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	<title>Krieg im Irak &#8211; politik-digital</title>
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	<title>Krieg im Irak &#8211; politik-digital</title>
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	<item>
		<title>Der Krieg in den Köpfen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion politik-digital.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jun 2007 07:42:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Krieg im Irak]]></category>
		<category><![CDATA[Bücherreport]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Analyse]]></category>
		<category><![CDATA[Massenkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[Propaganda]]></category>
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					<description><![CDATA[Die SPEX-Autoren Tom Holert und Mark Terkessidis dokumentieren in ihrem neuen Buch &#8222;Entsichert&#8220; die Mobilmachung des &#8222;Kriegsshowbusiness&#8220; seit Vietnam.</strong></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die SPEX-Autoren Tom Holert und Mark Terkessidis dokumentieren in ihrem neuen Buch &#8222;Entsichert&#8220; die Mobilmachung des &#8222;Kriegsshowbusiness&#8220; seit Vietnam.</strong></p>
<p>&#8222;Entsichert&#8220;, das ist der Zustand kurz vor dem Abdrücken der Waffe, der Moment der Spannung im Kino, das kontrollierte Innehalten vor dem finalen Todesschuss. &#8222;Entsichert&#8220; ist auch der Titel der im vorjährigen November erschienen Kriegsanalyse von Tom Holert und Mark Terkessidis. Die zwei Kulturtheoretiker der Popgeschichte haben ihre Schreibtische verlassen, um die jüngsten Kriegsschauplätze wie Pristina, Belgrad, Tetovo, Ho-Chi-Minh-Stadt oder Manhattan aufzusuchen. Die Autoren zeigen in ihrem Buch eingängig, dass eine globale Mobilmachung in Sachen Krieg über Sprache und Medien schon längst erfolgt ist: der Tarnlook bis zum Camouflageunterhöschen ist in Mode und der Fitnesstrend propagiert durchtrainierte Körper à la Riefenstahl. Die Konsumware &#8222;Krieg&#8220; durchzieht das Alltagsleben. Jeder einzelne läuft Gefahr, so Holert und Terkessidis, zum Einzelkämpfer im Neoliberalismus zu mutieren. </p>
<p>Unsere Wirtschaftsform sei, so eine der Grundthesen, schleichend aber spürbar zu einer &#8222;Praxis und Ideologie des Krieges&#8220; entwachsen. Und die Angst würde weiter geschürt. Das Vorgehen gegen &#8222;Schurkenstaaten&#8220; für eine &#8222;globale Sicherheit&#8220; gehöre zum Grundvokabular der Abendnachrichten. </p>
<p><strong>Kriegsspektakel und Spektakelkrieg</strong><br />Die Autoren decken auf, wie Hollywoodkino, Videospiele und die Bildmaschinerie der Nachrichten auf die Menschen wirken. Wie kommen Sprachschöpfungen wie &#8222;Killerviren&#8220;, &#8222;Scheidungskampf&#8220; und &#8222;Guerillamarketing&#8220; zu Stande? Laut Holert und Terkessidis befinden wir uns in einem &#8222;massenkulturellen Krieg&#8220;. Die &#8222;Massenkultur&#8220; des Westens sei von der Kultur des Krieges durchdrungen; an den aktuellen Kriegsschauplätzen, außerhalb unserer behüteten Sicherheitszonen, bestimme dagegen der Krieg die Kultur der Massen. Zur Beweislage ihrer Thesen haben sich Holert und Terkessidis auch auf dem Rummelplatz der Actionfilmgeschichte umgeschaut. Wie ein Barometer der politischen Stimmungslage funktionieren die Ballerstreifen von &#8222;Rambo&#8220; bis &#8222;Universal Soldier&#8220;, die Exportschlager der amerikanischen Filmindustrie erreichen ihr Publikum von der Ersten bis zur Dritten Welt. </p>
<p>Die Unterscheidungsmoral des Actionkinos funktioniert als Corporate Identity der amerikanischen Politik. Diese Kausalität zeigen die Autoren am Sinnspiel von &#8222;Star Wars&#8220; &#8211; Reagan&#8217;s Raketenabwehr im Weltraum ist gleichlautend mit George Lucas&#8217; SF-Kultfilmen. Hollywood, behaupten die Autoren des Buches, legitimiere den Konsumenten zu einer Identifikation innerhalb des Freund-Feind-Schemas.</p>
<p><strong>Der erste Living-Room War</strong><br />Die Initiation der fetischisierenden Kinomaschinerie aus Bild-Erinnerung-Trauma liegt für Holert und Terkessidis in Vietnam. Das Schlachten wurde zum Hauptthema einer nationalen Gefühlsrotation, die sich mit der Produktion von Filmklassikern wie &#8222;Apokalypse Now&#8220; oder &#8222;Full Metal Jacket&#8220; bis zu &#8222;Black Hawk Down&#8220; selbst nährt. Die Massenkonsumware Krieg wurde zum Bestseller durch die Einbindung der Gegenkultur, einer Melange aus Hippiekiffern und Surf´n Roll. Vietnam ist auch der Motor, der Reagan kurz nach Amtsantritt vor Gründern einer Veteranen-Stiftung zu der im Buch zitierten Aussage veranlasste: &#8222;Das Schlimme an Vietnam war, dass wir euch nie erlaubt haben, den Krieg zu kämpfen, den ihr hättet kämpfen können. Und damit haben wir euch den Sieg verweigert, den all unsere anderen Veteranen genießen durften. Das wird nie wieder passieren&#8230;&#8220;.</p>
<p>Wie die Autoren in fünf Kapiteln erklären, sind es vor allem Männer, die die Sehnsucht nach Action und Ausnahmezustand treibt. Sie sind die testosterongeplagten Headhunter und &#8222;Lifestylerekruten&#8220; &#8211; sie stellen die Amokschützen in den Schulen von Erfurt und Littleton.</p>
<p> Das letzte Kapitel widmet sich mit dem 11. September der &#8222;Kriegsarchitektur des Westens&#8220; und &#8222;dem Vitalismus der Kampfzone&#8220;. Kriegerische Zustände beherrschten die Börsianer an der Wall Street und Ground Zero ist die tiefe Narbe: &#8222;Das Bedürfnis nach Sicherheit verwandelt die Stadt immer weiter in eine Kampfzone, während die &#8222;warzone&#8220; zum Ort körperlicher Erfahrung in der Massenkultur avanciert&#8220;. </p>
<p><strong>Sich weigern, mobilisiert zu werden</strong><br />Der Vormarsch des American Way of Life in die islamische Welt scheint beschlossene Sache zu sein. George Bush am 21. November 2001: &#8222;Afghanistan ist erst der Anfang im Krieg gegen den Terror. Es gibt andere Terroristen, die Amerika und unsere Freunde bedrohen und andere Nationen als willige Sponsoren. Wir werden diese Übeltäter über die Jahre auf der ganzen Welt bekämpfen&#8220;. Der Lektüre von &#8222;Entsichert&#8220; verleihen die aktuellen Ereignisse eine unheimliche Brisanz: was geschieht, wenn Rambo nach erfolgreichen operativen Maßnahmen und humanitären Aktionen in der Golfregion wieder nach Hause kommt?</p>
<p>The winner takes it all: Holert und Terkessidis demontieren in akribischer Recherche die inflationär eingesetzte Mär vom Siegertypen. Wie simpel und gefährlich kriegstreiberische Rhetorik arbeitet und wohin die Identifikation mit einer hochtechnisierten Tötungsindustrie führt, mündet nach den gut lesbaren 257 Seiten in ein Statement gegen die Vereinnahmung durch das Kriegsshowbusiness &#8222;&#8230;sich zu weigern, mobilisiert zu werden.&#8220; </p>
<p>Kulturpessimistische Verneinung und Verweigerung anstelle von machbarer Politik? Mit der Schuldzuweisung an die Massenmedien machen es sich die Autoren zu einfach. Ihr Bild des Nachrichtenkonsumenten ist zu schablonenhaft und negativ gefärbt. Dass Bilder lügen, dass Kriege herbeigelogen werden und mit immer neuen Wortschöpfungen für den Zuschauer erträglich gemacht werden, ist nicht neu. </p>
<p>   </p>
<table width="146" border="0" cellpadding="2">
<tr>
<td bgcolor="#FFCC33">
<div align="center">Erschienen am 06.3.2003</div>
</td>
</tr>
</table>
<p></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Linkliste zum 11. September</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/presseschau/extremismuslinks-shtml-2811/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[vgaeng]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Sep 2003 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Krieg im Irak]]></category>
		<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Verschwörungstheorie]]></category>
		<category><![CDATA[Website]]></category>
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		<category><![CDATA[Digitale Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Terroranschlag]]></category>
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					<description><![CDATA[Nach dem 11.9.2001 entstanden in kürzester Zeit viele Websites, die sich mit den Hintergründen beschäftigten. Wir geben einen Einblick in die Seiten, die zwei Jahre später die Anschläge thematisieren.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem 11.9.2001 entstanden in kürzester Zeit viele Websites, die sich mit den Hintergründen beschäftigten. Wir geben einen Einblick in die Seiten, die zwei Jahre später die Anschläge thematisieren.<!--break-->
                    </p>
<p>
                    <strong>Verschwörungstheorien &amp; &#8230;<br />
                    <br /></strong><br />
                    <a href="http://members.aol.com/centuries/nostradamus/11092001.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">http://members.aol.com/centuries/nostradamus/11092001.htm</a><br />
                    <br />Die Voraussagen des Nostradamus und ihr angeblicher Bezug zum Attentat auf das World Trade Center werden auf dieser Seite aufgearbeitet.</p>
<p>
                    <a href="http://www.tu-berlin.de/www/software/hoax/911.shtml" target="_blank" rel="noopener noreferrer">http://www.tu-berlin.de/www/software/hoax/911.shtml</a><br />
                    <br />Die Technische Universität Berlin hat auf dieser Seite sogenannte „Hoaxes“, also Falschmeldungen im Zusammenhang mit dem 11. September aufgelistet.</p>
<p>
                    <a href="http://free.freespeech.org/americanstateterrorism/9-11/Operation911.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">http://free.freespeech.org/americanstateterrorism/9-11/Operation911.html</a><br />
                    <br />Diese englischsprachige Seite versucht nachzuweisen, dass die Anschläge vom 11. September 2001 mittels der sogenannten &#8220;Global Hawk&#8221;-Technologie ausgeführt worden sind. Demnach seien die Flugzeuge per Fernsteuerung vom CIA übernommen und in ihre Ziele gelenkt worden.</p>
<p>
                    <a href="http://www.heise.de/tp/deutsch/special/wtc/9528/1.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">http://www.heise.de/tp/deutsch/special/wtc/9528/1.html</a><br />
                    <br />Schnell zusammengestrickt, oder detailliert recherchiert? Der ehemalige TAZ-Feuilletonchef Mathias Bröckers hat zum Thema &#8220;Verschwörungstheorien im Zusammenhang mit dem 11. September 2001&#8221; sehr viel zusammengetragen.</p>
<p>
                    <a href="http://www.zeit.de/2003/31/Umfrage" target="_blank" rel="noopener noreferrer">http://www.zeit.de/2003/31/Umfrage</a><br />
                    <br />Diese aktuelle Umfrage zu den Anschlägen vom 11. September hat gezeigt: Die Skepsis gegenüber der offiziellen Version der Geschehnisse steigt in Deutschland<br />
                    <br />(Zeit vom 28.08.2003)</p>
<p>
                    <a href="http://www.spiegel.de/archiv/dossiers/0,1518,259294,00.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">http://www.spiegel.de/archiv/dossiers/0,1518,259294,00.html</a><br />
                    <br />Nicht ganz so umfangreich wie die &#8220;Bröckers-Sammlung&#8221; und auch nur zum Teil gratis über das Internet beziehbar: Das Spiegel-Dossier zu den Verschwörungstheorien rund um den 11. September.</p>
<p>
                    <a href="http://www.americanvalues.org/html/follow-up.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">http://www.americanvalues.org/html/follow-up.html</a><br />
