<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Stefanie Doll &#8211; politik-digital</title>
	<atom:link href="https://www.politik-digital.de/author/stefie-dollgooglemail-com/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.politik-digital.de</link>
	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
	<lastBuildDate>Fri, 28 Dec 2007 13:39:27 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/07/cropped-Politik-Digital_Logo_Sign_Gradient-512-32x32.png</url>
	<title>Stefanie Doll &#8211; politik-digital</title>
	<link>https://www.politik-digital.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>USA: Fünf Schritte zum perfekten Präsidenten</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/usa-fuenf-schritte-zum-perfekten-praesidenten-3669/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/usa-fuenf-schritte-zum-perfekten-praesidenten-3669/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefanie Doll]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Dec 2007 13:39:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Wahl]]></category>
		<category><![CDATA[Australien]]></category>
		<category><![CDATA[Präsident]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Bewegung]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Partizipation]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/usa-fuenf-schritte-zum-perfekten-praesidenten-3669/</guid>

					<description><![CDATA[<p class="teaser">
Bei den Präsidenschaftswahlen in den USA im Herbst 2008 wird ein Kandidat antreten, den noch niemand kennt – nicht weil er an einem geringen Bekanntheitsgrad leidet, sondern weil er oder sie erst im kommenden Sommer basisdemokratisch bestimmt werden wird. Wie, das erklärt das 5-Punkte-Programm der Online-Bewegung <a href="http://www.unity08.com/" target="_blank" title="Unity08" rel="noopener noreferrer">Unity08</a>.
</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="teaser">
Bei den Präsidenschaftswahlen in den USA im Herbst 2008 wird ein Kandidat antreten, den noch niemand kennt – nicht weil er an einem geringen Bekanntheitsgrad leidet, sondern weil er oder sie erst im kommenden Sommer basisdemokratisch bestimmt werden wird. Wie, das erklärt das 5-Punkte-Programm der Online-Bewegung <a href="http://www.unity08.com/" target="_blank" title="Unity08" rel="noopener noreferrer">Unity08</a>.
</p>
<p><!--break--></p>
<p>
Unity08 entstand aus der Überzeugung heraus, dass alle im Moment zur Wahl antretenden Parteien und Kandidaten entweder durch spezielle Interessen oder Geld beeinflusst werden und sich keiner  wirklich mit den Belangen der Bürger auseinander setzt. Diesem selbst erklärten Missstand will Unity08 durch einen 5-Stufen-Plan entgegentreten. Das Programm und der Präsidentschaftskandidat von Unity08 werden basisdemokratisch über das Internet bestimmt.
</p>
<p>
Als ersten Schritt ist jeder Bürger der USA aufgefordert, sich auf dem Online-Portal von Unity08 zu registrieren.
</p>
<p>
Danach kann jedes Mitglied verschiedene Themen und konkrete Kernfragen nach der subjektiv empfundenen Wichtigkeit bewerten. Aus den Wertungen aller Mitglieder wird ersichtlich, welche Themenbereiche aus Sicht der Bürger tatsächlich als dringlich angesehen werden. Ganz oben auf der <a href="http://www.unity08.com/issues" target="_blank" title="Agenda" rel="noopener noreferrer">Agenda</a> stehen derzeit z.B. erneuerbare Energien, eine Reform des Gesundheitswesens sowie die Rolle der USA im Irak-Konflikt.
</p>
<p>
Im dritten Schritt sollen alle Unity08-Mitglieder weitere Menschen auffordern, ebenfalls Teil der Bewegung zu werden.
</p>
<p>
Im Juni 2008 wird als 4ter Schritt der Präsidentschaftskandidat per Online-Voting von allen Mitgliedern der Initiative bestimmt, wobei sich jeder selbst als Kandidat aufstellen lassen kann.
</p>
<p>
In der fünften und letzten Phase soll dann der von allen Teilnehmern der Initiative gewählte Präsidentschaftskandidat mit der gemeinsam entwickelten Agenda ins Weiße Haus einziehen.
