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	<title>Super Tuesday &#8211; politik-digital</title>
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	<title>Super Tuesday &#8211; politik-digital</title>
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	<item>
		<title>Duell Clinton vs Obama &#8220;Wahlkampfmunition für Republikaner&#8221;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Feb 2008 16:43:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Super Tuesday]]></category>
		<category><![CDATA[US-Präsidentschaftswahl]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Chat_tag]]></category>
		<category><![CDATA[Tom Buhrow]]></category>
		<category><![CDATA[US-Wahl 2008]]></category>
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					<description><![CDATA[Am Mittwoch, den 06.02.2008, war der tagesthemen-Moderator und langjährige USA-Korrespondent Tom Buhrow eine Stunde lang im tageschau-Chat in Zusammenarbeit mit politik-digital.de zu Gast.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am Mittwoch, den 06.02.2008, war der tagesthemen-Moderator und langjährige USA-Korrespondent Tom Buhrow eine Stunde lang im tageschau-Chat in Zusammenarbeit mit politik-digital.de zu Gast. Einen Tag nach dem Höhepunkt der Vorwahlen in den USA, dem &#8220;Super Tuesday&#8221;, beantwortete er Fragen zu den Chancen der einzelnen Kandidaten, dem Einfluss der Wahlen auf Deutschland und der Wahrnehmung der Vorwahlen in den Medien.<img decoding="async" src="http://www.politik-digital.de/sites/all/modules/tinymce/tinymce/jscripts/tiny_mce/themes/advanced/images/spacer.gif" alt="&lt;--break-&gt;" title="&lt;--break--&gt;" class="mce_plugin_drupalbreak_break" width="100%" height="12"></p>
<p>
<b>Moderatorin</b>: Herzlich willkommen im tagesschau-Chat. Einen Tag nach dem Super Tuesday bleibt es weiter spannend in den USA: Weder stehen klare Favoriten der beiden Lager fest, noch die Präferenz der US-Amerikaner für Republikaner oder Demokraten. Alles scheint möglich fürs Weiße Haus: Die erste Frau, der erste schwarze Präsident oder ein Vietnam-Veteran. Wieso eigentlich reden alle nur über Barack und Hillary? Unser Gast und kompetenter Gesprächspartner ist der ARD-Amerikaexperte und Tagesthemen-Moderator Tom Buhrow. Er sitzt in Hamburg am Laptop. Vielen Dank, Herr Buhrow, dass Sie Zeit für den Chat haben. Die erste Frage nach Hamburg ist diese: Was hat Sie am gestrigen Ergebnis am meisten überrascht?
</p>
<p>
<b>Tom Buhrow</b>: Nicht allzu viel. Die Umfragen vorher hatten ja schon im Groben ergeben, dass es bei den Demokraten spannend bleibt und bei den Republikanern McCain vorne liegen würde.
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<div style="text-align: center;">
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/tbuhrow_gross.jpg" mce_src="/wp-content/uploads/tbuhrow_gross.jpg" alt="Tom Buhrow" title="Tom Buhrow" width="180" height="207">
</div>
<div style="text-align: center;">
<i>tagesthemen-Moderator Tom Buhrow</i>
</div>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<b>Moderatorin</b>: Hier kommt die Top-Frage aus unserem &#8220;Warteraum&#8221;:
</p>
<p>
<b>anothertom:</b> Herr Buhrow, warum erweckt die US-Wahl auch in Deutschland ein so großes Medieninteresse? Immerhin ist es fast noch ein ganzes Jahr hin bis zur Wahl. Ich habe übertrieben gesagt den Eindruck, als wüsste man beinahe mehr über Clinton, Obama und Co. als beispielsweise über Frau Merkel vor der Bundestagswahl. Wird hier das Interesse der Masse bedient oder über das berichtet, was für uns Deutsche im Augenblick wirklich wichtig ist?
</p>
<p>
<b>Tom Buhrow</b>: Dazu muss ich länger antworten. Einmal ist natürlich der amerikanische Präsident wichtiger als eine deutsche Bundeskanzlerin, im Guten wie im Schlechten. Das Interesse ist auch nicht nur in Deutschland groß, sondern auf der ganzen Welt. Sogar extrem groß. Zum einen ist die Sehnsucht nach einem Wechsel auf der ganzen Welt verbreitet, zum anderen hat diese Wahl etliche historische Superlative zu bieten: Vielleicht die erste Frau als Präsidentin oder der erste Schwarze im Weißen Haus &#8211; oder, falls es McCain würde, der älteste Präsident, den es je beim Amtsantritt gab. Außerdem ist alles offen. Wir beide waren noch nicht geboren, als zum letzten Mal eine Wahl stattfand, wo weder ein amtierender Präsident noch ein Vizepräsident Kandidat war. Es ist eine historische Wahl und die Welt spürt das. Insofern würde ich sagen: Das Resultat der Wahl ist für uns wichtig und der Verlauf ist super interessant. Echter Nachrichtenwert!
</p>
<p><b>Henning:</b> Die Medien (zumindest in Deutschland) scheinen viel mehr über die Nominierung bei Demokraten zu berichten als bei Republikanern. Gibt das den Demokraten einen Vorteil?</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<b>Tom Buhrow</b>:<br />
Wenn deutsche Medienberichterstattung Einfluss auf amerikanische<br />
Wahlen hätte, wäre Bush schon letztes Mal abgewählt<br />
worden.
</p>
<p>
<b>Moderatorin</b>:<br />
Dennoch: Wie kommt es, dass sich das öffentliche Interesse so<br />
sehr um das Duell Hillary-Obama dreht?
</p>
<p>
<b>Tom Buhrow</b>:<br />
Die beiden haben natürlich den meisten Faszinationswert. Obama<br />
als Schwarzer,<br />
Hillary als Frau und dazu noch als Gattin des<br />
schillernden Bill Clinton. Dazu kommt noch etwas: Die Sehnsucht nach<br />
Wandel weg von Bush ist besonders in Europa so groß, dass wir<br />
automatisch voraussetzen, dass ein Republikaner keine Chance mehr<br />
hat. Da könnten wir uns aber täuschen.
</p>
<p>
<b>frederik:</b> Herr Buhrow, inwiefern<br />
unterscheiden sich Frau Clinton und Herr Obama denn politisch? In den<br />
Medien werden vor allem die charakterlichen Unterschiede deutlich,<br />
politisch scheinen sich die beiden jedoch sehr ähnlich bezüglich<br />
der Themen Irak-Krieg, Gesundheitsreform&#8230;
</p>
<p>
<b>Tom Buhrow</b>:<br />
Stimmt, hauptsächlich hat Obama die höhere Symbolkraft, was<br />
glaubwürdigen Wandel angeht. Frau Clinton hat 2002 im Senat<br />
Präsident Bush zum Krieg autorisiert. Das hängt ihr wie ein<br />
Mühlstein um den Hals, auch wenn jetzt beide ähnliche Pläne<br />
für einen amerikanischen Rückzug haben.
</p>
<p>
<b>Moderatorin</b>:<br />
Zum Thema Irak kommen wir noch &#8211; lassen Sie uns zunächst bei<br />
Obama bleiben: Gleich drei Fragen dazu:</p>
<p><b>JakkO:</b><br />
Kann Obama tatsächlich die amerikanische Politik so erneuern,<br />
wie er es verspricht (will)?</p>
<p><b>bob:</b> Wie schätzen Sie<br />
die Chancen für Obama ein?
</p>
<p>
<b>jschmidt:</b> Ist Obama wirklich<br />
deutlich unerfahrener als Frau Clinton?
</p>
<p>
<b>Tom Buhrow</b>:<br />
JakkO, niemand kann Wunder vollbringen, aber er hat eine Ausstrahlung<br />
wie Kennedy. Er kann Leute begeistern. Und etwas, was wir in<br />
Deutschland gar nicht mehr kennen: Man hört einem Politiker zu<br />
und glaubt anschließend ein bisschen mehr an das Gute, das man<br />
selbst zum Gemeinwesen beitragen kann. Er bringt die Leute dazu, die<br />
zynischen Masken abzulegen
</p>
<p>
und zur<br />
Erneuerung des Landes beizutragen. Irgendwann würde es sich<br />
sicher verschleißen, aber erstmal könnte das Berge<br />
versetzen. Stellen Sie sich nur einmal vor, ein Präsident Obama<br />
ginge vor die UNO und verspräche: „Guantanamo wird dicht<br />
gemacht und Folter kommt für uns nicht in Frage.&#8221; Man würde<br />
ihm mehr glauben als irgendjemand sonst.
</p>
<p>
Zu Bobs Frage:<br />
Schwer zu sagen, wie seine Chancen sind. Es ist wie beim Tennis. Es<br />
kommt nicht darauf an, Treffer zu landen, sondern Fehler zu<br />
vermeiden. Der Wahlkampf wird noch brutaler als bisher und Obama wird<br />
noch viele Bewährungsproben überstehen müssen.
</p>
<p>
An Jschmidt: Ja,<br />
er ist unerfahrener als Frau Clinton, aber wie sagte gerade der<br />
Schauspieler Robert de Niro: Wenn Erfahrung bedeutet, dass man Bush<br />
den Irakkrieg ermöglicht, dann habe ich die Nase voll von<br />
Erfahrung.</p>
<p><b>monspi:</b> Herr Buhrow, was denken Sie<br />
persönlich: Ist Amerika &#8220;reif&#8221; für den ersten<br />
schwarzen Präsidenten?
