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	<title>hscharfenberg &#8211; politik-digital</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
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	<title>hscharfenberg &#8211; politik-digital</title>
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	<item>
		<title>Schluss mit lustig</title>
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		<dc:creator><![CDATA[hscharfenberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
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		<category><![CDATA[Abgeordnetenhauswahl]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> <b>Nur noch wenige Tage bis zu
den Wahlen in Berlin. Nach den Terroranschlägen vom 11. September hat
der Wahlkampf ruhigere und sachlichere Töne angenommen, und das gilt
auch für den Endspurt vor den Wahlen. Ein letzter Blick auf die
Internetseiten der Konkurrenten um den Sessel des Bürgermeisters zeigt,
dass es sich im Netz ähnlich verhält.</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> <b>Nur noch wenige Tage bis zu<br />
den Wahlen in Berlin. Nach den Terroranschlägen vom 11. September hat<br />
der Wahlkampf ruhigere und sachlichere Töne angenommen, und das gilt<br />
auch für den Endspurt vor den Wahlen. Ein letzter Blick auf die<br />
Internetseiten der Konkurrenten um den Sessel des Bürgermeisters zeigt,<br />
dass es sich im Netz ähnlich verhält.</b></span><!--break-->
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Die innere<br />
Sicherheit steht nun fast überall ganz oben auf der Liste. Zwar sind<br />
die Konzepte unterschiedlich, doch sind sich alle einig, dass die<br />
Bürger zukünftig besser vor kaum einzuschätzenden Gefahren geschützt<br />
werden müssen. Dass dies nicht nur potenzielle Terroranschläge<br />
betrifft, sondern Themen neu aufs Tapet bringt, die schon lange<br />
Streitpunkt zwischen den politischen Polen sind, verwundert dabei<br />
nicht. Daneben gibt es aber auch andere Neuerungen auf den Seiten der<br />
Kandidaten und Landesverbände, die einen neuerlichen Besuch interessant<br />
machen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Frank Steffel und die CDU</b><br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> Die <a href="http://www.cdu-berlin.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CDU</a> hat auf den<br />
Seiten ihres Berliner Landesverbandes inzwischen den Wahlkampf in den Vordergrund<br />
gerückt und bebilderte Links zu den wesentlichen Wahlkampfthemen ganz oben auf<br />
die Startseite gesetzt. Schnell landet der Surfer dabei wieder auf der Seite<br />
ihres <a href="http://www.franksteffel.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Spitzenkandidaten</a>,<br />
die mit Webcam, Webradio und Diskussionsforum interessante Neuerungen enthält.<br />
Die Erwartungen hinsichtlich der Webcam werden schnell getrübt, denn statt eines<br />
Live-Bildes findet man ein Foto vom 7. August vor. Doch nicht entmutigen lassen<br />
&#8211; ein Versuch beim Webradio zeigt, dass man hier durchaus mit Live-Beschallung<br />
rechnen kann. &quot;You make me sick&quot; tönt es beim ersten Versuch entgegen &#8211; sicherlich<br />
ein dummer Zufall, der dennoch ein Schmunzeln und den Gedanken auslöst, ob man<br />
bei derartigen Sendungen stärker auf die Musikauswahl achten sollte. Das stört<br />
allerdings auch den &quot;Wahlkampf in Stereo&quot; im &quot;PowerRadio Steffel&quot; nicht weiter,<br />
der sich tagsüber ohnehin nur in wenigen Wortbeiträgen inmitten der Musik äußert.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> Vertiefte Informationen sucht man also besser doch auf den Webseiten, z.B.<br />
dem Maßnahmenkatalog mit 21 Punkten, die nach Meinung der CDU unerlässlich für<br />
die innere Sicherheit der Stadt und der Republik sind. Wer damit nicht einverstanden<br />
ist, kann seine Ansicht in dem übersichtlichen und klar gegliederten Diskussionsforum<br />
einbringen. Hier werden die wesentlichen Punkte aus dem Wahlprogramm zu den<br />
einzelnen Themenfeldern vorgestellt, so dass man gut vorbereitet die Beiträge<br />
der anderen lesen und eigene formulieren kann.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Die sozialdemokratische Sicht der Dinge</b><br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> Die <a href="http://www.spd-und-das-ist-gut-so.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Berliner<br />
SPD</a> fühlt sich sichtlich wohl auf ihrem Erfolgskurs in der Interimsregierung,<br />
der durch die letzten Umfragewerte bestätigt wird. So kann sie sich auch ein<br />
hämisches &quot;Grinsen&quot; über den Weg des CDU-Kontrahenten durch die Fettnäpfchen<br />
des Wahlkampfes nicht verkneifen. Als einzige der fünf Parteien zieht sie mit<br />
entsprechenden Pressezitaten und Kommentaren unter den Buttons &quot;Presse-Highlights&quot;<br />
und &quot;Konkurrenten&quot; die Konkurrenz (sprich: Frank Steffel) ins Lächerliche. Das<br />
mag zum Schmunzeln anregen, stellt aber auch die Frage in den Raum, ob so ein<br />
souveräner Wahlkampf aussieht.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> Doch auch Positives lässt sich von den Wahlkampfseiten der SPD berichten.<br />
Die Navigation ist mittlerweile erheblich verbessert, die aktuellen Termine<br />
werden in jedem Fenster aufgelistet, Nachrichten im Wochenrhythmus und eine<br />
Wochenkolumne geboten. Wer spenden möchte, kann das mit einem Mindestbetrag<br />
von 10 Euro auch sicher online tun. Das Webradio darf auch hier nicht fehlen.<br />
Der Livestream wird bei <a href="http://www.radio-wowereit.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Radio<br />
Wowereit </a>ergänzt durch die Möglichkeit, Fragen an die einmal wöchentlich<br />
anwesenden Experten zu stellen und vergangene Expertensendungen mit den wichtigsten<br />
Zitaten im MP3-Format downzuloaden. Insgesamt ein gelungener Webradio-Auftritt.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Information in Grün</b><br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> Die <a href="http://www.gruene-berlin.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Grünen</a> bieten<br />
zwar keine musikalische Untermalung an, dafür aber zahlreiche fundierte Informationen<br />
rund um die Wahl und den Wahlkampf. In einem Pop-up-Fenster nennen sie zur Einstimmung<br />
ihre wichtigsten Wahlkampfpositionen, und damit auch jeder am Wahltag daran<br />
denkt, sein Kreuzchen zu machen, kann man mittels SMS Freund und Feind an den<br />
Urnengang erinnern. Interessant ist daneben die eigene <a href="http://www.deine-idee-zaehlt.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Diskussionsplattform</a><br />
zur Abgeordnetenhauswahl, auf der besonders Themen der jüngeren Wählerschaft<br />
wie das Clubsterben in Berlin oder die Anerkennung von Inline-Skates als Fortbewegungsmittel<br />
diskutiert werden können.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> Auch der Bereich von <a href="http://www.sibyll-klotz.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sibyll<br />
Klotz</a> ist erweitert und um viele Fotos ergänzt worden. Im Wahlkampftagebuch,<br />
einem Übertrag aus dem Wahltagebuch der Kandidaten auf <a href="http://www.berlin1.de/EFD/0,1913,1680,00.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">berlin1.de</a>,<br />
hat man die Möglichkeit, etwas über die persönliche Wahrnehmung der Spitzenkandidatin<br />
zu erfahren. Interaktive Angebote mit eCards, virtuellem Interview und Newsletter<br />
werden jetzt auch hier geboten.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Die 100 Tage der Sozialisten</b><br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Ein Blick ins rote Lager zeigt,<br />
dass hier schon soweit mit einer Regierungsbeteiligung gerechnet wird,<br />
dass man schon mal für alle Fälle ein 100-Tage-Programm erstellt hat.<br />
Auch sonst wird viel Information geboten: Die Positionen zu den<br />
