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	<title>Blairs Bilanz &#8211; politik-digital</title>
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	<title>Blairs Bilanz &#8211; politik-digital</title>
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	<item>
		<title>Blairs elektronisches Erbe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[dthelen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Jun 2007 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Blairs Bilanz]]></category>
		<category><![CDATA[Großbritannien]]></category>
		<category><![CDATA[Tony Blair]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn Gordon Brown am 27. Juni neuer britischer Premier wird, übernimmt er der Tageszeitung Guardian zufolge &#34;eine baufällige, mannigfaltige und fantastische Infrastruktur für eGovernment&#34;. Ein Überblick über Blairs Bilanz und Browns Ziele.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn Gordon Brown am 27. Juni neuer britischer Premier wird, übernimmt er der Tageszeitung Guardian zufolge &quot;eine baufällige, mannigfaltige und fantastische Infrastruktur für eGovernment&quot;. Ein Überblick über Blairs Bilanz und Browns Ziele.<!--break--></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
Unter Tony Blair besaß das Thema eGovernment &#8211; also das<br />
Regieren und Verwalten mit Hilfe des Internet &#8211; seit Beginn der<br />
Labour-Regierung im Mai 1997 einen hohen Stellenwert: Im Kabinett<br />
angesiedelt, verfolgte von 1998 bis 2004 der Internet-Sonderbeauftragte<br />
&quot;e-Envoy&quot; das Ziel, bis 2005 alle Regierungsangebote online<br />
verfügbar zu machen und eine flächendeckende Nutzung des<br />
Internets in Großbritannien zu erreichen. </p>
<p>Eine eGovernment-Abteilung war der nächste Schritt. Mittlerweile<br />
kümmert sich der &quot;Chief Information Officer Council&quot;,<br />
auch er mit Kabinettsrang, unter dem Stichwort &quot;<a href="http://www.cio.gov.uk/transformational_government/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Transformational<br />
Government</a>&quot; &#8211; unter anderem um Informations- und Telekommunikations-Elemente<br />
(IT) für die nationale, regionale und lokale Verwaltung in<br />
England, Schottland, Wales und Nordirland.
</p>
<p>
<b>Regierungsseiten entschlackt </b>
</p>
<p>
Als Resultat des ersten Jahresberichts zur &quot;Transformational<br />
Government&quot;-Strategie beschloss die Regierung Anfang 2007,<br />
in den kommenden Monaten mehr als 500 Websites unter der Top-Level-Domain<br />
gov.uk zu schließen. Durch diesen Schritt sollte eine größere<br />
Übersichtlichkeit erreicht werden. Das &quot;e-Government Unit&quot;<br />
ging dabei gleich mit gutem Beispiel voran: Seine Seiten sind nurmehr<br />
im Online-Archiv des Cabinet Office zu finden.
</p>
<p>
Es ist davon auszugehen, dass Gordon Brown diesen Zentralisierungskurs<br />
fortsetzen wird. Denn mit aktuellen Zahlen lassen sich durchaus<br />
Erfolge belegen: 2004 eingerichtet, verzeichnet zum Beispiel <a href="http://www.direct.gov.uk/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Directgov</a><br />
-als Portal zu sämtlichen Online-Angeboten des öffentlichen<br />
Dienstes -derzeit zwischen 3,5 und vier Millionen Besucher pro Monat<br />
(bei einer Gesamtbevölkerung von ca. 60 Millionen auf den britischen<br />
Inseln und Nordirland). Oder die <a href="http://www.ukonlinecentres.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">UK<br />
Online Centres</a>: Diese 6000 IT-Zentren, in öffentlichen<br />
Bibliotheken und ähnlichen Einrichtungen untergebracht, stehen<br />
denjenigen offen, die aufgrund ihrer wirtschaftlichen oder sozialen<br />
Lage keinen leichten Zugang zu aktueller Kommunikationstechnologie<br />
haben.
