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	<title>Update Afrika &#8211; politik-digital</title>
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	<title>Update Afrika &#8211; politik-digital</title>
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	<item>
		<title>Eritrea surft nach vorn</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jlimberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Nov 2006 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Update Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[IT-Infrastruktur]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
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					<description><![CDATA[Erst kam das Internet, dann die Demokratie]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Erst kam das Internet, dann die Demokratie<!--break--></p>
<p>
<b>(Artikel) Eritrea ist in erster Linie bekannt für seine langen Dürrezeiten und die Hungersnot seiner Bevölkerung. Ausgerechnet Eritrea gilt als Sonderfall, wenn es um die Verbreitung des Internet geht. Anders als in anderen Entwicklungsländern kam das Internet vor der Demokratie im Land an.</b>
</p>
<p>
Die demokratische Transformation afrikanischer Staaten kann zur dritten Demokratisierungswelle gezählt werden, die sich seit Ende der 1980er Jahre auch Staaten in Mittel-, Ost- und Südeuropa oder Lateinamerika erfasst hat. Das Internet als Demokratisierungsfaktor verstärkt andere demokratisierende Faktoren, dazu gehören demokratische Partizipation, institutionalisierter Wettbewerb, die Herbeiführung und Einhaltung von Menschenrechten und Pro-Kopf-Einkommen. Kurzum, es fördert und beschleunigt Entwicklung und Demokratie.
</p>
<p>
Die Zahl der Internetnutzer in Afrika hat sich von etwa 1,14 Millionen im Jahr 1999 auf etwa 6,31 Millionen im Jahr 2002 erhöht. Bei einer Einwohnerzahl Afrikas von ca. 750 Millionen mögen ca. 800.000 Internetnutzer, im Jahr 2001, davon etwa 80 Prozent in Südafrika, als sehr wenig erscheinen. Jedoch handelt es sich um eine in wenigen Jahren zustande gekommene und ständig steigende Zahl. Heute sind alle 53 Länder Afrikas vernetzt. Die Zahlen der Nutzer variieren je nach Quelle. Angaben über Zugangs- und Nutzerzahlen von Regierungsstellen und Internetprovidern sind zumeist optimistischer als die von NGOs.
</p>
<p>
Der rapide Anstieg der Internetzugangs- und Internetnutzungsmöglichkeiten in Entwicklungs- und Transformationsländern liegt nicht nur an den Forderungen aus der jeweiligen Gesellschaft selbst. Nicht zu unterschätzen sind auch die Impulse vieler transnationaler und internationaler Institutionen, die entwicklungs- und bildungspolitische Initiativen in afrikanischen Ländern betreiben.
</p>
<p>
<b>Erst kam das Internet, dann die Demokratie</b>
</p>
<p>
Gerade in Konfliktsituationen kann das Internet enorm dazu beitragen, dass ein Land seine demokratischen Potenziale weiter ausbauen kann – Eritrea ist das beste Beispiel. Die Bevölkerung ist seit dem Konflikt mit Äthiopien und dem Unabhängigkeitskrieg (1961 bis 1991) die treibende Kraft. Sie war in schwierigen Konfliktsituationen oft auf sich selbst angewiesen die internationale Gemeinschaft griff selten ein, um die Probleme des Landes zu lösen. Die Folge: Selbstvertrauen und Eigenverantwortlichkeit in sozio-politischen Angelegenheiten sind heute in der Gesellschaft fest verankert. Internet- und Kommunikationsmedien werden immer stärker genutzt, nicht zuletzt dank der Community der Exil-Eriträer.
</p>
<p>
Schon im 19. Jahrhundert führte die italienische Kolonialmacht die ersten modernen Kommunikationstechnologien wie etwa die Telegrafie ein, um den Staatsapparat effektiver führen zu können. In etwa zeitgleich etablierte sich eine moderne Presse mit entsprechenden Verbreitungsmöglichkeiten und fundierter Recherche. Proteste gegen die Kolonialregierung waren an der Tagesordnung, eine Opposition formierte sich. Die Pressefreiheit kam erst in den 1940ern unter nun britischer Kolonialherrschaft .
