolitik</a> in Frankreich bestätigt auch Antoine Vergne, dass wir uns aktuell in einem demokratischen Lernprozess befinden. So gab es heftige Debatten zwischen französischen Parlamentarier*innen, den Teilnehmer*innen der Bürgerräte und der Zivilgesellschaft darüber, ob die Ergebnisse jetzt in direkte Gesetze übertragen werden können oder nicht. Diese Auseinandersetzung sei von den Medien als Misserfolg der Bürgerräte beschrieben worden. Vergne aber ist überzeugt, es sei genau richtig gelaufen. Es zeige, dass wir aktuell viel lernen in Bezug auf Bürgerräte und darum ringen &#8220;wie sich dieses Instrument einfügt in die Demokratie&#8221;.</p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-0" data-row="script-row-unique-0" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-0"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-1"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p><strong>Hier geht’s zum Gespräch in voller Länge:</strong></p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-1" data-row="script-row-unique-1" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-1"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row has-bg need-focus style-color-xsdn-bg vc_custom_1637830768716 border-color-wvjs-color row-container" style="border-style: dashed;border-top-width: 1px ;border-right-width: 1px ;border-bottom-width: 1px ;border-left-width: 1px ;" id="row-unique-3"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_center column_parent col-lg-12 half-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column text-small" ></p>
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<p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-3" data-row="script-row-unique-3" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-3"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-4"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p><strong>Photo by:</strong> Photo by <a href="https://unsplash.com/@johnnyhammer?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText">João Marcelo Martins</a> on <a href="https://unsplash.com/?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText">Unsplash</a></p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-4" data-row="script-row-unique-4" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-4"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row styleptrl--cc-module has-bg need-focus style-color-gyho-bg limit-width boxed-row row-container" id="row-unique-6"><div class="row unequal col-no-gutter single-top-padding single-bottom-padding single-h-padding row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_left column_parent col-lg-4 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding  unradius-std" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p>Text: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC-BY-SA 3.0</a></p>
</div></div></div></div></div></div><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_right column_parent col-lg-8 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-159021" src="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png" alt="" width="300" height="52" srcset="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png 300w, https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1.png 305w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-6" data-row="script-row-unique-6" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-6"));</script></div></div></div>
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		<title>&#8220;Elektronische Patientenakte ist nicht datenschutzkonform&#8221;</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/politik-digital-live/patientenakten-talk-163098/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexa Schaegner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Aug 2020 11:37:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[politik-digital:live]]></category>
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</div><div class="uncode_text_column" ><p>Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat in den letzten 20 Monaten um die 20 Gesetze erlassen, die sich alle mit dem Thema Digitalisierung von Gesundheitsdaten beschäftigen. Im Speziellen geht es in den Gesetzen unter anderem um die Organisation einer <a href="https://digitales-gesundheitswesen.de/vom-stammdatenabgleich-zur-patientenakte-der-plan-zur-einfuehrung-der-ti-anwendungen-im-ueberblick/">Telematikinfrastruktu</a><a href="https://digitales-gesundheitswesen.de/vom-stammdatenabgleich-zur-patientenakte-der-plan-zur-einfuehrung-der-ti-anwendungen-im-ueberblick/">r</a> zum Datenaustausch zwischen Patient*innen, Ärzt*innen, Apotheken und Krankenhäusern. Es geht aber auch um den Schutz dieser Daten im Spannungsfeld zwischen der Weitergabe von Forschungsdaten zum medizinischen Fortschritt versus der ungebremsten Nutzung und Analyse von Daten in Big Data-Verfahren und die mögliche Schaffung des “gläsernen Patienten”. Die Diskussion dreht sich ebenso um die Themen It-Wirtschaft, Innovationsdruck auf Krankenkassen und Lobbyismus, um grundlegende Strukturveränderungen im deutschen Gesundheitswesen, um Be- und Entlastung von Arztpraxen, Krankenhäusern und Gesundheitsämtern sowie die Frage aller Fragen: Steht das Wohl der Patient*innen im Mittelpunkt der getroffenen Entscheidungen?</p>
<p>All diese Aspekte bekommen vor dem Hintergrund der Corona Krise noch einmal eine neue Dringlichkeit und Brisanz. Um die aktuelle Dynamik besser zu verstehen, haben wir im politik-digital:live Talk Expert*innen eingeladen, um einen Zugang zu diesem brisanten Thema zu ermöglichen. In einer Stunde haben der Informatiker tante, die Ärztin Dr. Silke Lüder und der Bundesdatenschutzbeauftragte Ulrich Kelber viele Fragen beantwortet und gleichzeitig neue aufgeworfen.</p>
</div><div class="vc_custom_heading_wrap "><div class="heading-text el-text" ><h2 class="h2" ><span>Gesetzesvorhaben im Realitätscheck</span></h2></div><div class="clear"></div></div><div class="uncode_text_column" ><p>Dr. Silke Lüder ist niedergelassene Ärztin in Hamburg und stellvertretende Vorsitzende der <a href="https://freie-aerzteschaft.de/">Freien Ärzteschaft</a> und beschäftigt sich seit über 15 Jahren mit der Digitalisierung von Patientendaten. Sie kennt jedes Gesetz, dass seit dem <a href="https://digitales-gesundheitswesen.de/chronik/">Libobay Skandal von 2001</a> verabschiedet wurde. Der Skandal bei dem Dutzende Menschen aufgrund von Wechselwirkungen zwischen Medikamenten starben, gilt als Geburtsstunde der elektronischen Gesundheitskarte.<br />
Fast 20 Jahre später hat Silke Lüder maßgeblich dazu beigetragen, eine Petition gegen die Einführung der <a href="https://digitales-gesundheitswesen.de/chronik/">Patientenakte (epA</a>) erfolgreich in den Petitionsausschuss des Bundestages zu bringen.</p>
<p>Lüder ist keine Gegnerin von Digitalisierung, im Gegenteil, sagt sie. Seit 1993 gibt es in ihrer eigenen Praxis keine Karteikarten mehr, sondern nur noch digitale Patientenakten. Die Daten werden allerdings nicht zentral irgendwo gespeichert, sondern liegen sicher auf dem Server der Praxis. Der Austausch mit anderen Ärzten läuft über verschlüsselte Emails.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p><em>„Ich meine sogar, dass die Digitalisierung im Gesundheitswesen, trotz der Behauptung, dass wir da ganz weit zurückhängen, schon relativ weit vorangeschritten ist</em>.”</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Was sie als Praktikerin an der epA und anderen Anwendungen rund um die Einführung der Telematikinfrastruktur kritisiert, beruht auf einer einfachen Kosten/Nutzen-Rechnung.<br />
So wie die Umsetzung aktuell geplant ist, sieht sie nicht nur ein großes Datenschutzproblem, sondern auch einen wahnsinnigen, zusätzlichen Zeitaufwand für die betroffenen Akteur*innen im Gesundheitswesen. Sie sieht eine Überforderung der Patient*innen, die weder die “Medizinsprache” sprechen noch allesamt in der Lage sind, ihre Gesundheitsdaten per Smartphone zu verwalten. Sie prognostiziert eine Überforderung des Systems, was wiederum eine Verschlechterung der allgemeinen Versorgungslage zur Folge hat.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ></p>
<blockquote>
<p><em>„Zeit und Vertrauen sind für mich die wichtigsten Kategorien bei der Behandlung von Patienten. Der Sinn von moderner Technik sollte immer sein, uns die Arbeit zu erleichtern, damit wir mehr Zeit für den einzelnen Menschen haben, der vor uns sitzt“</em></p>
<p>Dr. Silke Lüder</p>
</blockquote>
<p>
</div><div class="vc_custom_heading_wrap "><div class="heading-text el-text" ><h2 class="h2" ><span>Freiwilligkeit als Feigenblatt</span></h2></div><div class="clear"></div></div><div class="uncode_text_column" ><p>Auch Jürgen Geuter, alias <a href="http://tante.cc">tante</a> fragt sich, welchen Nutzen viele der digitalen Innovationen des Gesundheitswesens den betroffenen AkteurInnen bringt.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p><em>„Die verschlüsselte Kommunikation zwischen Arztpraxen und Laboren zum Beispiel ergibt völlig Sinn. Da ist mir sofort klar, was das Problem ist, was gelöst werden soll. An vielen anderen Stellen ist mir das nicht 100% klar.“</em></p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Der Autor und Informatiker beobachtet immer wieder, dass über technische Lösungen komplexe Entscheidungen auf Bürger*innen abgewälzt werden und die Politik sich ihrer Verantwortung entzieht. Gerade wenn es um ihre Gesundheit geht, hätten Menschen oft andere Probleme, als sich mit der sicheren Datenpflege in der Patientenakte zu kümmern.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Das oft zitierte Freiwilligkeitsprinzip von Datenweitergabe, das auch bei der elektronischen Patientenakte gilt, sieht er unter anderem deswegen kritisch.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ></p>
<blockquote>
<p><em>„Wenn jetzt aber was schief geht und jemand bekommt diese Daten in die Hand, haben sie das ja eingewilligt, jetzt sind die Leute selber schuld, wenn etwas passiert“</em></p>
<p>Jürgen &#8220;tante&#8221; Geuter</p>
</blockquote>
<p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Die Frage danach was “schief” gehen könnte, führt relativ schnell zur Rolle der überlasteten Krankenkassen, die sich in einer schwierigen “Doppelnutzungssituation” der ihnen vorliegenden Daten befinden, stellt tante fest.</p>
</div><div class="vc_custom_heading_wrap "><div class="heading-text el-text" ><h2 class="h2" ><span>In der Praxis nicht getrennt: Abrechnungs- und Medizindaten</span></h2></div><div class="clear"></div></div><div class="uncode_text_column" ><p>Ärzte übermitteln Daten an die Kassen zum Zwecke der Abrechnung von Behandlungen. Diese Daten allerdings beinhalten nicht nur reine Zahlenbeträge, sondern zeigen auch die Art der Behandlung und Diagnose an, die abgerechnet wurde. Ein Zweck, zu dem Krankenkassen diese Daten einsetzen, ist die Erstellung von “spezifischen Angeboten” für Patient*innen durch das Erstellen von Datenprofilen. Solche Angebote können zum Beispiel neue (digitale und analoge) Behandlungs- und Diagnosemöglichkeiten von Dritten sein, die an die medizinische Vorgeschichte der Patient*innen angepasst sind.<br />
Die Möglichkeit der Datenverarbeitung durch Krankenkassen zu diesem Zweck ist nun seit der Änderung eines Gesetzentwurfs im Patienten-Daten-Schutzgesetz (PDSG), das im Juli verabschiedet wurde und unter anderem die Einführung der epA regelt, auch ohne Einwilligung der Patient*innen möglich. Wie es zu dieser durchaus schwerwiegenden Änderung kam, hat TELEPOLIS ausführlich recherchiert und bewertet und kann <a href="https://www.heise.de/tp/features/ePA-Datengesetz-Sie-haben-den-Affen-uebersehen-4861122.html">hier</a> nachverfolgt werden.</p>
</div><div class="vc_custom_heading_wrap "><div class="heading-text el-text" ><h2 class="h2" ><span>Das grundlegende Dilemma: Medizinische Innovation versus Datenschutz</span></h2></div><div class="clear"></div></div><div class="uncode_text_column" ><p>An dieser Stelle zeigt sich der wahrscheinlich größte Interessenkonflikt in der Digitalisierung von Gesundheitsdaten: Die Hoffnung auf Verbesserung der medizinischen Versorgung durch Forschung und Innovation trifft auf die Möglichkeit der (gesundheitspolitischen und wirtschaftlichen) Steuerung von Menschen über Big Data.<br />
Dr. Silke Lüder berichtet beispielsweise von Anfragen des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen, ob Patient*innen von ihr „nicht bald mal wieder an ihren Arbeitsplatz zurückkehren können“. Das erkennbare Ziel solcher Anfragen sei den Bezug von Krankengeld zu reduzieren, sagt sie.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Wie also können wir garantieren, dass Profile von PatientInnen, die deren Krankheitsgeschichte im Detail abbilden zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung und nicht für andere Interessen eingesetzt werden?</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Ein Teil der Antwort liegt im Bereich der Datenschutzgrundverordnung und damit auf dem Schreibtisch von Ulrich Kelber. Als <a href="https://www.bfdi.bund.de/DE/Home/home_node.html">Bundesdatenschutzbeauftragter </a>ist er seit gut einem Jahr auch für die Einhaltung des Datenschutzes in der Gesundheitspolitik zuständig. Kelber ist überzeugt, dass “eine gute Analyse bestimmter Daten zu Innovationen in der Versorgung führen” kann.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ></p>
<blockquote>
<p><em>„Man kann Digitalisierung vorantreiben auch in Bereichen, wo es um sensiblen personenbezogene Daten geht, man muss nur sowohl Datenschutz als auch Datensicherheit by design, von Anfang an mitdenken und darum herum das Ganze bauen“</em></p>
<p>Ulrich Kelber</p>
</blockquote>
<p>
</div><div class="vc_custom_heading_wrap "><div class="heading-text el-text" ><h2 class="h2" ><span>Neueste Entwicklungen: PDSG verstößt gegen Datenschutz-Grundverordnung</span></h2></div><div class="clear"></div></div><div class="uncode_text_column" ><p>Dass das Patientendaten-Schutz-Gesetz allerdings nicht auf “Datenschutz by Design” fußt, deutet Kelber bereits im politik-digital Livetalk an und bestätigt dies bei der Bundespressekonferenz am Mittwoch:</p>
