<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Sebastian Dörfler &#8211; politik-digital</title>
	<atom:link href="https://www.politik-digital.de/author/redaktionsdoerflerpolitik-digital-de/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.politik-digital.de</link>
	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
	<lastBuildDate>Tue, 23 Feb 2010 17:15:19 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/07/cropped-Politik-Digital_Logo_Sign_Gradient-512-32x32.png</url>
	<title>Sebastian Dörfler &#8211; politik-digital</title>
	<link>https://www.politik-digital.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>&#034;Die User haben etwas erreicht&#034;</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/chattranscripte/die-user-haben-etwas-erreicht-4775/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/chattranscripte/die-user-haben-etwas-erreicht-4775/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Dörfler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 17:15:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chattranscripte]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[Andrea Nahles]]></category>
		<category><![CDATA[Hartz IV]]></category>
		<category><![CDATA[tagesschau.de]]></category>
		<category><![CDATA[Video-Interview]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/die-user-haben-etwas-erreicht-4775/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Andrea Nahles war am 23. Februar 2010 zu Gast im tagesschau-Videochat in Zusammenarbeit mit politik-digital.de. Die User diskutierten mit der SPD-Generalsekretärin unter anderem über die Hartz-IV IV-Reformen, die Rolle der SPD in der Opposition, die kommende Wahl in NRW und den Kursschwenk der Sozialdemokraten in Sachen Netzpolitik.</p><p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Andrea Nahles war am 23. Februar 2010 zu Gast im tagesschau-Videochat in Zusammenarbeit mit politik-digital.de. Die User diskutierten mit der SPD-Generalsekretärin unter anderem über die Hartz-IV IV-Reformen, die Rolle der SPD in der Opposition, die kommende Wahl in NRW und den Kursschwenk der Sozialdemokraten in Sachen Netzpolitik.</p>
<p><!--break--> </p>
<div style="text-align: center"><a href="http://www.tagesschau.de/interaktiv/chat/chatprotokoll544.html" title="tagesschau.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="/wp-content/uploads/Nahles_Video.jpg" height="185" width="306" title="Nahles-Videochat" alt="Nahles-Videochat" /></a></div>
<p>Wenn sie den Videochat noch einmal sehen wollen, klicken Sie einfach auf das Bild.  </p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/chattranscripte/die-user-haben-etwas-erreicht-4775/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>&#034;Das Netz kann nicht immer Kampagnen demaskieren&#034;</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/uncategorized/constanze-kurz-ccc-interview-netzpolitik-oeffentlichkeit-4765/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/uncategorized/constanze-kurz-ccc-interview-netzpolitik-oeffentlichkeit-4765/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Dörfler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Feb 2010 14:33:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Chaos Computer Club]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestag]]></category>
		<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Constanze Kurz]]></category>
		<category><![CDATA[Internet-Enquete]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/constanze-kurz-ccc-interview-netzpolitik-oeffentlichkeit-4765/</guid>

					<description><![CDATA[Die Debatte über die Auswirkungen einer vernetzten Gesellschaft ist in vollem Gange. Die Sprecherin des <a title="www.ccc.de" target="_blank" href="http://www.ccc.de/" rel="noopener noreferrer">Chaos Computer Clubs</a>, Constanze Kurz, im Interview über das Ende der Netzöffentlichkeit, den Kampf gegen eine &#34;Sprechblasen-Rhetorik&#34; der Politik und den neuen Ton der Regierung gegenüber dem Netz.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Debatte über die Auswirkungen einer vernetzten Gesellschaft ist in vollem Gange. Die Sprecherin des <a title="www.ccc.de" target="_blank" href="http://www.ccc.de/" rel="noopener noreferrer">Chaos Computer Clubs</a>, Constanze Kurz, im Interview über das Ende der Netzöffentlichkeit, den Kampf gegen eine &quot;Sprechblasen-Rhetorik&quot; der Politik und den neuen Ton der Regierung gegenüber dem Netz.</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
<b>Frank Schirrmacher fragt, wie das Internet unser Denken verändert – wie verändert es aber die Politik?<br />
</b>
</p>
<p>
<img decoding="async" height="160" width="124" align="left" title="Foto: Constanze Kurz" alt="Foto: Constanze Kurz" src="/wp-content/uploads/constanze_kurz2_0.jpg" />Erstens bietet es die Möglichkeit, eine Art von Gegenöffentlichkeit zu schaffen, Themen zu setzen und inhaltlich zu analysieren, wie beim Zugangserschwerungsgesetz zu mobilisieren und dies schließlich in konkrete politische Handlungen umzusetzen. Zweitens wenden sich nun viel mehr Leute mit ihren Anliegen direkt an ihre Abgeordneten. Das ist in dieser Häufigkeit eine Neuentwicklung. Viele Leute befassen sich jetzt mit den Gesetzentwürfen, analysieren sie oder betrachten sie humoristisch in „mash-ups“– ohne Spaß lässt sich schließlich keine Kampagne bauen. Drittens können sich die Leute nun viel einfacher in Arbeitskreisen zusammentun, um etwas auf die Beine zu stellen.
</p>
<p>
<b>Bleiben die Aktiven im Netz da nicht nur unter sich?<br />
</b>
</p>
<p>
Es geht erst langsam in die Köpfe, dass es keine reine Netzöffentlichkeit mehr gibt. Weit über die Hälfte der Bevölkerung ist online und nimmt so einen Großteil der Nachrichten wahr. Da sind nicht nur picklige Jugendliche im Netz, sondern erwachsene Menschen. Das Netz ist eine Möglichkeit, seine eigene Meinung zu äußern, es kostet nichts. Ob sie dann gehört wird, ist eine andere Frage. Es ist immer noch eine andere Sache, im FAZ-Feuilleton ein Thema zu setzen, als eine Nachricht über Twitter zu verbreiten.
</p>
<p>
<b>Im <a title="Demokratie 2.0" target="_blank" href="http://www.mdr.de/mdr-figaro/hoerspiel/feature/7068891.html" rel="noopener noreferrer">MDR-Feature „Demokratie 2.0“</a> haben Sie das Netz gegen die „Sprechblasen-Rhetorik“ der Politik in Stellung gebracht…<br />
</b>
</p>
<p>
Das ist vielleicht etwas idealistisch. Das Netz kann nicht immer politische Kampagnen demaskieren. Das kommt auf die Protagonisten an und die Wege, wie etwas veröffentlicht wird. Die Parteien werden nicht schlafen und ihre eigenen Kampagnen im Netz etablieren. Ob man da dauerhaft gegenhalten kann? Das wird auch für eine kleine Partei wie die Piraten schwierig, wenn die anderen Parteien anfangen, ernsthaft mit dem Netz zu arbeiten. Bei den nächsten Landtagswahlen werden sie noch nicht so weit sein, aber bei der nächsten Bundestagswahl.