</p>
<p>
Um die breite Masse der Bevölkerung zu politischer Partizipation zu mobilisieren und nationalistische Symbole sowie bereits liberalisierte Wirtschaftszweige zu stärken, bedienten sich politische Parteien und Gruppierungen seit Mitte des 20. Jahrhunderts moderner Kommunikationsmittel. Nach Jahrzehnten äthiopischer Unterdrückung waren die verschiedenen nationalen Kulturen wieder erwünscht, sie gelten als wichtiges Merkmal nationaler Identität. Auch während des Kalten Kriegs war das Gemeinwesen im Alltag verankert. Einige Grundmerkmale der Demokratie waren zu dieser Zeit schon vorhanden und Demokratisierungsmomente erkennbar. Trotz der Interessenartikulation der Bevölkerung am Ende des Kalten Krieges und zu Beginn der Entkolonialisierung gelang es nicht, die Sicherheitsinteressen der USA sowie das andauernde äthiopische Interesse am Zugang zum Roten Meer zurückzustellen. Eine Zwangsverbindung mit Äthiopien mündete so abermals in Unterdrückung und der Abschaffung demokratischer Institutionen wie der Presse- und Versammlungsfreiheit. Unter dem Deckmantel der Konfliktlösung kam Unterstützung von den Vereinigten Staaten. John Foster Dulles, republikanischer Staatssekretär der USA in den fünfziger Jahren unter Eisenhower, begründete die außenpolitische Position der USA damit, Frieden schaffen und erhalten zu wollen. Reaktionen und Proteste der eriträischen Zivilgesellschaft blieben trotz Sanktionsdrohungen nicht aus, Untergrundorganisationen bildeten sich.
</p>
<p>
Dieser Konflikt endete 1991 mit dem Zusammenbruch der äthiopischen Armee und führte zu einer<br />
<a href="http://eri24.com/Article_10031.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">politischen Transformation</a> in Eritrea und Äthiopien. Nicht nur die Elite sondern auch Angehörige anderer Gesellschaftsschichten sind politisch sehr aktiv, sie haben sich zu Interessensgruppen zusammengeschlossen und wollen auf politischer Ebene etwas erreichen, kurz: Sie wollen Einfluss auf die politische Agenda nehmen können und mithelfen, eine funktionierende Infrastruktur zu etablieren. Der Wieder- und Neuaufbau der IuK-Medien war auch aus außenpolitischem Gründen eine der Prioritäten der eriträischen Regierung. Als 1999 die Internetverbindung komplett stand, räumten die USA ein, dass der Anschluss ans Internet eine starke Antriebskraft der Demokratie sei. Die Befürchtungen von Globalisierungskritikern, dass die afrikanische Bevölkerung mit zunehmender Digitalisierung traditionelle Werte verliere, hat sich bislang nicht bestätigt.
</p>
<p>
Am Beispiel von Eritrea zeigt sich, wie rasant sich das Internet in afrikanischen Staaten fortentwickelt und sich als gesellschaftsfähig etabliert. Man muss nur im Internet selbst nachsehen, um festzustellen, dass zahlreiche eriträische Akteure, ob in<br />
<a href="http://www.shabait.com/staging/index.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">politischem</a>, ökonomischem oder kulturellen Interesse, ihre Informationen online verbreiten.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Internet und Demokratie: Afrika holt auf</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/update-afrika/internet-und-demokratie-afrika-holt-auf-2736/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[jlimberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Nov 2006 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Update Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
		<category><![CDATA[Informationsfreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklungsland]]></category>
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		<category><![CDATA[Telecenter]]></category>
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					<description><![CDATA[(Artikel) Wo Menschen ihr Zusammenleben organisieren müssen, findet Politik statt. Auch in Computerspielen, bei denen die Spieler im Internet gegeneinander antreten. Ein Blick in das soziale Innenleben von <a href="http://www.politik-digital.de/edemocracy/wissensgesellschaft/bbergervoet_chartmann_sgievert_glossar_computergames_070215.shtml#multiplayer_online_games" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Online-Multiplayer-Spielen</a>.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>(Artikel) Wo Menschen ihr Zusammenleben organisieren müssen, findet Politik statt. Auch in Computerspielen, bei denen die Spieler im Internet gegeneinander antreten. Ein Blick in das soziale Innenleben von <a href="http://www.politik-digital.de/edemocracy/wissensgesellschaft/bbergervoet_chartmann_sgievert_glossar_computergames_070215.shtml#multiplayer_online_games" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Online-Multiplayer-Spielen</a>.<!--break--></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
Alle 53 Länder Afrikas sind heute digital vernetzt. Seit 1999 hat sich die Zahl der Internetnutzer von etwa 1,14 Millionen auf etwa 6,31 Millionen im Jahr 2002 erhöht. Auch wenn das bei einer Einwohnerzahl von etwa 750 Millionen Menschen wenig erscheinen mag – die Quote steigt beständig. Allein 80 Prozent der Nutzer sitzen in Südafrika.<br />
<br />
Aber forciert das Internet die Demokratisierung? Welche Konsequenzen hat die Verbreitung der Digitalisierung? Und vor allem: Welche Hindernisse stehen dem Internet entgegen?
