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	<title>Ein Laptop für jedes Kind &#8211; politik-digital</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
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	<title>Ein Laptop für jedes Kind &#8211; politik-digital</title>
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	<item>
		<title>Linksammlung zu One-Laptop-Per-Child</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Florian Wittig]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Jun 2008 11:37:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Ein Laptop für jedes Kind]]></category>
		<category><![CDATA[One Laptop per Child]]></category>
		<category><![CDATA[Dossier]]></category>
		<category><![CDATA[Linksammlung]]></category>
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					<description><![CDATA[Ausgewählte, wichtige und interessante Links rund um das One-Laptop-per-Child-Projekt. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ausgewählte, wichtige und interessante Links rund um das One-Laptop-per-Child-Projekt. <!--break--></p>
<p>
<a href="http://www.laptop.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Offizielle Seite des Projekts</a>
</p>
<p>
Der offizielle Internetauftritt des &quot;One Laptop Per Child&quot;-Projekts bietet einen chronologischen Überblick von der Idee bis zum ersten ausgelieferten Laptop. Hier werden auch die Philosophie des Projekts, aktuelle Meldungen sowie der &quot;XO&quot; selbst beleuchtet. Des Weiteren ist es möglich, für OLPC direkt zu spenden oder einen oder mehrere Laptops für Kinder in Entwicklungsländern zu Verfügung zu stellen.
</p>
<p>
<a href="http://www.golem.de/specials/olpc/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Presseüberblick zu OLPC von golem.de</a>
</p>
<p>
Der Online-Nachrichtendienst golem.de sammelt alle Meldungen zu OLPC in einem separaten Bereich unter der Rubrik &quot;Specials&quot;. Alle relevanten Nachrichten werden chronologisch aufgelistet, egal ob es um Hard- und/oder Software geht oder auch um politisches. Hier findet der User garantiert eine Meldung zu allen aktuellen und vergangenen Ereignissen rund um die Initiative von Nicholas Negroponte.
</p>
<p>
<a href="http://www.classmatepc.com/index.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Internetseite des Classmate von Intel</a>
</p>
<p>
Intel präsentiert auf der sehr aufwendig gestalteten Seite seine Antwort auf die Idee von OLPC. Es gibt Bildmaterial zur ersten und zweiten Generation des Classmate-PCs, sowie alle erdenklichen technischen Details. Detailliert wird auch erklärt, wie die Arbeit mit dem Classmate (dt. Klassenkamerad) funktionieren soll.
</p>
<p>
<a href="http://wiki.laptop.org/go/Home" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Offizielelles OLPC-Wiki</a>
</p>
<p>
Einen sehr tiefen Einblick in alle technischen und gesellschaftlichen Belange von OLPC bietet das offizielle Wiki von OLPC. In der typischen Oberfläche von Wikipedia sind in verschiedenen Rubriken komplexere Artikel zu nahezu jedem für OLPC relevanten Thema zu finden.
</p>
<p>
<a href="http://video.google.com/videoplay?docid=-4285568518538296189&amp;q=OLPC&amp;ei=pxc8SLD9AabK2AKr2-TlAw" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Video: Google Tech Talk</a>
</p>
<p>
Einstündiges Video von Google Tech Talk. Ivan Kristic gab am 12. April 2007 einen umfassendes Statement quer durch alle kulturellen und wissenschaftlichen Spektren zum Thema &quot;One Laptop Per Child&quot;. Dieses Video ist nur in Englisch zu sehen.
</p>
<p><embed src="http://video.google.com/googleplayer.swf?docid=-4285568518538296189&amp;hl=de" id="VideoPlayback" style="width: 300px; height: 250px" allowfullscreen="true" flashvars="fs=true" type="application/x-shockwave-flash"></embed></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Kleiner, leichter, besser</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/kleiner-leichter-besser-3921/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Florian Wittig]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Jun 2008 11:27:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Ein Laptop für jedes Kind]]></category>
		<category><![CDATA[One Laptop per Child]]></category>
		<category><![CDATA[Dossier]]></category>
		<category><![CDATA[Testbericht]]></category>
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					<description><![CDATA[Nicholas Negroponte hatte sich mit „OLPC“ ehrgeizige Ziele gesetzt: 100 Millionen ausgelieferte Laptops bis 2008. Nur 100 Dollar sollte das Ursprungsmodell kosten. Beide Ziele verfehlte er und will jetzt mit dem Nachfolger „XO-2.0“ alles besser machen. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nicholas Negroponte hatte sich mit „OLPC“ ehrgeizige Ziele gesetzt: 100 Millionen ausgelieferte Laptops bis 2008. Nur 100 Dollar sollte das Ursprungsmodell kosten. Beide Ziele verfehlte er und will jetzt mit dem Nachfolger „XO-2.0“ alles besser machen. <!--break--></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<b>Das neue Wunderkind</b>
</p>
<p>
Halb so groß, ohne Tastatur und nur ein Watt Strom verbrauchend soll das neue Kind des One Laptop Per Child-Projekts sein. Es besteht aus nur einem Display, dass sich in der Mitte falten lässt und dann an ein Buch erinnert. Das Display ist gleichzeitig ein Touchscreen und kann wahlweise auch eine anpassbare Tastatur darstellen. Da Länder wie China oder Brasilien laut Negroponte nur 19 Dollar pro Schüler für Bücher ausgäben, werden auf der Festplatte bis zu 500 Bücher in digitaler Form Platz finden. Durch Berühren des Bildschirms blättert man um.
