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	<title>Das Internet und der französische Wahlkampf &#8211; politik-digital</title>
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	<title>Das Internet und der französische Wahlkampf &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Präsident.com</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Apr 2007 23:00:00 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Das Internet und der französische Wahlkampf]]></category>
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					<description><![CDATA[(Artikel) Avatare, Blogs und Clips: Politik im Internet. Die Kampagne der französischen Präsidentschaftskandidaten begab sich auf neues Terrain und wird jeden Wahlkampf danach beeinflussen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>(Artikel) Avatare, Blogs und Clips: Politik im Internet. Die Kampagne der französischen Präsidentschaftskandidaten begab sich auf neues Terrain und wird jeden Wahlkampf danach beeinflussen.<!--break--></p>
<p class="normal">
&nbsp;
</p>
<p class="normal">
Blumengrüße sind nicht immer ein Zeichen von Freundschaft – das weiß der rechtsextreme Jean-Marie Le Pen spätestens, seit sich vor seiner Wahlkampfzentrale urplötzlich ein Meer von Lilien ausbreitete.<br />
<br />
Schon bald versperrte es den Eingang zum modernen Kampagnenquartier und der Wahlkampf kam für einige Zeit zum Erliegen. Ein modernes Märchen? Nein – denn die „Blumenattacke“ hat tatsächlich stattgefunden: allerdings nicht vor der realen Wahlkampfzentrale des Front National, sondern in „Second Life“, der Online- Gemeinschaft mit weltweit immensen Zuwachsraten.
</p>
<p class="normal">
Auch in dieser komplexen dreidimensionalen Internet-Welt tobt also der Wahlkampf und überraschenderweise sind die Vorreiter dieser sehr modernen Form politischer Kommunikation einmal nicht Amerikaner, sondern Franzosen: Die „Présidentielles 2007“ wirken wie eine Wirklichkeits-Infusion für „Second Life“, das bislang eher den Ruf eines kollektiven Freizeitparks für fortgeschrittene Online-Nutzer hatte und vor allem Wirtschaftsunternehmen zur professionellen<br />
<br />
Präsentation im Zweitleben veranlasst hat. Neben dem Rechtspopulisten Le Pen führen natürlich auch andere Galionsfiguren des Wahlkampfs ein digitales Doppelleben.
</p>
<p class="normal">
Während sich das konservative Lager gerne auf der<br />
<a href="http://ilesarkozy.typepad.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Ile Sarkozy“</a> trifft, der Sarkozy-Insel, haben sich andere Avatare – so heißen die Spielfiguren in „Second Life“ – zum umtriebigen „Comité 748“ verbündet und unterstützen die Kampagne der Sozialistin Ségolène<br />
<br />
Royal. Der Wahlkampf als Computerspiel? Internet- Kritiker werden in dieser Netzkampagne vielleicht nicht den Untergang des Abendlandes, aber doch eine nutzlose Spielerei erkennen wollen. Auch wenn die französische Sprachgemeinschaft in „Second Life“<br />
<br />
bisher nur geschätzte 150.000 Mitglieder zählt, so folgt das Engagement der Kandidaten einer gängigen Logik.
</p>
<p class="normal">
Der Einsatz innovativer Wahlkampfformate signalisiert Aufgeschlossenheit gegenüber neuen Technologien und erreicht vor allem jüngere, gut gebildete Wählerschichten, die als Multiplikatoren wirken können. Und noch ein dritter Grund spricht für das zweite Kandidatenleben: Die „alten“ Medien stürzen sich begierig auf die Ereignisse in der Online-Welt, da sie hier einen hohen Nachrichtenwert vermuten. Die Folge: Mit vergleichsweise geringen Mitteln erzielen die „Second Life“-Kampagnen nicht nur eine direkte Wirkung in der Wählerschaft, sondern durch medienübergreifende<br />
<br />
Verwertbarkeit auch Reichweiten.
</p>
<p>
<b>Blogosphäre als Resonanzraum</b>
</p>
<p>
Kein gar so schlechtes Image mehr haben indes die zahlreichen Weblogs, die mittlerweile wie selbstverständlich zum Online-Wahlkampf zählen. Dieses populäre Format eignet sich ausgezeichnet, um die Dynamik und Vielschichtigkeit einer Wahlkampagne darzustellen.
