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	<title>jthimm &#8211; politik-digital</title>
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	<title>jthimm &#8211; politik-digital</title>
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	<item>
		<title>Keine Testwahl im Netz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jthimm]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>
<b><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> <span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Testwahlcharakter der Landatagswahlen in Sachsen-Anhalt findet im Netz keinen Widerhall</span></span></b>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>
<b><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> <span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Testwahlcharakter der Landatagswahlen in Sachsen-Anhalt findet im Netz keinen Widerhall</span></span></b><!--break-->
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Nur wenige<br />
Tage vor der vierten Landtagswahl in Sachsen-Anhalt ist deren Ausgang<br />
noch völlig offen. Am 11. April wurden die Ergebnisse der dritten<br />
Umfrage vom Meinungsforschungsinstitut dimap bekannt gegeben <a href="http://www.mdr.de/sachsen-anhalt-wahl/umfragen/inhalt.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.mdr.de/sachsen-anhalt-wahl/umfragen/inhalt.html</a>.<br />
Es sind die letzten Resultate, die noch vor der Wahl veröffentlicht<br />
werden und sie deuten darauf hin, dass in Sachsen-Anhalt noch nichts<br />
entschieden ist. Die CDU liegt zwar mit 32 Prozent der Stimmen vorn,<br />
hat aber im Vergleich zur Umfrage vom 28. Februar drei Prozentpunkte<br />
eingebüßt. Noch stärker verloren hat die SPD, die nun statt der 30<br />
Prozent der zweiten Umfrage nun nur noch auf 25 Prozent kommt.<br />
Hinzugewonnen haben hingegen die PDS, die sich mit ihr letztes Ergebnis<br />
von 20 Prozent kurz vor der Wahl um drei Prozentpunkte auf 23 Prozent<br />
verbessern konnte und die FDP, die neun Prozent erreichte (letzte<br />
Umfrage sieben Prozent). Der Schill-Partei wird erstmals der Einzug in<br />
den Landtag vorausgesagt. Das sie als Mehrheitsbeschaffer für die CDU<br />
dienen kann, bestätigte CDU Spitzenkandidat Wolfgang Böhmer am 28. März<br />
im <a href="http://www.politik-digital.de/salon/transcripte/wboehmer.shtml">tacheles 02 Chat</a>. Die Grünen kommen in den Umfragen nur auf zwei Prozent und werden wohl nicht im Landtag vertreten sein.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Der bisherige<br />
Ministerpräsident und erneute SPD-Spitzenkandidat Reinhard Höppner hat<br />
bereits angedeutet, dass er nicht in einer große Koalition mit der SPD<br />
als Junior-Partner der CDU zur Verfügung stehen werde. Ob die SPD und<br />
die PDS doch eine Koalition eingehen, wird sich am 21. April zeigen.<br />
Anmerkung am Rande: Am 21. April 1946 vereinigten sich SPD und KPD zur<br />
SED.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Denkbar wäre<br />
auch, dass die PDS die SPD noch überholt und zweitstärkste Kraft wird.<br />
Für diesen Fall hat sich schon der Vorsitzende der<br />
PDS-Bundestagsfraktion Roland Claus bereit erklärt, das Amt des<br />
Ministerpräsidenten zu übernehmen. Doch die SPD kann sich einen PDS<br />
Ministerpräsidenten unter SPD-Beteiligung nicht vorstellen. Im tacheles<br />
02 Chat vom 2. April diesen Jahres beantwortete <a href="http://www.politik-digital.de/salon/transcripte/rhoeppner.shtml">Ministerpräsident Höppner</a> dieser Frage mit einem eindeutigen &quot;Nein&quot;.  </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Doch nicht nur<br />
der ungewisse Ausgang der Landtagswahl bieten Anlass für gespannte<br />
Erwartung. Da in Sachsen-Anhalt die letzte große Abstimmung vor der<br />
Bundestagswahl am 22. September 2002 stattfindet, wird sie von vielen<br />
Beobachtern als Stimmungstest für die Bundestagswahl gesehen. Wie sieht<br />