</p>
<p>
Bei den Parlaments-Wahlen in Australien im November diesen Jahres konnte die auf einem ähnlichen Konzept basierende Partei <a href="http://senatoronline.com.au/home" target="_blank" title="Senator-On-Line" rel="noopener noreferrer">Senator-On-Line</a> nach einem nur zwei Monate dauernden Wahlkampf 8000 Stimmen gewinnen.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/usa-fuenf-schritte-zum-perfekten-praesidenten-3669/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Musik teilen &#8211; legal und kostenlos</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/musik-teilen-legal-und-kostenlos-3668/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/musik-teilen-legal-und-kostenlos-3668/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefanie Doll]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Dec 2007 10:41:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Filesharing]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Community]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/musik-teilen-legal-und-kostenlos-3668/</guid>

					<description><![CDATA[Ist denn das legal? Seit dieser Woche ist <a href="http://www.simfy.de" target="_blank" title="www.simfy.de" rel="noopener noreferrer">www.simfy.de</a> online, eine neuartige „Online-Musik-Player-Plattform-Community“. Das Grund-Konzept von simfy ist schnell erklärt. Nach der Registrierung wird jeder Nutzer aufgefordert, sein persönliches, digitales Musikarchiv von der Festplatte ins Internet hoch zu laden. Er kann so jederzeit und von jedem Ort aus online auf die eigene MP3-Sammlung zugreifen. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ist denn das legal? Seit dieser Woche ist <a href="http://www.simfy.de" target="_blank" title="www.simfy.de" rel="noopener noreferrer">www.simfy.de</a> online, eine neuartige „Online-Musik-Player-Plattform-Community“. Das Grund-Konzept von simfy ist schnell erklärt. Nach der Registrierung wird jeder Nutzer aufgefordert, sein persönliches, digitales Musikarchiv von der Festplatte ins Internet hoch zu laden. Er kann so jederzeit und von jedem Ort aus online auf die eigene MP3-Sammlung zugreifen. <!--break--></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
Eine Möglichkeit zum Download der  Songs besteht allerdings nicht. Dafür können sich die Nutzer Bandprofile mit Song-Texten, Musikvideos sowie andere Informationen zu den Künstlern oder einzelnen Titeln ansehen.
</p>
<p>
Da aber in Zeiten von Web 2.0 niemand mehr Interesse daran hat, seine digitalen Schätze alleine zu genießen, sondern gerne alles geteilt wird, ist simfy gleichzeitig eine Online-Community. Über die Plattform haben User nach bekanntem Prinzip von Myspace, Flickr &amp; Co die Möglichkeit, ein eigenes Profil zu erstellen, alte Freunde zu adden und neue Freunde zu finden. Sie erhalten so vollständigen Zugriff auf die privaten Musikarchive ihrer Freunde. Die Zahl der Nutzer, die gleichzeitig einen Song hören können, ist aus urheberrechtlichen Gründen allerdings auf 5 begrenzt.
</p>
<p>
Simfy versteht sich nicht als kostenlose Alternative zu iTunes und anderen Online-Music-Stores. Vielmehr soll das Angebot eine innerhalb des gesetzlichen Rahmens liegende Möglichkeit sein, privat mit Freunden Musik zu teilen. Laut Aussagen der Betreiber von simfy ist diese Form des Musik-Filesharings vollkommen legal.
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<img fetchpriority="high" decoding="async" src="/wp-content/uploads/simfy_music_library.jpg" title="www.simfy.de" width="450" height="316" />
</p>
<p>
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/musik-teilen-legal-und-kostenlos-3668/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>8</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Razzien in Internet-Cafés im Iran</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/razzien-in-internet-cafes-im-iran-3663/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/razzien-in-internet-cafes-im-iran-3663/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefanie Doll]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Dec 2007 16:43:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Reporter ohne Grenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Zensur]]></category>
		<category><![CDATA[Meinungsfreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/razzien-in-internet-cafes-im-iran-3663/</guid>

					<description><![CDATA[Die Reporter ohne Grenzen berichten über die Schließung von 24 Internet-Cafés in Teheran. Zudem wurden 23 iranische Internet-Nutzer festgenommen und inhaftiert – darunter 11 Frauen. Diese Aktion der Teheraner Polizei stellt eine weitere Verschärfung der restriktiven Medienpolitik der iranischen Regierung dar.
