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	<title>alemme &#8211; politik-digital</title>
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	<title>alemme &#8211; politik-digital</title>
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	<item>
		<title>Erster Schritt zum Datenfreihafen Island</title>
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		<dc:creator><![CDATA[alemme]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 14:45:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Icelandic Modern Media Initiative]]></category>
		<category><![CDATA[Island]]></category>
		<category><![CDATA[Whistleblower]]></category>
		<category><![CDATA[Wikileaks]]></category>
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		<category><![CDATA[Pressefreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Datenfreihafen]]></category>
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					<description><![CDATA[Daten ab nach Island: Der erste Schritt zum Eldorado für Journalisten,
Whistleblower und Provider ist getan. Das isländische Parlament hat an diesem Freitag, 26.2.2010 in einer ersten Abstimmung den Vorschlag der Icelandic Modern Media Initiative <a href="http://immi.is/?l=en&#38;p=intro" target="_blank" rel="noopener noreferrer">(IMMI)</a> ohne Gegenstimmen angenommen. Wird die Initiative Gesetz, soll Island das weltweit sicherste Presse-, Meinungs- und Informationsfreiheitsgesetz bekommen.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Daten ab nach Island: Der erste Schritt zum Eldorado für Journalisten,<br />
Whistleblower und Provider ist getan. Das isländische Parlament hat an diesem Freitag, 26.2.2010 in einer ersten Abstimmung den Vorschlag der Icelandic Modern Media Initiative <a href="http://immi.is/?l=en&amp;p=intro" target="_blank" rel="noopener noreferrer">(IMMI)</a> ohne Gegenstimmen angenommen. Wird die Initiative Gesetz, soll Island das weltweit sicherste Presse-, Meinungs- und Informationsfreiheitsgesetz bekommen.</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
Frank Rieger, Sprecher des <a href="http://ccc.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Chaos Computer Club</a>, sagte zu<br />
politik-digital.de, dass es zunächst darum gehe, die technischen<br />
Voraussetzungen für das Projekt zu schaffen. Die Bedingungen dafür sind<br />
in Island aber relativ günstig, weil ein hoher Prozentsatz der<br />
Bevölkerung gut ausgebildet ist und sehr gut Englisch spricht. Island<br />
verfügt außerdem über Strom aus Wind und Geothermie, mit dem auch große<br />
Rechenzentren für einen weltweiten Datenfreihafen betrieben werden<br />
könnten. Ob die neue, pressefreundliche Gesetzgebung auch finanzielle<br />
Vorteile für Island hat, hänge laut Rieger auch stark davon ab, wie<br />
fest sich Medienunternehmer dort etablieren werden.
</p>
<p>
<b>Pressefreiheit ohne Grenzen</b>
</p>
<p>
Ausgangslage für die Initiative war der Skandal um die<br />
Kaupthing-Bank. Durch Insiderinformationen konnten Anleger kurz vor dem<br />
Finanz-Crash noch rund fünf Millionen Dollar auf sichere Konten ins<br />
Ausland verschieben. Das Transparenznetzwerk <a href="http://wikileaks.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wikileaks.org</a> hatte im<br />
vergangenen Sommer detaillierte Informationen über die Kapitalflucht<br />
veröffentlicht. Eine einstweilige Verfügung durch die Kaupthing-Bank<br />
verhinderte jedoch eine Berichterstattung über den Fall.
</p>
<p>
Derartige Einschnitte in die Pressefreiheit sind in demokratischen<br />
Ländern keine Seltenheit. Die Organisation Reporter ohne Grenzen<br />
veröffentlicht jedes Jahr eine <a href="http://www.reporter-ohne-grenzen.de/presse/pressemitteilungen/news-nachrichten-single/article/1/rangliste-der-pressefreiheit-2009-vorreiterrolle-der-europaeischen-staaten-in-gefahr.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Rangliste</a> der Pressefreiheit,<br />
Deutschland lag 2009 auf Platz 19. Aus Großbritannien sind Fälle<br />
bekannt, in denen durch sogenannte &#8216;D-Notices&#8217; Themen und Inhalte von<br />
der Regierung zensiert werden. Als Begründung werden die nationale<br />
Sicherheit oder Staatsgeheimnisse genannt.
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p><center><img fetchpriority="high" decoding="async" src="/wp-content/uploads/iceland_pic4.jpg" title="http://www.flickr.com/photos/27863935@N03/3533989494/" align="middle" height="200" width="300" /></center><br />
<center><i>Foto: GillyinKent/ Flickr cc-by-2.0</i></center></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<b>Vorbild für andere Länder?</b>
</p>
<p>
Meist gehe es aber darum, Skandale zu vertuschen, meint Frank Rieger in<br />
einem <a href="http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~E27FF6A1E5E8049F8938225AF5ACAB24C~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_googlenews" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kommentar</a> in der FAZ. Jedes Land hat seine eigenen Pressegesetze.<br />
Dementsprechend unterschiedlich fällt daher auch der Schutz der<br />
Meinungsfreiheit von Informanten und Journalisten aus. Island, das sich<br />
nach seinem Beinahe-Staatsbankrott in einer schweren Krise befindet,<br />
könnte durch die Neuregelung nicht nur bei den eigenen Bürgern das<br />
Vertrauen zurückgewinnen, sondern auch für ausländische<br />
Medienschaffende als Standort interessant werden.
</p>
<p>
Ob andere Länder dadurch eventuell gezwungen sein werden, gesetzlich<br />
nachzurüsten, um einen journalistischen/ publizistischen &#8216;brain-drain&#8217;<br />
zu verhindern? Dies hänge stark davon ab, wie viele Unternehmer sich<br />
dann tatsächlich in Island ansiedeln, sagte Frank Rieger zu<br />
politik-digital.de.
