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	<title>jmeyerspasche &#8211; politik-digital</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
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	<title>jmeyerspasche &#8211; politik-digital</title>
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	<item>
		<title>It&#039;s a woman&#039;s world wide web</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/its_a_womans_world_wide_web-586/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[jmeyerspasche]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Dec 1999 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Gender Mainstreaming]]></category>
		<category><![CDATA[IT-Beruf]]></category>
		<category><![CDATA[IT-Branche]]></category>
		<category><![CDATA[Frau]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenpolitik]]></category>
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					<description><![CDATA[<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>
Frauen auf der Überholspur des Information Superhighway: zumindest in den USA, wo sich einer neuen
<a href="http://www.mediametrix.com/home.jsp?language=ger" target="_new" rel="noopener noreferrer">Studie</a> zufolge mittlerweile
mehr Frauen als Männer im Netz tummeln. Davon sind wir noch ein Stück entfernt, denn hierzulande
liegt der Anteil der weiblichen User erst bei etwa
<a href="http://194.175.173.244/gfk/gfk_studien/eigen/OMO_W6.pdf" target="_new" rel="noopener noreferrer">40%</a>. In der Arbeitswelt
ist die Diskrepanz um einiges größer: Frauen in IT-Jobs, besonders in den technischen, sind die
Ausnahme. Kein Wunder, bei derzeit nur 7% Frauen im Studiengang Informatik.</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><br />
Frauen auf der Überholspur des Information Superhighway: zumindest in den USA, wo sich einer neuen<br />
<a href="http://www.mediametrix.com/home.jsp?language=ger" target="_new" rel="noopener noreferrer">Studie</a> zufolge mittlerweile<br />
mehr Frauen als Männer im Netz tummeln. Davon sind wir noch ein Stück entfernt, denn hierzulande<br />
liegt der Anteil der weiblichen User erst bei etwa<br />
<a href="http://194.175.173.244/gfk/gfk_studien/eigen/OMO_W6.pdf" target="_new" rel="noopener noreferrer">40%</a>. In der Arbeitswelt<br />
ist die Diskrepanz um einiges größer: Frauen in IT-Jobs, besonders in den technischen, sind die<br />
Ausnahme. Kein Wunder, bei derzeit nur 7% Frauen im Studiengang Informatik.</b></span><!--break--></p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Diese Zahl möchte die Bundesregierung mit dem Aktionsprogramm<br />
<a href="http://www.iid.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">&quot;Innovation und Arbeitsplätze in der Informationsgesellschaft<br />
des 21. Jahrhunderts&quot;</a> bis 2005 auf 40% anheben. Ein ehrgeiziges Ziel, das sich nicht von selbst erfüllt.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Die Fachgruppe &quot;Frauenarbeit und Informatik&quot; der Gesellschaft für Informatik<br />
<a href="http://www.forum-informationsgesellschaft.de/extern/ag3/fr_set/fr_set_news_011.htm" target="_new" rel="noopener noreferrer"><br />
schlägt darum vor</a>, ein Bundesprogramm zu starten, mit dem dann Reformstudiengänge für Frauen<br />
eingerichtet werden. Damit sind Voll- und Teilzeitstudiengänge im Fach Informatik an Universitäten und<br />
Fachhochschulen gemeint, die speziell auf Frauen ausgerichtet sind. Zur fachbegleitenden Weiterbildung soll das<br />
Sommerstudium der<br />
<a href="http://www.informatik.uni-bremen.de/grp/informatica_feminale/" target="_new" rel="noopener noreferrer">&quot;Informatica<br />
Feminale&quot;</a> dienen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Auch das <a href="http://www.frauen-technik-impulse.de/seiten/kompetenz.html" target="_new" rel="noopener noreferrer">Kompetenzzentrum</a><br />
des Vereins &quot;Frauen geben Technik neue Impulse e.V.&quot; will die Chancengleichheit der Geschlechter im<br />
IT-Bereich fördern. Mit nationalen und internationalen Projekten strebt das Kompetenzzentrum mit Sitz an der<br />
Fachhochschule Bielefeld einen Bewusstseinswandel in Ausbildung, Beruf und Forschung an. <br />
Die Förderung von Frauen in der IT-Branche sei jedoch laut der Vereins-Geschäftsführerin Barbara<br />
Schwarze keineswegs eine wohltätige Aufgabe, sondern schlicht &quot;ein knallharter Wettbewerbsfaktor&quot;,<br />
gerade angesichts des Mangels an IT-Fachkräften. Das Potential an gut ausgebildeten Frauen dürfe da nicht<br />
vernachlässigt werden.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Bisher wird es jedoch nicht genutzt. Einen großen Anteil an der geringen Frauenpräsenz in<br />
Multimedia-Berufen haben wohl die vorherrschenden Geschlechterstereotype. Es fehlen weibliche Vorbilder in der<br />
Informatik, und auch das technische Image der New Media Jobs<br />
<a href="http://www.niedersachsen.de/MS_gfmk_bericht4.htm" target="_new" rel="noopener noreferrer">schreckt</a> viele Frauen eher ab.<br />
Diese Beobachtung veranlasste die Konferenz der FrauenministerInnen der Länder (GFMK) dazu, Reformen im<br />
Bildungsbereich zu fordern. Neue Zugangsweisen im naturwissenschaftlichen Unterricht sollen Mädchen<br />
stärker ermutigen, einen informationstechnischen Beruf zu ergreifen. Da das &quot;nerdige&quot;, technische<br />
Image der Informatik sie bisher wohl von den diesen Berufen abhält, sollen in Zukunft mehr die menschlichen<br />
und kommunikativen Aspekte der IT-Berufe betont werden, da diese vielen Mädchen bei der Berufswahl wichtig sind.<br />
Informationstage und Projekte in Zusammenarbeit mit Wirtschaft und Hochschulen können dann zusätzlich das<br />
