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	<title>tarndt &#8211; politik-digital</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
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	<title>tarndt &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Wahlhilfe für Wankelmütige</title>
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		<dc:creator><![CDATA[tarndt]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> <b>Der Sonntag naht und die Parteien beenden
auch ihren <a href="http://www.politik-digital.de/archiv/edemocracy/berlin/countdown.shtml">virtuellen Wahlkampf</a>. Wenige Tage vor
der Entscheidung haben wir noch einmal einen Blick ins Internet geworfen, um zu
sehen, ob sich die vielen Unentschlossenen auch außerhalb der offiziellen Parteiseiten
und politischen Berichterstattung Entscheidungshilfen holen können. Unser Fazit:
Das Angebot ist klein, aber fein.</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> <b>Der Sonntag naht und die Parteien beenden<br />
auch ihren <a href="http://www.politik-digital.de/archiv/edemocracy/berlin/countdown.shtml">virtuellen Wahlkampf</a>. Wenige Tage vor<br />
der Entscheidung haben wir noch einmal einen Blick ins Internet geworfen, um zu<br />
sehen, ob sich die vielen Unentschlossenen auch außerhalb der offiziellen Parteiseiten<br />
und politischen Berichterstattung Entscheidungshilfen holen können. Unser Fazit:<br />
Das Angebot ist klein, aber fein.</b></span><!--break-->
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Mittlerweile leistet es sich keine Partei mehr, ohne ein kompetentes Webangebot<br />
in den Wahlkampf zu ziehen. Dasselbe trifft auf die Online-Portale der großen<br />
Tageszeitungen zu, die umfangreiche Dossiers mit Artikeln, Umfragen und Linksammlungen<br />
angelegt haben. Doch das Internet ist bekanntlich mehr als ein virtueller Wählerstand<br />
oder eine Online-Bibliothek. Und so stellt sich die Frage, welchen Widerhall<br />
die Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus jenseits dieser mittlerweile etablierten<br />
Informationsformen ausgelöst hat. Wir haben nach interaktiven oder ungewöhnlichen<br />
Seiten zur Berlinwahl gesucht und sind fündig geworden, auch wenn das Angebot<br />
letztlich kleiner war als von uns vorher angenommen wurde.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Die erste Station unserer kleinen Online-Tour ist der SFB. Infratest hat in<br />
dieser Woche herausgefunden, daß 17% der Berliner Wählerinnen und Wähler noch<br />
zögern, wenn es um ihre Stimmabgabe geht. Der Berliner Fernsehsender hat das<br />
Problem offensichtlich erkannt und will mit einem <a href="http://www.sfb.de/wahl2001/wahltest.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wahltest</a><br />
bei der Entscheidung helfen. Auf der Website werden den wankelmütigen Usern<br />
in einem virtuellen Fragebogen die Argumente und Standpunkte der Parteien im<br />
Multiple-Choice-Verfahren angeboten, ohne daß eine Parteizugehörigkeit zu erkennen<br />
ist. Ein sehr lehrreicher und erhellender Test, wird doch so mancher heimliche<br />
SPD-Sympathisant feststellen, daß er eigentlich die Argumente der PDS am überzeugendsten<br />
gefunden hat.<br />
</span>
</p>
<table align="left" border="0" cellpadding="0" cellspacing="0" width="75">
<tbody>
<tr>
<td width="75"><a href="http://www.politikforum.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="http://www.politik-digital.de/archiv/edemocracy/berlin/images/politikforum.gif" align="left" border="0" height="150" hspace="5" vspace="5" width="200" /></a></td>
<td rowspan="2"><spacer type="block" height="1" width="5"></spacer></td>
</tr>
<tr>
<td><span style="font-size: xx-small; font-family: Arial,Helvetica; color: #333333" width="102">Die Startseite des Politikforums</span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Verwirrt, wie er darüber sein dürfte, will er sein Problem vielleicht anschließend<br />
in einem der vielen politischen Online-Foren zur Diskussion stellen. Auf der<br />
<a href="http://www.zdf-club.de/servlet/HttpServer/welcome_js.html?http://www.zdf-club.de/servlet/HttpServer/discussion.html?.POSTING.UIDPARENT=995978862087" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ZDF</a>-Homepage<br />
