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	<title>Florian Wittig &#8211; politik-digital</title>
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	<title>Florian Wittig &#8211; politik-digital</title>
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	<item>
		<title>&#8220;Terrorismus ist Gewalt&#8221;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Florian Wittig]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Sep 2008 16:35:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chattranscripte]]></category>
		<category><![CDATA[RAF]]></category>
		<category><![CDATA[Tagesschau-Chat]]></category>
		<category><![CDATA[Baader-Meinhof-Komplex]]></category>
		<category><![CDATA[Stefan Aust]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>
Der ehemalige SPIEGEL-Chefredakteur und Autor des Buches &#34;Der Baader-Meinhof-Komplex&#34;, Stefan Aust, war am 18. September 2008 zu Gast im Chat von tagesschau.de und politik-digital.de. Auf Austs Buch basiert der gleichnamige Film, der am 24. September 2008 in die Kinos kommt. Der Journalist beantwortete Fragen zu den Schauspielern, der Arbeit mit Bernd Eichinger und Uli Edel sowie der Gewaltdarstellung im Film.<br />
<img src="/sites/politik-digital.de/files/20080918_Aust_ts_Chat_291x.jpg" alt="Aust im politik-digital.de-Chat" width="291" height="194" />]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>
Der ehemalige SPIEGEL-Chefredakteur und Autor des Buches &quot;Der Baader-Meinhof-Komplex&quot;, Stefan Aust, war am 18. September 2008 zu Gast im Chat von tagesschau.de und politik-digital.de. Auf Austs Buch basiert der gleichnamige Film, der am 24. September 2008 in die Kinos kommt. Der Journalist beantwortete Fragen zu den Schauspielern, der Arbeit mit Bernd Eichinger und Uli Edel sowie der Gewaltdarstellung im Film.<br />
<img fetchpriority="high" decoding="async" src="/wp-content/uploads/20080918_Aust_ts_Chat_291x.jpg" alt="Aust im politik-digital.de-Chat" width="291" height="194" /><!--break-->
</p>
<p>
<b>Moderatorin</b>: Herzlich willkommen zum tagesschau-Chat &#8211; heute zum Thema RAF und dem nächste Woche startenden Spielfilm &quot;Der Baader-Meinhof-Komplex&quot;. Stefan Aust darf ich als unseren Gast begrüßen &#8211; der langjährige Spiegel-Chefredakteur fungierte als Drehbuchautor. 1985 ist sein gleichnamiges dokumentarisches Buch zur RAF erschienen. Herr Aust, können wir loslegen?
</p>
<p>
<b>Stefan Aust</b>: Natürlich. Im Stammheimer Prozess hatte Richter Prinzing eines Tages den Prozesstag eröffnet mit den Worten: Na, Herr Raspe, dann schießen Sie mal los. <br />
Man kann ja Themen auf verschiedene Weisen darstellen. Am ausführlichsten und detailreichsten geht das mit einem Buch. Das habe ich damals probiert und habe das Buch immer wieder auf den neuesten Stand gebracht, so dass jetzt nach fast 25 Jahren eine komplett neue Version erschienen ist. In Dokumentarfilmen müssen Sie sich ja auf das stützen, was es im Bild gibt und auf Aussagen von Zeugen. Die wirklichen Bilder spielen sich dann im Kopf des Betrachters ab, das ist so ähnlich wie beim Buch.<br />
Ein Spielfilm entwickelt eine vollständig andere Kraft. Die Bilder, die Sie dort sehen, wenn Sie entsprechend inszeniert und gespielt sind, erscheinen wie die Wirklichkeit. Sie brennen sich auf eine ganz andere Weise im Gehirn des Betrachters ein. Das ist natürlich auch eine Gefahr, denn man könnte das Filmbild für die Realität nehmen. Deshalb ist es wichtig deutlich zu machen, dass es sich um einen Spielfilm handelt &#8211; und nicht um eine nachgedrehte Dokumentation.
</p>
<p>
<b>Moderatorin</b>: Wie hoch ist der fiktive Anteil?
</p>
<p>
<b>Stefan Aust</b>: Der fiktive Anteil im Baader-Meinhof-Komplex (im Spielfilm) ist sehr gering. Wir haben uns bei dem Ablauf der Ereignisse im Wesentlichen auf das konzentriert, was so oder so ähnlich tatsächlich geschehen ist. Allerdings mussten an manchen Stellen, um die Zusammenhänge deutlich zu machen, kleine fiktive Passagen, zum Beispiel Dialoge, eingebaut werden, um dem Zuschauer deutlich zu machen, wie einzelne Ereignisse zusammenhängen. Diese Teile sind aber nur wie Brücken, während die tatsächlichen wichtigen Geschehnisse, so gut es in einem Spielfilm geht, aus einer Rekonstruktion der tatsächlichen Ereignisse bestehen.
</p>
<p>
<b>Schekker</b>: Was glauben Sie, wie die Hinterbliebenen der Opfer des RAF-Terrors auf die doch zum Teil drastischen Szenen (besonders am Filmende) reagieren werden? Haben Sie schon ein Feedback von Hinterbliebenen?
</p>
<p>
<b>Stefan Aust</b>: Ich habe eine Reaktion des Sohnes von Hanns-Martin Schleyer, Jörg Schleyer, der für die Bildzeitung den Film angesehen hat. Seinem Text habe ich entnommen, dass er sehr bewegt von dem Film war. Natürlich kamen auch bei ihm die alten Emotionen, die Empörung über die Ermordung seines Vaters hoch. Er hat aber festgestellt, wie ernsthaft wir mit dem Thema umgegangen sind. Wir haben sehr versucht &#8211;  und es ist uns vielleicht auch geglückt &#8211; die Würde seines &#8211; auf bestialische Weise &#8211; entführten und ermordeten Vaters zu respektieren. Ich kann nur hoffen, dass das den Angehörigen anderer Opfer ähnlich geht. Wir hatten ja beim Film mit  Absicht die Ereignisse so realistisch wie möglich dargestellt. Dazu gehört es, Terrorismus als das zu zeigen, was er ist &#8211; symbolische Gewalt mit echten Toten. Denn Terrorismus ist ja in gewissem Sinne immer Kommunikation, allerdings eine Kommunikation mit wirklichen Toten. Das, was die RAF in ihren Texten immer als Primat der Praxis bezeichnete &#8211; Terrorstrategie -, vernachlässigt, beziehungsweise blendet aus, dass es sich bei den Opfern immer um Menschen aus Fleisch und Blut handelt.  Den Angehörigen mit Ehemännern, Ehefrauen, Vätern und Söhnen gerecht zu werden, haben wir uns sehr bemüht. Ich kann natürlich nicht ausschließen, dass das nicht immer gelungen ist. Wir haben uns aber sehr viel Mühe gegeben.
</p>
<p>
<b>ThommiHH</b>: Hatten die Hinterbliebenen der damaligen Opfer bei der Produktion des Films ein &quot;Mitspracherecht&quot;?
</p>
<p>
<b>Stefan Aust</b>: Wenn Sie einen solchen Film machen, dann müssen Sie souverän und verantwortungsvoll mit Ihrem Stoff umgehen. Deshalb müssen Sie sich schon selbst zutrauen, bei der Auswahl der Ereignisse die richtigen Entscheidungen zu treffen. Die Verantwortung kann ihnen niemand abnehmen, auch kein Angehöriger.
</p>
<p>
<b>Lipwig</b>: Inwieweit waren Sie an der Schauspielerwahl beteiligt?
</p>
<p>
<b>Stefan Aust</b>: Die Wahl der Schauspieler, so wie des gesamten Teams, lag in der Hand des Produzenten Bernd Eichinger und des Regisseurs Uli Edel. Ich habe mich da nicht eingemischt. Ich habe den Stoff geliefert und dort Hilfe und Rat gegeben, wo es gewünscht war. Wir haben aber so eng zusammengearbeitet, wie man sich das als Autor nur wünschen kann. Aber ich glaube, man darf sich nicht übernehmen, wenn man die Grundlage für einen solchen Film geliefert hat. Die Basis der Zusammenarbeit war ein großes Vertrauen, dass ich vor allem Bernd Eichinger von Anfang an entgegengebracht habe. Ich kann mir allerdings auch nicht vorstellen, wenn man mit mir die Wahl der Schauspieler vorher diskutiert hätte, dass ich zu irgendeinem anderen Ergebnis gekommen wäre. Ich glaube, wir haben das beste Filmteam zusammenbekommen, das man sich hätte wünschen können.
