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	<title>mfalbe &#8211; politik-digital</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
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	<title>mfalbe &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Olympia im Netz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[mfalbe]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Aug 2004 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Website]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Olympische Spiele]]></category>
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					<description><![CDATA[Die olympischen Sommerspiele 2004 rücken näher und nicht nur in Athen laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Auch im Netz sitzen verschiedene Angebote in den Startlöchern – vom NOK bis hin zu Weblogs.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die olympischen Sommerspiele 2004 rücken näher und nicht nur in Athen laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Auch im Netz sitzen verschiedene Angebote in den Startlöchern – vom NOK bis hin zu Weblogs.<!--break-->
                            </p>
<p>Mit Riesenschritten naht das zweite Sportereignis des Sommers. Nachdem in Portugal die Griechen sich in den Mittelpunkt der Fußball-Europameisterschaften spielten, stehen sie jetzt als Gastgeber im Mittelpunkt: Die Olympischen Spiele 2004 (vom 13. bis 29. August 2004) sind durch die Europameisterfeierlichkeiten etwas in den Hintergrund gerückt. Aber langsam merkt es auch das Netz: Das olympische Feuer nähert sich Athen.</p>
<p>
                            <strong>Offizielles</strong><br />
                            <br />Den Fackellauf – als Erster in der Geschichte der Spiele über alle Kontinente– kann live im Internet verfolget werden. Neben anderen offiziellen Informationen – Kartenverkauf, Transporthinweise, Pressemeldungen – hat das Organisationskomitee der Spiele auf seiner Homepage eine täglich aktualisierte Übersicht zur aktuellen Station der Fackel (www.athens2004.com).</p>
<p>Die offizielle deutsche Anlausstelle für alles rund um Aktive und Funktionäre ist das Nationale Olympische Komitee (NOK): Auf der<br />
                            <a href="http://www.nok.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">NOK-Homepage</a> gibt es Nachrichten zur Olympia Mannschaft – die deutschen Olympioniken werden vom NOK nominiert – und was diese so braucht: die offizielle Einkleidung des Teams. Sehr nützlich ist die<br />
                            <a href="http://www.nok.de/links.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Linkliste</a> zu den Startseiten aller olympischen Sportverbände in Deutschland &#8211; von Badminton bis Volleyball. Informativ ist auch der Prämienschlüssel: Gold bringt 15.000 Euro, ein achter Platz 1500 Euro. Sonst ist die Seite aber recht bieder.</p>
<p>
                            <strong>Maulkorb für Netztagebücher von Sportlern</strong><br />
                            <br />Das Phänomen Weblogs in Deutschland ist gar nicht so neu. Schon zu den Olympischen Spielen 2000 in Sydney berichtete politik-digital.de von Tagebüchern im Netz. Nur den Namen &#8220;Weblog&#8221; gab es noch nicht. Damals gingen Franziska von Almsick oder Frank Busemann täglich online bzw. wollten es, durften es aber nicht: &#8220;Die Athleten dürfen zwar in den Zeitungen ihrer Heimatorte Tagebücher veröffentlichen; sobald diese ins Netz gestellt werden, geht allerdings die rote Fahne hoch, und der Sportler riskiert den Ausschluss von den Olympischen Spielen&#8221;, schrieb<br />
                            <a href="http://www.politik-digital.de/archiv/edemocracy/tagebuch.shtml">Jonna Meyer-Spasche</a>. Auch in Athen 2004 gilt der<br />
                            <a href="http://www.politik-digital.de/econsumer/verbraucherschutz/olympia002.shtml">Maulkorb-Erlass</a>, berichtet Daniel Knabe bei politik-digital.</p>
<p>
                            <strong>Weblogs zu Olympia<br />