</p>
<p>
<b>Ist das Netz überhaupt der geeignete Ort für eine kritische Gegenöffentlichkeit? Jaron Lanier hat zuletzt im <a title="Lanier-Interview" target="_blank" href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,674057,00.html" rel="noopener noreferrer">Interview</a> gesagt, dass das Netz zu einem neuen Mitmachzwang führe und nur Konformismus zulasse.<br />
</b>
</p>
<p>
Wir haben an vielen Projekten gesehen, dass das so sein kann. Aber das Netz bietet genug Möglichkeiten, sich dem Konformitätsdruck zu entziehen. Zudem gibt es kaum technische Barrieren, vor allem für die junge Generation, die die digitale Kultur mit der Muttermilch aufgesogen hat. Die ganze Frage des Informations-Overloads ist vor allem eine Frage des richtigen Umgangs. Die meisten Leute finden die Sachen, die sie suchen. Eine Chance des Netzes ist, die Transparenz in den Verfahren zu erhöhen – dass ein normaler Bürger mitbekommt, wie die ganze Gesetzgebungsverfahrenstechnik funktioniert und wer eigentlich mit wem diskutiert bis der Bundestag einem Gesetz zustimmt.
</p>
<p>
<b>Schafft es tatsächlich mehr Transparenz, wenn Politiker nun anfangen zu twittern?<br />
</b>
</p>
<p>
Es ist ein Schritt zu mehr Transparenz, wenn Politiker twittern &#8211; sofern sie es selbst tun. Bei manchen kann man daraus eine politische Persönlichkeit ableiten. Andere twittern die gleichen Sprechblasen, die sie in Talkshows sagen. Wichtig ist, dass wirklich aus der Innenseite des politischen Prozesses berichtet wird. Seit Jahrzehnten wird von Politikverdrossenheit geredet, aber das Netz bietet die Chance, die Bürger in diese Prozesse wieder hineinzubringen – wenn sich die etablierte Politik mehr öffnen würde. Das würde sich auch in der Wahlbeteiligung zeigen. Das Gerede von einer politisch desinteressierten Jugend halte ich für Unsinn. Wir dürfen uns das Netz aber auch nicht von PR-Beratern wegnehmen lassen. Wir kennen die Technik besser und müssen das nutzen.
</p>
<p>
<b>Hat sich der Umgang mit dem Netz mit der neuen Regierung geändert?<br />
</b>
</p>
<p>
Der Innenminister lädt nun netzpolitische Aktivisten zu sich ein. Und einige jüngere Politiker haben jetzt wichtige Positionen. Außerdem sollen mit der Enquete-Kommission netzpolitische Themen über alle Fraktionen hinweg aufgegriffen werden. Die Gegenöffentlichkeit war natürlich vorher schon da und konnte die Themen setzen. Aber die Relevanz wird jetzt gesehen. Ob das nur Symbolpolitik ist, wird sich auch daran zeigen, wie die Arbeit der Enquete-Kommission umgesetzt wird: Gibt es öffentliche Sitzungen, vielleicht einen Video-Stream, welche Agenda hat die Kommission? Außerdem warten wir noch auf wichtige Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts, wie das Urteil zur Vorratsdatenspeicherung Anfang März. Ich wünsche mir dazu eine andere Reaktion als die von Herrn Schäuble, der immer sagte, „das Gericht bestätigt meine Gesetzgebung“, obwohl seine Vorschläge als verfassungswidrig erklärt wurden.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/uncategorized/constanze-kurz-ccc-interview-netzpolitik-oeffentlichkeit-4765/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Unterausschuss &#034;Neue Medien&#034; beschlossen</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/unterausschuss-neue-medien-beschlossen-0-4755/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/unterausschuss-neue-medien-beschlossen-0-4755/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Dörfler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 16:11:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestag]]></category>
		<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Internet-Enquete]]></category>
		<category><![CDATA[Unterausschuss Neue Medien]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/unterausschuss-neue-medien-beschlossen-0-4755/</guid>

					<description><![CDATA[Der Bundestagsausschuss für „Kultur und Medien“ hat in der heutigen Sitzung (9.2.10) die erneute Einsetzung des Unterausschusses „Neue Medien“ beschlossen. Den Vorsitz wird voraussichtlich die FDP übernehmen. Der Unterausschuss könnte die langfristig ausgerichtete Arbeit der Enquete-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft&#34; ergänzen.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Bundestagsausschuss für „Kultur und Medien“ hat in der heutigen Sitzung (9.2.10) die erneute Einsetzung des Unterausschusses „Neue Medien“ beschlossen. Den Vorsitz wird voraussichtlich die FDP übernehmen. Der Unterausschuss könnte die langfristig ausgerichtete Arbeit der Enquete-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft&quot; ergänzen.</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
Der Unterausschuss &quot;Neue Medien&quot; wird sich vor allen mit tagespoltitischen Fragen der Netzpolitk befassen. Über Zusammensetzung und Ziele des Unterausschusses wird derzeit in den Fraktionen beraten. Nach Informationen von politik-digital.de werden im Unterausschuss etwa zehn Bundestagsabgeordnete vertreten sein, der Vorsitz soll an die FDP gehen. Damit bleibt die Federführung für Internet- und Netzpolitik (und damit Querschnittsthemen u.a. aus Wirtschaft, Recht, Justiz und Innerem) im Bundestag weiterhin in der Hand von Kultur- und Medienpolitikern.
