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	<title>cwelzel &#8211; politik-digital</title>
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	<title>cwelzel &#8211; politik-digital</title>
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	<item>
		<title>1000 Meter Zeitreise</title>
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		<dc:creator><![CDATA[cwelzel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Dec 1999 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Reinhardtstraße]]></category>
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					<description><![CDATA[<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Die Reinhardtstraße</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Die Reinhardtstraße</b></span><!--break--></p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Eine Stadt besteht zu weiten Teilen aus Häusern und aus Straßen. Von den Berliner Straßen sind einige<br />
bekannter als andere: die Sonnenallee beispielsweise hat sich einen Namen gemacht, weil im gleichnamigen<br />
<a href="http://www.sonnenallee.de/">Film von Leander Hausmann</a> die Wessis so schön über die Mauer gucken, auf das im Osten doch recht<br />
beschauliche Treiben. Die Straße des 17. Juni ist wahrscheinlich weniger wegen des Datums als vielmehr für<br />
die <a href="http://www.loveparade.net/">Love-Parade</a> berühmt und die Karl-Marx-Allee, weil sie früher Stalinallee hieß und das Gegenteil vom<br />
Westberliner &quot;ickkoofmirwat-Kuhdamm&quot; ist.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Manch Berliner Straße hat in den letzten Jahren völlig ihr Gesicht verändert oder verloren und andere sind so<br />
geblieben wie sie waren, nur mit mehr billigen Neonreklameschildern garniert. Es gibt aber immer noch Straßen,<br />
an denen der Umbruch vom ach so pittoresken Verfall zur neuen Mitte ablesbar ist. Eine davon liegt mitten in der<br />
Stadt und ist nicht nur bemerkenswert, weil sich hier das Berlin-Büro von politik-digital befindet, sondern auch,<br />
weil sie eine der typisch Berliner Verbindungen zwischen architektonischem Trash und E-Architektur ist,<br />
in diesem Fall dem jugendstilisierten Repräsentationsplattenbau des Friedrichstrassenpalast und dem kuppelgekrönten Reichstag.<br />
Mehr noch: an der <a href="http://www.stadtplandienst.de/query;ORT=b;PLZ=10117;STR=Reinhardtstr%2E;HNR=27;GR=2">Reinhardstraße</a> entlang lässt sich ablesen, welchen Weg Berlin seit nunmehr 10 Jahren geht.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Die Reinhardtstraße ist spät aufgewacht. Noch vor einem guten Jahr war das Viertel rund um die<br />
Reinhardstrasse der letzte Kiez in Mitte, der noch ziemlich unsaniert am Spreeufer lag und mit Raum für illegale<br />
Clubs und billige Wohnungen aufwarten konnte. Lange konnte dieser Zustand nicht währen, denn sowohl der<br />
Reichstag als auch das neue Bundespressezentrum sind gleich um die Ecke. Gleich einem Berliner Naturgesetz<br />
rückten auch hier die Baufirmen an und begannen pastell-farbige Fassaden für Medienunternehmen zu tünchen,<br />
auf das die Mieten steigen und die Investoren zufrieden werden.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Noch bietet die Reinhardstraße aber ein Bild zwischen den baulichen und atmosphärischen Stühlen.<br />
Geographisch gerafft zeigt sie das ganze Spektrum, illustriert die Ambitionen und Entwicklungsschritte, die Berlin<br />
an anderen Stellen schon den Übergang von baufälligen Kiezen zur vollsanierten Langeweile beschert haben.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Biegt man von der Friedrichstraße auf Höhe des Friedrichstraßenpalasts in die Reinhardstraße ein, findet sich<br />
zunächst eine einzelhänderische Mischung aus Fahrradladen, antiquarischer Buchhandlung und orientalischem<br />
Teppichgeschäft. Ein erstes Highlight stellt hier der Kaffeekeller von Gina dar, der mit belegten Brötchen zu<br />
1,20 und Bockwurst aufwartet. Wenige Meter weiter, alles noch auf unsaniertem Terrain, bietet ein russischer<br />
Laden kitschige Samoware, seltsame Wodkasorten und Schokolade in unglaublichen Verpackungen feil.<br />
Unklar ist, warum man dort immer ein Exemplar des Tagesspiegel geschenkt bekommt.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Die frisch fertig gestellte Dreispitz-Passage hingegen ist so ausgestorben wie ein Marktplatz auf dem Mond.<br />
Allerdings weniger interessant. Weiter geht&#8217;s auf ostdeutschem Bürgersteig vorbei am <a href="http://www.liberale.de/tdh/index.phtml">Thomas-Dehler Haus der<br />
FDP</a>, das so hochsaniert ist, dass es auch neu sein könnte. Linkerhand liegt noch ein leckerer Happen für<br />
Baulöwen, ein tatsächlich unbebautes Stück Land, dass den Blick auf die Spree und die Heimstatt Brechtscher<br />
Theaterkunst, das <a href="http://www.berliner-ensemble.de/">Berliner Ensemble</a> freigibt.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Von da an geht es richtig los. Entweder die Häuser sind eingerüstet oder schon fertig saniert, wobei die<br />
Blockrandbebauung kombiniert mit den ubiquitären Alufenstern, flotten Dachaufbauten und hellgelber Farbe<br />
äußerst proper und ziemlich uniform daherkommen. Kurz vor dem begrünten Platz am Deutschen Theater steht<br />
noch ein halbverfallenes Objekt. Das Pflaster der Hofeinfahrt ist teilweise aufgerissen und das Unkraut wuchert<br />
sich an der Mauer entlang. Irgendeine Baufirma hat hier ihr Domizil und ist wohl noch nicht dazu gekommen,<br />
die eigene Fassade zu verschönern.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">An ihrem nördlichen Ende wartet die Reinhardstraße auch noch mit ein bisschen Uni-Viertel auf, die <a href="http://www.hu-berlin.de/hu/lage/mitte/plang.html">Mensa-Nord</a><br />
versorgt die Medizinstudenten der nahegelegenen <a href="http://www.charite.de/">Charité</a> und schickt ihren Kantinenduft über den Vorplatz.<br />
Kurz dahinter, die belegten Brötchen kosten <a href="http://62.96.190.10/kultur/essen_und_trinken/.html/rest1233.html">hier</a> deutlich mehr als vorne in Gina´s Kaffeekeller, taucht die<br />
Reinhardstraße unter der <a href="http://www.s-bahn-berlin.de/">S-Bahn</a> hindurch und vollzieht den letzten Wechsel. Der Blick schweift über weite<br />
Flächen auf den <a href="http://www.bundestag.de/btberlin.htm">Reichstag</a> und die Baustelle des Kanzleramts. Hier übergibt die Reinhardtstraße nach einer<br />
1000 Meter langen Reise durch die Nachwendezeit Berlins an die prominentere Konrad-Adenauer-Straße.<br />
Fast hätten wir es nicht gemerkt: wir sind im Westen. Die Reinhardstraße endet genau dort, wo ihr früher<br />
die Mauer den Weg abschnitt.<br />
</span></p>
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			</item>
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		<title>Ein Cyberwaffenrennen ist im Gang</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/rustungskontrolle-im-cyberspace/cyberwarwaffenrennen-shtml-2619/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[cwelzel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Nov 1998 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rüstungskontrolle im Cyberspace]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Privatsphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Friedenspolitik]]></category>
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		<category><![CDATA[Gesetzgebung]]></category>
		<category><![CDATA[Cyberwar]]></category>
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		<category><![CDATA[Sicherheitspolitik]]></category>
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					<description><![CDATA[Interview mit Andrew Rathmell]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Interview mit Andrew Rathmell<!--break--><br />
                    
                  </p>
<p>
                    <br />
                    <strong><br />
                    <img decoding="async" height="121" src="/images/arathmell.jpg" width="113" align="left" alt="" />Dr. Andrew Rathmell ist Geschäftsführer des International Centre for Security Analysis (ICSA) und Senior-Dozent am Department of War Studies, King’s College London. Er ist Experte für Nah-Ost-<br />
                    <br />Sicherheit, und Informationskrieg. politik-digital erklärte er, welche Rolle Computer Network Operations im Cyber-Krieg haben und welche Schwierigkeiten es beim Festlegen internationaler Gesetzesstandards zu Bekämpfung von Cyber-Waffen gibt.</strong>
                  </p>
<p>
                  <strong>politik-digital:</strong> Hallo Mr. Rathmell, willkommen in unserem Chat-Raum. Ich freue mich, dass Sie vor der Böll-Konferenz die Zeit für ein Interview gefunden haben. Ich möchte mich mit Ihnen über Cyber-Waffen und Abrüstungs-Möglichkeiten unterhalten. Ist denn Cyber-Waffen-Kontrolle und Abrüstung wirklich notwendig?</p>
<p>
                  <strong>Andrew Rathmell:</strong> Im Moment gibt es noch keinen Bedarf für intensive Waffenkontrolle und Abrüstung in diesem Bereich, da die Fähigkeiten des Militärs noch nicht weit fortgeschritten sind. Trotzdem ist es jetzt wichtig, darüber nachzudenken, wie Cyber-Waffen-Kontrolle in den kommenden Jahren aussehen könnte.</p>
<p>
                  <strong>politik-digital:</strong> Warum ist es so schwierig, multinationale Standards zu entwickeln?</p>
<p>
                  <strong>Andrew Rathmell:</strong> Wenn Sie von multinationalen technischen Standards und sochen für Informations-Sicherheits-Management sprechen, dann sind die Gründe die gleichen wie bei der Entwicklung jedweder Standards. So gab es z.B. bei den Versuchen, einen internationalen Standard für das Informations-<br />
                  <br />Sicherheits-Management (ISO 17799) zu entwickeln, Schwierigkeiten durch die unterschiedlichen nationalen Anforderungen und den natürlichen Wunsch der Staaten, ihre selbst entwickelten Standards einzubringen. Außerdem müssen Sie berücksichtigen, dass Standards die Einbeziehung der Industrie erfordern &#8211; das wird häufig von den Regierungen vergessen.</p>
<p>
                  <strong>politik-digital:</strong> Besteht die Gefahr, die Wirtschaft durch eine zu enge CNO (Computer Network Operations)-Infrastruktur zu sehr einzuschränken?</p>
<p>
                  <strong>Andrew Rathmell:</strong> Wenn die CNOs durch Kontrollen mit einigen der Dual use-Technologien [sowohl zivil als auch militärisch genutzt, Anm. d. Verf.] (z.B. Network Mapping Tools) eingeschränkt wird, dann können normale Business-Vorgänge behindert werden. Andererseits, wenn sich CNOs stark vermehren und vielfältig genutzt werden, wird das Vertrauen in Infrastrukturen generell sinken, und die Aufnahme von e-Business wird sich für alle verlangsamen.</p>
<p>
                  <strong>politik-digital:</strong> Was gibt es denn bis jetzt für internationale Ansätze, um einen gemeinsamen gesetzlichen Standard zu finden?</p>
<p>
                  <strong>Andrew Rathmell:</strong> Es gibt zunehmend Bemühungen, die gesetzlichen Standards zum Cyber-Crime (z.B. Tagung des Europarates), die Gesetzgebung zum e-Commerce (z.B. UNCITRAL) und Guidelines (OECD) zu harmonisieren. Der russische Vorstoß bei der UN Generalversammlung ist der einzige ernsthafte Versuch, auf internationaler Ebene gesetzliche Beschränkungen zu IW (Information Warfare &#8211; Informationskrieg) und CNO zu entwickeln.</p>
<p>
