<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>mhartmann &#8211; politik-digital</title>
	<atom:link href="https://www.politik-digital.de/author/moritz-hartmannwanadoo-fr/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.politik-digital.de</link>
	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
	<lastBuildDate>Thu, 31 Dec 1970 22:00:00 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/07/cropped-Politik-Digital_Logo_Sign_Gradient-512-32x32.png</url>
	<title>mhartmann &#8211; politik-digital</title>
	<link>https://www.politik-digital.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Virtuelle &#034;Leitkultur</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/marina-del-rey-und-die-folgen/virtuelle-leitkultur-3033/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/marina-del-rey-und-die-folgen/virtuelle-leitkultur-3033/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[mhartmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Dec 1970 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Marina del Rey und die Folgen]]></category>
		<category><![CDATA[ICANN]]></category>
		<category><![CDATA[Internet Governance]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
		<category><![CDATA[Leitkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Netzrecht]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/virtuelle-leitkultur-3033/</guid>

					<description><![CDATA[Anfang Oktober war es geschehen um die erste offiziell zuständige Internet-Behörde, <a href="http://www.icann.org" target="_new" rel="noopener noreferrer">ICANN</a>. Mit der At-large-Membership Wahl wurden fünf Posten des neuen Direktoriums vergeben und fortan keimte in User-Kreisen die Hoffnung, die Kontroverse um den Schutz von geistigem Eigentum im Netz, könne in den Reihen von ICANN gelöst werden.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Anfang Oktober war es geschehen um die erste offiziell zuständige Internet-Behörde, <a href="http://www.icann.org" target="_new" rel="noopener noreferrer">ICANN</a>. Mit der At-large-Membership Wahl wurden fünf Posten des neuen Direktoriums vergeben und fortan keimte in User-Kreisen die Hoffnung, die Kontroverse um den Schutz von geistigem Eigentum im Netz, könne in den Reihen von ICANN gelöst werden.<!--break--></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
Doch liegt in diesem Glauben ein zumindest auf den ersten Blick folgenschwerer Denkfehler, geht doch schon aus dem Namen von ICANN, der Internet Corporation for Assigned Names and Numbers hervor, dass eine inhaltliche Auseinandersetzung um die rechtlichen Grundlagen im Internet weit entfernt liegt vom Zuständigkeitsbereich des koordinierenden technischen Direktoriums. Denn die bisherige Hauptfunktion der Direktoren ist es, die Vergabe und Verwaltung der Top Level Domains, der Namen, Nummern und die Implementierung von Protokollen zu regeln.
</p>
<p>
Gesagt, getan: gleich im Rahmen des ersten Arbeitstreffens des neu gewählten Direktoriums vom 13.-16. November in Marina del Rey, Kalifornien, beschloss man die Vergabe sieben neuer<br />
<a href="http://www.icann.org/announcements/icann-pr16nov00.htm" target="_new" rel="noopener noreferrer">Top-Level-Domains</a> (.aero/.biz/.coop/.info/.museum/.name/.pro).
</p>
<p>
Doch nicht alle Direktoren begnügen sich mit der technischen Regulierung des Netzes. Rasch nach seinem Triumph bei der europäischen Direktoriumswahl veröffentlichte<br />
<a href="http://www.datenreisen.de" target="_new" rel="noopener noreferrer">Andy-Müller- Maguhn</a> in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung ein unter dem Titel<br />
<a href="http://www.datenreisen.de/Aktuell/Regierungserklaerung.html" target="_new" rel="noopener noreferrer">&quot;Regierungserklärung&quot;</a> deklariertes Statement, in dem er zum einen seine politischen Ambitionen für die anstehenden Aufgaben im Icann-Direktorium, sowie seine Definition der rechtlichen Grundlage des Internet darzulegen versuchte. So schien es kurzum eine &quot;Erklärung&quot; der europäischen Icann-Regierung, in Person Müller-Maguhns, zum Start der aufgenommenen Arbeit zu sein, die mit ihren Inhalten jedoch alsbald für eine kleine<br />
<a href="http://www.markenverband.de/presse/stell_231000.html" target="_new" rel="noopener noreferrer">Kontroverse</a> mit dem<br />
<a href="http://www.markenverband.de" target="_new" rel="noopener noreferrer">Deutschen Markenverband</a>, vertreten durch Horst Prießnitz, sorgte.
</p>
<p>
Dieser fühlte sich als Repräsentant der Inhaber von Markenrechten verpflichtet, der mitunter anarchisch anmutenden Vorstellung der Rechtsordnung im Internet, die das europäische Direktoriumsmitglied Müller-Maguhn vertritt, entschieden entgegenzutreten. So wähnen sich die Inhaber von Markenrechten in einer Gefährdung ihrer wirtschaftsstrategischen Vermarktung ihrer Rechte, zweifeln die Kompetenz Andy Müller-Maguhns für die Ausübung des Amtes an und fordern eine klar erkennbare politische Verantwortung seiner selbst.
</p>
<p>
Offensichtlich geht es in diesem Zwist um den Kultur- und Kommunikationsraum des Internet und der bislang vergeblichen Suche nach einer &quot;Leitkultur&quot;, einem &quot;großen Bruder&quot;, der sich nicht nur technischen und administratorischen Aufgaben verantwortlich fühlt, sondern auch inhaltlich und juristisch re/a-gieren kann.
</p>
<p>
Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten sind in diesen Zeiten im Netz von großer Not, denn der von Müller-Maguhn geforderte<br />
<a href="http://www.datenreisen.de/Aktuell/Regierungserklaerung.html" target="_new" rel="noopener noreferrer">&quot;rechtsfreie Raum eines Paralleluniversums&quot;</a>, den er in der weltweiten Vernetzung sieht, ist eine mitunter gefährliche Angelegenheit. Eigentlichen Missfallen erregt nicht der Begriff des &quot;Paralleluniversums&quot;, er scheint sogar interessant und partiell zutreffend zu sein, doch darf an dieser Stelle nicht vergessen werden, dass er eben von Menschen geschaffen wurde. Dieses &quot;Paralleluniversum&quot; ist ein Platz unserer globalen Kommunikation und somit sollte dort auch unser juristisch gebräuchliches Recht geltend gemacht werden. Denn die Selbstregulierung einer in sich gefestigten demokratischen Gestalt ist bei einem scheinbar anonymen und undurchdringlichen Gebilde wie es das Internet darstellt, nicht zu erwarten.