</div><div class="uncode_text_column" ></p>
<blockquote>
<p><em>&#8220;<a href="https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2020/08/19/datenschuetzer-warnen-krankenkassen-vor-elektronischer-patientenakte/chapter:2">Meine Behörde wird aufsichtsrechtliche Maßnahmen gegen die gesetzlichen Krankenkassen in meiner Zuständigkeit ergreifen müssen, wenn das PDSG in seiner derzeitigen Fassung umgesetzt werden sollte</a>.“</em></p>
</blockquote>
<p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Ein Kritikpunkt von Kelber ist das “alles oder nichts” Prinzip im Zugriffsmanagement, dass im ersten Anwendungsjahr entweder nur einen kompletten Zugriff auf die Daten ermöglicht oder gar keinen. Ebenso bemängelt Kelber, dass Versicherte ohne Smartphone oder Tablet keinen eigenständigen Einblick in ihre Akte nehmen können. Darüber hinaus sei auch der Identitätsnachweis der Nutzer*innen aus Datenschutzsicht nicht ausreichend sicher und entspreche ebenfalls nicht den Vorgaben der DSGVO.<br />
Der BfDI bereitet nun weitere Schritte vor und kündigt Warnungen und Weisungen an, wenn das PDSG an den kritisierten Stellen nicht nachgebessert wird.<br />
Wir werden weiter berichten.</p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-7" data-row="script-row-unique-7" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-7"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-8"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p><strong>Das Gespräch zum Nachverfolgen gibt es als Aufzeichnung auf YouTube:</strong></p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-8" data-row="script-row-unique-8" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-8"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-10"><div class="row no-top-padding no-bottom-padding single-h-padding limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="vc_row style-color-xsdn-bg vc_custom_1637830239283 border-color-wvjs-color row-internal row-container" style="border-style: dashed;border-top-width: 1px ;border-right-width: 1px ;border-bottom-width: 1px ;border-left-width: 1px ;"><div class="row single-top-padding single-bottom-padding single-h-padding row-child"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_center column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell single-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column text-small" ><p style="text-align: center;">Wenn Sie diesen Text lesen können, werden unsere externen Inhalte möglicherweise durch Ihre Datenschutzeinstellungen blockiert. Wenn Sie Ihre Einstellungen anzeigen oder ändern möchten, können Sie dies in den <a href="#" class="gdpr-preferences "> Datenschutzeinstellungen </a> tun.</p>
<p>
</div></div></div></div></div></div></div></div></div>
</div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-10" data-row="script-row-unique-10" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-10"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-11"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p><strong>Original Photo by:</strong> <a href="https://unsplash.com/@nci">NCI</a> on <a href="https://unsplash.com/photos/L8tWZT4CcVQ">Unsplash</a> edited</p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-11" data-row="script-row-unique-11" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-11"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row styleptrl--cc-module has-bg need-focus style-color-gyho-bg limit-width boxed-row row-container" id="row-unique-13"><div class="row unequal col-no-gutter single-top-padding single-bottom-padding single-h-padding row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_left column_parent col-lg-4 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding  unradius-std" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p>Text: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC-BY-SA 3.0</a></p>
</div></div></div></div></div></div><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_right column_parent col-lg-8 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-159021" src="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png" alt="" width="300" height="52" srcset="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png 300w, https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1.png 305w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-13" data-row="script-row-unique-13" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-13"));</script></div></div></div>
</div>]]></content:encoded>
					
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		<title>#3 Digitale Demokratie – Wie verändern sich Wahlen und Abstimmungen durch die Pandemie?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexa Schaegner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 May 2020 14:03:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[politik-digital:live]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Bürgerbeteiligung]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Wahlen]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-14"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column text-lead" ><p>Bundestagssitzungen im Live-Chat, digitale Parteitage und sogar komplette Online-Wahlen? Auch in Zeiten von Maskenpflicht und Mindestabstand werden auf verschiedenen politischen Ebenen Entscheidungen getroffen. Aktuell passiert das häufig über digitale Kanäle.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Dabei ist digitales Arbeiten und Kommunizieren für viele Menschen, auch für jene, die politischen Ämter bekleiden oder in der öffentlichen Verwaltung arbeiten, bisher kein Alltagszustand. Dazu kommt: Parlamentarische Alltagspraktiken wie die geheime Abstimmung im Plenum, den Ausschüssen oder in der Fraktionssitzung ist im Videochat nicht möglich, erfordert per Gesetz physische Präsenz. Auch für anstehende kommunale, landes- und bundesweite Wahlen und Beteiligungsprozesse sind in naher Zukunft Lösungen gefragt.</p>
<p>Braucht es hier schnelle Gesetzesänderungen? Werden wir in Zukunft per Brief oder online wählen können und müssen? Wie verändert sich langfristig unser Beteiligungsverhalten?</p>
<p>Über diese und weitere Fragen möchten wir mit unseren Gästen diskutieren.</p>
<p><a class="aioseop-link external" href="https://twitter.com/anked?s=20" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Anke Domscheit-Berg</a> ist Bundestagsabgeordnete der Linken im Bundestag und wird als Praxisexpertin ihre digitalen Erfahrungen aus dem Bundestag schildern.</p>
<p><a class="aioseop-link external" href="https://twitter.com/drbieber?s=20" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Prof. Dr. Christoph Bieber</a> ist Inhaber der Welker-Stiftungsprofessur Ethik in Politikmanagement und Gesellschaft an der NRW School of Governance, Universität Duisburg-Essen. Für ihn ist die Art, wie Parteien in der jetzigen Zeit Wahlkampf führen, bereits ein politisches Statement.</p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-14" data-row="script-row-unique-14" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-14"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-15"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="vc_row vc_custom_1588153638474 border-accent-color row-internal row-container" style="border-style: solid;border-left-width: 8px ;"><div class="row row-child"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_child col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light" ><div class="uncoltable"><div class="uncell single-block-padding style-color-xsdn-bg" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ></p>
<h4>Sehen Sie hier:<strong><br />
</strong></h4>
<p>Am 19. Mai ab 17 Uhr können Sie <a class="aioseop-link external" href="https://youtu.be/B68McC8auMI" target="_blank" rel="noopener noreferrer">live auf YouTube</a> dabei sein und sich in die Diskussion einschalten.</p>
</div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-15" data-row="script-row-unique-15" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-15"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-16"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="vc_custom_heading_wrap "><div class="heading-text el-text" ><h4 class="h4" ><span><strong>Wir freuen uns auf folgende Gäste:</strong></span></h4></div><div class="clear"></div></div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-16" data-row="script-row-unique-16" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-16"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-17"><div class="row single-top-padding no-bottom-padding single-h-padding limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-middle pos-left align_left column_parent col-lg-2 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode-single-media  text-left"><div class="single-wrapper" style="max-width: 100%;"><div class="tmb tmb-light  img-circle tmb-bordered tmb-img-ratio tmb-media-first tmb-media-last tmb-content-overlay tmb-no-bg"><div class="t-inside"><div class="t-entry-visual"><div class="t-entry-visual-tc"><div class="uncode-single-media-wrapper img-circle img-thumbnail"><div class="dummy" style="padding-top: 100%;"></div><img decoding="async" class="wp-image-161723" src="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/06/IMG_0663-scaled-uai-1920x1920.jpeg" width="1920" height="1920" alt=""></div>
					</div>
				</div></div></div></div></div></div></div></div></div></div><div class="wpb_column pos-middle pos-left align_left column_parent col-lg-10 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p><strong>Steffen Wenzel (Moderation)</strong></p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-17" data-row="script-row-unique-17" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-17"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-18"><div class="row single-top-padding no-bottom-padding single-h-padding limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-middle pos-left align_left column_parent col-lg-2 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode-single-media  text-left"><div class="single-wrapper" style="max-width: 100%;"><div class="tmb tmb-light  img-circle tmb-bordered tmb-img-ratio tmb-media-first tmb-media-last tmb-content-overlay tmb-no-bg"><div class="t-inside"><div class="t-entry-visual"><div class="t-entry-visual-tc"><div class="uncode-single-media-wrapper img-circle img-thumbnail"><div class="dummy" style="padding-top: 100%;"></div><img decoding="async" class="wp-image-159043" src="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/domscheit_berg_anke_gross-uai-568x568.jpg" width="568" height="568" alt=""></div>
					</div>
				</div></div></div></div></div></div></div></div></div></div><div class="wpb_column pos-middle pos-left align_left column_parent col-lg-10 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p><strong>Anke Domscheit-Berg | Die Linke</strong><br />
Publizistin</p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-18" data-row="script-row-unique-18" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-18"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-19"><div class="row single-top-padding no-bottom-padding single-h-padding limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-middle pos-left align_left column_parent col-lg-2 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode-single-media  text-left"><div class="single-wrapper" style="max-width: 100%;"><div class="tmb tmb-light  img-circle tmb-bordered tmb-media-first tmb-media-last tmb-content-overlay tmb-no-bg"><div class="t-inside"><div class="t-entry-visual"><div class="t-entry-visual-tc"><div class="uncode-single-media-wrapper img-circle img-thumbnail"><img decoding="async" class="wp-image-159044" src="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/Bieber_Webseite-7682869.jpg" width="250" height="250" alt="" srcset="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/Bieber_Webseite-7682869.jpg 250w, https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/Bieber_Webseite-7682869-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 250px) 100vw, 250px" /></div>
					</div>
				</div></div></div></div></div></div></div></div></div></div><div class="wpb_column pos-middle pos-left align_left column_parent col-lg-10 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p><strong>Prof. Dr. Christoph Bieber</strong></p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-19" data-row="script-row-unique-19" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-19"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-21"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="empty-space empty-half" ><span class="empty-space-inner"></span></div>
</div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-21" data-row="script-row-unique-21" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-21"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-22"><div class="row unequal col-no-gutter no-top-padding no-bottom-padding single-h-padding limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell single-block-padding style-color-xsdn-bg has-bg unshadow-xs unradius-std" ><div class="uncont" ><div class="vc_row row-internal row-container"><div class="row unequal row-child"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_child col-lg-10 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light" ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><h3 style="text-align: left;"><strong>politik-digital:live – Das Talkformat </strong></h3>
<p>Seit der Gründung von politik-digital setzen wir uns dafür ein das politische Geschehen transparenter und verständlicher zu machen, werben für Beteiligung und aktive Teilhabe. Damit wir diese Ziele weiterhin verfolgen können und öffentlicher Diskurs auch weiterhin stattfinden kann, haben wir das politik-digital:live ins Leben gerufen. Unser digitales Diskussionsforum.</p>
<p>Durch den Ausbruch der Pandemie muss vieles schlagartig anders organisiert werden – oft digital. Digitale Transformation in fast forward. Für das menschlichen Zusammenleben in all seinen Facetten hat dies enorme Folgen. In unseren Talkformat politik-digital:live wollen wir diese beleuchten.</p>