verschiedenen Politikfeldern sind ausführlich erläutert, und in den<br />
&quot;Wahlprüfsteinen&quot; sind lange Listen von kritischen Fragen zum Programm<br />
beantwortet. Eine gute Linkliste zu den Berlinwahlen rundet die<br />
Wahlkampfthematik ab.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> Die Homepage von <a href="http://www.gregor-gysi.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gregor<br />
Gysi</a> leidet inzwischen etwas an der Unübersichtlichkeit in der Fülle der<br />
Informationsangebote. Amüsant ist ein Filmchen, das Gysi in einem schlechten<br />
Traum vom Wahlgewinn zeigt. Daneben gibt es ernstere Töne zu den Geschehnissen<br />
rund um den Terroranschlag. Wer nicht nur am Wahlkampf interessiert ist, findet<br />
hier außerdem Verweise auf eigene und fremde Aktionen, z.B. <a href="http://www.nazis-raus-aus-dem-internet.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&quot;Nazis<br />
raus aus dem Netz&quot;</a> oder das <a href="http://www.holocaust-denkmal-berlin.de/index.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Holocaust-Denkmal</a>.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Rexrodt in blau-gelb</b><br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> Hat sich der Aufbau der <a href="http://www.fdp-berlin.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">FDP-Seiten</a><br />
nicht verbessert, steht zumindest jetzt auch hier der Wahlkampf ganz im Zentrum.<br />
Ähnlich wie bei den Grünen darf man die persönlichen Gedanken von Herrn Matz<br />
aus dem Wahlkamptagebuch nachlesen, und auch multimedial präsentieren sich die<br />
Liberalen, unter anderem mit ihrem Radiospot. Zwar wirken die Videoclips der<br />
Spitzenkandidaten zumindest mit einem Modemzugang eher wie eine vertonte Diashow,<br />
doch die wesentlichen Ideen werden verständlich gemacht. Neu ist auch hier die<br />
Online-Spende, die aber nur ab einem Betrag von 18 Euro geleistet werden kann<br />
und zu der keinerlei Sicherheitsinformationen gegeben werden.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> Die speziellen <a href="http://www.%20fdp-rexrodt.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wahlkampfseiten</a><br />
unterscheiden sich nicht mehr wesentlich von denen des Landesverbandes. Positiv<br />
fällt auf, dass die aktuellen Termine hier gleich auf der Startseite aufgelistet<br />
sind. Trotz der etwas umständlichen Bedienung wird das Diskussionsforum von<br />
vielen genutzt.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Voraussagen über den Wahlausgang<br />
lassen die Webseiten der Parteien wohl nach wie vor nicht zu. Um<br />
Verbesserungen ihres Auftritts haben sich alle bemüht, manche mehr,<br />
andere weniger erfolgreich. Unentschlossene Wähler können aber<br />
mittlerweile überall die Standpunkte zu den wesentlichen Themen der<br />
Berliner Politik nachlesen &#8211; und so vielleicht bis zum Sonntag zu einer<br />
Entscheidung finden.<br />
</span></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Neue Dynamik für Berlin</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/neue_dynamik_fuer_berlin-672/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[hscharfenberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
		<category><![CDATA[Politiker-Website]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
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		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[Grüne]]></category>
		<category><![CDATA[Abgeordnetenhauswahl]]></category>
		<category><![CDATA[Frank Steffel]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/neue_dynamik_fuer_berlin-672/</guid>

					<description><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> <b>Gute sechs Wochen vor der Wahl ist noch einmal
Bewegung in die Internetlandschaft der Berliner Parteien gekommen. Mit einem persönlichen
Internetauftritt kann nun auch der derzeitige Hüter des Roten Rathauses aufwarten.
Sein erbittertster Gegner im Wahlkampf, der CDU-Kandidat Frank Steffel, hat in
der Zwischenzeit seine Homepage mit Inhalt gefüllt. Und auch die Berliner
FDP hat erkannt, dass ein wenig Internet-PR zur Wahl hilfreich sein kann.</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> <b>Gute sechs Wochen vor der Wahl ist noch einmal<br />
Bewegung in die Internetlandschaft der Berliner Parteien gekommen. Mit einem persönlichen<br />
Internetauftritt kann nun auch der derzeitige Hüter des Roten Rathauses aufwarten.<br />
Sein erbittertster Gegner im Wahlkampf, der CDU-Kandidat Frank Steffel, hat in<br />
der Zwischenzeit seine Homepage mit Inhalt gefüllt. Und auch die Berliner<br />
FDP hat erkannt, dass ein wenig Internet-PR zur Wahl hilfreich sein kann.</b></span><!--break-->
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><a href="http://www.klaus-wowereit.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.klaus-wowereit.de</a></b><br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Nun ist auch er drin: der<br />
Spitzenkandidat der Berliner SPD, Klaus Wowereit, ist seit dem 3.<br />
September mit einer eigenen Website online. Dynamisch und in Bewegung,<br />
so präsentiert sich der derzeitige Regierende Bürgermeister auf seiner<br />
Seite, ganz im Einklang mit dem, was er für die Hauptstadt fordert.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">„Berlin bewegen“ ist das Motto,<br />
das einem während der Begrüßung mit Trommelrhythmen und einer<br />
animierten Abfolge von Bildern entgegenblinkt. Und in Bewegung zeigt<br />
sich auch Klaus Wowereit auf den zahlreichen Fotos, mit denen sein<br />
Internetauftritt illustriert wird. Was er bewegen will und wie er sich<br />
die Umsetzung vorstellt, ist ausführlich beschrieben, sowohl in dem<br />
10-Punkte-Wahlprogramm wie auch in den Schwerpunktthemen Bildung,<br />
Finanzen, soziale Stadt und Wirtschaft. Als besonderer Service wird<br />
hier auch erklärt, wie Politik in Berlin organisiert ist und wie die<br />
Wahl funktioniert. Wem das noch nicht genug Information ist, der kann<br />
die tägliche Info-SMS oder den wöchentlichen Newsletter abonnieren.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> Eine extreme Zurückhaltung im<br />
Hinblick auf sein Privatleben war bislang das Markenzeichen von Klaus<br />
Wowereit. Auf seiner Homepage lüftet er nun einige Geheimnisse &#8211; der<br />
persönliche Werdegang von der Geburt bis zum Regierungsamt gehört<br />
genauso dazu wie eine Liste mit Linkempfehlungen und die Rezepte seiner<br />
Lieblingsdesserts.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Doch nicht nur zum Kochen werden<br />
die Besucher der Seite angeregt. Verschiedene interaktive Angebote<br />
sorgen dafür, dass beim potenziellen Wähler keine Langeweile aufkommt.<br />
Im Quiz zur Person des SPD-Spitzenkandidaten kann man beweisen, wie<br />
genau man die Internetseiten studiert hat &#8211; zur Belohnung gibt es ein<br />
Essen mit Wowereit persönlich zu gewinnen. Der Wettbewerb „Berlin ist<br />
schön“ zielt dagegen mehr auf die Kreativität der Teilnehmer ab. Wer<br />
politisch aktiv werden möchte, kann seine Sympathien mit einem Banner<br />
auf der eigenen Website oder über ein Statement für Klaus Wowereit<br />
kundtun. Dynamik also nicht nur beim Kandidaten, sondern auch bei<br />
denen, die sich für ihn interessieren. </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Der Blick ans andere Ufer</b><br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> Auf der anderen Seite des politischen Spektrums ist man ebenfalls „inter“-aktiv.<br />
Ist allerdings bei Wowereit alles Dynamik, so läßt sich der recht statische<br />
Webauftritt von <a href="http://www.franksteffel.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Frank Steffel</a><br />
eher mit einem Fels in der Brandung vergleichen, vielleicht ebenso wie sich<br />
der CDU-Kandidat in der derzeit recht stürmischen See seiner öffentlichen Auftritte<br />