</p>
<p>
ICANN ist das erste &quot;greifbare&quot; Direktorium, das sich mit dem Internet auseinandersetzt und wurde deshalb voll beladen mit all den Sorgen, die sich auftun in der Welt des Netzes. Es kann aber unmöglich von heute auf morgen einen konzeptionellen Wandel von Technik und Verwaltung zu Inhalt und Recht vollziehen. Zeit muss man hier gewähren.
</p>
<p>
Einzige Lösung im kulturellen &quot;Leit-Dickicht&quot; der rechtlichen Unklarheiten kann demnach nur ein perfekt inhaltlich abgestimmtes und verstärktes Zusammenwirken zwischen den Regierungen aller beteiligten Nationen (nicht ausschließlich der Vereinigten Staaten) und ICANN sein. Denn um inhaltliche Kontrollen des Netzes durchführen zu können, muss der Nutzer lokalisierbar und später haftbar gemacht werden können. Erreicht wird dies jedoch nur infolge einer ausgereiften Technik, welche die Identifikation eines jeden Nutzers möglich macht. Somit liefert ICANN den instrumentellen und technischen Beitrag, die Vertretungen der jeweiligen Nationen müssen ihre Rechtssprechungen beisteuern. Diese gilt es in den kritischen Punkten nicht neu- oder umzuschreiben, sondern vielmehr in Einklang zu bringen mit denen anderer Staaten. Dadurch ergäbe sich wenigstens eine juristische, netzspezifische Grundlage, die es ermöglicht, den Konflikt um geistiges Eigentum im Netz auf einer interkontinentalen Ebene auszutragen, in der sich alle beteiligten Parteien ihrer rechtlichen Mittel bewusst sind. Abgesteckt wären damit die Verantwortlichkeiten, die es ermöglichen sollten, mithilfe der vereinten Kräfte schon in naher Zukunft virtuelle Tatsachen zu schaffen, deren weltweite Beachtung für alle Nutzer unumgänglich sein wird.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/marina-del-rey-und-die-folgen/virtuelle-leitkultur-3033/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Digitaler Sportsgeist: Netzvereine bei der Arbeit</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/ehrenamt-2-0/digitaler_sportsgeist_netzvereine_bei_der_arbeit-676/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/ehrenamt-2-0/digitaler_sportsgeist_netzvereine_bei_der_arbeit-676/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[mhartmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Dec 1969 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ehrenamt 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Kampagne]]></category>
		<category><![CDATA[Netzkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Ehrenamt]]></category>
		<category><![CDATA[Internetaktivist]]></category>
		<category><![CDATA[Verein]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/digitaler_sportsgeist_netzvereine_bei_der_arbeit-676/</guid>

					<description><![CDATA[<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> E.D.V. - das
altehrwürdige Kürzel interpretieren eine Reihe
von Netzaktivisten längst als &#34;Eingetragene Digitale
Vereine&#34;. Sie zeigen damit, dass sich Bürgerengagement
schon lange nicht mehr auf die klassischen Vereinsarbeiten
beschränken muss. politik-digital stellt ausgewählte
&#34;Digitalvereine&#34; vor.</span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> E.D.V. &#8211; das<br />
altehrwürdige Kürzel interpretieren eine Reihe<br />
von Netzaktivisten längst als &quot;Eingetragene Digitale<br />
Vereine&quot;. Sie zeigen damit, dass sich Bürgerengagement<br />
schon lange nicht mehr auf die klassischen Vereinsarbeiten<br />
beschränken muss. politik-digital stellt ausgewählte<br />
&quot;Digitalvereine&quot; vor.</span><!--break--></p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>E.D.V. &#8211; dieses altehrwürdige Kürzel interpretieren eine Reihe von<br />
Netzaktivisten längst als &quot;Eingetragene Digitale Vereine&quot;. Sie zeigen damit,<br />
dass sich Bürgerengagement schon lange nicht mehr auf die klassischen Vereinsarbeiten<br />
beschränken muss und liefern so einen ganz eigenen Beitrag zum <a href="http://www.iyv2001.org/" _base_target="_blank">Internationalen Jahr der Freiwilligen</a>.</b></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Doch nicht nur im Rahmen traditioneller Vereinsarbeit gibt es auf dem ganzen Globus<br />
gute Gründe, auf die geleistete Arbeit stolz zu sein. Gelegenheit, sich selbst ein wenig<br />
zu zelebrieren haben auch jene Bürgerinnen und Bürger, die sich in virtuellen Räumen um<br />
eine kritische Auseinandersetzung mit den kulturellen, sozialen und politischen Folgen des<br />
Einsatzes neuer Medientechnologien bemühen und dabei den Umgang mit den digitalen<br />
Kulturtechniken forcieren.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Die Tradition der &quot;Digital-e.V.´s&quot; reicht bereits bis ins Jahr 1987 zurück<br />
&#8211; damals gründete sich in Bielefeld der &quot;<a href="http://www.foebud.org/" _base_target="_blank">Verein zur<br />
Förderung des öffentlichen bewegten und unbewegten Datenverkehrs</a>&quot; (FoeBuD), der<br />
als Pionier des kritischen Umgangs mit der heranwachsenden Informationsgesellschaft gelten<br />
kann. Als eine Gemeinschaft von Technikern, Wissenschaftlern, Politikern, Umweltschützern<br />
und Künstlern halten die FoeBuDianer in der Präambel fest, &quot;sich<br />
grenzüberschreitend für Informationsfreiheit und ein neues Menschenrecht auf weltweite<br />
ungehinderte Kommunikation einzusetzen und mit den Auswirkungen von Technologien auf die<br />
Gesellschaft sowie das einzelne Lebewesen zu beschäftigen und das Wissen um diese<br />
Entwicklung zu fördern.&quot; </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Neben ihrem wenig spektakulären, dafür aber umso gehaltvolleren Auftritt im Netz hat<br />
der gemeinwohlorientierte Verein seine inhaltliche Basis in der monatlich in Bielefeld<br />
real stattfindenden Veranstaltungsreihe <a href="http://www.foebud.de/pd/pd109/index.html" _base_target="_blank">PUBLIC<br />
DOMAIN</a>, die sich mittlerweile zu einem <a style="text-decoration: none" href="http://nflpicks2014.com"><font color="black">nfl picks</font></a> bundesweiten Treffpunkt für alle Menschen<br />
entwickelt hat, die sich für das Spannungsfeld zwischen Zukunft und Gesellschaft, Technik<br />
