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	<title>swieboldt &#8211; politik-digital</title>
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	<title>swieboldt &#8211; politik-digital</title>
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	<item>
		<title>Wenn der Schneemann zweimal klingelt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[swieboldt]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Dec 1999 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestag]]></category>
		<category><![CDATA[Drogen]]></category>
		<category><![CDATA[Kokain]]></category>
		<category><![CDATA[Satire]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Kokain in der politik-digital-Redaktion?</b><br />
</span>
</p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">
</span>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>
Jetzt sind wir also aufgeklärt worden! Die Fernsehreporter der SAT 1-Sendung
<a href="http://www.sat1.de/akte2000" target="_new" rel="noopener noreferrer">Akte 2000</a>
haben es aufgedeckt: Kokain im Reichstag! &#34;Akte 2000, Akte investigativ&#34;
- wie schön der Frontmann Ulrich Meyer das doch intoniert - hat nachgeforscht; in einem
akuten Anfall von Totalinvestigativität hat einer der Reporter, Martin Lettmayer,
28 Bundestags-WCs inspiziert.</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Kokain in der politik-digital-Redaktion?</b><br />
</span>
</p>
<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
</span></p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><br />
Jetzt sind wir also aufgeklärt worden! Die Fernsehreporter der SAT 1-Sendung<br />
<a href="http://www.sat1.de/akte2000" target="_new" rel="noopener noreferrer">Akte 2000</a><br />
haben es aufgedeckt: Kokain im Reichstag! &quot;Akte 2000, Akte investigativ&quot;<br />
&#8211; wie schön der Frontmann Ulrich Meyer das doch intoniert &#8211; hat nachgeforscht; in einem<br />
akuten Anfall von Totalinvestigativität hat einer der Reporter, Martin Lettmayer,<br />
28 Bundestags-WCs inspiziert.</b></span><!--break-->
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> Natürlich frei von Quotengier und Sensationslust, die etliche<br />
Zeitungen gerade dazu treibt, ausführliche Dossiers zum Thema Kokain aufzulegen. Nein,<br />
eher folgten sie dem Motto der Sendung: Reporter decken auf. Oder heißt es nun: Reporter<br />
klappen auf? Klodeckel nämlich?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><img decoding="async" src="http://www.politik-digital.de/archiv/fun/images/koks2.jpg" alt="Der Delinquent!" align="left" border="1" /><br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Das Ergebnis der Untersuchung jedenfalls ist hinlänglich bekannt. 22 Toiletten wiesen<br />
Kokainspuren auf. Und nun beginnen die Spekulationen. Ob die Reinigungskräfte in den<br />
sitzungsfreien Wochen wilde Drogenorgien feiern? Womöglich wickelt das Cali-Kartell<br />
seinen Europa-Handel über kolumbianische Putzfrauen im Reichstagsgebäude ab? politik-digital,<br />
pol-di  investigativ, wir forschen nach und werden in den nächsten Wochen das Ergebnis<br />
unserer Recherchen der schockierten Öffentlichkeit präsentieren.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Darüber hinaus möchte politik-digital etwaige Vorwürfe entkräften und zeigen: Wir sind sauber!<br />
Keine Drogen in der Redaktion!<br />
Wie der <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/nf/0,1518,100389,00.html" target="_new" rel="noopener noreferrer">SPIEGEL</a><br />
in seiner jüngsten Ausgabe verlautbarte: Kokain ist eine Droge für Gewinner, der Stoff für<br />
Alpha-Tierchen. Selbstverliebtheit und intellektuelles Potential sind die Voraussetzung,<br />
damit die Droge ihre Wirkung entfalten kann. Wer hingegen ein langweiliges Leben führt und<br />
durchschnittlich intelligent ist, für den ist Kokain ungefähr so interessant wie ein<br />
evangelischer Jugendgottesdienst mit Akkustikgitarren für einen Satanisten.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><img decoding="async" src="http://www.politik-digital.de/archiv/fun/images/koks1.jpg" alt="Der Tatort!" align="right" border="1" /><br />
Als dynamische, junge IT-Redaktion mit Sitz in Berlin stehen wir damit natürlich unter<br />
Generalverdacht. Also: Stürzen die politik-digital-Redakteure regelmäßig auf die<br />
Redaktionstoilette, Rasierklinge und weißes Pulver in der Hand, um sich eine Linie zu legen?<br />
Schneemänner und Schneefrauen im Online-Journalismus? Politik-digital, pol-di investigativ &#8211;<br />
wir wollten es genauer wissen. Unser Reporter Sven Wieboldt hat die Redaktionstoilette untersucht.<br />
Mit versteckter Webcam bestückt, hat er die zu testende Stelle mit einem steril verpackten<br />
Tuch abgewischt, die Probe unter notarieller Aufsicht in ein Reagenzglas gegeben, beschriftet<br />
und zur Untersuchung an eine namhafte Werbeagentur geschickt.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Das Ergebnis war negativ. Keine Kokainspuren! Ein Hoch auf die drogenfreie Zone!<br />
Der <a href="http://www.dfb.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">DFB</a> hat uns nun um Unterstützung für seine<br />
Kampagne gebeten:<br />
<a href="http://www.keine-macht-den-drogen.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">&quot;Keine Macht den Drogen!&quot;</a>.<br />
<a href="http://www.bitburger.de/index_main.html" target="_new" rel="noopener noreferrer">Bitburger</a><br />
und <a href="http://www.philipmorris.com/Home.asp" target="_new" rel="noopener noreferrer">Philip Morris</a><br />
haben ihre Unterstützung  als Premiumpartner angeboten. Der Sekt ist schon kalt gestellt!<br />
Gott sei dank, wir nehmen keine Drogen!<br />
</span></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Das Holocaust-Mahnmal: eine Geschichte voller Verzögerungen</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/gedenken-im-netz/das_holocaust_mahnmal_eine_geschichte_voller_verzoegerungen-883/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[swieboldt]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Dec 1969 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedenken im Netz]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Gedenkstätte]]></category>
		<category><![CDATA[Holocaust-Mahnmal]]></category>
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					<description><![CDATA[<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Am 27. Januar 2000 sollte sie stattfinden: die Grundsteinlegung des Berliner
Holocaust-Mahnmals, des &#34;Denkmals für die ermordeten Juden Europas&#34;.</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Am 27. Januar 2000 sollte sie stattfinden: die Grundsteinlegung des Berliner<br />
Holocaust-Mahnmals, des &quot;Denkmals für die ermordeten Juden Europas&quot;.</b></span><!--break--></p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Ein symbolträchtiges Datum, der<br />
Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus, der Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers<br />
Auschwitz. Doch der Termin konnte nicht eingehalten werden. Also wurde stattdessen eine offizielle<br />
Feier anberaumt; ein &quot;symbolischer Akt&quot;, um den Willen zu bekräftigen, die vom Bundestag beschlossene<br />
Errichtung des Mahnmals voranzutreiben. Die geplante Fertigstellung am 27. Januar 2002 wird damit hinfällig.<br />
Dabei ist der verspätete Baubeginn nur der Schlusspunkt einer ganzen Reihe von Verzögerungen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Die Idee für das Mahnmal entstand vor zwölf Jahren. Die Publizistin Lea Rosh und der Historiker Eberhard Jäckel<br />
initiierten das Projekt in Anlehnung an die zentrale israelische Gedenkstätte<br />
<a href="http://%20www.yad-vashem.org.il/">Yad Vashem</a> in Jerusalem. Dafür fanden sie prominente Unterstützer,<br />
unter anderem Willy Brandt und Günter Grass. Im Herbst 1989 wurde der <a href="http://www.holocaust-denkmal-berlin.de/">&quot;Förderkreis zur Errichtung eines Denkmals für die ermordeten Juden Europas&quot;</a><br />
ins Leben gerufen. In den folgenden Jahren begann der Streit um die<br />
Opfergruppen. Sollte mit dem Mahnmal ausschließlich der ermordeten<br />
Juden oder aller Naziopfer gedacht werden?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">1993 nahm sich der damalige Bundeskanzler Helmut Kohl der Sache an. Er bekannte sich zu dem Projekt,<br />
sprach sich für eine rein jüdische Gedenkstätte aus. Die Bundesregierung stellte denn auch ein Gelände im<br />
Zentrum Berlins zur Verfügung: ein unbebautes Grundstück zwischen der Ebertstraße und der Wilhelmstraße<br />
nahe dem Brandenburger Tor.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Der erste Wettbewerb zur Gestaltung des Mahnmals im Jahre 1995 brachte aber einen Entwurf hervor, der wegen<br />
seiner Geschmacklosigkeit allgemein abgelehnt wurde: die sogenannte Grabplatte, eine 20 000 Quadratmeter<br />
große schiefe Ebene aus Beton mit den eingravierten Namen aller ermordeten Juden. Kohl legte sein Veto gegen<br />
den Entwurf ein. Der Bund, das Land Berlin und der Förderkreis &#8211; die Auslober des Wettbewerbs &#8211; bekräftigten<br />