</p>
<p>
<b>Zahl der Nicht-Onliner stagniert </b></p>
<p>Auf der anderen Seite gibt es deutliche Zweifel, wie sie zum Beispiel<br />
der Journalist Michael Cross in der Tageszeitung <a href="http://politics.guardian.co.uk/egovernment/comment/0,,2070654,00.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Guardian</a><br />
äußert: &quot;Drei Jahre nachdem die Regierung behauptete,<br />
die digitale Teilung überwunden zu haben, erscheint die Kluft<br />
zwischen den E-Literati und allen übrigen mehr und mehr als<br />
dauerhafte Gegebenheit. Ja, die Internetnutzung steigt &#8211; aber die<br />
Wachstumsraten gehen in erster Linie auf langjährige Onliner<br />
zurück, die sich aufwändigerem Zeitvertreib wie MySpace<br />
widmen. Der Anteil der Bevölkerung, der überhaupt nicht<br />
mit dem Internet arbeitet, stagniert bei rund 30 Prozent.&quot;</p>
<p>Besonders hitzig wurde die Debatte zuletzt, wo Konzepte aus eGovernment<br />
und eDemocracy aufeinander stießen. Mit Tony Blairs Unterstützung<br />
entwickelte die Non-Profit-Organisation &quot;<a href="http://www.mysociety.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">MySociety</a>&quot;<br />
Ende 2006 eine <a href="http://petitions.pm.gov.uk/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Plattform</a><br />
für Online-Petitionen an den Premierminister, der &#8211; im Gegensatz<br />
zur Zuständigkeit des Parlaments in Deutschland &#8211; Eingaben<br />
von Bürgern selbst entgegen nimmt: Gerade im Ausland hoch gelobt,<br />
gibt es im Land selbst Stimmen, die den Erfolg mancher Petitionen<br />
für fraglich halten. Als sich etwa im Frühjahr 2007 gut<br />
1,7 Millionen Briten auf der Website von &quot;Number 10&quot; gegen<br />
die Einführung allgemeiner Straßennutzungsgebühren<br />
aussprachen, war das Unverständnis derjenigen groß, die<br />
diesen Vorschlag der Regierung Blair zur Reduktion des Straßenverkehrs<br />
unterstützen.
</p>
<p>
<b>Kein Rückzieher bei der Bürgerbeteiligung </b>
</p>
<p>
Aussagen in einem aktuellen <a href="http://politics.guardian.co.uk/gordonbrown/story/0,,2091020,00.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Guardian-Interview</a><br />
zufolge will Gordon Brown aber gerade im Bereich der Bürgerbeteiligung<br />
keinen Rückzieher machen. Im Gegenteil: &quot;Es gibt so viele<br />
verschiedene Formen der Kommunikation &#8211; schriftlich, per Telefon,<br />
über das Internet &#8211; derzeit tun wir nicht genug, um die Bevölkerung<br />
zu informieren und zu zeigen, dass wir sehr wohl bereit sind, Bürgern<br />
zuzuhören, die ihre Meinung äußern wollen.&quot;
</p>
<p>
<i>Detlef Thelen ist Communications Manager des British Council<br />
Germany.</i></p>
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			</item>
		<item>
		<title>&#034;Auf halben Wege steckengeblieben&#034;</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/blairs-bilanz/auf-halben-wege-steckengeblieben-3284/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Jun 2007 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blairs Bilanz]]></category>
		<category><![CDATA[Großbritannien]]></category>
		<category><![CDATA[MySociety.org]]></category>
		<category><![CDATA[Tony Blair]]></category>
		<category><![CDATA[Tom Steinberg]]></category>
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					<description><![CDATA[MySociety kümmert sich als britische Nichtregierungsorganisation, um elektronische Bürgerbeteiligung – und stellte ihre Projekte mehrfach in 10 Downing Street vor. Was hinterlässt Blair im Bereich der elektronischen Demokratie? Ein Interview mit MySociety-Gründer Tom Steinberg.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>MySociety kümmert sich als britische Nichtregierungsorganisation, um elektronische Bürgerbeteiligung – und stellte ihre Projekte mehrfach in 10 Downing Street vor. Was hinterlässt Blair im Bereich der elektronischen Demokratie? Ein Interview mit MySociety-Gründer Tom Steinberg.<!--break--></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<b>politik-digital.de: Tom, Ende Mai rief dich Gordon Brown<br />
an, der zukünftige Premierminister Großbritanniens. Was<br />
wollte er von dir?</b>
</p>
<p>
Tom Steinberg: Das war eine echte Überraschung. Er wollte<br />
wissen, ob man das Internet nutzen könnte, um Debatten zu politischen<br />
Kernthemen zu vereinfachen.