</p>
<p>
<b>Schutz von Quellen<br />
</b>
</p>
<p>
Durch die zunehmende Digitalisierung wird es immer weniger wichtig, wo<br />
ein Medium produziert wird. Immer relevanter werden hingegen die<br />
rechtlichen Bedingungen, die beeinflussen, was publiziert werden darf.<br />
Medien sind juristisch ihrem physischen Standort verhaftet, auch wenn<br />
sie sich zunehmend im Netz ansiedeln. 
</p>
<p>
So dürfen beispielsweise in Island Journalisten die Aussagen über<br />
ihre Quellen verweigern &#8211; es sei denn, es liegt ein anderslautender<br />
Gerichtsbeschluss vor. Den IMMI-Verantwortlichen ist diese Formulierung<br />
zu schwammig, sie soll überarbeitet werden.
</p>
<p>
Whistleblower, die laut einer laut einer Zusammenstellung von<br />
Wikileaks für die Mehrheit der aufgedeckten Korruptionsfälle<br />
verantwortlich sind, sollen nach dem Gesetzesvorschlag der <a href="http://immi.is/?l=en&amp;p=vision" target="_blank" rel="noopener noreferrer">IMMI</a> besser<br />
geschützt werden. Ebenso wie Internet-Provider, die in Island künftig<br />
nicht mehr für die Inhalte vermittelter Datenpakete verantwortlich<br />
gemacht werden sollen.
</p>
<p>
<b>Kritik von Datenschützern</b>
</p>
<p>
Kritik an den Plänen der Initiative kommt vor allem von Datenschützern. In der <a href="http://www.taz.de/1/politik/schwerpunkt-ueberwachung/artikel/1/die-schweiz-der-bits/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">taz</a> kritisierte der Datenschutzbeauftragte Alexander Dix dass „Menschen diffamiert oder intimste Informationen, an deren Kenntnis kein vernünftiges öffentliches Interesse besteht, bekannt gegeben werden, ohne dass die Urheber zur Rechenschaft gezogen werden können“. </p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Links, zwo, drei, vier (KW 8)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[alemme]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 09:43:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[E-Learning]]></category>
		<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendmedienschutz-Staatsvertrag]]></category>
		<category><![CDATA[Revolution]]></category>
		<category><![CDATA[Chaos Computer Club]]></category>
		<category><![CDATA[Hacker]]></category>
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					<description><![CDATA[Senioren sollen ans Netz herangeführt, Kinder davor geschützt werden - so will es zumindest der Jugendmedienschutzstaatsvertrag. Im Iran wurde das Netz nahezu abgestellt, um das Land vor einer Revolution zu schützen und Hacker schützen ihren Ruf durch eine neue Kolumne. Das und weitere Links im Wochenüberblick.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Senioren sollen ans Netz herangeführt, Kinder davor geschützt werden &#8211; so will es zumindest der Jugendmedienschutzstaatsvertrag. Im Iran wurde das Netz nahezu abgestellt, um das Land vor einer Revolution zu schützen und Hacker schützen ihren Ruf durch eine neue Kolumne. Das und weitere Links im Wochenüberblick.</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
<a href="http://www.focus.de/digital/internet/tid-17346/internetsperren-personenkontrollen-im-netz_aid_483352.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Finger weg vom Netz!</a>
</p>
<p>
Zum Jugendmedienschutzstaatsvertrag wurde am 18. Februar 2010 ein neuer Entwurf vorgelegt. Darin ist von verbindlichen Altersgrenzen, Netzsperren und einer größeren Verantwortung für die Provider die Rede. Die Piratenpartei plant bundesweite Mahnwachen. Dem <a href="http://www.cccmz.de/?p=767" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Chaos Computer Club Bremen</a> liegt nicht nur die überarbeitete Version vor, er hat die Änderungen auch farblich markiert.</p>
<p><a href="http://www.tagesanzeiger.ch/digital/internet/Das-Zwitschern-in-Iran-ist-verstummt/story/30959208" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Iran: die Revolution vom Netz genommen</a>
</p>
<p>
Kurz vor dem 31. Jahrestag der Revolution haben die iranischen Behörden nicht nur die Leistungen der Internetdienste gedrosselt. Um das Kommunikationsnetz der Opposition lahmzulegen, wurde auch der Zugang zu Googlemail verbarrikadiert, verschiedene Mobilfunkanbieter stellten kurzzeitig ihre SMS-Dienste ein.</p>
<p><a href="http://nachrichten.rp-online.de/article/wissen/Ein-Internet-Portal-fuer-Geschichte/68879" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Internetportal für Geschichte</a>
</p>
<p>
Die Vorbehalte der Wissenschaft gegenüber dem Internet sind oft groß. Doktoranden der Gerda-Henkel-Stiftung wollen das ändern und haben mit L.I.S.A. eine Wissenschaftsplattform mit historischem Schwerpunkt eingerichtet. Dossiers, Texte und Videos sollen dort zum wissenschftlichen Austausch anregen.</p>
<p><a href="http://bildungsklick.de/pm/72152/initiative-internet-erfahren-und-senioren-webcommunity-feierabendde-initiieren-gemeinsam-internet-patenschaften/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Senioren ans Netz!</a>
</p>
<p>
Kinder lernen heute spielend, mit dem Netz umzugehen. Um auch ältere Menschen in die Informationsgesellschaft zu integrieren, hat das Bundeswirtschaftsministerium zusammen mit der Senioren-Communitiy Feierabend.de die Initiative Internet erfahren gegründet. Sogenannte Internet-Paten vermitteln dort ihr Wissen an andere weiter.</p>