</p>
<p>
<b>Tom Buhrow</b>:<br />
Ja! Natürlich ist Amerika nicht das Paradies auf Erden, aber es<br />
ist das Land, das mehr aus Träumen und aus Zuversicht gemacht<br />
ist als aus Materie. Natürlich gibt es dort noch Rassismus, aber<br />
Bill Clinton hat es einmal so formuliert: Am Ende lassen wir uns von<br />
unseren inneren Engeln leiten, aber nicht von unseren<br />
Dämonen.</p>
<p><b>grünstein:</b> Wie würde ein<br />
Schwarzer US-Präsident das Bild der USA in der Welt verändern?
</p>
<p>
<b>Tom Buhrow</b>:<br />
Allein seine Präsenz würde viel von dem schlechten Image<br />
der Bush-Jahre ausradieren. Und wenn er nach Kenia geht und versucht,<br />
dort den drohenden Bürgerkrieg zu schlichten, dann ist er nicht<br />
irgendein Präsident einer fernen Supermacht, sondern ein Mann,<br />
in dem sich die Konfliktparteien wiedererkennen können.</p>
<p><b>laubert:</b><br />
Ist die Begeisterung, die Obama auslöst, nicht ein wenig<br />
unbegründet? Wird er diese Erwartungen erfüllen können?
</p>
<p>
<b>Tom Buhrow</b>:<br />
Nach den Bush-Jahren sind die Erwartungen so groß, dass selbst<br />
Superman sie nicht erfüllen könnte. Aber die Welt würde<br />
Obama eine echte Chance für einen frischen Start<br />
geben.</p>
<p><b>JungUsSiebursch:</b> Hallo Herr Buhrow,<br />
sollte Deutschland nicht als Erstes an außenpolitischer<br />
Erfahrung und Zuverlässigkeit eines US-Präsidenten<br />
interessiert sein? Mir persönlich wäre da eine Clinton<br />
lieber als ein Obama.
</p>
<p>
<b>Tom Buhrow</b>:<br />
Legitim: Viele Amerikaner denken ja auch so und in der Tat ist<br />
Erfahrung gerade für die außenpolitischen Entscheidungen<br />
wichtig, aber was unser Interesse angeht, würde ich sagen: Für<br />
uns kann schon nichts mehr schief gehen. McCain ist zwar ein harter<br />
Bursche, aber er kennt und schätzt Deutschland (er ist jedes<br />
Jahr in der Münchner Sicherheitskonferenz). Romney ist<br />
Geschäftsmann &#8211; also pragmatisch. Hillary Clinton kennt und<br />
schätzt Deutschland wie ihr Mann und Obama würde mit<br />
Sicherheit unsere verlässliche Partnerschaft zu schätzen<br />
wissen.
</p>
<p>
Zusammengefasst:<br />
Die Zeit der Neokonservativen ist vorbei.</p>
<p><b>Bayern:</b> Wie<br />
denken die Amerikaner über die Bewerbung einer Frau?</p>
<p><b>Tom<br />
Buhrow</b>: Grundsätzlich positiv. Ich habe im Herbst viele<br />
konservative Frauen getroffen, die sonst immer republikanisch wählen<br />
und die von Hillary unglaublich beeindruckt sind. Hillarys<br />
Handicap ist nicht, dass man Vorbehalte gegenüber einer Frau<br />
hat, sondern ihr Mann.
</p>
<p>
Im Vorwahlkampf<br />
kann Obama sich nicht leisten, das anzusprechen. Aber ich garantiere<br />
Ihnen:<br />
im Hauptwahlkampf würden<br />
die Republikaner Gerüchte über neue Affären und alles<br />
mögliche in die Welt setzen.</p>
<p><b>Fischer:</b><br />
Lassen die Amerikaner sich vielleicht auch dadurch beeinflussen, dass<br />
Deutschland auch eine Frau an der Macht hat und sie Frau Merkel<br />
vielleicht mögen?
</p>
<p>
<b>Tom Buhrow</b>:<br />
Ausländische Aspekte beeinflussen amerikanische Wähler gar<br />
nicht.<br />
Aber es stimmt: Frau Merkel<br />
ist populär und manche Amerikaner sagen: Da gibt es Frau Merkel,<br />
es gab Frau Thatcher &#8211; sollen wir die Letzten sein?</p>
<p><b>buddha:</b> Nachfrage: Warum ist<br />
Bill Clinton ein Handicap für seine Frau?
</p>
<p>
<b>Tom Buhrow</b>:<br />
Er wäre immerhin fast des Amtes enthoben worden, er gilt als<br />
unberechenbar und leichtsinnig. Viele haben zwar eine gute Erinnerung<br />
an die Resultate seiner Politik, aber Amerikaner hassen Erbpfründe.<br />
Vier Jahre Bush senior, acht Jahre Clinton, acht Jahre Bush junior &#8211;<br />
da sagen viele: &#8220;Sind wir denn eine Dynastie?&#8221;</p>
<p><b>Timon-K.:</b><br />
Kann das sehr knappe Ergebnis am Ende die Partei dazu bewegen, beide<br />
Kandidaten zusammen ins Rennen um das Präsidentenamt zu<br />
schicken?
</p>
<p>
<b>Tom Buhrow</b>:<br />
Das ist nicht undenkbar. Aber dieser Vorwahlkampf wird noch bis aufs<br />
Blut ausgefochten werden und da ist fraglich, ob die zwei<br />
Hauptkampfhähne sich am Ende in den Armen liegen können.
</p>
<p>
<b>Moderatorin</b>:<br />
Eine Nachfrage noch zu Bill Clintons aktueller Rolle:
</p>
<p>
<b>Stan:</b><br />
Warum ist Bill dann aber beteiligt am Wahlkampf seiner Frau? Hilft er<br />
ihr damit denn dann wirklich?
</p>
<p>
<b>Tom Buhrow</b>:<br />
Ein schwieriger Balance-Akt. In den letzten Wochen hatte er auch<br />
schon ein paar Mal das Blatt überreizt und war damit ein kleiner<br />
Stolperstein. Die Clintons wollen ihn zwar nutzen, müssen aber<br />
auch ständig aufpassen, dass er die Kandidatin nicht überstrahlt<br />
oder etwas sagt, was von ihrer Wahlkampf-Botschaft ablenkt.
</p>
<p>
<b>CCE:</b> Ist eine Präsidentschaft<br />
von Clinton mit einem Vizepräsidenten Obama oder andersherum<br />
denkbar?
</p>
<p>
<b>Tom Buhrow</b>:<br />
Wie gesagt: Die beiden werden noch bis zum letzten Blutstropfen<br />
kämpfen<br />
und da ist die Frage, ob<br />
man sich nach zum Teil persönlichen Angriffen schnell und<br />
glaubwürdig versöhnen kann.</p>
<p><b>calypso242:</b><br />
Obama hat 14 der 22 &#8220;Super-Tuesday&#8221;-Staaten gewonnen, wieso<br />
machen jetzt große Teile der Medien alles an New York (Clintons<br />
Heimatstaat) und Kalifornien (40 Prozent der Stimmen sind „Absentee<br />
Ballots&#8221;, die schon vor Wochen abgegeben wurden) fest? Ist nicht<br />
Obama der eindeutige Gewinner des &#8220;Super Tuesdays&#8221;?
</p>
<p>
<b>Tom Buhrow</b>:<br />
Am Ende zählen nur Delegiertenstimmen. Und weil bei den<br />
Demokraten die Delegiertenstimmen der einzelnen Staaten nach dem<br />
Verhältniswahlrecht proportional vergeben werden, bekommt der<br />
Gewinner eines Staates nicht alle Delegiertenstimmen. Deshalb bleibt<br />
es so knapp. Es gibt sogar schon Spekulationen und Berechnungen, dass<br />
bei einem Patt am Ende sogar die Stimmen von jenen Staaten dazu<br />
gerechnet werden könnten, die im Augenblick ungültig sind<br />
(weil sie die Abstimmung ohne Erlaubnis der Partei vorverlegt<br />
hatten).</p>
<p><b>totti:</b> Wie hoch<br />
sehen Sie denn die Chancen, dass überhaupt ein Demokrat in das<br />
Weiße Haus einziehen wird?
</p>
<p>
<b>Tom Buhrow</b>:<br />
Relativ groß, weil die Wechselstimmung so stark ist. Bush hat<br />
die niedrigsten Popularitätswerte eines Präsidenten seit<br />
dem Vietnamkrieg und das färbt auf seine ganze Partei<br />
ab.</p>
<p><b>München:</b> Besteht nicht die Gefahr, dass nach<br />
diesem Vorwahlkampf die Demokraten so gespalten sind, dass am Ende<br />
John McCain der lachende Dritte sein wird?
</p>
<p>
<b>Tom Buhrow</b>:<br />
Ich glaube nicht, dass die Demokraten gespalten sein werden. Aber die<br />
Kandidaten können sich im Vorwahlkampf beschädigen. Das ist<br />
alles Wahlkampfmunition für die Republikaner im Hauptwahlkampf.<br />
Grundsätzlich gilt: McCain ist der Beste, den die Republikaner<br />
noch aus dem Hut zaubern können.</p>
<p><b>Moderatorin</b>:<br />
Stichwort Irak:</p>
<p><b>JungUsSiebursch:</b> Wie wird der<br />
Irak-Krieg tatsächlich in der US-amerikanischen Öffentlichkeit<br />
beurteilt? Wo liegen die Unterschiede zwischen unserer Meinung,<br />
beziehungsweise unserer Wahrnehmung und der amerikanischen?