</p>
<p>
Der Zusammenhang von Politik und Internet ist nicht von der Hand zu weisen. Das Internet ist ein entscheidender Demokratisierungsfaktor unter zahlreichen anderen. Allerdings kommt dem Internet immer stärker die Bedeutung eines „Grundbedürfnisses“ (Kofi Annan) und „Menschenrechts“ (Nelson Mandela) zu. Bei zahlreichen afrikanischen Gipfeln und Abkommen gehört das Internet und andere Kommunikationsmedien inzwischen wie selbstverständlich zur Agenda. So auch beim ersten gemeinsame Gipfel Afrikas und der Europäischen Union im Jahr 2000 in Ruanda: Ein wichtiges Ergebnis war, dass die Akteure die Rolle der NGOs für die Entwicklung des Internets stärkten und anerkannten, dass das Internet einen wesentlichen Einfluss auf die Entwicklung von Frieden und Demokratie in Afrika hat.</p>
<p>Das Grundproblem: Ein gewisses Bildungslevel ist Voraussetzung für eine ernsthafte Auseinandersetzung mit diesem Medium. Die Kluft zwischen Arm und Reich, Informationselite und bildungsfernen Schichten wächst, die so genannte digitale Spaltung ist unübersehbar. Am wichtigsten scheint, das Internet für Universitäten und Bibliothekssysteme zugänglich zu machen. In Sierra Leone haben sich beispielsweise Bildungs- und Trainingsprogramme etabliert, die ausschließlich auf Lern-, Lehr- und Forschungsmaterialien basieren, die online verfügbar sind. Gezielte Fortbildungsmaßnahmen gehören mittlerweile in fast allen afrikanischen Staaten zur Tagesordnung, denn alle Beteiligten wissen: Know-How produziert gleichzeitig einen Bedarf an der Nutzung dieses IuK-Mediums. Die Folge: Entwicklungsländer überspringen analoge Techniken und gehen gleich zu den digitalen Medien über. Auf diese Weise finden sie Anschluss an unabhängige Informationsquellen und können auf ortsunabhängige und effektive Kommunikation bauen: beides Grundvoraussetzungen dafür, am globalen aber auch nationalen Geschehen teilzuhaben.
</p>
<p>
<b>Unabhängige Informationen und Netzwerkbildung</b>
</p>
<p>
Die politische Partizipation via Internet nimmt längst konkrete Formen an, wie allein die zahlreichen<br />
<a href="http://www.telecentre.org" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Telecenter</a> in ländlichen Gegenden Afrikas zeigen. Telecenter sind im Prinzip Internetcafés mitten im Nichts, Radio und Satellitentechniken sind meist die Basis dieser innovativen Projekte. Eines steht in<br />
<a href="http://www.cda.co.za/Manguzi/Events/Manguzi%20Wireless%20Internet/Manguzi%20Internet.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Manguzi</a> einer entlegenen Region im Nordosten Südafrikas, eine Anlaufstelle für die verstreute Bevölkerung, Emails zu verschicken, im Internet zu surfen, Kontakt zur Welt zu halten. Ein Schreibservice für Analphabeten gehört in der Regel auch dazu. Ob in Manguzi, im Senegal oder im Rest Afrikas: Viele Bürger sind bereit, Dutzende Kilometer bis zum nächsten Telecenter zu laufen, um ins Internet zu kommen. Allein dieser Hype um die Telecenter ist ein Indiz dafür, dass das Internet als Kommunikationsmedium das existierende Kommunikationsvakuum auch für Normalbürger füllen und unabhängige Informationen bereitstellen kann: Sie sind auf die gesteuerten Meldungen der Regierungen nicht mehr angewiesen.