</p>
<p>
<img fetchpriority="high" decoding="async" src="/wp-content/uploads/XO2.jpg" alt="XO 2.0 im Einsatz als elektronisches Buch" height="267" width="400" />
</p>
<p>
<i>Foto von curiosee bei flickr.com unter Creative Commons Namensnennung 2.0 US-amerikanisch (nicht portiert)</i>
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<b>Unschlagbar günstig</b>
</p>
<p>
Das aktuelle Modell des XO kostet derzeit 188 Dollar, also deutlich mehr als die geplanten 100 Dollar. Mit dem Nachfolger will OLPC jetzt klotzen und nicht kleckern, denn der XO-2.0 soll nur 75 Dollarkosten. Möglich soll dies durch sinkende Preise bei der Bildschirmproduktion sein – immer noch die teuerste Komponente eins Laptops. Auch durch Nachahmer soll der Preis erreicht werden.
</p>
<p>
<br />
<b>Nachahmer erwünscht</b>
</p>
<p>
Durch die erste Version des Entwicklungshilfelaptops wurde der Laptopmarkt einmal kräftig durchgeschüttelt. Derzeit sorgt etwa der Hersteller Asus mit seinem winzigen EEE-PC, der für konkurrenzlose 300 Euro zu haben ist, für Furore. Er bietet zwar nicht die Möglichkeiten eines „richtigen“ Notebooks, ist aber der ideale Begleiter für unterwegs. Weitere Hersteller, wie HP und jüngst auch DELL haben schon ähnliche &quot;Netbooks&quot; angekündigt.<br />
Sollten noch  weitere Hersteller auf den Billig-Notebook-Zug aufspringen, sinken automatisch auch die Preise für Hardwarekomponenten, so Negropontes Rechnung. Ob die Rechnung aufgeht, wird sich im Jahr 2010 zeigen – dann soll der XO-2.0 zum Einsatz kommen. In der Zwischenzeit soll noch eine neuere Version des aktuellen Laptops erscheinen: Der XO-1.5.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Der grüne Wunderkasten</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/der-gruene-wunderkasten-3920/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Florian Wittig]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Jun 2008 11:18:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Ein Laptop für jedes Kind]]></category>
		<category><![CDATA[Test]]></category>
		<category><![CDATA[One Laptop per Child]]></category>
		<category><![CDATA[Dossier]]></category>
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					<description><![CDATA[Hinter dem Kürzel „XO“ versteckt sich der giftgrüne Laptop der Initiative „One Laptop per Child“ von Nicholas Negroponte, dem Gründer und langjährigen Leiter des Media Labs am Massachusetts Institute of Technology (MIT). - Doch was kann der „XO“ mit seiner Bedienoberfläche „Sugar“ wirklich? Florian Wittig hat das Gerät getestet.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Hinter dem Kürzel „XO“ versteckt sich der giftgrüne Laptop der Initiative „One Laptop per Child“ von Nicholas Negroponte, dem Gründer und langjährigen Leiter des Media Labs am Massachusetts Institute of Technology (MIT). &#8211; Doch was kann der „XO“ mit seiner Bedienoberfläche „Sugar“ wirklich? Florian Wittig hat das Gerät getestet.<!--break--></p>
<p>
<b><br />
Erstes Hindernis </b>
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
Seit mehr als zehn Jahren  nutze ich das Betriebssystem eines Amerikanischen Herstellers mit Firmenzentrale in Redmond. Zeit genug sich auf die Vor- und Nachteile dieses Systems einzustellen und Zeit genug sich an die Vorzüge eines Desktop-PCs bzw. handelsüblichen Laptops zu gewöhnen. Ich unterstelle mir deshalb beim folgenden Test also  mangelnde infantile Genialität und Flexibilität.<br />
Das merke ich auch sofort. Natürlich muss ich für den Test des „XO“ den selbigen erst einmal hochfahren. Das heißt: Zu erst muss ich ihn aufklappen.