</p>
<p>
<b>Moderatorin</b>: Im ZEIT-Magazin haben Sie erzählt, dass Ihnen erst durch den Film klar wurde, weshalb Ulrike Meinhof nach einer Verhaftung weint &#8211; wie konnte das passieren?
</p>
<p>
<b>Stefan Aust</b>: Ganz so ist es nicht gewesen. Als ich den Film das erste Mal sah, sah ich bei der Verhaftung von Ulrike Meinhof in Hannover etwas, was mich sehr bewegt hat. Ulrike Meinhof nämlich fing an, hemmungslos zu weinen und fiel plötzlich damit aus ihrer Terroristenrolle heraus. Ich hatte den Eindruck, dass ihr hier an dieser Stelle das erste Mal wirklich klar wird, auf was für einen schrecklichen Weg sie sich begeben hat. Das jedenfalls ging ihr durch den Kopf.
</p>
<p>
<b>Moderatorin</b>: Während Sie den Film sahen?
</p>
<p>
<b>Stefan Aust</b>: Genau in dieser Situation. Und im Anschluss daran fragte ich Eichinger: Stimmt das eigentlich? Und dann sagte er so etwa: Das hast du doch selbst aufgeschrieben. Und das war tatsächlich so. Aus den Ermittlungsakten und auch aus den Fotos ging genau das hervor. Aber im Buch ist das ein Satz: &quot;Ulrike Meinhof begann hemmungslos zu weinen&quot;. Wenn Sie eine solche Szene dann im Film sehen, dann merken Sie erst wirklich, welche Bedeutung das hat. Oder haben könnte, denn genau weiß es natürlich keiner, was sich damals tatsächlich im Kopf von Ulrike Meinhof abgespielt hat.
</p>
<p>
<b>Moderatorin</b>: Konnten Sie mit Ihr darüber noch irgendwann mal reden?
</p>
<p>
<b>Stefan Aust</b>: Nein. Ich habe Ulrike Meinhof zwar vorher gekannt, aber nachdem sie in den Untergrund abgetaucht war, habe ich sie nie wieder gesehen oder gesprochen. Das war ja gerade das Problem, dass die RAF-Mitglieder die Brücken zu ihrer Vergangenheit und zur sonstigen Welt gleichsam abgebrochen hatten. Sie haben sich ja nicht erst in der Haft vom Rest der Welt abgesondert, sondern auch schon während der Zeit im Untergrund ein vollkommen von der Welt und auch von der Realität abgetrenntes Leben geführt. Sie haben deshalb Einwände, Bedenken anderer kaum noch wahrgenommen. Sie waren isoliert, schon lange bevor sie in Haft waren.
</p>
<p>
<b>Busted</b>: 1967 kam der Film „Bonnie und Clyde“ in die Kinos, ein von Andreas Baader mehrfach gesehener Film, dessen Ästhetik der Gewalt in der Selbstinszenierung der RAF vielfach wiederzufinden ist. Sehen Sie in der jetzigen filmischen Darstellung nicht eine ebensolche ästhetische Romantisierung gescheiterter Außenseiter wie damals?
</p>
<p>
<b>Stefan Aust</b>: Natürlich ist das Problem jedes Films, dass der Betrachter in die Geschichte seiner eigenen Fantasien eindringen kann und dann möglicherweise mit ganz anderen Erkenntnissen oder Erfahrungen aus dem Kino herauskommt, als es Autor, Produzent und Regisseur sich vorgestellt haben. Und natürlich hat zum Beispiel Andreas Baader, das weiß ich ja aus meinen eigenen Recherchen, sich ein Stück nach literarischen Vorbildern und auch filmischen Vorbildern positioniert. Ich habe neulich erst einen sehr alten Film mit Marlon Brando gesehen, &quot;The Wild One&quot;. Da fällt eine Motorradgang unter Leitung und Führung von Marlon Brando irgendwann in den 50er Jahren in eine amerikanische Kleinstadt ein. Das hat mich sehr an das erinnert, was 15 Jahre später Andreas Baader und der Rest seiner Truppe in der Bundesrepublik gemacht hat. Und in der Tat kann ich mich auch entsinnen, dass der Film &quot;Bonnie und Clyde&quot; in der gewaltsamen Phase der zerbröckelnden Studentenbewegung von vielen Leuten geradezu als Kultfilm angesehen wurde. Dabei handelte es sich aber um eine Art von Verklärung der Gewalt, auch um eine Art Romantisierung von Gewalt. Wir haben versucht, das in dem Film &quot;Der Baader-Meinhof-Komplex&quot; zu vermeiden. Deshalb ist ja auch die Darstellung von Gewalt in dem Film sehr sachlich, sehr hart und sehr realistisch und nicht gewollt spektakulär oder mit filmischen Mitteln verfremdet. Aber Terrorismus ist Gewalt. Sie können keinen Film über Terrorismus machen und dabei die Gewalt ausblenden.
</p>
<p>
<b>Moderatorin</b>: Die Meinhof-Tochter Bettina Röhl kritisierte vor ein paar Tagen auf Welt online, dass Eichingers Film den &quot;Mythos RAF&quot; zementiert. Sie schrieb &quot;Der Baader-Meinhof-Film ist der Gau: Mehr Heldenverehrung geht nicht!&quot;
</p>
<p>
<b>Wullenwever</b>: Was sagen Sie zu der Kritik von Bettina Röhl an dem Film?
</p>
<p>
<b>Stefan Aust</b>: Bettina Röhl hat offenbar einen Artikel geschrieben, ohne den Film gesehen zu haben. Ich kenne die Tochter Ulrike Meinhofs ja seit vielen Jahren und ich kann in gewissem Umfang verstehen, welches Problem sie mit der Darstellung der Geschichte ihrer Mutter hat. Schließlich ist ihr die Mutter zwei Mal genommen worden. Einmal ist ihr sozusagen die Mutter von der Terroristin Ulrike Meinhof genommen worden. Zum zweiten ist Ulrike Meinhof zu einer öffentlichen Figur geworden. Ihr ist ihre Mutter gleichsam zum zweiten Mal von der Öffentlichkeit genommen worden. Dass das Spuren hinterlässt, kann ich nachvollziehen.
</p>
<p>
<b>Phazzer</b>: Es ist und bleibt dennoch nur die Sicht des äußeren Kreises, wirft Ihnen z.B. Bettina Röhl vor. Wie sehen Sie das?
</p>
<p>
<b>Stefan Aust</b>: Ich verstehe nicht, wieso Bettina den inneren Kreis kennen soll. Natürlich habe ich meine journalistische Sicht der Dinge. Ich habe ja lange sehr umfangreich recherchiert und jeder kann zu diesem Thema seine eigenen Recherchen anstellen und auch seine eigenen Bücher schreiben. Das tut Bettina Röhl ja auch und das ist ihr gutes Recht. Natürlich kann sie auch die Arbeit von anderen kritisieren, auch das ist ihr gutes Recht
</p>
<p>
<b>Moderatorin</b>: Letzte Frage mit Bitte um kurze Antwort &#8211; Ihre Agentin steht schon in der Tür und will Sie uns entreißen: Kann man im Jahr 2008 bereits rational und unemotional über die RAF diskutieren oder ist die Gesellschaft noch zu nah an der Geschichte dran?
</p>
<p>
<b>Stefan Aust</b>: Ich glaube der Abstand ist im Augenblick so groß, dass man einen nüchternen Blick auf die schrecklichen Ereignisse von damals werfen kann. Das Erstaunliche ist ja, dass zwischen dem deutschen Herbst &#8217;77 und heute ungefähr soviel Zeit verstrichen ist wie zwischen der Zeit der Studentenbewegung und dem Ende des zweiten Weltkrieges und des Dritten Reiches. Auch wenn man beide Ereignisse nicht so ohne weiteres miteinander vergleichen kann, scheint es mir so zu sein, dass eine Generation verstreichen muss, um die Ereignisse sachlich beurteilen und diskutieren zu können. Ich bedanke mich für dieses Gespräch.
</p>
<p>
<b>Moderatorin</b>: Vielen Dank Stefan Aust, dass Sie Zeit für uns hatten! Dank auch an all die Leser/innen und Fragensteller/innen. Wir bitten um Ihr Verständnis, dass wir nicht alle Fragen aufgrund der knappen Zeit stellen konnten. Vor allem Fragen zum Thema &quot;Spiegel&quot; waren nicht möglich, da wir das Thema RAF angekündigt hatten und dazu die meisten Fragen eintrafen und auch nicht drankamen. Auch dafür bitte ich Sie um Verständnis. Bis zum nächsten Mal!
