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	<title>swieboldt &#8211; politik-digital</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
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	<title>swieboldt &#8211; politik-digital</title>
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	<item>
		<title>Wenn der Schneemann zweimal klingelt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[swieboldt]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Dec 1999 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestag]]></category>
		<category><![CDATA[Drogen]]></category>
		<category><![CDATA[Kokain]]></category>
		<category><![CDATA[Satire]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Kokain in der politik-digital-Redaktion?</b><br />
</span>
</p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">
</span>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>
Jetzt sind wir also aufgeklärt worden! Die Fernsehreporter der SAT 1-Sendung
<a href="http://www.sat1.de/akte2000" target="_new" rel="noopener noreferrer">Akte 2000</a>
haben es aufgedeckt: Kokain im Reichstag! &#34;Akte 2000, Akte investigativ&#34;
- wie schön der Frontmann Ulrich Meyer das doch intoniert - hat nachgeforscht; in einem
akuten Anfall von Totalinvestigativität hat einer der Reporter, Martin Lettmayer,
28 Bundestags-WCs inspiziert.</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Kokain in der politik-digital-Redaktion?</b><br />
</span>
</p>
<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
</span></p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><br />
Jetzt sind wir also aufgeklärt worden! Die Fernsehreporter der SAT 1-Sendung<br />
<a href="http://www.sat1.de/akte2000" target="_new" rel="noopener noreferrer">Akte 2000</a><br />
haben es aufgedeckt: Kokain im Reichstag! &quot;Akte 2000, Akte investigativ&quot;<br />
&#8211; wie schön der Frontmann Ulrich Meyer das doch intoniert &#8211; hat nachgeforscht; in einem<br />
akuten Anfall von Totalinvestigativität hat einer der Reporter, Martin Lettmayer,<br />
28 Bundestags-WCs inspiziert.</b></span><!--break-->
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> Natürlich frei von Quotengier und Sensationslust, die etliche<br />
Zeitungen gerade dazu treibt, ausführliche Dossiers zum Thema Kokain aufzulegen. Nein,<br />
eher folgten sie dem Motto der Sendung: Reporter decken auf. Oder heißt es nun: Reporter<br />
klappen auf? Klodeckel nämlich?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><img decoding="async" src="http://www.politik-digital.de/archiv/fun/images/koks2.jpg" alt="Der Delinquent!" align="left" border="1" /><br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Das Ergebnis der Untersuchung jedenfalls ist hinlänglich bekannt. 22 Toiletten wiesen<br />
Kokainspuren auf. Und nun beginnen die Spekulationen. Ob die Reinigungskräfte in den<br />
sitzungsfreien Wochen wilde Drogenorgien feiern? Womöglich wickelt das Cali-Kartell<br />
seinen Europa-Handel über kolumbianische Putzfrauen im Reichstagsgebäude ab? politik-digital,<br />
pol-di  investigativ, wir forschen nach und werden in den nächsten Wochen das Ergebnis<br />
unserer Recherchen der schockierten Öffentlichkeit präsentieren.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Darüber hinaus möchte politik-digital etwaige Vorwürfe entkräften und zeigen: Wir sind sauber!<br />
Keine Drogen in der Redaktion!<br />
Wie der <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/nf/0,1518,100389,00.html" target="_new" rel="noopener noreferrer">SPIEGEL</a><br />
in seiner jüngsten Ausgabe verlautbarte: Kokain ist eine Droge für Gewinner, der Stoff für<br />
Alpha-Tierchen. Selbstverliebtheit und intellektuelles Potential sind die Voraussetzung,<br />
damit die Droge ihre Wirkung entfalten kann. Wer hingegen ein langweiliges Leben führt und<br />
durchschnittlich intelligent ist, für den ist Kokain ungefähr so interessant wie ein<br />
evangelischer Jugendgottesdienst mit Akkustikgitarren für einen Satanisten.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><img decoding="async" src="http://www.politik-digital.de/archiv/fun/images/koks1.jpg" alt="Der Tatort!" align="right" border="1" /><br />
Als dynamische, junge IT-Redaktion mit Sitz in Berlin stehen wir damit natürlich unter<br />
Generalverdacht. Also: Stürzen die politik-digital-Redakteure regelmäßig auf die<br />
Redaktionstoilette, Rasierklinge und weißes Pulver in der Hand, um sich eine Linie zu legen?<br />
Schneemänner und Schneefrauen im Online-Journalismus? Politik-digital, pol-di investigativ &#8211;<br />
wir wollten es genauer wissen. Unser Reporter Sven Wieboldt hat die Redaktionstoilette untersucht.<br />
Mit versteckter Webcam bestückt, hat er die zu testende Stelle mit einem steril verpackten<br />
Tuch abgewischt, die Probe unter notarieller Aufsicht in ein Reagenzglas gegeben, beschriftet<br />
und zur Untersuchung an eine namhafte Werbeagentur geschickt.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Das Ergebnis war negativ. Keine Kokainspuren! Ein Hoch auf die drogenfreie Zone!<br />
Der <a href="http://www.dfb.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">DFB</a> hat uns nun um Unterstützung für seine<br />
Kampagne gebeten:<br />
<a href="http://www.keine-macht-den-drogen.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">&quot;Keine Macht den Drogen!&quot;</a>.<br />
<a href="http://www.bitburger.de/index_main.html" target="_new" rel="noopener noreferrer">Bitburger</a><br />
und <a href="http://www.philipmorris.com/Home.asp" target="_new" rel="noopener noreferrer">Philip Morris</a><br />
haben ihre Unterstützung  als Premiumpartner angeboten. Der Sekt ist schon kalt gestellt!<br />
Gott sei dank, wir nehmen keine Drogen!<br />
</span></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Dörings dynamische Daten</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/doerings_dynamische_daten-731/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[swieboldt]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Website]]></category>
		<category><![CDATA[FDP]]></category>
		<category><![CDATA[Landespolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Landtagswahl]]></category>
		<category><![CDATA[Baden-Württemberg]]></category>
		<category><![CDATA[Walter Döring]]></category>
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					<description><![CDATA[<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>nfotainment heißt das Zauberwort. FDP-Spitzenkandidat
<a href="http://www.politik-digital.de/archiv/koepfe/wdoering/" target="_new" rel="noopener noreferrer">Walter Döring</a>
setzt mit seiner Kampagnensite <a href="http://www.fdp-mehr-davon.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">fdp-mehr-davon.de</a> auf
politische Informationen mit Schlagwortcharakter. Der Schwerpunkt liegt auf der Präsentation
wirtschaftspolitischer Erfolgsdaten, die mit reichlich Flash-Animationen garniert werden.</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>nfotainment heißt das Zauberwort. FDP-Spitzenkandidat<br />
<a href="http://www.politik-digital.de/archiv/koepfe/wdoering/" target="_new" rel="noopener noreferrer">Walter Döring</a><br />
setzt mit seiner Kampagnensite <a href="http://www.fdp-mehr-davon.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">fdp-mehr-davon.de</a> auf<br />
politische Informationen mit Schlagwortcharakter. Der Schwerpunkt liegt auf der Präsentation<br />
wirtschaftspolitischer Erfolgsdaten, die mit reichlich Flash-Animationen garniert werden.</b></span><!--break--></p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> Bunter,  dynamischer und leichter verdaulich als die Websites seiner Konkurrenten kommt das Angebot des<br />
baden-württembergischen Wirtschaftsministers im Internet daher. Für dieses hektische Medium<br />
genau das richtige Konzept &#8211; so sieht es der Pressesprecher der Liberalen, Markus Lochmann:<br />
&quot;Wir haben die politischen Informationen bewusst knapp und unterhaltsam angelegt. Für<br />
ausführlichere Auskünfte sind die Seiten der Partei gedacht.&quot;</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Dank der guten technischen Umsetzung geht dieses Konzept auf. Wer Doerings Website anschauen will, muss<br />
zwar vorher ein spezielles Flash Plug-In herunterladen, doch die Installation ist unproblematisch. Ein<br />
Link führt zur entsprechenden Site, der restliche Vorgang geschieht vollautomatisch.<br />
Anschließend können Internetnutzer die Website des liberalen Spitzenkandidaten ohne<br />
Verzögerungen anschauen, denn alle relevanten Inhalte werden am Anfang geladen.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
Moderne Optik und dynamische Musik begleiten den Webauftritt. Neben den obligatorischen Wahlkampfterminen,<br />
Kampagnenmotiven und einigen Privatfotos bietet die Site eine kleine Auswahl an Pressezitaten und Statements<br />
des Liberalen. Seine Rede zum Wahlkampfauftakt und ein Fernsehinterview sind in Bild und Ton abrufbar &#8211;<br />
sofern der User einen Realplayer installiert hat. Daneben werden knapp und prägnant Aussagen zu<br />
liberalen Themenfeldern präsentiert &#8211; von A wie Arbeitsmarkt über M wie Mittelstand bis Z wie<br />
Zuwanderung. </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Eine Vielzahl übersichtlich dargestellter Daten soll die wirtschaftlichen Erfolge der CDU/FDP-Regierung<br />
verdeutlichen, deren Wirtschaftsminister Döring ist. Trotz beeindruckender Zahlenspiele &#8211; die geringste<br />
Pro-Kopf-Verschuldung und die höchste Wirtschaftsleistung aller deutschen Länder &#8211; die<br />
Erfüllung seines größten Wunschtraums ist dem gebürtigen Stuttgarter noch nicht<br />
gelungen: seine Wahlheimat Schwäbisch-Hall zum Schauplatz der Olympischen Spiele zu machen. Auch<br />
wenn dieses Ziel unerreichbar bleiben sollte, fdp-mehr-davon.de genügt olympischen Ansprüchen.<br />