                    <br />In einem nicht enden wollenden Pamphlet wird hier erläutert wie die &#8220;Illuminaten&#8221; angeblich die Geschicke der Welt steuern. So lange George W. Bush nicht in der Lage sei öffentlich die Worte &#8220;Jesus Christ is MY Lord&#8221; zu sagen, solange stehe es unter dem Verdacht, selber ein Illuminat zu sein, wie angeblich viele andere in seiner Regierung.</p>
<p>
                    <br />
                    <strong>Studien &amp; &#8230;.<br />
                    <br /></strong><br />
                    <a href="http://www.pds-europa.de/download/studien/rassismus.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">http://www.pds-europa.de/download/studien/rassismus.pdf</a><br />
                    <br />Feleknas Uca (PDS), Mitglied des Europaparlaments hat eine Studie zur Asyl- und Migrationspolitik in der EU nach dem 11. September 2001 in Auftrag gegeben. Rüdiger Lötzer legte das Ergebnis der Studie im Dezember 2002 vor.</p>
<p>
                    <a href="http://www.solidaritaet.com/neuesol/11sep.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">http://www.solidaritaet.com/neuesol/11sep.htm</a><br />
                    <br />Leider nur die Einleitung der EIRNA-Studie zum 11. September 2001 &#8220;Der 11. September und die amerikanische Kriegsfraktion&#8221;. Die gesamte Studie steht nach Zahlung von EUR 25 im PDF-Format zur Verfügung.</p>
<p>
                    <a href="http://www.nzz.ch/2002/09/06/em/page-article8DKSU.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">http://www.nzz.ch/2002/09/06/em/page-article8DKSU.html</a><br />
                    <br />Die &#8220;Neue Züricher Zeitung&#8221; berichtet über eine Studie über die politischen Dimensionen der Auslandsberichterstattung auf das Nahost- und Islambild in Deutschland</p>
<p>
                    <a href="http://www.whitehouse.gov/nsc/nss.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">http://www.whitehouse.gov/nsc/nss.html</a><br />
                    <br />Das Weiße Haus stellt den Inhalt der Nationalen Sicherheits Strategie der Vereinigten Staaten von Amerika online zur Verfügung.</p>
<p>
                    <br />
                    <strong>Dossiers<br />
                    <br /></strong><br />
                    <a href="http://www.bpb.de/wissen/EMH9Q8,0,0,Linkliste_zum_11_9_2001.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">http://www.bpb.de/wissen/EMH9Q8,0,0,Linkliste_zum_11_9_2001.html</a><br />
                    <br />Die kommentierte Linkliste zu den Terroranschlägen auf die USA am 11. September 2001 erstellt in Auftrag der Bundeszentrale für Politische Bildung in Zusammenarbeit mit politik-digital.de.</p>
<p>
                    <a href="http://www.tagesschau.de/thema/0,1186,OID2202038_NAVSPM1_REF1,00.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">http://www.tagesschau.de/thema/0,1186,OID2202038_NAVSPM1_REF1,00.html</a><br />
                    <br />tagesschau.de beleuchtet in seinem Dossier &#8220;9/11 &#8211; Zwei Jahre danach&#8221; die Terroranschläge und seine Folgen.</p>
<p>
                    <a href="http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/7/0,1872,2003527,00.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/7/0,1872,2003527,00.html</a><br />
                    <br />&#8220;ZDF.de&#8221; stellt ein umfangreiches Dossier zum internationalen Terrorismus kostenlos online<br />
                    <br />zur Verfügung.</p>
<p>
                    <a href="http://perso.club-internet.fr/mouv4x8/11sept01_A65_5_Universty_Hawai_links.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">http://perso.club-internet.fr/mouv4x8/11sept01_A65_5_Universty_Hawai_links.html</a><br />
                    <br />Eine umfangreiche Linkliste zum Anschlag auf das US-Verteidigungsministerium.</p>
<p>
                    <a href="http://www.gfbv.de/dokus/dossiers/afghanistan/inhalt.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">http://www.gfbv.de/dokus/dossiers/afghanistan/inhalt.htm</a><br />
                    <br />Die &#8220;Gesellschaft für bedrohte Völker&#8221; informiert sachkundig über die aktuelle Situation in Afghanistan.</p>
<p>
                    <a href="http://www.nzz.ch/dossiers/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">http://www.nzz.ch/dossiers/</a><br />
                    <br />Die &#8220;Neue Züricher Zeitung&#8221; hat im Laufe der Zeit mehrer Dossiers angefertigt, die sich direkt oder indirekt mit den Folgen des 11. Septembers beschäftigen.</p>
<p>
                    <a href="http://www.discovery.de/de/pub/specials/terror/aktuelle_situation.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">http://www.discovery.de/de/pub/specials/terror/aktuelle_situation.htm</a><br />
                    <br />Vom Umfang her, wohl nach der &#8220;Linkliste zum 11. September und seinen Folgen&#8221;, die im Auftrag der Bundeszentrale für politische Bildung in Auftrag gegen wurde, mit das größte Dossier zum Thema.</p>
<p>
                    <a href="http://www.zeit.de/schwerpunkte/politik/attentat_usa_092001/index" target="_blank" rel="noopener noreferrer">http://www.zeit.de/schwerpunkte/politik/attentat_usa_092001/index</a><br />
                    <br />Die Zeit hat in ihrem Dossier alle Zeitartikel seit dem 11. September 2001 zum Thema gesammelt. Zusätzlich gibt es noch ein paar externe Linkverweise zu den wichtigsten Behörden und Einrichtungen für Informationen zu den Attentaten.</p>
<p>
                    <a href="http://www.spiegel.de/archiv/dossiers/0,1518,243933,00.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">http://www.spiegel.de/archiv/dossiers/0,1518,243933,00.html</a><br />
                    <br />Das &#8220;Spiegel&#8221;-Dossier zum &#8220;Kampf gegen den Terror&#8221; mit aktuellen Artikeln. Nachteil beim &#8220;Spiegel&#8221;: Nicht alle Artikel sind kostenfrei beziehbar.</p>
<p>
                    <br />
                    <strong>Sonstiges<br />
                    <br /></strong>Einige parteinahe Stiftungen haben eigene Dossiers zum Thema eingerichtet:<br />
                    <br />
                    <a href="http://www.kas.de/druckansicht/dokument_druck.php?dokument_id=810" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CDU</a><br />
                    <br />
                    <a href="http://www.boell.de/index.html?http://www.boell.de/de/04_thema/1713.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Grüne</a><br />
                    <br />
                    <a href="http://www.rosaluxemburgstiftung.de/Einzel/terror/index_doss.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">PDS</a><br />
                    </p>
<p>
                    <a href="http://www.ssrc.org/sept11/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">http://www.ssrc.org/sept11/</a><br />
                    <br />Das &#8220;social science research council&#8221; hat zu verschiedenen Themenkomplexen bezüglich des 11. September und seinen Folgen renommierte Sozialwissenschaftler zu Wort kommen lassen.</p>
<p>
                    <a href="http://www.rfi.fr/Fichiers/evenements/10septembre/index.asp" target="_blank" rel="noopener noreferrer">http://www.rfi.fr/Fichiers/evenements/10septembre/index.asp</a><br />
                    <br />&#8220;Radio France International&#8221; bietet ein umfangreiches Informationsangebot in französischer Sprache zum 11. September und seinen Folgen.</p>
<p>
                    <a href="http://september11.archive.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">http://september11.archive.org/</a><br />
                    <br />Hier werden englischsprachige Websites per Screenshot seit dem 11. September archiviert.</p>
<p>
                    <a href="http://www.ci.nyc.ny.us/html/fdny/html/home2.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">http://www.ci.nyc.ny.us/html/fdny/html/home2.html</a><br />
                    <br />Die zu Helden der Nation ausgerufenen New Yorker Feuerwehrmänner präsentieren sich auf ihrer eigenen Website.</p>
<p>
                    <a href="http://www.europa-digital.de/aktuell/dossier/nach1109/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">http://www.europa-digital.de/aktuell/dossier/nach1109/</a><br />
                    <br />Auch &#8220;Europa-Digital&#8221; bietet eine umfangreiche Artikelsammlung zum Thema.<br />
                    </p>
<p>
                    <a href="http://www.e-politik.de/beitrag.cfm?Beitrag_ID=1313" target="_blank" rel="noopener noreferrer">http://www.e-politik.de/beitrag.cfm?Beitrag_ID=1313</a><br />
                    <br />e-politik.de, eine Internetplattform für Politik, Gesellschaft und Politikwissenschaften mit einem eigenen Dossier zum Thema.</p>
<p>
                    <a href="http://www.heise.de/tp/deutsch/default2.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">http://www.heise.de/tp/deutsch/default2.html</a><br />
                    <br />Kaum jemand berichtet so häufig über die Folgen des 11. September das Internetmagazin &#8220;Telepolis&#8221;. Auch der ehemalige TAZ-Kulturchef Mathias Bröckers schreibt hier regelmäßig.</p>
<p>
                    <strong>Newsletter: Der 11. September und die Folgen</strong><br />
                    <br />Die Auswirkungen der Terroranschläge sind auch heute noch spürbar. In Kooperation mit politik-digital.de präsentiert die Bundeszentrale für politische Bildung täglich eine kommentierte Linkliste zu diesem Thema. Hier können Sie den<br />
                    <a href="http://www.bpb.de/newsletter/T6PTIL,,0,Newsletter.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Newsletter</a> abonnieren.</p>
<table cellpadding="2" width="146" border="0">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#FFCC33">
<div class="tidy-2">Erschienen am 10.09.2003</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>
                      <!-- Content Ende --></p>
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					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/presseschau/extremismuslinks-shtml-2811/feed/</wfw:commentRss>
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			</item>
		<item>
		<title>Kriegsbefürworter im Netz</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/krieg-im-irak/netzkampagnenprokrieg-shtml-2795/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[jherbell]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Mar 2003 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Krieg im Irak]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Kampagne]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Kampagne]]></category>
		<category><![CDATA[Irak-Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[Kriegsbefürworter]]></category>
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					<description><![CDATA[In den USA gibt es viele Netzkampagnen für den Krieg. Anders im deutschen Netz: Nur die Junge Union hat eine virtuelle Petition verfasst.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In den USA gibt es viele Netzkampagnen für den Krieg. Anders im deutschen Netz: Nur die Junge Union hat eine virtuelle Petition verfasst.<!--break-->
                    </p>
<p>Am 20. März startete die militärische Offensive der USA im Irak, begleitet von weltweiten Protestaktionen der Friedensbewegung. Wie auch schon bei ihren Widerstandsbekundungen im Vorfeld des Krieges, nutzten die Aktivsten das Internet zur<br />
                    <a href="/edemocracy/netzkampagnen/protest.shtml">Koordinierung</a>.</p>
<p>Reine<br />
                    <a href="/edemocracy/netzkampagnen/vmarch.shtml">Netzkampagnen</a> wie der Virtual March in den USA, initiiert von<br />
