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	<title>spourhassen &#8211; politik-digital</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
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	<item>
		<title>Der Cyberpolizist</title>
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		<dc:creator><![CDATA[spourhassen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Computerkriminalität]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderpornographie]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>
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					<description><![CDATA[<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>
Hauptkommissar Karlheinz Moewes fahndet nach
den Kinderpornographen im Netz -eine Jagd aus
Überzeugung</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><br />
Hauptkommissar Karlheinz Moewes fahndet nach<br />
den Kinderpornographen im Netz -eine Jagd aus<br />
Überzeugung</b></span><!--break--></p>
<table align="left" border="0" cellpadding="0" cellspacing="0" width="120">
<tbody>
<tr>
<td width="120"><img decoding="async" src="http://www.politik-digital.de/archiv/koepfe/moewes/images/moewes.jpg" alt="Karl-Heinz Moewes" border="1" height="143" hspace="0" vspace="0" width="120" /></td>
<td rowspan="2"><spacer type="block" height="1" width="10"></spacer></td>
</tr>
<tr>
<td bgcolor="#e0e0e0"><span style="font-size: xx-small; font-family: Arial,Helvetica; color: #333333"><br />
			Karl-Heinz Moewes</span></td>
</tr>
<tr>
		</tr>
</tbody>
</table>
<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">20 Beamte des Bundeskriminalamtes werden künftig<br />
das Internet nach kriminellen Inhalten überprüfen.<br />
Grünes Licht zur Gründung dieser neuen Zentralstelle<br />
gaben die Innenminister der Länder erst in der<br />
vergangenen Woche. Gefordert wurde sie von Karlheinz<br />
Moewes schon lange. Seit Anfang 1995 leitet er die<br />
bundesweit einzige Dienststelle zur Überprüfung des<br />
weltweiten Netzes, die beim Polizeipräsidium München<br />
angesiedelt ist.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Der Hauptkommissar überrascht zunächst. Ein<br />
eingefleischter Internet-Gegner, wie man vielleicht<br />
vermuten würde, ist er nun wirklich nicht. &quot;Ich bin<br />
generell gegen jede<br />
Einschränkung des<br />
Internets&quot;, sagt er und<br />
bezeichnet sich selbst sogar<br />
als &quot;Internet-Fan&quot;. &quot;Die<br />
Kriminalität im Netz wird<br />
leider zu sehr in den<br />
Vordergrund gestellt.<br />
Mindestens 95 Prozent des<br />
Angebots sind doch positiv.&quot;<br />
Moewes will nicht zensieren,<br />
sondern kontrollieren. &quot;Die<br />
Täter sollen wissen, die<br />
Polizei ist da.&quot; Vornehmlich<br />
sind er und sein sechs<br />
Mitarbeiter umfassendes<br />
Team auf der Spur nach<br />
kinderpornographischen<br />
Angeboten. &quot;Hier sind<br />
internationale<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Standards notwendig, damit man an einem Strang<br />
ziehen kann&quot;, fordert der 51jährige und erläutert das<br />
Problem: &quot;Nicht einmal innerhalb Europas haben wir<br />
beispielsweise die gleiche Definition, bis zu welchem<br />
Alter es sich um ein Kind handelt. Während für die<br />
Briten alle bis zum 16. Lebensjahr als Kind gelten, liegt<br />
in Deutschland die Grenze bei 14 Jahren.&quot;<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">               Beim Thema Kinderpornographie versteht der zweifache<br />
Familienvater keinen Spaß. Das Material sei<br />
widerwärtig. &quot;Die Leute ahnen gar nicht, welche<br />
Brutalitäten und Perversionen zu sehen sind. Teilweise<br />
sind es nicht einmal mehr Kinder, sondern Babys, die<br />
mißhandelt werden. Oft ist jedes Detail zu sehen&quot;,<br />
beschreibt Moewes das Angebot. &quot;Man wird mit Fotos<br />
und Videoklips konfrontiert, die eben die extremen<br />
Vorlieben dieser Randgruppen darstellen. Da muß man<br />
schon ein sehr dickes Fell haben, um das ganze Zeug<br />
zu behandeln.&quot;<br />
Zu finden sind die meisten Angebote dieser Art nicht im<br />
World Wide Web. Ein Großteil der Kommunikation<br />
findet in den Newsgroups, über Chats oder E-mails<br />
statt. &quot;In unsere Recherche müssen wir alle Dienste<br />
einbeziehen.&quot; Manchmal gibt es einen konkreten<br />
Hinweis. Meistens aber finden die Ermittlungen ohne<br />
einen Anlaß statt. Sind die Polizisten erst einmal<br />
fündig geworden, werden die Inhalte als Anzeige zur<br />
Staatsanwaltschaft weitergeleitet. &quot;Im Fall von<br />
Kinderpornographie konnten wir 1997 rund 110<br />
Anzeigen erstatten,&quot; zieht Moewes Bilanz. &quot;Ein Drittel<br />
der Fälle kam aus Deutschland, zwei Drittel mußten<br />
wir an unsere ausländischen Kollegen weiterleiten.&quot;<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">               Im Rahmen der internationalen Zusammenarbeit, für<br />
das in Deutschland das BKA zuständig ist, wird neben<br />
solchen Informationen auch Know-how ausgetauscht.<br />
Erst vor kurzem besuchte eine japanische Delegation<br />
die Münchner Abteilung. Nun entstehen im gesamten<br />
Land Dienststellen nach diesem Muster.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">               &quot;Es gibt nur einen Unterschied zwischen der virtuellen<br />
Welt und der Wirklichkeit: Die Anonymität&quot;, sagt<br />
Moewes. Pädophile Menschen hat es immer schon<br />
gegeben. &quot;Früher waren diese Menschen gezwungen,<br />
sich entsprechendes Material im Untergrund zu<br />
besorgen. Heute aber gibt es durch das Internet eine<br />
Vielzahl anderer Möglichkeiten der Kontaktaufnahme.&quot;<br />
</span>
</p>
<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">               Sein Leben hat seine Arbeit nicht verändert. &quot;Ich<br />
mache das ja freiwillig&quot;, lacht er. &quot;Außerdem war es<br />
immer eine Frage der Zeit, wann ich so etwas machen<br />
würde.&quot; 1979 nahm Karlheinz Moewes seine Arbeit in<br />
der elektronischen Datenverarbeitung bei der Polizei auf<br />
zunächst im Rechenzentrum, dann als Experte im<br />
Bereich Computer-Kriminalität. Im Februar 1995 wurde<br />
seine Dienststelle gegen die Kriminalität im Internet<br />
eingerichtet, damals noch als Arbeitsgruppe. Seit 1996<br />
existiert sie als eigenständiges Kommissariat. Mit<br />
Schulungen und natürlich durch Learning by doing<br />
haben die Cyber-Polizisten sich entsprechendes<br />
Know-how angeeignet. Auf diese Erfahrung wird die<br />
neue BKA-Zentralstelle mit Sicherheit zurückgreifen.<br />
Arbeit wird es auf diesem Gebiet immer genug geben.<br />
Auf die Frage, was man gegen die Kriminalität im Netz<br />
tun könne, antwortet Moewes schließlich ganz<br />
nüchtern: &quot;Gar nichts.&quot;</span></p>
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