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	<title>Bundestagswahlen 2002 &#8211; SPD &#8211; politik-digital</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
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	<title>Bundestagswahlen 2002 &#8211; SPD &#8211; politik-digital</title>
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	<item>
		<title>Des Kanzlers neue Seite &#8211; Gerhard Schröder online</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Jul 2002 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bundestagswahlen 2002 - SPD]]></category>
		<category><![CDATA[Kampagne]]></category>
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		<category><![CDATA[Bundespolitik]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Kandidat der CSU war zuerst da, der Amtsinhaber hat jetzt nachgezogen. Mit gerhard-schroeder.de gibt es jetzt auch eine persönliche Website des Kanzlers.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Kandidat der CSU war zuerst da, der Amtsinhaber hat jetzt nachgezogen. Mit gerhard-schroeder.de gibt es jetzt auch eine persönliche Website des Kanzlers.<!--break--></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
Am 23. Juli 2002 wurde mit<br />
<a href="http://www.gerhard-schroeder.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.gerhard-schroeder.de</a> die letzte große Wahlkampfsite der SPD im Sony-Center in Berlin vorgestellt. Der persönliche Netzauftritt des Bundeskanzlers soll sich in den Internetwahlkampf der SPD einfügen und ihr &quot;Herzstück&quot; bilden. In den ersten 24 Stunden online gab es bereits über 1.000.000 Zugriffe bestätigt Dietrich Boelter, geschäftsführender Gesellschafter von der ausführenden Agentur<br />
<a href="http://www.face2net.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">A&amp;Bface2net</a>.</p>
<p><b>Der Kanzler in allen Lebenslagen</b><br />
<br />
<a href="http://www.gerhard-schroeder.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
<img decoding="async" src="/edemocracy/wahlkampf/bundestagswahl2002/images/schroedersite.jpg" alt="http://www.gerhard-schroeder.de" align="left" border="0" height="152" width="180" /><br />
</a>Im Mittelpunkt steht die Person Gerhard Schröders. Großformatige Bilder zeigen den Kanzler in allen Lebenslagen: beim Arbeiten, beim Nachdenken, beim Händeschütteln, beim Diskutieren, am Ball und auf dem Podium. Die Zielsetzung ist, ein bürgernahes und gleichzeitig staatsmännisches Image Gerhard Schröders zu zeichnen. Ein schlichter Hintergrund in dunklen Rot- und Blautönen soll dies unterstreichen. Eine einfache Navigation soll auch ungeübte Internetnutzer ansprechen.
</p>
<p>
<b>Leben und Aktionen</b><br />
<br />
Der Netzauftritt ist in vier Bereiche aufgeteilt: Vita, Politik, Tour und Aktiv.<br />
<br />
Das Leben Gerhards Schröders wird auf einem Zeitstrahl zusammen mit dem zeitpolitischen und parteipolitischen Kontext angezeigt. Im Bereich Politik erhält der Nutzer kurze Einführungstexte und großformatige Bilder zu den wichtigsten Themenfeldern. Für weitere Informationen verweisen Links auf die<br />
<a href="http://www.spd.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">SPD-Hauptsite</a>. Die Rubrik Tour weckt sofort Assoziationen mit der<br />
<a href="http://www.guidomobil.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Guidomobil-Aktion</a> der FDP. Ein Audi wird als schrödersches Guidomobil gezeigt, im Zentrum steht eine Deutschlandkarte mit den Hauptwahlkampfauftritten, die sogenannte &quot;Schröder-Deutschland-Tour&quot;, zu der die Nutzerinnen und Nutzer multimedial eingeladen sind. Bis zur Wahlentscheidung am 22. September wird jeder der 40 Schröder-Auftritte per Videostream nachvollziehbar sein. Schröder Aktiv besteht aus einer Kolumne von seiner Frau Doris Schröder-Köpf, die regelmäßig zu unterschiedlichen Themen erscheint. Ein weiteres Feature ist eine Art Adventskalender zur Wahl, bei dem täglich neue mehr oder weniger prominente Persönlichkeiten den Kanzler unterstützen. So empfiehlt am 24. Juli der Schauspieler Wolfgang Völz: &quot;Schröder, wen sonst?&quot;.
