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	<title>pbihr &#8211; politik-digital</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
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	<title>pbihr &#8211; politik-digital</title>
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	<item>
		<title>Erst die Peitsche, dann das Zuckerbrot</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Aug 2003 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>
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					<description><![CDATA[Schaden Musiktauschbörsen der Musikindustrie? Wie sieht die Zukunft der legalen Musikverbreitung im Internet aus? Ein Bericht über MP 3, Napster und die Folgen des neuen Urheberrechts.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Schaden Musiktauschbörsen der Musikindustrie? Wie sieht die Zukunft der legalen Musikverbreitung im Internet aus? Ein Bericht über MP 3, Napster und die Folgen des neuen Urheberrechts.<!--break-->
                    </p>
<p>Seit Jahren geht es hin und her: Die Musikindustrie unterstellt den Tauschbörsen, Künstler in den Ruin zu treiben. Musik-Downloader werfen den Musikverbänden Abzocke vor. Bei diesem Streit fließt viel böses Blut, denn die Beteiligten sind nicht gerade zimperlich.</p>
<p>Statt einer sachlichen Diskussion bekommen Musikliebhaber Propaganda von beiden Seiten zu hören. Aber der Reihe nach. Um was geht es hier überhaupt? Werfen wir einen kurzen Blick zurück.</p>
<p>Ende der neunziger Jahre trat ein bis dahin relativ unbekanntes Musikformat seinen Siegeszug an: MP3 war plötzlich in aller Munde, denn erstmals konnte Musik fast in CD-Qualität schnell per Internet verbreitet werden, weil MP3-Dateien so klein waren. Es dauerte nicht lange, bis inoffizielle Webseiten MP3s in rauhen Mengen zum Download anboten. Um an die Musikstücke zu kommen, brauchte es allerdings einige Nerven und Geduld. Meist waren diese Datenbanken mit Porno-Pop-Up-Fenstern und allerlei anderem Ungemach geschmückt. Doch damit war Schluss, als Napster 1999 ans Netz ging. Über eine komfortable Suchmaske ließen sich Lieder finden, die ein riesiges Kollektiv von Usern auf ihren Festplatten bereitstellten. Und jeder konnte mitmachen &#8211; die erste große Web-Tauschbörse war geboren. Musik, Videos oder Programme, per Napster konnte einfach alles getauscht werden. So begann der Streit, über den sich seitdem die Gemüter von Musiklabels, Künstlern und Lobbyisten ebenso erhitzen wie die von Netzaktivisten, Politikern und Konsumenten.</p>
<p>
                    <strong><br />
                    <br />Zwei Seiten<br />
                    <strong>derselben</strong> Medaille<br />
                    <br /></strong>An jedem Musikstück haben mehrere Personen oder Firmen verschiedene Rechte. Vertreter dieser Rechteinhaber, allen voran der internationale Phonoverband IFPI (<br />
                    <a href="http://www.ifpi.org" target="_blank" rel="noopener noreferrer">International Federation of the Phonographic Industry</a>,<br />
                    <a href="http://www.ifpi.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">IFPI Deutschland</a>) werfen den Tauschbörsen vor, die Musik gratis zu verbreiten &#8211; vorbei an den Händlern und Rechteinhabern. Die Auftraggeber der IFPI, besonders Musik, erhielten durch die Tausch-Netzwerke weniger Geld. Folgerichtig beklagt die IFPI seit einigen Jahren lauthals ihre<br />
                    <a href="http://www.ifpi.org/site-content/antipiracy/piracy2003-the-key-facts.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Umsatzrückgänge</a>, für die sie hauptsächlich Tauschbörsen und Raubkopien auf dem Schulhof verantwortlich sieht. Die Lösung des Problems sucht die Musikindustrie vor allem im Verhindern des Tauschaktes an sich: Durch Kopierschutzmaßnahmen soll das Kopieren der Lieblingsalben so umständlich werden, dass niemand sich mehr die Mühe macht. Bisher stellten sich die verwendeten Techniken allerdings als nicht sehr sicher heraus. Zumeist war der Kopierschutz schon nach wenigen Wochen geknackt, das Kopieren ging weiter.</p>
<p>Deshalb gingen die Großen der Branche jetzt einen Schritt weiter. Durch massive Lobbyarbeit erreichten sie, dass im neuen Urhebergesetz das<br />
                    <a href="http://www.heise.de/tp/deutsch/html/result.xhtml?url=/tp/deutsch/special/copy/14624/1.html&amp;words=Urheberrecht" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Umgehen des Kopierschutzes</a> illegal wurde. Seitdem dürfen selbst Computerzeitschriften keine Anleitungen mehr zum Umgehen der Sicherheitsmaßnahmen veröffentlichen. IFPI-Boss Gerd Gephardt sieht darin einen &#8221;<br />
                    <a href="http://www.ifpi.de/news/news-298.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">wichtigen Schritt für alle Künstler und Tonträgerhersteller</a>&#8220;, fordert aber &#8220;zügig&#8221; weitere Gesetzesänderungen. Diese gibt es voraussichtlich schon im Herbst, im sogenannten &#8220;zweiten Korb&#8221; der Gesetzesänderung.</p>
<p>In der Netzgemeinde war der Aufschrei groß. Von den verschiedensten Seiten kamen Einwände gegen die Aktionen der Musikindustrie: User der Tauschbörsen wollen die liebgewonnene Gratismusik nicht missen. Wissenschaftler<br />
                    <a href="http://www.privatkopie.net/files/argumentensammlung.htm#_1_12" target="_blank" rel="noopener noreferrer">fürchten Einschränkungen</a> durch die neuen Verbote. Stichworte wie &#8221;<br />