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Reporter ohne Grenzen berichten über die Schließung von 24 Internet-Cafés in Teheran. Zudem wurden 23 iranische Internet-Nutzer festgenommen und inhaftiert – darunter 11 Frauen. Diese Aktion der Teheraner Polizei stellt eine weitere Verschärfung der restriktiven Medienpolitik der iranischen Regierung dar.<br />
<!--break--></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
In einer <a href="http://www.reporter-ohne-grenzen.de/presse/pressemitteilungen/news-nachrichten-single/article//rog-kritisiert-festnahmen-von-internetdissidenten-und-schliessung-von-internetcafes.html" target="_blank" title="Pressemitteilung" rel="noopener noreferrer">Pressemitteilung</a> vom 18.11.07 bezeichnen die Reporter ohne Grenzen die Gründe für die Festnahmen als „extrem vage“ und verlangen die sofortige Freilassung der Inhaftierten. Statt konkreter Verbrechen wird ihnen lediglich „unmoralisches Verhalten“ vorgeworfen.
</p>
<p>
Die Menschenrechtsorganisation vermutet einen Zusammenhang der Aktion mit einer im April diesen Jahres gestarteten Regierungs-Kampagne gegen „unangemessene“ Kleidung bei Frauen. Sie richtet sich vor allem gegen Frauen, die statt den islamischen Bekleidungsvorschriften zu folgen eher westliche Mode wie z.B. hohe Stiefel oder enge Hosen bevorzugen.
</p>
<p>
Bereits im Jahr 2006 kritisierten die Reporter ohne Grenzen die immer stärker werdende Internet-Zensur im Iran und führten das Land in der Liste der <a href="http://www.rsf.org/int_blackholes_en.php3?id_mot=92&amp;annee=2007&amp;Valider=OK" target="_blank" title="„13 enemies of the Internet“" rel="noopener noreferrer">„13 enemies of the Internet“</a> auf.
</p>
<p>
Seit dem Amtsantritt des Präsidenten Ahmadinejad im Jahr 2005 stehen insbesondere FrauenrechtlerInnen und Blogger im Fadenkreuz der Behörden. </p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/razzien-in-internet-cafes-im-iran-3663/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>SPD: Abwarten und online durchsuchen</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/spd-abwarten-und-online-durchsuchen-3660/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/spd-abwarten-und-online-durchsuchen-3660/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefanie Doll]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Dec 2007 14:53:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestag]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Durchsuchung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Sebastian Edathy]]></category>
		<category><![CDATA[Verfassungsbeschwerde]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/spd-abwarten-und-online-durchsuchen-3660/</guid>

					<description><![CDATA[Die SPD will die Verfassungsbeschwerde gegen die Online-Durchsuchung abwarten – und ist laut ihrem Innenexperten Sebastian Edathy ansonsten dafür. Das könnte für einen Schnellstart des Gesetzes Anfang 2008 sorgen. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die SPD will die Verfassungsbeschwerde gegen die Online-Durchsuchung abwarten – und ist laut ihrem Innenexperten Sebastian Edathy ansonsten dafür. Das könnte für einen Schnellstart des Gesetzes Anfang 2008 sorgen. <!--break--></p>
<p>
Edathy zufolge habe die SPD nie gegen ein Gesetz zur Legitimation heimlicher Online-Durchsuchungen Stellung bezogen. Es gehe um rechtliches Neuland, sagte er der „B.Z. am Sonntag“. Daher solle lediglich das Ergebnis der derzeit laufenden Verfassungsbeschwerde abgewartet werden, um aus der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts Leitlinien für einen Gesetzesentwurf auf Bundesebene zu erhalten. Dieser könnte bereits im Frühjahr 2008 fertiggestellt sein.
</p>
<p>
Die Debatte über das geplante Gesetz zur Legitimation heimlicher Online-Durchsuchungen dauert schon länger an. Die CDU/CSU versuchte in den vergangenen Monaten das die Änderung des BKA-Gesetzes noch in diesem Jahr auf den Weg zu bringen. Der Koalitionspartner SPD hielt sich bisher mit konkreten Aussagen zurück. Innerhalb der Fraktion herrschte Einigkeit darüber, dass zunächst das noch ausstehende Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu einem entsprechenden Paragraphen im Verfassungsschutzgesetz NRW abgewartet werden sollte.