zwar ihren Entschluss, nahe dem Brandenburger Tor das Mahnmal zu errichten; die Realisierung des Projekts<br />
kam trotzdem nicht voran. Stattdessen entwickelte sich eine öffentliche Diskussion über die grundsätzliche<br />
Möglichkeit und die konkrete Gestaltung eines solchen Mahnmals. Neben der Einbeziehung anderer Opfergruppen<br />
wurde vor allem die Frage diskutiert, ob der Judenmord überhaupt mit künstlerischen Mitteln fassbar und das<br />
geplante Areal der richtige Ort dafür sei.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Im Frühjahr 1997 wurde der zweite Wettbewerb ausgeschrieben, allerdings endete er im November desselben<br />
Jahres ohne eindeutiges Ergebnis. Wieder nahm sich Kohl der Sache an. Der Pfälzer erkor den Entwurf des<br />
amerikanischen Architekten Peter Eisenman &#8211; ein begehbares Feld aus 4000 unterschiedlich großen Betonpfeilern<br />
&#8211; und bat gleichzeitig um dessen Überarbeitung. Der nächste Entwurf vom Juni 1998, Eisenman II genannt,<br />
umfasste 2700 Pfeiler, wellenförmig angeordnet, mit den Namen der Hinrichtungsstätten versehen.<br />
Nach dem Regierungswechsel meldete Schröders Kulturbeauftragter Michael Naumann Änderungsbedarf an.<br />
Im Januar 1999 einigte er sich mit dem amerikanischen Architekten auf Eisenman III: Das Gedenkfeld mit den<br />
Betonstelen soll ergänzt werden durch ein &quot;Haus des Erinnerns&quot; und eine Holocaust-Bibliothek.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Im Juni 1999 beschloss der Bundestag aber den Bau des Mahnmals in einer anderen Variante: Eisenman II<br />
mit einem &quot;Ort des Information&quot;. Um ihn zu verwirklichen, wurde eine vorerst unselbständige Mahnmal-Stiftung<br />
gegründet &#8211; im Geschäftsbereich Naumanns, der sich explizit für eine andere Mahnmal-Variante ausgesprochen<br />
hatte. An der Spitze dieser Stiftung stehen der Kuratoriumsvorsitzende Wolfgang Thierse und als Stellvertreterin<br />
Lea Rosh. Über diesen Kompetenzwirrwarr hat sich Eisenman mehrfach beschwert mit der Forderung nach klaren<br />
Vorgaben.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Es warten noch andere ungelöste Probleme auf die unterfinanzierte Stiftung: Das vorgesehene Grundstück ist<br />
nicht vollständig in Bundesbesitz, denn ein kleiner Teil gehört der Wohnungsbaugesellschaft Mitte, die angeblich<br />
sechs Millionen Mark verlangt. Die Baukosten von bisher 20 Millionen Mark werden sich also noch erhöhen. Der<br />
Förderkreis hingegen hat zu Spenden aufgerufen und sich vorgenommen, mehrere Millionen Mark zu den Kosten<br />
beizutragen. Wie der Restbetrag zwischen Bund und Berlin aufgeteilt werden soll, ist noch unklar. Fest steht, die<br />
Mittel können erst im Haushalt 2001 verbucht werden, weil im Haushalt 2000 kein entsprechender Posten für<br />
Baumaßnahmen vorgesehen ist. Es ist also fraglich, ob die Errichtung des Mahnmals &quot;schon&quot; im Sommer 2001<br />
beginnen kann. Vor dem Jahr 2003 ist mit der Fertigstellung nicht zu rechnen.<br />
</span></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Das virtuelle Mahnmal</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/gedenken-im-netz/das_virtuelle_mahnmal-951/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[swieboldt]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Dec 1969 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedenken im Netz]]></category>
		<category><![CDATA[Erik Meyer]]></category>
		<category><![CDATA[Virtuelles Mahnmal]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Gedenkstätte]]></category>
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					<description><![CDATA[<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>politik-digital sprach mit Dr. Erik Meyer über die Perspektiven virtuellen
Erinnerns in Deutschland.</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>politik-digital sprach mit Dr. Erik Meyer über die Perspektiven virtuellen<br />
Erinnerns in Deutschland.</b></span><!--break--></p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
Dr. Erik Meyer ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Sonderforschungsbereich 434 Erinnerungskulturen an der<br />
Justus-Liebig-Universität Gießen. Seine Forschungs- schwerpunkte sind politische Kommunikation, politische<br />
Soziologie posttraditionaler Vergemeinschaftungsformen und Cultural Studies. Er ist Gründungsmitglied der<br />
AG für <a href="http://www.spokk.de/">Sozialwissenschaftliche Politik-, Kultur- und Kommunikations- forschung</a>,  und forscht<br />
im Rahmen des Teilprojekts <a href="http://www.memorama.de/">Erinnerungskultur &amp; Geschichtspolitik</a>,<br />
in dessen Mittelpunkt die Frage steht, welche Auswirkungen Deutungskontroversen über die Vergangenheit auf<br />
allgemein-öffentliche Diskurse zur Bildung, Aushandlung und Revision kollektiver und nationaler Identität haben.<br />
Zwei exemplarische Deutungskonflikte im vereinten Deutschland werden untersucht: Die Neugestaltung der ehemaligen<br />
&quot;Nationalen Mahn- und Gedenkstätte Buchenwald&quot; und die Errichtung eines zentralen &quot;Holocaust-Memorials&quot; in Berlin.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica; color: #ff9900"><b>politik-digital:</b></span> Welche Vor- und Nachteile sehen<br />
Sie im virtuellen Erinnern gegenüber der herkömmlichen Gedenkarbeit?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Erik Meyer:</b> Gleichermaßen Vor- wie Nachteil virtueller Erinnerungs- und Gedenkangebote stellt die<br />
Möglichkeit der Differenzierung dar: Es können die verschiedensten Informationen vermittelt werden und die<br />
Rezipienten entsprechender Angebote sind in deren Auswahl relativ frei. Damit verbunden ist jedoch das Problem<br />
eines möglichen Bedeutungsverlusts der jeweiligen Informationen: Die Bestimmung dessen, was von Bedeutung<br />
ist, ist im Vergleich zu anderen Formen der Vermittlung tendenziell enthierarchisiert. Bereits die Bezeichnung<br />
solcher &quot;virtueller Gedenkstätten&quot; als &quot;Angebote&quot; deutet dieses Problem an und verweist darüber hinaus auf<br />
die Möglichkeit deren kulturindustrieller Kommerzialisierung unter aufmerksamkeitsökonomischen<br />
Gesichtspunkten.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica; color: #ff9900"><b>politik-digital:</b></span> Welchen Stellenwert werden<br />
Internet-Gedenkstätten zukünftig einnehmen?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Erik Meyer:</b> Der Stellenwert entsprechender Angebote wird weiterhin zunehmen, vor allem auf Grund<br />
ihrer Bedeutung für die politische Bildung: Die Form der Vermittlung stellt insbesondere bei der Arbeit mit<br />
Jugendlichen eine Chance dar, auch verlorengegangenes Interesse wieder zu wecken. Für das individuelle<br />
Gedenken im engeren Sinne dürfte die Bedeutung nicht besonders groß sein, da das Medium wenig zur<br />
kontemplativen Reflexion geeignet ist.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica; color: #ff9900"><b>politik-digital:</b></span> Können Sie einen gleichwertigen<br />
Ersatz für die jetzigen Gedenkstätten darstellen?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Erik Meyer:</b> In diesem Sinne können sie konventionelle Gedenkstätten auf keinen Fall ersetzen, vor<br />
allem wenn es sich dabei um authentische historische Orte handelt, die gleichzeitig große Friedhöfe darstellen.<br />
Diese Umstände haben aber Pädagogen auch dazu verführt, beim Besuch solcher Einrichtungen vornehmlich auf<br />
die vermeintlich belehrenden Effekte der Betroffenheit zu vertrauen und die Möglichkeit einer entsprechenden<br />
&quot;Abstumpfung&quot; zu vernachlässigen. Daher geht es nicht um Gleichwertigkeit und Ersatz, sondern um spezifische<br />
Funktionen, die jeweils wahrgenommen werden können.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica; color: #ff9900"><b>politik-digital:</b></span> Wie kann erreicht werden, dass<br />
virtuelle Gedenkstätten tatsächlich reflektierendes Erinnern unterstützen helfen und nicht nur beim Surfen<br />
nebenbei konsumiert werden?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Erik Meyer:</b> Dazu bedarf es einer Einbettung des Mediums in übergreifende (didaktische) Konzeptionen<br />
statt dessen Nutzung als ausschließlicher Informationsquelle. Darüber hinaus stellen sich besondere<br />
gestalterische Aufgaben: Das Design entsprechender Angebote darf nicht versuchen, mit die Ästhetik<br />
konventioneller und kommerzieller Web-Sites um Aufmerksamkeit zu konkurrieren.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica; color: #ff9900"><b>politik-digital:</b></span> Welche Chancen sehen Sie für<br />
eine virtuelles Mahnmal in Deutschland und hätte dieses Vorteile gegenüber dem Realen?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Erik Meyer:</b> Ein ausschließlich virtuelles Mahnmal ist nicht wünschenswert und hätte als alleiniger<br />
Ausdruck offiziellen Gedenkens wahrscheinlich nur geringe Realisierungschancen, da Monumentalität für die<br />
staatliche Symbolpolitik von besonderer Bedeutung ist. Die Vorteile entfalten sich erst in Verbindung mit einem<br />
Monument: So würde die Problematik, die derzeit mit dem insbesondere von Staatsminister Naumann geforderten<br />