fühlen mag. Dennoch bietet sich auch hier ein seriöses Bild mit vielseitigen<br />
Informationen und Interaktionsmöglichkeiten.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Im politischen Programm führt<br />
Frank Steffel in die acht Politikfelder ein, die für ihn Priorität<br />
haben. Wer mehr über seine Standpunkte erfahren möchte, kann in seinen<br />
aktuellen Reden nachlesen. Positiv sticht heraus, dass Steffel hier<br />
auch sein Beraterteam vorstellt, das ihn in seiner Arbeit für die<br />
Hauptstadt unterstützt. Natürlich gibt es auch Informationen zu seiner<br />
Person und &#8211; ganz nach dem Vorbild USA mit First Lady &#8211; der seiner<br />
Frau. Diese sind allerdings etwas trockener abgefasst als bei seinem<br />
Gegner aus der SPD.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> Gleiches gilt auch für den Spaßfaktor &#8211; Gewinnspiele und Wettbewerbe sind<br />
bei Steffel ebensowenig zu finden wie Kochrezepte, Kulturtips oder Linkvorschläge.<br />
Mobilisiert werden soll das Volk im konservativen Lager trotzdem, und die Angebote<br />
dazu können sich sehen lassen. Mehre Banner stehen für die Werbung auf fremden<br />
Webseiten zur Verfügung und ein Beitrittsformular zum Download bietet die Möglichkeit<br />
des CDU-Beitritts. Chattermine laden zur Kommunikation ein und entsprechende<br />
Transkripte sollen das Gesagte festhalten, aber leider wird man hier enttäuscht,<br />
da die Termine nicht aktuell und Dokumentationen nicht in Sicht sind. Ein Newsletterabo<br />
ist von allen Seiten aus abrufbar, die Info-SMS leider nur bei der Wahlkampfzentrale<br />
direkt. Natürlich darf auch ein Link zum <a href="http://www.steffel-fanclub.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Frank-Steffel-Fanclub</a><br />
nicht fehlen, der weitere Möglichkeiten der Unterstützung bereithält.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Die Liberalen auf dem Trockenen</b><br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> Wer zur Wahlkampfseite des dritten Newcomers, der <a href="http://www.fdp-rexrodt.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">FDP</a>,<br />
surft, sollte dies tun, bevor er sich die Auftritte von Wowereit und Steffel<br />
ansieht, denn hinterher bleibt nur ein Attribut: Fad. Keine Spur von Animation<br />
oder Interaktivität, ja sogar die wenigen Fotos muss man suchen. Trocken wird<br />
die nötigste Information dargeboten: Das 18-Punkte-Wahlprogramm, die Kandidaten<br />
aus dem „Team 18“, Rexrodts Vita, Termine, Presseinformationen und Medienberichte.<br />
Auffällig neben diesen Themen der eigene Button für Spenden: Der FDP fehlten<br />
die notwendigen Mittel, um im Wahlkampf hinreichend mithalten zu können, heißt<br />
es hier. Daran mag es auch liegen, dass die Partei keinen attraktiveren Internetauftritt<br />
zu den Wahlen hinbekommen hat. Schade drum, denn die Inhalte könnten, in ansprechender<br />
Form präsentiert, sicherlich zur Wählermobilisierung beitragen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> Bei den beiden anderen Spitzenkandidaten des Berliner Wahlkampfes hat sich<br />
nicht viel geändert. Die <a href="http://www.gruene-berlin.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Grünen</a><br />
haben sich inzwischen entschieden, keine eigene Homepage für Spitzenkandidatin<br />
Sibyll Klotz anzubieten. Stattdessen sind die entsprechenden Informationen in<br />
das Thema „Wahl 2001“ integriert, um so einen geschlossenen Auftritt zu bieten.<br />
Auch bei <a href="http://www.gregor-gysi.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gregor Gysi</a> haben<br />
sich die Internetseiten seit der letzten <a href="http://www.politik-digital.de/archiv/edemocracy/berlin/update.shtml">Betrachtung</a><br />
nicht wesentlich geändert. Verschwunden ist zugunsten von mehr Text leider das<br />
lustige Foto des PDS-Frontmannes vor dem Roten Rathaus. Dafür sind einzelne<br />
Punkte hinzugekommen, beispielsweise Informationen über die „Mitbewerber“ oder<br />
die Möglichkeit, Gysi-Websites zu basteln und unter einer selbstbenannten Pro-Gysi-Domain<br />
zu veröffentlichen. Die Internetlandschaft zur Berlinwahl bleibt also in Bewegung.<br />
Neue Impulse von denen, die es sich leisten können und immerhin ein Versuch<br />
von der finanzschwächeren liberalen Seite. Ob die Seiten der Parteien und ihrer<br />
Kandidaten einen Hinweis auf den Wahlausgang geben können &#8211; schwer zu sagen.<br />
Zu hoffen bleibt, dass sich die Mobilisierung der Wähler nicht nur auf den PC<br />
beschränkt, sondern am 21. Oktober in der Wahlbeteiligung niederschlägt.<br />
</span></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/neue_dynamik_fuer_berlin-672/feed/</wfw:commentRss>
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			</item>
		<item>
		<title>Webwahl in Berlin &#8211; ein Update</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/webwahl_in_berlin_ein_update-674/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[hscharfenberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Grüne]]></category>
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		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
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		<category><![CDATA[SPD]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> <b>Frank Steffel wäre sowieso lieber in München,
und Klaus Wowereit ist zu beschäftigt mit Regieren. So ist es denn an Gregor Gysi,
auf der PR-Rennbahn vorzupreschen. Geschlafen hat der Genosse nicht, denn seine
<a href="http://www.gregor-gysi.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">neue Website</a> wurde schon eine
Woche nach unserer letzten <a href="http://www.politik-digital.de/wahlkampf/berlin/wahlkampf/berlin" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bestandsaufnahme</a>
gelauncht.</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> <b>Frank Steffel wäre sowieso lieber in München,<br />
und Klaus Wowereit ist zu beschäftigt mit Regieren. So ist es denn an Gregor Gysi,<br />
auf der PR-Rennbahn vorzupreschen. Geschlafen hat der Genosse nicht, denn seine<br />
<a href="http://www.gregor-gysi.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">neue Website</a> wurde schon eine<br />
Woche nach unserer letzten <a href="http://www.politik-digital.de/wahlkampf/berlin/wahlkampf/berlin" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bestandsaufnahme</a><br />
gelauncht.</b></span><!--break-->
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> <img decoding="async" src="http://www.politik-digital.de/archiv/edemocracy/berlin/images/screenshot_pds.gif" alt="Screenshot der Wahlkampfseite Gregor Gysis" align="left" height="150" width="194" />Übersichtlich<br />
und informativ präsentiert sich der PDS-Frontmann hier. Informationen zur Kandidatur<br />
und zum Wahlprogramm werden ergänzt durch Persönliches und abgerundet mit zahlreichen<br />
Fotos. Mit der zweiten Domain www.take-it-gysi.de hat die PDS für ihren Spitzenkandidaten<br />
auch gleich einen zugkräftigen Slogan entwickelt.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> Die übrigen Kandidaten lassen mit eigenen Auftritten noch auf sich warten.<br />
Die Seiten des derzeitigen Regierenden Bürgermeisters werden voraussichtlich<br />
nächste Woche ins Netz gehen, nachdem sie von seinem Wahlkampfleiter abgesegnet<br />
worden sind. Sein Konkurrent aus dem CDU-Lager hat zumindest die eigene Domain<br />
schon mit einem Bild und einem Bildschirmschoner zum Downloaden besetzt, aber<br />
wann sich hier wirklich Informationen abrufen lassen, ist noch offen. Sibyll<br />
Klotz von den Grünen bietet eine schlichte Biographie als Unterangebot der Seiten<br />
des Landesverbandes, und auf der Homepage von Günter Rexrodt ist der Wahlkampf<br />