</p>
<p>
So können die Kandidaten auf ihren Rundreisen durch das ganze Land bestens begleitet werden, durch die Feedback-Funktionen ist auch eine Diskussion mit dem Blog-Publikum möglich. Es entstehen dabei gute Möglichkeiten zur direkten Kommunikation mit der<br />
<br />
Wählerschaft, auch ein inhaltlicher Austausch über Themen des Wahlprogramms oder die Vor- und Nachbesprechung von Wahlkampfauftritten gehören dazu.
</p>
<p>
Dass Weblogs eine wesentliche Rolle im Rennen um die Amtsnachfolge von Jacques Chirac spielen würden, zeigte sich spätestens mit der Berufung des prominenten Blog-Unternehmers Loïc Le Meur in das Wahlkampfteam von Nicolas Sarkozy. Le Meurs Fachwissen soll nicht nur die besondere Qualität der<br />
<a href="http://www.sarkozy.fr/home/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sarkozy-Website</a><br />
<br />
garantieren, er ist zugleich ein Verbindungsstück in die so genannte Blogosphäre, eine Art Medienverbund, der durch die zahlreichen Querverweise und Diskussionen unter einzelnen Bloggern entsteht. Die vernetzte Kommunikation über mehrere Weblogs hinweg macht<br />
<br />
die besondere Attraktivität der Blogosphäre aus: Hier entsteht ein neues Mediennetzwerk, das in der Lage ist, bestimmte Themen und Diskussionen zu verstärken und aus der Online-Welt in die etablierten Massenmedien hineinzutragen. Folgerichtig integrieren nahezu alle<br />
<br />
Kandidaten Blog-Formate in ihre Kampagnen-Angebote:<br />
<a href="http://www.desirsdavenir.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ségolène Royal</a> hat eine Sonderseite für Jung- und Erstwähler entwickelt, der zentristische François Bayrou hat den Blog-Modus als bestimmendes Element für das Design seiner Kampagnenseite gewählt.
</p>
<p>
Der Kampagnenjahrgang 2007 steht auch im Zeichen der visuellen Online-Kommunikation, motiviert durch den großen Erfolg von Fotodatenbanken und Video-Plattformen wie YouTube. Unter dem Etikett<br />
<a href="http://www.sarkozy.fr/video/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„NS TV“</a> präsentiert Nicolas Sarkozy seine Version eines<br />
<br />
Personality-Kanals, der nicht nur aktuelle Berichte vom Tage liefert, sondern auch sehr differenziert Themen des Wahlprogramms aufbereitet und strategisch in die Kampagne eingebunden ist: etwa mit „décryptages“ – kritischen Entschlüsselungen – der Wahlversprechen von Ségolène Royal. Auch François Bayrou bietet ein<br />
<br />
ähnlich verzweigtes Web-TV an, während Ségolène Royal vornehmlich auf Unterstützer-Videos nach US-amerikanischem Muster setzt.
</p>
<p>
<b>Online-Aktionen prägen Offline-Aktionen</b>
</p>
<p>
Doch die „netcampagne“ ist keineswegs nur ein Kommunikations-<br />
<br />
oder Medienphänomen, denn die zahlreichen Online-Aktivitäten wirken sich auch auf die reale Wahlkampforganisation aus. Sichtbar wird dies auf den persönlichen Kandidatenwebsites: Hier werden die Nutzer mit so genannten Vorlaufseiten empfangen, die eine direkte Registrierungsmöglichkeit zur Mitwirkung an der Kampagne bieten – erst dann geht es weiter zum eigentlichen Wahlkampfportal. Viel stärker als bei der realen Wahlkampforganisation werden im<br />
<br />
Internet auch Freiwillige in die politische Werbearbeit eingebunden, die sich nicht durch formelle Mitgliedschaften an Kandidaten oder Partei binden wollen.
</p>
<p>
Dabei zeigt sich im Vergleich, dass der Wahlkampf von Royal am stärksten auf die Möglichkeiten des Internets setzt und am besten die Idee einer „Architektur der Partizipation“ aufgreift, die für viele Anwendungen des Web 2.0 charakteristisch ist. Die Beteiligung einzelner Internet-Nutzer, die im Wahlkampf immer auch als Bürger angesprochen werden, spiegelt sich nicht nur in der Community-Orientierung der zahlreichen Royal-Plattformen im Netz wider. Auch die Entstehung ihres Wahlprogramms verfuhr nach den Regeln jener offenen Produktionsstruktur, die man mit dem Begriff „open<br />
<br />
source“ belegt hat. Die Kandidatin holte sich in einem kontroversen Diskussionsprozess mit Parteibasis und Wählerschaft einen thematischen Input, der erst spät in ein programmatisches Papier umgeformt wurde.