                    <a href="http://www.moveon.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">MoveOn.org</a>, bei dem massenhaft Faxe, Telefonanrufe und eMails zeitweise die Leitungen des Weißen Haus und Senats blockierten, gibt es in Deutschland bisher jedoch nicht.</p>
<p>
                    <strong>Amerikanische Kriegsbefürworter im Netz</strong><br />
                    <br />Aber nicht nur die Friedensbewegung entdeckte das Internet für ihre Zwecke, auch Befürworter des Krieges gegen den Irak organisieren sich im Netz. Die amerikanische Organisation „<br />
                    <a href="http://studentsforwar.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Students for War</a>“ sammelt auf ihrer<br />
                    <a href="http://studentsforwar.org/%20" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Webseite</a> Unterschriften für die Soldaten im Krieg, die später dem Weißen Haus übergeben werden sollen. Zusätzlich bietet die Seite ein Forum und zahlreiche Links zu anderen Befürworter-Gruppen, sowie drei Flugblätter im pdf-Format zum Ausdrucken.<br />
                    <br />Studenten der<br />
                    <a href="http://people.brandeis.edu/%7Eunited/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Brandeis University</a> verweisen auf die Aktion<br />
                    <a href="http://anyservicemember.navy.mil/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„DearAbbyNet“</a>. Organisiert vom U.S. Department of Defense und dem U.S. Department of the Navy&#8217;s<br />
                    <a href="http://www.lifelines2000.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">LifeLines2000 Services Network</a>, in Zusammenarbeit mit<br />
                    <a href="http://sscc.spawar.navy.mil/body.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">SPAWAR Systems Center Charleston</a> besteht die Möglichkeit eine Sympathiebekundung per eMail an die Soldaten zu schicken. Die Macher der Seite scheinen die Bedenken ihrer Besucher zu ahnen, weisen sie doch fürsorglich daraufhin, dass selbstverständlich nicht jeder Soldat an der Front über einen Internetzugang verfüge, jedoch die Vorgesetzten die eMails zuverlässig weiterleiten würden. Auch sei aus Sicherheitsgründen auf eine vollständige Adressangabe des Absenders zu verzichten.</p>
<p>Ziel der vielen Webseiten ist es, die Kriegsanhänger besser zu vernetzen, um so ihrer Botschaft in der Medienberichterstattung besseres Gehör zu verschaffen.<br />
                    <br />Nach Informationen des Nachrichtenmagazins<br />
                    <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/politik/0,1518,241199,00.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">spiegel-online</a> gehen viele der neu gegründeten Webseiten auf Initiative der Republikanischen Partei und konservativer<br />
                    <a href="/edemocracy/netzkampagnen/thitanks.shtml">Think Tanks</a> zurück, die wiederum von der Rüstungsindustrie finanziert seien.</p>
<p>
                    <strong>Deutsche Kriegsbefürworter im Netz</strong><br />
                    <br />In Deutschland gibt es einzig die Aktion „<br />
                    <a href="http://www.junge-union.de/saddam-entwaffnen/main.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Saddam entwaffnen</a>“ der Jungen Union (JU). Anhänger des Irakkurses von Bush können sich in einer virtuellen Unterschriftenliste eintragen. Über 650 Personen sind dem Aufruf bis dato gefolgt. Bereits in den ersten Stunden nach dem Laden der Seite konnten laut einem Bericht in der hauseigenen Netzzeitung<br />
                    <a href="http://www.entscheidung.de/fullstory.php3?newsid=407" target="_blank" rel="noopener noreferrer">die.entscheidung</a> über 100 Unterschriften gezählt werden. Allerdings besitzt die Aktion lediglich symbolhaften Charakter. Philipp Missfelder, Bundesvorsitzender der JU, sieht als Ziel der virtuellen Petition, die öffentliche Aufmerksamkeit überhaupt auf die Bush-Unterstützer zu lenken. „Die Aktion steht für sich und soll unseren Mitgliedern sowie allen interessierten Bürgern die Möglichkeit bieten, ihre Meinung zu äußern.“<br />
                    <br />Der Bundesvorsitzende kündigt weitere Aktionen an: „Nach Beendigung der militärischen Maßnahmen soll es eine Hilfsaktion für Flüchtlinge geben. Dazu muss jedoch abgewartet werden, wie groß der Flüchtlingsstrom sein wird.“ Der Spendenaufruf soll online erfolgen.<br />
                    <br />Nach Informationen des Bundesvorsitzenden gibt es in Deutschland keine weiteren Aktionen in dieser Richtung. „Die Junge Union Deutschland ist der einzige politische Nachwuchsverband, der sich zu so einer klaren Meinungsäußerung entschlossen hat.“</p>
<p>Tatsächlich scheint die JU der einzige Anhänger des durch Bush vertretenen Irakkurses zu sein, der sich zu einer Webaktion entschlossen hat. Die Eingabe einschlägiger URLs wie gegen-saddam.de, fuer-den-krieg.de, unterstuetzt-bush.de, etc. führt jedenfalls ins Leere.</p>
<table cellpadding="2" width="146" border="0">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#FFCC33">
<div class="tidy-2">Erschienen am 27.3.2003</div>
</td>
</tr>
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</table>
<p>
                      
                    </p>
<p>                    <!-- Content Ende --></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Elektronischer Protest vom Schreibtisch</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/krieg-im-irak/netzkampagnenvmarch-shtml-2626/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[jmau]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Mar 2003 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Krieg im Irak]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Kampagne]]></category>
		<category><![CDATA[Irak-Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[Friedensbewegung]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Kampagne]]></category>
		<category><![CDATA[Protest]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein „Virtual March“ hat in den USA die Leitungen im Weissen Haus lahm gelegt. In Deutschland bestehen Vorbehalte gegen Online-Protestformen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein „Virtual March“ hat in den USA die Leitungen im Weissen Haus lahm gelegt. In Deutschland bestehen Vorbehalte gegen Online-Protestformen.<!--break-->
                    </p>
<p>Am 15. Februar hat die Friedensbewegung über die ganze Welt verteilt 11,5 Millionen Menschen gegen den Krieg mobilisiert. Der Protest auf der Straße wäre ohne Internet kaum möglich gewesen. Die Friedensgruppen stecken virtuell die Köpfe zusammen, stellen Informationen ins Netz und mobilisieren online.</p>
<p>Als Aktionsmedium nutzt die Friedensbewegung das Internet auch, aber eher selten. Geschehen ist das am 26. Februar in den USA mit der Aktion &#8220;Virtual March&#8221;. Gut organisiert, zur verabredeten Zeit, legten Friedensaktivisten durch massenhaft eMails, Telefonanrufe und Faxe die Sekretariate des Senats und des Weißen Hauses lahm – ein medienwirksamer Protest. Die Aktion wurde von<br />
                    <a href="http://www.moveon.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.moveon.org</a> koordiniert und u. a. von Greenpeace, Pax Christi und dem National Council of Churches unterstützt. Tom Andrews, ehemaliger Kongress-Abgeordneter und Mit-Initiator des<br />
                    <a href="http://www.winwithoutwarus.org/html/press_2.19.2003.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Virtual March</a>, ist von der neuen Protestform überzeugt: „We knew that so many people who don’t participate in demonstrations would take the opportunity, by letting their fingers do the marching, to send a clear message to their Senators and the President.&#8221; Protest aus dem Schreibtischstuhl – die moderne Sitzblockade spart Zeit, verhindert kalte Füße und ist dennoch effektiv.</p>
<p>
                    <strong>Ist ein Mausklick zu wenig?</strong><br />
                    <br />Manfred Stenner von der<br />
                    <a href="http://www.friedenskooperative.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Friedenskooperative</a> begrüßt solche Aktionen, begleitet sie aber mit Skepsis. Eigentlich, so Stenner, sei es ihm lieber, die Leute gingen auf die Straße. „Ein Mausklick ist mir zu wenig“, erklärt er. In Deutschland gehört die Friedenskooperative zu den größten Netzwerken der Friedensbewegung und wie die übrigen Organisationen konzentriert sich das Netzwerk eher auf den<br />
                    <a href="/edemocracy/netzkampagnen/protest.shtml">Straßenprotest</a>. Zwar gibt es bei der Friedenskooperative die Idee, einen Virtual March zu organisieren – bei dem die britischen und US-amerikanischen Militärstützpunkte in Deutschland mit eMails und Anrufen lahm gelegt werden sollen. Doch meistens, so Stenner, machen Unterstützer solche Vorschläge in der Annahme, die Friedenskooperative würde so etwas umsetzen. Dazu fehlen aber die Kapazitäten und das Know-how. Auch<br />
                    <a href="http://www.attac.de/index.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">attac Deutschland</a> hat keine Aktionen geplant, die nur im Netz ablaufen.</p>
<p>Bleiben noch die Experten des Internets: Der<br />
                    <a href="http://www.ccc.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Chaos Computer Club Deutschland</a> (CCC) lässt verlauten, man beschäftige sich momentan mit anderen Themen als dem Irak-Krieg. Hacks gegen den Krieg sind nicht geplant. Allerdings sind Hacks meistens spontane Angelegenheiten. „Wenn eine Seite offen ist, hackt man sie und macht es schnell öffentlich“, erklärt Lars Weiler vom CCC. In den USA geraten die Regierungsseiten derzeit schon ins<br />
                    <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/politik/0,1518,240717,00.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Visier</a> von einzelnen Computerfreaks und ganzen Hackergruppen.</p>
<p>
                    <strong>Hindernisse der Online-Petitionen</strong><br />
                    <br />Wer kein Hacker ist, kann sich im Netz bei kleinen Projekten engagieren. Auf den zahlreichen<br />
                    <a href="http://www.gegen-irak-krieg.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Webseiten</a> gegen den Krieg finden sich<br />
                    <a href="http://www.jungewelt.de/2003/03-08/010.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Aufrufe</a>, eMails an den Bundeskanzler und den Außenminister zu schicken oder die Leitungen der US-Botschaft mit eMails, Faxen und Anrufen zu verstopfen. Abgestimmte Aktionen, die von mehreren Organisationen getragen werden, gibt es kaum. Deshalb werden die Aktionen selten außerhalb des Internets bekannt.</p>
<p>Auch die Adressaten der eMail-Petitionen können den Friedensorganisationen einen Strich durch die Rechnung machen:<br />
                    <a href="http://www.amnesty.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Amnesty International Deutschland</a> hatte eigentlich eine eMail-Petition in den nächsten Tagen geplant. Aber dann kamen schlechen Nachrichten von<br />
                    <a href="http://www.amnesty.org.uk/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Amnesty International Großbritannien</a>. Die Kollegen aus London hatten eine<br />
