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	<title>shidde &#8211; politik-digital</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
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	<title>shidde &#8211; politik-digital</title>
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	<item>
		<title>Verbraucherschutz im Internet &#8211; Wie viel Vertrauen ist gerechtfertigt?</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/verbraucherschutz-im-internet-wie-viel-vertrauen-ist-gerechtfertigt-3023/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[shidde]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Mar 2005 23:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p class="fett">
Das Internet hat sich in den vergangenen Jahren zu einem riesigen Markt entwickelt. Tagtäglich treffen hier Millionen von Anbietern und Kunden aufeinander. Auch in Deutschland wird die Möglichkeit, im Internet einkaufen oder Bankgeschäfte tätigen zu können, immer mehr in Anspruch genommen: Fast jeder zweite shopped online. Doch wie steht es im Internet um Verbraucherschutz? Werden Datenschutz- und Sicherheitsstandards eingehalten?
</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="fett">
Das Internet hat sich in den vergangenen Jahren zu einem riesigen Markt entwickelt. Tagtäglich treffen hier Millionen von Anbietern und Kunden aufeinander. Auch in Deutschland wird die Möglichkeit, im Internet einkaufen oder Bankgeschäfte tätigen zu können, immer mehr in Anspruch genommen: Fast jeder zweite shopped online. Doch wie steht es im Internet um Verbraucherschutz? Werden Datenschutz- und Sicherheitsstandards eingehalten?
</p>
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<p>
„Das Internet ist ein Paradies für Betrügereien“, kritisiert Prof. Dr. Müller vom Verbraucherschutz Bundesverband<br />
<a href="http://www.vzbv.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">(vzbv)</a>. Insbesondere die Bereiche Online-Banking, eCommerce und Spamming sind in den Augen des vzbv die Problemkinder in Fragen der Kundenfreundlichkeit. Doch das sei kein rechtliches Problem, betont die Expertin. Die europäische Fernabsatzrichtlinie enthalte bereits eine Reihe grundsätzlicher Rechtsgarantien für die Verbraucher. Nur die Umsetzung in den einzelnen Staaten lasse deutlich zu wünschen übrig.
</p>
<p>
<b>Die gefälschte Bank</b>
</p>
<p>
Rund 20 Millionen Menschen nutzen in Deutschland Online-Banking. Nach einer Einschätzung des vzbv müssen die Sicherheitsstrategien der Banken allerdings als „grob fahrlässig“ bezeichnet werden. Zu dem selben Ergebnis kommt auch eine Untersuchung des<br />
<a href="http://www.sit.fraunhofer.de/cms/media/pdfs/phishing.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Fraunhofer-Instituts</a>: von zwölf getesteten Online-Angeboten erhielt lediglich eins die Note „sehr gut“. Die Übrigen mussten sich mit den Bewertungen „befriedigend“ bis „mangelhaft“ genügen.
</p>
<p>
Vor allem die Gefahr des so genannten Phishings sorgt bei den Nutzern für Verunsicherung. Pishing bezeichnet das Simulieren von eMails oder Internetpräsenzen einzelner Banken mit dem Ziel, Kundenzugangsdaten zu erschleichen. Mit den in Deutschland üblichen Kartenlesegeräten oder dem PIN/TAN-Verfahren ist dieses Problem allerdings nicht zu umgehen. In einigen europäischen Ländern wie Belgien oder Schweden setzt man daher auf das Token-Verfahren. Ein Token ist eine Art Taschenrechner, der per Zufall TANs produziert. Diese verfallen nach 60 Sekunden und geben Betrügern damit nur eine kurze Zeitspanne für ihren Betrugsversuch. Eine andere Alternative ist die Gegenabfrage per SMS. Diese muss vom Nutzer zunächst bestätigt werden, bevor Geldgeschäfte getätigt werden können.
</p>
<p>
Doch anstatt zu handeln und sich der verschiedenen Problemlösungsstrategien anzunehmen, warten deutsche Banken weiter auf das Signatur-Bündnis und die übergreifende Signaturkarte. Die Kunden zwischendurch mit Tokens zu belasten, hält Jürgen Ebert, Pressesprecher der Postbank, für sinnlos. Und auch die Deutsche Bank hält weiter an alten Technologien fest. Man habe Tokens in einem Pilotprojekt geprüft und festgestellt, dass es von den Kunden nicht gut akzeptiert werde, heißt es dort.
