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	<title>jzhang &#8211; politik-digital</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
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	<title>jzhang &#8211; politik-digital</title>
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	<item>
		<title>Realität und Zukunft des Internet in China</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/netzpolitik-im-reich-der-mitte/realitaet_und_zukunft_des_internet_in_china-553/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[jzhang]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Jul 2001 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Netzpolitik im Reich der Mitte]]></category>
		<category><![CDATA[Computerproduktion]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Informationstechnologie]]></category>
		<category><![CDATA[Modernisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Internetnutzer]]></category>
		<category><![CDATA[Telekommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> <b>Die Informations- und Telekommunikationsindustrie 
(IuK) ist in den letzten 10 Jahren der am schnellsten entwickelte Wirtschaftssektor 
in China. Ende der 90er Jahre war China noch bei der Suche nach einer neuen 
Triebkraft für die weitere Modernisierung, aber es fehlte offensichtlich noch 
ein klares Konzept.</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> <b>Die Informations- und Telekommunikationsindustrie<br />
(IuK) ist in den letzten 10 Jahren der am schnellsten entwickelte Wirtschaftssektor<br />
in China. Ende der 90er Jahre war China noch bei der Suche nach einer neuen<br />
Triebkraft für die weitere Modernisierung, aber es fehlte offensichtlich noch<br />
ein klares Konzept.</b></span><!--break-->
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Durch die Festigung von Jiang Zemins<br />
Machtposition , einst Minister der Elektroindustrie in den 80er Jahren, wurde<br />
Chinas Telekommunikations- und Computerindustrie zu einem besonderen Günstling<br />
gemacht. Seitdem erlebt Chinas IT- und Telekommunikationsbranche einen raschen<br />
Aufschwung, dessen Ausmaß unter den Entwicklungsländern fast beispiellos ist.<br />
Im Jahre 1998 wurde das Ministerium für Elektroindustrie und das Ministerium<br />
für Post- und Telekommunikation zu einem &quot;Superministerium&quot;, dem Ministerium<br />
für Informationsindustrie, zusammengefügt. Dadurch wurden bessere institutionelle<br />
Rahmenbedingungen für die rasche Entwicklung der neuen Wirtschaftszweige geschaffen.<br />
Die Erfolge allein in dem Telekommunikationssektor sind mehr als erstaunlich:<br />
China besitzt inzwischen schon das zweitgrößte Festnetzwerk und zugleich das<br />
zweit größte Netzwerk für Mobiltelefone der Welt. Noch vor fünf Jahren waren<br />
nur 5,5% der Bevölkerung telefonisch angeschlossen, bis Ende 2000 waren es bereits<br />
18%. Allgemeinen Prognosen zufolge werden bis 2005 ca. 500 Millionen Menschen<br />
in China an das Fest- und Mobilnetzwerk angeschlossen sein . Durch folgendes<br />
Schaubild wird der Entwicklungsverlauf von Chinas Telekommunikation besonders<br />
deutlich dargestellt: </span>
</p>
<table align="left" border="0" cellpadding="0" cellspacing="0" width="200">
<tbody>
<tr>
<td width="120"><a href="http://www.politik-digital.de/archiv/globalisierung/demokratie.shtml#" onclick="MM_openBrWindow('/edemocracy/images/china_tabelle01_gross.jpg','Mobilfunknutzer','resizable=yes,width=500,height=400')"><br />
			</a></p>
<p>