Interesse an diesen Bereichen wecken. Eine besondere Bedeutung kommt hierbei<br />
<a href="http://www.niedersachsen.de/MS_gfmk_bericht4.htm" target="_new" rel="noopener noreferrer">weiblichen Vorbildern</a> zu, also<br />
Lehrerinnen, Studentinnen und Professorinnen der Naturwissenschaften.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Doch nicht nur in der Bildung muss sich etwas ändern. Der im August veröffentlichte<br />
<a href="http://www.niedersachsen.de/MS_gfmk_bericht4.htm" target="_new" rel="noopener noreferrer">Bericht</a> der GFMK über<br />
&quot;Frauen in der Informationsgesellschaft&quot; nennt eine Reihe von weiteren Eckpunkten, auf deren Grundlage<br />
dann konkrete Maßnahmen erarbeitet werden sollen. Neben der Forderung nach Bildungsreformen für mehr<br />
Chancengleichheit sollen auch die Medienkompetenz gestärkt, die berufliche Weiterbildung umstrukturiert und<br />
die Erwerbschancen von Frauen im IT-Bereich gesteigert werden.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">So müssen sich zunächst die Inhalte der Internet-Angebote mehr an der Realität der Frauenalltage<br />
orientieren, denn bisher gibt es noch eher wenige deutsche frauenspezifische Seiten. In den USA ist der<br />
Frauenanteil bei den Usern unter anderem auch deshalb so hoch, weil es hier eine Vielzahl an Sites gibt, die sich<br />
gezielt an Frauen richten. Dazu gehören vor allem Inhalte, die den Alltag erleichtern, also Job-, Service-<br />
oder Schnäppchen-Sites. Anders als viele Männer, die oft einfach um des Surfens willen im Internet<br />
unterwegs sind, seien einer<br />
<a href="http://www.mediametrix.com/home.jsp?language=ger" target="_new" rel="noopener noreferrer">Studie</a> zufolge Frauen eher<br />
praktisch orientiert und nutzten das Netz, um Zeit oder Geld zu sparen. Dies gelte sowohl in den USA als auch in Europa.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Die Anpassung an Frauen darf jedoch nicht bei den Inhalten des WWW aufhören. Auch die Arbeitswelt<br />
muss nach Vorstellung der GFMK auf die Frauen zugehen. So sollen flexible, individuelle Arbeitsformen und<br />
Unterstützung bei der Existenzgründung die Multimedia-Arbeitsplätze für Frauen attraktiver<br />
machen.<br />
Auch im Fortbildungsbereich ist eine Umorientierung nötig. Weiterbildungsangebote müssen sich vermehrt<br />
auf den IT-Sektor ausrichten und sollen sich besonders an gering qualifizierte Frauen wenden, da sie am<br />
stärksten vom Arbeitsplatzverlust bedroht sind, wenn in einer Firma rationalisiert wird, so<br />
<a href="http://lovelace.fh-bielefeld.de/download/FrauInfo.pdf" target="_new" rel="noopener noreferrer">Martina Klein</a>. IT-Kenntnisse<br />
würden sie für vielfältigere Aufgaben qualifizieren und so ihren Wert für die Firma erhöhen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Damit die guten Ideen auch in die Praxis umgesetzt werden, wartet der Bund nicht auf die schleppende Prozedur,<br />
bis endlich ein Maßnahmenkatalog verabschiedet ist, sondern unterstützt private Initiativen. So wird<br />
beispielsweise der Verein<br />
<a href="http://www.frauen-technik-impulse.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">&quot;Frauen geben Technik<br />
neue Impulse&quot;</a> durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung und durch das Ministerium<br />
für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Eine Zusammenarbeit, die sich etwa in gemeinsamen<br />
Projekten niederschlägt. So war der Verein auch an der Vorbereitung des GFMK-Berichts über Frauen in<br />
der Informationsgesellschaft beteiligt. Die vernetzende Funktion des Vereins zeigt sich auch in der Zusammenarbeit<br />
mit der Informatica Feminale und der Gruppe &quot;Frauenarbeit und Informatik&quot; der Gesellschaft für<br />
Informatik.<br />
</span>
</p>
<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Um die bundesweiten Projektkooperationen zu optimieren, baut das Kompetenzzentrum des Vereins gerade<br />
ExpertInnengruppen zu einigen thematischen Schwerpunkten auf, etwa in den Bereichen Zugang, Bildung und Beruf.<br />
<a href="http://www.frauen-ans-netz.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">&quot;Frauen ans Netz&quot;</a>, eine Gemeinschaftsaktion<br />
des Bundesministerium für Bildung und Forschung, der Bundesanstalt für Arbeit, der Deutschen Telekom und<br />
der Zeitschrift Brigitte, wird bereits erfolgreich vom Kompetenzzentrum koordiniert. Die Initiative bietet allen<br />
interessierten Frauen einführende Internetkurse an. Ziel der Aktion ist es, dass Frauen Internet und Computer<br />
überhaupt erst einmal kennen lernen, um dann selbst entscheiden zu können, wie sie die Medien beruflich<br />
oder privat weiter nutzen wollen. Rund 33.000 Teilnehmerinnen nutzten das Angebot im Jahr 1999, in diesem Jahr soll<br />
es weiter ausgebaut werden.</span></p>
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			</item>
		<item>
		<title>On your marks-get digital? No!</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/on_your_marks_get_digital_no-875/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[jmeyerspasche]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Netzkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Australien]]></category>
		<category><![CDATA[Sydney]]></category>
		<category><![CDATA[Olympische Sportler]]></category>
		<category><![CDATA[Zensur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Sie würde ja so gerne. Aber es geht nicht. Franziska van Almsick kann auf ihrer
<a href="http://www.franzi.de/d/index.html" target="_new" rel="noopener noreferrer">Website</a> kein Sydney-Tagebuch führen.