</p>
<p>
Die bereits auf den Weg gebrachte <a title="Enquete-Kommission" target="_blank" href="/bundestag-enquete-kommission-internet-digitale-gesellschaft" rel="noopener noreferrer">Enquete-Kommisson</a> soll im Bundestag Raum für breite Diskussionen rund um die Herausforderungen der digitalen Gesellschaft bieten. Neben 13 Abgeordneten werden in ihr 13 Sachverständige vertreten sein und außer rechts- und innenpolitischen Fragen auch die Themenkomplexe Wirtschaft, Bildung oder Umwelt behandeln. Die von der Kommission erarbeiteten Weichenstellungen dürften wohl kaum in der laufenden Legislaturperiode (2009 bis 2013) umgesetzt werden, dämpfte der Unionsabgeordnete Thomas Jarzombek am 8.2.10 auf einer Veranstaltung des Branchenverbandes BITKOM Hoffnungen aus der Wirtschaft. </p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/unterausschuss-neue-medien-beschlossen-0-4755/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>test.de-Expertenchat: Reisen</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/chattranscripte/testde-expertenchat-reisen-4748/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/chattranscripte/testde-expertenchat-reisen-4748/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Dörfler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 16:38:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chattranscripte]]></category>
		<category><![CDATA[Reise]]></category>
		<category><![CDATA[Stiftung Warentest]]></category>
		<category><![CDATA[Chattranskript]]></category>
		<category><![CDATA[test.de]]></category>
		<category><![CDATA[Falk Murko]]></category>
		<category><![CDATA[Expertenchat]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/testde-expertenchat-reisen-4748/</guid>

					<description><![CDATA[Der Reiseredakteur Falk Murko beantwortete am 3. Februar 2010 <a href="http://www.test.de/themen/freizeit-reise/meldung/-Chat-Reisen/1842503/1842503/" target="_blank" title="Chat-Reisen" rel="noopener noreferrer">Fragen rund um das Thema Reisen</a> im Expertenchat der Stiftung Warentest und nannte die besten Netzadressen für Flug- und Hotelbuchungen.
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Reiseredakteur Falk Murko beantwortete am 3. Februar 2010 <a href="http://www.test.de/themen/freizeit-reise/meldung/-Chat-Reisen/1842503/1842503/" target="_blank" title="Chat-Reisen" rel="noopener noreferrer">Fragen rund um das Thema Reisen</a> im Expertenchat der Stiftung Warentest und nannte die besten Netzadressen für Flug- und Hotelbuchungen.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/chattranscripte/testde-expertenchat-reisen-4748/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Obama: Broadcast Yourself</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/obama-broadcast-yourself-4744/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/obama-broadcast-yourself-4744/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Dörfler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 15:50:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Barack Obama]]></category>
		<category><![CDATA[Video-Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Weißes Haus]]></category>
		<category><![CDATA[Guantanamo]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[YouTube]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/obama-broadcast-yourself-4744/</guid>

					<description><![CDATA[Präsident Obama hat in der Nacht zum 2. Februar 2010 im Youtube-Interview Fragen beantwortet, die User ihm im Vorfeld online stellen konnten. 11.000 Beiträge mit 667.000 Bewertungen waren es insgesamt. Aber nur eine kleine Auswahl der beliebtesten Fragen schaffte es letztendlich ins Weiße Haus.
<div align="center">
<object height="250" width="300">
		<embed src="http://www.youtube.com/v/0pqzNJYzh7I&#38;hl=de_DE&#38;fs=1&#38;" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" type="application/x-shockwave-flash" height="250" width="300"></embed>
</object>
</div>
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Präsident Obama hat in der Nacht zum 2. Februar 2010 im Youtube-Interview Fragen beantwortet, die User ihm im Vorfeld online stellen konnten. 11.000 Beiträge mit 667.000 Bewertungen waren es insgesamt. Aber nur eine kleine Auswahl der beliebtesten Fragen schaffte es letztendlich ins Weiße Haus.</p>
<div align="center">
<object height="250" width="300"><embed src="http://www.youtube.com/v/0pqzNJYzh7I&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" type="application/x-shockwave-flash" height="250" width="300"></embed></object>
</div>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
Das Video-Interview wurde über <a href="http://www.youtube.com/user/citizentube" title="CitizenTube" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CitizenTube</a>, den Youtube-Kanal des Weißen Hauses gesendet. 35 Minuten lang stellte sich Obama den Fragen, die per Video oder Text eingesandt und bewertet worden waren.
</p>
<p>
„Wir haben das ja vor der Wahl schon einmal gemacht. Schön, dass wir wieder einmal dazu kommen“, beginnt Obama das Gespräch. Eines der vielen angerissenen Themen war natürlich die Netzpolitik: Die Regierung fühle sich weiter der Netzneutralität und dem „Geist der Offenheit“ verpflichtet, so Obama.
</p>
<p>
Auch der „Krieg gegen den Terror“ wurde von den Usern oft angesprochen: „Wie wollen Sie den Terror bekämpfen, wenn Sie Truppen abziehen“, fragte ein User. „Warum dauert es so lange, um Guantanamo zu schließen?“ ein anderer. Auf kritische Nachfragen des Interviewers, Steve Grove, wartete man bei den heiklen Themen allerdings vergebens.