                  <strong>politik-digital:</strong> Wie gefährlich sind denn Nationen wie China, Russland oder die arabische Welt in diesem Szenario?</p>
<p>
                  <strong>Andrew Rathmell:</strong> Die größte CNO-Bedrohung, d.h. der Staat mit den größten Fähigkeiten auf dem Gebiet, sind die USA; die NATO entwickelt ebenso Fähigkeiten. Dennoch sind Russland oder China vielleicht eher willens, e-Business zu zerstören, und nutzen diese Möglichkeiten, da sie weniger abhängig von der Informations-Infrastruktur sind als westliche Nationen. Für den Moment stellen arabische Länder und der Iran weniger eine Bedrohung dar, aber Terroristengruppen im Nahen Osten könnten CNO-Fähigkeiten nutzen &#8211; sie haben dies bereits im Cyber-Krieg zwischen Israel und den Palästinensern getan.</p>
<p>
                  <strong>politik-digital:</strong> Stehen wir vor einer neuen Ära von Auf- und Abrüstung mit zahlreichen diplomatischen Verwicklungen wie zu Zeiten des Kalten Krieges?</p>
<p>
                  <strong>Andrew Rathmell:</strong> Ja &#8211; aber nicht so schlimm wie in dem Rennen um Nuklearwaffen! Ein Cyberwaffenrennen ist im Gang, und es wird mehr und mehr Diplomatie drumherum geben.</p>
<p>
                  <strong>politik-digital:</strong> In Ihrem Text für die Konferenz haben Sie das Dilemma zwischen Nationen beschrieben, die ihre strategische Position verbessern und gleichzeitig Wege finden wollen, sich zu schützen. Sehen Sie einen Ausweg aus dieser Situation?</p>
<p>
                  <strong>Andrew Rathmell:</strong> In der Realität suchen die Nationen beide Vorteile, um die Risiken zu minimieren. Die USA und die NATO-Staaten wollen durch Kontrolle von Kriminellen die Wirtschaftserträge maximieren, solange sie CNO als Druckmittel nutzen können. Diese Dilemma muss nun angegangen werden. Es muss Einschränkungen in der staatlichen Nutzung von CNO geben, wenn das Vertrauen in Informations-Infrastrukturen und e-Business erhalten bleiben soll.</p>
<p>
                  <strong>politik-digital:</strong> Was ist mit dem Schutz von Persönlichkeitsrechten wie freie Meinungsäußerung und freiem Zugang? Müssen wir sie zugunsten von sicherer Infrastruktur aufgeben? Oder liegt die Lösung vielleicht auf einer technischen Ebene?</p>
<p>
                  <strong>Andrew Rathmell:</strong> Lösungen sind technisch, sozial und politisch. Wir müssen einige Freiheiten aufgeben &#8211; wir brauchen elektronische Identifizierungen (z.B. elektronische Ausweise, ID cards), und es wird einige Eingriffe in die Privatsphäre geben. Dies kann durch Regularien beschränkt werden, aber ich denke, es ist unvermeidbar.</p>
<p>
                  <strong>politik-digital:</strong> Eine letzte Frage: Welche Rolle kann die NGO (Non-Governmental Organisations)-Ebene in dieser Hinsicht spielen? Brauchen wir eine Friedensbewegung?</p>
<p>
                  <strong>Andrew Rathmell:</strong> Viele Verbraucher, Datenschützer und Friedensbewegungen können die komplizierten Themen aufgreifen und Druck auf Unternehmen und Regierungen ausüben. Es ist wichtig, dass NGOs sich früh in dieser Debatte engagieren.</p>
<p>
                  <strong>politik-digital:</strong> Vielen Dank, Dr. Rathmell.</p>
<p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Kalter Krieg mit Teenagern</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/rustungskontrolle-im-cyberspace/cyberwardenning-shtml-2755/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[cwelzel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Nov 1998 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rüstungskontrolle im Cyberspace]]></category>
		<category><![CDATA[Computervirus]]></category>
		<category><![CDATA[Computerkriminalität]]></category>
		<category><![CDATA[Hacker]]></category>
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		<category><![CDATA[Internationale Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[Interview mit Dorothy Denning]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Interview mit Dorothy Denning<!--break-->
                    </p>
<p>
                      <br />
                      <strong><br />
                      <img decoding="async" height="123" src="/images/ddenning.jpg" width="105" align="left" alt="" />Dorothy E. Denning hat eine Professur für Computer Science an der Georgetown University und ist Leiterin des Georgetown Institute for Information Assurance. Ihre derzeitigen Arbeitsfelder umfassen die Bereiche Cyber-Crime und Cyber-Waffen-<br />
                      <br />Kontrolle, Informationskrieg und -sicherheit und Einfluss von Technologie auf die Gesellschaft. Mit politik-digital sprach sie über über die Gefahren der Cyber-Waffen.</strong>
                    </p>
<p>
                    <strong>politik-digital:</strong> Hallo, Dorothy Denning. Wir werden uns heute über die legalen und technischen Möglichkeiten unterhalten, mit denen man das &#8220;Cyber-Rüsten&#8221; kontrollieren kann. Erst vor ein paar Tagen ist in Deutschland eine Pressemitteilung veröffentlicht worden, die davor warnte, dass die USA sehr aktiv im Entwickeln von &#8220;Cyber-Waffen&#8221; sind und dass wir vielleicht auf ein neues Wettrüsten zusteuern. Wie nah sind wir aus Ihrer Sicht einem &#8220;Kalten Cyber-Krieg&#8221;?</p>
<p>
                    <strong>Dorothy Denning:</strong> Meinen Sie einen Kalten Krieg mit Teenagern? Die haben mehr Cyber-Waffen als sonstwer.</p>
<p>
                    <strong>politik-digital:</strong> Nein, nicht unbedingt Teenager. Eher erwachsene Militärs&#8230;</p>
<p>
                    <strong>Dorothy Denning:</strong> Na ja, es wird viel geredet. Ich weiß nicht genau, welche Fähigkeiten bis jetzt entwickelt wurden.</p>
<p>
                    <strong>politik-digital:</strong> Denken Sie, dass die Gefahr von Konflikten auf zwischenstaatlicher Ebene droht oder ist das eher informell?</p>
<p>
                    <strong>Dorothy Denning:</strong> Ich glaube nicht, dass zur Zeit ernsthaft die Gefahr eines zerstörerischen Cyber-Krieges droht.</p>
<p>
                    <strong>politik-digital:</strong> Welche Waffen könnten denn in einem eventuellen Cyber-Angriff eingesetzt werden?</p>
<p>
                    <strong>Dorothy Denning:</strong> Es fallen verschiedene Hacker-Tools darunter, z.B. Computer-Viren, Würmer, Trojanische Pferde, Sniffer und Spionage-Tools. Ebenso zählen verschiedene Methoden dazu, mit denen man diese Werkzeuge in eine bestimmte Umgebung bringen kann.</p>
<p>
                    <strong>politik-digital:</strong> Was meinen Sie mit &#8220;bestimmter Umgebung&#8221;?</p>
<p>
                    <strong>Dorothy Denning:</strong> Gegen ein bestimmtes Ziel gerichtet.</p>
<p>
                    <strong>politik-digital:</strong> Worin liegt ihre spezifische Gefahr? Worin unterscheiden sie sich von traditionellen Waffen?</p>
<p>
                    <strong>Dorothy Denning:</strong> In der Regel verursachen sie keine körperlichen Schäden, Verwundung und Tod eingeschlossen.</p>
<p>
                    <strong>politik-digital:</strong> Aber sie fügen auf indirektem Weg Schaden zu?</p>
<p>
                    <strong>Dorothy Denning:</strong> Sie können sehr hohe Kosten verursachen, z.B. wenn jemand Kreditkartennummern stielt oder sich mit betrügerischen Bank-Transaktionen beschäftigt. Sehr oft ist der Schaden zerstörender Natur, wie bei vielen Computer-Viren und Würmern. Aber auch diese verursachen Kosten. Schätzungen haben für den ILOVEYOU-Virus Schäden in Höhe von mehr als 10 Milliarden $ ergeben.</p>
<p>
                    <strong>politik-digital:</strong> Aber inwiefern stellen sie denn eine neue &#8220;Klasse&#8221; von Waffen dar, die wir vorher nicht hatten?</p>
<p>
                    <strong>Dorothy Denning:</strong> Indem sie Bits und Bytes statt physikalischer Materie beinhalten.</p>
<p>
                    <strong>politik-digital:</strong> Kann sich &#8220;gute&#8221; Software in schlechte verwandeln?</p>
<p>
                    <strong>Dorothy Denning:</strong> Gute Software kann benutzt werden für schlechte Taten. Sie kann auch ersetzt werden durch trojanisierte Versionen, die benutzt werden, um Schaden zuzufügen.</p>
<p>
                    <strong>politik-digital:</strong> Wo ziehen Sie die Grenze zwischen gefährlicher Software und solcher, die für sich genommen harmlos ist und nur das Potenzial hat? Wie kann man gefährliche Software verbieten, ohne die gute zu beeinträchtigen?</p>
<p>
                    <strong>Dorothy Denning:</strong> Es ist sehr schwierig, eine Grenze zu ziehen. Viele Software-Tools, die von Systemadministratoren dazu benutzt werden, Sicherheitslücken in ihren Systemen aufzudecken (und zu beheben), werden auch von Hackern verwendet, um Systeme zu finden, die für Angriffe offen sind. Es ist auch schwierig, gefährliche Software daran zu hindern, die gute zu schädigen. Viele Viren und Spionage-Tools verändern die Software auf dem Computer, den sie angreifen.</p>
<p>
                    <strong>politik-digital:</strong> Gibt es denn eher auf technischem oder eher auf gesetzlichem Wege Chancen, eine Kontrolle der Cyber-Waffen einzurichten?</p>
<p>
                    <strong>Dorothy Denning:</strong> Ich denke, es gibt eher die Möglichkeit, kriminelles Verhalten zu kontrollieren als das Verhalten von Nationen. Darum geht es im wesentlichen in dem Cyber-Crime-Vertrag des Europarates.</p>
<p>
                    <strong>politik-digital:</strong> Warum ist es so schwierig, Gesetze für das Verhalten von Staaten zu machen?</p>
<p>
                    <strong>Dorothy Denning:</strong> Es gibt bereits allgemeine Gesetze, die auf Staaten anwendbar sind. Nicht klar ist, dass zusätzliche Gesetze von den Staaten gebraucht oder gewünscht werden. Wichtige Themen wären auch die Umsetzung und die Frage, wo die Grenzen zu ziehen sind.</p>
<p>
                    <strong>politik-digital:</strong> Aber brauchen wir nicht zusätzlich zu staatlichen Gesetzen internationale Standards?</p>
<p>
                    <strong>Dorothy Denning:</strong> Das ist eine gute Frage. Es würde schon helfen, wenn die Staaten eine generelle Übereinkunft über die Bedingungen schließen würden, unter denen ein Cyber-Angriff einen Akt der Agression oder Bedrohung gegen den Frieden nach der UN-Charta darstellt.</p>
<p>
                    <strong>politik-digital:</strong> Gibt es Chancen, dass wir zu einer solchen Übereinkunft kommen?</p>
<p>
                    <strong>Dorothy Denning:</strong> Ich weiß nicht. Die Staaten müssten zunächst einmal ein Interesse daran zeigen, an den Tisch zu kommen und darüber zu diskutieren.</p>
<p>
                    <strong>politik-digital:</strong> Ist der Cyber-Crime-Vertrag des Europarates eine solche Gelegenheit?</p>
<p>
                    <strong>Dorothy Denning:</strong> Nein, denn dieser befasst sich nur mit kriminellen Aktionen.</p>
<p>
                    <strong>politik-digital:</strong> Welche Faktoren machen es denn so schwierig, vor Cyber-Angriffen zu schützen oder sie zu verhindern?</p>
<p>
                    <strong>Dorothy Denning:</strong> Systeme und Menschen weisen Verwundbarkeiten auf, die ausgenutzt werden können. Es ist das gleiche in der physikalischen Welt. Menschen können ausgeraubt oder ermordet werden. Diebe können in Häuser einbrechen. Es ist unmöglich, alle Verbrechen zu verhindern.</p>
<p>
                    <strong>politik-digital:</strong> Aber wenn man eine Waffe hat, ist diese auch sichtbar, und man kann (nicht in allen Ländern, aber in einigen) Leute davon abhalten, sie zu kaufen. Man kann sie auch zerstören, und dann ist sie weg. Aber Cyber-Bewaffnung ist anders, oder?</p>