<p>Per Videochat laden wir DiskutantInnen aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen ein, um durch deren Expertise Probleme zu erörtern und durch praxisnahe Erfahrungsberichte konstruktive Lösungsansätze zu fördern.</p>
<p>In unseren bisherigen Talks haben wir ein erstes Resümee über das Homeschooling gezogen, die potenzielle Einführung einer Corona-App diskutiert und die Auswirkungen von COVID-19 auf demokratische Partizipation besprochen. Dafür durften wir u.a. Marina Weisband, Saskia Esken und Anke Domscheit-Berg als Gäste begrüßen.</p>
</div></div></div></div></div></div><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left align_center_tablet align_center_mobile column_child col-lg-2 mobile-hidden single-internal-gutter"><div class="uncol style-light shift_y_neg_double shift_y_fixed" ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode-single-media  text-center"><div class="single-wrapper" style="max-width: 40px;"><div class="tmb tmb-light  tmb-media-first tmb-media-last tmb-content-overlay tmb-no-bg"><div class="t-inside"><div class="t-entry-visual"><div class="t-entry-visual-tc"><div class="uncode-single-media-wrapper"><div class="fluid-svg"><span id="icon-142639" style="width:100%" class="icon-media"><img decoding="async" src="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/06/icon-exclamationmark.svg" alt=""></span></div></div>
					</div>
				</div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-22" data-row="script-row-unique-22" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-22"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-23"><div class="row double-top-padding single-bottom-padding single-h-padding limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p><strong>Fotos Unsplash:</strong> <a href="https://unsplash.com/photos/iar-afB0QQw" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Markus Spiske</a> und <a href="https://unsplash.com/photos/T9CXBZLUvic" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Element5 Digital</a></p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-23" data-row="script-row-unique-23" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-23"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row styleptrl--cc-module has-bg need-focus style-color-gyho-bg limit-width boxed-row row-container" id="row-unique-25"><div class="row unequal col-no-gutter single-top-padding single-bottom-padding single-h-padding row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_left column_parent col-lg-4 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding  unradius-std" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p>Text: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC-BY-SA 3.0</a></p>
</div></div></div></div></div></div><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_right column_parent col-lg-8 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-159021" src="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png" alt="" width="300" height="52" srcset="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png 300w, https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1.png 305w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-25" data-row="script-row-unique-25" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-25"));</script></div></div></div>
</div>]]></content:encoded>
					
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		<title>digital demokratisch dabei</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexa Schaegner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 May 2020 13:49:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Verband]]></category>
		<category><![CDATA[Beteiligung]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-26"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column text-lead" ></p>
<h3>Sportjugend Hessen und politik-digital starten Digitalisierung von Kommunikation &amp; Beteiligung</h3>
<p>Die Sportjugend Hessen ist der größte Jugendverband im Bundesland. Mit der Initiative „digital demokratisch dabei” macht sie sich gemeinsam mit politik-digital e.V. auf den Weg, um durch den Ausbau digitaler Kommunikations- und Beteiligungsstrukturen mehr „Zusammenhalt durch Teilhabe” innerhalb seiner Strukturen zu ermöglichen.</p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-26" data-row="script-row-unique-26" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-26"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-27"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p>Die Sportjugend Hessen erreicht mit ihren Angeboten über 800.000 Kinder, Jugendliche und junge Menschen in Hessen. Das von der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) getragene Förderprogramm ermöglicht dem Jugendverband in einem fünfjährigen Entwicklungsprozess, neue, digitale Strukturen zu etablieren und analoge Prozesse zu begleiten. Es gilt, die innverbandliche Beteiligung nachhaltig zu fördern und die verbandsübergreifende Kommunikation zu stärken, z. B. mit neuen Tools für Verbandstreffen bzw. Diskussionen und Abstimmungen. Die gemeinnützige Organisation politik-digital e.V. wird die Sportjugend Hessen in ihrem Vorhaben unterstützen und beraten.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ></p>
<h3>digital</h3>
<p>Bei Digitalisierung handelt es sich für die Sportjugend Hessen nicht nur um einen technischen Anpassungsprozess an digitale Medien und Infrastrukturen, sondern vor allem um einen Wandel der Kommunikations- und Arbeitskultur. Im Projekt sollen Strukturen erarbeitet, erprobt und etabliert werden, die den Anforderungen eines modernen Sport- und Jugendverbands gerecht werden.</p>
<h3>demokratisch</h3>
<p>Die Beteiligung junger Menschen sowie deren Engagement soll langfristig erhöht werden, indem sie über neue Wege in Diskussions- und Entscheidungsprozesse einbezogen werden. Im Modellprojekt werden die bisherigen Beteiligungsstrukturen gestärkt und neue digitale Möglichkeiten etabliert, um die verschiedenen demokratischen Gremien und Mitgliedsorganisationen effektiver miteinander zu vernetzen.</p>
<p>Gleichzeitig werden junge Menschen in der Nutzung sozialer Netzwerke geschult und erhalten entsprechende Medienkompetenzen. Damit entstehen weitere öffentliche Räume für den politischen Diskurs.</p>
<h3>dabei</h3>
<p>Digital vernetzte Kommunikation und Partizipation in einem Verband mit einer hohen Zahl an Ehrenamtlichen zu organisieren, ist eine komplexe Aufgabe. Hinzu kommt die Einbeziehung derjenigen, die in ländlichen bzw. strukturschwachen Regionen Hessens leben und sich dort engagieren. Daraus ergibt sich eines der wichtigsten Ziele des Projekts: die Stärkung der innerverbandlichen Kommunikationsstrukturen unter der Voraussetzung der Inklusion aller Akteur*innen.</p>
<h3>Über die Sportjugend Hessen</h3>
<p>Die Sportjugend Hessen im Landessportbund Hessen e.V. ist der größte Jugendverband im Bundesland. Sie vertritt die Interessen von jungen Menschen im Sport, in der Gesellschaft und gegenüber der Politik. Sie qualifiziert für die Jugendarbeit im Sport durch Aus- und Fortbildungen, unterstützt die Sportvereine und fördert die außerschulische Jugendbildung und Internationale Jugendarbeit. Sie setzt sich mit vielfältigen Programmen aktiv für die Integration im und durch den Sport ein. Darüber hinaus bietet sie für junge Menschen zahlreiche Sport- und Jugendreisen zu attraktiven Zielen im In- und Ausland.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p><strong>Bild:</strong> <a class="external" href="https://pixabay.com/de/users/geralt-9301/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=2786261">Gerd Altmann</a> auf <a class="external" href="https://pixabay.com/de/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=2786261">Pixabay</a></p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-27" data-row="script-row-unique-27" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-27"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row styleptrl--cc-module has-bg need-focus style-color-gyho-bg limit-width boxed-row row-container" id="row-unique-29"><div class="row unequal col-no-gutter single-top-padding single-bottom-padding single-h-padding row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_left column_parent col-lg-4 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding  unradius-std" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p>Text: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC-BY-SA 3.0</a></p>
</div></div></div></div></div></div><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_right column_parent col-lg-8 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-159021" src="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png" alt="" width="300" height="52" srcset="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png 300w, https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1.png 305w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-29" data-row="script-row-unique-29" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-29"));</script></div></div></div>
</div>]]></content:encoded>
					
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		<title>#2 Risikobewertung Corona-App(s)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexa Schaegner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Apr 2020 16:23:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[politik-digital:live]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-30"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column text-lead" ></p>
<h3>Risikobewertung Corona-App(s) – Anwendung &amp; Nutzen in der Pandemie</h3>
<p>Die Nutzung von Contact-Apps (wie das aktuell diskutierte Pepp-PT-Modell) zur Kontaktverfolgung von möglichen Covid-19-Infizierten wird aktuell überwiegend in Zusammenhang mit technischen und datenschutzrechtlichen Fragen diskutiert. Folgt man einem Großteil der medialen Berichterstattung, scheint über die Notwendigkeit und Wirksamkeit dieser Maßnahme ein politischer und zivilgesellschaftlicher Konsens zu herrschen. Eine kritische, öffentliche Debatte darüber findet kaum statt.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>In dem Talk <strong>“Risikobewertung Corona-App(s)”</strong> möchten wir daher konkrete Anwendungsszenarien diskutieren und uns auch politischen und sozialen Fragen widmen.</p>
<p>Wir freuen uns sehr <a href="https://twitter.com/EskenSaskia" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Saskia Esken</a> (Vorsitzende der SPD), <a href="https://twitter.com/tante" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Jürgen “tante” Geuter</a> (Autor und Informatiker) und <a href="https://twitter.com/elawprof" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Prof. Dr. Dirk Heckmann</a> (Direktor am bidt, Lehrstuhl für Recht und Sicherheit der Digitalisierung an der TU München) als Gäste begrüßen zu dürfen.</p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-30" data-row="script-row-unique-30" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-30"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-31"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="vc_row vc_custom_1588153638474 border-accent-color row-internal row-container" style="border-style: solid;border-left-width: 8px ;"><div class="row row-child"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_child col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light" ><div class="uncoltable"><div class="uncell single-block-padding style-color-xsdn-bg" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ></p>
<h4>Sehen Sie hier:<strong><br />
</strong></h4>
<p>Am 16. April ab 14 Uhr können Sie <a class="external" href="https://youtu.be/nWD1HxNm3UU" target="_blank" rel="noopener noreferrer">live auf YouTube</a> dabei sein und sich in die Diskussion einschalten.</p>
</div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-31" data-row="script-row-unique-31" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-31"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-32"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="vc_custom_heading_wrap "><div class="heading-text el-text" ><h4 class="h4" ><span><strong>Wir freuen uns auf folgende Gäste:</strong></span></h4></div><div class="clear"></div></div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-32" data-row="script-row-unique-32" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-32"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-33"><div class="row single-top-padding no-bottom-padding single-h-padding limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-middle pos-left align_left column_parent col-lg-2 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode-single-media  text-left"><div class="single-wrapper" style="max-width: 100%;"><div class="tmb tmb-light  img-circle tmb-bordered tmb-img-ratio tmb-media-first tmb-media-last tmb-content-overlay tmb-no-bg"><div class="t-inside"><div class="t-entry-visual"><div class="t-entry-visual-tc"><div class="uncode-single-media-wrapper img-circle img-thumbnail"><div class="dummy" style="padding-top: 100%;"></div><img decoding="async" class="wp-image-158206" src="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/04/640x640Marina-Weisband-630x630-1.jpg" width="630" height="630" alt="" srcset="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/04/640x640Marina-Weisband-630x630-1.jpg 630w, https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/04/640x640Marina-Weisband-630x630-1-300x300.jpg 300w, https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/04/640x640Marina-Weisband-630x630-1-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 630px) 100vw, 630px" /></div>
					</div>
				</div></div></div></div></div></div></div></div></div></div><div class="wpb_column pos-middle pos-left align_left column_parent col-lg-10 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p><strong>Marina Weisband (Moderation)</strong><br />