			<a href="http://www.politik-digital.de/archiv/globalisierung/demokratie.shtml#" onclick="MM_openBrWindow('/edemocracy/images/china_tabelle01_gross.jpg','Mobilfunknutzer','resizable=yes,width=500,height=400')"> <img decoding="async" src="http://www.politik-digital.de/edemocracy/images/china_tabelle01.jpg" alt="Zum Vergößern bitte Klicken" align="left" border="0" height="150" hspace="0" width="205" /><br />
			</a>
			</p>
</td>
<td rowspan="2"><spacer type="block" height="1" width="10"></spacer></td>
</tr>
<tr>
<td bgcolor="#e0e0e0"><span style="font-size: xx-small; font-family: Arial,Helvetica; color: #333333"> Zum<br />
			Vergrößern der Grafik bitte klicken</span></td>
</tr>
<tr>
		</tr>
</tbody>
</table>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Mitte der 80er Jahre wurde<br />
durch die chinesische Führung unter Deng Xiaoping die Förderungspolitik modernster<br />
Technologie für den IuK-Sektor (im Rahmen des sogenannten 836-Plans) festgelegt.<br />
In den 90er Jahren wurde dieser Plan zugunsten der Computertechnologie konsequent<br />
erweitert. Schon in kurzer Zeit errang Chinas Computerproduktion einen wichtigen<br />
Platz in der Welt wie das folgende Schaubild zeigt</span>:
</p>
<p>
<b>Chinas Anteil der Computerproduktion unter den Top 10 Ländern</b></p>
<table border="1" width="62%">
<tbody>
<tr>
<td width="18%">&nbsp;</td>
<td width="15%">1985</td>
<td width="14%">1990</td>
<td width="15%">1995</td>
<td width="16%">1999</td>
<td width="22%">Rang (199)</td>
</tr>
<tr>
<td width="18%">USA</td>
<td width="15%">49,2</td>
<td width="14%">27,0</td>
<td width="15%">26,5</td>
<td width="16%">26,5</td>
<td width="22%">1</td>
</tr>
<tr>
<td width="18%">Japan</td>
<td width="15%">18,9</td>
<td width="14%">29,2,</td>
<td width="15%">25,2</td>
<td width="16%">16,7</td>
<td width="22%">2</td>
</tr>
<tr>
<td width="18%">Singapur</td>
<td width="15%">1,2</td>
<td width="14%">2,9</td>
<td width="15%">7,3</td>
<td width="16%">7,7</td>
<td width="22%">3</td>
</tr>
<tr>
<td width="18%">Taiwan</td>
<td width="15%">1,0</td>
<td width="14%">3,3</td>
<td width="15%">5,6</td>
<td width="16%">6,5</td>
<td width="22%">4</td>
</tr>
<tr>
<td width="18%">China</td>
<td width="15%">0,0</td>
<td width="14%">0,4</td>
<td width="15%">1,9</td>
<td width="16%">5,5</td>
<td width="22%">5</td>
</tr>
<tr>
<td width="18%">GB</td>
<td width="15%">4,6</td>
<td width="14%">5,1</td>
<td width="15%">4,7</td>
<td width="16%">5,0</td>
<td width="22%">6</td>
</tr>
<tr>
<td width="18%">Deutschland</td>
<td width="15%">5,7</td>
<td width="14%">5,6</td>
<td width="15%">2,8</td>
<td width="16%">3,4</td>
<td width="22%">7</td>
</tr>
<tr>
<td width="18%">Irland</td>
<td width="15%">1,5</td>
<td width="14%">2,1</td>
<td width="15%">2,2</td>
<td width="16%">2,9</td>
<td width="22%">8</td>
</tr>
<tr>
<td width="18%">Malaysia</td>
<td width="15%">0,04</td>
<td width="14%">0,2</td>
<td width="15%">1,8</td>
<td width="16%">2,8</td>
<td width="22%">9</td>
</tr>
<tr>
<td width="18%">Brasilien</td>
<td width="15%">2,8</td>
<td width="14%">2,6</td>
<td width="15%">2,3</td>
<td width="16%">2,7</td>
<td width="22%">10</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><span style="font-size: xx-small; font-family: Arial,helvetica">(Quelle: Reed Electronics, Yearbook of World<br />
Electronics Data 2000)</span>
</p>
<table align="left" border="0" cellpadding="0" cellspacing="0" width="200">
<tbody>
<tr>
<td width="120"><a href="javascript:;" onclick="MM_openBrWindow('/edemocracy/images/china_tabelle02_gross.jpg','Internetnutzer','width=460,height=370')"><img decoding="async" src="http://www.politik-digital.de/edemocracy/images/china_tabelle02.jpg" alt="Zum Vergrößern bitte Klicken" align="left" border="0" height="153" hspace="0" width="200" /></a></td>