</p>
<p>
<b>Erst die Ware, dann das Geld</b>
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<p>
Im Bereich eCommerce sind es nach Auffassung des vzbv vor allem vier Risiken, die dem Kunden die Freude am Online-Shopping verderben: Misslungene Übertragungen von Bestellungen, fehlende Warenlieferung, lange Lieferzeiten und eine benutzerunfreundliche Gestaltung der Bestellseiten.
</p>
<p>
Zu selten seien auf den Internetseiten die Geschäftsbedingungen zu finden, Rückgabebedingungen würden nicht geklärt oder es bestehe keine Auswahl bei den Zahlungsmodalitäten, fasst Prof. Dr. Müller die Schwierigkeiten beim Online-Einkauf zusammen. Hinzu komme, „dass der Nutzer oftmals nicht erkennen kann, wer Betreiber der entsprechenden Website ist“. Die Forderung des vzbv &#8211; „erst Ware, dann Geld“ &#8211; würde von den Anbietern sehr oft umgangen und biete so wenig Sicherheit für den Nutzer.
</p>
<p>
<b>Handelsware Daten</b>
</p>
<p>
Auch die Einhaltung des Datenschutzes im Internet lässt zu wünschen übrig. Der gestern vom Berliner Datenschutzbeauftragten Hansjürgen Garstka vorgestellte<br />
<a href="http://www.datenschutz-berlin.de/jahresbe/04/index.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Jahresbericht 2004</a> verdeutlicht anhand zahlreicher Beispiele das Problem des „gläsernen Kunden“ beim Online-Einkauf. Was genau mit seinen Daten passiere, wofür sie weiter verwendet würden und wo er sie im Zweifelsfall wieder löschen könne, erfahre der Nutzer meist gar nicht.
</p>
<p>
Der vzbv fordert deshalb das „Prinzip der Datensparsamkeit“, also eine Beschränkung auf das Abfragen von wirklich nur für den Kauf oder die Beratung relevanten Daten. Zudem dürften die persönlichen Daten nur nach ausdrücklicher und freiwilliger vorheriger Zustimmung des Verbrauchers für Werbezwecke genutzt oder an Dritte weitergegeben werden. Auf diesem Wege soll dem Handel und Weiterverkauf der Daten ein Riegel vorgeschoben werden.
</p>
<p>
<b>Aktionsbündnis gegen Spam</b>
</p>
<p>
Ein lästiges Probleme, das das Internet mit sich bringt, ist Spam. Nach aktuellen Schätzungen sind bis zu zwei Drittel aller eMails digitaler Werbemüll. Der volkswirtschaftliche Schaden in Europa, der daraus resultiert, beläuft sich nach Angaben der EU-Kommission auf rund 2,5 Milliarden Euro. Aus diesem Grund wollen jetzt Verbraucherschützer, Wettbewerbshüter und Provider gemeinsam gegen das Problem vorgehen, in einem Aktionsbündnis gegen Spam. Die auf Iniviative des Verbraucherschutzministeriums gegründete Koalition des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen (vzbv), der Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs (WBZ) und des Verbandes der deutschen Internetwirtschaft (eco) will künftig rechtlich gegen Spammer vorgehen.
</p>
<p>
Denn bereits jetzt verbietet das Teledienstgesetz in Deutschland das Versenden von Spam ohne erkennbaren Absender. Doch den Verbraucherschützern reicht das nicht aus. Der vzbv fordert, das Versenden sämtlicher unerwünschter Werbemails als Ordnungswidrigkeit zu verfolgen, unabhängig davon, ob die Absenderadresse verschleiert wird. Dies scheitert aktuell aber noch an der Einstimmigkeit von Bundestag und Bundesrat, die sehr vorsichtig gegen dieses Problem vorgehen. Zudem soll Spamming mit kriminellem Hintergrund als Straftat eingestuft werden.
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]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Wer wird in Zukunft im Norden regieren?</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/schleswig-holstein-2005/wer-wird-in-zukunft-im-norden-regieren-3121/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[shidde]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Feb 2005 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schleswig-Holstein 2005]]></category>
		<category><![CDATA[Kampagne]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Februar sind in Schleswig-Holstein Landtagswahlen. Mehr als zwei Millionen Wahlberechtigte entscheiden über die Zusammensetzung des neuen Landtags und das Amt des Ministerpräsidenten. Wird Heide Simonis weitere fünf Jahre das Bundesland zwischen den Meeren regieren, oder kommt es nach 17 Jahren SPD-Herrschaft zum Regierungswechsel?