                    <a href="http://public.amnesty.org.uk/iraq" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Petitionsvorlage</a> ins Netz gestellt, die der User ausfüllen und direkt an Tony Blair schicken sollte. Doch der britische Premier hatte kurzerhand seine eMail-Adresse geändert und die Mails gingen ins Leere. Daraufhin hat Amnesty Deutschland die Online-Petition abgeblasen. &#8220;Da die eMail-Adressen der Regierungen so leicht zu ändern sind, haben wir uns für eine klassische Petition mit Fax und Brief entschieden&#8221;, sagte Annette Hartmetz, Koordinatorin von Kampagnen und Aktionen bei Amnesty International Deutschland.</p>
<p>                    <strong>Petitionen mit Joschkas und Gerhards</strong><br />
                    <br />Ein weiteres Hindernis für wirksame Netzaktionen sind die User selbst. Es gibt einige erfolgreiche Online-Petitionen. Doch die Skepsis ist größer als bei Offline-Petitionen: Viele Protestler sind nicht bereit, Namen und persönliche Daten im Netz preiszugeben. Klas Roggenkamp, der mit<br />
                    <a href="http://www.schattenwerfer.de/convince_me" target="_blank" rel="noopener noreferrer">convince_me</a> eine Mischung aus Debatten- und Petitonsseite online gestellt hat, beklagt: „Die Kommentare, die wir bekommen, sind durchweg positiv, begeistert, voll der Unterstützung. Aber das Prinzip der Seite, die abgewandelte Form einer Online-Petition, scheint den meisten Probleme zu bereiten.“ Die Herausgabe der eMail-Adresse ist für viele tabu.</p>
<p>Die Unlust der Friedensbewegung das Internet als Protestmedium zu nutzen, liegt auch an der gebeutelten Glaubwürdigkeit von eMail-Aktionen. In den vergangen Wochen ist eine Welle von<br />
                    <a href="/edemocracy/netzkampagnen/mailmassaker.shtml">Kettenmails</a> durch das Netz geschwemmt, die angeblich als Petition zur UNO gelangen sollten. Dabei haben sich dutzendweise Joschka Fischers, Gerhard Schröders und George Bushs eingetragen. Die Euphorie war kurz, die Verwirrung groß. Am Ende sind die eMails in die Papierkörbe der User gesegelt und haben nur noch für Kopfschütteln gesorgt. Die „Kettenbriefgeschichten“, sagt Manfred Stenner verärgert, seien „größtenteils Enten“ gewesen.<br />
                    </p>
<table cellpadding="2" width="146" border="0">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#FFCC33">
<div class="tidy-2">Erschienen am 20.3.2003</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>
                      
                    </p>
<p>                    <!-- Content Ende --></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Friedensbewegung mit täglichem Update</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/krieg-im-irak/netzkampagnenprotest-shtml-2660/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[hobermeier]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Mar 2003 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Krieg im Irak]]></category>
		<category><![CDATA[Protest]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Koordination]]></category>
		<category><![CDATA[politische Kampagne]]></category>
		<category><![CDATA[Irak-Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[Friedensbewegung]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Friedensbewegung profitiert vom Medien-Mix:
                      Straßenproteste werden im Internet organisiert, doch der persönliche Kontakt zählt.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Friedensbewegung profitiert vom Medien-Mix:<br />
                      <br />Straßenproteste werden im Internet organisiert, doch der persönliche Kontakt zählt.<!--break-->
                    </p>
<p>
                    <strong>Virtuelle Koordination</strong><br />
                    <br />Den Krieg hat die Friedensbewegung nicht verhindert. Doch seit Wochen formiert sie sich in neuer Stärke. Das Internet macht&#8217;s möglich. Dort arbeiten große Organisationen und kleinste Gruppen eng zusammen: Wer will, stellt unter<br />
                    <a href="http://www.tag-x.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.tag-x.de</a> lokale Aktionen zum Kriegsbeginn ein und damit in einen größeren Zusammenhang. Vom<br />
                    <a href="http://www.foren.journalismus.com/read.php3?f=59&amp;i=119&amp;loc=0&amp;t=119" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Aufruf</a> an Journalisten, am Tag-X für 24 Stunden ihre Websites zu dunkeln bis zur Terminvereinbarung zu regionalen Massenprotesten zeigt sich die virtuelle Friedensfront gewappnet. Unter den verschiedensten Mottos treffen sich Bürger quer durch die Republik zu Kundgebungen, Menschenketten und Unterschriftensammlungen. Der Hannoveraner Motorradclub &#8220;Kuhle Wampe&#8221; plant eine Staffette gegen den Irakkrieg, in Berlin stehen seit geraumer Zeit &#8220;Inspektion&#8221; und Belagerung der US-Botschaft im Terminkalender und die Bürger Hamms rufen jeden Freitag zur Mahnwache in der Fußgängerzone auf. Übers Internet lassen sich Ankündigungen schnell und billig kommunizieren.</p>
<p>
                    <strong>Mobilisierung durchs WWW enorm vereinfacht</strong><br />
                    <br />Seit 1989 haben sich die Bedingungen für friedenspolitische Arbeit &#8220;von unten&#8221; verändert. Laura von Wimmersperg, seit 20 Jahren Aktivistin in der<br />
                    <a href="http://www.friedenskooperative.de/%20" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Friedenskooperative</a> und der Berliner Friedenskoordination, zum 15. Februar: &#8220;Die operativen Möglichkeiten haben sich durchs Internet erheblich verbessert. Neben den üblichen Anschreiben sind in unserer<br />
                    <a href="http://www.friko-berlin.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">friko-Mail</a> rund 250 Adressen von Organisatoren im Verteiler .“Allerdings sagt von Wimmersperg auch: &#8220;Persönlicher Kontakt und das Gespräch bleiben trotzdem außerordentlich wichtig.&#8221; Doch das WWW sei eine inzwischen unverzichtbare und preisgünstige Brücke zur Öffentlichkeit, fehlen doch den meisten NGOs die Mittel für aufwendige TV-Spots oder Anzeigen in der Presse.</p>
<p>Reinhard J. Voß von<br />
                    <a href="http://www.paxchristi.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pax Christi</a> schlägt in eine ähnliche Kerbe. Über den 15. Februar sagt er: &#8220;Ich hatte den Eindruck, es brauche kaum noch öffentliche Plakate. Netzwerkstrukturen haben eine eigene Dynamik. Aber sie sind notwendig gekoppelt an ein funktionierendes Netzwerk von Organisationen und Personen.&#8221; Außerdem habe sich im Gegensatz zur Friedensbewegung der 80er Jahre die Mobilisierung enorm vereinfacht. In puncto Vernetzung mit internationalen NGOs sei das Internet für Pax Christi inzwischen unabdingbar.</p>
<p>Auch die Globalisierungskritiker von<br />
                    <a href="http://www.attac.de/index.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Attac</a> gelten mithin als treibende Kraft der Antikriegsbewegung. Vor allem in Internet-Foren, dem wichtigsten Kommunikationsmedium bei Attac, toben regelmäßig heikle Debatten zu Globalisierung, Antisemitismus und dem Nahostkonflikt. Vor allem in der Organisation von Anreise via Bus oder Mitfahrbörse, Übernachtungen oder Koordination der Treffpunkte von Großdemonstrationen, Blockaden oder Streiks erweist sich das WWW als unverzichtbar, wie der 15. Februar oder die Lichterkette in Berlin gezeigt haben. &#8220;Vor den Demos hatten wir rund 10.000 Zugriffe pro Tag. Als besonders praktisch erwies sich dabei die interaktive Bettenbörse. Wir hatten rund 150 Aktive im Verteiler, die direkt in Planung und Koordination eingebunden waren. Unsere Mailinglisten sind Gold wert&#8221;, sagt Katrin Scherer von der Attac-Vorbereitungsgruppe 15. Februrar.</p>
<p>
                    <strong>eMail: zu schnelle Variante des Protests?</strong><br />
                    <br />Allerdings sei das Internet als Informationsquelle auch nicht das non plus ultra, da es viele Non-Liner ausgrenze. Zudem sagt Katrin Scherer, &#8220;sind wir der Meinung, dass anonyme eMails eine viel zu schnelle Variante des Protests darstellen. Der Rezipient setzt sich meist nicht mehr intensiv mit der Thematik auseinander. Ich glaube, dass Menschen, die bewusst zur Demonstration gehen, sich aktiver einbringen.&#8221;<br />
                    <br />Die Aktion<br />
                    <a href="http://www.resistthewar.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Resist</a>, die zivilen Ungehorsam und friedlichen Widerstand propagiert, geht auf die Initiative von Attac-Gründungsmitgliedern zurück. Der Pressseprecher der Kampagne, Christoph Bautz, ist vom hohen Nutzwert des Internets überzeugt: &#8220;Mit diesem zentralen Medium haben wir eine hohe Usage. Via Info-Letters und eMail erreichen wir einen hohen Mobilisierungsgrad. Wir beschicken damit auch andere Organisationen und die Zusammenarbeit klappt einwandfrei. Die Leute sehen, was bundesweit passiert und trotzdem kommen regionale Aktionen im Netz nicht zu kurz. Die Friedensbewegung ist dadurch ohne Zweifel breiter geworden. Es ist ein ziemliches Novum, dass die Massen schon bevor die Bomben fallen mobilisiert werden können.&#8221; Entscheidend bleibe bis auf weiteres dennoch der richtige Mix aus neuen und alten Medien. Letztere gewännen gerade in der Kombination mit den Neuen an Spannung. Bautz: &#8220;Wir geben ohnehin schon sehr viel Geld für unsere Kampagnen aus, da hilft uns dann etwa der E-Mail-Verteiler von Attac mit über 25.000 Adressen enorm.&#8221;</p>
<table cellpadding="2" width="146" border="0">
<tbody>
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<td bgcolor="#FFCC33">
<div class="tidy-2">Erschienen am 20.3.2003</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>
                      
                    </p>
<p>                    <!-- Content Ende --></p>
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		<title>Kollektives Gruseln</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Mar 2003 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Krieg im Irak]]></category>
		<category><![CDATA[Aufklärungskampagne]]></category>
		<category><![CDATA[Katastrophenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Kampagne]]></category>
		<category><![CDATA[Terrorismus]]></category>
		<category><![CDATA[Irak-Krieg]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit der Kampagne „Citizen Preparedness“ bereitet die US-Regierung ihre Bürger auf den Krieg vor. Im Internet finden sich Anweisungen, die an die „Operation Alert“ aus den fünfziger Jahren erinnern.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit der Kampagne „Citizen Preparedness“ bereitet die US-Regierung ihre Bürger auf den Krieg vor. Im Internet finden sich Anweisungen, die an die „Operation Alert“ aus den fünfziger Jahren erinnern.<!--break--></p>
<p>Dass Kanarienvögel angenehme Haustiere sind, wussten wir bereits. Sie sind hübsch, müssen nicht ausgeführt werden und machen kaum Dreck. Dass Kanarienvögel aber auch Lebensretter im Falle eines Terrorangriffs sein können, erfuhren wir erst kürzlich – durch die großangelegte Aufklärungskampagne, mit der die US-Regierung ihr Volk auf einen Terrorangriff mit B- und C-Waffen vorbereitet.</p>
<p>
                  <strong>Alarmstufe &#8220;Orange“ in allen Medien</strong><br />
                  <br />Seit vor einigen Wochen die Alarmstufe „Orange“ ausgerufen wurde, ist man in Amerika auf alles gefasst. Unter<br />
