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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
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	<title>wbauchhenss &#8211; politik-digital</title>
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	<item>
		<title>G8: Katastrophenmanagement für den &#039;Millenium Bug&#039;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[wbauchhenss]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Informationssicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheitspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Jahr-2000-Problem]]></category>
		<category><![CDATA[G8-Gipfel]]></category>
		<category><![CDATA[Katastrophenmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Köln]]></category>
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					<description><![CDATA[<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">
<b>Erst kam das Wasser, dann kamen die Bakterien: 15 Millionen Liter Abwasser ergossen sich Mitte
Juni über das kalifornische San-Fernando-Valley. Am nächsten Tag machten
Tagestemperaturen um 35 Grad das Gelände zur stinkenden Kloake; wegen möglicher
Bakterienverseuchung wurde die Gegend abgesperrt.</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
<b>Erst kam das Wasser, dann kamen die Bakterien: 15 Millionen Liter Abwasser ergossen sich Mitte<br />
Juni über das kalifornische San-Fernando-Valley. Am nächsten Tag machten<br />
Tagestemperaturen um 35 Grad das Gelände zur stinkenden Kloake; wegen möglicher<br />
Bakterienverseuchung wurde die Gegend abgesperrt.</b></span><!--break--></p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Ein Vorgeschmack auf den Jahresanfang 2000? Die Überschwemmung war durch den Millenium<br />
Bug ausgelöst worden; bei einem Testlauf hatte ein Computer versagt und eine Schleuse<br />
in einer nahegelegenen Kläranlage geschlossen gehalten, obwohl im Kontrollzentrum das<br />
Gegenteil angezeigt war. Die Behörden hatten in einem Testlauf herausfinden wollen, wie<br />
die Abwasserversorgung im Ort für den Millenium Bug gerüstet ist.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Am gleichen Wochenende tagten in Köln die Regierungschefs der G8-Staaten, und auf ihrer<br />
Agenda stand auch das Jahr-2000-Problem. Bereits auf dem letzten G8-Gipfel in Birmingham hatten<br />
die führenden Wirtschaftsnationen darauf gedrängt, negativen Folgen des Millenium<br />
Bug entgegenzuwirken. Auf ihrem Treffen am Rhein zeigten sie sich zuversichtlich, in ihrem<br />
eigenen Bereich die Probleme unter Kontrolle zu halten, auch wenn in den sechs Monaten bis zum<br />
Jahresende noch viel zu tun sei. Experten hatten bereits vor dem Gipfel in einer Studie der<br />
OECD angedeutet, daß in den wichtigsten Industrienationen die Computersysteme in<br />
besonders sensiblen Bereichen weitgehend störungsfrei ins nächste Jahrtausend gehen<br />
dürften.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Auch auf dem Kölner EU-Gipfel Anfang Juni war das Problem ein Thema gewesen: Die<br />
Regierungschefs forderten die europäische Kommission auf, ihre Bemühungen um einen<br />
reibungslosen Jahrtausendwechsel zu verstärken und die Öffentlichkeit umfassend zu<br />
informieren. Zuvor hatten US-amerikanische Experten beklagt, in Europa nehme man das Problem<br />
noch nicht ernst genug.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Die G8-Staaten sehen in der Telekommunikation, im Finanzbereich, im Verkehrswesen und in der<br />
Gesundheitsversorgung Schlüsselbereiche, in denen sie alle Staaten auffordern, mit<br />
besonderer Priorität am Jahr-2000-Problem zu arbeiten. Die Industrienationen sehen sich<br />
für diese Sektoren gerüstet &#8211; ein Testlauf von 500 Banken aus 19 Ländern verlief<br />
zufriedenstellend; selbst Fluglinien wollen entgegen aller früheren Bedenken in der<br />
