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	<title>Christian Jung &#8211; politik-digital</title>
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	<title>Christian Jung &#8211; politik-digital</title>
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	<item>
		<title>Fremdkörper im Bildungsstreik</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/fremdkoerper-im-bildungsstreik-4662/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian Jung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 09:08:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschule]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Streik]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungsstreik]]></category>
		<category><![CDATA[Unibrennt]]></category>
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					<description><![CDATA[Überall in Deutschland besetzen Studenten ihre Unis. Was in Österreich begann, hat sich längst über Ländergrenzen hinweg ausgebreitet. Auch im Internet schlagen die Proteste Wellen. Doch nicht alle bestreikten Unis nutzen die modernen Netzwerke überzeugend. Österreichs Studis zeigen, wie es besser geht.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Überall in Deutschland besetzen Studenten ihre Unis. Was in Österreich begann, hat sich längst über Ländergrenzen hinweg ausgebreitet. Auch im Internet schlagen die Proteste Wellen. Doch nicht alle bestreikten Unis nutzen die modernen Netzwerke überzeugend. Österreichs Studis zeigen, wie es besser geht.<!--break--></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
2000 Studentinnen und Studenten sitzen eng gedrängt in dem<br />
trotz hoher Decke stickigen Audimax der Justus-Liebig-Universität in Gießen. In<br />
einer Vollversammlung beschließen sie ihre gemeinsamen Forderungen an Politik<br />
und Hochschule. Über das gesamte Publikum verteilt zeigen sich die weit<br />
scheinenden Bildschirme von Laptops und in den Händen, die sich zum<br />
Fotografieren der Menschenmenge in die Höhe recken, finden sich fast ebenso<br />
viele Telefone wie Digitalkameras. Ganz selbstverständlich erscheint das den<br />
Studierenden der Generation Internet.
</p>
<p>
<b>Vollversammlung offline </b>
</p>
<p>
Doch die Vollversammlung bleibt Offline. Von<br />
den mehr als 200 Zuschauern, die den <a href="http://www.ustream.tv/recorded/2638789">Live-Stream</a> im Internet geöffnet haben,<br />
erfährt man im Audimax nichts. Nur einmal blitzt etwas Interaktivität durch,<br />
als solidarische Grüße aus anderen Universitätsstädten übermittelt werden. Wie<br />
genau die aber ihren Weg ins mittelhessische Gießen gefunden haben, weiß<br />
vermutlich auch am Rednerpult niemand.
</p>
<p>
Das Internet wirkt wie ein Fremdkörper im Gießener<br />
Bildungsstreik. Als die Politik- und Sozialwissenschaftler in den späten<br />
Abendstunden des 15. Novembers ihr dreistöckiges Seminargebäude besetzten,<br />
drangen nur wenige Informationen an die Außenwelt. Schon einige Tage zuvor<br />
hatte man eine erste Website eingerichtet, zu der man aber just in den ersten<br />
Tagen der Besetzung das Passwort verlegt hatte. Stattdessen teilte man sich in<br />
unregelmäßigen Abständen und wenig gesprächig über eine Mailing-Liste mit &#8211; von<br />
der jedoch kaum Studenten erfahren hatten. Bilder von der Besetzung tauchten<br />
erst nach Tagen auf.
</p>
<p>
<b>Streik auf studiVZ </b>
</p>
<p>
Wesentlich zeitnaher kann man am Geschehen über studiVZ<br />
teilhaben. Bereits vom 9. November stammt der erste Beitrag in der Gruppe „<a href="http://www.studivz.net/Groups/Overview/53be1bc0612dd1d1">-::<br />
Bildungsstreik 2009 Gießen::-</a>&quot;, in dem auf die vergleichbaren Gruppen aus Kiel<br />
und Marburg verwiesen wird. Zwei Tage vor der Besetzung wird hier schon die<br />
Mailing-Liste als dominierendes Kommunikationsmittel beworben und auch über die<br />
tatsächliche Besetzung erfährt man hier wesentlich früher als auf der eigenen<br />
Internetseite. Auch ein Hinweis auf den <a href="http://twitter.com/giessenstreikt">Twitter-Account der Gießener Besetzer</a> findet<br />
sich, doch bis heute kommt er nicht einmal über 200 Follower hinaus. Wie weit Twitter damit außerhalb der studentischen Aufmerksamkeit liegt, zeigt der Vergleich<br />
mit der Gruppe im studiVZ: hier finden sich fast 2000 Mitglieder ein.
</p>
<p>
<b>studiVZ: Ausschlafen oder Kurzurlaub?<br />
 </b>
</p>
<p>
Doch so beeindruckend die Zahlen wirken, inhaltlich kann die<br />
Gruppe im VZ nicht viel bieten. Bilder oder Videos scheitern schon an den<br />
technischen Möglichkeiten der studiVZ-Plattform. Eine Handvoll<br />
Diskussionsfäden ist gefüllt mit wenigen Ankündigungen und vielen Nachfragen,<br />
wie lange denn nun noch besetzt sei. Viele Studenten wollen offensichtlich lieber wissen, ob<br />
man nicht doch ausschlafen kann am nächsten Tag oder ob die Zeit sogar für<br />
einen Kurzurlaub bei den Eltern reicht.
</p>
<p>
<b>Kein Internetanschluss im Philosophenwald </b>
</p>
<p>
Dass das wenig repräsentativ ist, zeigt ein Blick in die<br />
arbeitsame Atmosphäre in den mittlerweile immer zahlreicher werdenden besetzten<br />
Gebäuden in der Straße am Philosophenwald. Eifrig organisiert in Arbeitskreisen und<br />
allabendlichem Plenum arbeiten die Studentinnen und Studenten an ihrem<br />
Forderungskatalog. Gleich in der ersten Woche treffen sie sich zu<br />
Sondierungsgesprächen mit den Dozenten der betroffenen Fachbereiche und tauschen<br />
sich aus. Aus der bekundeten Solidarisierung erwachsen gemeinsame, von<br />
Studenten und Dozenten besetzte Arbeitskreise. Im Internet erfährt man nichts<br />
davon.
