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	<title>nroeser &#8211; politik-digital</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
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	<title>nroeser &#8211; politik-digital</title>
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		<title>zeit-fuer-taten.de jetzt online</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Jun 2002 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bundestagswahlen 2002 - CDU]]></category>
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					<description><![CDATA[Hoch über dem Potsdamer Platz, im 21. Stock des Bahn Towers, präsentierte der Generalsekretär der CDU, Laurenz Meyer, am vergangenen Montag die neue Wahlkampfseite der CDU www.zeit-fuer-taten.de.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Hoch über dem Potsdamer Platz, im 21. Stock des Bahn Towers, präsentierte der Generalsekretär der CDU, Laurenz Meyer, am vergangenen Montag die neue Wahlkampfseite der CDU www.zeit-fuer-taten.de.<!--break--></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
Das Portal arbeitet die Ziele des Regierungsprogramms der Union internetgerecht auf und bietet Lösungsvorschläge für die wichtigsten politischen Richtungsentscheidungen der kommenden Legislaturperiode. Mit dieser informativen Ausrichtung ergänzt und komplettiert<br />
<a href="http://www.zeit-fuer-taten.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">zeit-fuer-taten.de</a> das bisherige Angebot der Union im Online-Wahlkampf. Während sich<br />
<a href="http://www.stoiber.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.stoiber.de</a> vornehmlich der Person Stoibers widmet, ihn als Privatmann, Kanzlerkandidaten und Staatsmann präsentiert, sind<br />
<a href="http://www.wahlfakten.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.wahlfakten.de</a> und<br />
<a href="http://www.wahlkreis300.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.wahlkreis300.de</a> eher die Aktionsseiten der CDU. Die Internet-Domaine www.wahlfakten.de wird von dem Wahlkampfinstrument der &quot;Rapid Response&quot; genutzt. Wahlkampfrelevante Äußerungen des politischen Gegners werden hier kommentiert, analysiert und widerlegt. Unter wahlkreis300.de verbirgt sich ein Politiksimulations-Spiel der CDU, das besonders Erstwähler ansprechen soll. Jungen Usern wird die Möglichkeit geboten, den Bundestagswahlkampf im Netz zu bestreiten.</p>
<p>Bei<br />
<a href="http://www.zeit-fuer-taten.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.zeit-fuer-taten.de</a> handelt es sich hingegen um einen klassischen Informationskanal, der den &quot;Kompetenzvorsprung der Union&quot; abbilden soll, wie Laurenz Meyer auf der Pressekonferenz erklärte. Es gehe vorrangig um das Aufzeigen von &quot;Lösungswegen der Union zu entscheidenden Wahlkampfthemen des diesjährigen Wahlkampfes&quot;, so der Generalsekretär. Neu an dem Modell ist der gewählte Zugang für den Nutzer, den Meyer als &quot;neuartigen Ansatz der politischen Kommunikation im Netz&quot; beschreibt. Abweichend vom bekannten Zugang über eine thematische Gliederung der Einstiegsseite, kann der Nutzer bei den neuen Seiten seinen eigenen Zugang wählen. Mit Themen, Menschen und Regionen stehen ihm drei verschiedene Wege zur Auswahl.
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
Unter der Rubrick &quot;Themen&quot; befinden sich die zentralen Wahlkampfthemen der CDU/CSU. Der User hat die Möglichkeit, sich anhand mehrer Texte unterschiedlichen Charakters über die Themen Arbeit und Wirtschaft, Bildung, Gesundheit, Familien, Sicherheit und Europa zu informieren. Dabei bietet die Union Definitionen zu den politischen und normativen Inhalten der Themen oder stellt christdemokratische Visionen u.a. im Bereich der Wirtschaftspolitik vor. Darüber hinaus verweist sie auf eigene Initiativen in einzelnen Politikfeldern und beschreibt so beispielsweise die Eckpunkte einer neuen Politik für Familien, Eltern und Kinder der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Polemische Angriffe auf den politischen Gegner werden auf der Seite ausgespart. Eine Beurteilung der Rot-Grünen Politik fehlt aber dennoch nicht. So findet zum Beipiel Schröders Job-Bilanz im Mai ihren Platz auf der CDU-Seite. Unter Themen A &#8211; Z befinden sich schließlich Informationen zu weiteren Politikfeldern von A wie Arbeitsmarkt bis Z wie Zuwanderung.</p>
<p>Unter dem Zugang &quot;Menschen&quot; werden mit Erstwähler, Arbeitnehmer, Arbeitslosen, Senioren, Unternehmer und Selbstständigen, Frauen und Eltern die Zielgruppen der Union angesprochen. Analog der Rubrick Themen versucht die Union auch in diesem Bereich die Menschen mittels informativer Beiträge für sich zu gewinnen. Arbeitnehmer sollen durch Texte wie &quot;Individuelle Leistungsfähigkeit stärken &#8211; Ehegatten-Splittig beibehalten&quot; oder &quot;Arbeitsrecht flexibilisieren &#8211; Beschäftigung schaffen&quot; von der konservativen Politik überzeugt werden. Die Sparte Erstwähler bietet jungen Leuten einen knappen, aber sehr guten Überblick in Bezug auf die politischen Institutionen und Verfahren. Hier kann man erfahren, was im Bundestag geschieht, wozu Parteien gebraucht werden, wie der Bundeskanzler gewählt wird oder wie die Demokratie funktioniert. Außerdem wird auf ein Seminar für Erstwähler hingewiesen. Zuästzlich besteht für politisch weniger Gefestigte die Möglichkeit, an einem Parteientest teilzunehmen. Unter www.zeit-fuer-taten.de befinden sich 20 Zitate aus den Wahlprogrammen von SPD, FDP, PDS, Grünen und der CDU. Aufgrund der Unterstützung oder Ablehnung der Aussagen wird schließlich die Parteienpräferenz ermittelt.</p>