<td rowspan="2"><spacer type="block" height="1" width="10"></spacer></td>
</tr>
<tr>
<td bgcolor="#e0e0e0"><span style="font-size: xx-small; font-family: Arial,Helvetica; color: #333333"> Zum<br />
			Vergrößern der Grafik bitte klicken</span></td>
</tr>
<tr>
		</tr>
</tbody>
</table>
<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Derzeit arbeitet China sehr intensiv<br />
daran, um die wichtigsten Teile, z.B. Computerchips, selbst entwickeln und herstellen<br />
zu können. Aufgrund der letzten Erfolgsmeldungen ist ein qualitativer und quantitativer<br />
Sprung auch in dieser Hinsicht bereits sichtbar. Die sich rasch entwickelnde<br />
Informationstechnologie und Telekommunikationsindustrie begünstigt in hohem<br />
Maße die Entwicklung des Internet. Seit Mitte der 90er Jahre hat das Internet<br />
einen bedeutenden Stellenwert im IuK-Sektor erhalten. Die chinesische Führung<br />
ist fest davon überzeugt, dass das Internet und die damit verbundene &quot;New Economy&quot;<br />
nicht nur die &quot;Old Economy&quot; erneuern und modernisieren könne, vielmehr sollte<br />
es China auf einen neuesten Stand der Industrieentwicklung bringen, ohne die<br />
konventionellen Entwicklungsstufen des Westens durchmachen zu müssen. Die &quot;internetfreundliche&quot;<br />
Einstellung der chinesischen Führung ermöglicht China ebenfalls einen raschen<br />
Anstieg der Userzahl bzw. der Webseiten. Nach dem jüngsten Bericht der China<br />
Network Information Center (CNNIC) gibt es in China bereits 26,5 Millionen Internetnutzer,<br />
35,7 % davon sind Frauen.</span>
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<table align="left" border="0" cellpadding="0" cellspacing="0" width="200">
<tbody>
<tr>
<td width="120"><a href="javascript:;" onclick="MM_openBrWindow('/edemocracy/images/china_tabelle03.jpg','Webseiten','width=460,height=350')"><img decoding="async" src="http://www.politik-digital.de/edemocracy/images/china_tabelle03a.jpg" alt="Zum Vergrößern bitte Klicken" align="left" border="0" height="147" hspace="0" width="200" /></a></td>
<td rowspan="2"><spacer type="block" height="1" width="10"></spacer></td>
</tr>
<tr>
<td bgcolor="#e0e0e0"><span style="font-size: xx-small; font-family: Arial,Helvetica; color: #333333"> Zum<br />
			Vergrößern der Grafik bitte klicken</span></td>
</tr>
<tr>
		</tr>
</tbody>
</table>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">China hat vor, innerhalb<br />
der nächsten fünf Jahre das Internet mit den Netzwerken der Telekommunikation<br />
und anderen Breitbandbetreibern zu verbinden. Die Zahl der Internetnutzer soll<br />
bis dahin von derzeit 26,5 Millionen auf 150 Millionen ansteigen. Angesichts<br />
der bereits vorhandenen, unterschiedlichen Breitbandnetzwerke, darunter das<br />
große Breitbandnetzwerk für Kabelfernsehen (250 Millionen km) und nicht zuletzt<br />
der großen Anzahl der Kabelfernsehzuschauer (ca. 100 Millionen) ist diese Ambition<br />
durchaus realisierbar. </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> Chinas aktive Förderung<br />
des Internet und die damit verbundenen Ziele (Computerisierung bzw. Vernetzung<br />
der Industrie, E-Learning, E-Commerce u.a.) sind ohne Zweifel unter den Entwicklungsländern<br />
hinsichtlich der Minderung der &quot;digitalen Kluft&quot; (digital divide) vorbildlich.<br />
Dennoch ist nicht zu übersehen, dass Chinas Internetpolitik in vieler Hinsicht<br />
ambivalent und gar widersprüchlich ist. Nach dem Wunsch der chinesischen Staatsführung<br />