                            <br /></strong>Gleichgesinnte treffen sich zunehmend in und um Weblogs. Diese Form des Journalismus ist eine informative und unterhaltsame Ergänzung zu den Großportalen der Fernsehanstalten und anderer kommerzieller Anbieter. So auch zu Olympia, obgleich in Deutschland das themenspezifische Netz-Journal eher die Ausnahme ist. Das<br />
                            <a href="http://olympia.blogg.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">olympia.blogg</a> bündelt den Austausch um Athen 2004. Während der Spiele soll zu jeder Disziplin ein Blogger schreiben. Bis dahin werden Neuigkeiten um Athen und die deutschen Olympioniken gesammelt und kommentiert.</p>
<p>Ähnlich in der Ausrichtung – jedoch mit einem besseren Namen: „<br />
                            <a href="http://leblogsportif.sportnation.at/antville/leblogsportif/topics/Olympia%27s%2Bcoming%2Bhome/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">le blog sportif</a>“ aus Österreich. Mit dem Charme des Wiener Schmähs werden nach dem Motto „das Medium ist die Message“ Medienberichte kommentiert. Aus dem selben Landstrich kommt das<br />
                            <a href="http://sportblog.kult.kurier.at/index.php?cat=Olympia%202004" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sportblog der Kurier-Redaktion</a>. Wem Österreicher-Blogs nicht international genug sind, für den gibt es<br />
                            <a href="http://www.livingroom.org.au/olympics" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.livingroom.org.au/olympics</a>. International-englisch &#8211; mit leicht australischem Einschlag &#8211; wird alles gesammelt, was dem Team unters Blog kommt. Dazu bietet das Weblog umfangreiche Statistiken zu den Disziplinen an. „News, informations, and results“, mit dem Ziel einer wahrhaft internationalen Perspektive, was herrlich mit der olympischen Idee korrespondiert.</p>
<p>Ein weiteres typisches Weblog ist das englisch-sprachige Online-Journal<br />
                            <a href="http://athens2004blog.blogspot.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">athens2004blog</a>. Hier sollen nicht nur Nachrichten gesammelt werden, sondern vielmehr darf der Besucher seinen eigenen Senf dazuzugeben und seine Meinung zum Olympia-Rummel kund tun.</p>
<p>
                            <strong>Zwei Augen im Netz<br />
                            <br /></strong>Übertragen werden die Spiele im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Entsprechend sind ard.de und zdf.de vorbereitet. Die ARD hat eine eigene Internetadresse eingerichtet. Unter<br />
                            <a href="http://www.olympia.ard.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.olympia.ard.de</a> gibt es alles das, was nicht mehr ins Fernsehen passt. Dazu nutzt die Seite natürlich auch die Ressourcen der Landesrundfunkanstalten, z.B. die „<br />
                            <a href="http://olympia.ard.de/magazin/-/id=32892/nid=32892/did=30556/11lx904/index.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Nix verstehen in Athen</a>“ Comedy des Südwestfunks.</p>
<p>Unter<br />
                            <a href="http://www.olympia.zdf.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.olympia.zdf.de</a> verbirgt sich das ZDF-Portal zu den Spielen, sehr farbenfreudig und noch mit Live-Countdown für die Zeit bis zum Start. Neben Meldungen und Hintergrundgeschichten werfen die Verantwortlichen einen Blick auf die Geschichte der Spiele: Die Rückkehr nach Athen. Das ZDF setzt neben Informationen auf Unterhaltung rund um die Spiele: Chats und Foren, Online-Abstimmungen zu den deutschen Medaillenhoffnungen wie „Franzi“, „Boulevard Athen“ bis hin zu Reisetipps.</p>
<p>
                            <a href="http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,k-4367,00.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Spiegel Online</a> hat sich mehr dem investigativen Journalismus verschrieben. Noch dominieren kritische Meldungen aus dem Vorfeld der Spiele: Doping, Streikandrohungen oder Stromausfälle. Zunehmend kommen Berichte über das Olympische Dorf und die deutschen Athleten dazu.</p>
<p>
                            <strong>Die vermeintliche Top-Adresse<br />