<p>Im Zugang &quot;Regionen&quot; ist die Navigation ästhetisch und technisch bemerkenswert gestaltet. Der User bewegt sich auf einer Leiste von den südlichen zu den nördlichen Bundesländern. Auch hier gibt es wieder detaillierte Informationen und erklärte Ziele. So präsentiert die Union u.a. ihre Wirtschaftspolitik um der Abwanderung in Mecklenburg-Vorpommern entgegenzuwirken oder stellt mit &quot;Ein neuer Wille fürs Land&quot; das CDU-Wahlprogramm zur Landtagswahl in Schwerin im September vor.</p>
<p>Im Vergleich zum herkömmlichen Prinzip steht bei diesem neuen Zugangsmodell also der Kunde mit &quot;seinen eigenen Problemen oder Interessen&quot; im Mittelpunkt, wie Christian Vry, Vertreter der Agentur M.E.C.H., auf der Pressekonfrenz im Bahn Tower erklärte. Die Agentur M.E.C.H., Partner der McCann-Erickson World Group, hat zusammen mit dem Online-Service des Konrad-Adenauer-Hauses die Seiten in den letzten Wochen aufgebaut. Beeindruckt von der eigenen Seite sparte Laurenz Meyer bei der Präsentation auch nicht an Lob und bedankte sich bei seinem Mitarbeitern und dem anwesenden Vertreter von M.E.C.H. Nachdem nun alle Weichen für den Online-Wahlkampf gestellt sind, indem sich die CDU durchaus vielseitig präsentiert, bleibt der Verlauf der heißen Wahlkampfphase mit Spannung abzuwarten. Denn laut Meyer kann &quot;ohne Internet kein Wahlkampf geführt werden&quot;, aber &quot;allein mit Internet kann auch kein Wahlkampf gewonnen werden&quot;.<br />
</p>
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		<title>Die Macht der Fakten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[nroeser]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Jun 2002 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bundestagswahlen 2002 - CDU]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
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					<description><![CDATA[Beim Online-Wahlkampf setzt die CDU auf &#34;Rapid Response&#34;, die schnelle Antwort aus den USA.
<br />
<br />
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Beim Online-Wahlkampf setzt die CDU auf &quot;Rapid Response&quot;, die schnelle Antwort aus den USA.</p>
<p><!--break-->Pünktlich zum Bundesparteitag der SPD am 19. November 2001 in Nürnberg hatte die CDU die Internet-Domain<br />
<a href="http://www.wahlfakten.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.wahlfakten.de</a> eingerichtet und erstmals das Wahlkampfinstrument des<br />
<a href="/edemocracy/netzkampagnen/rapid.shtml" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&quot;Rapid Response&quot;</a> angewendet. &quot;Rapid Response&quot; (&quot;Schnelle Antwort&quot;) wird in den Wahlkämpfen angelsächsischer Länder, v.a. in den USA, schon seit einigen Jahren eingesetzt und bezeichnet die sofortige Reaktion auf wahlkampfrelevante Äußerungen des politischen Gegners. Unmittelbar nach dem Auftritt des Kanzlers auf dem Nürnberger Parteitag wurden damals auf der neuen Internetplattform die wichtigsten Fakten, gegliedert nach den Orginalzitaten seiner Rede, nach Ansicht der Macher widerlegt.<br />
<br />
Am vergangenen Sonntag fand in Berlin der diesjährige Wahlkampfparteitag der SPD statt. Wieder konnten interessierte User die Widerlegung der Schröderschen Rede aus christdemokratischer Sicht fast zeitgleich im Internet verfolgen.<br />
<br />
Nach halbjähriger Laufzeit interessiert sich politik-digital.de, was aus dem Wahlkampf-Tool geworden ist. Entsprechend dem Modell der &quot;Schnellen Antwort&quot; werden die Erwartungen, die damals von offizieller Seite an wahlfakten.de gestellt wurden, dem Erreichten gegenübergestellt.</p>
<p><b>&quot;Wahlfakten.de ist ein Angebot der CDU Deutschlands, sich gezielt über die Aussagen von Politikern zu informieren&quot;.</b> (<br />
<a href="http://www.wahlfakten.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.wahlfakten.de</a>)</p>
<p><b>Fakt:</b><br />
<br />
Neben der Rede des Vorsitzenden Schröder auf dem Wahlkampfparteitag der SPD vom 6. Juni 2002 befinden sich derzeit im Archiv von wahlfakten.de zwölf weitere Dokumente, die nach dem &quot;Rapid-Response&quot;-System von der CDU aufgearbeitet wurden. Dabei konzentriert sich die CDU ausschließlich auf die SPD als politischen Gegner. Mit über fünfzig Prozent nehmen die Reden des Bundeskanzlers einen besonders großen Raum ein. Abgesehen von Schröder befinden sich auch Otto Schily, Walter Riester, Hans Eichel und Franz Müntefering im Kreuzfeuer der Kritik. Darüber hinaus werden mit dem SPD-Wahlprogramm 2002 und der SPD-Anzeigenserie zwei Wahlkampfinstrumente kommentiert.</p>
<p><b>&quot;</b><br />
<b>Auf dieser Seite werden, bei wichtigen politischen Ereignissen, den Argumenten des politischen Gegners zeitnah und detailliert Fakten gegenübergestellt&quot;.</b> (<br />