</p>
<p>
<img fetchpriority="high" decoding="async" src="/wp-content/uploads/unibrennt.jpg" width="460" height="283" />
</p>
<p>
<b>Österreichs Studis setzen auf das Netz</b>
</p>
<p>
Ein Blick nach Österreich, gewissermaßen in das Mutterland<br />
der aktuellen Studentenproteste, zeigt das Kontrastprogramm. Wie ein Drehkreuz<br />
sammelt die <a href="http://unibrennt.at/">offizielle Website zum Protest</a> als „veritables Web 2.0-Portal&quot;<br />
(<a href="http://www.homopoliticus.de/2009/11/05/wir-2-0/">Christoph Bieber</a>) die über das gesamte Netz verteilten Informationen zu den<br />
Bildungsstreiks und bietet dem Nutzer Orientierung. Die eher statischen<br />
Elemente wie Forderungen und Kontaktdaten finden sich wie gewohnt auf der<br />
Internetseite, aber ebenso stößt man auf gesammelte Live-Streams aus dem<br />
deutschsprachigen Protestraum oder bei flickr aggregierte Bilder von den<br />
Hochschulen vor Ort.
</p>
<p>
Die Facebook-Seite „<a href="http://www.facebook.com/unsereuni">unsereuni</a>&quot; zeigt in bisher ungekanntem Maße die Funktionalität der amerikanischen Plattform<br />
auf. Mehr als 30.000 Fans solidarisieren sich und nutzen die öffentliche<br />
Pinnwand des Profils, um Informationen auszutauschen und Diskussionen<br />
auszutragen. Geschickt vernetzt man die Seite mit anderen streikenden<br />
Studierenschaften. Videos und Fotos von den bekannten Plattformen wie YouTube<br />
und flickr hat man da gleich noch mit eingebunden.
</p>
<p>
Die heutige Kundgebung am österreichischen Parlament ist<br />
selbstverständlich als Termin verfügbar. Neben Details über den geplanten<br />
Ablauf &#8211; von Eröffnung bis Lichterkette &#8211; sieht man auch die 173 bestätigten<br />
Gäste.
</p>
<p>
In Gießen wird morgen ebenfalls eine Demonstration<br />
stattfinden, vom Audimax will man in die Stadt marschieren. Genauso Offline wie<br />
bisher.
</p>
<p>
<b>Gibt es bessere Beispiel für Internetnutzung bei den Unistreiks? Hinweise gerne in den Kommentaren! </b></p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Schlussspurt der Unterstützer</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/schlussspurt-der-unterstuetzer-4574/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian Jung]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Sep 2009 15:40:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Die Linke]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestagswahl 2009]]></category>
		<category><![CDATA[Social Election Network]]></category>
		<category><![CDATA[FDP]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[Bündnis 90/Die Grünen]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Wahlkampf]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Parteien haben ihre Unterstützernetzwerke sicher nicht verheimlicht, aber den großen Funktionsumfang haben sie auch nicht gerade an die große Glocke gehängt. Wenige Tage vor der Wahl ist es besonders spannend, einen Blick in die Onlinenetzwerke zu werfen. Wie binden die Parteien die Unterstützer in die letzte, in die heiße Wahlkampfwoche ein?
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Parteien haben ihre Unterstützernetzwerke sicher nicht verheimlicht, aber den großen Funktionsumfang haben sie auch nicht gerade an die große Glocke gehängt. Wenige Tage vor der Wahl ist es besonders spannend, einen Blick in die Onlinenetzwerke zu werfen. Wie binden die Parteien die Unterstützer in die letzte, in die heiße Wahlkampfwoche ein?</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
Schon ein erster Blick in die Unterstützerseiten der großen Parteien zeigt, dass eine vollständige Übersicht über deren Funktionsvielfalt unmöglich in einem Blogbeitrag gegeben werden kann. Auf unzähligen Seiten, Profilen, Foren, Kommentaren und Blogs äußern sich Mitarbeiter und Mitglieder, werden Wahlkampfaktionen geplant und politische Debatten vorbereitet. Daher hier ein Einblick in die Welt von <a href="http://www.team2009.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">teAM2009</a> (CDU), <a href="http://www.meinespd.net" target="_blank" rel="noopener noreferrer">meineSPD</a>, <a href="http://mitmachen.fdp.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">mitmacharena</a> (FDP), <a href="http://www.gruene.de/meine-kampagne.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">meine Kampagne</a> (Grüne) und <a href="http://linksaktiv.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">linksaktiv</a> (Linkspartei).
</p>
<p>
<b>CDU: teAM 2009<br />
</b>
</p>
<p>
<a href="http://www.team2009.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
</a>
</p>
<div style="text-align: center">
<a href="http://www.team2009.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/teamdeutschland1.jpg" alt="Homepage teAM 2009" title="Homepage teAM 2009" align="left" height="183" width="191" /><br />
</a>
</div>
<p><a href="http://www.team2009.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
</a></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
Die CDU hat in ihrem Unterstützerportal teAM2009 einen Plan für die letzten Tage vor der Wahl eingestellt. Für die kommenden Tage gibt es Themenschwerpunkte und eigens dafür zum Download bereitgestellte Flugblätter.<br />
Ausführlich beschreibt die CDU ihre Ideen für die letzten 72 Stunden, die von Verteilaktionen (neudeutsch: Canvassing) über Firmenbesuche bis hin zu direkter Wähleransprache reichen. Noch verbesserungswürdig ist die Aktivierung der Unterstützer: Unter den Vorschlägen für die letzten drei Tage vor der Wahl findet sich keine Möglichkeit, direkt einen Ansprechpartner zu erreichen oder sich als Teilnehmer einzutragen.
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<b>SPD: meineSPD<br />
</b>
</p>
<p>
<a href="http://www.wahlkampf09.de/?id=meinespd-redirect" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/meinespd.jpg" alt="Homepage meineSPD" title="Homepage meineSPD" align="right" height="183" width="191" /></a>
</p>
<p>
Auch die SPD bietet ihren Unterstützern ein umfangreiches Aktionspaket für die letzten 72 Stunden vor Schließung der Wahllokale. Allerdings werden die Ideen, die mitunter einiges kreativer als bei der  CDU sind, nur wirklichen Parteimitgliedern zugänglich gemacht und sind auch für diese nicht leicht zu finden. Dafür ist aber die PDF-Broschüre weit ausführlicher als die wenigen Stichpunkte im teAM-Portal. Kleiner aber feiner Detailunterschied: Während die CDU ihre Unterstützer nur per Telefon herumfragen lassen möchte, ob Bekannte schon wählen waren, schlägt die SPD dafür Facebook und SMS vor.