<p>
                    <strong>Dorothy Denning:</strong> Ganz anders. Man kann u.a. die Cyber-Waffe hunderte und tausende Male kopieren und sie mit geringem Aufwand an Menschen in der ganzen Welt verteilen. Außerdem geht es auch um die Meinungsfreiheit, denn Software ist eine Form der Meinungsäußerung.</p>
<p>
                    <strong>politik-digital:</strong> Welchen Stellenwert nimmt der Bereich Cyber-Waffen in der Forschung ein? Können Forscher daraus lernen?</p>
<p>
                    <strong>Dorothy Denning:</strong> Indem wir die Cyber-Waffen studieren, lernen wir bessere Cyber-Verteidigungssysteme zu entwickeln. Es ist unmöglich, eine starke Verteidigung aufzubauen, ohne die Angriffsmethoden und die eigenen Verwundbarkeiten zu kennen.</p>
<p>
                    <strong>politik-digital:</strong> Kümmern sich Staaten mehr um die geeignete Cyber-Bewaffnung und die technischen Möglichkeiten der Verteigung als um internationale Gesetzesstandards?</p>
<p>
                    <strong>Dorothy Denning:</strong> Ja, ich glaube, den Staaten ist der Schutz ihrer kritischen Infrastrukturen und der Wirtschaft vor Hackern und potenziellen Cyber-Terroristen wichtiger.</p>
<p>
                    <strong>politik-digital:</strong> Aber in gewisser Weise ist doch die Bedrohung von Cyber-Attacken, z.B. auf kritische Infrastruktur da. Was können wir als Bürger oder Forscher tun, um diese Gefahr in die Köpfe der Politiker zu bringen?</p>
<p>
                    <strong>Dorothy Denning:</strong> Zumindest in den USA wird die Aufmerksamkeit des Kongresses und der Öffentlichkeit von den verschiedenen Vertretungen der Exekutive, das Verteigungs-, Justiz- und Wirtschaftsministerium eingeschlossen, auf dieses Thema gelenkt. Auch die Presse spielt eine wesentliche Rolle mit ihren Berichten.</p>
<p>
                    <strong>politik-digital:</strong> Aber gleichzeitig sollen doch die USA die neue Cyber-Supermacht sein, die auch international eine Rolle spielen sollte im Werben um Transparenz und den gesetzlichen Status. Und sie werden kritisiert, weil sie diese Rolle nicht einnehmen.</p>
<p>
                    <strong>Dorothy Denning:</strong> Ich denke, den USA ist es wichtiger, international für gute Cyber-Verteidigung gegen kriminelle und terroristische Bedrohung zu werben. Sie haben sich an den Verhandlungen zum DoE-Vertrag beteiligt und auch mit den G8 gearbeitet, um die Harmonisierung der internationalen Cyber-Crime-Gesetze und die internationale Kooperation bei Ermittlungen und Verurteilungen voranzutreiben.</p>
<p>
                    <strong>politik-digital:</strong> Wie schützen Sie selbst ihre &#8220;kritische Infrastruktur&#8221;? Halten Sie Teenager von Ihren Büroräumen fern?;-)</p>
<p>
                    <strong>Dorothy Denning:</strong> Ich überlasse das den Sicherheitsleuten auf unserem Campus. Bis jetzt haben sie ganz gute Arbeit geleistet.</p>
<p>
                    <strong>politik-digital:</strong> Ich danke Ihnen, dass Sie sich die Zeit genommen haben.</p>
</p>
<p>
                      <!-- Content Ende --></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Kommt das Recht ins Rollen?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[cwelzel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Dec 1969 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Copy & Paste]]></category>
		<category><![CDATA[Bundespolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Internetrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Gesetzgebung]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>
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					<description><![CDATA[<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">
<b>Das Urheberrecht muss digital überholt werden. Ob dabei die Freiheit im Netz verloren geht
und der Primat der Wirtschaft siegt, wird heftig diskutiert.</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
<b>Das Urheberrecht muss digital überholt werden. Ob dabei die Freiheit im Netz verloren geht<br />
und der Primat der Wirtschaft siegt, wird heftig diskutiert.</b></span><!--break--></p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Im August diesen Jahres haben kompetente Wissenschaftler, darunter Dr. h.c. mult. Schricker,<br />
Direktor des Max-Planck Instituts für internationales Urheberrecht und Dr. Martin Vogel,<br />
Richter am Bundespatengericht, einen Wissenschaftlerentwurf vorgelegt, in dem sie die<br />
Grundzüge eines novellierten deutschen Urheberrechts darlegen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Dieser Entwurf soll in den nächsten Tagen in einen Referentenentwurf umgearbeitet werden. Das<br />
bedeutet, dass die Vorlage ins Kabinett zur Abstimmung kommen wird: im Copy-Dschungel ist also<br />
Land in Sicht.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Das momentan geltende Urheberrecht hat eine lange Tradition. Als verfasstes Gesetz reicht<br />
seine Geschichte bis in das 19. Jahrhundert zurück. Damals wollte man der zunehmend<br />
unkontrollierten Vervielfältigung einer massiv steigenden Zahl von Publikationen durch das<br />
erste (reichs)deutsche Urhebergesetz Einhalt gebieten. Heute regelt das 1965 eingeführte<br />
Urheberrechtsgesetz den Umgang mit schriftlichen, graphischen und musikalischen Werken in<br />
ihren jeweiligen Wiedergabeformen<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Ob das neue Urbeberrecht den Ansprüchen der Unternehmen, User und Künstler, die im Netz<br />
publizieren und verdienen gerecht werden wird, darf stark bezweifelt werden. Zudem muss die<br />
neue Gesetzesvorlage auch in der Lage sein, auf europäische Standards zu reagieren.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Sobald der Wissenschaftlerentwurf sich als Referentenpapier auf den Weg in die Mühlen der<br />
Gesetzgebung macht, wird politik-digital ein Interview mit der Leiterin des Referats für<br />
Urheberrecht im Justizministerium führen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Bis es soweit ist, haben wir den <a href="http://www.politik-digital.de/archiv/edemocracy/copy1.shtml">Problemrahmen</a><br />
zusammengefasst und die interessantesten <b>Links</b> für Sie gesucht:<br />
</span>
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"></p>
<li><a href="http://www.wipo.org/">World Intellectual Property Organization</a>
</li>
<li><a href="http://www.bmj.bund.de/inhalt.htm">  Bundesjustizministerium</a> &#8211; unter<br />
Gesetzgebungsvorhaben liegt der Wissenschaftlerentwurf
</li>
<li><a href="http://www.jura.uni-sb.de/urheberrecht">www.jura.uni-sb.de/urheberrecht</a> sehr<br />
gute Site des Juristischen Projekts der Uni Saarbrücken zum Urheberrecht
</li>
<li><a href="http://www.urheberrecht.org/index.htm"> Institut für Urheber- und Medienrecht</a>
</li>
<li><a href="http://www.intellecprop.mpg.de/"> Max-Planck Institut für ausländisches u. internationales Urheberrecht</a>
</li>
<li><a href="http://foren.recht.de/articles.public/article_overview.html?newsgroup=21&amp;lid=20"> Forum für Urheber und Patentrecht</a>
</li>
<li><a href="http://www.ipr-helpdesk.org/t_de/home.asp"> Helpdesk zum Copyright</a> mit Informationen zu vielen EU-Staaten
</li>
<li><a href="http://www.grur.de/"> Deutsche Vereinigung für gewerblichen Rechtsschutz und Urheberrecht</a>
</li>
<li><a href="http://www.netlaw.de/urteile/index_urheberrecht.htm"> Entscheidungssammlung</a> zum Urheberrecht</li>
<p></span></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Ein Sieger ist ein Sieger ist kein Sieger</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/ein_sieger_ist_ein_sieger_ist_kein_sieger-814/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[cwelzel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlergebnis]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlsystem]]></category>
		<category><![CDATA[Präsidentschaftswahl]]></category>
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					<description><![CDATA[<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Der amerikanische Wahl-Krimi dauert an</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Der amerikanische Wahl-Krimi dauert an</b></span><!--break--></p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Eigentlich sind die Demokraten in den Vereinigten Staaten beliebt genug, um selbst mit einem kurz vor der Wahl<br />
verstorbenen Senator in <a href="http://sosweb.sos.state.mo.us/enrweb/statewideresults.asp?eid=14" target="_new" rel="noopener noreferrer">Missouri</a> die Wahl zu<br />
gewinnen. Dennoch entwickelte sich der Einzug in das Weiße Haus zu einem historischen Kopf-an-Kopf Rennen. Bush<br />
wurde schon als Sieger gehandelt und in Texas lies man die Korken knallen, als plötzlich alles wieder offen war.<br />
Gore rief Kollege Bush an, und nahm seine zuvor überbrachten Glückwünsche zurück.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Das Zünglein an der Waage, der Staat Florida, muss, nachdem hier der Sieg erst Gore und dann Bush zugesprochen<br />
wurde, am frühen Morgen erneut ausgezählt werden. Zu knapp war das Ergebnis demzufolge Bush<br />
nur 200 Stimmen vor Gore lag. So dauert die Zitterpartie an und sicher ist bisher nur,<br />
dass die Wahlen zum 43. Präsidenten der Vereinigten Staaten das Land sauber in zwei Hälften gespalten haben.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Bei der Wahl, die <a href="http://www.time.com/time/campaign2000/story/0,7243,60094,00.html" target="_new" rel="noopener noreferrer">Time.com</a> die &quot;verrückteste&quot;<br />
in der Geschichte der Staaten nannte, kann Bush auf die größere Anzahl gewonnener Staaten blicken, wobei Gore<br />
aller Wahrscheinlichkeit nach eine hauchdünne Mehrheit bei den Wählerstimmen verbuchen wird. Bush kann jedoch<br />
als Präsident seine Regierungsarbeit auf einen republikanischen Congress stützten, der zeitgleich gewählt wurde<br />
und darf von dieser Seite mit weniger Widerständen rechnen als sein demokratischer Vorgänger Clinton oder dessen<br />
möglicher Nachfolger Gore.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Während der letzten Wochen hatte Bush in allen Prognosen vor Gore gelegen, mit kleinem Vorsprung aber deutlich.<br />
Dass diese Wahl nicht wie erwartet den knappsten Ausgang seit vierzig Jahren, sondern die dünnste Mehrheit in<br />
der amerikanischen Wahlgeschichte brachte, liegt an <a href="http://www.votenader.com/" target="_new" rel="noopener noreferrer">Ralph Nader</a>.<br />
Der Kandidat der Green Party sollte gemäß den Hochrechnungen stattliche 4-5% der Stimmen erringen, blieb dann aber doch hinter<br />
den Erwartungen zurück. Die 1-2%, die Nader schließlich verlor, dürften Gore zugute gekommen sein, denn die<br />
Wähler des linksstehenden Nader sind potentielle Gore-Unterstützer.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Als größte Überraschung der Wahl kann die unerwartet hohe Wahlbeteiligung gewertet werden, die mit geschätzten<br />
52 Prozent die Stimmenabgabe bei der letzten Wahl übertraf.<br />
Der Wahlkampf war mit harten Bandagen geführt worden, auch online. Al Gores Team hat nach eigenen Aussagen<br />
40 Millionen Telefonanrufe getätigt und  immerhin 30 Millionen e-mails verschickt, im Vergleich zu 50 Millionen<br />
herkömmlichen Briefsendungen. Aus Bushs Wahlkampfkreisen wurde nur bekannt gegeben, man habe mit 70 Millionen<br />