</p>
<p>
<b>Der Kanzler und der Kandidat</b><br />
<br />
Abgesehen von Doris&#8217; Kolumne ist gerhard-schroeder.de eher eine statische Seite. Dies fällt besonders im Vergleich mit seinem Konkurrenten Stoiber auf, der sich auf<br />
<a href="http://www.stoiber.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">stoiber.de</a> deutlich breiter und interaktiver darstellt. Mit der staatsmännisch/seriösen Aufbereitung, aber auch der Einbindung der Ehefrauen gleichen sich jedoch der Amtsinhaber und sein Herausforderer. Man muss allerdings berücksichtigen, dass mit<br />
<a href="http://www.bundeskanzler.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">bundeskanzler.de</a> bereits eine offizielle Site zur Person des Bundeskanzlers zur Verfügung steht, die natürlich weniger den Wahlkämpfer, sondern den Funktionsträger Gerhard Schröder als Kanzler abdeckt.
</p>
<p>
Zudem füllt gerhard-schroeder.de jetzt eine lange bestehende Lücke im SPD Bundestagswahlkampf, die lange vom politischen Gegner besetzt war. Die Junge Union Oberpfalz hatte sich die Adresse gerhard-schroeder.de 1998 reserviert und gab sie drei Jahre später erst nach der Androhung von rechtlichen Schritten wieder frei.
</p>
<p>
Der Ansatz der Site setzt auf Bilder und Images, Informationen lassen sich eher auf anderen Wahlkampfseiten der SPD abrufen. Dieser bildgetragene und klar strukturierte Stil kommt sicher unerfahrenen Surfern entgegen. Die gesamte Breite der 30 Millionen Internetnutzer in Deutschland soll so einen Knotenpunkt im Internetwahlkampf der SPD erhalten. Der allerdings zeigt sich von einer glänzenden Seite, die man so eher von Hochglanzprospekten von Topmarken oder Topmodells gewohnt ist. Das ist neu im Online-Wahlkampf.
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<table border="0" cellpadding="2" width="146">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#ffcc33">
<div class="tidy-2">
			Erschienen am 25.07.2002
			</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<!-- Content Ende --></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Wir wollen im Netz die Nase vorn haben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 May 2002 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bundestagswahlen 2002 - SPD]]></category>
		<category><![CDATA[Bundespolitik]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampfseite]]></category>
		<category><![CDATA[Kajo Wasserhövel]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf-Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestagswahl]]></category>
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					<description><![CDATA[Kajo Wasserhövel, Leiter des Arbeitsbereiches Online-Campaigning der SPD-Wahlkampfzentrale Kampa 02, über Bedeutung, Strategien und Neuheiten im Internet-Wahlkampf 2002.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Kajo Wasserhövel, Leiter des Arbeitsbereiches Online-Campaigning der SPD-Wahlkampfzentrale Kampa 02, über Bedeutung, Strategien und Neuheiten im Internet-Wahlkampf 2002.<!--break--></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<b><br />
</b>
</p>
<p>
Für Kajo Wasserhövel ist das Internet das Innovationskriterium im diesjährigen Wahlkampf zur Bundestagswahl. Deshalb hat das Internet für die<br />
<a href="http://www.spd.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">SPD</a> auch eine vorrangige Bedeutung. politik-digital hat mit dem Leiter des Arbeitskreises Online-Campaigning der SPD-Wahlkampfzentrale Kampa gesprochen.
</p>
<p>
<b>politik-digital:</b> Welche Bedeutung wird das Internet im Wahlkampf 2002 haben?