schlichtweg kein Thema.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> <b>Frischer Wind bei den Grünen</b><br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> <img decoding="async" src="http://www.politik-digital.de/archiv/edemocracy/berlin/images/screenshot_gruene.gif" alt="Screenshot der Wahlkampfseite der Grünen" align="left" height="150" width="201" />Um<br />
einen Vergleich unter den Kandidaten zu ziehen, ist also noch Geduld angesagt.<br />
Derweil schweift der Blick wieder auf die Parteiseiten zurück, und erfreut nimmt<br />
der Wahl-Surfer eine Neugestaltung der <a href="http://www.gruene-berlin.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Grünen-Seiten</a><br />
zur Kenntnis. Sehr viel übersichtlicher und interaktiver präsentiert sich die<br />
Umweltpartei der Hauptstadt jetzt.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> Die Berlin-Wahl nimmt als eigenes Thema die oberste Stelle auf der Navigationsleiste<br />
ein. In diesem Komplex steht unter anderem das ausführliche, 25-seitige Wahlprogramm<br />
als PDF-Datei zum Download bereit. Wer sich aktiv am Wahlkampf oder anderen<br />
Kampagnen beteiligen möchte, kann gleich das entsprechende Formular ausfüllen.<br />
Die Spitzenkandidatin steht für ein virtuelles Interview bereit. Spendenwillige<br />
haben darüber hinaus die Möglichkeit, ihr Geld gleich online zu den Grünen umzuschichten,<br />
und auch die Mitgliedschaft kann man online beantragen. Insgesamt hinterlässt<br />
der Neuauftritt der Berliner Grünen einen sehr guten Eindruck, und wer sich<br />
zum Wahlkampf informieren möchte, kommt hier durchaus auf seine Kosten.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> <b>Langsame Veränderungen bei den anderen Parteien</b><br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> Nach dem Relaunch bei den Grünen ist die Neugier geweckt, und so führt der<br />
Weg weiter zu den anderen Parteien, die in Berlin um Plätze im Abgeordnetenhaus<br />
werben. Das Design der <a href="http://www.spd-berlin.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">SPD-Seiten</a><br />
hat sich nicht geändert, aber die Sozialdemokraten haben ihre Ankündigung wahrgemacht,<br />
Berlin als ersten Landesverband an das SPD-Migliedernetz anzuschließen. Über<br />
dieses Intranet können die Miglieder nicht nur alle relevanten Informationen<br />
abrufen, sondern auch schnell mobilisiert werden. Darüber hinaus hat sich jedoch<br />
in Bezug auf den Wahlkampf bis auf einige aktuelle Meldungen wenig geändert.<br />
Mit Spannung ist also die persönliche Seite von Klaus Wowereit zu erwarten.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> <img decoding="async" src="http://www.politik-digital.de/archiv/edemocracy/berlin/images/screenshot_cdu.gif" alt="Screenshot der Wahlkampfseite Frank Steffels" align="left" height="150" width="169" />Auch<br />
die Seiten der <a href="http://www.cduberlin.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Berliner CDU</a><br />
weisen wenige Veränderungen auf. Empfangen wird man nun vom Spree-Kennedy samt<br />
First Lady auf der Vespa. Einen eigenen Verweis auf den Wahlkampf mit den zugehörigen<br />
Dokumenten gibt es hier nicht, so dass man etwas suchen muss, um die relevanten<br />
Informationen zu finden. Ein Link zur Rede von Frank Steffel auf dem Landesparteitag<br />
wird direkt von der Startseite aus angeboten, wer aber das Wahlprogramm abrufen<br />
möchte, muss erst tiefer in die Seiten eintauchen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> Unter „Politik aktuell“ sind die „100 Punkte für das Neue Berlin“ offensichtlich<br />
so überarbeitet worden, dass sie nicht mehr auf Diepgen und die große Koalition<br />
zurückverweisen. Auch unter „Themen/Programm“ tut sich etwas, wenn auch nicht<br />
viel: Auf der Navigationsleiste wird man zu einer Erklärung verlinkt, die die<br />
Erarbeitung des Wahlprogramms ankündigt. Der altbekannte gleichnamige Link im<br />
Text führt nun zu drei Bildern, die leider nicht geladen werden und damit Rätsel<br />
aufgeben. Hoffentlich liefert die Frank Steffel Homepage nach ihrer Fertigstellung<br />
umfassendere Auskünfte zur Wahl.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> Der <a href="http://www.pds-berlin.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">PDS-Landesverband</a> hat<br />
einen größeren Schritt vorwärts getan. Er bildet auf seinen Internet-Seiten<br />
groß den Wahlkampfauftakt ab und leitet damit auch gleich zum Thema „Wahlkampf<br />
2001“ weiter. Diese Seite war beim letzten Besuch noch in Arbeit, und die vormals<br />
toten Buttons sind nun mit Inhalten gefüllt. Kandidaten, Programm, Termine und<br />
weiterführende Links geben potenziellen Wählern Stoff zum Nachdenken. Wem das<br />
noch nicht reicht, kann Gregor Gysi per Link auch noch auf seiner Homepage besuchen.<br />
Das sollte den PDS-Interessenten fürs Erste reichen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> Bleibt noch das Trauerspiel mit der <a href="http://www.fdp-berlin.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">FDP</a>.<br />
Wahlkampf ist bei den Berliner Liberalen kein eigenes Thema im Netz, aber immerhin<br />
liefern sie jetzt ein 18(!)-Punkte-Programm für die Hauptstadt. Das muss offensichtlich<br />
als PR-Maßnahme reichen, denn weder Kandidaten noch Aktionen werden vorgestellt.<br />
Auch ein Link zur <a href="http://www.liberalis.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">FDP Charlottenburg-Wilmersdorf</a>,<br />
bei der zumindest in Grundzügen der Wahlkampf Einzug ins Internet gehalten hat,<br />
ist nicht vorhanden.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> Kein völliger Stillstand im Netz also, aber nicht die Geschwindigkeit, auf<br />
die Surfer eigtentlich pochen dürfen. In den knapp 12 Wochen bis zur Wahl kann<br />
sich noch einiges tun.<br />
</span></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/webwahl_in_berlin_ein_update-674/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Berlinwahl 2001 &#8211; sind wir schon drin?</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/berlinwahl_2001_sind_wir_schon_drin-679/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/berlinwahl_2001_sind_wir_schon_drin-679/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[hscharfenberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Grüne]]></category>
		<category><![CDATA[Abgeordnetenhauswahl]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Website]]></category>
		<category><![CDATA[FDP]]></category>
		<category><![CDATA[Landespolitik]]></category>
		<category><![CDATA[PDS]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> <b>Die Berliner Parteien
machen mobil: Die Kandidaten sind nominiert, die Wahlkampfbüros eingerichtet,
erste Programmentwürfe stehen und die Spitzenkandidaten haben ihre Reise durch
die Talk-Shows angetreten. Dort kann sie jeder sehen, aber wie ist die Situation
im WorldWideWeb? Wir haben uns durchgeklickt und eine Bestandsaufnahme gemacht.</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> <b>Die Berliner Parteien<br />
machen mobil: Die Kandidaten sind nominiert, die Wahlkampfbüros eingerichtet,<br />
erste Programmentwürfe stehen und die Spitzenkandidaten haben ihre Reise durch<br />
die Talk-Shows angetreten. Dort kann sie jeder sehen, aber wie ist die Situation<br />
im WorldWideWeb? Wir haben uns durchgeklickt und eine Bestandsaufnahme gemacht.</b></span><!--break-->
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> Ob der knappen Zeit und der noch knapperen Budgets scheint sich in Berlin<br />
eher ein Personen- als ein Themenwahlkampf abzuzeichnen. Strahlemann Klaus Wowereit,<br />
Entertainer Gregor Gysi und der dynamische Frank Steffel stehen bereit, um wieder<br />
einmal auszutesten, inwieweit die Mediendemokratie in Deutschland schon Fuß<br />
gefasst hat. Sybill Klotz von den Grünen und FDP-Kandidat Günter Rexrodt bleiben<br />
zunächst noch etwas im Hintergrund. Und was für die persönlichen Auftritte gilt,<br />