                    <a href="http://www.privatkopie.net/files/argumentensammlung.htm#_1_14" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kriminalisierung der Kinderzimmer</a>&#8221; machen die Runde. Musikliebhaber wollen auch weiterhin digitale Kopien ihrer gekauften CDs anfertigen. Der anklagende Tenor lautet: &#8220;Ihr schießt mit Kanonen auf Spatzen!&#8221; Und dabei kann viel mehr kaputt gehen, als die Musikindustrie bisher glaubt: Das Vertrauen in die Labels steht auf dem Spiel. Und es ist schon jetzt sehr angekratzt.</p>
<p>
                    <br />
                    <strong>Wer ist schuld?<br />
                    <br /></strong>Es stimmt, der Umsatz der Plattenbranche ist in den letzten Jahren zurückgegangen. Gleichzeitig stieg das Tauschvolumen im Netz massiv an. Wie stark diese beiden Tatsachen aber zusammenhängen, kann niemand schlüssig belegen, denn schließlich mussten auch die meisten anderen Branchen in den letzten Jahren Einbrüche verkraften.</p>
<p>Beide Seiten haben starke Argumente. Dass im heutigen System Künstler und Labels Geld einnehmen müssen, um Musik zu produzieren, bezweifelt kaum jemand. Durch ein Lied aus der Tauschbörse kommt kein Cent in deren Geldsäckel. Doch würde sich ein Fünfzehnjähriger längst nicht jedes Musikstück kaufen, das er aus dem Internet herunterlädt. Jeden Download direkt als wirtschaftlichen Schaden zu kalkulieren, ist eine<br />
                    <a href="http://www.ifpi.de/jb/2002/22-25.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Milchmädchenrechnung</a>. Und durch unseriös wirkende Warnkampagnen, dem Stören von Tauschbörsen und Drohgebärden stehen die Phonoverbände als Spielverderber da. Den entscheidenden Punkt aber sollte man nicht vergessen: Bisher starteten die großen Labels eher halbherzige Versuche, Musik online zu vertreiben.<br />
                    <a href="http://www.pressplay.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pressplay</a> floppte mangels Akzeptanz der User, da die heruntergeladene Musik zu großen Einschränkungen unterlag. Auch Bertelsmann konnte das aufgekaufte Napster nicht zum legalen Erfolg führen. Lediglich Apple schaffte das Unerwartete &#8211; der Download-Service<br />
                    <a href="http://www.apple.com/itunes/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">iTunes</a> übertraf alle Erwartungen bei weitem und machte vom ersten Tag an riesige Umsätze. Für PC-Benutzer wird mit<br />
                    <a href="http://www.ftd.de/tm/me/1060416744500.html?nv=hpm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">phonoline</a> erst diesen Herbst eine legale Musikplattform an den Markt gehen, an der sich alle Labels beteiligen können.</p>
<p>
                    <br />
                    <strong>Fortsetzung folgt&#8230;<br />
                    <br /></strong>Fassen wir das Bisherige zusammen. Millionen Nutzer laden sich gratis Musik aus dem Netz und schädigen damit Künstler und Musikhändler. Die Musikbranche verklagt diese User und damit ihre eigenen Kunden. Komfortable Downloads aus offizieller Quelle wird es erst in ein paar Monaten mit der nötigen Auswahl geben.</p>
<p>Im Moment sind die User verunsichert, denn bisher war das Erstellen weniger Kopien für den Privatgebrauch nicht strafbar. „Eine Aufklärungskampagne ist im Interesse der Industrie, aber auch im Interesse der Verbraucherinnen und Verbraucher sinnvoll&#8221;, fordert Gretje Bettin, medienpolitische Sprecherin der Grünen. Auch die Union unterstützt eine solche Kampagne. Dr. Günter Krings, CDU-Bundestagsabgeordneter, kritisiert aber, dass andere Länder da schon viel weiter seien. Hätte man sich durch eine ordentliche Aufklärungskampagne zu einem früheren Zeitpunkt viel Ärger sparen können?</p>
<p>Ende des Jahres steht die nächste Runde des Kampfes an, diesmal allerdings an drei Fronten: Der stark kritisierte zweite Korb des Urheberrechtsgesetzes wird diskutiert werden. Die Jagd der Phonoverbände auf Tauschbörsen-Nutzer wird sich verschärfen. Am spannendsten aber dürfte ein dritter Punkt werden: Können die Plattenfirmen mit Phonoline und dem kostenpflichtigen Napster 2.0 ihre Online-Angebote so interessant gestalten, dass sich die Kunden ihnen wieder zuwenden?<br />
                    </p>
<table cellpadding="2" width="146" border="0">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#FFCC33">
<div class="tidy-2">Erschienen am 28.08.2003</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>
                      
                    </p>
<p>                    <!-- Content Ende --></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Die 0,1 Prozent-Hürde</title>
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		<dc:creator><![CDATA[pbihr]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Sep 2002 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bundestagswahl 2002 - Sonstige]]></category>
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					<description><![CDATA[3542 Personen standen als Kandidaten für die diesjährige Bundestagswahl zur Verfügung. Die meisten von ihnen sind für die Bundestagsparteien in den Wahlkampf gezogen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>3542 Personen standen als Kandidaten für die diesjährige Bundestagswahl zur Verfügung. Die meisten von ihnen sind für die Bundestagsparteien in den Wahlkampf gezogen.<!--break--></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<b>Zahlenspiele<br />
<br />
</b>Die CDU/CSU hat den größten Anteil an Kandidaten gestellt. Mit 570 Bewerbern führten die Herausforderer der Union also knapp vor den Sozialdemokraten, die 525 Kandidaten ins Rennen geschickt haben. Die kleineren Bundestagsparteien FDP, Grüne und PDS stellten jeweils zwischen 344 und 420 Bundestagsanwärter. Damit vereinigten die Parteien, die im letzten Bundestag vertreten waren, beinahe zwei Drittel aller Wahlkämpfer auf sich.