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<b>FDP: mit mach arena<br />
</b>
</p>
<p>
<a href="http://mitmachen.fdp.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/mitmacharena.jpg" alt="Homepage mitmacharena" title="Homepage mitmacharena" align="left" height="183" width="191" /></a>
</p>
<p>
Die FDP gibt ihren Unterstützern in der mitmacharena Aktionsideen für den “heißen Endspurt”. Auch wenn der Titel funkensprühenden Ideenreichtum vermuten lässt, die tatsächliche Auflistung bleibt blass. Aufkleber am Auto, FDP-Plakate im Wohnzimmerfenster und die üblichen Anrufe oder Besuche bei Unentschlossenen. Kreativer ist da schon die Idee, junge Wähler zu einem “private viewing” von Stefan Raabs <a href="http://tvtotal.prosieben.de/tvtotal/specials/bundestagswahl2009/05314.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sendung zur Bundestagswahl </a><br />
einzuladen und anschließend mit ihnen zu disktuieren. Wie bei den anderen Parteien fehlt auch bei der FDP die Möglichkeit, direkt einen Ansprechpartner oder Unterstützer zu finden.
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<b>Grüne: Meine Kampagne<br />
</b>
</p>
<p>
<a href="http://www.gruene.de/meine-kampagne.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/meinekampagne.jpg" alt="Homepage Meine Kampagne" title="Homepage Meine Kampagne" align="right" height="183" width="191" /></a>
</p>
<p>
Die Grünen bieten in jedem Fall die optisch überzeugendste Darstellung ihrer <a href="http://www.gruene.de/einzelansicht/artikel/deine-gruene-minute-1.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Aktionen im Wahlkampfendspurt</a> – und machen sie gleich ganz öffentlich. Die Unterstützer werden aufgerufen, Bekannte und Freunde mit Infomaterial per Video oder direkter Ansprache als Brief auf die Wahl hinzuweisen. Außerdem darf natürlich der Aufruf zum Telefonieren nicht fehlen. Eine besondere Aktion ist  &quot;3 Tage wach&quot;. Dort werden rund um die Uhr bis zur Wahl Anfragen der Bürger beantwortet, die auf allen erdenklichen Kanälen eingereicht werden können.<br />
Ganz fortschrittlich kann man als Unterstützer mit nur einem Klick unter dem Artikel seine Teilnahmebereitschaft signalisieren.
</p>
<p>
<b>Die Linke: linksaktiv<br />
</b>
</p>
<p>
<a href="http://linksaktiv.de/linksaktiv/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/linksaktiv.jpg" alt="Homepage linksaktiv" title="Homepage linksaktiv" align="left" height="183" width="196" /></a><br />
Bei der Linken finden sich (auf den ersten Blick?) keine Anregungen für die letzten Wahlkampftage oder gar den Wahltag selbst. Die aktuellsten “Aufgaben”<br />
sind schon etwas älter, einzig das TV-Duell kann noch mit etwas Aktualität punkten. Statt einer wirklichen Ausrüstung mit Aufgaben scheint bei der Linken die Vernetzung der Community der wichtigere Zielpunkt zu sein. Bei keiner anderen Unterstützerseite finden sich so viele Anknüpfungspunkte für die Unterstützer.
</p>
<p>
Zuerst erschienen im Blog des Autors auf <a href="http://www.homopoliticus.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">homopoliticus.de </a></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Zukunft des politischen Fernsehens</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/zukunft-des-politischen-fernsehens-4567/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian Jung]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Sep 2009 16:08:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[ZDF]]></category>
		<category><![CDATA[StudiVZ]]></category>
		<category><![CDATA[Crossmedia]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit online]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine Woche vor dem Wahltag scheint der TV-Wahlkampf beendet, jedenfalls aus der Sicht von Peter Frey, dem Leiter des ZDF-Hauptstadtstudios. Etwas kurios wirkt es nun, dass ausgerechnet eine ZDF-Produktion im inhaltsleersten Wahlkampf der letzten Jahre ein Experiment wagte, das für beides die Lösung bietet. Mit “Erst fragen, dann wählen” kommen die Themen zurück und werden in Fernsehen und Internet gesehen, kommentiert und hinterfragt.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Woche vor dem Wahltag scheint der TV-Wahlkampf beendet, jedenfalls aus der Sicht von Peter Frey, dem Leiter des ZDF-Hauptstadtstudios. Etwas kurios wirkt es nun, dass ausgerechnet eine ZDF-Produktion im inhaltsleersten Wahlkampf der letzten Jahre ein Experiment wagte, das für beides die Lösung bietet. Mit “Erst fragen, dann wählen” kommen die Themen zurück und werden in Fernsehen und Internet gesehen, kommentiert und hinterfragt.</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
<a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/844988?inPopup=true" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/steinmeierwahlzentrale-300x166.jpg" alt="Steinmeier bei zdf.info" title="Steinmeier bei zdf.info" vspace="5" width="237" align="left" height="147" hspace="5" /></a>Fast 3000 Fragen hat das ZDF gemeinsam mit seinen Partnern von meinVZ und ZEIT Online eingesammelt und die Spitzenkandidaten aller Parteien eingeladen, diese zu beantworten. Und bis auf die Kanzlerin Angela Merkel nahmen alle Kandidaten die Einladung an. Am Samstag bereits stellten sich Guido Westerwelle und Peter Ramsauer den Fragen, am Sonntag folgten Frank-Walter Steinmeier, Jürgen Trittin und zuletzt Gregor Gysi.
