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	<title>Bundestagswahl 2002 &#8211; Bündnis 90 / Die Grünen &#8211; politik-digital</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
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	<title>Bundestagswahl 2002 &#8211; Bündnis 90 / Die Grünen &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Das grüne Tor im Netz</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Sep 2002 22:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wer sich per Internet über die Wahlkampfaktivitäten der Grünen informieren will, nimmt am besten den Weg über das Portal gruene.de. Inhalte der Fraktions- und Parteiseiten werden hier zusammengeführt, auch die Aktionsseiten zum Bundestagswahlkampf und die der grünen Jugend sind in die Seite integriert.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer sich per Internet über die Wahlkampfaktivitäten der Grünen informieren will, nimmt am besten den Weg über das Portal gruene.de. Inhalte der Fraktions- und Parteiseiten werden hier zusammengeführt, auch die Aktionsseiten zum Bundestagswahlkampf und die der grünen Jugend sind in die Seite integriert.<!--break--></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<b>Grüner Inhalt<br />
<br />
</b><br />
<a href="http://www.gruene.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gruene.de</a> ist ein klassisches Portal: Gruene.de gibt einen Überblick über die Inhalte der<br />
<a href="http://www.gruene-partei.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Partei</a>&#8211; und<br />
<a href="http://www.gruene-fraktion.de/" target="_top" rel="noopener noreferrer">Fraktionsseiten</a> sowie der Wahlkampfseite<br />
<a href="http://www.gruen-wirkt.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">gruen-wirkt.de</a>. Dort wiederum findet sich eine breite Vielfalt von Informationen.
</p>
<p>
Partei- und Wahlprogramm können heruntergeladen oder online gelesen werden, Informationen über die Arbeit der Gremien und Arbeitsgruppen finden sich ebenso wie Broschüren als PDF-Download. Eine Extra-Sparte beinhaltet aktuelle Pressematerialien und -mitteilungen, die auch im Archiv gesammelt werden. Die Kandidaten werden in zwei Rubriken unterteilt. Für nähere Informationen zu den Mitgliedern des Spitzenteams wird auf ihre jeweilige Homepage verwiesen. Die Bundestagsdirektkandidaten dagegen werden direkt mit Lebenslauf vorgestellt. Kontaktadresse und eventuell eine eigene Homepage werden hier als Ergänzung mit angegeben.
</p>
<p>
<b>Grüner Service<br />
<br />
</b>Beispielhaft ist das Formular für Feedback und Anfragen: Per Menü wird aus einer umfangreichen Liste ein Thema ausgewählt oder gegebenenfalls ein eigenes eingeben. Eine kurze Anfrage per Formular wurde innerhalb weniger Minuten beantwortet. Besonders Eilige werden ermutigt, sich telefonisch direkt in der Parteizentrale zu melden. Abgerundet wird das Servicepaket vom Newsletter, der wahlweise Pressemitteilungen, Wahlkampfnews oder allgemeine Informationen beinhaltet. Wer das möchte, kann sich per SMS Neuigkeiten aus dem Wahlkampf zuschicken lassen: „Mit dem SMS-Service möchten wir unseren Wählern Informationen zukommen lassen. Wir verschicken in der Regel nur eine SMS pro Woche. Schließlich soll sich auf die SMS freuen können“, umschreibt Michael Scharfschwerdt, Onlinewahlkampfleiter der Grünen, den SMS-Dienst.
</p>
<p>
<b>Grün interaktiv<br />
<br />
</b>Wer gleich aktiv werden will, braucht nicht zu zögern. Unterteilt nach verschiedenen Sparten (ich rede mit/ will wissen/ werde aktiv/ werde Mitglied) warten Diskussionsforen, e-Mail-Formulare und die Möglichkeit, die Grünen durch „Aktivität“ zu unterstützen. Diese Aktivität reicht von der Verlinkung des Grünenportals auf der eigenen Homepage bis zum Verteilen von Flugzetteln in der Nachbarschaft. Auch die Mitgliedschaft bei den Grünen kann online beantragt werden.
</p>
<p>
Ein Chat wird regelmäßig veranstaltet, ist allerdings in den Tiefen der Seite versteckt und somit kaum zu finden. Als Live-Stream sind Wahlkampfauftritte von Joschka Fischer, Wahlkampfspots und Making-of-Beiträge bereitgestellt. Die Motive der Wahlkampfplakate können per E-Card an Freunde verschickt werden.
