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	Kommentare zu: Das Internet als Krisenmedium in Japan	</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
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		<title>
		Von: Dietmar Hornung		</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/das-internet-als-krisenmedium-in-japan-5172/#comment-1792</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dietmar Hornung]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Nov -0001 00:00:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/das-internet-als-krisenmedium-in-japan-5172/#comment-1792</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.politik-digital.de/die-netzjournaille/sebnitz_2_0-846/#comment-2&quot;&gt;Gast&lt;/a&gt;.

Verehrte Damen und Herren,
&quot;wahrscheinlich ist kein anderes Land auf die Folgen dieser Katastrophe so gut vorbereitet gewesen&quot; wie Japan,schreiben Sie.
Wie bitte? 
1. Noch im Jahr 2008 hat die Internationale Atombehörde gewarnt,die jetzt havarierten Atommeiler seien für ein sehr schweres Erdbeben nicht ausreichend gerüstet. Trotzdem ist bis zum Ereignis nicht sicherheitstechnisch nachgerüstet worden. Kostet ja Geld und schmälert die Gewinne!
2008 war noch El Baradei Präsident der Atombehörde,heute ist es ein Japaner. Na so ein Zufall!

2.In einem der Erdbeben-gefährdetsten Gebiete der Welt bauten die Japaner s e c h s Atommeiler in Reihe und ganz dicht beieinander, so dass im Havariefall, wie man jetzt sieht, allein schon durch die Addition der freiwerdenden Strahlung Reparaturmaßnahmen kaum noch möglich sind.

3. Einer der Atommeiler wurde sogar mit Plutonium beschickt, dem giftigsten chemischen Element dieser Welt, und deshalb strikt verboten in den USA und Europa.Was für eine verantwortungslose Inkompetenz!

4. Das Notkühlsystem war höchstens für europäische Verhältnisse ausreichend redundant ausgelegt, aber keinesfalls redundant genug für den Standort. Dessen sofortiges Versagen war die logische Folge und nicht die &quot;Schuld&quot; des Erdbebens. Nachrüsten hätte ja auch viel Geld gekostet und den Gewinn geschmälert. 

5. Als sich schon am zweiten Tag abzeichnete, dass das Notkühlsystem nicht zu reparieren war, sondern von außen gekühlt werden mußte, zeigte sich ein gravierender Mangel an Organisations-und vor allem Improvisationstalent, wie es bei Notsituationen dringend benötigt wird.Fast eine Woche dauerte es, bis man einige Hubschrauber herbeischaffen konnte,um Wasser in die Meiler zu kippen und einige Wasserwerfer heranschaffte.
Diese Maßnahmen sind jedoch kaum noch wirksam durchzuführen, weil inzwischen die Strahlung zu hoch geworden ist, im Gegensatz zu den ersten Tagen,wo man sich noch fast gefahrlos den Meilern hätte nähern können.

Und diese komprimierte Inkompetenz und Verantwortungslosigkeit wird von Ihnen mit dem Prädikat versehen,Japan sei wohl das am besten auf eine atomare Krise vorbereitete Land ?
Mein Fazit:
Die Hightech-Nation Japan hat sich in der Katastrophenherbeiführung-und bewältigung bis auf die Knochen blamiert. Sie ist zwar hochbegabt darin,geistiges Eigentum aus Ländern wie Europa und den USA bedenkenlos zu stehlen und damit ungerechtfertigte Marktanteile zu erlangen,aber ihre Krisenbewältigung ist so miserabel, dass sie nicht nur sich selbst einen immensen volkswirtschaftlichen Schaden zugefügt hat, sondern auch allen Ländern, die verantwortungsvoller mit der Kernkraft umgehen.

