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	<title>aluxelalaoui &#8211; politik-digital</title>
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	<title>aluxelalaoui &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Im Netz der Suchmaschinen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[aluxelalaoui]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Sep 2008 17:08:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
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					<description><![CDATA[Kennt man eine, kennt man sie alle. Eine Analyse zeigt: Die meisten Suchmaschinen kooperieren miteinander. Dabei diktieren wenige Große die Suchergebnisse für kleinere Partner und verschaffen sich somit eine Vormachtstellung. Besonders Journalisten verlassen sich in ihrer Arbeit zunehmend auf die marktführenden Angebote, nehmen dafür aber einen Qualitätsverlust in Kauf.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Kennt man eine, kennt man sie alle. Eine Analyse zeigt: Die meisten Suchmaschinen kooperieren miteinander. Dabei diktieren wenige Große die Suchergebnisse für kleinere Partner und verschaffen sich somit eine Vormachtstellung. Besonders Journalisten verlassen sich in ihrer Arbeit zunehmend auf die marktführenden Angebote, nehmen dafür aber einen Qualitätsverlust in Kauf.<!--break--></p>
<p>
Die meisten Suchmaschinen greifen lediglich auf die Ergebnisse der Marktführer Google und Yahoo zurück. Das fand jüngst die Beratungsagentur luna-park heraus. In einer Analyse stellt sie das Beziehungsgeflecht der bekanntesten Suchmaschinen grafisch dar und kommt zum Schluss, dass viele nur als Hülse fremder Suchergebnisse fungieren. So werden beispielsweise die Fernsehsender RTL und n.tv mit den Informationen von Yahoo versorgt, während der Internetdienstleister T-Online auf die Ergebnisse von Google zurückgreift. Google, das es in Deutschland derzeit auf einen beherrschenden Marktanteil der Suchmaschinen von rund 89% bringt, dürfte zum wichtigsten Instrument für Online-Recherche herangereift sein.
</p>
<p>
<b>Qualität leidet unter Google</b>
</p>
<p>
Besonders bei Medienschaffenden steht die Suchmaschine hoch im Kurs. Einer Studie der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) zufolge, zu der rund 600 Journalisten befragt wurden, verlassen sich die meisten auf die marktführenden Angebote des amerikanischen Großkonzerns. „Wer bei Google zu einem aktuellen Thema als Experte gelistet wird, hat größere Chancen, wiederum von Journalisten interviewt zu werden“, heißt es in dem im Juni 2008 veröffentlichten Papier. Das berge allerdings auch Gefahren für den Qualitätsjournalismus in sich. Viele seien in ihren Recherchen zu nachlässig, verzichteten auf eine Prüfung von Primärquellen und schrieben schlicht bei ihren Kollegen ab, deren Artikel online abrufbar sind.</p>
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		<title>Frankreich: Das Web als Journalisten-Refugium</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/frankreich-web-4008/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[aluxelalaoui]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Aug 2008 13:54:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Nicolas Sarkozy]]></category>
		<category><![CDATA[Internet-Zeitungen]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
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					<description><![CDATA[Er war nicht für die Öffentlichkeit bestimmt und landete doch im Internet. Ein Ausfall von Nicolas Sarkozy kurz vor einem Interview auf dem TV-Sender France 3 sorgt für Furore: Nachdem ein  Fernsehtechniker den französischen Präsidenten nicht zurückgrüßte, reagierte Sarkozy patzig. In Frankreich wurde der Vorfall zum Symbol für Sarkozys Medienpolitik. Engagierte Journalisten flüchten sich derweil ins Internet.
<br />
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<br />
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Er war nicht für die Öffentlichkeit bestimmt und landete doch im Internet. Ein Ausfall von Nicolas Sarkozy kurz vor einem Interview auf dem TV-Sender France 3 sorgt für Furore: Nachdem ein  Fernsehtechniker den französischen Präsidenten nicht zurückgrüßte, reagierte Sarkozy patzig. In Frankreich wurde der Vorfall zum Symbol für Sarkozys Medienpolitik. Engagierte Journalisten flüchten sich derweil ins Internet.<br />
<br />
<object height="220" width="300"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/VviIcKP4e44&amp;hl=en&amp;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/VviIcKP4e44&amp;hl=en&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" height="220" width="300"></embed></object><br />
<br />
<!--break--></p>
<p>
Der Film ist wenige Minuten lang und wurde bereits mehrere zwei Millionen Mal auf Videoportalen wie Youtube aufgerufen: Der während einer Tonprobe mitgeschnittene Fernsehauftritt des französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy zeigt diesen wenig präsidial im Umgang mit Studioangestellten. Als ein Techniker ihn nicht zurückgrüßt, faucht der Präsident: „Das ist eine Frage der Erziehung. Wenn man eingeladen wird, ist es höflich ‚Guten Tag‘ zu sagen“ und versichert „Das wird sich ändern“.