</p>
<p>
Der Chat wurde moderiert von Corinna Emundts, tagesschau.de Berlin.</p>
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		<title>SPD mag das Internet &#8211; meistens</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Florian Wittig]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Sep 2008 14:23:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[YouTube]]></category>
		<category><![CDATA[Andrea Ypsilanti]]></category>
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					<description><![CDATA[Die SPD ist die<a href="http://www.spd.de/menu/1753753/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> Internetpartei</a>. Von <a href="http://www.youtube.com/user/SPDvision" target="_blank" rel="noopener noreferrer">YouTube</a> bis <a href="http://twitter.com/hubertus_heil" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Twitter</a>. Sie ist überall ganze vorne mit dabei. Durch einen <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,578130,00.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">unliebsamen Telefonstreich</a>, der unter ungeklärten Umständen auf dem Videoportal YouTube landete, beweisen die Genossen, dass sie doch noch nicht alle Feinheiten verstanden haben. <a href="http://www.heise.de/newsticker/SPD-verlangt-Entfernung-von-Ypsilanti-Scherz-Telefonat-bei-YouTube--/meldung/115982" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Denn sie glauben</a>, dass Videos einfach wieder aus dem Netz verschwinden.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die SPD ist die<a href="http://www.spd.de/menu/1753753/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> Internetpartei</a>. Von <a href="http://www.youtube.com/user/SPDvision" target="_blank" rel="noopener noreferrer">YouTube</a> bis <a href="http://twitter.com/hubertus_heil" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Twitter</a>. Sie ist überall ganze vorne mit dabei. Durch einen <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,578130,00.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">unliebsamen Telefonstreich</a>, der unter ungeklärten Umständen auf dem Videoportal YouTube landete, beweisen die Genossen, dass sie doch noch nicht alle Feinheiten verstanden haben. <a href="http://www.heise.de/newsticker/SPD-verlangt-Entfernung-von-Ypsilanti-Scherz-Telefonat-bei-YouTube--/meldung/115982" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Denn sie glauben</a>, dass Videos einfach wieder aus dem Netz verschwinden.<!--break--></p>
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SPD-Generalsekretär <a href="http://www.hubertus-heil.de/servlet/PB/menu/1756140/index.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hubertus Heil berichtet</a> via Twitter vom Parteitag der  US-Demokraten. Auch der neue Bundesgeschäftsführer <a href="http://www.spd.de/menu/1757009/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kajo Wasserhöfel </a>hatte schon bei den <a href="http://www.tagesschau.de/inland/meldung153316.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bundestagswahlen 2002 </a>das Internet für den Wahlkampf genutzt und wird das als Wahlkampfmanager auch im Jahr 2009 aller Wahrscheinlichkeit wieder tun. Die SPD hat das Internet also verstanden.
</p>
<p>
<b>Peinliches Telefonat im Netz</b>
</p>
<p>
Doch seit dem 14. September 2008 muss die SPD am eigenen Leibe erfahren, dass sich das Internet nicht einfach kontrollieren lässt und damit nicht immer für die eigene Sache zu benutzen ist. An diesem Tag tauchte bei YouTube und später auch auf anderen Videoplattformen ein Mitschnitt eines Telefonats der hessischen SPD-Landeschefin Andrea Ypsilanti und SPD-Parteichef Franz Müntefering auf. Zumindest dachte  Ypsilanti, dass sie sich mit dem „Franz“ unterhält. Tatsächlich aber handelte es sich um den Müntefering-Imitator und Radiomann Jochen Krause.
</p>
<p>
<b>Video taucht wieder auf</b>
</p>
<p>
Die hessische SPD einigte sich mit dem Radiosender FFN, der das Telefonat in seiner Rubrik „<a href="http://www.ffn.de/comedy/ffn-crazyphone.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Crazyphone</a>“ führte, zwar darauf, es nicht auszustrahlen. Dennoch landete das Gespräch im Netz. Anwälte wurden eingeschaltet und YouTube aufgefordert das Video zu löschen. Doch da war es bereits zu spät. Selbst wenn der Mitschnitt nicht mehr unter den gängigsten Schlagworten („ypsilanti“ „ffn“) zu finden sein wird, werden genug User das Video heruntergeladen haben, um es erneut hochzuladen und mit etwas kreativeren Stichworten zu versehen. Die älteste Partei Deutschlands wird also einsehen müssen, dass das Internet nicht so leicht vergisst und sollte das Ganze auch etwas gelassener sehen. Gemessen an den letzten Schlagzeilen, die die Partei machte, ist  die „YouTube-Affäre“ auch nur ein Sturm im Wasserglas.
</p>
<p>
&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>&#8220;12 Millionen Zuschauer lassen einen nicht kalt&#8221;</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/chattranscripte/12-millionen-zuschauer-lassen-einen-nicht-kalt-4033/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Florian Wittig]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Aug 2008 15:34:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chattranscripte]]></category>
		<category><![CDATA[Tagesschau]]></category>
		<category><![CDATA[Tagesschau-Chat]]></category>
		<category><![CDATA[Jan Hofer]]></category>
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					<description><![CDATA[Jan Hofer, Tagesschau-Chefsprecher, war am 31. August 2008 zu Gast im tagesschau-Chat live auf der Internationalen Funkausstellung in Berlin. Er beantwortete Fragen zu seinem Traumberuf, Nachrichten für Kinder und seinen Vorbildern.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Jan Hofer, Tagesschau-Chefsprecher, war am 31. August 2008 zu Gast im tagesschau-Chat live auf der Internationalen Funkausstellung in Berlin. Er beantwortete Fragen zu seinem Traumberuf, Nachrichten für Kinder und seinen Vorbildern.<!--break--> </p>
<p>
<b>Moderatorin</b>: Herzlich willkommen zum zweiten Chat live von der diesjährigen IFA in Berlin. Unser heutiger Gast ist der Chefsprecher der Tagesschau: Jan Hofer &#8211; er steht bereits neben mir (muss sagen &#8211; mit extrem hübscher Krawatte&#8230; ;-)&#8230;) &#8211; Herr Hofer, haben Sie sich extra für uns so schön gemacht? Oder hatten Sie eben schon einen Fernsehauftritt?
</p>
<p>
<b>Jan Hofer</b>: Nein. Nur für Euch.
</p>
<p>
<b>Moderatorin</b>: Hier kommt die erste Frage &#8211; der Chat startet!
</p>
<p>
<b>Velo</b>: Wie sind Sie Chefsprecher geworden?
</p>
<p>
<b>Jan Hofer</b>: Nach dem Ausscheiden von Jo Brauner, meinem Vorgänger, war ich der Dienstälteste und damit prädestiniert für diese Aufgabe.
</p>
<p>
<b>PtZ</b>: Sind Sie als Chefsprecher auch der Vorgesetzte der Sprecher, also machen Sie Dienstpläne usw.?
</p>
<p>
<b>Jan Hofer</b>: Genauso ist es. Es müssen Dienstpläne erstellt werden, aber auch viele andere Anfragen, Post, Kontakt zu den Zuschauern erledigt werden. Außerdem ist der Chefsprecher die Schnittstelle zu den Chefredakteuren und den Redaktionen der anderen ARD-Anstalten.
</p>
<p>
<b>xx</b>: Was machen Sie, wenn Sie zu spät ins Studio kommen?
</p>
<p>
<b>Jan Hofer</b>: Zu spät ins Studio kommen geht nicht. Wenn die Kollegin, der Kollege nicht rechtzeitig in der Redaktion vor der Sendung erscheint, läuft ein Notprogramm an. Da wir immer doppelt besetzt sind, müsste ein Kollege einspringen.
</p>
<p>
<b>SleeplessBerlin</b>: Und was beinhaltet das Notprogramm?
</p>
<p>
<b>Jan Hofer</b>: Im Zweifelsfalle den Chefsprecher anzurufen und um Lösungsvorschläge nachzufragen, die in der Regel dahingehend beantwortet werden, dass ich selber ins Studio fahre. Ich wohne nur drei Minuten vom Sender entfernt.
</p>
<p>
<b>anerev</b>: Wie viel Prozent Ihrer Arbeitszeit verbringen Sie ca. mit Recherche und wie viel ca. mit dem Schreiben von Texten?