Es wirkt sportlich, dynamisch und medaillenverdächtig. </span></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>&#034;Deutschland ist Entwicklungsland im Internetwahlkampf.&#034;</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/uncategorized/deutschland_ist_entwicklungsland_im_internetwahlkampf-732/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[swieboldt]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Website]]></category>
		<category><![CDATA[Landespolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Landtagswahl]]></category>
		<category><![CDATA[Grüne]]></category>
		<category><![CDATA[Baden-Württemberg]]></category>
		<category><![CDATA[Andreas Braun]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
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					<description><![CDATA[<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Interview mit dem Vorsitzenden der Grünen in Baden-Württemberg,
Andreas Braun.</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Interview mit dem Vorsitzenden der Grünen in Baden-Württemberg,<br />
Andreas Braun.</b></span><!--break--></p>
<p>
<!--


<p>


<table border="0" align=left  width=120 cellpadding=0 cellspacing=0>
	

<tr>
		

<td width=120><img decoding="async" src="images/koschik.jpg" width=117 height=158 border=1 hspace=0 vspace=0 alt="Sven Koschik"></td>


		

<td rowspan=2><spacer type=block width=10 height=1></td>


	</tr>


	

<tr>
		

<td bgcolor=#e0e0e0><font FACE="Arial,Helvetica" size=1 color="#333333">
		&nbsp;Sven Koschik</font></td>


		

<tr>
		</table>


		-->
		</p>
<p>
		<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600"><br />
		politik-digital:</span></b> Hat Ihr Landesverband schon bei der letzten Wahl Erfahrungen mit<br />
		Internetwahlkampf gemacht?<br />
		</span>
		</p>
<p>
		<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Andreas Braun</b>: Die letzte Landtagswahl war 1996 &#8211; damals hatte unser Landesverband zwar<br />
		natürlich schon einen Internetauftritt, aber die Möglichkeiten, die das<br />
		Internet für die Kommunikation nach außen wie nach innen bietet, waren uns<br />
		(und vielen anderen) noch nicht klar. Bei der Bundestagswahl 1998 hat der<br />
		baden-württembergische Landesverband das Internet erstmals auch bewusst als<br />
		Element des Wahlkampfs genutzt. Und schließlich haben wir uns entschlossen,<br />
		einen Schwerpunkt der jetzigen Kampagne auf das Internet zu legen.<br />
		</span>
		</p>
<p>
		<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600"><br />
		politik-digital:</span></b> Welchen Stellenwert hat das Internet im aktuellen Wahlkampfkonzept<br />
		im Vergleich zu Funk, Print und Fußgängerzone?<br />
		</span>
		</p>
<p>
		<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Andreas Braun</b>:<br />
		Für uns hat das Internet einen hohen Stellenwert &#8211; gemeinsam mit unserer<br />
		Agentur haben wir festgelegt, daß www.die-treibende-kraft.de neben unseren<br />
		Plakaten und den TV- und Funkspots die dritte Säule unserer<br />
		Wahlkampfperformance sein soll. Deshalb auch haben wir erstmals einen<br />
		wichtigen Anteil unseres Wahlkampfetats in das Medium Internet investiert.<br />
		</span>
		</p>
<p>
		<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600"><br />
		politik-digital:</span></b><br />
		Mit welchen Themen aus dem IT-Bereich schärft die Partei ihr Profil?<br />
		</span>
		</p>
<p>
		<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Andreas Braun</b>:<br />
		Bündnis 90/DIE GRÜNEN Baden-Württemberg haben im &quot;Vorwahlkampf&quot;, nämlich im<br />
		November/Dezember 2000, den &#8211; nach unserer Kenntnis &#8211; weltweit ersten<br />
		virtuellen Parteitag durchgeführt (www.virtueller-parteitag.de). Auf diesem<br />
		Parteitag haben wir eine Positionsbestimmung zu den Neuen Medien und zur<br />
		Elektronischen Bürgerdemokratie vorgenommen, die nach meiner Auffassung<br />
		vorwärtsweisend ist. IT ist ein Schwerpunkt unserer Themen zur Landtagswahl,<br />
		weil wir meinen, daß die baden-württembergische Landesregierung viele<br />
		wichtige Entwicklungen in diesem Bereich verschläft.<br />
		</span>
		</p>
<p>
		<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600"><br />
		politik-digital:</span></b> Welche interaktiven Features sind auf Ihrer Wahlkampfsite geplant?<br />
		</span>
		</p>
<p>
		<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Andreas Braun</b>:<br />
		Zum einen haben wir auf www.die-treibende-kraft.de einen member-Bereich<br />
		eingerichtet, aus dem unsere WahlkämpferInnen insbesondere<br />
		Argumentationshilfen beziehen können. Zum anderen werden wir mehrere<br />
		Chat-Runden mit Bundes- und Landesprominenz, beispielsweise Renate Künast,<br />
		Rezzo Schlauch und unserem Spitzenkandidaten Dieter Salomon anbieten. Und<br />
		schließlich wird noch die eine oder andere interaktive Überraschung kommen &#8211;<br />
		je nach politischer Lage und Entwicklung. So hat unser Jugendverband mit<br />
		anderen zusammen die aktuelle homepage www.distanzierung.de ins Leben<br />
		gerufen.<br />
		</span>
		</p>
<p>
		<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600"><br />
		politik-digital:</span></b><br />
		Die Grünen haben mit Ihrem bisweilen krawalligen Stil Furore gemacht, namentlich mit Ihren E-Postkarten,<br />
		darunter &quot;Grün fickt besser&quot; &#8211; Kann eine Partei eigentlich noch Wahlen gewinnen, wenn sie nicht im Netz<br />
		aggressiv um Wechselwählerstimmen wirbt?<br />
		</span>
		</p>
<p>
		<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Andreas Braun</b>:<br />
		Ich persönlich habe die E-Postkarten nicht &quot;krawallig&quot;, sondern &#8211; als<br />
		Postkarten unseres Jugendverbands &#8211; als knallig empfunden. Eine Partei kann<br />
		meiner Meinung nach zwar im Internet keine Wahlen gewinnen, aber verlieren:<br />
		Dann nämlich, wenn sie das Netz als Medium nicht nutzt.<br />
		</span>
		</p>
<p>
		<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600"><br />
		politik-digital:</span></b> In puncto Internetwahlkampf &#8211; steht Deutschland eine ähnliche<br />
		Entwicklung wie den  Vereinigten Staaten bevor? Politische<br />
		Communities? Online Fundraising?<br />
		</span>
		</p>
<p>
		<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Andreas Braun</b>:<br />
		Wir haben in den letzten Monaten intensive Gespräche mit Campaignern aus den<br />
		Vereinigten Staaten geführt und versuchen, einige Anregungen in unserem<br />
		Internetwahlkampf umzusetzen. Solange es aber beispielsweise Schwierigkeiten<br />
		gibt, mit Banken zu vereinbaren, daß Wahlkampfspenden online via Kreditkarte<br />
		abgegeben werden können, müssen wir feststellen, daß Deutschland<br />
		offensichtlich immer noch ein Entwicklungsland im Internetwahlkampf ist. Es<br />
		ist insbesondere Aufgabe von Bündnis 90/DIE GRÜNEN als Partei, die den<br />
		Anspruch hat, Zukunftsthemen zu besetzen, hier etwas zu ändern.<br />
		</span>
		</p>
<p>		<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600"><br />
		politik-digital: </span></b>Vielen Dank für das Gespräch.<br />
		</span></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Des Teufels gute Seiten</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/des_teufels_gute_seiten-752/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/des_teufels_gute_seiten-752/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[swieboldt]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Landtagswahl]]></category>
		<category><![CDATA[Baden-Württemberg]]></category>
		<category><![CDATA[Erwin Teufel]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
		<category><![CDATA[Website]]></category>
		<category><![CDATA[Landespolitik]]></category>
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					<description><![CDATA[<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Die CDU startet den Wahlkampf im Internet</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Die CDU startet den Wahlkampf im Internet</b></span><!--break--><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
</span></p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
Bei der ersten <a href="http://www.politik-digital.de/archiv/edemocracy/bw/flubla.shtml" target="_new" rel="noopener noreferrer">Zwischenbilanz</a> des Webwahlkampfs<br />
in Baden-Württemberg Ende Januar schnitten die Christdemokraten bei politik-digital nicht gut ab.<br />
Spitzenkandidat Erwin Teufel ohne Homepage, die CDU ohne Kampagnensite. Dabei war die Konkurrenz längst<br />
online auf Stimmenfang gegangen. Dieses Urteil ist inzwischen hinfällig geworden. Teufels Truppe hat<br />
nachgezogen. Mit einer ganzen Reihe unterschiedlicher Sites stellt sie sich dem Webwahlkampf im Ländle.<br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Unter dem selbstbewussten Motto &quot;Die Kraft des Südens&quot; präsentieren sich sowohl die<br />
<a href="http://www.cdu.org/" target="_new" rel="noopener noreferrer">Landespartei</a> als auch der amtierende Ministerpräsident<br />
<a href="http://www.erwin-teufel.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">Erwin Teufel</a>. &quot;Kraft des Südens, das ist ein<br />
hoher Anspruch&quot;, sagt Parteisprecher Tobias Brinkmann, &quot;aber wir könnnen das mit Zahlen belegen. Wir<br />
haben die niedrigste Jugendarbeitslosigkeit Europas und das größte Wirtschaftswachstum aller deutschen<br />
Länder.&quot;<br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Tatsächlich sind die entsprechenden Wirtschaftsdaten auf der Seite der Landespartei aufgeführt &#8211; stark<br />
hervorgehoben werden sie jedoch nicht. Zum einen setzt die Partei mehr auf die Überzeugungsarbeit in<br />
der Fußgängerzone, erklärt Brinkmann. Deswegen sind Flugblätter mit Argumenten und Daten nur im Intranet<br />
für Wahlkämpfer der Partei erhältlich. Zum anderen gehen die Christdemokraten schlicht davon aus, dass<br />