</p>
<p>
<b><br />
Sarkozy entscheidet</b>
</p>
<p>
Ändern wird sich in Frankreichs Medienlandschaft so einiges, geht es nach dem Willen des französischen Staatschefs. Pläne Sarkozys sehen eine grundlegende Reform der Fernsehanstalt France Télévisions vor. So soll Werbung zunächst ab 20 Uhr, später ganz aus dem Programm der Öffentlich-Rechtlichen verbannt werden. Die dadurch fehlenden Werbeeinnahmen von rund 800 Mio. Euro werden durch Abgaben von Internetdienstleistern gegenfinanziert, heißt es in dem von Sarkozy vorgelegten <a href="http://www.tagesschau.de/ausland/sarkozy152.html">Papier</a>. Was bislang die Aufsichtsbehörde für den Rundfunk CSA regelte, will nun der Staatschef selbst entscheiden. Denn neben der Finanzausstattung der Sender, soll auch die Vergabe von Führungspositionen der Politik obliegen. Ein Fehler, so Carole Petit von der Journalisten-Gewerkschaft SNJ auf tagesschau.de: „Diese Abgaben hängen von politischen Machthabern ab und sind damit nicht garantiert.“
</p>
<p>
<b><br />
„Schatten-Intendant“ zwingt zur Flucht ins Internet</b>
</p>
<p>
Nachdem Nicolas Sarkozy häufig Verbindungen zu Medienbossen des Privatfernsehens nachgesagt werden, gilt er nun dank seiner neusten Vorstöße als „Schatten-Intendant“ des öffentlich-rechtlichen Fernsehens, wie die <a href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/27/303022/text/">Süddeutsche Zeitung</a> in einer Schlagzeile andeutet. Bei vielen Journalisten sei er daher das Symbol schwindender Unabhängigkeit. Sie flüchteten sich auch aus Angst vor drohenden Entlassungswellen bei den großen französischen Zeitungen ins Internet.
</p>
<p>
<b><br />
Online-Zeitungen gehen riskanten Weg</b>
</p>
<p>
Ehemalige Redakteure der Tageszeitung &quot;Libération&quot; haben so zum Beispiel ihr Refugium bei der Online-Zeitung „Rue89“ gefunden. Dieser wurden auch die Aufnahmen von Sarkozys Ausfall bei der Tonprobe zugespielt. Es dauerte nicht lange bis diese im Internet zu finden waren und dort seitdem zwei Millionen Mal aufgerufen wurden. Solche „Scoops“ (engl. Sensationsbericht) sind es, die Internetzeitungen langfristig konkurrenzfähig zu den traditionellen Blättern wie „Le Monde“ oder „Le Figaro“ machen, weiß Edwy Plenel, Gründer von <a href="http://www.tagesschau.de/ausland/mediapartdotfr2.html">mediapart.fr</a>. Der Journalist machte kürzlich Insiderhandel-Vorwürfe beim Luftfahrtkonzern EADS öffentlich. Sein Internetangebot geht einen riskanten Weg. „Wir lehnen Kostenfreiheit ab, die vorgibt 100 Prozent Werbung und Quote und die größtmögliche Anzahl von Klicks genügten, um Qualität zu liefern“ erklärte er der ARD. Mediapart.fr finanziert sich komplett über Abonnements, die große Nachfrage aber bleibt bislang aus. „Wir haben 7000 Abonnenten“, so Plenel weiter, nötig seien 60.000.</p>
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		<title>Europa sucht die Spitzen-Frau</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/europa-sucht-die-spitzen-frau-3946/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[aluxelalaoui]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Jun 2008 14:06:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Petition]]></category>
		<category><![CDATA[Europäische Union]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichberechtigung]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit der Online-Petition „femalesinfront.eu“ fordern Europaabgeordnete, Frauen in zentrale EU-Führungspositionen zu berufen. Innerhalb des kommenden Jahres gilt es, vier Top-Stellen der Europäischen Union zu besetzen - darunter die des Kommissionspräsidenten. An qualifizierten weiblichen Kandidaten mangele es nicht, so die Initiatoren.