findet sich hierfür ein sehr gut besuchtes und aktuelles Podium. Zu empfehlen<br />
ist auch das <a href="http://www.politikforum.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Politikforum</a>,<br />
das sich als unabhängige Plattform für politische Informationen versteht. Unter<br />
den vielen thematisch aufgeteilten Foren befindet sich auch eines über Parteien<br />
und Wahlen, in dem interessierte Mitglieder z.B. über die Koalitionsfähigkeit<br />
der PDS diskutieren.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Wem das nicht<br />
aufregend genug ist, kann sich als Händler auf einer Internet-Wahlbörse<br />
betätigen. Die vor einigen Jahren noch bestaunten virtuellen<br />
Politbasare haben sich mittlerweile als zuverlässiges Mittel zur<br />
Vorhersage von Wahlergebnissen etabliert. Der Erfolg der Methode beruht<br />
auf dem Prinzip des rationalen Eigennutzes, der selbst glühende<br />
Anhänger einer Partei dazu bringt, deren Anteile bei der Aussicht auf<br />
Mißerfolg gnadenlos abzustoßen. Das Prinzip ist offensichtlich nicht<br />
nur wirksam, es schützt zudem relativ sicher gegen den Mißbrauch durch<br />
Werbestrategen. Ein Beispiel: Der Versuch einiger Sympathisanten der<br />
Grünen, den Kurs der Partei vor der Bundestagswahl 1998 durch massive<br />
Aktienkäufe in die Höhe zu treiben, scheiterte bald am gegenläufigen<br />
Verhalten der anderen Teilnehmer. <br />
Im Fall der Berlinwahl bieten sowohl der <a href="http://www.stern.de/politik/wahlboerse/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Stern</a><br />
als auch <a href="http://www.wahlstreet.de/BI/home/index.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wahlstreet.de</a><br />
die Möglichkeit, für einen realen Geldeinsatz von bis zu 100,-DM am politischen<br />
Parkettgeschehen teilzunehmen und virtuelle Parteiaktien zu handeln. Die Börsen<br />
werden pünktlich am 21. Oktober um 18 Uhr geschlossen und der Wert des jeweiligen<br />
Depots wird ausgezahlt. Angesichts der Einstiegssumme nicht unbedingt eine Chance,<br />
reich zu werden, aber das ist ja auch nicht Sinn der Sache.<br />
</span>
</p>
<table align="left" border="0" cellpadding="0" cellspacing="0" width="75">
<tbody>
<tr>
<td width="75"><a href="http://www.fritz.de/fritz/200109/raumschiff.jsp" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="http://www.politik-digital.de/archiv/edemocracy/berlin/images/fritz.gif" height="150" width="200" /></a></td>
<td rowspan="2"><spacer type="block" height="1" width="5"></spacer></td>
</tr>
<tr>
<td><span style="font-size: xx-small; font-family: Arial,Helvetica; color: #333333" width="102"><br />
			Das Raumschiff &quot;Spreeathen&quot;</span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Vom harten Börsenalltag gestresst, kann sich der erschöpfte Wähler etwas erholen,<br />
indem er z.B. die Seiten von <a href="http://www.fritz.de/fritz/200109/raumschiff.jsp" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Fritz-Radio</a><br />
besucht. Der ORB-Jugendsender hat ein Hörspiel ins Netz gestellt, in dem die<br />
Bürgermeisterkandidaten im &quot;Raumschiff Spreeathen&quot; in den unendlichen Weiten<br />
des Berliner Politweltraums umherfliegen. Neben Käpten Gutso und Commander Stoffel<br />
spielen die Kommandanten Klecker und Rex sowie ein gewisser Herr Miesy mit.<br />
Die Sache ist als Forsetzungsreihe angelegt, es gibt ein Archiv der vergangenen<br />
Episoden.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Wer jetzt hinsichtlich seiner Wahlsympathien immer noch unschlüssig ist, kann<br />
schließlich als letzten Ausweg die Sterne befragen. Die Hobby-Astrologin Verena<br />
Mahrhofer hat auf ihrer Website <a href="http://people.freenet.de/verygwendo/berlinwahl.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Horoskope</a><br />
für die drei Hauptkandidaten Wowereit, Steffel und Gysi erstellt. Die Konstellation<br />
für einen Rot-Roten Senat ist ihrer Meinung nach im übrigen günstig. Wir<br />
werden sehen.<br />
</span></p>
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