</p>
<p>
<b>Kajo Wasserhövel:</b> Ich will das nicht in Prozenten sagen. Für uns hat das Internet eine sehr große Bedeutung, und zwar auf mehreren Ebenen. Zum einen hat sich gegenüber 1998 rein quantitativ eine Menge verändert. Wir hatten 1998 während der Bundestagskampagne etwa sechs Millionen Internetzugänge in Deutschland, wir haben heute 30 Millionen. Das heißt, das Internet ist ein Massenmedium geworden. Wir haben gut 60 Millionen Wähler in Deutschland, das heißt ich kann fast jeden zweiten Wähler, jede zweite Wählerin über das Netz erreichen. Außerdem hat sich das Userverhalten nach unseren Erkenntnissen verändert. Es wird viel umfassender Inhalt nachgefragt. Die Internetnutzer und -nutzerinnen wollen die Möglichkeit haben, eigenständig zu entscheiden, wie tief sie in die Inhalte einsteigen. Das hat natürlich Konsequenzen für den eigenen Seitenaufbau. Die dritte Ebene ist, dass die Userinnen und User nach unseren Erkenntnissen viel zielgerichteter Seiten ansteuern und eigene Suchprofile haben und man auch daraufhin den eigenen Auftritt ausrichten muss. Viertens: das Netz ist für uns eine ganz wesentliche Logistikressource für die Kampagnenorganisation und für den Kampagnenaufbau. Dies macht sich auch an unterschiedlichen Plattformen und Tools fest, die wir jetzt für den Wahlkampf aufgebaut haben.
</p>
<p>
<b>politik-digital:</b> Aber man kann nun nicht alle Wähler über einen Kamm scheren, da gibt es Unterschiede. Wen wollen Sie mit Ihrer Kampagne erreichen?
</p>
<p>
<b>Kajo Wasserhövel:</b> Noch einmal: Wenn 30 Millionen Menschen in Deutschland einen Internetzugang haben, dann ist das Internet ein Massenmedium. Natürlich muss ich im Blick behalten, dass ich damit bestimmte Zielgruppen besser erreichen kann als über andere Informationsstrecken. Aber trotzdem möchte ich natürlich alle erwischen. Es wäre zu kurzsichtig zu sagen, ich erreiche da die Informationselite und die 20-30jährigen pizzaessenden Nerds, die in der New Economy rumsitzen. Viele Erstwählerinnen und Erstwähler, viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer informieren sich am Arbeitsplatz über das Netz und längst nicht mehr nur die Multiplikatoren in verschiedenen Medienbereichen. Der Anteil der Frauen steigt, der Anteil der Älteren steigt, natürlich immer noch unterproportional gegenüber dem normalen Durchschnitt der Bevölkerung. Wir wollen im Netz die Nase vorn haben und die Mitte der Gesellschaft, die sich auch im Netz bewegt, erwischen.
</p>
<p>
<b>politik-digital:</b> Auf wen zielen Sie im Internet ab, auf die Stamm- oder die Wechselwähler?
</p>
<p>
Die übereinstimmenden Untersuchungen von Meinungsforschern, sowohl von denen, die wir beauftragt haben, aber auch die Studien der Konrad-Adenauer-Stiftung besagen, dass das Stammwählerpotential der großen Parteien sich zwischen 12 und 13 Prozent bewegt. Das heißt, die Zahl derjenigen, die sich sehr kurzfristig entscheiden, ist enorm gestiegen. Das hat natürlich für die Kampagnenstrategie und auf den Kampagnenaufbau Konsequenzen. Das Netz ist ein sehr schnelles Medium und zwar in beide Richtungen. Sie können zum einen schnell Informationen über das Netz verteilen &#8211; zum Beispiel innerhalb der eigenen Parteiorganisation &#8211; und andererseits bekommen wir über das Netz viel schneller eine Rückkoppelung, welche Themen sich aufbauen, als dies über die klassischen Instrumente möglich gewesen ist. Und: Die Veränderung, die sich in dem Wahlverhalten in der Bevölkerung vollzogen haben, führen natürlich dazu, dass das Internet, wenn es in eine Kampagne gut integriert ist, eine enorme positive Wirkung haben kann. Auf Stamm- und auf Wechselwähler.
</p>
<p>
<b>politik-digital:</b> Was sind denn die konkreten Tools, mit denen Sie diese positive Wirkung erreichen wollen?