sie mit Wirtschaftslob bei den Wählern Hintergrundwissen ansprechen: &quot;Wer hier lebt, der weiß genau,<br />
wie es im Land aussieht und was die CDU in 48 Jahren Regierungsarbeit dazu beigetragen hat&quot;, glaubt<br />
Tobias Brinkmann. &quot;Das müssen wir im Internet nicht groß herausstellen.&quot;<br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Unter cdu.org präsentieren sich alle Kandidaten für ein Direktmandat des Landtags, benutzerfreundlich<br />
sortiert nach Wahlkreisen oder Namen. Darüber hinaus führen Links auf die Seiten der Kandidaten. Sehr<br />
übersichtlich gestaltet sich die Vorstellung der Themenschwerpunkte, die in einer gesonderten<br />
Navigationsleiste aufgeführt sind. Als Einführung in jedes Thema dient ein kurzer Text &#8211; bei Bedarf<br />
sind auch Hintergrundinformationen und aktuelle Pressemeldungen zum jeweiligen  Thema abrufbar.<br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Neben Pressemitteilungen, Diskussionsforum und Newsletter bietet die CDU-Site in einem Online-Shop<br />
Parteidevotionalien. &quot;Erw!n&quot;-(Teufel)-Button, Eiskratzer mit Parteienblem &#8211; und ein Anstecker,<br />
der das CDU-Logo in Form eines Smileys darstellt. Damit ist die Stuttgarter Landeszentrale den Wünschen<br />
ihrer Mitglieder nachgekommen, wie Parteisprecher Tobias Brinkmann erläutert: &quot;Die Partei liebt den<br />
Smiley. Seit dem letzten Wahlkampf ist er ein Kultobjekt.&quot;<br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Die dagegen inhaltlich eher spartanisch gehaltene<br />
<a href="http://www.erwin-teufel.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">Teufel-Site</a> bietet einen knappe Präsentation des<br />
Spitzenkandidaten, bestehend aus einem Lebenslauf und drei kurzen Fragebögen zu persönlichen und<br />
politischen Themen. Terminankündigungen, aktuelle Pressemeldungen und ein Gästebuch runden die<br />
Website ab. Teufels Homepage wirkt durchaus ansprechend, leider fällt der Informationsgehalt<br />
gegenüber der Partei ab. Doch alles in allem sind die Webseiten der Partei und des Spitzenkandidaten<br />
gut aufeinander abgestimmt. Das dokumentiert vor allem das einheitliche moderne Design.<br />
<a href="http://www.cdu.org/" target="_new" rel="noopener noreferrer">cdu.org</a> und<br />
<a href="http://www.erwin-teufel.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">erwin-teufel.de</a> wirken wie aus einem Guss<br />
und besitzen daher einen hohen Wiedererkennungswert.<br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Unterstützung durch die Junge Union</b></span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Inzwischen mischt auch die Junge Union (JU) im Wahlkampf mit. In schnörkellosem Design informieren die<br />
Nachwuchspolitiker jugendliche Surfer unter der nüchternen Adresse<br />
<a href="http://www.wahl-bw.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">wahl-bw.de</a> über die Landtagskandidaten der Jungen<br />
Union und ihre Themen, die kurz skizziert werden: Abi nach 12 Jahren, Laptops für alle Schüler ab<br />
der 9. Klasse oder keine Neuverschuldung in Baden-Württemberg ab 2005. Einige Rubriken sind allerdings<br />
noch Baustellen und nicht zu betreten &#8211; in den nächsten Wochen sollen die Seiten fertig gestellt werden.<br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Dafür läuft die Sympathiekampagne der JU für Erwin Teufel auf vollen Touren. Unter dem Motto<br />
<a href="http://www.powerlaecheln.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">Lächeln für Erwin</a> wirbt die Junge Union für die<br />
Politik der Regierung, insbesondere für Ministerpräsident Erwin Teufel. &quot;Ute Vogt macht den Eindruck,<br />
als ob allein sie die Jugend repräsentiert&quot;, sagt Landessprecher Dieter Mesmer. &quot;Es stimmt schon, sie<br />
ist relativ jung. Aber die Politik für Jugendliche wird eigentlich von einem Älteren gemacht, von<br />
Erwin Teufel.&quot;<br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Die Smile-Kampagne ist mit einem Wettbewerb verbunden: Mitte März wird die Junge Union unter<br />
<a href="http://www.powerlaecheln.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">powerlaecheln.de</a> &quot;die 50 besten Power-Smiles&quot;<br />
prämieren lassen. Alle zugesendeten Mund-Bilder werden veröffentlicht. Jeder Surfer kann sich an<br />
der Abstimmung beteiligen. Erwin Teufel will sich drei Münder aussuchen, um sie zum Essen einzuladen.<br />
Ob das Quartett bei einer Wahlschlappe nur die Würstchenbude ansteuert, ist nicht überliefert.<br />
</span></span></p>
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		<title>Newsletter oder Flugblätter?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[swieboldt]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Grüne]]></category>
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		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
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					<description><![CDATA[<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Der Internet-Wahlkampf in Baden Württemberg</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Der Internet-Wahlkampf in Baden Württemberg</b></span><!--break--><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"></p>
<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
Landesvater Erwin Teufel oder Senkrechtstarterin Ute Vogt? Am 25. März<br />
entscheiden Wählerinnen und Wähler im Ländle, wer künftig im<br />
Stuttgarter Landtag das Zepter schwingt. Bevor der Wahlkampf in die<br />
heiße Phase geht, eine Bestandsaufnahme: Kommt die digitale Kampagne in<br />
Baden-Württemberg auf Touren? Setzen die Parteien auf Netz und<br />
Newsletter oder verteilen sie nur Flugblätter in der Fußgängerzone?<br />
</span></span></p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>CDU: Die Gelassenen</b><br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Sie<br />
zeigen Gelassenheit, die regierenden Christdemokraten in<br />
Baden-Württemberg: Die heiße Wahlkampfphase eröffnen sie bewusst später<br />
als alle anderen Parteien. Erst Anfang März werden flächendeckend<br />
Plakate geklebt. &quot;Die Wähler wollen kein langes Trara&quot;, meint der<br />
Pressesprecher der CDU, Tobias Bringmann, &quot;vor Fastnacht interessiert<br />
sich kaum jemand für Wahlkampf&quot;. Dementsprechend feilen die<br />
Christdemokraten noch am Konzept für den Webwahlkampf, der mit dem<br />
Landesparteitag in Mannheim am 27. Januar startet. Der Webauftritt des<br />
amtierenden Ministerpräsidenten Erwin Teufel unterstreicht diese<br />
Haltung: Seine <a href="http://www.erwin-teufel.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer"> Site</a> verharrt im Embryonalstadium. Sie beschränkt sich bislang auf Foto und e-Mail-Adresse des Regierungschefs.<br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Ganz<br />
grundlos ist dieser zögerliche Start allerdings nicht. Teufels Truppe<br />
hat nämlich ein Problem: Geldnot. Für den Landtagswahlkampf stehen drei<br />
Millionen Mark zur Verfügung, 1996 waren es vier Millionen. Darunter<br />
leidet auch der digitale Wahlkampf, für den nur ein kleiner Teil vom<br />
Kuchen bleibt: &quot;Wir würden unsere Aktivitäten im Internet gerne<br />
ausbauen, aber uns fehlen die Ressourcen&quot;, klagt Bringmann. Das zeigt<br />
sich deutlich: <a href="http://www.spd2001.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer"> SPD</a> und <a href="http://www.die-treibende-kraft.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">Grüne</a> haben längst eigenständige Wahlkampfsites gestartet, die <a href="http://www.fdp-mehr-davon.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer"> F.D.P.</a> folgt Anfang Februar, nur die CDU hat bisher lediglich ihre <a href="http://www.cdu-bw.de/news.htm" target="_new" rel="noopener noreferrer"> Parteiseiten</a><br />
erweitert &#8211; mit kurzen Kandidatenportraits, Programmen und<br />
Positionspapieren als Download sowie aktuellen Pressemeldungen. Leider<br />
ist die Navigation etwas unübersichtlich und versteckt das solide<br />
Informationsangebot, anstatt es zu präsentieren. </span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Nicht<br />
nur der verspätete Wahlkampfbeginn, auch die Zielgruppe der<br />
christdemokratischen Internetauftritts fällt aus dem Rahmen. Natürlich<br />
wird sich Teufels Team wie alle Parteien via WWW um die Jungwähler<br />
bemühen, vor allem mit Hilfe der Jungen Union. Doch entgegen<br />
verbreiteten Annahmen reagieren ältere Mitbürger überdurchschnittlich<br />
häufig auf das bereits bestehende CDU-Angebot. &quot;Das sind die stillen<br />
User im Hintergrund. Frührentner und Senioren sind heutzutage viel<br />
fitter und nutzen längst das Internet&quot;, verrät Bringmann. Selbst der<br />
ehemalige christdemokratische Ministerpräsident <a href="http://www.hans-filbinger.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer"> Hans Filbinger</a> ist mit seinen 87 Jahren längst online.<br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Trotz<br />
der großen Resonanz bei älteren Wählern &#8211; für die CDU in<br />
Baden-Württemberg bleibt viel zu tun. Eine eigenständige Wahlkampfsite<br />
und die Homepage des Spitzenkandidaten sind noch in Arbeit, kommen also<br />
viel später ins Netz als die der anderen Parteien und Politiker. Ob sie<br />
dann noch genügend Aufmerksamkeit auf sich ziehen können, bleibt<br />
abzuwarten.<br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>SPD: Die Ehrgeizigen</b><br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Die<br />
Sozialdemokraten im Ländle haben sich ehrgeizige Ziele gesetzt: Mit<br />
ihrer Spitzenkandidatin Ute Vogt wollen sie die Regierungsbänke<br />
erobern. Dafür haben sie nach Vorbild der Bundespartei eine<br />
Wahlkampfzentrale aufgebaut, die &quot;Kampa&quot; &#8211; und ihre Webpräsenz<br />
verstärkt: Mit ihrer <a href="http://www.spd2001.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer"> Wahlkampfsite</a><br />