</p>
<p>
Man darf gespannt sein, welche Impulse aus Frankreich im US-amerikanischen Wahlkampf 2008 aufgegriffen werden. Die Blogosphäre ist dort längst in den politischen Diskurs integriert. Das Modell einer offenen Kampagne, die im Dialog mit Basis und Bürgern wesentliche Themen erörtert, lässt sich gut in den traditionell<br />
<br />
langen Auswahlprozess der „primaries“, der Umfragen vor der Ernennung der Kandidaten, übertragen.
</p>
<p>
Die systematische Aufbereitung von Internet-Videos als „Kandidatenfernsehen“ wird den Politberatern in Washington nicht entgangen sein – schon deshalb, weil der Fernsehwahlkampf durch den Ankauf von Sendezeiten ein immenser Kostenfaktor ist. Und „Second Life“ wird vielleicht schon als Austragungsort eines der<br />
<br />
TV-Duelle genutzt werden. Es ist anzunehmen, dass das Internet in Frankreich in der kurzen Zeit zwischen den beiden Urnengängen<br />
<br />
den nächsten Boom erleben wird: Dann gilt es, sich Unterstützung aus den Lagern der unterlegenen Kandidaten zu sichern. Im ersten wie im zweiten Leben.
</p>
<p>
<b>Der Artikel erschien ursprünglich am 23. April im arte Magazin. Der Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung des Autoren und arte TV.</b>
</p>
<p>
&nbsp;</p>
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		<title>Blogs als politische Seele</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/das-internet-und-der-franzosische-wahlkampf/blogs-als-politische-seele-2427/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Apr 2007 23:01:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Das Internet und der französische Wahlkampf]]></category>
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					<description><![CDATA[<p class="fett">
(Artikel(Update) Frankreich wählt einen neuen Präsidenten und der Wahlkampf hat sich zu einem Teil ins Internet verlagert. Der direkte Austausch von Argumenten ist auf der Strecke geblieben, dafür sind die Spötter und Gegner der Kandidaten aktiv, schreibt Tim Geelhaar.
</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="fett">(Artikel(Update) Frankreich wählt einen neuen Präsidenten und der Wahlkampf hat sich zu einem Teil ins Internet verlagert. Der direkte Austausch von Argumenten ist auf der Strecke geblieben, dafür sind die Spötter und Gegner der Kandidaten aktiv, schreibt Tim Geelhaar.</p>
<p>&nbsp;<br />
Der konservative Kandidat Nicolas Sarkozy und die Sozialistin Ségolène Royal haben sich im ersten Wahlgang am 22. April durchgesetzt. Die Franzosen nutzen alle Möglichkeiten des Internets, um ihrer Meinung Gehör zu verschaffen und damit das Rennen offen zu halten – bis einer der Kandidaten der Stichwahl am 6. Mai mehr als 50 Prozent der Stimmen erreicht. Vor einem Jahr<br />
<a href="/edemocracy/wahlkampf/frankreich/2007tgeelhaar_hintergr_060407.shtml">berichtete</a> politik-digital.de bereits von dem sich abzeichnenden Wahlkampf mit anderen Mitteln. Seitdem hat sich einiges verändert.<br />
<strong>Die Blogosphäre</strong><br />
Der Franzosen politische Seele im Internet ist das Blog, so scheint es. Vor einem Jahr berichtete die Tageszeitung „Le Monde“ noch, dass die Zahl der Blogger rapide zugenommen hätte. Heute zählt die Blogsuchmaschine von Google deutlich mehr politische Weblogs. Am 2. April 2007 gab es rund 32.000 Einträge zum Stichwort „présidentielles“, einen Tag später waren es bereits 37.000. Das<br />
<a href="http://www.observatoire-presidentielle.fr/index.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">politische Barometer</a> der Technischen Universität Compiègne bietet hierzu nicht nur die Statistiken, sondern auch eine graphische Aufbereitung. In Grafiken kann man sehen, wie sich die Blogger in der<br />
<a href="http://www.blogopole.fr/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Blogopole</a> untereinander vernetzen. Trotz der vielfachen Verlinkungen der Blogs untereinander gibt es deutliche Cluster, in denen sich befreundete Blogs zusammenfinden. Die Darstellung bestärkt die Vermutung, dass das Blog ein Mittel der Statements und weniger des argumentativen Austauschs ist. Der vor einem Jahr diskutierte Ansatz, aus dem Internet nach dem Vorbild der politischen Versammlungen im alten Griechenland eine Art Agora der elektronischen Demokratie zu machen, ist während der vergangenen Monate auf der Strecke geblieben.<br />