</p>
<p>
In Zeiten von immer ähnlicher werdenden Formulierungen wirkte es schon etwas bedrohlich, wenn eine weitere Talkshow den Politikern eine Bühne gibt. Wo soll man noch den Unterschied zwischen Unser Land kann mehr” und “Deutschland kann es besser” fest stellen? Was bedeutet es für unser Land, Atomkraft als “Brückentechnologie” zu nutzen oder so schnell wie möglich auf erneuerbare Energien umzustellen?
</p>
<p>
<b>Netzpolitik </b>
</p>
<p>
Auch auf dem Gebiet der Netzpolitik sind die Äußerungen von Grünen, Linken, Liberalen und Piraten kaum noch zu unterscheieden. Die Parteien streiten mit nahezu identischen Aussagen um die Deutungshoheit über die Begriffe. In jeder Talkshow formulieren Politiker ihre glatt geschliffenen Aussagen und die Wahlprogramme helfen nicht beider Aufklärung.
</p>
<p><a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/844668?inPopup=true" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/westerwellemoderatoren-300x168.jpg" alt="Westerwelle bei ZDF.info" title="Westerwelle bei ZDF.info" vspace="5" width="231" align="right" height="129" hspace="5" /></a></p>
<p>
Wenn es auch etwas überzogen klingt, das ZDF hat mit seinem Format “Erst fragen, dann wählen” einen Weg aus dem Dilemma aufgezeigt. Die direkte Einmischung von Zuschauern, Wählern im Studio und Chattern auf allen Kanälen zwingt Politiker, ihre Aussagen zu konkretisieren. Die Wählerinnen und Wähler lassen sich eben nicht mehr mit Plattitüden abspeisen, sondern wollen genau wissen, wohin Politik gehen soll. In der heutigen Ausgabe mussten sich sowohl Steinmeier als auch Trittin die Mühe machen, ihre Aussagen zu präzisieren – nachdem das Feedback aus einer Studenten-WG über Liveschaltung und aus dem Netz über Twitter es in die Sendung schaffte.
</p>
<p>
In einem weiteren Punkt hat das Format Dämme gebrochen, die den Wahlkampf bisher so hektisch und inhaltsleer machten. Statt eines konzentrierten Programms von 45 Minuten mit unzähligen Talkgästen räumt das ZDF jedem Kandidaten fast 90 Minuten Zeit ein. Natürlich entsteht so für den Zuschauer und vor allem für die Moderatoren und Mitarbeiter ein Marathon – doch zum ersten Mal hat man am Ende das Gefühl, eine angemessene Auseinandersetzung mit den Themen erlebt zu haben.
</p>
<p>
<a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/845028?inPopup=true" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/trittintalk-300x169.jpg" alt="Trittin bei ZDF.info" title="Trittin bei ZDF.info" vspace="5" width="228" align="left" height="128" hspace="5" /></a>Fast 80% sind in einer spontanten und unrepräsentativen Befragung daher der Meinung, die Sendung sei “einfach nur super” und gehöre in das ZDF-Hauptprogramm. Der Sendeplatz auf dem ZDF-Infokanal kann auch in Kombination mit Live-Streams auf meinVZ und ZEIT Online nicht darüber hinweg täuschen, dass einem solchen Format viel mehr Aufmerksamkeit gebührt.
</p>
<p>
Das ZDF hat ein Experiment gewagt, das die Zukunft des politischen Fernsehens sein kann. Besonders beeindruckend ist das in einem so einschläfernden Wahlkampf wie in diesem Jahr.
</p>
<p>
(Zuerst erschienen auf <a href="http://www.homopoliticus.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">homopoliticus.de</a>)</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Obamas Transparenzoffensive</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/obamas-transparenzoffensive-4369/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/obamas-transparenzoffensive-4369/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christian Jung]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 May 2009 13:10:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Transparenz]]></category>
		<category><![CDATA[Open Data]]></category>
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					<description><![CDATA[Am ersten Tag seiner Amtszeit hat Barack Obama angekündigt, unter seiner Präsidentschaft werde die Verwaltung transparenter und öffentlicher werden. Etwas mehr als 100 Tage später startet die US-Regierung nun zwei Onlineangebote für die Bürger.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am ersten Tag seiner Amtszeit hat Barack Obama angekündigt, unter seiner Präsidentschaft werde die Verwaltung transparenter und öffentlicher werden. Etwas mehr als 100 Tage später startet die US-Regierung nun zwei Onlineangebote für die Bürger.<!--break--> </p>
<p>
In einem ersten Schritt sollen im &quot;<a href="http://opengov.ideascale.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Open GovernmentBrainstorming</a>&quot; Ideen und Wünsche gesammelt werden, wie die Regierungsarbeit offener und transparenter gestaltet werden kann. Die Bürger können eigene Vorschläge einbringen oder andere kommentieren und bewerten. So stellen die Nutzer selbst die Reihenfolge der Vorschläge zusammen und können ihrem bevorzugten Entwurf besonderen Nachdruck verleihen. Die besten Vorschläge sollen dann in einem <a href="http://www.whitehouse.gov/open/blog/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Blog</a> veröffentlicht und kommentiert werden, bevor abschließend in einem Wiki an einem gemeinsamen Entwurf gearbeitet werden soll.
</p>
<p>
<b>User-Generated Government? </b>
</p>
<p>
Die Regierung verspricht, die Vorschläge sorgfältig zu prüfen und die besten davon in ihre Arbeit zu übernehmen. Obamas Beraterin Valerie Jarrett erhofft sich davon eine neue Ära der offenen Regierungsarbeit, wie sie in einem <a href="http://www.youtube.com/watch?v=YflNzLEHRXg" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Video zur Veröffentlichung</a> der Seite erklärt. Man wolle das Fachwissen der Regierungsbeamten in Washington &quot;um das Wissen und die Erfahrung des amerikanischen Volkes&quot; ergänzen und mit den Bürgern zusammen arbeiten, um neue Wege für die Öffnung der Verwaltung zu finden und damit zu experimentieren.
</p>
<p>
Parallel startete die US-Regierung mit <a href="http://www.data.gov/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">data.gov</a> auch ein Angebot, das den Zugriff auf alle öffentlichen Daten der Bundesorgane ermöglichen soll. Bisher findet man erst eine Hand voll Datensätze von Energieverbrauchsdaten bis hin zu Wetteraufzeichnungen, doch soll die Zahl der verfügbaren Datenbanken schnell steigen. Alle Faktensammlungen sind in maschinenlesbaren Formaten veröffentlicht und sollen so für die verschiedensten Anwendungen benutzbar sein.