sind sie seit November online. Per Intranet und E-Mail-Informationsnetz<br />
sind Funktionäre und ehrenamtliche Helfer im ganzen Schwabenland<br />
miteinander vernetzt. Über die Kosten des ambitionierten<br />
Internetprojekts schweigen sich die Genossen aus. Ob die Parteizentrale<br />
im Berliner Willy-Brandt-Haus ihnen unter die Arme greift, wie häufig<br />
kolportiert wird? Die Genossen im Südwesten dementieren, halten sich<br />
die Möglichkeit aber offen: &quot;Die Bundespartei unterstützt uns derzeit<br />
noch nicht bei unserem Webauftritt&quot;, so Peter Steinhilber,<br />
verantwortlich für den Webauftritt der baden-württembergischen SPD.<br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Wie<br />
auch immer, das Ergebnis kann sich sehen lassen. Die SPD bietet nicht<br />
nur Veranstaltungskalender, Pressestimmen und das Wahlprogramm als<br />
Download, sondern auch eine &quot;Kandidatenbank&quot;, in der sich alle 69<br />
Genossen präsentieren, die um ein Direktmandat kämpfen: Lebenslauf und<br />
politische Positionen werden dort feilgeboten, dazu der Link zur<br />
eigenen Homepage; das ganze übersichtlich geordnet nach Wahlkreisen und<br />
Namen der Kandidaten. Ein praktisches Feature für Wähler, die sich<br />
bisher wenig für Politik interessiert haben, und sich so mit den<br />
Kandidaten des eigenen Wahlkreises vertraut machen können.<br />
Zudem bietet die Website in puncto Interaktivität interessante Ansätze,<br />
namentlich das e-Forum, eine Mailingliste zum Meinungsaustausch. Ferner<br />
hat die SPD angekündigt, den Entwurf zum Regierungsprogramm diskutieren<br />
zu lassen. Ob die Beiträge tatsächlich in der Schlussfassung auftauchen<br />
und die angekündigte Diskussionsbereitschaft auf fruchtbaren Boden<br />
fällt, bleibt bis zum 10. Februar abzuwarten. Dann wird der<br />
SPD-Landesparteitag das Regierungsprogramm beraten und beschließen.<br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Aufgelockert<br />
und abgerundet wird das Informationsangebot durch<br />
Unterhaltungselemente, mit Seitenhieben und Attacken auf die CDU<br />
garniert. Ein kleines Spiel zum Runterladen gehört dazu: <a href="http://www.spd2001.de/bimbesrepublik.zip" target="_new" rel="noopener noreferrer"> &quot;Angriff der Bimbeskanone&quot;</a>.<br />
Vor der Kulisse des Brandenburger Tores beschießt der Spieler die<br />
Hauptakteure der CDU-Affäre mit Spendenkoffern: Wer Belastete wie<br />
Kanther oder Kohl trifft, streicht Bonuspunkte ein; die Aufklärer<br />
Merkel und Thierse ziehen den Punktestand ins Minus.<br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Mit<br />
dieser Mischung aus Information, Interaktivität und Unterhaltung ist<br />
die SPD für den Webwahlkampf gewappnet. Zumal die Spitzenkandidatin <a href="http://www.politik-digital.de/archiv/edemocracy/bw/flubla.shtml" target="_new" rel="noopener noreferrer"> Ute Vogt</a><br />
&#8211; ebenso wie alle Landtagskandidaten der Partei &#8211; mit einer sehr guten<br />
Homepage vertreten ist. Damit sticht die Pforzheimerin aus den üblichen<br />
Angeboten hervor: eine rundum gelungene, sehr übersichtliche<br />
Präsentation mit toller Navigation und ansprechender Gestaltung.<br />
Prädikat: siegestauglich.<br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Grüne: Die Aufgeschlossenen</b><br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Der <a href="http://www.virtueller-parteitag.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer"> virtuelle Parteitag</a><br />
war der Auftakt: Die Grünen im Ländle setzen aufs WWW &#8211; um ihr Image<br />
aufzupolieren. &quot;Intern sind wir bereits heftig vernetzt&quot;, so der<br />
Landesvorsitzende Andreas Braun. &quot;Trotzdem gelten wir noch immer als<br />
technologiefeindlich. Dabei steht niemand sonst den Neuen Medien so<br />
aufgeschlossen gegenüber.&quot; Mit einem guten Internetauftritt will die<br />
Ökopartei nun Interesse wecken bei Kritikern, die an ihrer digitalen<br />
Kompetenz zweifeln. Um sich im Netz als &quot;www.die-treibende-kraft.de&quot; zu<br />
präsentieren, investieren die Grünen laut Braun &quot;einen relativ hohen<br />
Anteil&quot; ihres niedrigen Gesamtbudgets. Es umfasst gerade mal eine halbe<br />
Million Mark.<br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Dabei<br />
zielt die Partei mit der Sonnenblume vor allem auf jüngere Wähler, denn<br />
ihre Stammklientel ist gealtert. Besonders die unter 30-jährigen sollen<br />
ihnen ins Netz gehen. Wie sie das anstellt? Im Bereich Jugend bietet<br />
die Site krawallige <a href="http://www.ba-wue.gruene.de/dietreibendekraft/themen/jugend/postkartencenter.asp" target="_new" rel="noopener noreferrer"> E-Mail-Postkarten</a><br />
mit markigen Sprüchen: &quot;Grün fickt besser&quot;, wird dort behauptet. Eine<br />
digitale Karte zeigt gar ein Krankenhauszimmer, das suggerieren soll,<br />
ein überalterter Ministerpräsident Teufel sei der schnell-lebigen Zeit<br />
nicht mehr gewachsen und daher verunglückt. Eine fiktive<br />
Zeitungsmeldung verkündet dazu: &quot;Erwin Teufel: Schwerer Unfall. Alles<br />
ging für ihn ein bisschen zu schnell.&quot;<br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Ihre<br />
Themenschwerpunkte und Kandidaten setzen die Grünen angemessen knapp<br />
und übersichtlich in Szene. Gestaltung und Navigation sind ansprechend.<br />
Durch Chats mit Landtagskandidaten und Bundesprominenz aus der Region,<br />
Rezzo Schlauch und Fritz Kuhn, wird die Site ab Anfang Februar<br />
komplettiert. Für ihre Kandidaten haben die Grünen einen geschlossenen<br />
Bereich mit Flugblattentwürfen und Argumentationspapieren aufgebaut.<br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Die<br />
Grünen machen ernst mit dem Thema Internet. Der Auftritt ist<br />
professionell. Insgeheim lobte gegenüber politik-digital sogar ein<br />
Pressesprecher der Konkurrenz die Site. Die Homepage des<br />
Spitzenkandidaten <a href="http://www.dieter-salomon.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer"> Dieter Salomon</a><br />
erfüllt höchste Ansprüche. Übersichtlich, einfach und beeindruckend<br />
verbindet der Freiburger Politologe politisches Informationsangebot und<br />
persönliche Präsentation.<br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Kurzum:<br />
Den Stimmanteil der letzten Wahl zu verbessern und an die Regierung zu<br />
gelangen &#8211; sollten die Grünen im Ländle diese Wahlziele verfehlen, die<br />
Wahlkampfsite der Partei und des Spitzenkandidaten werden nicht der<br />
Grund sein.<br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>FDP: Die Möllemänner</b><br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Im<br />
Wahlkampf der Liberalen steht das Netz im Mittelpunkt: &quot;Für uns ist das<br />
Netz zentrales Werbemittel&quot;, sagt Markus Lochmann, der Pressesprecher<br />
der F.D.P., &quot;damit können wir schneller und flexibler reagieren. Wir<br />
werden sogar die URL plakatieren.&quot; Aus dem Etat von zwei Millionen Mark<br />
stehen 100 000 Mark für das Internet zur Verfügung. Die Wahlkampfsite<br />
ist noch in Arbeit, aber ein Vorbild haben die Liberalen schon: Jürgen<br />
Möllemanns Wahlkampf in Nordrhein-Westfalen. &quot;NRW braucht Tempo!&quot; &#8211;<br />
diese Kampagne wollen die Südwestliberalen übertreffen: mit neuen<br />
Kampagnen im Zwei-Wochen-Rhythmus, aufwändigen Flash-Animationen sowie<br />
aktuellen Foren und Chats.<br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Bis zum Start der Wahlkampfsite Anfang Februar müssen sich politische Interessierte mit der Website des <a href="http://www.fdp-baden-wuerttemberg.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer"> F.D.P.-Landesverbandes</a><br />
zufrieden geben. Hier präsentieren die Liberalen ein<br />
Informationsangebot, das dem der anderen Partei ähnelt: Parteiprogramm,<br />
Kandidatenvorstellung, politische Statements. Allerdings legen sie<br />
traditionell mehr Wert auf die Interaktivität als andere Parteien: Im<br />
Sommer letzten Jahres veranstalteten sie unter dem Titel &quot;12 liberale<br />
Forderungen für die Generation @&quot; eine Online-Umfrage, die in ihr<br />
Wahlprogramm eingeflossen ist. Zuletzt hat der Landesverband<br />
Baden-Württemberg eine neue Umfrage zur Ökosteuer angeregt und mit<br />
einer Protestmailaktion verbunden. Im Forum florieren seit Monaten rege<br />
Diskussionen, während die Foren anderer Parteien gerade erst aufgebaut<br />
werden oder schon wieder verwaist sind. Schließlich verschicken die<br />
Liberalen per Newsletter neue Pressemeldungen an Journalisten. Bei so<br />
viel Interaktivität gibt es allerdings eine kleine Panne: Der<br />
Terminkalender in der Rubrik &quot;aktuell&quot; verzeichnet als einzigen Hinweis<br />
das Dreikönigstreffen, das vor drei Wochen veranstaltet wurde.<br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Mit<br />
ihrer Webpräsenz verfolgen die Liberalen zwei Ziele: Zum einen wollen<br />
sie jüngere Wähler erreichen. Die unter 35-jährigen wählen traditionell<br />
überproportional F.D.P. und können via WWW am besten mobilisiert<br />
werden. Zum anderen will die württemberigische F.D.P. die interne<br />
Kommunikation verbessern, die eigenen Mitglieder stärker beteiligen.<br />
Deshalb gibt es auf der FDP-Site ein umfangreiches internes Forum. Dort<br />
können Parteimitglieder am Wahlprogramm mitschreiben, interne<br />
Mitteilungen lesen und im Organisationsverzeichnis blättern. </span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Ergo:<br />
Die Liberalen werden sich wacker schlagen im Webwahlkampf. Eine gute<br />
Basis haben sie durch die Seiten des Landesverbandes. Wenn die<br />
Kampagnen-Website der Partei wie angekündigt umgesetzt wird und die<br />
Homepage des Spitzenkandidaten Walter Döring dazu kommt, wird die<br />
