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	<title>halbers &#8211; politik-digital</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
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	<title>halbers &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Was die Spenden-Buttons den Parteien bringen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[halbers]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Aug 2009 12:31:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Fundraising]]></category>
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		<category><![CDATA[Bundestagswahl 2009]]></category>
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					<description><![CDATA[&#34;Online spenden&#34;, &#34;Helfen Sie uns mit Ihrer Spende&#34; und Hinweise auf &#34;steuerliche Abzugsfähigkeit&#34;: Die Buttons für Online-Spenden sind auf den Parteiwebseiten nicht zu übersehen. Ein Überblick über Ansätze, Methoden - und die höchst unterschiedlichen Erfolge.
<p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>&quot;Online spenden&quot;, &quot;Helfen Sie uns mit Ihrer Spende&quot; und Hinweise auf &quot;steuerliche Abzugsfähigkeit&quot;: Die Buttons für Online-Spenden sind auf den Parteiwebseiten nicht zu übersehen. Ein Überblick über Ansätze, Methoden &#8211; und die höchst unterschiedlichen Erfolge.</p>
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Ob <a href="http://www.spenden.cdu.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CDU</a>, <a href="http://www.csu.de/partei/csu_im_dialog/spenden/index.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CSU</a>, <a href="http://www.spd.de/de/partei/mitmachen/onlinespenden/index.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">SPD</a>, <a href="http://www.liberale.de/Spenden/595b0/index.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">FDP</a>, <a href="https://meinplakat.gruene.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Grüne</a> oder <a href="http://die-linke.de/spenden/">Linkspartei</a> &#8211; bei allen etablierten Parteien kann gegenwärtig über das Internet gespendet werden. Die einen schaffen klickbare Beträge zwischen fünf Euro und 100 Euro, bei anderen muss der gewünschte Betrag manuell eingegeben werden. Die Bezahlung erfolgt dann per Bankeinzug oder über Online-Bezahlsysteme
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Zumindest die Linkspartei gibt sich auf Anfrage von politik-digital.de mit ihrem Zwischenergebnis sehr zufrieden: „Unsere Erwartungen wurden übertroffen. Die Linke hatte sich das ehrgeizige Ziel gestellt, Spenden in Höhe von 500.000 Euro von Mitgliedern und Sympathisanten online einzuwerben. Dieses Ziel konnte bereits am 17. August erreicht werden“, so der Bundesschatzmeister Karl Holluba.
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CDU und SPD wollten kein Statement zur Resonanz ihrer Onlinespendenangebote abgeben. Vor einigen Wochen äußerte sich ein verantwortliches Mitglied des CDU-Kampagnenteams auf einem Podium aber zum Thema: Man sei froh, die monatlichen Betriebs- und Hostingkosten für das Onlinespendenportal decken zu können.
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<b>Sachspenden</b>
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Neben der einfachen Geldspende bieten einige Partei-Websites auch die Option zur Großflächenplakatspende. Als erste haben Bündnis 90/Die Grünen auf diesem Wege das Spendensammeln eingeleitet. Bereits <a href="/gruene-wahlkampf-wahlplakate" target="_blank" rel="noopener noreferrer">im Vorfeld der Europawahle</a>n konnten Nutzer Großflächenplakate in ganz Deutschland für einen begrenzten Zeitraum buchen. Die Grünen erklären den großen Erfolg ihrer Sachspendenkampagne so: „Die letzten Wahlkämpfe vor der Bundestagswahl haben uns gezeigt: Sachspenden, insbesondere Plakatspenden, sind sehr beliebt, weil die Leute genau wissen und sehen wollen, wofür sie spenden.“ Für die Bundestagswahl haben andere Parteien nachgezogen. Auch SPD, FDP und Linke werben online bei ihren Unterstützern um Plakatspenden.
