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	<title>Franziska Wiesner &#8211; politik-digital</title>
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	<title>Franziska Wiesner &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Der politik-digital.de App-Test: ( OFFTIME )</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Franziska Wiesner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Dec 2014 14:13:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[App-Test]]></category>
		<category><![CDATA[( OFFTIME )]]></category>
		<category><![CDATA[Auszeit]]></category>
		<category><![CDATA[FOMO]]></category>
		<category><![CDATA[hypervernetzte Welt]]></category>
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					<description><![CDATA[Unser letzter App-Test des Jahres ist ein Wink mit dem Zaunpfahl: Die Weihnachtsfeiertage stehen an, das bedeutet im besten Fall [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/App-Test-Bild1.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-142588" alt="App Test Bild" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/App-Test-Bild1-630x275.jpg" width="630" height="275" /></a>Unser letzter App-Test des Jahres ist ein Wink mit dem Zaunpfahl: Die Weihnachtsfeiertage stehen an, das bedeutet im besten Fall Zeit für Familie, Freunde und freie Tage. Wenn das Smartphone ständig piept, verfliegt die Weihnachtsstimmung sehr schnell. Wie wäre es also mit einer digitalen Auszeit zur Weihnachtszeit? Wir haben die App ( OFFTIME ) auf ihre Weihnachtstauglichkeit getestet.</p>
<h3>Das Versprechen</h3>
<p>„Abschalten. Einfach so“ mit ( OFFTIME ). Dank dieser App soll der User Zeit zur Besinnung finden. ( OFFTIME ) verheißt eine geregelte Auszeit von der hypervernetzten Welt durch das Blockieren von Benachrichtigungen, Anrufen und Anwendungen. Wer oder was blockiert wird, entscheidet der User. Mithilfe von Auto-Antworten und einer Auflistung verpasster Ereignisse bleibt die Auszeit überschaubar. Die App visualisiert die Frequenz und Intensität der Telefonnutzung und gibt ein Feedback zur seelischen Ausgeglichenheit. Und damit er es nicht vergisst, wird der gestresste User bei jeder ( OFFTIME ) dazu aufgerufen, seine Auszeit zu genießen.<br />
<span style="text-decoration: underline">Zielgruppe:</span> Smartphone-Süchtige und alle Smartphone-Besitzer, die sich zur Weihnachtszeit mal eine gezielte Auszeit nehmen wollen. Oder für diejenigen, die einfach mal dem Informationsüberfluss entgehen wollen, ohne gleich zum <a href="http://politik-digital.de/nophone-das-smartphone-das-gar-keins-ist/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">NoPhone</a> zu greifen und dabei die <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Fear_of_missing_out" target="_blank" rel="noopener noreferrer">FOMO</a> kontrollieren wollen. Aber auch für die Unverbesserlichen, die sich ohne Störungen von außen auf ihre Arbeit konzentrieren müssen.</p>
<h3>Der erste Eindruck</h3>
<p>( OFFTIME ) ist eine klar gegliederte App mit minimalistischem Design. Die Statistiken stellen Informationen zur eigenen Smartphone-Nutzung in den Vordergrund. Auf der Startseite ist der ( OFFTIME )-Button klar hervorgehoben und durch vorgefertigte Profile schnell eingestellt.</p>
<h3>Und im Detail</h3>
<p><span style="text-decoration: underline">Menü:</span> Das Seitenmenü teilt sich in „Mein Tag“, „Meine Insights“, „Auszeit nehmen“ und „Protokoll“. Darunter die Einstellungen und die Aufforderung „Gib uns Feedback“. Damit ist das Hauptmenü übersichtlich und klar formuliert.<br />
Auf der Seite „Mein Tag“ ist der ( OFFTIME )-Button blau hervorgehoben und öffnet das Auszeit-Feld. Fünf weitere Felder mit je einer Zahl vervollständigen die Startseite: Telefonaktivitäten (Anzahl), Telefonnutzung (Zeitspanne), verwendete Kontakte, benutzte Apps und der ( OFFTIME ) Score. Jedes Feld führt zu den entsprechenden Statistiken bzw. Visualisierungen: Mit wem habe ich am meisten telefoniert oder SMS ausgetauscht, wie lange habe ich das Telefon heute benutzt, welche Apps habe ich am häufigsten und längsten genutz<a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/screenshot_2014-12-11_1133.png"><img decoding="async" class=" wp-image-143789 alignleft" alt="screenshot_2014-12-11_1133" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/screenshot_2014-12-11_1133.png" width="205" height="307" /></a>t? Der ( OFFTIME )-Score zeigt, wie (un-)ausgeglichen die Handynutzung abläuft. Um den Score zu verbessern, erinnert die App daran, das Smartphone weniger zu checken und mehr Auszeit zu nehmen.<br />
Unter dem Menüpunkt „Auszeit nehmen“ kommt man zur ( OFFTIME ). Den schwarzen Sperrbildschirm zieren die Worte „Genieß Deine ( OFFTIME )!“.  Für diejenigen, die nach all der Feierei auch mal Auszeit von der Familie brauchen, sind unten zugelassene Anrufer und Apps aufgelistet. Und falls der Weihnachtsbaum brennt und für andere Notfälle: Bei mehrmaligem Anruf der gleichen Nummer innerhalb von drei Minuten geht dieser Anruf in jedem Fall durch. Die App hat aber auch einen pädagogischen Anspruch: Beim Versuch, blockierte Apps zu öffnen, erscheint ein Pop-up-Fenster mit Sprüchen wie „Es scheint, als ob du versucht hättest [App-Name] zu öffnen. Nicht während deiner ( OFFTIME )!“. Ist die ( OFFTIME ) beendet, macht sich die App durch ein Vibrieren bemerkbar und zeigt ein Protokoll, das verpasste Anrufe und blockierte Apps auflistet.<br />
<span style="text-decoration: underline">Personalisierung:</span> Die Profileinstellung einer Auszeit ist ganz den Bedürfnissen des Users<a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/screenshot_2014-12-11_1132.png"><img decoding="async" class="alignright  wp-image-143790" alt="screenshot_2014-12-11_1132" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/screenshot_2014-12-11_1132.png" width="205" height="292" /></a> anpassbar. Es gibt vorgefertigte Profilnamen wie Familie, Abschalten und Arbeiten, die umbenannt oder ergänzt werden können. Bei Bedarf können Ausnahmen jederzeit hinzugefügt werden. Um die verblüfften Anrufer zu warnen, kann man eine automatisierte Nachricht verfassen,  in der die Endzeit der  ( OFFTIME ) angegeben wird. Wer sich vor sich selbst schützen muss, kann Hürden gegen vorzeitiges Beenden der ( OFFTIME ) errichten . Von „lange drücken“ bis zu „Abbruch nicht möglich“ sind vier Stufen einstellbar.<br />
Wem es ernst ist mit der Besinnlichkeit und wer auf keinen Fall vom Feiern abgelenkt werden will, für den ist die Hürde „Warten“ am besten. Diese kann nicht abgekürzt werden und ein Zugriff auf Apps ist auch nicht durch eine Änderung vom ( OFFTIME ) -Display aus möglich. Einem entspannten Weihnachtsfest (ohne Fragen nach der nervigen Silvesterparty-Frage) steht damit also nichts im Weg.<br />
<span style="text-decoration: underline">Datenschutz:</span> Diese App kann auf Folgendes zugreifen: Geräte- &amp; App-Verlauf, Identität, Kontakte/Kalender, SMS, Telefon, WLAN-Verbindungsinformationen, Geräte-ID &amp; Anrufinformationen &#8211; das volle Programm. Im Google Play Store wird auch gleich die Frage beantwortet, warum die App Zugriff auf so ziemlich alles braucht und was mit den Daten passiert: „Die App braucht so viele Rechte, da das Ziel der App ist, Hauptfunktionen des Smartphones zu unterbrechen und zu monitoren. Alle Daten bleiben verschlüsselt auf dem Telefon.“<br />
<span style="text-decoration: underline">Mehrwert:</span> Der Vorteil gegenüber dem Flugzeugmodus oder dem Ausschalten des Telefons: Es ist nicht jedes Mal eine PIN-Eingabe erforderlich und es gibt das übersichtliche Protokoll mit verpassten Aktivitäten. Der User kann entscheiden, welche Kontakte wichtig und welche Apps notwendig sind, um die Feiertage zu überstehen. Dank der automatischen Nachricht weiß auch die Außenwelt, was los ist. Neben geruhsamen Feiertagen ist die App auch für Restaurantbesuche à la  „<a href="http://www.digitaltrends.com/mobile/phone-stack-restaurant-game-prevents-meal-time-interruptions-and-could-cost-you-a-lot-of-money/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wer zuerst ans Handy geht, verliert</a>“ geeignet.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Wer sich eine geregelte Auszeit von seinem Smartphone nehmen will, hat mit ( OFFTIME ) eine gute Möglichkeit. Das gilt für diejenigen, die qualitative Zeit mit Familie oder Freunden vor Ort verbringen wollen genauso wie für die anderen, die in der Weihnachtszeit doch mal fokussiert arbeiten müssen und die Weihnachtsanrufe für ein paar Stunden aussperren wollen. Die App liefert neben der personalisierbaren Auszeit auch aufschlussreiche Einblicke in die eigene Smartphonenutzung, die einem die Frequenz dieses <a href="http://www.netzpiloten.de/smartphone-im-alltag/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Alltagsgegenstands</a> vor Augen führt.<br />