</p>
<p>
<b>Fensterflut<br />
<br />
</b>Ein Knackpunkt an der Website der Grünen ist die Navigation. Weil die Inhalte auf verschiedenen Homepages liegen und auf der Portalseite nur verlinkt sind, werden immer wieder neue Fenster geöffnet, in denen es wiederum eine andere Navigation gibt. In den tieferen Inhaltsebenen stellt sich dadurch gelegentlich das Gefühl ein, sich in einem Labyrinth zu befinden: man sieht vor lauter Fenstern die Website nicht. Bestimmte Elemente der Navigation tauchen scheinbar immer wieder auf, führen aber zu einem anderen Ziel. Aufgrund dieser dezentralen Struktur der Homepage entfällt auch eine Suchmaschine, die über alle Seiten hinweg suchen kann. Statt dessen bieten die verlinkten Websites jeweils interne Suchmaschinen an. Eine einheitliche, übersichtlichere Navigation wäre wünschenswert.
</p>
<p>
Die Gestaltung der Webseiten dagegen ist einheitlich und entspricht sehr genau dem Design des Wahlkampfs, wie es von den Wahlkampfplakaten her bekannt ist. Das Corporate Design zieht sich durch alle verlinkten Seiten, was sehr konsistent wirkt. Der Wiedererkennungswert ist dementsprechend hoch.
</p>
<p>
Befragt nach der Rolle des Portals im Wahlkampf gibt sich Michael Scharfschwerdt gelassen: „Also ich glaube nicht, dass es so Wahl entscheidend ist, dass die Menschen denken, die Grünen haben einen super Internet-Auftritt – ich wähl die jetzt. Es ist ein wichtiges Zubrot, aber mehr als das ist es auch nicht.“
</p>
<table border="0" cellpadding="2" width="146">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#ffcc33">
<div class="tidy-2">
			Erschienen am 19.09.2002
			</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<!-- Content Ende --></p>
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			</item>
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		<title>Grüne Wirkung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[bschemel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Sep 2002 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bundestagswahl 2002 - Bündnis 90 / Die Grünen]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Interview erläutert Michael Scharfschwerdt die Netzstrategie der Bündnisgrünen im Wahlkampf 2002: „Das Internet ist einfach ein gutes Medium“, besonders für kleine Parteien.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Interview erläutert Michael Scharfschwerdt die Netzstrategie der Bündnisgrünen im Wahlkampf 2002: „Das Internet ist einfach ein gutes Medium“, besonders für kleine Parteien.<!--break--></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<b>politik-digital:</b> Welchen Stellenwert hat das Internet im diesjährigen Wahlkampf im Vergleich zur Wahl´98?
</p>
<p>
<b>M. Scharfschwerdt:</b> 1998 diente die Internetseite weitgehend als Plattform zur Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Gremienbeschlüssen. Da sind wir heute weit drüber hinaus. Das gilt nicht nur in Wahlkampfzeiten. Das Internet ist für uns, gerade als kleine Partei, fast schon das zentrale Medium für die interne und externe Kommunikation. Die Antragsbefassung im Vorfeld von Parteitagen oder auch der Übermittlung von wichtigen Informationen und Planungen finden weitgehend über das Web statt. Und sogar Debatten innerhalb der Partei laufen mehr und mehr über das Netz. Normalerweise haben wir fünf- bis sechstausend visits auf<br />
<a href="http://www.gruene.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.gruene.de</a> pro Tag. Im November 2001, im Vorfeld unseres Parteitages, der über die Beteiligung deutscher Truppen an einem Einsatz in Afghanistan zu entscheiden hatte, waren es dann zwölf- bis dreizehntausend visits pro Tag.
</p>
<p>
<b>politik-digital:</b> Nutzen auch interessierte Bürger Ihr Online-Angebot?
</p>
<p>
<b>M. Scharfschwerdt:</b> Ja, für uns sind dabei vier Gruppen die wichtigsten, nämlich Mitglieder, Journalisten, junge Menschen und Menschen, die im Internet surfen und einfach mal auf einer Parteiseite vorbeischauen. Auf die Ansprüche dieser Gruppen hin haben wir unser Webangebot primär ausgerichtet. Im Mittelpunkt steht dabei die politische Information, natürlich ansprechend und webgerecht aufbereitet.
</p>
<p>
<b>politik-digital:</b> Warum gestalten Bündnis 90/ Die Grünen ihre Wahlkampf-Strategie zur Bundestagswahl 2002 auch online?