soll das Internet der rückständigen Wirtschaft Chinas einen großen Sprung in<br />
eine moderne Gesellschaft ermöglichen &#8211; in dieser Hinsicht folgt sie der Idee<br />
des amerikanischen Futurologen A. Toffler. Aber das Internet wird bekanntlich<br />
nicht nur als Katalysator der Wirtschaft verwendet, sondern es wird vielmehr<br />
als eine neue Form des Mediums gebraucht. Ein Medium, das die Kommunikation<br />
vor allem zwischen Privatleuten (via Email, Chatroom) stärkt und jedem Menschen<br />
die (beinahe) unbegrenzte Möglichkeiten für das Sammeln und Verbreiten von Informationen<br />
bietet. Gerade dieser Aspekt ist für die chinesische Bevölkerung von großer<br />
Bedeutung, jedoch für die Staatsführung fatal. Denn allein die Reichweite der<br />
Propaganda bzw. die Wirkung einer selektiven Informationsverbreitung könnte<br />
durch die Vernetzung der globalen Nachrichtendienste wesentlich vermindert werden,<br />
was ferner bedeutet, dass die Partei ihre Alleinherrschaft verlieren würde.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Um dies zu verhindern,<br />
oder genauer, um den Zerfallsprozess zu verlangsamen, hat China schon Mitte<br />
der 90er Jahren besonders großes Interesse an dem Singapur-Modell gezeigt. Die<br />
Regierung in Singapur fördert einerseits massiv die Informationsindustrie (Über<br />
50 Prozent der Bevölkerung sind bereits vernetzt). Andererseits wird über verschiedene<br />
Wege Selbstzensur durchgeführt. China unternimmt in dieser Hinsicht allerdings<br />
noch mehr als Singapur. Das Ministerium für öffentliche Sicherheit hat eine<br />
Sonderabteilung für die Überwachung der &quot;Internetdelikte&quot; (kriminelle Hacker,<br />
Verbreitung von unerwünschten politischen Informationen und Pornographie) gegründet.<br />
Software wird entwickelt, mit der man die Emails und Nachrichten prüfen und<br />
blockieren kann. Durch die Inhaftierung der &quot;Internetdissidenten&quot; und nicht<br />
zuletzt durch die Einführung der raffiniert gebauten chinesischen &quot;Firewalls&quot;<br />
scheint es der chinesischen Staatsführung vorübergehend gelungen zu sein, einen<br />
möglicherweise durch die Einführung des Internet herbeigeführten Systemzusammenbruch<br />
zu verhindern.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Allerdings ist das Problem<br />
bei weitem noch nicht gelöst. Allein im Hinblick auf den Kontrollmechanismus<br />
innerhalb des Mediensektors steht die Marktwirtschaft mit den Propagandabehörden<br />
im starken Konflikt. Die chinesische Staatsführung braucht jedoch die Marktmechanismen,<br />
um der Wirtschaft eine ununterbrochene Vitalität zu verleihen. Die Entschlossenheit<br />
für den Beitritt zur WTO ist allein schon ein Zeichen dafür, dass China eine<br />
offene Haltung zur globalen Marktwirtschaft hat. Hinzu kommt, dass die Nutzer<br />
dieser Medien nicht mehr das Publikum wie vor 20 Jahren sind, egal, ob es um<br />
online oder offline Medien geht. Faktisch wird Meinungsfreiheit (offline) im<br />
Privatkreis schon längst geduldet. Auch die Strategie der meisten jungen Internetnutzer,<br />
mit der staatlichen Internetregulierung umzugehen, &quot;verbessert sich&quot;. Wie das<br />
Ergebnis einer aktuellen Untersuchung in China zeigt, verwenden 9,8 Prozent<br />
der befragten Internetnutzer beim Surfen einen Proxy-Server, um an bestimmte<br />
Information zu kommen. 25,5 Prozent haben zugegeben, einen Proxy-Server ab und<br />
zu benutzt zu haben.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> Damit wir ein realistisches Bild von Chinas Internet haben, ist folgendes<br />