<p><a href="http://www.faz.net/s/Rub117C535CDF414415BB243B181B8B60AE/Doc~E882A8BE5866A4E479574BBA73C7F7D32~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Neugierige Nerds</a>
</p>
<p>
Über Hackerangriffe wie den auf Google wurde in der vergangenen Zeit viel berichtet. Eine andere Sicht auf den &quot;Mythos Hacker&quot; bietet Constanze Kurz, Sprecherin des Chaos-Computer Clubs in ihrer neuen FAZ-Kolumne &quot;Aus dem Maschinenraum.&quot;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Obama wird rechts überholt</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/obama-wird-rechts-ueberholt-4776/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[alemme]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 12:41:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Weblog]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Netzwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Konservative]]></category>
		<category><![CDATA[Sarah Palin]]></category>
		<category><![CDATA[Tea-Party-Bewegung]]></category>
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					<description><![CDATA[In den USA wird die politisch unabhängige, ultra-konservative Tea-Party-Bewegung zum begehrten Wahlkampf-Objekt der Republikaner. Die nur lose organisierte Szene ist digital bestens vernetzt, die Bloggerin Keli Carender ein Star unter den Tea-Party-Aktivisten. Soziale Netzwerke wie patriotcaucus.com ersetzen derzeit aber noch Führungspersönlichkeiten der Online-Opposition zu Obama.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In den USA wird die politisch unabhängige, ultra-konservative Tea-Party-Bewegung zum begehrten Wahlkampf-Objekt der Republikaner. Die nur lose organisierte Szene ist digital bestens vernetzt, die Bloggerin Keli Carender ein Star unter den Tea-Party-Aktivisten. Soziale Netzwerke wie patriotcaucus.com ersetzen derzeit aber noch Führungspersönlichkeiten der Online-Opposition zu Obama.</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
Da gibt es in den USA also diese junge Bewegung, die konservativer ist als die Republikaner. Eine Bewegung, die Kritik an Obamas Politik radikaler formuliert als es die Opposition der Republikaner derzeit kann. Sie nennt sich Chicago-Tea-Party-Bewegung in Anspielung auf die Boston Tea-Party von 1773. Damals warfen Aufständische aus Protest gegen die Steuerpläne der britischen Kolonialherren ganze Schiffsladungen indischen Tees ins Wasser. Während Obama und den Demokraten nahe stehende Organisationen im Internet massiv für die Gesundheitsreform und andere Projekte werben, organisieren sich auch seine Gegner im Netz.
</p>
<p><center><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/TaxedEnoughAlready_3.jpg" width="225" align="middle" height="195" /></center><center><i>Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/quattlebaum/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ryan Q</a>/Flickr cc-by-2.0</i></center></p>
<p>
<b>Freiheit! &#8211; von Steuern</b>
</p>
<p>
Anfang Februar trafen sich die Chicago Tea-Party zu ihrem ersten nationalen Kongress in Nashville (Tennessee). Hauptrednerin war Sarah Palin, die ehemalige Vizepräsidenten-Kandidatin der Republikaner. Das zeigt, wie groß das Interesse der Republikaner an der gut vernetzten und bislang parteipolitisch unabhängigen <a href="http://teapartychicago.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Tea-Party</a>-Bewegung ist. Denn eigentlich mangelt es den Aktivisten nicht an charismatischen Sprechern. Eine davon ist Keli Carender, Bloggerin aus Seattle und eine Art Star der Bewegung. Hauptgegner sind für sie der Marxismus und ein &quot;starker Staat&quot;, den Obama mit seiner Hilfe für die Banken und die Automobilindustrie für Carender verkörpert.
</p>
<p>
<b>Keine klassische Konservative</b>
</p>
<p>
Carender hat Mathematik und Biologie in Oxford studiert, ist tätowiert, trägt eine Hipster-Brille &#8211;  und arbeitet für eine Non-Profit-Organisation. Dort gibt sie Unterricht für einkommensschwache Erwachsene. Auf den ersten Blick also nicht unbedingt das, was man sich unter dem Star einer ultra-konservativen Bewegung gemeinhin vorstellt. Ihr Blog <a href="http://redistributingknowledge.blogspot.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">redistributingknowledge</a> macht aber schnell deutlich, wie sehr sie sich für die Bewegung engagiert. Dort polemisiert sie gegen &#8216;linke&#8217; Politiker oder ruft ganz gezielt zu Aktionen auf. Beliebt sind vor allem massenhafte Protestanrufe bei Abgeordneten, deren politische Projekte zu Steuererhöhungen führen könnten. Einem Post von Carender vom 16. Februar zufolge konnten angeblich bereits einige der aufgelisteten Abgeordneten umgestimmt werden.
</p>
<p>
<b>Taxed Enough Already</b>
</p>
<p><b></b></p>
<p>
Carenders Blog ist ein prominentes aber nur kleines Glied der Bewegung. Die Strategie der direkten Einflussnahme auf lokale Abgeordnete gehört bei vielen weiteren Portalen dazu. Die <a href="http://www.effwa.org/main/page.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Evergreen Freedom Foundation</a>, ein weiteres Tea-Party-Forum zum Beispiel, listet unter der Rubrik &quot;Hey, Big Spender (how much will your legislator cost you?)&quot; die Namen der Kongressabgordneten auf, die Steuererhöhungen fordern. Auch hier ruft man zu Massentelefonanrufen auf.