</p>
<p>
<b>M. Scharfschwerdt:</b> Man kann es sich heute nicht mehr leisten, dies nicht im Internet zu machen. Immerhin bewegen sich knapp die Hälfte der Deutschen im Internet. Es ist auch gerade für kleine Parteien ein sehr gutes und günstiges Medium. Auch wenn es auch im Netz nichts umsonst gibt, im Verhältnis zu Plakate drucken und Großflächen plakatieren ist es immer noch wesentlich billiger. Wir sind immerhin von jedem Bürger dieses Landes mit Online-Anschluss einen Mausklick entfernt. Wenn ich beispielsweise in Mecklenburg-Vorpommern auf dem Land lebe, wo wir einen kleinen Landesverband haben, erreiche ich den einzelnen Bürger oft nur sehr schwer. Wenn er aber einen Online-Anschluss hat, kann er ganz einfach Mitglied werden, kann sich informieren und aktiv mitdiskutieren. Alles was er dafür tun muss ist<br />
<a href="http://www.gruene.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.gruene.de</a> einzugeben. Folgerichtig bedeutet dies für den Bundestagswahlkampf, dass wir auch unsere Wahlkampflinie, unsere Themen und Personen im Netz darstellen, für Wählerstimmen werben und den Wählern eine direkte Möglichkeit anbieten, mit uns in Kontakt zu treten.
</p>
<p>
<b>politik-digital:</b> Was ist den Grünen dabei am wichtigsten? Welche Themen und Inhalte spielen dabei die größte Rolle?
</p>
<p>
<b>M. Scharfschwerdt:</b> Sozusagen Hand in Hand mit unserem Offline-Wahlkampf, stellen wir heraus, was wir in den vergangenen vier Jahren Regierungsbeteiligung erreicht haben und was für die nächste Legislaturperiode unsere Ziele sind.<br />
<br />
Dabei stehen acht Kernthemen für uns in diesem Wahlkampf in Mittelpunkt, die für uns von zentraler Bedeutung sind und die wir auch in einem “Vertrag für die Zukunft” auf unserem Länderrat im August nochmal konkretisiert haben. Dazu gehört insbesondere auch der Umwelt- und Klimaschutz. Die schrecklich Ereignisse der letzten Wochen an Elbe und Donau haben gezeigt, dass wir den Kurs der ökologischen Erneuerung mehr denn je weitergehen müssen.<br />
<br />
Zusätzlich spielen auch die Köpfe eine wichtige Rolle, die für Grüne Politik stehen. Jedes Mitglied des Spitzenteams verfügt über eine eigene Website, auf der es sich und seine Positionen präsentiert. Am bekanntesten ist sicherlich<br />
<a href="http://www.joschka.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.joschka.de</a>.
</p>
<p>
<b>politik-digital:</b> Wie verändert das neue Medium die politische Kommunikation zwischen Politikern und ihren Wählern, den Bürgern?
</p>
<p>
<b>M. Scharfschwerdt:</b> Es gibt einen höheren Zeitdruck und es wird wesentlich mehr Inhalt und eine ständige Aktualisierung verlangt. Und vor allem hat sich die direkte Kommunikation verändert. Ein Beispiel: Die Afghanistan-Debatte. Wir haben täglich hunderte von Mails erhalten, in denen Bürger sich mit Fragen, Kritik und Lob an uns wendeten. In der Regel erwarteten sie auch eine schnelle, inhaltliche Antwort. Für uns war dies zwar mit einem hohen Arbeitsaufwand verbunden, es bot sich aber die Chance, die eigene Position in einer Art und einem Umfang zu erläutern, wie es in Presseberichten normalerweise nicht möglich gewesen wäre.<br />
<br />
Wir können nun aber erstmals auch die Themen bestimmen, die wir über das Netz verbreiten. Wir bestimmen das Wann und Wie. Das ist zwar keine Erfolgsgarantie, aber wir können, wie im Fall der Kampagne der BILD-Zeitung gegen Jürgen Trittin, auch die andere Seite der Medaille darstellen.
</p>
<p>
<b>politik-digital:</b> Stichwort: professionelles Online-Campaigning: Welche Herausforderungen und sich entwickelnde Perspektiven stehen an?