festzuhalten: Die Einführung des Internet in China wird auf keinen Fall eine<br />
sofortige Wirkung im Hinblick auf den Systemwechsel herbeiführen können, teils<br />
weil die Demokratisierung in China an sich ein langwieriger und auch schwieriger<br />
(offline) Prozess ist, teils weil die Kontrolle über das neue Medium genauso<br />
wie die über die Zeitungen und Zeitschriften zumindest im chinesischsprachigen<br />
Bereich derzeit wirksam ist.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Es wäre zudem unangemessen, die chinesischen Internetnutzer von vornherein<br />
als Triebkraft oder Befürworter der Demokratisierung zu bezeichnet. Die Mehrheit<br />
der Internetnutzer nutzt das Internet in erster Linie als Briefkasten für Email.<br />
Sicherlich wird das Internet als ein neues Medium genutzt. Angesichts der Tatsache,<br />
dass 76 Prozent der Nutzer festlandchinesische Webseiten und 15 Prozent der<br />
Nutzer chinesische Webseiten außerhalb vom Festland China lesen, ist es allerdings<br />
vorstellbar, dass das neue Medium in den meisten Fällen doch als Verlängerung<br />
der festlandchinesischen &quot;alten Medien&quot; genutzt wird. Allerdings darf nicht<br />
übersehen werden, dass sich die Medienlandschaft in China ebenfalls in einer<br />
Phase des Wandels befindet. Auch chinesische Zeitungen passen sich zunehmend<br />
den Bedürfnissen ihrer Leser an. Statt purer Propagandawerden mehr und mehr<br />
&quot;sachliche&quot; Informationen verbreitet.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Derzeit macht der Anteil der Internetnutzer in China zwei Prozent der Gesamtbevölkerung<br />
aus. Dies impliziert, dass dies eine sehr schmale Schicht der Gesellschaft ist.<br />
Das Surfen im Internet erfordert derzeit nicht nur eine gewisse finanzielle<br />
Grundlage, sondern auch das minimale Wissen über den Computer. Insofern ist<br />
es nicht verwunderlich, dass der Fernseher nach wie vor das größte wirksame<br />
Medium bleibt. In den nächsten fünf Jahren wird allerdings ein Wandel in der<br />
Zahl und Userstruktur eintreten: Dank der preiswerten Nutzung des Breitbandnetzwerks<br />
und der Set-Top-Box wird es auch für die normalen (meist jedoch städtischen)<br />
Haushalte gang und gäbe sein, zu Hause &quot;im Fernseher&quot; zu surfen. Aber es wird<br />
auch ein Interessenswandel bei der Internetnutzung eintreten. Die Mehrheit der<br />
Internetnutzer wird sich möglicherweise in erster Linie für das E-Learning oder<br />
Online Banking statt für politische Diskussionen interessieren. Nichtsdestotrotz<br />
hat man guten Grund, zu sagen, dass China immer offener wird und die Einführung<br />
des Internet den Demokratisierungsprozess auf jeden Fall beschleunigt. Schließlich<br />
haben immer mehr Menschen in China zu Hause eine Verbindung mit der Welt, die<br />
sie früher nie kannten.<br />
</span></p>
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			</item>
		<item>
		<title>China bringt sich mühsam auf den Weg zum E-Government</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/china_bringt_sich_muehsam_auf_den_weg_zum_e_government-554/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/china_bringt_sich_muehsam_auf_den_weg_zum_e_government-554/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[jzhang]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Jul 2001 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[E-Government]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Die &#34;Informatization&#34; 
(Xinxihua) ist in den letzten Jahren eine der wichtigsten Aufgaben, die die 
chinesische Regierung mit großer Mühe zu erfüllen versucht. 