Weil sich angeblich weit und breit im Olympischen Dorf kein Internetzugang finden lässt. Ob das der
wirkliche Grund ist? Laut Internationalem Olympischen Komitee (IOC) dürfte sie das nämlich
sowieso nicht tun.</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Sie würde ja so gerne. Aber es geht nicht. Franziska van Almsick kann auf ihrer<br />
<a href="http://www.franzi.de/d/index.html" target="_new" rel="noopener noreferrer">Website</a> kein Sydney-Tagebuch führen.<br />
Weil sich angeblich weit und breit im Olympischen Dorf kein Internetzugang finden lässt. Ob das der<br />
wirkliche Grund ist? Laut Internationalem Olympischen Komitee (IOC) dürfte sie das nämlich<br />
sowieso nicht tun.</b></span><!--break-->
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Die Athleten dürfen zwar in den Zeitungen ihrer Heimatorte Tagebücher veröffentlichen;<br />
sobald diese ins Netz gestellt werden, geht allerdings die rote Fahne hoch, und der Sportler riskiert den<br />
Ausschluss von den Olympischen Spielen. Dieses Verbot gilt nicht nur für die eigenen Homepages der<br />
Athleten, sondern auch für die ihrer Sponsoren, Zeitungen und sogar die der offiziellen Olympia-Medienpartner.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Die Logik dahinter?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Offiziell soll durch diese Rundum-Sperre verhindert werden, dass die Sportler im Netz Neuigkeiten<br />
über die anderen Athleten enthüllen. So viel Uneigennützigkeit seitens des IOC wirkt<br />
nicht besonders glaubwürdig. Warum sollten die Sportler im Internet freizügiger erzählen<br />
als in ihrer Heimatzeitung oder in den weiterhin erlaubten Interviews?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Eine wirklich überzeugende Argumentation bietet das IOC nicht. Denn die<br />
<a href="http://www.olympic.org/ioc/e/facts/charter%5Fold/charter%5Fprogram%5Fe.html" target="_new" rel="noopener noreferrer">Regel Nummer 59</a><br />
der Olympic Charta erwähnt nicht konkret das Internet oder andere Medien, es verbietet nur allgemein<br />
journalistische Aktivitäten der Athleten während der Olympischen Spiele. Dass allerdings ein<br />
Internet-Tagebuch journalistischer sein soll als ein Tagebuch in einer Lokalzeitung ist nicht plausibel.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Vielleicht ist die ganze Aufregung auch umsonst. Das IOC und seine nationalen Komitees werden kaum<br />
alle Websites der Athleten, der Zeitungen und der Sponsoren ständig auf Verdächtiges hin<br />
überprüfen. Allerdings riskiert ein Athlet, der es darauf ankommen lässt, einen Ausschluss<br />
von den Spielen. Wie hart tatsächlich durchgegriffen werden wird, ist nicht ganz klar. Die<br />
Auseinandersetzung bewegt sich in einer riesigen Grauzone.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Die Schwimmerin Sandra Völker wagt sich hinein. Sie schreibt nicht nur in der Printausgabe der<br />
Hamburger Morgenpost ein Sydney-Tagebuch, sondern auch in der<br />
<a href="http://www.mopo.de/seiten/sport-serie13.html" target="_new" rel="noopener noreferrer">Online-Version</a>. Für das Magazin<br />
<a href="http://www.stern.de/sport-auto/sydney2000/tagebuch/index.php" target="_new" rel="noopener noreferrer">Stern</a> und<br />
<a href="http://www.evita.de/center/0,3485,40,00.html" target="_new" rel="noopener noreferrer">eVITA</a> von der Deutschen Post<br />
ist Völker ebenfalls online unterwegs.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Der Spiegel ist da vorsichtiger, er nutzt anscheinend den Interview-Trick: Auf seiner Website werden<br />
<a href="http://www.spiegel.de/sport/0,1518,k-643,00.html" target="_new" rel="noopener noreferrer">tägliche Interviews</a> mit<br />
den Beachvolleyballern Olli Oetke und Andi Scheuerpflug ankündigt. Vielleicht würden die<br />
beiden ein Tagebuch schreiben, wenn es erlaubt wäre?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Auch die meisten anderen Athleten halten sich zurück. Einige erwähnen auf ihren Sites die<br />
Olympischen Spiele gar nicht erst, so der Turner <a href="http://www.andreas-wecker.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">Andreas<br />
Wecker</a>, andere hören bei Berichten zur Vorbereitung auf, wie der Zehnkämpfer<br />
<a href="http://www.frank-busemann.de/html/hauptteil_index.html" target="_new" rel="noopener noreferrer">Frank Busemann</a>. <br />
Der australische Starschwimmer Ian Thorpe äußert sich während der Spiele nicht einmal zu<br />
harmlosen <a href="http://www.ianthorpe.telstra.com.au/askswin/ask.cfm" target="_new" rel="noopener noreferrer">Fan-Fragen</a> nach<br />
seiner Lieblings-Simponsfigur oder ob er Wassermelonen mag. Teamkollege Daniel Kowalski lässt seine<br />
Website ebenfalls ruhen. Er ist allerdings der einzige, der so ehrlich ist und als Grund<br />
