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	Kommentare zu: „Die Antipolitischen“ – Gedanken über den Essay von Jacques de Saint Victor	</title>
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		<title>
		Von: „Die Antipolitischen“ – Gedanken über den Essay von Jacques de Saint Victor &#124; Gedankengemurmel		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[„Die Antipolitischen“ – Gedanken über den Essay von Jacques de Saint Victor &#124; Gedankengemurmel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Aug 2015 08:29:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[[&#8230;] Dieser Artikel erschien zuerst auf Politik-digital.de [&#8230;]]]></description>
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		<title>
		Von: Christian Lüder		</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/die-antipolitischen-gedanken-ueber-den-essay-von-jacques-de-saint-victor-146536/#comment-2562</link>

		<dc:creator><![CDATA[Christian Lüder]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Aug 2015 11:11:03 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Menschen sagen in Foren oder als Kommentar unter Zeitungsartikeln inzwischen sehr schnell Dinge, die sie face-to-face nicht in den Mund nehmen würden. Die Meinungsäußerung ist sehr spontan, weil der entsprechende Artikel auch am nächste Tag verschwunden und nicht mehr interessant ist. Es sind sehr oft harte und unreflektierte Urteile. Die Fronten verhärten sich, das stimmt. Ds Internet zeichnet sich ja eher dadurch aus, daß der Bürger eben keine Verantwortung für seine Zeilen übernehmen muß. Wenn dies doch mal der Fall ist, überzieht oft auch dann die andere Seite (Porsche und sein Lehrling z.B.). 

Ein Diskurs auch unterschiedlicher Meinungen findet selten statt. Es formt sich keine Meinung dazwischen, niemand kann überzeugt werden. Oft fehlt auch als Leser die Zeit, Ruhe und auch Geduld, einen anderen zu überzeugen, was angesichts der zeitlichen und auch verbalen Verkürzungen ohnehin schwer ist. Letztlich sind dies genau die Grenzen, die de Saint Victor aufzeigt und die die direkte Internet-Demokratie mindestens derzeit in Frage stellen. 

Es ist dennoch eine Chance, die digitale Kultur wahrzunehmen, aber auch gleichzeitig weiterzuentwickeln. Das hat sie dringend nötig.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Menschen sagen in Foren oder als Kommentar unter Zeitungsartikeln inzwischen sehr schnell Dinge, die sie face-to-face nicht in den Mund nehmen würden. Die Meinungsäußerung ist sehr spontan, weil der entsprechende Artikel auch am nächste Tag verschwunden und nicht mehr interessant ist. Es sind sehr oft harte und unreflektierte Urteile. Die Fronten verhärten sich, das stimmt. Ds Internet zeichnet sich ja eher dadurch aus, daß der Bürger eben keine Verantwortung für seine Zeilen übernehmen muß. Wenn dies doch mal der Fall ist, überzieht oft auch dann die andere Seite (Porsche und sein Lehrling z.B.). </p>
<p>Ein Diskurs auch unterschiedlicher Meinungen findet selten statt. Es formt sich keine Meinung dazwischen, niemand kann überzeugt werden. Oft fehlt auch als Leser die Zeit, Ruhe und auch Geduld, einen anderen zu überzeugen, was angesichts der zeitlichen und auch verbalen Verkürzungen ohnehin schwer ist. Letztlich sind dies genau die Grenzen, die de Saint Victor aufzeigt und die die direkte Internet-Demokratie mindestens derzeit in Frage stellen. </p>
<p>Es ist dennoch eine Chance, die digitale Kultur wahrzunehmen, aber auch gleichzeitig weiterzuentwickeln. Das hat sie dringend nötig.</p>
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		<title>
		Von: Frank Schmidtsdorff		</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/die-antipolitischen-gedanken-ueber-den-essay-von-jacques-de-saint-victor-146536/#comment-2561</link>

		<dc:creator><![CDATA[Frank Schmidtsdorff]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Aug 2015 08:16:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&quot;Der Bürger&quot; ist in meinen Augen schon kompetent im Ausdruck seiner Gefühle, einer vielleicht noch unbestimmten Skepsis und oft finden sich auch Lösungen darin. Derzeit aber oft aber sind die wütenden Meinungsäusserungen nur destruktiv - ein Zeichen der Zeit und auch in den Medien nicht anders - um der schnellen Schlagzeile willen wird gelärmt und aufgebauscht - und nicht sorgfältig beobachtet, reflektiert. 

Eine Lösung muss darin liegen, dass der Bürger - deshalb ist das Beispiel Scherbengericht gut - auch die Verantwortung für seine Entscheidungen tragen muss. 

Wenn ich die Foren aber richtig lese, geht es auch noch darum, dass &quot;jede/r&quot; schliesslich meint, &quot;Recht&quot; zu haben. Andere Meinungen werden nicht zugelassen, sind &quot;falsch&quot;, werden herabwürdigt, oft auch extrem aggressiv. 

Einen Kompromiss zu finden ist damit unmöglich und jede Entscheidung ist aus der Perspektive dessen, der Recht hat, falsch. So klingt die reine Demokratie im Moment eher nach Strassenkampf, Bombenanschlägen und Krieg.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Der Bürger&#8221; ist in meinen Augen schon kompetent im Ausdruck seiner Gefühle, einer vielleicht noch unbestimmten Skepsis und oft finden sich auch Lösungen darin. Derzeit aber oft aber sind die wütenden Meinungsäusserungen nur destruktiv &#8211; ein Zeichen der Zeit und auch in den Medien nicht anders &#8211; um der schnellen Schlagzeile willen wird gelärmt und aufgebauscht &#8211; und nicht sorgfältig beobachtet, reflektiert. </p>
<p>Eine Lösung muss darin liegen, dass der Bürger &#8211; deshalb ist das Beispiel Scherbengericht gut &#8211; auch die Verantwortung für seine Entscheidungen tragen muss. </p>
<p>Wenn ich die Foren aber richtig lese, geht es auch noch darum, dass &#8220;jede/r&#8221; schliesslich meint, &#8220;Recht&#8221; zu haben. Andere Meinungen werden nicht zugelassen, sind &#8220;falsch&#8221;, werden herabwürdigt, oft auch extrem aggressiv. </p>
<p>Einen Kompromiss zu finden ist damit unmöglich und jede Entscheidung ist aus der Perspektive dessen, der Recht hat, falsch. So klingt die reine Demokratie im Moment eher nach Strassenkampf, Bombenanschlägen und Krieg.</p>
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