<strong>Gegen-Kampagnen</strong><br />
Allerdings hat sich eine andere Art der demokratischen Kultur im Netz entwickelt. Hierzu gehören die Blogs der Spötter und<br />
<a href="http://www.sarkostique.over-blog.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Anti-Campaigner</a>. Diesen wachsamen Augen entgeht nichts. Wer lügt, wird entlarvt. Dies trifft besonders auf den polarisierenden konservativen Kandidaten Nicolas Sarkozy zu. Seine Aussage, dass alle Mitgliedsstaaten der Europäischen Union eine Art Ministerium für nationale Identität und Ausländerfragen hätten und Frankreich deshalb auch eines bräuchte, wurde im Fernsehen demontiert und sogleich von den Gegnern Sarkozys<br />
<a href="http://sarkostique.over-blog.com/categorie-264276.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ins Netz gestellt</a>.<br />
Diese Episode zeigt, wie die Grenzen zwischen herkömmlichen Medien, politischen Akteuren sowie der interessierten Internetöffentlichkeit immer weiter verschwimmen. Auch die Analysten, die über die Politik und Internet schreiben, sind Teil des Prozesses. Die dadurch entstehenden Bezüge und Adaptionen – das zeigt gerade das politische Engagement der Franzosen – sind die besondere Stärke des Internets bei der Meinungsbildung.<br />
Das belegen auch jene privaten Blogs, die sich intensiv mit den Programmen der Kandidaten auseinandersetzen. So diskutiert ein besonders erfolgreiches Blog<br />
<a href="http://www.programme-presidentiel.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wahlkampfthemen</a> wie Wohnungsversorgung oder der Gleichberechtigung von Mann und Frau. Auf Politik durch Unterhaltung hingegen setzt eine<br />
<a href="http://www.presidentielles.net/pimp/candidat/bayrou" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Seite</a> mit dem Motto „Pimp your candidate“.<br />
<strong>WebTV ist selbstverständlich</strong><br />
Dass die Parteien und Kandidaten das Internet nehmen und auch ihre Anhänger über das Internet mobilisieren, wird an ihren Webseiten deutlich. Das vor einem Jahr angekündigte WebTV ist zu einem geradezu selbstverständlichen Bestandteil der Seiten geworden. Der Übersichtlichkeit halber seien hier nur die Wahlkampfseiten der beiden verbliebenen Kandidaten erwähnt:<br />
<a href="http://www.desirsdavenir.org/index.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ségolène Royal</a> und<br />
<a href="http://www.sarkozy.fr/news/?lang=fr&amp;id=235" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Nicolas Sarkozy</a>. Die Sozialistin Ségolène Royal hat das so genannte „Ségoland“ auf ihrer Seite. Damit ist das Ergebnis einer Analyse der oben erwähnten Universität Compiègne gemeint, was zugleich die Verflechtung von Wahlkampf und Analyse im Netz verdeutlicht. Ihre Anhänger unter den jungen Franzosen haben hingegen in der Welt der Blogs die „<br />
<a href="http://www.segosphere.net/cs" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ségosphère</a>“ ausgerufen und betreiben damit ihren Unterstützungskampf für Royal.<br />
Sicherheitshalber setzen alle Kandidaten in Frankreich dennoch auf die bewährten Methoden. Am beliebtesten bleibt das Buch. Wer in Frankreich gewählt werden will, muss vorher auf gebundenem Papier seine Ansichten und Zukunftsvisionen dargelegt haben. Damit zeigt sich, dass sich trotz bzw. gerade wegen der vielfachen neuen medialen Angebote nichts an der grundsätzlichen Schwierigkeit beim Erreichen der Bürger geändert hat.</p>
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		<title>Französischer Wahlkampf dreidimensional</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/das-internet-und-der-franzosische-wahlkampf/franzoesischer-wahlkampf-dreidimensional-2655/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Apr 2007 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Das Internet und der französische Wahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Protest]]></category>
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					<description><![CDATA[<p class="fett">
(Artikel/Update) Nicht nur Unternehmen und Medienkonzerne tummeln sich in den virtuellen Welten des „Second Life“. Die französischen Präsidentschaftsanwärter haben Möglichkeiten zur Wählerwerbung erkannt und gehen online auf Stimmenfang.