</p>
<p>
Die Verwaltung verspricht sich davon nicht nur eine größere Transparenz für die Bürger, sondern erwartet auch Vorteile für die eigenen Abläufe. Auch mancher Behörde fiele es nämlich schwer, an die Daten anderer Regierungsorganisationen zu gelangen.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Bewegte Bilder im Saarland</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian Jung]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 May 2009 15:27:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Saarland]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Wahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Oskar Lafontaine]]></category>
		<category><![CDATA[Landtagswahl 2009]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Saarland begann der Online-Wahlkampf zur Landtagswahl erstaunlich früh und überrascht seitdem mit innovativen Einfällen. Ministerpräsident Peter Müller besuchte sogar das Blog Spreeblick für ein Videointerview. Doch nicht alle Parteien scheinen den Wahlkampf im Internet ernst zu nehmen.
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Saarland begann der Online-Wahlkampf zur Landtagswahl erstaunlich früh und überrascht seitdem mit innovativen Einfällen. Ministerpräsident Peter Müller besuchte sogar das Blog Spreeblick für ein Videointerview. Doch nicht alle Parteien scheinen den Wahlkampf im Internet ernst zu nehmen.<br />
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Schon im November provozierte der SPD-Spitzenkandidat Heiko Maas mit einem animierten YouTube-Video, in dem Peter Müller (CDU) und Oskar Lafontaine (LINKE) ohne Rücksicht auf Verluste um den Sieg in einem Autorennen fahren. Maas erscheint am Ende des Clips auf dem Sofa sitzend und schaltet die Trickfiguren einfach mit der Fernbedienung ab. Unter dem Titel &quot;<a href="http://www.youtube.com/watch?v=9Vj1H46gnr0" target="_blank" title="&quot;Heiko Maas stoppt die Raserei&quot; auf Youtube" rel="noopener noreferrer">Heiko Maas stoppt die Raserei</a>&quot; hat das Video im SPD-Saar-Channel mittlerweile über 20.000 Aufrufe erreicht.
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<b>Peter Müller im Video-Dialog</b>
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Auch bei seinem Mitbewerber und amtierenden Ministerpräsidenten <a href="http://www.peter-mueller.de/" target="_blank" title="Peter Müller" rel="noopener noreferrer">Peter Müller</a> scheint Video das Format der Stunde zu sein. Ob er im Video-Dialog Fragen der Internetnutzer beantwortet oder sich in einem Video-Blog der Woche direkt an seine Bürger wendet &#8211; bei der CDU passiert nahezu der ganze Online-Wahlkampf in bewegten Bildern.
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Im Februar 2009, also ein halbes Jahr vor dem Wahltermin am 30. August 2009, besuchte Peter Müller als erster Ministerpräsident gar die Blog-Schreiber bei <a href="http://www.spreeblick.com/2009/02/09/zu-gast-bei-spreeblick-peter-muller-cdu-ministerprasident-des-saarlandes/" target="_blank" title="www.spreeblick.com" rel="noopener noreferrer">Spreeblick für ein Video-Interview</a>. Jörg Kohl, Landesgeschäftsführer der CDU im Saarland, ist auf diesen Besuch besonders stolz, weil keine Agentur beteiligt gewesen sei. Man sei eben einfach selbst auf diese Idee gekommen und habe damit einmal mehr bewiesen, dass die CDU im Internet weit vorne liege. Und so schließt er auch nicht aus, dass so ein Blog-Besuch von Peter Müller noch im Wahlkampf wiederholt wird.
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Darüber hinaus arbeite man an einer Video-Box, die durch das Saarland reist und den Bürgern die Möglichkeit gibt, ihrer Botschaft an die Politik in eine Kamera zu sprechen. Die Videos, die in ihrer Machart ein wenig an eine Schokokuss-Werbung erinnern, sollen dann im Anschluss auf der Internetseite von Peter Müller sowie bei YouTube zu finden sein.
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<b>SPD lässt Regierungsprogramm diskutieren </b>
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Ebenfalls mit jeder Menge Videomaterial versorgt sein SPD-Konkurrent das Internet. Thorsten Bischoff, Pressesprecher der Saar-SPD, berichtet von täglich neuen Videos im parteieigenen YouTube-Channel &quot;<a href="http://www.youtube.com/user/wirmachensTV" target="_blank" title="&quot;wirmachensTV&quot; auf Youtube" rel="noopener noreferrer">wirmachensTV</a>&quot;. Mitschnitte von Veranstaltungen seien dort ebenso zu finden wie Stellungnahmen von Heiko Maas zu aktuellen Themen und Fragen der saarländischen Bürger. Neben den Videos setzen die Sozialdemokraten aber auch auf andere Online-Plattformen wie Blogs oder Twitter. In einem <a href="http://www.spd-saar.de/wordpress/" target="_blank" title="Programm-Blog der Saar-SPD" rel="noopener noreferrer">Programm-Blog</a> beispielsweise konnten die Besucher den Entwurf des Regierungsprogramm aktiv begleiten und kommentieren.
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<b>LINKE, FDP und Grüne mit Startschwierigkeiten</b>
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Bei all dem digitalen Engagement von CDU und SPD könnte man fast vergessen, dass mit Oskar Lafontaine ein weiterer sehr aussichtsreicher Kandidat im Rennen ist. Dessen Internetaktivitäten beschränken sich auf eine eher reduziert gestaltete und erst <a href="http://oskar-lafontaine.de/" target="_blank" title="oskar-lafontaine.de" rel="noopener noreferrer">seit kurzer Zeit freigeschaltete Internetseite</a>. Zwar verlinkt man dort auf einen YouTube-Kanal &quot;OskarTV09&quot;, in dem aber nur Wahlkampfspots und ein einziger Mitschnitt eines Wahlkampfauftritts zu finden sind.