F.D.P. problemlos mit den Frühstartern SPD und Grüne mithalten können.<br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Fazit</b><br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Knapp<br />
zwei Monate vor der Wahl stehen die Oppositionsparteien, SPD und Grüne,<br />
längst in den Startblöcken. Sie setzen das Netz gezielt ein, um<br />
frühzeitig mit forschen Tönen auf sich aufmerksam zu machen. Die<br />
F.D.P., Juniorpartner in der Landesregierung, wird ähnlich agieren, mit<br />
einer Mischung aus politischer Informationsarbeit und interaktiven<br />
Features &#8211; allerdings gezielt auf eine Wählergruppe konzentriert: die<br />
Jungwähler. Nur der Regierungsdinosauerier CDU, in Baden-Württemberg<br />
seit fast einem halben Jahrhundert ununterbrochen an der Macht, lässt<br />
es gemächlich angehen: aus finanzieller Not und traditioneller<br />
Siegesgewissheit. Die Christdemokraten haben einen defensiven<br />
Netzwahlkampf angekündigt. Solide Informationsarbeit, keine lauten<br />
Kampagnen. Ob sich die CDU bei diesem späten Start durchsetzen kann<br />
gegen aggressive Konkurrenz, gegen den &quot;Angriff der Bimbeskanone&quot; und<br />
&quot;Grün fickt besser&quot;? Es wird spannend im Südwesten!<br />
</span></span></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>&#034;Alla, hopp!&#034; im Internet</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/alla_hopp_im_internet-783/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[swieboldt]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Website]]></category>
		<category><![CDATA[Landespolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Landtagswahl]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[Rheinland-Pfalz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Kurt Beck ist online!</b><br />
<br />
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">
<b>
Er hat sich Zeit gelassen, aber nun geht auch der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck mit einer persönlichen <a href="http://www.kurt-beck.de/">Homepage</a> in den Wahlkampf. Bisher musste der User mit dem zugegebenermaßen beeindruckenden <a href="http://www.spdinrlp.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">Wahlkampfangebot der SPD</a> vorliebnehmen, wenige Wochen vor der Wahl legt Beck nun aber nicht nur in den Umfragen nach.</b></span></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Kurt Beck ist online!</b></p>
<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
<b><br />
Er hat sich Zeit gelassen, aber nun geht auch der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck mit einer persönlichen <a href="http://www.kurt-beck.de/">Homepage</a> in den Wahlkampf. Bisher musste der User mit dem zugegebenermaßen beeindruckenden <a href="http://www.spdinrlp.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">Wahlkampfangebot der SPD</a> vorliebnehmen, wenige Wochen vor der Wahl legt Beck nun aber nicht nur in den Umfragen nach.</b></span></span><!--break-->
</p>
<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Mit<br />
seiner nagelneuen Site verfolgt der Pfälzer zwei Strategien. Erstens<br />
zeigt er sich als volksnaher Landesvater, der sich um Land und Leute<br />
kümmert. Zweitens hebt er die hohe Leistung der rheinland-pfälzischen<br />
Wirtschaft hervor. Denn ähnlich wie sein Amtskollege Erwin Teufel<br />
interpretiert er günstige ökonomische Daten als Zeugnis guter<br />
Regierungsarbeit. </span></span></p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Schwerpunkt<br />
der nüchtern gestalteten Website liegt natürlich auf der Präsentation<br />
des Kandidaten. In mehreren kurzen Texten wird der gelernte<br />
Funkelektroniker porträtiert &#8211; als Staatsmann mit starken Wurzeln in<br />
der Region. Einführend betont Beck die Verantwortung der Wähler, sich<br />
an der Abstimmung am 25. März zu beteiligen. Er appelliert an die<br />
Rheinland-Pfälzer, sich über die Parteien sowie deren Programme zu<br />
informieren und auszutauschen. Erst nach diesem kurzen Grundkurs in<br />
demokratischem Basiswissen wirbt der Landesvater ausdrücklich dafür,<br />
dass die Wähler ihr Kreuzchen auf dem Wahlzettel bei der SPD machen.</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Heimatlob<br />
und Volksnähe kommen bei ihm nicht zu kurz. &quot;Es ist ein großes Glück,<br />
hier daheim zu sein&quot;, verkündet Beck, der fast sein ganzes Leben im<br />
Land der Reben und Rüben verbracht hat. Er bezeichnet sich als &quot;Pfälzer<br />
mit ganzem Herzen&quot;. In seinem Heimatdorf Steinfeld, nahe der<br />
französischen Grenze gelegen, wohnt er noch heute. Seit zwanzig Jahren<br />
hält er dort einmal im Monat am Sonntag seine Bürgersprechstunde ab.<br />
Stilecht beendet er diese Begegnungen an der Basis &#8211; wie auch der<br />
weniger ortskundige User auf der Homepage vernehmen kann &#8211; mit einem<br />
typisch pfälzischen, aufmunternden &quot;Alla, hopp&quot;.</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Neben<br />
seinen regionalen Wurzeln bemüht Beck vor allem wirtschaftliche<br />
Erfolgsgeschichten. Die drittbeste Arbeitslosenquote aller<br />
Bundesländer, die Umwandlung des ehemaligen Militärflughafen Hahn in<br />
ein erfolgreiches Luftkreuz für den zivilen Frachtverkehr, dazu eine<br />
hohe Zahl erfolgreicher Unternehmensgründungen und eine geringe<br />
Kriminalitätsrate &#8211; nach seiner Ansicht sind diese günstigen Daten ein<br />
Indikator für erfolgreiche Regierungsarbeit und natürlich gute<br />
Argumente, weitere fünf Jahre in Mainz zu regieren .</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Die<br />
inhaltlichen Schwerpunkte für die nächste Legislaturperiode vermittelt<br />
Beck in seinem Regierungsprogramm, das ebenso wie ausgewählte<br />
Themenbroschüren online verfügbar ist. Neue Jobs durch aktive<br />
Arbeitsmarktpolitik zu schaffen gehört zu seinen Zielen. Ferner bemüht<br />
er sich um &quot;zukunftsorientierte Bildung&quot;, die er unter anderem durch<br />
die landesweite Einführung von 300 Halbtagsschulen umsetzen will.<br />
Zusätzliche Kindertagesstätten und Hilfsmaßnahmen für den beruflichen<br />
Wiedereinstieg allein erziehender Frauen favorisiert der amtierende<br />
Ministerpräsident, um die Gleichstellung von Mann und Frau zu<br />
erreichen. </span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Alles<br />
in allem wirkt die Homepage wenig spektakulär. Sieht man von einem<br />
Gästebuch ab, in dem sich User als Unterstützer eintragen können, so<br />
sind interaktive Elemente Mangelware. Immerhin ist das Webangebot sehr<br />
übersichtlich und durchaus ansprechend gestaltet. Zumal die dezente<br />
Optik gut zum Bild des regional verwurzelten, staatsmännischen<br />
Landesvaters passt. Nicht zuletzt dank des nötigen Lokalkolorits, der<br />
aufblitzt. Oder wie das Resümee im Pfälzischen lauten müsste: &quot;Alla,<br />
hopp!&quot;<br />
</span></span></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Pluspunkte im Netz sammeln</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">
<b>Paradoxe Situation in Rheinland-Pfalz: Während die SPD schon um den Sieg bangt, kämpft der
CDU-Spitzenkandidat Böhr noch gegen schlechte persönliche Umfragewerte.</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
<b>Paradoxe Situation in Rheinland-Pfalz: Während die SPD schon um den Sieg bangt, kämpft der<br />
CDU-Spitzenkandidat Böhr noch gegen schlechte persönliche Umfragewerte.</b></span><!--break--></p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Anfang Februar prognostizierten Emnid und die <a href="http://www.main-rheiner.de/finden/objekt.phtml?artikel_id=355222" target="_new" rel="noopener noreferrer">Allgemeine Zeitung Mainz</a><br />
den Sozialdemokraten 41 Prozent der Wählerstimmen &#8211; und somit nur noch drei Prozent Vorsprung vor der CDU mit<br />
38 Prozent. Doch die einzelnen Spitzenkandidaten der großen Volksparteien erreichen ganz andere Werte.<br />
Im direkten Vergleich liegt Ministerpräsident Kurt Beck weit vor seinem Herausforderer Christoph Böhr.<br />
61 Prozent der Wahlberechtigten würden Amtsinhaber Beck bei einer Direktwahl bevorzugen, Christdemokrat<br />
Böhr bekäme gerade mal 16 Prozent der Stimmen. </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Trotzdem glaubt der Herausforderer weiterhin an einen Sieg. Seine Parteifreunde Peter Müller im Saarland und<br />
Roland Koch in Hessen erzielten vor den Wahlen 1999 ähnlich mäßige Umfrageergebnisse, wie er betont. Und am<br />
Ende gewannen sowohl Müller wie auch Koch ihre Wahlen &#8211; trotz anfangs ungünstiger Umfragewerte. Ob der<br />
Trierer diese Erfolgsgeschichte wiederholen kann, bleibt vorerst offen. Doch eines steht fest:<br />
Böhr sammelt für seine Netzaktivitäten Pluspunkte und kann so seine Sympathiewerte verbessern.<br />
Denn während sein Gegenspieler Kurt Beck noch analog für sich wirbt, kann Böhr inzwischen auch mit einer<br />
eigenen <a href="http://www.boehr2001.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">Homepage</a> glänzen. </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Seine politischen Standpunkte stellt er dort klar heraus, namentlich Bildung, Verkehr und innere Sicherheit<br />
stehen auf seiner Agenda. Dabei fokussiert er sich vor allem auf den schlechten Zustand der Straßen<br />
und den Unterrichtsausfall an rheinland-pfälzischen Schulen. Ferner greift er bundespolitische Themen<br />
wie die Ökosteuer oder die Rentenreform auf und attackiert die Mainzer Landesregierung als &quot;Steigbügelhalter&quot;<br />
einer unsozialen Bundespolitik. Zu jedem Thema gibt es Kurzzusammenfassungen und bei Bedarf &quot;auf Klick&quot; auch<br />
ausführlichere Texte. Ferner präsentiert Böhr sein &quot;Kompetenzteam&quot;, also all jene Experten, die ihn bei<br />
seiner angestrebten Regierungstätigkeit unterstützen werden. Außerdem stellen sich kurz alle CDU-Kandidaten<br />