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit der Online-Petition „femalesinfront.eu“ fordern Europaabgeordnete, Frauen in zentrale EU-Führungspositionen zu berufen. Innerhalb des kommenden Jahres gilt es, vier Top-Stellen der Europäischen Union zu besetzen &#8211; darunter die des Kommissionspräsidenten. An qualifizierten weiblichen Kandidaten mangele es nicht, so die Initiatoren.<br />
<!--break--></p>
<p>
Rom 1957, die Gründerverträge der Europäischen Gemeinschaft werden unterzeichnet. Anwesend sind überwiegend Männer. Fünfzig Jahre später, der Reformvertrag von Lissabon, ein ähnliches Bild. So zumindest sieht es Christel Schaldemose, dänische Europaabgeordnete für die Europäischen Sozialdemokraten (SPE). Auf der Kampagnenseite der EU-Parlamentarierin fragt sie in Großschrift: „250 Millionen Frauen in der EU. Und nicht eine einzige gut genug?“. Hintergrund ist der hohe Anteil von männlichen Funktionsträgern in den Brüsseler Ämtern und politischen Spitzenpositionen. So sind ein Drittel der EU-Kommissare Frauen, im Parlament sieht das Verhältnis  ähnlich aus.
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<p>
<b>Mindestens eine Frau in Schlüsselposition<br />
</b>
</p>
<p>
Das allerdings widerspreche der Intention der Europäischen Union, „Ungleichheiten zu beseitigen und die Gleichstellung von Männern und Frauen zu fördern“. Innerhalb der nächsten zwölf Monate sollen vier zentrale Schlüsselpositionen der EU besetzt bzw. neu geschaffen werden  &#8211; wenn  der Lissaboner Vertrag in allen Mitgliedsländern ratifiziert wird. Die Iren haben jedoch bereits mit Nein gestimmt. Vergeben werden sollen die Ämter des Präsidenten des Europäischen Rates und der Kommission sowie des Europäischen Parlamentes als auch der Hohe Vertreter für Außen- und Sicherheitspolitik. „Mindestens einen dieser Posten sollte eine Frau innehaben“, fordert die dänische Sozialdemokratin. Sie ruft Kommission und Europäischen Rat auf, die Nominierung weiblicher Kandidaten sicherzustellen und die gesammelten Online-Unterschriften als klares Votum anzuerkennen.<br />
<b></b>
</p>
<p>
<b>Mindestens eine Million Unterschriften</b>
</p>
<p>
Der Reformvertrag von Lissabon sieht ein Bürgerbegehren bei einem Mindestquorum von einer Million Unterschriften vor. Vorbild ist die Initiative „oneseat.eu“. Rund 1,3 Million Anhänger sprechen sich hierbei für  die  Aufhebung des „Zwei-Sitz-Parlamentes“ aus. Bislang gönnt sich das Europaparlament zwei offizielle Sitzungsorte &#8211; Straßburg und Brüssel.<br />
Ob europaweite Plebiszite eine entsprechende Gesetzesvorlage erwirken können, bleibt weiterhin unklar. Immerhin ist der Vertrag von Lissabon am Votum der Iren vorerst gescheitert und Europäische Bürgerbegehren somit weiterhin nicht rechtskräftig. Aktuell unterstützen 20.000 EU-Bürger die Internet-Aktion „femalesinfront.eu“ .</p>
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		<title>NATO wappnet sich für Internetkrieg</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/nato-wappnet-sich-fuer-internetkrieg-3886/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[aluxelalaoui]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 May 2008 15:59:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Estland]]></category>
		<category><![CDATA[NATO]]></category>
		<category><![CDATA[Toomas Hendrik Ilves]]></category>
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					<description><![CDATA[Die NATO will noch in diesem Sommer ein neues Zentrum für Internet-Verteidigung errichten. Sie reagiert damit auf Drängen des estnischen Präsidenten Toomas Hendrik Ilves, dessen Land im vergangenen Jahr Ziel einer beispiellosen Internetattacke wurde. Sitz des neuen „centre of excellence on cyber defense“ soll Tallin werden.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die NATO will noch in diesem Sommer ein neues Zentrum für Internet-Verteidigung errichten. Sie reagiert damit auf Drängen des estnischen Präsidenten Toomas Hendrik Ilves, dessen Land im vergangenen Jahr Ziel einer beispiellosen Internetattacke wurde. Sitz des neuen „centre of excellence on cyber defense“ soll Tallin werden.<!--break--> </p>
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<div align="left">
<b>Internet-Krieg 2.0</b>
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<p><b></b></p>
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Sieben NATO-Nationen, darunter Deutschland, unterzeichneten am 14. Mai 2008 ein Abkommen zur Errichtung eines neuen Zentrums zur Abwehr von Internetangriffen. Es ist somit das neuste von zehn NATO-Spezialzentren (COE) weltweit. Ein 30-köpfiges Expertenteam soll von der estnischen Hauptstadt Tallin aus Hackerangriffen entgegentreten. <br />
Der Beschluss, der jüngst auf dem NATO-Gipfel in Bukarest vereinbart wurde, tritt ein Jahr nach dem Cyber-Angriff auf private und öffentliche Einrichtungen Estlands in Kraft. Der baltische Staat musste damals um Intervention der NATO bitten, nachdem neben Banken und Behörden, selbst Notrufnummern tagelang lahmgelegt wurden.