                            <br /></strong>Eine seltsame Mischung von Fan-Magazin und kommerzieller Nachrichten-Verbreitung ist<br />
                            <a href="http://www.olympia.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.olympia.de</a>. Zwar ist es ein Beweis dafür, daß nichts so schön ist wie eine treffende Internetadresse. Aber ansonsten ist das Gemeinschaftsprojekt des Verlages edition.de und des Olympia Fanclubs e.V., dass zu den Spielen die fünfte Ausgabe der Sportseite herausgibt, mehr Produktwerbung in eigener Sache.</p>
<table cellpadding="2" width="145" border="0">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#FFCC33">
<div class="tidy-2">Erschienen am 11.08.2004</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>
                    <!-- Content Ende --></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Die Reformseite der Bundesregierung</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/netzkampagnen-reform1-shtml-2556/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[mfalbe]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Jul 2004 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Agenda 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitsminsiterium]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlichkeitsarbeit]]></category>
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		<category><![CDATA[Gesundheitsreform]]></category>
		<category><![CDATA[Reform]]></category>
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					<description><![CDATA[
                            Start der Serie: „Online-Kommunikation der Regierung“ am Beispiel der Kampagnenseite zur Gesundheitsreform, die gerade einen Refresh erhalten hat. Wie Clara und Ulla im Netz den Erfolg der Agenda 2010 verkaufen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Start der Serie: „Online-Kommunikation der Regierung“ am Beispiel der Kampagnenseite zur Gesundheitsreform, die gerade einen Refresh erhalten hat. Wie Clara und Ulla im Netz den Erfolg der Agenda 2010 verkaufen.<!--break--><br />
                            <strong><br />
                            <br />Start der Serie: „Online-Kommunikation der Regierung“ am Beispiel der Kampagnenseite zur Gesundheitsreform, die gerade einen Refresh erhalten hat. Wie Clara und Ulla im Netz den Erfolg der Agenda 2010 verkaufen.</strong></p>
<p>Dass gute Politik ohne gute Kommunikation nicht möglich ist, ist fast schon so etwas wie eine Binsenweisheit. Die Vermittlung der Inhalte von Politik wird mehr und mehr zu einer kritischen Größe. Die Regierung, die SPD und ihr Ex-Vorsitzender können davon ein Lied singen. Schließlich trat Bundeskanzler Gerhard Schröder auch wegen „Vermittlungsproblemen“ als Parteivorsitzender zurück.</p>
<p>Die Reformen von Arbeitsmarkt und Sozialsystem sind Kernpunkte der Regierungspolitik. Sie sollen Deutschland zukunftsfähig machen und nachhaltig die Innovationsfähigkeit der Gesellschaft sichern. Bei dieser Zielsetzung liegt es nahe, die Kommunikationsfähigkeit der Bundesregierung im „innovativen Medium“ Internet zu betrachten. Kann eine Regierung mit Online-Kommunikation Probleme lösen?</p>
<p>
                            <strong>Massenmedium Internet</strong><br />
                            <br />Das Internet bietet Informationen in Hülle und Fülle und ist zum Massenmedium geworden, wenngleich mit anderer Funktionalität als Bild, BamS und Glotze: der direkte Zugang zum Bürger mit Rückkanal. Die Nutzer haben die Möglichkeit, direkt auf die Informations-Angebote der Regierung zu reagieren, sei es in Foren, im Chat, per E-Mail oder mit eigener Internetseite. Der Bedarf ist hoch – wie ist das Angebot? Der erste Teil unserer Serie stellt die „Online-Kommunikation der Regierung“ am Beispiel der Kampagnenseite zur Gesundheitsreform dar.</p>
<p>                            <strong>Die Online-Kampagne des Gesundheitsminsiteriums: www.die-gesundheitsreform.de<br />
                            <br /></strong><br />
                            <a href="http://www.die-gesundheitsreform.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
