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	<title>smosdorf &#8211; politik-digital</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
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	<title>smosdorf &#8211; politik-digital</title>
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		<title>CeBIT 2001</title>
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		<dc:creator><![CDATA[smosdorf]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Mar 2001 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[E-Commerce]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[IT-Branche]]></category>
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					<description><![CDATA[<span style="font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small"><b>Der Internettrend ist nicht aufzuhalten</b><br />
</span></span>
<p>
<span style="font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small"><span style="font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small">
<b>Deutschlands Aufbruch in die Informationsgesellschaft des 21.
Jahrhunderts ist heute nicht mehr zu übersehen. Trotz fallender
Aktienkurse hat die Internet-Wirtschaft im letzten Jahr eine
eindrucksvolle Dynamik entwickelt.</b></span></span></span></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small"><b>Der Internettrend ist nicht aufzuhalten</b><br />
</span></span></p>
<p>
<span style="font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small"><span style="font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small"><br />
<b>Deutschlands Aufbruch in die Informationsgesellschaft des 21.<br />
Jahrhunderts ist heute nicht mehr zu übersehen. Trotz fallender<br />
Aktienkurse hat die Internet-Wirtschaft im letzten Jahr eine<br />
eindrucksvolle Dynamik entwickelt.</b></span></span></span></span><!--break-->
</p>
<p><span style="font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small"><span style="font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small">Der<br />
gesamte Markt für Informations- und Kommunikationstechnologien in<br />
Deutschland wuchs in 2000 um 10,4 Prozent auf 238 Milliarden DM und hat<br />
sich damit zu einem der größten Wirtschaftszweige in Deutschland<br />
entwickelt. Weltweit liegen wir damit hinter den USA und Japan an<br />
dritter Stelle. Die Zahl der Erwerbstätigen in dem Sektor nahm im<br />
gleichen Zeitraum um vier Prozent zu und liegt nunmehr bei knapp 800<br />
000. Eine aktuelle Studie der Wirtschaftswoche und die jüngsten Angaben<br />
des Spitzenverbandes <a href="http://www.bitkom.org/" target="_new" rel="noopener noreferrer">BITKOM</a><br />
belegen, dass die IT-Branche erstmals den Automobilsektor als größte<br />
Jobmaschine mit über 21 000 neuen Stellen im Jahr 2000 abgelöst hat.<br />
Nach einer Studie des <a href="http://www.rwi-essen.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">RWI</a><br />
können wir bis 2010 sogar 750 000 neue Arbeitsplätze netto<br />
dazugewinnen, wenn wir die Weichen richtig stellen. Das Internet nutzen<br />
bereits fast 40 Prozent der Bevölkerung über 14 Jahren. Die<br />
Zugangspreise zum Internet sind in Deutschland innerhalb eines Jahres<br />
um bis zu 60 Prozent gesunken; bei den Preisen für Breitband-Flatrates<br />
haben wir weltweit mit die günstigsten Anbieter. In der<br />
Zukunftstechnologie des Mobilen Geschäftsverkehrs hat sich Deutschland<br />
mit einem Umsatz von 483 Millionen DM im letzten Jahr europaweit an die<br />
Spitze gesetzt. Das ist besonders wichtig, da hier bis 2003 von<br />
jährlichen Wachstumsraten von ca. 200 Prozent ausgegangen wird.<br />
</span></span></span></span><br />
<span style="font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small"><span style="font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small">Diese<br />
Zahlen zeigen: Der Trend in die Internet-Wirtschaft kann nicht<br />
aufgehalten werden. Die Bundesregierung wird deshalb diesen Prozess<br />
weiterhin durch eine konsequente Politik begleiten, die im Wesentlichen<br />
auf drei strategischen Politikprogrammen beruht:<br />
</span></span></span></span><br />
<span style="font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small"><span style="font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small">Dem<br />
nationalen &quot;Aktionsprogramm für Innovation und Arbeitplätze in der<br />
Informationsgesellschaft des 21. Jahrhunderts&quot; vom Herbst 1999, dem<br />
10-Punkte-Programm des Bundeskanzlers und der <a href="http://www.initiatived21.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">D-21-Initiative</a><br />
von Wirtschaft und Bundesregierung sowie dem europäischen Aktionsplan<br />
&quot;eEurope 2002: Eine Informationsgesellschaft für alle&quot; vom Sommer 2000.<br />
</span></span></span></span><br />
<span style="font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small"><span style="font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small">Ein<br />
wesentlicher Punkt in all diesen Programmen ist für uns die Schaffung<br />
eines modernen Ordnungsrahmens durch Selbstregulierung und wo nötig<br />
durch Gesetze. Das neue Signaturgesetz, das voraussichtlich schon im<br />