und Umwelt, Wissenschaft und Allgemeinwissen, Kunst und Kultur interessieren. </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Medienwirksame Auftritte verzeichnet foebud alljährlich bei der Verleihung des<a href="http://www.bigbrotheraward.de/" _base_target="_blank"> Big Brother Award</a>, der mit dem gleichnamigen<br />
Real-Life-Format jedoch außer dem Namen und der Diskussion um die Auflösung der<br />
Privatsphäre nichts gemein hat. Der Preis wird seit 1998 jedes Jahr an Personen,<br />
Organisationen oder Konzerne vergeben, &quot;die in besonderer Weise und nachhaltig die<br />
Privatsphäre von Menschen beeinträchtigen oder (persönliche) Daten Dritten zugänglich<br />
machen&quot;. Resultierend aus der Verleihung des Preises wird eine öffentliche<br />
Diskussion zum Thema Datenschutz und Privatsphäre angestrebt. </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Zum foebud-Spektrum gehört außerdem die <a href="http://www.foebud.de/bionic/bionic.html" _base_target="_blank">//BIONIC Mailbox</a>, die neben<br />
konventionellen Postfächern mitsamt ihren E-Mail- und Faxfunktionen auch sogenannte<br />
&quot;Bretter&quot; offeriert. Hier werden öffentliche Nachrichten im Stile einer<br />
überregionalen Tageszeitung mit vielen verschiedenen Rubriken wie Politik, Kultur,<br />
Wissenschaft, Regional- und Kleinanzeigenteil angeboten. Weltweit haben sich viele<br />
ähnliche Mailboxen zu Netzwerken zusammengeschlossen, in denen überregional und<br />
international Daten ausgetauscht werden. </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Ein weiterer ebenso digitaler wie eingetragener Verein ist der 1996 infolge einer<br />
Diskussion um die Kryptographie entstandene &quot;<a href="http://www.fitug.de/" _base_target="_blank">Förderverein<br />
Informationstechnik und Gesellschaft</a>&quot; (FITUG), der es sich nach seiner Satzung<br />
zur Aufgabe gemacht hat, die &quot;Integration der neuen Medien in die Gesellschaft, die<br />
Aufklärung über Techniken, Risiken und Gefahren dieser Medien, sowie die Wahrung der<br />
Menschenrechte und der Verbraucherschutz in Computernetzen&quot; zu initiieren und zu<br />
realisieren. </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Die Vereinsarbeit soll die Förderung von Kultur, Bildung und Wissenschaft zum Ziel<br />
haben. Auf den Web-Seiten des FITUG gibt es neben inhaltlichen Aktualitäten zu<br />
Netzspezifischem und Diskussionsforen auch unterschiedliche <a href="http://www.fitug.de/netpol/index.html" _base_target="_blank">&quot;Netz und Politik&quot;</a>-Dossiers mit<br />
Nachrichten, Analysen und Überblicken zu Themen wie ICANN, Datenschutz, Meinungsfreiheit,<br />
Zensur und Kryptographie. Auch der Bildung in und mit dem Netz widmet sich der Verein mit<br />
einer Sammlung von Dokumentationen, die sich bemühen, Aufklärung zu leisten für den<br />
Umgang mit dem Internet, Zielgruppe sind dabei insbesondere unerfahrene Netzbürger. </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Als ein weiterer prominenter Digitalverein ist <a href="http://www.mikro.org/" _base_target="_blank">mikro</a><br />
zu nennen, eine Berliner Initiative zur Förderung von Medienkulturen. Der Verein<br />
unterhält eine offene, deutschsprachige Mailingliste namens rohrpost, die im Kontext der<br />
Integration und kritischen Auseinandersetzung mit Netzkulturen in existierenden<br />
Informationsgesellschaften nicht unerwähnt bleiben darf. Auf der Basis eines<br />
E-Mail-Forums schafft mikro mithilfe seiner Mailingliste eine Öffentlichkeit, in dem<br />
interessierte Bürger an den globalen Diskursen zur Medien- und Netzkultur partizipieren<br />
sollen. In die reale Öffentlichkeit der Berliner Republik tritt die Initiative seit<br />
Anfang 1998 jeden Monat mit ihren mikro.lounges im WMF Club in Berlin-Mitte. Gegenstand<br />
der Veranstaltungsreihe ist jeweils eine Kombination von Videopräsentationen, Vorträgen,<br />
Podiumsdiskussionen und DJ-Sets. Darüber hinaus zeichnete Mikro verantwortlich für die<br />
Organisation der vielbeachteten Konferenz <a href="http://www.mikro.org/Events/OS" _base_target="_blank">&quot;Wizards<br />
of OS &#8211; Offene Quellen und Freie Software&quot;</a> im Sommer 1999. </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">mikro versteht sich als eine offene, unabhängige Plattform, die neben ihren<br />
realisierten Projekten vornehmlich als Initiator von kritischen inhaltlichen Diskursen um<br />
die kulturellen, sozialen und politischen Konsequenzen des Einsatzes neuer Medien und<br />
Technologien fungieren möchte. In ihren Netzwelten präsentiert sich die Berliner<br />
Initiative mit einem breiten Spektrum von Informationsofferten zu Themen der<br />
Medienkulturen. Mitsamt einem ausführlichen Pressearchiv und einer breiten Linkliste<br />
werden den Nutzern vorausblickend bis Dezember 2001eine Reihe von inhaltlich<br />
entsprechenden Veranstaltungen auf internationaler Ebene dargeboten. </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Nach einem Blick auf eine kleine Auswahl digitaler Gemeinnützigkeiten lässt sich<br />
sagen, dass sowohl die inhaltliche, kritische wie auch technische Auseinandersetzung mit<br />
dem Netz der Netze ein gewichtiger Bestandteil der ehrenamtlichen Arbeitseinsätze im<br />
Datenraum geworden ist &#8211; ohne die freiwillige Vertiefung in die virtuellen Welten wäre<br />
das Internet heute um zahlreiche Angebote, Attraktionen und Anregungen ärmer.</span></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/ehrenamt-2-0/digitaler_sportsgeist_netzvereine_bei_der_arbeit-676/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Online-Spendentool von Bündnis 90/Die Grünen</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/online_spendentool_von_buendnis_90_die_gruenen-697/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/online_spendentool_von_buendnis_90_die_gruenen-697/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[mhartmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Parteispende]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
		<category><![CDATA[Grüne]]></category>
		<category><![CDATA[Fundraising]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Spende]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/online_spendentool_von_buendnis_90_die_gruenen-697/</guid>