                              <img decoding="async" height="144" alt="www.die-gesundheitsreform.de" src="/edemocracy/netzkampagnen/images/gesundheitsreform.jpg" width="200" align="left" border="0" /><br />
                            </a>Kaum ein Reformthema war so heftig umstritten wie die Gesundheitsreform, selten war der Informationsbedarf so hoch wie zum Reizthema Praxisgebühr. Keine leichte Aufgabe für das Gesundheitsministerium von Ulla Schmidt (SPD), so unterschiedliche Gruppen wie Patienten, Journalisten oder „Partner“ der Selbstverwaltung wie Kassenmitarbeiter oder Ärzte mit richtigen Infos zu versorgen. Denn die Einigung über die Reform zwischen Regierung und Union kam spät. Daher war zu Beginn das Hauptanliegen der Kampagnenseite die-gesundheitsreform.de, den politischen Prozess der Gesetzgebung und Inhalte und Ziele der Gesundheitsreform zu verkaufen.</p>
<p>
                            <strong>Selbstvermarktung</strong><br />
                            <br />Mit dem Refresh der Seite am 22.7.04 wird auf die veränderte politische Situation reagiert. Die Bundesregierung gibt jetzt optimistisch und selbstbewußt die Losung aus: „Die Reform wirkt.“ „Nach gut sechs Monaten Gesundheitsreform zeigt sich: Es ist Bewegung in unser Gesundheitssystem gekommen“, sagt Gesundheitsministerin Ulla Schmidt. Die Kampagnenseite wird zu einem „Bürgerportal“ weiterentwickelt. Der Bürger soll fit für die Veränderungen gemacht werden: Stichwort „Eigeninitiative“ und „Selbstverantwortung“. „Wer sich kümmert, wird belohnt“, sagt Ruth Rumke, Referatsleiterin Öffentlichkeitsarbeit im Bundesgesundheitsministerium (BMGS). „Nur wer umfassend informiert ist, kann sich um seine Belange effektiv kümmern, aktiv mitsprechen und eigenverantwortlich handeln.“</p>
<p>                            <strong>Soziale Software</strong><br />
                            <br />Seit dem Start von<br />
                            <a href="http://www.die-gesundheitsreform.de/index.4ml" target="_blank" rel="noopener noreferrer">die-gesundheitsreform.de</a> begrüßt Clara die Nutzer. Clara ist ein Avatar, auch wenn die Verantwortlichen lieber von einer „virtuellen Ratgeberin“ sprechen. Sie greift auf eine Datenbank zu, um eingetippte Fragen zu beantworten. Wenn sie nicht weiter weiß, soll ein Bürgertelefon per Chat oder per Call Center helfen. Hier beantworteten dann echte Menschen die Fragen. Clara war laut Redaktionsbüro so beliebt bei den Besuchern, dass sie während eines „Fortbildungsurlaubs“ im Frühjahr von den Nutzern vermisst wurde.<br />
                            <br />Der üppige Pressebereich verrät den weiteren Schwerpunkt der Seite: Die informationshungrige und kritische Presse mit Material versorgen, um den Berichten den richtigen Dreh zu geben. Neben Pressemitteilungen, Informationsmaterialen und Experteninterviews werden Videos einer Netzreporterin oder O-Töne der Ministerin als mp3-Dateien angeboten. Interessant ist die Guided Tour-Funktion. Im Netzpiloten-Rundflug wird der Nutzer zu anderen relevanten Seiten aus dem Feld der Gesundheitsvorsorge geführt.</p>
<p>                            <strong>Hi-Tech oder Low-Tech</strong><br />
                            <br />Mit Avatartechnik, Multimedia-Angeboten, Guided Tours und dem Bürgertelefon bietet die Seite mit das Modernste der Kommunikationstechnik an. Das Ziel ist klar. Die Fragen sollen möglichst direkt und eindeutig beantwortet werden. Missverständnisse sollen vermieden werden – und müssen ob des rauschenden Blätterwaldes wohl auch. Die Informationen seien gut aufbereitet, sprich wenig Behörden-Deutsch und die Seite sei barrierefrei navigierbar.<br />
                            <br />Die Eindeutigkeit der Kommunikation wird mit einem hohen Grad an Technikeinsatz erkauft. Nicht jedem Bürger dürfte klar sein, wie Avatar, Chat und Pilot funktionieren. Kritiker bemängeln, dass Multimedia-Anwendungen nur von Multiplikatoren oder „Heavy Usern“ genutzt würden. Und der digitale Graben Deutschlands sei breiter als Internet-Enthusiasten es sich wünschen. Noch dominieren in Deutschland die langsamen Modem-Verbindungen und etwas schnelleren, aber schmalspurigen ISDN-Zugänge. Werden so die uninformierten Massen in den Wartezimmern der Republik verfehlt?</p>