</p>
<p>
Eventuell können die User sich auf eine Fortsetzung der Online-Fragestunde freuen. „Vielleicht können wir das ja mal wieder machen?“ fragte der Moderator am Schluss. Obamas Antwort: „Das war großartig! Vielen Dank an alle, die Fragen gestellt haben. Ich hoffe, wir können das jetzt regelmäßig machen.“ </p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/obama-broadcast-yourself-4744/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>&#034;Natürlich, Hartz IV wird abgeschafft!&#034;</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/chattranscripte/natuerlich-hartz-iv-wird-abgeschafft-4743/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/chattranscripte/natuerlich-hartz-iv-wird-abgeschafft-4743/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Dörfler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 16:06:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chattranscripte]]></category>
		<category><![CDATA[tagesschau.de]]></category>
		<category><![CDATA[Video-Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Die Linke]]></category>
		<category><![CDATA[Gesine Lötzsch]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/natuerlich-hartz-iv-wird-abgeschafft-4743/</guid>

					<description><![CDATA[Die designierte Linkspartei-Chefin Gesine Lötzsch war am 2. Februar 2010 zu Gast im tagesschau-Videochat. Die User von tagesschau.de und politik-digital.de diskutierten mit Lötzsch unter anderem über die Nachfolge Oskar Lafontaines, ihre eigene SED-Vergangenheit sowie das langfristige Ziel der Linkspartei, Hartz IV abzuschaffen.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die designierte Linkspartei-Chefin Gesine Lötzsch war am 2. Februar 2010 zu Gast im tagesschau-Videochat. Die User von tagesschau.de und politik-digital.de diskutierten mit Lötzsch unter anderem über die Nachfolge Oskar Lafontaines, ihre eigene SED-Vergangenheit sowie das langfristige Ziel der Linkspartei, Hartz IV abzuschaffen.</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<div style="text-align: center">
<a href="http://www.tagesschau.de/interaktiv/chat/chatprotokoll542.html" target="_blank" title="Lötzsch-Videochat" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/Gesine-Loetzsch.jpg" alt="Lötzsch-Videochat" title="Lötzsch-Videochat" height="198" width="331" /></a>
</div>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
Wenn sie den Videochat noch einmal sehen wollen, klicken sie einfach auf das Bild.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/chattranscripte/natuerlich-hartz-iv-wird-abgeschafft-4743/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die neuen Netzpolitiker im Bundestag</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/die-neuen-netzpolitiker-im-bundestag-4739/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/die-neuen-netzpolitiker-im-bundestag-4739/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Dörfler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jan 2010 16:27:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Die Linke]]></category>
		<category><![CDATA[FDP]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[CSU]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestag]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[Bündnis 90/Die Grünen]]></category>
		<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/die-neuen-netzpolitiker-im-bundestag-4739/</guid>

					<description><![CDATA[Die Enquete-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“ im Bundestag kommt, der Unterausschuss Neue Medien ist auf dem Weg, neue Arbeitsgruppen in den Fraktionen sind gegründet und erste „Schnellboote“ werden auf netzpolitische Gewässer gelassen. Welche Abgeordneten an Bord sind, ist langsam abzusehen. Ein Rundgang durch die Fraktionen und Parteien, auf der Suche nach den neuen Netzpolitikern.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Enquete-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“ im Bundestag kommt, der Unterausschuss Neue Medien ist auf dem Weg, neue Arbeitsgruppen in den Fraktionen sind gegründet und erste „Schnellboote“ werden auf netzpolitische Gewässer gelassen. Welche Abgeordneten an Bord sind, ist langsam abzusehen. Ein Rundgang durch die Fraktionen und Parteien, auf der Suche nach den neuen Netzpolitikern.</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
<b>FDP</b>
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/Hoeferlinxxx.jpg" alt="Manuel Höferlin, Foto: FDP Bundestagsfraktion" title="Manuel Höferlin, Foto: FDP Bundestagsfraktion" align="right" height="170" width="150" />In allen Fraktionen werden die Sprecher für Kultur und Medien in Zukunft von netzpolitischen Anfragen verschont bleiben. Die FDP plant zwar noch nicht, einen offiziellen Sprecher für Netzpolitik zu benennen. Erster Ansprechpartner ist jedoch der IT-Unternehmer <a href="http://www.manuelhoeferlin.de/" target="_blank" title="manuelhoeferlin.de" rel="noopener noreferrer">Manuel Höferlin</a>. Im September 2009 frisch in den Bundestag eingezogen, positionierte er die FDP in einer <a href="http://fdpbundestagsfraktion.wordpress.com/2010/01/14/fdp-will-mit-enquete-kommission-%E2%80%9Einternet-und-digitale-gesellschaft%E2%80%9C-antworten-geben/" target="_blank" title="Höferlin-Stellungnahme" rel="noopener noreferrer">Stellungnahme</a> zur Enquete-Kommission als „Schnellboot“ und „Tonangeber“ in Sachen Netzpolitik, ganz im Gegensatz zum  „schwerfälligen Tanker“ des Koalitionspartners CDU.
</p>
<p>
Mittlerweile ist er zum Sprecher der neuen FDP-Fraktionsarbeitsgruppe „<a href="http://www.soenksen.de/Arbeitsgruppe-IT-und-Informationsgesellschaft-gegruendet/26238c1i1p/index.html" target="_blank" title="Arbeitsgruppe &quot;IT und Informationsgesellschaft&quot;" rel="noopener noreferrer">IT und Informationsgesellschaft</a>“ berufen worden. In der AG sitzen unter anderem Abgeordnete mit einem beruflichen Hintergrund als IT-Unternehmer, -Berater oder Anwalt für Medienrecht. Die Fraktion will damit aus der jungen Garde von knapp 30 neuen Abgeordneten Kapital aus dem als Zukunftsthema erkannten Bereich „Internet und Politik“ schlagen.
</p>
<p>
Die Gefahr eines zu engen Blickfeldes auf das Gebiet Netzpolitik sieht Höferlin dabei nicht. Im Gespräch mit politik-digital.de bezeichnet er die Netzpolitik als Querschnittsthema, das ressortübergreifend bearbeitet werden soll. Die AG werde auch nicht so „netzaffinen“ Abgeordneten eine Anlaufstelle bieten. Zwar soll sie die Arbeit der Enquete-Kommission begleiten, sie richte ihren Fokus jedoch auch auf aktuelle tagespolitische Fragen. Wer die zwei Sitze der FDP in der Enquete-Kommission übernehme, stehe jedoch noch nicht fest.
</p>
<p>
Neben Höferlin könnten dort <a href="http://blumenthal.live.wcsite.universum.de/" target="_blank" title="Sebastian Blumenthal" rel="noopener noreferrer">Sebastian Blumenthal</a> oder <a href="http://www.web.metatag.de/fdp/jimmyschulz/" target="_blank" title="Jimmy Schulz" rel="noopener noreferrer">Jimmy Schulz</a> Platz nehmen. Als Mitglied des Ausschusses für Kultur und Medien, <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Schwarz-Gelb-sucht-uebergreifende-Regeln-fuers-Internet-904684.html" target="_blank" title="Blumenthal Kommentar" rel="noopener noreferrer">äußerte</a> sich Blumenthal ebenfalls zur Enquete. Der neuen AG gehören er und Schulz als stellvertretende Vorsitzende an.
</p>
<p>
<b>CDU/CSU</b>
</p>
<p>
Der „schwerfällige Tanker“ CDU/CSU reagiert gelassen und bringt mit <a href="http://www.michaelkretschmer.de/" target="_blank" title="michaelkretschmer.de" rel="noopener noreferrer">Michael Kretschmer</a> einen stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden als künftigen Netzpolitiker in Stellung. Der Görlitzer Wirtschaftsingenieur sitzt seit 2002 im Bundestag und ist Mitglied des Ausschusses für „Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung.“ Kretschmer brachte dem Vernehmen nach den Antrag für die Enquete-Kommission mit auf den Weg und hatte zuletzt im Interview mit <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,671781,00.html" target="_blank" title="Spiegel Online-Interview" rel="noopener noreferrer">Spiegel Online</a> eingeräumt, dass die Union netzpolitisch „ziemlich viel Lehrgeld bezahlt“ habe.