					<description><![CDATA[<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">
Die Grünen geben ihren potenziellen Spendern ab sofort die Möglichkeit, nicht mehr nur mittels Überweisung die Politik
der Grünen finanziell zu unterstützen, sondern die Parteispende bequem und sicher mithilfe der Kreditkarte auch über das
Internet online zu realisieren.</span></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
Die Grünen geben ihren potenziellen Spendern ab sofort die Möglichkeit, nicht mehr nur mittels Überweisung die Politik<br />
der Grünen finanziell zu unterstützen, sondern die Parteispende bequem und sicher mithilfe der Kreditkarte auch über das<br />
Internet online zu realisieren.</span></span><!--break--></p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Ein neuer Wettbewerb scheint im Hinblick auf die Bundestagswahl 2002 unter den großen demokratischen Parteien in<br />
Deutschland ausgebrochen zu sein: der um das Image der innovativsten, engagiertesten und interaktivsten Partei im<br />
Internet. So geht es in diesem Wettstreit der Parteien vorrangig um eine Forcierung und attraktive Verbesserung der<br />
digitalen Möglichkeiten, die das Internet im kommenden Jahre erstmals zum Wahlkampfmedium No.1 machen lassen.<br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">In diesem Zusammenhang der digitalen Mobilmachung stehen exemplarisch nicht nur netzkompatible Neuerungen wie der<br />
<a href="http://www.virtueller-parteitag.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer"><br />
Virtuelle Parteitag der Bündnisgrünen</a>, die Kreation eines ausschließlich im Internet existenten <a href="http://www.fdp-lv-net.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer"><br />
Landesverbandes der<br />
Liberalen</a>, die erste <a href="http://www.internetnight.cdu.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">Internetnight</a> der <a href="http://www.cdu.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">Christdemokraten</a><br />
mit Vorträgen und Workshops rund um die Thematik von Internet<br />
und Politik, die vermehrte Realisierung von Politiker-Chats, die aktive <a href="http://www.buergerprogramm2002.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">Debatte um Wahlkampfprogramme</a> der <a href="http://www.liberale.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">FDP</a> und die<br />
große Anzahl von neuen politischen Diskussionsforen &#8211; seit Mitte Mai bieten Bündnis 90/Die Grüne auch die Möglichkeit,<br />
mittels Kreditkarte online eine Parteispende abzugeben.<br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
&quot;Besonders freuen wir uns natürlich, diese innovative Lösung der Online-Spende vor der selbsternannten<br />
Internetpartei FDP anbieten zu können&quot;, freute sich der Bundesgeschäftsführer der Grünen, Reinhard Bütikofer.<br />
Auf der Pressekonferenz am 16. Mai 2001 in Berlin rühmte Bütikofer nicht nur die vorgestellte <a href="http://www.gruene.de/start/start_spenden.html" target="_new" rel="noopener noreferrer">Neuentwicklung der<br />
Online-Spende</a>, sondern auch seine Partei: 1996 seien die Grünen die erste Partei mit einem eigenen Angebot im Internet<br />
gewesen &#8211; und nun läge man mit einer technischen Neuerung wie der Parteispende via Internet erneut vorne.<br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Das von dem Berliner Jungunternehmen <a href="http://www.wegewerk.de/de/indexmsie.php3" target="_new" rel="noopener noreferrer">wegewerk</a> entwickelte Spendentool bietet dem User derzeit die Möglichkeit,<br />
zwischen einer allgemeinen Spende zur Unterstützung der politischen Arbeit von Bündnis 90/Die Grünen,<br />
einem Wahlkampf-Fond zur Vorbereitung des Landtagswahlkampfes in Sachsen-Anhalt im Frühjahr 2002 und dem<br />
Internationalen Solidaritätsfond (ISF) von Bündnis 90/Die Grünen zu wählen.<br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Nach den Vorstellungen des Bundesgeschäftsführers Bütikofer sollen die Spender in Zukunft zwischen maximal vier<br />
Projekten auswählen können, doch welcher Anteil bei den Spendenerwartungen von fünf Millionen Mark zur Bundestagswahl<br />
2002 mit Hilfe des neuen Spendentools im Internet gesammelt werden kann, vermöge er nicht zu prognostizieren.<br />
Das Vorbild aber wurde genannt: Dem US-amerikanischen Präsidentschaftskandidat John McCane war es gelungen,<br />
innerhalb kürzester Zeit mehrere Millionen Dollar zu sammeln, ein großer Teil davon über das Internet.<br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Jedoch gerade im Zuge der Spendenskandale innerhalb der deutschen Parteienlandschaft müsse das oberste Gebot der<br />
Spendeneinwerbung des grünen Bundesverbandes im Internet Transparenz und Ehrlichkeit sein,<br />
wie Reinhard Bütikofer ausführte.<br />
So werden dem Nutzer rund um den eigentlichen Akt der Parteispende zahlreiche Informationen geboten,<br />
um willigen Spendern Sicherheit, garantierten Datenschutz sowie eine gesetzeskonforme Verwendung der Parteispenden<br />
zu garantieren. Missbräuchlich überwiesene Summen würden zurückerstattet &#8211; etwa, wenn der Junior Mammas<br />
Kreditkarte missbrauchen sollte.<br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Nach Angaben der Entwickler des Spendentools werden die Transaktionen der individuellen persönlichen Daten und der<br />
Kreditkartennummer über verschlüsselte Datenverbindungen im SSL-Standard realisiert, über einen speziell geschützten<br />
Sicherheitsserver abgewickelt und somit für Dritte unzugänglich gemacht.<br />
Zur Bestätigung der eingegangenen Parteispende bekommt der registrierte Spender neben einer Quittung umgehend eine<br />
E-Mail zugesandt, die als weiterer Sicherheitsaspekt bei der Datenübermittlung gelten soll.<br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Als Zielgruppe richtet sich das neue Spendentool besonders an die häufigen Internetbesucher, da bei ihnen die<br />
Akzeptanz der Kreditkartenzahlung im Internet sehr verbreitet ist und somit potenziellen Unterstützern die<br />
Möglichkeit gegeben werden soll, mithilfe moderner Übertragungswege der grünen Politik finanziell beizustehen.<br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Die anderen deutschen Bundestagsparteien bieten interessierten Spendern auf ihren Internetseiten lediglich schlichte<br />