&quot;Ort der Information&quot; verbunden ist (Raum- und Geldmangel), durch eine entsprechende multimediale Aufbereitung<br />
der Informationen erleichtert. Denkbar wäre hier auch eine Kooperation mit Spielbergs &quot;Shoa Visual History<br />
Foundation&quot;: Die dort auf Video vorliegenden Zeitzeugenaussagen könnten Bestandteil eines derartigen<br />
Informationssystems sein.<br />
</span></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Dörings dynamische Daten</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/doerings_dynamische_daten-731/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/doerings_dynamische_daten-731/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[swieboldt]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Website]]></category>
		<category><![CDATA[FDP]]></category>
		<category><![CDATA[Landespolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Landtagswahl]]></category>
		<category><![CDATA[Baden-Württemberg]]></category>
		<category><![CDATA[Walter Döring]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
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					<description><![CDATA[<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>nfotainment heißt das Zauberwort. FDP-Spitzenkandidat
<a href="http://www.politik-digital.de/archiv/koepfe/wdoering/" target="_new" rel="noopener noreferrer">Walter Döring</a>
setzt mit seiner Kampagnensite <a href="http://www.fdp-mehr-davon.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">fdp-mehr-davon.de</a> auf
politische Informationen mit Schlagwortcharakter. Der Schwerpunkt liegt auf der Präsentation
wirtschaftspolitischer Erfolgsdaten, die mit reichlich Flash-Animationen garniert werden.</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>nfotainment heißt das Zauberwort. FDP-Spitzenkandidat<br />
<a href="http://www.politik-digital.de/archiv/koepfe/wdoering/" target="_new" rel="noopener noreferrer">Walter Döring</a><br />
setzt mit seiner Kampagnensite <a href="http://www.fdp-mehr-davon.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">fdp-mehr-davon.de</a> auf<br />
politische Informationen mit Schlagwortcharakter. Der Schwerpunkt liegt auf der Präsentation<br />
wirtschaftspolitischer Erfolgsdaten, die mit reichlich Flash-Animationen garniert werden.</b></span><!--break--></p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> Bunter,  dynamischer und leichter verdaulich als die Websites seiner Konkurrenten kommt das Angebot des<br />
baden-württembergischen Wirtschaftsministers im Internet daher. Für dieses hektische Medium<br />
genau das richtige Konzept &#8211; so sieht es der Pressesprecher der Liberalen, Markus Lochmann:<br />
&quot;Wir haben die politischen Informationen bewusst knapp und unterhaltsam angelegt. Für<br />
ausführlichere Auskünfte sind die Seiten der Partei gedacht.&quot;</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Dank der guten technischen Umsetzung geht dieses Konzept auf. Wer Doerings Website anschauen will, muss<br />
zwar vorher ein spezielles Flash Plug-In herunterladen, doch die Installation ist unproblematisch. Ein<br />
Link führt zur entsprechenden Site, der restliche Vorgang geschieht vollautomatisch.<br />
Anschließend können Internetnutzer die Website des liberalen Spitzenkandidaten ohne<br />
Verzögerungen anschauen, denn alle relevanten Inhalte werden am Anfang geladen.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
Moderne Optik und dynamische Musik begleiten den Webauftritt. Neben den obligatorischen Wahlkampfterminen,<br />
Kampagnenmotiven und einigen Privatfotos bietet die Site eine kleine Auswahl an Pressezitaten und Statements<br />
des Liberalen. Seine Rede zum Wahlkampfauftakt und ein Fernsehinterview sind in Bild und Ton abrufbar &#8211;<br />
sofern der User einen Realplayer installiert hat. Daneben werden knapp und prägnant Aussagen zu<br />
liberalen Themenfeldern präsentiert &#8211; von A wie Arbeitsmarkt über M wie Mittelstand bis Z wie<br />
Zuwanderung. </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Eine Vielzahl übersichtlich dargestellter Daten soll die wirtschaftlichen Erfolge der CDU/FDP-Regierung<br />
verdeutlichen, deren Wirtschaftsminister Döring ist. Trotz beeindruckender Zahlenspiele &#8211; die geringste<br />
Pro-Kopf-Verschuldung und die höchste Wirtschaftsleistung aller deutschen Länder &#8211; die<br />
Erfüllung seines größten Wunschtraums ist dem gebürtigen Stuttgarter noch nicht<br />
gelungen: seine Wahlheimat Schwäbisch-Hall zum Schauplatz der Olympischen Spiele zu machen. Auch<br />
wenn dieses Ziel unerreichbar bleiben sollte, fdp-mehr-davon.de genügt olympischen Ansprüchen.<br />
Es wirkt sportlich, dynamisch und medaillenverdächtig. </span></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>&#034;Deutschland ist Entwicklungsland im Internetwahlkampf.&#034;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[swieboldt]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Website]]></category>
		<category><![CDATA[Landespolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Landtagswahl]]></category>
		<category><![CDATA[Grüne]]></category>
		<category><![CDATA[Baden-Württemberg]]></category>
		<category><![CDATA[Andreas Braun]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
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					<description><![CDATA[<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Interview mit dem Vorsitzenden der Grünen in Baden-Württemberg,
Andreas Braun.</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Interview mit dem Vorsitzenden der Grünen in Baden-Württemberg,<br />
Andreas Braun.</b></span><!--break--></p>
<p>
<!--


<p>


<table border="0" align=left  width=120 cellpadding=0 cellspacing=0>
	

<tr>
		

<td width=120><img decoding="async" src="images/koschik.jpg" width=117 height=158 border=1 hspace=0 vspace=0 alt="Sven Koschik"></td>


		

<td rowspan=2><spacer type=block width=10 height=1></td>


	</tr>


	

<tr>
		

<td bgcolor=#e0e0e0><font FACE="Arial,Helvetica" size=1 color="#333333">
		&nbsp;Sven Koschik</font></td>


		

<tr>
		</table>


		-->
		</p>
<p>
		<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600"><br />
		politik-digital:</span></b> Hat Ihr Landesverband schon bei der letzten Wahl Erfahrungen mit<br />
		Internetwahlkampf gemacht?<br />
		</span>
		</p>
<p>
		<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Andreas Braun</b>: Die letzte Landtagswahl war 1996 &#8211; damals hatte unser Landesverband zwar<br />
		natürlich schon einen Internetauftritt, aber die Möglichkeiten, die das<br />
		Internet für die Kommunikation nach außen wie nach innen bietet, waren uns<br />
		(und vielen anderen) noch nicht klar. Bei der Bundestagswahl 1998 hat der<br />
		baden-württembergische Landesverband das Internet erstmals auch bewusst als<br />
		Element des Wahlkampfs genutzt. Und schließlich haben wir uns entschlossen,<br />
		einen Schwerpunkt der jetzigen Kampagne auf das Internet zu legen.<br />
		</span>
		</p>
<p>
		<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600"><br />
		politik-digital:</span></b> Welchen Stellenwert hat das Internet im aktuellen Wahlkampfkonzept<br />
		im Vergleich zu Funk, Print und Fußgängerzone?<br />
		</span>
		</p>
<p>
		<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Andreas Braun</b>:<br />
		Für uns hat das Internet einen hohen Stellenwert &#8211; gemeinsam mit unserer<br />
		Agentur haben wir festgelegt, daß www.die-treibende-kraft.de neben unseren<br />
		Plakaten und den TV- und Funkspots die dritte Säule unserer<br />
		Wahlkampfperformance sein soll. Deshalb auch haben wir erstmals einen<br />
		wichtigen Anteil unseres Wahlkampfetats in das Medium Internet investiert.<br />
		</span>
		</p>
<p>
		<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600"><br />
		politik-digital:</span></b><br />
		Mit welchen Themen aus dem IT-Bereich schärft die Partei ihr Profil?<br />
		</span>
		</p>
<p>
		<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Andreas Braun</b>:<br />
		Bündnis 90/DIE GRÜNEN Baden-Württemberg haben im &quot;Vorwahlkampf&quot;, nämlich im<br />
		November/Dezember 2000, den &#8211; nach unserer Kenntnis &#8211; weltweit ersten<br />
		virtuellen Parteitag durchgeführt (www.virtueller-parteitag.de). Auf diesem<br />
		Parteitag haben wir eine Positionsbestimmung zu den Neuen Medien und zur<br />
		Elektronischen Bürgerdemokratie vorgenommen, die nach meiner Auffassung<br />
		vorwärtsweisend ist. IT ist ein Schwerpunkt unserer Themen zur Landtagswahl,<br />
		weil wir meinen, daß die baden-württembergische Landesregierung viele<br />
		wichtige Entwicklungen in diesem Bereich verschläft.<br />
		</span>
		</p>
<p>
		<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600"><br />
		politik-digital:</span></b> Welche interaktiven Features sind auf Ihrer Wahlkampfsite geplant?<br />
		</span>
		</p>
<p>
		<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Andreas Braun</b>:<br />
		Zum einen haben wir auf www.die-treibende-kraft.de einen member-Bereich<br />
		eingerichtet, aus dem unsere WahlkämpferInnen insbesondere<br />
		Argumentationshilfen beziehen können. Zum anderen werden wir mehrere<br />