Projektleiterin “aula”</p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-33" data-row="script-row-unique-33" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-33"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-34"><div class="row single-top-padding no-bottom-padding single-h-padding limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-middle pos-left align_left column_parent col-lg-2 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode-single-media  text-left"><div class="single-wrapper" style="max-width: 100%;"><div class="tmb tmb-light  img-circle tmb-bordered tmb-img-ratio tmb-media-first tmb-media-last tmb-content-overlay tmb-no-bg"><div class="t-inside"><div class="t-entry-visual"><div class="t-entry-visual-tc"><div class="uncode-single-media-wrapper img-circle img-thumbnail"><div class="dummy" style="padding-top: 100%;"></div><img decoding="async" class="wp-image-158945" src="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/Saskia-Esken_200x200.jpg" width="200" height="200" alt="" srcset="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/Saskia-Esken_200x200.jpg 200w, https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/Saskia-Esken_200x200-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" /></div>
					</div>
				</div></div></div></div></div></div></div></div></div></div><div class="wpb_column pos-middle pos-left align_left column_parent col-lg-10 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p><strong>Saskia Esken | Vorsitzende der SPD</strong><br />
Ausschuss Digitale Agenda<br />
Enquete-Komission Künstliche Inteligenz</p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-34" data-row="script-row-unique-34" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-34"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-35"><div class="row single-top-padding no-bottom-padding single-h-padding limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-middle pos-left align_left column_parent col-lg-2 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode-single-media  text-left"><div class="single-wrapper" style="max-width: 100%;"><div class="tmb tmb-light  img-circle tmb-bordered tmb-media-first tmb-media-last tmb-content-overlay tmb-no-bg"><div class="t-inside"><div class="t-entry-visual"><div class="t-entry-visual-tc"><div class="uncode-single-media-wrapper img-circle img-thumbnail"><img decoding="async" class="wp-image-158950" src="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/Prof-Dr-Dirk-Heckmann_400x400.png" width="400" height="400" alt="" srcset="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/Prof-Dr-Dirk-Heckmann_400x400.png 400w, https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/Prof-Dr-Dirk-Heckmann_400x400-300x300.png 300w, https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/Prof-Dr-Dirk-Heckmann_400x400-150x150.png 150w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></div>
					</div>
				</div></div></div></div></div></div></div></div></div></div><div class="wpb_column pos-middle pos-left align_left column_parent col-lg-10 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p><strong>Prof. Dr. Dirk Heckmann</strong><br />
Direktor: Bayerische Forschungsinstitut für Digitale Transformation<br />
Lehrstuhl: Recht und Sicherheit der Digitalisierung / TU München</p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-35" data-row="script-row-unique-35" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-35"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-36"><div class="row single-top-padding single-bottom-padding single-h-padding limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-middle pos-left align_left column_parent col-lg-2 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode-single-media  text-left"><div class="single-wrapper" style="max-width: 100%;"><div class="tmb tmb-light  img-circle tmb-bordered tmb-img-ratio tmb-media-first tmb-media-last tmb-content-overlay tmb-no-bg"><div class="t-inside"><div class="t-entry-visual"><div class="t-entry-visual-tc"><div class="uncode-single-media-wrapper img-circle img-thumbnail"><div class="dummy" style="padding-top: 100%;"></div><img decoding="async" class="wp-image-158952" src="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/Portrait-Tante_400x400.jpg" width="400" height="400" alt="" srcset="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/Portrait-Tante_400x400.jpg 400w, https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/Portrait-Tante_400x400-300x300.jpg 300w, https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/Portrait-Tante_400x400-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></div>
					</div>
				</div></div></div></div></div></div></div></div></div></div><div class="wpb_column pos-middle pos-left align_left column_parent col-lg-10 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p><strong>tante | Autor / Informatiker</strong></p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-36" data-row="script-row-unique-36" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-36"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-37"><div class="row double-top-padding single-bottom-padding single-h-padding limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ></p>
<h3>Das Format</h3>
<p>Seit über 20 informiert politik digital über Zusammenhänge und Hintergründe rund um das Thema Internet und Politik.</p>
<p>Mit Projekten wie “aula Schule gemeinsam gestalten” hat sich unsere inhaltliche Expertise in den letzten Jahren auf politische Bildung und Bildung im digitalen Zeitalter ausgeweitet.</p>
<p>Wie der Rest der Welt befinden auch wir uns aktuell in einer Transformationsphase und möchten diese Zeit nutzen, um uns und unsere Formate weiterzuentwickeln. Dazu gehört nicht nur, unsere inhaltlich Perspektive auf aktuelle gesellschaftliche Debatten und Transformationsprozesse auszuweiten, sondern auch neue Formate auszuprobieren.</p>
<p>So haben wir am 23. März die <strong>Debate Academy</strong> mit Unterstützung von YouTube eröffnet, in der wir u.a. untersuchen wollen, wie sich digitale Technologien konstruktiver für den demokratischen Austausch miteinander nutzen lassen.</p>
<p>Das Talk Format <strong>politik digital: live</strong> setzt verstärkt auf Informationen aus erster Hand. Ob per Video oder Podcast – wir greifen aktuelle gesellschaftliche Fragestellungen auf und sprechen dazu mit den Menschen, die direkt betroffen sind.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p><strong>Original Photo by:</strong> <a class="external" href="https://unsplash.com/photos/h7a6g0ua6LM" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CoinView App</a> on <a class="external" href="https://unsplash.com/s/photos/anxious?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Unsplash</a></p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-37" data-row="script-row-unique-37" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-37"));</script></div></div></div>
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		<title>#1 politik-digital:live</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexa Schaegner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Apr 2020 08:48:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[politik-digital:live]]></category>
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					<description><![CDATA[<span class="magic-quote">"Ich muss davor warnen einen Haufen neuer Tools einzuführen"</span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-38"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column text-lead" ></p>
<h3>Schule im Ausnahmezustand – wie läuft das Lernen und Lehren @home?</h3>
<p>Die deutsche Bildungslandschaft steht Kopf. Seit dem 16. März sind deutschlandweit die Schulen geschlossen. Seitdem lernen Schüler*innen von zuhause, Lehrer*innen unterrichten über Telefon und digitale Tools – so die Theorie. Die Wirklichkeit bewegt sich irgendwo zwischen dem kreativen Potential der neuen, selbstständigen Lernsettings und der völligen Überforderung durch lückenhafte Strukturen wie unzuverlässiges Internet, mangelnde Erfahrung &amp; Fähigkeiten und ungünstige Homeoffice-Situationen.</p>
<p>
</div><div class="uncode_text_column" ></p>
<p>In unserem ersten politik-digital:live Bildungs-Talk ziehen wir mit betroffenen Akteur*innen aus der deutschen Schul- und Bildungslandschaft ein erstes Fazit aus der gegenwärtigen Situation. Was funktioniert bereits gut? Was ist besonders problematisch? Und vor allem: Wie kann und soll es nach der Krise weitergehen?</p>
<p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-38" data-row="script-row-unique-38" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-38"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-39"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="vc_row vc_custom_1588153638474 border-accent-color row-internal row-container" style="border-style: solid;border-left-width: 8px ;"><div class="row row-child"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_child col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light" ><div class="uncoltable"><div class="uncell single-block-padding style-color-xsdn-bg" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ></p>
<h4>Lesen Sie hier:<strong><br />
</strong></h4>
<p>Am 08. April ab 17 Uhr können Sie <a class="external" href="https://youtu.be/9-I4kQWLzoE">live auf YouTube</a> dabei sein und mitdiskutieren.</p>
</div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-39" data-row="script-row-unique-39" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-39"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-40"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="vc_custom_heading_wrap "><div class="heading-text el-text" ><h4 class="h4" ><span><strong>Wir freuen uns auf folgende Gäste:</strong></span></h4></div><div class="clear"></div></div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-40" data-row="script-row-unique-40" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-40"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-41"><div class="row single-top-padding no-bottom-padding single-h-padding limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-middle pos-left align_left column_parent col-lg-2 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode-single-media  text-left"><div class="single-wrapper" style="max-width: 100%;"><div class="tmb tmb-light  img-circle tmb-bordered tmb-img-ratio tmb-media-first tmb-media-last tmb-content-overlay tmb-no-bg"><div class="t-inside"><div class="t-entry-visual"><div class="t-entry-visual-tc"><div class="uncode-single-media-wrapper img-circle img-thumbnail"><div class="dummy" style="padding-top: 100%;"></div><img decoding="async" class="wp-image-158189" src="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/04/Dejan-Mihajlovic-uai-470x470.jpg" width="470" height="470" alt=""></div>
					</div>
				</div></div></div></div></div></div></div></div></div></div><div class="wpb_column pos-middle pos-left align_left column_parent col-lg-10 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p><strong>Dejan Mihajlovic | Lehrer</strong><br />
Pestalozzi Realschule Freiburg<br />
Vorstandsmitglied D64 Zentrum für Digitalen Forschritt</p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-41" data-row="script-row-unique-41" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-41"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-42"><div class="row single-top-padding no-bottom-padding single-h-padding limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-middle pos-left align_left column_parent col-lg-2 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode-single-media  text-left"><div class="single-wrapper" style="max-width: 100%;"><div class="tmb tmb-light  img-circle tmb-bordered tmb-media-first tmb-media-last tmb-content-overlay tmb-no-bg"><div class="t-inside"><div class="t-entry-visual"><div class="t-entry-visual-tc"><div class="uncode-single-media-wrapper img-circle img-thumbnail"><img decoding="async" class="wp-image-158195" src="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/04/640x640-Christian-Dimter-630x630-1.jpg" width="630" height="630" alt="" srcset="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/04/640x640-Christian-Dimter-630x630-1.jpg 630w, https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/04/640x640-Christian-Dimter-630x630-1-300x300.jpg 300w, https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/04/640x640-Christian-Dimter-630x630-1-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 630px) 100vw, 630px" /></div>
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				</div></div></div></div></div></div></div></div></div></div><div class="wpb_column pos-middle pos-left align_left column_parent col-lg-10 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p><strong>Christian Dimter | Lehrer</strong><br />
Justus-Liebig-Schule Darmstadt</p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-42" data-row="script-row-unique-42" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-42"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-43"><div class="row single-top-padding no-bottom-padding single-h-padding limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-middle pos-left align_left column_parent col-lg-2 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode-single-media  text-left"><div class="single-wrapper" style="max-width: 100%;"><div class="tmb tmb-light  img-circle tmb-bordered tmb-img-ratio tmb-media-first tmb-media-last tmb-content-overlay tmb-no-bg"><div class="t-inside"><div class="t-entry-visual"><div class="t-entry-visual-tc"><div class="uncode-single-media-wrapper img-circle img-thumbnail"><div class="dummy" style="padding-top: 100%;"></div><img decoding="async" class="wp-image-158201" src="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/04/470x640-Lilly-Te%C3%9Fmer-uai-469x469.jpg" width="469" height="469" alt=""></div>
					</div>
				</div></div></div></div></div></div></div></div></div></div><div class="wpb_column pos-middle pos-left align_left column_parent col-lg-10 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p><strong>Lilly Teßmer | Schülerin</strong><br />