</p>
<div align="left">
<b>Estland im Fadenkreuz von Hackern</b>
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<div align="left">
</div>
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</div>
<p align="left">
Von wo aus die Attacken koordiniert wurden, ist bis dato ungeklärt. Sicher ist nur, dass es sich um einen sog. DoS-Angriff („Dienstverweigerung“) handelte. Dabei werden einzelne Adressen mit einer gewaltigen Anzahl von Anfragen bombardiert, in der Folge werden die Server überlastet und stürzen ab. Privatrechner aus der ganzen Welt wurden über ein Botnetz gesteuert und an den Angriffen beteiligt. „Jemand muss sehr viel Geld bezahlt haben, um sich den Service von Internetverbrechen leisten zu können.“, resümiert der estnische Präsident Toomas Hendrik Ilves in der <a href="http://www.faz.net/s/RubDDBDABB9457A437BAA85A49C26FB23A0/Doc~E7CCF88CEFB6F467BB8D75A400C07B959~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">FAZ</a> (06/2007). <br />
Vermutungen, Russland hätte die Attacken geplant, haben sich bislang nicht bestätigt. Im Vorfeld hat die Verlegung eines sowjetischen Mahnmals für viel Unmut in der russisch-stämmigen Bevölkerung Estlands gesorgt. Trotzdem eine Verbindung zum Kreml nicht nachgewiesen werden konnte, fordert Ilves ein Umdenken in der Appeasement-Politik gegenüber Russland und konstatiert manchen EU-Staaten Sorglosigkeit im Umgang mit Moskau.
</p>
<div align="left">
<b>„Akt der Aggression“?</b>
</div>
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Estland gilt als das internetfreundlichste Land Europas, in dem sogar Wahlen elektronisch möglich sind. Vorwürfe, das Land sei dadurch besonders verwundbar, streitet Ilves ab. Im Gegenteil: „Wir waren vorbereitet; nicht auf dieses Ausmaß, aber trotzdem waren wir vorbereitet.“. Auch juristische Vorbereitungen seien notwendig, stammen die NATO-Verträge noch aus Zeiten, in denen PCs eher seltener denn alltäglicher Gebrauchsgegenstand waren. Seiner Ansicht nach erfüllen auch Internetangriffe den völkerrechtlichen Tatbestand der Aggression: „Wenn jemand die estnische Stromversorgung lahmlegt, indem er unsere Kraftwerke bombardiert, dann ist das ein Akt der Aggression. Wenn er dasselbe macht, indem er die Computer angreift, was ist es dann?“.</p>
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		<title>Internetkampagne gegen Parlamentstroika</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/internetkampagne-gegen-parlamentstroika-3880/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[aluxelalaoui]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 May 2008 14:15:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Petition]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Europäisches Parlament]]></category>
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					<description><![CDATA[Pünktlich zum Europatag am 9. Mai beriet der Bundestag über den Vorstoß der Grünen, Brüssel als einzigen Dienstsitz des EU-Parlaments zu bestimmen. Grund: Die EU leistet sich derzeit drei Arbeitsorte. In der europaweiten Online-Kampagne <a href="http://www.oneseat.eu" target="_blank" rel="noopener noreferrer">oneseat.eu</a> stimmen bislang über eine Million EU-Bürger gegen die &#34;Parlamentstroika&#34;. Parallel wird eine grundsätzliche Reform der EU-Organe gefordert. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Pünktlich zum Europatag am 9. Mai beriet der Bundestag über den Vorstoß der Grünen, Brüssel als einzigen Dienstsitz des EU-Parlaments zu bestimmen. Grund: Die EU leistet sich derzeit drei Arbeitsorte. In der europaweiten Online-Kampagne <a href="http://www.oneseat.eu" target="_blank" rel="noopener noreferrer">oneseat.eu</a> stimmen bislang über eine Million EU-Bürger gegen die &quot;Parlamentstroika&quot;. Parallel wird eine grundsätzliche Reform der EU-Organe gefordert. <!--break--> </p>