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<p>
Ähnlich sieht es bei FDP und Grünen aus, deren Online-Wahlkampf ebenfalls noch nicht richtig in Tritt gekommen zu sein scheint. Beide Spitzenkandidaten haben bisher nicht einmal eine eigene Homepage. Thomas Tressel, Landesgeschäftsführer der Grünen, führt das auch auf die fehlende Leistungsfähigkeit seines kleinen Landesverbands zurück: &quot;Wir haben eigentlich gar nicht die Manpower, so etwas richtig zu machen&quot;. Dazu komme, dass gerade im Saarland die Nutzung des Internets nicht so weit vorangeschritten sei. Bei der FDP, so Petra Meiser aus der Landesgeschäftsstelle, konzentriert man sich daher beim Online-Wahlkampf auch besonders auf jüngere Wähler und Erstwähler. Gerade beim Engagement im Netz sei es aber auch wichtig, virtuellen und realen Wahlkampf miteinander zu verbinden.
</p>
<p>
<i>Ebenfalls zum Online-Wahlkampf im Saarland bei politik-digital.de erschienen: die <a href="/linkliste-zum-internet-wahlkampf-im-saarland">kommentierte Linkliste</a> mit allen wichtigen Internetseiten und Wahlkampfspecials.</i></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Linkliste zum Internet-Wahlkampf im Saarland</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/presseschau/linkliste-zum-internet-wahlkampf-im-saarland-4327/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian Jung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Apr 2009 10:57:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Linkliste]]></category>
		<category><![CDATA[Saarland]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Wahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Oskar Lafontaine]]></category>
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					<description><![CDATA[Handy-Klingeltöne, Platzhalterseiten und ein Blogger-Interview mit CDU-Spitzenkandidat Peter Müller: Die wichtigsten Adressen zum Landeswahlkampf im Saarland in der kommentierten Linkliste.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Handy-Klingeltöne, Platzhalterseiten und ein Blogger-Interview mit CDU-Spitzenkandidat Peter Müller: Die wichtigsten Adressen zum Landeswahlkampf im Saarland in der kommentierten Linkliste.<!--break--> </p>
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<a href="http://www.cdu-saar.de"><b>CDU Landesverband Saarland</b></a></p>
<p>Die etwas altbackene Seite der CDU Saar (im Copyright wird das Jahr 2005 angegeben) scheint nicht das Zentrum der Wahlkampagne zu werden. Geschickt verlinkt sie aber auf die Seite des Spitzenkandidaten, seine Gruppe bei „Wer kennt wen?“ und den absoluten Wahlkampfschlager: Den aus den 1970er Jahren stammenden Saar-CDU-Song „Lied der Freiheit“ als Handy-Klingelton.</p>
<p><a href="http://www.peter-mueller.de"><b>CDU-Spitzenkandidat Peter Müller</b></a></p>
<p>Nicht nur optisch gibt sich Peter Müller, Spitzenkandidat der CDU und amtierender Ministerpräsident, dynamisch und modern. In einem wöchentlichen Video-Blog spricht er direkt die Besucher seiner Internetseite an, die sich wiederum mit Wahlempfehlungen ebenfalls in Videoform bei ihrem Kandidaten bedanken können. Wer also schon immer wissen wollte, warum Stefan Brandt oder Elke Masurek wieder Peter Müller wählen, kann all das hier erfahren. Auch einen Videodialog mit Fragen der Bürger gibt es, allerdings glaubt die SPD, in nahezu allen Fragern CDU-Mitglieder entdeckt zu haben.</p>
<p><a href="http://www.spreeblick.com/2009/02/09/zu-gast-bei-spreeblick-peter-muller-cdu-ministerprasident-des-saarlandes/"><b>Peter Müller zu Gast bei ‚Spreeblick‘</b></a></p>
<p>Auf eigenen Wunsch hin besuchte der CDU-Spitzenkandidat und Ministerpräsident Peter Müller im Februar Johnny Haeusler bei Spreeblick. Ein erstaunlich offenes und neugierig machendes, halbstündiges Gespräch zwischen Blogger und Ministerpräsident gibt es hier als Videoaufzeichnung.</p>
<p><b><a href="http://www.spd-saar.de">SPD-Landesverband Saarland</a></b></p>
<p>Die modernste Gestaltung der saarländischen Wahlkampfseiten hat die offizielle Internetseite der Saar SPD. Gleich oben sieht man einen Abreißkalender, der die verbleibenden Tage, Stunden, Minuten und Sekunden bis zum „Wechsel im Saarland“ verkündet. Auch die Aufforderung zum „Mitmachen“ im Wahlkampf findet sich an oberster Stelle. YouTube Videos aus dem parteieigenen Kanal „Wir machen’s.TV“, Bildergalerien aus dem Pool der SPD Saar beim Bildportal flickr und auf der Startseite eingebundener Twitter-Feed machen einen guten Eindruck.</p>
<p><a href="http://www.heiko-maas.de"><b>SPD-Spitzenkandidat Heiko Maas</b></a></p>
<p>Wer weiß, ob die Seite von Heiko Maas für den ein oder anderen Saarländer zu extravagant gestaltet ist. Aber mit eigenem Blog, Videoblog, Twitter-Kanal und Diskussionsangeboten auf allen Kanälen macht der Saarländer vieles so, wie es sich im Web 2.0 gehört. Die Integration könnte möglicherweise noch etwas geschickter gemacht werden, aber vom Feld seiner Mitbewerber kann er sich weit absetzen.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=9Vj1H46gnr0"><b>Heiko Maas stoppt die Raserei</b></a></p>
<p>Unterhaltsames kleines Animations-Filmchen, das Peter Müller und Oskar Lafontaine im rücksichtlosen Auto-Rennen zeigt – bis Heiko Maas die Raserei stoppt. Selbst die Süddeutsche Zeitung berichtete über den Clip, der schon im November 2008 von der Saar SPD bei YouTube veröffentlicht wurde.</p>