</p>
<p>
Denn was die Bewegung eint, ist ihre Wut auf Steuererhöhungen, die Gesundheitsreform und einen &quot;starken Staat&quot;. Ansonsten unterscheiden sich die politischen Überzeugungen der Tea-Partier recht stark. Das zeigt sich zum Beispiel an den Diskussionen in den bewegungseigenen sozialen Netzwerken wie <a href="http://www.thepatriotcaucus.net/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">patriotcaucus.com</a> über die künftige politische Strategie. Unter der Rubrik Mitglieder findet sich dort ein <a href="http://www.thepatriotcaucus.net/profiles/members/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Freundesnetzwerk</a>, das in Funktion und Aussehen stark an Facebook erinnert. Und auch im &#8216;echten&#8217; Facebook ist die Bewegung aktiv, Gruppen wie <a href="http://www.facebook.com/search/?q=tea+party+&amp;init=quick#!/group.php?gid=55223597239&amp;ref=search&amp;sid=632854113.3063403314..1" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Tax Day Tea Party 2010</a> mit über 65.000 Mitgliedern informieren über geplante Aktionen oder bieten die Möglichkeit zum Austausch. Aktuell wird dort zum Beispiel diskutiert, ob die Bewegung lokale Sprecher oder Abgeordnete wählen sollte. Viele betonen aber die Vorteile einer &quot;führungslosen&quot; Bewegung.
</p>
<p>
Dass der erste nationale Konvent der Bewegung trotzdem so viel mediale Wirkmacht erzeugen konnte, liegt  an der guten digitalen Vernetzung. In der Blogosphäre der Bewegung finden sich nicht nur Aktionsplattformen wie redistributionknowledge, die Evergreen Freedom Foundation oder <a href="http://eastsideteaparty.wordpress.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">eastsideteaparty.com.</a> Seiten wie <a href="http://americanthinker.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">americanthinker.com</a> oder <a href="http://smartgirlnation.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">smartgirlnation.com</a> liefern mit Artikeln und Texten Denkanstöße und eine theoretische Basis.
</p>
<p>
<b>Wem gehört die Bewegung?</b>
</p>
<p>
Für die Tea-Party-Aktivisten sind ihre Ziele aber nicht zwingend an die Republikaner geknüpft. So erklärte eine Demonstrantin aus Nevada, Barbee Kinnison, auf dem Tea-Party-Kongress, dass sie mehrere der zahlreichen Tea-Party-Gruppen hinter dem demokratischen Senator Harry Read versammeln will. Keli Carender hat Kontakt zu den Demokraten in ihrem Blog selbstbewusst angeregt: „Not everyone in the Tea Party Movement is a Republican, so why not help fiscally conservative people push forth in the Democrat party as well? Why not change the range of what is acceptable in both parties? Hmmm?“  </p>
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			</item>
		<item>
		<title>Wir können Twitter</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/wir-koennen-twitter-4757/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[alemme]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 15:51:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[Microblogging]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunalwahl]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgermeister]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerkontakt]]></category>
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					<description><![CDATA[Twitternde Spitzenpolitiker sind in Deutschland noch selten, ihre Accounts häufig Fälschungen, wie eine <a href="http://netzpolitik.org/wp-upload/kurzstudie-politik-im-web-2-auflage3.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Studie</a> von '<a href="http://newthinking-communications.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">newthinking communications</a>' 2009 feststellte. Bei den Parlamentariern und Landespolitikern tut sich in Sachen Twitter deutlich mehr. Und auf kommunaler Ebene? Hier twitterten bislang vor allem die Ortsgruppen der Parteien, nicht aber der Oberbürgermeister selbst. Doch der Kommunalwahlkampf 2009 hat hier einiges in Bewegung gebracht.<br />
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Twitternde Spitzenpolitiker sind in Deutschland noch selten, ihre Accounts häufig Fälschungen, wie eine <a href="http://netzpolitik.org/wp-upload/kurzstudie-politik-im-web-2-auflage3.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Studie</a> von &#8216;<a href="http://newthinking-communications.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">newthinking communications</a>&#8216; 2009 feststellte. Bei den Parlamentariern und Landespolitikern tut sich in Sachen Twitter deutlich mehr. Und auf kommunaler Ebene? Hier twitterten bislang vor allem die Ortsgruppen der Parteien, nicht aber der Oberbürgermeister selbst. Doch der Kommunalwahlkampf 2009 hat hier einiges in Bewegung gebracht.</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
&quot;Die griechisch-dt. Gemeinschaft gibt ein Lamm-Essen, wenn ich am 30.08. Erfolg habe.&quot; Mit diesem <a href="http://twitter.com/juergenroters" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Aufruf</a> bei Twitter versuchte Jürgen Roters am 29. Juli 2009 seine Follower an die Wahlurnen zu bewegen. Funktioniert hat es, Roters ist der neue Oberbürgermeister von Köln. Mittlerweile gehört es zum Standardprogramm, dass im Wahlkampf und insbesondere an Wahlsonntagen getwittert wird was das Zeug hält. In vielen Fällen bleibt der Microblogging-Dienst aber &#8211; wie so viele andere Web-2.0-Anwendungen auch &#8211; ein reines Wahlkampfinstrument, das nach dem Urnengang wieder in den <a href="/koalitionsverhandlungen-20-fehlanzeige" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Standby-Modus</a> geschaltet wird.
</p>
<p>
<b>&quot;Üben!&quot;</b>
</p>
<p>
Auf kommunaler Ebene findet Twitter bei Politikern dagegen immer mehr Verbreitung. Neun twitternde Oberbürgermeister sind politik-digital.de derzeit bekannt, die drei aktivsten von ihnen kommen aus Kiel, Bonn und Köln. Sie alle haben Twitter schon während ihrer Wahlkämpfe 2009 für sich genutzt und zwitschern auch nach ihrer Amtseinführung weiter. Werden Wahlkämpfe in Zukunft also auch über Twitter entschieden? 