Bankverbindungen an oder geben ihnen wie die <a href="http://www.spd.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">SPD</a> die Möglichkeit, sich Informationsmaterial über die Parteispenden<br />
zusenden zu lassen.<br />
Ob die Einführung eines Online-Spendentools wirklich die erwartete Konjunktur der Parteispenden der Grünen<br />
hervorbringen wird, bleibt abzuwarten. Sicher jedoch lässt sich behaupten, dass solche digitalen Neuerungen nicht<br />
nur für eine große Wählermobilisierung sorgen werden, sondern sich das Internet ebenso zu dem Instrument des<br />
Bundestagswahlkampfes 2002 entwickeln lassen, dessen Innovation, Interaktivität und technischem Fortschritt<br />
sich die anderen Parteien in Zukunft nicht entziehen werden können.<br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Während der Präsentation der Online-Spende auf der Pressekonferenz in Berlin hatte Schatzmeister Dietmar Strehl<br />
einen spendablen Moment erwischt und unterstützte den Internationalen Solidaritätsfond (ISF) mit fünfzig Euro,<br />
online über das Internet.<br />
Um sich jedoch vor der versammlten Journalistenschar und der Projektion an die Wand einer geschützten<br />
Datenübertragung sicher zu sein, behalf er sich mit einer etwas antiquarischen Firewall: er ließ seine Angaben<br />
mithilfe eines schattenwerfenden Regenschirms zensieren.<br />
</span></span></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/online_spendentool_von_buendnis_90_die_gruenen-697/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das ICANN-Wahlverfahren</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/das_icann_wahlverfahren-781/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/das_icann_wahlverfahren-781/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[mhartmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[ICANN]]></category>
		<category><![CDATA[Internet Governance]]></category>
		<category><![CDATA[E-Voting]]></category>
		<category><![CDATA[Wahl]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlverfahren]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/das_icann_wahlverfahren-781/</guid>

					<description><![CDATA[<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Das ICANN-Wahlverfahren...</b>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Das ICANN-Wahlverfahren&#8230;</b><br />
</span></p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">&#8230;gliedert die reale Welt in fünf Regionen, ähnlich den Kontinenten (Afrika;<br />
Asien/Australien/Pazifik; Europa; Lateinamerika/Karibik; Nordamerika) und führt in jeder<br />
Region auch eine separate Kandidatenwahl für die jeweiligen Direktorenposten durch. </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Gewählt werden somit fünf neue Direktoren in den Vorstand. </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Um die Posten im ICANN-Direktorium gibt es für die Kandidaten zwei Möglichkeiten der<br />
Nominierung. </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Die eine, die elegantere Variante der Kandidatenaufstellung führte das<br />
Interimsdirektorium bis zum 31. Juli 2000 durch und designierte achtzehn Kandidaten ihrer<br />
Wahl für alle fünf Regionen, darunter zum Beispiel den Deutschen Winfried Schüller, ein<br />
Netzwerkexperte der Deutschen Telekom. </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">&gt; <a href="http://www.icann.org/nomcom/">Kandidatenliste des ICANN-Direktoriums</a></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Die andere Variante ist die Selbstnominierung als Kandidat, die jedoch einige Hürden<br />
mit sich bringt, denn um erst einmal in den erlauchten Kreis der offiziellen Kandidaten<br />
aufgenommen zu werden, muss man bis zum verlängerten Ende der Vorwahlen am 8. September<br />
2000 mindestens zwei Prozent der Wähler aus zwei unterschiedlichen Ländern seiner Region<br />
hinter sich wähnen. </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">&gt; <a href="http://members.icann.org/nom/cp/EU.html">Kandidatenliste für die Region<br />
EUROPA </a></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: xx-small; font-family: Arial,helvetica">&gt; <a href="http://members.icann.org/nom/cp/AF.html">Region AFRIKA </a><br />
&gt; <a href="http://members.icann.org/nom/cp/AP.html">Region ASIEN/AUSTRALIEN/PAZIFIK </a><br />
&gt; <a href="http://members.icann.org/nom/cp/LA.html">Region LATEINAMERIKA/KARIBIK </a><br />
&gt; <a href="http://members.icann.org/nom/cp/NA.html">Region NORDAMERIKA </a></span>
</p>
<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
</span></p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Gründe für die Verlängerung dieser Vorwahlen gibt es mehrere: zum einen seien nach<br />
Angaben von ICANN die Briefe mit der Freischalt-PIN, der Voraussetzung für die spätere<br />
Stimmabgabe, noch nicht bei den At-Large Mitgliedern eingetroffen und zum anderen befinde<br />
man sich gerade in einem offensichtlichen Ferienmonat, was eine hohe Rate der<br />
Kandidatenunterstützung (Endorsements) ausschließe. </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Zwischen dem 9. und 30. September 2000, also nach Abschluss der Nominierungsfrist,<br />
kommt es zum virtuellen und realen Wahlkampf um die Plätze im ICANN-Direktorium zwischen<br />
den designierten Kandidaten des Interimsdirektoriums und den selbstnominierten Kandidaten,<br />
die in den Vorwahlen die meisten Stimmen der Wähler ihrer Region hinter sich bringen<br />
konnten. </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Ungefähr 158.000 Internet-User ließen sich weltweit im Zeitraum zwischen Februar und<br />
Juli 2000 auf der Homepage von ICANN registrieren , um schließlich Mitte Oktober (1.- 10.<br />
Oktober 2000) an der ersten demokratischen, im Cyberspace durchgeführten<br />