</p>
<p>
<b>Kajo Wasserhövel:</b> Wir haben eine Reihe von flexiblen Plattformen aufgebaut: Deswegen verfolgen wir bei spd.de ein Channelkonzept. Mit den einzelnen Channels wollen wir beispielsweise die Presse genauer ansprechen oder jugendliche Surfer und Surferinnen besser erreichen. Im letzten Jahr haben wir einen Bereich für die Parteimitglieder gestartet, mit dem wir nach innen die Informationen präzise und rasch verteilen können. Wir haben eine Angriffsseite im Netz mit<br />
<a href="http://www.nichtregierungsfaehig.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.nichtregierungsfaehig.de</a>, mit der wir die politische Konkurrenz kommentieren. Wir haben<br />
<a href="http://www.kampa02.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">kampa02.de</a> als eine Seite, die über den Wahlkampf berichtet und wir bereiten jetzt eine Gerhard-Schröder-Seite vor. Das sind verschiedene Plattformen, aber die müssen natürlich vernünftig auf einander abgestimmt sein.<br />
<br />
Zum anderen ist das Netz für uns ein wichtiges Steuerungsinstrument für die Kampagne. Wir haben ein netzbasierendes Kampa-Informationssystem aufgebaut, weil wir alleine im Veranstaltungsbereich tausende von Veranstaltungen machen. Das ist eine erhebliche Koordinationsaufgabe, das können sie internetbasiert natürlich anders abwickeln als mit den klassischen Instrumenten.
</p>
<p>
<b>politik-digital:</b> Was ist dabei neu im Vergleich zum Wahlkampf 1998?
</p>
<p>
<b>Kajo Wasserhövel:</b> Ich glaube das Neue ist die intelligente Kombination von unterschiedlichen Tools. Die Anforderung schnell zu reagieren bezieht sich auf alle Plattformen und nicht nur auf einzelne Seiten. Als Regierungspartei geht es für uns darum schnell zu agieren. Es geht darum, eine vernünftige Kombination zu finden, von Informationen die man liefert, von neuen Kommunikationsstrecken und es geht darum, in der Interaktion mit den Userinnen und Usern keine falschen Versprechungen zu machen. Die Instrumente dabei sind nicht neu: das sind die Newsgroups, die Mail, es ist der Chat und einiges mehr. Ein Tool das wir jetzt neu einsetzen sind die Netzpiloten, mit denen wir thematische Rundflüge im Internet anbieten. Wir haben natürlich auch diskutiert, ob wir bestimmte Formen von politischen Simulationen machen wollen. Aber nicht alles was technisch geht, müssen wir machen und sollten wir als Partei machen. Wichtig ist uns, dass wir eine nachhaltige Bindung zu unseren Usern aufbauen. Da wo SPD drin ist, steht auch SPD drauf. Ich habe den Eindruck, dass die Union da bestimmte Grundprinzipien nicht ganz auf dem Schirm hat. Zum Beispiel die Domainnamen:<br />
<a href="http://wahlkreis300.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">wahlkreis300.de</a> ,<br />
<a href="http://wahlfakten.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">wahlfakten.de</a>,<br />
<a href="http://regierungsprogramm.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">regierungsprogramm.de</a>, das sind alle drei Domainnamen, die versuchen, Neutralität zu suggerieren. Aber dahinter steckt Konservatismus und das Adenauerhaus. Der Versuch ist doch ganz klar: Wind bei Jungwählerinnen und Jungwählern zu machen, über eine spielerische Variante sie dazu zu kriegen, am Ende bei Herrn Stoiber zu landen. Und das ist eine Form mit Leuten manipulativ im Netz umzugehen, die wir so nicht machen.
</p>
<p>
<b>politik-digital:</b> Was können wir im Internet von der SPD noch erwarten?
</p>
<p>
<b>Kajo Wasserhövel:</b> Zum einen kommt noch vor der Sommerpause gerhard-schroeder.de. Die Grundaufstellung ist aber jetzt schon da. Ich bin mir 100prozentig sicher, dass wir uns im Vergleich zur Konkurrenz auch im Netz durchsetzen können.
</p>
<p>
Das Interview führten Clemens Lerche und Michael Schultheiß.
