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	Kommentare zu: &#8220;Terrorismus ist Gewalt&#8221;	</title>
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		Von: Gast		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gast]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Nov -0001 00:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Mit- Ursache des Terrors:
„Wir leben in einer absolut mörderischen Weltordnung&quot;
Im weltweiten Anti- Terror- Krieg werden nach Überzeugung des amerikanischen Worldwatch- Instituts die Ursachen für die Gewalt auf gefährliche Weise vernachlässigt. &quot;Armut, Krankheiten und Umweltzerstörung bilden die wahre Achse des Bösen“, sagte Worldwatch- Präsident Christopher Flavin in Washington bei Vorlage des &quot;Zustandsberichts der Welt 2005“.

Flavin spielte auf eine Formulierung von US-Präsident George W. Bush an, der den Irak, Iran und Nordkorea 2002 als &quot;Achse des Bösen&quot; bezeichnet hatte, Globale Ungleichheit, Armut, Krankheiten, Umweltzerstörung und der wachsende Verteilungskampf um Rohstoffe wie Öl seien ein Nährboden für den Terror, analysiert das angesehene Umwelt- und Sozialforschungsinstitut.

&quot;Weltweit werden im Jahr fast 1 Billion Dollar für Rüstung ausgegeben“, sagte einer der Autoren des Berichts, Michael Renner &quot;Präventivstrategien im Sozial- und Umweltbereich kosten viel weniger.“ Es reiche schon aus, wenn 7,4 Prozent der Rüstungsbudgets der reichen Länder für Entwicklungshilfe abgezweigt würden.

Worldwatch zählt die Gefahren auf, die die Welt aus den Fugen geraten lassen. Die Abhängigkeit vorn Öl schüre Bürgerkriege und geopolitische Unsicherheiten.

Wasserknappheit zwinge viele Bauern in armen Ländern, ihre Felder zu verlassen und in Städte zu ziehen. Das bringe neue Verteilungskämpfe, die zu Bürgerkriegen führen könnten. Weltweit seien 434 Millionen Menschen von Wasserknappheit bedroht. Landflucht, Umweltzerstörung und Klimawandel könnten auch das Hungerproblem verschlimmern. Schon jetzt hätten mehr als zwei Milliarden Menschen weltweit nicht genügend zu essen

Infektionskrankheiten seien wieder auf dem Vormarsch. Nach Angaben des Instituts sind in über 100 Entwicklungsländern mehr als 40 Prozent der Einwohner zwischen 15 und 29 Jahren alt. Für viele gebe es kein Auskommen. Weltweit seien 200 Millionen junge Leute nicht so beschäftigt, dass sie eine Familie ernähren können. Unzufriedenheit und Aussichtslosigkeit könnten diese Menschen in die Kriminalität oder in die Arme von Extremisten treiben. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Mit- Ursache des Terrors:<br />
„Wir leben in einer absolut mörderischen Weltordnung&#8221;<br />
Im weltweiten Anti- Terror- Krieg werden nach Überzeugung des amerikanischen Worldwatch- Instituts die Ursachen für die Gewalt auf gefährliche Weise vernachlässigt. &#8220;Armut, Krankheiten und Umweltzerstörung bilden die wahre Achse des Bösen“, sagte Worldwatch- Präsident Christopher Flavin in Washington bei Vorlage des &#8220;Zustandsberichts der Welt 2005“.</p>
<p>Flavin spielte auf eine Formulierung von US-Präsident George W. Bush an, der den Irak, Iran und Nordkorea 2002 als &#8220;Achse des Bösen&#8221; bezeichnet hatte, Globale Ungleichheit, Armut, Krankheiten, Umweltzerstörung und der wachsende Verteilungskampf um Rohstoffe wie Öl seien ein Nährboden für den Terror, analysiert das angesehene Umwelt- und Sozialforschungsinstitut.</p>
<p>&#8220;Weltweit werden im Jahr fast 1 Billion Dollar für Rüstung ausgegeben“, sagte einer der Autoren des Berichts, Michael Renner &#8220;Präventivstrategien im Sozial- und Umweltbereich kosten viel weniger.“ Es reiche schon aus, wenn 7,4 Prozent der Rüstungsbudgets der reichen Länder für Entwicklungshilfe abgezweigt würden.</p>
<p>Worldwatch zählt die Gefahren auf, die die Welt aus den Fugen geraten lassen. Die Abhängigkeit vorn Öl schüre Bürgerkriege und geopolitische Unsicherheiten.</p>
<p>Wasserknappheit zwinge viele Bauern in armen Ländern, ihre Felder zu verlassen und in Städte zu ziehen. Das bringe neue Verteilungskämpfe, die zu Bürgerkriegen führen könnten. Weltweit seien 434 Millionen Menschen von Wasserknappheit bedroht. Landflucht, Umweltzerstörung und Klimawandel könnten auch das Hungerproblem verschlimmern. Schon jetzt hätten mehr als zwei Milliarden Menschen weltweit nicht genügend zu essen</p>
<p>Infektionskrankheiten seien wieder auf dem Vormarsch. Nach Angaben des Instituts sind in über 100 Entwicklungsländern mehr als 40 Prozent der Einwohner zwischen 15 und 29 Jahren alt. Für viele gebe es kein Auskommen. Weltweit seien 200 Millionen junge Leute nicht so beschäftigt, dass sie eine Familie ernähren können. Unzufriedenheit und Aussichtslosigkeit könnten diese Menschen in die Kriminalität oder in die Arme von Extremisten treiben. </p>
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