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	Kommentare zu: „In Afghanistan wird gekämpft, getötet und gestorben“	</title>
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		<title>
		Von: Gast		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gast]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Nov -0001 00:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die große Lüge Afghanistan 
von Malalai Dschoja
2005 war ich die jüngste Person, die in das neue Afghanische Parlament gewählt wurde. Frauen wie ich, die sich um ein (öffentliches) Amt bewarben, wurden als Beispiele vorgezeigt, wie der Krieg in Afghanistan die Frauen befreit habe. Aber die Demokratie war Fassade, und die so genannte &#039;Befreiung&#039; eine große Lüge.
Wie alles begann.
Bush, das Öl und die Taliban
Ein Buch mit dem Titel &quot;Bin Laden, die verbotene Wahrheit&quot;, das am 15. November in Frankreich erschien, enthält Informationen über geheime Kontakte zwischen der Bush-Regierung und dem Talibanregime.
http://die-welt-der-reichen.over-blog.de/article-33007996.html]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die große Lüge Afghanistan<br />
von Malalai Dschoja<br />
2005 war ich die jüngste Person, die in das neue Afghanische Parlament gewählt wurde. Frauen wie ich, die sich um ein (öffentliches) Amt bewarben, wurden als Beispiele vorgezeigt, wie der Krieg in Afghanistan die Frauen befreit habe. Aber die Demokratie war Fassade, und die so genannte &#8216;Befreiung&#8217; eine große Lüge.<br />
Wie alles begann.<br />
Bush, das Öl und die Taliban<br />
Ein Buch mit dem Titel &#8220;Bin Laden, die verbotene Wahrheit&#8221;, das am 15. November in Frankreich erschien, enthält Informationen über geheime Kontakte zwischen der Bush-Regierung und dem Talibanregime.<br />
<a href="http://die-welt-der-reichen.over-blog.de/article-33007996.html" rel="nofollow ugc">http://die-welt-der-reichen.over-blog.de/article-33007996.html</a></p>
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		Von: Gast		</title>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.politik-digital.de/die-netzjournaille/sebnitz_2_0-846/#comment-2&quot;&gt;Gast&lt;/a&gt;.

Terrorismus entmystifizieren 
Die Terrorgefahr wird aufhören wenn die Ursachen bekannt sind und beseitigt werden. Die eigentliche Triebfeder des Terrors ist die Theologie. Terroranschläge zu planen, ist das Gefühl, für die Erschaffung eines revolutionären Staates zu kämpfen, der am Ende der ganzen Welt die Gerechtigkeit des Islam bringen würde. Wie rechtfertigen radikale Islamisten solchen Terror im Namen ihrer Religion? ... Auf individueller Ebene mögen Muslime dem Säkularismus zustimmen oder ihn ablehnen, aber zumindest gegenwärtig erlaubt die formelle islamische Theologie ? im Gegensatz zur christlichen ? keine Trennung von Staat und Religion; diese werden als ein und dasselbe verstanden. Die jahrhundertealte islamische Rechtstradition beschreibt auch das Verhältnis und die Interaktion zwischen dem Dar ul-Islam (»Haus des Islam«, den muslimischen Ländern) und dem Dar ul-Kufr (den Ländern der Ungläubigen) ab und hält Verhaltensregeln für den Handel, für Krieg und Friedenszeiten bereit. Die Radikalen führen diese Grundsätze nun zwei Schritte weiter. Im ersten Schritt argumentieren sie, dass derzeit kein wahrer islamischer Staat existiere und dass demzufolge die gesamte Welt Dar ul-Kufr sein müsse. Schritt zwei heißt dann: Da der Islam den Unglauben bekämpfen muss, erklärt man der ganzen Welt den Krieg. Wie ich selbst wurden viele meiner einstigen Weggefährten von extremistischen Predigern in Pakistan und Großbritannien belehrt, dass diese neue Klassifizierung der Welt als Dar ul-Harb (»Haus des Krieges«) es jedem Muslim gestatte, die fünf geheiligten Rechte zu verletzen, die jedem unter der Herrschaft des Islam lebenden Menschen garantiert sind: Leben, Besitz, Land, Geist und Glaube. Im Haus des Krieges ist alles erlaubt, auch feige, verräterische Anschläge