China zählt zu den wenigen Transformationsländern, die sowohl bewusst 
als auch massiv die Kommunikations- und Informationsindustrie förderten 
und fördern. Die Erfolge dieser Bemühungen lassen sich allein an den 
folgenden Zahlen ablesen.</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Die &quot;Informatization&quot;<br />
(Xinxihua) ist in den letzten Jahren eine der wichtigsten Aufgaben, die die<br />
chinesische Regierung mit großer Mühe zu erfüllen versucht.<br />
China zählt zu den wenigen Transformationsländern, die sowohl bewusst<br />
als auch massiv die Kommunikations- und Informationsindustrie förderten<br />
und fördern. Die Erfolge dieser Bemühungen lassen sich allein an den<br />
folgenden Zahlen ablesen.</b></span><!--break-->
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Bis Ende 2000 waren bereits 229<br />
Millionen Haushalte telefonisch vernetzt. Darunter sind 144 Millionen<br />
Haushalte ans Festnetz angeschlossen, während 8,526 Millionen Haushalte<br />
ein Mobiltelefon besaßen. China hat eine durchschnittliche<br />
Telefondichte von 20,1 % der gesamten Haushalte (in der Stadt<br />
inzwischen bereits 39 %). Vom Gesamtvolumen her steht China sowohl im<br />
Bereich des Festnetzwerkes wie auch im Mobiltelefon weltweit bereits an<br />
erster Stelle. Hinzu kommt, dass die Informations- und<br />
Telekommunikationsindustrie in den letzten fünf Jahren ihr Wachstum um<br />
mehr als 20 % gesteigert hat. Die Produktion der IT und<br />
Telekommunikation im gesamten BSP ist von 0,8 % im Jahr 1995 auf 1,5 %<br />
im Jahr 2000 angestiegen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Damit sich diese Entwicklung in<br />
einer Relation besser bemessen lässt, kann man die Filiale der China<br />
Telekom, nämlich Guangdong Telekom, als Beispiel nennen. Noch im Jahre<br />
1979 hatte Guangdong Telekom lediglich 230 000 Festnetzkunden,<br />
inzwischen ist die Zahl jedoch auf 13 Millionen gestiegen. Dieser<br />
Anstieg ist um so mehr erstaunlich, wenn man bedenkt, dass Indien<br />
derzeit insgesamt nur 15 Millionen Festnetzkunden hat.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Der chinesische<br />
Modernisierungsversuch zeigt sich nicht nur in der raschen Entwicklung<br />
der Telekommunikationsinfrastruktur und Computertechnologie, er zeigt<br />
sich vielmehr auch in drei weiteren großen Projekten. Diese sind der<br />
Aufbau eines E-Government, die Vernetzung der Betriebe und die<br />
Digitalisierung der Haushalte.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Im Jahre 1998 wurde ein Projekt<br />
namens &quot;Government Online&quot; (zhengfu shangwang) gestartet, das als ein<br />
entscheidender Schritt zum E-Government angesehen wurde. Dieses Projekt<br />
wurde von der Staatlichen Kommission für Wirtschaft und Handel und von<br />
China Telekom initiiert und von der Zentralregierung unterstützt. Um<br />
die Öffentlichkeit darauf aufmerksam zu machen, wurde das Jahr 1999 zum<br />
Jahr des &quot;Government Online&quot; gemacht. Folgende konkrete Ziele eines<br />
chinesischen E-Government wurde bei der Verkündung dieses Projektes<br />
festgelegt: </span>
</p>
<ol>
	<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">  </p>
<li>  Bis Ende 1998 sollten 30 % der Ministerien und Provinzregierungen ans<br />
	Netz angeschlossen sein; </li>
<li> Bis Ende 1999 sollten 60 % der Behörden auf der Zentral- und Provinzebene<br />
	digitalisiert werden. </li>
<li> Bis Ende 2000 sollten 80 % der Staatsorgane vernetzt sein, wobei ein guter<br />
	Teil davon sich von staatlichen Subventionen bei der Verwaltung ihrer Homepages<br />
	abkoppeln sollte. </li>
<li> In den darauf folgenden Jahren sollten dann Behörden aller Ebenen<br />
	einschließlich staatlicher Institutionen im Ausland im Internet präsent<br />
	sein. </li>
<li> Dem Beispiel Singapur folgend sollte jeder Staatsbedienstete in naher Zukunft<br />
	über eine E-mail-Adresse verfügen. </li>
<p>	</span>
</ol>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Im Vergleich zu vielen westlichen<br />
Industriestaaten hat China im Aufbau eines E-Government allein auf<br />
technischer Ebene zweierlei Hürden zu überwinden: Einmal die<br />