Herdeschule Gießen<br />
Abiturjahrgang 2021</p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-43" data-row="script-row-unique-43" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-43"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-44"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-middle pos-left align_left column_parent col-lg-2 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode-single-media  text-left"><div class="single-wrapper" style="max-width: 100%;"><div class="tmb tmb-light  img-circle tmb-bordered tmb-img-ratio tmb-media-first tmb-media-last tmb-content-overlay tmb-no-bg"><div class="t-inside"><div class="t-entry-visual"><div class="t-entry-visual-tc"><div class="uncode-single-media-wrapper img-circle img-thumbnail"><div class="dummy" style="padding-top: 100%;"></div><img decoding="async" class="wp-image-158206" src="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/04/640x640Marina-Weisband-630x630-1.jpg" width="630" height="630" alt="" srcset="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/04/640x640Marina-Weisband-630x630-1.jpg 630w, https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/04/640x640Marina-Weisband-630x630-1-300x300.jpg 300w, https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/04/640x640Marina-Weisband-630x630-1-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 630px) 100vw, 630px" /></div>
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				</div></div></div></div></div></div></div></div></div></div><div class="wpb_column pos-middle pos-left align_left column_parent col-lg-10 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p><strong>Marina Weisband</strong><br />
Projektleiterin “aula”</p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-44" data-row="script-row-unique-44" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-44"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-46"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="empty-space empty-half" ><span class="empty-space-inner"></span></div>
</div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-46" data-row="script-row-unique-46" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-46"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-47"><div class="row unequal col-no-gutter no-top-padding no-bottom-padding single-h-padding limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell single-block-padding style-color-xsdn-bg has-bg unshadow-xs unradius-std" ><div class="uncont" ><div class="vc_row row-internal row-container"><div class="row unequal row-child"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_child col-lg-10 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light" ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><h3 style="text-align: left;"><strong>politik-digital:live – Das Talkformat </strong></h3>
<p>Seit der Gründung von politik-digital setzen wir uns dafür ein das politische Geschehen transparenter und verständlicher zu machen, werben für Beteiligung und aktive Teilhabe. Damit wir diese Ziele weiterhin verfolgen können und öffentlicher Diskurs auch weiterhin stattfinden kann, haben wir das politik-digital:live ins Leben gerufen. Unser digitales Diskussionsforum.</p>
<p>Durch den Ausbruch der Pandemie muss vieles schlagartig anders organisiert werden – oft digital. Digitale Transformation in fast forward. Für das menschlichen Zusammenleben in all seinen Facetten hat dies enorme Folgen. In unseren Talkformat politik-digital:live wollen wir diese beleuchten.</p>
<p>Per Videochat laden wir DiskutantInnen aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen ein, um durch deren Expertise Probleme zu erörtern und durch praxisnahe Erfahrungsberichte konstruktive Lösungsansätze zu fördern.</p>
<p>In unseren bisherigen Talks haben wir ein erstes Resümee über das Homeschooling gezogen, die potenzielle Einführung einer Corona-App diskutiert und die Auswirkungen von COVID-19 auf demokratische Partizipation besprochen. Dafür durften wir u.a. Marina Weisband, Saskia Esken und Anke Domscheit-Berg als Gäste begrüßen.</p>
</div></div></div></div></div></div><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left align_center_tablet align_center_mobile column_child col-lg-2 mobile-hidden single-internal-gutter"><div class="uncol style-light shift_y_neg_double shift_y_fixed" ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode-single-media  text-center"><div class="single-wrapper" style="max-width: 40px;"><div class="tmb tmb-light  tmb-media-first tmb-media-last tmb-content-overlay tmb-no-bg"><div class="t-inside"><div class="t-entry-visual"><div class="t-entry-visual-tc"><div class="uncode-single-media-wrapper"><div class="fluid-svg"><span id="icon-166303" style="width:100%" class="icon-media"><img decoding="async" src="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/06/icon-exclamationmark.svg" alt=""></span></div></div>
					</div>
				</div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-47" data-row="script-row-unique-47" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-47"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-48"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p><strong>Photo by:</strong> <a class="external" href="https://unsplash.com/photos/4E1JOFK55kc" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Annie Spratt</a> on <a class="external" href="https://unsplash.com/s/photos/anxious?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Unsplash</a></p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-48" data-row="script-row-unique-48" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-48"));</script></div></div></div>
</div>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Weltrettung per „Bürger*innenversammlung“ ?</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/netzstandpunkte/weltrettung-per-buergerinnenversammlung-pro-und-contra-157111/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexa Schaegner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Nov 2019 16:42:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Netzstandpunkte]]></category>
		<category><![CDATA[Fridays for Future]]></category>
		<category><![CDATA[BürgerInnenversammlung]]></category>
		<category><![CDATA[Partizipation]]></category>
		<category><![CDATA[Mitbestimmung]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerbeteiligung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://politik-digital.de/?p=157111</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-49"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="empty-space empty-single" ><span class="empty-space-inner"></span></div>
</div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-49" data-row="script-row-unique-49" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-49"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row vc_custom_1585489283088 limit-width row-container" style="margin-bottom: 36px ;" id="row-unique-50"><div class="row single-top-padding single-bottom-padding single-h-padding row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="vc_row row-internal row-container"><div class="row row-child"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_child col-lg-8 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light shift_y_neg_single" ><div class="uncoltable"><div class="uncell single-block-padding style-color-662086-bg" ><div class="uncont" ><div class="uncode-single-media styleptrl--quote--top text-left"><div class="single-wrapper" style="max-width: 100%;"><div class="tmb tmb-light  tmb-img-ratio tmb-media-first tmb-media-last tmb-content-overlay tmb-no-bg"><div class="t-inside"><div class="t-entry-visual"><div class="t-entry-visual-tc"><div class="uncode-single-media-wrapper"><div class="fluid-svg"><span id="icon-556327" style="width:62px" class="icon-media"><img decoding="async" src="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2019/11/icon-quotes-99.svg" alt=""></span></div></div>
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				</div></div></div></div></div><div class="vc_custom_heading_wrap "><div class="heading-text el-text" ><h4 class="h4 font-weight-600" ><span>Pro-Standpunkt Tom Mittelbach</span></h4></div><div class="clear"></div></div><div class="uncode_text_column" ><p>Wir sind immer sehr gut darin uns zu empören über dies und über das. Die links zu verortenden Demokrat*innen und inzwischen auch die Demokrat*innen der Mitte stehen sich zuweilen sehr gerne selbst im Weg. Am Ende verhindern all die kritischen Demokrat*innen einfach nur Aktionen und Bewegungen, anstatt sie zu fördern.</p>
<p>Dass die lokalen demokratischen Strukturen wichtiger sind, steht außer Frage. Sie sind der Garant für das gelingende Miteinander, der Sozialraum ist Teilhabe- und Mitgestaltungsmöglichkeit. Dass die Teilnahme an Wahlen oder die Partizipation an lokalen Strukturen nichts kosten darf, ist unumstößlich und nicht verhandelbar. Doch darum geht es doch beim Event in Berlin gar nicht.</p>
<p>Da werden in der Diskussion mal wieder Äpfel mit Birnen verglichen.</p>
<p>Dass Einzelne einer Bewegung einen großen Event auf die Beine stellen wollen, dafür eine solide Finanzierung brauchen und diese nach guten Gepflogenheiten des solidarischen Denkens über Crowdfunding im Internet stemmen möchten, ist ein Paradebeispiel für Engagement.</p>
<p>Es ist mitnichten der Ausschluss Einzelner durch die Tatsache, dass ein Ticket für die Veranstaltung (die anteilige Miete) Geld kostet. Fast 30 €, soviel wie Mittdreißiger an einem Abend in der Bar auf den Kopf hauen bevor es Mitternacht ist, wow. Das ist knapp gerechnet. Was würdet ihr denn tun, die Solikasse aufstellen? Den Event an einen Hauptsponsor verkaufen?</p>
<p>Okay, das Werbevideo ist ironisch („So billig war die Weltrettung noch nie!“).</p>
<p>Nach Berlin kommt mal so eben auch nicht jeder, aber zur Hölle nochmal wir waren früher auch auf Demos und uns hat auch keiner die Fahrt und das Drumherum gezahlt. Wir haben es trotzdem getan, weil wir davon überzeugt waren, was wir getan haben.</p>
<p>Im Ernst. Man ist aufgerufen, im Vorfeld mit zu organisieren und zu planen, man kann sich auch ohne zu zahlen einbringen. Eine Petition ist eine Online-Sache, ich kann also von überall auf der Welt teilnehmen. Wie die Organisator*innen selbst schreiben, mieten 90.000 Bürger*innen das Stadion und genau das ist die richtige Sichtweise.</p>
<p>Eine Gruppe Bürger*innen engagiert sich im Sinne unserer Demokratie und das hat unser aller Unterstützung verdient. Wenn sich in diesen unruhigen Zeiten Menschen auf den Weg machen für Politik und die Demokratie zu begeistern, dann muss das zumindest auf wohlwollendes Schweigen und nicht auf derart laute Kritik treffen.</p>
<p>Es sei unökologisch, dass sich 90.000 Menschen zentral in Berlin treffen, es sei neoliberal und würde die Armen ausschließen. Und das alles an einer Stelle, an der damals dem Führer zugejubelt wurde. Auf einmal müsse man Eintritt für die Demokratie zahlen, so nur ein paar eurer völlig unpassenden Argumente.</p>
<p>5 € in die Totschlagargumentkasse. So schaffen wir Demokrat*innen es ganz prima, uns selbst ein Bein zu stellen.</p>
<p>Ey, was ist denn mit euch los?</p>
<p>Wenn ihr ganzen Hater selbst ein dezentrales Meetup für die Demokratie organisiert und es sicher so viel ökologischer, toller, partizipativer und demokratischer wird, dann geht 2020 für uns alle aber demokratisch durch die Decke. Und ich feier euch alle.</p>
</div></div></div></div></div></div><div class="wpb_column pos-top pos-center align_center column_child col-lg-4 styleptrl--sidebar single-internal-gutter"><div class="uncol style-light sticky-element sticky-sidebar shift_y_neg_single" ><div class="uncoltable"><div class="uncell single-block-padding style-color-182705-bg  unradius-std" ><div class="uncont" ><div class="uncode-single-media  text-center"><div class="single-wrapper" style="max-width: 40%;"><div class="tmb tmb-light  img-circle tmb-bordered tmb-img-ratio tmb-media-first tmb-media-last tmb-content-overlay tmb-no-bg"><div class="t-inside"><div class="t-entry-visual"><div class="t-entry-visual-tc"><div class="uncode-single-media-wrapper img-circle img-thumbnail"><div class="dummy" style="padding-top: 100%;"></div><img decoding="async" class="wp-image-157770" src="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2019/11/tmittelbach-356.jpg" width="250" height="250" alt="" srcset="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2019/11/tmittelbach-356.jpg 250w, https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2019/11/tmittelbach-356-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 250px) 100vw, 250px" /></div>
					</div>
				</div></div></div></div></div><div class="uncode_text_column" ><p><strong>Tom Mittelbach</strong></p>
<p>Tom Mittelbach arbeitet als musisch-technischer Fachlehrer ( Sport, Technik, Ethik und Naturwissenschaft und Technik) SMV-Beauftragter und Fortbilder offener Fortbildungsformate (u.A. Barcamp) in Laupheim in Baden-Württemberg. Vorher war er in der Jugendsozialarbeit tätig und saß bis zum Umzug aufs Land im Ulmer Stadtrat. Er bloggt auf https://www.tommittelbach.org/ über “das Leben, Sport, zeitgemäße Bildung und Schule”</p>
</div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-50" data-row="script-row-unique-50" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-50"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row limit-width row-container" id="row-unique-51"><div class="row single-top-padding single-bottom-padding single-h-padding row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="vc_row row-internal row-container"><div class="row row-child"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_child col-lg-8 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light shift_y_neg_single" ><div class="uncoltable"><div class="uncell single-block-padding style-color-662086-bg" ><div class="uncont" ><div class="uncode-single-media styleptrl--quote--top text-left"><div class="single-wrapper" style="max-width: 100%;"><div class="tmb tmb-light  tmb-img-ratio tmb-media-first tmb-media-last tmb-content-overlay tmb-no-bg"><div class="t-inside"><div class="t-entry-visual"><div class="t-entry-visual-tc"><div class="uncode-single-media-wrapper"><div class="fluid-svg"><span id="icon-541922" style="width:62px" class="icon-media"><img decoding="async" src="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2019/11/icon-quotes-99.svg" alt=""></span></div></div>
