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	<title>Thibaud Saint-Viteux &#8211; politik-digital</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
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	<title>Thibaud Saint-Viteux &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Datenbasierter Wahlkampf: Was ist drin?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thibaud Saint-Viteux]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Dec 2016 15:16:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
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					<description><![CDATA[Tür-zu-Tür-Wahlkämpfe gelten als effektives Mittel der Wahlwerbung: Wie nicht nur die Kampagnen vor der Präsidentschaftswahl in den USA zeigen, sondern [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="document-page">
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<p class="text-wrapper user-select-text"><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/LMP_Web-app_Berlin.png"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-150745" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/LMP_Web-app_Berlin-630x394.png" alt="lmp_web-app_berlin" width="630" height="394" /></a>Tür-zu-Tür-Wahlkämpfe gelten als effektives Mittel der Wahlwerbung: Wie nicht nur die Kampagnen vor der Präsidentschaftswahl in den USA zeigen, sondern auch immer mehr Wahlkämpfe in Frankreich und Deutschland. Doch wie effektiv sind solche Tür-zu-Tür-Wahlkämpfe, was bringen und was kosten sie?</p>
<p class="text-wrapper user-select-text">Im Interview erläutert Guillaume Liegey, CEO des Start-ups Liegey Muller Pons, wie seine Firma datengestützte Haustürwahlkämpfe organisiert und was man mit datenbasierten Kampagnen erreichen kann.</p>
<h3>Durch Daten an die richtige Haustür</h3>
<p><b>Herr Liegey, Ihre Firma LMP entwickelt datengestützte Haustürkampagnen. Wie funktioniert das?</b></p>
<p>Wir stellen Daten und die benötigte Technologie für einen datenbasierten Wahlkampf bereit. Dabei ermitteln wir zunächst, in welchen Wahlbezirken sich ein Tür-zu-Tür-Wahlkampf besonders lohnt und koordinieren die Arbeit der Freiwilligen dann per App. So können die Wahlkämpfer ihre Zeit und ihr Geld effizienter einsetzen.</p>
<p><b>Warum sind Daten für einen Tür-zu-Tür Wahlkampf wichtig? </b></p>
<p>Im Wahlkampf hat man immer zu wenig Zeit und Geld. Deswegen muss man zielgerichtet arbeiten, sowohl bei Facebook-Werbungen, auf Twitter, in persönlichen Treffen und eben auch beim Tür-zu-Tür Wahlkampf. Bei letzterem geht es darum, in die Wahlbezirke zu gehen, wo man am meisten bewirken kann, wo viele unentschlossene oder Nicht-Wähler zu finden sind. Dabei sind Roh-Daten alleine nichts wert. Die Kombination aus Daten, der Technologie und den Menschen ist das, was einen guten Wahlkampf auszeichnet.</p>
<h3 style="text-align: right;"><div class="c33l info-box"><div class="subc"><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Guillaume-Liegey_Photo-536x800.jpg"><img decoding="async" class="  wp-image-150749 aligncenter" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Guillaume-Liegey_Photo-536x800.jpg" alt="guillaume-liegey_photo-536x800" width="160" height="239" /></a><strong>Guillaume Liegey</strong>, Mitgründer und CEO von LMP, einem Unternehmen für Wahlkampagnen- und Daten-Technologie, ehemaliger Kampagnen-Leiter bei François Hollandes Präsidentschafts-Wahlkampf</div></div></h3>
<p><b>Welche Daten nutzen Sie?</b></p>
<p>Wir führen die frei verfügbaren demographische Daten, die Ergebnisse der letzten Wahlen und aktuelle Umfragen zusammen und erstellen anhand dieser Datenbank Prognosen für die einzelnen Wahlbezirke. So kommen wir zu einer Einschätzung, in welchen Wahlbezirken sich ein Tür-zu-Tür-Wahlkampf lohnt &#8211; und wo die Wahlkämpfer besser fernbleiben sollten.</p>
<p><b>Um welche Wählergruppen geht es im Haustürwahlkampf: um Nachbarschaften mit vielen Nichtwählern oder um Nachbarschaften mit vielen unentschlossenen Wählern?</b></p>
<p>Das hängt vom Kandidat, der Partei und dem Typ des Wahlkampfs ab. Wir erstellen beispielsweise die Prognose “In diesem Wahlbezirk gibt es 10% potenzielle Nichtwähler”. Oder “in jenem Wahlkreis gibt es viele Wähler, die sicher wählen, aber unentschlossen sind, wen sie wählen”. Und dann versuchen wir diese Personen zu überzeugen. Deswegen ist die Strategie, potenzielle Nichtwähler zu mobilisieren und unentschiedene Wähler zu überzeugen.</p>