<a href="http://www.danielkowalski.telstra.com.au/" target="_new" rel="noopener noreferrer">den IOC-Vertrag</a> angibt.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Gerade das Ereignis Olympia ist natürlich ein Highlight für die Fans, eine Webpage wäre<br />
das geeignete Medium der Star-Fan-Kommunikation. Doch das IOC entdeckt das Thema &quot;Sport und Neue<br />
Medien&quot; gerade erst. Vor vier Jahren hatten die Homepages der Sportler noch keine große Bedeutung,<br />
heute dagegen zeugen gut besuchte Fan-Foren und Gästebücher von regem Interesse an den Sites.<br />
In der Zeit dazwischen hat das IOC die Entwicklung offensichtlich nicht sehr aufmerksam beobachtet und<br />
darum jetzt überhastet die Rundum-Internetsperre verhängt.<br />
</span>
</p>
<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Konkrete Regeln für den Umgang mit dem Internet sollen im Dezember auf einer<br />
<a href="http://www.fiendish.com/ioc/pressrelease.html" target="_new" rel="noopener noreferrer">IOC-Konferenz</a> zum Thema<br />
&quot;Sport und Neue Medien&quot; gefunden werden. Für Sydney kommt die Initiative jedoch zu spät.<br />
</span></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>In einer Stunde um die Welt</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/das-gibts-nur-zweimal-die-expo2000/in_einer_stunde_um_die_welt-878/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[jmeyerspasche]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Dec 1969 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Das gibt´s nur zweimal: Die Expo2000]]></category>
		<category><![CDATA[Website]]></category>
		<category><![CDATA[Expo 2000]]></category>
		<category><![CDATA[Hannover]]></category>
		<category><![CDATA[Weltausstellung]]></category>
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					<description><![CDATA[<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
</span>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Nur eine Stunde dauert die virtuelle Weltreise in die Expo-Länder. So lange braucht man etwa, um sich
einmal durch alle Expo-Seiten der einzelnen Teilnehmerländer zu klicken. Unterwegs können Sie Kalakukko
mit Mika kochen oder den Klängen der Schweizer Alpen lauschen.</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
</span></p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Nur eine Stunde dauert die virtuelle Weltreise in die Expo-Länder. So lange braucht man etwa, um sich<br />
einmal durch alle Expo-Seiten der einzelnen Teilnehmerländer zu klicken. Unterwegs können Sie Kalakukko<br />
mit Mika kochen oder den Klängen der Schweizer Alpen lauschen.</b></span><!--break--><img decoding="async" src="file:///C:/DOKUME%7E1/CHRIST%7E1/LOKALE%7E1/Temp/moz-screenshot.jpg" /><br />
<!--Bereichsbild--><br />
<img fetchpriority="high" decoding="async" src="http://www.politik-digital.de/edemocracy/images/weltkarte.jpg" alt="virtuelle Pavillon-Weltreise" border="1" height="184" vspace="3" width="355" /><br />
<!-- Content -->
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Auf der Expo-Homepage werden natürlich<br />
<a href="http://www.expo2000.de/deutsch/teilnehmer/tnindex.html" target="_new" rel="noopener noreferrer">alle Länder</a> kurz vorgestellt.<br />
Viele haben aber zusätzlich eigene Internetseiten zur Expo aufgebaut. Die meisten bieten ähnliche<br />
Informationen an: Das Land stellt sich vor, erklärt sein Anliegen auf der Expo 2000 und präsentiert<br />
seinen Landespavillon. Im sichtbaren Ergebnis unterscheiden sich die Sites allerdings erheblich: vom Augenschmaus<br />
bis &quot;welch ein Graus&quot; ist alles dabei.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Europa</b><br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Die meisten der Länder mit eigener Expo-Homepage kommen aus Europa.<br />
Da ist zunächst natürlich Gastgeber Deutschland. Der<br />
<a href="http://www.deutscher-pavillon.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">Deutsche Pavillon</a> präsentiert sich im Internet<br />
in zurückhaltenden grün-braunen Farben. In den Rubriken &quot;Denken&quot;, &quot;Fühlen&quot; und<br />
&quot;Handeln&quot; bekommt der virtuelle Globetrotter kurze erläuternde Texte über den Pavillon, die<br />
Ausstellungsstücke und Extras wie making-of-Filme und 3D-Panoramen.<br />
Unser Nachbar <a href="http://www.expo2000.nl/" target="_new" rel="noopener noreferrer">Holland</a> beginnt seine Seite wie ein<br />
Adventure-Computerspiel, Mission: Erforsche den Holländischen Pavillon. Kaum ist der Weltraumreisende auf<br />
der Erdoberfläche gelandet, wird es auch schon weniger aufregend, obwohl der holländische Pavillon, eine<br />
gewagte Konstruktion aus fünf Landschaften auf fünf Etagen, ziemlich spektakulär ist. Die Navigation<br />
spiegelt den Aufbau des Sandwich-Pavillons wider, ansonsten gibt&#8217;s sehr viele Infos rund um die Expo. Sympathisch<br />
sind die lustigen Käsewürfel mit Holland-Fahne, die auf Cocktailspießen durch den virtuellen Raum<br />