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<b>Grüne: 1,25 Milliarden Euro Kosten</b>
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Es ist abstrus und doch schon seit Jahrzehnten Alltag. Eigentlich hat das Europäische Parlament nur einen offiziellen Dienstsitz: Straßburg. Den Wirren der Europäischen Einigungsgeschichte geschuldet, leistet sich die EU aber zwei weitere Arbeitsorte. So müssen die 785 gewählten EU-Abgeordneten zwölf Mal im Jahr für vier Tage zu Plenarsitzungen nach Straßburg umziehen. Die restliche Zeit verbringen sie mit Ausschuss- und Fraktionssitzungen in Brüssel. Die Parlamentsverwaltung befindet sich dagegen in Luxemburg.
</p>
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<p align="left">
Bilanz des monatlichen Shuttle-Services: 1,25 Milliarden Euro Verwaltungskosten und eine mit 100.000 Tonnen CO2 bezifferte Umweltbelastung pro Legislaturperiode. Dies rechneten zumindest die Grünen der Bundesregierung vor. Zwar kam es am vergangenen Freitag nicht zu einem Beschluss des Grünen-Antrages – er wurde dem Europaausschuss übertragen –, die Diskussion wird dennoch weitergeführt, vornehmlich im Internet.</p>
<p><b>Online-Petition Aussicht auf Erfolg?</b></p>
<p>Mehr als 1,2 Millionen Menschen haben sich bislang der Kampagne <a href="http://www.oneseat.eu" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.oneseat.eu</a> angeschlossen. Unter Angabe von Name und Herkunftsland fordern sie, Brüssel als einzigen Sitzungsort des Europaparlaments zu bestimmen. Die Initiatoren sehen in der Online-Petition die Möglichkeit, ein Bürgerbegehren zu erwirken und berufen sich dabei auf den 2005 gescheiterten Verfassungsvertrag.
</p>
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<p align="left">
Rechtsbindenden Charakter haben solche Initiativen nicht. Das könnte sich jedoch ändern: Der kürzlich vom Bundestag angenommene Vertrag von Lissabon sieht die Einführung europaweiter Volksbegehren bei einem Mindestquorum von einer Million Unterschriften vor. Anschließend könne die Kommission aufgefordert werden, eine entsprechende Gesetzesinitiative vorzulegen.
</p>
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</div>
<p align="left">
Für Cecilia Malmström, schwedische EU-Ministerin, sind die Missstände in der Europäischen Gesetzgebung trotzdem nicht aufgehoben: „Wir sind das einzige Parlament weltweit, das nicht selbst über seinen Sitz bestimmen kann.“, beklagt sie auf der Internetpräsenz der Folkpartiet Liberalerna. Und tatsächlich: Für eine Sitzverlegung ist eine Vertragsänderung nötig, die von allen Mitgliedstaaten, also dem Europäischen Rat, getragen werden muss. Sie fordert den Rat daher auf, aktiv zu werden und für Brüssel als offiziellen Tagungsort einzutreten. Entsprechende Vorstöße in der Vergangenheit scheiterten am „Non“ der Franzosen, die an Straßburg festhalten wollen. Daher bleibt es fraglich, ob die Kampagne Aussicht auf Erfolg hat.</p>
<p><b>Europa-Uni statt Europaparlament</b></p>
<p>Für Alexander Alvaro, der für die Liberalen im Europäischen Parlament sitzt, ist es klar, dass ein Fernbleiben des EP aus Straßburg eine &quot;starke Alternative am gleichen Standort verlangt.&quot; Er will einen Wissenschaftspark oder eine neu zu schaffende Europa-Universität in den Parlamentsgebäuden ansiedeln, die rund 300 Tage im Jahr leer stehen.