</p>
<p>
<b>Warum hat er dazu gerade Dich angerufen?</b>
</p>
<p>
Tom Steinberg: <a href="http://www.mysociety.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">MySociety</a><br />
hat sich mit der Erstellung von Internetseiten zur Stärkung<br />
der demokratischen Beteiligung in Großbritannien einen Namen<br />
gemacht. Wir stehen auch für eine neue Generation von Nichtregierungsorganisationen:<br />
Wir arbeiten mit einigen Festangestellten, vielen Freiwilligen und<br />
wir nutzen das Internet für unsere Arbeit.
</p>
<p>
<b>Wird sich die britische Politik im Bereich der internetbasierten<br />
Bürgerbeteiligung nach der Amtszeit von Tony Blair ändern?</b>
</p>
<p>
Tom Steinberg: Ich denke, viele Menschen erwarten eine neue Schwerpunktsetzung<br />
bei verschiedenen verfassungsrechtlichen Inhalten. Als Tony Blair<br />
1997 und 2001 als Premierminister gewählt wurde, gab es in<br />
dem Bereich große Anstrengungen. Seitdem war es aber kein<br />
großes Thema mehr.
</p>
<p>
<b>Lass uns zu Tony Blair und seiner Amtszeit kommen, die<br />
am 27. Juni 2007 endet: Wie hat Blair die elektronische Bürgerbeteiligung<br />
in der Anfangszeit seines Mandats gefördert? </b>
</p>
<p>
Tom Steinberg: Im Jahr 2000 war sein Ziel, dass alle Regierungsservices<br />
bis 2005 online sind. Das war der bis dahin größte Antrieb<br />
für internetbasiertes Regieren in Großbritannien. Allerdings<br />
ging es meist darum, traditionelle Services online zu stellen, wie<br />
zum Beispiel die Erneuerung der persönlichen Kraftfahrzeugssteuer.
</p>
<p>
<b>Das war dann eher eine eAdministrations-Strategie als eine<br />
eDemokratie-Strategie?</b>
</p>
<p>
Tom Steinberg: Ja. Es gab ein paar Initiativen zu konkreter ePartizipation,<br />
die in dieser Zeit entstanden. Das erste war ein <a href="http://www.voxpolitics.com/weblog/archives/000076.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Grünbuch</a><br />
zu eDemokratie 2002, das aber nach seinem Erscheinen in der Versenkung<br />
verschwand. Das zweite war ein nationales Projekt zur Förderung<br />
lokaler eDemokratie-Projekte. Das lief gut. Im Rahmen dieses Projekts<br />
wurden eDemokratie-Werkzeuge im Bereich lokaler Regierungen für<br />
über vier Millionen Pfund gebaut (etwa sechs Millionen Euro,<br />
Anm. d. Red.).
</p>
<p>
<b>Wer schrieb dieses Grünbuch?</b>
</p>
<p>
Tom Steinberg: Das war die Regierung.
</p>
<p>
<b>Also muss es eine gewisse Wirkung gehabt haben?</b>
</p>
<p>
Tom Steinberg: Nun ja, erst löste es Begeisterung in der aufkeimenden<br />
eDemokratie-Gemeinschaft aus, dann verschwand es komplett von der<br />
Bildfläche. Es brachte die Debatte nicht weiter.
</p>
<p>
<b>Was geschah mit dem &quot;Local eDemocracy National Project&quot;?</b>
</p>
<p>
Tom Steinberg: Es endete vor zwei Jahren und ging im Internationalen<br />
Exzellenz-Zentrum für lokale eDemokratie auf (ICELE, zu Zeit<br />
offline, Anm. d. Red.). Einige seiner Seiten sind noch immer online,<br />
zum Beispiel die Foren der Gemeinde <a href="http://forums.e-democracy.org/groups/bh" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Brighton<br />
und Hove</a>.
</p>
<p>
<b>Gibt es noch mehr eDemokratie-Projekte auf nationaler Regierungsebene,<br />
die in irgendeiner Weise von Blair gefördert wurden? </b>
</p>
<p>
Tom Steinberg: Es ist schwer zu sagen, ob Tony Blair diese Dinge<br />
tatsächlich wichtig waren. Er gibt zu, nicht sehr sicher im<br />
Umgang mit Computern zu sein. Also ist es wahrscheinlicher, dass<br />
diese Projekte von jüngeren und weniger einflussreichen Mitarbeitern<br />
unterstützt wurden, die darin interessante Möglichkeiten<br />
sahen. Die vielleicht bedeutsamste Maßnahme Blairs in Bezug<br />
auf eDemokratie war das System der Online-Petitionen für die<br />
Parlamentswahlen in Schottland (1997 bis 1999, Anm. d. Red.). Das<br />
lief sieben Jahre, aber ich denke nicht, dass es ein konkreter Teil<br />
des Plans war.