Neujahrsnacht in die Luft gehen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Auch das Verteidigungswesen, der Umweltbereich und die öffentliche Sicherheit gelten als<br />
Problemzonen. Horrorszenarien schildern immer wieder genüßlich die möglichen<br />
Folgen: Verteidigungssysteme werden irrtümlich aktiviert, Nuklearanlagen geraten<br />
außer Kontrolle, Stromausfälle führen zu Chaos und Plünderungen. Doch in<br />
den Industrienationen dürften die Bewohner den Jahrtausendwechsel eher glimpflich<br />
überstehen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Dennoch fordern die G8-Regierungschefs in ihrem Abschlußpapier dazu auf, Pläne<br />
für gezieltes Katastrophenmanagement zu entwerfen. So soll dem gröbsten Chaos<br />
entgegengesteuert werden, wo die Zeit für eine Umrüstung mit millenium-bug-<br />
sicherer Software nicht mehr reicht.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Selbst wenn die sensiblen Bereiche der Infrastruktur funktionieren, steckt der Teufel<br />
allerdings im Detail: Große Firmen hatten Zeit und Mittel für die Umstellung ihrer<br />
Systeme, nicht aber viele der kleinen und mittleren Betriebe. Sie könnten daher für<br />
Chaos sorgen und auch die Abläufe in den großen Unternehmen durcheinanderbringen.<br />
Zudem verweisen Experten auf die große Zahl von Chips, die im täglichen Leben fast<br />
unbemerkt elektrische Geräte steuern &#8211; etwa in Aufzügen, Autos oder Herzschrittmachern.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">In ihrem Kommuniqué richten sich die G8-Staaten unmittelbar an die Länder, in denen<br />
bislang erst wenige Maßnahmen gegen das Jahr-2000-Problem ergriffen wurden. Besonders Afrika<br />
und Asien gelten als problematische Regionen. In Rußland erklärte der<br />
stellvertretende Ministerpräsident Wladimir Bulgak noch im Mai, in den meisten Ministerien<br />
habe man sich noch keine Gedanken über das Problem gemacht, vorgesehene Gelder seien nicht<br />
abgerufen worden. Im Ministerium für Atomenergie erklärte man, sich erst mit dem<br />
Problem auseinandersetzen zu wollen, wenn es tatsächlich eintrete. Vor diesem Hintergrund<br />
klingt es zweifellos beruhigend, wenn die zuständigen Stellen zumindest Pläne für<br />
den Zivilschutz vorbereiten.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Die G8-Staaten haben für die zweite Jahreshälfte ein Sondertreffen zum<br />
Millenium-Bug-Notfallmanagement angekündigt und wollen gerade in diesem Bereich auch mit<br />
Drittstaaten kooperieren. Besonderen Wert legen sie auch auf eine umfassende Information, um<br />
Panikreaktionen in der Öffentlichkeit zu vermeiden.<br />
</span></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Verkehr im Netz</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/verkehr_im_netz-693/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[wbauchhenss]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
		<category><![CDATA[Internetforum]]></category>
		<category><![CDATA[Kampagne]]></category>
		<category><![CDATA[Protest]]></category>
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		<category><![CDATA[Bürgerinitiative]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlicher Personennahverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehrspolitik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">
<b>
Spielen die Neuen Medien eine Rolle in der Verkehrspolitik? Während die
Deutsche Bahn eine der meistfrequentierten Webseiten betreibt, haben
verkehrspolitische Verbände und ÖPNV-Initiativen das Internet als
Kampagnen-Instrument bislang eher verschlafen.</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
<b><br />
Spielen die Neuen Medien eine Rolle in der Verkehrspolitik? Während die<br />
Deutsche Bahn eine der meistfrequentierten Webseiten betreibt, haben<br />
verkehrspolitische Verbände und ÖPNV-Initiativen das Internet als<br />