<span style="text-decoration: underline">Was wir uns noch gewünscht hätten:</span> Die App hat beim genaueren Hinsehen mehr Funktionen als gedacht, aber leider recht versteckt. Vor allem bei den Insights muss man sich erst mal durchtesten. ( OFFTIME ) läuft zur Datenauswertung immer im Hintergrund mit und zehrt damit ständig vom Akku. Die Statistik, mit wem der User am meisten kommuniziert hat, bezieht sich nur auf Telefon und SMS, WhatsApp und andere Messenger bleiben unberücksichtigt.</p>
<h3>Kompatibilität und technische Daten</h3>
<p>Getestet wurde Version 1.4.2.3 auf Android.<br />
<span style="text-decoration: underline">Bewertungen:</span><br />
<a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=co.offtime.kit&amp;hl=de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Google Play</a>: 4,0 von 5<br />
Nicht für iPhone erhältlich. Eine Alternative ist die iPhone-exklusive App <a href="https://inthemoment.io/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Moment </a><br />
Bild: <a href="https://www.flickr.com/photos/danielygo/5103425259" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Daniel Go</a><br />
<a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" class="alignleft  wp-image-139428" alt="CC-Lizenz-630x1101" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" width="441" height="77" /></a></p>
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		<title>Reporter ohne Grenzen: Jahresbilanz 2014</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Franziska Wiesner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Dec 2014 09:16:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Pressefreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Reporter ohne Grenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerjournalisten]]></category>
		<category><![CDATA[Jahresbilanz]]></category>
		<category><![CDATA[Journalisten in Haft]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute veröffentlicht Reporter ohne Grenzen die Jahresbilanz für 2014. Seit 1995 werden jährlich Berichte zur Pressefreiheit zusammengestellt. Im diesjährigen Bericht [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/RoG11.jpg"><img decoding="async" class="alignright size-large wp-image-143761" alt="RoG1" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/RoG11-630x402.jpg" width="630" height="402" /></a>Heute veröffentlicht Reporter ohne Grenzen die Jahresbilanz für 2014. Seit 1995 werden jährlich Berichte zur Pressefreiheit zusammengestellt.<br />
Im <a href="https://www.reporter-ohne-grenzen.de/pressemitteilungen/meldung/jahresbilanz-2014-deutlich-mehr-entfuehrungen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">diesjährigen Bericht</a> wird deutlich, dass, obwohl die Zahl der getöteten Journalisten von 71 auf 66 leicht gesunken ist, sich die Gewaltformen gegen Journalisten verändert haben und zum Teil medienwirksam inszeniert wurden. So stiegen die Zahlen der Entführungen (von 87 auf 119) und fliehenden Journalisten (von 77 auf 139) stark an. Gleich blieb die Zahl der inhaftierten Journalisten (178).<br />
Beispielhaft führt Reporter Ohne Grenzen das Schicksal des audi-arabischen Bürgerjournalisten und Gewinner des Netizen-Preises 2014 <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Raif_Badawi" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Raef Badawi</a> an, der zu zu zehn Jahren Gefängnis, 1000 Peitschenhieben und einer hohen Geldstrafe verurteilt wurde.<br />
Die meisten Journalisten wurden in Syrien (15), den Palästinensergebieten (7) und der Ukraine (6) getötet. Hinzu kommen der Irak, Libyen und Kolumbien als gefährlichste Gebiete für Journalisten.<br />
Entführt wurden insgesamt 119 Journalisten, vor allem in der Ukraine (33), Libyen (29) und Syrien (27). Als Grund wird der Vormarsch des IS und die instabile Lage in Libyen genannt.<br />
Die Zahl der Festnahmen von Journalisten ist im Vergleich zum Vorjahr um drei Prozent auf 853 gestiegen, die Zahl der Geflohenen hat sich mit 139 professionellen Journalisten und 20 Bürgerjournalisten dagegen mehr als verdoppelt. Sie sind vor allem aus Libyen (43), Syrien (37) und Äthiopien (31) geflohen. Die inhaftierten Journalisten befinden sich vor allem in China (29), Eritrea (28) und Iran (19).<br />
In Vietnam wurden nach ROG-Angaben viele Bürgerjournalisten verhaftet, dort komme mangels unabhängiger traditioneller Medien den Sozialen Medien eine zentrale Rolle bei der Verbreitung von Nachrichten zu.<br />
Insgesamt ist die Zahl der inhaftierten Bürgerjournalisten mit 178 genauso hoch wie die der professionellen Journalisten.<br />
<a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/RoG21.jpg"><img decoding="async" class="alignright size-large wp-image-143764" alt="RoG2" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/RoG21-630x445.jpg" width="630" height="445" /></a><br />
Journalisten wurden unterschiedlichen Einschränkungen und Gefahren in der Ausübung ihres Berufs ausgesetzt. Der Jahresbericht der <a href="https://www.reporter-ohne-grenzen.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Reporter ohne Grenzen</a> macht mit fünf charakteristischen Fällen über Journalisten im Jahr 2014 deutlich wie unterschiedlich die Pressefreiheit verletzt wurde.<br />
Bild: <a href="https://www.reporter-ohne-grenzen.de/fileadmin/Redaktion/Presse/Downloads/Jahresbilanz/JB2014_Grafik_1_-_UEberblick.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Reporter ohne Grenzen</a>, Grafik: <a href="https://www.reporter-ohne-grenzen.de/fileadmin/Redaktion/Presse/Downloads/Jahresbilanz/JB2014_Grafik_4.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Reporter ohne Grenzen</a><br />
<a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" class="alignleft  wp-image-139428" alt="CC-Lizenz-630x1101" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" width="441" height="77" /></a><br />
&nbsp;</p>
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		<title>Dobrindt: Drei Ziele für die Digitale Agenda 2015</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Franziska Wiesner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Dec 2014 11:14:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Breitbandausbau]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander Dobrindt]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerb. Marktzugänge]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfram Weimer]]></category>
		<category><![CDATA[Vernetzung]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Agenda]]></category>
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					<description><![CDATA[Bundesminister Alexander Dobrindt (CSU) kündigte am Dienstag für 2015 drei Ziele bei der Umsetzung der Digitalen Agenda an: Er will [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Kurzmeldung.jpg"><img decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-143486" alt="Kurzmeldung" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Kurzmeldung.jpg" width="639" height="280" /></a>Bundesminister Alexander Dobrindt (CSU) kündigte am Dienstag für 2015 drei Ziele bei der Umsetzung der Digitalen Agenda an: Er will Deutschland im internationalen Wettbewerb stärken, und er will die Vernetzung sowie den Breitbandausbau voranbringen.<br />
Microsoft Deutschland hatte Alexander Dobrindt am Dienstag in Berlin zum Gespräch über die „Digitale Agenda auf der Überholspur?“ (mit Fragezeichen!) geladen. Die Fragen stellte der Verleger und Journalist Wolfram Weimer. Während 2014 thematisch das Jahr der Maut gewesen sei, müsse 2015 wohl das Jahr der Digitalisierung für den Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur werden, führte Weimer in das Gespräch ein.<br />
Dobrindt bestätigte, dass er die Verantwortung im Zusammenhang mit der Digitalisierung bei Politik, Wirtschaft und Gesellschaft sehe. Diesen Prozess will er nun aktiver begleiten als bisher, schließlich gehe es dabei um den zukünftigen Wohlstand des Landes. Ein Google-Bashing, wie derzeit auf EU-Ebene betrieben, hält er für wenig hilfreich. Stattdessen sollten Marktzugänge und ein verstärkter Wettbewerb ermöglicht werden. Denn Wettbewerb, Vernetzung und schnelle Breitbandnetze seien, so Dobrindt, unerlässlich, um die Wettbewerbssituation in Deutschland zu verbessern.</p>
<h3>Marktwirtschaft braucht „digitale Komponente“</h3>