Anrufen geworben und 110 Millionen Briefsendungen auf den Weg gebracht. Eine Ausdifferenzierung nach e-mail und<br />
Briefpost wurde nicht bekann gegeben, es kann aber davon ausgegangen werden, dass das Verhältnis hier ähnlich<br />
wie bei Gore gelagert ist.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Auch die Websites der Kandidaten waren während des Wahlkampfes ein Mittel Image und Infos unter das digital<br />
angebundene Volk zu bringen. Wo Gore vehement auf sein glückliches Familienleben pochte, versuchte Bush mit<br />
Spielen und anderen Gimmicks sein Wahlvolk bei Laune zu halten. Neben diesen Personality-Aspekten bemühten sich<br />
beide Sites um die Einbindung der Wähler durch Online-Kommunikation. Um so erstaunlicher, dass sowohl die beiden<br />
Sites von <a href="http://www.georgewbush.com/" target="_new" rel="noopener noreferrer">Bush</a> als auch die von <a href="http://www.algore2000.com/" target="_new" rel="noopener noreferrer">Gore</a> nur sehr verzögert<br />
auf das Wahlergebnis reagierten. Sowohl bei Bush als auch bei Gore flackerte noch am frühen amerikanischen<br />
Morgen die Aufforderung, wählen zu gehen auf den Sites. Keine Spur von Zwischenergebnissen geschweige denn<br />
Endergebnissen, keine Erwähnung des Einsatzes der vielen Wahlhelfer und auch kein Dank an die Wähler. Es war,<br />
als hätten sich die Teams der beiden Kontrahenten atemlos im Fernsehsessel zurückgelehnt und die weitere<br />
Berichterstattung online und offline den klassischen Medien überlassen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Bei der Online-Berichterstattung der großen US-Sender und Zeitungen hatten Wahlenthusiasten aus Europa mit<br />
geringem Schlafbedürnis mehr Glück. Wie versprochen versorgten <a href="http://www.cnn.com/" target="_new" rel="noopener noreferrer">CNN</a>,<br />
die <a href="http://www.washingtonpost.com/" target="_new" rel="noopener noreferrer">Washington Post</a>, das <a href="http://www.time.com/" target="_new" rel="noopener noreferrer">Time Magazine</a><br />
und die <a href="http://nyt.com/" target="_new" rel="noopener noreferrer">New York Times</a> den Globus mit aktuellen Berichten und<br />
Hochrechnungen. Herausragend hierbei CNN, auf deren Seite der Stimmzähler fast 1:1 mit der Auszählung mitläuft.<br />
Hier kann der Kampf um die Stimmen mitverfolgt werden, bei dem Gore sich mit gut 200.000 Stimmen vor Bush hält.<br />
Dass diese Stimmen der Wähler jedoch nicht unbedingt den Sieg bedeuten müssen, liegt am komplizierten<br />
amerikanischen Wahlsystem, das seit George Washingtons Tagen unverändert Gültigkeit besitzt. Nach diesem<br />
Wahlsystem ist es möglich, dass der Kandidat mit den meisten Stimmen des Volkes trotzdem die Wahl verliert.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Grund für dieses Paradoxon sind die Wahlmänner. In 48 Staaten gibt das Volk seine Stimmen an Wahlmänner,<br />
die dann wiederum den Präsidenten wählen. Dabei fallen automatisch alle Stimmen eines Staates dem überlegenen<br />
Kandidaten zu: the winner takes it all. Da jeder Staat ein unterschiedlich großes Kontingent an Wahlmännern<br />
stellten darf, kann es passieren, dass in einem Staaten zwar in absoluten Zahlen mehr Menschen für Gore<br />
stimmen als in einem anderen, aber dennoch der Staat mit den vielen Gore-Stimmen komplett an die<br />
Bush-Wahlmänner geht. Auf diese Weise ist es möglich, dass der neue Präsident zwar die meisten<br />
Wahlmännerstimmen, nämlich mindestens 271 für sich verbuchen kann und trotzdem der Konkurrent in absoluten<br />
Zahlen mehr Stimmen der Wähler bekommen hat.<br />
Nur die Staaten Nebraska und Maine haben ein Verhältniswahlrecht.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Und dieses verworrene System kann nun eine Präsidenten hervorbringen, der mit einem ganz knappen Vorsprung<br />
bei den Wahlmännern und einer ganz knappen Niederlage bei den Wählerstimmen ein politisch geteiltes Land<br />
regieren wird. Letztlich ist dies bei einem Wahlsieg von Gore noch deutlicher der Fall, da der Demokrat mit<br />
Sicherheit mit einem republikanischen Kongress und Senat wird leben müssen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Die Wahl wird nun in Florida entschieden, denn die stattlichen 25 Wahlmänner, die es hier zu holen gilt,<br />
werden den Ausschlag geben. Ob sich der zukünftige Präsident dann jedoch als Sieger im eigentlichen Sinne<br />
bezeichnen kann, ist zumindest für Außenstehende eine Frage. Dass er aber regieren wird, steht fest.<br />
</span></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>ICANN &#8211; he can!</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/icann_he_can-737/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[cwelzel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Wahl]]></category>
		<category><![CDATA[ICANN]]></category>
		<category><![CDATA[Internet Governance]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Die europäische <a href="http://members.icann.org/" target="_new" rel="noopener noreferrer"> @Large</a> Gemeinde hat
gewählt: seit heute nacht um 2 Uhr mesz steht ihr Direktor für das ICANN Direktorium fest.
Das Rennen machte der Sprecher des <a href="https://www.ccc.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer"> Chaos Computer Clubs (CCC)</a>
<a href="http://members.icann.org/cand/84.html" target="_new" rel="noopener noreferrer"> Andy
Müller-Maguhn</a>. Das Wahlvolk setzte ein deutliches Zeichen und entschied sich für einen ICANN-Kritiker.</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Die europäische <a href="http://members.icann.org/" target="_new" rel="noopener noreferrer"> @Large</a> Gemeinde hat<br />
gewählt: seit heute nacht um 2 Uhr mesz steht ihr Direktor für das ICANN Direktorium fest.<br />
Das Rennen machte der Sprecher des <a href="https://www.ccc.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer"> Chaos Computer Clubs (CCC)</a><br />
<a href="http://members.icann.org/cand/84.html" target="_new" rel="noopener noreferrer"> Andy<br />
Müller-Maguhn</a>. Das Wahlvolk setzte ein deutliches Zeichen und entschied sich für einen ICANN-Kritiker.</b></span><!--break-->
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Wirklich überraschend kommt dieser <a href="http://members.icann.org/schedule.html" target="_new" rel="noopener noreferrer"> Wahl</a>ausgang nicht.<br />
Nachdem <a href="http://www.icann.org/" target="_new" rel="noopener noreferrer"> ICANN</a> selber bereits im August fünf Kandidaten nominiert hatte,<br />
konnten die registrierten Wähler aus einem Pool von über 30 Selbstnominierten  zwei weitere<br />
Kandidaten bestimmen. Hier setzten sich nach einer langwierigen<br />
<a href="http://members.icann.org/nom/cp/EU.html" target="_new" rel="noopener noreferrer"> Abstimmungsphase</a>, die bis Mitte September währte,<br />
die Wissenschaftlerin <a href="http://members.icann.org/cand/86.html" target="_new" rel="noopener noreferrer"> Jeanette Hofmann</a> und der Sprecher<br />
der Hacker-Vereinigung CCC Andy Müller-Maguhn souverän gegen die Mitbewerber durch.<br />
<a href="http://members.icann.org/pubstats.html" target="_new" rel="noopener noreferrer"> 471 Stimmen</a> waren nötig, um sich für den endgültigen<br />
Wahlzettel zu qualifizieren, Müller-Maguhn verwies mit 2686 der Wählerstimmen die Mitbewerber<br />
auf die Plätze.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Spätestens hier wurde deutlich, dass die europäischen @Large Wähler, bei denen die Deutschen<br />
einen überproportionalen Teil stellten, einen unabhängigen Kandidaten favorisierten. ICANN<br />
selber hatte fünf Kandidaten nominiert, die verstärkt aus wirtschaftlichen Zusammenhängen<br />
stammten, und diese Auswahl wurde von den Wählern abgestraft. Der @Large Direktor soll die<br />
Wählerschaft repräsentieren, ein Direktorium aus Wirtschaftsvertretern hat ICANN bereits.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Zu Beginn des Wahlkampfes standen also neben <a href="http://members.icann.org/cand/200.html" target="_new" rel="noopener noreferrer"> Alf<br />
Hansen</a>, <a href="http://members.icann.org/cand/199.html" target="_new" rel="noopener noreferrer"> Maria Cattaui</a>,<br />
<a href="http://members.icann.org/cand/202.html" target="_new" rel="noopener noreferrer"> Oliver Popov</a> und<br />
<a href="http://members.icann.org/cand/201.html" target="_new" rel="noopener noreferrer"><br />
Olivier Muron</a> drei Deutsche auf dem Stimmzettel: <a href="http://members.icann.org/cand/203.html" target="_new" rel="noopener noreferrer"><br />
Winfried Schüller</a> von der Telekom, Jeanette Hofmann und Andy Müller-Maguhn. Nachdem sowohl das<br />
holprige Prozedere der Wählerregistrierung als auch die ICANN-Kandidatenkür heftig kritisiert<br />
worden war, funktionierte der eigentliche Wahlkampf erstaunlich gut. Die sieben europäischen<br />
Kandidaten standen in dem von ICANN eingerichteten <a href="http://members.icann.org/qa.html" target="_new" rel="noopener noreferrer"> Forum</a><br />
Rede und Antwort. Dazu kamen noch einige Chats mit den Kandidaten, in denen über die Aufgaben<br />
von ICANN und die persönlichen Ziele einiges zu erfahren war.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Die eigentliche Wahl, an der in Europa 11.309 Wähler, also nur 48,2 der registrierten<br />
@Large Mitglieder teilnahmen, erfolgte in einem mehrstufigen Verfahren. Bereits im ersten<br />
Durchgang setzte sich Müller-Maguhn an die Spitze und holte 52,6% der Stimmen. Jeannette<br />
Hofmann folgte auf dem zweiten Platz mit immerhin 20,3 %, und den dritten Platz belegte der<br />
dritte Deutsche vom &quot;Team Telekom&quot; Winfried Schüller mit 8,8%. Das Wahlergebnis belegt nicht<br />
nur, dass die unabhängigen Kandidaten einen größeren Vertrauensvorschuss genießen, sondern,<br />
dass die große Gruppe der deutschen @Large members wohl auch verstärkt national gewählt hat.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Müller-Maguhn, in Insider-Kreisen beileibe kein unbeschriebenes Blatt, hat während des<br />
Wahlkampfes seine kritisch-konstruktive Haltung ICANN gegenüber immer wieder herausgestellt.<br />
Er sieht das Internet als öffentlichen Raum, der auch von der Öffentlichkeit gestaltet werden<br />
soll: &quot;Ich<br />
habe nichts gegen eine Erweiterung des Netzes um kommerzielle Bestandteile, aber<br />
etwas gegen eine Vereinnahmung des öffentlichen Raumes durch kommerzielle<br />
Interessen&quot; sagte er in einem <a href="http://www.politik-digital.de/archiv/edemocracy/maguhn.shtml" target="_new" rel="noopener noreferrer"><br />
Interview</a> mit politik-digital, und diese Haltung bekräftigte er in zahlreichen Statements<br />
während des Wahlkampfes. So sieht er auch die Ausweitung der top-level<br />
domains (.shop, .sex etc.) als Notwendigkeit, die jedoch nicht nur aus kommerziellen<br />
Beweggründen vorangetrieben werden sollte: &quot;Ich unterstützte die Einrichtung neuer TLDs, aber<br />
ich möchte ein stärkeres Augenmerk auf ihre Kultur richten&quot; erklärte der Hacker im ICANN Forum.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Ein Internet-Direktor und Netz-Philosoph? Auf jeden Fall ist Müller-Maguhn ein unbequemer<br />
Neuzugang für das kalifornische Direktorium. Sicher wäre man dort mit einem @Large Direktor<br />
aus Wirtschaftskreisen zufriedener gewesen, das beweist bereits die ICANN-Kandidatenauswahl.<br />