</p>
<p>
<b>Tom Buhrow</b>:<br />
Auch die Amerikaner haben den Irakkrieg als Fehler verbucht, aber die<br />
jüngste Truppenverstärkung hat die Lage etwas beruhigt und<br />
das nehmen die Amerikaner stärker wahr als wir. Da diese<br />
Truppenverstärkung von McCain gefordert und durchgesetzt worden<br />
war, stärkt das sein Image als erfahrener Militärexperte.<br />
Noch ein Punkt: Auch wenn der Krieg selbst als Fehler angesehen wird,<br />
bleiben die Amerikaner patriotisch und<br />
unterstützen ihre Truppen. Ich bekam gestern Abend von einer<br />
amerikanischen Freundin eine Mail (sie hasst Bush), aber in dieser<br />
Kettenmail waren von A bis Z Fotos von Soldaten. Und der Appell, dass<br />
man im eigenen komfortablen Alltag die Opfer der einfachen Soldaten<br />
nie vergessen solle, ist für uns Deutsche schwer nach zu<br />
empfinden, nicht wahr?</p>
<p><b>Moderatorin</b>:<br />
Würde die künftige Irak-Strategie eines demokratischen<br />
Präsidenten beziehungsweise einer demokratischen Präsidentin<br />
wirklich deutlich anders aussehen als die eines Republikaners?
</p>
<p>
<b>Tom Buhrow</b>:<br />
Nein, beide sind den gleichen Zwängen unterworfen. Möglich<br />
ist höchstens, dass ein Demokrat sich traut, ein Abzugsdatum<br />
festzusetzen.</p>
<p><b>Jojo:</b> Ist es überhaupt möglich,<br />
die Amerikaner einfach so aus dem Irak abzuziehen (so wie es die<br />
Demokraten wollen)? Einfach so die Iraker alleine lassen?</p>
<p><b>Tom<br />
Buhrow</b>: Gute Frage, die Antwort ist: Nein. Man kann schon von der<br />
Logistik her nicht von einem Tag auf den anderen abziehen. Das heißt:<br />
Aus welchem Teil zieht man zuerst ab, wie ist die Sicherheit der<br />
letzten Einheiten, etc. ?</p>
<p><b>Absalom:</b> Obama<br />
betreibt eher eine konservative Außenpolitik, nicht wahr?
</p>
<p>
<b>Tom Buhrow</b>:<br />
Er würde wahrscheinlich von der Welt mehr verlangen, also von<br />
Afrika eigene Anstrengungen zur Überwindung der Armut, von<br />
Deutschland möglicherweise Einsätze im Süden<br />
Afghanistans. Und noch ein wichtiger<br />
Punkt: Auch Amerikaner, vor allen Dingen Demokraten, sind skeptisch,<br />
was Globalisierung angeht. Nicht auszuschließen, dass sie<br />
versuchen, ihre Außenhandelsbilanz zu verbessern &#8211; mit Folgen<br />
für ein Exportland wie Deutschland.</p>
<p><b>MKarcher:</b><br />
Wird Hillary den Nahost-Konflikt lösen können? Ihr Mann<br />
hatte es sich zu seinen Aufgaben gemacht.
</p>
<p>
<b>Tom Buhrow</b>:<br />
Wer den löst, bekommt 10 Friedensnobelpreise hintereinander.<br />
Im Ernst: ohne Israelis und Palästinenser<br />
ist da natürlich nichts zu machen. Aber<br />
die Clintons waren schon immer extrem engagiert, was diesen Konflikt<br />
angeht. Das letzte Mal hat es Arafat vergeigt, der meinte, er könnte<br />
noch mehr heraus holen.
</p>
<p>
<b>Teddy:</b><br />
McCain gilt als liberal-konservativ. Stimmen Sie zu?
</p>
<p>
<b>Tom Buhrow</b>:<br />
Ja, ich stimme zu. Er ist unideologisch und hat viel mit Demokraten<br />
zusammen gearbeitet, etwa bei der Reform der Wahlkampfspenden. Er<br />
tritt für seine Überzeugungen ein.<br />
Ich habe ihn einmal<br />
kennengelernt und halte große Stücke auf<br />
ihn.</p>
<p><b>Moderatorin</b>: Wir kommen leider langsam zum<br />
Schluss. Ein persönliche und eine medienkritische Frage:</p>
<p><b>JENWEB:</b> Ihre persönliche Einschätzung: wie<br />
werden die beiden Kandidaten heißen, die im Herbst in den<br />
Wahlkampf ziehen werden und wer wird amerikanischer Präsident<br />
und warum?</p>
<p><b>klausw:</b> Woran liegt es, dass in den<br />
deutschen Medien so wenig über inhaltliche Standpunkte der<br />
Kandidaten berichtet wird? Man hat manchmal das Gefühl, es würde<br />
nur ein Staatsoberhaupt gewählt.
</p>
<p>
<b>Tom Buhrow</b>:<br />
Leider kann ich nur noch meinen persönlichen Tipp abgeben: Bei<br />
den Demokraten bleibt es bis zum Schluss offen, bei den Republikanern<br />
wird es McCain. Mein Tipp: Im Falle McCain gegen Clinton gewinnt<br />
McCain, im Fall McCain gegen Obama gewinnt Obama. Und vergessen Sie<br />
nicht, ich habe beim letzten Mal viele, viele Wetten gewonnen, auch<br />
gegen Vorgesetzte&#8230;. 😉
</p>
<p>
<b>Moderatorin</b>:<br />
Bitte ein Schlusswort, lieber Herr Kollege: Stimmt Sie der laute und<br />
bunte Vorwahlkampf in den USA eher optimistisch oder pessimistisch?
</p>
<p>
<b>Tom Buhrow</b>:<br />
Optimistisch. Egal, welcher Kandidat gewinnt. Amerika hat jetzt schon<br />
gewonnen.<br />
Es ist wirklich eine<br />
Graswurzel-Demokratie. Welche Frische und welche Ohrfeigen für<br />
alle Experten, Medien, Millionenspender. Wann haben wir jemals die<br />
Chance, einen Regierungschef direkt zu wählen? Oder ein Mitglied<br />
der Europäischen Kommission? Wer über Politikverdrossenheit<br />
klagt, sollte sich das mal überlegen.
</p>
<p>
Und damit: Keine<br />
weiteren Fragen, Euer Ehren!</p>
<p><b>Moderatorin</b>:<br />
Eine gute und muntere Stunde tagesschau-Chat ist vorbei. Dankeschön<br />
an Tom Buhrow für die Ausführungen und Analysen. Dankeschön<br />
auch an unsere User für die vielen Fragen, die wir leider nicht<br />
alle stellen konnten. Das tagesschau.de-Team wünscht allen noch<br />
einen schönen Tag.
</p>
<p>
<b>Moderator</b>:<br />
Und hier noch das Ergebnis unserer Umfrage. Wir hatten gefragt:
</p>
<p>
Ist Obama<br />
tatsächlich der überzeugendere Kandidat der Demokraten? 71%<br />
der User sagten  &#8216;ja&#8217;, 29% &#8216;nein&#8217;.</p>
<p><b>Tom<br />
Buhrow</b>: Danke für das Interesse und nicht vergessen: Heute<br />
abend Tagesthemen gucken!</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Der „Super Tuesday“ in der Blogschau</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/der-super-tuesday-in-der-blogschau-6543/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/der-super-tuesday-in-der-blogschau-6543/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Feb 2008 16:09:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Super Tuesday]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[US-Wahl 2008]]></category>
		<category><![CDATA[Blogschau]]></category>
		<category><![CDATA[US-Präsidentschaftswahl]]></category>
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					<description><![CDATA[Nicht nur in Amerika, sondern auch in Deutschland ist der Vorwahlkampf in den USA ein Top-Thema. Der Höhepunkt der Vorwahlen, der „Super Tuesday&#34; am 05.02.08, fand große Resonanz in der Blogosphäre. Umfangreiche Beiträge und sogar Live-Blogs dokumentieren ein deutliches Interesse am Wahlkampf in den USA. Zahlreiche Blogger und User schlagen sich in ihren Beiträgen auf die Seite des demokratischen Kandidaten Barack Obama.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht nur in Amerika, sondern auch in Deutschland ist der Vorwahlkampf in den USA ein Top-Thema. Der Höhepunkt der Vorwahlen, der „Super Tuesday&quot; am 05.02.08, fand große Resonanz in der Blogosphäre. Umfangreiche Beiträge und sogar Live-Blogs dokumentieren ein deutliches Interesse am Wahlkampf in den USA. Zahlreiche Blogger und User schlagen sich in ihren Beiträgen auf die Seite des demokratischen Kandidaten Barack Obama.<!--break--> </p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<b>Die ganze Nacht Live-Blog</b>
</p>
<p>
Patrick Jedamzik beobachtete auf <a href="http://www.patje.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">patje.de</a> vom Dienstagabend des 05. Februar bis Mittwoch früh den Verlauf des Super Tuesday in einem Live-Blog und stellte die Wahlergebnisse vor. Zwischendurch gab er Einschätzungen zum Verlauf der Vorwahlen, kommentierte die aktuellen Zahlen und bot Hintergrundinformationen bspw. über die Berichterstattung des amerikanischen Fernsehsenders CNN.  Ein paar User zeigten ähnliches Durchhaltevermögen wie der Blogger und kommentierten im Live-Blog die aktuellen Zahlen, teilweise auch mal mit einem überschwänglichen „GO GO GO !! OBAMA !!&quot;.
</p>
<p>
Am frühen Morgen des 6. Februar zog Jedamzik ein Kurz-Resümee nach ca. sieben Stunden Wahlbetrachtung und fasste die Ergebnisse zusammen: Er sieht John McCain als republikanischen „Sieger des Tages&quot;; bei den Wahlen der Demokraten müsse sich ein Resultat erst noch herauskristallisieren. Spannend bliebe das Ergebnis der Wahlen des Super Tuesday in jedem Fall.