scheint sich auch auf den Internetseiten der Parteien fortzusetzen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> <b>Begrenztes Engagement auf nationaler Ebene</b><br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> Die zentralen Portale der großen Parteien SPD und CDU befassen sich immerhin<br />
am Rande mit der Berlinwahl. Die <a href="http://www.cdu.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CDU</a><br />
stellt Frank Steffel &#8211; übrigens auf einer Seite, die auch unter www.frank-steffel.de<br />
abrufbar ist &#8211; in mehreren Meldungen vor und berichtet über den Wahlkampfauftakt<br />
mit Unterstützung von Bundespolitikern. Wer mehr wissen will, kann über einen<br />
Link zur CDU Berlin weitersurfen und dort nach Informationen suchen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> Die <a href="http://www.spd.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">SPD</a> hat es sich leichter<br />
gemacht: Zuoberst auf ihrer Seite weist sie auf den Wahlkampf in Berlin hin<br />
und verlinkt gleich zu den entsprechenden Seiten der Landespartei. Dies erspart<br />
den Machern der Seite viel Arbeit und ist auch effizient für die Nutzer.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> Die kleineren Parteien hingegen üben größtenteils noch vornehme Zurückhaltung.<br />
Bei der <a href="http://www.pds-online.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">PDS</a> springt dem<br />
Surfer bei Aufruf der Seite ein Gysi-Plakat entgegen, und seit kurzem ist auch<br />
ein Interview mit Gregor Gysi und der Entwurf des Wahlkampfprogramms abrufbar.<br />
Weiterführende Informationen bekommt man hier jedoch nicht, auch ein direkter<br />
Link zur Landespartei und deren Wahlkampfseiten wird nicht angeboten.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> <a href="http://www.fdp.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">FDP</a> und <a href="http://www.gruene.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Grüne</a><br />
zeigen noch weniger Web-Engagement &#8211; es scheint, als ob bei diesen Parteien<br />
der Berliner Wahlkampf auf Bundesebene einfach kein Interesse hervorruft.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> <b>Landesparteien in den Startlöchern</b><br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> Auf den Webseiten der Landesparteien ist eine ähnliche Gewichtung erkennbar.<br />
Angesichts der Tatsache, dass für den Wahlkampf nur etwa 3 Monate verbleiben,<br />
sind die Internetaktivitäten noch bescheiden, aber wer regelmäßig nachsieht,<br />
kann in den letzten Tagen Veränderungen beobachten. Bei der <a href="http://www.cduberlin.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CDU<br />
Berlin</a> erscheint das Werbeplakat mit Frank Steffel groß auf der Indexseite<br />
und verlinkt zu den bereits erwähnten Steffel-Seiten der Bundespartei. Darüber<br />
hinaus ist jedoch nicht viel los auf den Seiten der Berliner CDU. Sucht man<br />
in der seitlichen Leiste unter &quot;Politik aktuell&quot; nach Themen, wird man zur Wahlkampfplattform<br />
für den 10. Oktober 1999 geleitet. Beim gleichnamigen Link innerhalb des Textes<br />
erscheinen zwar Erneuerungsparolen, allerdings mit dem Namen von Eberhard Diepgen<br />
überschrieben und nicht mit Datum versehen, was nahelegt, dass auch diese Aussagen<br />
nicht ganz aktuell sind. Die Erneuerung bei den Christdemokraten scheint doch<br />
noch etwas Zeit zu brauchen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> Mehr Aufmerksamkeit widmet die <a href="http://www.spd-berlin.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Berliner<br />
SPD</a> dem Wahlkampf auf ihrem Internetauftritt. Die wichtigsten Themen inklusive<br />
einer Presseschau zum Wahlkampf erscheinen großformatig auf der Indexseite;<br />
ein eigener Link führt zu allen relevanten Artikeln. Seit dem 3. Juli kann hier<br />
auch ein 10-Punkte-Wahlprogramm abgerufen werden, in dem die Ziele der SPD konkretisiert<br />
werden. In einem eigenen Diskussionforum zur Abgeordnetenhauswahl wird eifrig<br />
ermutigt, diskutiert und auch kritisiert. Für weiterführende Informationen ist<br />
eine eigene <a href="http://www.spd-und-das-ist-gut-so.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wahlkampfseite</a><br />
eingerichtet worden.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> Bei der <a href="http://www.fdp-berlin.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Berliner FDP</a><br />
steht an oberster Stelle auf der Startseite das Geständnis, dass sie keine ausreichende<br />
finanzielle Grundlage für den Wahlkampf hat, gleichzeitig erfolgt ein Spendenaufruf.<br />
An zweiter Stelle wird Günter Rexrodt als Spitzenkandidat vorgestellt und im<br />
selben Atemzug auch seine Wahlkampfthemen Konsolidierung der Finanzen, Verkehrspolitik<br />
und Schulsystem genannt. Mehr haben die Hauptstadt-Liberalen zu ihrem Wahlprogramm<br />
leider (noch) nicht zu sagen &#8211; bei der Suche nach zusätzlichen Informationen<br />
unter dem Button &quot;Programm&quot; stößt man auch hier auf Aussagen aus dem Herbst<br />
1999.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> Auch die PDS ist auf ihren <a href="http://www.pds-berlin.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Berlin-Seiten</a><br />
sehr zurückhaltend mit Informationen zur Wahl. Optimistisch klickt der Surfer<br />
auf den Button &quot;Neuwahlen 2001&quot;, landet aber nur bei einem leicht erweiterten<br />
Terminkalender. Der Titel der Seite (&quot;geplant&quot;) wie auch an die noch nicht verlinkten<br />
Verweise auf Kandidaten und Programm lassen hoffen, dass diese leere Hülle nach<br />
dem Wahlparteitag der PDS Mitte Juli noch gefüllt wird. Bis dahin muss man sich<br />
auch hier mit dem Entwurf des Wahlprogramms begnügen, den man bereits bei der<br />
Bundespartei einsehen konnte.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> Der derzeitige Auftritt der <a href="http://www.gruene-berlin.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Berliner<br />
Grünen</a> macht nicht besonders viel Lust zum Weitersurfen, eine Neufassung<br />
der Seiten soll jedoch in der nächsten Woche abrufbar sein. Bis dahin muss man<br />
sich mit einer einfachen Kandidatenliste, einer Pressemitteilung und drei Papieren<br />
zum Download begnügen. Positiv fallen jedoch die ausführlichen Informationen<br />
zur Briefwahl auf, die die Grünen als einzige der Berliner Parteien im Internet<br />
zur Verfügung stellen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> <b>Einzelinitiativen im Netz</b><br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> Interessant wird es bei Gruppierungen außerhalb der Bundes- und Landesparteien.<br />
Die <a href="http://www.neuwahlen2001.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">FDP Charlottenburg-Wilmersdorf</a><br />
möchte die Bürger mitreden lassen. Programmdiskussionen sowohl zum Landes- als<br />
auch Bezirkswahlprogramm ermöglichen eine breite Partizipation aller Interessierten.<br />
Ein interaktives Angebot, dass ruhig Schule machen darf.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> Auch die <a href="http://www.frischer-wind-in-berlin-und-das-ist-gut-so.de/index.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Online-Wähler-Initiative</a><br />
für Klaus Wowereit bietet neben den aktuellen Informationen über den Kandidaten<br />
und die Partei die Möglichkeit, sich an Umfragen zu beteiligen, in verschiedenen<br />
Foren zu diskutieren oder den eigenen Standpunkt im Gästebuch zu verewigen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> Einen Frank-Steffel-Fanclub kann man unter <a href="http://www.steffel-fanclub.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.steffel-fanclub.de</a><br />
im Internet besuchen. Dort wird ein Newsletter mit Informationen über die neuesten<br />