segeln, wenn im Feld unterhalb der Navigationsleiste ausnahmsweise nicht die Logos der Partnerunternehmen zu sehen sind.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Geographisch naheliegend geht es weiter durch Benelux ins Frittenparadies Belgien.<br />
Die Belgier haben keine eigene Site, dafür eine Institution mit Sitz in Brüssel: die<br />
<a href="http://europa.eu.int/expo2000/" target="_new" rel="noopener noreferrer">EU</a>. Deren Pavillon-Seite ist &#8211; vielleicht in Anlehnung<br />
an den Brüssler Apparat &#8211; ein bisschen vollgestopft. Zu viele Farben, zu viele Icons. Fiese Farbkontraste<br />
erschweren manchmal die Lesbarkeit, die Navigation ist überhaupt etwas unübersichtlich. Der Reisende<br />
verlässt die Seite lieber schnell und begibt sich ins benachbarte Frankreich.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Die <a href="http://www.vision-france.com/" target="_new" rel="noopener noreferrer">Franzosen</a> geben sich zurückhaltend und so<br />
gar nicht oh lálá. Vor allem das Layout würde keinen Fashion Award gewinnen, auch wenn die Mode im echten<br />
Pavillon einen großen Raum einnimmt. Die Seite ist wenig profiliert, ein bisschen über den eigenen<br />
Pavillon, ein bisschen über Weltausstellungen überhaupt und als kleines Bonbon werden in einem virtuellen<br />
Filmstudio unter &quot;Scenographie&quot; kleine Filme zu den Exponaten gezeigt. Unser Fazit: Wie Gott im digitalen<br />
Frankreich ist die Seite nicht.<br />
Noch knapper macht es <a href="http://www.monacoexpo2000.com/" target="_new" rel="noopener noreferrer">Monaco</a>: Nach der Startseite mit<br />
einem Logo wie von einer Sportsendung bekommt man kurze Texthappen und ein paar Bilder auf einer übersichtlichen<br />
Seite in grün, rot, weiß. Die Steuereinnahmen wurden wohl für etwas anderes ausgegeben.<br />
Sehr farbenfroh ist die Expo-Seite <a href="http://www.hannover2000.mct.pt/en/expo2000/" target="_new" rel="noopener noreferrer">Portugals</a>,<br />
aber auch etwas unübersichtlich mit der Haupt-Navigation am unteren Ende der Seite. Als special gibt&#8217;s einen<br />
Anreiseplan für Portugiesen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">&quot;Das Maß aller Dinge ist der Mensch&quot; &#8211; mit ein paar flotten Antikenzitaten und einem &quot;Tempel<br />
der Technik&quot; betont <a href="http://www.expo2000.gr/germ/" target="_new" rel="noopener noreferrer">Griechenland</a>, wie sollte es auch<br />
anders sein, vor allem die Verknüpfungen zwischen der Antike und der Gegenwart. &quot;Die Arche des Wissens&quot;<br />
heißt der Pavillon und die dazugehörige Seite mutet auch ziemlich museal an.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Parlo italiano? Sollten Sie, wenn Sie den <a href="http://www.expo2000italy.com/" target="_new" rel="noopener noreferrer">italienischen Pavillon</a><br />
im Netz besuchen wollen. Die deutsche Version funktioniert nämlich nicht, dafür erfährt man in<br />
skizzenhaftem, zartem Seitendesign auf englisch und italienisch einiges über die italienischen Verdienste am<br />
technischen Fortschritt.<br />
Mitten in Rom liegt auch der <a href="http://www.expo-vatican.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">Vatikan</a>: Die Expo-Homepage des<br />
Heiligen Stuhls will neben der üblichen Pavillonvorstellung natürlich auch eine religiöse Botschaft<br />
übermitteln, und das gleich in drei Rubriken, &quot;Gebet&quot;, &quot;Leitwort&quot; und &quot;Botschaft&quot;.<br />
Trotz des besinnlichen Inhalts ist die Seite erstaunlich weltlich im Design. Von verstaubter Klerikalität keine<br />
Spur. Man kann auch virtuelle Rundgänge durch den Pavillon machen und zahlreiche Exponate anschauen. <br />
Das geographisch ebenso kleine <a href="http://www.expo2000.li/" target="_new" rel="noopener noreferrer">Liechtenstein</a> wartet mit einer<br />
umfangreichen Seite mit vielen Bildern und Texten auf, ist dabei aber nicht unübersichtlich. Auch auf das<br />
Wortspiel mit dem Pavillon als &quot;Liechten-Stein&quot; wird eingegangen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Satte Kühe auf grünen Wiesen: das ist die <a href="http://www.expo2000.ch/" target="_new" rel="noopener noreferrer">Schweiz</a>.<br />
Und so präsentiert sich die Alpenrepublik auch ganz in grün, nur ohne Berge. Der Pavillon, ein<br />
Klangkörper aus Holz, wurde vom Architekten Peter Zumthur gebaut, übrigens auch der Architekt der Berliner<br />
&quot;Topographie des Terrors&quot; . Die Kuratoren der einzelnen Bereiche Klang, Wort, Bekleidung, Trinken und Essen<br />
und Inszenierung, sowie der Architekt der ungewöhnlichen Klangskulptur kommen selbst zu Wort. Außerdem<br />
bietet die Schweizer Site auch eine seltene Gelegenheit, das in der Schweiz gesprochen Rätoromanisch zu lesen.<br />
<a href="http://www.expo2000.at/" target="_new" rel="noopener noreferrer">Österreich</a> macht&#8217;s ne Nummer aufwändiger und bietet<br />