</p>
<p>
Bereits hier kommt es zu ersten Schwierigkeiten. Der grüne Wunderkasten lässt sich nicht einfach öffnen, wie man es als verwöhnter Nutzer vielleicht vermuten könnte. Selbst nach mehrmaligen Drehen und Wenden will mir nicht klar werden, wie ich an das begehrte Innere der Maschine komme.<br />
Wenig später fallen mir dann aber die beiden Antennen links und rechts des Bildschirms auf. Stellt man beide „Hörner“ des Laptops auf, passiert eine ganze Menge: Erstens dienen die „Hörner“ der kabellosen Datenübertragung, zweitens schützen sie einen Audioein- und ausgang sowie drei USB-Ports, drittens lässt sich das Gerät dann auch endlich aufklappen.
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/specs_dimensions.jpg" alt="Frontansicht des aufgeklappten XO" height="309" width="250" />
</p>
<p>
<b>Es lebt</b>
</p>
<p>
<b></b><br />
Einschalten lässt sich der „XO“ dann wie jeder andere Computer. Man drückt einen Knopf. Dieser ist neben dem Bildschirm angebracht. Die restliche Tastatur ist aus einem gummiartigen Material gefertigt und damit vor Wasser und Staub geschützt. Der Bootvorgang dauert eine gefühlte Ewigkeit und dann ist es da: „Sugar“, die Bedienoberfläche des  Geräts.<br />
Mit einem üblichen Touchpad bewegt man den Mauszeiger über das 7,5 Zoll kleine Display. In der Mitte befindet sich ein X eingekreist von einem O. Am unteren Rand sind diverse Symbole für die Programme, die sich hinter der „Sugar“ verstecken. Diese Programme sind das Herz des Laptops. Es ist ein großes Herz.
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/interface1.jpg" alt="Interface &quot;Sugar&quot;" height="150" width="200" />
</p>
<p>
<b><br />
Mit dem Schreiber durch die Nachbarschaft</b>
</p>
<p>
Durch einen Klick auf das erste Symbol lande ich im „Writer“, dem Schreibprogramm. Hier fühlt sich jeder, der schon einmal ein Schreibprogramm benutzt hat, sofort zurecht. Gängige Formatierungsoptionen sind genauso vorhanden, wie die Möglichkeit Tabellen und Bilder einzufügen. Am oberen Bildschirmrand lässt sich über eine Liste, die durch einen Klick geöffnet wird, bestimmen ob der Text auch im lokalen Netzwerk „Neighbourhood“ (zu dt. Nachbarschaft“) verfügbar sein soll.<br />
Dieses lokale Netzwerk erstellt sich automatisch, sobald mehrere Laptops in der Nähe sind.
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/interface2.jpg" alt="Die &quot;Nachbarschaft&quot;" height="150" width="200" />
</p>
<p>
Verfügt eines der Geräte über eine Internetverbindung, stellen die anderen „XO“s automatisch auch eine Verbindung her. Bekannte Probleme, wie IP-Adressen-Konflikte kennt das „Mesh“ genannte Netzwerk nicht. Allerdings auch nicht die Möglichkeit passwortgesicherten WLAN-Verbindungen beizutreten. Dadurch beschränkt sich mein Test auf die Offline-Fähigkeiten des „XO“.<br />
Bewegt man den Zeiger an den Bildschirmrand werden verschiedene Symbole eingeblendet. Über das X, das auch schon auf dem „Desktop“ zu sehen war, kann man wieder auf diesen „springen“ und weitere Programme starten. „Sugar“ ist nämlich trotz der begrenzten Technik fähig, mehrere Programme gleichzeitig auszuführen. Jetzt wird mir auch klar, was das „O“ im Startmenü zu bedeuten hat. Alle aktiven Programme ordnen sich jetzt in einem Ring an, so dass man jederzeit einen Überblick bekommt, welche gerade laufen.<br />
<b></b>
</p>
<p>
<b>Musik!</b>
</p>
<p>
Das nächste Programm heißt „TamTam“. Hier kann ich mich musikalisch entfalten und das nicht zu wenig. Denn wer erwartet, dass der „XO“ nur Spielereien bereit hält, der irrt. „TamTam“ (und weitere Subprogramme) bietet in einer genial einfachen Benutzeroberfläche endlose Möglichkeiten Musik zu machen. Auf der Festplatte befindet sich bereits zu Beginn ein schier endloses Portfolio an Klangbeispielen. Alle erdenklichen Instrumente, Tiere und Alarmgeräsuche sind akustisch im „XO“ archiviert. Durch simples „ziehen“ mit dem Mauszeiger lassen sich die Töne anordnen. Jeder davon lässt ich einer Taste zuweisen. Tonspuren und Melodien sind ebenfalls vorgefertigt, lassen sich aber auch manuell verändern.