Entwicklungen im CDU-Wahlkampf angeboten, und wer sich besonders engagieren<br />
möchte, kann sich Steffel-T-Shirt und -Tasse bestellen sind und so offen seine<br />
Sympathien kundtun. Interaktion sucht man hier bisher vergebens.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> Mit Spannung bleibt zu erwarten, was mit den zahlreichen Domains passiert,<br />
die zwar reserviert, aber noch nicht mit Inhalten gefüllt sind. Ein Beispiel<br />
gibt es schon: Die <a href="http://www.und-das-ist-auch-gut-so.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Junge<br />
Union Nettetal</a> hat sich Klaus Wowereits geflügeltes Wort &quot;und das ist auch<br />
gut so&quot; für eine eigene &#8211; natürlich in die Irre führende &#8211; Domain unter diesem<br />
Namen zu nutze gemacht. Die Grünen kämpfen nach eigenen Angaben noch um die<br />
Rückgewinnung der Domain für Sibyll Klotz. Unter <a href="http://www.berlinwahl2001.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.berlinwahl2001.de</a><br />
wird noch gebaut &#8211; wer dort seine Wahlkampfplattform errichtet, bleibt vorerst<br />
ein Geheimnis. Mit Sicherheit ist noch einiges an Kreativität zu erwarten. Der<br />
Wahlkampf ist eröffnet. Let&#8217;s wait and surf.<br />
</span></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Imagepflege für Parteien</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/imagepflege_fuer_parteien-720/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[hscharfenberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Website]]></category>
		<category><![CDATA[Landespolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Abgeordnetenhauswahl]]></category>
		<category><![CDATA[Axel Wallrabenstein]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Donnermeyer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b> Interview mit Michael
Donnermeyer und Axel Wallrabenstein</b></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Vermarktungs- und Werbestratgien,
PR-Manager, Medienrummel - der Berliner Wahlkampf gleicht sich mit seinen Parallelen
aus der Unternehmenswelt immer stärker dem amerikanischen Vorbild an. Die
Wahlkampfstrategen der beiden großen Parteien haben sich trotz der Hektik
im bevorstehenden Wahlkampf die Zeit genommen, mit uns zu sprechen. Wir wollten
von ihnen wissen, was ihre Konzepte sind und wie sie das Internet in den Wahlkampf
einbinden wollen.</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b> Interview mit Michael<br />
Donnermeyer und Axel Wallrabenstein</b></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Vermarktungs- und Werbestratgien,<br />
PR-Manager, Medienrummel &#8211; der Berliner Wahlkampf gleicht sich mit seinen Parallelen<br />
aus der Unternehmenswelt immer stärker dem amerikanischen Vorbild an. Die<br />
Wahlkampfstrategen der beiden großen Parteien haben sich trotz der Hektik<br />
im bevorstehenden Wahlkampf die Zeit genommen, mit uns zu sprechen. Wir wollten<br />
von ihnen wissen, was ihre Konzepte sind und wie sie das Internet in den Wahlkampf<br />
einbinden wollen.</b></span><!--break--><br />
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b><br />
<br />
politik-digital:</b>Was werden die Schwerpunkte in Ihrem Wahlkampfkonzept sein?<br />
</span>
</p>
<table align="left" border="0" cellpadding="0" cellspacing="0" width="75">
<tbody>
<tr>
<td width="75"><img decoding="async" src="http://www.politik-digital.de/archiv/edemocracy/berlin/images/awallrabenstein.jpg" alt="Axel Wallrabenstein" border="1" height="140" hspace="5" vspace="0" width="113" /></td>
<td rowspan="2"><spacer type="block" height="1" width="5"></spacer></td>
</tr>
<tr>
<td bgcolor="#e0e0e0"><span style="font-size: xx-small; font-family: Arial,Helvetica; color: #333333" width="102"><br />
			<b><span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; color: #000000">Axel Wallrabenstein</span></b></span><span style="font-size: xx-small; font-family: Arial,Helvetica" width="102"><span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><br />
			ist PR-Manager und arbeitet u.a. für die CDU Berlin und ihren Spitzen-<br />
			kandidaten Frank Steffel im Wahlkampf</span></span><span style="font-size: xx-small; font-family: Arial,Helvetica; color: #333333" width="102"><span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">.</span><br />
			</span></td>
</tr>
<tr>
		</tr>
</tbody>
</table>
<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Axel Wallrabenstein:</b><br />
Die inhaltlichen Schwerpunkte werden Wirtschaftspolitik und Arbeitsmarkt sein,<br />
natürlich auch im Hinblick auf die momentane wirtschaftliche Lage der Bundesrepublik,<br />
aber auch weil Frank Steffel als junger Unternehmer in dieser Frage als besonders<br />
kompetent gilt. Darüber hinaus werden natürlich berlinspezifische Themen eine<br />
Rolle spielen, also Kultur, Wissenschaft etc. &#8211; also alles, was sich unter &quot;Zukunft<br />
der Stadt&quot; zusammenfassen lässt. </span>
</p>
<p>
 <span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Michael Donnermeyer:</b><br />
Unsere Botschaft ist klar: Die Stadt braucht einen Neuanfang, und dieser Neuanfang<br />
wird von uns geführt mit einem neuen Bürgermeister an der Spitze. Klaus Wowereit<br />
steht für den Mentalitätswechsel, den Berlin jetzt braucht. Das Hauptthema im<br />
Wahlkampf bleibt natürlich die Konsolidierung der Finanzen, aber wir werden<br />
auch andere Themenschwerpunkte haben, z.B. die Bildungspolitik. </span></p>
<table align="right" border="0" cellpadding="0" cellspacing="0" width="75">
<tbody>
<tr>
<td width="75"><img decoding="async" src="http://www.politik-digital.de/archiv/edemocracy/berlin/images/mdonnermeyer.jpg" alt="Michael Donnermeyer" border="1" height="144" hspace="5" vspace="0" width="113" /></td>
<td rowspan="2"><spacer type="block" height="1" width="5"></spacer></td>
</tr>
<tr>
<td bgcolor="#e0e0e0"><span style="font-size: xx-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Michael<br />
			Donnermeyer</b> leitet von der &quot;Kampa&quot; in der Mauerstraße<br />
			aus den Wahlkampf der Berliner SPD</span></td>
</tr>
<tr>
		</tr>
</tbody>
</table>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>politik-digital:</b><br />
Werden Sie verschiedene Medien nutzen? Welche? </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Michael Donnermeyer:</b><br />
Ja, natürlich. Es ist klar, dass wir Plakate verwenden werden, denn ein Wahlkampf<br />
ohne Plakate ist wie Kuchen ohne Sahne. Darüber hinaus werden wir natürlich einen<br />
Medienmix aufbauen, in dem traditionelle wie auch neue Medien enthalten sein werden.<br />
Dies alles natürlich in dem Rahmen, den ein begrenztes Budget erlaubt.  <br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Axel Wallrabenstein:</b><br />
Ja, wir werden alle Medien nutzen, die verfügbar sind. Das sind die klassischen<br />
Werbeformen, aber auch Kino und Fernsehen. Ein erster Imagefilm über Frank Steffel<br />
ist auf dem Parteitag gezeigt worden, und es werden noch weitere folgen.</span><span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><br />
</span> <span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> Natürlich werden<br />
wir auch das Internet nutzen, es wird eine eigene Seite für <a href="http://212.5.10.36/cduberlin/start.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Frank<br />
Steffel</a> geben. Sie soll ein Informationsportal sowohl für die Bürger als<br />
auch für die Medien werden. Wir werden sie auch so weit wie möglich interaktiv<br />
gestalten, um die Kommunikation mit der Bevölkerung möglich zu machen.<br />
Außerdem werden wir das Medium SMS nutzen, über das wir auf schnellem Wege Informationen<br />
an die Medien, aber auch an die Bürger weitergeben können. Das können Inhalte<br />
sein, aber auch Termine. Die Menschen in einer Stadt wie Berlin haben ja ganz<br />
andere Möglichkeiten als auf dem Land &#8211; sie können auch innerhalb einer halben<br />