eine durchgestylte Site mit Flash-Animationen, vielen Texten und ein paar Quicktime-Videos. Als &quot;Land der<br />
Lebenskunst&quot; will Österreich dastehen. Das angeschlagene Image wird wenigstens virtuell etwas poliert.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><a href="http://www.expo2000.dk/" target="_new" rel="noopener noreferrer">Dänemark</a> präsentiert sich dagegen ziemlich bieder.<br />
Viele Infos, Bilder, Computergrafiken auf rot-weiß-blau und irgendwie nett. Land, Expo, Thema sind hier solide,<br />
aber eindimensional umgesetzt. Besondere Themen sind &quot;Der spielende Mensch&quot; und &quot;Grönland&quot;.<br />
In der Nähe Grönlands liegt <a href="http://www.expo2000.is/" target="_new" rel="noopener noreferrer">Island</a>, das Land mit der<br />
größten Internetverbreitung. Vielleicht gibt es die Expo-Homepage deshalb nur auf isländisch.<br />
Das Design der Site ist an den Pavillon, einen großen Kubus, angepasst: überall tauchen kleine Quadrate auf.<br />
Mehr lässt sich für den durchschnittlichen Mitteleuropäer leider nicht herausfinden, isländisch<br />
ist recht kompliziert.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Bei hochsommerlichen Temperaturen vor dem Computer bleiben wir noch ein bisschen im Norden.<br />
Die Seite von <a href="http://www.expo2000.no/deutsch" target="_new" rel="noopener noreferrer">Norwegen</a> ist eisblaukalt und wunderschön.<br />
Sieht aus wie unter Wasser getaucht oder im Weltraum schwebend. Die einzelnen Räume der beiden<br />
Pavillon-Gebäude kann man anklicken und sich darin umsehen, wobei dem &quot;Raum der Stille&quot; besondere<br />
Aufmerksamkeit zukommt.<br />
<a href="http://62.20.66.169/" target="_new" rel="noopener noreferrer">Schwedens</a> Expo-Seite ist dagegen sehr schlicht, sehr<br />
übersichtlich, mit nur wenig Text und Bildern auf weißem Grund.<br />
&quot;Mit Mika ist verdahmt veel möklich&quot; haben sich die<br />
<a href="http://www.finnland2000.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">Finnen</a> gedacht, als sie den schnellen Landsmann im deutschen<br />
Fernsehen gesehen haben und erdachten daraufhin einen virtuellen Mika als Expo-Botschafter. Mit Mika kann man die<br />
kulinarischen Spezialitäten wie Kalakukko kochen lernen und der seltsamen Sprache lauschen. Das Land, wo<br />
&quot;statt Kirchenglocken die Handys der Priester läuten&quot;, legt einen souveränen Webauftritt hin.<br />
Man kann sich auch online in das größte Gästebuch der Welt eintragen, das im finnischen Pavillon in<br />
Hannover steht.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Expo goes East</b><br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Auch osteuropäische Länder sind mit einigen Expo-Homepages gut vertreten.<br />
Das High-Tech-Wunderland <a href="http://www.expo2000.ee/" target="_new" rel="noopener noreferrer">Estland</a> hat eigentlich die Form eines<br />
Steaks, wie es in Comics gezeichnet wird. Deshalb sieht auch das Logo so aus. &quot;Das Land, das sich den Wellen<br />
stellt&quot; und selbstbewusst erklärt, alle Schwierigkeiten &quot;spielend wie Wellen das Meer&quot; zu<br />
durchbrechen. Neben dem symbolischen Schnickschnack bieten die Esten einen schön übersichtlichen Webauftritt<br />
mit viel weiß und blau und ein paar unaufdringlichen Fotobuttons.<br />
<a href="http://www.expo2000.lv/" target="_new" rel="noopener noreferrer">Lettland</a> gibt sich optisch ganz mathematisch-geometrisch.<br />
In einem zweigeteilten Bildschirm bekommt man rechts Texte und ein paar Bilder, links pulsieren fortwährend<br />
Strichelkreise. Das wirkt hektisch, und es wird nicht ganz klar, wozu das Geflimmer eigentlich gehört.<br />
Unser östlicher Nachbar <a href="http://www.expo2000.pl/" target="_new" rel="noopener noreferrer">Polen</a> wartet hinter einem Fenster mit<br />
geöffneten Flügeln auf den Besucher. Auf einem schönen satten Dunkelrot werden Infos über Polens<br />
Teilnahme an der Expo präsentiert.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Manch ein Land hat das Geld wohl lieber gleich für den Pavillon ausgegeben. Die Seite<br />
<a href="http://www.expo2000.cz/cz/expo/default.htm" target="_new" rel="noopener noreferrer">Tschechiens</a> ist sehr sparsam: auf einer<br />
einzigen Seite werden nur die grundlegendsten Fakten angeboten.<br />
<a href="http://www.slovenija-expo2000.com/" target="_new" rel="noopener noreferrer">Slowenien</a> dagegen liefert eine Vielzahl an Texten<br />
über sich und seinen Auftritt auf der Expo. Das ganze auf grünem Hintergrund, in der Mitte ein schwarzer<br />
Balken, in den ab und zu Bilder integriert sind. Die Texte laufen ausnahmsweise nicht nach unten, sondern nach rechts<br />
weiter.<br />
Die Magyaren sind ein stolzes Volk. Entsprechend präsentiert<br />
<a href="http://www.expo2000.hu/" target="_new" rel="noopener noreferrer">Ungarns</a> Seite auch den Pavillon, der auch mal<br />
&quot;Gebäudeskulptur&quot; tituliert wird. Sogar einen Film zum Pavillon kann man anschauen. Ansonsten<br />