</p>
<p>
<b>Auch MySociety erstellte ein Online-Petitionssystem, allerdings<br />
nicht für das Parlament, sondern für den Premierminister.<br />
Es ging im Januar 2007 online und war weitaus erfolgreicher als<br />
das Projekt in Schottland, oder? </b>
</p>
<p>
Tom Steinberg: Bisher haben wir 4,4 Millionen Unterschriften von<br />
3,2 Millionen Nutzern. Außerdem ist die Zahl der Online-Konsultationen<br />
außerhalb Großbritanniens gestiegen, unterstützt<br />
von Organisationen wie <a href="http://www.dialoguebydesign.net/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Dialogue<br />
by Design</a>. Ich denke aber, dass diese Online-Konsultationen<br />
vor allem auf lokaler Ebene gefördert wurden.</p>
<p><b>Welche Rolle spielte e-Envoy?</b></p>
<p>Tom Steinberg : Bei <a href="http://archive.cabinetoffice.gov.uk/e-envoy/index-content.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">e-Envoy</a><br />
ging es wirklich nur um elektronisches Regieren. Demokratie und<br />
Partizipationsexperimente waren immer nur ein winziger Teil der<br />
e-Government-Agenda in Großbritannien, genau wie in Deutschland.
</p>
<p>
<b>Es existiert nicht mehr, oder?</b>
</p>
<p>
Tom Steinberg: Genau, es wurde in <a href="http://archive.cabinetoffice.gov.uk/e-government/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">e-government<br />
Unit</a> umbenannt.
</p>
<p>
<b>War diese Umbenennung ein Symbol für den Zusammenbruch<br />
der New Economy? Nach dem Motto: &quot;Die Party ist vorbei, nun<br />
muss sich die Regierung nach neuen Themen umsehen?&quot;</b>
</p>
<p>
Tom Steinberg: Ich bin nicht sicher, was die Motivation für<br />
diesen Wandel war. Ich weiß, dass es den Wunsch gab, Reformen<br />
von einer zentralen Stelle aus durchzusetzen. Aber nachdem einiges<br />
getan war, wurde der Job vermutlich an die Abteilungen zurückgegeben.<br />
So konnten sie lernen, es selbst zu tun.
</p>
<p>
<b>Kommunizierte Blair mit der kleinen Szene von eDemokratie-Freaks?</b>
</p>
<p>
Tom Steinberg: Nein, nicht wirklich. Wie gesagt, ich denke nicht,<br />
dass er wirklich ein persönliches Interesse am Internet hatte,<br />
da er es nicht viel genutzt hat.
</p>
<p>
<b>Während der Amtszeit Tony Blairs gingst du in der<br />
Downing Street 10 ein und aus und erzähltest der Regierung<br />
von deinen Projekten. Wie haben die Leute auf so innovative e-Themen<br />
wie deine Projekte reagiert? Waren sie &quot;interested&quot; oder<br />
eher &quot;concerned&quot;?</b>
</p>
<p>
Tom Steinberg: Eigentlich habe ich dort so gut wie nie mit Politikern<br />
gesprochen. Nahezu der gesamte Austausch lief mit den Beamten, welche<br />
die Webseite abwickelten. Sie glaubten, dass wir gute Seiten machen<br />
und wollten Ideen, was sie tun könnten. Nur einmal wurde von<br />
einer Kommission angefragt, die die &quot;<a href="http://www.cabinetoffice.gov.uk/newsroom/news_releases/2007/070405_power.asp" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Power<br />
of Information Review</a>&quot; macht.