		Chat-Runden mit Bundes- und Landesprominenz, beispielsweise Renate Künast,<br />
		Rezzo Schlauch und unserem Spitzenkandidaten Dieter Salomon anbieten. Und<br />
		schließlich wird noch die eine oder andere interaktive Überraschung kommen &#8211;<br />
		je nach politischer Lage und Entwicklung. So hat unser Jugendverband mit<br />
		anderen zusammen die aktuelle homepage www.distanzierung.de ins Leben<br />
		gerufen.<br />
		</span>
		</p>
<p>
		<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600"><br />
		politik-digital:</span></b><br />
		Die Grünen haben mit Ihrem bisweilen krawalligen Stil Furore gemacht, namentlich mit Ihren E-Postkarten,<br />
		darunter &quot;Grün fickt besser&quot; &#8211; Kann eine Partei eigentlich noch Wahlen gewinnen, wenn sie nicht im Netz<br />
		aggressiv um Wechselwählerstimmen wirbt?<br />
		</span>
		</p>
<p>
		<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Andreas Braun</b>:<br />
		Ich persönlich habe die E-Postkarten nicht &quot;krawallig&quot;, sondern &#8211; als<br />
		Postkarten unseres Jugendverbands &#8211; als knallig empfunden. Eine Partei kann<br />
		meiner Meinung nach zwar im Internet keine Wahlen gewinnen, aber verlieren:<br />
		Dann nämlich, wenn sie das Netz als Medium nicht nutzt.<br />
		</span>
		</p>
<p>
		<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600"><br />
		politik-digital:</span></b> In puncto Internetwahlkampf &#8211; steht Deutschland eine ähnliche<br />
		Entwicklung wie den  Vereinigten Staaten bevor? Politische<br />
		Communities? Online Fundraising?<br />
		</span>
		</p>
<p>
		<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Andreas Braun</b>:<br />
		Wir haben in den letzten Monaten intensive Gespräche mit Campaignern aus den<br />
		Vereinigten Staaten geführt und versuchen, einige Anregungen in unserem<br />
		Internetwahlkampf umzusetzen. Solange es aber beispielsweise Schwierigkeiten<br />
		gibt, mit Banken zu vereinbaren, daß Wahlkampfspenden online via Kreditkarte<br />
		abgegeben werden können, müssen wir feststellen, daß Deutschland<br />
		offensichtlich immer noch ein Entwicklungsland im Internetwahlkampf ist. Es<br />
		ist insbesondere Aufgabe von Bündnis 90/DIE GRÜNEN als Partei, die den<br />
		Anspruch hat, Zukunftsthemen zu besetzen, hier etwas zu ändern.<br />
		</span>
		</p>
<p>		<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600"><br />
		politik-digital: </span></b>Vielen Dank für das Gespräch.<br />
		</span></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Des Teufels gute Seiten</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/des_teufels_gute_seiten-752/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[swieboldt]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Baden-Württemberg]]></category>
		<category><![CDATA[Erwin Teufel]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
		<category><![CDATA[Website]]></category>
		<category><![CDATA[Landespolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Landtagswahl]]></category>
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					<description><![CDATA[<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Die CDU startet den Wahlkampf im Internet</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Die CDU startet den Wahlkampf im Internet</b></span><!--break--><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
</span></p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
Bei der ersten <a href="http://www.politik-digital.de/archiv/edemocracy/bw/flubla.shtml" target="_new" rel="noopener noreferrer">Zwischenbilanz</a> des Webwahlkampfs<br />
in Baden-Württemberg Ende Januar schnitten die Christdemokraten bei politik-digital nicht gut ab.<br />
Spitzenkandidat Erwin Teufel ohne Homepage, die CDU ohne Kampagnensite. Dabei war die Konkurrenz längst<br />
online auf Stimmenfang gegangen. Dieses Urteil ist inzwischen hinfällig geworden. Teufels Truppe hat<br />
nachgezogen. Mit einer ganzen Reihe unterschiedlicher Sites stellt sie sich dem Webwahlkampf im Ländle.<br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Unter dem selbstbewussten Motto &quot;Die Kraft des Südens&quot; präsentieren sich sowohl die<br />
<a href="http://www.cdu.org/" target="_new" rel="noopener noreferrer">Landespartei</a> als auch der amtierende Ministerpräsident<br />
<a href="http://www.erwin-teufel.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">Erwin Teufel</a>. &quot;Kraft des Südens, das ist ein<br />
hoher Anspruch&quot;, sagt Parteisprecher Tobias Brinkmann, &quot;aber wir könnnen das mit Zahlen belegen. Wir<br />
haben die niedrigste Jugendarbeitslosigkeit Europas und das größte Wirtschaftswachstum aller deutschen<br />
Länder.&quot;<br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Tatsächlich sind die entsprechenden Wirtschaftsdaten auf der Seite der Landespartei aufgeführt &#8211; stark<br />
hervorgehoben werden sie jedoch nicht. Zum einen setzt die Partei mehr auf die Überzeugungsarbeit in<br />
der Fußgängerzone, erklärt Brinkmann. Deswegen sind Flugblätter mit Argumenten und Daten nur im Intranet<br />
für Wahlkämpfer der Partei erhältlich. Zum anderen gehen die Christdemokraten schlicht davon aus, dass<br />
sie mit Wirtschaftslob bei den Wählern Hintergrundwissen ansprechen: &quot;Wer hier lebt, der weiß genau,<br />
wie es im Land aussieht und was die CDU in 48 Jahren Regierungsarbeit dazu beigetragen hat&quot;, glaubt<br />
Tobias Brinkmann. &quot;Das müssen wir im Internet nicht groß herausstellen.&quot;<br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Unter cdu.org präsentieren sich alle Kandidaten für ein Direktmandat des Landtags, benutzerfreundlich<br />
sortiert nach Wahlkreisen oder Namen. Darüber hinaus führen Links auf die Seiten der Kandidaten. Sehr<br />
übersichtlich gestaltet sich die Vorstellung der Themenschwerpunkte, die in einer gesonderten<br />
Navigationsleiste aufgeführt sind. Als Einführung in jedes Thema dient ein kurzer Text &#8211; bei Bedarf<br />
sind auch Hintergrundinformationen und aktuelle Pressemeldungen zum jeweiligen  Thema abrufbar.<br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Neben Pressemitteilungen, Diskussionsforum und Newsletter bietet die CDU-Site in einem Online-Shop<br />
Parteidevotionalien. &quot;Erw!n&quot;-(Teufel)-Button, Eiskratzer mit Parteienblem &#8211; und ein Anstecker,<br />
der das CDU-Logo in Form eines Smileys darstellt. Damit ist die Stuttgarter Landeszentrale den Wünschen<br />
ihrer Mitglieder nachgekommen, wie Parteisprecher Tobias Brinkmann erläutert: &quot;Die Partei liebt den<br />
Smiley. Seit dem letzten Wahlkampf ist er ein Kultobjekt.&quot;<br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Die dagegen inhaltlich eher spartanisch gehaltene<br />
<a href="http://www.erwin-teufel.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">Teufel-Site</a> bietet einen knappe Präsentation des<br />
Spitzenkandidaten, bestehend aus einem Lebenslauf und drei kurzen Fragebögen zu persönlichen und<br />
politischen Themen. Terminankündigungen, aktuelle Pressemeldungen und ein Gästebuch runden die<br />
Website ab. Teufels Homepage wirkt durchaus ansprechend, leider fällt der Informationsgehalt<br />
gegenüber der Partei ab. Doch alles in allem sind die Webseiten der Partei und des Spitzenkandidaten<br />
gut aufeinander abgestimmt. Das dokumentiert vor allem das einheitliche moderne Design.<br />
<a href="http://www.cdu.org/" target="_new" rel="noopener noreferrer">cdu.org</a> und<br />
<a href="http://www.erwin-teufel.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">erwin-teufel.de</a> wirken wie aus einem Guss<br />
und besitzen daher einen hohen Wiedererkennungswert.<br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Unterstützung durch die Junge Union</b></span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Inzwischen mischt auch die Junge Union (JU) im Wahlkampf mit. In schnörkellosem Design informieren die<br />
Nachwuchspolitiker jugendliche Surfer unter der nüchternen Adresse<br />
<a href="http://www.wahl-bw.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">wahl-bw.de</a> über die Landtagskandidaten der Jungen<br />
Union und ihre Themen, die kurz skizziert werden: Abi nach 12 Jahren, Laptops für alle Schüler ab<br />
der 9. Klasse oder keine Neuverschuldung in Baden-Württemberg ab 2005. Einige Rubriken sind allerdings<br />
noch Baustellen und nicht zu betreten &#8211; in den nächsten Wochen sollen die Seiten fertig gestellt werden.<br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Dafür läuft die Sympathiekampagne der JU für Erwin Teufel auf vollen Touren. Unter dem Motto<br />
<a href="http://www.powerlaecheln.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">Lächeln für Erwin</a> wirbt die Junge Union für die<br />
Politik der Regierung, insbesondere für Ministerpräsident Erwin Teufel. &quot;Ute Vogt macht den Eindruck,<br />
als ob allein sie die Jugend repräsentiert&quot;, sagt Landessprecher Dieter Mesmer. &quot;Es stimmt schon, sie<br />
ist relativ jung. Aber die Politik für Jugendliche wird eigentlich von einem Älteren gemacht, von<br />
Erwin Teufel.&quot;<br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Die Smile-Kampagne ist mit einem Wettbewerb verbunden: Mitte März wird die Junge Union unter<br />