Kampagnen-Instrument bislang eher verschlafen.</b></span><!--break-->
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Furchterregende Jagdszenen<br />
spielten sich im Frühjahr 1999 in Oberbayern ab: Erzürnte Fahrgäste<br />
eines Regionalzuges verprügelten den 19jährigen Schaffner, ein anderer<br />
Zugbegleiter schloss sich aus Angst vor den Reisenden auf der gesamten<br />
Fahrt in der Zugtoilette ein. Was hatte die Pendler aus dem<br />
Voralpenland so aufgebracht? Ein Privatunternehmen hatte die<br />
Oberlandbahn von der Bahn AG übernommen und deren klapprige Züge aus<br />
den 60er Jahren gegen modernste High-Tech-Züge ausgetauscht. Doch die<br />
neuen Triebwagen erwiesen sich als Fehlkonstruktion: Mal ließen sich<br />
die Türen nicht öffnen, oft blieben die Züge einfach auf offener<br />
Strecke stehen. Die Klimaanlage sorgte für arktische Temperaturen,<br />
während gleichzeitig die Heizung auf Hochtouren lief. Wochenlang lief<br />
nichts mehr auf der Oberlandbahn: Hunderte Pendler kamen nahezu täglich<br />
zu spät zur Arbeit oder in den Feierabend, an einem Gymnasium an der<br />
Strecke blieben die Klassenräume leer. Bald bildete sich eine<br />
Bürgerinitiative der Betroffenen, deren Aushängeschild ihre <a href="http://www.josefstal.de/bob/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Homepage</a><br />
wurde. In einem Online-Beschwerdeforum berichteten die Pendler über<br />
ihre schlimmsten Erlebnisse mit der Oberlandbahn. Nach sieben Wochen<br />
überreichten Vertreter der Initiative vor großem Medienaufgebot die<br />
gesammelten Abenteuer der Reisenden an die Geschäftsführung der<br />
Privatbahn. Die Medien würdigten das Internet-Forum als neue<br />
Protestform und berichteten landesweit.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">In der Verkehrspolitik ist eine<br />
solche Internet-Aktion aber eine Ausnahme. Zwar engagieren sich<br />
zahllose Initiativen in allen erdenklichen verkehrspolitischen Belangen<br />
&#8211; von der autofreien Siedlung über den Bau von Autobahnen und die<br />
Vermeidung von Fluglärm bis hin zu Reaktivierung stillgelegter<br />
Bahnlinien, doch eigene Protestformen haben sich im Netz bisher kaum<br />
herausgebildet. Die aktiven Bürger verstehen Online-Medien als bequeme<br />
Unterstützung ihrer logistischen Arbeit, Webseiten erschöpfen sich<br />
meist in einfachen Umsetzungen von Flugblättern und Broschüren. Die<br />
verkehrspolitischen Initiativen, in den siebziger und achtziger Jahren<br />
oftmals aus der ökologisch-alternativen Szene heraus entstanden,<br />
erkennen dabei durchaus, dass sie ihre Projektarbeit mit Hilfe der<br />
Online-Medien effizienter gestalten. Es lassen sich vor allem<br />
Mitstreiter gewinnen, die durch regelmäßige Treffen und vereinsähnliche<br />
Organisation nicht zu motivieren sind (&quot;Verein ohne Meierei&quot;). So<br />
erkannte etwa der Verband Pro Bahn schon 1995 die Vorteile von<br />
Mailinglisten, um dezentral und in kurzer Zeit komplexe Diskussionen<br />
unter den Mitgliedern zu führen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Heute unterhält Pro Bahn eine umfangreiche <a href="http://www.probahn.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Website</a>,<br />
die dem Nutzer einige Servicefunktionen bietet. Der Verband stellt in<br />
übersichtlicher Form Tarifinformationen zusammen, die dem verwirrten<br />
Bahnreisenden die Möglichkeit geben, sich in Ruhe über die zahllosen<br />
Sondertarife auf deutschen Schienen zu informieren. Eine ähnliche<br />
Zielsetzung verfolgt der <a href="http://www.igeb.org/index1.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Berliner Fahrgastverband IGEB</a>, der die <a href="http://www.igeb.org/index1.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">elektronischen &quot;Kummerkarten&quot;</a><br />
genervter Kunden an die Verantwortlichen bei den Verkehrsunternehmen<br />