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<div style="text-align: center">
<a href="http://twitter.com/juergennimptsch" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/Nimptsch_Twitter.jpg" alt="Twitteraccount von Jürgen Nimptsch" title="Twitteraccount von Jürgen Nimptsch" height="225" width="350" /></a>
</div>
<p></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
Der Bonner Oberbürgermeister <a href="http://twitter.com/juergennimptsch" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Jürgen Nimptsch</a> (SPD) glaubt das nicht und äußerte gegenüber politik-digital.de auch noch weitere Bedenken. Die rasend schnelle Verbreitung von Spekulationen über den Wahlausgang bereits vor Schließung der Wahllokale lehnt er ab. Für einen demokratischen Wahlprozess sei das problematisch. Sein Parteigenosse Torsten Albig sieht das anders. &quot;In spätestens zehn Jahren werden Wahlen über solche Kommunikationsformen entschieden werden&quot;, ist sich der Kieler Oberbürgermeister im <a href="http://www.vorwaerts.de/artikel/twitter-interview-mit-torsten-albig" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Twitter-Interview</a> mit der SPD-Zeitung &#8216;vorwärts&#8217; sicher. Der Sozialdemokrat empfiehlt daher: &quot;Üben!&quot;
</p>
<p>
<b>&quot;Ich tu´s!&quot; </b>
</p>
<p>
Zum <a href="http://twitter.com/OBKiel2009" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Twittern</a> gekommen ist Albig aber eher zufällig und ganz ohne Wahlkampf-Absichten: &quot;Ich habe es beim Rasieren im Radio gehört &#8211; &#8216;Ruft uns an oder twittert.&#8217; Nachgeschaut, was das ist und fand es sehr interessant.&quot; Auf ähnliche Weise landete auch Siegfried Balleis (CSU),  Oberbürgermeister von Erlangen, beim Mikroblogging-Dienst: &quot;Herr Folger (Web-Beauftragter der Stadt – die Redaktion) überzeugte mich mit Twitter zu starten. Ich tus.&quot; Seit dem 16. Dezember 2009 <a href="http://twitter.com/Balleis" target="_blank" rel="noopener noreferrer">zwitschert</a> jetzt der CSU-Politiker regelmäßig etwa alle zwei Tage.
</p>
<p>
Zum überwiegenden Teil wird Twitter bei den Bürgermeistern genutzt, um den politischen Standpunkt zu einem aktuellen Thema zu verdeutlichen. OB Siegfried Balleis aus Erlangen verbreitet so zum Beispiel seine &quot;Erkenntnis des Tages: Integration ist Chefsache! Menschen mit Migrationshintergrund müssen sich als Stadtbereicherung empfinden.&quot;
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<p>
<b>&quot;Keiner macht mit. Kann das sein?&quot;</b>
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Sein Kollege Jürgen Roters aus Köln positioniert sich mit seinen Tweets auch gerne Mal gegenüber dem politischen Kontrahenten: &quot;CDU und CSU sind gegen ein Adoptionsrecht für Schwule und Lesben. Die Diskriminierung setzt sich also fort! Ich bin für gleiche Rechte!!&quot; Und der Bonner Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch informiert seine Follower über seine Arbeit: &quot;Wir bekennen unsere besondere Verantwortung im Kampf gegen Antisemitismus, Rassismus und Intoleranz <a href="http://www.bonn.de/familie_gesellschaft_bildung_soziales/topthemen/09304/index.html?lang=de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">http://bit.ly/cFvLht</a>&quot;.
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Die Tweets von Torsten Albig hingegen transportieren neben reiner Information auch schon mal eine gute Portion Emotionen: &quot;Hi, auf Kiel.de gibt&#8217;s nen Chat mit dem Kieler OB &#8211; also mit mir. Keiner macht mit. Kann das sein?&quot; Im &#8216;vorwärts&#8217;-Interview nennt Albig das Microbloggen &quot;eine spannende Beteiligungsform.&quot; Als OB müsse man allerdings aufpassen, &quot;dass man nicht eine Präsenz vorgaukelt.&quot; Twitter kann demokratische Prozesse zwar kommunizieren, aber eben nicht ersetzen.
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<p>
<i>Die hier erwähnten Bürgermeister sind nicht die einzigen mit Twitteraccount, auch in Steinbach, Giengen, Gießen, Bremen und Augsburg können die Bürger beim OB mitlesen. Und damit ist die Liste sicher noch nicht komplett. Wenn Sie auch noch jemanden kennen, freuen wir uns auf Hinweise.</i></p>
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		<title>US-Behörden bekommen Feedback</title>
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		<dc:creator><![CDATA[alemme]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Jan 2010 11:09:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein neues Feedback-Programm soll die Vernetzung der US-Bürger mit ihren Ministerien verbessern. Grundlage für diesen Schritt in Richtung E-Partizipation ist das <a href="http://www.whitehouse.gov/the_press_office/Transparency_and_Open_Government" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Transparency and Open Government Memorandum</a>, das US-Präsident Obama an seinem ersten offiziellen Tag im Amt im Januar 2009 aufsetzte.
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein neues Feedback-Programm soll die Vernetzung der US-Bürger mit ihren Ministerien verbessern. Grundlage für diesen Schritt in Richtung E-Partizipation ist das <a href="http://www.whitehouse.gov/the_press_office/Transparency_and_Open_Government" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Transparency and Open Government Memorandum</a>, das US-Präsident Obama an seinem ersten offiziellen Tag im Amt im Januar 2009 aufsetzte.</p>
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Der Zeitplan ist knapp. Bis zum 7. April müssen die US-amerikanischen Behörden jeweils ein eigenes Konzept vorlegen, das beschreibt, wie sie die Anforderungen der<a href="http://www.informationweek.com/news/government/policy/showArticle.jhtml?articleID=219700334" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> Gov2.0-Open Government Directive</a> erfüllen wollen. Im November 2009 war bereits der Auftrag an die US-Bundesbehörden ergangen, sich binnen 120 Tagen eine individuelle Strategie für die Internetkommunikation zu überlegen. Präsident Obama will mit der Direktive Transparenz, Partizipation und Zusammenarbeit im Dschungel des amerikanischen Behördensystems durchsetzen.