es mit dem Internet-Angebot der Parteien aus? Nimmt der Wahlkampf in<br />
Sachsen-Anhalt im Internet den Stellenwert ein, den man von einer<br />
Generalprobe für die Bundestagswahl bzw von einem Stimmungstest der<br />
Gemütslage in Ostdeutschland erwarten würde? </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Vor einigen<br />
Wochen war davon noch wenig zu merken. Wie in der allgemeinen<br />
Berichterstattung wurde auch im Internet den Landtagswahlen <a href="http://www.politik-digital.de/edemocracy/wahlkampf/sachsen-anhalt.shtml">wenig Aufmerksamkeit</a><br />
geschenkt. Aber das Internet ist bekanntlich ein schnelllebiges Medium,<br />
so dass sich seit dem 21. März einiges geändern haben könnte. Ein<br />
zweiter Blick unmittelbar vor der Wahl auf das Internet-Angebot der<br />
Parteien kommt aber zu einem gegenteiligen Ergebnis.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Auf den Internet<br />
Seiten der beiden großen Parteien hat das Thema Sachsen-Anhalt zwar an<br />
Prominenz gewonnen. Auf der Startseite der SPD-Bundespartei findet sich<br />
ein kurzer Text zur Wahl in Sachsen-Anhalt. Aber der dort vorhandene<br />
Link führt auch nur zu einem weiteren kurzen Artikel, der lediglich<br />
sachlich neutral über die Wahl informiert. Die Aufgabe der Wahlwerbung<br />
wird dem Web-Angebot der SPD Sachsen-Anhalt überlassen, zu dem<br />
verschiedene Links im Anschluss an den Artikel führen. Aber neben den<br />
von der SPD betriebenen Internetseiten finden sich auch drei Links zu<br />
unabhängigen Informationsquellen, beispielsweise der <a href="http://mi.sachsen-anhalt.de/lwl/fr_Lwl.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Seite des Landeswahlleiters</a>,<br />
die allerdings vor den eigenen Links platziert sind. An dem Webauftritt<br />
der SPD-Sachsen-Anhalt hat sich insgesamt wenig geändert. Nach wie vor<br />
gibt es die <a href="http://www.spd-sachsen-anhalt.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Seite des Landesverbandes</a>, die des Spitzenkandidaten <a href="http://www.hoeppner.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Reinhard Höppner</a>  und die <a href="http://www.waehlt-spd.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Aktionsseite</a>.<br />
Alle Seiten sind im Layout aufeinander abgestimmt. Grundlegende<br />
Informationen wie wichtige Termine oder programmatische Ziele finden<br />
sich auf allen drei Seiten. Neben der reinen Information finden sich<br />
auf der letztgenannten Seite bescheidene Andeutungen von<br />
Interaktivität, die zudem nur sporadisch genutzt werden. Im Forum<br />
datierte am 17. April der letzte Beitrag vom 7. April. Nicht besser<br />
sieht es in der Rubrik &quot;Statement&quot; abgeben aus. Auf die Frage, &quot;Ich<br />
wähle SPD, weil&#8230;&quot;, antwortete am 17. April letztmalig ein Anhänger<br />
der SPD am 4. April. Hoffnungsträger der Interaktivität auf den Seiten<br />
der SPD könnte der vorhandene Chatraum sein. Doch der angezeigte<br />
Chatraum ist im Moment verweist, da kein weiterer Chat geplant sei.<br />
Schade eigentlich.<br />
</span><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><br />
Auch beim Herausforderer CDU ist das Thema inzwischen sprichwörtlich<br />
auf den Bildschirm gerückt. Dafür sorgt ein Werbebanner auf der rechten<br />
Seite der <a href="http://www.cdu.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Homepage der Bundespartei</a>. Dieser führt zur Seite des <a href="http://www.cdu-sachsenanhalt.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Landesverbandes Sachsen-Anhalt</a>,<br />
die seit der letzten Kritik in neuem Layout erstrahlt. Obwohl die<br />
Gestaltung nicht grundsätzlich geändert wurde, wirkt die Seite durch<br />
eine bessere Ausnutzung des Bildschirms und durch neue graphische<br />
Details professioneller und ansprechender als zuvor. Neben der Seite<br />