die üblichen Infos und Bilder über die Expo, Ungarn und den Pavillon. Wenn Sie sich richtig amüsieren<br />
wollen, lesen Sie die Seite mal auf ungarisch: Üdvözöljüka honlapunkon!<br />
Fotos, Fotos, Fotos sieht man auf der Expo-Site von <a href="http://www.expo2000.ba/" target="_new" rel="noopener noreferrer">Bosnien-Herzegowina</a>.<br />
Eine Besonderheit dieser Site: Kinder und Jugendliche aus Bosnien-Herzegowina äußern sich zu zwölf<br />
Themen wie &quot;Vision&quot;, &quot;Energy&quot; und &quot;Love&quot;.<br />
Jede Menge Fotos auch auf <a href="http://www.romevent.ro/" target="_new" rel="noopener noreferrer">Rumäniens</a> Seiten. Vor hellbraunem<br />
Hintergrund werden neben den üblichen Infos zahlreiche Postkartenmotive von Rumäniens Landschaften gezeigt.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Verlassen wir Europa und klicken uns nach Afrika&#8230;<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><a href="http://www.politik-digital.de/edemocracy/netzkultur/pavillons2.shtml">[&#8230;hier geht&#8217;s zum Rest der Welt&#8230;]</a></span></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Die Welt blickt auf Hannover</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jmeyerspasche]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Dec 1969 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Das gibt´s nur zweimal: Die Expo2000]]></category>
		<category><![CDATA[Berichterstattung]]></category>
		<category><![CDATA[Expo 2000]]></category>
		<category><![CDATA[Hannover]]></category>
		<category><![CDATA[Weltausstellung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>In Deutschland hat man den Eindruck, dass die Expo in den Medien ziemlich schlecht wegkommt. Ob der Eindruck
vielleicht <a href="http://www.telepolis.de/tp/deutsch/special/expo/6969/1.html" target="_new" rel="noopener noreferrer">trügt</a>, sei
dahingestellt. &#34;Typisch deutsch&#34;, kann man sagen, &#34;alles wird schlechtgeredet&#34;. Aber welches Bild
gibt die Expo in unseren Nachbarländern ab?</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>In Deutschland hat man den Eindruck, dass die Expo in den Medien ziemlich schlecht wegkommt. Ob der Eindruck<br />
vielleicht <a href="http://www.telepolis.de/tp/deutsch/special/expo/6969/1.html" target="_new" rel="noopener noreferrer">trügt</a>, sei<br />
dahingestellt. &quot;Typisch deutsch&quot;, kann man sagen, &quot;alles wird schlechtgeredet&quot;. Aber welches Bild<br />
gibt die Expo in unseren Nachbarländern ab?</b></span><!--break-->
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Frankreich scheint sich nicht so sehr dafür zu interessieren. Ein paar<br />
<a href="http://www.lemonde.fr/article/0,2320,66848,00.html" target="_new" rel="noopener noreferrer">allgemeinere Artikel</a> zum Start der<br />
Expo, ein <a href="http://www.lemonde.fr/article/0,2320,66980,00.html" target="_new" rel="noopener noreferrer">Hannover-Portrait</a> und etwas<br />
über die mauen <a href="http://www.lemonde.fr/article/0,2320,69888,00.html" target="_new" rel="noopener noreferrer">Besucherzahlen</a> &#8211;<br />
aber seit Mitte Juni schweigen die französischen Blätter.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">In England wird schon etwas reger über die Expo berichtet. Meistens sind die<br />
<a href="http://www.guardianunlimited.co.uk/Archive/Article/0,4273,4026361,00.html" target="_new" rel="noopener noreferrer">Finanzierungsprobleme</a><br />
und das Ausbleiben der erwarteten Besucher Hauptthemen. Da bleiben Kommentare zum<br />
<a href="http://www.guardianunlimited.co.uk/Archive/Article/0,4273,4025585,00.html" target="_new" rel="noopener noreferrer">generellen Sinn</a><br />
einer Weltausstellung nicht aus. Beliebt sind auch<br />
<a href="http://www.independent.co.uk/news/World/Europe/2000-06/camels100600.shtml" target="_new" rel="noopener noreferrer">Rundgänge</a><br />
über das Expo-Gelände, sogar<br />
<a href="http://www.guardianunlimited.co.uk/Archive/Article/0,4273,4020750,00.html" target="_new" rel="noopener noreferrer">vor Eröffnung</a><br />
waren schon Reporter vor Ort. Auffallend ist dass in fast allen Artikeln ein Vergleich mit dem Londoner &quot;Millenium<br />
Dome&quot; aufgestellt wird, der ebenfalls als Riesenereignis angekündigt worden und dann gefloppt ist. Der<br />
britische Pavillon spielt in der Landespresse so gut wie keine Rolle.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Ganz anders ist das in der Schweiz: Die eidgenössischen Journalisten schreiben oft und gerne über ihren<br />
Landespavillon. Sie sehen ihr Land in dem Klangkörper aus Holz<br />
<a href="http://www.baz.ch/archiv/article_113358.html" target="_new" rel="noopener noreferrer">gut repräsentiert</a>, was bei den<br />
<a href="http://archiv.nzz.ch/books/nzzmonat/0/$6MUWM$T.html" target="_new" rel="noopener noreferrer">Lesern</a> nicht immer auf Zustimmung<br />