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<b>Schnittstelle zwischen Bürger und Behörde</b>
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Hilfe bekommen die Behörden nun von einem neuen Programm, das ein öffentliches Online-Feedback ermöglicht. Wie <a href="http://news.cnet.com/8301-13772_3-10437458-52.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CNet News</a> meldete, soll das neue Service-Programm der Firma Ideascale Anfragen von Bürgern an die zuständige Behörde erleichtern und auch ein Ranking der eingereichten  Vorschläge erlauben.
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Digitale Werkzeuge wie das Online-Public-Feedback-Tool „bringen die Teilhabe wieder zurück zur Demokratie“ kommentiert auch Eric Schonfeld in seinem Artikel <a href="http://www.techcrunch.com/2009/06/30/can-open-government-be-gamed/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Can Open Government Be Gamed</a>? am 30. Juni 2009 auf <a href="http://www.techcrunch.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">TechCrunch</a>.</p>
<p>Die<a href="http://www.whitehouse.gov/open/documents/open-government-directive" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> Open Government Initiative</a> des Weißen Hauses schreibt dazu: „<a href="/obamas-online-gegen-die-buerokratie" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Innerhalb von 60 Tagen</a> soll jede Bundesbehörde eine Open Government Webseite erstellen die unter einer gemeinsamen Adresse abgelegt werden, um dort eine Schnittstelle zu bilden zwischen den behördlichen Vorgängen und der Open Government Directive. Dabei soll jede Seite den Bürgern die Möglichkeit bieten, die Qualität von veröffentlichten Informationen zu bewerten. Jede Behörde ist verpflichtet, auf die Vorschläge seitens der Öffentlichkeit zu reagieren, die sie auf ihrer Open Government Homepage erhalten.“</p>
<p>Weil das Programm für alle Behörden dasselbe ist, müssen sich die Bürger nicht jedesmal neu orientieren. Vorschläge, Kritik und Anfragen sollen, so der Plan, schnell und unkompliziert eingebracht werden können. Das Tool wird allen Dienststellen kostenlos zur Verfügung gestellt, die Anwendung wird am 6. Februar auf den Seiten aller beteiligten Behörden  gestartet.
</p>
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<b>Vom Tweet zum Tool </b>
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<p>
Bereits im US-Wahlkampf 2008 hatten Obama und seine Anhänger auf Vernetzung und Kommunikation via Twitter, Facebook und Co, gesetzt. Und was für die Demokraten als  Marketing- und Wahlkampf -Gadget so gut funktionierte, soll nun auch im täglichen Regierungskampf nützlich sein: die Bürger dauerhaft an politische Themen binden und ihr Engagement sowie die Vernetzung mit den Ministerien fördern. </p>
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		<title>Frankfurter Vielfalt</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/chattranscripte/frankfurter-vielfalt-4732/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[alemme]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 10:32:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chattranscripte]]></category>
		<category><![CDATA[Bündnis 90/Die Grünen]]></category>
		<category><![CDATA[Migration]]></category>
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		<category><![CDATA[Integrationspolitik]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Stadt Frankfurt hat ein neues Integrationskonzept vorgelegt. Darin geht es nicht mehr um die Eingliederung einiger weniger in die Mehrheitsgesellschaft sondern um die Vernetzung und Partizipation aller. Um die Idee der Teilhabe auch gleich umzusetzen, stand die grüne Stadträtin Nargess Eskandari-Grünberg im <a href="http://www.vielfalt-bewegt-frankfurt.de/node/1224" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Live-Chat </a>den Frankfurter Bürgern Rede und Antwort.
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Stadt Frankfurt hat ein neues Integrationskonzept vorgelegt. Darin geht es nicht mehr um die Eingliederung einiger weniger in die Mehrheitsgesellschaft sondern um die Vernetzung und Partizipation aller. Um die Idee der Teilhabe auch gleich umzusetzen, stand die grüne Stadträtin Nargess Eskandari-Grünberg im <a href="http://www.vielfalt-bewegt-frankfurt.de/node/1224" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Live-Chat </a>den Frankfurter Bürgern Rede und Antwort.<br />
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		<title>Jork: eGovernment in Kommunen</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/jork-egovernment-in-kommunen-4722/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[alemme]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 09:09:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[E-Government]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunalpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerbeteiligung]]></category>
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		<category><![CDATA[Jork]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Alten Land wird in der Gemeinde Jork digital aufgerüstet. 26 der insgesamt 29 Ratsmitglieder sind mit eigenen Laptops ausgestattet. Vorausgegangen war die Einführung eines Ratsinformationssystems (RIS), wie es mittlerweile viele Städte und Gemeinden nutzen. Die Potentiale dieser interaktiven Verwaltungssoftware werden jedoch oft noch nicht voll genutzt – auch nicht in Jork.