</p>
<p>
Und wen haben die 1256 Anderen vertreten? Sei sind angetreten für die<br />
<a href="/diekleinen.shtml#kl">18 kleinen Splitterparteien</a>, von AUFBRUCH bis ZENTRUM, von Familienpartei zu den Grauen Panthern, von den Humanisten bis zu den bibeltreuen Christen. Demnach entfiel gut ein Drittel der Bundestagskandidaten auf diese kleinen Gruppierungen.
</p>
<p>
Quer durch die Republik verteilt sind aber noch weitere 60 Einzelkandidaten angetreten. In den<br />
<a href="http://www.bundeswahlleiter.de/bundestagswahl2002/deutsch/wahlbewerber2002/btw2002/index_btw2002.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Listen</a> des<br />
<a href="http://www.bundeswahlleiter.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bundeswahlleiters</a> tauchten sie auf unter dem kryptischen Kürzel KWV (Kreiswahlvorschlag). Sie sind angetreten, um die Interessen ihres Wahlkreises in Berlin zu vertreten. Zur Bundestagswahl 1998 hatten sich noch 105 parteilose Direktkandidaten zur Wahl gestellt. In diesem Jahr waren es nur 60, also gerade einmal 1,7 Prozent der Kandidaten. Das vorläufige amtliche Endergebnis verrät uns: für alle parteilosen Kandidaten zusammen wurden 43075 Erststimmen abgegeben. Damit verschlechterten sich die Parteilosen – beim Bundeswahlleiter unter „Sonstige“ zusammengefasst – im Vergleich zu 1998 um 0,5 Prozentpunkte. Sie konnten also insgesamt etwa 0,1 Prozent der Erststimmen für sich verbuchen.
</p>
<p>
<b>Fehlende Medienpräsenz<br />
<br />
</b>Die 60 Einzelkämpfer hatten ein großes Problem: Im Netz waren sie sehr schwer zu finden. Während Berichte über die Bundestagsparteien die Medien füllten, wurden die kleineren Parteien, wenn überhaupt, eher in kleinen Randnotizen belächelt. Noch härter traf es natürlich die Einzelkandidaten: In den Medien sind sie so gut wie nie aufgetaucht. Dazu kommt, dass es kein offizielles zentrales Verzeichnis der Parteilosen gab. In der Kandidatenliste des Bundeswahlleiters werden die Kandidaten zwar aufgelistet. Allerdings werden sie einfach in die alphabetisch sortierte Gesamtliste eingeordnet, so dass sie zwischen den anderen knapp 3500 Kandidaten kaum auffallen sind.
</p>
<p>
Markus Schilling, der auf eigene Faust im Wahlkreis Kassel angetreten ist, hat eine komplette Liste der Parteilosen erstellt. Unter<br />
<a href="http://www.keinepartei.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">keinepartei.de</a> finden sich Namen und Wahlkreise all jener Einzelkämpfer sowie eine Aufschlüsselung nach Berufsgruppen. Hier erfahren wir beispielsweise, dass ca. 43 Prozent der Einzelkandidaten Akademiker sind oder dass zwei Schüler für ihren Wahlkreis angetreten sind.
</p>
<p>
<b>Online?<br />
<br />
</b>Wer sich im Internet über die Kandidaten und ihre Programme informieren wollte, mußte den harten Weg über die<br />
<a href="http://www.google.de/search?hl=de&amp;ie=ISO-8859-1&amp;q=%2B%22markus%2Bschilling%22%2B%2Bbundestag&amp;meta=" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Suchmaschinen</a> gehen. Bei der Anmeldung als Kandidat für die Bundestagswahl wird nicht nach Homepage oder e-Mail-Adresse gefragt. Lediglich die Postadresse ist erforderlich. Wer nach einer Möglichkeit gesucht hat, die Wahlkämpfer online zu kontaktieren, war auf sich allein gestellt. Besserung ist nicht in Sicht: „Auch für 2006 ist meines Wissens keine Erfassung dieser Daten geplant“, erklärte eine Sprecherin des Bundeswahlleiterbüros auf Nachfrage.