</p>
<p>
<b>Zusammengefasst: Was bleibt von der Amtszeit Tony Blairs<br />
im Bereich eDemocracy in Großbritannien?</b>
</p>
<p>
Tom Steinberg: Ich würde sagen, die Regierung ist auf dem<br />
halben Weg stecken geblieben. Sie brachte der Idee Aufmerksamkeit<br />
entgegen und gab sogar ein wenig Geld dafür aus. Das ist mehr,<br />
als die meisten anderen Regierungen tun würden. Leider wurde<br />
ein großer Teil des Geldes jedoch nicht gut genug eingesetzt.<br />
Die Konsequenz: Großbritannien kann viele Ideen nur kopieren,<br />
die es eventuell selbst hätte haben können und verfügt<br />
nicht über so einen großen Fundus an Ideen, wie möglich<br />
gewesen wäre. Zeitgleich entwickelte sich aber auch eine Gemeinschaft<br />
um MySociety herum – oft sogar mithilfe von Geldern aus Regierungskreisen,<br />
die nichts mit eDemokratie zu tun hatten. Somit ist die britische<br />
Position im Bereich der eDemokratie insgesamt ziemlich stark geworden.
</p>
<p>
<b>Letzte Frage: Wenn du bei Gordon Brown einen Wunsch frei<br />
hättest – worum würdest du ihn bitten?</b>
</p>
<p>
Tom Steinberg: Ich wünsche mir, dass Entscheidungen auf allen<br />
Regierungsebenen transparent und nachvollziehbar werden. Er sollte<br />
ebenso deutlich machen, wie normale Menschen an diesen Prozessen<br />
teilnehmen können. Und ich würde ihn um Unterstützung<br />
für unseren Plan bitten, die Plattform <a href="http://www.theyworkforyou.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">TheyWorkForYou</a><br />
für das Europäische Parlament zu bauen.
</p>
<p>
Übersetzung aus dem Englischen: Alina Barenz</p>
<p><i>Das Interview wurde per E-Mail geführt.</i></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Glossar zum Dossier &#034;Blairs Bilanz&#034;</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/glossar-zum-dossier-blairs-bilanz-3285/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Jun 2007 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Blairs Bilanz]]></category>
		<category><![CDATA[Tony Blair]]></category>
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					<description><![CDATA[Was bedeutet eigentlich eGovernment und was ist eine Online-Petition? Welche Behörden waren und sind in Großbritannien für neue Technologien in Regierung und Verwaltung verantwortlich? Das Glossar erklärt wichtige Begriffe zu Tony Blairs eGovernment-Strategie.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Was bedeutet eigentlich eGovernment und was ist eine Online-Petition? Welche Behörden waren und sind in Großbritannien für neue Technologien in Regierung und Verwaltung verantwortlich? Das Glossar erklärt wichtige Begriffe zu Tony Blairs eGovernment-Strategie.<!--break--></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<b>10 Downing Street </b><br />
10 Downing Street ist die Adresse der offiziellen Residenz des britischen<br />
Premierministers in London. Seit 1907 ist das Haus auch der ständige<br />
Wohnsitz.
</p>
<p>
<b>eGovernment</b><br />
eGovernment bezeichnet Maßnahmen zur Verwaltungsmodernisierung<br />
durch elektronische Medien. Bürger können im Internet<br />
Verwaltungsdienste erreichen und so zum Beispiel ihre Steuererklärung<br />
online ausfüllen oder ihren Wohnsitz ummelden. Je nach dem<br />
Verständnis der jeweiligen Regierung kann eGovernment auch<br />
Angebote umfassen, durch die Bürger online direkt mit Verwaltungs-<br />
und Regierungsmitgliedern in Kontakt treten können.
</p>
<p>
<b>eDemocracy / eDemokratie</b><br />
Unter eDemokratie versteht man den Austausch zwischen Bürgern<br />
und Politikern über das Internet. Politiker informieren Bürger<br />
online, Bürger können sich mittels Online-Angeboten an<br />
politischen Prozessen und Entscheidungen beteiligen. Darunter fällt<br />
nicht nur die elektronische Stimmabgabe – aktive Teilhabe<br />
ist auch durch Diskussionsforen und Online-Bürgerbefragungen<br />
zu Gesetzesentwürfen oder Parteiprogrammen möglich.
</p>
<p>
<b>eParticipation</b><br />
Partizipation bedeutet die Beteiligung der Bürger an politischen<br />
Entscheidungen, im Dialog mit den Regierenden. Damit ist eParticipation<br />
ein Teil von eDemocracy. Online-Verfahren zur politischen Teilhabe<br />
können zum einen von den Politikern angeboten werden, die Bürger<br />
nach ihrer Meinung fragen und Idealfall diese Meinungen für<br />
konkrete Programme aufgreifen. Zum anderen können auch die<br />
Bürger selbst im Netz aktiv werden, etwa online Unterschriften<br />
sammeln.