					</div>
				</div></div></div></div></div><div class="vc_custom_heading_wrap "><div class="heading-text el-text" ><h4 class="h4 font-weight-600" ><span>Contra-Standpunkt Alexa Schaegner</span></h4></div><div class="clear"></div></div><div class="uncode_text_column" ><p>Ich lese auf Twitter etwas über eine geplante Bürger*innenversammlung mit Fridays for Future im Olympiastadion mit 90.000 Personen und denke:</p>
<p>Cool!! Das könnte interessant werden….Vielleicht ein bisschen merkwürdig die Ortswahl aber hey, vielleicht gibts da nen guten Grund…</p>
<p>“Soll durch Crowdfunding finanziert werden, deswegen kosten die Tickets 29.90 Euro.”</p>
<p>Ok, eigentlich sollte Bürgerbeteiligung jetzt keinen Eintritt kosten, warum nehmen die keine Sponsoren? Aber gut, es soll ja Soli -Tickets geben…</p>
<p>Während ich noch die begleitende Info prozessiere, dass es sich bei den Organisator*innen gar nicht um FFF sondern ein Berliner Start-Up für nachhaltige Kondome handelt, lese ich das:</p>
<p>„Ich glaube, unsere Demokratie braucht im Moment ein bisschen Eventisierung und ein bisschen Power, damit wir wieder merken, was es alles für wahnsinnig tolle Mittel gibt in diesem geilen System. “</p>
<p>Jetzt überfällt mich Ungläubigkeit. Vor meinem geistigen Auge sehe ich erst Dieter Bohlen (“Mega geil dieses System…”), dann Trump im Olympiastadion vor einer Menschenmasse schreien: Make Democracy great again!</p>
<p>Wir müssen also die Demokratie “eventisieren”? Gesagt hat das Philip Siefer, einer der Gründer der „Einhorn GmbH” und Initiator*innen von 12/06/2020 Olympia.</p>
<p>Ich lese weiter, viel auf Twitter und alle Medienberichte die ich finden kann über den “Super-Bowl” der Demokratie und sehe eine Video mit Charlotte Roche und anderen in dem mir erklärt wird, dass es noch nie so “billig” war die Welt zu retten.</p>
<p>Man kann jetzt, wie beispielsweise aus dem Fridays for Future Umfeld mehrfach gelesen, das Wording als “missglückte Ironie“ oder “unausgereift” bezeichnen und hoffen, dass das Event selbst ganz anders wird als diese Ankündigungen vermuten lassen.</p>
<p>Aber dieses Start-Up Marketing-Buzzwording ist ja nicht zufällig so gewählt sondern zielt ab auf die Erreichung der “Masse” und auf Emotionalisierung statt auf Inhalte. Was mich wirklich wütend macht ist, dass in einem Atemzug mit dem “Super Bowl der Demokratie” suggeriert wird, so könnten gemeinsam gesellschaftliche Veränderungen angestoßen werden.</p>
<p>Echte, wirksame Bürgerbeteiligung ist an den Menschen orientiert, die teilhaben, hat immer ein Ziel vor Augen und macht das auch transparent. Dazu braucht es gute, ausgereifte Konzepte, um sicherzustellen, dass die Hoffnungen, mit denen Menschen sich auf Beteiligungserfahrungen einlassen, so wenig wie möglich enttäuscht werden. Einfach mal so testweise mit möglichst vielen Menschen zusammenzukommen, ein bisschen emotionale Feel-Good-Festivalatmosphäre schnuppern (“Wir werden danach mit dem guten Gefühl nach Hause gehen, einen weiteren Schritt in Richtung Veränderung unternommen zu haben”) ist völlig ok und vielleicht auch aktivierend für manche, ist aber eben keine Bürgerbeteiligung.</p>
<p>Vielleicht wissen das die Organisator*innen der Einhorn GmbH nicht? Oder es ihnen egal? Vielleicht ist es aber auch Absicht, weil es ihnen weniger um die “Weltrettung”, sondern mehr um die Stärkung der eigenen Marke geht.</p>
<p>Mein Vorschlag: Überarbeiten Sie ihr Konzept nochmal und machen transparenter, worum es hier eigentlich geht. Oder noch besser: Fridays for Future übernimmt das Ruder und macht ein politisches Klimafestival draus? Bei alledem unterstütze ich gern, wo ich kann.</p>
<p>Wenn das Event aber so bleibt, wie es ist, wird es im besten Falle eine Placebo-Veranstaltung, ein als Bürger*innen Versammlung getarntes, semi-politisches Hipster-Festival. Im schlimmsten Falle kommen da Menschen mit konkreten politischen Hoffnungen hin, die dann leider enttäuscht werden und sich das nächste Mal zweimal überlegen, ob sie sich irgendwo engagieren sollen. Und was möglicherweise schon ein Stück weit passiert ist: Es leidet die Glaubwürdigkeit der Fridays for Future Bewegung, deren Akteur*innen durch authentisches Interesse und der Orientierung an Inhalten rund um den Klimaschutz wahnsinnig viele Menschen erreicht haben.</p>
</div></div></div></div></div></div><div class="wpb_column pos-top pos-center align_center column_child col-lg-4 styleptrl--sidebar single-internal-gutter"><div class="uncol style-light sticky-element sticky-sidebar shift_y_neg_single" ><div class="uncoltable"><div class="uncell single-block-padding style-color-182705-bg" ><div class="uncont" ><div class="uncode-single-media  text-center"><div class="single-wrapper" style="max-width: 40%;"><div class="tmb tmb-light  img-circle tmb-bordered tmb-img-ratio tmb-media-first tmb-media-last tmb-content-overlay tmb-no-bg"><div class="t-inside"><div class="t-entry-visual"><div class="t-entry-visual-tc"><div class="uncode-single-media-wrapper img-circle img-thumbnail"><div class="dummy" style="padding-top: 100%;"></div><img decoding="async" class="wp-image-157732" src="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/03/aschaegner-357-uai-243x243.jpg" width="243" height="243" alt=""></div>
					</div>
				</div></div></div></div></div><div class="uncode_text_column" ><p><strong>Alexa Schaegner</strong></p>
<p>Alexa Schaegner studierte Politikwissenschaften und Publizistik an der Universität Wien und der Freien Universität Berlin und schrieb ihre Masterarbeit zu Liquid Democracy und der Online-Bürgerbeteiligung der Internet-Enquete. Seit April 2013 arbeitet sie in der Redaktion von politik-digital.de. Als Redakteurin organisierte sie hauptsächlich Hangout-Formate wie die Digitale Bürgersprechstunde und die Berliner Hinterhofgespräche und schrieb an einem Gutachten für das Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag (TAB) zur Online-Bürgerbeteiligung an der Parlamentsarbeit mit. Seit Ende 2014 arbeitet sie als Projektleitung für &#8220;aula -Schule gemeinsam gestalten&#8221; und engagiert sich für partizipative, offene Bildungsformate.</p>
</div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-51" data-row="script-row-unique-51" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-51"));</script></div></div></div>
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		<title>Zwischen Politik und Praxis: Was bedeutet Qualität in der Schule? </title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/was-bedeutet-qualitaet-in-der-schule-152693/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexa Schaegner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Jul 2017 08:55:13 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-52"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column text-lead" ><p>Das deutsche Bildungssystem hat Schwachstellen. Darüber herrscht inzwischen bundes- als auch landespolitische Einigkeit. Schwieriger wird es dann, wenn es darum geht, was sich verändern soll und wer eigentlich für die Veränderung zuständig ist. Offene und breite Diskurse darüber sind bisher bundesweit kaum wahrnehmbar.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Nach dem schlechten Abschneiden Baden-Württembergs bei der IQB-Bildungsstudie, einer regionalen Version des PISA-Tests, steht die Grün-Schwarze Landesregierung unter Zugzwang.  Die Antwort des Kultusministeriums Baden-Württemberg auf den Reformbedarf ist das vergangene Woche vorgestellte <a href="http://www.km-bw.de/,Lde/Startseite/Service/28_06_2017+Qualitaetskonzept+Bildungssystem/?LISTPAGE=344894" target="_blank" rel="noopener noreferrer">“Qualitätskonzept für das Bildungssystem Baden-Württembergs</a>”. Darin setzt Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann verstärkt auf Qualitätsstandards, Kontrollmechanismen und klarere Zuständigkeiten. Wenige Antworten hingegen gibt das Konzept noch auf die wichtigen, wenn nicht entscheidenden Fragen: Wofür steht eigentlich Qualität in der Schule, wer entscheidet darüber und welche Anforderungen müssen erfüllt werden?</p>
<p>Deswegen haben wir mit dem Freiburger Realschullehrer, Bildungsreferenten und Blogger Dejan Mihajlovic über das Konzept gesprochen und ihn gefragt, was Politik leisten muss, um zeitgemäße Bildung möglich zu machen.</p>
<p><strong>Herr Mihajlovic, Sie sind Lehrer an einer Freiburger Realschule und engagieren sich innerhalb und außerhalb Ihres Unterrichts auf vielfältige Weise für zeitgemäße Bildung. Zum grundlegenden Verständnis: Was bedeutet zeitgemäße Bildung für Sie? </strong></p>
<p>Unter zeitgemäßer Bildung verstehe ich, dass man Inhalte und Ziele von Bildung den jeweils aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen entsprechend immer wieder neu anpasst. Während der digitale Wandel in einem zunehmenden Tempo alle u.a sozialen, wirtschaftlichen, politischen Lebensräume durchdringt, bleiben die (Hoch-)Schulen davon weitestgehend unberührt. Junge Menschen werden dadurch immer weniger auf die Welt mit den bereits existierenden und immer komplexer werdenden Herausforderungen vorbereitet.</p>
<p><strong>Gestern wurde ein ”Qualitätskonzept für das Bildungssystem Baden-Württemberg” vorgestellt um die “Schulqualität” durch “Bildungsmonitoring” und “datengestützte Schulentwicklung&#8221; zu verbessern. Was verstehen Sie unter Schulqualität? </strong></p>
<p>Unter Schulqualität verstehe ich, dass Schüler_innen die notwendige Unterstützung und maximale Förderung in allen Bereichen des menschlichen Daseins erhalten. Und das in einem Rahmen, in dem sie sich möglichst frei entwickeln können und wohl fühlen. Inwiefern das durch Bildungsmonitoring und datengestützter Schulentwicklung gelingen kann, wird sich zeigen. Auffallend bei der Vorstellung des Qualitätskonzepts erschien mir die vom Kultusministerium häufige Nutzung des Begriffs “Qualität”. In der kurzen Pressemitteilung habe ich ihn ganze 21 Mal gezählt. Auch dass man das eigene Konzept Qualitätskonzept nennt, ist natürlich legitim. Vielleicht sollte ich mich ebenfalls Qualitätslehrer nennen.</p>
<p><strong>Für die Umsetzung von “professionellem Bildungsmonitoring” und “datengestützter Schulentwicklung” plant das Ministerium das “Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung” sowie das “Institut für Bildungsanalyse” einzurichten. Sind das adäquate Maßnahmen um strukturellen Schwachstellen des Bildungssystems in Baden-Württemberg zu begegnen?</strong></p>
<p>Dass es strukturelle Schwachstellen im Bildungssystem Baden-Württembergs gibt, darüber scheinen sich alle Beteiligten einig zu sein. Eine schlankere und übersichtlichere Struktur klingt dabei nach einem vernünftigen Ansatz. Leider hat die Vergangenheit gezeigt, dass so eine Schlankheitskur im Bildungssystem nicht selten darauf abzielt, den finanziellen Gürtel etwas enger zu schnallen. Deshalb bin ich auch darauf gespannt, welche Sprache die Zahlen am Ende der Umstrukturierung sprechen werden. Eine strukturelle Schwachstelle, die ich weiterhin unverändert sehe, ist der hierarchische Aufbau des Bildungssystems. Mit steigender Komplexität der Probleme wird kollaboratives Arbeiten auf Augenhöhe für nachhaltig erfolgreiche Lösungen immer notwendiger. Und für mich klingen die geplanten Umstrukturierungen nach mehr Kontrolle und nicht nach mehr Zusammenarbeit. Daten wurden übrigens auch in der Vergangenheit erhoben. Die Schwierigkeiten liegen bei der Interpretation und den daraus abgeleiteten Lösungsansätzen.</p>
<p><strong>Stichwort Daten. Dem Konzept zufolge sollen sich sowohl Unterrichtspraxis als auch Lehrerfortbildung künftig an wissenschaftlichen Erkenntnissen und Daten orientieren. Bildungsprozesse zu dokumentieren und auf “Wirksamkeit zu überprüfen” klingt doch erst einmal sinnvoll oder? Wo genau liegt das Problem bei diesen Maßnahmen?</strong></p>
<p>Ich begrüße es, „dass sich die Unterrichtspraxis künftig am aktuellen Stand der Wissenschaft und auf der Grundlage abgesicherter Erkenntnisse ausrichtet“. Vielleicht beschleunigt das die notwendigen Reformen im bestehenden Schulsystem, die zeitgemäße Bildung ermöglichen. Was ich bisher nicht erkennen kann, ist die Einbindung des Potentials aller Lehrenden. Das wertvolle Wissen und die kostbaren Erfahrungen des Kollegiums müssen über persönliche Lernnetzwerke ausgetauscht und weiterentwickelt werden. Diese Qualität kann kein Zentrum oder Institut erreichen. Unterricht ist ein komplexer Mikrokosmos, der meiner Meinung nach durch keinen Umfragebogen erfasst und verstanden werden kann. Deshalb erscheinen mir sowohl Monitoring als auch Fortbildungen nur systemisch sinnvoll und wirksam. Die Maßnahmen bezüglich der Bildungsprozesse, die das neu geschaffene Institut für Bildungsanalysen ergreifen soll, ähneln im Übrigen stark dem Aufgabenbereich vom Landesinstitut für Schulentwicklung, das nun aufgelöst wird.</p>
<div class="c33l info-box"><div class="subc"><a href="/wp-content/uploads/2020/06/IMG_2354.jpg"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-152724" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/IMG_2354.jpg" alt="IMG_2354" width="183" height="189" /></a>Dejan Mihajlovic ist Realschullehrer, Bildungsreferent bei d64 &#8211; Zentrum für digitalen Fortschritt e.V. und stellvertretender Vorsitzender des Migrantinnen- und Migrantenbeirats in Freiburg. Der Fokus seiner Arbeit liegt auf der Frage nach der zukünftigen Gestaltung der Bildung. Hierbei liegen ihm besonders die Themen Partizipation und Bildungsgerechtigkeit am Herzen.</div></div>
<p><strong>Die Daten für die Erstellung von “Qualitätsstandards” für Unterrichtspraxis und Fortbildungen, sollen unter anderem aus “Vergleichsarbeiten” stammen. Zentrale Klassenarbeiten für alle Schularten also, anhand derer “Transparenz bei den Schülerleistungen” hergestellt werden soll.</strong></p>