</p>
<p>
<b>M. Scharfschwerdt:</b> Man sieht sehr schön den Unterschied zwischen ´98 und jetzt. Das Internet ist mehr ein agierendes Medium und dient nicht nur der Präsentation. Die Parteien fangen an, miteinander im Internet zu streiten und zu debattieren. Es gibt ein ganz nettes Beispiel: Die FDP hatte vor einigen Wochen auf ihrer Internetseite eine Abstimmung zur Ökosteuer. Irgendein grüner Mensch hat dies gesehen und hat dann über seinen privaten Mail-Verteiler Freunde aufgefordert mit abzustimmen. Die Abstimmung ging so aus, das 80 Prozent für die Ökosteuer waren, und die FDP hat die Umfrage still und heimlich aus dem Netz genommen.<br />
<br />
Für die Zukunft gilt: Mit dem Bedeutungszuwachs des Internets werden auch seine Möglichkeiten weiter wachsen. Dies gilt für das Online-Spenden genauso wie für die Rekrutierung von Volunteers. Ich denke, bis 2006 wird es nochmal einen gewaltigen Sprung geben. Auch wenn die technischen Fortschritte heute noch nicht bekannt sind, so wird das Netz wesentlich stärker in der Wahlkampfplanung und –durchführung eine Rolle spielen als es dieses Jahr der Fall war.
</p>
<p>
<b>politik-digital:</b> Wahlkampf ist auch eine Frage des Geldes. Über welches Budget können die Grünen beim Online-Wahlkampf 2002 verfügen?
</p>
<p>
<b>M. Scharfschwerdt:</b> Wir haben ungefähr zehn Prozent des Wahlkampfetats für das Medium Internet aufgewendet. Das Geld floss aber nicht nur in den Wahlkampf, sondern auch zu großen Anteilen in die Einführung eines Contant Management Systems und weitere Einzelprojekte.
</p>
<p>
<b>politik-digital:</b> Könnte man beim diesjährigen Wahlkampf bereits von einem Wahlkampf sprechen oder ist das Internet nur ein Ergänzungsmedium?
</p>
<p>
<b>M. Scharfschwerdt:</b> Es liegt, wie so oft, genau dazwischen. Man kann damit die Wahl noch nicht gewinnen, wenn sie aber sehen, dass der Kinospot mit Joschka Fischer seit seinem Start im Netz rund 35000 mal abgerufen wurde, so wird die Bedeutung deutlich, die das Web in der Zwischenzeit inne hat, und das ist nur ein Beispiel.
</p>
<p>
Vielen Dank für das Gespräch!
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<table border="0" cellpadding="2" width="146">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#ffcc33">
<div class="tidy-2">
			Erschienen am 19.09.2002
			</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>
<br />
<!-- Content Ende --></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Grüner Star &#8211; joschka.de</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Jul 2002 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bundestagswahl 2002 - Bündnis 90 / Die Grünen]]></category>
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					<description><![CDATA[Jedem Spitzenkandidaten seine persönliche Homepage, auch die Grünen heben Joschka Fischer mit einer eigenen Website im Netzwahlkampf hervor.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Jedem Spitzenkandidaten seine persönliche Homepage, auch die Grünen heben Joschka Fischer mit einer eigenen Website im Netzwahlkampf hervor.<!--break--></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
Bereits am 11. Juli, deutlich vor dem<br />
<a href="http://www.gerhard-schroeder.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bundeskanzler</a>, stellte der Frontmann der Grünen seinen persönlichen Webauftritt<br />
<a href="http://www.joschka.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.joschka.de</a> vor. Besonders bei jüngeren Leuten spiele der Wahlkampf im Internet eine immer größere Rolle, da müsse man &quot;eine neuartige Plattform der Präsentation, möglicherweise auch der Diskussion und Kontroverse bieten&quot;, meinte der Außenminister bei der Vorstellung der Site und fand sie „sehr gelungen&quot;.
</p>
<p>
<b>Alles in grün</b><br />
<br />
<a href="http://www.joschka.de"><br />
<img decoding="async" src="/images/joschka.jpg" alt="http://www.joschka.de" align="left" border="0" height="191" width="200" /><br />
</a>Durch das Design hebt sich joschka.de von den Seiten anderer Spitzenkandidaten deutlich ab. Ins Auge springt die konsequente und intensive Verwendung von Grüntönen, einer Farbe die sonst im Web eher spärlich verwendet wird. Das neue Grünen-Design, das von der Berliner Agentur &quot;Zum goldenen Hirschen&quot; entworfen wurde, prägt auch diese Website. Dadurch unterscheidet sich joschka.de von den<br />
<a href="http://www.gerhard-schroeder.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Schröder-</a> und<br />
<a href="http://www.stoiber.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Stoiber-Seiten</a>, die sich deutlich vom Design ihrer Pateienseiten abheben. Außerdem überzeugt die leichte Bedienbarkeit der von KOMPAKTMEDIEN umgesetzten Seite. Sie ist klein, auf speicherintensive features wird weitgehend verzichtet.<br />
<a href="http://www.drweb.de/netlife/wahlkrampf2002.shtml">Dr. Web</a> merkt an: &quot;76 KiloByte Größe inklusive Grafiken &#8211; das ist schnell geladen. Ein flotter Fischer.&quot;
</p>
<p>
<b>Der dreifache Joschka</b><br />
<br />
Die Seite ist inhaltlich dreigeteilt: Joschka wirkt, kämpft und lebt.<br />
<br />
Im Wirken kann man noch einmal den Werdegang von der Turnschuhvereidigung im hessischen Landtag bis zum pofilierten außenpolitischen Vermittler nachverfolgen. Reden und Interviews unterstreichen die heutigen Positionen des Außenministers.