</p>
<p>
<b>ePetitionen / Online-Petitonen</b><br />
Petitionen sind Eingaben von Bürgern an das Parlament bzw.<br />
in Großbritannien an den Premierminister direkt. Mittels einer<br />
speziellen Software können die Nutzer Petitionen online erstellen<br />
und unterschreiben. In Großbritannien kann der Premier auch<br />
den Verfassern einer Petition per E-Mail antworten.
</p>
<p>
<b>eConsultations / Online-Konsultationen</b><br />
Konsultation meint das Einholen von Informationen und Ratschlägen<br />
vor politischen Entscheidungen, eConsultations sind also Online-Bürgerbefragungen.<br />
Bürger können online ihre Meinung zu Gesetzesentwürfen<br />
und politischen Programmen äußern, entweder per E-Mail<br />
oder in einem Diskussionsforum. Diese Meinungen können in das<br />
spätere Papier einfließen, ein Recht darauf besteht jedoch<br />
nicht.
</p>
<p>
<b>MySociety</b><br />
Britische Nichtregierungsorganisation. Eine Gruppe von Programmierern<br />
entwickelt leicht benutzbare Internetseiten für die politischen<br />
Online-Beteiligung, zum Beispiel Websites wie <a href="http://www.hearfromyourmp.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">HearFromYourMP</a>,<br />
wo Bürger per Postleitzahl nach Abgeordneten aus ihrem Wahlkreis<br />
suchen und ihnen E-Mails schreiben können. Ein anderes Beispiel<br />
ist <a href="http://www.notapathetic.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">NotApathetic.com</a>,<br />
eine Online-Diskussion für britische Nichtwähler, die<br />
politik-digital.de vor der Bundestagswahl auch in Deutschland angeboten<br />
hat: <a href="http://www.ich-gehe-nicht-hin.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ich-gehe-nicht-hin.de</a>.<br />
Tom Steinberg, Gründer von MySociety, entwickelte im Auftrag<br />
von Tony Blair Online-Petitionen für den Webauftritt des britischen<br />
Premiers.[<a href="http://www.politik-digital.de/egovernment/international/070621_cdowe_Interview%20Steinberg.shtml">Interview<br />
mit Tom Steinberg von politik-digital.de</a>]
</p>
<p>
<b>New Economy</b> <br />
Computer und Internet ermöglichen die Vernetzung von Unternehmen<br />
untereinander und von Unternehmen und Kunde. Dadurch, so die Theorie<br />
in der New Economy, stehen nicht mehr Waren und Güter im Vordergrund<br />
des Marktes, sondern Wissen und Information.
</p>
<p>
<b>e-Envoy</b><br />
1999 richtete die britische Regierung die Stelle des e-Envoy (Envoy<br />
= Gesandter) im Kabinett ein. Seine Aufgabe war es, die Regierungsvorgabe<br />
zu koordinieren, bis 2005 alle Regierungsdienstleistungen ans Netz<br />
zu bringen,. Zudem sollte er Strategien entwickeln, um ebenfalls<br />
bis 2005 jedem Briten, der einen Internetanschluss möchte,<br />
einen zu ermöglichen. Für Dienstleistungen steht seit<br />
2004 das Portal Directgov bereit, über das die Nutzer alle<br />
britischen Verwaltungsdienstleistungen und Regierungs-Services online<br />
erreichen können.
</p>
<p>
<b>eGovernment Unit</b><br />
Abteilung im britischen Kabinett, die dem e-Envoy 2004 nachfolgte<br />
und seine Aufgabengebiete übernahm. Die e-Government Unit hatte<br />
die Aufgabe, Strategien für den Einsatz neuer Technologien<br />
für Verwaltung und Regierung zu entwickeln. Durch Online-Angebote<br />
sollten Dienstleistungen zum einen bürgerfreundlicher werden.<br />
Zum anderen sollte die eGovernment Unit ermitteln, wie die Regierung<br />
durch eGovernment-Projekte Verwaltungskosten sparen kann. Die Ergebnisse<br />
der Arbeit sind in der 2006 veröffentlichten „<a href="http://www.cio.gov.uk/documents/pdf/transgov/transgov-strategy.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Transformational<br />
Government Strategy</a>“ zusammengefasst.