<p><b>Die Wahlkämpfer haben also verschiedene Ansätze je nach Typ des Wahlkampfes und Typ des Wählers?</b></p>
<p>Genau. Im Training lernen sie durch Simulationen, wie sie mit verschiedenen Wählern sprechen. Es gibt drei Fälle. Wir versuchen jede Person, die wir treffen, einen Schritt höher auf der Leiter des Engagements zu bringen. Vom Nichtwähler zum Wähler, vom Wähler zum Unterstützer, und vom Unterstützer zum Freiwilligen.</p>
<p><b>Was für ein Training bekommen die Freiwilligen?</b></p>
<p>Das Training ist sehr ähnlich zu dem der Obama-Kampagne in 2008, wo ich als Freiwilliger mit dabei war. Wir haben beispielsweis and viele Türen im <i>Swing State</i> New Hampshire geklopft, dabei viel gelernt und diese Methode adaptiert. Der Training ist sehr praxisbezogen und hat zwei Dimensionen: die Simulation mit den unterschiedlichen Bürgern, und das Kommunikationstraining, bei dem die Freiwilligen lernen auf einer mehr persönlichen und weniger theoretischer Ebene zu sprechen. Bei jemandem der sich von der Politik verlassen fühlt, sollte man keine eine abstrakte Rede über Steuergerechtigkeit halten, sondern lieber eine persönliche Geschichte erzählen, die an den Bürger appelliert.</p>
<h3>&#8220;3-5 Prozent zusätzlich&#8221;</h3>
<p><b>In der letzten Zeit wurde viel darüber diskutiert, welchen Einfluss Datenauswertungen auf Wahlen haben. Wie effektiv ist denn die Nutzung von Daten, um wirklich zu einem Wahlsieg zu verhelfen?</b></p>
<p>Wir haben mittlerweile an über 200 Kampagnen gearbeitet, also haben wir natürlich schon Erfahrung darin gesammelt, wie wir den Effekt evaluieren können. Generell kann einem Kandidaten eine richtig gute Kampagne helfen, 3 bis 5 Prozent zusätzlich zu sammeln, aber nicht mehr. Der Einsatz lohnt vor allem bei Wahlen, wo die Kandidaten um die 5 Prozent auseinander liegen &#8211; das sind übrigens sehr viele Wahlen. Bei François Hollande haben wir zum Beispiel eine umfangreiche Auswertung des Effekts seiner Tür-zu-Tür Kampagne gemacht. Es gab 80.000 Helfer, die an 5 Millionen Türen geklopft und so 280.000 Stimmen gesammelt haben. Er hätte wahrscheinlich auch ohne diese Stimmen gewonnen, aber so hatte er eben einen größeren Abstand. Also jemand, der dir sagt “kauf das und du gewinnst die Wahl”, ist nicht seriös. Wenn er allerdings sagt “kauf das und du wirst eine bessere Kampagne haben”, dann stimmt das.</p>
<p><b>Wie teuer ist ein Tür-zu-Tür Wahlkampf?</b></p>
<p>Generell kosten unsere Technologie und Daten für eine Tür-zu-Tür Kampagne zwischen 5 &#8211; 10 Prozent des Kampagnen-Budgets. Für eine französische Präsidentschaftskampagne liegt das Budget bei etwa 20 Millionen, also kostet unsere Arbeit in diesem Falle zwischen ein und zwei Millionen Euro. Dabei bleibt zu bedenken, dass ein Tür-zu-Tür-Wahlkampf im Vergleich zu anderen Kampagnen sehr effektiv ist.</p>
<p><b>Wie schätzen Sie den Datenschutz in Frankreich ein?</b></p>
<p>Ähnlich hoch wie in Deutschland, da sind wir sehr stolz drauf. Besonders bei persönlichen Daten, wenn es darum geht herauszufinden, welche politischen Präferenzen die Bürger haben ist Deutschland ebenfalls sehr strikt. Außerdem kann man in Frankreich nicht einfach so Emails an Leute schicken, ohne dass diese vorher zugestimmt haben. Solche Regelungen gibt es auch in Spanien und Italien &#8211; die UK ist anders, dort gelten großzügigere Regeln, ähnlich wie in den USA.</p>
<p><b>Mit Emmanuel Macron haben sie die Bewegung &#8220;En Marche!&#8221; koordiniert. Was war dabei das Ziel?</b></p>
<p>Bei &#8220;En Marche!&#8221; gab es zwei Phasen. Unsere Firma hat Macron geholfen, seine Bewegung zu starten. Die zweite Phase ist der Wahlkampf für die Präsidentenwahl nächstes Jahr.</p>
<p>Macron hat bei null angefangen: Er hatte keine Mitglieder, keine Freiwilligen und keine Mandatsträger. Deswegen war sein erstes Ziel, mit den Bürgern zu sprechen und ihnen zuzuhören. Er wollte die Barrieren der traditionellen Politik brechen, und aus diesem Grund hat er eine Tür-zu-Tür Kampagne außerhalb des Wahlkampfs gestartet. Mit unserer Hilfe haben Macrons Freiwillige 25.000 Gespräche mit Bürgern geführt und an 200.000 Türen geklopft. 6.000 Menschen haben sich seitdem der Bewegung angeschlossen und Macron hat die Ergebnisse im September vorgestellt. Jetzt hat Macron seine Kandidatur für den Wahlkampf bekannt gegeben.</p>