<a href="http://www.powerlaecheln.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">powerlaecheln.de</a> &quot;die 50 besten Power-Smiles&quot;<br />
prämieren lassen. Alle zugesendeten Mund-Bilder werden veröffentlicht. Jeder Surfer kann sich an<br />
der Abstimmung beteiligen. Erwin Teufel will sich drei Münder aussuchen, um sie zum Essen einzuladen.<br />
Ob das Quartett bei einer Wahlschlappe nur die Würstchenbude ansteuert, ist nicht überliefert.<br />
</span></span></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Newsletter oder Flugblätter?</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/newsletter_oder_flugblaetter-759/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[swieboldt]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Der Internet-Wahlkampf in Baden Württemberg</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Der Internet-Wahlkampf in Baden Württemberg</b></span><!--break--><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"></p>
<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
Landesvater Erwin Teufel oder Senkrechtstarterin Ute Vogt? Am 25. März<br />
entscheiden Wählerinnen und Wähler im Ländle, wer künftig im<br />
Stuttgarter Landtag das Zepter schwingt. Bevor der Wahlkampf in die<br />
heiße Phase geht, eine Bestandsaufnahme: Kommt die digitale Kampagne in<br />
Baden-Württemberg auf Touren? Setzen die Parteien auf Netz und<br />
Newsletter oder verteilen sie nur Flugblätter in der Fußgängerzone?<br />
</span></span></p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>CDU: Die Gelassenen</b><br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Sie<br />
zeigen Gelassenheit, die regierenden Christdemokraten in<br />
Baden-Württemberg: Die heiße Wahlkampfphase eröffnen sie bewusst später<br />
als alle anderen Parteien. Erst Anfang März werden flächendeckend<br />
Plakate geklebt. &quot;Die Wähler wollen kein langes Trara&quot;, meint der<br />
Pressesprecher der CDU, Tobias Bringmann, &quot;vor Fastnacht interessiert<br />
sich kaum jemand für Wahlkampf&quot;. Dementsprechend feilen die<br />
Christdemokraten noch am Konzept für den Webwahlkampf, der mit dem<br />
Landesparteitag in Mannheim am 27. Januar startet. Der Webauftritt des<br />
amtierenden Ministerpräsidenten Erwin Teufel unterstreicht diese<br />
Haltung: Seine <a href="http://www.erwin-teufel.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer"> Site</a> verharrt im Embryonalstadium. Sie beschränkt sich bislang auf Foto und e-Mail-Adresse des Regierungschefs.<br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Ganz<br />
grundlos ist dieser zögerliche Start allerdings nicht. Teufels Truppe<br />
hat nämlich ein Problem: Geldnot. Für den Landtagswahlkampf stehen drei<br />
Millionen Mark zur Verfügung, 1996 waren es vier Millionen. Darunter<br />
leidet auch der digitale Wahlkampf, für den nur ein kleiner Teil vom<br />
Kuchen bleibt: &quot;Wir würden unsere Aktivitäten im Internet gerne<br />
ausbauen, aber uns fehlen die Ressourcen&quot;, klagt Bringmann. Das zeigt<br />
sich deutlich: <a href="http://www.spd2001.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer"> SPD</a> und <a href="http://www.die-treibende-kraft.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">Grüne</a> haben längst eigenständige Wahlkampfsites gestartet, die <a href="http://www.fdp-mehr-davon.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer"> F.D.P.</a> folgt Anfang Februar, nur die CDU hat bisher lediglich ihre <a href="http://www.cdu-bw.de/news.htm" target="_new" rel="noopener noreferrer"> Parteiseiten</a><br />
erweitert &#8211; mit kurzen Kandidatenportraits, Programmen und<br />
Positionspapieren als Download sowie aktuellen Pressemeldungen. Leider<br />
ist die Navigation etwas unübersichtlich und versteckt das solide<br />
Informationsangebot, anstatt es zu präsentieren. </span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Nicht<br />
nur der verspätete Wahlkampfbeginn, auch die Zielgruppe der<br />
christdemokratischen Internetauftritts fällt aus dem Rahmen. Natürlich<br />
wird sich Teufels Team wie alle Parteien via WWW um die Jungwähler<br />
bemühen, vor allem mit Hilfe der Jungen Union. Doch entgegen<br />
verbreiteten Annahmen reagieren ältere Mitbürger überdurchschnittlich<br />
häufig auf das bereits bestehende CDU-Angebot. &quot;Das sind die stillen<br />
User im Hintergrund. Frührentner und Senioren sind heutzutage viel<br />
fitter und nutzen längst das Internet&quot;, verrät Bringmann. Selbst der<br />
ehemalige christdemokratische Ministerpräsident <a href="http://www.hans-filbinger.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer"> Hans Filbinger</a> ist mit seinen 87 Jahren längst online.<br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Trotz<br />
der großen Resonanz bei älteren Wählern &#8211; für die CDU in<br />
Baden-Württemberg bleibt viel zu tun. Eine eigenständige Wahlkampfsite<br />
und die Homepage des Spitzenkandidaten sind noch in Arbeit, kommen also<br />
viel später ins Netz als die der anderen Parteien und Politiker. Ob sie<br />
dann noch genügend Aufmerksamkeit auf sich ziehen können, bleibt<br />
abzuwarten.<br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>SPD: Die Ehrgeizigen</b><br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Die<br />
Sozialdemokraten im Ländle haben sich ehrgeizige Ziele gesetzt: Mit<br />
ihrer Spitzenkandidatin Ute Vogt wollen sie die Regierungsbänke<br />
erobern. Dafür haben sie nach Vorbild der Bundespartei eine<br />
Wahlkampfzentrale aufgebaut, die &quot;Kampa&quot; &#8211; und ihre Webpräsenz<br />
verstärkt: Mit ihrer <a href="http://www.spd2001.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer"> Wahlkampfsite</a><br />
sind sie seit November online. Per Intranet und E-Mail-Informationsnetz<br />
sind Funktionäre und ehrenamtliche Helfer im ganzen Schwabenland<br />
miteinander vernetzt. Über die Kosten des ambitionierten<br />
Internetprojekts schweigen sich die Genossen aus. Ob die Parteizentrale<br />
im Berliner Willy-Brandt-Haus ihnen unter die Arme greift, wie häufig<br />
kolportiert wird? Die Genossen im Südwesten dementieren, halten sich<br />
die Möglichkeit aber offen: &quot;Die Bundespartei unterstützt uns derzeit<br />
noch nicht bei unserem Webauftritt&quot;, so Peter Steinhilber,<br />
verantwortlich für den Webauftritt der baden-württembergischen SPD.<br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Wie<br />
auch immer, das Ergebnis kann sich sehen lassen. Die SPD bietet nicht<br />
nur Veranstaltungskalender, Pressestimmen und das Wahlprogramm als<br />
Download, sondern auch eine &quot;Kandidatenbank&quot;, in der sich alle 69<br />
Genossen präsentieren, die um ein Direktmandat kämpfen: Lebenslauf und<br />
politische Positionen werden dort feilgeboten, dazu der Link zur<br />
eigenen Homepage; das ganze übersichtlich geordnet nach Wahlkreisen und<br />
Namen der Kandidaten. Ein praktisches Feature für Wähler, die sich<br />
bisher wenig für Politik interessiert haben, und sich so mit den<br />
Kandidaten des eigenen Wahlkreises vertraut machen können.<br />
Zudem bietet die Website in puncto Interaktivität interessante Ansätze,<br />
namentlich das e-Forum, eine Mailingliste zum Meinungsaustausch. Ferner<br />
hat die SPD angekündigt, den Entwurf zum Regierungsprogramm diskutieren<br />
zu lassen. Ob die Beiträge tatsächlich in der Schlussfassung auftauchen<br />
und die angekündigte Diskussionsbereitschaft auf fruchtbaren Boden<br />
fällt, bleibt bis zum 10. Februar abzuwarten. Dann wird der<br />
SPD-Landesparteitag das Regierungsprogramm beraten und beschließen.<br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Aufgelockert<br />
und abgerundet wird das Informationsangebot durch<br />
Unterhaltungselemente, mit Seitenhieben und Attacken auf die CDU<br />
garniert. Ein kleines Spiel zum Runterladen gehört dazu: <a href="http://www.spd2001.de/bimbesrepublik.zip" target="_new" rel="noopener noreferrer"> &quot;Angriff der Bimbeskanone&quot;</a>.<br />
Vor der Kulisse des Brandenburger Tores beschießt der Spieler die<br />
Hauptakteure der CDU-Affäre mit Spendenkoffern: Wer Belastete wie<br />
Kanther oder Kohl trifft, streicht Bonuspunkte ein; die Aufklärer<br />
Merkel und Thierse ziehen den Punktestand ins Minus.<br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Mit<br />
dieser Mischung aus Information, Interaktivität und Unterhaltung ist<br />
die SPD für den Webwahlkampf gewappnet. Zumal die Spitzenkandidatin <a href="http://www.politik-digital.de/archiv/edemocracy/bw/flubla.shtml" target="_new" rel="noopener noreferrer"> Ute Vogt</a><br />
&#8211; ebenso wie alle Landtagskandidaten der Partei &#8211; mit einer sehr guten<br />
Homepage vertreten ist. Damit sticht die Pforzheimerin aus den üblichen<br />
Angeboten hervor: eine rundum gelungene, sehr übersichtliche<br />
Präsentation mit toller Navigation und ansprechender Gestaltung.<br />
Prädikat: siegestauglich.<br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Grüne: Die Aufgeschlossenen</b><br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Der <a href="http://www.virtueller-parteitag.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer"> virtuelle Parteitag</a><br />