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<div style="text-align: center">
<a href="http://www.patje.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="/wp-content/uploads/080206_supertuesday_blogschau.jpg" alt="PatJe.de - Screenshot" title="PatJe.de - Screenshot" height="436" width="450" /></a>
</div>
<div style="text-align: center">
<i>PatJe.de LiveBlog &#8211; Screenshot </i>
</div>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<b>Obama im Mittelpunkt </b>
</p>
<p>
Robert Basic schrieb in seinem <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2008/02/05/barack-obama-2/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Basic<br />
Thinking Blog</a> einen Beitrag über den demokratischen<br />
Kandidaten Barack Obama. Ihm mache es Sorgen, dass Obama „die<br />
Amerikaner zurückbesinnt zu ihren Grundwerten und Grundpfeilern&quot;<br />
&#8211; diese sieht er  historisch betrachtet als eine „ungewöhnlich<br />
scharfe Form von agressivem &#8216;Mind Export&#8217;&quot; an. Es müsse sich<br />
zeigen, ob Obama als Präsident auf seinen „Anspruch auf<br />
Offenheit und moralischen Vorbildkompass&quot; noch etwas gäbe.<br />
Basic geht davon aus, dass der farbige Senator von Illinois zum<br />
Präsidenten gewählt wird.
</p>
<p>
Der Beitrag wurde in ausführlicher<br />
Form in den Kommentaren diskutiert. Die Grundstimmung der<br />
Kommentierenden ist eher pro-Obama. Die User teilen die Befürchtung<br />
Robert Basic&#8217; zur Außenpolitik unter einem Präsidenten<br />
Barack Obama nicht.
</p>
<p>
<b>Angeregte Kommentar-Diskussionen</b>
</p>
<p>
Der <a href="http://www.spiegelfechter.com/wordpress/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Spiegelfechter</a> berichtete in<br />
komplexen, kritischen Beiträgen zum Super Tuesday über die<br />
Kandidaten John McCain und Hillary Clinton, samt Quellenangaben,<br />
Querverweisen und Bildmaterial. McCain Werdegang vom amerikanischen<br />
Kriegshelden zum Präsidentschaftskandidaten wird umrissen; vor<br />
allem konzentriert sich der Text aber darauf, den Republikaner als<br />
ausgesprochen konservativ darzustellen. Wer wolle, dass sich in der<br />
US-Politik nichts ändere, müsse McCain wählen. Dieser<br />
habe „vor keiner noch so dreckigen Lüge&quot; zurückgeschreckt,<br />
um Amerika „in den geliebten und lang ersehnten Krieg zu schicken&quot;.
</p>
<p>
Auch Hillary Clinton wird im<br />
entsprechenden Beitrag scharf kritisiert: Außen und<br />
militärpolitisch liege sie mit ihrem republikanischen<br />
Konkurrenten McCain „nahezu auf einer Linie&quot;. Sie habe als<br />
Senatorin „stets im Sinne der Falken und Kriegstreiber&quot; gestimmt.<br />
Zudem sieht der Verfasser sie als „mehr oder weniger die Kopie<br />
eines überzeugenden republikanischen Kandidaten&quot;. Gewinne sie<br />
die Vorwahlen, wäre sie wahrscheinliche Verliererin gegen<br />
McCain.
</p>
<p>
Auch hier war die User-Resonanz groß,<br />
in den Kommentaren wurden auch die vorläufigen Wahlergebnisse<br />
des Super Tuesday eifrig diskutiert. Auch hier zeigte sich, dass<br />
viele User tendenziell für den Demokraten Obama sind. Ein User<br />
bezeichnet ihn gar als den „inspirierendste[n] und<br />
faszinierendste[n] Politiker&quot; der USA seit langer Zeit.
</p>
<p>
<b>USA-Blogger </b>
</p>
<p>
Der Deutsche Arndt Peltner, U.S.<br />
Korrespondent der Nürnberger Zeitung, schrieb in seinem Blog „<a href="http://blog.nz-online.de/peltner/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">If<br />
You&#8217;re Going To San Francisco</a>&quot; aus den USA zwei umfangreiche Texte<br />
zum Super Tuesday &#8211; eine Voreinschätzung und eine<br />
Nachbereitung der Wahlergebnisse. Er sieht ein gesteigertes<br />
Politik-Interesse in den USA und ist der Meinung, Amerika habe am<br />
Super Tuesday „lebendige Demokratie&quot; erlebt. Barack Obama stehe<br />
für einen „Neuanfang in Amerika&quot;, Hillary Clinton werbe für<br />
die „Rückkehr der erfolgreichen Jahre der Demokraten im Weißen<br />
Haus&quot;. Bei den Republikanern werde McCain als „ehrlich&quot; und<br />
„vertrauenswürdig&quot;; er sei ein „eigenwilliger Politiker&quot;.<br />
Generell sei es der Wunsch vieler Menschen in den USA &#8211; auch der<br />
republikanischen Wähler &#8211; „ein neues Kapitel&quot; aufzuschlagen<br />
und die Ära Bush „endlich abzuschließen&quot;.
</p>
<p>
In den USA war die Blog-Resonanz<br />
erwartungsgemäß groß: Als Beispiel sei hier der Blog<br />
„<a href="http://mirroronamerica.blogspot.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Mirror on America</a>&quot; genannt, der die Super Tuesday &#8211;<br />
Ergebnisse ausführlich dokumentierte und kommentierte; der<br />
Blogger war von Obama fasziniert; die Tatsache, dass dieser in Lage<br />
war, Clinton landesweit die Stirn zu bieten, sei schon ein Sieg für<br />
sich. Es sei Obamas erster Test gewesen und den habe er mit Bravour<br />
bestanden.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Wahl-O-Mat auf amerikanisch: Entscheidungshilfe im Netz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Feb 2008 16:29:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Super Tuesday]]></category>
		<category><![CDATA[Wahl-O-Mat]]></category>
		<category><![CDATA[Präsidentschaftskandidat]]></category>
		<category><![CDATA[US-Präsidentschaftswahl]]></category>
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					<description><![CDATA[US-Bürger haben am Super Tuesday die Qual der Wahl: Hillary Clinton oder Barack Obama? John McCain oder Mitt Romney? Der 5. Februar 2008 ist der Höhepunkt der Vorwahlen in den USA. politik-digital.de hat zwei Internet-Wahlhilfen getestet.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>US-Bürger haben am Super Tuesday die Qual der Wahl: Hillary Clinton oder Barack Obama? John McCain oder Mitt Romney? Der 5. Februar 2008 ist der Höhepunkt der Vorwahlen in den USA. politik-digital.de hat zwei Internet-Wahlhilfen getestet.<!--break--></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<b>Bunt und oberflächlich: „Match-o-Matic&quot;</b>
</p>
<p>
Der amerikanische Medienkanal ABC<br />
bietet auf seiner Website den <a href="http://abcnews.go.com/Politics/Vote2008/page?id=3623346" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Match-o-Matic</a> an, ähnlich<br />
dem Wahl-o-Maten der Bundeszentrale für politische Bildung. Das<br />
Flash-basierte, bunte und übersichtliche Programm stellt dem<br />
Nutzer Fragen, die nach Themengebieten aufgeteilt sind: Irak,<br />
Einwanderung, Gesundheitsversorgung und vier „Heiße Themen&quot;,<br />
darunter Umweltpolitik.
</p>
<p>
Die Fragen müssen in der<br />
festlegten Reihenfolge beantwortet werden; es ist nicht möglich,<br />
eine Antwort später zu korrigieren oder eine Frage<br />
aufzuschieben.
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<div style="text-align: center">
<a href="http://abcnews.go.com/Politics/Vote2008/page?id=3623346" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/080204_us_matchomatic.jpg" alt="Match-o-Matic" title="Match-o-Matic" height="326" width="350" /></a>
</div>
<div style="text-align: center">
<i>&quot;Match-o-Matic&quot;-Screenshot</i>
</div>
<div style="text-align: center">
</div>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
Bei jeder Frage hat der Nutzer die Wahl<br />
zwischen mehreren Antworten, die verschiedene Positionen<br />
berücksichtigen und differenziertere Aussagen als ein bloßes<br />
„ja&quot; oder „nein&quot; darstellen.  Das bürgt auch Probleme:<br />
Fortgeschrittenes Hintergrundwissen ist Pflicht, manche<br />
Antwortmöglichkeiten sind sehr komplex. Zudem kann pro Frage<br />
stets nur eine Antwort gegeben werden, das System ist nicht auf<br />
Mehrfachnennungen ausgelegt.
</p>
<p>
<b>Geringer Informationsgehalt</b>
</p>
<p>
Als Ergebnis präsentiert  Ihnen<br />
der Match-o-Matic die drei Kandidaten, deren Positionen sich am<br />
meisten mit Ihren Antworten decken. Die Aussagen dieser Kandidaten zu<br />
den beantworteten Fragen können abgerufen werden.
</p>
<p>
Interessant, aber als<br />
Entscheidungshilfe wertlos: Das System berücksichtigt dabei auch<br />
ausgeschiedene Kandidaten. Im schlimmsten Fall sind die Top-3<br />
Kandidaten also allesamt nicht mehr im Rennen um die Präsidentschaft.
</p>
<p>
Insgesamt beschränkt sich der<br />
Match-o-Matic zu stark auf die genannten Hauptthemen, während<br />
Themen wie Umweltschutz oder Waffenkontrolle stiefmütterlich<br />
bzw. gar nicht behandelt werden. Als grobe Entscheidungshilfe geht<br />
das Programm noch durch, der Informationsgewinn ist aber eher gering.