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Februar sind in Schleswig-Holstein Landtagswahlen. Mehr als zwei Millionen Wahlberechtigte entscheiden über die Zusammensetzung des neuen Landtags und das Amt des Ministerpräsidenten. Wird Heide Simonis weitere fünf Jahre das Bundesland zwischen den Meeren regieren, oder kommt es nach 17 Jahren SPD-Herrschaft zum Regierungswechsel?<br />
<!--break--></p>
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</p>
<p>
Bei der letzten Landtagswahl im Februar 2000 konnte die SPD um Heide Simonis einen deutlichen Vorsprung vor der CDU erzielen. So konnte die SPD das Land in den letzten fünf Jahren zusammen mit den Grünen regieren. Die CDU belegte den zweiten Rang in der Sitzverteilung im Landtag, gefolgt von FDP und Bündnis 90/Grüne. Drei Sitze belegte der Südschleswigsche Wählerverband (SSW).
</p>
<h5 class="fett">Die Spitzenkanditaten</h5>
<p>Nach aktuellen Prognosen liegt die SPD (<br />
<a href="http://www.infratest-dimap.de/politik/shs-trend/default.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">41%</a>) vor der CDU (<br />
<a href="http://www.infratest-dimap.de/politik/shs-trend/default.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">36%</a>). Damit liegt auch die SPD-Spitzenkandidatin Heide Simonis, vor dem Kandidaten der CDU, Peter Harry Carstensen. Allerdings verfügt der CDU-Mann Carstensen auch nicht über den Bekanntheitsgrad einer Simonis. Selbst der Kandidat der FDP, Wolfgang Kubicki, ist bekannter als der CDU-Kandidat. Weitaus weniger bekannt ist die Kandidatin Anne Lütkes, die Bündnis90/Die Grünen ins Rennen schicken. Sie wird in Rangliste der Bekanntheit gefolgt von Anke Spoorendonk, die für die Minderheitenpartei der SSW kandidiert.<br />
</p>
<h5 class="fett">Der Herausforderer</h5>
<p>Simonis&#8217; Herausforderer, Peter Harry Carstensen, ist ein echter Schleswig-Holsteiner. Er wurde auf Nordstrand geboren und lebt noch heute dort. In Kiel hat er sein Studium der Agrarwissenschaften absolviert. Seit 1971 ist er CDU-Mitglied und sitzt seit 1983 im Bundestag. In Schleswig-Holstein ist er seit 2002 Landesvorsitzender. Sein Wahl-Slogan lautet: „So kann das nur Carstensen“. Auf seiner Homepage<br />
<a href="/netzkultur/peter-harry-carstensen.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">peter-harry-carstensen.de</a> gibt Carstensen unter der Rubrik &#8216;Politik&#8217; in der Kategorie &#8216;Themen und Ziele&#8217; kurze Statements zu den Bereiche Wissenschaft, Wirtschaft, Bildung und Familie. Hierzu kann der Interessierte weitergehend Reden, Konzepte und Positionspapiere herunterladen. Ein Wahlkampftagebuch bietet Sprüchlein, die Schwerpunkte markieren und den Bezug zum Norden herstellen sollen. „Nicht lang schnacken, sondern anpacken“ ist nur ein Beispiel für die Rückkoppelung an den Schleswig-Holsteiner Wähler. In der Rubrik „Mitmachen“ kann man Infomaterial herunterladen, e-Cards verschicken und über die wichtigsten Themen für Schleswig-Holstein abstimmen. Die Aktion<br />
<a href="http://www.so-geht-das-nicht-weiter.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">So geht das nicht weiter</a> betont die Bedeutung von Arbeitsplätzen, Wirtschaft und Bildung.<br />
</p>
<h5 class="fett">Heide Simonis &#8211; politisch und privat</h5>
<p>Heide Simonis gewährt auf<br />
<a href="http://www.heide-simonis.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ihrer Seite</a> einen Einblick in ihr privates und politisches Leben. In Erlangen, Nürnberg und Kiel studierte sie Volkswirtschaft und Soziologie. Auch wenn es sie immer wieder nach Kiel zog, ist sie im Gegensatz zu Carstensen kein nordisches Urgestein. Seit dem Rücktritt von Björn Engholm ist sie Ministerpräsidentin. Auf ihrer Homepage kann man nicht nur einen Schal zur Wahl für fünf Euro erstehen, sondern auch eine der Wählerinitiativen zu ihrer Wiederwahl im Netz besuchen.</p>
<p><a href="http://www.heide-simonis.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">deinerstesmal.de</a> richtet sich an junge WählerInnen.<br />
<a href="http://www.heide-iund-gut.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">heide-und-gut.de</a> ist die Präsenz der Frauen der SPD.<br />
<a href="http://heide-und-ich.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">heide-und-ich.de</a> ist eine Wählerinitiative, die sich mit Namen wie Siegfried Lenz und Günter Grass schmücken kann.<br />