für ein Direktmandat vor. Links führen zu deren persönlichen Webangeboten.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Auffällig ist die Häufung spezieller Serviceangebote und teils interaktiver Features, um christdemokratische<br />
Sympathisanten zu mobilisieren. Als einziger Kandidat im Südwesten bietet Böhr orientierungslosen Surfern<br />
eine Liste mit Antworten zu häufig gestellten Fragen zu den Landtagswahlen und dem Webangebot der CDU.<br />
Lobenswert ist als Frage der Woche titulierte Online-Abstimmung, bei der die Nutzer der Website ein<br />
Stimmungsbild abgeben. Weiteren Service bieten die aktuellen Pressemitteilungen, die auch als Newsletter<br />
erhältlich sind und die Terminrubrik: ab Ende Februar werden auf der Site die Ausstrahlungstermine sämtlicher<br />
Radio- und Fernsehspots publik gemacht. Schließlich liefern die Christdemokraten ihren Anhängern Wahlkampfmunition:<br />
Flugblätter und Argumente zum Weiterversenden via E-Mail oder zum Ausdrucken und Verteilen in der<br />
Fußgängerzone liegen online bereit. </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Allerdings hat boehr2001.de auch Schwachstellen, vor allem in Punkto Aktualität: Ankündigungen für<br />
Fernsehauftritte und Live-Chats sind veraltet. Am 22. Februar zeigt die Site noch immer die Termine für<br />
die Zeit zwischen dem 8. und dem 16. Februar an. Außerdem ist die Navigation unübersichtlich, die Sitemap<br />
wirkt dabei wie ein Tropfen auf dem heißen Stein. Nicht zuletzt kommt der Privatmann Böhr zu kurz.<br />
Nur ein stichwortartiger Lebenslauf und ein paar altbekannte Fotos illustrieren den Mann, der am 25. März<br />
Ministerpräsident werden will.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Gemessen an den<br />
<a href="http://www.politik-digital.de/archiv/edemocracy/rlp/pfalz.shtml#cdu">begrenzten finanziellen Ressourcen</a> der Christdemokraten kann sich die Website<br />
durchaus sehen lassen. Größtenteils wurde die Site nämlich in Eigenarbeit erstellt, wie der Pressesprecher Thomas<br />
Bippes erklärt: &quot;Wir haben zwei Jungs im Landesverband, die haben die Seiten in ihrer Freizeit gebaut.<br />
Da ist kein großes Geld geflossen.&quot; Zudem unterstützt die Landeszentrale übers Internet den Wahlkampf vor Ort.<br />
Über den Online-Shop bestellen CDU-Wahlkämpfer Streichhölzer, Küchemesser, Gummibären und Luftballons mit<br />
Partei-Enblem &#8211; die CDU scheint den Sinn des eCommerce verinnerlicht zu haben und betreibt so eine<br />
Übungsplattform in Sachen &quot;Business2Business&quot; und &quot;eProcurement&quot;.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>&quot;Fun und Action ist der Kern.&quot;</b></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Ideele Unterstützung bekommen Böhr und Co. von der Jungen Union (JU), die unter der gleichnamigen<br />
Internetadresse das Computerspiel <a href="http://www.rallye2001.de%22/" target="_new" rel="noopener noreferrer">Rallye2001</a> vertreibt.<br />
Dieses Spiel spiegelt die Situation in Rheinland-Pfalz aus Sicht der Christdemokraten wider. Auf maroden<br />
Straßen flüchten mittelständische Unternehmer vor hohen Steuern sowie schlechten Schulen, in die ihre Kinder<br />
gehen müssen. Der Spieler am Lenkrad eines Autos muss sich das Geld für überteuerten Sprit &#8211; Stichwort:<br />
Ökosteuer &#8211; verdienen, indem er rote Geisterfahrer mit dem Nummernschild SO-ZI 00 in den Straßengraben<br />
befördert. Über fairplay läßt sich streiten.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">JU-Landesvorsitzender Andreas Kerz nennt das Spiel &quot;unseren Beitrag gegen dumme Steuern&quot;. Außerdem hält<br />
er solche Spiele für eine gute Möglichkeit, das Interesse der Öffentlichkeit für Politik zu fördern:<br />
&quot;Früher konnten wir Leute anlocken, wenn wir ein Gespräch mit dem örtlichen Landtagsabgeordneten angesetzt<br />
haben. Das interessiert heute niemanden mehr! Durch solche Spiele erreichen wir die junge Generation,<br />
die mit PC-Spielen groß geworden ist. Fun und Action, das ist der Kern unserer Arbeit &#8211; neben anderen Sachen.&quot;<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Bei ihrer digitalen Überzeugungsarbeit hat die JU mit denselben <a href="http://www.politik-digital.de/archiv/edemocracy/rlp/pfalz.shtml#cdu">Problemen</a><br />
zu<br />
kämpfen wie ihre Mutterpartei. Angesichts knapper Kassen fällt es nicht<br />
leicht, ein professionelles Webangebot auf die Beine zu stellen.<br />
Ein Großteil der Arbeit wird ehrenamtlich geleistet, ein Sponsor<br />
unterstützt die technische Abwicklung,<br />
wie Kerz erklärt. Bei der momentan ungünstigen bundespolitischen Lage<br />
und den Querelen um die Führung der<br />
Bundes-CDU ist der unentgeltliche Wahleinsatz der Nachwuchsorganisation<br />
Ehrensache für Kerz und Co.<br />
Zumal gute Beziehungen zu Christoph Böhr bestehen, weil der<br />
CDU-Spitzenkandidat von 1983 bis 1989<br />
Vorsitzender der JU auf Bundesebene war. </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Rheinland-Pfalz bleibt zweiter Sieger</b></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">In puncto Webwahlkampf steht Rheinland-Pfalz übrigens weiterhin leicht im Schatten seines Nachbarn Baden-Württemberg.<br />
Im Ländle sind inzwischen alle Spitzenkandidaten der vier etablierten Parteien online. Zuletzt komplettierten<br />
Minsterpräsident <a href="http://www.erwin-teufel.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">Erwin Teufel</a> und <a href="http://www.doering01.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">Walter Döring</a>,<br />
F.D.P., das Quartett der Webwahlkämpfer mit<br />
persönlichen Seiten.<br />
Im Land der &quot;Reben und Rüben&quot; hingegen gehen bisher nur die beiden<br />
Oppostionskandidaten mit persönlichen Seiten im Netz auf Stimmenfang &#8211;<br />
eben <a href="http://www.boehr2001.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">Christoph Böhr</a> und die grüne<br />
<a href="http://www.ise-thomas.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">Ise Thomas</a>. Die  <a href="http://www.fdp-doppelt-gut.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">FDP</a> und <a href="http://www.spdinrlp.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">SPD</a> setzen auf Bündelung und sind mit jeweils einer zusammenfassenden Site zur Wahl im Netz vertreten.<br />
(Lesen Sie hierzu unseren Kampagnen-Überblick:<a href="http://www.politik-digital.de/archiv/edemocracy/rlp/pfalz.shtml">&quot;Gutenbergs Erben&quot;</a>)<br />
</span></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Ise Thomas, wie sie singt und lacht</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">
<b>Sechs Prozent der Stimmen prognostizieren Meinungsforscher den Grünen in Rheinland-Pfalz. Die F.D.P. liegt
weiter mit zwei Prozentpunkten Vorsprung vor der Ökopartei - und versperrt so den Weg auf die Regierungsbank.
Die Marschroute ist daher klar: Im Netz geht die Sonnenblumen-Partei in die Offensive.</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
<b>Sechs Prozent der Stimmen prognostizieren Meinungsforscher den Grünen in Rheinland-Pfalz. Die F.D.P. liegt<br />
weiter mit zwei Prozentpunkten Vorsprung vor der Ökopartei &#8211; und versperrt so den Weg auf die Regierungsbank.<br />
Die Marschroute ist daher klar: Im Netz geht die Sonnenblumen-Partei in die Offensive.</b></span><!--break--></p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Als Pendant zu ihrer Kampagnensite <a href="http://www.gute-gruen.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">gute-gruen.de</a><br />
unterhalten die Bündnisgrünen <a href="http://www.schlechte-gruen.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">schlechte-gruen.de</a>.<br />
Zum einen betreiben sie so &quot;Gefahrenabwehr im Netz, und verhindern, dass sich eine andere Partei diese<br />
Adresse sichert, um eine Gegenkampagne zu starten&quot;, wie der Pressesprecher der Landtagsfraktion Bernd-Olaf<br />
Hagedorn erläutert. Zum anderen nutzen sie die Site für einen lakonischen und unterhaltsamen Seitenhieb<br />
gegen die Angebote der anderen Parteien: Links führen zu den &quot;schlechtesten Argumenten und schlechtesten<br />
Homepages&quot; des Webwahlkampfs und somit &#8211; natürlich &#8211; zur politischen Konkurrenz. </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
Außerdem <a href="http://www.ise-thomas.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">wirbt</a> Spitzenkadidatin<br />
<a href="http://www.politik-digital.de/archiv/koepfe/ithomas/" target="_new" rel="noopener noreferrer">Ise Thomas</a> mit einer persönlichen<br />
Homepage für sich. Diese Personalisierung des Wahlkampfs liegt nahe, da die Bündnisgrünen in Rheinland-Pfalz<br />
zum ersten Mal mit einer einzigen Spitzenkandidatin antreten.  Die studierte Psychologin Thomas bietet auf<br />
ihrer Site in frischem Design ein Interviewportrait, Termine und aktuelle Pressemitteilungen sowie kurze<br />
Texte zu ihren Schwerpunktthemen Ökologie, Bildung, Gleichstellung und Haushaltspolitik. Wer weitere<br />
Informationen zu diesen Themen sucht, folgt einfach den Links, die zur Kampagnensite<br />
<a href="http://www.gute-gruen.de/%20target=">gute gruen.de</a> führen. </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Um den Bekanntheitsgrad ihrer Homepage zu erhöhen, hat die grüne Spitzenfrau auf ihrer Website eine<br />
Verlosungsaktion gestartet. Mit etwas Glück kann ein User eine heiß begehrte Karte zur alternativen<br />
Fassnachtveranstaltung der &quot;Meenzer Drecksäck&quot; am 23. Februar gewinnen &#8211; und die Inhaberin der zweiten<br />
Karte, Ise Thomas, begleiten. </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Einen persönlichen Eindruck von der grünen Spitzenkandidatin zu vermitteln, das ist die Intention von<br />
ise-thomas.de &#8211; in übersichtlicher und ansprechender Weise erreicht die Website dieses Ziel. Dass das<br />
Webangebot nur minimale politische Informationen liefert, fällt daher nicht ins Gewicht, schließlich ist<br />