                  <a href="http://www.ready.gov/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.ready.gov</a> informiert das Ministerium für Heimatsicherheit über Überlebensstrategien im Falle einer Attacke mit biologischen oder chemischen Waffen. Ergänzend dazu wendet sich seit neuestem die US-Regierung auch in Fernsehspots an ihr Volk und empfiehlt eine Reihe von Vorsichtsmaßnahmen. Böse Zungen behaupten, die „Citizen Preparedness“-Kampagne der Regierung sei nur ein Mittel, um Massenhysterie zu schüren und die Bevölkerung von der Notwendigkeit eines Irak-Feldzuges zu überzeugen. Gänzlich erfolglos ist die Regierung nicht: Landesweit springen Freiwilligenorganisationen auf den Zug und rufen auf ihren Homepages zu Vorbereitungsmaßnahmen für den Katastrophenfall auf. Vorzugsweise in den amerikanischen Nationalfarben gehalten, gespickt mit Bildern des entschlossenen Präsidenten Bush und triefend vor patriotisch-kämpferischer Rhetorik.</p>
<p>
                  <strong>Divisionen für „Heimatsicherheit“ im Netz</strong><br />
                  <br />Unter<br />
                  <a href="http://www.usaonwatch.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.usaonwatch.org</a> ist das „Neighbourhood Watch Program“ der nationalen Sheriffsorganisation zu finden. Ursprünglich wurde die Organisation als nachbarschaftlicher Zusammenschluss zur Kriminalitätsprävention gegründet, doch die Initiatoren beschäftigen sich seit den Anschlägen vom 11. September hauptsächlich mit Katastrophenschutz. Sie rufen Gemeinden dazu auf, Übungen für den Ernstfall abzuhalten und dafür zu sorgen, dass der Geist der „Citizen Preparedness“ Kampagne auch in den entlegensten Regionen der USA noch weht. Im dünnbesiedelten Alaska werden die Nachbarschaftsaktivisten beispielsweise von der dortigen Landesregierung unterstützt, die, wie alle 49 anderen Bundesstaaten auch, nach dem 11. September eine eigene<br />
                  <a href="http://www.ak-prepared.com/homelandsecurity/default.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Division für Heimatsicherheit</a> errichtet hat. Auf der Seite kann der interessierte Bürger sich über den „Upcoming Exercise Schedule“ informieren, und wer mag, der kann sich dann auch gleich zum Heimatsicherheit-Workshop, zur Katastrophenübung und zum Lebensmittelsicherheits-Lehrgang anmelden. Doch damit nicht genug: Auf der Seite werden alle Bürger aufgefordert, sich aktiv an der neugegründeten „Homeland Security Task Force“ zu beteiligen. Und für wen das immer noch nicht genug, der kann sich beim täglich aktualisierten Situationsbericht zur Heimatsicherheit gruseln. Dort informiert die Division für Heimatsicherheit über nationale und internationale Vorkommnisse. So ist beispielsweise für den 5. März 2003 vermerkt, dass aus einem Lagerraum in Fort Sam Houston, Texas, 1500 Karteikarten gestohlen wurden! Wenn einem dabei nicht Angst und Bange wird.</p>
<p>
                  <strong>Klebeband und Lippenbalsam &#8211; „Operation Alert“ der Regierung Bush</strong><br />
                  <br />So manch einer mag sich in der gegenwärtigen Situation an die „Operation Alert“ der fünfziger Jahre erinnert fühlen, als die Angst vor einem nuklearen Angriff durch die Sowjetunion die amerikanische Bevölkerung in Alarmbereitschaft versetzte. Damals empfahl die amerikanische Regierung ihren Bürgern, sich im Falle eines nuklearen Angriffs durch die Sowjetunion mit einer Zeitung über dem Kopf unter einer Parkbank zu verstecken.<br />
                  <br />Im Vergleich dazu sind die Sicherheitstipps, die die Bush Administration unter www.ready.gov anbietet, ausgefeilter: Unverzichtbar im Überlebenspaket ist demnach Klebeband, mit dem die Bürger ihre Fenster und Türen versiegeln sollen, um giftige Gase fernzuhalten. Neben dem Erwerb von Klebeband werden die Amerikaner von ihrer Regierung aufgefordert, sich einen Vorrat an Wasser und unverderblichen Lebensmitteln zuzulegen (Dosenöffner nicht vergessen!), der für mindestens drei Tage reichen sollte; des weiteren sei ein batteriebetriebenes Radio unerlässlich, um Kontakt zur Außenwelt zu halten; ein Erste-Hilfe-Koffer; ein versiegeltes, wasserdichtes Behältnis zur Aufbewahrung wichtiger Dokumente (Testamente, zum Beispiel); und schließlich und endlich ein Vorrat an Toilettenartikeln, wie Lippenbalsam und Deodorant – man ist ja hygienebewusst.</p>
<p>
                  <br />Und die Kanarienvögel? Wozu sollen die gut sein? Laut dem Ministerium für Heimatsicherheit eignen sich Kanarienvögel und andere Kleintiere gut als Frühwarnsysteme im Falle eines Terrorangriffs. Fällt Ihr Bubi im Käfig auf einmal von der Stange und bleibt reglos liegen, deutet das auf einen Angriff mit B- oder C-Waffen hin. Vielleicht. Vielleicht war Bubi aber auch nur altersschwach.<br />
                  </p>
<table cellpadding="2" width="146" border="0">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#FFCC33">
<div class="tidy-2">Erschienen am 13.3.2003</div>
</td>
</tr>
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</table>
<p>
                    
                  </p>
<p>                  <!-- Content Ende --></p>
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		<title>Internet im Irak</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Mar 2003 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Krieg im Irak]]></category>
		<category><![CDATA[Website]]></category>
		<category><![CDATA[Zensur]]></category>
		<category><![CDATA[Propaganda]]></category>
		<category><![CDATA[Irak]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Angebot]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein einziger staatlicher Internet-Provider und ein restriktiver Zugang zum Netz – das sind die idealen Voraussetzungen, um unerwünschte Inhalte zu verhindern und die eigene Propaganda zu verbreiten. Kann da der Irak widerstehen?]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein einziger staatlicher Internet-Provider und ein restriktiver Zugang zum Netz – das sind die idealen Voraussetzungen, um unerwünschte Inhalte zu verhindern und die eigene Propaganda zu verbreiten. Kann da der Irak widerstehen?<!--break-->
                  </p>
<p>Im Prinzip eine rein rhetorische Frage: Der Internet Service Provider<br />
                  <a href="http://www.uruklink.net" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Uruklink</a> ist direkt dem irakischen Kultur- und Informationsministerium unterstellt. Hauptnutzer des Internets ist die Regierung sowie regierungsnahe Gruppen. Für alle anderen bleibt das WWW ein Privileg, das nur mit guten Finanzmitteln und den entsprechenden Beziehungen zugänglich ist.<br />
                  <img fetchpriority="high" decoding="async" height="286" src="images/s_shoturuk.gif" width="382" align="left" alt="" />Dennoch ist auf den ersten Blick nicht viel von Propaganda zu sehen, wenn man die Homepage von Uruklink aufruft. Die Seite besteht im Wesentlichen aus Links zu Regierungsseiten, staatlichen Nachrichtenagenturen und Pressediensten sowie Bildungseinrichtungen und Interessengruppen.Taucht man jedoch in die Inhalte dieser verlinkten Seiten ein, wird schnell deutlich, dass irak-kritische Stimmen hier nicht zugelassen sind. Zwar scheint der Ton, verglichen mit den bekannten Reden im Fernsehen, relativ gemäßigt, doch die Feinde sind leicht auszumachen: die USA und der Zionismus.</p>
<p>Auf den Seiten der Nachrichten- und Presseagenturen findet man selbstverständlich die aktuellsten Stellungnahmen des Präsidenten, die mit Kritik an dem Verhalten der Amerikaner nicht geizen. Aber auch an Stellen, wo man es weniger erwartet, wie etwa dem Tourism Board oder Frauen- und Jugendlichenvereinigungen, werden die „imperialistischen Bestrebungen“ der USA und die Bedrohung durch den Zionismus angeklagt. Allerdings sind diese Botschaften meist geschickt verpackt – man wirbt um Verständnis für die schwierige Situation des irakischen Volkes, stellt die Ungerechtigkeit der Behandlung dar, nutzt Argumente, die auch die Kriegsgegner in Europa (und der Welt) gerne verwenden. Nur selten wird auf den englischsprachigen Seiten Gebrauch von demagogischen Formulierungen gemacht, die die Besucher vielleicht abschrecken könnten.</p>
<p>Auffällig ist dagegen auf allen Seiten das Fehlen von weitergehenden Interaktions-möglichkeiten. Zwar ist es möglich, E-Mails zu schreiben, aber Foren, in denen ein<br />
                  <img decoding="async" height="218" src="images/s_shot2.gif" width="290" align="left" alt="" />Meinungsaustausch stattfinden könnte, gibt es hier (natürlich) nicht. Wer also abweichende Meinungen verkünden will, muss auf Tricks zurückgreifen. Oft gelingt das nicht, aber gelegentlich wird eine Seite gekapert, um gegenteilige Inhalte zu verbreiten. Am 23. Februar ist dies mit der Homepage des irakischen<br />
                  <a href="http://www.iraqtv.ws/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Satellitenfernsehens</a>, das pikanterweise bei der Iraqi News Agency sowie der Tageszeitung „Iraq Daily“ verlinkt ist, gelungen. Statt des angekündigten Live-Streams sind Aufrufe zu finden, die Saddam Hussein als Lügner, Mörder und Kidnapper darstellt. Urheber dieser Nachricht schien ein Unternehmen namens<br />
                  <a href="http://techtraininginaudio.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">TechTrainingInAudio.com</a> zu sein. Beim Aufruf der „Sister Site“ landete man auf einer obskuren Seite in Florida, die offensichtlich erst einen Tag vorher erstellt worden war. Wie lange es dauert, bis solches Treiben von den Betreibern der ursprünglichen Seite unterbunden wird, ist schwer zu sagen. Gelegentlich braucht es Tage, bis die unerwünschten Inhalte wieder beseitigt sind. Bis heute ist die Seite immer noch gehackt.</p>
<p>Im vorliegenden Beispiel ist das zwar interessant, leider aber wenig seriös. Den Menschen im Irak wäre sicher mehr mit ernsthaften Inhalten und vor allem Kommunikationsmöglichkeiten geholfen. Doch selbst das ist zweifelhaft, denn abgesehen vom begrenzten Zugang zum Internet wird natürlich auch ein Monitoring der Seiteninhalte und des E-Mail-Verkehrs durch die Regierung durchgeführt. Und solange diese interne Zensur nicht abgestellt ist, wird das Internet für den Irak weiterhin eine willkommen Propagandamaschine bleiben.<br />
                  </p>
<p>   </p>
<table cellpadding="2" width="146" border="0">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#FFCC33">
<div class="tidy-2">Erschienen am 13.3.2003</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>
                    
                  </p>
<p>                  <!-- Content Ende --></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Lara Croft als Subjektmodell</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/krieg-im-irak/netzkampagnenintholert-shtml-2806/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[skettelhake]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Mar 2003 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Krieg im Irak]]></category>
		<category><![CDATA[Analyse]]></category>
		<category><![CDATA[Massenkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Tom Holert]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[Propaganda]]></category>
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					<description><![CDATA[Bild/ Erinnerung/ Traum/ Hollywoodfilm – der Auslöser Vietnam brachte diese Dominosteine ins Fallen. Folge war eine gewalterzeugende Mäander der Kriegsfilme und Computerspiele. Tom Holert spricht mit politik-digital.de über das neue Buch "Entsichert" von ihm und Mark Terkessidis.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bild/ Erinnerung/ Traum/ Hollywoodfilm – der Auslöser Vietnam brachte diese Dominosteine ins Fallen. Folge war eine gewalterzeugende Mäander der Kriegsfilme und Computerspiele. Tom Holert spricht mit politik-digital.de über das neue Buch &#8220;Entsichert&#8221; von ihm und Mark Terkessidis.<!--break-->  </p>