<a href="http://www.arbeitnehmer-fuer-heide.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">arbeitnehmer-fuer-heide.de</a> ist die Seite der Arbeitnehmer, die die Wiederwahl von Simonis befürworten. Ihre Schlagworte zur Wahl sind Bildung, Wirtschaft, Gemeinschaft und Lebensqualität. Sie werden durch die Aktion<br />
<a href="http://www.spd-schleswig-holstein.de/index.php?sp=de&amp;id=279" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Die 400er &#8211; Stark im Norden</a> unterstützt. Schließlich findet man auf Simonis Seite ein gut frequentiertes Gästebuch, eine Linkliste, einen Downloadbereich wie bei Carstensen und die Aufforderung Mitglied zu werden.<br />
</p>
<h5 class="fett">Wählerverband SSW: ein Sonderfall</h5>
<p>Sollte es bei der momentanen<br />
<a href="http://www1.ndr.de/ndr_pages_std/0,2570,OID1041978_REF4536_SPC1042600,00.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Stimmung</a> im Land bleiben, wird Schleswig-Holstein auch weiterhin Rot-Grün regiert. Zusammen kommen SPD und Bündnis90/Die Grünen nach der letzten Umfrage auf 48,5%. Der CDU werden 36%, der FDP 7% prognostiziert. Die SSW könnte 3% für sich verbuchen. Die SSW ist als Minderheitenvertretung der Dänen und Friesen von der Fünf-Prozent-Hürde ausgeschlossen und hat seine Sitze im Landtag so gut wie<br />
<a href="http://www.fuerunsimnorden.de/fuin/ws/pressemitteilungen/show.php?ID=1683" target="_blank" rel="noopener noreferrer">sicher</a>.</p>
<h5 class="fett">Wahlkampf: Parteien schwimmen mit dem Mainstream</h5>
<p>Die zentralen Wahlkampfthemen sind bei SPD und CDU gleich gewichtet. Es geht um Wirtschaft, Arbeit und Bildung. Beide Parteien schwimmen mit dem Mainstream. Heißes Thema ist die Bildungspolitik, die heftig debattiert wird. Die SPD strebt eine neunjährige Einheitsschule an, die von allen anderen Parteien stark kritisiert wird. Neben den obligatorischen Wahlkampfthemen Wirtschaft und Arbeit nimmt somit das Thema Bildung einen starken Platz auf der Agenda ein. Die CDU versucht eher durch die klasischen Themen Wirtschaft und Arbeit, den Wähler für sich zu gewinnen.</p>
<h5 class="fett">Wahl-O-Mat hilft beim Kreuzchen machen</h5>
<p>Noch touren die Spitzenkandidaten durch das Land. Die SPD wird mit ihrer Aktion<br />
<a href="http://www.spd-net-sh.de/net/index.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wahlkampf für 72 Stunden</a> ihren Schlusspunkt erst am Wahltag setzen. Die anderen Parteien beenden den Wahlkampf am 18. Februar. Wer sich nicht entscheiden kann, dem kann geholfen werden. Unter<br />
<a href="http://www.bpb.de/methodik/9YXJLT,0,0,WahlOMat_SchleswigHolstein.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">wahl-o-mat.de</a> hat die Bundeszentrale für politische Bildung wieder einen Wahlhelfer aufgestellt. Und bei der<br />
<a href="http://62.206.22.118/cgi-bin/main.cgi" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wahlbörse</a> des Schleswig-Holsteiner Zeitungsverlags kann man immer noch Anteile an der erwünschten Partei erstehen.</p>
<p class="fett">
&nbsp;
</p>
<p><!-- #BeginEditable "Text" --></p>
<p class="normal">
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Traue keiner Statistik, die&#8230;</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/traue-keiner-statistik-die-3007/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[shidde]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Feb 2005 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Umfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Repräsentativität]]></category>
		<category><![CDATA[Analyse]]></category>
		<category><![CDATA[Marktforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Befragung]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Meinungsforschung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p class="fett">
Mit dem Internet erschließt sich auch der Markt- und Sozialforschung ein neues Feld. Zeitschriften, Bundesämter und Forschungsunternehmen führen Umfragen durch, die online besucht und ausgefüllt werden können. Diese schnellen und unkomplizierten Online-Umfragen scheinen jedem den schnellen Weg zu mehr Informationen zu ebnen. Aber sind die Ergebnisse dieser Umfragen auch wissenschaftich nutzbar?