<a href="http://www.wahlfakten.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.wahlfakten.de</a>)</p>
<p><b>Fakt:</b><br />
<br />
Ohne Zweifel ist wahlfakten.de sehr aktuell. Denn unmittelbar nach dem Auftritt Schröders auf dem Parteitag konnten sich User die von der CDU ausgewählten Zitate seiner Rede mit den entsprechenden Kommentaren auf wahlfakten.de anschauen.<br />
<br />
Auch inhaltlich, d.h. bei den sogenannten Widerlegungsfakten, wird wahlfakten.de seinem Anspruch gerecht. Gerhard Schröder ging gleich zu Beginn seiner Rede auf dem Wahlkampfparteitag auf die Familien- und Frauenpolitik ein und unterstrich die von der rot-grünen Regierung erbrachten Leistungen in diesen Bereichen. Diese Errungenschaften werden von der Opposition in Frage gestellt. &quot;Die Familienpolitik läuft in unionsregierten Ländern in wesentlichen Bereichen besser&quot;, so das Fazit der CDU. &quot;Bei den Kindergartenplätzen liegen bei den neuen Bundesländern die CDU-regierten Länder Thüringen und Sachsen vorne. In den alten Bundesländern gibt es in Baden-Würrtemberg die meisten Kindergartenplätze. In Bayern gibt es eine fast 100-prozentige Versorgung.&quot; Als Quelle führt die Union das Statistische Bundesamt an.<br />
<br />
Auf die Äußerung Schröders &quot;Mit ihrem Familiengeld wollen CDU und CSU gleichsam eine Küchenprämie für Frauen aussetzen&quot; kontert die CDU wie folgt: &quot;Familien verfügen im Durchschnitt nur über ein Pro-Kopf-Einkommen von 50 Prozent des Einkommens kinderloser Ehepaare. Familien werden durch die Steuerreformen bis zum Jahr 2005 trotz der Erhöhungen des Kindergeldes gegenüber kinderlosen Ehepaaren und Singles benachteiligt.&quot;<br />
<br />
Bei diesen Angaben bezieht sich die Union auf das &quot;Heidelberger Büro für Familienfragen und soziale Sicherheit&quot;.</p>
<p><b>&quot;Mit &#8216;wahlfakten. de&#8217; stellen wir Journalisten Fakten von neutralen Verbänden und Organisationen zur Verfügung, indem wir unsere Kommentare auf deren Seiten verlinken&quot;, beschreibt Matthias Barner, stellvertretender Sprecher der CDU, die deutsche Version von &#8216;Rapid Response&#8217;.</p>
<p>Fakt:</b><br />
<br />
Entsprechend den oben angeführten Beispielen aus der Familien- und Frauenpolitik, mangelt es der CDU auch auf anderen Gebieten nicht an seriösen Quellen. So werden beispielsweise im Bereich der Wirtschaftspolitik die Bundesanstalt für Arbeit, das Institut für Wirtschaftsforschung Halle oder das International Institute for Management Development (IMD) herangezogen, um den politischen Gegner zu enttarnen.<br />
<br />
Neben Institutionen aus Wissenschaft und Verwaltung bedient sich wahlfakten.de aber auch der Medien. Das Kanzlerzitat &quot;Frauenpolitik und so Gedöns&quot;, mit dem die CDU den Usern einen Einblick in das Schrödersche Frauenbild geben möchte, entstammt der Boulevardpresse. An anderer Stelle wird Schröders Schwester, Ilse Brück, mit den Worten &quot;Die Politik meines Bruders kostet mich 2400 Mark im Jahr&quot;, zitiert. Zusätzlich wird angeführt, dass Ilse Brück alleinerziehende Mutter zweier Kinder ist, die vor dem Bundesverfassungsgericht gegen die Abschaffung des Haushaltsfreibetrages für Alleinerziehende klagt. Die Angaben über die verwandtschaftlichen Verhältnisse lieferte die Bild-Zeitung.</p>
<p><b>&quot;Wir präsentieren die Fakten zu den Reden, die gehalten werden und zeigen damit inhaltliche Unterschiede auf&quot;, sagt der CDU-Sprecher Franz-Josef Gemein. Das System solle aber keine parteipolitische Einfärbung haben, betont Gemein gegenüber<br />
<a href="http://www.heise.de/newsticker/data/jk-28.04.02-002/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Heise-Online</a>.</p>
<p>Fakt:</b><br />
<br />
Wahlfakten.de ist ein Produkt der CDU, eine Tatsache, die auch optisch hervorgehoben wird. So erfährt der Nutzer sofort, dass der CDU-Presseservice für die &quot;Schnellen Antworten&quot; verantwortlich ist. Egal welche Rubrik aufgerufen wird, der Hyperlink zum gemeinsamen Regierungsprogramm von CDU und CSU, &quot;Zeit für Taten&quot;, weicht nicht vom linken Seitenrand. Neben dieser visuellen besteht auch eine inhaltliche Bezugnahme zur CDU. Im Archiv besteht die Möglichkeit, zwischen einzelnen inhaltlichen Bereichen wie Arbeitsmarktpolitik, Bildungspolitik oder Sicherheitspolitik auszuwählen, bei denen es sich um zentrale Wahlkampfthemen handelt. Nach Ansicht des politischen Gegners, Kajo Wasserhövel, Leiter des Arbeitsbereiches Online-Campaigning der SPD-Wahlkampfzentrale Kampa 02, soll der Domainnamen wahlfakten.de Neutralität suggerieren. Dahinter verberge sich jedoch Konservatismus und das Adenauerhaus, wie er im<br />
<a href="/edemocracy/wahlkampf/bundestagswahl2002/interview_kampa.shtml" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview mit politik-digital.de</a> äusserte.</p>
<p><b>Als Zielgruppen von wahlfakten.de bezeichnet Stefan Scholz, Teamleiter Online-Service bei der CDU, v.a. Journalisten, &quot;aber auch interessierte Bürger und die interne Klientel, die Argumantationshilfe braucht&quot;.</p>
<p></b><br />
<b>Fakt:</b><br />
<br />
Über die User von wahlfakten.de lassen sich derzeit keine konkreten Angaben machen. Christoph Bieber, Vorsitzender von pol-di.net,<br />