</p>
<table style="border: 1px solid #000000; height: 133px" border="1" width="540">
<tbody>
<tr>
<td>
<p>
			<b><br />
			Hintergrund: Verfassungsschutzgesetz NRW</b>
			</p>
<blockquote>
<p>
				Seit Dezember 2006 ist es Ermittlungsbehörden in Nordrhein-Westfalen erlaubt, heimlich Computer auszuspähen und die Internetkommunikation Verdächtiger zu überwachen. Die rechtliche Grundlage für die Online-Durchsuchungen liefert der §5 Abs.2, Nr.11 des <a href="http://www.im.nrw.de/sch/doks/vs/vsg_nrw_2007.pdf" target="_blank" title="Verfassungsschutzgesetzes NRW" rel="noopener noreferrer">Verfassungsschutzgesetzes NRW</a>. Dieser	besagt, dass den Verfassungsschutzbehörden zur Informationsbeschaffung sowohl die verdeckte Teilnahme an Kommunikationseinrichtungen im Internet als auch der „heimliche Zugriff auf informationstechnische Systeme auch mit Einsatz technischer Mittel“ erlaubt ist. Gegen den Paragraphen läuft eine Klage vor dem Bundesverfassungsgericht. Die Entscheidung wird für Januar 2008 erwartet.
				</p>
</blockquote>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
Die in dieser Frage scheinbar neuerdings einheitliche Linie der Großen Koalition bestätigte am Samstag auch Stefan Kaller, Sprecher des Bundesinnenministers Wolfgang Schäuble (CDU), gegenüber der Nachrichtenagentur AP. Seiner Aussage zufolge sind sich die Koalitionspartner dahingehend einig, dass das Gesetzgebungsverfahren eingeleitet werde, sobald die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vorliegt.
</p>
<p>
Am heutigen Dienstag meldete sich nun auch die Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) im RBB-Inforadio zu Wort und durchkreuzte die neue Einigkeit. Sie unterstrich erneut ihre Ablehnung der heimlichen Online-Durchsuchungen und bezeichnete sie als „verfassungsrechtlich problematisch“. Da inzwischen viele persönliche Daten auf Computern gespeichert würden, entspricht diese Form der Ermittlung „quasi der heimlichen Durchsuchung einer Wohnung“.
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<table style="border: 1px solid #000000; height: 120px" border="1" width="540">
<tbody>
<tr>
<td>
<p>
			<b><br />
			Hintergrund: Online-Durchsuchung.</b>
			</p>
<blockquote>
<p>
				Mit dem Gesetz soll es zukünftig möglich werden, heimlich auf die Festplatten von Verdächtigen zuzugreifen. Dabei soll sowohl der einmalige Zugriff auf auf die persönlichen Daten der Überwachten, als auch eine langfristige Beobachtung des Datenverkehrs durch das Gesetz abgedeckt werden. Derzeit wird an der Entwicklung einer speziellen Spionage-Software, dem so genannte „Bundestrojaner“, gearbeitet. Diese soll auf den Computern der Verdächtigen installiert werden und unbemerkt Informationen an die Ermittlungsbehörden senden. Wie die Software funktionieren soll, erläutert <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/93807" target="_blank" title="Stefan Krempl auf heise.de" rel="noopener noreferrer">Stefan Krempl auf heise.de</a>.
				</p>
</blockquote>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
Ähnlich argumentieren die Kritiker der Online-Durchsuchungen. Befürchtet wird eine Verletzung des auch bei Telefonüberwachung und Hausdurchsuchungen relevanten Rechts auf private Lebensführung. Grundlegend wird bezweifelt, dass es in der Realität möglich ist, zwischen strafrechtlich relevanten und und privaten Daten auf den Festplatten der Überwachten zu unterscheiden. Das Online-Bürgernetzwerk <a href="http://www.campact.de/troja/home" target="_blank" title="Campact" rel="noopener noreferrer">Campact</a>  bemängelt, dass es den Verdächtigen bei länger andauernden Ermittlungen nicht möglich sein wird, sich juristisch gegen die heimliche Überwachung zur Wehr zu setzen. Wenn überhaupt, dann werden diese erst im Nachhinein davon in Kenntnis gesetzt.