weiterleitet und unkompliziert über Bauarbeiten auf dem Hauptstadtnetz<br />
informieren will.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Hilfestellung für Projektarbeit<br />
bieten die Verbände durch Argumentationshilfen, durch Listen von<br />
Ansprechpartnern in der Politik oder durch Links zu meist privaten<br />
Homepages, auf denen interessierte Laien gesetzliche Grundlagen<br />
erläutern. Pro Bahn fasst beispielsweise den Stand der Diskussion zum<br />
Wegfall der Interregio-Züge regelmäßig auf der Homepage zusammen. Doch<br />
auch zu diesem Thema, dem in den traditionellen Medien große Beachtung<br />
zugemessen wird, finden sich im Netz nur wenige Informationen; die<br />
Initiative &quot;Bürgerbahn statt Börsenbahn&quot;, die mit Aktionen auf das<br />
Thema aufmerksam macht, hat keinen Netzauftritt. Kampagnen zu großen<br />
Themen wie der Bahnreform und ihrer neuerlichen Reform oder zur<br />
Tarifstruktur der Bahn sucht man im Netz vergebens.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Anders sieht es in der Schweiz<br />
aus. Die Verkehrspolitik ist in dem Transitland ein Dauerthema.<br />
Zahlreiche Initiativen engagieren sich gegen den Schwerlastverkehr und<br />
fordern Tunnelbauten, Autobahnerweiterungen, die Verlegung oder den<br />
Neubau von Bahnlinien, um die Belastung der Bürger durch den<br />
Verkehrslärm zu mindern. Sicherlich motiviert die Möglichkeit,<br />
Volksabstimmungen über Bundesgesetze durchzusetzen, solche Gruppen viel<br />
stärker als in Deutschland. Für Aufbietung der Mindestanzahl von 50.000<br />
Unterschriften, die notwendig sind, um ein Referendum anzusetzen,<br />
setzen mittlerweile alle Interessengruppen auch auf Internetauftritte.<br />
Eine &quot;Liga für rationelle Verkehrswirtschaft&quot; liefert ÖPNV-Befürwortern<br />
auf ihrer <a href="http://www.litra.ch/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Homepage</a> reichhaltige Argumentationshilfen. Die Gruppe &quot;<a href="http://www.umverkehr.ch/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">umverkehr</a>&quot; machte mit einer professionell gestalteten Homepage Stimmung für ihre <a href="http://www.umverkehr.ch/archiv/old/d/welcome.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Initiative &quot;Freie Fahrt für alle&quot;</a>. Die Volksabstimmung im März 2000 verlief nach über sechsjähriger Kampagnenarbeit im März 2001 allerdings gegen die Initiative.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">In Deutschland sind<br />
ÖPNV-Initiativen eher regional begrenzt. Das liegt in der Natur der<br />
Sache: Der Initiative für die Reaktivierung der Personenverkehrs auf<br />
der siegerländischen <a href="http://www.johannlandbahn.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Johannlandbahn</a><br />
nützen keine 50.000 Unterschriften aus dem ganzen Bundesgebiet, wenn<br />
anschließend nicht einmal 1000 Fahrgäste am Tag ihre Züge benutzen. Und<br />
als Forum für regionale Kampagnenarbeit eignet sich die Regionalzeitung<br />
sicherlich besser als die elektronischen Medien. Die Zielgruppe ist,<br />
anders als bei Kampagnen zur Internet-Taktung, nicht unbedingt im Netz<br />
zuhause. Andererseits sind Homepages aller Art bereits ein so stark<br />
etabliertes Medium, dass es kaum noch möglich ist, sie als<br />
aufsehenerregende Werbeträger &#8211; wie noch im Fall der <a href="http://www.bayerischeoberlandbahn.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Oberlandbahn</a> &#8211; einzusetzen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Die oberbayerische Initiative war<br />
letztlich von Erfolg gekrönt &#8211; einige Wochen nach Überreichung der<br />
Protestmails wurden die High-Tech-Züge außer Betrieb genommen und die<br />
alten, aber zuverlässigen Züge der Bahn kehrten auf die Strecke zurück.<br />
</span></p>
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