<a href="http://www.heute.t-online.de/ZDFheute/artikel/0,1251,COMP-178956-12538,00.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">beschreibt</a> das &quot;Rapid Response Tool&quot; für den Bürger als zu detailliert-analytisch und für den Journalisten als zu deutlich politisch gefärbt.<br />
<br />
Ob sich das moderne Wahlkampfinstrument druchsetzt und bei anderen politischen Parteien Nachahmer findet, bleibt abzuwarten. Interessant ist auch die Frage, welchen Stellenwert &quot;Rapid Reponse&quot; in der heißen Wahlkampfphase einnimmt. Wir sind gespannt, ob die Strategie beibehalten oder der Einsatz intensiviert wird.<br />
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<table border="0" cellpadding="2" width="146">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#FFCC33">
<div class="tidy-2">
			Erschienen am 06.06.2002
			</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<!-- Content Ende --></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Indirekter-freistoss.de &#8211; die Fußballpresseschau im Netz</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/econsumer-verbraucherschutz-wm2-shtml-2724/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[nroeser]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 May 2002 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Printmedien]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Berichterstattung]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball-Weltmeisterschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Presseschau_tag]]></category>
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					<description><![CDATA[Fußballfans, deren Interesse über das Spielfeld hinausgeht, kommen bei indirekt-freistoss künftig auf ihre Kosten.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Fußballfans, deren Interesse über das Spielfeld hinausgeht, kommen bei indirekt-freistoss künftig auf ihre Kosten.<!--break-->
                    </p>
<p>Fußballfans fiebern schon seit geraumer Zeit dem 31. Mai entgegen, denn dann wird das Auftaktspiel der WM 2002 angepfiffen. Sportliche Großereignis, besonders wenn es um Fußball geht, sind bekanntermaßen mediale Megaereignisse. Der Fußball hat schon längst den Sportteil, sein ureigenstes Ressort, verlassen, und feiert den siegreichen Einzug in den Politik-, Wirtschafts- und Kulturteil der überregionalen Zeitungen.<br />
                    <a href="http://www.sueddeutsche.de/index.php?url=/kultur/themen/44257/index.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Florian Coulmas</a>, Redakteur der Süddeutschen Zeitung, kämpft für ein fußballfreies Feuilleton, denn Intellektuellen, &#8220;die dem Fußball die Reverenz erweisen, ist das übel zu nehmen&#8221;.<br />
                    <br />Das sieht Oliver Fritsch, Chefredakteur von<br />
                    <a href="http://www.indirekter-freistoss.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">indirekter-freistoss</a> anders. Fritsch, der auch Mittelfeldspieler beim FC Großen-Buseck ist, hält Fußball durchaus für &#8220;feuilletonwürdig&#8221;. Indirekter-freistoss ist eine täglich aktualisierte Fußballpresseschau, wobei Stimmen der überregionalen und internationalen Qualitätspresse zitiert, sortiert, kommentiert und gebündelt werden. Dabei werden Organe wie die Süddeutsche Zeitung, die Frankfurter Allgemeine Zeitung, die Frankfurter Rundschau, die taz, die Neue Züricher Zeitung, der Tagesspiegel, die Welt und der Spiegel gesichtet, aber auch internationale Printerzeugnisse wie El Pais, Guardian, L&#8217;Equipe, As oder Corriere dello Sport berücksichtigt.<br />
                    <br />Indirekter-freistoss ist ein Produkt des<br />
                    <a href="http://www.zmi.uni-giessen.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Zentrums für Medien und Interaktivität (ZMI)</a> der Justus-Liebig-Universität Gießen. Während einer Zugfahrt unterhielten sich Fritsch und seine Kollegen mit ihrem Chef, dem Politikwissenschaftler und Geschäftsführenden Direktor des ZMI &#8211; Prof. Claus Leggewie &#8211; über die geteilte Leidenschaft und geboren wurde die Idee einer Fußballpresseschau.</p>
<p>                    <strong>Das Konzept von indirekter-freistoss.de<br />
                    <br /></strong><br />
                    <br />Fritsch hat die Fußballberichterstattung über Jahre hinweg beobachtet und die &#8220;Qualitätspresse&#8221; nach &#8220;kritischen, argumentativen, kompetenten, ironischen und dennoch der Sache wohlgesonnen&#8221; Hintergrundinformationen aus dem Dunstkreis Fußball durchforstet. Er vermisste jedoch ein &#8220;reines&#8221; Fußballmedium, dass sich kritisch mit dem Ballsport auseinandersetzt. Diese Lücke soll das Format indirekter-freistoss schließen.<br />
                    <br />&#8220;Fußball bietet seinem Beobachter ein Brennglas menschlichen Miteinanders&#8221;, meinen die Macher von indirekter-freistoss. Daher möchte das Team um Fritsch den Focus auf soziale Spielregeln, Fragen nach Fußballstil, Wahrnehmung des Geschehens auf und um den Platz, politische sowie kulturelle Zusammenhänge im Machtgefüge Fußball richten und die verwendeten Texte als Quelle für wissenschaftliche Analysen nutzen. Torschussstatistik und Tabelleauswertungen sind nicht von Interesse.<br />