<p><b><a href="http://www.dielinke-saar.de">DIE LINKE. Landesverband Saarland</a></b></p>
<p>Das deutschlandweite Online-Gesicht der Linken findet man auch im Saarland wieder. Von Wahlkampf ist dagegen noch nichts zu sehen. Einzig die Sonntagsfrage am Seitenrand weist stolz auf den Kampf auf Augenhöhe mit der SPD hin.</p>
<p><a href="http://www.oskar-lafontaine.de"><b>DIE LINKE.-Spitzenkandidat Oskar Lafontaine</b></a></p>
<p>Noch nicht allzu lange gibt es die Internetseite des Linken-Spitzenmannes. Und so ist auch dementsprechend reichlich wenig zu finden. Ein YouTube-Kanal mit 2 Videos ist verlinkt wie das Oskar-Team bei „Wer kennt wen?“, das ganze zwölf Mitglieder aufweist.<br />
<a href="http://www.fdpsaar.de"><b><br />
FDP Landesverband Saarland</b></a></p>
<p>In einem Design wie aus grauer Vorzeit präsentiert die FDP auf ihrer Wahlkampfseite eine gute Idee und lässt Bürgerinnen und Bürger (oder Parteimitgliederinnen und –mitglieder, wer weiß?) ein Votum für die FDP abgeben. Kurz und knapp lässt sich hier das Wahlprogramm finden, illustriert mit Videos aus dem hauseigenen YouTube-Channel. Nach ein paar Links kommt man übrigens auf die ursprüngliche Seite des Landesverbands, die gleich mit wesentlich besserer Grafik verwöhnt.</p>
<p><a href="http://www.christoph-hartmann.com"><b>FDP-Spitzenkandidat Christoph Hartmann</b></a></p>
<p>Bisher noch eine reichlich triste Platzhalterseite, soll die Präsenz des FDP-Spitzenkandidaten in den nächsten Wochen online gehen. Wenigstens einen Link hätte man aber schon auf den im Text vorhandenen Hinweis zur FDP-Seite legen können.</p>
<p><a href="http://www.gruene-saar.de"><b>BÜNDNIS 90/Die GRÜNEN Landesverband Saarland</b></a></p>
<p>Die sonst so internetaffinen Grünen scheinen im Saarland einfach alles verschlafen zu haben. Eine kaum gegliederte Internetseite mit schwer zu findenden Informationen ist bisher der eigentlichen Landesseite vorgegliedert. Auch die Grünen wollen aber im weiteren Verlauf des Wahlkampfs noch nachlegen.</p>
<p><b><a href="http://www.hubert-ulrich.de">BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Spitzenkandidat Hubert Ulrich</a></b></p>
<p>Nachlegen ist auch das richtige Wort für das, was die Grünen mit der Internetseite ihres Spitzenkandidaten anstellen wollen und sollten. Während es bei der FDP für Christoph Hartmann immerhin noch eine Vorschaltseite gibt, die auf Späteres vertröstet, leiten die Grünen die Adresse von Hubert Ulrich einfach auf das Parteiportal um. Abhilfe soll eine eigene Internetseite schaffen, die in den nächsten Wochen erwartet wird.</p>
<p><a href="http://politikzweipunktnull.wordpress.com/2009/04/16/spitzenkandidaten-der-landtagswahlen-im-august-2009-teil-1-saarland/"><b>Analyse der Internetseiten der Spitzenkandidaten</b></a></p>
<p>Sylvia Braun analysiert auf ihrem Blog &quot;Politik 2.0&quot; die Internetauftritte von Peter Müller (CDU) und Heiko Maas (SPD). Interessant, dass sich seit dem 16. April, an dem die Analyse veröffentlicht wurde, auch schon wieder einiges verändert hat.
</p>
<p><a href="http://www.cdu-saar.de"><b></b></a></p>
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		<title>Nutzer entwerfen Signet für Steinmeier</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/nutzer-entwerfen-signet-fuer-steinmeier-4300/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian Jung]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Mar 2009 16:49:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerb]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[Frank-Walter Steinmeier]]></category>
		<category><![CDATA[Jovoto]]></category>
		<category><![CDATA[Signet]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Siegerentwurf im Wettbewerb um ein Signet für den SPD-Kanzlerkandidaten Frank-Walter-Steinmeier ist gefunden. Die SPD hatte in der Designer-Community Jovoto zum Einreichen und Bewerten von Entwürfen aufgerufen. Über 1500 Euro Preisgeld darf sich der Nutzer &#34;Berkeley&#34; freuen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Siegerentwurf im Wettbewerb um ein Signet für den SPD-Kanzlerkandidaten Frank-Walter-Steinmeier ist gefunden. Die SPD hatte in der Designer-Community Jovoto zum Einreichen und Bewerten von Entwürfen aufgerufen. Über 1500 Euro Preisgeld darf sich der Nutzer &quot;Berkeley&quot; freuen.<!--break--></p>
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Die Community selbst bestimmte mit ihren Bewertungen den Entwurf mit dem Titel „Auf. Stufe für Stufe.“ zum Sieger unter fast 300 Einreichungen. Nun kann Frank-Walter Steinmeier gemeinsam mit seinem Team entscheiden, ob er den Siegerentwurf oder auch eine der anderen eingereichten Skizzen im Wahlkampf verwenden will. Für diesen Fall sind weitere 3000 Euro Honorar im Vorfeld vereinbart worden.
</p>
<p>
Jovoto ist eine Plattform für freie Grafiker, die dort an Wettbewerben zu Logo- und Kampagnendesigns teilnehmen können. Der Gewinner wird von der Community selbst bestimmt und erhält ein vorher festgelegtes Preisgeld. Unabhängig vom Gewinnerentwurf kann sich der Veranstalter aussuchen, ob und welchen Entwurf des Wettbewerbs er verwenden möchte.