<p>
                  <strong>politik-digital:</strong> Was unterscheidet den Bildersturm um „Vietnam“ von bekannten Propagandamaßnahmen wie die Durchhaltefilme „Hitlerjunge Quex“ oder „Kolberg“ im Dritten Reich?</p>
<p>
                  <strong>Tom Holert:</strong> Wir sagen nicht, dass die Propaganda für den American Way of Life mit dem Krieg in Vietnam begonnen hat. Die Verquickung von Massenkultur und Propaganda ist<br />
                  <strong><br />
                    <img decoding="async" height="113" alt="Tom Holert" src="/images/tholert.jpg" width="87" align="left" /><br />
                  </strong>natürlich ein weit älteres Phänomen. Vielmehr erscheint uns der Krieg der Amerikaner in Vietnam der Auftakt für eine neuartige Kombination militärischer und kultureller Praktiken gewesen zu sein. Es war nicht nur der erste &#8220;living room war&#8221;, in dem Foto- und Fernsehjournalismus dafür sorgten, dass ein globales Medienpublikum in die Kriegshandlungen in einer Weise integriert wurde, wie dies in dieser Form bis dahin nicht vorgekommen war; es war überdies ein Krieg, der so weitreichend von der Populärkultur überformt worden ist, dass wir einigen Grund sehen, hier von dem ersten &#8220;massenkulturellen Krieg&#8221; zu sprechen. Sicher, einzelne Elemente dieses neuartigen Kriegstyps mögen bereits in früheren Kriegen zu finden sein. Denn selbstverständlich waren Kriege immer auch Gelegenheit zur Erprobung von avancierten Kommunikationstechnologien und Propagandastrategien. Das zeigen nicht zuletzt die beiden Weltkriege des 20. Jahrhunderts, die ja maßgeblich durch massenkulturelle Mobilisierungen gekennzeichnet waren. Aber in Vietnam haben sich die Grenzen zwischen kulturellen und militärischen Praktiken stärker verunklärt als jemals zuvor. Die jungen G.I.s, die seit Mitte der sechziger Jahre nach Südostasien ausgerückt sind, bildeten die erste &#8220;Rock?n?Roll&#8221;-Armee der Geschichte. Ihre Kriegserfahrung war nicht zu trennen vom Konsum popkultureller Produkte. Dabei ergab es sich, dass der Soundtrack ihrer Zeit als Soldaten weitgehend identisch war mit dem Soundtrack der pazifistischen Gegenkultur in der Heimat. An beiden Orten, auf beiden Seiten hörte man Jimi Hendrix, die Rolling Stones, die Doors usw. In Vietnam und in San Francisco wurde, wie der Schriftsteller Michael Herr diesen Sachverhalt zugespitzt hat, das gleiche Theaterstück aufgeführt.<br />
                  <br />Eine Unmenge von Zeugnissen belegt zudem, dass die amerikanischen Soldaten, kaum dem Teenager-Alter entwachsen, den Krieg wie eine große massenkulturelle Inszenierung erlebten, wie ein immersives Multimedia-Abenteuer, eine filmische Reality-Fiction, die freilich dazu tendierte, nicht enden zu wollen. Und so machte sich nach Rückkehr in die Heimat und später, nach dem Abzug der Amerikaner, nicht nur ein kollektives Vietnam-Trauma unter den Veteranen bemerkbar; es setzte auch, vor allem im Hollywood-Film, eine massenkulturelle Be- und Verarbeitung der Vietnam-Erfahrung ein, die Jahrzehnte anhalten sollte. So wurde der Krieg in Vietnam im kulturellen Imaginären gewissermaßen auf Dauer gestellt. Und die Figur des Rambo ist hier ein besonders signifikanter Fall. Sie symbolisiert im Einzelkämpfer, für den Vietnam nie enden will, das kollektive Trauma eines sich selbst überlassenen Subjekts, das nun die ganze Welt als eine Kampfzone betrachtet, in der jeder Zivilist zum Kombattanten wird.</p>
<p>
                  <br />
                  <strong>politik-digital:</strong> Mit einer geradezu hedonistischen Lust am Enttarnen von Werbebotschaften durchleuchten Sie als Lifestyleforscher die massenmediale Eventkultur vorwiegend männlich kodierter Verhaltensweisen. Die Ereignisse in Littleton oder Erfurt scheinen Ihrer These vom &#8220;Einzelkämpfer im Neoliberalismus&#8221; recht zu geben, der böse Clown aus Batman ist auf dem Schulhof unterwegs. Warum ist Lara Croft in &#8220;Entsichert&#8221; kein Thema?</p>
<p>
                  <br />
                  <strong>Tom Holert:</strong> In der Tat führte die Analyse der neoliberalen Einzelkämpfer-Subjektivität immer wieder zu dem Schluss, dass es sich bei dieser ideologischen Figur um ein zutiefst maskulin codiertes Phänomen handelt, selbst dort, wo die Werbung und andere massenkulturelle Produkte sich auch an Frauen richten. Allerdings kann dieser Umstand nicht davon ablenken, dass Fragen von Sexualität und von &#8220;gender&#8221; höchstens summarisch betrachtet worden sind, was eindeutig eine Leerstelle in unserem Text erzeugt. Um so mehr, da die These vom Krieg als Massenkultur die Frage nach der Redefinition des Soldatischen unter neoliberalem Vorzeichen einschließt und sich damit sehr direkt das Problem einer Verschiebung und Neubewertung &#8220;weiblicher&#8221; und &#8220;männlicher&#8221; Faktoren bei der Produktion von Subjektivität stellt. Wie etwa ist in diesem Zusammenhang die zunehmende Präsenz von Frauen in militärischen Kontexten zu bewerten? Wie die Beschwörung &#8220;sozialer Kompetenz&#8221; im (militärischen und zivilen) Berufsleben, die überwiegend mit Weiblichkeit assoziiert wird? Wie wirken sich Amazonen, &#8220;War Princesses&#8221;, Geheimagentinnen, Vampirjägerinnen oder virtuelle Konsolen-Kriegerinnen wie Lara Croft, die die Populärkultur bevölkern, auf die Formulierung von Subjektmodellen im kulturellen Imaginären aus? Diese und andere Fragen werden wir in Zukunft stärker in unserer Arbeit berücksichtigen.</p>
<p>
                  <strong>politik-digital:</strong> Sie entdecken die globale Mobilmachung in Sprachschöpfungen wie &#8220;Werbefeldzug&#8221; oder &#8220;Guerillamarketing“. Ist der Konsument der Massenmedien so fasziniert vom News-Entertainment, dass er vergisst zu differenzieren?</p>
<p>
                  <strong>Tom Holert:</strong> Die Sprache der Massenmedien ist mit Metaphern des Kriegerischen und Militärischen durchsetzt, was zu einer neuen Selbstverständlichkeit im Umgang mit den Motiven und Bildern der Gewalt führt. Diese Bewaffnung der Sprache ist kein zufälliges Ereignis. Die Selbstverständlichkeit, mit der zum Bild des &#8220;Krieges&#8221;, des &#8220;Kampfes&#8221;, der &#8220;Offensive&#8221; usw. gegriffen wird, zeugt einerseits von einer symptomatischen Unbefangenheit &#8211; denn wo man, wie in den Massenkulturen des Nordens, also in vermeintlich friedlichen Verhältnissen, so leichthin das Martialische einsetzt, um Prozesse des Alltags oder des Wirtschaftslebens zu beschreiben, braucht man offenbar den &#8220;realen&#8221; Krieg nicht zu fürchten. Andererseits drückt dieser Sprachgebrauch aber auch eine Bereitschaft aus, soziale, kulturelle und ökonomische Verhältnisse mit Hilfe der Kategorien des Krieges zu interpretieren. Sie steht unserer Ansicht nach in enger Beziehung zur Ideologie des neoliberalen Einzelkämpfer-Subjekts, das den beruflichen und privaten Alltag als ein Schlachtfeld erlebt, als jene Überführung des Hobbesianischen, vor-sozialen Kriegs aller gegen alle in einen Krieg der Repräsentationen, der die Gesellschaft zutiefst strukturiert. Der französische Philosoph Michel Foucault hat diesen sozialen Krieg im Frieden eingehend theoretisiert.</p>
<p>
                  <strong>politik-digital:</strong> Sind Besucher eines Fitnessclubs, die in Camouflage-Hosen zu Techno-Sound Fett abbauen, solche Einzelkämpfer?</p>
<p>
                  <strong>Tom Holert:</strong> Hier muss sich nun jede(r) selbst fragen, welche Funktionen modische Military-Accessoires oder drill-ähnliche Fitness-Programme für das Selbstbild haben. Wir würden sagen, es sind Elemente eines komplexen Überlebensstils in den kriegsfernen Gesellschaften, und als solche stehen sie höchstens sehr mittelbar mit der Frage nach dem Verhältnis zu den USA in Verbindung.</p>
<p>
                  <strong>politik-digital:</strong> Sie haben den Salon der Poptheorie verlassen und sind mit ihrem Partner Mark Terkessidis gereist: Pristina, Belgrad, Tetovo, Ho-Chi-Minh-Stadt, Manhattan; zwei Sozialtheoretiker auf Reportagetour. Führt die Tatsache, vor Ort zu sein, zu glaubwürdigeren Botschaften?</p>
<p>
                  <strong>Tom Holert:</strong> Wir sehen uns nicht in der Tradition klassischer Kriegsreporter. Unsere Reisen an die Orte aktueller oder historischer Konflikte gelten im Gegenteil dem Versuch, einen anderen Blick auf die Situation in diesen Orten zu werfen, indem wir auch die Perspektive der professionellen Korrespondenten und anderer &#8220;Beobachter&#8221; zum Gegenstand unserer Analyse machen. Darüber hinaus verfolgen wir nicht das Ziel, unserem eigenen Blick und Interesse den Anschein von &#8220;Objektivität&#8221; zu geben. Wie &#8220;Objektivität&#8221; produziert und kommuniziert wird und zu welchen Verwerfungen der &#8220;Wahrheit&#8221; diese Produktionen führen, lässt sich jedoch vor Ort gut studieren: Die Korrespondenten sind in hohem Maße anhängig von den lokalen Strukturen, von einheimischen Dolmetschern bis zum Militär, in dessen Schutz sie sich bewegen. Worüber und mit welcher Tendenz berichtet wird, ist das Ergebnis vielfältiger Bedingungen und Einschränkungen. Deshalb ziehen wir es vor, statt dem Phantasma der &#8220;Objektivität&#8221; zu erliegen, seine Entstehungsweisen zu untersuchen. Im besten Fall gelingt es darüber hinaus, vor Ort Allianzen zu bilden. Das heißt: wir versuchen mit solchen Gruppen und Individuen in Kontakt zu treten, die ihrerseits eine oppositionelle &#8220;Politik der Wahrheit&#8221; betreiben, die weniger der einen oder anderen kriegführenden Partei zuzuordnen ist als einer kriegskritischen und antinationalistischen Position. Wenn das Ergebnis eines solchen Vorgehens zu mehr &#8220;Glaubwürdigkeit&#8221; führt, wäre das nicht von Nachteil.</p>
<p>
                  <strong>politik-digital:</strong> Sie gehen in „Entsichert“ nicht auf webbasierende Austauschmöglichkeiten ein. Kann das WWW für Aufklärung sorgen?</p>
<p>
                  <strong>Tom Holert:</strong> Inwieweit das Medium von Informationsverbreitung die Berichterstattung strukturiert, ist schwierig zu beantworten. Das Internet, auch jenseits des WWW übrigens, bietet eine unüberschaubare Fülle von Nachrichtenquellen und Meinungsforen, die jede denkbare Position zu Fragen eines bestimmten Konflikts oder der Weltlage insgesamt verfügbar macht. Mit dem entsprechenden Booklisting und einem möglichst spezifischen Frageinteresse kann man hier einiges in Erfahrung bringen, was in den Mainstream-Medien nicht stattfindet. Die Seiten von<br />
                  <a href="http://www.freemedia.info/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">freemedia</a>,<br />
                  <a href="http://de.indymedia.org" target="_blank" rel="noopener noreferrer">indymedia</a>,<br />
                  <a href="http://www.villagevoice.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">village voice</a>,<br />
                  <a href="http://www.newleftreview.net" target="_blank" rel="noopener noreferrer">New Left Review</a> oder des<br />
                  <a href="http://www.911.bemagazin.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Internationalen Archivs der Globalisierung</a> sind in Bezug auf die Kriegsberichterstattung sehr hilfreich. Während des Kriegs in Ex-Jugoslawien etwa hat sich das Netz zu einem entscheidenden Medium der Organisation eines kriegskritischen Diskurses entwickelt, insbesondere auch für die jüngere Bevölkerung auf dem Balkan. Bis heute beziehe ich einen Großteil der relevanten Informationen über die Region aus dem Netz.<br />