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/Kretschmerxxx.jpg" alt="Michael Kretschmer. Foto: CDU/CSU Bundestagsfraktion" title="Michael Kretschmer. Foto: CDU/CSU Bundestagsfraktion" align="left" height="176" width="150" />Kretschmer äußert sich auch verstärkt zu netzpolitischen Fragen. Zuletzt <a href="http://www.theeuropean.de/michael-kretschmer/google-beendet-harmoniekurs" target="_blank" title="Kretschmer-Kommentar" rel="noopener noreferrer">kommentierte</a> er den geplanten Rückzug von Google aus China. Auch mit der Monopolstellung einzelner Unternehmen im Netz sowie der „Entwicklung in autoritär geführten Staaten“ soll sich die Kommission in Zukunft befassen.
</p>
<p>
Er ist bisher der Top-Anwärter auf den Posten des Obmanns der Enquete-Kommission. Informationen von politik-digital.de zufolge wird die Personalie im Laufe der ersten Februarwoche bekannt gegeben werden, zusammen mit dem finalen Antrag. Die entsprechende Person dürfte damit auch quasi netzpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Fraktion werden. Ein erneuter „Unterausschuss für neue Medien“ befindet sich ebenfalls auf dem Weg.
</p>
<p>
<b>SPD</b>
</p>
<p>
Die Sozialdemokraten agieren bisher im Trio. Neben den zwei Berichterstattern zum Thema Netzpolitik in der Bundestagsfraktion, <a href="http://www.martin-doermann.de/live/home/" target="_blank" title="martin-doermann.de" rel="noopener noreferrer">Martin Dörmann</a> und <a href="http://www.lars-klingbeil.de/" target="_blank" title="lars-klingbeil.de" rel="noopener noreferrer">Lars Klingbeil</a>, wirbt <a href="http://www.bjoern-boehning.de/" target="_blank" title="bjoern-boehning.de" rel="noopener noreferrer">Björn Böhning</a> als Mitglied des Parteivorstandes für eine „neue Willkommenskultur“ und die gemeinsame Gestaltung sozialdemokratischer Netzpolitik im Gesprächskreis „Netzpolitik und digitale Gesellschaft“.
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/klingbeilxxx.jpg" alt="Lars Klingbeil. Foto: Lars Klingbeil" title="Lars Klingbeil. Foto: Lars Klingbeil" align="right" height="170" width="150" />Dörmann und Klingbeil sitzen als MdBs für die SPD im Ausschuss für „Kultur und Medien“, Dörmann zudem im Ausschuss für „Wirtschaft und Technologie“. Zwar hat der SPD-Sprecher für Kultur und Medien, <a href="http://www.siegmund-ehrmann.de/" target="_blank" title="siegmund-ehrmann.de" rel="noopener noreferrer">Siegmund Ehrmann</a>, die Reaktion auf die Enquete-Kommission mit unterzeichnet, netzpolitisch geäußert haben sich in der Vergangenheit jedoch vor allem Dörmann und Klingbeil. Dörmann hat im Dezember einen Antrag zur Aufhebung des Netzsperren-Gesetzes <a href="http://www.martin-doermann.de/live/wp-content/uploads/2009/12/091217-fragen-zu-internetsperren.pdf" target="_blank" title="Dörman-Stellungnahme" rel="noopener noreferrer">angekündigt</a> und eigene Fehler eingeräumt: „Man muss auch die Möglichkeit haben, sich zu korrigieren.“
</p>
<p>
Über das weitere Vorgehen stimmt man sich nach Informationen von politik-digital.de derzeit in der Fraktion ab. Die SPD plant demnach, einen Sprecher für „Neue Medien“ aufzustellen, sobald  der gleichnamige Unterausschuss wieder eingesetzt ist. Wer diese Rolle übernehmen wird, steht bisher ebenso wenig fest, wie die Teilnehmer der Enquete-Kommission. Heißester Kandidat dürfte Lars Klingbeil selbst sein, dessen Schlusswort in seinem <a href="http://www.youtube.com/watch?v=S_jthERksqQ&amp;feature=youtube_gdata" target="_blank" title="Klingbeil-Wahlkampfvideo" rel="noopener noreferrer">Wahlkampfvideo 2009</a> lautete „&#8230; und ich bin Pirat, aber in der SPD.“
</p>
<p>
<b>Linkspartei</b></p>
<p>Auch die Fraktion der Linkspartei hat Anfang Januar 2010 einen neuen Arbeitskreis „Netzpolitik“ gegründet und will darin die vielen Themenbereiche Rechtspolitik, Verbraucherschutz oder Bildung bündeln. Das sei bei so einem Querschnittsthema wie der Netzpolitik jedoch ein schwieriges Unterfangen, sagte der Referent für Medien und Netzpolitik, Dr. Jürgen Scheele, gegenüber politik-digital.de. Das Internet-Forum „Digitale Linke“ biete da einen geeigneteren Ort zum Austausch, als es die traditionellen Gremien oder Ausschüsse leisten könnten. Um der umfangreichen Aufgabe gerecht zu werden, wäre es für Scheele keine Überraschung, wenn die Enquete mit der Gründung eines Internet-Ministeriums ende.
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/wawzyniakxxx.jpg" alt="Halina Wawzyniak. Foto: www.wawzyniak.de" title="Halina Wawzyniak. Foto: www.wawzyniak.de" align="left" height="154" width="151" />Thematisch will sich die Partei „<a href="http://blog.die-linke.de/digitalelinke/" target="_blank" title="Digitale-Linke" rel="noopener noreferrer">Die Linke</a>“ für einen europäischen Dialog im Datenschutz einsetzen, sowie für solide Beschäftigungsverhältnisse in Branchen wie dem Online-Journalismus. Überlegungen, einen eigenen netzpolitischen Sprecher zu benennen, gebe es bisher noch nicht. Die zwei Vertreter der Linksfraktion in der Enquete-Kommission werden jedoch laut Scheele auch die ersten Ansprechpartner innerhalb der Fraktion werden. Die Entscheidung werde Anfang Februar öffentlich bekannt gegeben.
