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	<title>pbecker &#8211; politik-digital</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
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		<title>Der Internet-Minister</title>
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		<dc:creator><![CDATA[pbecker]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Finnland]]></category>
		<category><![CDATA[Internetverbindung]]></category>
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		<category><![CDATA[Medienpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Olli-Pekka Heinonen]]></category>
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					<description><![CDATA[<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">
Der finnische Internet-Minister Olli-Pekka Heinonen hat sein Volk
ins Netz gebracht.</span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><br />
Der finnische Internet-Minister Olli-Pekka Heinonen hat sein Volk<br />
ins Netz gebracht.</span><!--break--><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><br />
Wie der finnische Politiker Olli-Pekka Heinonen<br />
sein Volk ins Netz brachte </b></span></p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Daran, einmal Politiker oder gar Minister zu werden,<br />
hatte der 35 Jahre alte, stets ruhig wirkende, blonde<br />
Lehrer und Jurist eigentlich nie gedacht. Nun ist er es<br />
schon mehr als fünf Jahre. Und Olli-Pekka Heinonen,<br />
zuständig für Bildung und Wissenschaft hat beste<br />
Aussichten, auch nach den Wahlen am kommenden<br />
Wochenende wieder Regierungsverantwortung zu<br />
übernehmen. Umfragen zufolge ist der<br />
&quot;Internet-Minister&quot; nämlich Finnlands beliebtester<br />
Politiker. Heinonen gelang das Kunststück innerhalb<br />
kurzer Zeit, fast eine ganze Nation ins Internet zu<br />
bringen. &quot;Wir wollten nicht, daß eine neue Technik die<br />
Gesellschaft in zwei Klassen teilt&quot;, sagte der rührige<br />
Politiker im Gespräch mit dem Hamburger Abendblatt.<br />
Heute gehören in Finnland E-Mail-Adresse und<br />
Mobilfunknummer so selbstverständlich auf die<br />
Visitenkarte wie hierzulande Straße und Postleitzahl.<br />
</span>
</p>
<table align="left" border="0" cellpadding="0" cellspacing="0" width="120">
<tbody>
<tr>
<td width="120"><img decoding="async" src="http://www.politik-digital.de/archiv/koepfe/heinonen/images/heinonen.jpg" alt="Olli-Pekka Heinonen" border="1" height="143" hspace="0" vspace="0" width="120" /></td>
<td rowspan="2"><spacer type="block" height="1" width="10"></spacer></td>
</tr>
<tr>
<td bgcolor="#e0e0e0"><span style="font-size: xx-small; font-family: Arial,Helvetica; color: #333333"><br />
			Olli-Pekka Heinonen</span></td>
</tr>
<tr>
		</tr>
</tbody>
</table>
<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Um die Nation Ende der 80er Jahre aus tiefer<br />
Rezession und hoher Arbeitslosigkeit herauszuführen<br />
und in eine hochtechnisierte Industrie-Gesellschaft zu<br />
verwandeln, machte das Land mit seinen 4,5 Millionen<br />
Einwohnern enorme Geldmittel locker. &quot;Allein seit 1996<br />
investierte die Regierung rund 80 Millionen Mark in den<br />
Aufbau von Netzwerken und Internet-Zugängen.&quot; Die<br />
Regionen legten noch einmal die gleiche Summe<br />
obendrauf und tragen auch die Folgekosten. &quot;Das ist<br />
eine Menge Geld für unser kleines Land.&quot; Während<br />
Industrienationen wie Deutschland ihre Aufwendungen<br />
für Forschung und Entwicklung zurückschraubten,<br />
investiert Finnland knapp drei Prozent vom<br />
Bruttosozialprodukt (Deutschland 2,3 Prozent). &quot;Wir<br />
bieten jedem Bürger ein Joint Venture für seine<br />
berufliche Zukunft an. Der Umgang mit dem PC ist<br />
genauso wichtig wie das Lesen und Schreiben.&quot; Das<br />
ehrgeizige Programm läuft jetzt seit knapp drei Jahren,<br />