<h3 style="text-align: right;"><div class="c33l info-box"><div class="subc"><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/LMP_Mobile-app_1.jpg"><img decoding="async" class=" wp-image-150750  aligncenter" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/LMP_Mobile-app_1-305x542.jpg" alt="lmp_mobile-app_1" width="185" height="329" /></a> App für die Wahlkämpfer  </div></div></h3>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Welches Ziel will Macron bei der Wahl erreichen?</b></p>
<p>Macron will seine politische Stärke zeigen. Meiner Meinung nach ist es wirklich sein Ziel die Wahl jetzt zu gewinnen und nicht erst 2022. Dazu fängt er im Februar mit dem eigentlichen Präsidentschafts-Wahlkampf an. Ob er uns wieder engagieren wird, wissen wir noch nicht. Wir sind eine überparteiliche Firma, und unserer Ziel ist es, mit so vielen Parteien und Kandidaten wie möglich zu arbeiten, ausgenommen Rechtsextremisten und Populisten. Ich weiß noch nicht für wen, das diskutieren wir gerade, aber sehr wahrscheinlich für mehr als eine Partei.</p>
<p><b>Wird Ihre Firma auch bei der Bundestagswahl 2017 tätig?</b></p>
<p>Unsere Firma sitzt in Paris und London. Wir haben in über 10 europäischen Ländern schon bei verschiedenen Wahlkämpfen geholfen. Deutschland ist das nächste Ziel. Wir sind in Gesprächen und wollen bei der Bundestagswahl 2017 dabei sein.</p>
</div>
</div>
<p><em>Das Interview führten Elena Klaas und Thibaud Saint-Viteux.<br />
</em></p>
<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" class="alignleft  wp-image-139428" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" alt="CC-Lizenz-630x1101" width="441" height="77" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Kommerziell oder Open-Source: Streit um E-Voting-Konzept in der Schweiz</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/kommerziell-oder-open-source-streit-um-e-voting-konzept-in-der-schweiz-150637/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thibaud Saint-Viteux]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Nov 2016 16:49:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Wahl]]></category>
		<category><![CDATA[E-Vtoting]]></category>
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					<description><![CDATA[Schweizer wählen gern – und viel. Seit 1848 sind die Bürger mehr als 570 Mal zu den Urnen gegangen. Die kantonalen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="size-large wp-image-150650 alignnone" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Voting_by_justgrimes_CC-BY-SA-2.0-630x221.jpg" alt="Voting by justgrimes via flckr, CC-BY-SA-2.0" width="630" height="221" /></p>
<p>Schweizer wählen gern – und viel. Seit 1848 sind die Bürger mehr als 570 Mal zu den Urnen gegangen. Die kantonalen und kommunalen Abstimmungen noch nicht mitgezählt. Eine so häufiges politisches Engagement bringt aber auch Hürden mit sich: Zeitaufwand, organisatorische Probleme, Beteiligungsmöglichkeiten für Schweizer, die nicht mobil oder zum Zeitpunkt der Abstimmung im Ausland sind, etc… Diese Probleme sollen durch Online-Wahlen gelöst werden.</p>
<p>Das <em>e-voting </em>ermöglicht allen Bürger die Wahl per Internet und wird in der Schweiz, wo seit 2004 die elektronische Stimmabgabe getestet wird, angesichts der häufigen Abstimmungen vermutlich immer wichtiger werden. Trotzdem gibt es bei dem Thema Kontroversen.</p>
<p>Neben den allgemeinen Diskussionen über das E-Voting, in denen Befürworter und Gegner auf die Probleme der gleichzeitigen Anonymität und Verifizierbarkeit von Online-Stimmen und die <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/donald-trump-und-hillary-clinton-berichte-ueber-manipulationen-bei-us-wahl-a-1122821.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gefahr</a> der Manipulation eingehen, scheiden sich in der Schweiz die Geister bei der Frage nach dem Anbieter von E-Voting-Diensten.</p>
<p>Soll die Konföderation ein privates Unternehmen beauftragen oder lieber ein eigenes Projekt entwickeln? Einerseits gibt es das von der spanischen Firma <em>Scytl</em><strong>  </strong>entwickelte privatwirtschaftliche  Postsystem, das im Kanton Neuchâtel schon zum Einsatz kommt. Andererseits gibt ein das in Genf entwickelte Open-Source-System, das von Basel-Stadt, Bern, St. Gallen und Luzern bevorzugt wird.</p>