</p>
<p>
Eine Kandidatin könnte die stellvertretende Parteivorsitzende Halina Wawzyniak sein, die am Mittwoch den <a href="http://blog.die-linke.de/digitalelinke/wp-content/uploads/GE_ZugErschwG_Final.pdf" target="_blank" title="Gesetzes-Antrag" rel="noopener noreferrer">Antrag</a><br />
zur Aufhebung des Netzsperrengesetzes mit eingebracht hat.
</p>
<p>
<b>Grüne</b>
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/notzxxx.jpg" alt="Konstantin von Notz. Foto: www.von-notz.de" title="Konstantin von Notz. Foto: www.von-notz.de" align="right" height="179" width="150" />Bereits weitgehend etablierte Strukturen haben die Grünen im Bundestag geschaffen. <a href="http://www.von-notz.de/" target="_blank" title="von-notz.de" rel="noopener noreferrer">Dr. Konstantin von Notz</a> ist offizieller Sprecher für Netzpolitik (<a href="/zwischen-tuer-und-angel-konstantin-von-notz" target="_blank" title="von Notz-Videointerview" rel="noopener noreferrer">hier</a> im politik-digital.de-Videointerview). Er begrüßte in einer <a href="http://www.von-notz.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilungvom13012010.html" target="_blank" title="Pressemitteilung-China" rel="noopener noreferrer">Pressemitteilung</a> den von Google angekündigten Rückzug aus China und verfasste zusammen mit Bundesvorstands-Mitglied <a href="http://www.malte-spitz.de/" target="_blank" title="malte-spitz.de" rel="noopener noreferrer">Malte Spitz</a> die Stellungnahme zur Enquete-Kommission. Auf Anfragen von politik-digital.de hieß es, die Sitzverteilung in der Kommission stehe zwar noch nicht fest, Konstantin von Notz werde aber dabei sein.
</p>
<p>
Von Notz <a href="http://www.von-notz.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilungvom280120101.html" target="_blank" title="von Notz-Pressemitteilung" rel="noopener noreferrer">weist immer wieder darauf hin</a>, die netzpolitische Diskussion auch auf europäischer Ebene zu führen. Malte Spitz nahm zuletzt an der Diskussion zum Leistungsschutzrecht in der Heinrich-Böll Stiftung „<a href="http://carta.info/21539/carta-livestream-der-diskussion-gottes-werk-und-googles-beitrag/)" target="_blank" title="&quot;Gottes Werk und Googles Beitrag&quot;" rel="noopener noreferrer">Gottes Werk und Googles Beitrag</a>“ teil und setzt sich für das Modell einer Kulturflatrate ein.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/die-neuen-netzpolitiker-im-bundestag-4739/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>4</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Offene Regierungsdaten: Der Wettbewerb hat begonnen</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/offene-regierungsdaten-der-wettbewerb-hat-begonnen-4733/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/offene-regierungsdaten-der-wettbewerb-hat-begonnen-4733/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Dörfler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Jan 2010 12:04:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Open Data]]></category>
		<category><![CDATA[Guardian]]></category>
		<category><![CDATA[Tim Berners-Lee]]></category>
		<category><![CDATA[Großbritannien]]></category>
		<category><![CDATA[Open Access]]></category>
		<category><![CDATA[Gordon Brown]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/offene-regierungsdaten-der-wettbewerb-hat-begonnen-4733/</guid>

					<description><![CDATA[Mit dem Start von <a href="http://www.data.gov.uk/" target="_blank" title="http://www.data.gov.uk/" rel="noopener noreferrer">data.gov.uk</a> ist vergangene Woche die weltweit umfangreichste Datenbank mit öffentlichen Regierungsdaten online gegangen. Großbritannien macht damit fast 3000 Datensätze aus verschiedenen Bereichen der Verwaltung frei zugänglich — und folgt dabei dem Rat des Internet-Erfinders Tim Berners-Lee.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem Start von <a href="http://www.data.gov.uk/" target="_blank" title="http://www.data.gov.uk/" rel="noopener noreferrer">data.gov.uk</a> ist vergangene Woche die weltweit umfangreichste Datenbank mit öffentlichen Regierungsdaten online gegangen. Großbritannien macht damit fast 3000 Datensätze aus verschiedenen Bereichen der Verwaltung frei zugänglich — und folgt dabei dem Rat des Internet-Erfinders Tim Berners-Lee.</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
Als der britische Premier Gordon Brown den WWW-Begründer Tim Berners-Lee fragte, wie England am besten mit dem Internet umgehen solle, antwortete dieser: „Stellen sie einfach alle Regierungsdaten rein.“ Sehr zum Erstaunen von Berners-Lee antwortete Brown: „OK, machen wir.“, so der <a href="http://www.guardian.co.uk/technology/2010/jan/21/how-official-data-freed" target="_blank" title="Guardian-Artikel" rel="noopener noreferrer">Guardian</a> über ein Gespräch mit weitreichenden Folgen. Ab sofort kann man unter data.gov.uk rund 2900 Dokumente per Volltext- oder Schlagwortsuche durchstöbern. Von der Veröffentlichung versprechen sich die Verantwortlichen mehr Transparenz und Informationsmöglichkeiten für Bürger und Unternehmen.
</p>
<p>
<b>Großbritannien vs. USA</b>
</p>
<p>
Die englische Version sticht dabei das US-amerikanische Pendant <a href="http://www.data.gov/" target="_blank" title="http://www.data.gov/" rel="noopener noreferrer">data.gov</a> aus. Dieses umfasst nach einem halben Jahr Laufzeit nur knapp 1000 Datensätze, ein Großteil davon könnte man als politisch harmlos einstufen. Ein Beispiel aus dem traditionell kritischen Bereich der Außen- und Sicherheitspolitik: Gelangt man auf der Suche nach brisanten Studien auf data.gov vor allem an Verweise zu Podcasts der US-Army, so finden sich auf data.gov.uk unter dem Schlagwort „military“ sofort Berichte wie z.B. „<a href="http://data.gov.uk/dataset/deaths_in_the_uk_regular_armed_forces" target="_blank" title="Deaths in the Armed Forces" rel="noopener noreferrer">Deaths in the UK Regular Armed Forces</a>“, oder ein <a href="http://data.gov.uk/dataset/suicide_and_open_verdict_deaths_in_the_uk_regular_armed_forces" target="_blank" title="Suicides in the Armed Forces" rel="noopener noreferrer">Report</a> über die Entwicklung der Suizid-Quote in den britischen Streitkräften von 1984 bis 2008. Über  die Verschlagwortung geht es weiter zum vierteljährlichen „Psychiatric Morbidity Report“, der am 14.1.2010 veröffentlicht wurde.