Für die User ist Müller-Maguhn mit Sicherheit die richtige Wahl. Der Sprecher des Chaos<br />
Computer Clubs, in dem sich Vor- und Querdenker der Szene bereits 1986 zusammengeschlossen haben, wird das<br />
ICANN Direktorium auf Trab halten. Nicht zuletzt, damit die nächsten Wahlen für das @Large<br />
Direktorium reibungsloser und vor allem benutzerfreundlicher ablaufen. Zahlreiche potentielle<br />
Wähler hatten bereits Schwierigkeiten, sich registrieren zu lassen. Dann gab es Probleme bei<br />
der Stimmabgabe, als die beiden @Large Kandidaten gewählt werden sollten, und schließlich soll<br />
die Endabstimmung, für die ICANN den Dienstleister<br />
<a href="http://www.icann.org/announcements/icann-pr21sep00.htm" target="_new" rel="noopener noreferrer"> election.com</a> angeheuert hatte, mit<br />
starken technischen Anlaufschwierigkeiten belastet worden sein.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">In den meisten anderen Regionen konnte ICANN die eigenen Kandidaten durchbringen. In Afrika<br />
gewann der Leiter der ghanaischen Ländercode-Domainvergabestelle Nii Narku Quaynor, in<br />
Südamerika mit Ivan Moura Campos ein Mitglied der brasilianischen Domainvergabestelle. Für<br />
Asien wird der Japaner Masanobu Katoh, Vorsitzender des Internet Law &amp; Policy Forums (ILPF) und<br />
Mitglied des DNSO Names Council, ins Direktorium einziehen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Auf frischen Wind muss sich das ICANN-Direktorium, dem oft vorgeworfen wird, es sei<br />
wirtschaftslastig und wenig demokratisch interessiert, nicht nur wegen des europäischen<br />
Kandidaten gefasst machen. Auch die Nordamerikaner stimmten für einen &quot;Querulanten&quot;.<br />
<a href="http://members.icann.org/cand/16.html" target="_new" rel="noopener noreferrer"> Karl Auerbach</a> gilt als harscher Kritiker des<br />
&quot;Internet-Strassenverkehrsamtes&quot; und hatte bereits im Vorfeld angekündigt, sich für Reformen<br />
einsetzen zu wollen. Vielleicht gelingt es dem Hacker Müller-Maguhn ja gemeinsam mit dem<br />
Rechtsanwalt und Cisco-Angestellten Auerbach, die Internetbehörde zu einer wirklich<br />
öffentlichen Einrichtung zu machen. Der Ausgang der ersten weltweiten @Large Wahl zeigt,<br />
dass dies der Wählerwunsch der beiden mitgliederstärksten Regionen USA und Europa zu sein<br />
scheint.<br />
</span></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/icann_he_can-737/feed/</wfw:commentRss>
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			</item>
		<item>
		<title>Wer gewinnt die Wahl?</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/wer_gewinnt_die_wahl-816/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[cwelzel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Website]]></category>
		<category><![CDATA[Politiker-Website]]></category>
		<category><![CDATA[George Bush]]></category>
		<category><![CDATA[Präsidentschaftswahl]]></category>
		<category><![CDATA[Al Gore]]></category>
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					<description><![CDATA[<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Gorescore versus Bushpush</b><br />
</span>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Von Frank Paschen &#38; Carolin Welzel</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Gorescore versus Bushpush</b><br />
</span></p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Von Frank Paschen &amp; Carolin Welzel</b></span><!--break-->
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Bush oder Gore? Oder doch lieber Barbecue? In einer Woche wird in den USA an die Wahlurnen gerufen und<br />
allen Erwartungen nach werden viele Amerikaner diese schwierige Entscheidung bis zum nächsten Mal<br />
aufschieben und stattdessen Grillen gehen. Das tatsächliche Wahlvolk wird sich vermutlich sauber in zwei<br />
Hälften scheiden. Der Grund: nicht nur dass sowohl Bush wie auch Gore &quot;four letter words&quot; sind, auch<br />
schafft es keiner der beiden Kandidaten das Land in Enthusiasmus zu versetzen. Der eine ist etwas<br />
langweilig, dafür aber kompetent, der andere weiß zwar nicht wo Slowenien liegt, spielt dafür aber<br />
prima Baseball.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Und während die Analysten noch über den Wahlausgang rätseln und mit Promillepunkten jonglieren, wiegt<br />
sich die politik-digital Redaktion bereits in Gewissheit, denn: die Wahl wird im Netz entschieden!<br />
Und so wissen wir nicht nur wer Präsident wird, wir können sogar sagen, mit wie vielen Prozentpunkten<br />
der Sieger ins Weiße Haus einzieht.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Wir haben die Homepages der Kandidaten unter die Lupe genommen und in den Kategorien Gestaltung,<br />
Interaktivität, Inhalt, Privates und Gimmicks getestet. Je 20 Punkte in jeder Kategorie konnten<br />
die Kontrahenten erringen, maximal also 100. Score für Gore oder push für Bush?<br />
Lesen Sie unsere Website-Analyse:<br />
</span>
</p>
<table cellpadding="3" cellspacing="0" width="500">
<tbody>
<tr>
<td align="left" bgcolor="#ffcc00" width="500"><span style="font-size: small; font-family: Arial,helvetica; color: #003063"><center><b>Gestaltung</b></center></span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table border="0" cellpadding="3" cellspacing="0" width="500">
<tbody>
<tr align="left" bgcolor="#ffffcc" valign="top">
<td width="250"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica; color: #003063"><b>Bush</b><br />
			George zeigt Dick seine Vision Amerikas: Das Bild fällt sofort ins<br />
			Auge, auf der gediegenen, aufgeräumten, aber eben nicht sonderlich<br />
			aufregenden<br />
			<a href="http://www.georgewbush.com/" target="_new" rel="noopener noreferrer">Einstiegsseite</a>. Übersichtlich am linken Rand befindet sich die ebenfalls aufgeräumte Navigationsleiste, mit deren Hilfe man<br />
			sich leicht zurechtfindet.<br />
			Auch ältere Konservative sollten so zu den Informationen ihrer Wahl gelangen. Farblich ist der Auftritt schlicht gehalten:<br />
			Schwarz und Weiß<br />
			dominieren und man fragt sich, in welchem Zusammenhang dies zum Inhalt steht&#8230; <br />
			Seriös<br />
			und staatsmännisch soll das Ganze wohl wirken und gäbe es<br />
			die entsprechende Technik, könnte man sicherlich das Geld und die Macht<br />
			einer großen Dynastie am heimischen PC schnuppern. So eingeschüchtert<br />
			vergebe ich doch gerne<br />
			<b>10 BushPushs!</b><br />
			</span></td>
<td width="250"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica; color: #0065ce"><b>Gore</b><br />
			Da winken sie von der <a href="http://www.algore2000.com/" target="_new" rel="noopener noreferrer">Homepage</a>, die freundlichen Demokraten und sehen<br />
			aus wie ein Werbetrailer für <a href="http://www.dawsons-creek.com/" target="_new" rel="noopener noreferrer">Dawsons´s Creek</a>.<br />
			Harmlos, amerikanisch und gesetzt. Direkt unter dem weichgezeichneten<br />
			all-american-Präsidententeam wartet ein Haufen kleiner Icons zum<br />
			anklicken. Das wirkt etwas verwirrend und erinnert an den Grabbeltisch<br />
			bei Toys´r us.<br />
			Ansonsten ist die staatstragend blau-weiss-rot gehaltene Site in der<br />
			Navigation aber einigermaßen übersichtlich, rechts finden sich die<br />
			Video- und Audiofiles der letzten Wahlkampfveranstaltungen und Rubriken<br />
			wie &quot;Just for kids&quot; und &quot;Family&quot;. Das passt zum Spielzeug-shoppen für<br />
			die ganze Familie. Auf der linken Seite stehen unter &quot;Take action&quot; die<br />
			verschiedenen Möglichkeiten, sich für Al zu engagieren. Insgesamt atmet<br />
			die Seite durch und durch den Geist des digitalen Mittelstandes. Und<br />
			der soll Gore ja auch wählen. Ich bin zwar auch Mittelstand, mag aber<br />
			Beverly Hills 90210 lieber als Dawson Creek und shoppe nie bei Toys`r<br />
			us, deswegen bekommt Al Gore für seine Site-Gestaltung nur <br />
			<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica; color: #003063"><b>7 Gorescores. Sorry Al.</b>.<br />
			</span></span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table cellpadding="3" cellspacing="0" width="500">
<tbody>
<tr>
<td align="left" bgcolor="#ffcc00" width="500"><span style="font-size: small; font-family: Arial,helvetica; color: #003063"><center><b>Interaktivität</b></center></span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table cellpadding="3" cellspacing="0" width="500">
<tbody>
<tr align="left" bgcolor="#ffffcc" valign="top">
<td width="250"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica; color: #003063"><b>Bush</b><br />
			Sie wollen nicht nur passive Gehirnwäsche durch unzählige Werbespots?<br />
			Sie wollen aktiv sein, sich eigenständig ihren täglichen Schleudergang<br />
			besorgen? Auch mal selbst ein paar Seifenblasen loswerden oder<br />
			persönlich angesprochen werden? Kein Problem! Durchsuchen sie das<br />
			virtuelle Hauptquartier (den Waschsalon) mehr oder minder erfolgreich<br />
			nach dem, was sie interessiert. Schreiben sie George, oder wer auch<br />
			immer ihre<br />
			Mail liest. Wenn überhaupt. Springen sie auf den virtuellen<br />
			Kampagnenzug, den <a href="http://www.georgewbush.com/Contact.asp?FormMode=Trans" target="_new" rel="noopener noreferrer"> eTrain </a>auf<br />
			und lassen sie sich die neuesten News über die<br />
			Kandidaten ihrer Wahl und deren Meinung zu den Issues, die ihnen auf<br />
			den Nägeln brennen, ins Wohnzimmer liefern. Die lobenswerte Möglichkeit<br />
			sich online als <a href="http://www.georgebush.com/toolbox/nav.html" target="_new" rel="noopener noreferrer">Wähler </a>registrieren zu lassen, wird die niedrigste Wahlbeteiligung aller Zeiten in der modernen Heimat der Demokratie wohl auch nicht<br />
			mehr verhindern. Ach ja, auch Geld kann man hier in Form von <a href="http://www.georgebush.com/contribute/index.html" target="_new" rel="noopener noreferrer">Spenden</a> loswerden. Höchst erfolgreiche Strategie. So hört man.<br />
			<b>6 BushPushs</b>.<br />
			</span></td>
<td width="250"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica; color: #0065ce"><b>Gore</b><br />
			Sie sind einsam und haben keine Lust auf<br />
			Selbsthilfegruppen? Die Rettung ist im Netz. Bei Al Gore gehören sie dazu.<br />
			Wenn sie unter 30 sind und auf amerikanische Schwiegertöchter stehen, dann wäre das <a href="http://www.algore2000.com/gorenet/index.html" target="_new" rel="noopener noreferrer"> &quot;Gore net of young Americans&quot;</a><br />
			etwas für sie. Da gehören sie zu einer duften Gruppe, die sich unter der Regie<br />
			von Ex-Cheerleader Karenna Gore-Schiff Gedanken macht, wie man junge Leute für Politik interessiert.<br />
			Falls sie die Altersgrenze überschritten haben, dann gibt es noch einige andere Möglichkeiten &quot;dazu zu gehören&quot;:<br />
			das <a href="http://www.algore.com/im/" target="_new" rel="noopener noreferrer">Instant Message Net</a> ist ein Kommunikationssystem, in dem alle<br />
			Gore-Fans miteinander chatten, in der <a href="http://c1.algore.com/townhall/" target="_new" rel="noopener noreferrer">&quot;Interaktive Townhall&quot; </a>lauscht<br />
			Al ihren Fragen und dann können sie auch noch <a href="http://www.algore.com/getinvolved/index.html" target="_new" rel="noopener noreferrer">&quot;Internet-Volunteer&quot;</a><br />