</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="fett">
(Artikel/Update) Nicht nur Unternehmen und Medienkonzerne tummeln sich in den virtuellen Welten des „Second Life“. Die französischen Präsidentschaftsanwärter haben Möglichkeiten zur Wählerwerbung erkannt und gehen online auf Stimmenfang.
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<p><!--break--></p>
<p>
In der Medienwelt gilt die „Second Life“-Blase beinahe schon als geplatzt oder zumindest als stark überstrapaziert. Jede Zeitung und jeder große Konzern hat mittlerweile eine Zweigstelle im „zweiten Leben“, der dreidimensionalen virtuellen Welt des US-Unternehmens Linden Lab. Die Politik hat sich im Gegensatz zur Wirtschaft und den Medien bisher in bescheidener Zurückhaltung geübt. Vielen galt die erste massentaugliche zweite Realität als Spielerei, in der man seriöse Politik nicht umsetzen kann.
</p>
<p>
Die Franzosen haben allerdings bereits erkannt, dass „Second Life“ mehr ist als ein Computerspiel. Am 22. April wurde dort im ersten Wahlgang eine Vorentscheidung über den zukünftigen Präsidenten gefällt, am 6. Mai findet die Stichwahl zwischen Nicolas Sarkozy und Ségolène Royal statt. Vermutlich gehen dieses Mal auch sehr viele Computerspieler zur Wahlurne. Denn die beiden Kontrahenten haben sich innovativ gezeigt und Wahlkampfbüros in der zweiten Realität eröffnet.
</p>
<p>
<b>Die virtuellen Zentralen der Spitzenkandidaten</b>
</p>
<p>
Der im ersten Wahlgang ausgeschiedene rechtsextreme Jean-Marie Le Pen war der erste, der eine Niederlassung in der virtuellen Welt einrichtete. Der 78-Jährige bekam den Hinweis auf diese Möglichkeit des Wahlkampfes von einem Mitglied der Jugendorganisation seiner Partei „Front National“. Die zweite, die sich der Macht der virtuellen Welt bewusst wurde, war die Sozialistin Ségolène Royal. Nicolas Sarkozy, der konservative Bewerber um das Präsidentenamt, ist ebenfalls im „Second Life“ vertreten.
</p>
<p>
Die „Second Life“-Auftritte der zwei verbliebenen Kandidaten unterscheiden sich auf den ersten Blick nicht von den meisten andere Regionen der virtuellen Welt. Kühle, lichtdurchflutete und meist spärlich besiedelte und eingerichtete Gebäude stehen verstreut in pixeligen Grünanlagen, die hier und dort mit kleinen Blumen- und Baum-Arrangements aufgehübscht sind.
</p>
<p>
Allerdings interessieren die durchschnittliche 3D-Spielfigur, den so genannten Avatar, in dieser Welt nur zwei Dinge: Der Austausch mit anderen Menschen und Geschenke. Das hat auch das „Second Life“-Team von Nicolas Sarkozy erkannt und verteilt nun großzügig T-Shirts und Pizzastücke an die ankommenden Avatare. Bleibt nur die Frage, wie denn wohl so eine programmierte Pizza schmeckt.
</p>
<p>
Inmitten eines kleinen bretonischen Dorfes hat Ségolène Royal ihre virtuelle Wahlkampfzentrale gesetzt, die mit ihrer kühlen Optik so gar nicht in das Idyll passen will und auch nicht mit Überraschungen aufwartet.
</p>
<p>
<b>Politische Proteste gegen Le Pen</b>
</p>
<p>
Auch zu den ersten politischen Protesten ist es in der zweiten Realität schon gekommen. Doch die Welt in „Second Life“ unterscheidet sich in einem Punkt von der Realität: Man kann andere Menschen physisch nicht verletzen. Daher sehen dann auch gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen Protestanten und Sicherheitskräften, so geschehen vor der virtuellen Wahlkampfzentrale Le Pens, ein wenig anders aus, als man es aus dem „ersten Leben“ gewöhnt ist. Hier rempelt man anstatt zu prügeln und die Demonstranten wehren sich mit fliegenden Schweinen und so hohen Zugriffszahlen, dass der Server in die Knie geht.