April in Kraft treten wird, leistet einen wichtigen Beitrag für einen<br />
europäischen Binnenmarkt des sicheren E-Commerce. Sicherheit schafft<br />
Vertrauen und Vertrauen schafft einen stabilen Markt. Mit dem neuen<br />
Signaturgesetz setzen wir die EG-Signaturrichtlinie um. Zentrales Ziel<br />
der Richtlinie ist es, einen Binnenmarkt für elektronische Signaturen<br />
zu schaffen. Die Bundesregierung unterstützt dieses Ziel ausdrücklich,<br />
denn wir brauchen eine breite Basis für die elektronischen Signaturen<br />
im Rechts- und Geschäftsverkehr in Europa. Durch parallel laufende<br />
Gesetzgebungsverfahren im öffentlichen und im Zivilrecht legt die<br />
Bundesregierung die Grundlagen für die Gleichstellung der<br />
handschriftlichen mit der elektronischen Unterschrift für weite<br />
Bereiche des Rechtsgeschäftsverkehrs.<br />
</span></span></span></span><br />
<span style="font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small"><span style="font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small">Das <a href="http://www.bmwi.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie</a> fördert darüber hinaus die praktische Anwendung von digitalen Signaturen im Rahmen des Projekts <a href="http://www%2Emedia@komm.de/" target="new" rel="noopener noreferrer">MEDIA@Komm</a>.<br />
Hier werden in drei Pilotregionen (Bremen, Nürnberg-Fürth, Esslingen)<br />
sichere Transaktionen zwischen Bürgern, Unternehmen und Verwaltungen<br />
auf virtuellen Marktplätzen und in virtuellen Rathäusern durchgeführt<br />
und Investitionen für innovative Sicherheitskonzepte und<br />
Infrastrukturen für den elektronischen Geschäftsverkehr von ca. 75<br />
Millionen DM angeschoben.<br />
</span></span></span></span><br />
<span style="font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small"><span style="font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small">Ein<br />
weiterer Schwerpunkt unserer Politik liegt bei der Förderung des<br />
Mittelstandes auf seinem Weg in die Informationsgesellschaft. Der<br />
Mittelstand liegt gegenüber großen Unternehmen noch deutlich zurück.<br />
Besonders deutsche mittelständische Unternehmen haben gegenüber den<br />
Vorreitern Finnland, Großbritannien und Niederlande ein deutliches<br />
Defizit. Zwar verfügen rund zwei Drittel der Unternehmen über einen<br />
Internetzugang und etwa die Hälfte präsentiert sich mit eigener<br />
Webseite im Netz. Doch für den elektronischen Einkauf und Vertrieb wird<br />
es erst von einem kleinen Teil eingesetzt. Viele Mittelständler<br />
verkennen den Nutzen von e-Business-Lösungen und meinen, sie seien<br />
davon nicht betroffen, weil sie zu klein seien. Deswegen wurden mit<br />
Förderung des BMWi 24 Kompetenzzentren für den elektronischen<br />
Geschäftsverkehr in ganz Deutschland eingerichtet, deren Aufgabe die<br />
Vermittlung von Informationen und die Durchführung von Schulungen als<br />
Einstiegshilfe in die elektronische Geschäftswelt sind.<br />
</span></span></span></span><br />
<span style="font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small"><span style="font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small">Schließlich<br />
sehe ich eine der Hauptaufgaben moderner Wirtschaftspolitik darin, die<br />
Innovationsfähigkeit der Wirtschaft weiter zu stärken. Innovation geht<br />
heut sehr oft von kleinen und mittleren Unternehmen aus, insbesondere<br />
im IT-Bereich, wobei vor allem innovative Unternehmensgründungen die<br />
Entwicklung der Technik vorantreiben. Die Gründung solcher &quot;Start Ups&quot;<br />
fördern wir unter anderem mit dem Deutschen Internetpreis, der jetzt<br />
wieder zur CeBIT vergeben wird und dem &quot;Gründerwettbewerb Multimedia&quot;<br />
von dessen Gewinnern seit 1998 ca. 4000 neue Arbeitsplätze geschaffen<br />
wurden.<br />
</span></span></span></span><br />
<span style="font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small"><span style="font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small">Die<br />
Erfolge dieser Politik zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind.<br />
Durch die Kooperation von Politik, Wirtschaft und Sozialpartnern im<br />
Rahmen von Innovations-Partnerschaften wie D21 oder dem Bündnis für<br />
Arbeit wird es uns auch in Zukunft gelingen, die richtigen<br />
Rahmenbedingungen für die weiterhin dynamischen IT-Märkte zu setzen.<br />
</span></span></span></span><br />
<span style="font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small"><span style="font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small">Siegmar Mosdorf ist Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie<br />
</span></span></span></span></p>
<p>
<span style="font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small"><span style="font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small">Dieser Artikel erschien zuerst im<a href="http://www.tagesspiegel.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">Tagesspiegel</a> vom 18. März 2001.<br />
</span></span></span></span></p>
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