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Alten Land wird in der Gemeinde Jork digital aufgerüstet. 26 der insgesamt 29 Ratsmitglieder sind mit eigenen Laptops ausgestattet. Vorausgegangen war die Einführung eines Ratsinformationssystems (RIS), wie es mittlerweile viele Städte und Gemeinden nutzen. Die Potentiale dieser interaktiven Verwaltungssoftware werden jedoch oft noch nicht voll genutzt – auch nicht in Jork.</p>
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Grundsätzlich dienen Ratsinformationssysteme &#8211; also spezielle Softwareprogramme für kommunale Verwaltungen und Kommunalparlamente &#8211; zunächst dazu, Terminplanungen, Tagesordnungsabwicklungen und die Archivierungen von Protokollen für die Rats- und Fraktionsmitglieder zu vereinfachen. Gleichzeitig sollen sie politische Entscheidungsprozesse für die Bürger transparenter machen. Wie oft beim eGovernment in Deutschland konzentrieren sich die Verwaltungen aber eher auf interne Abläufe. Transparenz des Verwaltungshandelns hat eine geringere Priorität. So auch in Jork: Partho Banerjea, in Jork verantwortlich für das Projekt &#8216;Kommunalpolitik mobil&#8217;, erklärt, dass &quot;die bei den Gremiensitzungen anwesende Öffentlichkeit nun Tagesordnung und Beschlussvorschläge per Beamerprojektion&quot; mitverfolgen kann.
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<b>Information per Mausklick<br />
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Auf kommunaler Ebene, so die Idealvorstellung, ist Politik noch greifbar, der Kontakt zwischen Volksvertretern und Bürgern direkter. Die Realität sieht oft anders aus. Die Kommunikation zwischen Mensch und Verwaltung hakt nicht selten an langen Informationswegen. Die Protokolle öffentlicher Sitzungen etwa sind keine Verschlussakten, sondern müssen für die Bürger einsehbar sein. Durch ein RIS können sie einfach online gestellt und abgerufen werden, und auch der Zugriff auf das Archiv wird dadurch deutlich erleichtert.
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<p>
Wenn  Kommunalpolitiker  ihre Laptops nun schon ständig bei sich haben und es in den Sitzungsräumen Internetzugang gibt, sollte es nur eine Frage der Zeit sein, bis die ersten Twittermeldungen aus einer Gemeinderatssitzung flattern. Bloggende Rats &#8211; oder Verwaltungsmitglieder können in Zukunft die kommunikative Schwelle zwischen den Bürgern und ihrer gewählten Vertretung herabsetzen.<br />
In der Gemeinde Jork scheint es bis dahin aber noch ein weiter Weg. Gina Lang, die verantwortlich ist für die inhaltliche Gestaltung von <a href="http://www.jork.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.jork.de</a> kann sich bloggende oder twitternde Kollegen derzeit nicht vorstellen, denn &quot;die Ratsmitglieder sind alle nicht so sehr jung.&quot;
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<a href="http://www.flickr.com/photos/reisgekki/3731896778/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="http://farm4.static.flickr.com/3426/3731896778_ccac9e5210.jpg" alt="tdietmut/ flickr.com" title="Mühle/ Lühe/ Altes Land" height="364" width="369" /></a>
</p>
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<i>Bild: <a href="http://www.flickr.com/photos/reisgekki/3731896778/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">tdietmut</a> by-cc-nd/2.0/ </i>
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<b>Bürgerservice digital<br />
</b>
</p>
<p>
Auf den nächsten Schritt hin zur digitalen Verwaltung müssen die Bürger von  Jork noch warten. In vielen, vor allem größeren Kommunen können Lohnsteuerkarte, Meldebestätigung oder die An-, Um- und Abmeldung eines Gewerbes mittlerweile online beantragt werden. Ein besonders bedienerfreundliches Beispiel dafür bietet die <a href="http://www.hannover.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Homepage der Stadt </a><a href="http://www.hannover.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hannover</a>. Unter dem Menüpunkt eGovernment wird vom Bauantragsverfahren bis zur Wunschkennzeichenreservierung alles per Mausklick abgewickelt.
</p>
<p>
Das RIS in Jork ist dagegen bislang eher eine Datenbank für Sitzungsprotokolle und Ratsmitglieder. Das soll sich aber bald ändern, bis Ende 2010 will man auch in Jork ein Content-Management-System einführen, das das Ausfüllen von Anträgen und Formularen online ermöglicht.
</p>
<p>
Ratsinformationssysteme sind indes keine neue Erfindung, seit 1990 sind Lösungen von etwa 15 verschiedenen Anbieter auf dem deutschsprachigen Markt, 250 Städte und Gemeinden nutzen bisher das Angebot.
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<b>Papierlos und trotzdem sicher<br />
</b>
</p>
<p>
In der Gemeinde Jork hat man sich für das System ALLRIS der Firma CC e-gov entschieden.<br />
ALLRIS  war 2007 das einzige Ratsinformationssystem, das von unabhängigen Datenschutzbeauftragten zertifiziert wurde. Welche datenschutztechnischen Mängel andere RIS aufweisen, kann Henry Krasemann vom Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein allerdings nicht sagen, denn: ALLRIS war bislang auch das einzige Produkt, das &#8211; im Auftrag des Herstellers &#8211; untersucht wurde.
</p>
<p>
Dennoch gelten für das Zertifikat strenge Kriterien, gerade an die Datensparsamkeit, die ein System ermöglicht. Damit Dokumente auch bei der papierlosen Verwaltung aber trotzdem fälschungssicher bleiben, muss ein RIS zugleich sämtliche Bearbeitungszustände speichern und nachvollziehbar machen.