                    <br />Mit indirekter-freistoss wurde somit ein neues Medienformat geschaffen, das zuvor weder online noch offline existierte. Denn bisher gab es kein Medium, das eine täglich aktualisierte Fußballpresseschau präsentierte. Das Internet eignet sich sicherlich am besten zur Publikation dieses Konzeptes, da indirekter-freistoss mit seinem wissenschaftlichen und journalistischen Ansatz eine Nische bedient. In den Printmedien wäre seine Vermarktung schwieriger. Schließlich kann die Gießener Presseschau im Netz kostenlos genutzt werden.<br />
                    <br />Anlässlich des Finales um die Champions League startete am 17. Mai die Zusammenarbeit mit<br />
                    <a href="http://www.spiegel.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">spiegel.online</a>, auf deren Seite sich nun auch die Presseschau von indirekter-freistoss befindet. Hinsichtlich der Erfolgsaussichten erklärt das Team: &#8220;Das Bedürfnis nach argumentativer Auseinandersetzung mit dem Fußballsport ist hierzulande groß, insbesondere bei einer Fußball-WM. Zu bedenken ist auch die Tatsache, dass die Spiele der WM 2002 zu fernsehfeindlichen Zeiten übertragen werden. Davon werden wir profitieren.&#8221;</p>
<p>                    <strong>Die Seite: informativ und interaktiv</strong></p>
<p>Zielgruppen von indirekter-freistoss sind neben der allgemein interessierten Fußballöffentlichkeit, Zeitungsleser, die den Sportteil aus Desinteresse oder fehlender Kenntnis meiden oder Textproduzenten, die die Möglichkeit zur schnellen Recherche suchen. Denn neben der aktuellen Presseschau bietet indirekter-freistoss den Usern weitere interessante Rubriken. Im &#8220;Ballschrank&#8221; befindet sich ein Archiv, in dem ältere Newsletter und einzelnen Dossiers zu den Themen wie &#8220;Rassismus unter holländischen Hooligans&#8221; oder &#8220;Fußball und Ökonomie&#8221; liegen. Außerdem steht dem User eine Sammlung von Zitaten zur Verfügung. So wird Stefan Effenberg mit den Worten &#8220;Wenn du 100 Zeitungen hast, und vorne steht Effenberg drauf, dann verkaufst du 99. Steht Spieler A oder B drauf, verkaufst du nur zwei&#8221; zitiert.<br />
                    <br />Unter &#8220;Eigentore&#8221; kann man merkwürdige Episoden nachlesen, beispielsweise wenn die Bundesliga-Profis Niko Kovac von Bayern München und Magnus Arvidsson von Hansa Rostock auf die Frage nach ihrer Bereitschaft zu einer freiwilligen Gehaltsreduktion in Anbetracht der Kirch-Krise wie folgt antworten: &#8220;Leo Kirch? Wer soll das sein?&#8221; &#8220;Leo wer?&#8221;.<br />
                    <br />In der &#8220;Verlängerung&#8221; wird das Buch &#8220;Die Spielemacher. Profiteure und Strippenzieher im deutschen Fußball&#8221; von Thomas Kistner und Ludger Schulze besprochen.<br />
                    <br />Unter WM 2002 werden die einzelnen Mannschaften aus dem Blickwinkel der überregionalen und internationalen Presse vorgestellt. Beim &#8220;Querpass&#8221; gibt indirekter-freistoss den Ball an andere Seiten ab. Derzeit besteht ein Link zu<br />
                    <a href="http://www.efino-cup.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&#8220;efino Cup &#8211; Das große Börsenspiel zur WM 2002&#8221;</a>.<br />
                    <br />Indirekter-freistoss hat jedoch auch ein eigenes Gewinnspiel, bei dem Insider die Möglichkeit haben, ihr breitgefächertes Wissen der Fußballgemeinde mitzuteilen. Sie müssen den auf einem Foto abgebildeten Spieler erkennen und eine originelle Story über ihn erzählen. Die Schiedsrichter von indirekter-freistoss legen augenzwinkernd objektive Faktenlage und subjektiv-stilistische Kriterien als Maßstab bei der Beurteilung an. Der Pokal des Gewinners besteht aus einem wertvollen Buchpreis und der Exklusivveröffentlichung seiner Story bei indirekter-freistoss.<br />
                    <br />In der &#8220;Mannschaftsaufstellung&#8221; präsentiert sich schließlich das Team von indirekter-freistoss. In Bezug auf die Zukunft des Projektes erklärt Fritsch: &#8220;Wir wissen noch nichts Genaues. Mit der gleichen Intensität wie bisher &#8211; und vor allem wie in den nächsten drei Wochen &#8211; können wir sicherlich nicht weitermachen, was jedoch auch nicht nötig ist. Schließlich wird mit dem Ende der WM auch die öffentliche Aufmerksamkeit am Fußballgeschehen auf ein Normalmaß zurückgehen. Es kann auch nur für den Fall weitergehen, wenn wie irgendwelche Mittel eintreiben können, was allerdings machbar sein sollte. Auf alle Fälle wird das Produkt aber weiterlaufen, und sei es nur auf Sparflamme&#8221;.</p>
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		<title>@mund Stoiber = stoiber.de</title>
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		<pubDate>Wed, 15 May 2002 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bundestagswahlen 2002 - CDU]]></category>
		<category><![CDATA[Bundespolitik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>
Seit dem 15. Mai können User unter 
<a href="http://www.stoiber.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">stoiber.de</a> den Spitzenkandidaten der Union näher kennenlernen. Auf der Seite präsentiert sich Stoiber als Kanzlerkandidat, Staats- und Privatmann.