</p>
<p>
<b>Jan Hofer</b>: Das kommt darauf an. Bei der Tagesschau werden die Meldungen und Recherchen zusammen mit unserem weltweiten Korrespondentennetz in unserem hochprofessionellem Redaktionsteam erledigt. Bei anderen Nachrichtensendungen, z.B. NDR Aktuell, beginnt der Arbeitsalltag morgens um 9 und endet um 18 Uhr.
</p>
<p>
<b>Ihr Benutzername</b>: Glauben Sie, dass Sie Ihren Traumjob gefunden haben?
</p>
<p>
<b>Jan Hofer</b>: Ja, eindeutig. Es gibt keinen mir bekannten Beruf, der einen ständig vor neue Herausforderungen stellt und solche Anforderungen an &quot;lebenslanges Lernen&quot; stellt.
</p>
<p>
<b>Tom</b>: Was macht Ihnen mehr Spaß, Tagesschau oder die MDR-Talkshow?
</p>
<p>
<b>Jan Hofer</b>: Beides ergänzt sich auf eine perfekte Art und Weise. Beides sind journalistische Formate und ich würde auf keines der beiden verzichten wollen.
</p>
<p>
<b>Roewer</b>: Wie geht man damit um, wenn einen eine Nachricht betroffen macht?
</p>
<p>
<b>Jan Hofer</b>: Schwierige Frage. In der Regel habe ich die Nachricht vorher in der Redaktion bereits gesehen, darüber gesprochen und somit schon für mich verarbeitet. Im Stress der Sendung bleibt dafür relativ wenig Zeit. Oft wird einem erst im Nachhinein das Ausmaß in der gesamten Bandbreite bewusst. Dann helfen nur noch Gespräche mit Kollegen und der Familie.
</p>
<p>
<b>Uli</b>: Guten Tag, Herr Hofer. Meine Frage: Welches weltpolitische Ereignis hat sich bei Ihnen besonders eingebrannt bzw. hat Sie besonders beschäftigt?
</p>
<p>
<b>Jan Hofer</b>: Es sind so viele, dass es mir schwer fallen würde, ein einzelnes Ereignis herauszufiltern. Allerdings gibt es Katastrophen, wie zum Beispiel die Oderflut, das Flugzeugunglück von Rammstein oder das Flüchtlingselend in Darfur, die einen über den Tag hinaus beschäftigen.
</p>
<p>
<b>Moderatorin</b>: Wenn Sie das so beschäftigt: Haben Sie sich schon mal überlegt, vom vortragenden, berichtenden Weltbürger zum handelnden Menschen zu werden, also irgendein Projekt zu starten? Z.B. im Sudan?
</p>
<p>
<b>Jan Hofer</b>: Ich bin Botschafter des deutschen Roten Kreuzes und in dieser Funktion bereise ich regelmäßig die Regionen der Welt, die unsere Hilfe am nötigsten brauchen. Deshalb war ich vor zwei Jahren im Sudan und habe in Darfur die Flüchtlingslager besucht &#8211; oder im vergangenen Jahr die Erdbebengebiete in Pakistan &#8211; und weiß deshalb aus eigener Anschauung, wie wichtig unsere Berichterstattung, aber auch unsere finanzielle Hilfe, ist.
</p>
<p>
<b>Moderatorin</b>: Hier sammeln sich Fragen zur Zukunft der Tagesschau, ich gehe mal zu diesem Thema über:
</p>
<p>
<b>rax</b>: Sind Sie der Meinung, dass die Tagesschau auch in Zukunft mit den privaten Nachrichtensendungen &#8211; hinsichtlich der wachsenden Zuschauerzahlen der Privaten &#8211; mithalten kann?
</p>
<p>
<b>tom</b>: Machen Sie sich Sorgen, weil die Tagesschau weniger junge Zuschauer hat als z.B. die News der Privaten?
</p>
<p>
<b>georgsh</b>: Inwiefern erwarten Sie, dass sich die Tagesschau in den nächsten Jahren verändert?
</p>
<p>
<b>Jan Hofer</b>: Die Tagesschau ist die erfolgreichste europäische Nachrichtensendung mit etwa elf Millionen Zuschauern im Schnitt täglich. Wir sind die einzige übrig gebliebene überregionale ausschließlich politische Nachrichtensendung und dieses Alleinstellungsmerkmal wird auch in Zukunft hoffentlich für die politisch interessierten Zuschauer die entsprechende Anlaufstelle sein.
</p>
<p>
@Tom Das ist in der Tat ein Problem, viele junge Leute mögen die Boulevardisierung der Nachrichten. Das heißt, die Meldungen über die Schönen und Reichen dieser Welt haben offensichtlich eine besondere Anziehungskraft. Unsere Zuschauerforschung allerdings, die ständige Befragungen durchführt, stellt fest, dass wir einen sehr hohen Anteil gebildeter junger Menschen zu unseren Zuschauern zählen.
</p>
<p>
<b>Moderatorin</b>: Sie müssen natürlich jetzt erwähnen, dass das erweiterte Angebot von tagesschau.de im Internet helfen wird &#8230; 😉
</p>
<p>
<b>Jan Hofer</b>: Klar! Im Übrigen darf ich also auf unser umfassendes Angebot hinweisen: Wir informieren ständig in unserem Internetangebot tagesschau.de, auf dem Handy in 100 Sekunden und über Satellit weltweit über ARD Aktuell. Somit dürfte für jeden etwas dabei sein.
</p>
<p>
<b>Hannah</b>: Was halten Sie von einer Nachrichtensendung speziell für Kinder?
</p>
<p>
<b>Jan Hofer</b>: Sehr viel. Ich habe selber drei Kinder und finde das eine spannende Sache. Vorausgesetzt, die Kinder werden in diesen Nachrichtensendungen auch ernst genommen und nicht in einer vermeintlichen Kindersprache an die Nachrichten dieser Welt herangeführt. Da haben wir sicherlich noch Nachholbedarf.
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<p>
<b>Kiliposa</b>: Aber wie kann man in der Zukunft die jungen Menschen erreichen; auch die, die meinen, Paris Hilton sei eine Person des Zeitgeschehens, die interessanter als Angela Merkel ist?
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<p>
<b>Jan Hofer</b>: Da sehe ich schwarz. Leider sind wir nicht allein auf dieser Welt, sondern das Angebot kann sich jeder selbst zusammenstellen. Und wir können niemanden zwingen, unsere Meinung zu übernehmen. Irgendwie ist das auch beruhigend.
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<p>
<b>LuWe</b>: An Hannah: Es gibt bereits eine Nachrichtensendung für Kinder. Im KIKA läuft täglich die Nachrichtensendung &quot;logo!&quot;, die Grundschüler sehr gut verstehen können.
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<b>Sonya</b>: An LuWe: Ja, auf Kika, das weiß ich, aber nicht im Ersten bzw. bei ARD aktuell. Es geht ja darum, Kinder früh an die Tagesschau heranzuführen, oder?
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<p>
<b>Jan Hofer</b>: Es liegt in der Natur der ARD, die ja ein Zusammenschluss der einzelnen Rundfunkanstalten ist, dass so etwas dezentral gemacht wird, zum Beispiel bei KIKA. Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf.
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<b>Anja</b>: Ich glaube, dies betrifft nicht nur junge Menschen: Ich selbst beginne im Oktober mein Studium und kenne sehr viel mehr junge Menschen, die sich für aktuelle Politik interessieren, als ältere Leute, die lieber die BILD lesen.
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<p>
<b>Jan Hofer</b>: Ich kann dem nur zustimmen. Vielleicht liegt es auch daran, dass ältere Menschen so viele Konflikte erlebt haben, dass sie ein bisschen heile Welt bevorzugen.
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<p>
<b>AEschenbach</b>: Bekommen Sie es bei der ARD zu spüren, dass immer mehr Menschen sich im Internet auf Homepages von Nachrichtensendern oder in Blogs die neusten Nachrichten einholen?
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<p>
<b>Jan Hofer</b>: Nein, ganz im Gegenteil: Die Tagesschau ist die Anlaufadresse, um sich anschließend im Internet oder in Blogs die Hintergrundinformationen zu holen.
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<p>
<b>roewer</b>: Tageschau genießt ein hohen Stellenwert bei mir. Was ist der Unterschied zwischen den Nachrichten der BBC und der ARD?