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<b>Erfolgsfaktoren<br />
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Die Grünen bekamen bereits während des Europawahlkampfs <a href="http://www.gruene.de/einzelansicht/artikel/internet-spenden-verdoppeln-grossflaechenpraesenz-von-buendnis-90die-gruenen-im-europawahlkampf.html?tx_ttnews[backPid]=212" target="_blank" rel="noopener noreferrer">etwa 600 Großflächenplakate</a> über ihre Website gespendet und bedankten sich per <a href="http://www.youtube.com/watch?v=MFfXEmbNO4M" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Videobotschaft</a>. Im Bundestagswahlkampf 2009 seien bereits mehr als 1900 Plakate gespendet worden, so die Partei. Ausgehend von einem durchschnittlichen Spendenaufkommen von 80 Euro pro Plakat, bewegt sich die Summe also bei 150.000 Euro. Weder SPD noch FDP oder Die Linke machen auf ihren Websites Angaben zu Zwischenständen ihrer Plakatspendenaktion.
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Kreativ und engagiert beim Onlinefundraising zeigt sich auch der <a href="http://www.fdp-buergerfonds.de/webcom/show_article.php/_c-1554/i.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&quot;Bürgerfonds&quot;</a> der FDP. Zunächst soll ein auf Emotionen setzendes <a href="https://ssl.fdp.de/payments/buergerfonds/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Video</a> für ein unterhaltsames Spendenumfeld sorgen. Es zeigt Szenen aus der Geschichte der Partei und unterlegt diese mit einem poppigen Song des Musikers Seal. Vielfältig sind auch die Vorschläge, selbst als Spendensammler für die FDP aktiv zu werden. Für die erfolgreichsten Fundraiser gibt es Preise wie eine Städtereise oder Tickets für die Bundeswahlparty 2009. Vorschläge und Dokumentationen von Fundraisingmaßnahmen beinhalten beispielsweise Spendendinner, Mikro-Spenden Fundraising Dinner oder eine Schlagernacht.
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<b>Gebrauchte Handys spenden</b>
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Auf neues Terrain begaben sich die Grünen vor einigen Wochen. Mit einem Partner namens Asgoodas.nu GmbH ist es seither möglich, gebrauchte Handys zu spenden. Der Spender kann den Wert seines Geräts auf <a href="http://www.asgoodas.nu/gruene" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.asgoodas.nu/gruene</a> ermitteln und direkt an Asgoodas.nu verkaufen. Im gleichen Schritt steht es ihm offen, einen Teil oder den gesamten Wert seiner Elektronik an Bündnis 90/Die Grünen zu spenden.
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Unter Mitarbeit von <a href="/user/lbuhr">Lorina Buhr</a> und <a href="/user/sgievert">Sebastian Gievert</a></p>
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		<title>Wahlzentrale zahlt sich aus</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/wahlzentrale-zahlt-sich-aus-4384/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[halbers]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Jun 2009 10:33:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Netzwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Holtzbrinck-Verlag]]></category>
		<category><![CDATA[MeinVZ]]></category>
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					<description><![CDATA[Die „<a href="http://www.studivz.net/Wahlzentrale/Start" target="_blank" title="Wahlzentrale" rel="noopener noreferrer">Wahlzentrale</a>“ von MeinVZ zeigt Wirkung. Die Politikerprofile in dem Sozialen Netzwerk verzeichnen einen massiven Anstieg ihrer Unterstützerzahlen. Denn die Plattform bietet ihren Nutzern <a href="/wahlzentrale-eroeffnet-ihre-pforten" title="Wahlzentrale öffnet ihre Pforten">seit dem Launch</a> ein zusätzliches Portal im Netzwerk, über das Kandidaten und Parteien der Europa- und Bundestagswahl direkt angesteuert werden können.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die „<a href="http://www.studivz.net/Wahlzentrale/Start" target="_blank" title="Wahlzentrale" rel="noopener noreferrer">Wahlzentrale</a>“ von MeinVZ zeigt Wirkung. Die Politikerprofile in dem Sozialen Netzwerk verzeichnen einen massiven Anstieg ihrer Unterstützerzahlen. Denn die Plattform bietet ihren Nutzern <a href="/wahlzentrale-eroeffnet-ihre-pforten" title="Wahlzentrale öffnet ihre Pforten">seit dem Launch</a> ein zusätzliches Portal im Netzwerk, über das Kandidaten und Parteien der Europa- und Bundestagswahl direkt angesteuert werden können.<!--break--> </p>
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Gegenwärtig lassen sich etwa 120 solcher Edelprofile von Politikern und Parteien über die Wahlzentrale besuchen. Tendenz steigend. Diese Edelprofile bieten erweiterte Funktionen im Vergleich zu den Standardprofilen des Sozialen Netzwerks aus der Holtzbrink-Gruppe.