</p>
<p>
„In meinen Augen wird ohne diese Angaben jeder parteilose Direktkandidat benachteiligt“ beschreibt<br />
<a href="http://www.wefis.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Werner Fischer</a>, der in Kaufbeuren parteilos für den Einzug in den Bundestag kandidiert hat, die Situation. Denn gerade im eigenfinanzierten Wahlkampf reicht das oftmals schmale Budget nicht für groß angelegte Plakatkampagnen. Den Kandidaten fehlt somit oft die Möglichkeit, ihre Webpräsenz publik zu machen. Gerade eine eigene Homepage kann für Einzelkandidaten aber als kostengünstige Wahlkampfplattform dienen, um ihre Inhalte und Ziele an potentielle Wähler zu vermitteln. Eine Veröffentlichung der Internetadressen der Bundestagskandidaten in der Liste des Bundeswahlleiters könnte einer Benachteiligung der parteilosen Kandidaten entgegenwirken. Damit Interessierte die Möglichkeit haben, sich online zu informieren ohne erst lange zu recherchieren.
</p>
<table border="0" cellpadding="2" width="146">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#ffcc33">
<div class="tidy-2">
			Erschienen am 26.09.2002
			</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>
<br />
<!-- Content Ende --></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Das grüne Tor im Netz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[pbihr]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Sep 2002 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bundestagswahl 2002 - Bündnis 90 / Die Grünen]]></category>
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					<description><![CDATA[Wer sich per Internet über die Wahlkampfaktivitäten der Grünen informieren will, nimmt am besten den Weg über das Portal gruene.de. Inhalte der Fraktions- und Parteiseiten werden hier zusammengeführt, auch die Aktionsseiten zum Bundestagswahlkampf und die der grünen Jugend sind in die Seite integriert.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer sich per Internet über die Wahlkampfaktivitäten der Grünen informieren will, nimmt am besten den Weg über das Portal gruene.de. Inhalte der Fraktions- und Parteiseiten werden hier zusammengeführt, auch die Aktionsseiten zum Bundestagswahlkampf und die der grünen Jugend sind in die Seite integriert.<!--break--></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<b>Grüner Inhalt<br />
<br />
</b><br />
<a href="http://www.gruene.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gruene.de</a> ist ein klassisches Portal: Gruene.de gibt einen Überblick über die Inhalte der<br />
<a href="http://www.gruene-partei.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Partei</a>&#8211; und<br />
<a href="http://www.gruene-fraktion.de/" target="_top" rel="noopener noreferrer">Fraktionsseiten</a> sowie der Wahlkampfseite<br />
<a href="http://www.gruen-wirkt.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">gruen-wirkt.de</a>. Dort wiederum findet sich eine breite Vielfalt von Informationen.
</p>
<p>
Partei- und Wahlprogramm können heruntergeladen oder online gelesen werden, Informationen über die Arbeit der Gremien und Arbeitsgruppen finden sich ebenso wie Broschüren als PDF-Download. Eine Extra-Sparte beinhaltet aktuelle Pressematerialien und -mitteilungen, die auch im Archiv gesammelt werden. Die Kandidaten werden in zwei Rubriken unterteilt. Für nähere Informationen zu den Mitgliedern des Spitzenteams wird auf ihre jeweilige Homepage verwiesen. Die Bundestagsdirektkandidaten dagegen werden direkt mit Lebenslauf vorgestellt. Kontaktadresse und eventuell eine eigene Homepage werden hier als Ergänzung mit angegeben.
</p>
<p>
<b>Grüner Service<br />
<br />
</b>Beispielhaft ist das Formular für Feedback und Anfragen: Per Menü wird aus einer umfangreichen Liste ein Thema ausgewählt oder gegebenenfalls ein eigenes eingeben. Eine kurze Anfrage per Formular wurde innerhalb weniger Minuten beantwortet. Besonders Eilige werden ermutigt, sich telefonisch direkt in der Parteizentrale zu melden. Abgerundet wird das Servicepaket vom Newsletter, der wahlweise Pressemitteilungen, Wahlkampfnews oder allgemeine Informationen beinhaltet. Wer das möchte, kann sich per SMS Neuigkeiten aus dem Wahlkampf zuschicken lassen: „Mit dem SMS-Service möchten wir unseren Wählern Informationen zukommen lassen. Wir verschicken in der Regel nur eine SMS pro Woche. Schließlich soll sich auf die SMS freuen können“, umschreibt Michael Scharfschwerdt, Onlinewahlkampfleiter der Grünen, den SMS-Dienst.
</p>
<p>
<b>Grün interaktiv<br />
<br />
</b>Wer gleich aktiv werden will, braucht nicht zu zögern. Unterteilt nach verschiedenen Sparten (ich rede mit/ will wissen/ werde aktiv/ werde Mitglied) warten Diskussionsforen, e-Mail-Formulare und die Möglichkeit, die Grünen durch „Aktivität“ zu unterstützen. Diese Aktivität reicht von der Verlinkung des Grünenportals auf der eigenen Homepage bis zum Verteilen von Flugzetteln in der Nachbarschaft. Auch die Mitgliedschaft bei den Grünen kann online beantragt werden.