<p>                            <strong>Können 1,3 Millionen irren?</strong><br />
                            <br />„In den ersten drei Wochen hatte Clara 30.000 Dialoge“, berichtet Dietrich Boelter, Geschäftsführender Gesellschafter von Ahrens &amp; Bimboese. face2net, die für das Ministerium die Kampagnenseite betreuen. Auch sei die Länge der Dialoge mit der „Mensch-Maschine“ Clara ein Erfolg. Jeder Dialog bestand durchschnittlich aus 9,5 Fragen und 9,5 Antworten. „Danach hat Clara durchschnittlich 10.000 Dialoge im Monat.“ Weniger als gedacht wurde der Chat genutzt. „Über 1,3 Millionen Menschen haben sich bislang auf der Website informiert. Das ist für eine Informationsplattform ein großer Erfolg“, sagt Rumke.</p>
<p>                            <strong>Das Medium ist die Botschaft</strong><br />
                            <br />&#8220;Die gesamte Aufbereitung des Portals und die interaktiven Elemente auf der Site dokumentieren die moderne Form der Regierungskommunikation seitens des BMGS&#8221;, sagt Boelter. Im Kommunikationsmix von Regierung und Ministerien wurde die Meßlatte mit dem Internetportal hoch gelegt, in der Hoffnung, dass das Internet als Instrument der Bürgerkommunikation mit seinem speziellen Mehrwert erkannt wird. „Sie ist zentraler Bestandteil der Kampagne. Mit den erreichten Zielen bin ich sehr zufrieden,“ bilanziert Rumke. Wenn die Kampagne im Zweifel mit Kanonen auf Spatzen schießt, ist sie mindestens eine gute Kampagne für das Medium Internet.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Irreführung der Wähler durch NPD</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/irrefuehrung-der-waehler-durch-npd-2745/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[mfalbe]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Jun 2004 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Thüringen]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[Bündnis 90/Die Grünen]]></category>
		<category><![CDATA[NPD]]></category>
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					<description><![CDATA[<br />
Wahlkampf in Thüringen:]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>
Wahlkampf in Thüringen:<!--break--><br />
<b><br />
<br />
Wahlkampf in Thüringen:</b><br />
<b>Die NPD fällt negativ auf, da sie eine offiziell klingende Web-Adresse nutzt &#8211; dazu ohne Parteilogo. Vereinzelte Perlen heben das durchschnittliche Niveau der Internetangebote der anderen Parteien. Von Martin Falbe und Clemens Lerche.</b></p>
<p>
Das Superwahljahr 2004 geht in die nächste Runde. Am 13. Juni 2004 sind die Thüringer aufgerufen, die Zusammensetzung des Erfurter Landtages nach fünf Jahren neu zu bestimmen.
</p>
<p>
<b>NPD weckt falsche Erwartung</b><br />
<br />
Statt der DVU kämpft diesmal die NPD um Proteststimmen am rechten Rand. Eigentlich ist der Netzauftritt keine Erwähnung wert.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" src="/edemocracy/wahlkampf/images/npd%20thueringen%20ausschnitt%20klein.jpg" height="214" width="267" /></p>
<p>Aber die am Parteiverbot vorbeigeschrammte NPD versteht es auf besondere Art, ihrem Online-Auftritt Präsenz zu verschaffen: Sie hat sich zusätzlich die quasi offiziell-klingende Adresse<br />
<a href="http://www.landtagswahl-thueringen.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.landtagswahl-thueringen.de</a> gesichert. Hinter dieser Adresse vermutet man eher die Seite des Landtages oder<br />
<br />
anderer öffentlicher Stellen. Kein Partei-Logo, nur ein klein-geschriebener Verweis verrät die Urheber, die sich erst auf den zweiten Blick zu Erkennen geben: stattdessen das Landeswappen im Kopfbereich der Seite und der Schriftzug &quot;Landtagswahlen Thüringen&quot;. Die Seite zeigt an anderer Stelle eine ganz besondere Medienkompetenz. Unter &quot;Kontakt&quot; gibt es einzig ein Webmailformular. Dort warnt ein Hinweis in roter Schrift vor dem &quot;Missbrauch&quot;, da die IP-Adresse des Nutzers gespeichert werde.