war der Auftakt: Die Grünen im Ländle setzen aufs WWW &#8211; um ihr Image<br />
aufzupolieren. &quot;Intern sind wir bereits heftig vernetzt&quot;, so der<br />
Landesvorsitzende Andreas Braun. &quot;Trotzdem gelten wir noch immer als<br />
technologiefeindlich. Dabei steht niemand sonst den Neuen Medien so<br />
aufgeschlossen gegenüber.&quot; Mit einem guten Internetauftritt will die<br />
Ökopartei nun Interesse wecken bei Kritikern, die an ihrer digitalen<br />
Kompetenz zweifeln. Um sich im Netz als &quot;www.die-treibende-kraft.de&quot; zu<br />
präsentieren, investieren die Grünen laut Braun &quot;einen relativ hohen<br />
Anteil&quot; ihres niedrigen Gesamtbudgets. Es umfasst gerade mal eine halbe<br />
Million Mark.<br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Dabei<br />
zielt die Partei mit der Sonnenblume vor allem auf jüngere Wähler, denn<br />
ihre Stammklientel ist gealtert. Besonders die unter 30-jährigen sollen<br />
ihnen ins Netz gehen. Wie sie das anstellt? Im Bereich Jugend bietet<br />
die Site krawallige <a href="http://www.ba-wue.gruene.de/dietreibendekraft/themen/jugend/postkartencenter.asp" target="_new" rel="noopener noreferrer"> E-Mail-Postkarten</a><br />
mit markigen Sprüchen: &quot;Grün fickt besser&quot;, wird dort behauptet. Eine<br />
digitale Karte zeigt gar ein Krankenhauszimmer, das suggerieren soll,<br />
ein überalterter Ministerpräsident Teufel sei der schnell-lebigen Zeit<br />
nicht mehr gewachsen und daher verunglückt. Eine fiktive<br />
Zeitungsmeldung verkündet dazu: &quot;Erwin Teufel: Schwerer Unfall. Alles<br />
ging für ihn ein bisschen zu schnell.&quot;<br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Ihre<br />
Themenschwerpunkte und Kandidaten setzen die Grünen angemessen knapp<br />
und übersichtlich in Szene. Gestaltung und Navigation sind ansprechend.<br />
Durch Chats mit Landtagskandidaten und Bundesprominenz aus der Region,<br />
Rezzo Schlauch und Fritz Kuhn, wird die Site ab Anfang Februar<br />
komplettiert. Für ihre Kandidaten haben die Grünen einen geschlossenen<br />
Bereich mit Flugblattentwürfen und Argumentationspapieren aufgebaut.<br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Die<br />
Grünen machen ernst mit dem Thema Internet. Der Auftritt ist<br />
professionell. Insgeheim lobte gegenüber politik-digital sogar ein<br />
Pressesprecher der Konkurrenz die Site. Die Homepage des<br />
Spitzenkandidaten <a href="http://www.dieter-salomon.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer"> Dieter Salomon</a><br />
erfüllt höchste Ansprüche. Übersichtlich, einfach und beeindruckend<br />
verbindet der Freiburger Politologe politisches Informationsangebot und<br />
persönliche Präsentation.<br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Kurzum:<br />
Den Stimmanteil der letzten Wahl zu verbessern und an die Regierung zu<br />
gelangen &#8211; sollten die Grünen im Ländle diese Wahlziele verfehlen, die<br />
Wahlkampfsite der Partei und des Spitzenkandidaten werden nicht der<br />
Grund sein.<br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>FDP: Die Möllemänner</b><br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Im<br />
Wahlkampf der Liberalen steht das Netz im Mittelpunkt: &quot;Für uns ist das<br />
Netz zentrales Werbemittel&quot;, sagt Markus Lochmann, der Pressesprecher<br />
der F.D.P., &quot;damit können wir schneller und flexibler reagieren. Wir<br />
werden sogar die URL plakatieren.&quot; Aus dem Etat von zwei Millionen Mark<br />
stehen 100 000 Mark für das Internet zur Verfügung. Die Wahlkampfsite<br />
ist noch in Arbeit, aber ein Vorbild haben die Liberalen schon: Jürgen<br />
Möllemanns Wahlkampf in Nordrhein-Westfalen. &quot;NRW braucht Tempo!&quot; &#8211;<br />
diese Kampagne wollen die Südwestliberalen übertreffen: mit neuen<br />
Kampagnen im Zwei-Wochen-Rhythmus, aufwändigen Flash-Animationen sowie<br />
aktuellen Foren und Chats.<br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Bis zum Start der Wahlkampfsite Anfang Februar müssen sich politische Interessierte mit der Website des <a href="http://www.fdp-baden-wuerttemberg.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer"> F.D.P.-Landesverbandes</a><br />
zufrieden geben. Hier präsentieren die Liberalen ein<br />
Informationsangebot, das dem der anderen Partei ähnelt: Parteiprogramm,<br />
Kandidatenvorstellung, politische Statements. Allerdings legen sie<br />
traditionell mehr Wert auf die Interaktivität als andere Parteien: Im<br />
Sommer letzten Jahres veranstalteten sie unter dem Titel &quot;12 liberale<br />
Forderungen für die Generation @&quot; eine Online-Umfrage, die in ihr<br />
Wahlprogramm eingeflossen ist. Zuletzt hat der Landesverband<br />
Baden-Württemberg eine neue Umfrage zur Ökosteuer angeregt und mit<br />
einer Protestmailaktion verbunden. Im Forum florieren seit Monaten rege<br />
Diskussionen, während die Foren anderer Parteien gerade erst aufgebaut<br />
werden oder schon wieder verwaist sind. Schließlich verschicken die<br />
Liberalen per Newsletter neue Pressemeldungen an Journalisten. Bei so<br />
viel Interaktivität gibt es allerdings eine kleine Panne: Der<br />
Terminkalender in der Rubrik &quot;aktuell&quot; verzeichnet als einzigen Hinweis<br />
das Dreikönigstreffen, das vor drei Wochen veranstaltet wurde.<br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Mit<br />
ihrer Webpräsenz verfolgen die Liberalen zwei Ziele: Zum einen wollen<br />
sie jüngere Wähler erreichen. Die unter 35-jährigen wählen traditionell<br />
überproportional F.D.P. und können via WWW am besten mobilisiert<br />
werden. Zum anderen will die württemberigische F.D.P. die interne<br />
Kommunikation verbessern, die eigenen Mitglieder stärker beteiligen.<br />
Deshalb gibt es auf der FDP-Site ein umfangreiches internes Forum. Dort<br />
können Parteimitglieder am Wahlprogramm mitschreiben, interne<br />
Mitteilungen lesen und im Organisationsverzeichnis blättern. </span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Ergo:<br />
Die Liberalen werden sich wacker schlagen im Webwahlkampf. Eine gute<br />
Basis haben sie durch die Seiten des Landesverbandes. Wenn die<br />
Kampagnen-Website der Partei wie angekündigt umgesetzt wird und die<br />
Homepage des Spitzenkandidaten Walter Döring dazu kommt, wird die<br />
F.D.P. problemlos mit den Frühstartern SPD und Grüne mithalten können.<br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Fazit</b><br />
</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Knapp<br />
zwei Monate vor der Wahl stehen die Oppositionsparteien, SPD und Grüne,<br />
längst in den Startblöcken. Sie setzen das Netz gezielt ein, um<br />
frühzeitig mit forschen Tönen auf sich aufmerksam zu machen. Die<br />
F.D.P., Juniorpartner in der Landesregierung, wird ähnlich agieren, mit<br />
einer Mischung aus politischer Informationsarbeit und interaktiven<br />
Features &#8211; allerdings gezielt auf eine Wählergruppe konzentriert: die<br />
Jungwähler. Nur der Regierungsdinosauerier CDU, in Baden-Württemberg<br />
seit fast einem halben Jahrhundert ununterbrochen an der Macht, lässt<br />
es gemächlich angehen: aus finanzieller Not und traditioneller<br />
Siegesgewissheit. Die Christdemokraten haben einen defensiven<br />
Netzwahlkampf angekündigt. Solide Informationsarbeit, keine lauten<br />
Kampagnen. Ob sich die CDU bei diesem späten Start durchsetzen kann<br />
gegen aggressive Konkurrenz, gegen den &quot;Angriff der Bimbeskanone&quot; und<br />
&quot;Grün fickt besser&quot;? Es wird spannend im Südwesten!<br />
</span></span></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>&#034;Alla, hopp!&#034; im Internet</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/alla_hopp_im_internet-783/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/alla_hopp_im_internet-783/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[swieboldt]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Website]]></category>
		<category><![CDATA[Landespolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Landtagswahl]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[Rheinland-Pfalz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Kurt Beck ist online!</b><br />
<br />
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">
<b>
Er hat sich Zeit gelassen, aber nun geht auch der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck mit einer persönlichen <a href="http://www.kurt-beck.de/">Homepage</a> in den Wahlkampf. Bisher musste der User mit dem zugegebenermaßen beeindruckenden <a href="http://www.spdinrlp.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">Wahlkampfangebot der SPD</a> vorliebnehmen, wenige Wochen vor der Wahl legt Beck nun aber nicht nur in den Umfragen nach.</b></span></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Kurt Beck ist online!</b></p>
<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
<b><br />