</p>
<p>
<b>Chief Information Officer Council</b><br />
Seit Anfang 2007 die Nachfolge-Behörde der eGovernment Unit,<br />
ebenfalls im Kabinett. Der Chief Information Officer Council verfolgt<br />
dieselben Ziele wie die eGovernment Unit: Durch den Einsatz neuer<br />
elektronischer Medien sollen den Bürgern bessere und bürgernahe<br />
Dienstleistungen zur Verfügung stehen, die zudem Verwaltungskosten<br />
sparen.
</p>
<p>
<b>Local eDemocracy National Project (LeDNP)</b><br />
Im März 2004 startete die britische Regierung dieses Projekt<br />
zur Förderung von eDemokratie auf kommunaler Ebene. Ziel war<br />
es, Wege für einen Dialog zwischen kommunalen Verwaltungen<br />
und Bürgern im Internet zu finden. Gemeinden wie <a href="http://www.askbristol.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bristol</a>,<br />
<a href="http://forums.e-democracy.org/groups/newham-issues" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Newham</a><br />
und <a href="http://forums.e-democracy.org/groups/bh" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Brighton and<br />
Hove</a> starteten Pilotprojekte zur Bürgerbeteiligung, die<br />
Regierung förderte die Projekte mit insgesamt vier Millionen<br />
britischen Pfund (etwa sechs Millionen Euro). Die Nutzer konnten<br />
zum Beispiel an Diskussionsforen und Online-Bürgerbefragungen<br />
teilnehmen und online nach regionalen Abgeordneten suchen. Das Projekt<br />
lief 2005 aus, die meisten Pilotprojekte sind mittlerweile nicht<br />
mehr online.
</p>
<p>
<b>International Centre for Excellence on Local e-Democracy<br />
(ICELE)</b><br />
Nachfolge vom Local eDemocracy National Project. ICELE sammelt die<br />
Praxisbeispiele, die im Rahmen des eDemocracy-Projekts stattfanden<br />
und veröffentlicht Auswertungsberichte.</p>
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		<title>Linkliste zum Dossier &#034;Blairs Bilanz&#034;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Jun 2007 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Blairs Bilanz]]></category>
		<category><![CDATA[Großbritannien]]></category>
		<category><![CDATA[Tony Blair]]></category>
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					<description><![CDATA[Britische Bürger können online Petitionen unterschreiben und mit Abgeordneten Kontakt aufnehmen. Die Website des Premierministers lädt zudem zum virtuellen Rundgang durch 10 Downing Street. Einen Überblick über die Online-Angebote gibt die Linkliste.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Britische Bürger können online Petitionen unterschreiben und mit Abgeordneten Kontakt aufnehmen. Die Website des Premierministers lädt zudem zum virtuellen Rundgang durch 10 Downing Street. Einen Überblick über die Online-Angebote gibt die Linkliste.<!--break--></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<b><a href="http://www.number-10.gov.uk/output/Page1.asp" target="_blank" rel="noopener noreferrer">10<br />
Downing Street</a></b> <br />
Internetseite des Britischen Premierministers, benannt nach dem<br />
offiziellen Wohnsitz in London. Für die Nutzer gibt es Nachrichten,<br />
Parlamentsreden, Podcasts und Chats. Über die Startseite gelangen<br />
die Nutzer auch zum YouTube-Videokanal und zu den Online-Petitionen.<br />
Seit der Neugestaltung im November 2006 können sich Nutzer<br />
auch auf eine vituelle Tour durch den Sitz des Premierministers<br />
begeben.
</p>
<p>
<a href="http://petitions.pm.gov.uk/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><b>Online-Petitionen<br />
des britischen Premierministers</b></a><br />
Seit November 2006 bietet der britische Premierminister in Zusammenarbeit<br />
mit MySociety.org Online-Petitionen an. Die Nutzer können Petitionen<br />
online aufsetzen, lesen und unterzeichnen.
</p>
<p>
<a href="http://www.youtube.com/10DowningStreet" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><b>YouTube-Kanal<br />
von Tony Blair</b></a><br />
Aktuelle Reden Tony Blairs und historische Stummfilme aus der britischen<br />
Politik – das bietet der YouTube-Kanal des Premiers. Geschichtsprofessor<br />
Simon Schama führt zudem durch die Hallen von Downing Street<br />
10.