<p>Um nicht zu einer „digitalen Kolonie“ ausländischer digitaler Unternehmen zu werden, sollten die Daten und die Wertschöpfung laut Dobrindt in Deutschland bleiben. Um dies zu erreichen und eine ernst zu nehmende Konkurrenz für ausländische Unternehmen zu werden, sei ein Zusammenwirken von Politik, Wissenschaft und Spitzenunternehmen hierzulande notwendig. Dabei zielt der Minister nicht auf den Datenwettbewerb, sondern auf den nächsten Schritt: die Industrie 4.0. Die Intelligenz der Maschinen und deren Vernetzung sei ein Feld, bei dem Unternehmen aus Deutschland auf Augenhöhe mit der Konkurrenz aus dem Ausland gebracht werden können.<br />
Drei Schlagworte nannte der Minister für 2015: Wettbewerb, Vernetzung und Breitbandausbau. Was den Wettbewerb angeht, so will er den Dialog suchen und die Zusammenarbeit fördern. In Sachen Vernetzung ist es ihm wichtig, von der negativen Besetzung des Begriffs Big Data wegzukommen. Datensparsamkeit sei der falsche Ansatz. Stattdessen sollte ein logisches System aufgebaut werden, in dem Datennutzung ermöglicht wird und gleichzeitig der Datenschutz gewahrt bleibt. Die Grundlage dafür sei der Breitbandausbau. Die Ausweitung der digitalen Netze sieht Dobrindt als wichtige Aufgabe, um Lücken in der Wirtschaftlichkeit zu schließen. Die Finanzierung und das Ziel 50MBit bis 2018 sei noch nicht optimal, gab der Minister zu. Dementsprechend appellierte er auch an die Industrie, nicht nur innovative Maschinen zu bauen, sondern Verantwortung zu übernehmen, damit endlich alle Menschen in Deutschland Zugang zum Netz erhalten.<br />
Auf die Frage, wie es mit der Digitalisierung in einem Jahr stehen werde, hegt Dobrindt die Hoffnung, dass Deutschland im weltwirtschaftlichen Wettbewerb künftig Teilnehmer und nicht mehr nur Zuschauer sein wird. An diesen Zielen wird der Minister nun gemessen werden müssen.<br />
Bild:<a href="https://www.flickr.com/photos/christianreinboth/3236790598/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Christian Reinboth</a><br />
<a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" class="alignleft  wp-image-139428" alt="CC-Lizenz-630x1101" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" width="441" height="77" /></a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Digitalisierung in Japan: Mobile Erdbebenwarnung per App</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/digitalisierung-in-japan-mobile-erdbebenwarnung-per-app-143433/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Franziska Wiesner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Dec 2014 10:52:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Digitaler Wandel weltweit]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Smartphone]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Digitaler Wandel]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeben-Warnung]]></category>
		<category><![CDATA[Frühwarn App]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-0"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column text-lead" ><p>Roboter verkaufen Kaffeemaschinen, und Getränkeautomaten empfehlen je nach Alter, Geschlecht und Wetter unterschiedliche Drinks – Japan besticht mit digitalem Ideenreichtum. So überrascht eine Erdbeben-Warnapp nicht, ist aber in ihrer Ausgereiftheit weltweit vorbildlich – und demonstriert, in welchem Maße die Digitalisierung in Japan alltäglich und lebenswichtig ist.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>„<a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=de.gempa.android.eqinfo&amp;hl=de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">EQInfo &#8211; Erdbeben weltweit</a>“ ist nur eines von vielen Beispielen für Erdbeben-Warnapps und gibt weltweit Informationen zu Erdbeben. Andere sind länderspezifisch angelegt und eher für geografisch und geologisch Interessierte von Bedeutung. Für Japan als erdbebenreichstes Land der Welt mit rund <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/Nodes/JapanSicherheit_node.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">1.500 seismisch registrierten Beben</a> pro Jahr reicht diese Art der App nicht aus, weil keine Warnung damit möglich ist.<br />
Die japanischen Erdbeben-Apps sind dementsprechend viel ausgereifter und variieren von Wetter-Apps, die neben der Wetteranzeige auch vor Naturkatastrophen warnen, bis hin zu speziellen Erdbeben-Frühwarn-Apps. Vor allem nach dem Tohoku-Erdbeben im März 2011, besser als Fukushima-Erdbeben bekannt, ist die Anzahl der Nutzer von Warn-Apps<a href="http://www.reuters.com/article/2011/04/26/uk-app-earthquake-idUSLNE73P02O20110426" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> sehr stark gestiegen</a>. „<a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=jp.co.rcsc.yurekuru.android" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Yurekuru Call</a>“ ist eine solche Frühwarn-App. Zuerst für das iPhone entwickelt, später auch auf Android nutzbar, informiert die App per Push-Notification über Erdbeben-Warnungen, inklusive errechneter seismischer Stufe. Diese 2010 auf den Markt gebrachte App ist eine effektive Verbreitungslösung für Erdbebenwarnungen und kann sogar personalisiert werden: So kann man individuell einstellen, ab welcher Stufe man gewarnt werden möchte und für welches Gebiet. Der Nutzen liegt auf der Hand: Smartphones sind weit verbreitet und durch einen selbst gewählten Signalton werden die User alarmiert. Da die Warnungen nur wenige Sekunden Vorwarnzeit geben, sollte man bei Alarm sofort Schutz unter einem Tisch suchen.</p>
<h3>Die App als logische Weiterentwicklung</h3>
<p>Diese Entwicklung ist die logische Folge eines langen Prozesses im Bereich der Katastrophenwarnung. Die App zur Erdbeben-Frühwarnung konnte jedoch erst mit den Smartphones ihre enorme Verbreitung finden. Als großer offizieller Player in der Warnung vor Katastrophen wie schwerem Regen, Vulkanaktivitäten, Tsunamis und Erdbeben spielt das <a href="http://www.jma.go.jp/jma/en/Emergency_Warning/ew_index.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Japanische Wetteramt</a> mit den täglich aktuellen <a href="http://www.jma.go.jp/en/warn/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Warnungen</a> auf seiner Homepage schon lange eine wichtige Rolle. Seit 1995 wird das <a href="http://www.marketplace.org/topics/world/japans-quake/effectiveness-japans-earthquake-early-warning-system" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Netz aus Seismographen</a> in und um Japan ausgebaut.<br />
Zunächst hatte das Japanische Wetteramt <a href="http://content.time.com/time/world/article/0,8599,2059780,00.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">über TV, Radio</a> und eigens dafür gebaute Geräte Warnungen verbreitet. Im Oktober 2007 veröffentlichte es ein <a href="http://www.jma.go.jp/jma/en/Activities/eew.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Erdbeben-Frühwarnsystem</a>, und schon im selben Jahr wurde eine erste <a href="http://textually.org/textually/archives/2007/11/017990.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ausstattung</a> japanischer Mobiltelefone mit einem direkten Zugang zur Erdbebenwarnung angedacht. Die drei großen japanischen Handy-Hersteller, AU, Docomo und Softbank, haben ihre Geräte schrittweise auf automatischen Alarmempfang umgestellt. Die Warnungen des Wetteramtes werden heute <a href="http://blog.japantimes.co.jp/japan-pulse/an-early-warning-system-in-every-pocket/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">automatisch</a> an die Smartphones weitergeleitet und machen sich durch einen schrillen Signalton bemerkbar, auch bekannt als <a href="https://www.nttdocomo.co.jp/english/service/safety/areamail/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Area Mail</a>. Damit wird der Alarm nur an die in den betroffenen Gebieten georteten Geräte geschickt, die von Auswirkungen des Bebens betroffen sind. Die Anwendung ist kostenlos und auf japanischen Geräten vorinstalliert, es ist also keine zusätzliche App nötig. Das <a href="http://www.bbc.co.uk/news/technology-14614454" target="_blank" rel="noopener noreferrer">iPhone </a>kann übrigens seit dem iOS 5 (Ende 2011) auch automatisch die offiziellen Alarme empfangen.</p>
<h3>Das weltweit fortschrittlichste Frühwarnsystem</h3>
<p><a href="http://content.time.com/time/world/article/0,8599,2059780,00.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Japan ist führend</a> in der Erdbeben-Frühwarnung, dank eines ausgeklügelten Systems von rund 1.000 seismischen Sensoren, die um und vor Japan verteilt sind. Dadurch, dass  schon die schwächeren primären Wellen eines Erdbebens von den Seismographen erfasst werden, können wichtige Sekunden gewonnen werden. Die Lokalisierung des Epizentrums ermöglicht die Berechnung der Reichweite, so dass gezielt nur Personen in den betroffenen Gebieten gewarnt und die entsprechenden Schutzmaßnahmen für diese Region eingeleitet werden können. Die automatisierten Warnungen haben eine weitreichende Wirkung: <a href="http://earthquake-report.com/2011/04/22/2-examples-of-how-technology-made-the-difference-during-the-tohoku-earthquake-and-tsunami/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Schnellzüge</a> werden angehalten, Fahrstühle gesichert, Maschinen heruntergefahren und <a href="http://www.tokyo-gas.co.jp/csr/report_e/6_society/safety1.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gaszufuhren</a> gestoppt. Mit der automatischen Weiterleitung an mobile Endgeräte bzw. Smartphones ist die Frühwarnung umso effektiver.</p>