</p>
<p>
<b>Außen pfui, innen hui:<br />
„Presidential Candidate Selector&quot;</b>
</p>
<p>
Besser macht es der „<a href="http://www.selectsmart.com/president/2008.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Presidential<br />
Candidate Selector</a>&quot; von <a href="http://www.selectsmart.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">SelectSmart.com</a>, der optisch<br />
zunächst abschreckt; die Fragen sind alle auf einer grauen Seite<br />
platziert, es gibt keine Grafiken oder sonstige Gimmicks. Dafür<br />
lässt sich jederzeit eine Frage überspringen und die eigene<br />
Antwort korrigieren. Mehrfachnennungen sind bei einzelnen Fragen<br />
möglich.
</p>
<p>
Inhaltlich punktet das Programm: Die 26<br />
Fragen bieten einen sehr guten Querschnitt der politischen Themen,<br />
von Sozialpolitik bis zur Todesstrafe. Für fast jede Frage<br />
stehen drei Antwortmöglichkeiten zur Verfügung. Diese sind<br />
gut verständlich und klar formuliert. Zudem lässt sich die<br />
Priorität einer These anpassen &#8211; wenn dem Nutzer also das<br />
Thema Stammzellen-Forschung besonders am Herzen liegt, kann er seiner<br />
Antwort auf die entsprechenden Frage mehr Gewicht verleihen.
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<div style="text-align: center">
<a href="http://www.selectsmart.com/president/2008.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/080204_us_candidateselector.jpg" alt="Presidential Candidate Selector" title="Presidential Candidate Selector" height="258" width="350" /></a>
</div>
<div style="text-align: center">
<i>&quot;Presidential Candidate Selector&quot;-Screenshot</i>
</div>
<div style="text-align: center">
</div>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
Das Ergebnis wird in einem<br />
Balkendiagramm dargestellt. Das Programm zeigt die Übereinstimmung<br />
mit 31 Kandidaten an, der größte Teil davon ist bereits<br />
zurückgetreten. Allerdings markiert der Presidential Candidate<br />
Selector die Personen, die noch im Rennen sind. Kandidaten lassen<br />
sich direkt vergleichen und die jeweiligen Positionen<br />
gegenüberstellen.
</p>
<p>
Insgesamt ist das Programm von<br />
SelectSmart.com eine sehr gute Entscheidungshilfe und gibt ein<br />
nachvollziehbares Ergebnis aus. Die schlichte bis hässliche<br />
Oberfläche dürfte aber einige Wähler abschrecken.
</p>
<p>
<b>Entscheidung am Super Tuesday</b>
</p>
<p>
Der Super Tuesday getaufte erste<br />
Dienstag im Februar ist traditionell der Höhepunkt der Vorwahlen<br />
in den USA. Am 5.2.2008 wird in 22 Staaten gleichzeitig gewählt.<br />
In der Regel entscheidet sich am Super Tuesday, welcher Kandidat sich<br />
in seiner Partei durchsetzen kann.
</p>
<p>
Der US-Präsident wird am 4. November 2008 gewählt. Der<br />
amtierende Präsident George W. Bush kann nach zwei Amtszeiten<br />
nicht erneut kandidieren.
</p>
<p>
politik-digital.de präsentiert im <a href="http://www.kand-o-mat.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">kand-o-mat</a> eine<br />
Auswahl der wichtigsten und kuriosesten Kandidaten. Nutzer können<br />
entscheiden, wie „charmant&quot; oder „frappant&quot; die<br />
Präsidentschaftskandidaten in ihren Augen sind.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Ron Paul: Der Web-2.0-Kandidat</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Feb 2008 09:35:50 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Super Tuesday]]></category>
		<category><![CDATA[Ron Paul]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
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		<category><![CDATA[Republikaner]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
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					<description><![CDATA[Bei den Vorwahlen der Republikaner spielte Ron Paul bislang kaum eine Rolle. Würde das Web die Präsidentschaftswahlen in den USA entscheiden, wäre er der Favorit.
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bei den Vorwahlen der Republikaner spielte Ron Paul bislang kaum eine Rolle. Würde das Web die Präsidentschaftswahlen in den USA entscheiden, wäre er der Favorit.<br />
<object height="280" width="317"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/MRTDynbHVYQ&amp;rel=1"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/MRTDynbHVYQ&amp;rel=1" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" height="280" width="317"></embed></object><br />
<!--break--></p>
<p>
Ron Paul ist konservativ und republikanisch. Er fordert die Rückkehr zum Goldstandard, den Austritt aus der UN und eine wörtliche Auslegung der amerikanischen Verfassung. Er möchte die Einwanderungspolitik verschärfen und tritt für das Recht auf Waffenbesitz ein.
</p>
<p>
Und Ron Paul ist libertär, wie<br />
seine <a href="http://www.ronpaul2008.com/issues/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Website</a> klarmacht.<br />
Persönliche Freiheit steht auf seiner Agenda weit oben, er<br />
verspricht eine Abschaffung aller Überwachungsgesetze und möchte<br />
den Einfluss der us-amerikanischen Regierung auf das alltägliche<br />
Leben ihrer Bürger auf ein Minimum zurückschrauben. Ron<br />
Paul hält den Irakkrieg für falsch und macht die<br />
us-amerikanische Außenpolitik der 1990er Jahre<br />
mitverantwortlich für 9/11.
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<div style="text-align: center">
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/20080204_Ron_Paul.jpg" alt="Ron Paul" title="Ron Paul" height="228" width="186" />
</div>
<div style="text-align: center">
</div>
<div style="text-align: center">
<i>Ron Paul</i>
</div>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
In Pennsylvania geboren sitzt der<br />
72-jährige heute für Texas im Abgeordnetenhaus. Bei den<br />
Präsidentschaftswahlen 1988 trat Paul für die <a href="http://www.lp.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Libertarian<br />
Party</a> an, nachdem er sich in den Vorwahlen gegen<br />
Frank Zappa durchgesetzt hatte. Ähnlich abenteuerlich verläuft<br />
auch seine momentane Kandidatur, in der das Web eine bedeutende Rolle<br />
spielt.
</p>
<p>
<b>Spendensegen im Netz  </b>
</p>
<p>
Seine klare Ablehnung des Irakkriegs<br />
und sein kompetentes Auftreten in Debatten unterschied ihn schnell<br />
vom Wahlkampfgetöse anderer republikanischer Kandidaten. Im<br />
November 2007 fassten sich einige Anhänger ein Herz und<br />
starteten online eine <a href="http://www.thisnovember5th.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Fundraising-Aktion</a> für den Außenseiter. Das überwältigende<br />
Ergebnis: Innerhalb eines Tages spendeten Unterstützer aus dem<br />
Netz 4 Millionen US-Dollar.
</p>
<p>
Ausschlaggebend war dabei wohl ein<br />
Feature auf Pauls Website, welches Spendensummen und Spendernamen<br />
live anzeigt und interaktive Statistiken liefert. Seitdem hat das<br />
englischsprachige Netz Paul zu seinem Liebling erkoren. Auch im deutschen Web gibt es mit Blogs wie &quot;<a href="http://bavaria-for-ron-paul.blogspot.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ron Paul Revolution</a>&quot; oder &quot;<a href="http://pott-for-ron-paul.blogspot.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ruhrpott for Ron Paul</a>&quot; eine aktive Unterstützergemeinde.
</p>
<p>
Aktueller Aufhänger der<br />
Onlinespenden ist die goldene Hochzeit von Paul und seiner Frau.<br />
Annähernd 5 Millionen Dollar war den Usern dieses freudige<br />
Ereignis bisher wert. Insgesamt spendeten Pauls Unterstützer bis<br />
Anfang Februar über 30 Millionen Dollar, mehr als Mitt Romney<br />
und John McCain zusammen erhielten.
</p>
<p>
<b>Führender Kandidat bei Youtube, MySpace und Facebook </b>
</p>
<p>
Das Portal <a href="http://www.techpresident.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">techPresident</a>,<br />
welches die Rolle des Webs im Wahlkampf der Kandidaten verfolgt,<br />
zeigt deutlich die außergewöhnliche Position Pauls. 13<br />
Millionen Nutzer sahen sich Pauls Youtube-Videos an, und<br />
auch bei MySpace oder Facebook liegt Paul vorne. Wählergenerierte<br />
Inhalte über seine politischen Positionen sind zu Tausenden auf<br />
allen einschlägigen Portalen zu finden.
</p>
<p>
Seine Anhänger organisieren<br />
sogenannte &quot;meet-ups&quot;, virtuelle Treffen, und setzen auf<br />
dezentrales Campaigning nach Grassroots-Manier. Während Mitt<br />
Romney oder John McCain täglich Dutzende von<br />
Wählerveranstaltungen abfahren, ist Paul wesentlich weniger vor<br />
Ort präsent. Der Unterschied zu den gut organisierten<br />
Wahlkampfmaschinen der anderen Kandidaten ist offensichtlich.
</p>
<p>
<b>Wenig Beachtung außerhalb des Webs</b>
</p>
<p>
Die bisher beste Platzierung in den<br />
eigentlichen Vorwahlen erreichte Paul am vergangenen Freitag, als er<br />
im Bundesstaat Maine mit 19 Prozent der Stimmen hinter Wahlsieger<br />
Romney und John McCain abschloss. Im Fernsehen ist er wenig präsent,<br />
lediglich die virtuelle Woge, die ihn vor sich hertreibt, ist den<br />
großen Sendern wie Fox oder CNN Meldungen wert.
</p>
<p>
Paul fehlt es dabei nicht an<br />
Spendengeldern, aber gegen die personell und organisatorisch<br />
überlegenen Politkampagnen der anderen Republikaner wirkt sein<br />
Web 2.0 Triumphzug zahnlos. Was wohl bleibt ist die Erkenntnis, dass<br />
wählergenerierter Wahlkampf im Netz in großem Umfang<br />
möglich ist. Alleine Wahlen gewinnen tut er jedoch nicht.