</p>
<p>
Ein Chat wird regelmäßig veranstaltet, ist allerdings in den Tiefen der Seite versteckt und somit kaum zu finden. Als Live-Stream sind Wahlkampfauftritte von Joschka Fischer, Wahlkampfspots und Making-of-Beiträge bereitgestellt. Die Motive der Wahlkampfplakate können per E-Card an Freunde verschickt werden.
</p>
<p>
<b>Fensterflut<br />
<br />
</b>Ein Knackpunkt an der Website der Grünen ist die Navigation. Weil die Inhalte auf verschiedenen Homepages liegen und auf der Portalseite nur verlinkt sind, werden immer wieder neue Fenster geöffnet, in denen es wiederum eine andere Navigation gibt. In den tieferen Inhaltsebenen stellt sich dadurch gelegentlich das Gefühl ein, sich in einem Labyrinth zu befinden: man sieht vor lauter Fenstern die Website nicht. Bestimmte Elemente der Navigation tauchen scheinbar immer wieder auf, führen aber zu einem anderen Ziel. Aufgrund dieser dezentralen Struktur der Homepage entfällt auch eine Suchmaschine, die über alle Seiten hinweg suchen kann. Statt dessen bieten die verlinkten Websites jeweils interne Suchmaschinen an. Eine einheitliche, übersichtlichere Navigation wäre wünschenswert.
</p>
<p>
Die Gestaltung der Webseiten dagegen ist einheitlich und entspricht sehr genau dem Design des Wahlkampfs, wie es von den Wahlkampfplakaten her bekannt ist. Das Corporate Design zieht sich durch alle verlinkten Seiten, was sehr konsistent wirkt. Der Wiedererkennungswert ist dementsprechend hoch.
</p>
<p>
Befragt nach der Rolle des Portals im Wahlkampf gibt sich Michael Scharfschwerdt gelassen: „Also ich glaube nicht, dass es so Wahl entscheidend ist, dass die Menschen denken, die Grünen haben einen super Internet-Auftritt – ich wähl die jetzt. Es ist ein wichtiges Zubrot, aber mehr als das ist es auch nicht.“
</p>
<table border="0" cellpadding="2" width="146">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#ffcc33">
<div class="tidy-2">
			Erschienen am 19.09.2002
			</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<!-- Content Ende --></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Was soll ich nur wählen? Wahl-O-Mat &#038; Co.</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/was-soll-ich-nur-waehlen-wahl-o-mat-co-3095/</link>
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		<pubDate>Thu, 29 Aug 2002 23:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die aktuellen Umfragen besagen, dass es eng wird bei der Bundestagswahl. Die Wahlbeteiligung ist gerade bei Erst- und Jungwählern erschreckend niedrig. Dabei sind es gerade diese jungen Menschen und die vielen Unentschlossenen, die am 22. September die Wahl entscheiden könnten.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die aktuellen Umfragen besagen, dass es eng wird bei der Bundestagswahl. Die Wahlbeteiligung ist gerade bei Erst- und Jungwählern erschreckend niedrig. Dabei sind es gerade diese jungen Menschen und die vielen Unentschlossenen, die am 22. September die Wahl entscheiden könnten.<!--break--></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
Per Internet versuchen verschiedene Inititiativen, junge Menschen zum Wählen zu bringen und ihnen den Zugang zu den Parteiprogrammen zu erleichtern. Damit die Entscheidung nicht erst in der Wahlkabine fällt, gibt es online Tests und Umfragen, die das Bewusstsein für die Unterschiede zwischen den Parteien stärken sollen. politik-digital.de hat sich einige der vielversprechenden Projekte angesehen.
</p>
<p>
<b>Wahltools</b>
</p>
<p>
<b><br />
<a href="http://www.wahl-o-mat.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wahl-O-Mat</a><br />
<a href="http://www.wahlomat.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">(www.wahlomat.de)</a><br />
<br />
</b>Der<br />
<a href="http://www.wahl-o-mat.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wahl-O-Mat</a>, stylish dargestellt als Fahrkartenautomat in knalligem Orange, ist ein Gemeinschaftsprojekt der<br />
<a href="http://www.politikfabrik.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Politikfabrik</a> und der<br />
<a href="http://www.bpb.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bundeszentrale für politische Bildung</a>. Derzeit dürfte der<br />
<a href="http://www.wahlomat.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wahl-O-Mat</a> das bekannteste Entscheidungstool sein: seit Harald Schmidt in seiner Sendung seine Parteizugehörigkeit online getestet hat, ist das Projekt sozusagen über Nacht berühmt geworden.