			werden. Dazu bekommen sie eine Ausrüstung mit dem Namen &quot;Online Activist Kit . Das riecht nach<br />
			Subversivität und Straßenkampf. Schließlich gibt es sogar die Möglichkeit inhaltliche Akzente zu setzen.<br />
			Unter <a href="http://www.algore.com/myelection/password.php" target="_new" rel="noopener noreferrer">My Election </a>könne sie ihr Kampagnen-Profil erstellen und werden endgültig adoptiert. Und wenn sie nach soviel Gruppenarbeit das Bedürfnis<br />
			haben, das Erlebte sauber zu verarbeiten, dann schreiben sie doch ein <a href="http://www.algore.com/getinvolved/index.html" target="_new" rel="noopener noreferrer">&quot;Campaign Diary&quot;</a>.<br />
			Außer Al wird es sicher keiner lesen&#8230;<br />
			Al Gore bietet wirklich jede Menge demokratische Partizipation. Wenn das keine Hilfe zur Selbsthilfe<br />
			ist. Hilft auch Al, nämlich mit saftigen <br />
			<b>18 Gorescores</b>.<br />
			</span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"></p>
<table cellpadding="3" cellspacing="0" width="500">
<tbody>
<tr>
<td align="left" bgcolor="#ffcc00" width="500"><span style="font-size: small; font-family: Arial,helvetica; color: #003063"><center><b>Privates</b></center></span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table cellpadding="3" cellspacing="0" width="500">
<tbody>
<tr align="left" bgcolor="#ffffcc" valign="top">
<td width="250"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica; color: #003063"><b>Bush</b><br />
			Wer hier <a href="http://www.georgewbush.com/bushcheney/georgelaura/index.html" target="_new" rel="noopener noreferrer">Fotos </a>vom letzten Familienausflug<br />
			der Bushs, von Laura beim Frisör oder Dick beim Leiten eines Ölkonzerns erwartet, der sollte sich auf eine<br />
			Enttäuschung gefasst machen. Abgesehen von ein paar <a href="http://www.georgewbush.com/bushcheney/georgelaura/photoalbum/one.html" target="_new" rel="noopener noreferrer">Impressionen </a><br />
			George Dubbeljus` aus etwas wilderen Tagen ist die Ausbeute ausgesprochen mager.<br />
			Das eigene Privatleben soll nach Meinung der Familie Bush nicht unnötig in das unbarmherzige Rampenlicht der Politik<br />
			geworfen werden. Das zumindest gelingt ihnen hier. Offensichtlich gilt dieser Schutz aber nicht für alle<br />
			Mitglieder der Familie: eine <a href="http://www.georgewbush.com/youth/ernie/ernie.html" target="_new" rel="noopener noreferrer">herzerweichende Story</a> verrät intime Details über Ernie und &#8211; nein, nicht<br />
			Bert &#8211; Spot. Katze und Hund der Familie Bush. Mein Verlangen nach nicht gnadenlos gestellten bzw. so<br />
			wirkenden Bildern, nach pikanten Bekenntnissen wird damit allerdings nicht gestillt.<br />
			<br />
			<b>6 BushPushs sind mehr als genug</b><br />
			</span></td>
<td width="250"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica; color: #0065ce"><b>Gore</b><br />
			Sein größter Stolz ist nicht die politische Karriere, sondern die Familie. Wo hiesige Politiker höchstens vier<br />
			Ehefrauen schaffen, kann Al mit immerhin vier Kindern aufwarten. Die Frau ist immer<br />
			die gleiche geblieben und heißt <a href="http://www.algore.com/tipper/index.html" target="_new" rel="noopener noreferrer">Tipper</a>, ein ungünstiger<br />
			Spitzname, der harmlose Gemüter an Delphinfilme erinnert und verdorbenere an böse Geschlechtskrankheiten.<br />
			Aber <a href="http://www.algore.com/algore/index.html" target="_new" rel="noopener noreferrer">Al ist sauber</a>: Jugend auf dem Bauernhof, Vietnamkrieg,<br />
			und jahrzehntelange harte Arbeit für Tennessee und das amerikanische Volk.<br />
			Glaube, Treue, Arbeit: der Gore´sche Dreiklang wird mit zahlreichen Photos belegt und liegt auch als Video<br />
			vor. <a href="http://www.algore.com/algore/index.html" target="_new" rel="noopener noreferrer">Hier</a> erfahren wir auch, dass die Gores Baptisten<br />
			sind und ein Herz für Tiere haben. Wer hätte das gedacht. Natürlich dürfen die Liebermanns in diesem Bilderbogen<br />
			nicht fehlen: <a href="http://www.algore.com/lieberman/index.html" target="_new" rel="noopener noreferrer">Joseph</a>, &quot;der Kämpfer für Arbeiterfamilien&quot;<br />
			und seine mildtätige Frau <a href="http://www.algore.com/hadassah/index.html" target="_new" rel="noopener noreferrer">Hadassah </a>werden vorgestellt,<br />
			allerdings mit weniger Photos, denn sie sind ja nur die zweite Garnitur.<br />
			Mit Gores und Liebermanns beim Erntedank-Truthahn &#8211; das kann sich nach dem Studium des reichhaltigen<br />
			biographischen Materials jeder vorstellen, deswegen gibt es hier<br />
			<b>13 Gorescores</b>.<br />
			</span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p></span>
</p>
<table cellpadding="3" cellspacing="0" width="500">
<tbody>
<tr>
<td align="left" bgcolor="#ffcc00" width="500"><span style="font-size: small; font-family: Arial,helvetica; color: #003063"><center><b>Inhalt</b></center></span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table cellpadding="3" cellspacing="0" width="500">
<tbody>
<tr align="left" bgcolor="#ffffcc" valign="top">
<td width="250"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica; color: #003063"><b>Bush</b><br />
			<a href="http://www.georgewbush.com/youth/baseball/index.html" target="_new" rel="noopener noreferrer">&quot;Running For President Is A Lot Like Playing Baseball&quot;</a> &#8211; wundert da noch jemanden etwas? Zugegeben, diese<br />
			Erklärung befindet sich auf der <a href="http://www.georgewbush.com/youth/index.html" target="_new" rel="noopener noreferrer">Kinderseite</a>, aber würde auch auf den restlichen Seiten nicht fehl<br />
			am Platze sein. Wem die permanente Berieselung mit Wahlwerbespots noch nicht aus allen Körperöffnungen<br />
			quillt, wem dürstet nach mehr Information, wer Fakten nicht mehr von Fiktion unterscheiden kann:<br />
			Rettung ist nahe! Lassen sie sich erklären, was für fiese Lügen Al über George erzählt. Was Al alles<br />
			verbockt hat und noch schlimmer machen würde. Und natürlich wie toll die Dinge in Texas wirklich stehen<br />
			und in den gesamten USA stehen könnten. In <a href="http://www.georgewbush.com/multimedia/nav.html" target="_new" rel="noopener noreferrer">Audio und Video</a>,<br />
			<a href="http://www.georgewbush.com/news/speeches/index.html" target="_new" rel="noopener noreferrer">Reden </a>und <a href="http://www.georgewbush.com/news/index.html" target="_new" rel="noopener noreferrer">Nachrichten, Umfragen und Meldungen</a>.<br />
			Wer rekapitulieren möchte, was George wann und wie wozu gesagt hat, der wird hier locker fündig. Und<br />
			<a href="http://www.georgewbush.com/issues/index.html" target="_new" rel="noopener noreferrer">Visionen </a>hat der Mann auch. Vom Recht jedes<br />
			gesetzestreuen Bürgers Waffen zu tragen, bis zu der sinnvollsten Verwendung des Steuerüberschusses. Wer<br />
			dann noch sehen möchte, wie sich Bushs Steuerkürzungen im eigenen Portemonnaie auswirken, der kann sich<br />
			gleich des mitgelieferten <a href="http://www.georgewbush.com/TaxCalculator.asp" target="_new" rel="noopener noreferrer">&quot;tax calculators&quot;</a><br />
			bedienen.<br />
			<br />
			<b>11 BushPushs</b><br />
			</span></td>
<td width="250"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica; color: #0065ce"><b>Gore</b><br />
			Gore ist kein Schauspieler und auch kein Charismatischer Charmebolzen, deswegen muss er mit sachlicher Seriosität<br />
			überzeugen. Aus diesem Grund finden sich auf seinem Webauftritt zahlreich downloads zu seinen<br />
			<a href="http://www.algore.com/speeches/" target="_new" rel="noopener noreferrer">Reden</a> und <a href="http://www.algore.com/briefingroom/" target="_new" rel="noopener noreferrer">Berichte</a><br />
			über den Wahlkampf. Mit platten Slogans hält sich Gore ganz staatsmännisch zurück. George Bush kriegt<br />
			allerdings sein Fett ab. Am Rande erfahren wir, was bei George in Texas so alles<br />
			<a href="http://www.algore.com/briefingroom/releases/pr_103100_Gore_Wins_5.html" target="_new" rel="noopener noreferrer">schief </a>läuft. Vor allem<br />
			in der Sozial- Renten- und Gesundheitspolitik kann man dem Kontrahenten nicht trauen, denn<br />
			<a href="http://www.algore.com/briefingroom/releases/pr_110100_Gore_Wins_13.html" target="_new" rel="noopener noreferrer">&quot;er ist nicht bereit, Präsident zu sein&quot;</a>.<br />
			In der Sachpolitik sitzt Al ja sowieso am längeren Hebel. Und das beweist er ganz klar, denn er antwortet<br />
			auf dringende gesellschaftliche Probleme, bei denen George nur schweigt. Und da Al kein Mann der leeren<br />
			Phrasen ist, beweist er gleich mit vier <a href="http://www.ofcourseitdoes.com/" target="_new" rel="noopener noreferrer">Szenarien </a>welche<br />
			fiskalischen Katastrophen bevorstehen, wenn Bush an den Drücker gerät.<br />
			Obwohl der deutsche Wähler ein &quot;richtiges&quot; Wahlprogramm vermisst, überzeugt Gore &#8211; übrigens auch auf<br />
			<a href="http://www.algore.com/espanol/" target="_new" rel="noopener noreferrer">Spanisch</a> &#8211; als solider Politiker: sozial, praktisch, gut:<br />
			<br />
			<b> 9 Gorescores</b>.<br />
			</span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table cellpadding="3" cellspacing="0" width="500">
<tbody>
<tr>
<td align="left" bgcolor="#ffcc00" width="500"><span style="font-size: small; font-family: Arial,helvetica; color: #003063"><center><b>Gimmicks</b></center></span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table cellpadding="3" cellspacing="0" width="500">
<tbody>
<tr align="left" bgcolor="#ffffcc" valign="top">
<td width="250"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica; color: #003063"><b>Bush</b><br />
			Yoho! Hier kann der Fan sich mal so richtig austoben. Nerven sie Freunde, Bekannte und Arbeitskollegen, indem sie<br />
			das Konterfei ihres Helden als <a href="http://64.57.182.135/postcards.asp?" target="_new" rel="noopener noreferrer">eCard </a>versenden. Verbringen<br />
			sie mehr Zeit mit ihren Kleinen: <a href="http://www.georgewbush.com/Downloads.asp" target="_new" rel="noopener noreferrer">Basteln mit Bush</a>.<br />
			Drucken sie Poster aus, kleben sie diese auf Karton und die perfekte Ausrüstung für Halloween ist da.<br />
			Oder für St. Martin (als Laterne). Oder auch einfach für eine Wahlveranstaltung. Immer noch nicht genug?<br />
			George Bush als Hintergrundbild für den Computer, als Bildschirmschoner für den Computer, als Bettenbezug&#8230; <br />
			Ok, das letzte ist gelogen. Aber überrascht hätte es mich nicht! Ich träume mittlerweile nachts von diesem<br />
			Mann (nicht was sie jetzt denken!) und dafür gibt es:<br />
			<br />
			<b>18 BushPushs</b><br />
			</span></td>
<td width="250"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica; color: #0065ce"><b>Gore</b><br />
			Gore hat zwar bestimmt auch Humor, aber den lebt er nicht auf seiner Website aus. Spaß mit Politik gibt<br />
			es höchstens für <a href="http://www.algore.com/kids/" target="_new" rel="noopener noreferrer">Kinder</a>, aber auch da ist der pädagogische Aspekt<br />
			im Vordergrund: wer sich alle <a href="http://www.algore.com/kids/puzzle.html" target="_new" rel="noopener noreferrer">Namen der Gore-Familie</a> merken<br />
			kann oder <a href="http://www.algore.com/kids/quiz.html" target="_new" rel="noopener noreferrer">weiß aus welchem Staat Al stammt</a>, der hat das<br />