</p>
<p>
politik-digital.de präsentiert im <a href="http://www.kand-o-mat.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">kand-o-mat</a><br />
eine Auswahl der wichtigsten und kuriosesten Kandidaten. Nutzer können<br />
entscheiden, wie „charmant&quot; oder „frappant&quot; die<br />
Präsidentschaftskandidaten in ihren Augen sind.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Linkliste USA-Wahl 2008</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/presseschau/linkliste-usa-wahl-2008-3729/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/presseschau/linkliste-usa-wahl-2008-3729/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Feb 2008 14:50:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Super Tuesday]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Linkliste]]></category>
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		<category><![CDATA[Dossier]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 4. November 2008 wird der 44. Präsident der USA gewählt. Die Primaries sind voll im Gange und die Anzahl der Präsidentschaftskandidaten auf beiden Seiten hat sich schon stark minimiert. Einzigartig macht diesen Wahlkampf nicht nur die Höhe der Spendengelder sondern auch die Art und Weise: Der US-Wahlkampf findet im Netz statt. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 4. November 2008 wird der 44. Präsident der USA gewählt. Die Primaries sind voll im Gange und die Anzahl der Präsidentschaftskandidaten auf beiden Seiten hat sich schon stark minimiert. Einzigartig macht diesen Wahlkampf nicht nur die Höhe der Spendengelder sondern auch die Art und Weise: Der US-Wahlkampf findet im Netz statt. <!--break--></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<b><u>Die Parteien und ihre Präsidentschaftskandidaten:</u></b>
</p>
<p>
<b>Die Präsidentschaftskandidaten der <a href="http://www.democrats.org/" target="_blank" title="Demokraten" rel="noopener noreferrer">Demokraten</a>:</b>
</p>
<p>
<a href="http://www.hillaryclinton.com" target="_blank" title="Hillary Clinton" rel="noopener noreferrer"><br />
Hillary Clinton</a>, US Senatorin aus New York und Ehefrau von Ex-Präsident Bill Clinton
</p>
<p>
<a href="http://www.gravel2008.us/" target="_blank" title="Mike Gravel" rel="noopener noreferrer">Mike Gravel</a>, ehemaliger US Senator aus Alaska
</p>
<p>
<a href="http://www.barackobama.com/" target="_blank" title="Barack Obama" rel="noopener noreferrer"><br />
Barack Obama</a>, US Senator aus Illinois
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<b>Die Präsidentschaftskandidaten der <a href="http://www.gop.com/" target="_blank" title="Republikaner" rel="noopener noreferrer">Republikaner</a>:</b>
</p>
<p>
<a href="http://www.explorehuckabee.com/Exploratory%20Committee" target="_blank" title="Mike Huckabee" rel="noopener noreferrer"><br />
Mike Huckabee</a>, ehemaliger Governeur von Arkansas
</p>
<p>
<a href="http://www.johnmccain.com/" target="_blank" title="John McCain" rel="noopener noreferrer"><br />
John McCain</a>, US Senator aus Arizona
</p>
<p>
<a href="http://www.ronpaul2008.com/" target="_blank" title="Ron Paul" rel="noopener noreferrer"><br />
Ron Paul</a>, US Repräsentativer aus Texas
</p>
<p>
<a href="http://www.mittromney.com/" target="_blank" title="Mitt Romney" rel="noopener noreferrer"><br />
Mitt Romney</a>, ehemaliger Gouvernor von Massachusetts
</p>
<p>
<a href="http://www.alankeyes.com/" target="_blank" title="Alan Keys" rel="noopener noreferrer"><br />
Alan Keyes</a>, ehemaliger Botschafter der UN
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<b>Weitere Kandidaten:</b>
</p>
<p>
Die <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/United_States_third_party_presidential_candidates%2C_2008" target="_blank" title="Wikipedia 3rd Party Kandidaten" rel="noopener noreferrer">„Third-Party- Kandidaten</a> im Überblick auf Wikipedia
</p>
<p>
Alle Extremen und Alternativen Kandidaten auf <a href="http://www.thirdparty08.com/" target="_blank" title="Third Party 08" rel="noopener noreferrer">Third Party ´08 </a>
</p>
<p>
<a href="http://www.politics1.com/p2008.htm" target="_blank" title="presidency2008" rel="noopener noreferrer">Sonderseiten</a> von politics1.com zum US-Wahlkampf 2008 mit allen aktuellen und bereits ausgeschiedenen Kandidaten
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<u><b>Weiterführende interessante Links:</b></u>
</p>
<p>
Umfassender „<a href="http://blog.prodialog.org/" target="_blank" title="US-Wahlkampf-Blog" rel="noopener noreferrer">US-Wahlkampfblog</a>“ der Initiative ProDialog
</p>
<p>
Frühe Informationen und interessante Beiträge zur US-Wahl bietet das Weblog: <a href="http://uswahl2008.de/" target="_blank" title="Blog: Der nächste US-Präsident" rel="noopener noreferrer">Der nächste US-Präsident </a>
</p>
<p>
Telepolis hat eine <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/25/25679/1.html" target="_blank" title="Telepolis-Artikel" rel="noopener noreferrer">Übersicht</a> über vielleicht nicht ganz ernstzunehmende Kandidaten erstellt. 
</p>
<p>
<a href="http://edition.cnn.com/2007/POLITICS/07/23/debate.main/index.html" target="_blank" title="CNN Debatte" rel="noopener noreferrer"><br />
CNN</a> und <a href="http://www.youtube.com/debates" target="_blank" title="YouTube Debatte" rel="noopener noreferrer">YouTube</a> Debatte, bei der die demokratischen Präsidentschaftskandidaten 39 Fragen stellen mussten, die von YouTube Benutzern gestellt wurden.  
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<b>Generelle Informationen über die US-Wahl:</b>
</p>
<p>
Wie <a href="http://www.bpb.de/themen/D99H5P,0,Das_amerikanische_Wahlsystem:_keine_Demokratie_aber_eine_Republik.html" target="_blank" title="Erklärung des US-Wahlsystems" rel="noopener noreferrer">funktioniert</a> das US-amerikanische Wahlsystem? 
</p>
<p>
<a href="http://2008central.net/" target="_blank" title="Unabhängige Informationen 2008central" rel="noopener noreferrer"><br />
Unabhängige Hintergrundinformationen</a> zur US-Wahl
</p>
<p>
<a href="http://votesmart.org/index.htm" target="_blank" title="Vote Smart" rel="noopener noreferrer"><br />
Project Vote Smart</a> &#8211; Listet alle aktuellen Kandidaten auf, informiert detailliert über sie und will Fakten schaffen, anstatt lügen verbreiten
</p>
<p>
Eine <a href="http://uselectionatlas.org/" target="_blank" title="USElectionAtlas" rel="noopener noreferrer">detaillierte Übersicht</a> über die amerikanischen Präsidentschaftswahlen von 1789 bis heute
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<b>Die Wahl in den Medien:</b>
</p>
<p>
<a href="http://edition.cnn.com/ELECTION/2008/" target="_blank" title="CNN" rel="noopener noreferrer"><br />
CNN Election Center 2008 </a>
</p>
<p>
Der britische Guardian hat eine <a href="http://www.guardian.co.uk/uselections08/" target="_blank" title="Guardian" rel="noopener noreferrer">Sonderseite zum Wahlkampf </a>
</p>
<p>
Die <a href="http://projects.washingtonpost.com/2008-presidential-candidates/" target="_blank" title="Wahlseite der Washington Post" rel="noopener noreferrer">Seite der Washington Post</a> zu den Präsidentschaftskandidaten 2008
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<b>Meinungsumfragen:</b>
</p>
<p>
<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Opinion_polling_for_the_United_States_presidential_election%2C_2008" target="_blank" title="Wahlumfragen auf Wikipedia" rel="noopener noreferrer">Übersicht auf Wikipedia</a> über Meinungsumfragen rund um des Thema Präsidentschaftswahlen 2008. Durchgeführt von verschiedenen Medien und Institutionen.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/presseschau/linkliste-usa-wahl-2008-3729/feed/</wfw:commentRss>
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			</item>
		<item>
		<title>Obama und Clinton rüsten zur Schlammschlacht</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/obama-und-clinton-ruesten-zur-schlammschlacht-3727/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Feb 2008 09:36:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Super Tuesday]]></category>
		<category><![CDATA[Hillary Clinton]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Wahl]]></category>
		<category><![CDATA[Negative Campaigning]]></category>
		<category><![CDATA[Präsidentschaftskandidat]]></category>
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					<description><![CDATA[Die demokratischen US-Präsidentschaftskandidaten Hillary Clinton und Barack Obama liefern sich einen bislang beispiellosen Schlagabtausch, der spätestens seit den Vorwahlen in Iowa in erster Linie auf die persönliche Demontage des Gegners zielt. Längst bedienen sie sich dabei der neuen Medien – negative campaigning online!