At-Large-Membership-Wahl teilzunehmen. </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Timeline:</b></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">1.August &#8211; 8.September 2000: Mitglieder-Nominierung </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">9.September &#8211; 30.September 2000: Wahlkampf </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">1.Oktober &#8211; 10.Oktober 2000: Abstimmung durch registrierte Wähler</span></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/das_icann_wahlverfahren-781/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>&#034;Und jeder nur ein Kreuz&#8230;?&#034;</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/und_jeder_nur_ein_kreuz-788/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/und_jeder_nur_ein_kreuz-788/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[mhartmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[FDP]]></category>
		<category><![CDATA[PDS]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[Grüne]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunalpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunalwahl]]></category>
		<category><![CDATA[Hessen]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Website]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/und_jeder_nur_ein_kreuz-788/</guid>

					<description><![CDATA[<span style="font-size: small; font-family: Arial,helvetica; color: #ff9900"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica; color: #000000">
<b>Viel Wählerbildung und wenig Inhalt im hessischen Kommunalwahlkampf</b></span></span>
<p>
<span style="font-size: small; font-family: Arial,helvetica; color: #ff9900"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica; color: #000000"><b>Nicht nur in
Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz werden in den kommenden Wochen die Bürger an die
Wahlurnen gerufen, sondern auch in Hessen. Doch handelt es sich hier keineswegs um die
Neukonstitution der Regierung infolge der &#34;Schwarzgeld-Affäre&#34; der hessischen
CDU, sondern um schlichte Kommunalwahlen. Ganz gewöhnlich wird der Wahlgang dennoch
nicht werden: denn am 18. März 2001 werden in Hessen erstmals Kreistage,
Stadtverordnetenversammlungen sowie Orts- und Ausländerbeiräte nach dem neu
eingeführten Wahlrecht gewählt.</b></span></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: small; font-family: Arial,helvetica; color: #ff9900"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica; color: #000000"><br />
<b>Viel Wählerbildung und wenig Inhalt im hessischen Kommunalwahlkampf</b></span></span></p>
<p>
<span style="font-size: small; font-family: Arial,helvetica; color: #ff9900"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica; color: #000000"><b>Nicht nur in<br />
Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz werden in den kommenden Wochen die Bürger an die<br />
Wahlurnen gerufen, sondern auch in Hessen. Doch handelt es sich hier keineswegs um die<br />
Neukonstitution der Regierung infolge der &quot;Schwarzgeld-Affäre&quot; der hessischen<br />
CDU, sondern um schlichte Kommunalwahlen. Ganz gewöhnlich wird der Wahlgang dennoch<br />
nicht werden: denn am 18. März 2001 werden in Hessen erstmals Kreistage,<br />
Stadtverordnetenversammlungen sowie Orts- und Ausländerbeiräte nach dem neu<br />
eingeführten Wahlrecht gewählt.</b></span></span><!--break-->
</p>
<p>
<span style="font-size: small; font-family: Arial,helvetica; color: #ff9900"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica; color: #000000"><br />
</span></span>
</p>
<p><span style="font-size: small; font-family: Arial,helvetica; color: #ff9900"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica; color: #000000"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica; color: #000000">Mit dem <a href="http://www.hlz.hessen.de/gesetze/kwg.html">Gesetz zur Stärkung der<br />
Bürgerbeteiligung und der kommunalen Selbstverwaltung</a> vom 23. Dezember 1999 ebnete<br />
die hessische Landesregierung unter anderem den Weg für Kommunalwahlen nach dem Prinzip<br />
des <a href="http://www.politik-digital.de/archiv/edemocracy/hessen/wahlrecht.shtml">&quot;Kumulierens und Panaschierens&quot;</a>. Im neuen<br />
Wahlverfahren muss sich der Wähler nun mehr nicht an starre Listen mit vorgegebenen<br />
Reihenfolgen der Kandidaten halten, sondern hat durch die Flexibilität seiner Stimmabgabe<br />
einen direkten Einfluss auf die spätere Positionierung seines favorisierten Bewerbers.<br />
</span></span></span></p>
<p>
<span style="font-size: small; font-family: Arial,helvetica; color: #ff9900"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica; color: #000000"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica; color: #000000">So<br />
viel zur Form, über die der Inhalt aber nicht vergessen werden soll.<br />
Bei einer Kommunalwahl unterscheiden sich die Programme<br />
der einzelnen Parteien und Wählergruppen oft auch innerparteilich stark<br />
&#8211; jede Kommune verlangt nach anderen sachlichen Schwerpunkten und<br />
Themen. Ein Blick auf die jeweiligen Angebote kann aber zeigen, wie<br />
flexibel die Parteien sich im Netz auf diese besondere kommunale<br />
Situation einstellen. </span></span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: small; font-family: Arial,helvetica; color: #ff9900"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica; color: #000000"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica; color: #000000">Den Anfang der hessischen Reise macht die <a href="http://www.cdu-hessen.de/">amtierende Regierungspartei CDU</a>,<br />
die auf den Seiten ihres hessischen Landesverbandes wenig konkrete Aussagen zum<br />
Wahlprogramm trifft, sondern sich vielmehr im Glanze realisierter Vorhaben der Landesregierung<br />
&quot;sonnt&quot;: dazu zählen beispielsweise die Neueinstellung von Lehrern, die<br />
Konjunkturentwicklung der hessischen Wirtschaft sowie die Verminderung der<br />
Kriminalitätsrate in Hessen. Zudem sind Parteitagsreden von Ministerpräsident Koch<br />
online, ebenso resümierende Bilanzen vom Vorsitzenden der Landtagsfraktion Kartmann zur<br />
Arbeit der hessischen Regierungskoalition. Doch gezielte, zusammenfassende programmatische<br />
Grundsätze für die kommende Wahl stehen nicht bereit. Auch auf den Seiten der <a href="http://www.hessenfit.de/">&quot;Hessen fit&quot;-Kampagne</a> findet sich neben<br />
Terminen von Wahlkampfveranstaltungen, Links zu den CDU-Kreisverbänden und einer<br />