			Zeug zu einem guten Demokraten. Für Erwachsene gibt es lediglich die Möglichkeit, Buttons down zu loaden<br />
			oder die Seite zu <a href="http://www.algore.com/sendthispage/index.html" target="_new" rel="noopener noreferrer">verschicken</a>. Falls sie etwas<br />
			Geld übrig haben und es nicht dem Wahlkampf <a href="http://www.algore.com/getinvolved/new_check_form2.html" target="_new" rel="noopener noreferrer">spenden </a><br />
			wollen, können sie sich im <a href="http://www.algore.com/stores.html" target="_new" rel="noopener noreferrer">Gorestore </a>allerdings lustige T-Shirts<br />
			und dämliche Baseball-Kappen bestellen. Da die Amerikaner so was aber ziemlich ernst nehmen, soll dieser<br />
			Service wahrscheinlich gar nicht unter Spaß fallen und deswegen können wir in dieser Rubrik nur magere<br />
			<br />
			<b>2 Gorescores verleihen</b>.<br />
			</span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table cellpadding="3" cellspacing="0" width="500">
<tbody>
<tr>
<td align="left" bgcolor="#ffcc00" width="500"><span style="font-size: small; font-family: Arial,helvetica; color: #003063"><center><b>Endergebnis: Wie geht die Wahl am 7.11. aus?</b></center></span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
</span></p>
<table cellpadding="3" cellspacing="0" width="500">
<tbody>
<tr align="left" bgcolor="#ffffcc" valign="top">
<td width="250"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica; color: #003063"><b>Bush: 51 %</b><br />
			</span></td>
<td width="250"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica; color: #0065ce"><b>Gore: 49 %</b><br />
			<span style="font-size: xx-small; font-family: Arial,helvetica; color: #003063"><br />
			</span></span></td>
</tr>
<tr>
		</tr>
</tbody>
</table>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Fazit: Bush siegt ganz knapp vor Gore. Vorsprung durch Gimmicks&#8230;</b><br />
</span></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Auftrag Internet</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/auftrag_internet-659/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/auftrag_internet-659/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[cwelzel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Internet-Beauftragte]]></category>
		<category><![CDATA[Medienpolitik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/auftrag_internet-659/</guid>

					<description><![CDATA[<p>
<span style="font-size: small; font-family: Arial,helvetica; color: #ff9900"><b><span style="font-size: x-small; color: #000000">Martina Krogmann, CDU-Internetbeauftragte</span></b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>
<span style="font-size: small; font-family: Arial,helvetica; color: #ff9900"><b><span style="font-size: x-small; color: #000000">Martina Krogmann, CDU-Internetbeauftragte</span></b></span><!--break--><span style="font-size: x-small; color: #000000"><b><br />
</b></span><br />
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Wenn Edmund Stoiber sein<br />
Kompetenzteam weiter ausbauen würde, dann wäre sie die Frau fürs<br />
Internet: e-Government, e-Commerce, digitale Spaltung und E-Voting gehen Martina<br />
Krogmann, MdB, leicht über die Lippen.</span><b><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><br />
</span></b>
</p>
<table align="left" border="0" cellpadding="0" cellspacing="0">
<tbody>
<tr>
<td width="80"><img decoding="async" src="http://www.politik-digital.de/archiv/koepfe/mkrogmann/mkrogmann2.jpg" alt="Martina Krogmann" border="0" height="118" hspace="0" vspace="0" width="95" /></td>
<td rowspan="2" width="10"><spacer type="block" height="1" width="10"></spacer></td>
</tr>
<tr>
<td bgcolor="#e0e0e0"><span style="font-size: xx-small; font-family: Arial,Helvetica; color: #333333"> Martina<br />
			Krogmann </span></td>
</tr>
<tr>
		</tr>
</tbody>
</table>
<p><span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"></p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Dabei ist sie im politischen<br />
Geschäft alles andere als ein alter Hase: seit fünf Jahren ist die<br />
37jährige Mitglied der niedersächsischen CDU, seit vier Jahren sitzt<br />
sie für den Wahlkreis Stade im Bundestag und seit eineinhalb Jahren ist<br />
Martina Krogmann Internetbeauftragte der CDU-Fraktion. Ein Amt, für das<br />
die promovierte Politologin sich mehr als nur erwärmt: Sehr stolz und geehrt<br />
sei sie gewesen, als Friedrich Merz ihr den Posten anbot. Neue Medien, ein Querschnittsthema,<br />
meint Martina Krogmann, das sie mit unterschiedlichsten Ressorts in Kontakt<br />
bringt und das wichtige Zukunftsfelder einschließt. </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Dass die CDU nicht nur das<br />
Thema Internet personell besetzt, sondern sich mit Martina Krogmann auch den<br />
Gefallen einer Imagepolitur erwiesen hat, wird im Gespräch mit der Internetbeauftragten<br />
schnell deutlich. Auch wenn das Äußere in der Politik angeblich keine<br />
Rolle spielt: Martina Krogmann hätte im Falle einer größeren<br />
politischen Aufgabe nach der Wahl wohl keine Stilberatung à la Merkel<br />
nötig. Über „ihr“ Thema spricht sie gerne: zunächst<br />
bedächtig und bedacht antwortend, trägt der Enthusiasmus sie bisweilen<br />
davon. In diesen Momenten merkt man, dass sie kein Routinier, kein alter Hase<br />
im politischen Geschäft ist. Im Einsatz für das e-Procurement in der<br />
Verwaltung oder die digitale Neuorganisation der CDU-Strukturen vergisst sie<br />
bisweilen die Sprechordnung und ist nur noch Martina Krogmann, ohne MdB. Vielleicht<br />
ist es diese Ferne von der Kaste der Berufspolitiker, das Direkte und Frische,<br />
das ihren Erfolg ausmacht. Bei der Kandidatenaufstellung im Wahlkreis für<br />
die anstehende Bundestagswahl setzte sie sich mit einem traumhaften Ergebnis<br />
von 216 Ja-Stimmen und 2 Enthaltungen bei 218 Stimmberechtigten durch. Neben<br />
ihrem Mandat ist die gebürtige Hannoveranerin auch stellvertretende CDU-Vorsitzende<br />
in Niedersachsen. Eine steile Politikkarriere, die sie &quot;selber total erstaunlich“<br />
findet.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Eigentlich war Frau Dr.<br />
Krogmann bereits in der Wissenschaft angekommen, als der damalige CDU-Chef in<br />
Niedersachsen, Christian Wulff, ihr den Floh mit der Politik ins Ohr setzte.<br />
Nach dem Studium der Politikwissenschaften und Volkswirtschaft in München,<br />
Florenz und USA promovierte Martina Krogmann in Berlin, unterstützt von<br />
der Volkswagen Stiftung. Bei dem anschließenden Aufenthalt in den USA<br />
spezialisierte sie sich nicht nur weiter auf dem Gebiet der politischen Ökonomie<br />
sondern erfuhr zum ersten Mal die Segnungen des Internet am eigenen Leibe: „Nachts<br />
um 23 Uhr die Universitätsbibliothek in meinem Einzimmerappartement zu<br />
haben, das war toll. Und in Deutschland damals noch nicht denkbar“. Bevor<br />
sie diese praktische Begeisterung in Politik umsetzen sollte, kam zunächst<br />
noch eine Station in Hamburg, wo Martina Krogmann beim Generalkonsulat der USA<br />
in Wirtschaftsfragen beriet.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Nun also Politik, noch einmal<br />
mindestens vier Jahre lang, mit den Schwerpunkten Internet, Wirtschaft und Finanzen.<br />
Und mit großem Engagement für ihren Wahlkreis, sei es beim Einsatz<br />
für die Obstbauern im Alten Land oder beim Sammeln von Spenden für<br />
Hochwasseropfer. Dass sie dazu ihre Website nutzt, sollte bei einer Internetbeauftragten<br />
selbstverständlich sein. Der Internetauftritt <a href="http://www.martina-krogmann.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.martina-krogmann.de</a><br />
kommt zunächst eher schlicht daher. Allerdings hält die Seite alle<br />
wichtigen Kommunikations- und Informationsangebote bereit: Aktuelles, Hintergrund,<br />
ein Quiz, ein themenbezogenes Diskussionsforum und das Angebot zur Kontaktaufnahme<br />
finden sich in schnörkellosem Design. Auch gepflegt wird die Seite regelmäßig,<br />
das beweist allein schon der Nachrichten-Ticker. </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Was nach der Wahl passieren<br />
soll, sagt sie nicht – auch auf ihrer Website steht davon nichts, dort<br />
wird vor allem mit Wahlkreis-Nahen Themen um Stimmen geworben, die Neuen Medien<br />
treten eher in den Hintergrund. Ob auf der Regierungsbank oder in der Opposition,<br />
Martina Krogmann wird das wohl nicht passieren, ihr bleibt nur zu wünschen,<br />
dass sie im Beruf Politikerin genauso frisch und bürgernah bleibt, wie<br />
sie es in ihrer Lehrzeit gewesen ist. </span>
</p>
<p></span></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Digitales Deutschland?</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/icann-europa-sieben-kopfe-ein-posten/digitales_deutschland-738/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[cwelzel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Dec 1969 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ICANN Europa - Sieben Köpfe, ein Posten]]></category>
		<category><![CDATA[ICANN]]></category>
		<category><![CDATA[Internet Governance]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Wahl]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>
Europa hat gewählt. Diesmal ging es nicht um die Besetzung von Abgeordnetenbänken in Brüssel,
sondern um die Kandidatenliste für den Posten des europäischen Internetdirektors. Und zwei
deutsche Kandidaten haben das Rennen für sich entschieden. Mit großem Abstand konnten sich
Andy Müller-Maguhn, Sprecher des <a href="http://www.ccc.de/">Chaos Computer Clubs</a> und
<a href="http://members.icann.org/nom/cp/86.html">Jeanette Hofmann</a> vom
<a href="http://www.wz-berlin.de/">Berliner Wissenschaftszentrum</a> für
die Liste der europäischen ICANN-Kandidaten qualifizieren.</b></span></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><br />
Europa hat gewählt. Diesmal ging es nicht um die Besetzung von Abgeordnetenbänken in Brüssel,<br />
sondern um die Kandidatenliste für den Posten des europäischen Internetdirektors. Und zwei<br />
deutsche Kandidaten haben das Rennen für sich entschieden. Mit großem Abstand konnten sich<br />
Andy Müller-Maguhn, Sprecher des <a href="http://www.ccc.de/">Chaos Computer Clubs</a> und<br />
<a href="http://members.icann.org/nom/cp/86.html">Jeanette Hofmann</a> vom<br />
<a href="http://www.wz-berlin.de/">Berliner Wissenschaftszentrum</a> für<br />
die Liste der europäischen ICANN-Kandidaten qualifizieren.</b></span></span><!--break-->
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Schritt für Schritt rückt die Wahl des ICANN @Large Direktoriums näher;<br />
eine wichtige <a href="http://members.icann.org/schedule.html"> Etappe</a> auf dem Weg zum<br />
internationalen ICANN Board war die Nominierung der letzten beiden Kandidaten. Das<br />
<a href="http://www.icann.org/nomcom/"> ICANN-Komitee</a> selbst hatte Anfang August<br />
fünf Kandidaten aus den Bewerberlisten ausgesucht: <a href="http://www.politik-digital.de/archiv/edemocracy/hansen.shtml">Alf Hansen</a>,<br />
<a href="http://www.politik-digital.de/edemocracy/icann/cattaui.shtml">Maria Cattaui</a>, <a href="http://www.politik-digital.de/archiv/edemocracy/popov.shtml">Dr. Oliver Popov<br />
</a> und <a href="http://www.politik-digital.de/archiv/edemocracy/muron.shtml">Olivier Muron</a>. Zwei weitere Plätze hatte ICANN<br />