</p>
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</div>
<p align="left">
Die Grünen erwägen gar, den Europäischen Rat ins Elsass zu verlegen. „Als Initiatoren und Verfechter der Oneseat-Kampagne hoffen wir nun auf Frankreichs Präsidenten Nicolas Sarkozy“, erklärt Alvaro auf seiner Internetseite. Auch der Ruf nach einer grundsätzlichen Reform der EU-Institutionen wird ein Jahr vor den Europawahlen zunehmend lauter. Bislang einhundert EU-Parlamentarier vereint die Kampagne <a href="http://www.ep-reform.eu" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.ep-reform.eu</a>. Sie fordern mehr Transparenz und direkt-demokratische Entscheidungsmöglichkeiten.<br />
Immerhin: Einen Erfolg können sie bislang verbuchen. Die schlecht besuchten und teuren Freitagssitzungen in Straßburg gehören der Vergangenheit an. Ein Etappensieg. Die Abschaffung des „twoseat“-Parlaments ist indes nicht in Sicht.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>be berlin, be gespannt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[aluxelalaoui]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Mar 2008 16:29:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Kampagne]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Be Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
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					<description><![CDATA[Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) gab am 11. März 2008 live im Netz den Startschuss für die neue Imagekampagne &#34;be berlin – Sei Berlin&#34;. Flaggschiff des rund 10,6 Mio. teuren Städtemarketings ist die Internetseite <a href="http://www.sei.berlin.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.sei.berlin.de</a>. Während Wowereit live und online sprach, umrahmte ihn die Banner-Werbung &#34;Be Berlin, Be Tempelhof&#34; von Gegnern der Flughafenschließung.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) gab am 11. März 2008 live im Netz den Startschuss für die neue Imagekampagne &quot;be berlin – Sei Berlin&quot;. Flaggschiff des rund 10,6 Mio. teuren Städtemarketings ist die Internetseite <a href="http://www.sei.berlin.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.sei.berlin.de</a>. Während Wowereit live und online sprach, umrahmte ihn die Banner-Werbung &quot;Be Berlin, Be Tempelhof&quot; von Gegnern der Flughafenschließung.<!--break--> </p>
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Das aus Experten verschiedener Fachrichtungen zusammengesetzte Berlin Board will durch den Markennamen im globalen Konzert der Metropolen mitsingen &#8211; so wie bei &quot;I love New York&quot;. Neben Werbeplakaten, Fernseh- und Radiospots sowie Zeitungsanzeigen soll vor allem die am 11. März 2008 online gegangene Website <a href="http://www.sei.berlin.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.sei.berlin.de</a> die Interaktion mit den Bürgern suchen. Als Botschafter Berlins sind sie aufgerufen, ihre persönliche Geschichte zum Besten zu geben, um sie daraufhin online bewerten, weiterempfehlen und kommentieren zu lassen. Die Geschichte sollte möglichst „authentisch, originell und mutig sein“, von einer „innovativen Idee“ oder „engagierten Mitmenschen“ erzählen, einfach „Spaß machen“.
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<b>Sei irgendwas</b>
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Ergänzt wird der Oberbegriff, so die Senatskanzlei, durch einen je nach Thema wechselnden rhetorischen Dreiklang, etwa „sei stadt, sei wandel, sei berlin“ oder „sei straße, sei laufsteg, sei berlin“. Mit diesem Slogan bewirbt beispielsweise die bundesweit in die Schlagzeilen geratene Rütli-Schule ein Modeprojekt.
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Viel Spaß hatten die Anhänger der Interessensgemeinschaft City-Airport Tempelhof (ICAT) um die Berliner Christdemokraten. Während der Regierende live auf <a href="http://www.berlin.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.berlin.de</a> das Konzept präsentierte, schalteten die Tempelhof-Befürworter eine vorher punktgenau auf die Kampagnenvorstellung abgestimmte Werbeanzeige mit der Überschrift &quot;Be Berlin, Be Tempelhof&quot; auf dem Hauptstadtportal www.berlin.de online. Der erklärte City-Airport-Gegner Wowereit schien augenscheinlich nichts davon mitbekommen zu haben, die Werbebanner verschwanden allerdings nach kurzer Zeit wieder.
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Für das Folgejahr 2009 wird die zunächst lokale Marketingaktion um eine bundesweite und internationale Werbestrategie erweitert. Bis dahin haben Berlins Einwohner Zeit, sich mit dem neuen Markennamen anzufreunden: „be gespannt“.</p>
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