<br />
<br />
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>
Seit dem 15. Mai können User unter<br />
<a href="http://www.stoiber.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">stoiber.de</a> den Spitzenkandidaten der Union näher kennenlernen. Auf der Seite präsentiert sich Stoiber als Kanzlerkandidat, Staats- und Privatmann.</p>
<p><!--break-->
</p>
<p>
Am 15. Mai präsentierte Edmund Stoiber auf einer Pressekonferenz seine persönliche Website. Ort der Präsentation war eine &quot;Surf-and-Sushi&quot;-Bar in Berlin &#8211; Mitte. Zusammen mit seiner Frau Karin schaute sich der Kanzlerkandidat unter Anleitung des Online-Teams von M.E.C.H, das für Konzeption, Design und Umsetzung des Auftritts verantwortlich ist, seine eigene Seite an. M.E.C.H. ist eine Agentur der deutschen McCann-Erickson-Gruppe, die im Sommer 2001 mit der Wahlkampfkampagne der CDU beauftragt wurde.<br />
<br />
&quot;Die Seite stellt keine Konkurrenz zum Wahlkampf der CDU dar, denn es werden keine politischen Inhalte wiedergegeben&quot;, erklärte eine Sprecherin von M.E.C.H.. Stoiber ergänzte: &quot;Die politischen Aussagen sind ja bekannt.&quot;</p>
<p>Abgesehen vom Grußwort des Kanzlerkandidaten, indem er der Regierung vorwirft, sie habe Deutschland auf den letzten Tabellenplatz in Europa geführt, ist die Seite weitgehend entpolitisiert. Ausnahmen sind lediglich subtile Seitenhiebe gegen Rot-Grün, wenn z.B. unter der Rubrik &quot;Ein Tag im Leben von Edmund Stoiber&quot; der Oberbürgermeister von Landshut,, Josef Deimer, mit den Worten zitiert wird: &quot;Der Ministerpräsident zeigte sich sehr offen gegenüber der Probleme der Städte, die ja im Augenblick durch das Wegbrechen der Gewerbesteuer und durch die zusätzlichen Ausgaben arg gebeutelt sind.&quot;<br />
<br />
M.E.C.H. beschreibt die Seite als sehr personenzentriert., &quot;der Mensch Stoiber steht im Vordergrund, wobei viele Facetten seiner Persönlichkeit dargestellt werden.&quot; Durch die starke Visualisierung wird eine außerordentliche Nähe zum Objekt hergestellt, was für M.C.C.H. der entscheidende Faktor des Web-Auftritts ist.</p>
<p>Mit der Dreiteilung in &quot;Privatmann&quot;, &quot;Staatsmann&quot; und &quot;Kanzlerkandidat&quot; erhält die Seite eine klare Strukturierung und ermöglicht eine übersichtliche Navigation.<br />
<br />
Unter der Sparte &quot;Staatsmann&quot; sieht man Stoiber im Dialog mit anderen Staatsmännern, angefangen bei Bush über Arafat bis hin zu dem früheren US-Außenminister Kissinger. Fotos dokumentieren Begegnungen mit Persönlichkeiten aus Kunst und Kultur, z.B. mit Hubert Burda oder Günther Jauch. Die politischen Stationen Stoibers werden nachgezeichnet, wobei die starke Prägung durch Franz-Josef Strauss hervorgehoben wird. Schließlich gibt Stoiber kurze Statements zu Themen wie &quot;Familie und Gesundheit&quot; oder &quot;Globalisierung und Fortschritt&quot;. Für Interessierte stehen seine Reden als Download bereit.</p>
<p>Klickt der User zu &quot;Kanzlerkandidat&quot;, erscheint der Countdown zur Bundestagswahl in Monaten, Tagen, Stunden, Minuten und Sekunden. Der Kanzlerkandidat kann auf seiner Wahlkampftour durch Deutschland und ins Ausland begleitet werden. Unter &quot;Ihre Meinung zählt!&quot; wirbt Stoiber für Unterstützung. Unionswähler sagen, warum sie sich für Stoiber entschieden haben und werden dann mit ihrem Kommentar und einem Foto ins Netz gestellt.<br />
<br />
Der Aspekt &quot;Privatmann&quot; stand bei der Pressekonferenz deutlich im Mittelpunkt. &quot;Der Mensch ist kein Neutrum. Über die Persönlichkeit wird immer mehr nachgefragt. Wer sind seine Freunde, seine Familie, was waren seine Niederlagen. Die Menschen wollen in dem Politiker ihren eigenen Weg wiederfinden&quot;, erklärte Stoiber.<br />
<br />
Tatsächlich wird dem Nutzer eine außergewöhnliche Nähe zu Stoiber suggeriert, was u.a. durch eine Vielzahl von Fotos aus dem Familienalbum geschieht. Unter &quot;Familie und Freizeit&quot; lernt man Kinder und Enkelkinder des Politikers kennen, sieht seine Heimat, sein Haus und seinen Garten. Er präsentiert sich als Sportler in den unterschiedlichsten Disziplinen wie Radfahren, Skifahrer oder Fußball. Seiner Frau Karin wird ein eigenes Kapitel gewidmet. In seinem persönlichen Lebenslauf werden dann auch einige Schwächen aufgezeigt, die Stoiber bei der Präsentation des Auftritts als Niederlagen deklariert. Er war wohl kein fleißiger Schüler, denn so Stoiber, &quot;in der siebten Klasse habe ich meinen Lateinsechser nicht wegbringen können, was bedeutetet, dass ich die Klasse wiederholen musste. Das gab Ärger zu Hause, damals war die Gesellschaft noch intoleranter gegenüber solchen Dingen.&quot; Bei der Promotion sei er fast versackt. &quot;Als ich die Arbeit abgegeben habe, meinte mein Professor, sie sei fast nicht zu gebrauchen.&quot;</p>
<p>Unter der &quot;Privatmann&quot; können Interessierte an einem &quot;Stoiber-Quiz&quot; teilnehmen. Insgesamt müssen 30 Fragen, über Leibgericht, Lieblingsfarbe, geschätzte Tugenden oder politisches Profil, im Multiplechoiceverfahren beantwortet werden.<br />
<br />
Die Seite stoiber.de bietet noch andere interaktive Felder: Eine regelmäßige Wochenrückblick-Kolumne kann als Newsletter abonniert werden. User können ihre persönliche Ansichten zu Themen wie &quot;Wirtschaft und Arbeit&quot; oder &quot;Aufbau Ost und Solidarität&quot; direkt an den Kanzlerkandidaten mailen. Außerdem stehen E-Cards, Banner und Bildschirmschoner zum Download bereit.<br />
<br />