</p>
<p>
Dies ist in der Tat ein Aufsehen erregendes Ereignis, denn wenn sich auch mittlerweile über 5 Millionen Menschen in diesem Spiel angemeldet haben, so ist doch der Großteil inaktiv. Nach Betreiberangaben sind zeitgleich durchschnittlich 15.000 Besucher online, die sich – und das darf man nicht vergessen – auf mittlerweile über 4.000 Inseln verteilen können. Und natürlich herrscht an FKK-Stränden und in Casinos mehr als durchschnittlicher Andrang.
</p>
<p>
<b>Die Vorteile des virtuellen Wahlkampfes</b>
</p>
<p>
Die Vorteile des Wahlkampfs in „Second Life“ liegen für die Macher auf der Hand. Für eine relativ geringe Investition kann der Kandidat ein Grundstück mit Wahlkampfgebäude erwerben und viele Menschen abfangen, die sich im realen Leben vielleicht gar nicht für Politik interessieren würden. Das scheint zu wirken: Laut Zahlen der Betreiberfirma Linden Lab besuchen täglich im Schnitt etwa 20.000 Avatare das Grundstück von Ségolène Royal, und ca. 10.000 die Insel von Nicolas Sarkozy.
</p>
<p>
Die Politiker wissen zwar von ihren Online-Alter Egos, aber in der Regel sind sie viel zu beschäftigt, um selbst einen Fuß in das zweite Leben zu setzen. Dabei wäre dies eine gute Chance, den wirklichen Vorteil dieser Welt zu genießen: Ohne räumliche Begrenzung in direkten Kontakt mit den Wählern zu treten. Wie auch bei vielen Konzernen erkennt man hier ein klares Muster. Die Politiker haben sich in das zweite Leben eingeklinkt, haben aber die Möglichkeiten dieser virtuellen Welt noch nicht ausgeschöpft.<br />
<br />
Doch gerade für den deutschen Wahlkampf im kommenden Jahr wird dieser französische Testlauf interessant. Stellen doch die Deutschen nach den US-Amerikanern und den Franzosen die drittgrößte Gemeinschaft im „Second Life“ dar.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Linkliste zum Wahlkampf 2007 in Frankreich</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/presseschau/linkliste-zum-wahlkampf-2007-in-frankreich-2812/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/presseschau/linkliste-zum-wahlkampf-2007-in-frankreich-2812/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alina Barenz]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Apr 2007 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Das Internet und der französische Wahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Präsidentschaftswahl]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Presseschau]]></category>
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					<description><![CDATA[<p class="fett">
(Linkliste) Sie suchen nach Trends und Themen im aktuellen Präsidentschaftswahlkampf und verzweifeln an der unübersichtlichen Informationsflut im Internet? Die Linkliste geleitet Sie direkt zu Blogs, Podcasts, Wahlprogrammen, Debatten und Kuriositäten in der virtuellen Wahlschlacht der Kandidaten.
</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="fett">
(Linkliste) Sie suchen nach Trends und Themen im aktuellen Präsidentschaftswahlkampf und verzweifeln an der unübersichtlichen Informationsflut im Internet? Die Linkliste geleitet Sie direkt zu Blogs, Podcasts, Wahlprogrammen, Debatten und Kuriositäten in der virtuellen Wahlschlacht der Kandidaten.
</p>
<p><!--break--></p>
<p>
<a href="http://www.sarkozy.fr/news/?lang=fr&amp;id=235" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
<b>Nicolas Sarkozy</b><br />
</a><br />
<br />
Die Wahlkampfseite des konservativen Kandidaten Nicolas Sarkozy zählt die verbleibende Zeit bis zur Stichwahl am 6. Mai auf die Millisekunde genau. Videoclips von Sarkozys TV-Auftritten und eigene Wahlkampfvideos bilden den Schwerpunkt der Seite.
</p>
<p>
<b><br />
<a href="http://www.u-m-p.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Homepage der UMP</a><br />
</b><br />
<br />
Die Partei des Präsidentschaftskandidaten Nicolas Sarkozy empfängt den Besucher mit einem Videoclip, in dem Sarkozy eindringlich um die Unterstützung der Wähler bittet. Ansonsten stänkert die Partei gegen Sarkozys Gegnerin Ségolène Royal.