</p>
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<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/Bildschirmfoto_2009-03-23_17-38-23_0.jpg" width="468" height="282" /> </p>
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		<title>Maischberger: &#8220;Wünsche mir mehr Verantwortung der Medien&#8221;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian Jung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Mar 2009 12:34:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Chat_tag]]></category>
		<category><![CDATA[Vorratsdatenspeicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Tagesschau-Chat]]></category>
		<category><![CDATA[Video-Chat]]></category>
		<category><![CDATA[Sandra Maischberger]]></category>
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					<description><![CDATA[Sandra Maischberger in 30 Minuten <a href="http://www.tagesschau.de/interaktiv/chat/chatprotokoll488.html" target="_blank" title="tagesschau.de Videochat mit Sandra Maischberger" rel="noopener noreferrer">Live-Video-Chat</a>: Die Moderatorin und Journalistin beantwortete am Mittwoch, 18. März, im Video-Chat Fragen der User von tagesschau.de und politik-digital.de. <div style="text-align: center"><a href="http://www.tagesschau.de/interaktiv/chat/chatprotokoll488.html" target="_blank" title="Video-Chat mit Sandra Maischberger" rel="noopener noreferrer"><img src="/sites/politik-digital.de/files/maischbergervideo.jpg" alt="Video-Chat mit Sandra Maischberger" width="300" height="151" /></a></div><p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Sandra Maischberger in 30 Minuten <a href="http://www.tagesschau.de/interaktiv/chat/chatprotokoll488.html" target="_blank" title="tagesschau.de Videochat mit Sandra Maischberger" rel="noopener noreferrer">Live-Video-Chat</a>: Die Moderatorin und Journalistin beantwortete am Mittwoch, 18. März, im Video-Chat Fragen der User von tagesschau.de und politik-digital.de. </p>
<div style="text-align: center"><a href="http://www.tagesschau.de/interaktiv/chat/chatprotokoll488.html" target="_blank" title="Video-Chat mit Sandra Maischberger" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/maischbergervideo.jpg" alt="Video-Chat mit Sandra Maischberger" width="300" height="151" /></a></div>
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<div style="text-align: center"></div>
<p>Sandra Maischberger chattete zum &quot;Medienereignis&quot; in Winnenden, ihrer Sendung &quot;60xDeutschland&quot; und der deutsch-deutschen Geschichte. Falls Sie den Chat verpasst haben oder das Video noch einmal sehen wollen, einfach das Bild klicken.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Freiwilliges Engagement vernetzen</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/freiwilliges-engagement-vernetzen-4296/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian Jung]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Mar 2009 15:14:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Netzwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Freiwilliges Engagement]]></category>
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					<description><![CDATA[Das bürgerschaftliche Engagement von Freiwilligen und Einrichtungen miteinander vernetzen soll das Internetportal „<a href="http://www.engagiert-in-deutschland.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">engagiert in Deutschland</a>“. Das vom Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement betriebene Angebot ist zur Zeit in einer frühen Entwicklungs-Version online.
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das bürgerschaftliche Engagement von Freiwilligen und Einrichtungen miteinander vernetzen soll das Internetportal „<a href="http://www.engagiert-in-deutschland.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">engagiert in Deutschland</a>“. Das vom Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement betriebene Angebot ist zur Zeit in einer frühen Entwicklungs-Version online.<br />
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Gefördert wird das Portal unter anderem vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. In der ersten Testphase wollen die Betreiber nun Organisationen, Kommunen und Unternehmen für eine Teilnahme an dem Projekt gewinnen. Ab Oktober soll das Netzwerk dann als Beta-Version veröffentlicht werden.
</p>
<p>
Die Vision: In Zukunft soll die Kontaktaufnahme zwischen Freiwilligen und Sozialen Diensten über die Seite möglich sein. Mit der Spenden-Funktion können Unterstützer den Einrichtungen und Vereinen ihr Geld, Sachspenden oder ihre Zeit für spezielle Projekte zur Verfügung stellen. Momentan funktionieren diese Features aber nur sehr eingeschränkt.</p>
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		<title>Grüne schlagen Wurzeln</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/gruene-schlagen-wurzeln-4292/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian Jung]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Mar 2009 08:03:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Bündnis 90/Die Grünen]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Netzwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Wurzelwerk]]></category>
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					<description><![CDATA[Unter dem Namen &#34;Wurzelwerk&#34; ist das  Mitglieder- und Unterstützernetzwerk der Grünen  am 13. März an den Start gegangen. Bisher soll das Portal nur für Parteimitglieder offen sein. Die beklagen sich in ersten Reaktionen über starke technische Schwierigkeiten. Kurz nach dem Start nahmen die Verantwortlichen deshalb die Seite vom  Netz, um Fehler zu beheben.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Unter dem Namen &quot;Wurzelwerk&quot; ist das  Mitglieder- und Unterstützernetzwerk der Grünen  am 13. März an den Start gegangen. Bisher soll das Portal nur für Parteimitglieder offen sein. Die beklagen sich in ersten Reaktionen über starke technische Schwierigkeiten. Kurz nach dem Start nahmen die Verantwortlichen deshalb die Seite vom  Netz, um Fehler zu beheben.<!--break--></p>
<p>
Wurzelwerk soll die Mitglieder und Unterstützer von Bündnis 90/Die Grünen in den zahlreichen Wahlkämpfen in diesem Jahr miteinander verbinden. Damit ziehen die Grünen gegenüber Parteien wie SPD, CDU und FDP nach, die mit meinespd.net, my.fdp.de und dem TeAM 09 bereits ähnliche Angebote gestartet haben. Ein Vergleich der Portale ist bisher nicht möglich, da die Grünen den Zugang zu ihrem Netzwerk zur Zeit nur Mitgliedern gestatten. Die Öffnung für befreundete Nichtmitglieder soll nach Angaben der Partei in etwa anderthalb Wochen (also Ende März) erfolgen.
</p>
<p>
In den ersten Stunden nach dem Freischalten der Seite <a href="http://search.twitter.com/search?q=wurzelwerk">berichteten die Nutzer</a> über große Probleme mit fehlgeschlagenen Anmeldevorgängen und abbrechenden Verbindungen.
</p>
<p>
Update (16.3.09): Aktuell ist die Seite offline: &quot;Nachdem gravierende technische Probleme auftraten, haben wir entschieden, das WURZELWERK vorübergehend vom Netz zu nehmen. Die mit dem Projekt beauftragte Firma versucht im Augenblick, die Probleme zu beheben. Im Augenblick gibt es von ihr noch keine Auskunft über Problemursache und Behebungsfrist. Wir hoffen auf Behebung in den nächsten Tagen und werden Euch natürlich sofort über den weiteren Verlauf informieren.&quot;, heißt es.
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/wurzelwerk.jpg" height="295" width="470" /></p>
]]></content:encoded>
					
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