Stoiber.de &#8211; ein interaktives Hochglanzformat. Juri Maier, der Geschäftsführer von wegewerk, gehörte als &quot;SPD-Betriebsspion&quot;zu den Premierengästen und äußerte gegenüber spiegel.online.de, dass das Angebot &quot;zwar technisch gut läuft&quot;, aber &quot;nur mit wenig marginalen Feed-back-Elementen kaum politischen Dialog herstellt&quot;. Am 6. Juni wird die Wahlkampfseite der CDU gelauncht. Bei politik-digital werden sie dann Kommentare und Analysen zu dem Auftritt finden. Das Regierungsprogramm der CDU &quot;Zeit für Taten&quot; steht bereits online zur Verfügung und ist mit stoiber.de verlinkt.<br />

</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<table border="0" cellpadding="2" width="146">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#ffcc33">
<div class="tidy-2">
			Erschienen am 16.05.2002
			</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<!-- Content Ende --></p>
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		<title>Startschuss für e-Vergabe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[nroeser]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 May 2002 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[E-Commerce]]></category>
		<category><![CDATA[E-Government]]></category>
		<category><![CDATA[Projekt_tag]]></category>
		<category><![CDATA[E-Procurement]]></category>
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		<category><![CDATA[Öffentliche Verwaltung]]></category>
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		<category><![CDATA[E-Vergabe]]></category>
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					<description><![CDATA[
                      Seit Freitag, den 3. Mai 2002 können Bieter aus der Wirtschaft ihre Angebot dem Beschaffungsamt des Bundesinnenministeriums via Internet unterbreiten.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Freitag, den 3. Mai 2002 können Bieter aus der Wirtschaft ihre Angebot dem Beschaffungsamt des Bundesinnenministeriums via Internet unterbreiten.<!--break-->
                    </p>
<p>Ist der Kopierer in einem der bundesdeutschen Ministerien defekt, müssen die Verwaltungsangestellten bei einem Arbeitseinsatz von drei Personen fünfundzwanzig Tage auf ein neues Gerät warten. Zu diesem Ergebnis kam die Unternehmensberatungsgesellschaft KPMG in ihrer Studie<br />
                    <a href="http://www.kpmg.de/library/surveys/satellit/Studie_eProc_September2001.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&#8220;Internettechnologien in der Beschaffung der öffentlichen Hand&#8221;</a> vom September 2001. Solche langwierigen und gleichzeitig kostenintensiven Beschaffungsvorgänge sollen künftig der Vergangenheit angehören.</p>
<p>Am vergangen Freitag haben Brigitte Zypries, Staatssekretärin im Bundesministerium des Inneren (<br />
                    <a href="http://www.bmi.bund.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">BMI</a>), und Dr. Alfred Tacke, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (<br />
                    <a href="http://www.bmwi.de/Homepage/Startseite.jsp" target="_blank" rel="noopener noreferrer">BMWi</a>), den Startschuss für die erste vollständige elektronische Beschaffung auf Bundesebene im Haus der Wirtschaft in Berlin gegeben. Knapp ein Jahr nach Beginn der technischen Umsetzung erhalten Bieter aus der Wirtschaft nun die Möglichkeit, ihre Angebote komplett und rechtsverbindlich ohne Medienbruch über das Internet abzuwickeln.</p>
<p>
                    <a href="http://www.e-vergabe.bund.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">E-Vergabe</a> ist in die Initiative<br />
                    <a href="http://www.bundonline2005.de/de/index.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">BundOnline2005</a> der Bundesregierung eingebunden und gehört aufgrund der großen Bedeutung für Verwaltung und Wirtschaft zu den Leitprojekten der Verwaltungsmodernisierung. Insgesamt vergeben Bund, Länder und Gemeinden Aufträge in Höhe von rund 250 Mrd. Euro pro Jahr. Das entspricht etwa einem Anteil von 13 Prozent am Bruttoinlandsprodukt. Die Vergabe von Aufträgen erfolgt grundsätzlich im Wettbewerb, wobei unterschiedliche Leistungen wie z. B. Liefer-, Dienst- und Bauleistungen &#8211; von der Stecknadel bis zur Autobahn- von über 30.000 öffentlichen Auftraggebern nachgefragt werden. Das Einsparpotential, das mit e-Vergabe erzielt werden könnte, liegt nach Schätzungen des BMWi bei ca. 10 Prozent.</p>
<p>&#8220;Mit dem Projekt e-Vergabe verändern wir die öffentliche Beschaffung für alle Ebenen der Verwaltung, auch in Ländern und Gemeinden. E-Vergabe ist ein weiterer wichtiger Schritt unserer eGovernment-Initiative BundOnline 2005, mit der wir mehr als 350 Dienstleistungen der Bundesverwaltung im Internet bereitstellen werden. Mit der elektronischen Beschaffung wird Verwaltungshandeln zukünftig effizienter. Dabei beachten wir die hohen rechtlichen Anforderungen, die an öffentliche Ausschreibungen gestellt werden. Ich erwarte als Resultat deutliche Ersparnisse bei Prozess- und Transaktionskosten der öffentlichen Beschaffung sowie niedrigere Einkaufspreise.&#8221;, erklärt Brigitte Zypries.</p>
<p>Neben Einsparungen in der Verwaltung soll die Wirtschaft angekurbelt werden. Gleichzeitig wird mehr Transparenz über öffentliche Bekanntmachungen hergestellt.</p>
<p>&#8220;Auch die Wirtschaft gehört zu den Gewinnern, denn&#8221;, so Dr. Alfred Tacke, &#8220;dem zwischen den Unternehmen schon üblichen E-Commerce wird ein gleichwertiger Zugang zur öffentlichen Verwaltung geboten. Neben dem Wegfall von organisatorisch bedingten Bearbeitungszeiten, sehe ich eine Verbesserung der Transparenz bei öffentlichen Ausschreibungen und in der Folge eine Erweiterung des Bieter-Spektrums und damit des Wettbewerbs. Insbesondere der Mittelstand sollte davon profitieren. Zudem werden mit dem Projekt auch qualifizierte elektronische Signaturen in Wirtschaft und Verwaltung stärker verbreitet.&#8221;</p>