Dies ist zu trennen von der anderen Katastrophe, dem Erdbeben/Tsunami, der so viele unschuldige Menschen getroffen hat, denen auch mein tiefes Mitgefühl gilt und für die ich auch gespendet habe.
Mit freundlichen Grüßen
D.Hornung
    ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.politik-digital.de/die-netzjournaille/sebnitz_2_0-846/#comment-2">Gast</a>.</p>
<p>Verehrte Damen und Herren,<br />
&#8220;wahrscheinlich ist kein anderes Land auf die Folgen dieser Katastrophe so gut vorbereitet gewesen&#8221; wie Japan,schreiben Sie.<br />
Wie bitte?<br />
1. Noch im Jahr 2008 hat die Internationale Atombehörde gewarnt,die jetzt havarierten Atommeiler seien für ein sehr schweres Erdbeben nicht ausreichend gerüstet. Trotzdem ist bis zum Ereignis nicht sicherheitstechnisch nachgerüstet worden. Kostet ja Geld und schmälert die Gewinne!<br />
2008 war noch El Baradei Präsident der Atombehörde,heute ist es ein Japaner. Na so ein Zufall!</p>
<p>2.In einem der Erdbeben-gefährdetsten Gebiete der Welt bauten die Japaner s e c h s Atommeiler in Reihe und ganz dicht beieinander, so dass im Havariefall, wie man jetzt sieht, allein schon durch die Addition der freiwerdenden Strahlung Reparaturmaßnahmen kaum noch möglich sind.</p>
<p>3. Einer der Atommeiler wurde sogar mit Plutonium beschickt, dem giftigsten chemischen Element dieser Welt, und deshalb strikt verboten in den USA und Europa.Was für eine verantwortungslose Inkompetenz!</p>
<p>4. Das Notkühlsystem war höchstens für europäische Verhältnisse ausreichend redundant ausgelegt, aber keinesfalls redundant genug für den Standort. Dessen sofortiges Versagen war die logische Folge und nicht die &#8220;Schuld&#8221; des Erdbebens. Nachrüsten hätte ja auch viel Geld gekostet und den Gewinn geschmälert. </p>
<p>5. Als sich schon am zweiten Tag abzeichnete, dass das Notkühlsystem nicht zu reparieren war, sondern von außen gekühlt werden mußte, zeigte sich ein gravierender Mangel an Organisations-und vor allem Improvisationstalent, wie es bei Notsituationen dringend benötigt wird.Fast eine Woche dauerte es, bis man einige Hubschrauber herbeischaffen konnte,um Wasser in die Meiler zu kippen und einige Wasserwerfer heranschaffte.<br />
Diese Maßnahmen sind jedoch kaum noch wirksam durchzuführen, weil inzwischen die Strahlung zu hoch geworden ist, im Gegensatz zu den ersten Tagen,wo man sich noch fast gefahrlos den Meilern hätte nähern können.</p>
<p>Und diese komprimierte Inkompetenz und Verantwortungslosigkeit wird von Ihnen mit dem Prädikat versehen,Japan sei wohl das am besten auf eine atomare Krise vorbereitete Land ?<br />
Mein Fazit:<br />
Die Hightech-Nation Japan hat sich in der Katastrophenherbeiführung-und bewältigung bis auf die Knochen blamiert. Sie ist zwar hochbegabt darin,geistiges Eigentum aus Ländern wie Europa und den USA bedenkenlos zu stehlen und damit ungerechtfertigte Marktanteile zu erlangen,aber ihre Krisenbewältigung ist so miserabel, dass sie nicht nur sich selbst einen immensen volkswirtschaftlichen Schaden zugefügt hat, sondern auch allen Ländern, die verantwortungsvoller mit der Kernkraft umgehen.</p>
<p>Dies ist zu trennen von der anderen Katastrophe, dem Erdbeben/Tsunami, der so viele unschuldige Menschen getroffen hat, denen auch mein tiefes Mitgefühl gilt und für die ich auch gespendet habe.<br />
Mit freundlichen Grüßen<br />
D.Hornung</p>
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		<title>
		Von: sschmiedchen		</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/das-internet-als-krisenmedium-in-japan-5172/#comment-1793</link>

		<dc:creator><![CDATA[sschmiedchen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Nov -0001 00:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Liebe/r _bberg, danke für die Anmerkung. Der Text sollte deutlich machen, dass durch die sozialen Netzwerke eine Many-to-many Kommunikation möglich ist und dadurch eine weitere Ebene zum Informationsfluss der Massenmedien und der Regierung erreicht wird. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe/r _bberg, danke für die Anmerkung. Der Text sollte deutlich machen, dass durch die sozialen Netzwerke eine Many-to-many Kommunikation möglich ist und dadurch eine weitere Ebene zum Informationsfluss der Massenmedien und der Regierung erreicht wird. </p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: _bberg		</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/das-internet-als-krisenmedium-in-japan-5172/#comment-1794</link>

		<dc:creator><![CDATA[_bberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Nov -0001 00:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Guter Text. Wobei natürlich im Verlassen auf Massenmedien und Regierungen in der Sphäre des Internets immer auch die Gefahr besteht, Machtstrukturen der Offline-Welt zu reproduzieren. Sprich: Das Netz darf nicht nur zum Online-TV werden, sondern die Möglichkeiten einer Kommunikation many-to-many müssen auch ausgenutzt werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Guter Text. Wobei natürlich im Verlassen auf Massenmedien und Regierungen in der Sphäre des Internets immer auch die Gefahr besteht, Machtstrukturen der Offline-Welt zu reproduzieren. Sprich: Das Netz darf nicht nur zum Online-TV werden, sondern die Möglichkeiten einer Kommunikation many-to-many müssen auch ausgenutzt werden.</p>
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		<title>
		Von: sjost-westendorf		</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/das-internet-als-krisenmedium-in-japan-5172/#comment-1795</link>

		<dc:creator><![CDATA[sjost-westendorf]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Nov -0001 00:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.politik-digital.de/die-netzjournaille/sebnitz_2_0-846/#comment-3&quot;&gt;sgievert&lt;/a&gt;.

Sehr geehrter Dietmar Hornung, vielen Dank für Ihre Anmerkung. Wir haben nicht etwa behauptet, dass Japan sich ausreichend gegen eine nukleare Katastrophe gerüstet hätte. Aber in wohl kaum einem anderen Land der Welt ist man  – zumindest theoretisch – auf die Möglichkeit von Erdbeben eingestellt und lebt mit dieser ständigen Angst. Dennoch heißt das leider nicht, dass Japan auch praktisch die entsprechend nötigen Sicherheitsvorkehrungen getroffen hat. Uns geht es in unserem Text vielmehr darum, zu zeigen, wie man sich in Japan des Internet bedient, um auf die realen Folgen zu reagieren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.politik-digital.de/die-netzjournaille/sebnitz_2_0-846/#comment-3">sgievert</a>.</p>
<p>Sehr geehrter Dietmar Hornung, vielen Dank für Ihre Anmerkung. Wir haben nicht etwa behauptet, dass Japan sich ausreichend gegen eine nukleare Katastrophe gerüstet hätte. Aber in wohl kaum einem anderen Land der Welt ist man  – zumindest theoretisch – auf die Möglichkeit von Erdbeben eingestellt und lebt mit dieser ständigen Angst. Dennoch heißt das leider nicht, dass Japan auch praktisch die entsprechend nötigen Sicherheitsvorkehrungen getroffen hat. Uns geht es in unserem Text vielmehr darum, zu zeigen, wie man sich in Japan des Internet bedient, um auf die realen Folgen zu reagieren.</p>
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