</p>
<p>
Es gelingt mir trotz nur sehr rudimentär entwickelten Musiktalents innerhalb weniger Minuten einen kleinen Song zu kreieren. Diesen könnte ich ebenfalls wieder mit meiner „Neighbourhood“ teilen und so zusammen mit anderen musizieren.<br />
Andere elementare Programme wie ein Rechner, ein Zeichenprogramm oder auch die integrierte Webcam, mit der sich Videos aufzeichnen und verschicken lassen oder auch Chats möglich sind, funktionieren ebenfalls tadellos und lassen sich sehr intuitiv bedienen. Hier endet die Palette der Möglichkeiten, die „Sugar“ bietet aber noch nicht.
</p>
<p>
<b><br />
Von Schildkröten und Autos </b>
</p>
<p>
Mit „Turtle Art“ und „Etoys“ bietet „Sugar“ zwei Programme, die dem Nutzer ein Verständnis von Programmiersprachen und Programmentwicklungen geben soll. Via „Turtle Art“ lassen sich über Programmbausteine, die ich mit der Maus anordnen kann, komplexe Bilder erstellen. Ohne Anleitung verliere ich mich hier relativ schnell in den Tiefen des Programms. Anhand von Beispielen bekommt man aber einen Eindruck davon, was mit der Schildkröte (engl. turtle) alles möglich ist. Die  fehlende kindliche Begeisterungsfähigkeit und das mangelnde Verständnis von Programmiersprachen machen meinen Ambitionen hier ganz schnell einen Strich durch die Rechnung.<br />
Bei „Etoys“ wird es noch schlimmer. Spielerisch soll der Nutzer hier an die Grundlagen der Programmierung herangeführt werden. In drei Einführungsübungen bekommt man einen ersten Eindruck, was das Programm alles kann. Auch hier gibt es wieder Textbausteine mit deren Hilfe ich Programme und Abläufe konstruiere. In einer Übung soll beispielsweise eine gezeichnetes Auto durch die richtige Anordnung der Programmstücke alleine ins Ziel fahren. Der Ansatz ist auch hier gut gewählt, aber es fehlt wieder die Anleitung durch einen Lehrer.
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/interface3.jpg" alt="Das Programm &quot;Etoys&quot;" height="263" width="350" />
</p>
<p>
<b>Was kann es noch?</b>
</p>
<p>
Neben Lern- und spielerischen Anwendungen verstecken sich auf der Festplatte auch noch ein Browser, den ich leider auf Grund der beschriebenen WLAN-Probleme nicht testen konnte, eine Chatapplikation, die neben textbasierter Kommunikation auch Sprachverbundungen über das Internetund Videochat ermöglichen soll und einige praktische Anwendungen etwa zum Messen des Abstands zwischen zwei „XO“s.<br />
Egal welches Programm ausgeführt wird und egal wo man sitzt, das Bildgeschehen ist jederzeit lupenrein zu erkennen dank des innovativen Displays. Selbst in strahlender Sonne kann man so arbeiten, dank der eingebauten Kontrastregelung. Ein Kunststück, von dem sich namhafte Displayhersteller durchaus etwas abschauen sollten.
