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	<title>dthelen &#8211; politik-digital</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
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		<title>Blairs elektronisches Erbe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[dthelen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Jun 2007 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Blairs Bilanz]]></category>
		<category><![CDATA[Großbritannien]]></category>
		<category><![CDATA[Tony Blair]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn Gordon Brown am 27. Juni neuer britischer Premier wird, übernimmt er der Tageszeitung Guardian zufolge &#34;eine baufällige, mannigfaltige und fantastische Infrastruktur für eGovernment&#34;. Ein Überblick über Blairs Bilanz und Browns Ziele.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn Gordon Brown am 27. Juni neuer britischer Premier wird, übernimmt er der Tageszeitung Guardian zufolge &quot;eine baufällige, mannigfaltige und fantastische Infrastruktur für eGovernment&quot;. Ein Überblick über Blairs Bilanz und Browns Ziele.<!--break--></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
Unter Tony Blair besaß das Thema eGovernment &#8211; also das<br />
Regieren und Verwalten mit Hilfe des Internet &#8211; seit Beginn der<br />
Labour-Regierung im Mai 1997 einen hohen Stellenwert: Im Kabinett<br />
angesiedelt, verfolgte von 1998 bis 2004 der Internet-Sonderbeauftragte<br />
&quot;e-Envoy&quot; das Ziel, bis 2005 alle Regierungsangebote online<br />
verfügbar zu machen und eine flächendeckende Nutzung des<br />
Internets in Großbritannien zu erreichen. </p>
<p>Eine eGovernment-Abteilung war der nächste Schritt. Mittlerweile<br />
kümmert sich der &quot;Chief Information Officer Council&quot;,<br />
auch er mit Kabinettsrang, unter dem Stichwort &quot;<a href="http://www.cio.gov.uk/transformational_government/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Transformational<br />
Government</a>&quot; &#8211; unter anderem um Informations- und Telekommunikations-Elemente<br />
(IT) für die nationale, regionale und lokale Verwaltung in<br />
England, Schottland, Wales und Nordirland.
</p>
<p>
<b>Regierungsseiten entschlackt </b>
</p>
<p>
Als Resultat des ersten Jahresberichts zur &quot;Transformational<br />
Government&quot;-Strategie beschloss die Regierung Anfang 2007,<br />
in den kommenden Monaten mehr als 500 Websites unter der Top-Level-Domain<br />
gov.uk zu schließen. Durch diesen Schritt sollte eine größere<br />
Übersichtlichkeit erreicht werden. Das &quot;e-Government Unit&quot;<br />
ging dabei gleich mit gutem Beispiel voran: Seine Seiten sind nurmehr<br />
im Online-Archiv des Cabinet Office zu finden.
</p>
<p>
Es ist davon auszugehen, dass Gordon Brown diesen Zentralisierungskurs<br />
fortsetzen wird. Denn mit aktuellen Zahlen lassen sich durchaus<br />
Erfolge belegen: 2004 eingerichtet, verzeichnet zum Beispiel <a href="http://www.direct.gov.uk/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Directgov</a><br />
-als Portal zu sämtlichen Online-Angeboten des öffentlichen<br />
Dienstes -derzeit zwischen 3,5 und vier Millionen Besucher pro Monat<br />
(bei einer Gesamtbevölkerung von ca. 60 Millionen auf den britischen<br />
Inseln und Nordirland). Oder die <a href="http://www.ukonlinecentres.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">UK<br />
Online Centres</a>: Diese 6000 IT-Zentren, in öffentlichen<br />
Bibliotheken und ähnlichen Einrichtungen untergebracht, stehen<br />
denjenigen offen, die aufgrund ihrer wirtschaftlichen oder sozialen<br />
Lage keinen leichten Zugang zu aktueller Kommunikationstechnologie<br />
haben.
</p>
<p>
<b>Zahl der Nicht-Onliner stagniert </b></p>
<p>Auf der anderen Seite gibt es deutliche Zweifel, wie sie zum Beispiel<br />
der Journalist Michael Cross in der Tageszeitung <a href="http://politics.guardian.co.uk/egovernment/comment/0,,2070654,00.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Guardian</a><br />
äußert: &quot;Drei Jahre nachdem die Regierung behauptete,<br />
die digitale Teilung überwunden zu haben, erscheint die Kluft<br />
zwischen den E-Literati und allen übrigen mehr und mehr als<br />
dauerhafte Gegebenheit. Ja, die Internetnutzung steigt &#8211; aber die<br />
Wachstumsraten gehen in erster Linie auf langjährige Onliner<br />
zurück, die sich aufwändigerem Zeitvertreib wie MySpace<br />
widmen. Der Anteil der Bevölkerung, der überhaupt nicht<br />
mit dem Internet arbeitet, stagniert bei rund 30 Prozent.&quot;</p>
<p>Besonders hitzig wurde die Debatte zuletzt, wo Konzepte aus eGovernment<br />
und eDemocracy aufeinander stießen. Mit Tony Blairs Unterstützung<br />
entwickelte die Non-Profit-Organisation &quot;<a href="http://www.mysociety.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">MySociety</a>&quot;<br />
Ende 2006 eine <a href="http://petitions.pm.gov.uk/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Plattform</a><br />
für Online-Petitionen an den Premierminister, der &#8211; im Gegensatz<br />
zur Zuständigkeit des Parlaments in Deutschland &#8211; Eingaben<br />
von Bürgern selbst entgegen nimmt: Gerade im Ausland hoch gelobt,<br />
gibt es im Land selbst Stimmen, die den Erfolg mancher Petitionen<br />
für fraglich halten. Als sich etwa im Frühjahr 2007 gut<br />
1,7 Millionen Briten auf der Website von &quot;Number 10&quot; gegen<br />
die Einführung allgemeiner Straßennutzungsgebühren<br />
aussprachen, war das Unverständnis derjenigen groß, die<br />
diesen Vorschlag der Regierung Blair zur Reduktion des Straßenverkehrs<br />
unterstützen.
</p>
<p>
<b>Kein Rückzieher bei der Bürgerbeteiligung </b>
</p>
<p>
Aussagen in einem aktuellen <a href="http://politics.guardian.co.uk/gordonbrown/story/0,,2091020,00.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Guardian-Interview</a><br />
zufolge will Gordon Brown aber gerade im Bereich der Bürgerbeteiligung<br />
keinen Rückzieher machen. Im Gegenteil: &quot;Es gibt so viele<br />
verschiedene Formen der Kommunikation &#8211; schriftlich, per Telefon,<br />
über das Internet &#8211; derzeit tun wir nicht genug, um die Bevölkerung<br />
zu informieren und zu zeigen, dass wir sehr wohl bereit sind, Bürgern<br />
zuzuhören, die ihre Meinung äußern wollen.&quot;
</p>
<p>
<i>Detlef Thelen ist Communications Manager des British Council<br />
Germany.</i></p>
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