Er hat sich Zeit gelassen, aber nun geht auch der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck mit einer persönlichen <a href="http://www.kurt-beck.de/">Homepage</a> in den Wahlkampf. Bisher musste der User mit dem zugegebenermaßen beeindruckenden <a href="http://www.spdinrlp.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">Wahlkampfangebot der SPD</a> vorliebnehmen, wenige Wochen vor der Wahl legt Beck nun aber nicht nur in den Umfragen nach.</b></span></span><!--break-->
</p>
<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Mit<br />
seiner nagelneuen Site verfolgt der Pfälzer zwei Strategien. Erstens<br />
zeigt er sich als volksnaher Landesvater, der sich um Land und Leute<br />
kümmert. Zweitens hebt er die hohe Leistung der rheinland-pfälzischen<br />
Wirtschaft hervor. Denn ähnlich wie sein Amtskollege Erwin Teufel<br />
interpretiert er günstige ökonomische Daten als Zeugnis guter<br />
Regierungsarbeit. </span></span></p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Schwerpunkt<br />
der nüchtern gestalteten Website liegt natürlich auf der Präsentation<br />
des Kandidaten. In mehreren kurzen Texten wird der gelernte<br />
Funkelektroniker porträtiert &#8211; als Staatsmann mit starken Wurzeln in<br />
der Region. Einführend betont Beck die Verantwortung der Wähler, sich<br />
an der Abstimmung am 25. März zu beteiligen. Er appelliert an die<br />
Rheinland-Pfälzer, sich über die Parteien sowie deren Programme zu<br />
informieren und auszutauschen. Erst nach diesem kurzen Grundkurs in<br />
demokratischem Basiswissen wirbt der Landesvater ausdrücklich dafür,<br />
dass die Wähler ihr Kreuzchen auf dem Wahlzettel bei der SPD machen.</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Heimatlob<br />
und Volksnähe kommen bei ihm nicht zu kurz. &quot;Es ist ein großes Glück,<br />
hier daheim zu sein&quot;, verkündet Beck, der fast sein ganzes Leben im<br />
Land der Reben und Rüben verbracht hat. Er bezeichnet sich als &quot;Pfälzer<br />
mit ganzem Herzen&quot;. In seinem Heimatdorf Steinfeld, nahe der<br />
französischen Grenze gelegen, wohnt er noch heute. Seit zwanzig Jahren<br />
hält er dort einmal im Monat am Sonntag seine Bürgersprechstunde ab.<br />
Stilecht beendet er diese Begegnungen an der Basis &#8211; wie auch der<br />
weniger ortskundige User auf der Homepage vernehmen kann &#8211; mit einem<br />
typisch pfälzischen, aufmunternden &quot;Alla, hopp&quot;.</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Neben<br />
seinen regionalen Wurzeln bemüht Beck vor allem wirtschaftliche<br />
Erfolgsgeschichten. Die drittbeste Arbeitslosenquote aller<br />
Bundesländer, die Umwandlung des ehemaligen Militärflughafen Hahn in<br />
ein erfolgreiches Luftkreuz für den zivilen Frachtverkehr, dazu eine<br />
hohe Zahl erfolgreicher Unternehmensgründungen und eine geringe<br />
Kriminalitätsrate &#8211; nach seiner Ansicht sind diese günstigen Daten ein<br />
Indikator für erfolgreiche Regierungsarbeit und natürlich gute<br />
Argumente, weitere fünf Jahre in Mainz zu regieren .</span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Die<br />
inhaltlichen Schwerpunkte für die nächste Legislaturperiode vermittelt<br />
Beck in seinem Regierungsprogramm, das ebenso wie ausgewählte<br />
Themenbroschüren online verfügbar ist. Neue Jobs durch aktive<br />
Arbeitsmarktpolitik zu schaffen gehört zu seinen Zielen. Ferner bemüht<br />
er sich um &quot;zukunftsorientierte Bildung&quot;, die er unter anderem durch<br />
die landesweite Einführung von 300 Halbtagsschulen umsetzen will.<br />
Zusätzliche Kindertagesstätten und Hilfsmaßnahmen für den beruflichen<br />
Wiedereinstieg allein erziehender Frauen favorisiert der amtierende<br />
Ministerpräsident, um die Gleichstellung von Mann und Frau zu<br />
erreichen. </span></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Alles<br />
in allem wirkt die Homepage wenig spektakulär. Sieht man von einem<br />
Gästebuch ab, in dem sich User als Unterstützer eintragen können, so<br />
sind interaktive Elemente Mangelware. Immerhin ist das Webangebot sehr<br />
übersichtlich und durchaus ansprechend gestaltet. Zumal die dezente<br />
Optik gut zum Bild des regional verwurzelten, staatsmännischen<br />
Landesvaters passt. Nicht zuletzt dank des nötigen Lokalkolorits, der<br />
aufblitzt. Oder wie das Resümee im Pfälzischen lauten müsste: &quot;Alla,<br />
hopp!&quot;<br />
</span></span></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Pluspunkte im Netz sammeln</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/pluspunkte_im_netz_sammeln-784/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[swieboldt]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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		<category><![CDATA[Rheinland-Pfalz]]></category>
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					<description><![CDATA[<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">
<b>Paradoxe Situation in Rheinland-Pfalz: Während die SPD schon um den Sieg bangt, kämpft der
CDU-Spitzenkandidat Böhr noch gegen schlechte persönliche Umfragewerte.</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
<b>Paradoxe Situation in Rheinland-Pfalz: Während die SPD schon um den Sieg bangt, kämpft der<br />
CDU-Spitzenkandidat Böhr noch gegen schlechte persönliche Umfragewerte.</b></span><!--break--></p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Anfang Februar prognostizierten Emnid und die <a href="http://www.main-rheiner.de/finden/objekt.phtml?artikel_id=355222" target="_new" rel="noopener noreferrer">Allgemeine Zeitung Mainz</a><br />
den Sozialdemokraten 41 Prozent der Wählerstimmen &#8211; und somit nur noch drei Prozent Vorsprung vor der CDU mit<br />
38 Prozent. Doch die einzelnen Spitzenkandidaten der großen Volksparteien erreichen ganz andere Werte.<br />
Im direkten Vergleich liegt Ministerpräsident Kurt Beck weit vor seinem Herausforderer Christoph Böhr.<br />
61 Prozent der Wahlberechtigten würden Amtsinhaber Beck bei einer Direktwahl bevorzugen, Christdemokrat<br />
Böhr bekäme gerade mal 16 Prozent der Stimmen. </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Trotzdem glaubt der Herausforderer weiterhin an einen Sieg. Seine Parteifreunde Peter Müller im Saarland und<br />
Roland Koch in Hessen erzielten vor den Wahlen 1999 ähnlich mäßige Umfrageergebnisse, wie er betont. Und am<br />
Ende gewannen sowohl Müller wie auch Koch ihre Wahlen &#8211; trotz anfangs ungünstiger Umfragewerte. Ob der<br />
Trierer diese Erfolgsgeschichte wiederholen kann, bleibt vorerst offen. Doch eines steht fest:<br />
Böhr sammelt für seine Netzaktivitäten Pluspunkte und kann so seine Sympathiewerte verbessern.<br />
Denn während sein Gegenspieler Kurt Beck noch analog für sich wirbt, kann Böhr inzwischen auch mit einer<br />
eigenen <a href="http://www.boehr2001.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">Homepage</a> glänzen. </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Seine politischen Standpunkte stellt er dort klar heraus, namentlich Bildung, Verkehr und innere Sicherheit<br />
stehen auf seiner Agenda. Dabei fokussiert er sich vor allem auf den schlechten Zustand der Straßen<br />
und den Unterrichtsausfall an rheinland-pfälzischen Schulen. Ferner greift er bundespolitische Themen<br />
wie die Ökosteuer oder die Rentenreform auf und attackiert die Mainzer Landesregierung als &quot;Steigbügelhalter&quot;<br />
einer unsozialen Bundespolitik. Zu jedem Thema gibt es Kurzzusammenfassungen und bei Bedarf &quot;auf Klick&quot; auch<br />
ausführlichere Texte. Ferner präsentiert Böhr sein &quot;Kompetenzteam&quot;, also all jene Experten, die ihn bei<br />
seiner angestrebten Regierungstätigkeit unterstützen werden. Außerdem stellen sich kurz alle CDU-Kandidaten<br />
für ein Direktmandat vor. Links führen zu deren persönlichen Webangeboten.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Auffällig ist die Häufung spezieller Serviceangebote und teils interaktiver Features, um christdemokratische<br />
Sympathisanten zu mobilisieren. Als einziger Kandidat im Südwesten bietet Böhr orientierungslosen Surfern<br />
eine Liste mit Antworten zu häufig gestellten Fragen zu den Landtagswahlen und dem Webangebot der CDU.<br />
Lobenswert ist als Frage der Woche titulierte Online-Abstimmung, bei der die Nutzer der Website ein<br />
Stimmungsbild abgeben. Weiteren Service bieten die aktuellen Pressemitteilungen, die auch als Newsletter<br />
erhältlich sind und die Terminrubrik: ab Ende Februar werden auf der Site die Ausstrahlungstermine sämtlicher<br />
Radio- und Fernsehspots publik gemacht. Schließlich liefern die Christdemokraten ihren Anhängern Wahlkampfmunition:<br />
Flugblätter und Argumente zum Weiterversenden via E-Mail oder zum Ausdrucken und Verteilen in der<br />
Fußgängerzone liegen online bereit. </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Allerdings hat boehr2001.de auch Schwachstellen, vor allem in Punkto Aktualität: Ankündigungen für<br />
Fernsehauftritte und Live-Chats sind veraltet. Am 22. Februar zeigt die Site noch immer die Termine für<br />
die Zeit zwischen dem 8. und dem 16. Februar an. Außerdem ist die Navigation unübersichtlich, die Sitemap<br />
wirkt dabei wie ein Tropfen auf dem heißen Stein. Nicht zuletzt kommt der Privatmann Böhr zu kurz.<br />
