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	Kommentare zu: Post Privacy vs. Privatsphäre	</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
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		Von: Jan Dark		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jan Dark]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Nov -0001 00:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&quot;Die Privatsphäre ist weg!&quot;
Ich finde die Polemik von Peter Schaar unsachlich.

Die Eingangsfrage war: &quot;Gehören private Daten im Internet der Vergangenheit an?&quot;. Es geht also eher nur um das Internet, in das Millionen Menschen Daten freiwillig publizieren.

Von den Datenschützern wird ein Popanz um Facebook aufgebaut, obwohl sie andererseits nicht wirksames für die Privatsphäre tun. Der Staat kann trotz der Schlappen bei Hans-Martin-Schleyer, der sterben musste, weil man das BKA schlampig organisierte aber ein Drittel der Bevölkerung in der Rasterfahndung hatte, weiter enthemmt schnüffeln. Heuchlerisch empört man sich über den Patriot Act, bei dem sich die US-Bürger das Recht erstritten haben, informiert zu werden, wenn die Dienste bei ihnen schnüffeln, während wir in Deutschland trotz grüner Fundamentalisten und Schaufeldzügen gegen Facebook keinerlei Rechte haben, zu erfahren, wenn BND, BfV oder andere Dienste nach den Schily-Paketen in unseren intimsten Online-Daten herumschnüffeln. Der Datenschutz hat versagt bei SWIFT und Fluggastdatenabkommen. Der Staat schleudert unsere Privatheit raus in alle Welt und behauptet, er täte das gegen den Terror. In Wahrheit sehen wir, dass der Staat bei der Terrorbekämpfung wie den Nazi-Mördern mit den Mördern gemeinsame Sache macht, sie ihm Geheimen fördert, finanziell unterstützt, ihnen gefakte Papiere besorgt und Mörder völlig unbehelligt ist. Ist das die Privatheit oder der Geheimschutz, für den Peter Schaar sich einsetzt?

Mir ist völlig unerklärlich wie Drecksoftware wie 0zapftis mit rechtswidrigen Screenshots und unkontrollierter Softwarenachladefähigkeit sowie ungesicherten Rechnerzugängen über ein amtlich kontrollierte Verfahrensverzeichnis nach §4 BDSG drüber wegkommt. Und das nicht an einer Stelle, sondern gleichzeitig in allen Bundesländern und im Bund. Hier werden nicht mal primitivste rechtliche Standards durchgesetzt. Wie soll da jemand glauben, dass man zu anderem fähig wäre?

Wenn man sich die Website des ULD ansieht, dann sind zwei Drittel der Nachrichten über Facebook. Lauter Verschwörungstheorien, wie die Nachricht, man würde von Nichtmitgliedern Profile erstellen, die vom irischen Datenschützer widerlegt wurde. Aber bei 0zapftis fällt die ganze Bruderschaft der Datenschützer in staatsbekanntes Kollektivschweigen wie ein Freimaurerkollektiv.

So wird der Bürger nicht überzeugt, dass man es ernst meint, sondern in schlechtester preussischer Manier, stellt man ins Geheime, was man nach persönlicher ideologischer Ansicht für geheim hält. Genauso können sich dann Nazimörderbanden bei uns offen verstecken.

Ein letzter Nebenkriegsschauplatz noch: digitaler Radiergummi. Da kommen Politiker (auch Grüne) und sagen, wir müssen im Internet auch löschen können. Also das digitale Äquivalent zur Bücherverbrennung. Klar, dass Politiker häufig wollen: Was interessiert mich mein Gewäsch von gestern? Lösch es! Aber diese Menschen sind noch nicht in der Demokratie angekommen, wo Bücherverbrennungen verpönt sind. Wenn etwas oral, schriftlich oder elektronisch publiziert ist, lässt es sich nicht mehr kontrollieren, wie von interessierter Seite falsch behauptet wird.