</p>
<p>
<b><br />
<a href="http://www.desirsdavenir.org/index.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ségolène Royal</a><br />
</b><br />
<br />
Auf der Wahlkampfseite der sozialistischen Kandidatin sind unter anderem Videos ihrer TV-Auftritte und die neuesten Blogeinträge ihrer Unterstützerseiten zu sehen.
</p>
<p>
<b><br />
<a href="http://www.parti-socialiste.fr/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Parti Socialiste</a><br />
</b><br />
<br />
Die sozialistische Partei hat ebenfalls zahlreiche Videoclips aus Royals Wahlkampf auf ihrer Startseite und stellt Links zu Artikeln der Unterstützerblogs bereit.
</p>
<p>
<a href="http://www.election-presidentielle.fr/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
<b>Election Presidentielle</b><br />
</a><br />
<br />
Viele Infos zu den Kandidaten und Parteien, aktuelle Umfragen und regelmäßig eine Art Pressespiegel zum Thema Präsidentschaftswahl. Kein Wunder: Diese Website wird von dem Politikwissenschaftler<br />
<a href="http://www.sciencepolitique.net" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Yves-Marie Canne</a> betrieben, von dem auch die interessante Studie über die Poliblogeurs unter<br />
<a href="http://www.poliblog.fr" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.poliblog.fr</a> stammt.</p>
<p><b><br />
<a href="http://2002.presidentielles.net/bot/%20" target="_blank" rel="noopener noreferrer">PRESIbot</a><br />
</b><br />
<br />
Der PRESIbot bietet eine digitale Entscheidungshilfe bei den Präsidentschaftswahlen. Man kann seinen Standpunkt zu acht aktuellen Wahlkampfthemen wählen und der Automat schlägt den passenden Kandidaten vor. Ein Vergleich der Wahlprogramme bietet zusätzliche Orientierung.
</p>
<p>
<a href="http://www.observatoire-presidentielle.fr/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
<b>Observatoire Présidentielle2007</b><br />
</a><br />
<br />
In Form von bunten &quot;Blog-Landschaften&quot; veranschaulicht das Informationsunternehmen RTGI SAS kartografisch die wachsende Bedeutung von Weblogs im digitalen Präsidentschaftswahlkampf und versammelt die Blogosphären der Kandidaten.
</p>
<p>
<a href="http://politique.hautetfort.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
<b>PolitiqueHautetfort</b><br />
</a><br />
<br />
Noch ein Weblog, das aufmerksam seinen Blick auf den französischen Vorwahlkampf wirft. Mit langen Hintergrundtexten über die Vorbereitung und Positionierung der Parteien. Ein Schwesterprodukt von www.france-politique.fr.
</p>
<p>
<a href="http://www.bonvote.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
<b>BonVote</b><br />
</a><br />
<br />
Dieser Guide für politische Blogs bietet eine erste Orientierung bei der Suche nach Foren und Informationen über die französische Politik im Allgemeinen und die Präsidentschaftswahlen im Besonderen. Hierfür gibt es Rankings zu einflussreichen und politischen Blogs.
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<a href="http://observer.france24.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
<b>France24</b><br />
</a><br />
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Die Internetplattform des Nachrichtensenders France24 bündelt die Sicht internationaler Medien und der Blogosphäre auf den Wahlkampf um das französische Präsidialamt.
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<p>
<a href="http://www.agoravox.fr/article.php3?id_article=21995" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
<b>AgoraVox</b><br />
</a><br />
<br />
Das Internet-Magazin setzt sich im aktuellen Wahlkampf mit einer Petition für eine Online-Debatte zwischen den Präsidentschaftskandidaten und Internetnutzern ein.</p>
<p><b><br />
<a href="http://www.politikk.fr/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Politikk.fr</a><br />
</b><br />
<br />
Diese Seite stellt ausgewählte Artikel und Blog-Einträge zu den Präsidentschaftswahlen 2007 zusammen. User können die Beiträge voten, kommentieren und eigene Artikel hochladen.