Ansprache von Innenminister Bouffier zum Start der Netzkampagne über das neue Wahlrecht<br />
kein Wahlprogramm. Die <a href="http://www.media-consulta.com/hessen/kommunalwahl">Informationsseiten<br />
zum neuen hessischen Kommunalwahlrecht</a> der Agentur Media-Consulta im Auftrag der CDU<br />
sind dagegen sorgfältig bearbeitet worden. Das Wahlsystem nach dem<br />
Prinzip des Kumulierens und Panaschierens wird erklärt, Musterstimmzettel vorgestellt,<br />
Probewahlen angeboten und viele Antworten auf mögliche Fragen werden aufgeführt.</span></span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: small; font-family: Arial,helvetica; color: #ff9900"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica; color: #000000"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica; color: #000000">Auf die christdemokratischen Seiten der Hessen-CDU folgt das Netzangebot des <a href="http://www.liberale.de/fdp/lv/hessen">Koalitionspartners FDP</a><br />
für die<br />
Kommunalwahl 2001. Doch auch die Liberalen beschränken sich in ihrem<br />
Dossier auf den<br />
Internet-Seiten zum Kommunalwahlkampf auf grundlegende Informationen<br />
zum neuen Wahlsystem. An politischen Grundsätze finden sich nur die<br />
Koalitionsvereinbarung zwischen FDP und CDU für die<br />
15.Wahlperiode des Hessischen Landtages 1999-2003. Bei den inhaltlichen<br />
Programmen zur<br />
Kommunalwahl 2001 jedoch hat die FDP online noch weniger zu bieten als<br />
die CDU: nämlich gar<br />
keine. Wie es scheint, bemühen sich beide Parteien um die Aufklärung<br />
der<br />
Wähler über das neue Wahlsystem,<br />
vergessen dabei aber die inhaltliche Motivation für die Kreuze.</span></span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: small; font-family: Arial,helvetica; color: #ff9900"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica; color: #000000"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica; color: #000000">Auf der Suche nach inhaltlichen Hinweisen geht es weiter zur Online-Kampagne für die<br />
Kommunalwahlen der <a href="http://www.politik-digital.de/archiv/edemocracy/hessen/wahlkampf.shtml">hessischen<br />
SPD</a>. Hier heißt es: Gesucht &#8211; gefunden, denn die Sozialdemokraten haben bereits auf<br />
ihrer Startseite die &quot;Kommunalpolitische Erklärung&quot; des hessischen<br />
Landesverbandes ins Netz gestellt, worin die wichtigsten Wahlvorhaben, geordnet nach<br />
Themenfeldern, erörtert sind. Das ist erfreulich, doch &quot;nobody is perfect&quot;: hier fehlt anstatt<br />
der inhaltlichen Ausarbeitungen eine aufklärende Beschreibung über das neue<br />
Wahlsystem. Leider müssen wir also auch hier Punkte abziehen. </span></span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: small; font-family: Arial,helvetica; color: #ff9900"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica; color: #000000"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica; color: #000000">Die Internetseiten des <a href="http://www.gruene-hessen.de/_aa_lv_neu/index.htm">Landesverbandes<br />
von Bündnis 90/Die Grünen</a> sind die nächste Station auf der Suche nach inhaltlicher<br />
Substanz im Kommunalwahlkampf. Und hier finden wir einen inhaltlichen Treffer. Eine sehr übersichtliche gegliederte Startseite<br />
empfängt den potentiellen Wähler und verweist auf eine &quot;Kommunalpolitische Erklärung&quot;,<br />
auf Auszüge der Kampagne zur bevorstehenden Wahl, auf Wahlkampftermine sowie auf eine<br />
gründliche Ausarbeitung der programmatischen Themen. Einzig das neue Kommunalwahlrecht<br />
kommt auch hier wieder zu kurz; doch lieber kurz als überhaupt nicht. Diese Seiten<br />
informieren den Wähler und geben detaillierte Auskünfte über die Regierungsvorhaben der<br />
Bündnisgrünen. Insgesamt erfreulich. </span></span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: small; font-family: Arial,helvetica; color: #ff9900"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica; color: #000000"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica; color: #000000">Fast jede Kommune erfordert eine andere programmatische Ausrichtung im Wahlkampf. Wohl dehalb hat die <a href="http://www.pds-hessen.de/Kommunalwahl/kommunalwahl.html">PDS</a><br />
sich dazu entschlossen,<br />
außer ihrem Kommunalen Rahmenwahlprogramm und dem neuen Wahlrecht, die<br />
inhaltlichen<br />
Konzepte in acht hessische virtuelle Schwerpunktstädte zu verlagern, um<br />
somit viel<br />
genauer auf die kommunalen Konstellationen eingehen zu können. Das<br />
gelingt der nicht im hessischen Landtag vertretenen Partei<br />
außerordentlich gut. Ein klares Konzept ist erkennbar, die<br />
Seiten sind übersichtlich angelegt und so muss man konstatieren, dass<br />
dem interessierten<br />
Wähler nicht nur inhaltliche Substanz, sondern auch ein Verweis zu der<br />
Informationsschrift des Hessischen Innenministeriums zum neuen<br />
Kommunalwahlrecht geboten<br />
wird. Das Urteil der Jury: Sehr positiv. </span></span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: small; font-family: Arial,helvetica; color: #ff9900"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica; color: #000000"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica; color: #000000">Neben den Netzforen der fünf &quot;großen&quot; Parteien fällt bei einem Streifzug<br />
durch das Hessenetz zusätzlich die Internetpräsenz <a href="http://www.leute-waehlen-leute.de/">Leute wählen Leute&quot;</a> der Stadt Frankfurt<br />
am Main ins Auge. Das Presse- und Informationsamt und das Bürgeramt für Statistik und<br />
Wahlen der Rhein-Main-Metropole unterhalten hier eine Spezial-Site zum neuen<br />
Kommunalwahlrecht. Das Prinzip des Kumulierens und Panaschierens, die Möglichkeit der<br />
Kandidatenstreichungen, des Stimmenkontingents sowie alle anderen systematischen<br />
Wahlrechtsveränderungen werden auf diesen Seiten sehr ausgiebig erklärt. Obendrein gibt<br />
es die Möglichkeit, in einem virtuellen Wahlspiel das zuvor Erlernte zu testen und das<br />
neue Kommunalwahlrecht in einem Forum mit anderen Interessierten zu diskutieren. Diese<br />
Seiten sind aufschlussreich und nehmen gleichzeitig den Wählern mögliche Irritationen<br />