</p>
<p>
Außerdem können Nutzer ihre eigenen Anwendungen und „Mash-Ups“ erstellen. Unter „Most recent Apps“ finden sich bereits fertige und bewertbare Nutzerprojekte, wie zum Beispiel eine <a href="http://www.banjax.com/sandbox/crime/2008/" target="_blank" title="Verbrechen in Nord-Irland" rel="noopener noreferrer">Karte Nord-Irlands</a>, kombiniert mit der aktuellen Verbrechensstatistik für die jeweilige Gegend. Ein Forum zum Austausch ist ebenfalls mit dabei.
</p>
<p>
<b>Wettbewerb um offene Daten</b>
</p>
<p>
Tim Berners-Lee glaubt mit dem Projekt einen Stein ins Rollen gebracht zu haben und sagte auf der <a href="http://www.telegraph.co.uk/technology/news/7052785/Data.gov.uk-Sir-Tim-Berners-Lee-QandA.html" target="_blank" title="Pressekonferenz" rel="noopener noreferrer">Pressekonferenz</a> zum Start vom data.gov.uk: „Als das Netz startete, wollte zunächst keine Buchhandlung ihre Kataloge öffentlich machen, sondern nur die eigene Adresse. Als dann ein Laden begann, zogen alle anderen nach. Zuerst ohne die Preise, bis einer auch damit anfing. Noch wollte niemand seine Lagerbestände offen legen, bis das auch jemand getan hat. Es gibt also einen Wettbewerb um die Offenlegung von Daten, sobald sich die Leute einmal daran gewöhnt haben.“
</p>
<p>
Der Guardian setzt sich dabei besonders für <a href="/offene-daten-auf-der-insel" title="Offene Daten auf der Insel">offene Daten auf der Insel</a> ein und hat parallel eine <a href="http://www.guardian.co.uk/world-government-data" target="_blank" title="World-Government-Data" rel="noopener noreferrer">Seite</a> gestartet, auf der die öffentlichen Regierungsdaten aus der ganzen Welt durchsucht werden können. Neben den Daten aus den USA und Großbritannien, kann man dort bisher auf Dokumente aus Neuseeland und Australien zugreifen.
</p>
<p>
<b>Data.gov.de?</b>
</p>
<p>
Nach Angaben des Guardian läuft der Ein-Jahres Vertrag zwischen Berners-Lee und der britischen Regierung noch bis Juni 2010. Danach soll es mit der Veröffentlichung der Daten auf lokaler Ebene weitergehen, was bei der Vielzahl von Behörden, Zuständigkeiten und unterschiedlichen Kompetenzen eine weitaus größere Herausforderung sei.</p>
<p>Das deutsche „Open Data Network“ <a href="http://opendata-network.org/2010/01/open-government-datastore/" target="_blank" title="Open-Data-Network" rel="noopener noreferrer">bezeichnete</a> den Start von data.gov.uk als „großen Tag für die Opendata Bewegung“. Für ein künftiges data.gov.de benötige es neben einer kleinen Software-Anpassung „eigentlich nur noch den politischen Willen.“</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/offene-regierungsdaten-der-wettbewerb-hat-begonnen-4733/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Computer im Unterricht: Alles beim Alten</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/computer-im-unterricht-alles-beim-alten-4723/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/computer-im-unterricht-alles-beim-alten-4723/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Dörfler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Jan 2010 10:06:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Umfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Mediennutzung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/computer-im-unterricht-alles-beim-alten-4723/</guid>

					<description><![CDATA[Der Unterricht an deutschen Schulen findet jenseits Fachs Informatik immer noch analog statt. Das ergab eine reräsentative Umfrage, die <a href="http://www.tns-infratest.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">TNS Infratest</a> im Auftrag der <a href="http://www.initiatived21.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Initiative D21</a> durchführte.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Unterricht an deutschen Schulen findet jenseits Fachs Informatik immer noch analog statt. Das ergab eine reräsentative Umfrage, die <a href="http://www.tns-infratest.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">TNS Infratest</a> im Auftrag der <a href="http://www.initiatived21.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Initiative D21</a> durchführte.</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
Die Umfrage der Initiative D21 untermauert damit den Eindruck, dass die Computernutzung im Unterricht immer noch zu kurz kommt. Knapp über 600 Eltern und Schüler wurden zur Nutzung digitaler Medien im Unterricht befragt. 30 Prozent der teilnehmenden Schüler kennen den Computer demnach nur aus dem Informatikunterricht. 35 Prozent nutzen die Schul-Computer mindestens ein weiteres Mal pro Woche.
</p>
<p>
<b>Laptop im Unterricht? </b>
</p>
<p>
Zudem ist es nur an 15 Prozent der Schulen möglich, den eigenen Laptop mit in den Unterricht zu nehmen. 27 Prozent der befragten Gymnasiasten nutzen diese Möglichkeit. In der Realschule sind es 13 Prozent und in der Hauptschule vier Prozent. Zwei Drittel der befragten Eltern sehen an den gegenwärtigen Zuständen Verbesserungsbedarf, nur vier Prozent halten sie für „ausgezeichnet“. An der Umfrage der Initiative D21, ein Verband aus Politik und Unternehmen, nahmen 467 Eltern und 152 Schüler teil.