                  <br />Andererseits lässt sich nicht leugnen, dass im besonderen das Web im allgemeinen zu einem weiteren Distributionskanal jener Nachrichtenproduzenten geworden ist, die auch die &#8220;alten&#8221; Medien &#8211; Fernsehen, Presse, Radio usw. &#8211; beliefern. Wir haben unsere Arbeit bewusst nicht auf das eine oder andere Kommunikationsmedium konzentriert, sondern unterschiedliche Diskurse über die Grenzen ihrer medialen Formatierungen hinweg verfolgt. Dass dabei das Internet in der Darstellung etwas zu kurz kommt, hat sicherlich einen Grund in dem Umstand, dass wir es einerseits selbstverständlich in die Recherchearbeit mit einbeziehen, andererseits aber, auch aufgrund der extrem dezentralen Struktur des Netzes, für uns die Formation von Diskursen an anderer Stelle besser nachvollziehbar ist.</p>
<p>
                  <br />
                  <strong>politik-digital:</strong> Wir befinden uns in der heissesten Phase nach Ende des Kalten Krieges. Die USA betrachten sich nach dem 11. September als Opfer, dem es zusteht, Krieg als Mittel der Politik einzusetzen. Wie bewerten Sie die aktuelle Diskussion um die Powell`schen<br />
                  <a href="http://www.globalsecurity.org/wmd/library/news/iraq/2003/iraq-030205-powell-un-17300pf.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Beweise</a>?<br />
                  </p>
<p>
                  <strong>Tom Holert:</strong> Powells Inszenierung seiner &#8220;Beweise&#8221; vor der UN war Bestandteil einer medial gestützten Kriegsvorbereitung der Amerikaner, die in dieser Form ihresgleichen sucht. Dem Legitimationsdruck, der durch die Existenz der &#8220;internationalen Gemeinschaft&#8221; auch für eine offenbar zu allem entschlossenen Supermacht herrscht, wird mit einem gewaltigen Aufgebot an vieldeutigen Bildern und Texten begegnet. Die mangelnde Plausibilität der offiziell verlautbarten Kriegsgründe macht die Mobilisierung aller technischen, politischen, rhetorischen und propagandistischen Ressourcen erforderlich. Die verantwortlichen Kriegsherren und -damen in Washington, allen voran George W. Bush selbst, der &#8220;Pentagon Warlord&#8221; (Time) Donald Rumsfeld und die &#8220;War Princess&#8221; (Newsweek) Condoleezza Rice &#8211; werden in einer Meisterleistung des Military-Entertainment Complex zu Medienstars aufgebaut, die mit der Macht ihres vermeintlichen Charismas die Beweispflicht unverblümt in eine Beweisfarce verwandeln. Die Politologin und Kriegsforscherin Mary Kaldor hat für die laufenden Vorbereitungen und den immer wahrscheinlicher werdenden Krieg am Golf jüngst den Begriff des &#8220;Spektakelkriegs&#8221; geprägt, und man gewinnt tatsächlich den Eindruck, als wäre es eine bewusste strategische Maßnahme der Amerikaner, diesen Krieg, ähnlich wie den Golfkrieg von 1991 und im Gegensatz zum Angriff auf Afghanistan seit 2001, als bildstarken Medienkrieg zu führen, so als müsste neben der militärischen und ökonomischen vor allem auch die kulturelle Übermacht des Imperiums demonstriert werden. Ein Zeichen der Schwäche?</p>
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		<title>Think Tanks &#8211; Amerikas Denkmaschinen im Netz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Feb 2003 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Krieg im Irak]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Website]]></category>
		<category><![CDATA[Irak-Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[Think Tank]]></category>
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					<description><![CDATA[Universitäten und Forschungsinstitute haben in den USA einen deutlichen Einfluss auf die öffentliche Meinung. In Deutschland sind vieler dieser Think Tanks noch weitgehend unbekannt. Wir stellen die wichtigsten Webseiten vor.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Universitäten und Forschungsinstitute haben in den USA einen deutlichen Einfluss auf die öffentliche Meinung. In Deutschland sind vieler dieser Think Tanks noch weitgehend unbekannt. Wir stellen die wichtigsten Webseiten vor.<!--break-->
                    </p>
<p>Viele der Argumente, Ideen und Strategien werden in US-amerikanischen Universitäten und Forschungsinstituten ausgebrütet, bevor sie in der oeffentlichen Diskussion wahrgenommen werden. Die Meinung dieser Think Tanks sind auch im Irak-Konflikt gefragt. Sie liefern Analysen, die den Anspruch haben über die tägliche Berichterstattung hinaus Gültigkeit zu bewahren, indem sie sich vor allem auf die grundsätzlichen Probleme konzentrieren. Die Wissenschaftler werden aber auch gerne von den Massenmedien als „Experten“ herangezogen. Nicht zuletzt das Denken der US-Administration selbst ist von den Think Tanks beeinflusst. Viele der strategischen und ideologischen Konzepte wurden von den Vordenkern in den Forschungsinstituten diskutiert, lange bevor sie in offiziellen Regierungsverlautbarungen auftauchten. Da solche Institute es als Teil ihrer Aufgabe betrachten, aktiv in den öffentlichen Meinungsbildungsprozess einzugreifen, sind die meisten ihrer Publikationen online verfügbar. Hier die wichtigsten Think Tanks im Überblick.</p>
<p>Das ausführlichste Angebot hält das<br />
                    <a href="http://www.csis.org/features/iraq.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Center for Strategic and International Studies</a> (CSIS) bereit. Es ist nach verschiedenen Unterthemen gegliedert; von den Verbindungen des Irak zum Terrorismus über die Kosten des Krieges, die Folgen für die Region, Auswirkungen auf die Energieversorgung bis hin zu Strategien für die Zeit nach einem Krieg.</p>
<p>Die<br />
                    <a href="http://www.brookings.org/dybdocroot/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Brookings Institution</a>, einer der größten und einflussreichsten Think Tanks in Washington, kommentiert alle wichtigen Entwicklungen zum Thema Irak. Neben diesen aktuellen Einschätzungen sind auch Kommentare und Meinungsaufsätzte der Wissenschaftler in den Printmedien dokumentiert. Bereits vom Januar 2002 aber in seiner Argumentation immer noch aktuell ist der<br />
                    <a href="http://www.brookings.org/dybdocroot/comm/policybriefs/pb93.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Brookings Policy Brief #93</a>. Diese Publikation setzt sich ausführlich mit dem Für und Wider einer Invasion zum Sturz Saddam Husseins auseinander. Außerdem von Interesse ist das Protokoll eines<br />
                    <a href="http://discuss.washingtonpost.com/wp-srv/zforum/02/sp_politics_pollack102202.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Chats</a>, den Irak-Experte Kenneth Pollack und Befürworter eines Sturzes von Saddam Hussein mit den Lesern der Washington Post durchgeführt hat.</p>
<p>Aus theoretischer politikwissenschaftlicher Perspektive wird das Thema Irak in einem Dossier auf der Seite der Online-Zeitschrift<br />
                    <a href="http://www.csis.org/features/iraq.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Columbia International Affairs Online</a> beleuchtet. Das Dossier enthält eine Serie von längeren Artikeln, in denen sich namhafte Wissenschaftler der Internationalen Beziehungen zu verschiedenen Aspekten des Irak-Themas Gedanken machen. o beschäftigen sich John Mearsheimer (University of Chicago) und Stephen Walt (Harvard) in ihrem Beitrag mit der Frage, ob Saddam Hussein durch eine konsequente Politik der Abschreckung und Eindämmung daran gehindert werden kann, Massenvernichtungswaffen einzusetzen. Steven Miller (Harvard) stellt verschiedene mögliche Szenarien des Kriegsverlaufs vor und Jack Snyder (Columbia University) beleuchtet die langfristigen Risiken, die mit einer US-amerikanischen Außenpolitik einhergehen.</p>
<p>Noch umfassender ist eine Analyse mit dem Titel „Confronting Iraq: US Policy and the Use of Force Since the Gulf War“, die sich auf der Seite der<br />
                    <a href="http://www.rand.org/publications/MR/MR1146/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">RAND Cooperation</a> findet. In dem als PDF-Volltext zur Verfügung stehenden Buch, nehmen die Autoren Daniel Byman und Matthew Waxman die amerikanische Strategie der 90er Jahre gegenüber dem Irak genauer unter die Lupe. Besonders beschäftigt sie die Frage, unter welchen Bedingungen das Regime von Saddam Hussein mit Androhung von Gewalt unter Kontrolle gehalten werden kann.</p>
<p>Das<br />
                    <a href="http://www.ceip.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Carnegie Endowment for International Peace</a> widmet sich neben zahlreichen Kommentaren besonders einem speziellen Aspekt der Kontrolle des Iraks, nämlich den Waffeninspektionen. In einem Report vom August 2002 diskutiert eine Vielzahl von Wissenschaftlern, was nötig ist, damit Inspektionen funktionieren. Im dem aktuelleren Report vom Januar 2003 wird argumentiert, dass die derzeitigen Inspektionen noch am Anfang stehen und mindestens ein weiteres Jahr benötigen um ihre Arbeit fortzusetzen.</p>
<p>Nicht mehr ganz neu, aber durch seinen speziellen Fokus auf die neue Qualität von Krieg im Informationszeitalter durchaus von aktuellem Wert, ist das<br />
                    <a href="http://www.watsoninstitute.org/infopeace/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Information Technology, War and Peace Project</a> am Watson Institute for International Studies der Brown University. Ursprünglich wurde das Projekt nach dem 11. September ins Leben gerufen, doch die Analysen von Konzepten wie<br />
                    <a href="http://www.watsoninstitute.org/infopeace/info_war.cfm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Information Warfare</a> (mit Literaturliste) und Präventivkrieg sind auch für die Irak-Debatte zentral. Die ansprechend gestaltete Website hält einen bis Mitte letzten Jahres erschienenen wöchentlichen Leitartikel bereit, dazu gibt es jeweils Links zu interessanten Medienberichten sowie ein Forum, in dem der Leser mitdiskutieren kann.</p>
<p>Dass Think Tanks ein wichtiger Bestandteil der politischen Landschaft der USA sind, ist unbestritten. Wie sehr, wird daran deutlich, dass nicht nur Think Tanks die Politik der Regierung evaluieren, sondern auch umgekehrt: Das US-Außenministerium hat kürzlich ein<br />
                    <a href="http://usinfo.state.gov/journals/itps/1102/ijpe/ijpe1102.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Papier</a> über Rolle und Einfluss der Think Tanks veröffentlicht. Darin wird in mehreren Aufsätzen auf die unverzichtbare Arbeit der Forschungseinrichtungen bei der Gestaltung der US-Außenpolitik hingewiesen.<br />
                    </p>
<p>
                    <strong>Weitere Think Tanks im Netz:</strong><br />
                    <br />
                    <a href="http://www.aei.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">American Enterprise Institute</a><br />
                    <br />
                    <a href="http://www.aspeninst.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Aspen Institute</a><br />
                    <br />
                    <a href="http://www.cato.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Cato Institute</a><br />
                    <br />
                    <a href="http://www.csis.org" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Center of Strategic and International Studies</a><br />
                    <br />
                    <a href="http://www.heritage.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Heritage Foundation</a>.<br />
                    <br />