<p>Ähnlich äußert sich Ulrich Fricke, Vorstandsvorsitzender des<br />
                    <a href="http://www.bme.de/pls/portal30/bme.indexbme.show" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bundesverbandes Materialwirtschaft</a>, Einkauf und Technologie<br />
                    <br />auf der Kongressmesse<br />
                    <a href="http://www.e-procure.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">e-procure</a> in Nürnberg: &#8220;e-Procurement verhilft zu geringeren Prozess- und Transaktionskosten und niedrigeren Einkaufspreisen; der Weg führt über eine zentralisierte, organisierte Zulieferkette (Supply Chain), über Preisvergleiche und Ausschreibungen.&#8221;</p>
<p>Die e-Vergabe wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie in enger Abstimmung mit den Bundesministerien des Innern und für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen mit bisher 4,5 Mio. Euro gefördert. Neben dem Beschaffungsamt des BMI wird auch das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung e-Vergabe im Pilotbetrieb testen und danach in Betrieb nehmen. Erster Pilotanwender ist das Beschaffungsamt des BMI, das 50 persönliche Organizer (PDA) elektronisch beschaffen will. Auf der<br />
                    <a href="http://www.e-vergabe.bund.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Vergabeplattform</a> des Amtes können aktuelle Ausschreibungen eingesehen und auf elektronischem Weg innerhalb der Ausschreibungsfrist von ca. drei Monaten Angebote übermittelt werden. Voraussetzung ist eine Signaturkarte und ein Kartenlesegerät.<br />
                    </p>
<p>Die e-Vergabe ist ein Teil des Projekt<br />
                    <a href="http://www.bescha.bund.de/egovernment/egovernment.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&#8220;Öffentlicher Eink@uf Online&#8221;</a>, mit dem das Beschaffungsamtes ein Lösungsansatz für den öffentlichen Einkauf präsentiert. Das Leitprojekt e-Vergabe wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie in enger Abstimmung mit den Bundesministerien des Innern und für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen im Rahmen seiner Technologiepolitik umgesetzt. Das Bundesministerium der Verteidigung und das Bundesministerium für Bildung und Forschung beteiligen sich mittlerweile ebenfalls. Das Bundesministerium der Finanzen und das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend nehmen als Beobachter daran teil.</p>
<p>Das<br />
                    <a href="http://www.iao.fraunhofer.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation</a> (IAO) und die<br />
                    <a href="http://www.wegweiser.de/00_home/00.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wegweiser GmbH</a> analysieren und bündeln die verschiedenen Erfahrungen während der Pilotphase, stellen die Übertragbarkeit der Ergebnisse sicher und leistet eine kohärente Verbreitung der Ergebnisse.</p>
<p>Im Gegensatz zu Beschaffungsvorgängen in der Wirtschaft unterliegen öffentliche Aufträge besonderen Anforderungen, die sich in umfangreichen Vergaberichtlinien und einem hohen Sicherheitsbedarf niederschlagen. Mit der Änderung der rechtlichen Rahmenbedingungen (Vergabeverordnung, Signatur- und Formvorschriftenanpassungsgesetz) hat die Bundesregierung im vergangenem Jahr die entsprechenden Voraussetzungen geschaffen. Die Realisierung von e-Vergabe ist durch Einbindung der digitalen Signatur und hohen verschlüsselungstechnischen Anforderungen eine technologische Herausforderung.</p>
<p>Die elektronische Beschaffung wird nach drei unterschiedlichen Vergaberegeln getestet, die Detailvorschriften der Vergabe von Liefer-, Dienstleistungs- und Bauaufträgen enthalten: Verdingungsordnung für freiberufliche Leistungen (VOF), Verdingungsordnung für Leistungen (VOL) und Verdingsungsordnung für Bauleistungen. Die VOB lässt im Unterschied zu VOL und VOF derzeit noch keine ausschließliche elektronische Angebotsangabe zu.<br />
                    </p>
<p>Im Herbst diesen Jahres soll zum ersten Mal eine VOB-Ausschreibung gestartet werden. Das BMWi geht davon aus, dass die Phase der Feldversuche bis Anfang nächsten Jahres abgeschlossen sein werden. Dies hängt allerdings nicht zuletzt davon ab, welche<br />
                    <br />Erfahrungen die Feldversuche bringen und welche Nacharbeiten erforderlich<br />
                    <br />sind.</p>
<p>Das Pilotprojekt e-Vergabe des Bundes soll den Ländern und Kommunen als Vorbild dienen.<br />
                    <br />Der Bund bietet den beiden Verwaltungsebenen Businesspläne an, damit diese von den Erfahrungen des Piloten profitieren können. Dabei soll eine Plattform für alle kommunalen Organe geschaffen werden, die den Kommunen , Gemeinden und Ländern offen steht.</p>
<p>Diese theoretischen Anleitungen und Hilfestellungen von Seiten des Bundes sind jedoch nur dann erfolgreich, wenn ihnen staatliche Zuschüsse folgen, wie Professor Birger Priddat von der Universität Witten-Herdecke in einem Interview mit politik.digital zu Verstehen gibt. Seiner Meinung nach sollten förderativen Strukturen aber nicht zu künstlichen Barrieren werden. Bei bestimmten Gütern, wie zum Beispiel bei Feuerwehrautos, könnten sich die Kommunen aus den Ländern zu virtuellen Nachfragekommunen zusammenschließen, um höhere Preisvorteile bei den Anbietern zu erreichen.</p>
<table cellpadding="2" width="146" border="0">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#FFCC33">
<div class="tidy-2">Erschienen am 10.05.2002</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>
                      <!-- Content Ende --></p>
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