</p>
<p>
In westlichen Demokratien schafft es das Internet kaum, diejenigen zu mobilisieren, die sich ohnehin nicht beteiligen, und stärkt eher die Partizipation derer, die schon aktiv sind. In Afrika ist das anders. Interessengruppen haben per Internet bereits erfolgreichen Handlungsdruck auf Regierungen ausgeübt. Das Internet hat so die Demokratisierung auf dem Kontinent trotz diktatorischer Politik begünstigt. Politisches Interesse und politische Beteiligung ist in den meisten afrikanischen Staaten generell groß, wie entwicklungspolitische Experten wie Richard Vengroff oder Michael Magala seit Jahren argumentieren. Ein mögliches Indiz für die hohe Qualität der entstehenden Demokratien. Einer voranschreitenden digitalen Spaltung innerhalb der Gesellschaften lässt sich mit einfachen Mitteln entgegenwirken: Wem Internetzugang und Know-How günstig zur Verfügung stehen, der kann vielseitige Informationen akquirieren und eigene Präferenzen auf die politische Agenda befördern.
</p>
<p>
<b>Der Weg aus der Marginalisierung</b>
</p>
<p>
Kriegerische Konflikte, autoritäre militärische Kräfte, die auf die Regierung einwirken, Einschränkungen des Rechts auf Opposition und Beeinträchtigung von Wahlen und gerichtlicher Unabhängigkeit sowie Korruption hemmen Demokratisierung. Telekommunikationsmonopole sind zusätzliche Hindernisse. Energieversorgungsdefizite bewirken, darüber hinaus, dass weite Teile der ländlichen Bevölkerung vom auf Telekommunikation basierenden Fortschritt ausgeschlossen bleiben. Die Folge: Die betroffenen Landesteile werden noch mehr benachteiligt und bleiben technologisch rückständig.
</p>
<p>
Allerdings stehen nach wie vor einige Regierungen – wie beispielsweise in Benin – der Förderung des Internets und entsprechenden Bildungsmaßnahmen gleichgültig gegenüber. Diese Aufgabe müssen derzeit noch in erster Linie NGOs bewältigen. Ihre Plädoyers für das Internet, für den interaktiven Informationsfluss und das Diskurspotential einer Mehrparteiendemokratie verhallen weitgehend ungehört. Aber es gibt Ausnahmen. Die senegalesische Regierung will den Internetzugang für die breite Masse der Bevölkerung möglichst günstig gestalten und respektiert die in der Verfassung festgeschriebenen Rechte der Meinungs- und Pressefreiheit in der Praxis. In Nigeria wird das Internet als erleichternder Faktor individueller Freiheit, der Presse- sowie Meinungsfreiheit und der demokratischen Entwicklung des Landes bewertet und von der Regierung anerkannt. Zugleich streben diese Länder einen deliberativen politischen Willensbildungs- und Entscheidungsprozess an, der über die Teilnahme an Wahlen hinausgeht. Sie wissen, dass sie gerade via Internet wieder an fortgeschrittenere Staaten Anschluss finden können. Beim Blick auf Afrika ist klar: Politische Strukturen stehen derzeit unter Anpassungsdruck, das wissen die Befürworter wie auch die Gegner der Digitalisierung. Aber letztendlich geht es um nichts weniger als einen Weg aus der Marginalisierung.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Kommentierte Linkliste Weblogs aus Afrika</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/presseschau/kommentierte-linkliste-weblogs-aus-afrika-2780/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Nov 2006 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Update Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Podcast]]></category>
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		<category><![CDATA[Afrika]]></category>
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					<description><![CDATA[(Linkliste) Wer noch nie ein afrikanisches Weblog gelesen hat, bekommt jetzt endlich die Möglichkeit: handverlesene Links durch die Blogosphäre Afrikas. Dank Podcasts und Blogs kann man sich endlich ein authentisches Bild machen, vom digitalen &#34;Herz der Finsternis&#34; keine
Spur.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>(Linkliste) Wer noch nie ein afrikanisches Weblog gelesen hat, bekommt jetzt endlich die Möglichkeit: handverlesene Links durch die Blogosphäre Afrikas. Dank Podcasts und Blogs kann man sich endlich ein authentisches Bild machen, vom digitalen &quot;Herz der Finsternis&quot; keine<br />
Spur.<!--break--></p>
<p>
<b><br />
</b>
</p>
<p>
<b>Blogs aus allen Regionen Afrikas</b>
</p>
<p>
<a href="http://mentalacrobatics.com/think/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
<b>mentalacrobatics.com</b><br />
</a><br />
<br />
Vor kurzem wurde das Blog mentalacrobatics.com vom<br />
<a href="http://www.kenyaunlimited.com/kaybee2006" target="_top" rel="noopener noreferrer">Kenyan Blog Award 2006</a> als innovativster und kreativster Blogger Kenias ausgezeichnet. Der Blogger selbst bezeichnet sich als „Kenyan patriot, African man, citizen of the world“ und sein Blog als „the deepest pothole in the information superhighway“. Er schreibt über ernsthafte Themen wie AIDS und Korruption, die er jedoch mit einzelnen Podcasts und witzigen Einträgen über seine Lieblingshobbies Fußball (Liverpool FC!) und Cricket ausgleicht.