sie mit dem Parteiangebot verknüpft. Dort findet der Nutzer alle weitergehenden Informationen.<br />
gute-gruen.de, das Webangebot der Grünen und ihrer Spitzenfrau zu loben. </span></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Gutenbergs Erben?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[swieboldt]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Der Internet-Wahlkampf in Rheinland-Pfalz<br />
eine erste Bestandsaufnahme zwei Monate vor der Wahl</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Der Internet-Wahlkampf in Rheinland-Pfalz<br />
eine erste Bestandsaufnahme zwei Monate vor der Wahl</b></span><!--break--><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"></p>
<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
Rheinland-Pfalz hat die Wahl &#8211; zwischen dem Titelverteidiger Kurt Beck,<br />
SPD, und seinem Herausforderer Christoph Böhr, CDU. Einer der beiden<br />
residiert in den nächsten fünf Jahren als Ministerpräsident in Mainz,<br />
und wie es sich für moderne Politiker gehört, suchen sie auch auf<br />
digitalen Pfaden den Weg in den Landtag. Dabei fällt der lange Schatten<br />
des berühmtesten Mainzers auf auf die ersten Wahlen des neuen<br />
Jahrtausends: <a href="http://www.gutenberg.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">Johannes Gutenberg</a><br />
stellte mit beweglichen Lettern und Druckerpresse die Weichen für die<br />
Entwicklung der modernen Massenmedien. Wie innovativ gehen Beck, Böhr<br />
und Co. mit den neuen Medien um? Surfen sie souverän durch die Netzwelt<br />
oder setzen sie Gutenbergs Erbe aufs Spiel?<br />
</span></span></p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Die SPD und das virtuelle Spiegelbild</b><br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Die rheinland-pfälzische SPD geht dabei einen anderen Weg als die Konkurrenz. Mit ihrem Webangebot, dem <a href="http://www.spdinrlp.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">Rheinland-Pfalz-Portal</a>,<br />
verzichtet sie auf lautstarke digitale Kampagnen. Stattdessen<br />
präsentiert sie eine Mischung aus zwei Komponenten: zum einen solide<br />
politische Informationsarbeit, vor allem die Vorstellung von Kandidaten<br />
und politischen Zielen, zum anderen &quot;ein virtuelles Spiegelbild von<br />
Rheinland-Pfalz&quot;, wie es Landesgeschäftsführer Roger Lewentz nennt.<br />
Mehr als 13.000 Links zu Institutionen, Firmen, Privatpersonen und<br />
Vereinen des Landes, dazu individuelle Websites zu allen 2.300<br />
Gemeinden, komplettiert durch Stadtpläne, Wetter- und<br />
Verkehrsnachrichten sowie Links zu lokalen Medien und<br />
Kulturinstitutionen. Die Daten stützen sich auf <a href="http://www.meinestadt.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">www.meinestadt.de</a>, ein Internetportal für Städte und Gemeinden.<br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Auf<br />
die breite Masse der Bevölkerung ausgerichtet und seit Ende November<br />
2000 im Netz, soll dieses Angebot nicht ausschließlich eine bestimmte<br />
Wählergruppe ansprechen. Vielmehr verdeutlicht es Anspruch und<br />
Selbstverständnis der SPD als Volkspartei mit regionalen Wurzeln: &quot;Die<br />
Leute interessiert, was in ihrem Umfeld passiert, in ihrem Dorf oder<br />
Stadtteil &#8211; und nicht in Miami&quot;, so Lewentz. &quot;Außerdem wollen sie keine<br />
platte Parteiwerbung, sondern einen konkreten Bezug zu ihrer Region.&quot;<br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Mit<br />
anderen Worten: Nach Name oder Wahlkreis aufrufbar, präsentieren sich<br />
alle 51 SPD-Kandidaten für ein Direktmandat &#8211; mit Lebenslauf,<br />
politischen Zielen, Adressen und Wahlkampfterminen. Eingerahmt wird<br />
diese Präsentation durch Links zu allen Städten und Orten des<br />
Wahlkreises. Jeder Kandidat verfügt über eine individuelle<br />
Schnittstelle zum Portal und kann problemlos aktuelle Themen mit<br />
regionalem Bezug aufgreifen: Sollen im Westerwald Jugendtaxis<br />
eingeführt werden? Braucht Koblenz eine neue Rheinbrücke? &#8211; Um<br />
herauszufinden, was die Wähler dazu meinen, veranstalten die Kandidaten<br />
Online-Umfragen.<br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Eine<br />
beeindruckende Site, die ihren Preis hat: 125.000 Mark hat die SPD<br />
dafür investiert und damit vermutlich den teuersten Internetauftritt<br />
aller Südwestparteien finanziert. Dabei ist noch gar nicht entschieden,<br />
ob das Portal nach der Wahl online bleibt. Alles in allem haben die<br />
Sozialdemokraten eine kompakte Webpräsenz mit spannenden Ansätzen:<br />
Online-Umfragen zu Wahlkreisthemen, Portalfunktion mit regionaler<br />
Ausrichtung. Nach Auskunft des Landesgeschäftsführers Lewentz hat die<br />
SPD damit viele positive Reaktionen geerntet. Ob die Wähler am 25. März<br />
daran denken, wenn sie ihr Kreuz auf den Wahlzettel setzen?<br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><a name="cdu"></a><br />
<b>Die CDU und knappe Kassen</b><br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Die<br />
rheinland-pfälzischen Christdemokraten kämpfen mit demselben Problem<br />
wie ihre Parteifreunde im Ländle: Sie haben zu wenig Geld. Zwei<br />
Millionen Mark können sie im Wahlkampf ausgeben. &quot;Wir bekommen keine<br />
Unterstützung von der Bundespartei&quot;, so die CDU-Pressestelle, &quot;und wir<br />
haben nur 50 Pfennig pro Einwohner zur Verfügung. Für ein Flächenland<br />
wie Rheinland-Pfalz ist das verdammt wenig Geld!&quot; Zum Vergleich:<br />
Eberhard Diepgen konnte für seinen 1999er Senatswahlkampf &#8211; vor der<br />
Finanzaffäre der CDU &#8211; das Doppelte ausgeben, 4 Millionen Mark. Zumal<br />
er sich auf einen ungleich kleineren Raum konzentrierte: die Stadt<br />
Berlin, die sogar noch etwas weniger Einwohner hat als das Land an<br />
Rhein und Mosel. Große Sprünge sind da nicht möglich. &quot;Das Internet ist<br />
eine Ergänzung für unseren Wahlkampf&quot;, wie die Öffentlichkeitsarbeiter<br />
freundlich formulieren.<br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Via WWW versuchen die Christdemokraten, das eigene Milieu zu mobilisieren und die Jungwähler für sich zu interessieren. Auf der <a href="http://www.cdu-rlp.de/index.htm" target="_new" rel="noopener noreferrer">Website ihres Landesverbandes</a><br />
ist noch nicht zu erkennen, wie das gelingen soll: Zwar stellen sich<br />
die Spitzen der Partei vor, Programm und politische Statements sind<br />
online verfügbar. Damit bietet die CDU allerdings bestenfalls<br />
inhaltliches Mittelmaß. Wieso gerade jüngere Wähler und Surfer hier<br />
anbeißen sollen, welche thematischen Schwerpunkte und Features sie<br />
ansprechen sollen, bleibt im Dunkeln.<br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Einzig<br />
der E-Mail-Service der Partei und der Chatroom versprechen ein gewisses<br />
Potenzial. Via Mail können sich Interessierte über Neuigkeiten und<br />
politischen Positionen der Partei ins Bild setzen lassen, ferner hat<br />
die CDU eine Datenbank erstellt, in der sympathisierende Wähler<br />
verzeichnet sind. Für diese Zielgruppe, zusammen mit Datenbank und<br />
Newsletter könnte die Website dank Informationsangebot und Chatroom<br />
Argumentationshilfe und Meinungsforum sein. Neue Wähler werden die<br />
Christdemokraten in dieser Form wohl kaum gewinnen.<br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Ergo:<br />
Für eine Kampagnensite sind bestenfalls Ansätze erkennbar. Dass der<br />
Grund dafür auf der Hand liegt, nämlich Geldnot, verbessert ihre<br />
Attraktivität nicht. Zumindest wird Spitzenkandidat <a href="http://www.boehr2001.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">Christoph Böhr</a><br />
bald eine eigene Website ins Netz stellen. Die CDU kann mit der<br />
Konkurrenz nicht mithalten. Tendenz: fünf weitere Jahre in der<br />
Opposition.<br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Die F.D.P. und die Doppelspitze</b></span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Die<br />
Liberalen in Rheinland-Pfalz beschreiten einen anderen Weg als die<br />
übrigen Parteien. Während die Konkurrenz ihr Webangebot in ausführliche<br />
Parteiseiten und persönliche Homepages der Kandidaten aufteilen wird,<br />
verbindet die F.D.P. Präsentation der Spitzenkandidaten &#8211; Hans-Artur<br />
Bauckhage nebst Rainer Brüderle &#8211; und Parteiseiten miteinander. Ihren<br />
Wahlslogan &quot;F.D.P. doppelt gut&quot;, der auf das Spitzenduo Bauckhage /<br />
Brüderle anspielt, haben die Liberalen cleverweise als Adresse<br />
funktionalisiert. <a href="http://www.fdp-doppelt-gut.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">fdp-doppelt-gut.de</a> müssen User ansteuern, wenn sie mehr über die Liberalen erfahren wollen.</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Dass<br />
sich die F.D.P. zentral an einer Stelle präsentiert, hat einen simplen<br />
Grund: &quot;Wenn wir mehrere Seiten präsentieren, verwirrt das die User<br />
nur. Wer politische Informationen sucht, möchte alles auf einen Blick<br />
haben &#8211; und nicht auf mehrere Seiten verteilt&quot;, erläutert Uwe Evers von<br />
der UV GmbH, der die Seiten maßgeblich mitgestaltete. </span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Eine<br />
Mischung aus Aktualität und dosierter Unterhaltung, so das Credo der<br />
liberalen Wahlkämpfer, soll die Wahlkampfsite auszeichnen. In der<br />
heißen Phase des Wahlkampfs wird sich zeigen, ob die Liberalen ihrem<br />
Anspruch gerecht werden, &quot;hochaktuell von allen Veranstaltungen zu<br />
berichten und so den Wahlkampf nach Hause zu tragen&quot;, wie es die<br />
Pressesprecher Timo Riediger gegenüber politik-digital formuliert. </span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">65.000<br />
Mark haben die Liberalen in ihre Webpräsenz investiert. Bei einem<br />
Gesamtbudget von einer Million Mark ein relativ hoher Betrag &#8211; der sich<br />