<p><strong>Dazu:</strong></p>
<p><strong>Ist die Leistung von SchülerInnen ein guter Indikator um die Qualität von Unterricht zu bewerten? </strong></p>
<p>Mit dem Begriff Qualität lässt sich gut werben. Mir ist er zu schwammig und setzt einen Konsens voraus, den weniger Menschen teilen als man allgemein vermutet. Es gibt sicherlich Merkmale für erfolgreichen Unterricht. Als erfolgreich würde ich ihn bezeichnen, wenn die Ziele der Lehrenden und Lernenden gleichermaßen erreicht werden konnten. Für mich geht es dabei aber mehr um Kommunikation als um Zahlen.</p>
<p><strong>Ist die Standardisierung von Leistungen zu Vergleichszwecken sinnvoll?</strong></p>
<p>Mit kritischem Blick in eine Zukunft, in der alles, was automatisiert werden kann, automatisiert werden wird, machen Leistungsstandards bei Menschen für mich weder für das einzelne Individuum, die Gesellschaft noch die Wirtschaft einen Sinn. Als Verfechter des vier K-Modells des Lernens, bin ich überzeugt, dass junge Menschen dazu befähigt werden müssen, unbekannte Hürden in einem sich ständig wandelndem Feld zu meistern. Statische Größen wie Leistungsstandards sind dabei nicht zielführend. Fähigkeiten wie Kreativität und kritisches Denken nehmen dabei an Bedeutung zu. Das können aus meiner Sicht Standardisierungen nicht leisten.</p>
<p><strong>Sie haben drei Wünsche frei. Was wünschen Sie sich von der baden-württembergischen Bildungspolitik für zeitgemäße Bildung?</strong></p>
<p>Ausreichend finanzielle, personelle und zeitliche Ressourcen, um sich als Schule mit den sich ständig wandelnden Herausforderungen in einem nicht endenden Prozess weiterzuentwickeln, mit dem Ziel, mündige und als Mensch gefestigte Generationen am Ende der Schulzeit verabschieden zu können.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Titelbild by:</strong> <a href="https://unsplash.com/@djmalecki" target="_blank" rel="noopener noreferrer">David Malecki</a> on <a href="https://unsplash.com/@djmalecki?photo=fw7lR3ibfpU" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Unsplash</a></p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-52" data-row="script-row-unique-52" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-52"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row styleptrl--cc-module has-bg need-focus style-color-gyho-bg limit-width boxed-row row-container" id="row-unique-54"><div class="row unequal col-no-gutter single-top-padding single-bottom-padding single-h-padding row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_left column_parent col-lg-4 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding  unradius-std" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p>Text: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC-BY-SA 3.0</a></p>
</div></div></div></div></div></div><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_right column_parent col-lg-8 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-159021" src="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png" alt="" width="300" height="52" srcset="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png 300w, https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1.png 305w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-54" data-row="script-row-unique-54" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-54"));</script></div></div></div>
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		<title>Lehre im Aufbruch: Wegweiser für eine zeitgemäße Bildung. Teil 2</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/medienkompetenz/lehre-im-aufbruch-wegweiser-fuer-eine-zeitgemaesse-bildung-teil-2-152446/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexa Schaegner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Jun 2017 12:41:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienkompetenz]]></category>
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</div><div class="uncode_text_column" ></p>
<h3>Kritisches Denken: Gemeinsame Grundlage für Verstehen und Handeln</h3>
<p>Um Fortschritt möglich zu machen, egal ob in der Bildung oder gesamtgesellschaftlich, ist kritisches Denken unabdingbar. Kritisches Denken heißt unterscheidendes Denken (aus dem griechischen &#8220;krinein&#8221; = unterscheiden). Es geht dabei also nicht einfach um &#8220;Kritik üben&#8221; oder die Entkoppelung von Theorie und Praxis, wie oft fälschlicherweise angenommen, sondern im Gegenteil darum, die Beschaffenheit der eigenen Umwelt, Informationen und Situationen zu erkennen, zu verarbeiten und zu verstehen. Was kritisches Denken ist und was nicht, beschreibt hervorragend Lisa Rosa in <a href="https://shiftingschool.wordpress.com/2017/02/17/kritisch-denken-lernen-fuer-alle-kern-der-literacy-von-heute-und-morgen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&#8220;Kritisch Denken Lernen für alle&#8221;</a>. Und dieses Kritische Denken<em> &#8220;muss – wie einst die primäre Literacy zur Überwindung des allgemeinen Analphabetismus – systematisch explizit und zugleich problemorientiert implizit in der Schule erworben werden. Mit dem Anspruch, dass Alle es lernen.&#8221;</em> Alle bedeutet natürlich auch Lehrende, denn erstens wird es unmöglich sein, kritisches Denken zu vermitteln, wenn man es selbst nicht praktiziert. Zweitens ist kritisches Denken für Lehrende unabdingbar notwendig, um die eigene Rolle zu reflektieren und das Handeln dynamisch an die sich wandelnden Verhältnisse und Bedürfnisse der SchülerInnen anzupassen.</p>
<p>Die Forderung Lisa Rosas, diese Art des Denkens systematisch und fächerübergreifend in die Lehrpläne zu integrieren, ist daher ein absolut notwendiges, wenn auch langfristiges Ziel auf der Agenda für zeitgemäße Bildung. Wodurch kritisches Denken darüber hinaus konkret und von allen Beteiligten gleichermaßen geschult werden kann, ist die Praxis von Partizipation und demokratischem Handeln. Projekte wie <a href="www.aula.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">aula</a> und andere Ansätze, die Mitbestimmung direkt im Schulalltag integrieren, fördern automatisch auch kritisches Denken und die Erfahrung von Selbstwirksamkeit.</p>
<h3>Kollaboration: Zusammenarbeit fördern</h3>
<p>In der Stärkung der kollaborativen Fähigkeiten besteht ein großes und unter anderem mit digitalen Mitteln relativ einfach umzusetzendes Potential für zeitgemäße Bildung. Gemeinsames Arbeiten ist nützlich für den Austausch von Wissen, zum Knüpfen von Kontakten, zur Entlastung des einzelnen und zur Steigerung der Arbeitsqualität. Umso erstaunlicher ist es zu sehen, dass LehrerInnen aktuell weniger in Zusammenarbeit geschult, sondern eher zu EinzelkämpferInnen ausgebildet werden. Sowohl im Studium als auch im Referendariat wird gemeinsames Arbeiten bisher wenig gefördert. Am Ende der anspruchsvollen Ausbildung voller Kontrollen und Lehrproben steht das &#8220;selbstständige&#8221; Lehren, was letztendlich bedeutet: die meiste Zeit alleine unter SchülerInnen oder alleine am Schreibtisch zu sein. Neben einem Austausch fehlt so auch der Vergleich zu anderen KollegInnen.</p>
<p>Bei unseren Schulbesuchen merken wir daher auch, wie ungewohnt es für einige LehrerInnen ist, bei ihrer Arbeit beobachtet und möglicherweise auch verglichen zu werden. Wenn wir auf die obligatorischen Frage &#8220;Wie läuft das denn in den anderen Klassen und Schulen?&#8221; antworten, dass es überall ähnliche Herausforderungen gibt, folgt meist eine große Erleichterung.</p>
<p>Gemeinsames Arbeiten stärkt außerdem Beziehungen, und zwar nicht nur zwischen Lehrenden, sondern zwischen allen an Schulen beteiligten AkteurInnen. Umso erschreckender ist der teils unkollegiale Umgang von Lehrenden untereinander. Konflikte und Auseinandersetzungen sind in jedem Arbeits- und Lebenskontext normal und sogar notwendig. Dass allerdings viele, in unterschiedlichsten Gebieten besonders engagierte LehrerInnen die Erfahrung teilen, in anderen Bildungskontexten als VorreiterInnen wahrgenommen, im eigenen Kollegium aber ausgebremst und sogar angefeindet zu werden, kann kein Zufall sein. Durch solche Strukturen werden nicht nur Menschen persönlich geschwächt und Fortschritte erschwert, sondern auch schwierige Vorbilder geschaffen. Wie kann man konstruktiv über Themen wie Cyber-Mobbing oder den Mangel an sozialem Miteinander von SchülerInnen diskutieren, wenn man gleichzeitig andere herabwürdigt?</p>
<p>Konsequenterweise führt das auch dazu, dass engagierte LehrerInnen sich häufig andere &#8220;Felder&#8221;, neben der Schule, suchen, in denen ihre Visionen auf fruchtbaren Boden fallen. Das ist natürlich auch gut, um die notwendige Debatte außerhalb der Schulen voranzutreiben – aber wer führt dann die Entwicklung innerhalb der Lehrerkollegien an und weiter? So müssen also gemeinsame Wege beschritten werden, damit digitale und analoge Tools, Konzepte, Ideen und Lösungen im Bereich zeitgemäßer Bildung Eingang in einen breiten und vor allem konstruktiven Diskurs innerhalb von Schulen und darüber hinaus finden. Die bereits beschriebenen <a href="http://www.edushift.de/2015/09/20/barcamp-als-teil-der-schulentwicklung/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">offenen Fortbildungen durch beispeilsweise Barcamps</a> oder auch Weiterbildungen in <a href="https://ecbw17.educamps.org/session/k1/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ressourcen- und lösungsorientierter Kommunikation </a>können da erste Wegweiser sein.</p>
<h3>Ausblick: Wann, wenn nicht jetzt? <b> </b></h3>
<p>Wir befinden uns in einer Zeit mit wachsenden &#8220;Herausforderungen&#8221;, die einen Wandel in vielen Lebensbereichen notwendig, aber vielleicht auch erst möglich machen. Bildung ist  dabei ein, wenn nicht sogar das Fundament, an dem wir ansetzen müssen, wenn wir zeitgemäße gesellschaftliche Verhältnisse schaffen möchten. Drei Vorschläge für einen konstruktive Fortgang der Debatte um zeitgemäße Bildung:</p>
<p><strong>1. Auf die Haltung kommt es an</strong></p>
<p>Eine Debatte um zeitgemäße Bildung muss neben dem &#8220;Was&#8221; vor allem auch das &#8220;Wie&#8221; in den Fokus stellen. Dazu ist eine Neu-Verhandlung dessen, was Lehrende leisten müssen und was sie brauchen, unbedingt notwendig.</p>
<p><strong>2. Gute, zeitgemäße Lehre ist keine Theorie</strong></p>
<p>Neben einem Kern an engagierten Menschen gibt es bereits kreative Visionen und Konzepte für eine zeitgemäßere Bildung. Der nächste Schritt ist die Weiterentwicklung und Weiterverbreitung dieser Konzepte und der für die Umsetzung notwendigen Kompetenzen.</p>
<p><strong>3. Politischer Wille und finanzielle Ressourcen sind unabdingbar</strong></p>
<p>Um einen nachhaltigen Wandel im Geist der Schulen und der Haltung der Lehrenden zu bewirken, braucht es die notwendigen Strukturen. Das bedeutet mehr Zeit und Raum zum Lernen und Ausprobieren für alle Beteiligten. Für einige braucht es sogar noch mehr: Ein neues Verständnis für die Bedingungen von Digitalität und die Herausforderungen unserer Zeit. Dafür sind gleichermaßen entsprechende Aus- und Weiterbildungsangebote für LehrerInnen sowie digitale Infrastrukturen für Schulen zu schaffen.</p>
<p>Titelbild: <a href="https://pixabay.com/de/users/Jankos-2508601/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Jankos</a> via Pixabay <a href="https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/deed.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC0 Public Domain</a></p>
<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" class="alignleft wp-image-139428" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" alt="CC-Lizenz-630x1101" width="441" height="77" /></a></p>
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		<title>Lehre im Aufbruch: Wegweiser für eine zeitgemäße Bildung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexa Schaegner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Jun 2017 12:39:59 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-56"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column text-lead" ><p>Gesellschaft verändern bedeutet Schule verändern und umgekehrt. In der Debatte um zeitgemäße Bildung geht es um neue Inhalte und überreife Strukturen. Vor allem aber geht es um die beteiligten Menschen und deren Haltung, ohne die jede Bildungsreform eine leblose Hülle ist. Dieser Text nimmt Herausforderungen und mögliche Handlungsansätze für Lehrende in den Blick. Wegweiser sind dabei jene Kompetenzen des 21. Jahrhunderts, die wir alle für ein gelingendes Leben unter den Bedingungen von Digitalität brauchen: Kreativität, Kommunikation, Kollaboration und kritisches Denken.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Menschen angemessen zu unterrichten, ist mit einer besonderen Verantwortung verbunden. Gute Lehre verlangt einem Menschen sehr viel ab, und auch wenn die Aussicht auf einen sinnvollen und sicheren Job vielen attraktiv erscheint, ist nicht jeder und jede für diese Aufgabe geeignet. Hinzu kommt, dass die gesellschaftliche Erwartungen an LehrerInnen zwar enorm hoch, deren öffentliches &#8220;Image&#8221; allerdings weniger positiv besetzt ist. Nicht nur beschäftigen sich seit Jahren diverse Publikationen mit dem, was Lehrende alles falsch machen, auch scheint es einen sich haltenden &#8220;Common Sense&#8221; über den Berufsstand zu geben. Wer von uns Nicht-Bildungsmenschen hat nicht schon einmal gesagt (oder zumindest gedacht?): <em>&#8220;Lehrer, puh….anstrengend&#8221;</em>?</p>
<p>Dabei erinnert man sich an die Frustrierten, über die Jahre fies gewordenen, aus der eigenen Schullaufbahn. Oder meint die Besserwissenden und Welt-ErklärerInnen, die einem mal bei einer Party im Bekanntenkreis über den Mund gefahren sind. Ja, all diese Typen von Lehrenden gibt es. Fakt ist aber: diese Art der undifferenzierten Bewertung erschwert den umfassenden Wandel, den sich so viele für die Zukunft der Bildung wünschen. Denn, man ahnt, was kommt: Es gibt natürlich auch die anderen, die begeisterten, engagierten und leidenschaftlichen LehrerInnen. Facettenreiche Ideen dazu, wie man heute als Lehrende/r &#8220;<a href="https://www.joeran.de/jra064_lehrer_in_werden_episode2/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">die Welt verbessern kann</a>&#8220;, lassen sich beispielsweise in zwei spannenden Ausgaben der Podcast-Reihe <a href="https://www.joeran.de/podcast/">„Jöran ruft an“ </a>nachhören.</p>