</p>
<p>
Von verschiedenen Seiten wird darauf hingewiesen, dass zudem Grundrechte wie die Unverletzlichkeit der eigenen Wohnung (Art. 13 GG) und das Recht auf informationelle Selbstbestimmung von dem neuen Gesetz berührt werden.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/spd-abwarten-und-online-durchsuchen-3660/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Medienkompe&#8230;was?</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/medienkompewas-3656/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/medienkompewas-3656/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefanie Doll]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Dec 2007 16:39:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Nordrhein-Westfalen]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Informationsgesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Quiz]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/medienkompewas-3656/</guid>

					<description><![CDATA[Was sagen Ihnen die Abkürzungen TCP/IP, WPA2, USK, und RFID? Wofür stehen die Begriffe „Informationelle Selbstbestimmung“, „Open Source“, Pingback und Blogroll? Dürfen in Deutschland Verbindungsdaten für die internetgebundene Datenübertragung gespeichert werden...und wer ist Mr. Wong? Antworten auf diese und andere Fragen liefert seit dieser Woche
ein <a href="http://www.media.nrw.de/media2/site/index.php?id=302" target="_blank" title="Medienkompetenzquiz" rel="noopener noreferrer">Medienkompetenzquiz</a> der <a href="http://www.media.nrw.de/media2/site/" target="_blank" title="media&#124;NRW" rel="noopener noreferrer">media&#124;NRW</a>.
<div style="text-align: center">
<img src="/sites/politik-digital.de/files/071214_sdoll_Medienkompetenzquiz.jpg" alt="Screenshot Medienkompetenzquiz" title="Screenshot Medienkompetenzquiz" height="191" width="300" />
</div>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Was sagen Ihnen die Abkürzungen TCP/IP, WPA2, USK, und RFID? Wofür stehen die Begriffe „Informationelle Selbstbestimmung“, „Open Source“, Pingback und Blogroll? Dürfen in Deutschland Verbindungsdaten für die internetgebundene Datenübertragung gespeichert werden&#8230;und wer ist Mr. Wong? Antworten auf diese und andere Fragen liefert seit dieser Woche<br />
ein <a href="http://www.media.nrw.de/media2/site/index.php?id=302" target="_blank" title="Medienkompetenzquiz" rel="noopener noreferrer">Medienkompetenzquiz</a> der <a href="http://www.media.nrw.de/media2/site/" target="_blank" title="media|NRW" rel="noopener noreferrer">media|NRW</a>.</p>
<div style="text-align: center">
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/071214_sdoll_Medienkompetenzquiz.jpg" alt="Screenshot Medienkompetenzquiz" title="Screenshot Medienkompetenzquiz" height="191" width="300" />
</div>
<p><!--break--></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
Im Auftrag der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen entwickelte die <a href="http://www.ecmc.de/" target="_blank" title="ecmc Europäisches Zentrum für Medienkompetenz GmbH" rel="noopener noreferrer">ecmc Europäisches Zentrum für Medienkompetenz GmbH</a> einen kleinen Vokabel- und Wissenstest zur Informationsgesellschaft. Das Quiz bietet die Möglichkeit, die eigenen Kenntnisse in den Bereichen Internet, Web 2.0 und Mobile Media zu überprüfen und zu erweitern. Es setzt sich aus jeweils zwölf zufällig ausgewählten Fragen zusammen, gewählt werden kann zwischen zwei Schwierigkeitsstufen.
</p>
<p>
Wer also tatsächlich denkt, dass die Abkürzung RFID für ein modernes „Radical Free Internet Design“ steht und dass ICQ die Grundlage vieler Webauftritte ist, der sollte dringend seine Sachkenntnis im Bereich Neue Medien auffrischen. Ein Besuch der Seite kann ein erster Schritt in die richtige Richtung sein.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/medienkompewas-3656/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