schon bezahlt gemacht hat. Denn die Wahlkampfsite ist durchaus<br />
ansprechend. Das Informationsangebot ist übersichtlich gestaltet.<br />
Tagesaktuelle Pressemeldungen und Terminankündigungen sind durch eine<br />
eigene Navigationsleiste besonders herausgestellt, sodass die neuesten<br />
Informationen sofort zu finden sind. Ferner hält ein Newsletter die<br />
User auf dem Laufenden. Die nötige inhaltliche Tiefe erhält das Angebot<br />
durch Kandidatenportraits und Wahlprogramm. Als Auflockerung dient ein<br />
Kandidatenquiz. </span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Lobenswert ist auch, dass die Schwerpunkte Mobilität, Bildung und Jugend besonders hervorgehoben sind &#8211;<br />
kurzum: Die F.D.P. muss die Konkurrenz der anderen Parteien nicht fürchten, der blau-gelbe Webauftritt<br />
ist vielversprechend. Auch wenn die Doppelspitze Hans-Artur Bauckhage / Rainer Brüderle keine seperate<br />
persönliche Homepage unterhält. </span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Die Grünen und ihre potenziellen Mitglieder</b><br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Um<br />
einen Machtwechsel einzuleiten und die Opposition zu verlassen &#8211; dafür<br />
haben die rheinland-pfälzischen Grünen im Internet &quot;gute Gründe&quot;, im<br />
wahrsten Sinne des Wortes: Unter der wortspielerischen Adresse <a href="http://www.gute-gruen.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">gute-gruen.de</a><br />
präsentiert sich die Ökopartei. Auf eine Zielgruppe will sich die<br />
Sonnenblumenpartei nicht beschränken: &quot;Uns geht es nicht nur um die<br />
Jungwähler&quot;, meint Pressesprecherin Marion Blitz, &quot;praktisch alle User<br />
sind potenzielle Grüne, sozusagen.&quot;<br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Trotz<br />
oder gerade wegen dieses hohen Anspruchs sind die Grünen noch am<br />
Feilen. Ihre Wahlkampfsite ist noch im Aufbau, erst ab Mitte oder Ende<br />
Februar wird sie fertig gestellt sein. Ob die Spitzenkandidatin Ise<br />
Thomas eine Website bekommt, steht noch nicht einmal fest. In<br />
Anbetracht des schmalen Wahlkampfbudgets ist das nicht verwunderlich.<br />
Die Grünen in Rheinland-Pfalz haben nur 600.000 Mark für den Wahlkampf<br />
zur Verfügung, unter den vier etablierten Parteien ist dies mit Abstand<br />
der niedrigste Etat.<br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Gemessen<br />
an ihren finanziellen Möglichkeiten ist der bisherige Auftritt durchaus<br />
sehenwert: Zwar sind Diskussionsforum und E-Postkarten noch nicht<br />
aktiviert, aber Pressemitteilungen, Termine, Beschlüsse, Wahlprogramm<br />
und Kandidatenportraits erfüllen den Standard, zumal die Navigation der<br />
Website sehr gelungen ist. Für den partei-internen Gebrauch bietet sie<br />
zudem Argumentationspapiere und Parteiprotokolle im geschützten<br />
Bereich. Kurzum: Die Grünen sind auf dem richtigen Weg, mit der F.D.P.<br />
oder mit der SPD können sie sich noch nicht messen.<br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Fazit</b><br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Von<br />
den Webangeboten der rheinland-pfälzischen Parteien sticht das der SPD<br />
am deutlichsten hervor &#8211; dank einer innovativen Mischung aus<br />
politischer Informationsarbeit und regional ausgerichtetem Portal.<br />
Ähnlich wie in Baden-Württemberg kann die CDU mit den Wahlkampfseiten<br />
ihrer Konkurrenten nicht mithalten, während die Kleinen, F.D.P. und<br />
Grüne, im Netz ganz groß werden. Im Vergleich zu Baden-Württemberg, das<br />
am selben Tag wählt, fällt auf: Die Parteien im Ländle sind früher und<br />
engagierter im Netz vertreten. Keiner der Spitzenkandidaten, die die<br />
vier etablierten Parteien in Rheinland-Pfalz ins Rennen schickt,<br />
trommelt zwei Monate vor der Wahl mit einer eigenen Homepage um<br />
Stimmen. Im Ländle sind es immerhin drei von vieren. Es scheint, als<br />
würde Baden-Württemberg seinem Ruf als Hightech-Ländle alle Ehren<br />
machen, während Rheinland-Pfalz ins digitale Hintertreffen geraten ist.<br />
Daran kann auch das Rheinland-Pfalz-Portal nichts ändern &#8211; Gutenbergs<br />
Erben sind umgezogen, von Mainz nach Stuttgart.<br />
</span></span></p>
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		<title>Vom Nachrücker zum Sympathieträger</title>
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		<dc:creator><![CDATA[swieboldt]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Landespolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Landtagswahl]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
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					<description><![CDATA[<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Aber offline ist Kurt Beck noch immer</b></span><br />
<br />
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Seit fast sieben Jahren amtiert er als Ministerpräsident - Kurt
Beck. Dabei hatte ein anderer 1991 für ihn die SPD-Herrschaft im CDU-dominierten Rheinland-Pfalz
erobert: Rudolf Scharping. Da der heutige Verteidigungsminister 1994 endgültig in die Bundespolitik
wechselte, beerbte ihn Kurt Beck. Der gelernter Funkelektroniker, heute 51, mauserte sich vom Nachrücker
zum Sympathieträger</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Aber offline ist Kurt Beck noch immer</b></span></p>
<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Seit fast sieben Jahren amtiert er als Ministerpräsident &#8211; Kurt<br />
Beck. Dabei hatte ein anderer 1991 für ihn die SPD-Herrschaft im CDU-dominierten Rheinland-Pfalz<br />
erobert: Rudolf Scharping. Da der heutige Verteidigungsminister 1994 endgültig in die Bundespolitik<br />
wechselte, beerbte ihn Kurt Beck. Der gelernter Funkelektroniker, heute 51, mauserte sich vom Nachrücker<br />
zum Sympathieträger</b></span><!--break--></p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Zwar konnte er bei der letzten Landtagswahl vor fünf Jahren nur einen knappen Vorsprung vor der CDU<br />
erhalten, trotzdem erreicht er heute in Rheinland Pfalz &#8211; neben dem früheren Wirtschaftsminister und<br />
heutigen Bundestagsabgeordneten Rainer Brüderle (FDP) &#8211; mit Abstand die größten<br />
Bekanntheitswerte.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Seine Popularität im Land ist<br />
also ungebrochen, obwohl ihm die Bundespolitik die Arbeit erschwert: In<br />
den letzten zehn Jahren hat die Bundeswehr in Rheinland Pfalz mit<br />
seinen vier Millionen Einwohnern 90 000 Stellen abgebaut. Dabei ist ein<br />
Ende der Stellenkürzungen noch gar nicht abzusehen. Auch die<br />
Rentenpläne der Bundesregierung und die BSE-Krise verfehlen nicht ihre<br />
Wirkung im südwestlichen Bundesland.<br />
</span>
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<table align="left" border="0" cellpadding="0" cellspacing="0" width="100">
<tbody>
<tr>
<td width="100"><img decoding="async" src="http://www.politik-digital.de/archiv/koepfe/kbeck/kbeck.jpg" alt="Kurt Beck" border="1" height="126" hspace="0" vspace="0" width="100" /></td>
<td rowspan="2"><spacer type="block" height="1" width="10"></spacer></td>
</tr>
<tr>
<td bgcolor="#e0e0e0"><span style="font-size: xx-small; font-family: Arial,Helvetica; color: #333333"><br />
			Kurt Beck</span></td>
</tr>
<tr>
		</tr>
</tbody>
</table>
<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Kurt Beck, zur Zeit auch<br />
amtierender Bundesratspräsident, wird mit der vollen Unterstützung des<br />
Bundeskanzlers rechnen können, denn die Rheinland-Pfälzer spielen in<br />
der Länderkammer eine Schlüsselrolle. Ohne einen erneuten Sieg der<br />
sozial-liberalen Regierungskoalition in Mainz wären<br />
bundesratszustimmungspflichtige Gesetze für Schröder kaum noch<br />
realisierbar. Man sagt ihm nach, er wisse wie man Türen in Berlin<br />
öffne. Er wird es zu nutzen wissen und dem Kanzler noch das eine oder<br />
andere Versprechen abringen, sei es bei der Umgestaltung und zivilen<br />
Nutzung ehemaliger Militärstandorte oder bei dem drohenden Pfand auf<br />
Weinflaschen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Seine politische Karriere verlief<br />
geradlinig: 1970 Eintritt in die SPD, seit 1979 Mitglied im Landtag, ab<br />
1991 Fraktionschef im Landtag, schließlich 1994 das höchste Amt des<br />
Landes. Dabei ist er alles andere als ein glatter Führungspolitiker.<br />
Kurt Beck ist als eigensinniger Kopf bekannt, der sich nicht leicht in<br />
eine Schablone pressen lässt. Das hat er mehrmals bewiesen: 1999 sorgte<br />
er für Zündstoff in den eigenen Reihen, besonders der SPD-Linken, als<br />
er sich für die doppelte Nullrunde für alle Arbeitnehmer aussprach. Die<br />
Realitiy-TV Sendung &quot;Big Brother&quot; bezeichnete er als Menschenexperiment<br />
und forderte ein Verbot der Sendung. Auf einen Aufenthalt im<br />
&quot;TV-Menschenzoo&quot;, wie es der notorisch- dynamische Westerwelle bereits<br />
absolvierte, wird der Wähler lange warten müssen. Was erfährt der<br />
interessierte Internetnutzer über ihn auf den Webseiten der<br />
rheinland-pfälzischen SPD?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Die vom Design hölzern wirkenden<br />
Seiten des Landesverbandes und der Landtagsfraktion geben ausführlich<br />
Informationen im Form von Pressemitteilungen über politische Positionen<br />
und Amtshandlungen des Ministerpräsidenten. Für dieses Amt ist das<br />
eindeutig zu wenig. Eine eigene Domain wäre das Mindeste für den<br />
höchsten Repräsentanten des Landes: kurt-beck.de hat sich der<br />
Landesverband der SPD schon reserviert, aber dort findet man weder eine<br />
persönliche Seite noch eine Weiterleitung auf die Wahlplattform der<br />
SPD. Es bleibt spannend, was die Sozialdemokraten hier planen. Oder<br />
haben sie die Adresse nur gegen unerwünschte Fremdnutzer gesichert?<br />
</span></p>
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