<h3>Potential und Grenzen des Warnsystems</h3>
<p>In Japan hat das Frühwarnsystem bereits viele Leben gerettet, aber auch das hat seine <a href="http://www.technologyreview.com/news/423274/80-seconds-of-warning-for-tokyo/?p1=A3" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Grenzen</a>. Problematisch ist zum Beispiel die unterschätzte Ausbreitung des Erdbebens, wenn Personen nicht rechtzeitig gewarnt werden, weil das Ausmaß falsch eingeschätzt wurde. Weniger fatal, aber eine nicht unbedeutende Fehlerquelle sind falsche Alarme, da die Sensoren sehr sensibel sind. Ebenfalls höchst <a href="http://www.jma.go.jp/jma/en/Activities/eew3.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">problematisch</a> ist, dass sehr nah am Epizentrum gelegene Regionen keine frühzeitige Warnung erhalten können, da das Erdbeben dort zeitgleich mit den Warnungen ankommt.<br />
Für nicht japanischsprachige Touristen gibt es seit September 2011 mit <a href="http://www.japantimes.co.jp/news/2014/11/07/national/jta-launches-quake-tsunami-warning-app-english/#.VH7W-mey7B1" target="_blank" rel="noopener noreferrer">SafetyTips</a> auch eine Warn-App auf Englisch, Koreanisch und Chinesisch. Ausgestattet mit einer Liste der letzten Erdbeben, einer Evakuierungsanleitung und praktischen Sätzen auf Japanisch für den Notfall bietet sie eine <a href="http://support.rcsc.co.jp/support/safetytips/support.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hilfe </a>für ausländische Besucher. Und die Technik entwickelt sich weiter. Um nur ein Beispiel zu nennen: <a href="http://www.gulli.com/news/25044-reflexionslose-3d-projektion-mit-infrarot-impulslaser-2014-11-05" target="_blank" rel="noopener noreferrer">3D-Projektoren</a> können bei Katastrophen der Orientierung dienen, indem sie im Straßenbild mobile Warnhinweise geben. Die Nutzung von digitalen Errungenschaften ist in Japan also aufgrund der vorhandenen Gefahren weit verbreitet und viel mehr als ein praktischer Luxus. Sie kann im Notfall Leben retten.<br />
Bild: <a href="https://www.flickr.com/photos/marcusuke/2795286591" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Marcus </a><br />
<a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" class="alignleft wp-image-139428" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" alt="CC-Lizenz-630x1101" width="441" height="77" /></a></p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-0" data-row="script-row-unique-0" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-0"));</script></div></div></div>
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		<title>Social Media: Bleibt die EU in der Brüssel-Blase?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Franziska Wiesner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Nov 2014 10:56:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Europapolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Massenmedien]]></category>
		<category><![CDATA[Europäisches Parlament]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
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					<description><![CDATA[Die EU als Nischenthema? Was wissen EU-Bürger über die Europapolitik? Welche Abgeordneten stehen für welche Positionen und wie können Social [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/flagge2.jpg"><img decoding="async" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/flagge2-630x275.jpg" alt="flagge2" width="630" height="275" class="alignleft size-large wp-image-143278" /></a>Die EU als Nischenthema? Was wissen EU-Bürger über die Europapolitik? Welche Abgeordneten stehen für welche Positionen und wie können Social Media bei der Informationsweitergabe helfen? Das Social Media-Team des Berliner Informationsbüros des Europäischen Parlaments macht fleißig Werbung, nutzt Facebook, Twitter und andere Social Media-Kanäle, aber die Reichweite lässt zu wünschen übrig. Eine Podiumsdiskussion zum Thema.<br />
Dass YouTube-Stars und die Bloggerszene soziale Medien erfolgreich zur Informationsbereitstellung und Selbstdarstellung nutzen, ist Teil ihres Selbstverständnisses. Doch ist es auch für Institutionen wie das Europäische Parlament eine Chance, sich und ihre Arbeit glaubwürdig und transparent in den sozialen Medien darzustellen? Um diese und andere Fragen kreiste eine Podiumsdiskussion mit <a href="http://www.janalbrecht.eu/home.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">MdEP Jan Philipp Albrecht</a> (Die Grünen) und <a href="http://foederalist.blogspot.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Europa-Blogger Manuel Müller</a>, moderiert von dem <a href="http://www.hamburger-wahlbeobachter.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Social Media-Experten und Politikberater Martin Fuchs</a>.<br />
In der Diskussion wurde das Dilemma offenkundig: Institutionen wie das Europäische Parlament können zwar die Social Media-Kanäle wie  <a href="https://twitter.com/EPinDeutschland" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Twitter</a> nutzen, stoßen aber schnell an die Grenzen der Reichweite. Der Grund dafür ist nicht die<a href="http://politik-digital.de/filter-bubble-algorithmen-und-kein-ausweg/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> Filter Bubble</a>, sondern die „<a href="http://one-europe.info/keeping-the-brussels-bubble-closed" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Brussels Bubble</a>“.</p>
<h3>Ist die EU zu klein für ein Nischenthema?</h3>
<p>Die Präsenz der EU-Politik in den deutschen Massenmedien ist gering. Könnte eine Gegenöffentlichkeit durch Soziale Medien die Lösung sein? Die Diskutanten waren sich einig darin, dass die Themen des Europäischen Parlaments nur eine begrenzte Anzahl an Personen interessieren und erreichen. Die gesamte deutsche Öffentlichkeit ist nur schwer über europäische Themen zu informieren. Mit Twitter und Facebook ist zwar eine direkte Verbindung zwischen Bürgern und Institution, in Einzelfällen auch Abgeordneten, möglich. Aber dafür ist die proaktive Hinwendung vonseiten der Bürger zu diesen Kanälen nötig. Ein Zugang, den bislang vor allem fachlich Interessierte nutzen – das Zielpublikum bürgt zwar für eine hohe inhaltliche Qualität, aber spricht nur einen personell begrenzten Kreis an.<br />
Diesen zu erweitern ist das Ziel. Die Vorteile der sozialen Medien sind augenscheinlich: Sie ermöglichen den direkten und zeitnahen Kontakt, der dem User das Gefühl gibt, dabei zu sein und gehört zu werden. Abgeordnete, die sich aktiv auf den Plattformen bewegen, können zu realen Bezugspersonen innerhalb von anonymen Institutionen werden und Vertrauen aufbauen. Ein Problem, mit dem das Europäische Parlament als übergeordnete internationale Institution generell zu kämpfen hat. Zu der Gesichtslosigkeit der riesigen Institution kommt der vorherrschende Euroskeptizismus als erschwerender Faktor hinzu.</p>
<h3>Katzen-Bilder sind auch keine Lösung</h3>
<p>Interessierte gibt es trotzdem – und vielleicht auch solche, die diese Informationen passiv aufnehmen würden, wenn sie leicht zugänglich wären. Aufbereitetes Wissen könnte ein Grundverständnis für die Arbeitsweise des Parlaments schaffen. Da Katzenbilder und Infotainment nicht zum Image und Inhalt des Europäischen Parlaments passen, müssen andere Methoden zur Verpackung der auf den ersten Blick eher trockenen und langwierigen Prozesse gefunden werden. In der Diskussion wurden Interviews, Hintergrundberichte und erklärende Videos als für die Öffentlichkeit interessante Formate angeregt. Die Öffnung der „Black Box“ EU-Parlament wäre ein Erfolg versprechender Weg. Die Brüssel-Blase muss angepiekst werden, darin waren sich die drei Experten einig.<br />
Überwunden werden können die Zugangshürden gleichwohl nur durch Multiplikatoren. Nötig wäre der Schritt aus den Social Media heraus in die Massenmedien. Diese sind durch ihre Reichweite zur Verbreitung der europäischen Themen prädestiniert.<br />