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die demokratischen US-Präsidentschaftskandidaten Hillary Clinton und Barack Obama liefern sich einen bislang beispiellosen Schlagabtausch, der spätestens seit den Vorwahlen in Iowa in erster Linie auf die persönliche Demontage des Gegners zielt. Längst bedienen sie sich dabei der neuen Medien – negative campaigning online!<br />
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<!--break--></p>
<p>
Es begann mit einem Paukenschlag Anfang März 2007, wenige Wochen, nachdem Barack Obama seine Kandidatur bekannt gab. Anonym wurde der Clip „Hillary 1984“ auf Youtube lanciert. Es ist eine Adaption des legendären <a href="http://de.youtube.com/watch?v=vNy-7jv0XSc" target="_blank" title="Apple 1984 Werbespot auf YouTube" rel="noopener noreferrer">Ridley-Scotts-Werbespots</a>, mit dem Apple 1984 seinen ersten Computer vorstellte. Hillary tritt hier als Orwells Big Brother auf, die die Massen über einen gigantischen Bildschirm indoktriniert, bis eine junge Athletin den Widescreen zerstört und dem Spuk ein Ende bereitet. Der Spot wurde rund 5 Mio. Mal auf Youtube heruntergeladen, 20.000 Mal kommentiert. Das Obama-Kampagnenteam dementierte umgehend, Urheber der Guerilla-Wahlwerbung zu sein, auch wenn im Abspann auf die URL barackobama.com verwiesen wird&#8230;
</p>
<p>
Rückblickend wirkt das Video wie der würdige Startschuss für einen Vorwahlkampf, der mit einer Härte geführt wird, die seinesgleichen sucht; der von Flüsterkampagnen, Dementis und persönlicher Demontage geprägt ist. Diese Form der Kriegsführung ist inzwischen unter dem Namen negative campaigning bekannt. Es ist ein Balanceakt, der – schlecht austariert – schnell mit dem Absturz der eigenen Sympathiewerte enden kann.
</p>
<p>
<b>Die richtige Domain zur Schlammschlacht</b><br />
Das letzte Feigenblatt in Sachen fairer Wahlwerbung schien nicht erst Anfang Januar gefallen zu sein, als Hillary Clinton bei den Vorwahlen in Iowa eine furiose Niederlage erlitt. Bereits einen Monat früher ließ sich das Clinton-Team die Domains VotingPresent.com sowie VotingPresent.org reservieren. Der pikante Hintergrund: Der Begriff voting present ist ein Fachbegriff aus dem Gesetzgebungsverfahren des Bundesstaates Illinois, der etwa „Stimmenthaltung“ bedeutet. Konkret bezieht sich der Begriff auf einen Vorwurf gegen Barack Obama, mit dem Konkurrentin Clinton zu punkten versucht: Obama soll sich bei Abstimmungen während seiner Zeit als Abgeordneter des Senats von Illinois 130 Mal der Stimme enthalten haben, darunter zu wichtigen Themen wie Abtreibung – für seinen politischen Gegner ein klarer Beweis für Unentschiedenheit, Zögerlichkeit und der Angst, klare Positionen zu beziehen. Bislang sind die Domains nicht mit Inhalten gefüllt worden &#8211; bislang.
</p>
<p>
<b><br />
Microsite vs. Microsite</b><br />
Obama hingegen befindet sich in dem großen Dilemma, dass seine zentrale politische Botschaft der fundamentale Wechsel – gerade auch im Politikstil – ist. Er, der das Ende der Lagerbildung in liberal und konservativ anmahnt, kann, will er glaubwürdig bleiben, kaum seine Kampfhunde in Clintonscher Manier von der Leine lassen. Eine seiner Reaktionen auf die Angriffe seiner Gegnerin findet sich auf der Subhomepage <a href="http://www.barackobama.com/hillaryattacks/2007/12/03/try_this_1.php" target="_blank" title="Hillary Attacks" rel="noopener noreferrer">HillaryAttacks</a>.
</p>
<p>
Fast hilflos wirkt die dortige Auflistung von Pressestimmen und Clinton-Zitaten, die belegen sollen, dass der Wahlkampf der Senatorin aus New York schon längst nichts mehr mit Sympathiewerbung in eigener Sache zu tun habe, sondern in einen brutaler Nahkampf abgeglitten sei – mit den Königsdisziplinen Gerüchtestreuen, persönliche Verleumdung und Diskreditierung. Wurde HillaryAttacks das letzte Mal Anfang Dezember aktualisiert, legte das Clinton-Team mit der Microsite <a href="http://www.attacktimeline.com/" title="Attack Timeline">AttackTimeline</a> nach – der Untertitel liest sich als klare Retourkutsche: „Obama on the Attack“. Hier werden entlang einer Zeitleiste und nahezu tagesaktuell gepflegt Obama-Zitate über Hillary Clinton präsentiert, die wiederum belegen sollen, dass sich Obama selbst tief in eine politische Schlammschlacht begeben habe.
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/Anti-Obama_site.jpg" alt="Screenshot Attack Timeline" height="317" width="450" />
</p>
<p>
Wenn am Abend des 5. Februar, des „Super Tuesday“, die Vorwahlergebnisse aus über 20 Bundesstaaten vorliegen, wird man wissen, wessen Strategie aufgegangen ist. Der Gewinner bei den Demokraten kann dann endlich den eigentlichen politischen Gegner ins Visier nehmen – und sich schon einmal die einschlägigen Domains sichern.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Super Online Tuesday – US-Wahlkampf im Netz</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/super-online-tuesday-us-wahlkampf-im-netz-3723/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Jan 2008 10:58:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Super Tuesday]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[US-Wahl 2008]]></category>
		<category><![CDATA[US-Wahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Primary]]></category>
		<category><![CDATA[Präsidentschaftskandidat]]></category>
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					<description><![CDATA[In Kürze entscheidet sich in den USA, wer für das Amt des Präsidenten zur Wahl steht. Der so
genannte Super Tuesday am 5. Februar 2008 ist der Höhepunkt der Vorwahlen, in 22 Staaten werden die Präsidentschaftskandidaten der einzelnen Parteien gewählt. Die Spitzenkandidaten nutzen alle
Möglichkeiten des Internets, um Wähler auf ihre Seite zu ziehen.
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In Kürze entscheidet sich in den USA, wer für das Amt des Präsidenten zur Wahl steht. Der so<br />
genannte Super Tuesday am 5. Februar 2008 ist der Höhepunkt der Vorwahlen, in 22 Staaten werden die Präsidentschaftskandidaten der einzelnen Parteien gewählt. Die Spitzenkandidaten nutzen alle<br />
Möglichkeiten des Internets, um Wähler auf ihre Seite zu ziehen.<br />
<!--break--></p>
<p>
<b>Virtuelle Materialschlacht und Web<br />
2.0-Offensive</b>
</p>
<p>
Die wichtigsten<br />
Präsidentschaftskandidaten präsentieren sich im Netz auf<br />
aufwendigen Webseiten, die teilweise schon überladen wirken. Die<br />
Kandidaten präsentieren Videos des Wahlkampfes, bieten unzählige<br />
Wahlkampfartikel in Shops an und starten großflächige<br />
Unterstützungs- und Spendenaufrufe. Besonders letztere werden<br />
prominent auf den Seiten platziert: Meist führt ein auffälliger<br />
Button auf der Startseite direkt zu einem Überweisungsformular.<br />
Per Kreditkarte können dann bis zu 4600 Dollar gespendet werden.
</p>
<p>
Die Materialschlacht, die den realen<br />
Wahlkampf prägt, wird im Netz mit Web 2.0-Mitteln fortgeführt:<br />
Barack Obama, einer der demokratischen Spitzenkandidaten, wirbt in 16<br />
sozialen Netzen um die Gunst der Wähler &#8211; nicht nur bei<br />
<a href="http://www.facebook.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Facebook</a>, <a href="http://www.myspace.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">MySpace</a> und <a href="http://www.flickr.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Flickr</a>, sondern auch bei speziellen<br />
Netzen wie <a href="http://www.blackplanet.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">BlackPlanet</a> oder <a href="http://www.asianave.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">AsianAve</a>, die auf bestimmte<br />
Bevölkerungsgruppen zugeschnitten sind.
</p>
<p>
Demokratin Hillary Clinton bietet in<br />
<a href="http://www.hillarystore.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ihrem Online-Shop</a> nicht nur die üblichen T-Shirts, Sticker und<br />
Luftballons, sondern auch Sparschweine, isolierte Trinkbecher und<br />
Eiskratzer an. Rudy Guiliani, der republikanische Ex-Bürgermeister<br />
von New York, vertreibt in <a href="http://www.rudy2008store.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">seinem Shop</a> sogar Golfbälle und<br />
Baseballschläger &#8211; im Vergleich zu den Artikeln der Demokratin<br />
ein schlagkräftigeres Angebot des Law-and-Order Politikers.
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<div style="text-align: center">
<a href="http://www.hillarystore.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/080130_supertuesday_hillaryshop.jpg" alt="Hillary Store - Screenshot" title="Hillary Store - Screenshot" height="333" width="400" /></a>
</div>
<div style="text-align: center">
<i> </i>
</div>
<div style="text-align: center">
<i>Screenshot des Hillary Stores </i>
</div>
<p></p>
<p>
Der Republikaner John McCain lädt<br />
in eine eigene Community ein: Im „<a href="http://www.johnmccain.com/Connecting/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">McCainSpace</a>&quot; kann man sich eine<br />
eigene Website basteln und Kontakt zu anderen McCain-Anhängern<br />
aufnehmen.
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<div style="text-align: center">
<a href="http://www.johnmccain.com/Connecting/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/080130_supertuesday_mccainspace.jpg" alt="McCainSpace - Screenshot" title="McCainSpace - Screenshot" height="230" width="400" /></a>
</div>
<div style="text-align: center">
</div>
<div style="text-align: center">
</div>
<div style="text-align: center">
<i>Screenshot des McCainSpace</i>
</div>
<div style="text-align: center">
</div>
<div style="text-align: center">
</div>
<div style="text-align: center">
</div>
<p>
Jeder relevante Kandidat hat zudem ein<br />
YouTube-Profil, auf dem mehr oder weniger regelmäßig neue<br />
Videos aus den Vorwahlen hochgeladen werden.