Computerisierung der Verwaltung und zum anderen die Digitalisierung.<br />
Bis vor drei Jahren war es in vielen Behörden noch nicht üblich, sich<br />
mit Computern auszustatten. Von Vernetzung durch das Intranet bzw.<br />
Internet waren viele Institutionen meilenweit entfernt. Angesichts der<br />
Trägheit der chinesischen Bürokratie und nicht zuletzt des noch relativ<br />
niedrigen Qualifikationsniveaus seitens der Staatsbediensteten stellt<br />
sich die Einführung eines E-Government als besonders schwierig dar.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> Jedoch scheint das &quot;Government Online&quot; Projekt in einigen Bereichen durchaus<br />
erfolgreich gewesen zu sein. Allein der Computermarkt erlebte 1999 wegen des<br />
großen Bedarfs an PCs einen Anstieg von 16,2 % im Vergleich zum vorigen<br />
Jahr, wie die Zeitschrift China Internet Weekly berichtete. Auch der Zuwachs<br />
der &quot;gov&quot;-Domainnamen während des Projektes und nach dem Projekt ist deutlich<br />
zu erkennen:<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Anstieg der Zahl von Domainnamen &quot;gov&quot;, &quot;com&quot; und &quot;org&quot; in der VR China<br />
(1997 bis 2000)</b><br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"></p>
<table border="1" width="56%">
<tbody>
<tr>
<td width="20%"> </td>
<td width="26%"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">1998 (Dez)</span></td>
<td width="27%"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">1999 (Juli)</span></td>
<td width="27%"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">2000 (Dez)</span></td>
</tr>
<tr>
<td width="20%"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">gov</span></td>
<td width="26%"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">982</span></td>
<td width="27%"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">1663</span></td>
<td width="27%"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">4615</span></td>
</tr>
<tr>
<td width="20%"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">org</span></td>
<td width="26%"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">409</span></td>
<td width="27%"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">649</span></td>
<td width="27%"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">2596</span></td>
</tr>
<tr>
<td width="20%"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">com</span></td>
<td width="26%"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">13913</span></td>
<td width="27%"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">22220</span></td>
<td width="27%"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">96221</span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p></span><br />
<span style="font-size: xx-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Quelle: CNNIC Report 1998-<br />
2001.</span><br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Weitere Erfolge im Hinblick<br />
auf das E-Government, die seit der Durchführung des &quot;Government Online&quot;-Projekts<br />
festzuhalten sind, sind ebenfalls beachtlich:<br />
</span>
</p>
<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> </p>
<li>In den Webseiten mancher<br />
Städte wurde z.B. eine Mailbox für den Bürgermeister errichtet.<br />
Dies soll den Bürgern ermöglichen, eine direkte Kommunikation mit<br />
Behörden herzustellen, was den Chinesen früher unbekannt war.</p>
<p>
&nbsp;
</p>
</li>
<li>Während der Plenarsitzung<br />
des Volkskongresses wurde ein spezieller Chatroom bzw. eine E-Mail-Verbindung<br />
zwischen den Delegierten und den Bürgern hergestellt, so dass die brennenden<br />
Fragen (so lange sie nicht zu sensibel waren) auch in einem größeren<br />
Kreis öffentlich diskutiert werden konnten.</p>
<p>
&nbsp;
</p>
</li>
<li>In Shenzhen und Shanghai<br />
werden inzwischen die sogenannten &quot;Rotkopf-Dokumente&quot; (vergleichbar mit vertraulichen<br />
Dokumenten, meist jedoch ohne vertraulichen Inhalt) online publiziert. In Guangzhou<br />
hat die Stadtregierung vor kurzem versucht, durch die Online-Veröffentlichung<br />
von Gesetzen und Bestimmungen eine marktorientierte Wirtschaftsordnung zu schaffen,<br />