</p>
<p>
<b><br />
<a href="http://blog.thinkersroom.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">tHiNkEr&#8217;S rOoM</a><br />
</b><br />
<br />
<a href="http://news.bbc.co.uk/2/hi/uk_news/magazine/4088584.stm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Die BBC</a> sowie der<br />
<a href="http://www.kenyaunlimited.com/kaybee2006" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kenyan Blog Award 2006</a> bezeichnen den thinker&#8217;s room, in dem ein Unbekannter unter dem Pseudonym „M“ bloggt, als eins der „lebendigsten Blogs Kenias“. In seinen satirisch-sozialkritischen Einträgen betitelt „M“ zum Beispiel die „Live Aid“- Kampagne von Bob Geldof als<br />
<a href="http://www.thinkersroom.com/blog/2005/06/live-aid-please/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Buzzword</a> und amüsiert sich über die Anstrengungen der Hollywood-Stars, den Afrikanern zu helfen. Denn schließlich, findet er, seien die einzigen Menschen, die Afrikas Probleme lösen können, die Afrikaner selbst.
</p>
<p>
<a href="http://zimpundit.blogspot.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
<b>The Zimbabwean Pundit</b><br />
</a><br />
<br />
„Im neunten Jahr in Folge wird die Inflation weiter steigen und die Wirtschaft weiter schrumpfen.“ Das Blog ist in erster Linie eine kritische Bestandsaufnahme seines Heimatlandes. Er beobachtet und kommentiert die Situation in Simbabwe aus politischer, wirtschaftlicher und menschlicher Perspektive.
</p>
<p>
<a href="http://www.dibussi.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
<b>Dibussi Tande: Scribbles from the Den</b><br />
</a><br />
<br />
Kamerun, Afrika und die Welt. „Citizen Journalism at its finest!“, meint Dibussi selbst.
</p>
<p>
<a href="http://www.grandioseparlor.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
<b>Grandiose Parlor</b><br />
</a><br />
<br />
Seit Mai 2005 bloggt der „Grandiose Parlor“ aus seiner Wahlheimat in Minnesota über die aktuellen Geschehnisse in Afrika und speziell in seinem Geburtsland Nigeria. Er erzählt über die Turbulenzen der nigerianischen Regierung, den Krisenherd Darfur, aber auch über neue Entwicklungen in der afrikanischen Blogosphäre. Außerdem gewährt er seinen Lesern aufschlussreiche Einblicke in sein Leben in der afrikanischen Diaspora in den USA.
</p>
<p>
<a href="http://kenyanvillager.blogspot.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
<b>Kenyan Villager</b><br />
</a><br />
<br />
Kachumbari, ein Kleinhändler aus der Nähe der kenianischen Stadt Nyahururu, bezeichnet sich als „true villager“. Thema seines Weblogs: Das Leben in einem Dorf „far behind by time and technology“. Den letzten Blogeintrag schrieb jedoch sein Cousin Samuel, in dem er mitteilte, dass Kachumbari an den Folgen eines Verkehrsunfalls gestorben ist.
</p>
<p>
<b>Afrikanische Podcasts</b>
</p>
<p>
<a href="http://www.thezashow.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
<b>The ZA Show Podcast</b><br />
</a><br />
<br />
Ein Podcast „coming to you live and loud from Cape Town, South Africa“.