</p>
<p>
<b>Wahlkampf in der Blogosphäre</b>
</p>
<p>
Auch Blogs werden von den Kandidaten<br />
bzw. deren Wahlkampfteams genutzt &#8211; allerdings eher als Mittel, um<br />
Neuigkeiten noch einmal in etwas weniger förmlichem Ton<br />
aufzubereiten. Von der lockeren Schreibe eines privaten Blogs sind<br />
sie weit entfernt.  Eine Ausnahme bildet hier ausgerechnet der<br />
republikanische Hardliner Mitt Romney, der zusammen mit seiner Frau<br />
und seinen fünf Söhnen seinen <a href="http://fivebrothers.mittromney.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wahlkampfblog</a> auf<br />
unterhaltsame Weise füllt. So legte einer der Söhne seinen<br />
Vater mit einem angeblichen Anruf von „Governeur Schwarzenegger&quot;<br />
herein und stellte ein Video vom Telefonat in den Blog.
</p>
<p>
Die Blogosphäre personalisiert den<br />
Wahlkampf erstaunlich wenig. Der Tenor von parteiischen Blogs wie dem<br />
„<a href="http://vacollegerepublicans.blogspot.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">College Republican Federation of Virginia Blog</a>&quot; ist eher<br />
die Unterstützung der gesamten Partei, nicht nur eines einzelnen<br />
Kandidaten. Auch der den Demokraten zugeneigte Blogger von „<a href="http://schmogblog.blogspot.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">schmog<br />
blog</a>&quot; fordert dazu auf, Obama und Clinton zu unterstützen,<br />
egal wer die Vorwahlen für sich entscheide.
</p>
<p>
Auch in deutschen Blogs ist der<br />
Machtkampf in den USA ein Thema: Die <a href="http://prodialog.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Initiative PRO DIALOG</a><br />
bietet einen eigenen <a href="http://blog.prodialog.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">US-Wahlkampfblog</a>.
</p>
<div style="text-align: center">
</div>
<p>
<b>Entscheidung über<br />
Spitzenkandidaten erwartet</b>
</p>
<p>
Bei den Vorwahlen in den USA, den so<br />
genannten Primaries, wählen US-Bürger in jedem Staat ihren<br />
Präsidentschaftskandidaten. Die traditionell ersten Staaten, in<br />
denen gewählt wird, sind Iowa und New Hampshire &#8211; hier konnten<br />
Wähler schon Anfang Januar ihre Stimme abgeben. Der wichtigste<br />
Termin im Primary-Kalender ist aber der „Super Tuesday&quot; genannte<br />
Dienstag, an dem in den meisten und in einigen der wichtigsten<br />
Staaten gleichzeitig gewählt wird. Dieses Jahr sind das<br />
besonders viele: 22 Staaten halten Vorwahlen am Dienstag, den 5.<br />
Februar 2008 ab. Meist entscheidet sich am Super Tuesday, welche<br />
Spitzenkandidaten der Parteien sich durchsetzen und für die<br />
Position des Staatsoberhauptes kandidieren.
</p>
<p>
Der US-Präsident wird am 4. November 2008 gewählt. Der<br />
amtierende Präsident George W. Bush kann nach zwei Amtszeiten<br />
nicht erneut kandidieren.
</p>
<p>
politik-digital.de präsentiert im <a href="http://www.kand-o-mat.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">kand-o-mat</a><br />
eine Auswahl der wichtigsten und kuriosesten Kandidaten. Nutzer<br />
können entscheiden, wie „charmant&quot; oder „frappant&quot;<br />
die Präsidentschaftskandidaten in ihren Augen sind.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Onlinewahl für Auslandsamerikaner</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/onlinewahl-fuer-auslandsamerikaner-3717/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Jan 2008 11:51:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Super Tuesday]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[E-Voting]]></category>
		<category><![CDATA[Präsidentschaftswahl]]></category>
		<category><![CDATA[Präsidentschaftskandidat]]></category>
		<category><![CDATA[Kand-O-Mat]]></category>
		<category><![CDATA[Primary]]></category>
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					<description><![CDATA[In den USA sind die Primaries im vollen Gange - die amerikanische Bevölkerung wählt die Präsidentschaftskandidaten der jeweiligen Parteien. Zum ersten Mal können jetzt US-Bürger im Ausland ihre Stimmen für demokratische Kandidaten auch über das Internet abgeben. Diesen Service bietet die Demokratische Partei unter dem Namen „<a href="http://www.democratsabroad.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Democrats Abroad</a>&#34; an.
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In den USA sind die Primaries im vollen Gange &#8211; die amerikanische Bevölkerung wählt die Präsidentschaftskandidaten der jeweiligen Parteien. Zum ersten Mal können jetzt US-Bürger im Ausland ihre Stimmen für demokratische Kandidaten auch über das Internet abgeben. Diesen Service bietet die Demokratische Partei unter dem Namen „<a href="http://www.democratsabroad.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Democrats Abroad</a>&quot; an.<br />
<!--break--></p>
<p>
Das Angebot erweitert die bisherigen Möglichkeiten für US-Bürger im Ausland, ihre Stimme per Post, Fax oder an einer Polling-Station abzugeben. Nach der Registrierung auf der Website von „Democrats Abroad&quot; erhalten Nutzer eine persönliche Identifikationsnummer. Mit dieser Nummer können sie auf einer speziellen Website zwischen dem 5. und 12. Februar ihren demokratischen Präsidentschaftskandidaten bei den Primaries wählen. Bei der Registrierung muss der Nutzer versprechen, nur einmal bei dieser Wahl abzustimmen.
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<div style="text-align: center">
<a href="http://www.democratsabroad.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/080129_gbabing_DemocratsAbroad_0.jpg" alt="Democrats Abroad - Screenshot" title="Democrats Abroad - Screenshot" height="320" width="418" /></a>
</div>
<div style="text-align: center">
</div>
<div style="text-align: center">
<i>Screenshot von <a href="http://www.democratsabroad.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">DemocratsAbroad.org</a></i>
</div>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<b>System soll sicher sein</b>
</p>
<p>
Gegenüber dem amerikanischen Online-Politik-Portal <a href="http://politicsonline.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">PoliticsOnline</a> sagte die Geschäftsführerin von Democrats Abroad, Lindsey Reynolds, dass das Online-System sehr sicher sei. Dies sei eines der größten Ziele der Organisation gewesen. Außerdem ermögliche die Online-Wahl die Beteiligung von Wählern, die auf anderen Wegen nicht an der Wahl teilnehmen könnten.
</p>
<p>
Die Primaries sind die Vorwahlen in den einzelnen Staaten der USA, bei denen die Präsidentschaftskandidaten bestimmt werden, die für das Amt des Präsidenten antreten.<br />
Höhepunkt bei den Vorwahlen ist der so genannte Super-Tuesday am 5. Februar 2008, an dem in über 20 Staaten gewählt wird.
</p>
<p>
<b>Weniger Stimmen als bevölkerungsarme Staaten</b>
</p>
<p>
Bei den Vorwahlen in den USA werden die Kandidaten nur indirekt gewählt. Wer eine Vorwahl gewinnt, bekommt alle oder den größten Teil der Delegiertenstimmen. Die Delegierten geben ihre Stimmen dann auf dem Nominierungsparteitag („National Convention&quot;) im Sommer 2008 ab. Je bevölkerungsreicher ein Staat ist, desto mehr Delegierte entsendet er.
</p>
<p>
„Democrats Abroad&quot; stellt bei der Wahl allerdings nur 22 Delegierte, die insgesamt 11 Stimmen haben. Zum Vergleich: Die am wenigsten bevölkerten Staaten der USA, Wyoming und Alaska, verfügen über jeweils 18 Delegierten-Stimmen.
</p>
<p>
Der US-Präsident wird am 4. November 2008 gewählt. Der amtierende Präsident George W. Bush kann nach zwei Amtszeiten nicht erneut kandidieren.
</p>
<p>
politik-digital.de präsentiert im <a href="http://www.kand-o-mat.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">kand-o-mat</a> eine Auswahl der wichtigsten und kuriosesten Kandidaten. Nutzer können entscheiden, wie „charmant&quot; oder „frappant&quot; die Präsidentschaftskandidaten in ihren Augen sind.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>kand-o-mat US-Wahl 2008</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/super-tuesday/kand-o-mat-us-wahl-2008-6536/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/super-tuesday/kand-o-mat-us-wahl-2008-6536/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Jan 2008 16:51:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Super Tuesday]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://politik-digital.de/?p=6536</guid>

					<description><![CDATA[Am 04. November 2008 wählen die US-Bürger einen neuen Präsidenten ins Weiße Haus. Der kand-o-mat von politik-digital.de präsentiert wichtige und [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 04. November 2008 wählen die US-Bürger einen neuen Präsidenten ins Weiße Haus. Der <a title="kandomat" href="http://www.kand-o-mat.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">kand-o-mat</a> von politik-digital.de präsentiert wichtige und kuriose Kandidaten und hat weitere Informationen zu den einzelnen Personen zusammengestellt. Wie „charmant“ oder „frappant“ sind die Präsidentschaftskandidaten in Ihren Augen?</p>
<p>Während der laufenden Vorwahlen entscheidet sich bis Juni 2008, wer für welche Partei ins Rennen geht. Neben bekannten Vertretern der beiden größten Lager Demokraten und Republikaner treten auch Außenseiter und schräge Persönlichkeiten für die Wahl zum mächtigsten Amt der Welt an.</p>
<p><a title="s" href="http://www.kand-o-mat.de/"><img decoding="async" title="Hier geht´s zum kand-o-mat..." src="http://politik-digital.de/sites/politik-digital.de/files/jonathan_the_Impaler_sharkey_200x.jpg" alt="Hier geht´s zum kand-o-mat..." width="200" height="161" /></a></p>
]]></content:encoded>
					
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