</p>
<p>
Das Konzept hinter dem<br />
<a href="http://www.wahlomat.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wahl-O-Mat</a> ist ebenso einfach wie überzeugend: 27 Statements wurden von den fünf großen Parteien bewertet: „ja“, „nein“ und „neutral“ waren die möglichen Antworten. Eben diese 27 Fragen beantwortet man nun auch als Nutzer. Das Ergebnis zeigt, wie sehr man mit welcher Partei „auf Linie“ ist. Fünf Minuten, die sich lohnen: beim Live-Test mit 5 Berliner Abgeordneten hat sich der<br />
<a href="http://www.wahlomat.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wahl-O-Mat</a> durchweg bewährt.
</p>
<p>
<br />
<b><br />
<a href="http://www.wahlkompass.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wahlkompass (www.wahlkompass.de)</a><br />
<br />
</b>Eine Gruppe von Studenten der Freien Universität Berlin möchte mit dem<br />
<a href="http://www.wahlkompass.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wahlkompass</a> unentschlossene Wähler dazu anregen, sich intensiver mit Parteiprogrammen auseinander zu setzen. 14 Fragen, die sehr stark vereinfacht Aussagen der Parteien widerspiegeln, ermitteln, welcher Partei man am ehesten zugeneigt ist. Die Auswertung dient dabei eher als Anreiz denn als Information: „Der<br />
<a href="http://www.wahlkompass.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wahlkompass</a> soll einen leichten verständlichen Einstieg schaffen und damit motivieren, sich die Zeit zu nehmen sich mit den Programmen und Aussagen der Parteien genauer auseinanderzusetzen“.
</p>
<p><b>Initiativen für Erstwähler</b></p>
<p>
<b><br />
<a href="http://www.diewahlgang.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Die Wahlgang (www.diewahlgang.de)</a><br />
</b><br />
<br />
Die Wahlgang, die sich auch für den oben genannten Wahl-O-Mat verantwortlich zeigt, ist ein Projekt zur Motivation von Erst- und Jungwählern. Die Kampagne wird von der Studenten-Initiative<br />
<a href="http://www.politikfabrik.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Die Politikfabrik“</a> realisiert. Unter der Schirmherrschaft von Sandra Maischberger und in Kooperation mit der<br />
<a href="http://www.bpb.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bundeszentrale für politische Bildung</a> versucht die Wahlgang mit Veranstaltungen und Informationen junge Menschen im Berliner Wahlbezirk Friedrichshain-Kreuzberg mit dem Thema Politik zu konfrontieren und die Berührungsängste abzubauen. &quot;Wir zeigen Erstwählern, dass es auch Spaß machen kann, sich in die Politik einzumischen&quot;, beschreibt Daniel Holefleisch, Geschäftsführer der Politikfabrik, die Bemühungen im Kampf gegen den Politikverdruß. Mit medienwirksamen Aktionen wie z.B. der „<br />
<a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,210482,00.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Schlammschlacht vor dem Reichstag</a>“ möchte<br />
<a href="http://www.diewahlgang.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">die Wahlgang</a> &quot;den jungen Leuten zeigen, wie wichtig es ist, wählen zu gehen. Denn sie sind die nächste Generation von Wählern, und ohne sie kann unsere Demokratie nicht funktionieren“, ergänzt zweite Geschäftsführerin Henriette Volk.
</p>
<p>
<br />
<a href="http://www.vote2002.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
<b>vote2002 (www.vote2002.de)</b><br />
</a><br />
<br />
„Ohne Stimme hört Dich keiner“ ist der Slogan der<br />
<a href="http://www.vote2002.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Aktion vote2002</a>. Vote2002 ist eine Initiative von 43 Popstars und ihren Musiklabels mit dem Ziel, junge Frauen und Männer dazu zu bewegen, im September zur Bundestagswahl zu gehen. Mit der geballten Power von Musiklabels und –fernsehen soll das Bewusstsein für Politik und besonders für die Wichtigkeit der Bundestagswahl geschärft werden. In kurzen Statements erklären die 43 Stars, warum sie Wählen für wichtig halten und rufen dazu auf, sich am demokratischen Prozess zu beteiligen.<br />
<br />
Ein kurzer Wahl-Guide erklärt einfach und humorvoll, wie man sich die Bundestagswahl vorzustellen hat. Dabei fehlt der Hinweis, den Personalausweis nicht zu vergessen ebenso wenig wie eine Erläuterung über Sinn und Funktion der Briefwahl. Ein Portrait samt kurzem Interview von jungen Parteivertretern soll einen ersten Eindruck von den Parteien vermitteln. Also „geht wählen, denn ohne Stimme hört Euch keiner“ (Curse).