<p>Die Verfechter der privaten Option halten das Postsystem für sicherer. Das Programm sei fortgeschrittener und sicherer als die öffentliche Lösung. Neuchâtel sei damit “sehr zufrieden”, und zahle jährlich ungefähr 110.000 CHF. Auch der Kanton Freiburg entschied sich dafür und wird es zum ersten Mal am <a href="http://www.fr.ch/cha/de/pub/wahlen.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">27. November</a> einsetzen. Das System vom Kanton Genf ist aber populärer. Seiner großer Vorteil liege darin, sagen Anhänger, dass es open-source ist. Durch die Überprüfbarkeit der Codes könne eher gewährleistet werden, dass die Wahlergebnisse gültig sind.</p>
<p>Die Entscheidung der Kantonen Neuchâtel und Freiburg sind in der Politik sehr umstritten. Trotz einige Vorteile vertrauen viele Schweizer <em>Scytl </em>nicht. Sie vertreten die Auffassung, dass ein Land nicht von einer fremde Firma abhängen solle, und misstrauen <em>Scytl,</em> das auch in den USA zum Einsatz kam, aus datenschutzrechtlichen Gründen. Eine misslungene Einführung der <em>e-Wahl</em> in Freiburg am morgigen Sonntag könnte die Skepsis noch verstärken.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Titelbild: <a href="https://www.flickr.com/photos/notbrucelee/5139407571/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Voting</a> by justgrimes via flickr, <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC-BY-SA-2.0</a></p>
<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" class="alignleft wp-image-139428" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" alt="CC-Lizenz-630x1101" width="441" height="77" /></a></p>
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		<title>Digitalkompetenz in der Schule: Es gibt noch viel zu tun</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/digitalkompetenz-in-der-schule-es-gibt-noch-viel-zu-tun-150533/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thibaud Saint-Viteux]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Nov 2016 17:04:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[D21]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung der Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalkompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Digitalisierung wirkt sich auf immer mehr Bereiche des Lebens aus &#8211; und dieser Trend dürfte sich noch verstärken. Umso [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/8322742567_6efd4be2d1_z.jpg"><img decoding="async" class="alignleft wp-image-150543 size-large" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Independence-Learning-Commons-via-Flickr-CC-BY-SA-2.0-630x351.jpg" alt="" width="630" height="351" /></a>Die Digitalisierung wirkt sich auf immer mehr Bereiche des Lebens aus &#8211; und dieser Trend dürfte sich noch verstärken. Umso wichtiger ist es, dass Heranwachsende sich Kompetenzen aneignen, um in der digitalisierten Welt zurecht zu kommen. Welchen Anteil die Schule dabei leistet, hat eine neue Studie untersucht.</p>
<p>Im Rahmen des Fachkongresses “Digitale Gesellschaft” am 16. und 17. November in Saarbrücken hat der Verein Initiative D21 die Sonderstudie <a href="http://www.initiatived21.de/portfolio/sonderstudie-schule-digital-2016/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">“Schule digital”</a> veröffentlicht. Die Studie geht der Frage nach, wie die Institution Schule zum Erwerb von Digitalkompetenz beitragen kann. Dazu wurde die Kompetenzentwicklung in Schulen mit und ohne digitalen Schwerpunkt untersucht. Außerdem befragten die Forscher Schüler, Lehrer und Eltern nach dem Digitalisierungsgrad ihrer Lern- und ihrer Lebenswelt.</p>
<p>Der erste Teil der Studie konzentriert sich auf die Bildungsinfrastruktur. Hier beobachten die Forscher eine große Diskrepanz zwischen dem Leben der Schüler zu Hause und in der Schule. Während die Schüler außerhalb des Unterrichts Smartphones und Computer intensiv nutzen, gibt es nur in der Hälfte der Klassen Internet. Außerdem ergab die Studie, dass über 60% der Lehrkräfte sich selbst keine ausreichende Digitalkompetenz zuschreiben und häufig auf den Einsatz Digitaler Medien verzichten. Einig waren sich alle Befragten, dass in einem zunehmend digitalisierten Alltag IT-Kompetenzen unverzichtbar sind.</p>