auf Zivilisten ... Die Hauptursache für den Erfolg der Radikalen ist die Tatsache, dass die meisten islamischen Institutionen nicht über Theologie reden wollen. Sie weigern sich, die schwierige und oft komplexe Frage nach dem Stellenwert der Gewalt im Islam anzugehen; stattdessen wiederholen sie das Mantra, dass der Islam eine friedvolle Religion und der Glaube eine persönliche Angelegenheit sei, und hoffen, dass sich diese ganze Debatte irgendwie in nichts auflösen wird. Das hat den Radikalen im Bereich des religiösen Denkens freies Spiel gelassen. Als einer, der einst selbst neue Anhänger für die extremistische Lehre rekrutierte, muss ich es wissen: Jedes Mal, wenn wir aus einer Moschee verwiesen und verbannt wurden, fühlte sich das an wie ein moralischer und religiöser Sieg. Ich glaube, dass das Thema Terrorismus entmystifiziert werden könnte, wenn erst einmal Muslime und Nichtmuslime offen über die Ideen diskutieren würden, die den Terror unterstützen. Hassan Butt 

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.politik-digital.de/die-netzjournaille/sebnitz_2_0-846/#comment-2">Gast</a>.</p>
<p>Terrorismus entmystifizieren<br />
Die Terrorgefahr wird aufhören wenn die Ursachen bekannt sind und beseitigt werden. Die eigentliche Triebfeder des Terrors ist die Theologie. Terroranschläge zu planen, ist das Gefühl, für die Erschaffung eines revolutionären Staates zu kämpfen, der am Ende der ganzen Welt die Gerechtigkeit des Islam bringen würde. Wie rechtfertigen radikale Islamisten solchen Terror im Namen ihrer Religion? &#8230; Auf individueller Ebene mögen Muslime dem Säkularismus zustimmen oder ihn ablehnen, aber zumindest gegenwärtig erlaubt die formelle islamische Theologie ? im Gegensatz zur christlichen ? keine Trennung von Staat und Religion; diese werden als ein und dasselbe verstanden. Die jahrhundertealte islamische Rechtstradition beschreibt auch das Verhältnis und die Interaktion zwischen dem Dar ul-Islam (»Haus des Islam«, den muslimischen Ländern) und dem Dar ul-Kufr (den Ländern der Ungläubigen) ab und hält Verhaltensregeln für den Handel, für Krieg und Friedenszeiten bereit. Die Radikalen führen diese Grundsätze nun zwei Schritte weiter. Im ersten Schritt argumentieren sie, dass derzeit kein wahrer islamischer Staat existiere und dass demzufolge die gesamte Welt Dar ul-Kufr sein müsse. Schritt zwei heißt dann: Da der Islam den Unglauben bekämpfen muss, erklärt man der ganzen Welt den Krieg. Wie ich selbst wurden viele meiner einstigen Weggefährten von extremistischen Predigern in Pakistan und Großbritannien belehrt, dass diese neue Klassifizierung der Welt als Dar ul-Harb (»Haus des Krieges«) es jedem Muslim gestatte, die fünf geheiligten Rechte zu verletzen, die jedem unter der Herrschaft des Islam lebenden Menschen garantiert sind: Leben, Besitz, Land, Geist und Glaube. Im Haus des Krieges ist alles erlaubt, auch feige, verräterische Anschläge auf Zivilisten &#8230; Die Hauptursache für den Erfolg der Radikalen ist die Tatsache, dass die meisten islamischen Institutionen nicht über Theologie reden wollen. Sie weigern sich, die schwierige und oft komplexe Frage nach dem Stellenwert der Gewalt im Islam anzugehen; stattdessen wiederholen sie das Mantra, dass der Islam eine friedvolle Religion und der Glaube eine persönliche Angelegenheit sei, und hoffen, dass sich diese ganze Debatte irgendwie in nichts auflösen wird. Das hat den Radikalen im Bereich des religiösen Denkens freies Spiel gelassen. Als einer, der einst selbst neue Anhänger für die extremistische Lehre rekrutierte, muss ich es wissen: Jedes Mal, wenn wir aus einer Moschee verwiesen und verbannt wurden, fühlte sich das an wie ein moralischer und religiöser Sieg. Ich glaube, dass das Thema Terrorismus entmystifiziert werden könnte, wenn erst einmal Muslime und Nichtmuslime offen über die Ideen diskutieren würden, die den Terror unterstützen. Hassan Butt </p>
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