</p>
<p>
<a href="http://christophe.schmitt.free.fr/dotclear/index.php?2007/02/07/1431-presidentielles-2007-selection-de-podcasts" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
<b>Présidentielles 2007</b><br />
</a><br />
<br />
Christophe Schmitt hat auf seinem Blog &quot;odiopod&quot; eine Sammlung von politischen podcasts zu den Präsidentschaftswahlen zusammengestellt.</p>
<p><b><br />
<a href="http://ilesarkozy.typepad.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ILESARKOZY</a><br />
</b><br />
<br />
Macher der Insel des rechtskonservativen Präsidentschaftskandidaten Nicolas Sarkozy in der dreidimensionalen Internetplattform Second Life ist Loic le Meur, einer der bedeutendsten Blogger Frankreichs. Von dem Angebot einer politische Debatte mit dem Kandidaten darf der Inselbesucher jedoch nicht zu viel erwarten.</p>
<p><b><br />
<a href="http://www.politique2.fr/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Politique2</a><br />
</b><br />
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Auf diesem neuen Portal kann man das eigene Blog, Nachrichten, Videos, Bilder und Podcasts zur Präsidentschaftswahl hochladen &#8211; und sich ein Bild von der Meinung anderer Nutzer machen.</p>
<p><b><br />
<a href="http://blpwebzine.blogs.com/politicshow/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">PoliTIK Show</a><br />
</b><br />
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Interviews mit und Videopodcasts von Präsidentschaftskandidaten gibt es auf dieser Seite. Leider gibt es nur Material einiger Bewerber.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Sarkozys Hochdruckreiniger in Second Life</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Apr 2007 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Das Internet und der französische Wahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
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		<category><![CDATA[Präsidentschaftswahl]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungsbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Second Life]]></category>
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					<description><![CDATA[(Artikel) Wie der französische Internet-Wahlkampf auf Neulinge in der dreidimensionalen Simulation Second Life wirkt und wie schwer es fällt, dort mit anderen zu diskutieren, hat Tim Geelhaar im Selbstversuch ausprobiert. Sein Hauptproblem: Gähnende Leere und schubsende Aufpasser.
                            ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="fett">(Artikel) Wie der französische Internet-Wahlkampf auf Neulinge in der dreidimensionalen Simulation Second Life wirkt und wie schwer es fällt, dort mit anderen zu diskutieren, hat Tim Geelhaar im Selbstversuch ausprobiert. Sein Hauptproblem: Gähnende Leere und schubsende Aufpasser.<br />
                            </p>
<p><!--break--></p>
<p>Mein Selbstversuch in Sachen Frankreich-Wahlkampf in Second Life brachte eine gewisse Ernüchterung mit sich. Für den ungeübten Neuling ist die politische Meinungsäußerung bei Second Life eher ein nachrangiges Problem. Zuerst einmal will der Umgang mit seiner eigenen dreidimensionalen Figur erlernt sein, bevor man überhaupt an Kommunikation mit anderen denken kann. Außerdem waren nur selten Gäste in den Vertretungen der französischen Politiker. Auch boten sich leere Arenen dar, sofern solche Orte überhaupt konstruiert worden waren: Der Auftritt der sozialistischen Kandidatin Ségolène Royal ähnelt einer 3D-Litfasssäule für die eigenen Internetseiten.</p>
<p>Bei Sarkozy waren zwar Leute vom Team anwesend, wirkten aber eher wie Aufpasser, die zum Schubsen neigen. Wer auf der Suche nach der Ile Sarkozy, also dem Grundstück des Kandidaten ist, kann leicht auf eine andere Insel in Second Life gelangen. Auf dieser steht das von Sarkozy für Frankreich angedachte Ministerium für nationale Sicherheit bereits in Form einer mittelalterlichen Burg bereits &#8211; und wartet am Eingang mit einem Hochdruckreiniger der Marke Kärcher auf seine Besucher. Sarkozy hatte angesichts von Jugendkriminalität in Frankreichs Vorstädten mit der Bemerkung für Aufsehen und Aufruhr gesorgt, man solle die Banlieues mit dem Kärcher reinigen. Kein Wunder also, wenn gerade Sarkozys Wahlmannschaft jede kritische Stimme von vornherein unterbinden will.</p>
<p>Politik in Second Life mag vorerst durch den Reiz des Neuen locken. Das könnte auch Aufmerksamkeit derer wecken, die sich nicht für Politik interessieren. Da auch im wirklichen Leben nur selten der Inhalt an vorderster Stelle steht, könnte vielleicht die Verlagerung der Politik ins Virtuelle eine Art Politikperformance bieten, die wieder mehr Menschen anzieht. Wahrscheinlicher ist jedoch, dass nur diejenigen auf das Angebot der Politik eingehen, die auch sonst bereit sind, sich in Blogs und auf Internetseiten zu informieren.</p>
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