<p>Die parallel veröffentlichte D21-Studie über die Digitalisierung der Gesellschaft (<a href="http://www.initiatived21.de/portfolio/d21-digital-index-2016/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">D21-Digital-Index 2016</a>) zeigt, dass die Deutschen schon zu 79% online sind, in der Altersklasse von 14 bis 49 Jahren sogar nahezu 100%. Es besteht also kein Zweifel, dass die Frage nach der Rolle der Schule beim Digitalkompetenzerwerb uns weiterhin beschäftigen wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Titelbild by Independence Learning Commons via <a href="https://www.flickr.com/photos/independencelearningcommons/8322742567" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Flickr</a>, <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC BY-SA 2.0</a></p>
<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" class="alignleft  wp-image-139428" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" alt="CC-Lizenz-630x1101" width="441" height="77" /></a></p>
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		<title>Feinde der Pressefreiheit: Alte Bekannte und neue Gesichter</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/feinde-der-pressefreiheit-alte-bekannte-und-neue-gesichter-150489/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thibaud Saint-Viteux]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Nov 2016 12:12:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Zensur]]></category>
		<category><![CDATA[Pressefreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Reporter ohne Grenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Feinde der Pressefreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Internationalen Tag zur Beendigung der Straflosigkeit für Verbrechen gegen Journalisten]]></category>
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					<description><![CDATA[Seit 2013 begeht die UN am 2. November den “Internationalen Tag zur Beendigung der Straflosigkeit für Verbrechen gegen Journalisten”. Aus [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-150491" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Pressefreiheit-2016_630x2551-630x255.jpg" alt="pressefreiheit-2016_630x255" width="630" height="255" />Seit 2013 begeht die UN am 2. November den “Internationalen Tag zur Beendigung der Straflosigkeit für Verbrechen gegen Journalisten”. Aus diesem Anlass veröffentlichen die Reporter Ohne Grenzen (ROG) heute eine aktualisierte Liste der “Feinde der Pressefreiheit”, in der nicht nur Staats- und Regierungschefs, sondern auch Extremisten und Verbrecherorganisationen stehen. Nach ROG sind diese Einzelpersonen und Gruppen für Zensur, Verhaftungen, Folter und Mord von Journalisten verantwortlich.</p>
<p>Auf der Liste der größten „Feinde der Pressefreiheit“ finden sich ‚alte Bekannte‘ wie der chinesische Staats- und Parteichef Xi Jinping und Nordkoreas Diktator Kim Jong Un. Auch die Nominierung von Russlands Präsident Wladimir Putin, Syriens Präsident Baschar Al-Assad und Kubas Präsident Raul Castro ist wenig überraschend.</p>
<p>Der Bericht listet jedoch auch neue Kandidaten auf: Dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan wird die Inhaftierung von mindestens 130 Journalisten und die Schließung von 140 Medien vorgeworfen. Auch der ägyptische Präsident Abdelfattah al-Sisi, Saudi-Arabiens König Salman, Thailands Junta-Chef Prayut Chan-o-cha und Venezuelas Präsident Nicolas Maduro finden sich auf der Liste wieder. Die extremistische Organisation “Islamischer Staat” ist wahrscheinlich der am wenigsten überraschende Neuling 2016.</p>
<p>Der Kampf gegen die Straflosigkeit von Verbrechen ist Teil einer ROG-Kampagne zum Schutz von Journalisten. Nach ROG-Angaben sind allein in den letzten zehn Jahren 787 journalistisch arbeitende Menschen in Ausübung ihres Berufs gestorben.</p>
<p>Die Liste der „Feinde der Pressefreiheit“ finden Sie <a title="Weltkarte der Pressefreiheit 2016" href="www.reporter-ohne-grenzen.de/feinde">hier</a>.</p>
<p>Titelbild: Karte Pressefreiheit 2016, © Reporter ohne Grenzen</p>
<p><img decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-139428" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011-305x53.png" alt="CC-Lizenz-630x110" width="305" height="53" /></p>
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