</p>
<table border="0" cellpadding="2" width="146">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#ffcc33">
<div class="tidy-2">
			Erschienen am 23.05.2002
			</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><b>Weiterführende Links:</b><br />
</p>
<ul class="noindent">
<li>
	<a href="/edemocracy/test/parteientest2002/spd.shtml">SPD im Parteientest 2002</a>
	</li>
<li>
	<a href="/edemocracy/wahlkampf/index.shtml#cdu2002">Bundestagswahl 2002 &#8211; CDU</a>
	</li>
<li>
	<a href="/edemocracy/wahlkampf/index.shtml#spd2002">Bundestagswahl 2002 &#8211; SPD</a>
	</li>
<li>
	<a href="/edemocracy/wahlkampf/index.shtml#fdp2002">Bundestagswahl 2002 &#8211; FDP</a>
	</li>
<li>
	<a href="/edemocracy/wahlkampf/index.shtml#pds2002">Bundestagswahl 2002 &#8211; PDS</a>
	</li>
<li>
	<a href="/edemocracy/wahlkampf/index.shtml#gruene2002">Bundestagswahl 2002 &#8211; B&#8217;90/Grüne</a>
	</li>
<li>
	<a href="/edemocracy/wahlkampf/index.shtml">Bundestagswahl 2002 &#8211; die kleinen Parteien</a>
	</li>
<li>
	<a href="/edemocracy/wahlkampf/index.shtml#sk">Die Seiten der Spitzenkandidaten</a>
	</li>
<li>
	<a href="/edemocracy/wahlkampf/index.shtml#idemo">Internet in der Mediendemokratie</a>
	</li>
</ul>
<p><b>Links im Internet</b></p>
<ul class="noindent">
<li>
	<a href="http://www.spd.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.spd.de</a>
	</li>
<li>
	<a href="http://www.kampa02.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.kampa02.de</a>
	</li>
<li>
	<a href="http://www.nichtregierungsfaehig.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.nichtregierungsfaehig.de</a><br />
	<br />
	<!-- Content Ende --></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Ohne Führung, ohne Orientierung</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/bundestagswahlen-2002-spd/ohne-fuehrung-ohne-orientierung-2886/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Dec 2001 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bundestagswahlen 2002 - SPD]]></category>
		<category><![CDATA[Website]]></category>
		<category><![CDATA[Bundespolitik]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampfseite]]></category>
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					<description><![CDATA[Jetzt hat es auch die <a href="http://www.spd.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">SPD</a>
:Eine erste Wahlkampfseite im Internet. Und sie ist gemeiner als das Pendant 'Wahlfakten.de' der Union. Die Hauptaussage der Seite ist schnell ausgemacht, schon die Rubriken in der Navigation unterstellen: Die<a href="http://www.cdu.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CDU</a>ist ohne &#34;Ohne Führung&#34;, &#34;Ohne Orientierung&#34; und &#34;Ohne Chance&#34;.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt hat es auch die <a href="http://www.spd.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">SPD</a><br />
:Eine erste Wahlkampfseite im Internet. Und sie ist gemeiner als das Pendant &#8216;Wahlfakten.de&#8217; der Union. Die Hauptaussage der Seite ist schnell ausgemacht, schon die Rubriken in der Navigation unterstellen: Die<a href="http://www.cdu.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CDU</a>ist ohne &quot;Ohne Führung&quot;, &quot;Ohne Orientierung&quot; und &quot;Ohne Chance&quot;.<!--break--></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
Unter<br />
<a href="http://www.nichtregierungsfaehig.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.nichtregierungsfaehig.de</a> werden seit dem 3. Dezember Kommentare, Zahlen, Fakten und Daten über die CDU verbreitet. Die ganz in Rot gehaltene Seite wurde pünktlich zum<br />
<a href="http://www.cdu.de/pt-dresden/pt-index.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Parteitag</a> der Christdemokraten in Dresden geschaltet, allerdings mit einem anderen Schwerpunkt als<br />
<a href="http://www.wahlfakten.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wahlfakten.de</a>. Während das Wahlkampf-Tool &#8216;<br />
<a href="/edemocracy/netzkampagnen/rapid.shtml">Rapid Response</a>&#8216; die CDU-Seite beherrscht und die Analyse der<br />
<a href="http://www.spd-parteitag.de/servlet/PB/menu/1001930/index.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Schröderschen Parteitagrede</a> noch immer der einzige Inhalt ist, glänzt Nichtregierungsfaehig.de bisher durch eine ganze Menge an Informationen, welche die Schwächen des politischen Gegners deutlich machen sollen.<br />
<br />
Die Regierungsverantwortung einer Partei wie der gegenwärtigen CDU zu übertragen, käme nach den Informationen auf Nichtregierungsfaehig.de fast schon Landesverrat gleich. Leider basieren solche Behauptung bisher ausschließlich auf einer Presseschau und einigen redaktionellen Texten. Das Ziel der Presseschau, eine &quot;bessere Beantwortung der Kanzler-Frage&quot; zu liefern, sowie Berichte &quot;zum übrigen Zustand der CDU beizutragen&quot; ist allerdings aus Sicht der SPD gelungen. Natürlich lässt Nichtregierungsfaehig.de genaus wie die &quot;Schnelle Antwort&quot; der CDU, bedingt durch die stark selektive Auswahl der Informationen, an Objektivität zu wünschen übrig.