Die Datenschützer sollten also zunächst ihre Hausaufgaben machen und uns vor dem Staat schützen, bevor sie einigermaßen akzeptabel sind, uns vor uns selbst schützen zu wollen. Bisher sind sei einfach nur unglaubwürdig. In Irland und USA wird mehr für den Datenschutz der Bürger getan als bei uns. Das ist die traurige Wahrheit jenseits aller larmoyanten Geschwätzigkeit.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Die Privatsphäre ist weg!&#8221;<br />
Ich finde die Polemik von Peter Schaar unsachlich.</p>
<p>Die Eingangsfrage war: &#8220;Gehören private Daten im Internet der Vergangenheit an?&#8221;. Es geht also eher nur um das Internet, in das Millionen Menschen Daten freiwillig publizieren.</p>
<p>Von den Datenschützern wird ein Popanz um Facebook aufgebaut, obwohl sie andererseits nicht wirksames für die Privatsphäre tun. Der Staat kann trotz der Schlappen bei Hans-Martin-Schleyer, der sterben musste, weil man das BKA schlampig organisierte aber ein Drittel der Bevölkerung in der Rasterfahndung hatte, weiter enthemmt schnüffeln. Heuchlerisch empört man sich über den Patriot Act, bei dem sich die US-Bürger das Recht erstritten haben, informiert zu werden, wenn die Dienste bei ihnen schnüffeln, während wir in Deutschland trotz grüner Fundamentalisten und Schaufeldzügen gegen Facebook keinerlei Rechte haben, zu erfahren, wenn BND, BfV oder andere Dienste nach den Schily-Paketen in unseren intimsten Online-Daten herumschnüffeln. Der Datenschutz hat versagt bei SWIFT und Fluggastdatenabkommen. Der Staat schleudert unsere Privatheit raus in alle Welt und behauptet, er täte das gegen den Terror. In Wahrheit sehen wir, dass der Staat bei der Terrorbekämpfung wie den Nazi-Mördern mit den Mördern gemeinsame Sache macht, sie ihm Geheimen fördert, finanziell unterstützt, ihnen gefakte Papiere besorgt und Mörder völlig unbehelligt ist. Ist das die Privatheit oder der Geheimschutz, für den Peter Schaar sich einsetzt?</p>
<p>Mir ist völlig unerklärlich wie Drecksoftware wie 0zapftis mit rechtswidrigen Screenshots und unkontrollierter Softwarenachladefähigkeit sowie ungesicherten Rechnerzugängen über ein amtlich kontrollierte Verfahrensverzeichnis nach §4 BDSG drüber wegkommt. Und das nicht an einer Stelle, sondern gleichzeitig in allen Bundesländern und im Bund. Hier werden nicht mal primitivste rechtliche Standards durchgesetzt. Wie soll da jemand glauben, dass man zu anderem fähig wäre?</p>
<p>Wenn man sich die Website des ULD ansieht, dann sind zwei Drittel der Nachrichten über Facebook. Lauter Verschwörungstheorien, wie die Nachricht, man würde von Nichtmitgliedern Profile erstellen, die vom irischen Datenschützer widerlegt wurde. Aber bei 0zapftis fällt die ganze Bruderschaft der Datenschützer in staatsbekanntes Kollektivschweigen wie ein Freimaurerkollektiv.</p>
<p>So wird der Bürger nicht überzeugt, dass man es ernst meint, sondern in schlechtester preussischer Manier, stellt man ins Geheime, was man nach persönlicher ideologischer Ansicht für geheim hält. Genauso können sich dann Nazimörderbanden bei uns offen verstecken.</p>
<p>Ein letzter Nebenkriegsschauplatz noch: digitaler Radiergummi. Da kommen Politiker (auch Grüne) und sagen, wir müssen im Internet auch löschen können. Also das digitale Äquivalent zur Bücherverbrennung. Klar, dass Politiker häufig wollen: Was interessiert mich mein Gewäsch von gestern? Lösch es! Aber diese Menschen sind noch nicht in der Demokratie angekommen, wo Bücherverbrennungen verpönt sind. Wenn etwas oral, schriftlich oder elektronisch publiziert ist, lässt es sich nicht mehr kontrollieren, wie von interessierter Seite falsch behauptet wird.</p>
<p>Die Datenschützer sollten also zunächst ihre Hausaufgaben machen und uns vor dem Staat schützen, bevor sie einigermaßen akzeptabel sind, uns vor uns selbst schützen zu wollen. Bisher sind sei einfach nur unglaubwürdig. In Irland und USA wird mehr für den Datenschutz der Bürger getan als bei uns. Das ist die traurige Wahrheit jenseits aller larmoyanten Geschwätzigkeit.</p>
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