für Kandidaten, die von der Wählerschaft bestimmt werden konnten, vorgesehen.<br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Obwohl sich insgesamt über <a href="http://members.icann.org/nom/cp/EU.html"><br />
30 Aspiranten</a> aufstellen ließen, zeichnete sich schon nach wenigen Tagen ein<br />
klarer Trend ab: die meisten der Bewerber stammten aus Deutschland und dementsprechend<br />
erhielten die deutschen Kandidaten auch die meisten Stimmen. Zwar konnten die @Large Member<br />
bis zum 8. September ihre Stimme abgeben, die Würfel fielen aber schon nach wenigen<br />
Tagen. Andy Müller Maguhn setzte sich sofort an die Spitze und Jeanette Hofmann lag von<br />
Anfang an auf Platz zwei. Schließlich erhielt das Chaos Computer Club-Mitglied 2686<br />
Stimmen, der Wissenschaftlerin gaben 1270 Wähler ihre Stimme.<br />
Damit erreichten beide spielend das <a href="http://members.icann.org/pubstats.html"><br />
Klassenziel</a>, wonach die beiden Kandidaten auf den endgültigen Stimmzettel kommen,<br />
die über 2%, also im Falle Europas 471 Stimmen ihres Wahlkreises erhalten haben und<br />
zwar aus mindestens zwei verschiedenen Ländern.<br />
Auch auf Platz drei landete mit Lutz Donnerhacke von <a href="http://www.fitug.de/">FITUG</a><br />
ein deutscher Bewerber.<br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Für ICANN-Europa bedeutet diese Wahl der beiden @Large Kandidaten zweierlei. Zum einen<br />
zeigt das Ergebnis, dass die deutschen @Large Mitglieder in Europa besonders aktiv sind, zum<br />
anderen deutet die Auswahl der beiden freien Kandidaten darauf hin, dass die Wählerschaft<br />
sich einen von wirtschaftlichen Zusammenhängen unabhängigen Vertreter wünscht.<br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Dass die fünf von ICANN nominierten Kandidaten fachlich qualifiziert sind, das Amt des<br />
europäischen Direktors zu versehen, wird allgemein nicht bezweifelt. Allerdings machte<br />
sich in Fachkreisen Erstaunen breit, weil die Amerikaner vor allem Vertreter aus der Wirtschaft<br />
auf die Wahlzettel gesetzt hatten. Das internationale Direktorium soll jedoch vor allem die<br />
Interessen der Nutzer vertreten  und so straften eben diese die Auswahl ab, indem zwei<br />
unabhängige Kandidaten nominiert wurden. Bei ICANN in Kalifornien soll man übrigens<br />
nicht sehr glücklich gewesen sein über die europäische Wahl &#8211; &quot;Hacker ins<br />
Direktorium&quot;? Das erscheint den ICANN-Bürokraten dann doch ein wenig verwegen.<br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Das<br />
starke Engagement der Deutschen im Vergleich zum europäischen Ausland<br />
ist bemerkenswert, liegt doch Deutschland im Nutzervergleich nur im<br />
digitalen Durchschnitt. IT-Wunderländer wie Finnland oder die<br />
Niederlande haben jedoch ein viel geringeres <a href="http://members.icann.org/pubstats_unverified.html">Interesse an den ICANN-Wahlen</a><br />
gezeigt. Zum Vergleich: nach der vorläufigen ICANN-Statistik gab es in<br />
Deutschland 20475 Eintragungen ins Wahlregister, in den Niederlanden<br />
417 und in Finnland ganze 90. Und selbst in Bevölkerungsstarken Ländern<br />
wie Frankreich ließen sich grade einmal 3040 Wähler eintragen. Woran<br />
liegt das?<br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Vielleicht<br />
fahren in den Sommermonaten weniger Deutsche in den Urlaub, die<br />
Holländer sind ja bekanntlich sehr reiselustig. Und die Griechen<br />
verbringen den August ebenso wie die Italiener kollektiv offline am<br />
Strand. Tatsächlich haben von den gut 20.000 <a href="http://members.icann.org/news.htm#nears">zugelassenen Wählern</a><br />
nur ungefähr die Hälfte von ihrem Stimmrecht gebrauch gemacht.<br />
Allerdings sind die Schwankungen zu groß, als dass man sie tatsächlich<br />
nur auf das Ferienverhalten beziehen kann.<br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Ein<br />
wichtiger Faktor ist der Bekanntheitsgrad von ICANN, der hauptsächlich<br />
durch<br />
Berichterstattung in den klassischen Medien zu beeinflussen ist. In<br />
Deutschland nahmen sich<br />
unter anderem der Spiegel, die Süddeutsche Zeitung und sogar die<br />
Internetmuffel von der FAZ des Themas an und verhalfen den<br />
Online-Wahlen von ICANN zu einem relativ hohen Bekanntheitsgrad. Selbst<br />
in den USA ist die Wahl weder den klassischen Printmedien wie der New<br />
York Times noch den Organen der Netizens wie Wired eine Zeile wert.<br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Darüber<br />
hinaus ist das Thema ICANN den interessierten Usern durch verschiedene<br />
Fachveranstaltungen ins Bewusstsein gerufen worden. Auf der Tagung des<br />
ICANN-Studienkreis im März, beim Bertelsmann Seminar im Juni oder beim<br />
ECLIP Seminar im August hatten Interessierte die Möglichkeit zur<br />
Information und zum Austausch.<br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Die starke Beachtung, die den ICANN-Wahlen hierzulande entgegengebracht wird,<br />
hängt vielleicht auch damit zusammen, dass die thematische Verknüpfung von<br />
Internet und Governance in Deutschland auf eine breitere Schicht von Interessenten trifft.<br />
Könnte es sein, dass wir zwar weniger Nutzer insgesamt haben, dafür aber über<br />
eine politischere Userschaft verfügen? Haben die Deutschen mehr &quot;Spaß´&quot; an ernsten<br />
Internetthemen, wie Regulierung und Verwaltung? Oder wollen die Deutschen bei einer<br />
Weltbehörde, auch wenn sie nur Zahlen und Namen verwaltet, unbedingt mitmischen?<br />
ICANN-Kenner Professor Wolfgang Keinwächter (Leipzig) meint dazu: &quot;Deutschland ist zwar,<br />
bezogen auf<br />
das Internet, nur im europäischen<br />
Mittelfeld aber diejenigen, die drin sind, sind besonders aktiv.&quot; Also doch die berühmte<br />
Gründlichkeit?<br />
</span></span>
</p>
<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Ebenso wenig wie man bei ICANN weiß, aus welchen Bevölkerungsschichten sich die<br />
@Large Wähler rekrutieren, warum sie sich registrieren lassen und ob sie am Ende<br />
tatsächlich von ihrem Stimmrecht Gebrauch machen werden, kann man diese Fragen<br />
beantworten.<br />
Die starke deutsche Beteiligung an den Wahlen lässt allerdings einen -wenn auch<br />
spekulativen- Schluß zu: Die Chancen, dass ein Deutscher den Posten des<br />
europäischen Internetdirektors erringt, stehen gut. Ob dann jedoch der Telekom-Mann<br />
Schüler, der Netizen Andy Müller-Maguhn oder die Netz-Wissenschaftlerin<br />
Jeanette Hofmann das Rennen macht, hängt nicht zuletzt damit zusammen, ob das<br />
gros der Wähler einen unabhängigen Experten für geeigneter hält,<br />
ihre Interessen zu vertreten. Bis es soweit ist, können sich die registrierten<br />
Wähler in dem bei ICANN eingerichteten <a href="http://members.icann.org/qa.html"> &quot;Question and Answer&quot; Forum</a> informieren<br />
oder im <a href="http://angua.rince.de/icann-europe/"><br />
europäischen Forum</a> von Fitug diskutieren.</span></span></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Die Wahl im Wohnzimmer</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/die_wahl_im_wohnzimmer-819/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/die_wahl_im_wohnzimmer-819/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[cwelzel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Berichterstattung]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Präsidentschaftswahl]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/die_wahl_im_wohnzimmer-819/</guid>

					<description><![CDATA[<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Hier können Sie zu schauen</b><br />
<br />
</span>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Wenn Sie sich von den nächtlichen Olympiastrapazen erholt haben oder unter Schlaflosigkeit
leiden, dann können Sie sich auf den 7. November freuen. Amerika wählt und Europa schaut zu,
dank Internet.</b></span></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Hier können Sie zu schauen</b></p>
<p></span></p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Wenn Sie sich von den nächtlichen Olympiastrapazen erholt haben oder unter Schlaflosigkeit<br />
leiden, dann können Sie sich auf den 7. November freuen. Amerika wählt und Europa schaut zu,<br />
dank Internet.</b></span></span><!--break-->
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Fast alle großen politischen Sites werden die User auf dem Laufenden halten. Bei dem<br />
Fernsehsender <a href="http://cbsnews.com/now/story/0,1597,245648-412,00.shtml" target="_new" rel="noopener noreferrer"><br />
CBS</a> wird schon jetzt damit geworben, dass die aktuellen Ergebnisse am Wahlabend alle<br />
90 Sekunden aktualisiert über den Stand der Dinge bis auf County-Ebene hinunter zur Verfügung<br />
stehen. Die <a href="http://www.time.com/time/campaign2000/" target="_new" rel="noopener noreferrer"> i-campaign site des<br />
Time Magazine</a> bietet gegenwärtig Hintergrundinformationen zu den Orten, an denen noch der<br />
Kampf um die Stimmen tobt, in der Wahlnacht wird hier dann die aktuelle Stimmenverteilung zu<br />
verfolgen sein. Weitere Möglichkeiten, dem Wahlfieber zu frönen bieten die Gewinner des<br />
Webby-Awards von 1998 <a href="http://cnn.com/ALLPOLITICS" target="_new" rel="noopener noreferrer"> CNN</a> und<br />
die <a href="http://www.washtimes.com/" target="_new" rel="noopener noreferrer"> Washington Times</a>. Auch hier wird es<br />
ständig die aktuellen Ergebnisse geben, allerdings nur bis auf Bundesstaatsebene heruntergebrochen.<br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Ganz offiziell bekommen sie die frischen Zahlen von der <a href="http://www.fec.gov/" target="_new" rel="noopener noreferrer"><br />
Federal Election Commission</a> oder bei <a href="http://www.c-span.org/campaign2000/" target="_new" rel="noopener noreferrer"><br />
c-span</a>, einer privaten, nicht-kommerziellen Site der Kabelanbieter.<br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Falls Sie nachts noch was anderes zu tun haben, als auf Wahlergebnisse aus Omaha, Nebraska zu<br />
warten, können sie auf den Sites von <a href="http://www.yahoo.com/" target="_new" rel="noopener noreferrer"><br />
Yahoo</a> oder <a href="http://www.aol.com/" target="_new" rel="noopener noreferrer"> AOL</a> die Wahl mit ihren nächsten<br />
Urlaubsvorbereitungen oder Börsentätigkeiten verknüpfen.<br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Und wenn Sie ein deutsches Angebot für die Wahlnacht bevorzugen, dann können sie bei<br />
<a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,99817,00.html" target="_new" rel="noopener noreferrer"><br />
Spiegel-Online</a> vorbeischauen, dort werden sie auch in ihrer Muttersprache auf dem Laufenden<br />
gehalten. Oder wollen Sie lieber doch von der US-TV Größe Dan Rather persönlich informiert werden?<br />
Auf den Seiten von <a href="http://www.n24.de/SMS_2000072412000006230201002.html" target="_new" rel="noopener noreferrer"> N24.de</a> gibt es<br />
das Programm von CBS als Livestreaming, und alle übrigen Informationen auf &quot;gut deutsch&quot;.<br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Wer die Wahl gewinnt, steht weiterhin in den Sternen, aber sicher ist, dass Sie es im Netz zuerst erfahren.<br />
</span></span></p>
]]></content:encoded>
					
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