Derzeit berichten Massenmedien über EU-Politik jedoch lediglich mit Fokus auf die Länderkonflikte – und nicht auf die Arbeit innerhalb des Europaparlaments. Für die Berichterstatter scheint es schwierig zu sein, die Arbeitsprozesse der europäischen Institutionen in griffige Schlagzeilen zu verpacken. Das Konsenssystem und die fehlenden festen Zeiten für Entscheidungen sowie die auf verschiedene Personen und Gremien verteilten Kompetenzen erschweren die Vermittlung.<br />
Hierzu müssten die Fraktionen ihre Standpunkte besser kommunizieren oder auch auf Bundes- und Landesebene die europäischen Themen mit einbinden. Dabei könnte die Personalisierung von Themen durch einzelne Abgeordnete helfen – bespielsweise über soziale Medien. Denkbar wäre das Mittel der Satire wie in der „<a href="http://heuteshow.zdf.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Heute Show</a>“ oder in der britischen Politik-Sitcom „<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Yes_Minister" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Yes Minister</a>“. Interessant ist auch das inzwischen abgeschlossene Projekt <a href="http://www.eurobubble.eu/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Eurobubble</a>“. Langfristig müsste aber ein allgemeines Umdenken in der Haltung der EU-Bürger zur Europapolitik das angestrebte Ziel sein. Denn an der fehlenden Akzeptanz werden auch soziale Medien nichts ändern.</p>
<h3>Brückenschlag und Umdenken</h3>
<p>In der Bereitstellung <a href="http://www.europarl.europa.eu/news/de/news-room/content/20140327IFG40008/html/Twitteropolis-interactive-map-to-the-European-Parliament-on-Twitter?utm_campaign=engagor&amp;utm_content=engagor_MjMyMTY5Mg==&amp;utm_medium=social&amp;utm_source=twitter" target="_blank" rel="noopener noreferrer">informativer Inhalte</a> nutzt das Europäische Parlament die Social Media-Kanäle schon vorbildlich, stößt aber an Grenzen in der Vermittlung. Ein Brückenschlag zwischen politischen Institutionen und Bürgern durch Social Media wäre möglich, so das Fazit der Diskussionsrunde. Aber um auch die Massen zu erreichen, braucht es die Unterstützung durch Massenmedien und ein Umdenken der breiten Öffentlichkeit.<br />
Bild: Flagge: <a href="https://www.flickr.com/photos/robdeman/2390666040" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Rock Cohen</a>, Twitter-Button: <a href="https://www.flickr.com/photos/ntr23/4399780178" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ntr23</a><br />
<a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" class="alignleft  wp-image-139428" alt="CC-Lizenz-630x1101" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" width="441" height="77" /></a></p>
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		<title>Der politik-digital.de App-Test: nrw-Politik 2.0</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/der-politik-digital-de-app-test-nrw-politik-2-0-143113/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Franziska Wiesner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Nov 2014 13:04:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[App-Test]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestagsabgeordnete]]></category>
		<category><![CDATA[Landtagsabgeordnete]]></category>
		<category><![CDATA[Tagcloud]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
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					<description><![CDATA[In einer losen Reihe stellen wir hier Apps aus den Bereichen Politik, E-Democracy, Medien und Gesellschaft vor – weil wir [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/App-Test-Bild1.jpg"><img decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-142588" alt="App Test Bild" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/App-Test-Bild1-630x275.jpg" width="630" height="275" /></a>In einer losen Reihe stellen wir hier Apps aus den Bereichen Politik, E-Democracy, Medien und Gesellschaft vor – weil wir sie für nützlich halten und empfehlen oder weil sie uns einfach Spaß machen. Heute: die App „nrw-Politik 2.0“ &#8211; Politikern auf die Sozialen Netzwerke geschaut.</p>
<h3>Das Versprechen</h3>
<p>Die App „nrw-Politik 2.0“ verspricht in einer Anwendung alle Social-Media Aktivitäten aller Bundestagsabgeordneten und der Landtagsabgeordneten aus NRW zu vereinen. Die App will Antworten auf folgende Fragen geben: „Was diskutieren Politikerinnen und Politiker in den sozialen Netzwerken?“ „Worüber wird gestritten?“ „Wie stellen sie sich dar?“.<br />
<span style="text-decoration: underline">Zielgruppe:</span> Social-Media-Stalker der MdBs und NRW-Politiker. Interessierte, die sehen wollen, wie ihre Abgeordneten sich in den Social Media Kanälen inszenieren und über aktuell online diskutierte politische Themen aus dem größten Bundesland und dem Bundestag informiert bleiben wollen.</p>
<h3>Der erste Eindruck<a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/screenshot_2014-11-19_1024.png"><img decoding="async" class="alignright  wp-image-143150" alt="screenshot_2014-11-19_1024" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/screenshot_2014-11-19_1024.png" width="222" height="319" /></a></h3>
<p>Beim ersten Öffnen der App wird der Nutzer mit dem Hinweis begrüßt, dass es technisch nicht mehr möglich sei, Mitglieder des Europäischen Parlaments aus NRW in der App darzustellen und diese Funktion damit entfällt – ein nicht so toller Start&#8230; Die App startet beim nächsten Öffnen aber direkt mit dem Aktivitäten-Stream und kommt somit direkt zum Kern. Hier werden die Aktivitäten aller Politiker aus NRW in den sozialen Medien dargestellt. Visuell aufgearbeitet sind die Top-Themen in einer WordCloud. Dank der übersichtlichen Menüführung ist der User nach dem Anklicken von fünf Tabs auch schon durch.</p>
<h3>Und im Detail</h3>
<p>Die App empfängt den User mit den – nicht in Echtzeit aber mehrmals stündlich aktualisierten &#8211; Aktivitäten der Abgeordneten. Hier wird chronologisch aufgelistet, welche Tweets, Facebook-Posts, Flickr-Bilder oder Youtube-Videos die MdBs und MdLs veröffentlichen. Klickt man einen veröffentlichten Eintrag an, öffnet sich die Profilseite mit Bild, Name, Partei, Position und Aufgabe in der Fraktion. Ebenso sind Wahlkreis, Listenplatz, Internetseite, Mitgliedschaften auf Social Media-Plattformen und darunter der jeweilige Aktivitäts-Stream übersichtlich aufgelistet. Von hier aus kann man sich die Person auf einem Merkzettel speichern. Der Vorteil ist, dass die Aktivitäten bestimmter Personen gezielt nachverfolgt werden kann. Die so entstandene Liste an interessanten Personen lässt sich durch einen Klick auch jederzeit wieder löschen oder ergänzen. Zur Visualisierung der Top-Themen werden diese in einer Schlagwortwolke zusammengefasst und je nach Relevanz größer dargestellt. Wählt man ein Schlagwort aus, werden die passenden Beiträge aller Abgeordneten dazu aufgelistet. <a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/screenshot_2014-11-19_1012.png"><img decoding="async" class="alignleft  wp-image-143152" alt="screenshot_2014-11-19_1012" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/screenshot_2014-11-19_1012.png" width="223" height="318" /></a><br />
<span style="text-decoration: underline">Personalisierung:</span> Eine Kontoanmeldung ist nicht notwendig. Positiv hervorzuheben sind auf allen Seiten die Filtermöglichkeiten. Der User kann nach Fraktionen (SPD, CDU/CSU, Bündnis 90 / Die Grünen, FDP, Piraten Partei und Die Linke) filtern, außerdem nach Mitgliedern des NRW-Landtags, den Mitgliedern des Bundestags aus NRW, allen Bundestagsmitgliedern oder die Gesamtansicht auswählen.<br />
<span style="text-decoration: underline">Interaktiv:</span> Mit der nrw-Politik 2.0 App wird der User über die von den Politikern genutzten Social Media-Profile per Klick auf diese weitergeleitet. Eine Interaktion ist erst dann möglich, wenn man sich bei Twitter oder Facebook einloggt. Interessant ist, auf welchen Plattformen sich die Politiker bewegen – auch Xing und meinVZ sind hin und wieder vertreten.<br />
<span style="text-decoration: underline">Menü:</span> Nach dem Start-/Ladebildschirm empfängt den User der Stream inklusive der übersichtlich gegliederten Menüleiste. Diese besteht aus dem Stream, dem Merkzettel, den Themen, einer alphabetischen Übersicht mit Suchfunktion nach Personen und der Hilfefunktion. Unter Hilfe findet sich auch die Begründung, warum die App die Mitglieder des Europäischen Parlaments aus NRW seit der Europawahl 2014 nicht mehr präsentieren kann: Die App ist der neuen Parteienvielfalt (nach dem Wegfall der Sperrklausel) technisch nicht gewachsen. Dafür ist die Ausweitung auf alle Mitglieder des Bundestags schon ein Schritt aus der NRW-Politik heraus, hin zu einer breiteren politischen Öffentlichkeit. Auch zum Thema Echtzeitabfrage wird in der Hilfe erklärt, dass diese nicht möglich sei, da durch die Vielzahl der abgefragten Profile eine Sperrung durch Twitter, Flickr, Facebook und YouTube wahrscheinlich wäre.<br />