</p>
<p>
<a href="http://www.mysociety.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><b>MySociety.org</b></a><br />
Internetseite der von Tom Steinberg gegründeten Nichtregierungsorganisation.<br />
Über die Seite lassen sich auch alle von MySociety entwickelten<br />
Online-Angebote erreichen.
</p>
<p>
<a href="http://www.direct.gov.uk/en/index.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><b>Direct.gov.uk</b></a><br />
Zentrales Portal, über das britische Bürger Regierungsdienstleistungen<br />
online erreichen können. Die Services sind nach Politikbereichen<br />
wie Umwelt, Steuern und Recht und nach Zielgruppen geordnet. So<br />
sollen etwa junge Leute, Eltern, Senioren oder Briten im Ausland<br />
schnell die Dienste erreichen können, die sie brauchen.
</p>
<p>
<a href="http://www.ufi.com/ukol/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><b>UK Online<br />
Centres</b></a><br />
Die UK Online Centres sollen dafür sorgen, dass jeder britische<br />
Bürger Computer, Internetanschlüsse und E-Mail-Zugänge<br />
in seiner Nähe erreichen kann. Die Mitarbeiter der Zentren<br />
helfen wenig interneterfahrenen Nutzern beim Umgang mit den neuen<br />
Technologien. 2001 beschloss das Department of Education and Skills<br />
die Einrichtung der UK Online Centres, mittlerweile gibt es über<br />
6.000 in Großbritannien.
</p>
<p>
<a href="http://www.councillor.gov.uk/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><b>Councillor.gov.uk</b></a><br />
Über councillor.gov.uk können Bürger mit ihren zuständigen<br />
Abgeordneten im Stadt- oder Gemeinderat (Councillors) Kontakt aufnehmen.<br />
Nutzer geben ihre Postleitzahl ein, erfahren, wer die Councillors<br />
in ihrer Stadt sind und können ihnen dann E-Mails schreiben.<br />
Zusätzlich stehen Councillors auf der Internetseite in Interviews<br />
Rede und Antwort.
</p>
<p>
<a href="http://www.icele.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><b>ICELE</b></a><br />
Das International Centre for Excellence on Local e-Democracy (internationales<br />
Exzellenz-Zentrum für lokale eDemokratie) sammelt Angebote<br />
zur Online-Beteiligung, die im Rahmen eines Regierungs-Projektes<br />
zur Förderung der eDemokratie in lokalen Verwaltungen entstanden<br />
sind. Auch Auswertungsberichte finden sich auf der ICELE-Website.</p>
<p><b><a href="http://www.cio.gov.uk/documents/pdf/transgov/transgov-strategy.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Transformational<br />
Government Strategy</a></b> <br />
Die eGovernment Unit, eine Behörde im britischen Kabinett,<br />
sollte Strategien entwickeln, wie Verwaltung und Regierung mit Hilfe<br />
neuer Technologien bürgernäher werden können. Als<br />
Ergebnis ihrer Arbeit veröffentlichte sie im Februar 2006 die<br />
„Transformational Government Strategy“. Unter dem Link<br />
kann man dieses Strategiepapier als PFD herunterladen.
</p>
<p>
<a href="http://www.communities.gov.uk/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><b>Communities<br />
and Local Government</b></a><br />
Bis zum März 2007 war das Office of the Deputy Prime Minister<br />
(Büro des stellvertretenden Premierministers) für die<br />
Förderung von eDemocracy in Großbritannien zuständig.<br />
Im Frühjahr 2007 wurde es zur Behörde für Gemeinden<br />
und regionale Regierungen. Die neu eingerichtete Internetseite bietet<br />
neben vielen Informationen auch Bürgerbefragungen und Diskussionsforen<br />
an.
</p>
<p><a href="http://www.gordonbrownforbritain.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><b>Gordon<br />
Brown</b></a><br />
Die offizielle Website des designierten Blair-Nachfolgers Gordon<br />
Brown. Der Politiker der Labour-Partei zeigt sich in Videos und<br />
führt ein Moblog, ein Fototagebuch. Im Team-Blog berichtet<br />
seine Mitarbeitern Oona King von der Wahlkampftour durch Großbritannien.<br />
Nutzer können seine Stationen zudem über Google Earth<br />
verfolgen und mittels einer Umfrage die Themen bestimmen, die auf<br />
der Seite diskutiert werden sollen.</p>
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