Stunde an einer bestimmten Stelle sein, und da lohnt sich der Einsatz von SMS.<br />
</span><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica"><br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica"><span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>politik-digital:</b> Welcher Anteil<br />
Ihres Budgets wird auf das Internet verwendet? </span><br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica"><span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Michael Donnermeyer:</b> Dazu<br />
kann ich leider noch keine Angaben machen, die Planungen haben wir noch nicht<br />
abgeschlossen. </span><br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica"><span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Axel Wallrabenstein:</b> Das kann<br />
man noch nicht genau sagen, aber der Anteil wird sicherlich höher sein als beim<br />
letzten Mal. Das Internet wird auf jeden Fall ein Schwerpunkt in unserem Konzept<br />
sein. Der Vorteil ist, dass wir mit einer integrierten Kampagne aus Werbung,<br />
PR und Online an den Start gehen. Das verhindert Reibungsverluste. </span><br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica"><span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>politik-digital:</b> Wie werden<br />
Sie das Internet nutzen? </span><br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica"> <span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Axel Wallrabenstein:</b> Wir<br />
werden natürlich alle wesentlichen Informationen nach Bereichen gegliedert zur<br />
Verfügung stellen, also z.B. über den Kandidaten, das Team, aber auch die Wahlkampfthemen.<br />
Die Struktur haben wir schon geplant. Der Leiter unseres Neue Medien Teams Sebastian<br />
Schmidt hat sich in den USA beraten lassen. Wir werden einen amerikanischen,<br />
sehr kommunikativen Wahlkampf führen. Die Internetseiten werden in graphischer<br />
Hinsicht so aufgebaut sein, dass sie klar und übersichtlich sind, gleichzeitig<br />
aber auch Raum für überraschende Elemente lassen. </span><br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica"><span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Michael Donnermeyer:</b> Die Stärke<br />
des Internets für die politische Kommunikation liegt vor allem in der internen<br />
Kommunikation. Man kann schnell Mitglieder und Funktionäre erreichen, Newsletter<br />
versenden, schnelle Kommunikationslinien aufbauen. Die Zugangsraten sind in<br />
Berlin relativ hoch, und wir werden hier jetzt auch das SPD-Online-Projekt implementieren,<br />
damit möglichst alle Mitglieder die Möglichkeit haben, über das Internet mit<br />
uns zu kommunizieren. <br />
In der externen Kommunikation wird das Internet bei uns nicht so im Vordergrund<br />
stehen, denn für die letzte Wahlentscheidung ist es noch nicht ausschlaggebend.<br />
Das liegt zum einen daran, dass noch nicht so viele Menschen Zugang zu diesem<br />
Medium haben, zum anderen ist es so, dass die Wahlentscheidung auf anderen Wegen<br />
getroffen wird. Das Internet kann hier bestenfalls unterstützend wirken. </span><br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica"><span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>politik-digital:</b> Haben Sie<br />
eine eigene Domain für den Wahlkampf reserviert oder werden die Themen auf den<br />
Seiten der Landespartei abgehandelt? </span><br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica"><span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Michael Donnermeyer:</b> Ja, klar<br />
&#8211; wir haben für uns die Domain <a href="http://www.spd-und-das-ist-gut-so.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.spd-und-das-ist-gut-so.de</a><br />
gesichert. Die werden wir für unseren Wahlkampf nutzen. Natürlich werden sich<br />
auch Inhalte und Verweise auf den Seiten der <a href="http://www.spd-berlin.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Berliner<br />
SPD</a> finden. </span><br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica"><span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Axel Wallrabenstein:</b> Ja, wir<br />
haben natürlich direkt am Tag der Nominierung die Domain <a href="http://www.frank-steffel.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.frank-steffel.de</a><br />
reserviert und darüber hinaus noch einige andere Domains, die in diesem Zusammenhang<br />
interessant sind. Die verschiedenen Seiten werden natürlich untereinander verlinkt<br />
sein. </span><br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica"><span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>politik-digital:</b> Und wann<br />
werden die ersten Inhalte auf den Webseiten zu finden sein? </span><br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica"><span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Axel Wallrabenstein:</b> Das ganze<br />
soll so schnell wie möglich stehen, also etwa in den nächsten drei Wochen. Im<br />
Moment ist auf der Seite von Frank Steffel nur ein Bild zu sehen, aber wir werden<br />
sie schnell mit Inhalten füllen. </span><br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica"><span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Michael Donnermeyer:</b> Zu unserem<br />
Parteitag am Sonntag wird die Seite freigeschaltet und zunächst die Basisinformationen<br />
abrufbar sein. Im Laufe der nächsten Wochen werden wir daraus dann eine richtig<br />
gut gestaltete Seite machen. </span><br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica"><span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>politik-digital:</b> Wir<br />
danken für das Interview. </span><br />
</span></p>
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		<title>Gewerkschaften im Netz</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/gewerkschaften_im_netz-830/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/gewerkschaften_im_netz-830/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[hscharfenberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Website]]></category>
		<category><![CDATA[Gewerkschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">
<b>Nicht nur Parteien, Regierung und Verwaltung setzen auf das
Kommunikations- und Interaktionsmedium Internet, auch Gewerkschaften
und Verbände verfügen über Netzpräsenzen und Portale, mit denen sie
ihre Mitglieder informieren oder Positionen nach außen vertreten. Diese
sind zugegebener Maßen von unterschiedlicher Qualität und beziehen
nicht immer alle Optionen der Online-Interaktion und -Partizipation
ein. Neben der internen und externen Kommunikation könnten sich
besonders für Gewerkschaften interessante Perspektiven abzeichnen, die
von der Online-Urabstimmung über Netzkampagnen bis hin zum Streik im
Internet reichen.</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
<b>Nicht nur Parteien, Regierung und Verwaltung setzen auf das<br />
Kommunikations- und Interaktionsmedium Internet, auch Gewerkschaften<br />
und Verbände verfügen über Netzpräsenzen und Portale, mit denen sie<br />
ihre Mitglieder informieren oder Positionen nach außen vertreten. Diese<br />
sind zugegebener Maßen von unterschiedlicher Qualität und beziehen<br />
nicht immer alle Optionen der Online-Interaktion und -Partizipation<br />
ein. Neben der internen und externen Kommunikation könnten sich<br />
besonders für Gewerkschaften interessante Perspektiven abzeichnen, die<br />
von der Online-Urabstimmung über Netzkampagnen bis hin zum Streik im<br />
Internet reichen.</b></span><!--break--></p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Die meisten Gewerkschaften bieten<br />
schon heute sowohl für Mitglieder als auch für Nichtmitglieder<br />
zahlreiche Informationen online an, wie z.B. Gesetzestexte, Broschüren,<br />
Tarifverträge oder den aktuellen Stand der Verhandlungen, Informationen<br />
für Betriebsräte und Veranstaltungskalender. Dabei werden allerdings<br />