</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="fett">
Mit dem Internet erschließt sich auch der Markt- und Sozialforschung ein neues Feld. Zeitschriften, Bundesämter und Forschungsunternehmen führen Umfragen durch, die online besucht und ausgefüllt werden können. Diese schnellen und unkomplizierten Online-Umfragen scheinen jedem den schnellen Weg zu mehr Informationen zu ebnen. Aber sind die Ergebnisse dieser Umfragen auch wissenschaftich nutzbar?
</p>
<p><!--break--></p>
<p>
Der <a href="http://www.spiegel.de/archiv/dossiers/0,1518,334706,00.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Uni-Spiegel</a> tut es, das<br />
<a href="http://www.umweltbundesamt.de/laermumfrage/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Umweltbundesamt</a> auch und<br />
<a href="http://www.perspektive-deutschland.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Perspektive Deutschland</a> sowieso. Sie führen Umfragen durch, die online besucht und ausgefüllt werden und dem Herausgeber alle gewünschten Informationen liefern sollen. Inzwischen gibt es sogar<br />
<a href="http://www.2ask.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Unternehmen</a>, die im Internet schnell und unkompliziert das Erstellen einer Online-Umfrage anbieten und jedem den Weg zu mehr Informationen zu ebnen versuchen. Mittlerweile kann man sogar selbst (beispielsweise mit dem OpenSource CMS Mambo) eigene Umfragen schnell und einfach erstellen. In Anbetracht der Fülle an Online-Umfragen stellt sich jedoch die Frage, wie sinnvoll diese Methode ist und ob dieser Forschungsansatz wirklich zum Erfolg führt. Anders gefragt: sind die Ergebnisse dieser Umfragen repräsentativ? Sind sie ein Spiegelbild der Wirklichkeit oder liefern sie nur einen Ausschnitt, der unter Umständen der Wirklichkeit nicht gerecht wird?</p>
<p>Von Vorteil ist in jedem Fall die große Anzahl von Teilnehmern, die man mit dem relativ niedrigen Aufwand einer Online-Umfrage erreichen kann. Und dies zu einem Aufwand, der sich auch für kleinere Befragungen lohnt und große Umfragen teilweise überhaupt nur ermöglicht. Erst recht, da dieser Weg die Teilnehmer unabhängig von Uhrzeit, Tag oder anderen äußeren Umständen erreicht. Von Bedeutung ist auch die Tatsache, dass niemand nötig ist, der die Umfrage durchführt, also die Fragen stellt und damit ebenfalls die Ergebnisse beeinflussen kann. Denn auch die Erscheinung des Befragenden, sein Auftreten und die Situation an sich, haben Einfluss auf das Ergebnis der Befragung.</p>
<p>Aber auch die Methoden und Risiken von Umfragen liegen klar auf der Hand: Wie bei jeder Umfrage, beeinflusst die Aufmachung von Online-Polls den Teilnehmer, die Fragestellung und in diesem Fall noch der Weg, auf dem der Teilnehmer auf die Umfrage gestoßen ist. Schon damit sind die ersten Möglichkeiten eröffnet, den Befragten in einer Weise zu beeinflussen, die vielleicht nicht gewünscht ist, aber durchaus kalkuliert werden muss.</p>
<p>Dabei sind es nicht immer gleich die Suggestivfragen, die dem Teilnehmer eine bestimmte Antwort abringen, sondern vielleicht einfach nur die Reihenfolge und Anzahl der Fragen, insgesamt oder pro Abschnitt und die Menge der möglichen Antworten. Ein weiteres Risiko birgt ganz generell der Rahmen, in dem der Teilnehmer an der Befragung teilnimmt, und auf die bei einer Online-Befragung noch weniger Einfluss genommen werden kann, als bei Umfragen generell schon. Dies kann von Vorteil sein, birgt aber eben auch ein gewisses Risiko. In der Eile noch schnell die letzten Antworten gegeben, dabei der Tochter die Schuhe anziehen und schon ändert sich die Perspektive auf Deutschland. Zumindest zwischen Tür und Angel, zwischen 14.00 Uhr und 14.05 Uhr und zwischen Schreibtisch, PC, Teilnehmerin und Tochter. Hinzu kommt der Einfluss, den die Aufbereitung der Online-Umfrage auf den Teilnehmer vor dem PC oder Laptop nimmt. Kleinigkeiten wie Schriftgröße, Lesbarkeit und das generelle Design können dabei eine Rolle spielen. Hinzukommen Kriterien wie der persönliche Geschmack, da online der Kreativität des Umfragenden keine Grenzen gesetzt sind.</p>