des Landesverbandes gibt es noch die von der Jungen Union gestaltete<br />
Seite <a href="http://www.hoeppner-muss-weg.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.hoeppner-muss-weg.de</a>,<br />
die hauptsächlich der Polemik gegen Ministerpräsident Höppner gewidmet<br />
ist. Leider wird Interaktivität kaum angeboten. Erst der drittletzte<br />
Unterpunkt der Navigation lädt die Wähler und seine Meinungen ein. Doch<br />
überraschenderweise ist diese Seite hauptsächlich Meinungen anderer<br />
über die Auswirkungen der Politik von Reinhardt Höppner gewidmet, und<br />
erst in zweiter Linie wird das Angebot eines Forums und eines<br />
Gästebuches ersichtlich. Doch auch das Forum besticht nicht durch<br />
aktive Nutzung. Bezeichnenderweise lautet der Titel des letzten<br />
Eintrages in diesem Forum: &quot;Eisige Stille im Forum&quot;. Der Grund, dass<br />
die CDU im Moment in den Umfragen soweit vorne liegt, kann jedenfalls<br />
nicht ihr Internet-Auftritt sein.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Dass der<br />
Internet-Auftritt für die Wahl in Sachsen-Anhalt nicht entscheidend<br />
ist, scheinen auch die Bundesebene von FDP, PDS und Grünen zu glauben.<br />
Die Landesverbände haben zwar nach wie vor ein solides bis gutes<br />
Internet-Angebot, an dem sich seit der letzten Rezension (LINK) nicht<br />
viel geändert hat. Aber auf den Internetseiten der Bundesparteien muss<br />
man nach wie vor nach der Wahl in Sachsen-Anhalt suchen. </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Die FDP hat auf<br />
ihrer Portalseite www.fdp.de einen Artikel, in dem über die letzte<br />
Umfrage berichtet wird. Links zu dem Angebot des FDP-Landesverbandes<br />
Sachsen-Anhalt sucht man jedoch vergebens. So gelangt man immer noch<br />
nur über die Rubrik &quot;Landes-Verbände&quot; zu den entscheidenden Seiten,<br />
ohne dass dort die Wahl in Sachsen-Anhalt besonders hervorgehoben wird.<br />
Das ist umso erstaunlicher als die FDP nicht nur ein sehr gutes<br />
Internet-Angebot www.der-neue-start hat. Sie steht mir ihrer<br />
prominenten Kandidatin Cornelia Pieper in den Umfragen mit neun Prozent<br />
auch sehr gut da und müsste eigentlich Interesse daran haben, die<br />
bevorstehende Wahl als Test anzusehen.</p>
<p>Auch die PDS hat in den letzten Umfragen noch zugelegt. Jedoch sind die aktuellen Artikel auf der Startseite der Bundespartei <a href="http://www.pds-online.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.pds-online.de</a> nicht mit den Seiten von Sachsen-Anhalt <a href="http://www.pds-sachsen-anhalt.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.pds-sachsen-anhalt.de</a> verlinkt. Selbst unter der Rubrik &quot;Wahlen&quot; stellt Sachsen-Anhalt nur eines von vielen Themen dar.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Auf der Homepage<br />
der Grünen findet sich unter der Rubrik &quot;Länder-Infos&quot; lediglich ein<br />
Artikel vom 9. April, der Links zur Wahlseite <a href="http://www.lust-auf-zukunft.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.lust-auf-zukunft.de</a> und zur Seite von Spitzenkandidatin Undine Kurth <a href="http://www.undine-kurth.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.undine-kurth.de</a><br />
enthält. Ist es möglich, dass die Grünen den Wahlkampf in<br />
Sachsen-Anhalt bewusst nicht prominent bewerben, weil sie ihr<br />
prognostiziertes Ergebnis von nur zwei Prozent nicht als Test für die<br />
Bundestagswahl interpretiert sehen wollen?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Auch wenn die die<br />
SPD und die CDU ihr Angebot zur Wahl in Sachsen-Anhalt verändert haben,<br />
lässt sich das Fazit vom 21. März leider nicht ändern. Es herrscht also<br />
weiterhin Nachholbedarf im sachsen-anhaltinischen Cyberspace.</span>
</p>
<p>
&nbsp;</p>
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