</p>
<p>
Die Computernutzung im Unterricht hat sich damit in den letzten zwei Jahren kaum verändert. Eine <a href="http://www.it-fitness.de/IT-Fitness-Studien/computereinsatz_schulen.aspx" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Studie der Initiative IT-Fitness</a> kam damals zu dem Ergebnis, dass der Rechner nur von einem Drittel der Schüler in mehr als zwei Unterrichts-Stunden pro Woche genutzt wird.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/computer-im-unterricht-alles-beim-alten-4723/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Linkliste: Reaktionen auf Enquete-Kommission</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/netzpolitik-im-bundestag/linkliste-reaktionen-auf-enquete-kommission-4717/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/netzpolitik-im-bundestag/linkliste-reaktionen-auf-enquete-kommission-4717/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Dörfler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Jan 2010 17:05:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Netzpolitik im Bundestag]]></category>
		<category><![CDATA[eParticipation]]></category>
		<category><![CDATA[Internet-Enquete]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestag]]></category>
		<category><![CDATA[Linkliste]]></category>
		<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/linkliste-reaktionen-auf-enquete-kommission-4717/</guid>

					<description><![CDATA[Die Einberufung der Enquete-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“ wird im Netz zwar begrüßt, ansonsten bleiben die Reaktionen von Bloggern und Politikern jedoch verhalten. Den einen kommt die Initiative viel zu spät. Die anderen wollen erst mal abwarten, wie ernst es der CDU/CSU-Fraktion denn wirklich ist. Ein Überblick.<br />
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Einberufung der Enquete-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“ wird im Netz zwar begrüßt, ansonsten bleiben die Reaktionen von Bloggern und Politikern jedoch verhalten. Den einen kommt die Initiative viel zu spät. Die anderen wollen erst mal abwarten, wie ernst es der CDU/CSU-Fraktion denn wirklich ist. Ein Überblick.</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
Markus Beckedahl von <a target="_blank" href="http://www.netzpolitik.org/2010/enquete-kommission-internet-und-digitale-gesellschaft/" rel="noopener noreferrer">netzpolitik.org</a> hofft, dass mit der Kommission die Debatte um die Netzpolitk mehr Aufmerksamkeit erhält und wartet gespannt auf die Berufung der Experten. Zudem <a target="_blank" href="http://www.netzpolitik.org/2010/reaktionen-zur-einrichtung-einer-netzpolitik-enquete/" rel="noopener noreferrer">verweist</a> er auf den Streit um das Ideen-Urheberrecht zu einer solchen Kommission zwischen CDU/CSU, FDP, Grünen und des Industrieverbandes D21.
</p>
<p>
<b>Auf der Suche nach dem Mainstream</b>
</p>
<p>
Die Union der „Zensursula“ suche mit der Einberufung der Enquete-Kommission wieder den Anschluss an den „Internet-Mainstream“, schreibt die freie Journalistin Christiane Schulzki-Haddouti auf <a target="_blank" href="http://blog.kooptech.de/2010/01/nachhilfestunde-fuer-parlamentarier-in-sachen-netzpolitik/" rel="noopener noreferrer">KOOPTECH</a>. Denn normalerweise sei das Einberufen einer Enquete-Kommission ein Instrument der Opposition. Jetzt versuche die Regierung dadurch, den eigenen netzpolitischen Rückstand aufzuholen. Dabei habe man vor 15 Jahren schon einmal mit Hilfe einer Kommission versucht, den Abgeordneten das Internet nahe zu bringen – durch Autobahnmetaphern.
</p>
<p>
Für <a target="_blank" href="http://lumma.de/2010/01/14/ek-%E2%80%9Cinternet-und-digitale-gesellschaft%E2%80%9D-wir-haben-ja-zeit/" rel="noopener noreferrer">Nico Lumma</a>,<br />
Mitglied der Enquete-Kommission „Verantwortung in der medialen Welt“ und in der SPD,<br />
ist Deutschland längst eine „netzpolitische Wüste“. Die Kommission sei<br />
bestenfalls „Symbolpolitik“ um Kritiker zu besänftigen. Zwei Jahre lang<br />
werden sich nun Experten mit dem Thema beschäftigen, um dann doch nur<br />
die bis dahin geschaffenen Fakten in einem Abschlussbericht zur<br />
Kenntnis zu nehmen. Internet und digitale Gesellschaft seien für<br />
Parlamentarier weiterhin nur ein Randthema, Deutschland drohe im<br />
internationalen Vergleich weiter abzufallen.
</p>
<p>
<b>Tanker vs. Schnellboot</b>
</p>
<p>
„Überfällig“ sei dieser Schritt, so der netzpolitische Sprecher der Grünen, Dr. Konstantin von Notz, in einer gemeinsamen <a target="_blank" href="http://www.gruene-bundestag.de/cms/presse/dok/322/322297.chance_der_enqutekommission_netzpolitik.html" rel="noopener noreferrer">Pressemitteilung</a> mit Bundesvorstands-Mitglied Malte Spitz. Die Kommission biete die Chance, Modelle der E-Partizipation nicht nur zu diskutieren, sondern durch die Teilhabe möglichst vieler Interessenten an der Debatte gleich zu realisieren – wenn möglich über die Grenzen des Nationalstaats hinaus.
</p>
<p>
Manuel Höferlin kündigt im <a target="_blank" href="http://fdpbundestagsfraktion.wordpress.com/2010/01/14/fdp-will-mit-enquete-kommission-%E2%80%9Einternet-und-digitale-gesellschaft%E2%80%9C-antworten-geben/" rel="noopener noreferrer">Blog</a> der FDP-Bundestagsfraktion zusätzlich die Gründung der Arbeitsgruppe „IT und Informationsgesellschaft“ an. Ab nächster Woche will die FDP so „schon heute Antworten auf aktuelle Fragen geben.“ Die Union sei durch das „Zensursula-Debakel“ längst zu einem „schwerfälligen Tanker“ in Sachen Netzpolitik geworden. Die Liberalen seien hingegen das „Schnellboot der Koalition in IT-Angelegenheiten“.
</p>
<p>
Die <a target="_blank" href="http://blog.die-linke.de/digitalelinke/enquete-kommission-%E2%80%9Einternet-und-digitale-gesellschaft%E2%80%9C-cducsu-ubernimmt-forderung-der-it-lobby/" rel="noopener noreferrer">Digitale Linke</a><br />
ist dagegen skeptisch und glaubt nicht, dass die Kommission zu<br />
fraktionsübergreifenden Ergebnissen und einer breiten Beteiligung<br />
führen wird. Sie drohe vielmehr zu einer „öffentlichkeitswirksamen<br />
Begleitung und Einbettung von Gesetzesinitiativen der Bundesregierung“<br />
zu verkommen.
</p>
<p>
Die <a target="_blank" href="http://www.spdfraktion.de/cnt/rs/rs_dok/0,,50348,00.html" rel="noopener noreferrer">SPD</a> begrüßt die Berufung der Kommission und will in den kommenenden Wochen ein eigenes netzpolitisches Programm erarbeiten.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/netzpolitik-im-bundestag/linkliste-reaktionen-auf-enquete-kommission-4717/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