beim neuen Kommunalwahlrecht.</span></span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: small; font-family: Arial,helvetica; color: #ff9900"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica; color: #000000"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica; color: #000000">Insgesamt<br />
ist der Online-Wahlkampf zur hessischen Kommunalwahl noch drei Wochen<br />
vor dem Urnengang vor allem durch fehlende Inhalten geprägt. Die<br />
Parteien bemühen sich<br />
vielmehr um die Aufklärung potenzieller Wähler und zeigen wie die<br />
Kandidaten gemäß des<br />
Wahlrechts &quot;gekreuzigt&quot; werden und wie die Zahl der ungültigen<br />
Stimmenanteil<br />
möglichst gering zu halten ist. Ob die Hinweise Erfolg haben, wird die<br />
Auszählungswoche zeigen, wenn es diesmal eben nicht heißt: &quot;Und jeder<br />
nur ein<br />
Kreuz&#8230;&quot;</span><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="color: #000000">.</span></span></span></span></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/und_jeder_nur_ein_kreuz-788/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kumuliert, panaschiert, irritiert?</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/kumuliert_panaschiert_irritiert-789/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/kumuliert_panaschiert_irritiert-789/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[mhartmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunalwahl]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlsystem]]></category>
		<category><![CDATA[Hessen]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunalwahlrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlrecht]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunalpolitik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/kumuliert_panaschiert_irritiert-789/</guid>

					<description><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Wirklich neu ist das angewandte Wahlrecht für
die hessische Kommunalwahl am 18. März nur für die hessischen Wahlbürger, denn in
anderen Bundesländern werden bereits seit einigen Jahren Stadtverordnetenversammlungen, Kreistage
und Ortsbeiräte nach dem Prinzip des Kumulierens und Panaschierens gewählt.</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Wirklich neu ist das angewandte Wahlrecht für<br />
die hessische Kommunalwahl am 18. März nur für die hessischen Wahlbürger, denn in<br />
anderen Bundesländern werden bereits seit einigen Jahren Stadtverordnetenversammlungen, Kreistage<br />
und Ortsbeiräte nach dem Prinzip des Kumulierens und Panaschierens gewählt.</b></span><!--break-->
</p>
<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
</span></p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Diese beiden Verfahren stellen die zentralen inhaltlichen Veränderungen im Vergleich<br />
zu den vorangegangenen Kommunalwahlen dar. Mit dem Gesetz zur Stärkung der<br />
Bürgerbeteiligung und der kommunalen Selbstverwaltung vom 23. Dezember 1999 wurde neben<br />
der aufgewerteten Rechtstellung der direkt gewählten Bürgermeister und Landräte, der<br />
Sport in die Kommunalverfassung aufgenommen, die Mitwirkung kommunaler Spitzenverbände an<br />
der Landesgesetzgbeung verbessert und schließlich auch das bisherige Kommunalwahlrecht<br />
umfangreich geändert.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Dabei wurde auch das aktive Wahlalter &#8211; mit einer Übergangsregel für die kommende<br />
Kommunalwahl &#8211; wieder von sechzehn auf 18 Jahre angehoben, die Legislaturperiode von vier<br />
auf fünf Jahre verlängert, die Fünf-Prozent-Hürde gestrichen und ein neues Wahlsystem<br />
eingeführt, das im folgenden näher erläutert werden soll.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Unverändert bleibt das Prinzip der Verhältniswahl bestehen, nach dem die Verteilung<br />
der Mandate auf die einzelnen Parteien entsprechend ihrem Anteil an den insgesamt<br />
abgegebenen Stimmen erfolgt. Mit der Einführung des neuen Wahlrechts soll den Wählern<br />
die Möglichkeit offeriert werden, nicht mehr nur zwischen den bisherigen starren Listen<br />
wählen zu können, sondern mit der Stimmabgabe auch einen direkten Einfluss auf die<br />
Reihenfolge der Bewerberinnen und Bewerber zu haben.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Die Wähler können bei der bevorstehenden Kommunalwahl so viele Stimmen verteilen, wie<br />
Sitze in Stadtparlamenten oder  Kreistagen zu wählen sind. Dabei steht ihnen zu,<br />
jedem Kandidaten bis zu drei Stimmen zu geben (&quot;kumulieren&quot;) und somit die<br />
Rangfolge der Bewerberinnen und Bewerber auf dem favorisierten Wahlvorschlag zu<br />
beeinflussen.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Zudem müssen sich die Wähler nicht mehr nur für eine bestimmte Partei oder eine<br />
Wählergruppe entscheiden, sondern können zusätzlich ihre Stimmen auch Kandidaten in<br />
einem oder mehreren Wahlvorschlägen zuteilen (&quot;panaschieren&quot;).</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Nicht vergebene Stimmen des Wählers werden schließlich bei der Auswertung den<br />
Bewerberinnen und Bewerbern des gekennzeichneten Wahlvorschlags zugerechnet. Dabei<br />
erhalten alle Bewerberinnen und Bewerber, die nicht bereits drei Stimmen bekommen haben,<br />
ausgehend von der überzähligen Stimmenanzahl von oben nach unten jeweils ein Stimme.<br />
Dieser Vorgang wird so lange durchgeführt, bis alle Stimmen verteilt wurden.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Wer jedoch verhindern will, dass bestimmte Bewerberinnen und Bewerber bei diesem Modus<br />
allein durch die Kennzeichnung eines Wahlvorschlags zusätzliche Stimmen erhalten, kann in<br />
der gewählten Liste Streichungen von Bewerberinnen und Bewerbern vornehmen. In diesem<br />
Fall werden die überzähligen Stimmen den verbleibenden Kandidaten zugeordnet.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Allerdings können die Wähler sich natürlich wie bisher auch für eine favorisierte<br />
Liste mit der vorgegebenen Reihenfolge der Bewerberinnen und Bewerber entscheiden &#8211; und<br />
die Wahl mit einem einzigen Kreuz entscheiden. </span></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/kumuliert_panaschiert_irritiert-789/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