</p>
<p>
<b>Koalitionspoker</b><br />
<b>in Erfurt</b><br />
<br />
Da die absolute Mehrheit für die CDU in Thüringen nach den jüngsten Umfragen unerreichbar zu sein scheint, wird heftig über mögliche Koalitionen spekuliert. FDP und Grüne können auf einen Wiedereinzug in das Landesparlament hoffen, dem beide Parteien seit 1994 nicht mehr angehören. Das Drei-Parteien-System (CDU, SPD und PDS) steht vor dem Ende. Doch erfährt der Internetsurfer von diesen aktuellen Entwicklungen? Oder wird er mit schlichter Wahlkampfrhetorik berieselt? Eins haben alle Parteien gemein: Noch nicht gebräuchliche Umlaute im Domain-Namen erschweren das Eintippen der Webadressen: thueringeniststaerker ist ein Beispiel dafür.
</p>
<p>
<b>CDU: siegesgewiss mit wenig innovativem Webauftritt</b><br />
<br />
Die CDU setzt ganz auf die Person ihres Ministerpräsidenten Dieter Althaus. Seine<br />
<a href="http://www.d-althaus.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Homepage</a> wuchert mit dem Amtsbonus. Dem Wahlkampf wird kaum Aufmerksamkeit geschenkt. Lediglich der Link &quot;Team Althaus&quot; verweist auf den laufenden Landtagswahlkampf.
</p>
<p>
Die<br />
<a href="http://www.cdu-thueringen.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Thüringer CDU</a> hat keine Sonderseite zur Landtagswahl. Die Hauptseite präsentiert sich im altgewohnten blau-rot der CDU. Das neue orangefarbene Corporate Design der Bundes-CDU ist durch den Landesverband noch nicht übernommen worden. Geboten werden nur grundlegende Standards: Aktuelles, das Wahlprogramm zum Download, Termine und eine Kandidatenübersicht. Direkte Interaktion wird nicht gewünscht. Mitmachen heißt bei der CDU der Partei beitreten.
</p>
<p>
<b>SPD Thüringen ist stärker &#8211; als wer oder was?</b><br />
<br />
Die SPD Thüringen zeigt Web-Präsenz. Unter<br />
<a href="http://www.thueringeniststaerker.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">http://www.thueringeniststaerker.de</a> (zwei ersetzte Umlaute in der Adresse) findet sich im sehr gewöhnungsbedürftigen grünem Design, was auch innerhalb des Webauftritts der Thüringer SPD geliefert wird: Informationen zum Programm, zu Personen, Themen und Terminen. Die grüne Farbgebung erscheint wie ein Signal für den gewünschten Koaltionspartner: Die Grünen. Humor und Trotz zeigt der<br />
<a href="http://www.spd-thueringen.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Landesverband</a> mit seinem Ladeintro: &quot;Noch X Tage bis zur Abwahl der CDU-Alleinregierung, aber nur noch wenige Augenblicke bis zum Aufbau der Seite.&quot;
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Im Gegensatz zur CDU belässt es die SPD nicht bei einem Wahlkampfportal, sondern hält noch ein weiteres Netztool bereit. Unter<br />
<a href="http://www.das-unterschreibe-ich.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.das-unterschreibe-ich.de</a> findet sich eine Unterschriftensammlung. Hier kann mit hinterlassener E-Mailadresse das gemeinsame Lernen bis zur achten Klasse unterstützt werden kann. Der Link zu dieser Aktion findet sich natürlich auch auf der Spitzenkandidaten-Seite von<br />
<a href="http://www.christoph-matschie.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Christoph Matschie</a>. Die Seite fügt sich in die Optik des Landesverbandes ein und besticht eher durch ein großformatiges Foto des Spitzenkandidaten als durch besondere Webtools. Online-Kontakt ist leider nur per Formular möglich, die Bürgersprechstunde gibt es nur vor Ort. Nicht jeder SPD-Kandidat verweist auf eine eigene Homepage und die vorhandenen variieren stark in ihrem optischen Auftreten: Selbstentfaltung vor einheitlicher Markenkommunikation.