</p>
<p>
<b>Fazit</b>
</p>
<p>
Abschließend lässt sich sagen, dass OLPC mit dem „XO“ ein wirkliches Kunststück gelungen ist. Der kleine Wunderkasten bietet deutlich mehr als man für so wenig Geld erwarten würde. Nutzer in Entwicklungs- und Schwellenländern werden hier nicht einfach abgespeist sondern erhalten ein vollwertiges Gerät, das sich perfekt eignet, um in die digitale Welt einzusteigen – die richtigen Lehrer vorausgesetzt. Denn – intuitives Design hin oder her – ohne Anleitung bleiben gerade die komplexeren Anwendungen nutzlos.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Der 100-Dollar-Laptop von A bis Z</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/der-100-dollar-laptop-von-a-bis-z-3919/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Florian Wittig]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Jun 2008 11:13:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Ein Laptop für jedes Kind]]></category>
		<category><![CDATA[One Laptop per Child]]></category>
		<category><![CDATA[Glossar]]></category>
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					<description><![CDATA[Jedes Kind in einem Entwicklungsland soll einen haben und ihn auch benutzen können, so die Vision der Initiative One-Laptop-per-Child (OLPC). politik-digital.de erklärt die wichtigsten Fakten von A bis Z.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Jedes Kind in einem Entwicklungsland soll einen haben und ihn auch benutzen können, so die Vision der Initiative One-Laptop-per-Child (OLPC). politik-digital.de erklärt die wichtigsten Fakten von A bis Z.<!--break--></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<b>A</b>MD </p>
<p>Chiphersteller, der die Laptops von One Laptop Per Child ausstattet.</p>
<p><b>B</b>ildschirm</p>
<p>Ein von Mary Lou Jespen speziell entwickeltes 7,5-Zoll-Display macht es möglich, den Bildschirm sowohl in Farbe, als auch in Schwarz-Weiß zu betreiben. Selbst bei direkter Sonneneinstrahlung ist alles auf dem Bildschirm erkennbar. </p>
<p><b>C</b>lassmate</p>
<p>Konkurrenzprodukt des Computer- und Chipherstellers Intel, dass unter anderem in Nigeria eingesetzt wird. </p>
<p><b>D</b>etails</p>
<p>Der XO arbeitet mit Chip von  AMD namens LX-700@0,8W mit 433 MHz Taktfrequenz und 256 MB Arbeitsspeicher. Aktuelle Computer sind deutlich schneller, aber auch teurer und verbrauchen mehr Strom.</p>
<p><b>E</b>nergie</p>
<p>Der aktuelle XO verbraucht 2-4 Watt Strom, der XO-2 soll es gar auf ein Watt bringen. </p>
<p><b>F</b>estplatte</p>
<p>Auf eine klassische Festplatte mit beweglicher Magnetscheibe wurde verzichtet. Stattdessen gibt es 1024 MB Flashspeicher auf einem Chip. Größere Datenmengen können auf dem 100-Dollar-Server gespeichert werden. (erklären, was das ist)</p>
<p><b>G</b>ründer</p>
<p>Nicholas Negroponte arbeitet am renommierten Media Laboratory des Massachusetts Institute of Technology und ist Gründer und Vordenker der One-Laptop-Per-Child-Initiative</p>
<p><b>H</b>aiti</p>
<p>Ist eines der Länder, in denen der XO schon zum Einsatz kommt. Weitere Länder sind: Uruguay, Peru, Ruanda, Äthopien, Kambodscha, Mongolei, Afghanistan und Mexiko. Weitere Länder, wie Brasilien haben Interesse am Projekt gezeigt.</p>
<p>
<b>I</b>ntel </p>
<p>Der amerikanische Chiphersteller ist mittlerweile nicht mehr an OLPC beteiligt. Nach einer halbjährigen Zusammenarbeit kam die Trennung. Grund dafür war zum einem die Arbeit Intels am XO-Konkurrenzprodukt „Classmate“ und wohl auch die Tatsache, dass im XO Chips der Konkurrenz von AMD verbaut sind. </p>
<p><b>J</b>ournal</p>
<p>Programm, das alle Schritte des Nutzer protokolliert und so einfach Zugriff auf kürzlich bearbeitete Dateien liefert.<br />
<b><br />
K</b>ommunikation</p>
<p>Über den Browser lässt sich Googles E-Mail-Dienst Gmail verwenden. Ein eigenständiges serverunabhängiger Chatprogramm(Client) ist ebenfalls installiert. Über das eingebaute Mikrofon und die integrierte Kamera sollen später Voice-over-IP- (also Sprechverbindungen über das Internet) und Videochats möglich sein. </p>