</p>
<p>
<b>Mehrere Anläufe gegen Widerstände</b>
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<p>
Vor einigen Jahren hatte es in Jork schon einmal den Versuch gegeben, ein Ratsinformationssystem einzuführen. Damals war allerdings die Skepsis der Ratsmitglieder zu groß. Mittlerweile hätten aber alle  Ratsmitglieder einen Rechner zu Hause, und &quot;selbst die Ältesten unter ihnen haben sich mit großer Begeisterung in das System eingearbeitet&quot;, erzählt Uwe Rosendahl, Gemeindemitarbeiter in Jork. Probleme bereitet bislang nur das W-Lan-Netz im Rathaus. In den vergangenen Monaten war es nicht immer stabil, deswegen mussten die Ratsmitglieder dann gelegentlich doch mit Aktenkoffer anstatt Laptop in die Sitzung.</p>
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		<item>
		<title>Links, zwo, drei, vier (KW 2)</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/presseschau/links-zwo-drei-vier-kw-2-0-4719/</link>
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		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 16:08:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Transparenz]]></category>
		<category><![CDATA[Partizipation]]></category>
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		<category><![CDATA[China]]></category>
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					<description><![CDATA[Transparenz ist das Thema der Woche. Unternehmen profitieren davon und Google zeigt, wie das geht. Netzneutralität rechnet sich auch und hat daher Vorfahrt beim Datenstau. Die französische Behörde Hadopi plant härtere Strafen für Raubkopierer, verletzt mit ihrem Logo aber selbst das Urheberrecht. Mehr und aktuelle News in der Linkliste.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Transparenz ist das Thema der Woche. Unternehmen profitieren davon und Google zeigt, wie das geht. Netzneutralität rechnet sich auch und hat daher Vorfahrt beim Datenstau. Die französische Behörde Hadopi plant härtere Strafen für Raubkopierer, verletzt mit ihrem Logo aber selbst das Urheberrecht. Mehr und aktuelle News in der Linkliste.<!--break--></p>
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<a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,671640,00.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Good Guy Google</a>
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<p>
Nach dem Hackerangriff auf die Google-Konten von chinesischen Menschenrechtsaktivisten, kündigte der Suchmaschinengigant an, seine Suchergebnisse in China nicht länger zu zensieren. Der Angriff sei eindeutig aus China gekommen. Wer jedoch genau dahinter steckt, ist bisher unklar. Im <a href="http://googleblog.blogspot.com/2010/01/new-approach-to-china.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hauseigenen Blog</a> erklärt Google, warum man sich entschieden hat, den Angriff publik zu machen.
</p>
<p>
<a href="http://www.basicthinking.de/blog/2010/01/13/blamage-fuer-piraten-jaeger-hadopi-enthuellt-logo-mit-geklautem-font/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Piraten-Jäger mit geklautem Logo erwischt</a>
</p>
<p>
Die französische Behörde Hadopi verwendet eine unrechtmäßig genutzte Schriftart in ihrem Logo.<br />
Die verantwortliche Agentur Plan créatif spricht von einem Versehen, eine wirkliche Urheberrechtsverletzung liege nicht vor. Seit Anfang 2010 ist in Frankreich ein Gesetz in Kraft, nach dem Raubkopierern der Zugang zum Internet bis zu einem Jahr lang verwehrt werden kann. Kritikern des Gesetzes, dem &#8216;Loi Hadopi&#8217;  dürfte der Fauxpas der Behörde entgegenkommen.
</p>
<p>
<a href="http://www.nytimes.com/2010/01/15/books/15book.html?ref=technology" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Weisheit der Sparsamen</a>
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<p>
„Schwarmintelligenz“, die kreative Vernetzung der Vielen im Netz, galt lange als eine der größten Chancen der digitalen Zukunft. Neben erfolgreichen Projekten wie Wikipedia, so der Musiker,  Informatiker und Internetvisionär Jaron Lanier, habe sich mittlerweile eine „Umsonst-Kultur&quot; etabliert, die den Kreativen eher schade als nutze. Die New York Times lässt in einer Reihe verschiedene Kritiker des „digitalen Maoismus“ zu Wort kommen.
</p>
<p>
<a href="http://www.netzpolitik.org/2010/netzneutralitaet-ueberholter-stand-der-technik/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Das Zweiklassen-Netz</a>
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<p>
Netzneutralität verursacht Datenstau &#8211; zumindest befürchten das manche Ökonomen und sprechen sich deshalb für priorisierte Datenpakete gegen Bezahlung aus. Doch weil dann in Zukunft womöglich die Zahlungsbereitschaft entscheidet, welche Daten bevorzugt übermittelt werden, sprechen Kritiker von einem Zweiklassen-Netz. Forscher des US-Instituts für politische Integrität haben das Prinzip neutraler Netze jetzt einer Kosten-Nutzen-Rechnung unterzogen und festgestellt: Netzneutralität rechnet sich
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<p>
<a href="http://www.netzpolitik.org/2010/dokumentarfilm-und-toolkit-10-tactics-for-turning-information-into-action/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Partizipation via Dokumentarfilm</a>
</p>
<p>
Aktivisten und Nichtregierungsorganisationen weltweit nutzen Internetvideos, um zu informieren und Menschen für ihre Projekte zu mobilisieren. Ein Dokumentarfilm des Tactical Technology Collective stellt Menschen aus 24 Ländern vor, die ihr Engagement crossmedial kommunizieren. Daneben bietet das Toolkit &#8216;Ten Tactics for turning Information into Action´ Tipps zur Planung eigener Kampagnen.
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<p>
<a href="http://www.sueddeutsche.de/computer/835/500106/text/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Unternehmen sollen von Transparenz profitieren</a>
</p>
<p>
Unternehmen sollen ihr Risiko-Management nicht länger im Verborgenen betreiben, sondern durch Transparenz im Netz gemeinsam mit Anderen eine Lösung finden. Diese These vertritt zumindest Don Tapscott im Interview mit der Süddeutschen Zeitung. Wirtschaft funktioniere heute nicht mehr in vertikalen Strukturen, sondern nur im Austausch mit Kunden und Mitarbeitern, findet der Autor und Internetberater.</p>
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