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<b>PDS: Kondome oder rote Socken?</b><br />
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Auch die PDS bietet eine eigene Seite zur<br />
<a href="http://www.pds-thueringen.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Landtagswahl</a> innerhalb des Auftritts des Thüringer Landesverbandes. Hier fällt der Spendenaufruf ins Auge. Dieser verrät, wie viel in den einzelnen Wahlkreisen gespendet wurde. Obgleich nicht tagesaktuell, doch ein Beitrag zur Transparenz der Parteienfinanzierung. Daneben findet sich das Übliche &#8211; es wird für die Homepage des<br />
<a href="http://www.bodo-ramelow.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Spitzenkandidaten</a> mit eigenem Logo &#8211; einer plattgedrückten Krähe im roten Kreis &#8211; geworben und die Direkt- und Listenkandidaten präsentiert. Nicht alle sind mit Homepage, Foto, Kontakt und Kurzbiographie vertreten.<br />
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Auf den Seiten der<br />
<a href="http://www.pds-jugend-thueringen.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Jugend-Organisation</a> haben die jungen Kandidaten (im Alter von 18 bis Mitte 30) ein eigenes Refugium. Die Vorsitzende Susanne Hennig führt ein<br />
<a href="http://www.denkst-du-schon.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wahltagebuch</a>.<br />
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Denkwürdiges bietet der PDS-Shop unter Wahlkampagne. Gegen eine Zwei-Euro Spende lassen sich rote Socken erwerben &#8211; leider nur in Größe 39-41- sowie ein Fußball-EM-Planer und das Parteikondom: &quot;Schon Tradition bei der PDS &#8211; Kondome für die schönen Stunden des Lebens&quot;.
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Eine weitere Sonderseite der PDS ist ein graphisch ansprechendes<br />
<a href="http://www.gute-fragen.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Frage-und-Antwort Spiel</a>. Zu gegebenen Themen können die User ihre Gedanken hinterlassen und die der anderen lesen. So z.B.die Frage von Andrea, die zum Thema Proletarier nur wissen möchte: &quot;Und gibt&#8217;s das auch für Frauen?&quot;
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<b>Schaffen es die Grünen und die FDP in den Landtag?</b><br />
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Weit abgeschlagen blieben 1999 FDP und Bündnisgrüne in Thüringen. Aber die Grünen setzten alles daran, das zu ändern. Unter dem Slogan<br />
<a href="http://www.klueger-waehlen.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&quot;klüger Wählen&quot;</a> grüßen die beiden Landessprecherinnen Astrid Rothe, Spitzenkandidatin und Bundestagsfraktions-Chefin Katrin Göring Eckardt. Das Team der Listenkandidaten &quot;Sieben für Sieben&quot; präsentiert sich mit persönlichen Texten. Das wirkt erfrischender und lässt die übliche 08/15 Präsentation aus tabellarischem Lebenslauf und Foto der anderen Parteien hinter sich. Hinter dem Team &quot;7 für 7&quot; steckt das Konzept, mit 7 Kandidaten 7 Prozent der Stimmen in der Landtagswahl zu gewinnen.
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Dabei kann die Seite auch ihre Schwächen nicht verbergen. Die Liste der Direktkandidaten ist uninspiriert zusammengefasst und nur nach Regionen aufgelistet. Auch hier gilt: Nicht alle Kandidaten haben eine eigene Internetseite bzw. die Qualität ist stark schwankend.
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<b>Die Freien Demokraten</b><br />
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Die FDP bietet ein eigenes<br />
<a href="http://www.ja-fuer-thueringen.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Portal</a> zur Landtagswahl. Hier springt ins Auge, daß auch die FDP um Spenden wirbt und hierfür gleich den Dauerauftrag als Webformular bereithält. Inhaltlich weicht die Seite nicht von den Web-Auftritten der anderen Parteien ab. Nur die teilweise unprofessionellen Fotografien der Kandidaten scheinen direkt vom Familienfest zu stammen. Die zu stark vergrößerten Bilder wirken verpixelt und sind gewöhnungsbedürftig aufbereitet. Eigene Webseiten gibt es nicht. Die Selbstdarstellung der Kandidaten ist zu textlastig und lang.
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