<span style="text-decoration: underline">Datenschutz:</span> Bei der Installation stimmt der User zu, die App auf Fotos/Medien/Dateien und Informationen über das WLAN zugreifen zu lassen.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Wer über das politische Geschehen in NRW und die Social Media-Aktivitäten der nordrhein-westfälischen Politiker auf dem Laufenden bleiben will, hat mit dieser App einen guten Ansatzpunkt. Die App ist sehr übersichtlich gestaltet, die Orientierung intuitiv und auf einen Blick verständlich. Die Aktivitäten der Politiker werden chronologisch aufgelistet. Mit der Tagcloud ist eine schnelle Übersicht zu den diskutierten Themen gegeben. Der persönliche Merkzettel bedient die persönlichen Interessen der User.<br />
<span style="text-decoration: underline">Was wir uns noch gewünscht hätten:</span> Die App hat einiges Potential, was die ursprüngliche Einbeziehung der MdEPs verdeutlicht. Abgeordnete weiterer Bundesländer in solch einem Format zu finden, wäre vorbildlich für die gebündelte Übersicht über politische Aktivitäten in Social Media-Kanälen. Da geht noch was. Die Tagcloud ist ein guter Trendfinder, insgeamt verwehrt die App dem User aber jegliche selbstständige Suche nach anderen Themen und passenden Aussagen von Politikern.</p>
<h3>Kompatibilität und technische Daten</h3>
<p>Getestet wurde die Version 1.7 auf Android<br />
<span style="text-decoration: underline">Bewertungen:</span><br />
<a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=com.compuccino.lznrw" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Google Play</a>: 4 von 5<br />
<a href="https://itunes.apple.com/de/app/nrw-politik-2-0/id437467932?mt=8" target="_blank" rel="noopener noreferrer">iTunes</a>: noch kein Durchschnittswert ermittelt<br />
Bild: <a href="https://www.flickr.com/photos/danielygo/5103425259" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Daniel Go</a><br />
<a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" class="alignleft  wp-image-139428" alt="CC-Lizenz-630x1101" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" width="441" height="77" /></a></p>
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		<title>Der politik-digital.de App-Test &#8211; Flipboard</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Franziska Wiesner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Oct 2014 14:35:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Personalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Flipboard]]></category>
		<category><![CDATA[App-Test]]></category>
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					<description><![CDATA[In einer losen Reihe stellen wir hier künftig Apps aus den Bereichen Politik, E-Democracy, Medien und Gesellschaft vor – weil [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/App-Test-Bild1.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-142588" alt="App Test Bild" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/App-Test-Bild1.jpg" width="640" height="280" /></a>In einer losen Reihe stellen wir hier künftig Apps aus den Bereichen Politik, E-Democracy, Medien und Gesellschaft vor – weil wir sie für nützlich halten und empfehlen oder weil sie uns einfach Spaß machen. Heute: die Flipboard-App für die Erstellung persönlicher Magazine.</p>
<h3>Das Versprechen</h3>
<p>Mit Flipboard kann jeder zum Herausgeber werden. Nachrichten, Interessen und soziale Updates können in individualisierten Magazinen zusammengestellt werden – zu beliebigen Themen und in schicker Blätter-Optik. Der Clou: die Möglichkeit, Posts aus den sozialen Medien zu abonnieren und bearbeiten. Verschiedenste Rubriken (z. B. News, Politik, Wirtschaft, Digital, Reisen, …) laden zum Stöbern ein.<br />
<span style="text-decoration: underline">Zielgruppe:</span> Medienjunkies mit vielen unterschiedlichen Interessen, die ihre Favoritenthemen selbst auswählen wollen, sich beim Durchblättern gerne inspirieren lassen und die Vorteile abonnierter Inhalte schätzen.</p>
<h3>Der erste Eindruck</h3>
<p>Flipboard besticht durch<a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Flipboard_4.jpg"><img decoding="async" class=" wp-image-142697 alignleft" alt="Flipboard_4" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Flipboard_4.jpg" width="200" height="284" /></a> eine bilder- und inhaltsreiche Optik, die dank der klaren Struktur doch übersichtlich bleibt. Mit vorgeschlagenen Themenblöcken sind der Einstieg in die App einfach und die Bedienung intuitiv, was das Zurechtfinden im Dschungel der Inhalte erleichtert. Zudem ist die “Flip”-Technik als Simulation des Umblätterns reizvoll und bringt Spaß.</p>
<h3>Und im Detail</h3>
<p>Der Flipboard-Einsteiger kann aus 18 Themenkategorien auswählen. Die App ist neben der deutschen in 24 weiteren länderspezifischen Editionen darstellbar. Per Suchfunktion werden Begriffe gefunden, die übersichtlich nach Plattform (Flipboard Magazin, Twitter, Google+ etc.) aufgelistet werden.<br /></br><span style="text-decoration: underline">Personalisierung:</span> Eine eigene Kontoeinrichtung ist praktisch für alle, die sich mit Social Media vernetzen, eigene Magazine erstellen und Zugriff von allen Endgeräten haben wollen.<br />
Die abonnierten Themen, hier Magazine genannt, erscheinen auf der Startseite im Kachelformat unter den „Titelstories“. Damit hat der User seine abonnierten Titel alle im Blick. Ein Löschen der Abos ist jederzeit möglich.<br /></br><span style="text-decoration: underline">Interaktiv:</span> Neben dem Durchstöbern von Magazinen anderer Leser, die man durch soziale Kontakte oder die Themensuche gefunden hat, besteht die Hauptfunktion im Zusammenstellen eigener Themen. Das funktioniert mit wenigen Klicks, und die erstellte Auswahl kann öffentlich oder privat gespeichert werden. Nicht-öffentliche Magazine sind für andere Leser unsichtbar. Der User füllt sein persönliches Magazin mit interessanten Artikeln durch ein „+“, einzelne Artikel können favorisiert oder über soziale Medien geteilt werden. Egal ob Twitter, Facebook, Google+, Flicker oder acht andere Kanäle (LinkedIn, Instagram, Tumblr, 500px, Sina Weibo, Renren, Soundcloud, Youtube, New York Times, Financial Times): Mit der Flipboard-App können interessante Themen schnell und unkompliziert verbreitet werden und eine große Leserschaft erreichen.<br />
<a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Flipboard_5.jpg"><img decoding="async" class=" wp-image-142696 alignright" alt="Flipboard_5" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Flipboard_5.jpg" width="200" height="285" /></a><br />
<span style="text-decoration: underline">Menü:</span> Das Menü ist übersichtlich gegliedert – wenn man nur in vorgegebenen Kategorien stöbern möchte. Danach wird es vielschichtiger, bleibt aber intuitiv. Mit der klaren Struktur, die an Windows-Kacheln erinnert, ist die Bilderflut überschaubar.<br />
Die Startseite zeigt lediglich die Titelstories und abonnierten Magazine an, alle weiteren Funktionen sind über das Lesezeichensymbol erreichbar.<br />
Das Inhaltsmenü wird über ein Lesezeichen auf der Startseite erreicht. Hier kann man mit einem Klick einen Tweet oder Facebook-Kommentar posten und jederzeit zwischen den angemeldeten Konten wechseln. Weitere Menüpunkte auf der Inhaltsseite sind: Suche, „Mein Flipboard“, die Social Media-Kontenverwaltung sowie Listen für „Benachrichtigungen“ und „Freunde“. Unter der Überschrift „Mehr entdecken“ sind weitere Themenvorschläge zu finden.<br />
Zusätzliche Features wie die Möglichkeit zum späteren Lesen, das Stummschalten von Autoren, die Reduzierung der Datenverwendung oder der Offline-Abruf können unter Einstellungen angewählt werden.<br /></br><span style="text-decoration: underline">Datenschutz:</span> Nach Zustimmung zur kontenübergreifenden Nutzung (z.B. Twitter) wird der User explizit darauf hingewiesen, dass die App Tweets veröffentlichen und aus der Timeline lesen, das Profil aktualisieren und Follower anzeigen kann. Die Autorisierung erlaubt jedoch nicht den Zugriff auf Direktnachrichten oder das eigene Twitter-Passwort. Im Kleingedruckten erfährt der Leser, dass der App-Zugang immer über Einstellungen veränderbar und die Abmeldung der Konten möglich ist. In den Datenschutzrichtlinien ist nachzulesen, dass eine Benutzer-ID erstellt und mit den Anmeldedaten verknüpft wird. Unter Einstellungen kann der User Push-Benachrichtigungen wie Reflips, Erwähnungen und aktuelle Nachrichten abschalten. Auch die Datenverwendung kann ausgestellt werden.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Flipboard bietet viel mehr als nur Nachrichten: Durch die Vernetzung verschiedenster Plattformen erhält der User News und andere Themen, die für ihn von Interesse sein können, auf einen Blick. Dank einer übersichtlichen Gestaltung und des intuitiven Handlings wird einem das Durchstöbern leicht gemacht. Die Social Media-Anbindung verbindet die Suche nach Informationen und ermöglicht es, schnell eigenen Content zu verbreiten. Spaß bringen die Möglichkeiten, neue Themen zu entdecken, anderen Lesern zu folgen und eigene Themen immer wieder neu zusammenzustellen. Auch in der Gestaltung eigener Magazine mit bildgewaltigen Startseiten kann man sich als Magazinmacher ausprobieren. Die Trennung von öffentlichen und nicht-öffentlichen Magazinen ist ein Plus, ebenso wie der mögliche Zugriff von verschiedenen Endgeräten.<br />