stößt. Die obligatorischen Rundgänge über das Expo-Gelände reichen in schweizer Blättern<br />
von <a href="http://www.baz.ch/archiv/article_118131.html" target="_new" rel="noopener noreferrer">bissigen Bemerkungen</a> bis zu den<br />
<a href="http://archiv.nzz.ch/books/nzzmonat/0/$6LWT2$T.html" target="_new" rel="noopener noreferrer">wohlwollenden Betrachtungen</a><br />
&quot;passionierter Reisender&quot;. Auch der schweizer Nachbar<br />
<a href="http://www.baz.ch/archiv/article_120819.html" target="_new" rel="noopener noreferrer">Liechtenstein</a> und<br />
<a href="http://archiv.nzz.ch/books/nzzmonat/0/$6M45T$T.html" target="_new" rel="noopener noreferrer">Kunstprojekte</a> der Expo werden zum<br />
Thema gemacht.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Österreichs Zeitungen kümmern sich ebenfalls vor allem um den Auftritt des eigenen Landes und bringen<br />
dabei oft Innenpolitisches mit ein. So schreiben sie über Auseinandersetzungen im Vorfeld des<br />
<a href="http://www.diepresse.at/archiv.taf?_function=read&amp;_UserReference=7A90B039D743D3E8399BB844&amp;_id=686340" target="_new" rel="noopener noreferrer"><br />
Österreich-Tages</a> wie auch darüber, dass Jörg Haider beim niedersächsischen<br />
Ministerpräsidenten Gabriel<br />
<a href="http://www.diepresse.at/archiv.taf?_function=read&amp;_UserReference=7A90B039D743D3E8399BB844&amp;_id=694068" target="_new" rel="noopener noreferrer"><br />
unerwünscht</a> sei. Und zur Halbzeit wird neben<br />
<a href="http://www.diepresse.at/presse.taf?channel=chronik&amp;be=c&amp;read=detail&amp;id=695788&amp;res=c&amp;tmp=10291" target="_new" rel="noopener noreferrer"><br />
allgemeinen Berichten</a> auch ein Blick auf die speziell<br />
<a href="http://www.wienerzeitung.at/frameless/suche.htm?ID=107486" target="_new" rel="noopener noreferrer">österreichische Halbzeitbilanz</a><br />
geworfen, die im Gegensatz zur allgemeinen Expo-Bilanz ausgesprochen positiv ausfällt.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Die belgische Zeitung <a href="http://www.lesoir.be/" target="_new" rel="noopener noreferrer">Le Soir</a> beleuchtet neben den üblichen<br />
Rubriken &#8211; Allgemeines über die Expo, Landespavillon &#8211; in mehreren Artikeln kritisch, ob die Expo ihrem Anspruch auf<br />
<a href="http://doc.lesoir.be/scripts/$CSHtml.exe?TO_PAGE=lesoir%5CRecherche%5Cdocument:LANG=Francais:request=%50%4c%54%45%58%54%45%3d%65%78%70%6f%20%32%30%30%30%0a%20%26%20%44%41%54%45%3d%32%30%30%30%2d%32%2d%31%2e%2e%32%30%30%30%2d%38%2d%33%31:@i=3:@handle=135308312" target="_new" rel="noopener noreferrer"><br />
Umweltverträglichkeit</a> gerecht wird.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Schweift man etwas in die Ferne, nimmt die Anzahl der auffindbaren Expo-Berichte ab. Artikel über die<br />
Nationentage und Pavillons bestimmen hier die Presseschau, etwa in<br />
<a href="http://www.timesofindia.com/180800/18busi16.htm" target="_new" rel="noopener noreferrer">Indien</a>,<br />
<a href="http://www.brecorder.com/story/S00DD/SDH17/SDH17278.htm" target="_new" rel="noopener noreferrer">Pakistan</a>,<br />
<a href="http://www.sunday-times.co.uk/news/pages/sti/2000/07/02/sticuicui02006.html" target="_new" rel="noopener noreferrer">Irland</a> oder<br />
<a href="http://www.centraleurope.com/news.php3?id=190335" target="_new" rel="noopener noreferrer">Tschechien</a>. Der Ton der Berichterstattung ist<br />
hier durchweg positiv, und der eigene Pavillon wird stets als eins der Highlights dargestellt.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
Auch Kanada ist in Hannover vertreten. Und damit sich die kanadischen Expo-Touristen auch zurechtfinden, bekommen<br />
sie ein paar <a href="http://www.canoe.ca/TravelEurope/july2600expo.html" target="_new" rel="noopener noreferrer">nette Tipps</a> mit auf die Reise.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
Selbst am anderen Ende der Welt, in<br />
<a href="http://www.herald.co.nz/storydisplay.cfm?storyID=146223" target="_new" rel="noopener noreferrer">Neuseeland</a>, findet die Expo<br />
ihren Platz in den Medien, obwohl das Land nicht an dem Spektakel teilnimmt.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">In den USA, die auch nicht auf der Expo vertreten sind, wird zwar über das Ereignis berichtet, jedoch muss<br />
der interessierte Leser bezahlen, will er einen Blick ins Archiv werfen. Das ist schade, denn gerade der Blick<br />
eines Nichtteilnehmers auf die Expo wäre interessant gewesen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Japan schließlich hat einen ganz eigenen Grund, sich für die diesjährige Expo zu interessieren:<br />
Sie ist vor allem nützlich, um daraus<br />
<a href="http://www.asahi.com/english/asahi/0731/asahi073109.html" target="_new" rel="noopener noreferrer">Lehren</a> für die Expo<br />
2005 im einheimischen Aichi zu ziehen.<br />
</span></p>
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