und 90 Prozent der 4000 finnischen Schulen sind<br />
schon vernetzt. Der Computer-Unterricht beginnt<br />
bereits in der ersten Klasse. &quot;Um die Schüler für die<br />
neue Technik zu begeistern, mußten wir zunächst die<br />
Lehrer animieren, &#8216;alte Inhalte&#8217; mit modernen<br />
Hilfsmitteln zu vermitteln&quot;, sagt der Minister mit eigener<br />
Lehrerfahrung.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><i>&quot;Um mehr in der Nähe meiner Frau und unserer<br />
beiden Kinder sein zu können, arbeite ich<br />
montags als Telejobber vom heimischen PC aus.&quot;</i><br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Heute sind Finnlands Lehrer &quot;Moderatoren des<br />
technischen Fortschritts&quot;. Für die Pädagogen in den<br />
zumeist kleinen Schulen ist es nämlich ungeheuer<br />
hilfreich, sich Unterrichtsmaterial übers Netz besorgen<br />
zu können. Die Zwergschulen im dünnbesiedelten<br />
Norden des Landes sind mit ihren fünf bis sechs<br />
Schülern nicht vom technischen Fortschritt<br />
abgekoppelt. Über Video-Konferenzsysteme werden sie<br />
in einem Projekt von Helsinki aus recht erfolgreich<br />
unterrichtet. &quot;Über solche Systeme können wir selbst<br />
auf den kleinen Inseln im Süden Wahlmöglichkeiten<br />
beim Fremdsprachenunterricht anbieten&quot;, sagt<br />
Finnlands Bildungsminister Heinonen, für den das<br />
Internet nicht nur ein Wirtschaftsfaktor, sondern ein<br />
Kultur- und Bildungsmittel ist. &quot;Als kleines Land haben<br />
wir im globalen Wettbewerb nämlich nur eine Chance,<br />
wenn unsere Bevölkerung sprachlich und technologisch<br />
hochqualifiziert ist.&quot; In der Telekommunikation<br />
beispielsweise nimmt Finnland vor USA, Japan und den<br />
anderen industrialisierten Nationen schon eine<br />
Spitzenstellung ein. Da es in jeder Klasse Schüler gibt,<br />
die besonders talentiert mit Computern umgehen,<br />
machte man sie zu &quot;Co-Teachern&quot;. &quot;Das erwies sich<br />
als ein sehr praktikables Mittel adäquater<br />
Wissensvermittlung.&quot; Nach Schulschluß laden die<br />
Schüler Lehrer und Eltern in ihre Schulen ein, um ihnen<br />
den Umgang mit Internet und Computer zu zeigen. &quot;Ein<br />
großartiger Erfolg&quot;, freut sich &quot;Internet-Minister&quot;<br />
Heinonen. &quot;Es bildeten sich lokale, von Eltern oder<br />
Lehrern betreute Clubs und Vereine, die die<br />
Bildungsarbeit eigenständig fortsetzen.&quot; Das frühzeitige<br />
Heranführen an die digitale Technik zahlt sich aus. In<br />
den allgemeinbildenden Schulen wurde die<br />
Stundenzahl naturwissenschaftlicher Fächer erhöht.<br />
Die Studentenzahlen in diesen Fachbereichen<br />
verdoppelte sich. &quot;Deshalb schichten wir<br />
Haushaltsmittel um und richten jetzt eine neue<br />
Universität und mehrere polytechnische Hochschulen<br />
ein, die Inhalte vermitteln, die für eine Karriere in der<br />
High-Tech-Industrie notwendig sind. So finanzierten<br />
Staat und Industrie erst kürzlich den ersten Lehrstuhl<br />
für den elektronischen Handel (E-Commerce).<br />
</span>
</p>
<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">               Obwohl er zugibt, nicht viel von den Hintergründen der<br />
Computer-Technik zu verstehen, ist Finnlands<br />
Bildungsminister doch der größte Werbeträger für neue<br />
Technologien. &quot;Um mehr in der Nähe von meiner Frau<br />
und den beiden Kindern sein zu können, arbeite ich<br />
montags als Telejobber von zu Hause aus über meinen<br />
vernetzten PC. Um ein neues Medium einzuführen und<br />
dem Vorurteil zu begegnen, man müßte leibhaftig im<br />
Büro anwesend sein, um zu arbeiten, halte ich auch<br />
viele Parlamentsreden über ein<br />
Video-Konferenzsystem.&quot; Für Redner des Deutschen<br />
Bundestages ein geradezu revolutionärer Gedanke.</span></p>
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