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<b>Jan Hofer</b>: Die BBC-Nachrichten sind noch internationaler ausgerichtet als bei uns. Das hat mit der Historie des englischen Commonwealth zu tun. Außerdem ist die BBC immer noch führend im Bereich der Dokumentationen. Aber wir sind auf einem guten Weg. In einem haben wir allerdings die BBC bereits überholt: Unser Korrespondentennetz weltweit hat einen international gesehenen einmaligen Status erreicht.
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<b>Moderatorin</b>: Zu Ihrer Ausbildung und der Frage &quot;wie wird man Tagesschau-Sprecher?&quot; kommen immer wieder Fragen herein, hier stellvertretend die beiden:
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<b>separativus</b>: Was haben Sie studiert?
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<b>Mia</b>: Finden Sie es wichtig, Publizistik zu studieren, um in den Journalismus zu gehen?
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<p>
<b>Jan Hofer</b>: Fangen wir vorne an: Ich habe Betriebswirtschaft studiert, anschließend eine Redakteursausbildung, also ein Volontariat, gemacht. Es ist nicht wichtig, Publizistik zu studieren, aber sehr hilfreich. Andere Studiengänge befähigen einen ebenso. Man braucht in den Fachredaktionen Juristen, Wirtschaftswissenschaftler, Kommunikationsfachleute etc&#8230;
</p>
<p>
Um Tagesschau-Sprecher zu werden, benötigt man Erfahrung in den elektronischen Medien &#8211; bevorzugt vor der Kamera, z.B. in unseren Regionalprogrammen. Und etwas, was man nicht lernen kann, nämlich vor der Kamera &quot;rüberzukommen&quot;. Muss man auch nicht, es gibt spannende Aufgaben hinter der Kamera. Um zur Tagesschau zu kommen, braucht man darüber hinaus noch eine Menge Glück, denn wir haben nur dann Platz, wenn jemand ausgeschieden ist. Für Tagesschau-Sprecher gibt es Planstellen und wenn die ausgefüllt sind, ist die Chance sehr gering. Und das ist im Augenblick der Fall.
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<p>
<b>Servus</b>: Was halten Sie von Eva Herman?
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<p>
<b>Jan Hofer</b>: Eva war eine hochgeschätzte, langjährige, sehr professionelle Kollegin, die sich aus freien Stücken entschieden hat, bereits vor drei Jahren aus der Tagesschau auszuscheiden, um sich ihren Büchern zu widmen. Die Trennung vom NDR ist vollkommen unabhängig von ihrem Ausscheiden bei der Tagesschau.
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<b>tom</b>: Fanden Sie es schade, dass Eva Herman und Susann Stahnke ausgeschieden sind?
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<b>Jan Hofer</b>: Dass Eva Herman ausgeschieden ist, fand ich sehr schade.
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<p>
<b>tom</b>: Was halten Sie von Hermans Thesen?
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<b>Jan Hofer</b>: Gott sei Dank kann man in Deutschland seine Meinung frei äußern. Das ist ein sehr wichtiges und schützenswertes Gut. Das bedeutet aber nicht, dass ich die Meinung teilen muss.
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<b>IFA-Besucher1</b>: Was liegt eigentlich unter dem Sprechertisch? Man sieht ihn ja immer nur von vorne.
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<p>
<b>Jan Hofer</b>: Unter dem Sprechertisch befindet sich eine Kommandoanlage zur direkten Kommunikation mit der Redaktion und der Regie, eine Fußtaste, um mein Bild auf einen Monitor zu schalten, zur Überprüfung beispielsweise von Frisur, Sitz der Krawatte, etc., ein Laptop und ein Drucker.
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<p>
<b>Carl Larsson</b>: Herr Hofer, kommen wir zu etwas Positivem: Gab es für Sie einmal eine ähnliche Situation wie damals bei Dagmar Berghoff, dass Sie gegen einen inneren Lachkrampf o.ä. ankämpfen mussten &#8211; ob man das als Zuschauer nun gemerkt hat oder nicht? Wie gehen Sie mit so etwas um?
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<p>
<b>Jan Hofer</b>: Ja, gab es. Zum Beispiel als ich kürzlich ein Raumschiff zum Traumschiff gemacht habe oder der Papst in Rom den Segen Urbi et Orbi &quot;vor tausenden von Gläubigern&quot; verkündet habe.
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<p>
<b>IFA-Besucher2</b>: Können Sie eigentlich Herrn Kachelmann leiden?
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<p>
<b>Jan Hofer</b>: Ja.
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<p>
<b>Mia</b>: Schauen Sie während des Sprechens direkt in die Kamera oder auf einen Bildschirm daneben?
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<p>
<b>Jan Hofer</b>: Direkt in die Kamera. Wenn man neben die Kamera schauen würde, würde man den Zuschauer nicht mehr ansehen.
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<p>
<b>MMM</b>: Welche TV-Persönlichkeit bewundern Sie?
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<b>Jan Hofer</b>: Schwer zu sagen, ich kenne sie fast alle. Nach zwanzig Jahren Talkshow bleibt das nicht aus. Hanns-Joachim Friedrichs war sicherlich herausragend.
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<p>
<b>Olaf</b>: Müssen Sie eigentlich wie viele Serienschauspieler jemanden um Erlaubnis fragen, wenn Sie Ihren Look verändern (anderer Haarschnitt, neue Brille o.ä.)?
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<p>
<b>Jan Hofer</b>: Nein, muss ich nicht. Wenn man so lange in dem Beruf ist, hat man ein Gefühl dafür, was man kann und was man nicht kann.
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<p>
<b>AlexanderE</b>: Hallo. Vielleicht können Sie meine Frage gar nicht beantworten. Es geht um zwei Pannen bei den Tagesthemen. Ich stelle sie trotzdem. Es kam in diesem Jahr schon zweimal dazu, dass in den Tagesthemen eine Flagge falsch gezeigt wurde. Wie kann es zu solch offensichtlichen Fehlern kommen? Wie konnte es passieren, dass die Farben der deutschen Flagge vertauscht wurden, obwohl man so etwas sofort sieht? Wissen Sie, wie es dazu gekommen ist?
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<p>
<b>Jan Hofer</b>: Ich antworte auf diese Frage gerne. Auch auf die Gefahr, dass es wie eine Ausflucht klingt. Wir haben ein neues Grafiksystem in der Tagesschau und es werden im Augenblick alle Fahnen und Flaggen neu gestaltet. In diesem Zusammenhang hat in der Hektik der Arbeit ein junger Kollege einfach mal nicht aufgepasst. Die zuständige Redaktion ist davon ausgegangen, dass die deutsche Flagge natürlich richtig ist und hat einfach nicht hingeguckt.
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Bei der amerikanischen Flagge handelte es sich eigentlich nicht um einen Fehler, sondern die Flagge ist vor einem weißen Hintergrund platziert worden und der Eindruck entstand, man hätte am oberen und unteren Rand einen weißen Streifen in die Flagge eingefügt. Das alles ist uns äußerst peinlich, aber vielleicht führt es auch dazu, wieder einmal eingefahrene Betriebsabläufe noch genauer zu hinterfragen.
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<p>
<b>Moderatorin</b>: Ich verweise hierzu auch gerne auf den Blog von tagesschau.de, in dem die Verantwortlichen dazu ausführlich geschrieben haben!
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<b>georgsh</b>: Herr Hofer, Sie haben vorhin von Herausforderungen in Ihrem Beruf gesprochen. Welche sind das? Und weiter: Sind die 10-15 Minuten Sendung &quot;schwer&quot; oder ist das im Endeffekt nur noch Routine?
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<p>
<b>Jan Hofer</b>: Die Herausforderung besteht in erster Linie darin, nationale und internationale Zusammenhänge zu erkennen und das Ganze in den Kontext der Sendungen einzubringen. Im Einzelnen bedeutet das, auf der Höhe der politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Berichterstattung zu sein. Längere Sendungen von zehn oder 15 Minuten sind zumindest bei mir keine Routine. Man ist sich immer gegenwärtig, dass bis zu zwölf Millionen Zuschauer vor den Fernsehgeräten sitzen. Das kann einen nicht kalt lassen.
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<p>
<b>erdewasser</b>: In welcher Form &quot;pflegen&quot; Sie Ihre Stimme für einen guten Auftritt? Haben Sie ein &quot;Wundermittel&quot; gegen Sprechkrächzer?