<p><b>L</b>inux</p>
<p>Zur Zeit läuft der XO mit einem auf Linux basierendem Betriebssystem. Die Benutzeroberfläche „Sugar“ ist aber der eigentliche Clou. Sie soll auch Nutzern, die noch nie mit einem PC gearbeitet haben, die Möglichkeit bieten, schnell und unkompliziert mit dem Gerät zu arbeiten. </p>
<p><b>M</b>esh</p>
<p>Sobald mehrere Laptops in der Nähe sind, bauen sie ein Mesh-Netzwerk auf. In diesem kabellosen Netzwerk lassen sich Dateien verschieben und Programme gemeinsam nutzen. Verfügt ein XO über eine Verbindung zum Internet, so stellen die anderen über ihn ebenfalls eine Verbindung her. </p>
<p><b>N</b>eighbourhood</p>
<p>Ist ein gemeinsam agierendes Netzwerk von Laptops und auch die Bezeichnung für den Desktop der Bedienoberfläche „Sugar“, der aber nur entfernt mit einem klassischen Windows-Desktopvergleichbar ist. Er zeigt Kontakte in der Nähe, Einladungen zu gemeinsamen Aktivitäten und alle verfügbaren Programme auf dem Laptop selbst.</p>
<p><b>O</b>pen Source</p>
<p>Ist einer der Kerne von OLPC. Alle Programme sollen frei verfügbar sein und für jedermann nutzbar (und bearbeitbar) ohne Kosten oder Lizenzen. Apple-Chef Steve Jobs hatte angeboten das Apple Betriebssystem Max OS X gratis für OLPC zur Verfügung zu stellen. Nicholas Negroponte lehnte jedoch ab. Als Grund nannte er die fehlende OpenSource-Unterstützung. </p>
<p><b>P</b>eripherie</p>
<p>Zusätzliche Gerätschaften, wie USB-Sticks oder Flashkarten lassen sich über Einschübe unter den &quot;Hörnern&quot; des Geräts verbinden. </p>
<p><b>Q</b>uanta</p>
<p>Taiwanesischer Hersteller des Dynamos, mit dem sich auch ohne Steckdosen oder vergleichbare Stromquellen Energie für den XO erzeugen lässt. Um Strom zu gewinnen,  zieht man an einer Schnur ähnlich einem Jojo. Nach einer Minute kurbeln läuft der XO zehnMinuten. Andere Varianten sind Solarzellen oder Batterien.</p>
<p><b>R</b>ed Hat</p>
<p>Computerfirma im Open-Source-Bereich und eines der Gründungsmitglieder von OLPC neben Google, dem Chiphersteller AMD und Rupert Murdochs Medienunternehmen News Corperation. Red Hat entwickelte das stark modifizierte Linux als Betriebssystem für den 100-Dollar-Laptop. </p>
<p><b>S</b>im City</p>
<p>Der weltgrößte Spielehersteller Electronic Arts stellte den Programmcode des Kultstädtebauspiels gratis für den XO zur Verfügung. Sim City ist damit auf jedem XO vorinstalliert.</p>
<p><b>T</b>astatur</p>
<p>Spritzwasser oder der Inhalt eines umgefallenden Glases können dem XO nichts anhaben. Die Tasten sind aus einem gummiartigen Material, das keine Flüssigkeit ins Innere lässt. </p>
<p><b>U</b>nternehmen</p>
<p>Derzeit sind zwei neue Unternehmen und Stiftungen aus dem OLPC-Projekt entstanden. Walter Bender, ehemaliges Vorstandsmitglied von von OLPC, gründete Mitte Mai 2008 eine eigene Stiftung namens &quot;Sugar Labs&quot;. Diese Stiftung engagiert sich für die Weiterverbreitung der Bedienoberfläche &quot;Sugar&quot;, die Ursprünglich für den XO entwickelt wurde. Mary Lou Jespen gründete im Januar 2008 ein eigenes Unternehmen mit dem sie Technik, die im Zuge der XO-Entwicklung entwickelt wurde, vertreiben will. </p>
<p><b>V</b>ision</p>
<p>Jedes Kind in einem Entwicklungs- oder Schwellenland soll durch OLPC mit einem Laptop versorgt werden und dadurch Zugang zu Informationen und Bildung bekommen. Dies seien, laut Nicholas Negroponte, wesentliche Voraussetzungen um die Armut in der Welt zu bekämpfen.</p>
<p><b>W</b>indows </p>
<p>Nach anfänglicher Kritik des Unternhemens aus Redmond an OLPC ist Microsoft mit seinem Betriebssystem Windows XP auch an Bord. Wahrscheinlich werden die Laptops in naher Zukunft mit Linux und Windows ausgeliefert.</p>
<p><b>X</b>O</p>
<p>Name des tragbaren Computers. Andere gängige Bezeichnungen sind: 100-Dollar-Laptop oder Enwicklungshilfelaptop. </p>
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