</p>
<table width="146" border="0" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#ffcc33">
<div class="tidy-2">
			Erschienen am 30.08.2002
			</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>
<!-- Content Ende --></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Jurypreis für Gesundheit und Soziales: tourette.de</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/poldi-award-2002/netzkulturpaward8-shtml-2751/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/poldi-award-2002/netzkulturpaward8-shtml-2751/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[pbihr]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Aug 2002 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[poldi-Award 2002]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
		<category><![CDATA[Netzkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Preisträger]]></category>
		<category><![CDATA[poldi-Award]]></category>
		<category><![CDATA[tourette.de]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/netzkulturpaward8-shtml-2751/</guid>

					<description><![CDATA[tourette.de]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>tourette.de<!--break--></p>
<p>
                  <strong>Der Jurypreis für Gesundheit und Soziales geht an tourette.de (<br />
                  <a href="http://www.tourette.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.tourette.de</a>)</strong>.</p>
<p>Tourette.de überzeugte die Jury in der Kategorie „Gesundheit und Soziales“ und setzte sich damit knapp durch gegen die Webseiten<br />
                  <a href="http://www.kompetenz-depression.de%20" target="_blank" rel="noopener noreferrer">kompetenz-depression.de</a>,<br />
                  <a href="http://www.onko-kids.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">onko-kids.de</a>,<br />
                  <a href="http://www.babyzimmer.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">babyzimmer.de</a>,<br />
                  <a href="http://www.1apflege.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">1apflege.de</a> und<br />
                  <a href="http://www.cebeef.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">cebeef.de</a>.</p>
<p>Initiator Christian Hempel betreibt das umfassende Informationsportal zum Tourette-Syndrom seit 1994. Dabei arbeitet er eng mit der Tourette Gesellschaft Deutschland e.V. zusammen. Die hell und freundlich gestaltete Homepage bietet klar strukturierte Hintergrundinformationen zum Krankheitsbild des Tourette-Syndroms, geht jedoch weit über den medizinischen Aspekt hinaus. Besonders die Rolle von Tourette-Betroffenen im gesellschaftlichen Kontext steht im Mittelpunkt.</p>
<p>
                    <a href="http://www.tourette.de"><br />
                      <img fetchpriority="high" decoding="async" height="258" alt="http://www.tourette.de" src="/edemocracy/netzkultur/images/tourette-screenshot.jpg" width="320" align="right" border="0" /><br />
                    </a>
                  </p>
<p>                  <strong>Der Anfang</strong><br />
                  <br />Christian Hempel, der selbst stark vom Tourette-Syndrom betroffen ist, wurde 1994 auf die Möglichkeiten aufmerksam, die das Internet bietet: &#8220;Ich ahnte das Potential und die Möglichkeiten, gerade mit einer sehr auffälligen Krankheit, die oft sehr schwer von Angesicht zu Angesicht zu erklären ist&#8221;. Das Tourette-Syndrom war damals in Deutschland noch weitgehend unbekannt, lediglich in den USA gab es bereits erste Informationen zu Tourette im Web. Gemeinsam mit einem Freund baute Hempel daraufhin eine erste Website zum Thema. &#8220;Zumindest konnte man etwas in deutscher Sprache über das seltene Tourette-Syndrom finden&#8221;, bescheibt er heute fast entschuldigend das einfache Design in der Anfangsphase. Inzwischen ist die Seite mehrmals optisch überarbeitet, auch die Benutzerzahlen schnellen in die Höhe. Und dank der aktiven Mitarbeit einiger Freiwilliger und Experten, wird die Homepage auch inhaltlich regelmäßig erweitert.</p>
<p>
                  <strong>Das Angebot<br />
                  <br /></strong>Neben einem ausführlichen Frage- und Antwortkatalog und aktuellen Forschungsergebnissen gibt es eine Sammlung von Texten Tourette-Kranker, die ihre Erfahrungen im täglichen Leben beschreiben. Als Betroffener oder Interessierter kann man sich in Form von Texten einbringen. Darüber hinaus bietet tourette.de auch interaktive Angebote in Form von Chats, Foren sowie einen Newsletter, den 1500 Abonnenten erhalten. Um die Aufmerksamkeit auf tourette.de auch in den Offline-Bereich zu übertragen, kann man auf der Website T-Shirts und Sweater bestellen, die durchaus stylish und clubtauglich sind. Neben dem Logo des Tourette-Syndroms tragen sie einen kleinen Hinweis auf die Homepage. Eine Sammlung von Hinweisen auf weitere Informationen rundet das Konzept ab: Veröffentlichungen in Print, TV und Kino werden ebenso aufgelistet wie weiterführende Links zum Thema und Kontaktadressen von regionalen Selbsthilfegruppen. Anfragen zum Thema beantwortet Christian Hempel gemeinsam mit einigen Experten, zu denen tourette.de enge Kontakte pflegt.</p>
<p>Die klare Struktur der Navigation und des Designs erleichtern den Einstieg ins Problemfeld „Tourette-Syndrom. Mit Chat, Newsletter und Forum bietet tourette.de eine interaktive Plattform, um Barrieren zu überwinden und Interessierte mit Betroffenen in Kontakt zu bringen.<br />
                  </p>
<p>
                    
                  </p>
<p>
                    <strong>Die Sieger der anderen Kategorien:</strong>
                  </p>
<ul>
<li>Umwelt und nachhaltige Entwicklung:<br />
                    <a href="/edemocracy/netzkultur/paward6.shtml">Germanwatch</a></li>
<li>Demokratie und Bürgerengagement:<br />
                    <a href="/edemocracy/netzkultur/paward5.shtml">Zivi in Ghana</a></li>