</p>
<p>
Der &quot;Kampf&quot; Joschkas ist natürlich vor allem der Wahlkampf 2002. Trotzdem fällt dieser Begriff im Zusammenhang mit den Grünen auf. Das Abrücken von friedenspolitischen Grundsätzen früher Zeiten erlaubt das Benutzen des nicht mehr mit Krieg assozierten Begriffes &quot;kämpfen&quot;. Schließlich war es ja der erste grüne Außenminister, der deutsche Truppen ins Ausland schickte. Natürlich fehlt auch bei Fischer die große Wahlkamptour nicht &#8211; mit zwei bis drei Terminen täglich über einen Zeitraum von sechs Wochen ein anstrengendes Programm. Hier wären ein paar Informationen nützlich gewesen. Denn es wird nur die jeweilige Stadt genannt. Uhrzeit und ein Veranstaltungsort fehlen zumindest zur Zeit noch.
</p>
<p>
<b>&quot;Außen Minister &#8211; innen grün&quot;</b><br />
<br />
Wirklich vielseitig ist die Rubrik &quot;Leben&quot;. Ein kleines &quot;Best of&quot; listet noch einmal die markigsten Sprüche Fischers auf, beispielsweise:„&quot;Eher werden Sie sich halbieren als die Arbeitslosigkeit (Herr Kohl)!“&quot; Eine persönliche Vita geht auch auf seine Zeit in der Studentenbewegung ein, die selbstkritisch beleuchtet wird. Er sei ein Außenminister mit linksradikaler Vergangenheit, für viele möge dies ein Stein des Anstoßes sein, für die Mehrheit aber stelle dies inzwischen ganz selbstverständlich ein Teil der jüngeren deutschen Geschichte dar. Auch der Wandel vom Lebemann zum Asketen wird hier nachgezeichnet. Über das Kulinarische (Seeteufel auf toskanische Art) und das Sportliche driftet es dann in den persönlichen Bereich ab. Bei den Lauftipps, wird vermerkt, dass wer mit Laufen Fettpolster abbauen will, langsam und länger laufen muss. Wussten Sie das?
</p>
<p>
<b>ausbeutungsfrei und nachhaltig</b><br />
<br />
Daneben bietet die Seite einiges an Service. Neben den obligatorischen Links zur<br />
<a href="http://www.gruene.de">Partei</a> und<br />
<a href="http://www.gruen-wirkt.de/rsvgn/rs_rubrik/0,,1474,00.htm">Programm</a> erinnert ein Joschka-&quot;Rockstar-T-Shirt&quot; mit den Daten der Wahlkampftournee daran, dass man sich immer noch bei den Grünen befindet. Es ist zu 100 Prozent aus Bio-Baumwolle und mit einem Teil des Erlöses werden Arbeiter in Kenia unterstützt. Damit dürfte es den Ansprüchen der klassischen Parteibasis voll gerecht werden.
</p>
<p>
<b>Der grüne Star</b><br />
<br />
Trotzdem ist die Joschka-Website Teil eines Gesinnungswandels der Grünen. Auch sie konzentrieren sich erstmalig im Bundestagswahlkampf derart stark auf ihre Nr. 1, Joschka Fischer, und schließen sich damit dem Trend zur Personalisierung im Wahlkampf an. Bei den konstant guten Umfragewerten des Außenministers ist es sicher konsequent und erfolgversprechend, dieses Potential voll auszunutzen.
</p>
<table border="0" cellpadding="2" width="146">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#ffcc33">
<div class="tidy-2">
			Erschienen am 01.08.2002
			</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<!-- Content Ende --></p>
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