<p>Prinzipiell gilt natürlich auch hier die Frage, ab wie vielen Teilnehmern eine Umfrage überhaupt repräsentativ ist: im Sinne der Annäherung an eine objektive Wahrheit &#8211; denn repräsentieren tut eine Umfrage immer etwas. Auch eine Online-Umfrage muss natürlich einen beträchtlichen Pool an Ergebnissen erst einmal sichern, bevor überhaupt an eine Auswertung der Ergebnisse gedacht werden kann. Und wenn diese Umfrage über einen zu langen Zeitraum läuft um diese Menge zu erreichen, dann hat sich die Stimmung vielleicht schon wieder geändert; die äußeren Umstände und der Rahmen führen zu einer Verschiebung der potentiellen Antworten und der Teilnehmer.</p>
<p>Ein weiterer Aspekt darf nicht außer Acht gelassen werden: wer sind diese Teilnehmer, die an diesen Online-Umfragen teilnehmen? Das Ergebnis wird schon allein dadurch beeinflusst, dass möglicherweise ganz bestimmte Menschen die Zeit haben, an Umfragen teilzunehmen. Auch hat nicht jeder einen Internetzugang. Wohl sind es auch nur bestimmte Menschen, die diejenigen Seiten aufrufen, die zu Umfragen führen. Damit handelte es sich um keine repräsentative Mischung aus der Bevölkerung, der nun im Kleinen entsprochen würde – außer vielleicht es handelte sich um eine Online-Umfrage unter Internetnutzern über ihre Internetnutzung.</p>
<p>Ein Risiko besonderer Art birgt die Online-Umfrage allerdings noch zusätzlich, das die Ergebnisse nicht sämtlicher Online-Umfragen relativieren soll, aber in Einzelfällen sehr beträchtlich ist: niemand kann kontrollieren, ob der Befragte die Wahrheit sagt. Dieses Risiko mag für Umfragen ganz generell gelten, wird aber durch die bereits erläuterten Begleitumstände der Online-Umfrage noch verstärkt. Die Möglichkeit, online mal ganz schnell und ganz unauffällig die eigenen Fähigkeiten und Kompetenzen aufzupolieren, kann nicht ausgeschlossen werden.</p>
<p>Das mag bei Fragen zu persönlichem Empfinden, Geschmack oder sogar politischer Orientierung nicht so bedeutend sein und gilt wohl für jede Umfrage, ob nun online oder auf Papier. Wenn es aber um harte Fakten geht, so kann es eine ganze Umfrage zum Kippen bringen oder zumindest das Ergebnis in Frage stellen. Denn wenn keine Kontrolle darüber besteht, ob der Student wirklich nach sieben Semestern seine zwei Studiengänge mit Bravour bestanden hat, dann stellt sich doch die Frage, was von einer solchen Umfrage noch zu halten ist. Oder generell gefragt, was von der Methode der Online-Befragung zu erwarten ist, denn: glaube keiner Statistik, die vom Befragten selbst gefälscht werden kann!</p>
<p>Um diese Gefahren zu vermeiden und den Wert von Umfrageergebnissen zu steigern, können ein paar einfache Maßnahmen ergriffen werden: schon mit einem Mindestmaß an Transparenz erzielt man die nötigen Einblicke für den Interessierten. Dabei geht es um Informationen zur Methodologie und den Rahmendaten. Also die Fallzahl, die Definition von Untersuchungseinheiten, den Erhebungszeitraum und weitere Informationen, die bei der Interpretation der Ergebnisse relevant sind. Denn den Unterschied zwischen den nackten Daten und den interpretierten Informationen sollte man nicht unterschätzen.
</p>
<p>
&nbsp;</p>
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