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<p>
<b>Jan Hofer</b>: Leider nicht. Allerdings sind meine Kollegen und ich in einem ständigen Trainingsprogramm. Wir haben zu diesem Zweck eine professionelle Trainerin, die ständig die Sendungen beobachtet und immer dann eingreift, wenn sich Fehler einschleichen. Oft merkt man das nicht selber, sondern braucht Hilfe von außen.
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<b>Timm</b>: Wie oft lesen Sie i.d.R. eine Meldung, bevor Sie ins Studio gehen?
</p>
<p>
<b>Jan Hofer</b>: Ich lese die Meldungen manchmal sehr häufig, manchmal weniger, mindestens aber zwei bis drei Mal. Die Häufigkeit hat mit der Frage zu tun, wie konzentriert ich an diesem Tag bin oder ob ich mit dem falschen Bein aufgestanden bin.
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<b>bf</b>: Es gibt Tage (meistens im Sommer), die &#8211; was relevante Nachrichten angeht &#8211; wenig hergeben. Ist das ein Problem für manche Tagesschau-Episoden?
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<p>
<b>Jan Hofer</b>: Leider nicht. Wir machen die Welt ja nicht, sondern wir zeigen die Welt nur so, wie sie ist. Und in der Regel ist das Angebot größer als der Platz, der uns zeitlich zur Verfügung steht. Allerdings können wir in nachrichtenarmen Zeiten manche Themen etwas tiefer und länger bearbeiten.
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<b>rax</b>: Herr Hofer, wie sieht die Zusammenarbeit mit der ZDF-heute-Redaktion, insofern es eine gibt, aus? Was halten Sie von einem Nachrichtensender von ARD und ZDF?
</p>
<p>
<b>Jan Hofer</b>: Eine Zusammenarbeit mit der heute-Redaktion gibt es nicht. Beide Sender sind vollkommen autark. Wir haben unseren eigenen Nachrichtensender, nämlich Eins Extra-Aktuell, und im Sinne der Meinungsvielfalt ist das auch gut so.
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<p>
<b>Kleindopf</b>: Herr Hofer, dürfen Sie als Nachrichtensprecher eigentlich Ihre persönliche Meinung zu einem politschen Thema äußern, ohne dabei der Tagesschau beim Thema Seriosität zu schaden?
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<p>
<b>Jan Hofer</b>: Die Tagesschau ist ein neutrales Medium, das über die Ereignisse berichtet, aber als klassische Nachrichtensendung sie nicht kommentiert. Da die Tagesschau natürlich immer mit mir in Verbindung gebracht wird, halte auch ich mich an diese Regel.
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<b>rax</b>: Wieso wird in der Hauptausgabe der Tagesschau i.d.R auf Schaltgespräche mit Reportern und Korrespondenten verzichtet? Die heute-Nachrichten zeichnet diese Art der Präsentation aus, wie ich finde.
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<p>
<b>Wolwo</b>: Wäre Ihnen eine moderierte 20 Uhr lieber, wo Sie mit den Korrespondenten auch sprechen können?
</p>
<p>
<b>Jan Hofer</b>: Wir haben 15 Minuten zur Verfügung, weitaus weniger als das ZDF. Und die kurze und knappe Berichterstattung unserer Korrespondenten ist uns in dieser Form lieber. Unsere Nachrichtenmagazine Monitor, Fakt, etc. geben genügend Raum für Nachfragen und darüber hinausgehende Berichterstattung. Ebenso die Tagesthemen, das Nachtmagazin oder unsere Tagesschauen am Nachmittag.
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<p>
<b>Manley</b>: Was raten Sie jungen Leuten, die ihre Zukunft im Journalismus sehen?
</p>
<p>
<b>Jan Hofer</b>: Grundsätzlich eine fundierte Ausbildung, also Abitur, anschließend Studium und praktische Erfahrungen sowohl in den Print- als auch in den elektronischen Medien und Talent, Talent, Talent.
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<p>
<b>Moderatorin</b>: Zwei persönliche Fragen zum Schluss!
</p>
<p>
<b>Sonya</b>: Welche Person des Zeitgeschehens bewundern Sie?
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<p>
<b>roewer</b>: Wie gehen Sie mit dem Spitznamen &quot;Mr. Tageschau&quot; um?
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<p>
<b>Jan Hofer</b>: Nelson Mandela, Dalai Lama und alle, die dafür sorgen, dass unsere Welt ein bisschen besser wird. Den Spitznamen empfinde ich als Kompliment.
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<p>
<b>Moderatorin</b>: Das war der zweite Chat live von der diesjährigen IFA in Berlin: Eine Stunde mit Jan Hofer &#8211; ihm sei herzlich gedankt. Ein Dankeschön an die User draußen und die IFA-Besucher in diesen Hallen, die trotz des schönen Sonnenscheins für uns Zeit hatten. Morgen können Sie sich in einen Chat mit dem ARD-Auslandskorrespondenten Markus Gürne einschalten, der für Indien, Pakistan und Afghanistan zuständig ist &#8211; um 11 Uhr am Montag also!
</p>
<p>
<b>Jan Hofer</b>: Danke auch von mir! Auch von mir einen schönen Sonntag noch. Mir hat es Spaß gemacht, die Zeit drängt, ich hätte noch ein bisschen gekonnt.
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<p>
Der Chat wurde moderiert von Corinna Emundts, tagesschau.de.</p>
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		<title>tagesschau-Chat mit Jan Hofer</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Florian Wittig]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Aug 2008 13:04:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Projekt]]></category>
		<category><![CDATA[Tagesschau]]></category>
		<category><![CDATA[Projektvorstellung]]></category>
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					<description><![CDATA[Am Sonntag, 31. August, ist der Tagesschau-Chefsprecher Jan Hofer von 13 bis 14 Uhr Gast im tagesschau-Chat - live von der Funkausstellung.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am Sonntag, 31. August, ist der Tagesschau-Chefsprecher Jan Hofer von 13 bis 14 Uhr Gast im tagesschau-Chat &#8211; live von der Funkausstellung.<!--break--></p>
<p>
<a href="http://www.talksalon.de/?cid=179&amp;id=ts" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hier bereits Fragen stellen! </a>
</p>
<p>
Was macht eigentlich ein Chefsprecher? Wie wird man Tagesschau-Sprecher? Jan Hofer spricht seit 1986 Deutschlands älteste und bekannteste Nachrichtensendung und ist seit 2004 Chefsprecher. Außerhalb der Nachrichten ist er als Moderator häufig im Fernsehen zu sehen. Was passiert, wenn es ein Sprecher nicht rechtzeitig ins Studio schafft? Wie groß ist der Ärger über kleine Versprecher? Fragen Sie Jan Hofer live im tagesschau-Chat in Zusammenarbeit mit politik-digital.de.
</p>
<p>
Weitere Chatgäste von tagesschau.de sind am Dienstag Susanne Glass (ARD-Studio Wien) und am Mittwoch Ulrich Deppendorf, Leiter des ARD-Hauptstadtstudios &#8211; immer von 13 bis 14 Uhr live im Internet und am ARD-Stand-&quot;Information&quot; in Halle 2.2 auf der IFA.</p>
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		<title>tagesschau-Chat von der IFA</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Florian Wittig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Aug 2008 15:14:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Projekt]]></category>
		<category><![CDATA[Tagesschau-Chat]]></category>
		<category><![CDATA[ARD]]></category>
		<category><![CDATA[Tagesschau]]></category>
		<category><![CDATA[Projektvorstellung]]></category>
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					<description><![CDATA[Am Samstag, 30. August, ist die Tagesschau-Sprecherin Susanne Daubner von 13 bis 14 Uhr Gast im tagesschau-Chat - live von der Funkausstellung.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am Samstag, 30. August, ist die Tagesschau-Sprecherin Susanne Daubner von 13 bis 14 Uhr Gast im tagesschau-Chat &#8211; live von der Funkausstellung.<!--break--></p>
<p>
<a href="http://www.talksalon.de/?cid=178&amp;id=ts" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hier bereits Fragen stellen! </a>
</p>
<p>
Wie funktioniert die Tagesschau hinter den Kulissen? Präsentieren die Sprecher gute Neuigkeiten anders als schlechte Nachrichten? Und wie bleibt man ruhig, wenn während einer Livesendung ein Putzmann durch die Kulisse läuft? Susanne Daubner gehört seit 1999 zum Tagesschau-Sprecherteam und beantwortet Ihre Fragen  im tagesschau-Chat in Zusammenarbeit mit politik-digital.de.