<span style="text-decoration: underline">Was wir uns noch gewünscht hätten:</span> Die App bietet viel, aber eine komplexere Suche mit mehreren Schlagworten bringt nicht die erhofften Ergebnisse. Wie sehr Flipboard den User durch vorgegebene Themen eingrenzt, hängt von dessen Geduld ab und seiner Bereitschaft, sich nach eigenen Suchworten für seine Interessen umzusehen. In der Einbindung weiterer Social Media-Kanäle steckt noch Potenzial.</p>
<h3>Kompatibilität und technische Daten</h3>
<p>Getestet wurde Version 2.1.2 auf Android<br />
<strong>Update 30.10.2014</strong> es gibt eine ganz frische <a href="http://inside.flipboard.com/2014/10/29/the-new-flipboard-gets-personal-with-over-30000-topics-to-follow/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Version</a>, welche Flipboard noch spannender macht! Flipboard erreicht eine bessere Personalisierung durch über 30.000 Themen aus denen Nutzer wählen können. In der neuen Version stellt „The Daily Edition“ jeden Morgen ab 7 Uhr in einem übersichtlichen Magazin die wichtigsten Nachrichten zu den Themen News, Wirtschaft, Technik, Sport und Kultur bereit.<br />
<span style="text-decoration: underline">Bewertungen:</span><br />
<a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=flipboard.app" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Google Play</a>: 4,4 von 5<br />
<a href="https://itunes.apple.com/us/app/flipboard-your-social-news/id358801284?mt=8" target="_blank" rel="noopener noreferrer">iTunes</a>: 4,5<br />
<a href="http://www.windowsphone.com/en-us/store/app/flipboard/e5723a43-42c8-4e25-b322-115f07bd44f1" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Windows Phone</a> 3,5<br />
Bild: <a href="http://www.flickr.com/photos/danielygo/5103425259" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Daniel Go</a><br />
<a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" class="alignleft  wp-image-139428" alt="CC-Lizenz-630x1101" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" width="441" height="77" /></a><br />
&nbsp;</p>
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		<title>Der politik-digital.de App-Test &#8211; Die App der Bundesregierung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Franziska Wiesner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Oct 2014 14:10:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[App-Test]]></category>
		<category><![CDATA[BPA]]></category>
		<category><![CDATA[Kanzlerin]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesregierung]]></category>
		<category><![CDATA[Regierungssprecher]]></category>
		<category><![CDATA[Kabinett]]></category>
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					<description><![CDATA[In einer losen Reihe stellen wir hier künftig Apps aus den Bereichen Politik, E-Democracy und Gesellschaft vor – weil wir [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/5103425259_28f092517d_z.jpg"><img decoding="async" class="alignleft  wp-image-142718" alt="iPhone Apps" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/5103425259_28f092517d_z-630x472.jpg" width="638" height="244" /></a>In einer losen Reihe stellen wir hier künftig Apps aus den Bereichen Politik, E-Democracy und Gesellschaft vor – weil wir sie für nützlich halten und empfehlen oder weil sie uns einfach Spaß machen. Wir starten ganz offiziell mit der App der Bundesregierung.</p>
<h3>Das Versprechen</h3>
<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/screenshot_1.png"><img decoding="async" class=" wp-image-142613 alignleft" alt="screenshot_1" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/screenshot_1.png" width="179" height="255" /></a>Mit der App der Bundesregierung sollen User immer auf dem Laufenden bleiben. Der Herausgeber (das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung) verspricht, aktuelle Meldungen zur Politik der Kanzlerin und des Kabinetts im Blick zu behalten und Originalaussagen dazu kompakt in einer Anwendung anzubieten. Ebenso wirbt die App mit Fotoreihen, Video-Podcasts („Die Kanzlerin direkt“, „Die Woche der Kanzlerin“) und Personalisierungsmöglichkeiten für Nutzer (Themenbereiche ein – oder ausblenden).<br />
<span style="text-decoration: underline">Zielgruppe:</span> Journalisten und politisch interessierte Bürgerinnen und Bürger, die wissen wollen, wo Kanzlerin und Minister in offizieller Mission unterwegs sind, wen sie treffen und warum das überhaupt relevant ist.</p>
<h3>Der erste Eindruck</h3>
<p>Der Nutzer wird durch einen Foto-Slider zu aktuellen Themen begrüßt. Darunter sind die Nachrichten nach Hauptthemen (zur Zeit der IT-Gipfel, der Kampf gegen Ebola und Terrormiliz ISIS) und weiteren Meldungen gegliedert. „Meine Auswahl” und die ausklappbare Sidebar ergänzen die Startseite.</p>
<h3>Und im Detail</h3>
<p><span style="text-decoration: underline">Personalisierung:</span> Unter dem Menüpunkt „Meine Auswahl” auf der Startseite kann der Nutzer aus 16 Themengebieten wählen. Die Themen entsprechen der Kabinettsaufteilung und zusätzlich den Themen Integration/Migration und Kultur/Medien. Die App merkt sich die Auswahl, und der Nutzer kann entscheiden, ob er alle Meldungen oder nur themenbezogene sehen will. Die getroffene Auswahl kann auch immer wieder sehr einfach auf dem Startbildschirm verändert werden.<br />
<span style="text-decoration: underline"><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/screenshot_2a.png"><img decoding="async" class=" wp-image-142616 alignright" alt="screenshot_2a" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/screenshot_2a.png" width="223" height="319" /></a>Menü:</span> Mit dem seitlichen Auswahlmenü ist der Zugriff auf „Suche“, „Aktuelles“ und „Termine der Kanzlerin“ (einer pro Tag, bis Ende der jeweiligen Woche sowie rückblickend bis Mai 2014) schnell und übersichtlich gestaltet. Die App stellt zudem Informationen über das Bundeskabinett bereit: jeweils zu Person, Lebenslauf und Ministerium (inkl. Link zur jeweiligen Homepage). Eine eigene Präsenz hat das Bundespresseamt, das die App herausgibt: Das mag für einige von Nutzen sein, steigert den Nachrichtenwert der App aber nicht gerade. Ein nützlicher Zusatz higegen sind aktuelle Fotoreihen und Videos samt Verlinkung auf den Kanzlerinnen-Podcast und die Profile bei Flickr und YouTube. Im Twitter-Stream gibt es die Tweets von Regierungssprecher Steffen Seibert.<br />
<span style="text-decoration: underline">Datenschutz:</span> Die App verlangt bei der Installation einen Zugriff auf Fotos/Medien/Dateien, da sie Bilder auf dem Speicher des Smartphones ablegt. Bilder, Push-Meldungen, Hintergrundaktualisierungen und statistisch verwertbares Tracking kann der User in den Einstellungen ablehnen. Jegliche Form der Kontoeinrichtung oder Verbindung mit anderen Apps oder Personen ist nicht vorgesehen. Eine Sprachauswahl gibt es nicht, ebenso wenig einen expliziten Offline-Modus.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Insgesamt wirkt die App modern, schlicht und übersichtlich wie die Website der <a href="http://www.bundesregierung.de/Webs/Breg/DE/Startseite/startseite_node.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bundesregierung</a>. Die einfache Navigation durch die Sidebar ist vorteilhaft und die Personalisierung ein praktisches Auswahlkriterium.<br />
Wer gerne von offizieller Stelle über Regierungsthemen auf dem Laufenden gehalten werden will, hat mit dieser App eine solide Grundlage. Ob die Einstellung der Regierung zur ISIS oder Merkels Rede auf dem IT-Gipfel: Die Nachrichten sind aktuell und durch die Personalisierung schnell den eigenen Interessen zuzuordnen. Sicherlich sind es nicht die umfassendsten Nachrichten, aber für aktuelle Regierungsnews und Updates praktisch. Die App der Bundesregierung hält, was sie verspricht, nicht mehr und nicht weniger. Sie informiert zu den großen Politikthemen in einer überschaubar organisierten Oberfläche. Durch die große Anzahl an Bildern und Videos wirkt die App ansprechend und aufgelockert &#8211; ist aber dementsprechend speicher- und ressourcenaufwändig.<br />