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Vor dem Launch der Wahlzentrale erregten viele Politkerprofile zunächst kaum Aufmerksamkeit. Mit der zentralen und nahezu allgegenwärtigen Verlinkung stieg jedoch auch die Wahrnehmung der politischen Edelprofile durch die User rapide an. So konnten alle Parteienprofile ihre Unterstützerzahlen seit dem Start der Wahlzentrale um mehrere 100 Prozent steigern. Auch die Politikerprofile erfuhren massiven Zuwachs ihrer Supporterzahlen im dreistelligen Prozentbereich.
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Gegenwärtig vereint die SPD etwa 8600 Unterstützer auf sich, dicht gefolgt von der CDU/CSU mit ca. 8300 Unterstützern. Etwa 7100 Nutzer des Netzwerks finden die FDP gut und auf Platz vier folgt Bündnis 90/Die Grünen mit 5800 Supportern. Als weitere politische Kraft behauptet sich Die Linke mit 4900 Unterstützern auf Platz 5.
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<b>Quantität vor Qualität</b>
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Die Qualität der Kommunikation auf den Pinnwänden der Parteien lässt oftmals noch zu wünschen übrig. Verschwörungstheoretiker verweisen auf globale elitäre Netzwerke, die CSU wird „gehitlert“, indem ein User ihr einen Hitlerkopf aus Schriftzeichen postet. Kommentare wie „pfui“ und „kotz“ sind an der Tagesordnung, die Linke wird als SED-Ableger bezeichnet und auch die SPD bleibt von unverhältnismäßiger Kritik nicht verschont: „Pseudo-Sozialisten“, die viel schlimmer seien als „Nazis und Kommis gemeinsam“, trifft wohl kaum den vom Willi-Brandt-Haus erwarteten Ton. Eine Nutzerin findet die Grünen „niedlich zum knuddeln“, ein anderer assoziert die FDP mit „Fehlt ständig im Parlament“.
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Gleiches Diskussionsniveau gilt leider oft auch für die Profile der Politiker. Die Zahl der fundierten und themenorientierten Einträge ist überschaubar. Immerhin: Die Nutzer setzen sich mit dem Politikangebot auseinander, besuchen Profile und schauen Wahlwerbespots. Sie bekennen sich zu Parteien und diskutieren – wenn oft auch nur oberflächlich – über Inhalte. Auf Pinnwänden und in Gruppen sind Studiengebühren und Mindestlöhne Thema. Und Wahlwerbespots, die in der Wahlzentrale noch fehlen, werden ergänzend von Nutzern gepostet und bewertet.
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<b>Endspurt im Europawahlkampf</b>
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Aktuell präsentiert die Wahlzentrale die Spitzenkandidaten der Parteien zur Europawahl. Und die läuten die finale Phase des Europawahlkampfes ein. Martin Schulz, Spitzenkandidat der SPD, rief am Freitag seine Unterstützer zum Endspurt auf. Wenige Stunden später folgte ein ähnlicher Aufruf über das Profil der SPD. Es ist zu erwarten, dass andere Kandidaten und Parteien nachziehen werden. Mit Blick auf die gegenwärtig lediglich von 35 Prozent der Deutschen bekundete Wahlabsicht bei den Europawahlen ist so eine direkte Wählermobolisierung auch dringend notwendig.</p>
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