</p>
<p>
Weitere Chatgäste von tagesschau.de sind am Sonntag Tagesschau-Chefsprecher Jan Hofer, am Dienstag Susanne Glass (ARD-Studio Wien) und am Mittwoch Ulrich Deppendorf, Leiter des ARD-Hauptstadtstudios &#8211; immer von 13 bis 14 Uhr live im Internet und am ARD-Stand-&quot;Information&quot; in Halle 2.2 auf der IFA.</p>
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		<title>Spielend zur Wahl</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/spielend-zur-wahl-4023/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Florian Wittig]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Aug 2008 14:47:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Microsoft]]></category>
		<category><![CDATA[US-Wahlkampf 08]]></category>
		<category><![CDATA[Rock The Vote]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/spielend-zur-wahl-4023/</guid>

					<description><![CDATA[Die US-amerikanische Organisation Rock The Vote hat am 25. August 2008 eine Kooperation mit Microsofts Online-Spiele-Service Xbox LIVE gestartet, um junge Wähler unter 30 Jahren für die US-Präsidentschaftswahl im November 2008 zu erreichen. Besitzer der Spielekonsole Xbox 360 können sich nun über diese für die Wahlen registrieren lassen und  ihre Meinung in einem Extra-Forum äußern.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die US-amerikanische Organisation Rock The Vote hat am 25. August 2008 eine Kooperation mit Microsofts Online-Spiele-Service Xbox LIVE gestartet, um junge Wähler unter 30 Jahren für die US-Präsidentschaftswahl im November 2008 zu erreichen. Besitzer der Spielekonsole Xbox 360 können sich nun über diese für die Wahlen registrieren lassen und  ihre Meinung in einem Extra-Forum äußern.<!--break--> </p>
<p>
Rock The Vote wurde 1990 gegründet, um junge Amerikaner für Wahlen und politische Prozesse zu begeistern. Heather Smith, die ausführende Direktorin von Rock The Vote, sagte zur Zusammenarbeit mit Microsoft: „Um unser Ziel von zwei Millionen registrierten jungen Amerikanern in diesem Herbst zu erreichen, müssen wir dahin, wo junge Amerikaner sind, und es gibt keinen Zweifel daran, dass viele von ihnen eine Xbox 360 und Xbox LIVE haben.“ Laut Microsoft nutzen zwölf Millionen Spieler in 26 Ländern den Online-Service.</p>
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		<title>Sozialdemokratisches Gezwitscher</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/sozialdemokratisches-gezwitscher-4021/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Florian Wittig]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Aug 2008 17:32:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[Denver]]></category>
		<category><![CDATA[Microblogging]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[US-Wahl 2008]]></category>
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					<description><![CDATA[Seitdem
SPD-Generalsekretär Hubertus Heil Barack Obamas Wahlspruch „Yes,
we can!“ auch auf den Nürnberger Parteitag der Sozialdemokraten verwendete, ist es kein Geheimnis mehr, dass er ein großer Anhänger des demokratischen Präsidentschaftskandidaten ist. <a href="http://twitter.com/hubertus_heil" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Genosse Heil berichtet im Augenblick live</a> mit Hilfe der Kommunikationsplattform Twitter vom Nominierungsparteitag der Demokraten in Denver.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Seitdem<br />
SPD-Generalsekretär Hubertus Heil Barack Obamas Wahlspruch „Yes,<br />
we can!“ auch auf den Nürnberger Parteitag der Sozialdemokraten verwendete, ist es kein Geheimnis mehr, dass er ein großer Anhänger des demokratischen Präsidentschaftskandidaten ist. <a href="http://twitter.com/hubertus_heil" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Genosse Heil berichtet im Augenblick live</a> mit Hilfe der Kommunikationsplattform Twitter vom Nominierungsparteitag der Demokraten in Denver.<!--break--></p>
<p>
Spätestens seit Spiegel Online über die Aktion berichtet, mischen sich auch zahlreiche anderen Twitter-Nutzer mit ein und der Dialog kommt in Gang. Mit Twitter kann man in maximal 140 Zeichen laufend im Internet durchgeben, was man gerade tut. Andere Nutzer können auf die Beiträge reagieren. Heil benutzt für seine Beiträge angeblich ein internetfähiges Mobiltelefon.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
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		<title>McCain bekommt das Internet ausgedruckt</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/mccain-bekommt-das-internet-ausgedruckt-4013/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/mccain-bekommt-das-internet-ausgedruckt-4013/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Florian Wittig]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Aug 2008 13:40:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Präsidentschaftswahl]]></category>
		<category><![CDATA[John McCain]]></category>
		<category><![CDATA[Präsidentschaftskandidat]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
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					<description><![CDATA[Der US-Wahlkampf 2008 hat eine neue Debatte hervorgebracht. Fernab von Irak, Afghanistan und Energiepolitik geht es schlichtweg um die Frage: Darf im 21. Jahrhundert jemand Präsident werden, der kaum Kenntnisse der digitalen Welt hat? Der 71-jährige republikanische Präsidenschaftsbewerber John  McCain muss sich in dieser Frage harsche Kritik gefallen lassen.
<br />
<object width="300" height="220">
	<param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/48ipiTj2ymQ&#38;hl=en&#38;fs=1">
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</object>
<br />
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der US-Wahlkampf 2008 hat eine neue Debatte hervorgebracht. Fernab von Irak, Afghanistan und Energiepolitik geht es schlichtweg um die Frage: Darf im 21. Jahrhundert jemand Präsident werden, der kaum Kenntnisse der digitalen Welt hat? Der 71-jährige republikanische Präsidenschaftsbewerber John  McCain muss sich in dieser Frage harsche Kritik gefallen lassen.<br />
<br />
<object width="300" height="220"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/48ipiTj2ymQ&amp;hl=en&amp;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/48ipiTj2ymQ&amp;hl=en&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" width="300" height="220"></embed></object><br />
<br />
<!--break--></p>
<p>
<b><br />
Digitale Steinzeit<br />
</b>
</p>
<p>
Anlass zur Kritik gab ein Artikel in der <a href="http://www.nytimes.com/2008/08/03/weekinreview/03leibovich.html?_r=1&amp;scp=1&amp;sq=fortune%20mccain%20neanderthal&amp;st=cse&amp;oref=slogin" target="_blank" rel="noopener noreferrer">New York Times</a> namens „Der analoge Kandidat“, der sich auf einen Text im Magazin Fortune aus dem Jahr 2006 bezog. Im <a href="http://money.cnn.com/magazines/fortune/fortune_archive/2006/03/20/8371781/index.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Fortune-Artikel</a> mussten verschiedenste Persönlichkeiten ihren Arbeitstag beschreiben. Darunter war auch John McCain, der sich selbstkritisch als „Neandertaler“ bezeichnete. Der <a href="http://www.sfgate.com/cgi-bin/article.cgi?f=/c/a/2008/07/29/MNQS120PDK.DTL&amp;hw=mccain+interview&amp;sn=008&amp;sc=414" target="_blank" rel="noopener noreferrer">San Francisco Chronicle</a> veröffentlichte McCains Verteidigung. Er verstünde die Wichtigkeit von Internet, E-Mail und Blos sehr wohl, so der republikanische Präsidentschaftsbewerber: „I am forcing myself &#8230; let me put it this way, I am using the computer more and more every day.“ („Ich zwinge mich selbst&#8230;lassen sie es mich so sagen, ich nutze den Computer mehr und mehr jeden Tag.“). So weit, dass er schon Emails versende, sei er aber noch nicht. Vielmehr lasse er sich empfangene Mails von Mitarbeitern zeigen.