<span style="text-decoration: underline">Was wir uns noch gewünscht hätten:</span> Bei manchen Nachrichten wird nur ein Teaser gezeigt und man gelangt über einen Link zur externen Pressemitteilung – ein Bruch, der nicht sein müsste.</p>
<h3>Kompatibilität und technische Daten</h3>
<p>Die App ist ein offizielles Angebot des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung. Getestet wurde die Version 1.1.1 für Android. Die App läuft auf Android (ab Android 2.3) und iPhone (iOS 6.0 oder neuer; iPhone 5 optimiert).<br />
Bewertung im <a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=de.bundesregierung.bpaapp&amp;hl=de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Google Play Store</a>: 4,3 von 5<br />
Bewertung bei <a href="https://itunes.apple.com/de/app/bundesregierung/id888640454?mt=8" target="_blank" rel="noopener noreferrer">iTunes</a>: noch kein Durchschnittswert ermittelt<br />
Bild: <a href="http://www.flickr.com/photos/danielygo/5103425259" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Daniel Go</a><br />
<a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" class="alignleft  wp-image-139428" alt="CC-Lizenz-630x1101" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" width="441" height="77" /></a><br />
&nbsp;</p>
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		<title>Smart Country – Die Debatte startet jetzt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Franziska Wiesner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Oct 2014 10:44:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Open Data]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Smart City]]></category>
		<category><![CDATA[e-Governance Smart Country]]></category>
		<category><![CDATA[Habbel]]></category>
		<category><![CDATA[Liggesmeyer]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit dem Ziel, sich mit den dringenden Fragen der Digitalisierung im ländlichen Raum zu beschäftigen, hat eine interdisziplinäre Expertengruppe des [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/5067234117_8a3bd4260a_z.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-142426" alt="5067234117_8a3bd4260a_z" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/5067234117_8a3bd4260a_z.jpg" width="639" height="274" /></a>Mit dem Ziel, sich mit den dringenden Fragen der Digitalisierung im ländlichen Raum zu beschäftigen, hat eine interdisziplinäre Expertengruppe des Internet und Gesellschaft Co:llaboratory ihre Ergebnisse vorgestellt. Zeitgleich startete das Mitmach-Portal „Smart Country“, das zur Beteiligung einlädt. Die Initiative macht deutlich: Die Debatte um Smart Country hat eben erst begonnen.<br />
Die Initiative „Smart Country &#8211; Digitale Strategien für Regionen“ des Co:llaboratory stellte seine Ergebnisse in einem öffentlichen Abschlussworkshop in der vergangenen Woche vor und lud weitere Experten und Interessierte nach Berlin ein. In seiner einführenden Keynote stellte Prof. Peter Liggesmeyer, Präsident der Gesellschaft für Informatik und wissenschaftlicher Leiter des Fraunhofer IESE, die Informatik als zentrale Querschnittstechnologie für ländliche Gebiete und Industrie 4.0 dar. Die ländlichen Bereiche seien aufgrund ihrer geringen Einwohnerzahl Herausforderung und Chance zugleich für die Industrialisierung 4.0, bei der die Informationstechnik zum „zentralen Enabler“ werde. Themen wie Arbeit, Mobilität und Gesundheit gehören laut Liggesmeyer zu den Fragen im ländlichen Bereich, die mit smarten Ansätzen gelöst werden können. Es gehe darum, verschiedene Systeme und Dienste anzubieten, die autonom organisiert und miteinander vernetzt werden sollten. Liggesmeyer sieht in der erfolgreichen Weiterentwicklung dieses Themas ein „hervorragendes Exportmodell“, welches aber noch weiterer Forschung bedürfe.</p>
<h3>Wichtige Herausforderungen für sehr unterschiedliche Themen</h3>
<p>Die Ergebnisse der Expertenrunden, die sich mit den Themen Politik/Verwaltung, Energie/Umwelt, Wertschöpfung, Gesundheit/Pflege, Mobilität/Infrastruktur und Bildung beschäftigten, zeigen die vorhandenen Ansatzpunkte und Defizite im Themenfeld Smart Country auf. Digitalisierung sei nicht nur eine Frage der Technik, sondern auch „eine Frage der Haltung“, so Anke Knopp (Bertelsmann Stiftung) von der Arbeitsgruppe Politik und Verwaltung. Sie wünscht sich, dass Politik und Verwaltung nicht alleine, sondern gemeinsam mit den Bürgern eine Verbreitung der Digitalisierung im ländlichen Raum anstreben.<br />
Im Bereich der Energie und Umwelt sei mit der Energiewende die Digitale Agenda der Bundesregierung in Ansätzen in ländlichen Gebieten angekommen. Diese seien inzwischen sogar größtenteils verantwortlich für die Energieversorgung Deutschlands. Auch die Elektromobilität befindet sich laut Jan Schoenmakers (EWE) erst im Aufbau, nimmt aber als touristisches Thema in den ländlichen Bereichen zu. Für eine positivere Wertschöpfung empfiehlt die gleichnamige Arbeitsgruppe unter Leitung von Kai Gildhorn (Mundraub.org) und Aylin Ünal (Berliner Informationsdienst), vorhandene Strukturen vor Ort zu nutzen und das Gespräch außerhalb der Internetblase zu suchen. Im Bereich der Pflege seien ein Ende der „e-Government-freien Zone“ und die Verbesserung der Internetaffinität auf Seiten der Pfleger und der Gepflegten notwendig, fasst Willi Kaczorowski die Ergebnisse seiner Arbeitsgruppe zusammen. Michael Lobeck vom Geographischen Institut der Universität Bonn fordert, dass Bildung im ländlichen Raum als Vor-Ort-Ressource künftig attraktiver gemacht werden müsse.</p>
<h3>Handlungsbedarf: Grundlagen müssen geschaffen werden</h3>
<p>In der anschließenden Paneldiskussion sieht Franz-Reinhard Habbel, Sprecher des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Kooperation und Infrastrukturvernetzung im ländlichen Raum als wichtige Ansatzpunkte, um die Landflucht der Bevölkerung zu verhindern. Der „Schlüssel“ dafür seien Open Data und &#8211; damit verbunden &#8211; Open Government, was aber Zeit brauchen werde, um sich weiter durchzusetzen. Bereits jetzt versucht das Projekt <a href="http://codefor.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&#8220;Code4Germany&#8221;</a>, vertreten durch Julia Kloiber, in verschiedenen Städten Experten in sogenannten Labs zusammenzubringen, um auf vorhandene Open Data-Projekte aufmerksam zu machen und Verwaltungen und Nutzer zu vernetzen.<br />
Für Fabien Nestmann, Manager der Online-Plattform Uber, ist es eine Herausforderung, Mobilitätslösungen in weniger besiedelte Gebiete zu bringen. Die App von Uber funktioniere in Großstädten und könne ein privates Auto zum Bus werden lassen &#8211; dies setze aber eine gewisse Dichte an Fahrern voraus, die in ländlichen Gebieten nicht immer gegeben sei. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Saskia Esken sieht in der Digitalisierung große Chancen für die Bildung, die bisher nicht genutzt würden, da Schulen sich der Aufgabe nicht stellten. Anstatt „bring your own device“ sei aktuell eine „don&#8217;t bring your device“- Attitüde vorherrschend. Um die Digitalisierung mitzugestalten, sei an den Schulen ein Umdenken nötig. Die Schulen müssten sich, so Esken, für die Digitalisierung öffnen, und das Lehrpersonal müsse entsprechend geschult werden, damit die jetzige Schülergeneration zum Vordenker ihrer Zeit werde.<br />
Die 10. Initiative des Internet und Gesellschaft Co:llaboratory hat eine Menge Denkanstöße für die Digitalisierung des ländlichen Raums gegeben, die zum Teil weitgreifende Veränderungen verlangen. Für die Umsetzung dieser Ideen gilt es zunächst, eine Vielzahl an Hürden zu bewältigen. Mehrfach wurde auf der Veranstaltung betont, dass die <a href="http://politik-digital.de/internet-der-dinge-teil-5-smart-country/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Debatte</a> um „Smart Country“ eben erst beginne. Mit der Präsentation der Ergebnisse und dem Launch der interaktiven Plattform <a href="https://smartcountry.collaboratory.de/colab/de/home" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&#8220;Smart Country&#8221;</a> hat das CoLab einen Anfang gemacht, der nun genutzt werden sollte, um die Debatte von der Hauptstadt in das Smart Country zu bringen.<br />
&nbsp;<br />
Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/earlwilkersonphotography/5067234117/in/photostream/">Earl Wilkerson</a><br />
<a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" class="alignleft  wp-image-139428" alt="CC-Lizenz-630x1101" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" width="441" height="77" /></a><br />
&nbsp;</p>
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