nicht immer alle Möglichkeiten ausgeschöpft, besonders im Hinblick auf<br />
die Interaktion mit den Besuchern der Seiten. Die folgenden Beispiele<br />
illustrieren die Formen der Umsetzung bei drei Gewerkschaftsportalen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><a href="http://verdi-net.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer"><b>ver.di &#8211; Vereinigte Dienstleistungsgewerkschaft</b></a><br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Die vereinigte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di wurde erst im März 2001 als Zusammenschluss aus <a href="http://www.dag.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">DAG</a>, <a href="http://www.dpg.org/" target="_new" rel="noopener noreferrer">DPG</a>, <a href="http://www.hbv.org/" target="_new" rel="noopener noreferrer">HBV</a>, <a href="http://www.igmedien.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">IG Medien</a> und <a href="http://www.oetv.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">ÖTV</a><br />
gegründet. In der Internetpräsenz ist das kurze Bestehen und die<br />
Tatsache, dass auch die Einzelgewerkschaften nach wie vor eigene<br />
Homepages pflegen, noch zu spüren, auch wenn bereits eine Vielzahl von<br />
Informationen verfügbar ist. Ein Newsticker informiert über die<br />
wichtigsten Neuigkeiten, aktuelle Themen und Projekte werden mit Links<br />
zu Hintergrundinformationen und entsprechenden Ansprechpartnern<br />
präsentiert. Leider werden die Möglichkeiten zur Interaktion nur in<br />
geringem Maße genutzt: per Email können Interessierte einen Newsletter<br />
anfordern, und täglich gibt es zwei Stunden lang einen Chat. Das<br />
angekündigte Forum, in dem diskutiert werden und auch der Spaß in Form<br />
von eCards und Gewinnspielen nicht zu kurz kommen soll, ist auf der<br />
Seite bislang nicht zu finden.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><a href="http://www.dgb.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer"><b>DGB &#8211; Deutscher Gewerkschaftsbund</b></a><br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Beim DGB, der schon auf eine<br />
längere Internetpräsenz als ver.di zurückblicken kann, haben Mitglieder<br />
und Interessierte dagegen viele Interaktionsmöglichkeiten. Neben<br />
fundierten Informationen, die allerdings durch die umständliche<br />
Navigation etwas mühselig aufzufinden sind, gibt es verschiedene<br />
Themenforen, in denen man sich engagieren kann. So bietet z.B. das <a href="http://www.forum-arbeit.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">Forum Neue Arbeit</a><br />
Diskussionsrunden zu Themen wie Telearbeit, Call Center oder Arbeiten<br />
in Unternehmen der Zukunft. Ein Infopool und ein Newsletter versorgen<br />
Interessierte mit entsprechenden Hintergrundinformationen. Im <a href="http://www.mitbestimmung.dgb.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">Themenforum Mitbestimmung</a><br />
wird nicht nur diskutiert, man kann auch in einer Abstimmung seine<br />
Meinung zum Neu-Entwurf des Betriebsverfassungsgesetzes kundtun und den<br />
bisherigen Stand der Abstimmung abrufen. Hiermit nutzt der DGB bereits<br />
eine Form der Partizipation via Internet.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><a href="http://www.igmetall.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer"><b>IG Metall</b></a><br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Eine erweiterte Form davon findet<br />
sich bei der IG Metall, die neben einer Online-Umfrage über die Zukunft<br />
auch eine Zukunftsdebatte im Internet angestoßen hat. In zusätzlichen<br />
Diskussionsforen wird zu verschiedenen Themen kontrovers diskutiert.<br />
Mitglieder der IG Metall haben darüber hinaus die Möglichkeit, eigene<br />
Belange in speziellen Netzwerken zu erörtern. Mit dieser Art von<br />
Diskussionsforen und Netzwerken haben sowohl DGB als auch IG Metall<br />
einen Modus gefunden, ihre Mitglieder aktiv zu beteiligen. Eine<br />
Mitgliedermobilisierung und Partizipation via Internet, z.B. in Form<br />
von großen Online-Debatten, Urabstimmungen oder sogar einem<br />
Internet-Streiks, wäre mit derartig geprägten Nutzern in der Zukunft<br />
durchaus umsetzbar.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Gewerkschaften und Neue Medien</b><br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Neben der Nutzung der &quot;Neuen<br />
Medien&quot; für die eigene Gewerkschaftsarbeit stellt die Frage der<br />
Mitbestimmung unter den Bedingungen der sogenannten New Economy eine<br />
besondere Herausforderung für die Gewerkschaften dar. Seit die Branche<br />
von ihrer ersten Krise erschüttert worden ist, Entlassungen um sich<br />
greifen und die Aktienanteile von Beschäftigten dramatisch an Wert<br />
verloren haben, avancieren Betriebsräte plötzlich zu gefragten<br />
Einrichtungen. Zuvor passten sie weder in die Philosophie der<br />
Unternehmen noch zum Selbstverständnis der jungen und selbstbewussten<br />
Mitarbeiter. Besonders die Betriebsratsgründung bei dem ehemaligen<br />
Branchenprimus <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/ebusiness/0,1518,121269,00.html" target="_new" rel="noopener noreferrer">Pixel Park</a><br />
hat für großes Aufsehen gesorgt und stellt wahrscheinlichen einen<br />
Wendepunkt für die Selbstverständlichkeit gewerkschaftlicher<br />
Organisation in der New Economy dar. Die Gewerkschaften haben dieses<br />
Problem erkannt und gehen mittlerweile mit besonderen Angeboten auf die<br />
Beschäftigten der New Media Branche ein.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">So gibt es auf den Internetseiten<br />
der Gewerkschaften Links zu Projektgruppen, die speziell auf das Thema<br />
Neue Medien bzw. Informationstechnologie ausgerichtet sind. Sie<br />
zeichnen sich durch fachlich versierte Ansprechpartner aus, die<br />
(potenziellen) Mitgliedern kompetente Beratung bieten und<br />
gegebenenfalls &#8211; wie im Fall von Pixelpark &#8211; auch gezielt Aktionen<br />
anstoßen. Beispiele hierfür sind das <a href="http://www.multimediabuero.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">Konzeptionsbüro Multimedia und Arbeitswelt</a>, ein Gemeinschaftsprojekt von DPG, HBV und IG Medien mit Beteiligung der DAG, das <a href="http://www.tim-online.net/" target="_new" rel="noopener noreferrer">ver.di-Projekt T.I.M.</a> (Telekommunikation, Informationstechnologie, Medien) oder <a href="http://www.connexxav.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">connexx.av</a>,<br />
die gemeinsame Interessenvertretung von DAG und IG Medien für<br />
Medienschaffende. Letzteren ist es mit einer groß angelegten Mailaktion<br />
gelungen, die Pixelpark-Mitarbeiter zu mobilisieren, was schließlich<br />
zur Gründung eines Betriebsrates in dem Unternehmen führte. Dieses<br />
Beispiel macht deutlich, welches Potenzial in der internetbasierten<br />
Gewerkschaftsarbeit steckt. Gerade in den Unternehmen des Neuen Marktes<br />
sind die Mitarbeiter nicht mehr mit den herkömmlichen Methoden wie<br />
Flugblättern oder Versammlungen zu ködern &#8211; stattdessen kommuniziert<br />
man via Email und trifft sich auf einer eigenen Website.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Dieser Trend ist auch von den<br />
Gewerkschaften erkannt worden. Auch wenn von der Erkenntnis bis zur<br />
Umsetzung noch ein weiter Weg zurückzulegen ist, sind erste Ansätze<br />
einer Online-Partizipation erkennbar. Vorbilder gibt es auch in anderen<br />
Bereichen, z.B. bei Parteien, die virtuelle Parteitage oder<br />
Abstimmungen über das Internet durchführen. Diese Beispiele und die<br />
ersten eigenen Erfolge mit Online-Kampagnen werden sicherlich dazu<br />
beitragen, dass auch die Gewerkschaften in Zukunft stärker auf das<br />
Internet als Kommunikations- und Interaktionsmedium zurückgreifen.<br />
</span></p>
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