<p>Was bei allem Engagement bleibt, ist ein Schulsystem, in dem äußerer Umwälzungen zum Trotz lange kaum Veränderung stattfand: <em>&#8220;Man kann es irgendwie machen und durchkommen. Aber wenn man es richtig macht, ist es eigentlich immer zu viel</em>, erzählte mir jüngst ein befreundeter Lehrer beim Mittagessen. Das bringt den Eindruck von permanenter &#8220;Überlastung&#8221;, der sich durch die Besuche der aula-Schulen und diverser Gespräche mit Lehrenden zieht, ziemlich auf den Punkt. Durchatmen, reflektieren und planen, wie denn nun zeitgemäße Lehre in den straffen Schulalltag integriert werden kann, ist nahezu unmöglich.</p>
<p>Weitere Realiäten, die es inner- und außerhalb von Schulen dringend zu verhandeln gäbe, sind <a href="http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/kolumne-das-deutsche-valley-wischen-ist-zu-wenig-1.3535418" target="_blank" rel="noopener noreferrer">veraltete Lehrpläne und Lehrmethoden</a>, der Fokus des Systems auf Noten und Abschlüsse, schlechte technische Ausstattung (PCs, mobile Geräte, Whiteboards) und Infrastruktur (WLAN!), ein <a href="http://bildungsluecken.net/534-demokratie-defizit-schulen-formen-keine-muendigen-buerger" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Mangel an demokratischen Strukturen</a> und der eben über allem schwebende Mangel an Zeit. Letzterer kann nicht oft genug betont werden, denn die tollsten Konzepte und Ideen bringen nichts, wenn niemand Zeit und <a href="http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/campus/digitalisierung-in-der-schule-wenn-lehrer-mit-der-internetverbindung-kaempfen-14640919.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">kaum jemand das nötige Wissen hat</a>, um sie umzusetzen. Dies zu ändern <a href="https://www.ccc.de/de/updates/2017/cms-forderungen" target="_blank" rel="noopener noreferrer">wird unter andem Aufgabe politischer Akteure sein</a>, von deren verstärktem Einsatz die Zukunft zeitgemäßer Bildung abhängt.</p>
<p>Um wirklich an den richtigen Stellschrauben zu drehen, ist es enorm wichtig, die Zukunft von Bildung im Kontext von sowohl gesellschaftlichem als auch digitalem Wandel zu betrachten. Wie es <a href="https://twitter.com/lisarosa" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Lisa Rosa</a> treffend auf den Punkt bringt, geht es bei der Auseinandersetzung um die Gestaltung zeitgemäßer Bildung um nichts geringeres als die Frage:</p>
<p><strong><a href="https://shiftingschool.wordpress.com/2016/10/24/welche-digitale-bildungsrevolution-wollen-wir/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>&#8220;Welche Art von Gesellschaft wollen wir, und wie soll darum die Bildung unter den Bedingungen der Digitalität aussehen?&#8221;</em></a></strong></p>
<p>Ein Modell, das zeitgemäßes Lernen und Lehren in diesem Zusammenhang abbildet, ist das <a href="https://mihajlovicfreiburg.wordpress.com/2017/04/18/kommunikation-kollaboration-kreativitaet-und-kritisches-denken-mehr-als-buzzwords/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">4K-Modell des Lernens</a>. Dabei werden vier Kernkompetenzen (abgeleitet vom <a href="http://www.p21.org/our-work/p21-framework" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Framefork for 21st Century learning</a>) beschrieben, die notwendig sind, um unter den Bedingungen des aktuellen digitalen, aber auch gesellschaftspolitischen Wandels ein gelingendes Leben zu führen: Kreativität, Kommunikation, Kritisches Denken und Kollaboration.</p>
<p>Die folgenden Abschnitte sind ein Versuch, anhand der vier Kompetenzen aktuelle Handlungsansätze und Herausforderungen für Lehrende aufzuzeigen. Ebenso wie die verschiedenen Lebensbereiche, die sie berühren, sind sie nicht getrennt voneinander und bedingen sich in vielerlei Hinsicht gegenseitig. Dennoch sind es gute Überschriften wenn es darum geht, Beobachtungen und Annahmen zusammenzufassen.</p>
<h3>Kreativität: Raum für Experimente und Innovation schaffen</h3>
<p>Den Zusammenhang von Bildung, Gesellschaft und Digitalität ernst zu nehmen heißt, verschiedenen Wissensgebiete innerhalb wie außerhalb von Schule miteinander zu kombinieren und interdisziplinär zu arbeiten. Um das zu leisten und Innovation zu ermöglichen, ist ein kreatives Vorgehen gefragt, denn es gibt keine schematischen Lösungen für einen solch komplexen Ansatz. Kreativität ist die Fähigkeit, aktiv und gestalterisch zu handeln und sich dabei auch abseits von Routinen zu bewegen, sodass neue Wege möglich werden. Das bedeutet auch, Gewohnheiten loszulassen, was viel schwerer ist als es sich anhört. Aber es ist notwendig, damit Neues entstehen kann.</p>
<p>Kreativität im außerschulischen Raum entsteht unter anderem durch die Zusammenarbeit von experimentierfreudigen Menschen aus verschiedensten Wissensgebieten. Ein interessantes Beispielprojekt dafür sind die kürzlich gestarteten <a href="https://edulabs.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">edulabs</a>. Hier kommen Menschen mit Technik- und Designkenntnissen mit LehrerInnen, PädagogInnen, und Menschen aus politischen und zivilgesellschaftlichen Organisationen zusammen, um gemeinsam an offenen und innovativen Bildungsformaten zu arbeiten. Das, was unter anderem dort passiert, kann wiederum das Entstehen von kreativem, fächerübergreifendem Lehren innerhalb von Schulen fördern. Unter den Bedingungen von Digitalität kreativ zu unterrichten, bedeutet dabei auch, aber nicht nur, digital gestützte Methoden des Lehrens und Lernens zu entdecken und für das eigene Fach einzusetzen. Wer dabei stehen bleibt, den früheren Frontalunterricht durch Erklärvideos zu ersetzen, macht zwar Unterricht mit digitalen Mitteln, hat aber den Kern von zeitgemäßer Bildung nicht getroffen. Das Gleiche gilt für analoge, aber in vielerlei Hinsicht veraltete Lehrmethoden wie <a href="https://twitter.com/search?q=L%C3%BCckentexte&amp;src=typd" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&#8220;Lückentexte&#8221;</a>, die scheinbar einfach nicht aus der Mode kommen.</p>
<p>Insgesamt ist es wichtig, eine Offenheit gegenüber dem eigenen Lernprozess zu entwickeln und keine Angst vor Fehlern oder den eigenen Grenzen zu haben. Dass nicht in jedem Klassenraum sofort der <a href="https://twitter.com/erklaerbrueder/status/868427704709906433" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Greenscreen ausgerollt</a>, mit <a href="http://joerdis-doerner.de/linkliste-design-thinking-in-der-bildung/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Design-Thinking</a>,<a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2016-10/calliope-mikrocontroller-grundschule-dritte-klasse" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> Calliope &amp; Co </a>oder <a href="https://schulesocialmedia.com/2013/06/14/social-media-im-deutschunterricht/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Social Media</a> gearbeitet werden kann und muss, ist klar. Welche Methoden wo sinnvoll einzusetzen sind, ist immer themen-, kontext- und personenabhängig. Und letztlich steht bei aller Kreativität am Ende die wichtigste Frage: Welche Methoden und welches Material haben SchülerInnen dabei geholfen, welche Kompetenzen zu erwerben? Inspirierend ist hier beispielsweise die <a href="http://www.suchmaschinen-doktor.de/glossar/40-social-bookmarks.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Social-Bookmarking</a> Plattform <a href="https://www.edutags.de/ueber-edutags" target="_blank" rel="noopener noreferrer">edutags</a>, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Materialien von SchülerInnen und LehrerInnen bewerten zu lassen.</p>
<h3>Kommunikation: Den Perspektivenwechsel unterstützen</h3>
<p>Kommunikation im schulischen Umfeld zeitgemäß zu denken, bedeutet auch, digitale Kommunikation in die Lehre zu integrieren. Es bedeutet aber noch viel mehr: zu verstehen, was Kommunikation im digitalen Wandel eigentlich bedeutet.</p>
<p>Ein lehrreicher Aha-Moment im Rahmen des aula-Projekts war, als in einer der Pilotschulen nach über 9 Monaten Praxiseinsatz wiederholt gefragt wurde, ob denn auch daran gedacht wird, die online-Kommunikation der aula-Plattform in das reale Leben zu übertragen. An dieser Frage wird einiges deutlich. Unter anderem auch, dass wir es offenbar nicht geschafft haben, unser Konzept, das natürlich eine Kombination von online- und offline-Kommunikation vorsieht, durchgängig an alle LehrerInnen zu tragen.</p>
<p>Was hier aber auch klar wird: Die spezifischen Bedingungen von Kommunikation im Digitalen wie Asynchronität, Interaktivität, Diskursivität etc. und deren Bedeutung sind noch längst nicht allen bewusst. Und das kann perspektivisch zum Problem für gelingende Kommunikation in der Schule und für generelle Teilhabe am gesellschaftlichen Leben werden. Nur wer <a href="https://dotcomblog.de/wie-ich-verstand-das-digitale-netze-die-bildung-revolutionieren-werden/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Digitalität versteht</a> und <a href="https://mihajlovicfreiburg.wordpress.com/2017/04/13/lehren-und-lernen-im-digitalen-zeitalter/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">aktiv mitgestaltet</a>, wird in der Zukunft an der Lebenswelt nachfolgender Generationen teilhaben können. Denn letztlich verändert der routinierte Umgang mit Digitalität auch das <a href="https://dotcomblog.de/digitale-medien-und-ablenkung/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kommunikationsverhalten, Techniken des Lesens, Schreibens und Sprache an sich. </a></p>
<p>So lange diese umfassenden Wirkungen von Digitalität nicht selbst erfahren und verinnerlicht werden, bleiben Unsicherheiten und Missverständnisse bestehen. Eine der Folgen davon ist, dass einige weiterhin die Unterscheidung zwischen &#8220;analoger&#8221; und &#8220;digitaler&#8221; Kommunikation mit einer Trennung zwischen &#8220;realer&#8221; und &#8220;digitaler&#8221; Welt gleichsetzen. Hier gilt es in Zukunft zu vermitteln, dass &#8220;analog&#8221; und &#8220;digital&#8221; verschiedene Formen von Kommunikation darstellen, die aber beide gleichermaßen real sind und gleichzeitig stattfinden können. Dabei muss es natürlich darum gehen, Digitalität mit allen Facetten, sowohl den spezifischen Möglichkeiten als auch gleichzeitigen Herausforderungen und Konfliktpotentialen zu diskutieren.</p>
<p>In den konkreten Situationen, wenn wir durch Lehrende mit Vorbehalten gegenüber dem &#8220;Digitalen&#8221; in der Schule konfrontiert werden, entstehen dann manchmal paradoxe Momente. Denn wir wollen ja tatsächlich, unter anderem mit der Integration digitaler und partizipativer Strukturen, einige der als bisher &#8220;real&#8221; empfundenen Verhältnisse verändern. Dabei werden allerdings zwei Ebenen miteinander vermischt. Unbegründet ist die Annahme, analoge Kommunikation würde durch digitale Kommunikation ersetzt. Vollkommen richtig hingegen ist, dass Digitalität Strukturen verändern kann und unter anderem Dinge sichtbar macht, die vorher nicht in dieser Form zu sehen waren. Machtverhältnisse, Kommunikationswege, Qualität und Quantität der eigene Arbeitsweise werden transparenter und nachvollziehbarer und das ist manchmal vielleicht auch mit Unbehagen verbunden.</p>
<p>In jedem Fall bedarf es konkreter Unterstützung und Aufklärungsarbeit um diesen notwendigen Perspektivenwechsel in der Breite anzustoßen. Langfristiges Ziel muss dabei in jedem Fall auch eine <a href="https://mihajlovicfreiburg.wordpress.com/2016/01/04/offene-lehrerfortbildungsformate/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Reform der Ausbildung von LehrerInnen</a> sein. Für die bereits ausgebildeten geht es darum, Räume für das &#8220;learning by doing&#8221; zu schaffen. Dazu eignen sich offene und partizipative Formate wie beispielsweise Barcamps <a href="https://mihajlovicfreiburg.wordpress.com/2017/05/27/barcamp-macht-schule/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">(Hier ein ausführlicher Bericht der Pestalozzi-Schule Freiburg</a>) ganz hervorragend, weil sie auf gegenseitigem Wissensaustausch und Wertschätzung basieren.</p>
<p>Lesen Sie hier den<strong><a href="http://politik-digital.de/news/lehre-im-aufbruch-wegweiser-fuer-eine-zeitgemaesse-bildung-teil-2-152446/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> zweiten Teil</a> </strong>des Artikels über Kritisches Denken, Kollaboration und den Ausblick.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Titelbild:</strong> <a href="https://pixabay.com/de/users/Jankos-2508601/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Jankos</a> via Pixabay <a href="https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/deed.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC0 Public Domain</a></p>
<p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-56" data-row="script-row-unique-56" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-56"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row styleptrl--cc-module has-bg need-focus style-color-gyho-bg limit-width boxed-row row-container" id="row-unique-58"><div class="row unequal col-no-gutter single-top-padding single-bottom-padding single-h-padding row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_left column_parent col-lg-4 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding  unradius-std" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p>Text: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC-BY-SA 3.0</a></p>
</div></div></div></div></div></div><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_right column_parent col-lg-8 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-159021" src="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png" alt="" width="300" height="52" srcset="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png 300w, https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1.png 305w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
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