Nur ein stichwortartiger Lebenslauf und ein paar altbekannte Fotos illustrieren den Mann, der am 25. März<br />
Ministerpräsident werden will.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Gemessen an den<br />
<a href="http://www.politik-digital.de/archiv/edemocracy/rlp/pfalz.shtml#cdu">begrenzten finanziellen Ressourcen</a> der Christdemokraten kann sich die Website<br />
durchaus sehen lassen. Größtenteils wurde die Site nämlich in Eigenarbeit erstellt, wie der Pressesprecher Thomas<br />
Bippes erklärt: &quot;Wir haben zwei Jungs im Landesverband, die haben die Seiten in ihrer Freizeit gebaut.<br />
Da ist kein großes Geld geflossen.&quot; Zudem unterstützt die Landeszentrale übers Internet den Wahlkampf vor Ort.<br />
Über den Online-Shop bestellen CDU-Wahlkämpfer Streichhölzer, Küchemesser, Gummibären und Luftballons mit<br />
Partei-Enblem &#8211; die CDU scheint den Sinn des eCommerce verinnerlicht zu haben und betreibt so eine<br />
Übungsplattform in Sachen &quot;Business2Business&quot; und &quot;eProcurement&quot;.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>&quot;Fun und Action ist der Kern.&quot;</b></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Ideele Unterstützung bekommen Böhr und Co. von der Jungen Union (JU), die unter der gleichnamigen<br />
Internetadresse das Computerspiel <a href="http://www.rallye2001.de%22/" target="_new" rel="noopener noreferrer">Rallye2001</a> vertreibt.<br />
Dieses Spiel spiegelt die Situation in Rheinland-Pfalz aus Sicht der Christdemokraten wider. Auf maroden<br />
Straßen flüchten mittelständische Unternehmer vor hohen Steuern sowie schlechten Schulen, in die ihre Kinder<br />
gehen müssen. Der Spieler am Lenkrad eines Autos muss sich das Geld für überteuerten Sprit &#8211; Stichwort:<br />
Ökosteuer &#8211; verdienen, indem er rote Geisterfahrer mit dem Nummernschild SO-ZI 00 in den Straßengraben<br />
befördert. Über fairplay läßt sich streiten.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">JU-Landesvorsitzender Andreas Kerz nennt das Spiel &quot;unseren Beitrag gegen dumme Steuern&quot;. Außerdem hält<br />
er solche Spiele für eine gute Möglichkeit, das Interesse der Öffentlichkeit für Politik zu fördern:<br />
&quot;Früher konnten wir Leute anlocken, wenn wir ein Gespräch mit dem örtlichen Landtagsabgeordneten angesetzt<br />
haben. Das interessiert heute niemanden mehr! Durch solche Spiele erreichen wir die junge Generation,<br />
die mit PC-Spielen groß geworden ist. Fun und Action, das ist der Kern unserer Arbeit &#8211; neben anderen Sachen.&quot;<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Bei ihrer digitalen Überzeugungsarbeit hat die JU mit denselben <a href="http://www.politik-digital.de/archiv/edemocracy/rlp/pfalz.shtml#cdu">Problemen</a><br />
zu<br />
kämpfen wie ihre Mutterpartei. Angesichts knapper Kassen fällt es nicht<br />
leicht, ein professionelles Webangebot auf die Beine zu stellen.<br />
Ein Großteil der Arbeit wird ehrenamtlich geleistet, ein Sponsor<br />
unterstützt die technische Abwicklung,<br />
wie Kerz erklärt. Bei der momentan ungünstigen bundespolitischen Lage<br />
und den Querelen um die Führung der<br />
Bundes-CDU ist der unentgeltliche Wahleinsatz der Nachwuchsorganisation<br />
Ehrensache für Kerz und Co.<br />
Zumal gute Beziehungen zu Christoph Böhr bestehen, weil der<br />
CDU-Spitzenkandidat von 1983 bis 1989<br />
Vorsitzender der JU auf Bundesebene war. </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Rheinland-Pfalz bleibt zweiter Sieger</b></span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">In puncto Webwahlkampf steht Rheinland-Pfalz übrigens weiterhin leicht im Schatten seines Nachbarn Baden-Württemberg.<br />
Im Ländle sind inzwischen alle Spitzenkandidaten der vier etablierten Parteien online. Zuletzt komplettierten<br />
Minsterpräsident <a href="http://www.erwin-teufel.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">Erwin Teufel</a> und <a href="http://www.doering01.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">Walter Döring</a>,<br />
F.D.P., das Quartett der Webwahlkämpfer mit<br />
persönlichen Seiten.<br />
Im Land der &quot;Reben und Rüben&quot; hingegen gehen bisher nur die beiden<br />
Oppostionskandidaten mit persönlichen Seiten im Netz auf Stimmenfang &#8211;<br />
eben <a href="http://www.boehr2001.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">Christoph Böhr</a> und die grüne<br />
<a href="http://www.ise-thomas.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">Ise Thomas</a>. Die  <a href="http://www.fdp-doppelt-gut.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">FDP</a> und <a href="http://www.spdinrlp.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">SPD</a> setzen auf Bündelung und sind mit jeweils einer zusammenfassenden Site zur Wahl im Netz vertreten.<br />
(Lesen Sie hierzu unseren Kampagnen-Überblick:<a href="http://www.politik-digital.de/archiv/edemocracy/rlp/pfalz.shtml">&quot;Gutenbergs Erben&quot;</a>)<br />
</span></p>
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		<title>Ise Thomas, wie sie singt und lacht</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Landtagswahl]]></category>
		<category><![CDATA[Grüne]]></category>
		<category><![CDATA[Rheinland-Pfalz]]></category>
		<category><![CDATA[Ise Thomas]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
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		<category><![CDATA[Website]]></category>
		<category><![CDATA[Landespolitik]]></category>
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					<description><![CDATA[<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">
<b>Sechs Prozent der Stimmen prognostizieren Meinungsforscher den Grünen in Rheinland-Pfalz. Die F.D.P. liegt
weiter mit zwei Prozentpunkten Vorsprung vor der Ökopartei - und versperrt so den Weg auf die Regierungsbank.
Die Marschroute ist daher klar: Im Netz geht die Sonnenblumen-Partei in die Offensive.</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
<b>Sechs Prozent der Stimmen prognostizieren Meinungsforscher den Grünen in Rheinland-Pfalz. Die F.D.P. liegt<br />
weiter mit zwei Prozentpunkten Vorsprung vor der Ökopartei &#8211; und versperrt so den Weg auf die Regierungsbank.<br />
Die Marschroute ist daher klar: Im Netz geht die Sonnenblumen-Partei in die Offensive.</b></span><!--break--></p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Als Pendant zu ihrer Kampagnensite <a href="http://www.gute-gruen.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">gute-gruen.de</a><br />
unterhalten die Bündnisgrünen <a href="http://www.schlechte-gruen.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">schlechte-gruen.de</a>.<br />
Zum einen betreiben sie so &quot;Gefahrenabwehr im Netz, und verhindern, dass sich eine andere Partei diese<br />
Adresse sichert, um eine Gegenkampagne zu starten&quot;, wie der Pressesprecher der Landtagsfraktion Bernd-Olaf<br />
Hagedorn erläutert. Zum anderen nutzen sie die Site für einen lakonischen und unterhaltsamen Seitenhieb<br />
gegen die Angebote der anderen Parteien: Links führen zu den &quot;schlechtesten Argumenten und schlechtesten<br />
Homepages&quot; des Webwahlkampfs und somit &#8211; natürlich &#8211; zur politischen Konkurrenz. </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
Außerdem <a href="http://www.ise-thomas.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">wirbt</a> Spitzenkadidatin<br />
<a href="http://www.politik-digital.de/archiv/koepfe/ithomas/" target="_new" rel="noopener noreferrer">Ise Thomas</a> mit einer persönlichen<br />
Homepage für sich. Diese Personalisierung des Wahlkampfs liegt nahe, da die Bündnisgrünen in Rheinland-Pfalz<br />
zum ersten Mal mit einer einzigen Spitzenkandidatin antreten.  Die studierte Psychologin Thomas bietet auf<br />
ihrer Site in frischem Design ein Interviewportrait, Termine und aktuelle Pressemitteilungen sowie kurze<br />
Texte zu ihren Schwerpunktthemen Ökologie, Bildung, Gleichstellung und Haushaltspolitik. Wer weitere<br />
Informationen zu diesen Themen sucht, folgt einfach den Links, die zur Kampagnensite<br />
<a href="http://www.gute-gruen.de/%20target=">gute gruen.de</a> führen. </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Um den Bekanntheitsgrad ihrer Homepage zu erhöhen, hat die grüne Spitzenfrau auf ihrer Website eine<br />
Verlosungsaktion gestartet. Mit etwas Glück kann ein User eine heiß begehrte Karte zur alternativen<br />
Fassnachtveranstaltung der &quot;Meenzer Drecksäck&quot; am 23. Februar gewinnen &#8211; und die Inhaberin der zweiten<br />
Karte, Ise Thomas, begleiten. </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Einen persönlichen Eindruck von der grünen Spitzenkandidatin zu vermitteln, das ist die Intention von<br />
ise-thomas.de &#8211; in übersichtlicher und ansprechender Weise erreicht die Website dieses Ziel. Dass das<br />
Webangebot nur minimale politische Informationen liefert, fällt daher nicht ins Gewicht, schließlich ist<br />
sie mit dem Parteiangebot verknüpft. Dort findet der Nutzer alle weitergehenden Informationen.<br />
gute-gruen.de, das Webangebot der Grünen und ihrer Spitzenfrau zu loben. </span></p>
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