</p>
<p>
<a href="http://paradiselostpodcast.blogspot.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
<b>The Paradise Lost Podcast</b><br />
</a><br />
<br />
Der Simbabwer Marc D. Taylor berichtet in seinem monatlichen Podcast über das Leben in der englischen Diaspora.
</p>
<p>
<a href="http://www.da.org.za/da/Site/Eng/campaigns/2006/podcast.asp" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
<b>Tony Leon&#8217;s Podcast</b><br />
</a><br />
<br />
Tony Leon ist der Vorsitzende der Oppositionspartei „The Democratic Alliance“ in Südafrika.
</p>
<p>
<b>Protestgemeinschaften</b>
</p>
<p>
<a href="http://www.sokwanele.com/thisiszimbabwe/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
<b>This is Zimbabwe</b><br />
</a><br />
<br />
Die Protestgemeinschaft „Sokwanele“ (übersetzt: „genug ist genug“) kämpft für Demokratie in ihrem Land. In ihrem Weblog klärt sie über die politische und soziale Lage des Landes auf.
</p>
<p>
<a href="http://platform.blogs.com/passionofthepresent/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
<b>Sudan: The Passion of the Present</b><br />
</a><br />
<br />
Ein Blog über den Genozid in Darfur – mit Diskussionsplattform.
</p>
<p>
<b>Afrikanische Frauen im Netz</b>
</p>
<p>
<a href="http://blacklooks.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
<b>Black Looks</b><br />
</a><br />
<br />
Die Themen von Sokari Ekines Weblog sind Aids, sexuelle Gewalt oder Kindersklaverei. Für ihr Blog &quot;Black Looks&quot; ist die in Spanien lebende Afrikanerin mit dem &quot;<br />
<a href="http://www.thebobs.com/index.php?l=de&amp;s=1154893245576112ILZBADHZ-NONE" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Best of the Blogs</a>&quot;-Award 2006 der Deutschen Welle ausgezeichnet worden: Die User wählten ihn auf Platz Eins in der Rubrik &quot;Best Weblog Englisch&quot;.
</p>
<p>
<a href="http://www.kenyanpundit.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
<b>Kenyan Pundit</b><br />
</a><br />
<br />
Ory Okolloh schreibt in ihrem Blog über die politische Situation Kenias und über Pressefreiheit oder Menschenrechte. Sie graduierte an der &quot;Harvard Law School&quot; und ist inzwischen in ihr Heimatland Kenia zurückgekehrt.
</p>
<p>
<b>Technik und Erfindungsreichtum</b>
</p>
<p>
<a href="http://soyapi.blogspot.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
<b>Soyapi Mumba&#8217;s Blog</b><br />
</a><br />
<br />
Ein Weblog über Technologie in Malawi.
</p>
<p>
<a href="http://www.afrigadget.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
<b>AfriGadget</b><br />
</a><br />
<br />
Afrikanischer Einfallsreichtum – hier in Massen!
</p>
<p>
<b>Blogger aus aller Welt über Afrika</b>
</p>
<p>
<a href="http://www.meskelsquare.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
<b>Meskel Square</b><br />
</a><br />
<br />
Ein Weblog über Äthiopien vom Journalisten und Fotograf Andrew Heavens.
</p>
<p>
<a href="http://www.ethanzuckerman.com/blog/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
<b>&#8230;My Heart&#8217;s in Accra</b><br />
</a><br />
<br />
Ethan Zuckerman ist Mitbegründer des Webspace-Anbieters<br />
<a href="http://www.tripod.lycos.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Tripod</a> und fördert jetzt soziale Projekte in Afrika. Thema seines Blogs: Entwicklungshilfe.
</p>
<p>
<a href="http://jenbrea.typepad.com/africabeat/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
<b>Africabeat</b><br />
</a><br />
<br />
Die US-amerikanische Autorin und angehende Politikwissenschaftlerin<br />
<a href="http://www.jenbrea.net/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Jennifer Brea</a> berichtet in ihrem Blog über die politische und wirtschaftliche Entwicklung Afrikas.
</p>
<p>
<a href="http://thebeardedman.blogspot.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
<b>The Bearded Man</b><br />
</a><br />
<br />
„Der Bärtige Mann“ ist Engländer und arbeitete von 1964 bis 1998 in Simbabwe. Er bloggt über seine Erinnerungen und fordert Demokratie für Simbabwe.
</p>
<p>
&nbsp;</p>
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