</p>
<p>
<b><br />
Technologiepolitik der Bewerber<br />
</b>
</p>
<p>
Unter anderem aus diesen Zitaten und dem Kontrast zum Barack Obama, der auf häufig mit seinem internetfähigen BlackBerry-Mobiltelefon zu sehen ist, entwuchs eine Diskussion. Kann ein Kandidat ohne Interkenntnisse das Land von Silicon Valley, Microsoft, Google und Apple verstehen? Die amerikanischen Medien (<a href="http://www.motherjones.com/washington_dispatch/2008/07/john-mccain-no-technology-policy.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">MotherJones</a>, <a href="http://www.huffingtonpost.com/2008/07/29/why-mccains-internet-igno_n_115545.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Huffington Post</a> und <a href="http://news.cnet.com/Technology-Voters-Guide-John-McCain/2100-1028_3-6224285.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Cnet</a>) machten sich eifrig daran, die technologischen Standpunkte der beiden Kandidaten zu vergleichen. Während Barack Obama durch seine gesamte Wahlkampfstrategie dazu verpflichtet ist, sehr konkrete Ziele zu nennen, hält sich John McCain im Unklaren. So dreht sich <a href="http://www.johnmccain.com/Informing/Issues/cbcd3a48-4b0e-4864-8be1-d04561c132ea.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">McCains Technologieprogramm</a> vornehmlich um allgemeine Wirtschafts- denn um Technologiepolitik, indem er Steuersenkungen und Marktliberalisierung verspricht.
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<b><br />
König von YouTube<br />
</b>
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Einen kleinen Sieg hat John McCain im Kampf um das Internet jedoch erringen können: <a href="http://www.youtube.com/user/johnmccaindotcom?ob=4" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Seine YouTube-Videos</a> haben im Schnitt doppelt so viele Zuschauer wie <a href="http://www.youtube.com/profile_videos?p=r&amp;user=BarackObamadotcom&amp;page=5" target="_blank" rel="noopener noreferrer">die von Obama</a>. Allerdings hat Obamas Kanal mehr als fünf mal so viel Videos wie der seines Konkurrenten &#8211; und in der Regel werden die Videos des demokratischen Präsidentschaftsbewerbers von den Zuschauern auch wesentlich besser bewertet.</p>
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		<title>Glossar</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Florian Wittig]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Aug 2008 17:39:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Das Netz im Googlehagel]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Glossar]]></category>
		<category><![CDATA[Google-Dossier]]></category>
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					<description><![CDATA[Google-Bombe, -plex, -bot oder -whacking. Das Glossar erläutert das Googlsche Fachlatein.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Google-Bombe, -plex, -bot oder -whacking. Das Glossar erläutert das Googlsche Fachlatein.<!--break--></p>
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<b>Don&#8217;t be evil!</b><br />
&quot;Tu nichts Böses!“ ist das Firmenmotto von Google. Damit will sich der Konzern eine strenge Verpflichtung geben. Aufgrund dieses Mottos stieß die Selbstzensur von Google in China auf erheblichen Protest.
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<b>googeln</b><br />
Die populäre Suchmaschine hat es sogar zu einer Erwähnung im Duden geschafft. Bis 2006 war demnach mit dem Verb „googeln“ die Nutzung einer Suchmaschine im Allgemeinen gemeint, dann setzte Google die exklusive Verwendung des Wortes für die Googlesuche durch.
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<b>Google-Bombe</b><br />
Durch die bekannteste Google-Bombe bekam man 2003 nach der Eingabe der Worte „miserable failure“ (erbärmliches Versagen, jämmerlicher Versager) die Biographie von George W. Bush als ersten Treffer angezeigt. Nutzer und Blogger hatten sich abgesprochen und die Wortgruppe in ihren Blogs und Forenbeiträgen so verlinkt, dass der PageRank überlistet wurde. Andere prominente Opfer waren Hillary Clinton oder der Schweizer Nationalrat Christoph Blocher.<b><br />
</b>
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<b>Googlebot</b><br />
Der Googlebot ist eine Software, die das Internet durchkämmt und Inhalte kopiert. Dies ist notwendig, damit die Suchmaschine sie finden kann. Genau genommen gibt es zwei Googlebots; der Deepbot verfolgt alle auffindbaren Links, während der Freshbot neue Inhalte aufzuspüren versucht.
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<b>Google-Doodle</b><br />
Als Doodle werden spezielle Google-Logos zu besonderen Anlässen bezeichnet. Beispiele gibt es <a href="http://www.google.com/holidaylogos.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier</a>.
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<b>Googleplex</b><br />
Die Firmenzentrale in Mountain View im kalifornischen Silicon Valley wird Googleplex genannt. Seit 1998 beheimatet die nach ökologischen Prinzipien gebaute Anlage die Google Inc. Bekannt wurde das Googleplex für seine bunte und verspielte Einrichtung. Der Name leitet sich entsprechend dem Firmennamen von der Zahl Googolplex ab, die eine zehn hoch Googol bezeichnet.
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<br />
<b>Google-Spiele</b><br />
Verschiedene Webseiten bieten mittlerweile <a href="http://www.googlebattle.com/index.php?domain=gerhard+schr%F6der&amp;domain2=atze+schr%F6der&amp;submit=Go!" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Google Fight-Anwendungen</a> (auch Google Battle oder Duell genannt) an, bei denen man zwei Begriffe gegeneinander ins Rennen schicken kann, von denen der mit der höheren Trefferzahl bei der Googlesuche gewinnt. Mitunter wird dies als Indikator für Popularität gewertet. Ein anderes Spiel ist die Suche nach Googlewhacks, wobei bei der Eingabe zweier Begriffe genau ein Google-Treffer erzielt werden muss.
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<b>Googol</b><br />
Googol ist die Bezeichnung für die Zahl 10 hoch 100, also eine 1 mit 100 Nullen. Nach Firmeninformationen soll der Name Google das Ziel der Verarbeitung von großen Informationsmengen widerspiegeln.
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<b>PageRank</b><br />
Der PageRank-Algorithmus wurde von Larry Page und Sergey Brin entwickelt und dient der Suchmaschine Google zur Bewertung der Suchergebnisse. Je mehr verschiedene Internetseiten die gesuchte Website verlinkt haben, desto höher steht sie in der Ergebnis-Liste.</p>
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		<title>Linkliste zum Google-Dossier</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/presseschau/linkliste-zum-google-dossier-3997/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Florian Wittig]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Aug 2008 17:38:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Das Netz im Googlehagel]]></category>
		<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Google-Dossier]]></category>
		<category><![CDATA[Linkliste]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Google Watch Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[Was gibt es Neues vom Google-Konzern? Wie sieht ein Google-Doodle aus? Und wie kann man die Suchmaschine nutzen, ohne seine Daten preis zu geben? Unsere Linksammlung präsentiert Antworten zum Anklicken.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Was gibt es Neues vom Google-Konzern? Wie sieht ein Google-Doodle aus? Und wie kann man die Suchmaschine nutzen, ohne seine Daten preis zu geben? Unsere Linksammlung präsentiert Antworten zum Anklicken.<!--break--></p>
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<a href="http://www.googlewatchblog.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
http://www.googlewatchblog.de/</a>
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Eine Google-Doodle zum peruanischen Nationalfeiertag? Ein Google-Restaurant in Spanien? Neue Funktionen bei YouTube? Der Google-Watch-Blog weiß es. Alles über Google und seine Tochterfirmen wird hier dokumentiert – auch wenn es nur entfernt damit zu tun hat. Neben dem täglich aktualisierten Meldungen gibt es auch ein umfassende Archiv, ein Forum und Dokumentationen zu wirklich allen Google-Services.
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<a href="http://www.youtube.com/google" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
http://www.youtube.com/google</a>
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Der Google-Channel auf YouTube sammelt alle Videos von Google über Google. Mit dabei sind Videos von allen Konferenzen und Reden, Präsentationen sowie Anleitungen der eigenen Dienste. Die Videos sind alle in englischer Sprache.
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<a href="http://www.golem.de/specials/google/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
http://www.golem.de/specials/google/</a>
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Die immer aktuelle Artikelsammlung von golem.de zum Thema Google lässt sich bis zum Jahr 1999 zurückverfolgen.
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<a href="http://www.scroogle.org" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
http://www.scroogle.org</a>
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Wer seine Google-Suche über Scroogle laufen lässt, ist vor der Datenerfassung durch Google geschützt. Durch ein einfaches System schaltet sich Scroogle zwischen den Nutzer und Google und verhindert so die Erfassung von IP-Adresse, Browserart, Betriebssystem und Datum der Suchanfrage.
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<a href="http://googleblog.blogspot.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
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<a href="http://googleblog.blogspot.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
http://googleblog.blogspot.com/</a>
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Der offizielle Google-Blog gibt etwas informellere Informationen zu Google, seiner Technologie und Kultur.
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<a href="http://www.thevacationeers.com/Googling_Videos_Live.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
http://www.thevacationeers.com/Googling_Videos_Live.html</a>
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Satirische Kurzfilmreihe über die Macht von Google von einer kleinen kalifornischen Filmemachergruppe.</p>
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