                    <a href="http://www.cfr.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Council on Foreign Relations</a><br />
                    </p>
<p>
                    </p>
<table cellpadding="2" width="146" border="0">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#FFCC33">
<div class="tidy-2">Erschienen am 27.2.2003</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>
                      
                    </p>
<p>                    <!-- Content Ende --></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Die wichtigsten Links zum Irak-Konflikt</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/presseschau/die-wichtigsten-links-zum-irak-konflikt-2581/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[vgaeng]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Feb 2003 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Krieg im Irak]]></category>
		<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Irak-Krieg]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Krise am Golf spitzt sich zu. politik-digital.de hat die wichtigsten Links zum Irak-Konflikt zusammengestellt und für Sie kommentiert. Geordnet sind die Links nach Hintergrundinformationen, aktuellen Informationen, Webcams, Regierungsmeinungen, Diskussionsforen und Chats.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Krise am Golf spitzt sich zu. politik-digital.de hat die wichtigsten Links zum Irak-Konflikt zusammengestellt und für Sie kommentiert. Geordnet sind die Links nach Hintergrundinformationen, aktuellen Informationen, Webcams, Regierungsmeinungen, Diskussionsforen und Chats.<!--break--></p>
<p>
<b>Hintergrund</b>
</p>
<p>
<a href="http://www.bpb.de/wissen/EMH9Q8,0,0,Linkliste_zum_11_9_2001.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.bpb.de</a><br />
<br />
Politik-digital.de erstellt in Zusammenarbeit mit der Bundeszentrale für politische Bildung eine tägliche Presseauswertung zum Thema „Der 11. September und die Folgen“. Mittlerweile ist ein ausführliches, thematisch geordnetes<br />
<a href="http://www.bpb.de/wissen/EMH9Q8,0,0,Linkliste_zum_11_9_2001.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Archiv</a> entstanden. Außerdem können Sie<br />
<a href="http://www.bpb.de/newsletter/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier</a> den Newsletter der Presseauswertung abonnieren.</p>
<p><a href="http://www.y-files.ch/psu4/index2.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.y-files.ch</a><br />
<br />
„Konflikt Herd Irak“. Diese Seite bietet einen kurzen Überblick über folgende Themengebiete: Geschichte, Konflikte, Politik und Informationen zum Land. Die Seite soll als „Lernpfad“ dienen.</p>
<p><a href="http://www.iaea.org/worldatom/Programmes/ActionTeam/nwp2.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.iaea.org</a><br />
<br />
Die Internationale Atomenergiebehörde hat diese Faktensammlung über das irakische Nuklearprogramm ins Netz gestellt. Es handelt sich um die Ergebnisse der Waffeninspektionen zwischen 1991 bis 1998.</p>
<p><a href="http://www.memri.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.memri.de</a><br />
<br />
Die deutsche Homepage des &quot;Middle East Media Research Institute&quot; (MEMRI), das deutsche und englische Übersetzungen arabischer Veröffentlichungen zum Geschehen im Nahen Osten anbietet. Über eine Mailingliste kann man sich die aktuellen Beiträge zusenden lassen.</p>
<p><a href="http://www.comw.org/pda/fulltext/030104inspectiraq.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.comw.org</a><br />
<br />
Das amerikanische &quot;Project on Defense Alternatives&quot; hat internationale Presseberichte vom ersten Monat der UN-Waffeninspektionen im Irak gesammelt und im Wortlaut ins Netz gestellt. Die Berichte geben eine gute Übersicht über den Start und bisherigen Verlauf der Inspektionen.</p>
<p>
<b>Aktuell</p>
<p></b><br />
<a href="http://slate.msn.com/id/2080407/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.slate.com</a><br />
<br />
Eine gute Übersicht über englischsprachige Internet-Seiten zum Irak-Krieg. Empfohlen werden die ständig aktualisierten Sonderseiten der großen amerikanischen Medien, Websites mit interessanten Hintergrundinformationen, Online-Tagebücher etc.</p>
<p><a href="http://news.bbc.co.uk/2/hi/in_depth/2866547.stm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.bbc.co.uk</a><br />
<br />
Auf dieser BBC-Seite befinden sich die Online-Tagebücher der BBC-Reporter im Krisengebiet und die Reaktionen der Korrespondenten weltweit. BBC verspricht, diese Seite zeige persönliche Eindrücke und Erfahrungen der Reporter.</p>
<p><a href="http://www.arabicnews.com">www.arabicnews.com</a><br />
<br />
Englischsprachige Newsseite mit Focus auf den arabische Raum.</p>
<p><a href="http://frieden.kommunikationssystem.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.frieden.kommunikationssystem.de</a><br />
<br />
Informationsseite der deutschen „Friedensbewegung“. Auf dem Portal von „Kommunikationssystem.de“ – einer dem linksalternativen Spektrum zuzuordnenden Informationsplattform – kann man sich über Aktionen gegen einen bevorstehenden Irak-Krieg informieren. Die „Macher“ der Seite lassen sich leider nicht eindeutig zuordnen.</p>
<p><a href="http://www.uno.de/frieden/index.cfm?ctg=irak" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.uno.de/frieden</a><br />
<br />
Das Informationszentrum der Vereinten Nationen in Bonn berichtet aus erster Hand über den Stand der Waffeninspektionen im Irak.</p>
<p><a href="http://www.blinde-kuh.de/news.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.blinde-kuh.de</a><br />
<br />
Das Internetportal &quot;Blinde Kuh&quot; hat es sich zur Aufgabe gemacht, Nachrichten und Informationen für Kinder zu vernetzen. Im Mittelpunkt steht gegenwärtig auch hier der Krieg im Irak.</p>
<p><b>Webcams</p>
<p></b><br />
<a href="http://www.webcaminiraq.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.webcaminiraq.org</a><br />
<br />
<a href="http://www.waitingforthewebcaminiraq.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.waitingforthewebcaminiraq.org</a><br />
<br />
Zwei Webcams mit Bildern aus und über den Irak. Es gebe zu viele Filter zwischen den Bildern aus dem Irak und den Konsumenten an Fernsehern und Computern, sagen die Macher dieser englischsprachigen Seiten.</p>
<p>
<b>Regierungsmeinungen</p>
<p></b><br />
<a href="http://www.usembassy.de/d0.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.usembassy.de</a><br />
<br />
Wer sich in deutscher Sprache über den aktuellen Stand der amerikanischen Irak-Politik informieren möchte, kann dies hier auf der Homepage der US-Botschaft tun.</p>
<p><a href="http://www.uruklink.net/mofa/epage.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.uruklink.net</a><br />
<br />
Die englische Homepage des irakischen Außenministeriums (derzeit offline!).</p>
<p><a href="http://www.britischebotschaft.de/de/news/iraq/iraq.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.britischebotschaft.de</a><br />
<br />
Die britische Botschaft stellt auf deutsch aktuelle Reden, Berichte, und Beschlüsse der britischen Regierung zum Thema „Irak“ auf ihrer Seite zusammen.
</p>
<p>
<a href="http://www.france.diplomatie.fr/actu/actu.DE.asp?DOS=25110" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.france.diplomatie.fr</a><br />
<br />
Das französische Außenministerium veröffentlicht auf deutsch Presseerklärungen und Berichte zum Irak-Konflikt auf ihrer Homepage.
</p>
<p>
<a href="http://www.auswaertiges-amt.de/www/de/laenderinfos/laender/laender_ausgabe_html?type_id=14&amp;land_id=62" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.auswaertiges-amt.de</a><br />
<br />
Das Auswärtige Amt informiert über die aktuellen politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Beziehungen Deutschlands zum Irak.</p>
<p><a href="http://www.bundesregierung.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.bundesregierung.de</a><br />
<br />
Hier findet man Meinungen und Beschlüsse der Bundesregierung zum Irak-Krieg und zur Sicherheitspolitik.</p>
<p>
<b>Diskussionsforen</b></p>
<p><a href="http://www.bpb.de/forum" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.bpb.de/forum</a><br />
<br />
Die Terroranschläge vom 11. September leiteten einen Richtungswechsel der US-amerikanischen Politik ein. Politikwissenschaftler und Sicherheitsexperten aus Deutschland, Frankreich und den USA diskutieren online, ob diese neue globale US-Außenpolitik zu einer sichereren Welt führen wird.</p>
<p><a href="http://www.politische-diskussionen.de/viewforum.php?f=1&amp;sid=c408143f12a35a210d63261b8cef9451" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.politische-diskussion.de</a><br />
<br />
<a href="http://www.politikforum.de/forum/forumdisplay.php?s=ae5d4e7e8d6cfe27c8d9d419de8ad598&amp;forumid=27" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.politikforum.de</a><br />
<br />
Zwei bewährte deutschsprachige Diskussionsforen.</p>
<p><a href="http://www.opendemocracy.net/home/index.jsp" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.opendemorcacy.net</a><br />
<br />
Eine britische Webseite, die ein Forum für eine offene Diskussion globaler Themen bieten will. Momentan steht auch hier der Irak-Konflikt im Mittelpunkt des Interesses.</p>
<p>
<b>Chat-Interviews</b></p>
<p>Im tacheles.02 Live-Chat von tagesschau und politik-digital.de haben sich in den letzten Wochen Experten und hochrangige Politiker zur Irak-Krise geäußert. Hier finden Sie eine Auswahl dieser Chat-Interviews:</p>
<p><a href="/salon/transcripte/sstein2.shtml">Shimon Stein, Israelischer Botschafter in Berlin</a> (28. April)<br />
<br />
<a href="/salon/transcripte/rbecker.shtml">Rainald Becker, ARD-Korrespondent in Ägypten</a> (24. April)<br />
<br />
<a href="/salon/transcripte/rklug.shtml">Richard Klug, ARD-Korrespondent in Katar während dem Irak-Krieg</a> (10. April)<br />
<br />
<a href="/salon/transcripte/whoyer.shtml">Werner Hoyer, außenpolitischer Sprecher der FDP</a> (8. April 2003)<br />
<br />
<a href="/salon/transcripte/mjohannsen.shtml">Dr. Margret Johannsen, Friedensforscherin</a> (3. April 2003)<br />
<br />
<a href="/salon/transcripte/pmueller.shtml">Dr. Philipp Müller, USA-Experte</a> (27. März 2003)<br />
<br />
<a href="/salon/transcripte/rbuetikofer.shtml">Reinhard Bütikofer, Bundesvorsitzender Bündnis 90/ Die Grünen</a> (25. März 2003)<br />
<br />
<a href="/salon/transcripte/fpflueger.shtml">Friedbert Pflüger, außenpolitischer Sprecher der CDU/CSU</a> (19. März 2003)<br />
<br />
<a href="/salon/transcripte/gerler.shtml">Gernot Erler, Fraktionsvize der SPD</a> (12. März 2003)<br />
<br />
<a href="/salon/transcripte/jgedmin.shtml">Jeffrey Gedmin, Direktor des Aspen Institute Berlin</a> (4. März 2003)<br />
<br />
<a href="/salon/transcripte/amerkel2.shtml">Angela Merkel, CDU-Bundesvorsitzende</a> (5. Februar 2003)<br />
<br />
<a href="/salon/transcripte/cstroebele2.shtml">Christian Ströbele, Fraktionsvize der Grünen</a> (4. Februar 2003)</p>
<p>
Die vollständige Liste unserer Chat-Interviews finden Sie<br />
<a href="/salon/transcripte/">hier</a>.
</p>
<table width="146" border="0" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#ffcc33">
<div class="tidy-2">
			Erschienen am 27.2.2003
			</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>
<b>Meinen Sie es fehlt ein Link? Dann senden Sie uns Ihren Vorschlag an:<br />
<br />
<a href="mailto:redaktion@politik-digital.de">redaktion@politik-digital.de</a></b></p>
<p><!-- Content Ende --></p>
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