auch wenn dies für chinesische Verhältnisse nicht immer einfach ist. </p>
<p>
&nbsp;
</p>
</li>
<li>Durch die Errichtung des<br />
&quot;Golden-Tax-Projektes&quot; &#8211; eines Intranets für die Verwaltung von Steuereinnahmen<br />
&#8211; sind inzwischen ca. 60 % der Steuerbehörden auf der Kreisebene computerisiert<br />
worden. 75 % der Steuern werden nach offiziellen Angaben online eingetrieben.<br />
Die Effizienz bei der Steuereintreibung hat sich wesentlich erhöht: Der<br />
Staat hatte im Jahre 2000 eine Steuereinnahme von 1266 Milliarden Yuan. Dies<br />
ist im Vergleich zu 1999 ein Zuwachs um 22.8 %.</p>
<p>
&nbsp;
</p>
</li>
<li>1998 wurde von der Beijinger<br />
Stadtregierung ein Pionierprojekt eingeleitet. Dort wird die Norm eines E-Government<br />
standardisiert. Ferner kündigte Beijing vor zwei Monaten an, binnen fünf<br />
Jahren eine transparente kommunikations- und serviceorientierte E-Government<br />
für die Stadtbürger zu schaffen.</p>
<p>
&nbsp;
</p>
</li>
<li>Im April dieses Jahres<br />
wurde das erste Seminar für Beamte zum Thema &quot;Online Public Procurement&quot;<br />
abgehalten. Der Hauptorganisator ist das Finanzministerium. Dort wurde das &quot;Government<br />
Financial Management Information System&quot; (GFMIS) präsentiert und die technische<br />
Methoden bei der Implementierung diskutiert .</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
Allerdings sollte man sich<br />
nicht über die vorhandenen Probleme täuschen. Die Schwierigkeiten<br />
beim Aufbau eines E-Government in China sind auf drei Ebenen zu verdeutlichen.<br />
Auf der kognitiven Ebene bestehen offenbar Unterschiede zwischen den allgemein<br />
anerkannten Kriterien eines E-Government und dem chinesischen Verständnis.<br />
Nach dem in China herausgegebenen <i>Weißenbuch des &quot;Government Online<br />
Projektes&quot;</i> werden zwar Transparenz, bürgernahe Interaktivität<br />
und Informationsservice als Grundmerkmale eines E-Government genannt. Dennoch<br />
legt die Zentralregierung bzw. die Kommunistische Partei besonderen Wert auf<br />
eine gesteuerte Meinungsindustrie durch gezielte Informationsverbreitung. Charakteristisch<br />
dafür sind 12 offizielle Mega-Nachrichten-Portale, die größtenteils<br />
durch die Regierung finanziert werden. Alle anderen &quot;Content Provider&quot; werden<br />
angewiesen, sich nach diesen Portalen zu richten.
</p>
<p>
Auf<br />
der Ebene der Infrastruktur hat China trotz rasanter Entwicklung noch<br />
großen Nachholbedarf. Die Tatsache, dass knapp 2 % der chinesischen<br />
Bevölkerung Zugang zum Internet haben, besagt, dass auch ein gut<br />
gebautes E-Government nur eine sehr eingeschränkte Reichweite haben<br />
könnte. Die chinesische Regierung hat vor, binnen 5 Jahren die Zahl der<br />
Internetnutzer auf 15 % der Gesamtbevölkerung zu erhöhen, was<br />
sicherlich eine beachtenswerte Leistung wäre. Dennoch wird China auch<br />
bis dahin von einer Informationsgesellschaft weit entfernt sein, wenn<br />
man bedenkt, dass heute in den USA über 50 % der Bevölkerung durch das<br />
Internet vernetzt sind.
</p>
<p>
 Auf der institutionellen Ebene sind noch eine Menge von Hindernissen hinsichtlich<br />
eines E-Government zu beseitigen. Eine klare Informationspolitik ist unabdingbar,<br />
um das Monopol der Information durch die Behörden und Staatsbediensteten<br />
zu brechen. Innerhalb der Regierung stehen sich zwei unterschiedliche Kräfte<br />
gegenüber. Während die &quot;E-Government&quot;-Befürworter nach Transparenz,<br />
Berechenbarkeit und Effizienz der Regierungsarbeit streben, sträuben<br />
sich viele &quot;Apparatschicks&quot; energisch dagegen. Die Verzahnung zwischen Partei<br />
und Regierung, die Verschränkung zwischen Regierung und Unternehmen und<br />
nicht zuletzt die hierarchisch-patriarchisch personenorientierte Machtstruktur<br />
sind in vielen Orten nach wie vor charakteristisch für das chinesische<br />
Verwaltungssystem. Eine funktionsfähiges &quot;Online&quot;-Government hängt<br />
somit davon ab, wie der Wandel des politischen Systems offline durchzogen<br />
wird.
</p>
</li>
<p></span></p>
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