</p>
<p>
Eine unterhaltsame Idee der Seite ist das WebTED, mit dem momentan über die allseits diskutierte K-Frage abgestimmt werden soll. Um informiert wählen zu können, haben die Benutzer die Möglichkeit, in Portraits der CDU-Kandidaten nachzulesen, wer und ob überhaupt jemand in Frage kommt. In Zukunft soll das WebTED auch bei anderen Themen als Stimmungsbarometer zur Geltung kommen. Ob sich hinter der Idee tatsächliches Interesse an der Meinung der Besucher verbirgt, darf jedoch bezweifelt werden. WebTED ist wohl als Wahlkampf-Gimmick einzuordnen, das zusätzlich dazu beitragen soll, die Schwächen des Gegners auf möglichst unterhaltsame Weise bloßzulegen.<br />
<br />
Darüber hinaus können User von Nichtregierungsfaehig.de aus direkt mit der Partei- und Wahlkampfzentrale in Verbindung treten, sowie die SPD-Wahlkampfbroschüre herunter laden. Damit ist zwar der Anfang gemacht, die Wähler miteinzubeziehen, jedoch gibt es noch viel Raum für Verbesserungen. Denn mit einem E-mail-Formular, ein paar Bildern oder Infodateien kann man heute niemanden mehr beeindrucken.
</p>
<p>
Woran es dieser Seite also eindeutig mangelt, ist Innovation. Es ist zwar gut und schön, dass die gegnerische Parteispitze persifliert wird. Auch die Platzierung von lustigen Wahlkampfplakaten ist eine nette Idee. Allerdings gab es das alles schon vorher. Die SPD scheint, im Gegensatz zur CDU, bei der Übernahme von Web-Wahlkampfstrategien im amerikanischen Sinne, noch zu zögern. Auch die Möglichkeit, die CDU inhaltlich anhand der Parteitagsdebatte auseinanderzunehmen, wurde nicht wahrgenommen. Man setzte weder ein Rapid-Response-Tool ein, noch wurde sich inhaltlich mit den Aussagen der beiden Parteivorsitzenden auseinandergesetzt. Unter dem Punkt &quot;CDU Parteitag aktuell&quot; findet sich nur eine kurze Zusammenfassung der Rede von Angela Merkel und Zahlen aus der Presse, welche die Schwächen der CDU untermauern sollen. Der Auftritt von Edmund Stoiber, dem in allen Medien eine große symbolische Rolle zugesprochen wurde, wird mit keinem Wort erwähnt.
</p>
<p>
Ein Einsatz des Rapide-Response-Tools ist nach Aussagen aus der SPD-Kampa geplant. Die erste Gelegenheit, die CDU im Internetwahlkampf zu überflügeln und dem Ruf einer Netzwerkpartei gerecht zu werden, haben die Sozialdemokraten allerdings verpasst.
</p>
<p>
Zukünftige Entwicklungen im Wahlkampf könnten das wahltaktische Potential, das diese Seite ohne Zweifel hat, sicherlich stimulieren. Der Aufwand wäre es auf jeden Fall wert, da die unterschwellige Ironie von Nichtregierungsfaehig.de besonders bei den jüngeren Wählern gut ankommen dürfte.
</p>
<table border="0" cellpadding="2" width="146">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#ffcc33">
<div class="tidy-2">
			Erschienen am 06.12.2001
			</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<!-- Content Ende --></p>
]]></content:encoded>
					
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