<li>Wissenschaft, Bildung und Kultur:<br />
                    <a href="/edemocracy/netzkultur/paward7.shtml">Indymedia</a></li>
</ul>
<p>
                    
                  </p>
<table cellpadding="2" width="146" border="0">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#FFCC33">
<div class="tidy-2">Erschienen am 29.08.2002</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>
                    <!-- Content Ende --></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Jurypreis für Umwelt und nachhaltige Entwicklung: germanwatch.org</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/poldi-award-2002/netzkulturpaward6-shtml-2752/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/poldi-award-2002/netzkulturpaward6-shtml-2752/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[pbihr]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Aug 2002 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[poldi-Award 2002]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
		<category><![CDATA[Netzkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Preisträger]]></category>
		<category><![CDATA[poldi-Award]]></category>
		<category><![CDATA[germanwatch.org]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/netzkulturpaward6-shtml-2752/</guid>

					<description><![CDATA[germanwatch.org]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>germanwatch.org<!--break--></p>
<p>
                      <strong>Der Jurypreis für Umwelt und nachhaltige Entwicklung geht an das Projekt Germanwatch (<br />
                      <a href="http://www.germanwatch.org" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.germanwatch.org</a>).</strong>
                    </p>
<p>In der Kategorie “Umwelt und nachhaltige Entwicklung” waren fünf Initiativen nominiert:<br />
                    <a href="http://www.attac-netzwerk.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Attac Deutschland</a>, eine<br />
                    <a href="http://www.flughafen-bi.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bürgerinitiative</a> gegen die Erweiterung des Rhein-Main-Flughafens, ein Portal zu<br />
                    <a href="http://www.umweltschutzweb.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Umweltschutzfragen</a>, das<br />
                    <a href="http://www.proday.org" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Schul- und Jugendnetzwerk</a> im Rahmen der Agenda 21 und die Online-Initiative zur Entwicklungspolitik<br />
                    <a href="http://www.germanwatch.org" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Germanwatch</a>.</p>
<p>Der Sieger heißt Germanwatch und ist eine unabhängige und überparteiliche Nord-Süd-Initiative. Der gemeinnützige eingetragene Verein ist bundesweit tätig. Der Verein versucht, dem globalen Nord-Süd-Gefälle entgegenzuwirken. Die Idee hinter Germanwatch ist, auf Politik und Wirtschaft der Nordhalbkugel Einfluss zu nehmen, um den Menschen auf der südlichen Halbkugel der Erde ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen. Die Voraussetzung hierfür sehen die Mitglieder in einer ökologischen und ökonomischen Umorientierung der nördlichen Industriestaaten.</p>
<p>
                      <a href="http://www.germanwatch.org"><br />
                        <img decoding="async" height="251" alt="http://www.germanwatch.org" src="/edemocracy/netzkultur/images/germanwatch-screenshot.jpg" width="319" align="right" border="0" /><br />
                      </a>
                    </p>
<p>Gegen Politikverdrossenheit setzen wir auf &#8216;Einmischung von unten&#8221;, so das Konzept von Germanwatch. Die Initiative will die Richtungsentscheidungen nicht allein den einflussreichen Wirtschafts- und Interessenverbänden überlassen, sondern fordert zum Dialog mit Wirtschaft und Politik auf. Das Informationsangebot der Website ist in vier Sparten aufgeteilt. Schwerpunkte bilden die internationale Handels- und Entwicklungspolitik, die Welthandelsorganisation (WTO) und die Umsetzung der Beschlüsse des Klimagipfels in Rio de Janeiro aus dem Jahr 1992.</p>
<p>Wer sich aktiv einmischen will, findet aktuelle Veranstaltungshinweise, Mitgliedschaftsanträge und Arbeitsgruppen. Die Initiative lebt von den Aktivitäten ihrer Mitglieder, die sowohl in Regionalgruppen als auch in bundesweiten Arbeitsgruppen ehrenamtlich mitarbeiten. Germanwatch finanziert sich zum größten Teil durch Spenden, Mitgliedsbeiträge und Projektmittel (z.B. von Stiftungen). Man kann den Verein online durch Spenden per Lastschrift unterstützen.</p>
<p>Neben tiefgehenden Hintergrundinformationen wird Interessierten also die Möglichkeit gegeben, aktiv zu werden und sich am Projekt zu beteiligen. Damit nutzt Germanwatch das Internet nicht nur als Informationsportal, sondern als Plattform, um die dezentralen Aktivitäten des Projekts zu koordinieren.<br />
                    </p>
<p>
                      <strong>Die Sieger der anderen Kategorien:</strong>
                    </p>
<ul>
<li>Demokratie und Bürgerengagement:<br />
                      <a href="/edemocracy/netzkultur/paward5.shtml">Zivi in Ghana</a></li>
<li>Wissenschaft, Bildung und Kultur:<br />
                      <a href="/edemocracy/netzkultur/paward7.shtml">Indymedia</a></li>
<li>Gesundheit und Soziales:<br />
                      <a href="/edemocracy/netzkultur/paward8.shtml">tourette.de</a><br />
                      <a href="/edemocracy/netzkultur/paward7.shtml"></a></li>
</ul>
<p>
                      
                    </p>
<table cellpadding="2" width="146" border="0">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#FFCC33">
<div class="tidy-2">Erschienen am 29.08.2002</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>
                      <!-- Content Ende --></p>
]]></content:encoded>
					
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